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		<title>Gemeinde Haiming - Aktuelles</title>
		<link>https://www.haiming.de/</link>
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		<language>de-de</language>
		
			<copyright>Gemeinde Haiming</copyright>
		
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 00:38:20 +0000</pubDate>
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						<guid isPermaLink="false">news-277</guid>
						<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 26.03.2026</title>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bericht des Bürgermeisters</p>
<p class="bodytext">Am 8. März waren die Kommunalwahlen, es wurde ein neuer Gemeinderat gewählt. Ab Mai hat die CSU/AWG sieben Sitze, die Niedergerner Liste vier Sitze und die Bürger Interessengemeinschaft BIG drei Sitze.&nbsp;<br /> Ich gratuliere allen gewählten, bedanke mich aber auch bei allen nicht-gewählten für ihren Einsatz um die Demokratie und vor allem um unseren Ort!<br /> Ich bin gespannt auf die künftige Arbeit mit dem Gemeinderat.<br /> Konstituierende Sitzung ist am 7. Mai, am 21. Mai ist dann die erste reguläre Sitzung.<br /> In der Bürgerversammlung vom 29.April werden wir die aus dem Gemeinderat ausscheidenden Mitglieder verabschieden.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde befindet sich bei der Breitbandversorgung im Kofinanzierungsprogramm Bund/Land im Status des Abschlusses des Kooperationsvertrags. Dieser muss vom Projektträger geprüft werden. Der Bund hat vor Kurzem den Projektträger gewechselt. Damit ist die Übergabe aller vorhandenen Projektunterlagen verbunden. Diese Übergabe funktioniert nur sehr eingeschränkt und das bedeutet, dass unser Förderbescheid nicht geprüft wird. Gleichzeitig läuft die bereits maximal verlängerte Bindefrist der Telekom an ihr Angebot zum 31.03.2026 ab. Erfolgt bis dahin kein Zuschlag, muss das gesamte Verfahren neu gestartet werden. Wir haben deshalb auf Empfehlung der Breitbandberatung Bayern den Zuschlag erteilt. Bereits im Kooperationsvertrag ist in § 18 eine aufschiebende Bedingung enthalten, falls eine Zuschlagserteilung vor Erlass des endgültigen Zuwendungsbescheids von Bund und Land erfolgt und dann die Zuwendungsbescheide nicht oder nicht vollständig kommen.</p>
<p class="bodytext">In den vergangenen Wochen waren einige Jahreshauptversammlungen, zum Teil mit Neuwahlen. Ich danke den ausgeschiedenen Vorständen für ihre Arbeit, ihren Einsatz. Ebenso den neu- oder wiedergewählten Vorständen. Dieses Einbringen, dieses ehrenamtliche Engagement macht unsere Gemeinde aus und ist eine Stütze der Gesellschaft und des Miteinanders.</p>
<p class="bodytext">Am 4. März waren wir im Landratsamt, um mit der Baugenehmigungsabteilung die nächsten Schritte für die Genehmigung der Ameisengruppe zu besprechen. Wir werden für die Ameisengruppe eine Änderung der Innenbereichssatzung brauchen. Das haben wir auch schon mit der Architektin in Kontakt, um das schnellstmöglich anzugehen.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir hatten Abstimmungsgespräche mit der TenneT zum benötigten Bannwaldausgleich und zum Flächenersatz, den die Bay. Staatsforsten fordern.</p>
<p class="bodytext">Im Stiftungsrat der von Ow’schen Altenheimstiftung wurde der Jahresabschluss 2025 besprochen. Es gibt einen kleinen Überschuss in der verfügbaren Rücklage. Mit diesem Geld werden neue Liegesessel für das Altenheim angeschafft. Diese wurden vor Jahren schon über die Stiftung beschafft, sind nun aber zum Teil defekt.</p>
<p class="bodytext">Zum Feuerwehrbedarfsplan gab es eine Abstimmung mit den Kommandanten. Die erarbeiteten Anmerkungen habe ich an das Ingenieurbüro geschickt. Es wird jetzt der offizielle Bedarfsplan zur Diskussion mit den Gemeinderäten und den Feuerwehren erstellt.</p>
<p class="bodytext">Im Kindergarten war der Austausch der Feuermelder fällig. Wir haben uns dazu verschiedene Meinungen und Angebote eingeholt und dann den Austausch beauftragt. Knapp 7.000,00 Euro hat das gekostet. Für diese Kosten ist die Gemeinde zuständig.</p>
<p class="bodytext">In der Januar-Sitzung wurde von Gemeinderat Tobias Sachsenhauser angeregt, über eine Kommunale Kompostierung nachzudenken. Er hat dann in der Folge auch Unterlagen geschickt.<br /> Diese Idee behalten wir im Hinterkopf. Aktuell müssen wir aber das Thema mit der Nachsorge auf dem Gebiet des Bauhofs, der Fläche der Bauschuttdeponie klären.&nbsp;<br /> Bei der Kompostierung würden Sickersäfte, sog. Perkolat austreten. Man braucht also abgedichtete Flächen und ein Drainagesystem. Vielleicht kann man das bei der Nachsorge-Planung einbinden.</p>
<p class="bodytext">Die Trägervereinbarung mit dem BRK wegen der Mittagsbetreuung ist ausgearbeitet und vom BRK akzeptiert. Unterschrift wird nach den Osterferien sein.</p>
<p class="bodytext">Letzte Woche haben wir einen „Schulbus-Gipfel“ abgehalten, mit Schule, Kindergarten, Busbegleitung und einem Vertreter der Fa. Brodschelm. Der aktuelle Fahrplan ist nicht einzuhalten, deshalb kommt der Bus morgens zu spät in der Schule an und auch mittags ca. 15 Minuten später an der Grundschule an und entsprechend später bei den Kindern zu Hause.<br /> Die Fa. Brodschelm wird die Fahrzeiten nochmals über deren GPS-System kontrollieren. Außerdem wird überlegt, die Schulzeiten etwas abzuändern, dass man die Verzögerungen beim Bus auffängt.<br /> Weiteres Thema war die Sperrung der B20 im Mai / Juni / Juli.<br /> Man überlegt, die Strecke umzukehren und / oder einen zusätzlichen Bus einzusetzen. Das wird man kurzfristig bekanntgeben.&nbsp;<br /> Schülern, die Prüfungen haben, wird geraten, in der Zeit nicht mit dem Bus zu fahren.</p>
<p class="bodytext">Das Landratsamt Altötting lädt am Samstag, den 18. April 2026, von 9.00 Uhr bis etwa 13.00 Uhr zu einem Anfängerkurs für Wespen- und Hornissenberater ein.<br /> Die Veranstaltung richtet sich an alle Naturinteressierten, die mehr über die faszinierende Welt von Wespen, Hornissen, Hummeln und Wildbienen erfahren und sich für deren Schutz engagieren möchten.</p>
<p class="bodytext">Bericht über die finanzielle Lage: (regelmäßig)<br /> Die finanzielle Lage ist stabil, aber nach wie vor unbefriedigend. Die Gewerbesteuer liegt zwar bei rund 1.000.000 € statt geplanter 400.000 €, aber es kommt ein starker Ausgabedruck von mehreren Bereichen (Schule, Feuerwehren, Bauschuttdeponie, Unterer Wirt, Homepage Gemeinde usw.). Wieweit sich die geopolitischen Ereignisse wieder auf die öffentlichen Finanzen auswirken, ist derzeit nicht abschätzbar.</p>
<p class="bodytext">Bericht aus dem KommU:<br /> Bei der Alten Schule wurde das Gerüst aufgestellt und haben die Ausbesserungsarbeiten am Putz am 19.03.2026 begonnen. Bis Anfang Mai muss die Baustelle wegen des Mauerseglers beendet sein. Der Sockelbereich in der Schulstraße (gegenüber Bonimeier) wurde unter Einschaltung des Putzherstellers gründlicher untersucht. Es wurde festgestellt, dass die Mauer zwar feucht ist (rund 70 %), aber der Putz hält. Wenn man die Feuchtigkeit auf Dauer aus dem Mauerwerk bekommen möchte, ist ein Unterfangen erforderlich. Dabei wird neben dem Sockel aufgegraben und auch der Putz bis auf eine Höhe von rund 1,5 bis 1,75 m abgetragen. Dann werden die Fugen ausgekratzt und ein neuer Putz aufgezogen. Zu diesen Arbeiten braucht man die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis, welche man aber möglicherweise nicht bekommt. Wir haben uns daher entschieden, die Situation außen so auszuführen, wie geplant. Innen könnte man im Bereich der Muki-Räume auf eine Höhe von 1 m einen speziellen Putz aufziehen und das Schimmelproblem beheben. Der Maler macht einen entsprechenden Vorschlag.</p>
<p class="bodytext">Wegen des neuen Standortes für den Kommunalen Bauhof muss ein Gespräch bei der Regierung von Oberbayern geführt werden. Auch ein alternativer Standort im westlichen Deponiegelände wurde untersucht. Dort gilt eine baurechtliche Verfüllung und damit wäre eine Nachnutzung grundsätzlich denkbar.&nbsp;<br /> Nach Rücksprache mit dem Büro BUG Graml riet dieser abes generell von einem Gebäude auf dem Grundstück ab. Denkbar wäre eine (gewerbliche) Nutzung nur für Zwecke, die keinen statisch festen Untergrund benötigen oder mit einer Pfahlgründung. Das muss aber in ein Konzept einfließen.</p>
<p class="bodytext">Bzgl. des Standorts Eisching haben wir eine Genehmigung als sonstiges privilegiertes Vorhaben im Außenbereich angestrebt. Das war im ersten Termin noch als grds. möglich genannt worden. Im letzten Termin jetzt nicht mehr. Deshalb habe ich ein Schreiben ans Landratsamt geschickt, in dem ich die Begründung, dass dies doch möglich ist, nochmals darstelle.<br /> Ungeachtet dessen setzen wir unsere Planungen bzgl. des Baus fort. Diese Woche hatten wir wieder ein Gespräch mit einer Baufirma zur Gestaltung und zu einem Kostenangebot.</p>
<p class="bodytext">Der Wirtschaftsprüfer hat den Jahresabschluss 2024 geprüft und ein uneingeschränktes Testat erteilt.</p>
<p class="bodytext">Bericht aus dem Arbeitskreis Energie<br /> Herr Wolfgang Straubinger berichtet aus dem AK Energie:</p>
<p class="bodytext">In der Sitzung vom 02.03.2026 wurden die AK Mitglieder über den aktuellen Stand des Genehmigungsverfahrens des Windparks sowie über das Projekt „Wärmeplanung“ informiert. Bei Letzterem liegen der ausführenden Firma genügend Daten zur Erstellung der Wärmeplanung vor, es ist z.Z. keine Unterstützung seitens des AK notwendig.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Weiters wurde über eine gasisolierte Anlage bei Oberhaid gesprochen, die Tennet vor Kurzem in Betrieb genommen hat.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Anlässlich der erfolgten Stellungnahme Bund Naturschutz / BBV wurde ein erneutes Gespräch mit dem Bund Naturschutz terminiert zur Klärung aktueller Positionen, Klagerisiken und ggf. einvernehmliche Festigung gemeinsamer strategischer Punkte hinsichtlich der Lage des UW im Bannwald und den weiter im Raum stehenden Infrastrukturprojekten.</p>
<p class="bodytext">In der Vergangenheit wurde von einzelnen Mitgliedern aus dem AK zum einen mit der Mitgliedschaft im AK geworben und zum anderen an Veranstaltungen mit konträren Zielen zum AK als Redner aufgetreten. Hier wurden auch Informationen unvollständig weitergegeben.&nbsp;<br /> Dazu wurden folgende Beschlüsse gefasst.&nbsp;<br /> - keine Werbung mit der Mitgliedschaft im AK&nbsp;<br /> - alle Protokolle aus dem AK werden auf dem Gemeindeserver gespeichert.<br /> - Protokolle werden über die Sprecher freigegeben<br /> - Gemeinderat wird eine Leitstrategie verabschieden<br /> - Protokollführung bleibt im AK, kann personell wechseln.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zu den weiteren Tagesordnungspunkten und Beschlüssen:</p>
<p class="bodytext"><strong>Homepage der Gemeinde / Heimat-App</strong><br /> Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 17.10.2024 die Projektgruppe „PG Information und Kommunikation“ wieder eingesetzt. Der Auftrag der Projektgruppe liegt in der Erstellung von Vorschlägen für die Neugestaltung der Homepage, der Dorfzeitung und die Klärung der Präsenz in sozialen Medien. Die Vorschläge und Konzepte werden dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt.<br /> Die Dorfzeitung wurde inhaltlich und graphisch erneuert.<br /> Die bestehende kommunale Webseite der Gemeinde Haiming entspricht in ihrer aktuellen Form nicht mehr den technischen Standards einer modernen Verwaltung und wird den gesetzlichen Anforderungen an Barrierefreiheit, Nutzerführung und Schnittstellenkompatibilität nur unzureichend gerecht.<br /> Der Gemeinderat in Haiming beschließt den Relaunch der gemeindlichen Webseite, die Einführung der Heimat-Info App sowie die Einführung des virtuellen Mitarbeiters auf Basis von Künstlicher Intelligenz. Für diese Maßnahmen wird die Fa. Cosmema GmbH beaufragt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauvorhaben (Vorbescheid): Errichtung von vier Doppelhaushälften und vier Garagen (2026/0064), Bauort: Moosen 19, 84533 Haiming, Gemarkung Piesing, Flur-Nr. 699/4,– Korrektur der Beschlüsse vom 26.02.206</strong><br /> In der letzten Gemeinderatssitzung hatte der Gemeinderat zwei Beschlüsse zu dem oben genannten Vorbescheid gefasst. Das Landratsamt hat sich hinsichtlich der Beschlussfassungen an die Gemeinde gewandt und um Klarstellungen gebeten.<br /> Das gemeindliche Einvernehmen wurde nicht erteilt, weil die Gemeinde dies an den Festsetzungen des Bebauungsplans ausgerichtet hat. Das Landratsamt empfiehlt der Gemeinde, das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen, weil dem Vorhaben ja im Baubooster zugestimmt wurde.<br /> Der Gemeinderat hebt den Beschluss vom 26.02.2026, wonach das gemeindliche Einvernehmen nicht erteilt wurde, auf und erteilt dem Bauvorhaben das gemeindliche Einvernehmen gemäß § 36 BauGB.</p>
<p class="bodytext">Das Landratsamt empfiehlt der Gemeinde Haiming, die Regelung der Auflagen im Beschluss umzuformulieren. Das, was die Gemeinde will, soll in einem städtebaulichen Vertrag geregelt werden. Der Abschluss des städtebaulichen Vertrages soll die Auflage sein.<br /> Die Gemeinde Haiming hebt den Beschluss vom 26.02.2026, wonach die Auflagen für die Zustimmung nach § 36a BauGB gelten, auf und erteilt dem Bauvorhaben die gemeindliche Zustimmung gemäß § 36a BauGB (Bau-Turbo) unter der aufschiebenden Bedingung des Abschlusses eines städtebaulichen Vertrages zur Einhaltung der von der Gemeinde geforderten Bedingungen.<br /> Die Gemeinde bestätigt dem Landratsamt den Abschluss des städtebaulichen Vertrages. Dann erst kann das Landratsamt die Baugenehmigung erteilen.<br /> Weiter empfiehlt die Gemeinde Haiming dem Bauherrn, mit dem Landratsamt Altötting zu besprechen, wie mit dem sehr geringen Abstand zum Bach umzugehen ist.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauvorhaben: Errichtung eines Mehrfamilienhauses (3 WE) mit Garagen sowie Umbau des Dachgeschosses im Bestand zu einer Wohneinheit (2026/207), Bauort: Neuhofen 48, 84533 Haiming, Gemarkung Piesing, Flur-Nr. 318/2</strong><br /> An das schon bestehende Gebäude soll auf der nördlichen Seite ein Mehrfamilienhaus gebaut werden. Es sollen somit drei Wohneinheiten entstehen. Das Dachgeschoss des bestehenden Gebäudes, das zwei Wohneinheiten aufweist, soll umgebaut werden, so dass eine weitere Wohneinheit entsteht.<br /> Im neu zu errichtenden Mehrfamilienhaus sollen im Erdgeschoss drei Garagen Platz finden. Die übrigen Stellplätze sollen vor den Garageneinfahrten bzw. neben den Gebäuden platziert werden.<br /> Die Gemeinde Haiming lehnt das gemeindliche Einvernehmen ab, da es die ausgewiesenen Stellplätze als nicht ausreichend, die vor den Garagen als nicht ausreichend groß erachtet.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauvorhaben (Vorbescheid): Erweiterung des Wohnhauses durch Aufstockung und Ausbau des Dachgeschosses (2026/0261), Bauort: Innstraße 11, 84533 Haiming, Gemarkung Haiming, Flur-Nr. 67</strong><br /> Der Bauherr hat einen Antrag auf Vorbescheid hinsichtlich einer Erweiterung des Wohnhaueses durch Aufstockung des Dachgeschosses gestellt. Die Maßnahme soll der Schaffung von Wohnraum dienen, ferner soll Flächenfraß vermieden werden.&nbsp;<br /> Das bestehende Dach soll zurückgebaut werden. Der Ausbau hat eine Höhe von 5,57 m. An der Südseite soll eine Balkonaustrittsgaube Platz finden.<br /> Die Gemeinde Haiming erteilt dem Vorhaben das gemeindliche Einvernehmen und stellt eine Übernahme der Abstandsflächen auf der angrenzenden Straße in Aussicht.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bestätigung der Feuerwehrkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Piesing</strong><br /> Die Feuerwehrkommandanten und ihre Stellvertreter werden jeweils für die Dauer von sechs Jahren von den Feuerwehren gewählt. Der Gewählte bedarf der Bestätigung durch die Gemeinde im Benehmen mit dem Kreisbrandrat (Art. 8 Abs. 4 BayFwG). Der Kreisbrandrat hat sein Benehmen zu jedem Einzelnen erteilt.<br /> Die Piesinger Feuerwehr hat am 27.02.2026 Herrn Simon Huber für die Dauer von 6 Jahren zum Feuerwehrkommandanten gewählt und Herrn Stephan Stelzl jun. für die Dauer von 6 Jahren zum stellvertretenden Feuerwehrkommandanten gewählt.<br /> Die Gemeinde Haiming bestätigt Herrn Simon Huber als Feuerwehrkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Piesing und Herrn Stephan Stelzl jun. als stellvertretenden Feuerwehrkommandanten, jeweils unter der auflösenden Bedingung, dass innerhalb von zwei Jahren den Kurs „Leiter einer Feuerwehr“ erfolgreich besucht wird.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung (BGS-EWS)</strong><br /> Für die Abwasserbeseitigung gibt es den Kanalherstellungsbeitrag und die laufende Einleitungsgebühr. Für beide Abgaben ist die Kalkulationszeit abgelaufen.<br /> 1.&nbsp; &nbsp; Kanalherstellungsbeitrag<br /> Dieser beträgt seit 01.07.2022 pro m² Geschoßfläche 15,80 € und wird nach dem Periodenkalkulationssystem berechnet. Die Rechnungsperiode beträgt 6 Jahre und umfasst drei Jahre in der Vergangenheit (2023 bis 2025) und drei Jahre in der Zukunft (2026 bis 2028). In diesem Zeitraum wurden bzw. werden 612.014 € investiert. Es wird ermittelt, wieviel Geschoßflächen vor der Rechnungsperiode abgerechnet wurden (437.647 m²) und wieviele innerhalb der Rechnungsperiode (52.291 m²). Daraus ergibt sich ein Prozentsatz (11,94821 %), mit dem man die anteiligen Investitionskosten (278.968 €) für die zentralen Anlagenteile (2.334.811 €) ermittelt.<br /> Der gesamte Investitionsaufwand (612.014 € plus 278.968 € = 890.982 €) wird durch 6 Jahre Rechnungsperiode geteilt (= 148.497,03 €; durchschnittlicher Investitionsaufwand). Anschließend wird dieser Wert mit 3 Jahren der Zukunft multipliziert (= 445.491,09 €) und durch die Geschoßflächen geteilt, die in den 3 Jahren der Zukunft geschätzt veranlagt werden (= 28.200 m²). Daraus errechnet sich ein Wert von 15,7976 €/m² Geschoßfläche.&nbsp;<br /> Die Verwaltung schlägt daher vor, den bisherigen Satz von 15,80 € für die nächsten drei Jahre beizubehalten. Eine Änderung der Satzung ist nicht nötig.</p>
<p class="bodytext">2.&nbsp; &nbsp; Kanalgebühr<br /> Für die laufende Nutzung der Kanalisation ist eine Grundgebühr und eine Einleitungsgebühr zu entrichten. Die Grundgebühr beträgt in der Regel 48,00 €/Jahr. Die Einleitungsgebühr beträgt seit 01.07.2018 pro m³ 1,90 €. Der Kalkulationszeitraum umfasst die Jahre 2026 bis 2029. Die Gebührenschwankungsrücklage belief sich zum 31.12.2025 auf 28.813,39 €.&nbsp;<br /> Die Kosten der Abwasserentsorgung konnten in den letzten Jahren deutlich gedrückt werden, weil die Eigenstromproduktion zu erheblichen Einsparungen geführt hat und durch einen Personalwechsel günstigere Verwaltungskosten angefallen sind. Trotzdem reichen die Einnahmen nicht mehr, um die Ausgaben zu decken.&nbsp;<br /> Mit den bisherigen Einnahmen von rund 230.000 € können die Kosten nicht mehr gedeckt werden.<br /> Mit einem Kubikmeterpreis von 2,32 € ergäbe sich ein Puffer von 25.000 € (für Unerwartetes) für die Jahre 2026 bis 2029. Das ist nicht viel, aber zumindest würde nicht jede kleinere Maßnahme schon zu einem Defizit führen.&nbsp;<br /> Der Verbraucherpreisindex ist in der Zeit seit der letzten Gebührenanpassung vom 01.07.2018 und Dezember 2025 um 24,80 % gestiegen, was eine Kubikmeterpreis von 2,37 € entspräche. Da die Grundgebühre nicht angehoben wird, entspricht die Erhöhung bei einem Haushalt mit 100 m³ Verbrauch pro Jahr eine Steigerung um 42 € pro Jahr bzw. 17,65 % und liegt damit deutlich unter der Erhöhung des Verbraucherpreisindexes von 24,80 %.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat beschließt eine Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung in der Form, dass die Einleitungsgebühr je m³ von 190 EUR auf 2,32 EUR angehoben wird.<br /> Herstellungsbeitrag und Grundgebühr bleiben unverändert.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beschaffung eines Graders für den Bauhof</strong><br /> Der Bauhof hat die Beschaffung eines Graders beantragt. Mit diesem werden Kiesstraßen repariert. Das gewünschte Modell erzeugt ein Dachprofil. Die spezielle Schildform und V-Form Schiene sorgen für gleichmäßige Kiesverteilung und effektive Wasserdrainage, wodurch die Weghaltbarkeit verbessert wird. Eine Zugmaschine mit mindestens 50 PS ist jetzt vorhanden. Die Reparatur von Kiesstraßen ist eine permanente Aufgabe des Bauhofs.<br /> Der Straßenunterhalt ist eine Aufgabe des eigenen Wirkungskreises der Gemeinde (Art. 57 GO). In manchen Bereichen ist diese Aufgabe eine Pflichtaufgabe, nämlich dann, wenn Straßen in einem Zustand sind, der die Verkehrssicherheit beeinträchtigt oder sie nur bedingt befahrbar macht. Das ist bei Kiesstraßen öfters der Fall. Das gewählte Modell hat den Vorteil, dass es weniger Nacharbeit an den Straßenrändern verursacht, weil es überschüssiges Material nicht zur Seite schiebt, sondern nach innen verteilt.<br /> Die Gemeinde Haiming nimmt das Angebot der Firma „Unser Lagerhaus Warenhandelsges. mbH“, Niederlassung Innsbruck, zum Kauf eines MS Grades 205 zum Preis von 15.500 € (exklusiv Mehrwertsteuer) an.</p>
<p class="bodytext"><strong>Arbeitskreis Flächennutzungsplan, Arbeitskreis Energie – Befristung der Bestellungen</strong><br /> Der Arbeitskreis Flächennutzungsplan wurde im Jahr 2023 eingerichtet. Er setzt sich zusammen aus den drei Bürgermeistern, drei Gemeinderatsmitgliedern, zwei Verwaltungsmitarbeitern (Bauamt und Geschäftsleitung) und zwei Personen des Planungsbüros Kellhuber. Der Plan war, die Tätigkeit des AK bis zum Ende der Wahlperiode abzuschließen. Dieses Ziel wird nicht erreicht. Analog zu den bestellten Ausschüssen sollte zu Beginn der neuen Wahlperiode eine Neubestellung in den AK Flächennutzungsplan erfolgen.<br /> Der Arbeitskreis Energie wurde im Jahr 2024 eingerichtet. Seine Mitgliederzahl wurde auf maximal 20 festgelegt. Bei seiner Gründung waren 16 Personen bereit, sich im AK zu engagieren, derzeit sind es 19. Bei der Einrichtung des AK wurde über seine Fortführung über die Wahlperiode hinaus nicht diskutiert. Analog zu den bestellten Ausschüssen sollte zu Beginn der neuen Wahlperiode eine Neubestellung in den AK Energie erfolgen.<br /> Für den AK FNP empfiehlt sich eine gezielte Bestellung von drei Mitgliedern durch Gemeinderatsbeschluss. Sollten mehr Bewerber vorhanden sein, erfolgt die Bestellung durch geheime Wahl in öffentlicher Sitzung. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält.<br /> In die neue Geschäftsordnung wird eine entsprechende Regelung aufgenommen. Grundsätzlich erfolgen Beschlüsse in offener Abstimmung durch Handzeichen. Wahlen finden dann statt, wenn sie durch Gesetz oder eine Rechtsvorschrift geregelt sind. Die Geschäftsordnung muss deshalb als Rechtsvorschrift eine Regelung enthalten, dass für den AK Flächennutzungsplan und den AK Energie eine Bestellung in öffentlicher Sitzung durch geheime Wahl erfolgt.<br /> Der Gemeinderat beschließt:<br /> Die Mitgliedschaft in den Arbeitskreisen Flächennutzungsplan und Energie endet jeweils mit Ablauf der Wahlperiode des Gemeinderats.&nbsp;<br /> Die drei Mitglieder im AK FNP neben den Bürgermeistern werden vom Gemeinderat bestellt. Sind mehr als drei Bewerber vorhanden, erfolgt die Bestellung durch geheime Wahl in öffentlicher Sitzung. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.<br /> Der AK Energie besteht aus bis zu 20 Mitgliedern. Die Bestellung erfolgt durch geheime Wahl in öffentlicher Sitzung. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los. Die Größe des AK Energie bestimmt sich danach, wie viele Mitglieder mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten.</p>
<p class="bodytext">Christian Szegedi<br /> Bürgermeister</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-273</guid>
						<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 08:40:00 +0000</pubDate>
						<title>Bekanntmachungen zu Kommunalwahl 2026</title>
						<link>https://www.haiming.de/aktuelles-termine/aktuelles/amtl-bekanntmachungen/bekanntmachung/news/bekanntmachungen-zur-kommunalwahl-2026/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=084ad7496b42619df42535e7cf2d9df7</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-276</guid>
						<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 26.02.2026</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-26022026/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=9b96a60ec8311684ae6f826aad2d44c0</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong></p>
<p class="bodytext">Wegen der Sperre der B20 im Mai / Juni / Juni haben wir nochmals beim Straßenbauamt nachgefragt, ob diese nicht verschoben werden kann. Das wurde abgelehnt. Auch die Fa. Wacker hat das angeregt.<br /> Es wurden aber die verkehrsrechtlichen Anordnungen nochmals erläutert. In der Bauphase 1 und 3 ist eine Verbindung zwischen Haiming und Burghausen gegeben. Auch zurück. Nur in der Bauphase 2 sind wir abgeschnitten. Diese läuft im gesamten Juni.<br /> Wacker hat uns außerdem darüber informiert, dass für die Zeit der Sperre die Verbindung zur Loxxess über Haiming stattfinden wird. Sie haben deshalb eine Sondergenehmigung für den LKW-Verkehr über Haiming bekommen. Diese gilt auch für die Sonntage.</p>
<p class="bodytext">Am 12.02.2026 ist der Prüfungsbericht der Staatlichen Rechnungsprüfungsstelle und die rechtsaufsichtliche Würdigung des Landratsamtes Altötting für den Haushalt 2026 eingegangen. Beanstandungen haben sich nicht ergeben und genehmigungspflichtige Bestandteile sind nicht enthalten. Die Haushaltssatzung wurde am 19.02.2026 amtlich bekannt gemacht.</p>
<p class="bodytext">Am 2. Februar hat der Kreistag beschlossen, die Planung der Monodeponie weiterzuführen. Das Landratsamt wurde mit der Planung beauftragt. Über die Kosten wird noch verhandelt. Man geht aktuell von 35 Millionen aus.</p>
<p class="bodytext">Die verkehrsrechtliche Anordnung für die Tempo-30-Zone vor der Schule ist bereits erlassen worden, am 23.02. Sie tritt mit dem Aufstellen der Verkehrszeichen in Kraft.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zum Thema Windpark:</strong><br /> Die im AK Energie abgestimmte Stellungnahme wurde beim Landratsamt eingereicht.<br /> Im AK Energie wurde, wie auch in der letzten Gemeinderatssitzung, beschlossen, dass man zum Bodenmanagementkonzept der Fa. Qair keine weiteren Forderungen aufstellt, außer dass alle Genehmigungsverfahren im Landkreis gleichbehandelt werden müssen. Es darf keinen Sonderweg für Qair geben, die Kriterien müssen auch für private Hausbauer, gewerbliche Bauten und ggf. auch das Umspannwerk gelten.<br /> Aus der Presse waren zuletzt Berichte über Aussagen der Bündnisse „Gegenwind“ und der BIG, im Speziellen von Herrn und Frau Schöhoff bei einer Veranstaltung in Hohenwart zu entnehmen. In diesen Aussagen wird die drohende Auswirkung des Windradbaus in Verbindung mit PFOA maßlos übertrieben. Selbst die BINT und der Bund Naturschutz (wahrlich keine Organisationen, die mit Grundwasser leichtfertig umgehen) haben hierzu gegenteilige Stellungnahmen abgegeben.</p>
<p class="bodytext">Zum Thema des gestrichenen Absatzes im hydrologischen Gutachten, hatten wir Austausch mit der Fa. Qair. Das hydrogeologische Gutachten ist für alle drei Anträge identisch.&nbsp;Der Naturschutzfachliche Gutachter der Qair hat die Anträge sequenziell abgearbeitet hat und die Unterlagen für den Burghauser Forst bereits Anfang Oktober vorgelegt, diese wurden eingereicht. Für den Neuöttinger Forst damals noch nicht, da klar war, dass eine Aktualisierung der Wasserschutzgebietsverordnung für die Neuöttinger Brunnen ansteht. Als dann kalr war, dass sich bei den Wasserschutzgebieten nichts ändert, war dieser Passus im Gutachten nicht mehr nötig und konnte entfallen.&nbsp;Mit der Einreichung der Unterlagen hat Qair dann aber gewartet, bis auch das Bodenmanagementkonzept fertiggestellt war und hat dann alle Unterlagen zusammen zum Genehmigungsantrag nachgereicht.</p>
<p class="bodytext"><strong>Hinweis auf die Öffentliche Bekanntmachung des Landratsamtes Altötting<br /> 22-824.21/2-Qair-01/25<br /> Vollzug des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG);<br /> Vorhaben der Firma Qair WP Altötting GmbH &amp; Co. KG, Schwanthaler Str. 75, 80336 München: Windpark AÖ - Neugenehmigung für die Errichtung und den Betrieb von 11 Windenergieanlagen im Burghauser Forst (Antrag 01)</strong><br /> Der Antrag 01 gemäß § 4 BImSchG umfasst elf Windenergieanlagen inklusive Bauflächen (Kranstell-, Montage- und Lagerflächen), erforderliche Zufahrten zu den Anlagen auf bestehenden oder neu anzulegenden Forstwegen sowie die interne Kabeltrasse. Der Antragsgegenstand erstreckt sich räumlich über den Burghauser Teil des Forstes (Haiming, Marktl, Mehring und Burghausen). Die Inbetriebnahme ist Anfang des Jahres 2028 geplant. Das Vorhaben bedarf einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung nach § 4 Abs. 1 Satz 1 BImSchG i. V. m. § 1 Abs. 1 der 4. BImSchV Nr. 1.6.2 Verfahrensart „V“ des Anhangs 1 zur Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV).</p>
<p class="bodytext">Auf Antrag der Fa. Qair WP Altötting GmbH &amp; Co. KG nach § 19 Abs. 3 BImSchG führt das Landratsamt Altötting als sachlich und örtlich zuständige Genehmigungsbehörde für das Vorhaben ein förmliches Genehmigungsverfahren nach §§ 4, 10 und 13 BImSchG unter Beteiligung der Öffentlichkeit durch. Die immissionsschutzrechtliche Genehmigung schließt andere die Anlage betreffende Entscheidungen mit ein.</p>
<p class="bodytext">Das Vorhaben wurde im Amtsblatt Nr. 6 gemäß Genehmigungsverfahren nach der 9. BImSchV öffentlich bekannt gemacht. Die Antragsunterlagen (ohne Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse), sowie die entscheidungserheblichen Gutachten und Empfehlungen liegen in der Zeit vom 16.02.2026 bis einschließlich 16.03.2026 auf der nachfolgend genannten Internetseite des Landratsamtes Altötting zur Einsicht aus:</p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.lra-aoe.de/aktuelles/laufende-verwaltungsverfahren-mit-oeffentlichkeitsbeteiligung/#/" title="https://www.lra-aoe.de/aktuelles/laufende-verwaltungsverfahren-mit-oeffentlichkeitsbeteiligung/#/" target="_blank">https://www.lra-aoe.de/aktuelles/laufende-verwaltungsverfahren-mit-oeffentlichkeitsbeteiligung/#/</a></p>
<p class="bodytext">Auf Verlangen kann eine leicht zu erreichende Zugangsmöglichkeit für die Antragsunterlagen in Papierform in den Diensträumen des Landratsamtes Altötting, Bahnhofstr. 13 (Sparkassengebäude), Zimmer Nr. S109, 84503 Altötting zur Verfügung gestellt werden. Hierfür bitten wir um vorherige telefonische Terminvereinbarung, Tel. 08671/502-727 oder 724. Auf Anforderung kann auch eine Kurzbeschreibung des Vorhabens überlassen werden.</p>
<p class="bodytext">Etwaige Einwendungen gegen das Vorhaben können während der Auslegungsfrist und bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder elektronisch beim Landratsamt Altötting erhoben werden. Die Einwendungsfrist endet somit am 30.03.2026.&nbsp;Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind für das Genehmigungsverfahren alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.</p>
<p class="bodytext">Die Einwendungen müssen dem Antragsteller und den Behörden, deren Aufgabenbereich berührt wird, bekannt gegeben werden. Die Einwender können verlangen, dass ihr Name und ihre Anschrift vor Bekanntgabe der Einwendungen unkenntlich gemacht werden, wenn diese zur ordnungsgemäßen Durchführung des Genehmigungsverfahrens nicht erforderlich sind.</p>
<p class="bodytext">Form- und fristgerecht erhobene Einwendungen können im Rahmen eines Erörterungstermins behandelt werden. Der geplante Erörterungstermin wird am Mittwoch, 06.05.2026 (ggf. Fortsetzung am Donnerstag, 07.05.2026) in der Zeit jeweils von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Kultur+Kongress Forum Altötting, Zuccalliplatz 1, 84503 Altötting, stattfinden.</p>
<p class="bodytext">Die Durchführung des Erörterungstermins steht gem. § 10 Abs. 6 BImSchG im Ermessen des Landratsamtes. Falls der Termin nicht stattfindet, wird dies nach dem Ende der Einwendungsfrist gesondert öffentlich bekannt gemacht. Findet ein Erörterungstermin statt, werden die form- und fristgerecht erhobenen Einwendungen auch bei Ausbleiben des Antragstellers oder von Personen, die Einwendungen erhoben haben, erörtert.&nbsp;Die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht über die finanzielle Lage: (regelmäßig)</strong></p>
<p class="bodytext">Die finanzielle Lage entwickelt sich bislang plangemäß. Bei der Gewerbesteuer erhält die Gemeinde Haiming aufgrund einer Betriebsprüfung Nachzahlungen in Höhe von über 500.000 €. Damit liegt die Gewerbesteuer momentan bei rund einer Million Euro (geplant 400.000 €). Zur schwarzen Null müsste sich die Gewerbesteuer auf zwei Millionen Euro noch einmal verdoppeln.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU:</strong></p>
<p class="bodytext">Am 26.01.2026 ist der Prüfungsbericht für 2022 eingegangen. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Herr Kienzle hat den Bestätigungsvermerk erteilt. Der Verwaltungsrat hat den Vorstand für den Jahresabschluss 2022 bereits entlastet.<br /> Am 30.01.2026 ist der Prüfungsbericht für 2023 eingegangen. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Herr Kienzle hat den Bestätigungsvermerk erteilt. Der Verwaltungsrat hat den Vorstand für den Jahresabschluss 2023 bereits entlastet.<br /> Am 02.03.2026 findet die Baustellenbesprechung für die Alte Schule statt. Es geht um die Durchführung der Außensanierungsarbeiten. Die Dachrinne sollte bei dieser Gelegenheit auch gleich erneuert werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem Arbeitskreis Energie</strong></p>
<p class="bodytext">Herr Wolfgang Straubinger berichtet aus dem AK Energie:<br /> In der AK-Sitzung am 02.02.2026 wurde nochmal die Stellungnahme der Gemeinde Haiming zum geplanten Windpark diskutiert.<br /> In einer Stellungnahme des BGM wurde festgestellt, dass der Antrag auf Baugenehmigung unvollständig ist und fehlende Unterlagen nachgefordert werden. Grundsätzlich unterstützt der Arbeitskreis das Vorhaben Windpark, auch wenn die Unterlagen nicht ganz vollständig sind. Für die Stellungnahme wurden insbesondere folgende Themen diskutiert und teilw. abgestimmt: Standort, Schall / Schatten, Brandschutz, Rückbauverpflichtung, PFOA, Waldwegemanagement, Eiswurf. Die entsprechenden Formulierungen wurden in eine Stellungnahme gefasst. Diese wurde mit einer Gegenstimme bestätigt.</p>
<p class="bodytext">Der AK Energie ist überwiegend positiv eingestellt. Die Politik hat die Rahmenbedingungen gesetzt. Bis 2050 müssen alle Industriebetriebe ihre Produkte regenerativ, klimaneutral erzeugen.&nbsp;Die Technik und das Knowhow sind vorhanden. Was benötigt wird, ist Strom und Wasserstoff in ausreichender Menge und zum bezahlbaren Preis.&nbsp;&nbsp;In einer Studie wurde berechnet, wieviel Strom benötigt wird, um die Transformation zu schaffen. Der Bedarf ist doppelt so hoch vom derzeitigen Verbrauch. Der&nbsp;Energiebedarf und Leitungen müssen zusammengebracht werden. Der Windpark ist dazu ein Beitrag.</p>
<p class="bodytext">Es wird dem AK unterstellt, dass er PFOA auf die leichte Schulter genommen wird. Das ist mitnichten so. Der AK ist der Meinung, dass der Windpark keine Sonderstellung bekommen sollen (Gleichbehandlung). Der AK will auch nicht, dass Bäume gerodet werden. Man spricht in der Regel von einer Fichtenmonokultur (am Ende der Lebenszeit). Die Staatsforsten bauen den Wald sowieso um (auch private Waldbesitzer).</p>
<p class="bodytext">Der AK ist dafür, dass der Windpark, unter Beachtung der rechtlichen Vorschriften, genehmigt werden kann.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zu den weiteren Tagesordnungspunkten und Beschlüssen:</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Cell Mind GmbH, Kraftisried – Antrag auf Fassung eines Aufstellungsbeschlusses für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Batteriespeicher Piesing“</strong><br /> Die Firma Cell Mind GmbH aus Kraftisried hat bereits im letzten Jahr im Bauausschuss die Errichtung einer Batteriespeicheranlage vorgestellt. Die Anlage soll auf dem Flurstück 32 der Gemarkung Piesing erfolgen. Größe/Leistung: ca. 1000qm/ 10MW. Im ursprünglichen Plan ist eine Positionierung nördlich des Feuerwehrhauses Piesing und nahe dem Anwesen Piesing 5 dargestellt. Dort ist eine Trafostation mit entsprechenden Kapazitäten. Nach Rücksprache mit dem Grundstückseigentümer war dieser Standort nicht bevorzugt, sondern einer nordöstlich des Feuerwehrhauses und damit erheblich weiter weg vom Anwesen Piesing 5. Insgesamt zeigen sich Antragsteller und Grundstückseigentümer bezüglich des Standortes gesprächs- und verhandlungsbereit. Mittlerweile liegt auch eine allgemeine schalltechnische Untersuchung vor. Demnach ist die Anlage mit zwei Wechselrichtern und vier Batteriespeichern ausgestattet. Der Schalldruckpegel der Wechselrichter beträgt 63 db(A) in 1 Meter Entfernung und der Schalldruckpegel der Batteriespeicher beträgt 80 db(A) in 1 Meter Entfernung und 55 db(A) in 100 Meter Entfernung. Im Umkreis von 100 Meter Entfernung befindet sich bei dem skizzierten Standort keine Wohnbebauung. Der Antragsteller bietet an, weitere Schallschutzmöglichkeiten einzuplanen.</p>
<p class="bodytext">Das Grundstück liegt bauplanungsrechtlich im Außenbereich. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien schreitet in Deutschland weiter voran. Während konventionelle Kraftwerke auf fossiler Basis zu jeder Tages- und Nachtzeit sowie witterungsunabhängig eine planbare Energieversorgung gewährleistet haben, unterliegen Photovoltaik- und Windkraftanlagen naturgemäß stark schwankenden Einspeisemengen. Ihre Stromerzeugung ist von Wetterbedingungen sowie Tages- und Jahreszeit abhängig.&nbsp;Insbesondere bei günstigen Witterungsverhältnissen entsteht zeitweise ein Energieüberschuss, der nicht sofort verbraucht werden kann und – um eine Netzüberlastung zu vermeiden – unter Umständen abgeregelt werden muss. Um solche Energiemengen künftig effizient nutzen zu können, hat die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2024 eine eigene Speicherstrategie verabschiedet (abrufbar unter: Speicherstrategie des BMWK). Diese benennt Handlungsfelder und Maßnahmen insbesondere für Strom-, Wärme- und Wasserstoffspeicher. In der praktischen Umsetzung erfahren insbesondere Batteriespeicher zunehmende Bedeutung.</p>
<p class="bodytext">Neu: Es gibt seit kurzem eine Privilegierung von Batteriespeichern im Außenbereich. Darauf hat das Bay. Wirtschaftsministerium diese Woche mit einem Rundschreiben hingewiesen.<br /> Batteriespeicher sind im Außenbereich privilegiert, wenn sie in einem räumlich funktionalen Zusammenhang zu EE-Anlagen stehen (sog. „co-located&quot;; § 35 Abs.1 Nr. 11 BauGB).<br /> Batteriespeicher (sog. „stand alone&quot;) sind im Außenbereich privilegiert ab einer Leistung von 4 MW und bis zu 200 m Nähe zu Umspannwerken/Kraftwerk (ab 50 MW) und solange die in Anspruch genommene Gesamtfläche nicht 0,5 Prozent der Gemeindefläche überschreitet und höchstens 50 000 m2 beträgt.&nbsp; Diese Voraussetzungen müssen für eine Privilegierung nach § 35 Abs.1 Nr.12 BauGB kumulativ vorliegen.<br /> Das haben wir hier nicht.</p>
<p class="bodytext">Da Batteriespeicher im Außenbereich im Übrigen regelmäßig nicht privilegiert sind, können sie dort grundsätzlich nur auf Grundlage eines Bebauungsplans realisiert werden. Dies gilt insbesondere für sog. Stand-alone-Batteriespeicher, die nicht unmittelbar einer EE-Erzeugungsanlage zugeordnet sind.<br /> Eine Möglichkeit besteht in der Ausweisung eines Industrie- oder Gewerbegebiets im Bebauungsplan. Batteriespeicher sind in diesen Gebieten grundsätzlich zulässig, insbesondere wenn sie der Energieversorgung ortsansässiger Betriebe dienen. Soll hingegen ausschließlich für den Batteriespeicher Planungsrecht geschaffen werden, bietet sich die Festsetzung eines Sondergebiets an. In Betracht kommt ein vorhabenbezogener Bebauungsplan, in dem gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 1 BauGB i. V. m. § 11 Abs. 2 BauNVO sowie § 1 Abs. 6 Nr. 1 BauNVO ein „Sonstiges Sondergebiet“ mit der Zweckbestimmung „Batteriespeicher“ festgesetzt wird.<br /> In den textlichen Festsetzungen ist die Speicheranlage mit den erforderlichen Nebenanlagen zu konkretisieren. Üblicherweise umfasst dies den Speichercontainer selbst, Schaltanlagen, Wechselrichter, Transformatoren sowie die Einfriedung der Anlage. Um dem Vorhabenträger bei sich verändernden Rahmenbedingungen eine gewisse Flexibilität zu ermöglichen, kann ergänzend eine Festsetzung nach § 12 Abs. 3a BauGB i. V. m. § 9 Abs. 2 BauGB getroffen werden. Danach sind nur solche Nutzungen zulässig, zu deren Durchführung sich der Vorhabenträger im Durchführungsvertrag verpflichtet hat.</p>
<p class="bodytext">Genau diesen Antrag hat die Firma Cell Mind GmbH gestellt.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat ist zur Aufstellung eines Bebauungsplans nicht verpflichtet, vielmehr hat er in seiner Planungskompetenz das Für und Wider abzuwägen. Bei einer Zustimmung sollte festgelegt werden, dass die Einzelheiten der Verfahrensabwicklung in einem städtebaulichen Vertrag geregelt werden und der Antragsteller die Planungs- und Verfahrenskosten zu tragen hat bzw. der Gemeinde zur Kostenerstattung verpflichtet ist.&nbsp;Es handelt sich um einen Antrag auf einen positiven Beschluss. Da der Gemeinderat diesem Antrag sowohl zustimmen als ihn auch ablehnen oder unter Bedingungen fassen kann, ist die Bandbreite der Überlegungen zu ermitteln. Entscheidungskern muss sein, ob das Vorhaben an dieser Stelle mit der städtebaulichen Entwicklung in Einklang gebracht werden kann.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat erklärt sich grundsätzlich bereit, einen Bebauungsplan (Gewerbegebiet oder Industriegebiet) für eine Batteriespeicheranlage in Piesing auf der Flur-Nummer 32 aufzustellen. Um den Aufstellungsbeschluss an sich fassen zu können, ist der genaue Umgriff der zu überplanenden Fläche vom Antragsteller darzustellen (Geltungsbereich des Bebauungsplans). Weiter muss sich der Antragsteller bereit erklären, mit der Gemeinde einen städtebaulichen Vertrag abzuschließen und sich in diesem zur Übernahme der Planungs- und Verfahrenskosten der Gemeinde Haiming verpflichten. Außerdem sind die Scahllschutzmaßnahmen zu regeln.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauangelegenheiten</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Bauvorhaben: Errichtung eines Carports (2026/0016), Bauort: Lindenstraße 2, 84533 Haiming, Gemarkung Haiming, Flur-Nr. 626</strong><br /> Die Bauherren beantragen die Errichtung eines Carports bzw. einer Stellplatzüberdachung.<br /> Ein Folienflachdach soll für die Überdachung verwendet werden. Die Überdachung soll als Schutz eines Fahrzeugs dienen, sowie den Weg zur Eingangstür des Haues überdachen.<br /> Der Zugang zum Wohnhaus und die Garage bestehen schon.</p>
<p class="bodytext">Der Flächennutzungsplan weist hier ein Dorfgebiet nach § 5 BauNVO aus. Das Grundstück befindet sich im Bebauungsplan „B-1 Ortsteil Mitte“.&nbsp;Das Bauvorhaben befindet sich außerhalb der Baugrenzen, wobei anzumerken ist, dass schon die bestehende Garage außerhalb der Baugrenzen errichtet wurde.&nbsp;Es ist eine Befreiung von der Baugrenze erforderlich.<br /> Die Gemeinde Haiming erteilt die Befreiung von der Baugrenze und das gemeindliche Einvernehmen. Die Straßenbegrenzungslinie soll nicht umgesetzt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauvorhaben: Errichtung eines Wohnhauses (2026/0075), Bauort: Blumenstraße, 84533 Haiming, Gemarkung Haiming, Flur-Nr. 41/1</strong><br /> Der Bauherr beantragt die Errichtung eines Wohnhauses an das bestehende Bestandsgebäude. Das neu zu errichtende Wohnhaus soll eine Länge von 11,81 m aufweisen und eine Breite von 8,50 m, die Giebelhöhe beträgt 7,40 m. Das Wohnhaus soll in Holzständerbauweise errichtet werden. Auf der Westseite soll eine Terrasse mit einer Überdachung entstehen. Weiterhin sind im Süden zwei Stellplätze vorgesehen.<br /> Das Grundstück liegt nicht im Bereich eines Bebauungsplans, sondern im unbeplanten Innenbereich. Bauvorhaben sind hier nach § 34 BauGB zulässig, wenn sie sich in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen (Art/Maß der baulichen Nutzung, Bauweise) und die Erschließung gesichert ist.<br /> Wenn man den in der näheren Umgebung befindlichen Bebauungsplan B1 – Ortsteil Mitte als Ansatz nimmt, wird z. B. die Firstrichtung eingehalten. Die Dachneigung von 20 ° wird auch eingehalten (Bebauungsplan 18 ° bis 22 °).<br /> Die Gemeinde Haiming erteilt dem Bauvorhaben das Einvernehmen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauvorhaben: Umbau einer Garage sowie Errichtung eines Carports (2026/0126), Bauort: Burghauser Straße 45, 84533 Haiming, Gemarkung Haiming, Flur-Nr. 554</strong><br /> Die Bauherren beantragen den Umbau einer Garage (Bestandsgebäude), sowie die Errichtung eines Carports mit Abstell- und Mülltonnenraum.&nbsp; Bei der Garage erfolgt ein Rückbau der Decke und des Daches, die Wände bleiben je nach Zustand und Möglichkeit erhalten. Der gesamte Gebäudekomplex hat eine Länge von 18,00 m, die Breite hinsichtlich des Abstellraums (5,00 m) und Carport (4,30 m) erstreckt sich auf insgesamt 9,30 m. Das Dach der umzubauenden Garage soll in einer Blecheindeckung (rotbraun) erfolgen. Beim Carport ist die gleiche Dacheindeckung geplant. Die Garage, der Mülltonnenraum und der Abstellraum haben ein Satteldach (25 °), der geplante Carport soll ein Pultdach erhalten (10 °). Das Grundstück liegt nicht im Bereich eines Bebauungsplans, sondern im unbeplanten Innenbereich. Bauvorhaben sind hier nach § 34 BauGB zulässig, wenn sie sich in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen (Art/Maß der baulichen Nutzung, Bauweise) und die Erschließung gesichert ist.&nbsp; Der Gebäudekomplex wird mit 18 Metern sehr lang.&nbsp; In der näheren Umgebung gibt es in der Burghauser Straße 43 ein Gebäude mit 19,40 Metern Länge und in der Burghauser Straße 33 mit 19 Metern Länge. Die Lage quer zum Ortsrand lässt das Ganze jedoch sehr wuchtig wirken und die Gebäudewand ist durchgehend ohne optische oder bauliche Unterbrechungen. Es gäbe hier sicher gefälligere Lösungen.<br /> Ein Gebäudeteil ist mit einem Pultdach geplant. Pultdächer sind in der näheren Umgebung nicht vorhanden. Insoweit fügt sich dieses nicht ein. Allerdings haben die Bauwerber dieses Pultdach parallel zur Hälfte eines Satteldaches geplant und es liegt im Innenhof. Von außen nimmt man dieses Dach also kaum wahr. Damit dürfte das Einfügegebot hinsichtlich des Pultdaches nicht verletzt sein.<br /> Die Gemeinde Haiming erteilt dem Bauvorhaben das Einvernehmen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauvorhaben: Anbau, Aufstockung und Umbau des bestehenden Wohnhauses zu einem Zweifamilienhaus (2026/0135), Bauort: Flurstraße 4, 84533 Haiming, Gemarkung Haiming, Flur-Nr. 59/5</strong><br /> Der Bauherr beantragt den Anbau, Aufstockung und Umbau des bestehenden Wohnhauses zu einem Zweifamilienhaus. Das Haus soll an der Westseite erweitert werden. Die Ziegeleindeckung ist in der Farbe rot geplant, weiterhin soll das Satteldach eine Dachneigung von 30 ° aufweisen.&nbsp; Im Erdgeschoss ist eine Wohneinheit geplant, die zweite Wohneinheit soll sich über das Ober- und Dachgeschoss erstrecken. Das Haus würde dann eine Höhe von ca. 10,00 m, gemessen am Giebel, aufweisen. Die Länge würde durch den Anbau 14,74 m und die Breite 11,24 m betragen.&nbsp; Das Grundstück liegt nicht im Bereich eines Bebauungsplans, sondern im unbeplanten Innenbereich. Bauvorhaben sind hier nach § 34 BauGB zulässig, wenn sie sich in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen (Art/Maß der baulichen Nutzung, Bauweise) und die Erschließung gesichert ist. Da in der näheren Umgebung mehrere Häuser mit vergleichbarer Masse stehen, fügt sich das geplante Objekt in die Umgebung ein. Die Erschließung ist gesichert.<br /> Die Gemeinde Haiming erteilt dem Bauvorhaben das Einvernehmen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauvorhaben: Errichtung eines Heizungsraumes mit Bunker, einer überdachten Lagerfläche, eines Lagerraumes und einer Dachterrasse sowie Teilabbruch eines Gebäudes (2026/0137), Bauort: Piesing 2, 84533 Haiming, Gemarkung Piesing, Flur-Nr. 5</strong><br /> Der Bauherr beabsichtigt den Teilabbruch eines bestehenden Gebäudes, als dann ist die Errichtung eines Heizungsraumes mit Bunker, einer überdachten Lagerfläche, eines Lagerraumes und einer Dachterrasse geplant. Das Gebäude weist am Giebel eine Höhe von 10,10 m auf, das Dach soll mit einem Trapezblech eingedeckt werden und soll eine Neigung von 18 ° aufweisen, weiterhin soll das Gebäude eine Breite von 19,07 m und eine Länge von 28,94 m messen.<br /> Das Grundstück liegt im Außenbereich, so dass der § 35 BauGB einschlägig ist. Gemäß § 35 Abs. 1 Nr. 1 BauGB ist ein Vorhaben im Außenbereich nur zulässig, wenn öffentliche Belange nicht entgegenstehen, die ausreichende Erschließung gesichert ist und wenn es einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb dient und nur einen untergeordneten Teil der Betriebsfläche einnimmt. Das Gebäude dient dem eigenen forstwirtschaftlichen Betrieb und entwickelt sich nicht in den freien Raum, sondern wird großteils als Ersatzbau errichtet. Die Investition umfasst auch die Errichtung einer zentralen Heizanlage (Hackschnitzel) für das Schloss-, Golf- und Gaststättenareal, was einer zeitgemäßen Heizform entspricht und zu begrüßen ist. Es handelt sich überwiegend um eine Modernisierung des Bestands.<br /> Die Gemeinde Haiming erteilt dem Bauvorhaben das Einvernehmen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauvorhaben (Vorbescheid): Errichtung von vier Doppelhaushälften und vier Garagen (2026/0064), Bauort: Moosen 19, 84533 Haiming, Gemarkung Piesing, Flur-Nr. 699/4</strong><br /> Der Bauherr hat einen Antrag auf Vorbescheid gem. Art. 71 BayBO gestellt.<br /> Geplant ist die Errichtung von vier Doppelhaushälften und vier Garagen auf vier Grundstücksparzellen. Um die Grundstücksgrößen den heutigen Bedürfnissen anzupassen, ist eine Aufteilung in vier Parzellen vorgesehen. Die Parzellen sollen über einen 4,0 m breiten privatrechtlichen Weg entlang der östlichen Grundstücksgrenze erschlossen werden. Je Doppelhaushälfte sind zwei Vollgeschosse und ein Satteldach mit einer Neigung von 35 ° geplant, um einen Ausbau und somit die Nutzung des Dachgeschosses zu ermöglichen. Die Garagen sollen extensiv begrünte Flachdächer erhalten. Die Grundflächenzahl (GRZ) wird kleiner 0,4 und die Geschossflächenzahl (GFZ) wird kleiner 0,6 sein. Das sich derzeit auf dem Grundstück befindliche Einfamilienhaus soll im Zuge der geplanten Baumaßnahme abgebrochen werden.<br /> Der Flächennutzungsplan weist ein Reines Wohngebiet gem. § 3 BauNVO aus. Das Grundstück befindet sich in einem Bebauungsplan, genauer Bebauungsplan B2 – Ortsteil Moosen. Die im Bebauungsplan ausgewiesenen Baugrenzen werden durch die Bebauung der vier Doppelhaushälften überschritten. Die offene Bauweise gem. § 22 BauNVO wird in Form von zwei Doppelhäusern eingehalten. Die Grundflächenzahl (GRZ) mit dem angegebenen Wert von unter 0,4 und die Geschossflächenzahl (GFZ) mit einem angegebenen Wert von unter 0,6 wäre mit dem § 17 BauNVO, der im Bebauungsplan genannt wird, vereinbar. Hier sind für ein Reines Wohngebiet (WR) die Werte 0,4 als Grundflächenzahl (GRZ) und 1,2 als Geschossflächenzahl (GFZ) festgelegt. Die geplante Dachneigung von 35° liegt über den im Bebauungsplan festgesetzten Werten, nämlich 25 ° bis 27 °.Die Bauform der geplanten Häuser hat sich den bestehenden Häusern anzupassen (Bebauungsplan).<br /> Es müssten somit einige Befreiungen hinsichtlich der Festsetzungen im Bebauungsplan getroffen werden.<br /> Fraglich ist, ob der privatrechtlich geplante Weg mit einer Breite von 4,0 m ausreichend ist. Wendemöglichkeiten für Müll- oder Schneeräumfahrzeuge sind nicht gegeben, auch Parkmöglichkeiten für Besucher dürften schwierig realisierbar sein. Die Positionierung der südlichen Garage ist problematisch. Es müsste eine Abstandsflächenübernahme auf der öffentlichen Straße erfolgen. Das ist aber genau an der Stelle, welche die engste in der Erschließungsstraße ist. Diese sollte daher nicht in Aussicht gestellt werden. Die Abstandsflächen werden insgesamt als problematisch betrachtet, weil sie sich zwischen den Gebäuden und den Garagen überlappen. Besser wäre es, das Bauvolumen zu reduzieren und zwei Einfamilienhäuser mit angebauten Garagen zu planen.&nbsp;<br /> Auf der Parzelle 1 ist eine Bebauung mit einem Abstand von 1,14 m zum Haiminger Mühlbach geplant (Garagenzufahrt). Das dort vorhandene Bachbegleitgrün dürfte sich nicht erhalten lassen. Es sollte ein größerer Abstand eingehalten werden. Zum Bachräumen und bei Rückstau entstehen hier sonst Probleme. Wieweit bei Starkregen Betroffenheiten entstehen wird erst mit dem Starkregenrisikomanagement geklärt.<br /> Insgesamt handelt es sich um eine sehr starke Ausnutzung der Fläche. Zwar entsteht Wohnraum und wird damit der Bauturbo in Frage kommen, allerdings stehen Fragen der Erschließung und eine Erschwernis an der engsten Stelle im Raum, die der vorgelegten Planung entgegengehalten werden können.&nbsp;<br /> Die Gemeinde Haiming erteilt dem Bauvorhaben das gemeindliche Einvernehmen gemäß § 36 BauGB nicht. Die Gemeinde Haiming gibt dem Bauvorhaben aber die gemeindliche Zustimmung gemäß § 36a BauGB (Bau-Turbo) unter den nachfolgenden Auflagen zu erteilen (Bau-Turbo):</p><ul><li>Im südlichen Bereich des Grundstücks, d. h. von der Parzelle 4, ist an die Gemeinde eine Fläche mit der Breite von einem Meter entlang der Grundstücksgrenze abzutreten, damit zukünftig die Schneeräumung besser möglich ist und auch größere Fahrzeuge problemlos die Kurve passieren können (Entschädigung in Höhe der üblichen Preise der Gemeinde Haiming für Straßengrund).</li> 	<li>Die südlich und die nördlich gelegene Garage, Parzelle 1 und 4, sollen jeweils an die betreffende Doppelhaushälfte nahtlos herangerückt werden.</li> 	<li>Die Müllbehältnisse dürfen nicht auf die gemeindliche Straße gestellt werden.</li> 	<li>Der sehr geringe Abstand zum Bach wird als schwierig erachtet, dies soll mit dem Landratsamt Altötting besprochen werden, was hier zu beachten ist.</li></ul><p class="bodytext"><strong>Voranfrage Bauvorhaben: Errichtung eines überdachten Unterstands zur Holzlagerung</strong><br /> Der Bauwerber hat Pläne bzw. Skizzen eingereicht, wonach die Errichtung eines überdachten Unterstands zur Holzlagerung erfragt wird.&nbsp; Der Unterstand soll mit einem Pultdach errichtet werden und eine Länge von 12,0 m aufweisen, weiterhin eine Breite von 5,24 m. Das betreffende Grundstück weist ein Allgemeines Wohngebiet nach § 4 BauNVO aus. Zulässig sind nicht störende Handwerksbetriebe gem. § 4 Abs. 2 Nr. 2 BauNVO. Das entsprechende Grundstück liegt innerhalb eines Bebauungsplans, Nr. 6 „Schöffbergweg“.&nbsp; Es ist eine bebaubare Grundfläche von max. 250 m² festgesetzt. Die vorhandene Bebauung liegt bereits weit über dem festgesetzten Wert (&gt; 300 m²). Weiterhin ist als Dachform ein Satteldach mit einer Dachneigung von 24 ° bis 28 ° zulässig. Der Bauwerber plant ein Pultdach.<br /> Der Unterstand liegt teilweise außerhalb der festgesetzten Baugrenzen des Bebauungsplans, weil das vorhandene Gebäude ebenfalls zum Teil außerhalb der Baugrenzen errichtet wurde.<br /> Die Gemeinde Haiming erteilt keine Befreiung von der bebaubaren Grundfläche und der Dachform und versagt dem Bauvorhaben das gemeindliche Einvernehmen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Regionalplan Südostoberbayern – 16. Teilfortschreibung „Kapitel B V 7 Energieversorgung – Windenergie“ - Beteiligungsverfahren</strong><br /> Der Planungsausschuss des Regionalen Planungsverbandes Südostoberbayern hat in seiner Sitzung am 25.11.2025 die Einleitung eines zweiten Beteiligungsverfahrens zu den Änderungen für die 16. Teilfortschreibung „Kapitel B V 7 Energieversorgung – Windenergie“ beschlossen. Mit dieser Fortschreibung sollen die Festlegungen zur Windenergienutzung im Regionalplan neu gefasst werden.<br /> Gegenstand des zweiten Beteiligungsverfahrens sind die Änderungen, die sich nach der Durchführung des ersten Beteiligungsverfahrens ergeben haben. Gemäß Art. 16 Abs. 6 Satz 3 BayLplG können Stellungnahmen nur zu den Änderungen abgegeben werden. Die Beteiligungsfrist endet am 04.03.2026.<br /> Änderungen, welche die Gemeinde Haiming betreffen:</p>
<p class="bodytext">Änderungsbegründung; Zu § 1 der Verordnung letzter Absatz<br /> Die Zahl der Vorranggebiete wurde von 144 auf 138 geändert und der Flächenumgriff von ca. 10.153 ha auf 9.448 ha. Der Flächenanteil beträgt jetzt 1,81 % statt 1,9 % der Regionsfläche. Diese Änderung hat nur eine rechnerische Änderung zum Inhalt.</p>
<p class="bodytext">Ziffer 7.2.3 Buchst. G:<br /> Es wird ein Vorbehaltsgebiet für Windenergieanlagen festgelegt (W147 Haiming). In diesem „soll der Nutzung der Windenergie in der Abwägung mit anderen konkurrierenden Nutzungsansprüchen ein besonderes Gewicht beigemessen werden“, gemeint ist die Abwägung mit Stromtrassen und Umspannwerk. Diese Darstellung ist hinsichtlich der Ausweisung des Vorbehaltsgebiets von Nord nach Süd zu begrüßen, da sie der von der Gemeinde Haiming gewünschten Trassenführung für die Energiewendeleitung ChemDelta Simbach-Burghausen Rechnung trägt. Die Gemeinde Haiming lehnt die Änderung der Darstellung im nord-östlichen Bereich jedoch ab, da sie genau an dieser Stelle keine 380-KV-Trasse will und diese Option bei Realisierung eine massive Beeinträchtigung der Gemeinde Haiming bedeuten würde. Nördlich des Grünkreuzweges sollte im Osten kein Vorbehaltsgebiet, sondern ein Vorranggebiet dargestellt werden. Zum Inhalt der Änderung siehe weiter unten.</p>
<p class="bodytext">Ziffer 7.2.4:<br /> Maßnahmen und Planungen im Umfeld von Vorranggebieten für Windenergieanlage sollen (statt bisher „dürfen“) die vorgesehenen Nutzungen innerhalb von Vorranggebieten nicht erheblich einschränken.<br /> Diese Formulierung ist von einer Muss- zu einer Soll-Vorschrift abgeändert worden. Grundsätzlich soll nicht durch eine gemeindliche Bauleitplanung ein Konflikt mit den Windenergieanlagen entstehen. Mit der neuen Formulierung sind diese Entwicklungen nicht mehr ausgeschlossen, müssen aber eingehend begründet werden und angemessen abgewogen werden.</p>
<p class="bodytext">Begründung – Entwurf; Begründung zu § 1 der Verordnung, Ziffer 7.2.3 Absatz 7<br /> In Vorbehaltsgebieten für Windenergieanlagen kommt der Regionale Planungsverband zum Ergebnis, dass der Windenergienutzung in der Abwägung mit konkurrierenden Nutzungen ein besonderes hohes Gewicht beizumessen ist. Die Festlegung entspricht grundsätzlich den Kriterien bzw. dem Vorgehen, die dem Steuerungskonzept zugrunde liegen.<br /> Da die Darstellung des Vorbehaltsgebietes W 147 die Positionierung eines Umspannwerks und der zugehörigen 380-KV-Trasse von der Energiewende meint, sollte man dies auch eindeutig benennen. Der erste Satz sollte deshalb wie folgt ergänzt werden:<br /> „…. ein besonders hohes Gewicht beizumessen ist, wobei im Vorbehaltsgebiet W 147 schon jetzt klargestellt wird, dass hier die 380-KV-Trasse von der Energiewendeleitung ChemDelta und das Umspannwerk von der TenneT eine höhere Priorität haben als Windenergieanlagen.“</p>
<p class="bodytext">Begründung – Entwurf; Begründung zu § 1 der Verordnung, Ziffer 7.2.4 Absatz 1 Satz 3<br /> Aus Gründen des Rücksichtnahmegebots und um das Gesamtkonzept zur Sicherung geeigneter Gebiete für die Windenergienutzung zu erhalten, sollen Vorhaben und Planungen außerhalb von Vorranggebieten zu keinen erheblichen Einschränkungen der vorgesehenen Windenergienutzung in den Vorranggebieten führen.<br /> Gemeint ist hier, dass andere Vorhaben und Planungen Einschränkungen verursachen. Diese Formulierung lässt aber außer Acht, dass es Vorhaben und Planungen im Vorbehaltsgebiet geben kann, welche Einschränkungen verursachen. Die Formulierung sollte deshalb um eine Klarstellung bzgl. der schon laufenden Planungen ergänzt werden:<br /> Aus Gründen des Rücksichtnahmegebots und um das Gesamtkonzept zur Sicherung geeigneter Gebiete für die Windenergienutzung zu erhalten, sollen Vorhaben und Planungen außerhalb von Vorranggebieten zu keinen erheblichen Einschränkungen der vorgesehenen Windenergienutzung in den Vorranggebieten führen. Dies findet keine Anwendung auf die im Vorbehaltsgebiet W 147 geplante 380-KV-Trasse von der Energiewendeleitung ChemDelta und das Umspannwerk von der TenneT, sowie sonstige in diesem Zusammenhang zu errichtende Energie-Infrastrukturen.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Haiming gibt eine Stellungnahme zu folgenden Punkten ab:<br /> Ziffer 7.2.3 Buchst. G:<br /> Es wird ein Vorbehaltsgebiet für Windenergieanlagen festgelegt (W147 Haiming). In diesem „soll der Nutzung der Windenergie in der Abwägung mit anderen konkurrierenden Nutzungsansprüchen ein besonderes Gewicht beigemessen werden“, gemeint ist die Abwägung mit Stromtrassen und Umspannwerk.<br /> Diese Darstellung ist hinsichtlich der Ausweisung des Vorbehaltsgebiets von Nord nach Süd zu begrüßen, da sie der von der Gemeinde Haiming gewünschten Trassenführung für die Energiewendeleitung Simbach-Burghausen Rechnung trägt.<br /> Die Gemeinde Haiming lehnt die Änderung der Darstellung im nord-östlichen Bereich jedoch ab, da sie genau an dieser Stelle keine 380-KV-Trasse will und diese Option bei Realisierung eine massive Beeinträchtigung der Gemeinde Haiming bedeuten würde. Nördlich des Grünkreuzweges sollte im Osten kein Vorbehaltsgebiet, sondern ein Vorranggebiet dargestellt werden.</p>
<p class="bodytext">Begründung – Entwurf; Begründung zu § 1 der Verordnung, Ziffer 7.2.3 Absatz 7<br /> In Vorbehaltsgebieten für Windenergieanlagen kommt der Regionale Planungsverband zum Ergebnis, dass der Windenergienutzung in der Abwägung mit konkurrierenden Nutzungen ein besonderes hohes Gewicht beizumessen ist. Die Festlegung entspricht grundsätzlich den Kriterien bzw. dem Vorgehen, die dem Steuerungskonzept zugrunde liegen. Da die Darstellung des Vorbehaltsgebietes W 147 die Positionierung eines Umspannwerks und der zugehörigen 380-KV-Trasse von der Energiewende meint, sollte man dies auch eindeutig benennen. Der erste Satz sollte deshalb wie folgt ergänzt werden:<br /> „…. ein besonders hohes Gewicht beizumessen ist, wobei im Vorbehaltsgebiet W 147 schon jetzt klargestellt wird, dass hier die 380-KV-Trasse von der Energiewendeleitung ChemDelta und das Umspannwerk von der TenneT eine höhere Priorität haben als Windenergieanlagen.“</p>
<p class="bodytext">Begründung – Entwurf; Begründung zu § 1 der Verordnung, Ziffer 7.2.4 Absatz 1 Satz 3<br /> Aus Gründen des Rücksichtnahmegebots und um das Gesamtkonzept zur Sicherung geeigneter Gebiete für die Windenergienutzung zu erhalten, sollen Vorhaben und Planungen außerhalb von Vorranggebieten zu keinen erheblichen Einschränkungen der vorgesehenen Windenergienutzung in den Vorranggebieten führen.<br /> Gemeint ist hier, dass andere Vorhaben und Planungen Einschränkungen verursachen. Diese Formulierung lässt aber außer Acht, dass es Vorhaben und Planungen im Vorbehaltsgebiet geben kann, welche Einschränkungen verursachen. Die Formulierung sollte deshalb um eine Klarstellung bzgl. der schon laufenden Planungen ergänzt werden:<br /> Aus Gründen des Rücksichtnahmegebots und um das Gesamtkonzept zur Sicherung geeigneter Gebiete für die Windenergienutzung zu erhalten, sollen Vorhaben und Planungen außerhalb von Vorranggebieten zu keinen erheblichen Einschränkungen der vorgesehenen Windenergienutzung in den Vorranggebieten führen. Dies findet keine Anwendung auf die im Vorbehaltsgebiet W 147 geplante 380-KV-Trasse von der Energiewendeleitung ChemDelta und das Umspannwerk von der TenneT, sowie sonstige in diesem Zusammenhang zu errichtende Energie-Infrastrukturen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Festsetzung des Erfrischungsgeldes für eine evtl. Stichwahl bei der Landratswahl 2026</strong><br /> Für den Fall einer Stichwahl der Landratswahl 2026 wird ein Erfrischungsgeld in Höhe von 35,00 € festgesetzt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bestätigung von Feuerwehrkommandanten</strong><br /> Die Niedergottsauer Feuerwehr hat am 30.01.2026 für die Dauer von 6 Jahren ihre Feuerwehrkommandanten gewählt. Der Kreisbrandrat hat sein Benehmen zu jedem Einzelnen erteilt.<br /> Die Gemeinde Haiming bestätigt Herrn Thomas Eckbauer als Feuerwehrkommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Niedergottsau und Herrn Stefan Mutzl als stellvertretenden Feuerwehrkommandanten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Anfragen</strong></p>
<p class="bodytext">Gemeinderat Gerhard Maier weist darauf hin, dass die Einträge an PFOA bei Grabarbeiten für die Windräder, auch nach den Angaben von BINT und BUND nicht messbar sind. Es muss im Ergebnis die vom Bürgermeister schon angesprochene Gleichbehandlung von den Windkraftanalgen mit einem privaten Häuslebauer stattfinden. Wenn durch die PFOA-Diskussion – dann fahrlässig – das Umspannwerk im Staatsforst verhindert würde, wäre dies ein Schaden für Haiming.<br /> Bürgermeister Szegedi verweist darauf, dass dies in der Begründung zu den Einwänden im Genehmigungsverfahren klar so formuliert wurde.</p>
<p class="bodytext">Gemeinderat Thomas Mooslechner, regt an, dass man nach der Kommunalwahl mit dem dann neuen Landrat nochmals politisch alle Hebel in Bewegung setzen soll, eine einvernehmliche und schnelle Lösung für das PFOA Thema zu finden. Bauherren müssen bauen können.<br /> Bürgermeister Szegedi weist darauf hin, dass eine Lösung mit dem Landrat nicht ausreicht. Diese hätte der jetzige Landrat schon gehabt, wurde gekippt. Hier ist eine Klärung auf Bundesebene erforderlich.<br /> Gemeinderat Maier fügt hinzu: Wenn wieder „Gleiches zu Gleichem“ gilt, dann hält auch die Deponie länger, weil nur VK3 plus verfüllt wird.</p>
<p class="bodytext">Gemeinderat Felix von Ow spricht den Steg über den Sickergraben an. Die Erneuerung wurde vom Verbund aus Kostengründen abgelehnt. Er regt an, dass die Gemeinde einen Steg bauen könnte. Die Haftungsfrage ist gegenüber dem Verbund zu klären. Bürgermeister Szegedi erklärt, dass man mit dem Verbund die Kostenfrage abstimmen und dann ggf. durch die Gemeinde tätig werden wird.</p>
<p class="bodytext">Gemeinderat Tobias Sachsenhauser fragt zur Sperrung der B20 nach, ob einen Monat lang kein Verkehr nach Burghausen fließen wird. Auch kein Schulbusverkehr.<br /> Bürgermeister Szegedi bestätigt dies. Es wurde bereits die Änferung / Anpassung der Busverbindung diskutiert – aber dazu ist noch nichts bekannt.</p>
<p class="bodytext">Gemeinderat Tobias Sachsenhauser will, als Mitglied des Kindergarten-Ausschusses wissen, ob es stimmt, dass Wahlwerbung von der BIG im Kindergarten ausgelegt wurde.&nbsp;Ist dies in Kenntnis der Kita-Leitung erfolgt? Ist das in Ordnung?<br /> Bürgermeister Szegedi bestätigt, dass Flyer von der BIG ausgelegt wurden. Die Kita-Leitung wurde vorher angefragt, hat dem unbedarft zugestimmt. Der Kita-Leitung war nicht bewusst, dass das nicht erlaubt ist.<br /> Sie wurde darauf hingewiesen, dass dies bei Schulen verboten ist und auch bei Kindertagestätten unterbleiben soll.<br /> Es wird angeregt werden, dies in die Kita-Ordnung aufzunehmen.</p>
<p class="bodytext">Gemeinderat Bernhard Prostmaier teilt mit, dass die TenneT Ausgleichsflächen für das Umspannwerk sucht. Man soll denen mitteilen, dass Flächen unter dem Vorbehalt angeboten werden könnten, dass sie nur Flächen bekommen, wenn das Umspannwerk oben im Bannwald platziert wird<br /> Bürgermeister Szegedi erklärt, dass die Tennet das weiß, eine Reaktion dazu ist noch nicht da. Tennet muss zustimmen, sucht aber auch andere Flächen.</p>
<p class="bodytext">Christian Szegedi<br /> Bürgermeister</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-261</guid>
						<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
						<title>380kV Leitung  Burghausen-Simbach</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/tennet/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=2b285076b64a03f20c7e70c436f41dad</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/Tennet/2025_09_17_LF2056_TenneT_Kartierungen_Oktober_2025.pdf">TenneT Kartierungen Oktober 2025</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/Tennet/2025_07_22_LF2056_TenneT_Kartierungsarbeiten_Energiewendeleitung_Bekanntmachung.pdf">TenneT Kartierungsarbeiten Energiewendeleitung Bekanntmachung</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/Tennet/2025_07_18_LF2056_A045_TenneT_BNT_Kartierung_Flurstuecksliste_Haiming.pdf">TenneT BNT Kartierung_Flurstücksliste_Haiming</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/Tennet/2025_07_18_LF2056_A045_OUEB_Kartierungen_Juli25.pdf">Ankündigung Kartierungsarbeiten</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/Tennet/2025_12_17_LF2056_20251216_TenneT_Flurstuecksliste_Gemeinde_Haiming.pdf">TenneT Flurstuecksliste</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/Tennet/2025_12_17_LF2056_TenneT_Kartierungsarbeiten_Januar_bis_Dezember_2026_Bek.pdf">TenneT Kartierungsarbeiten Januar bis Dezember 2026 Bekanntmachung</a>&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/Tennet/2026_01_29_LF2057_20260128_TenneT_Flurstuecksliste_Gemeinde_Haiming.pdf">TenneT Flurstücksliste </a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/Tennet/2026_01_30_LF2057_20260128_OUEB_TenneT_Kartierungsarbeiten_Februar-Dezember_2026_unterschrieben.pdf">TenneT Kartierungsarbeiten Februar bis Dezember 2026 Bekanntmachung </a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-275</guid>
						<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 22.01.2026</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-22012026/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=d1759a052b166bec9e75a90bd2394811</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Januar 2026</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Am 12. und 13. Dezember war der CSU-Parteitag in München. Es gibt nur wenige Gelegenheiten, so leicht an Politiker heranzukommen, mit Ihnen zu sprechen. Ich hatte ein Gespräch mit Frau Staatsministerin Kaniber und sie hat mich wegen der Bannwaldthematik / Umspannwerk an ihren Mitarbeiter verwiesen. Den habe ich angeschrieben und am Anfang Februar findet eine Videokonferenz mit ihm statt.&nbsp;Auch mit anderen Landes- und Bundesabgeordneten, Ministern konnte ich sprechen. Außerdem war ich an den Ständen der Fa. TenneT, der Vertreter der Chemischen Industrie, die ebenfalls anwesend waren.</p>
<p class="bodytext">Am 15.12.2025 wurde die finale Fassung der sonderartenschutzrechtlichen Prüfung (saP) zum Antrag auf Verlängerung der Gehobenen Wasserrechtlichen Erlaubnis für die Kläranlage vorgelegt und an das Landratsamt Altötting weitergereicht. Die Untersuchung ist erwartungsgemäß zu dem Ergebnis gekommen, dass keine Vermeidungsmaßnahmen (CEF-Maßnahmen) nötig sind, keine Ausgleichsmaßnahmen nötig sind, im Plangebiet nicht mit dem Vorkommen planungsrelevanter Pflanzenarten zu rechnen ist, die ökologische Funktion im räumlichen Zusammenhang für alle planungsrelevanten Arten sowie europäischen Vogelarten weiterhin erfüllt ist und somit das geplante Vorhaben aus artenschutzrechtlicher Sicht zulässig ist. Es bestehen also keine artenschutzrechtlichen Bedenken, Verbotstatbestände werden nicht erfüllt und erhebliche Beeinträchtigung können ausgeschlossen werden. Die nächsten Schritte im Wasserrechtsverfahren leitet das Landratsamt Altötting ein.</p>
<p class="bodytext">Für den Anbau des Aufzugs haben wir parallel zur Bodenprüfung auch auf PFAs-Belastungen testen lassen. Es wurde nur eine geringe Belastung mit PFOA festgestellt, genau in Höhe der Bestimmungsgrenze.<br /> Gleichzeitig haben wir drei Stellen im Garten des Kindergartens auf PFAS-Belastung prüfen lassen. Es ergaben sich Messergebnisse zwischen 1,1 Nanogramm pro Liter und 0,8 Nanogramm pro Liter (neuer Standort Ameisengruppe). Diese Werte dürften unter den künftigen Regelwerten liegen.<br /> Beim Schulgarten wurde ein Wert von 2,6 Nanogramm pro Liter festgestellt, so dass wir uns hier mit dem Landratsamt abstimmen und ggf. einen Bodenaustausch vornehmen.</p>
<p class="bodytext">Das Bayernwerk hat die Auswertung der Ladevorgänge für die Ladesäule vor dem Rathaus geschickt. Im Schnitt waren es im 2. Hj. 2025 pro Monat sieben Ladevorgänge und insgesamt 972,78 kW/h (im Jahr 2025 insgesamt 1.248,30 kW/h). Für das Management der Ladesäule hat die Gemeinde Haiming 829,43 € bezahlt, das heißt, dass für jede geladene Kilowattstunden 0,66 € für das Management der Ladesäule von der Gemeinde zu zahlen waren.</p>
<p class="bodytext">Bauvorhaben: Umbau und Nutzungsänderung eines Einfamilienhaues in ein Zweifamilienhaus, Bauort: Aumühle 1, 84533 Haiming, Gemarkung Haiming, Flur-Nr. 71, 697. Die Genehmigungsfiktion tritt am 22.02.2026 ein; die nächste Gemeinderatssitzung ist auf den 26.02.2026 terminiert. Dem Bauvorhaben steht nichts entgegen, die Grundzüge der Planung werden nicht maßgeblich berührt.</p>
<p class="bodytext">Am 17. Dezember war ich beim Kassenzweckverband in Grabenstätt. Dieser Zusammenschluss von Kommunen aus mehreren Landkreisen verwaltet Zuschüsse zum Gewässerunterhalt, unterstützt bei der Randverbauung usw. Wir können hier unseren Aufwand für die Bachräumaktion einreichen und bekommen hier ggf. eine Erstattung.</p>
<p class="bodytext">Ebenfalls am 17.12. war Sitzung des Kindergartenausschusses. Es wurde unter anderem der Haushalt 2026 behandelt. Ein paar Zahlen: Im Januar 2026 sind beschäftigt:<br /> 11 Erzieherinnen, 6 Kinderpflegerinnen, 2 Auszubildende, 1 Hausmeister, 1 Reinigungskraft, 1 Verwaltungskraft (Trägervertretung).<br /> Kinder: ab Januar besuchen 108 Kinder die Kita, seit April sind es insgesamt 103 Kinder. Davon:</p><ul><li>18 Spatzen (täglich 18 Uhr) (Plätze frei)</li> 	<li>65 + davon 2 Integrativkinder in der KITA (Plätze frei)</li> 	<li>25 Kinder sind in der Ameisengruppe, davon 1 Integrativkind</li></ul><p class="bodytext">Wir haben in diesem Sommer 36 Schulanfänger, 6 davon sind Korridorkinder, davon 1 sicher bleibt. Gastkinder haben wir 2 aus Burghausen und 2 aus Marktl. Wir haben 6 Migrationskinder.</p>
<p class="bodytext">Zum Haushalt wurden geplante Investitionen besprochen. Das Defizit 2026 wird mit 94.165,51 kalkuliert, wovon die Gemeinde 70 % zu tragen hätte.</p>
<p class="bodytext">Am 18.12. wurde Rudi Bauer, der Hausmeister der Grundschule, zum Jahresende hin in den Ruhestand verabschiedet. Aktuell wird die Aufgabe vom Bauhof betreut.<br /> Zum 1. Januar hat Carina Dirschedl aus Mühldorf die Stelle im Bauamt angetreten. DA sie vorher im Bauamt Unterneukirchen tätig war hat sie entsprechend gute Vorkenntnisse. Sie ist schon jetzt eine große Unterstützung.</p>
<p class="bodytext">Auf der Gemeinderatsklausur haben wir einen möglichen neuen Standort für den Bauhof und die Regelungen des Bau-Turbos besprochen.</p>
<p class="bodytext">Beim Gespräch mit den Vereinsvorständen haben wir uns gegenseitig über aktuelle Themen informiert. Auf das Kaufsponsoring für Einkäufe im Dorfladenhabe ich nochmals hingewiesen. Auch auf den Sofortrabatt für Einkäufe zu Vereinszwecken.&nbsp;Viele Termine sind im Jahresreisgen fest etabliert. Besonders ist heuer das 40jährige Gründungsfest des APSC Holzhausen und das 25+2jährige Bestehen der Böllergruppe. Sie feiern das am 11. Juli mit den Ortsvereinen am Sportplatz Niedergottsau. Außerdem feiert der Kulturverein Feinherb e.V. sein Jubiläum. Dies aber mit laufenden Veranstaltungen das ganze Jahr über.</p>
<p class="bodytext">Es soll heuer wieder ein Ferienprogramm geben. Steffi Sewald und Chrissi Kettner haben das federführend übernommen. Vereine, die was beitragen möchten, dürfen sich gerne bei Steffi oder bei der Gemeinde melden.</p>
<p class="bodytext">Der Wahlausschuss zur Kommunalwahl hat am 20. Januar getagt. Es wurden drei Listen zur Gemeinderatswahl am 8. März für Haiming zugelassen. Die Liste der CSU /AWG, die Niedergerner Liste und die Liste der BürgerIntressengemeinschaft BIG. Das Ergebnis wurde von uns veröffentlicht.&nbsp;Auf den Wahlveranstaltungen stellen sich die Listen in den kommenden Wochen vor. Briefwahl wird kurz nach Fasching möglich sein, Wahl ist am 8. März.</p>
<p class="bodytext">Im Sonderamtsblatt des Wahlkreises wurden auch die Wahlvorschläge zur Wahl des Landrats und zur Wahl des Kreistags veröffentlicht.</p>
<p class="bodytext">Das jährliche Gespräch der SPD Haming mit dem Burghauser Bürgermeister hat stattgefunden, am 20. Januar. BGM Florian Schneider hat die gute Kommunikation zwischen den beiden Kommunen betont. In naher Zukunft wird wieder ein Austausch zwischen den Bürgermeistern stattfinden.</p>
<p class="bodytext">Ab dem 02.02. wird die 16. Teilfortschreibung des Regionalplans nochmals ausgelegt. Dazu können wir wieder Stellung nehmen. Es ist mit einer Änderung im Daxenthaler Forst zu rechnen, dass nämlich das Windvorbehaltsgebiet, das in der vorangegangenen 17. Fortschreibung schon eingezeichnet war, wieder aufgenommen wurde. Die Größe ist kritisch zu prüfen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht über die finanzielle Lage: (regelmäßig)</strong><br /> Die finanzielle Lage ist stabil, aber unbefriedigend.</p>
<p class="bodytext">Wir haben die Mitteilung zur Beteiligung der Gemeinde an Einkommenssteuer und Umsatzsteuer für das 4. Quartal 2025 erhalten.</p><ul><li>Umsatzsteuer knapp 65.000 EUR, das ist ein Plus von 7.500 EUR.</li> 	<li>Einkommenssteuer 632.000 EUR, das sind fast 13.000 EUR weniger.</li> 	<li>Einkommenssteuerersatz ist minimal gestiegen auf knapp 46.000 EUR.</li></ul><p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU:</strong><br /> Nächste Woche sollen die Unterlagen für die Ausschreibung des Aufzugs erstellt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem Arbeitskreis Energie</strong><br /> Am 09.12.2026 fand ein Abstimmungsgespräch mit MdB Stephan Mayer bzgl. der Platzierung des Umspannwerkes statt. Hr. Mayer organisiert einen runden Tisch in Form einer Videokonferenz, in der der Standort westlich der B20 nochmals erörtert werden soll. Ziel dieser Abstimmung soll eine ganzheitliche Darstellung von Umspannwerk, Anbindung eines G&amp;D Kraftwerk, 380kV Trassen sowie 110kV Trassen der verschiedenen Projektplanern sein.</p>
<p class="bodytext">Am 29.01.2026 findet das Kick off Meeting für das Projekt Wärmeplanung statt.</p>
<p class="bodytext">Zum Jahreswechsel wurden die Antragsunterlagen für das Genehmigungsverfahren des Windparks eingereicht.&nbsp;Der AK hat sich mit den Genehmigungsunterlagen zum Windpark auseinandergesetzt und folgende Punkte besprochen:</p>
<p class="bodytext">Die Vollständigkeitsprüfung mit Stellungnahme wurde durch den Bürgermeister erledigt (Termin 22.01.2026).</p>
<p class="bodytext">Die Stellungnahme zum Standort / Genehmigungsverfahren:<br /> Kollision von HAI 19 und HAI 21mit dem geplanten UW – Standort. An dieser Stelle wird angeregt, dass Qair und Tennet eine Einigung treffen sollen, da sie Standorte der WEA´s das Ansiedeln eines Umspannwerkes blockieren würde.</p>
<p class="bodytext">Schall / Schatten:<br /> Die Auswirkungen der Schallemissionen in Bezug auf den Grundlärm, ausgehend von Wärmepumpen, konnte nicht abschließend geklärt werden.<br /> In die Stellungnahme soll der Hinweis auf eine Abschaltautomatik aufgenommen werden.</p>
<p class="bodytext">Brandschutz:<br /> Im Gutachten wird, neben den baurechtlichen Anforderungen, vermerkt, dass auf die örtlichen Feuerwehren lediglich Sicherungs- und Absperraufgaben, jedoch keinerlei Brandbekämpfungs- und Löschaufgaben zukommen werden. Weiter wird ausgeführt, dass die Eindämmung der Brandausbreitung sowie die Bereitstellung von Löschwasser Aufgabe der Kommune ist. Weiteführende Infos sind noch mit LRA abstimmen.</p>
<p class="bodytext">Rückbauverpflichtung:<br /> An dieser Stelle wird empfohlen, die Kranflächen in die Rückbauverpflichtungen sowie eine Indexklausel zur Berücksichtigung der Kostensteigerungen mitaufzunehmen.</p>
<p class="bodytext">PFOA:<br /> In den Genehmigungsunterlagen wird eine Lagerung des Aushubs (PFOA belasteten Material) rund um die WEA beschrieben. Zusätzlich soll das Material mit Kunststofffolien abgedeckt werden, was einer Deponierung gleichkommt. Der AK ist der Ansicht, die Anforderungen an die Handhabung mit PFOA belasteten Boden nicht über die behördlichen Anforderungen zu erweitern, um eine Ansiedelung eines UW im Bannwald nicht zu gefährden.</p>
<p class="bodytext">Die ungeklärten Sachverhalte werden geklärt in der AK-Sitzung am 02.02.2026 besprochen und zum Abgabetermin finalisiert.</p>
<p class="bodytext"><strong>Entscheidung über die Weiterführung der Mittagsbetreuung oder Offene Ganztagsschule</strong><br /> Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird schrittweise ein Rechtsanspruch für Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder eingeführt. In der Sitzung des Gemeinderates am 13.11.2025 stellte Maximilian Gschwendtner die Unterschiede zwischen Mittagsbetreuung und Offene Ganztagsschule (OGTS) dar. Als möglicher Träger für die Mittagsbetreuung oder OGTS hat ausschließlich das BRK Interesse bekundet.</p>
<p class="bodytext">Im Gemeinderat werden die Kosten gegenübergestellt, die für die Gemeinde Haiming sowohl bei eigener Trägerschaft als auch bei einer Übertragung an das BRK entstehen. Die Berechnung basiert auf fiktiven Werten des Schuljahres 2025/2026. Für die OGTS wurden den aktuellen Buchungszeiten entsprechend vier Kurz- und eine Langgruppe angesetzt.<br /> Bei der OGTS wird für die Förderung eine Leistungsbeschreibung von der Gemeinde oder vom Träger gefordert, welche aussagt, wie hoch die reinen Betreuungskosten sind. Hierunter fallen ausschließlich die Zeiten „am Kind“, nicht aber die Vorbereitungs-, Nachbereitungs- und Verwaltungszeiten. Die maximale Förderung beträgt derzeit bei einer Langgruppe und vier Kurzgruppen insgesamt 101.699 € und deckt nur die Betreuungskosten.<br /> In der Berechnung wurde angenommen, dass 90 % der Personalkosten die reinen Betreuungskosten sind (77.850 €). Für die Gemeinde fällt ein kommunaler Mitfinanzierungsanteil zur Mitfinanzierung der Betreuungskosten in Höhe von derzeit 8.068 € pro Gruppe an (bei fünf Gruppen insgesamt 40.340 €) an. Wenn die Gemeinde die OGTS selbst betreibt, wird dieser Anteil mit der Förderung verrechnet. Bei einem freien Träger (z.B. BRK) erhält dieser zusätzlich zum Förderbetrag den Mitfinanzierungsanteil.<br /> Die Gemeinde Haiming bleibt auch bei einem Trägerwechsel Sachaufwandsträger und ist weiterhin für Materialkosten (z. B. Bastelmaterial), Reinigung und Heizung zuständig.<br /> Bei der OGTS hat die Gemeinde auch für die Schülerbeförderung zu sorgen, um 14.00 und um 16.00 Uhr. Es wurden Angebote eingeholt. Die Kosten belaufen sich auf ca. 46.000 EUR pro Jahr.<br /> Insgesamt überwiegen die Vorteile eines Trägerwechsels deutlich. Ein freier Träger wie das BRK kann die Ganztagsbetreuung wesentlich effizienter, professioneller und langfristig stabiler organisieren als die Gemeinde selbst. Dies zeigt sich insbesondere bei der Personalgewinnung, der Personalvertretung im Krankheits- und Urlaubsfall sowie bei der Einhaltung pädagogischer und organisatorischer Standards, die in den kommenden Jahren weiter steigen werden. Gerade im Hinblick auf den ab 2026/2027 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ist eine zuverlässige und dauerhaft abgesicherte Betreuungsstruktur unerlässlich.<br /> Während bei der OGTS durch den kommunalen Mitfinanzierungsanteil höhere Gesamtkosten entstehen können, relativiert sich dieser Effekt erheblich, wenn man die Personalkosten und den Verwaltungsaufwand berücksichtigt, die bei einem Trägerwechsel entfallen. Besonders im Fall der Mittagsbetreuung ergeben sich für die Gemeinde durch den Wegfall der Personalbetreuung, Personalabrechnung, Personalsuche und der aufwendigen Einarbeitung in rechtliche Grundlagen deutliche Einsparungen und eine spürbare Verwaltungsentlastung. Dies führt zu einer nachhaltig besseren Ressourcenverteilung innerhalb der Gemeindeverwaltung.<br /> In der Gesamtbetrachtung ist der Trägerwechsel damit vor allem organisatorisch und qualitativ die deutlich bessere und langfristig stabilere Lösung für die Gemeinde Haiming.<br /> Die Elternbeiträge legt auch zukünftig der Gemeinderat fest. Sie mindern das Defizit, das auch von der Gemeinde ggü. dem Träger auszugleichen wäre.<br /> Das Defizit bemisst sich insbesondere aus dem Delta zwischen Elternbeiträgen, staatlichen Zuwendungen und Personalkosten. Wenig Kinder und viel Personal bedeutet also ein hohes Defizit. Die Verwaltungskosten für das BRK sind fixiert. Auch sonst hat das BRK keinen unbekannten Parameter, um ein Defizit hoch zu treiben.<br /> Bei der OGTS fallen keine Elternbeiträge an.<br /> Eine verlässliche Hausaufgabenbetreuung im Sinne von richtig und vollständig wird nur in der gebundenen Ganztagsbetreuung in Aussicht gestellt. Verlässlich bedeutet bei der Mibe, dass eine Hausaufgabenbetreuung angeboten wird. Ob diese richtig und vollständig sind, kann nur eine Lehrkraft beurteilen.<br /> Ebenso sind in der gebundenen Ganztagsbetreuung unterrichtsbezogene Förderangebote und freizeitpädagogische Angebote vorgesehen. Das Betreuungsprogramm der Mibe ist bereits sozial- und freizeitpädagogisch ausgerichtet, aber auf der Ebene von Spielen, Bewegen, Basteln usw. Das BRK plant hier nichts Spezielles.<br /> Die Ferienbetreuung bleibt Gemeindesache. Es gibt hierzu noch wenig Informationen. Die Ferienbetreuung soll gemeindeübergreifend erfolgen (interkommunale Kooperation). Der Landkreis plant hierzu nichts. Das Angebot wird sich stufenweise entwickeln. Der Bedarf ist beim Träger der Jugendhilfe anzumelden (Landratsamt), der diesen an die Gemeinden weitergibt. Bisher steht nur fest, dass es 20 Schließtage gibt. Die Kosten der Ferienbetreuung werden zu 100 Prozent von den Eltern getragen. Einen Schülerbeförderungsanspruch gibt es in der Ferienbetreuung nicht.</p>
<p class="bodytext">Nach der Besprechung der von den Gemeinderäten vorab eingereichten Fragen fasst der Gemeinderat die Beschlüsse:<br /> Die Gemeinde Haiming wählt ab dem Schuljahr 2026/2027 als Form der Ganztagsbetreuung im Grundschulalter die verlängerte Mittagsbetreuung.<br /> Der erste Bürgermeister wird beauftragt und ermächtigt, mit dem BRK eine Trägervereinbarung zur Verwaltung der Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/2027 abzuschließen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauvorhaben: Überdachung eines bestehenden Fahrsilos als Maschinenunterstand, Bauort: Haid 15, 84533 Haiming, Gemarkung Piesing, Flur-Nr. 2022</strong><br /> Es wird die Überdachung eines bestehenden Fahrsilos als Maschinenunterstand beantragt. Die Maschinenhalle steht bereits seit 30 Jahren und soll nun überdacht werden. Das bestehende Fahrsilo gibt somit den Grundriss für die Überdachung vor. Der Bauherr hat einen Antrag auf isolierte Befreiung der Abstandsflächen gestellt. Der Flächennutzungsplan weist ein landwirtschaftliches Gebiet aus, somit befindet sich das Bauvorhaben im Außenbereich und ist nach § 35 BauGB zu beurteilen. Das das Vorhaben einem landwirtschaftlichen Betrieb dient, somit privilegiert ist, wird das gemeindliche Einvernehmen erteilt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauvorhaben: Errichtung eines Mehrfamilienhauses (4 WE), Bauort: Am Kirchfeld 45, 84533 Haiming, Gemarkung Haiming, Flur-Nr. 394/15</strong><br /> Es wird die Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit vier Wohneinheiten beantragt. Zwei Wohneinheiten sollen sich im Erdgeschoss befinden und zwei im ersten Obergeschoss, die erforderlichen Stellplätze werden auf dem Grundstück entsprechend nachgewiesen (Garage und Carport).&nbsp; Das Dach des Mehrfamilienhauses (12,99 m x 15,99 m) soll eine Dachneigung von 30 ° aufweisen, als Dachform wird ein Satteldach beantragt, die Dacheindeckung (Ziegel) soll naturrot oder anthrazitfarben sein.<br /> Das gemeindliche Einvernehmen zu diesem Vorhaben wurde bereits in der Gemeinderatssitzung vom 10.04.2025 einstimmig erteilt.<br /> Vom Landratsamt wurde die Gemeinde Haiming erneut um Zustimmung gem. § 36a BauGB gebeten, ohne diese Zustimmung ist eine Genehmigung ohne Bebauungsplanänderung nicht möglich.</p>
<p class="bodytext"><strong>Exkurs zum „Bau-Turbo:</strong><br /> § 31 Abs. 3 BauGB (Ausnahmen und Befreiungen): Mit Zustimmung der Gemeinde kann im Einzelfall…von den Festsetzungen des Bebauungsplans zugunsten des Wohnungsbaus befreit werden, wenn die Befreiung auch unter Würdigung nachbarlicher Interessen mit den öffentlichen Belangen vereinbar ist. Die Befreiung nach Satz 1 ist mit öffentlichen Belangen insbesondere dann nicht vereinbar, wenn sie aufgrund einer überschlägigen Prüfung voraussichtlich zusätzliche erhebliche Umweltauswirkungen hat.<br /> § 246e Abs. 2 BauGB (Befristete Sonderregelung für den Wohnungsbau) regelt die Zustimmung der Gemeinde zum &quot;Bau-Turbo&quot;, einer Sonderregelung zur Beschleunigung des Wohnungsbaus, indem § 36a BauGB (Zustimmung bei Abweichungen) entsprechend angewendet wird, was der Gemeinde ein erweitertes, nicht ersetzbares Zustimmungsrecht (§ 36a BauGB) einräumt, um bei Wohnbauvorhaben von Regelungen des Baugesetzbuchs abzuweichen, sofern öffentliche Belange nicht entgegenstehen und keine erheblichen Umwelt- oder Nachbarschaftsbelastungen zu erwarten sind.<br /> § 36a BauGB regelt die Zustimmung der Gemeinde zu bestimmten Vorhaben, die von der üblichen Baugenehmigung abweichen, wie z. B. bei Vorhaben innerhalb oder an den Rändern von im Zusammenhang bebauten Ortsteilen, die den Festsetzungen eines Bebauungsplans nicht widersprechen, aber ansonsten nur mit (fingiertem) Einvernehmen zulässig wären (z. B. § 34 Abs. 2 BauGB). Die Gemeinde erteilt die Zustimmung, wenn das Vorhaben mit ihren städtebaulichen Vorstellungen vereinbar ist und kann diese an Auflagen knüpfen (z.B. Sozialwohnungen, Infrastrukturbeiträge), wobei eine Fiktionswirkung eintritt, wenn die Gemeinde nicht innerhalb einer bestimmten Frist reagiert, die Zustimmung aber nicht ersetzt werden kann wie das Einvernehmen nach § 36 BauGB.</p>
<p class="bodytext">Die gemeindliche Zustimmung gem. § 36a BauGB wird erteilt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauvorhaben: Errichtung eines Mehrfamilienhauses (7 WE), Bauort: Marktler Straße, 84533 Haiming, Gemarkung Haiming, Flur-Nr. 7, 7/3</strong><br /> Es wird die Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit sieben Wohneinheiten beantragt. Drei Wohneinheiten sollen sich im Erdgeschoss befinden und vier im ersten Obergeschoss, die erforderlichen Stellplätze werden auf dem Grundstück entsprechend nachgewiesen.<br /> Das Dach des Mehrfamilienhauses (23,99 m x 13,99 m) soll eine Dachneigung von 25 ° aufweisen, als Dachform wird ein Satteldach beantragt.<br /> Auch für dieses Vorhaben wurde das gemeindliche Einvernehmen bereits in der Gemeinderatssitzung vom 10.04.2025 einstimmig erteilt. Vom Landratsamt wurde die Gemeinde Haiming auch in diesem Fall um Zustimmung gem. § 36a BauGB gebeten, ohne diese Zustimmung ist eine Genehmigung ohne Bebauungsplanänderung nicht möglich.<br /> Die gemeindliche Zustimmung gem. § 36a BauGB wird erteilt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauvorhaben: Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Nebengebäude als Ersatzbau sowie Teilabbruch des bestehenden Betriebsleiterwohnhauses, Bauort: Stockach 1, 84533 Haiming, Gemarkung Piesing, Flur-Nr. 2543</strong><br /> Das Bauvorhaben wurde in der Gemeinderatssitzung vom 25.09.2025 behandelt und einstimmig positiv bewertet. Das Landratsamt Altötting hat mit Schreiben vom 22.10.2025 das Bauvorhaben abgelehnt.<br /> Das Baugrundstück ist dem Außenbereich nach § 35 BauGB zuzuordnen. Dort sind nach § 35 Abs. 1 BauGB grundsätzlich nur privilegierte Bauvorhaben zulässig; in diesem Fall liegt keine Privilegierung für einen land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb vor. So widerspricht das Vorhaben den Darstellungen des Flächennutzungsplans und es lässt die Entstehung einer Splittersiedlung befürchten. Möglich wäre ein Ersatzbau für ein ehem. landwirtschaftlich genutztes Gebäude oder ein bestehendes Wohnhaus. Der Bauherr hat einen entsprechenden Antrag nun gestellt, da u.a. das Gebäude aus dem Jahr 1934 stark renovierungsbedürftig ist und deswegen ein Neubau unumgänglich ist.<br /> Das gemeindliche Einvernehmen gemäß § 36 BauGB wird erteilt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Abstandsflächenübernahme im Rahmen eines Bauvorhabens: Anbau, Aufstockung und Umbau des bestehenden Wohnhauses zu einem Zweifamilienhaus, Bauort: Flurstraße 4, 84533 Haiming, Gemarkung Haiming, Flur-Nr. 59/5</strong><br /> Im Rahmen eines noch einzureichenden Bauantrags wird vorab eine Abstandsflächenübernahme der Gemeinde Haiming erbeten. Es handelt sich um das Grundstück Innstraße 3, Flur-Nr. 55.<br /> Das Grundstück dient dem Bürgerhaus Unterer Wirt als Parkplatz. An der Grundstücksgrenze fällt das gemeindliche Grundstück leicht ab, ist begrünt und wird nicht zum Parken benutzt.<br /> Durch die Abstandsflächenübernahme sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten. Die Gemeinde Haiming stimmt der beantragten Abstandsflächenübernahme zu.</p>
<p class="bodytext"><strong>Windpark Altötting – Stellungnahme</strong><br /> Die Firma Qair hat beim Landratsamt Altötting drei Neugenehmigungsanträge für die Errichtung und den Betrieb von insgesamt 27 Windenergieanlagen (WEA) eingereicht. Davon betreffen 11 Anlagen den Burghauser Forst (Antrag 01), 14 Anlagen den Altöttinger Forst (Antrag 02) und 2 Anlagen Burgkirchen (Antrag 03). Das Landratsamt Altötting hat die Gemeinde Haiming mit Schreiben vom 22.12.2025 zur Prüfung der Vollständigkeit der Antragsunterlagen und zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert. Auf dem Gemeindegebiet Haiming sind 7 WEA geplant.<br /> Alle Anträge werden in einem förmlichen Verfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt, da für einen Windpark größer gleich 20 WEA nach Nr. 1.6.1 Anh. 1 der 4. BImSchV ein förmliches Genehmigungsverfahren gemäß § 10 BImSchG mit Beteiligung der Öffentlichkeit durchzuführen ist.<br /> Hinsichtlich Sichtbarkeit, optisch bedrängende Wirkung wurden Kriterien entwickelt mit 1.200 m Abstand zur geschlossenen Wohnbebauung, 1.000 m zu Einzelgebäuden (im Außenbereich) sowie 180 Grad maximale Windparkumfassung. Die Kriterien gehen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus (1.000 m zu Siedlungen).<br /> Hinsichtlich Schallimmissionen kommt die Prüfung zu dem Ergebnis, dass die Nacht-Immissionswerte nach TA Lärm eingehalten werden. Hierfür wird eine Großzahl der WEA zur Nachtzeit (22:00 Uhr bis 06:00 Uhr) in ihrer Leistung begrenzt werden.<br /> Hinsichtlich periodischer Schattenwurfimmissionen und Lichtimmissionen ist festzustellen, dass an 73 von 92 Immissionsorten die Richtwerte eingehalten werden. An den übrigen Immissionsorten kann es zu Überschreitungen kommen. Deshalb wird eine Abschaltautomatik installiert. Die Blinkfrequenz der Feuer untereinander wird synchronisiert und eine bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung realisiert.<br /> Zum Eiswurf hat die Untersuchung ergeben, dass mit einem zertifizierten Eiserkennungssystem und Hinweisschildern ausreichende Schutzmaßnahmen ergriffen werden.<br /> Für die Schutzgüter Tiere und Pflanzen, Boden und Landschaftsbild entstehen erhebliche Beeinträchtigungen, die einer Kompensation bedürfen. Für die Schutzgüter Wasser, Klima und Luft können erhebliche Beeinträchtigungen dagegen ausgeschlossen werden. Unter Berücksichtigung eines multifunktionalen Ansatzes werden alle erheblichen Beeinträchtigungen kompensiert. Mit Umsetzung der vorgesehenen Kompensationsmaßnahmen werden die Anforderungen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung nach BNatSchG erfüllt.<br /> Hinsichtlich Boden, Baugrund und Flächeneingriff wurde ein Bodenmanagementkonzept entwickelt, das insbesondere die PFAS-Belastungen berücksichtigt. Dazu werden in der Planung minimalinvasive Vorgehensweisen festgelegt. Durch diese Vorgehensweisen wird das bewegte Erdreich um bis zu 60% reduziert. Das Ganze ist mit Landratsamt, Regierung von Oberbayern, Umweltministerium und WWA sowie einem spezialisierten Ingenieurbüro abgestimmt.<br /> Zur Hydrogeologie erfolgte eine gutachterliche Bewertung. Im Rahmen dieser Bewertung wurden geeignete Maßnahmen zur Risikoreduzierung während der Bauphase definiert (Auffangwannen usw.). Außerdem ist ein Abstand von 199 m (Nabenhöhe) zu den Schutzzonen II vorzusehen. Für den Havariefall ist ein detaillierter Maßnahmenplan auszuarbeiten und den zuständigen Behörden zur Abstimmung vorzulegen.<br /> Da Eingriffe in das Landschaftsbild durch die WEA weder vermeidbar noch kompensierbar sind, erfordern diese eine Ersatzzahlung gemäß § 15 Abs. 6 BNatSchG. Dafür gibt es eine Berechnungsformel. Die Gesamtsumme des Ersatzgeldes beträgt 1,7 Millionen Euro.<br /> Die im Radius von 10 km befindlichen besonders landschaftsprägenden Denkmäler „Burg Burghausen“ und „Kath. Wallfahrtskirche St. Ägidius“ werden gemäß Gutachten weder übertönt, noch erdrückt oder verdrängt oder ihr Aussagewert missachtet.<br /> Im Planungsgebiet gibt es Bodendenkmäler. Es wird vermutet, dass es noch weitere Bodendenkmäler im Planungsgebiet gibt. Deshalb wird eine denkmalschutzfachliche Begleitung des Vorhabens in einigen Teilabschnitten als sinnvoll erachtet.<br /> Im Außenbereich gibt es gemäß § 35 Abs. 5 BauGB eine gesetzliche Vorgabe zum Rückbau. Die rückgebauten Flächen werden abschließend wieder aufgeforstet oder der natürlichen Sukzession überlassen.<br /> Die Genehmigung wird nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) beantragt.<br /> Die geplanten Standorte befinden sich in den ausgewiesenen Vorrang- und Vorbehaltsgebieten für Windenergie VRG 79, 80, 82, 83 und 85 sowie VBG 80, 81, 86 und 84 gemäß der 17. Teilfortschreibung der Regionalplanung Südostoberbayern. Das Vorhaben wird in Übereinstimmung mit den energiepolitischen Zielen und Vorgaben des Landes Bayern und des Bundes entwickelt. Nach WindBG wurde für Bayern ein Flächenbeitragswert von 1,1 % der Landesfläche bis zum 31.12.2027 und ein Flächenbeitragswert von 1,8 % der Landesfläche bis zum 31.12.2032 festgeschrieben.</p>
<p class="bodytext">Bezüglich der Prüfung der Vollständigkeit der Unterlagen (§ 7 der 9. BImSchV) ist bis spätestens 22.01.2026 Rückmeldung an das Landratsamt zu geben.<br /> Es wurde festgestellt, dass der Antrag nicht vollständig ist. Deshalb wurde ein entsprechendes Schreiben an das Landratsamt verfasst. In dem Schreiben wird auf genannte, aber nicht mit vorgelegte Anlagen verwiesen, auf geänderte Anlagen, auf fehlende Mengenangaben im Gutachten zum Bodenmanagement. Der Gemeinderat genehmigt das Schreiben zu den fehlenden Unterlagen.</p>
<p class="bodytext">Fachliche Stellungnahme (§ 10 Abs. 5 BImSchG), die bedarfsweise Auflagenvorschläge enthalten soll, ist innerhalb eines Monats nach Vollständigkeit der Antragsunterlagen, spätestens bis 23.02.2026 beim Sachgebiet 22 im Landratsamt Altötting abzugeben (§ 11 Satz 1 der 9. BImSchV).<br /> Der Erste Bürgermeister hat dem AK Energie bereits Punkte für eine Stellungnahme vorgelegt. Es wurden weitere Punkte besprochen Diese werden bis zur nächsten Sitzung des AK Energie ausformuliert und ggf. nochmals ergänzt. Die Gemeinde Haiming sieht ihre Forderungen hinsichtlich Anzahl der Anlagen, Standorte (Abstand über das Gesetz hinaus), Betriebsweise (Abschaltmechanismen, Immissionen usw.) als erfüllt an.&nbsp; Der Umgang mit dem Boden liegt in der Zuständigkeit des Landratsamtes Altötting. Planungsrechtlich liegen die WEA im Vorranggebiet Nr. 80 für Windenergieanlagen (Regionalplan). Der Gemeinderat ermächtigt den Bürgermeister, zu fristgerechten Abgabe einer Stellungnahme in Abstimmung mit dem AK Energie.</p>
<p class="bodytext"><strong>Errichtung eines neuen kommunalen Bauhofs – Beratung und Beschlussfassung über die Aufgabe der bisherigen Planung</strong><br /> Der Gemeinderat hat in seiner Klausursitzung am 12.01.2026 darüber diskutiert, ob die Planungen für den neuen kommunalen Bauhof auf dem Deponiegelände zum Ziel führen. Er ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass eine sinnvolle Eingabeplanung nicht erreicht werden kann. Insbesondere scheitert die Planung am Abfallrecht für die Deponie. Ohne einen Eingriff in das Deponat kann das Bauwerk nicht ordnungsgemäß platziert werden.<br /> Die Bauschuttdeponie ist stillgelegt und befindet sich in der Nachsorge (Bescheid des Landratsamtes vom 09.05.2011 – Entlassung in die Nachsorge). Andere Nutzungen des Deponiegeländes sind in geringem Umfang möglich. Dabei kann die Rekultivierungsschicht (= Abdeckschicht) durch eine technisch gleichwertige oder bessere Schicht (zum Beispiel Bebauung mit entsprechenden technischen Maßnahmen) ersetzt werden. Ein Eingriff in das Deponat ist jedoch unzulässig. Gemäß Email des Landratsamtes Altötting ist „die vorgelegte Planung so nicht möglich und eine Durchführung des Bauvorhabens ohne Abgrabung der Oberfläche praktisch nicht sinnvoll“.<br /> Der Gemeinderat verfolgt daher diese Planung nicht weiter.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beratung und Beschlussfassung über die Planung an einem neuen Standort</strong><br /> Der Gemeinderat hat in seiner Klausursitzung am 12.01.2026 über Standortalternativen für einen neuen kommunalen Bauhof diskutiert. Dabei hat sich ergeben, dass die Nähe zum bestehenden Bauhofgebäude von Vorteil ist.&nbsp; Als denkbarer Standort ist eine kommunale Fläche südlich von Eisching gefunden worden. Das Grundstück befindet sich im Eigentum der Gemeinde Haiming. Das bisher entwickelte Gebäudekonzept kann auf den neuen Standort übertragen werden. Es sollte aber ein Satteldach anstelle eines Pultdaches erhalten.<br /> Das KommU wird beauftragt, die Planungsleistungen erstellen zu lassen (Eingabeplan mit Eingrünungsplan, Entwässerungsplan, Zufahrtsplan usw.). Wenn die Planungen die entsprechende Reife erreicht haben, sind sie dem Gemeinderat noch einmal vorzulegen. Dieser wird die Planungen durch Beschluss freigeben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Kreisstraße AÖ 24 – Geschwindigkeitsbegrenzung 30 km/h vor der Schule</strong><br /> Die Haiminger Grundschule liegt an der Kreisstraße AÖ 24 mit einem entsprechenden Verkehrsaufkommen. Der Wunsch nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h vor der Schule wurde bereits mehrmals vorgebracht, konnte aber wegen der Rechtslage nicht umgesetzt werden. Die hohen Anordnungshürden wurden abgesenkt, so dass nun eine Geschwindigkeitsbegrenzung möglich ist.<br /> So müssen vor Schulen die besonderen örtlichen Verhältnisse, die eine Gefahrenlage bedingen, nicht mehr nachgewiesen werden. Vielmehr ist es jetzt so, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung zur Regel werden soll. Grundsätzlich kann deshalb im unmittelbaren Bereich vor der Schule in Haiming die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/ h beschränkt werden, da die oben genannten Voraussetzungen vorliegen.<br /> Der Gemeinderat beschließt, beim Landratsamt Altötting eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h vor der Grundschule Haiming zu beantragen. Der 1. Bürgermeister wird ermächtigt, mit dem Landratsamt Altötting die Positionierung der Verkehrszeichen festzulegen und die örtliche Länge der Geschwindigkeitsbeschränkung zu bestimmen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Haushalt 2026</strong><br /> Der Haushalt 2026 wurde vom Kämmerer erarbeitet. Der Haushaltsausgleich geschieht durch Rücklagenentnahmen und –zuführungen, sowie einer Zuführung vom Vermögenshaushalt an den Verwaltungshaushalt.<br /> Zur Situation im Verwaltungshaushalt sei angemerkt, dass die Gewerbesteuer mit 400.000 € und der Einkommensteueranteil mit 2.273.000 € zusammen 2.673.000 € betragen und die Kreisumlage mit 2.067.200 € und die Gewerbesteuerumlage mit 42.500 € zusammen 2.109.700 € betragen. Die wichtigsten Einnahmepositionen reichen also nur, um die Kreisumlage zu bestreiten und dann sind noch knapp 560.000 € übrig.<br /> Zur Betrachtung des Vermögenshaushalts hat die Kämmerei die Investitionen laut Projektliste eingeplant (siehe Investitionsprogramm) und ggf. anfallende Einnahmen aus den Investitionen angeführt. Daraus ermittelt sich jeweils der Finanzbedarf. Eine Kreditaufnahme ist zum Haushaltsausgleich nicht notwendig. Die Gemeinde ist schuldenfrei.<br /> Insgesamt geht die Kämmerei von einer stringenten Haushaltsführung aus. Sonderwünsche, die nicht eingeplant sind, müssen genau geprüft werden und eventuell auf einen Folgehaushalt warten oder können einfach nicht umgesetzt werden. Je nach Erfordernis kann eine haushaltsrechtliche Verspannung auch durch die Auflösung von Haushaltsresten gelöst werden. Das bedeutet aber den Verzicht auf die entsprechenden Investitionen.<br /> Der Gemeinderat beschließt die Haushaltssatzung in der vorgelegten Form.</p>
<p class="bodytext"><strong>Festsetzung des Erfrischungsgeldes für die Kommunalwahl 2026</strong><br /> Für die Kommunalwahl 2026 werden folgende Erfrischungsgelder festgelegt:</p><ol><li>Mitglieder des Wahlvorstands am Sonntag 70 €</li> 	<li>Mitglieder des Wahlvorstands Montag 30 €</li></ol><p class="bodytext"><strong>Karl und Helga Höcketstaller Stiftung - Annahme einer Spende</strong><br /> Am 19.12.2025 hat die Gemeinde Haiming eine Spende in Höhe von 3.000 € von der Karl und Helga Höcketstaller Stiftung aus Winhöring erhalten. Die Spende ist zweckgebunden für sozial schwache Kinder bis zu 12 Jahren aus der Gemeinde Haiming zu verwenden. Die Spende ist mit keinerlei kommunalen Gegenleistungen, Versprechungen oder sonstigen Handlungen verbunden. Eine Geschäftsbeziehung zur Stiftung bestand bislang nicht und wird auch nicht eingegangen. Die Spende wird zweckgebunden verwendet. Die Gemeinde Haiming nimmt die zweckgebundene Spende (3.000 €) der Karl und Helga Höcketstaller Stiftung, Winhöring, an.</p>
<p class="bodytext"><strong>Anfragen</strong><br /> Auf Nachfrage teilt Bürgermeister Szegedi mit, dass ein Teil der Spende für ein Selbstverteidigungstraining für Schülerinnen und Schüler der Grundschule verwendet wird. Neben dem Förderverein trägt die Gemeinde die Kosten für die sozial schwächeren Kinder. Vereine und die Schule wurden auf die Fördermöglichkeit hingewiesen. Schwierig ist, an die richtigen Kinder heranzukommen.</p>
<p class="bodytext">Gemeinderat Tobias Sachsenhauser schlägt aufgrund der schlechten Finanzlage vor, beim Grüngut eine kommunale Kompostierung zu prüfen. Diese kostet 20- bis 50-tausend Euro an Investition. Man benötigt eine befestigte Fläche, Maschinen/Häcksler. &nbsp;Es gibt einen LFU-Leitfaden.&nbsp;Der Geschäftsleiter sagt eine Prüfung zu.</p>
<p class="bodytext">Gemeinderat Heinz Besier regt an, die Entscheidung für die Mittagsbetreuung und den Träger nach einem Jahr zu evaluieren.</p>
<p class="bodytext">Gemeinderat Felix von Ow frägt nach, ob mit dem BRK wegen der Tagespflege gesprochen wird.&nbsp;Diese zahlt zwar Miete, aber das Gebäude steht grds. leer.&nbsp;1. Bürgermeister Christian Szegedi bestätigt regelmäßige Gespräche. Das BRK sieht aber keinen Bedarf für Tagespflege. Das Gebäude wird für Schulungen genutzt, zum Teil für Veranstaltungen untervermietet. Auch wurde ein anderer Träger angefragt. Der zeigte sich zuerst begeistert, gab dann keine Rückmeldung mehr. Gemeinderat Lautenschlager fragt nach, wie der Bedarf ermittelt wird.&nbsp;1. Bürgermeister Christian Szegedi: Das BRK hat die Anmeldezahlen bei seinen Einrichtungen.&nbsp;<br /> Gemeinderat Besier meint, man sollte von Seiten der Gemeinde BürgerInnen ab 70 Jahre nach Bedarf anfragen. 1. Bürgermeister Christian Szegedi sagt zu einen Fragebogen zu verschicken.<br /> Gemeinderat Bernhard Prostmaier regt an, der Name „Tagespflege“ sei nicht ideal – ein anderer Name sinnvoll. Seniorentreff?<br /> Gemeinderat Hans Lautenschlager will, dass auch die Generation unter 70 abgefragt wird.</p>
<p class="bodytext">Christian Szegedi<br /> Bürgermeister</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-274</guid>
						<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 11.12.2025</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-11122025/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=edaf26d28c145757903a62c516141375</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong></p>
<p class="bodytext">Mit Schreiben vom 05.11.2025 teilte uns das Landratsamt Altötting mit, dass für die im Jahr 1953 unter Schutz gestellten <strong>Manna-Eschen in Hub der Schutzstatus aufgehoben</strong> wird. Die Eschen wurden irrtümlich als Manna-Eschen betrachtet, es sind aber gewöhnliche einblättrige Eschen. Die Verkehrssicherung kann nur mehr mit einem nicht mehr zu vertretenden Aufwand aufrechterhalten werden. Die beiden Eschen befinden sich im fortgeschrittenen Stadium des Eschentriebsterbens. Die Bäume müssen gefällt werden.&nbsp;Die Eintragung als Naturdenkmal Nr. 24 wird deshalb aufgehoben.</p>
<p class="bodytext">Das <strong>Staatliche Bauamt Traunstein</strong> beabsichtigt, im Jahr 2026 die Fahrbahn der B20 zwischen dem sog. Wackerknoten (Krake), nördlich von Burghausen, und der Anbindung des Gewerbegebietes „Unterer Sulzbogen“ instand zu setzen. Für die Baumaßnahme werden Sperrungen der B20 notwendig. Es ist geplant die Baustrecke in drei zeitlich getrennten Bauabschnitten umzusetzen:</p><ul><li>Abschnitt 1 Strecke entlang der OMV</li> 	<li>Abschnitt 2 Ab Abfahrt Haiming bis über den Overfly, Fahrbahn links.</li> 	<li>Abschnitt 3 Von Emmerting kommend entlang Overfly, Fahrbahn rechts.</li></ul><p class="bodytext">Die Bauzeit ist von 18.05. bis 11.07.2026 geplant. Die offizielle Umleitung beim BA1 ist über Emmerting, bei BA 2 und 3 führt sie noch weiter über Kastl, Burgkirchen.&nbsp;Eine Umleitung über Haiming ist nicht geplant.</p>
<p class="bodytext">Das BUG Ingenieurbüro Graml hat den <strong>jährlichen Bericht zur Grundwasserbeobachtung für die Bauschuttdeponie Daxenthal</strong> erstellt. Die Deponie wurde 2011 stillgelegt, damit begann die Nachsorge. Im Rahmen dieser wurde 2021 eine weitere Messstelle errichtet, gebohrt, so dass es insgesamt vier Grundwassermessstellen gibt. Die letzten Messungen, 1. Hj. 2025, haben bei zwei Messstellen leichte Differenzwert-Überschreitungen bei Calcium und Nitrat und bei einer Messtelle bei elektrischer Leitfähigkeit ergeben. Das Ingenieurbüro legt in seinem Bericht fest, dass die Parameter weiter zu beobachten sind.</p>
<p class="bodytext">Der nächste Abschnitt der <strong>Schulwaldpflanzung</strong> hat mit den beiden dritten Klassen stattgefunden. Es wurden von jeder Klasse 150 Bäume gepflanzt. Nun ist noch Platz für eine Pflanzung. Wir haben aber mit dem ALEF in Töging bereits ein weiteres Waldstück abgestimmt, das sogar als Bannwaldausgleich anerkannt wird.&nbsp;Außerdem wurden in Winklham West Bäume und ca. 50 Sträucher gepflanzt. Diese gemeinsam mit ein paar Kindergartenkindern und deren Eltern.</p>
<p class="bodytext">Für beide Aktionen möchte ich Peter Fastenmeier danken, der diese wieder begleitet hat und sie über das Portal von Plant for the Planet auch melden wird.</p>
<p class="bodytext">Die <strong>technische Gewässeraufsicht des Wasserwirtschaftsamtes</strong> hat am 13.10.25 die Kläranlage beprobt. Es gab keine Mängel, es ist alles in Ordnung.</p>
<p class="bodytext">Im Rahmen des <strong>Planfeststellungsverfahrens für den Weiterbau der A 94</strong>, Abschnitt Marktl-Simbach, haben die Erörterungstermine stattgefunden. Alle, die Einwände und Anregungen eingereicht hatte, waren an drei Tagen nach Kirchdorf zu Terminen eingeladen.</p>
<p class="bodytext">Im Grunde hat die Autobahngesellschaft die Einwände bzgl. Lärmschutz alle mit den Lärmgutachten zurückgewiesen. Zugestanden hat sie, dass die Lärmschutzwände an den Enden auslaufend, abgestuft gebaut werden, also ein klein wenig verlängert. Auf der Brücke wird der Spritzschutz lärmdämmend gebaut, aber höher nur, wenn die Statik es zulässt. Man will die Brücke aus Kostengründen erhalten.</p>
<p class="bodytext">Wie dem Zeitungsbericht der PNP zu entnehmen war haben wir uns mit einem <strong>weiteren Prüfauftrag an die TenneT</strong> gewandt. Gegenstand war, einen <strong>Standort für das Umspannwerk westlich der B20</strong> zu prüfen. Vorangegangen war ein entsprechendes Schreiben an das bay. Wirtschaftsministerium mit einer Planskizze, in die der Standort eingezeichnet war. Die TenneT hat bereits geantwortet. Sie erkennt die Vorteile an. Sie sieht jedoch die bekannten Nachteile für einen solchen Standort, v.a. die notwendige Umplanung der Ersatzneubauleitung. Dies würde eine Verzögerung von mehreren Jahren bedeuten.</p>
<p class="bodytext">Der Sprecher des AK Energie war mit Josef Straubinger und mir zu einem Gespräch bei MdB Stephan Mayer in Altötting. Wir haben das Thema nochmals vorgebracht. Er wird einen Runden Tisch vereinbaren, mit der TenneT und dem Bayernwerk, um diese Punkte nochmals zu diskutieren. Am Wochenende ist CSU-Parteitag. Da werde ich die zuständigen Minister nochmals ansprechen.</p>
<p class="bodytext">Am 10. Dezember 2025 veröffentlichten die vier Übertragungsnetzbetreiber den <strong>1. Entwurf des Netzentwicklungsplans (NEP) Strom 2037/2045 (2025)</strong>.&nbsp;Im Vergleich zum vorherigen NEP 2023 bildet der NEP 2025 eine größere Bandbreite an Szenarien ab:&nbsp;</p><ul><li>Das Szenario A nimmt den geringsten Stromverbrauch mit höheren Anteilen und Importen von Wasserstoff sowie einem Ausbau erneuerbarer Energien unterhalb der gesetzlichen Ziele zur Klimaneutralität an. </li> 	<li>Das Szenario B unterstellt eine effiziente Systemtransformation mit einem hohem Elektrifizierungsanteil – angelehnt an der Systementwicklungsstrategie und den gesetzlichen Zielen, beispielsweise zum Ausbau erneuerbarer Energien. </li> 	<li>Das Szenario C unterstellt den höchsten Elektrifizierungsgrad bei hoher nationaler Souveränität in der Wasserstoffherstellung. Der Ausbau an Erzeugung aus Wind (onshore) und Photovoltaik liegt oberhalb der gesetzlichen Ziele. </li></ul><p class="bodytext">Für alle drei Szenarien wird im NEP berechnet, wie das deutsche Stromnetz in den beiden Zieljahren 2037 und 2045 ausgestaltet sein muss und welche Verstärkungs- und Neubaumaßnahmen dafür erforderlich sind. Eine Entscheidung darüber, welches Szenario von der Bundesnetzagentur (BNetzA) federführend zur Prüfung der NEP-Maßnahmen herangezogen wird, ist noch nicht gefällt worden. </p>
<p class="bodytext">Im 1. Entwurf des NEP 2025 wird der Netzausbaubedarf in den Szenarien A 2037, A 2045, B 2037 und B 2045 dargestellt. Die Szenarien C 2037 und C 2045 folgen mit Veröffentlichung des 2. Entwurfs des NEP voraussichtlich Anfang März 2026. In den Analysen der Übertragungsnetzbetreiber zeigt sich, dass der Großteil der im NEP 2023 von der Bundesnetzagentur bestätigten Drehstrom-Maßnahmen auch im NEP 2025 erforderlich ist.</p>
<p class="bodytext">Den vollständigen ersten Entwurf des NEP Strom 2037/2045 (2025) können Sie hier einsehen: <em><a href="https://www.netzentwicklungsplan.de/sites/default/files/2025-12/NEP_2037_2045_V2025_1_Entwurf.pdf&amp;nbsp" target="_blank">www.netzentwicklungsplan.de/sites/default/files/2025-12/NEP_2037_2045_V2025_1_Entwurf.pdf&amp;nbsp</a>;</em></p>
<p class="bodytext">Sämtliche Punktmaßnahmen (v.a. Umspannwerke) finden Sie unter folgendem Link: <em><a href="https://www.netzentwicklungsplan.de/sites/default/files/2025-12/NEP_Punktmassnahmen_2037_2045_V2025_1E.pdf&amp;nbsp" target="_blank">www.netzentwicklungsplan.de/sites/default/files/2025-12/NEP_Punktmassnahmen_2037_2045_V2025_1E.pdf&amp;nbsp</a>;</em></p>
<p class="bodytext">Die Öffentlichkeit kann sich zum ersten Entwurf des NEP mit Stellungnahmen bis zum 14.01.2026 beteiligen. Alle nötigen Informationen zur Beteiligung am NEP-Prozess finden Sie unter <em><a href="https://www.netzentwicklungsplan.de/beteiligung/" target="_blank">www.netzentwicklungsplan.de/beteiligung/</a></em>beteiligungsmoeglichkeiten</p>
<p class="bodytext">Unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen wird voraussichtlich Anfang März 2026 die Veröffentlichung des 2. Entwurfs folgen. Danach folgt eine erneute Beteiligung der Öffentlichkeit durch die Bundesnetzagentur – voraussichtlich im Sommer 2026.</p>
<p class="bodytext">In Erfüllung der Beschlüsse des Gemeinderats aus letzter Sitzung zur <strong>Beschaffung eines Traktors für den Bauhof</strong> haben wir weitere Angebote eingeholt. Wie angeregt auch von anderen Anbietern. Und da hat es sich ergeben, dass ein gebrauchter CASE-Traktor an einen Händler zurückgegeben wird, weil der Landwirt einen größeren kauft. Dieser hat 609 Betriebsstunden. Am Montag waren dieser Traktor und ein John Deere Traktor zum Testen im Ort. Der Bauausschuss hat diese auch besichtigt. Am Mittwoch wurde dann nach finalen Gesprächen der Kaufvertrag unterzeichnet. Ca. Ende Januar wird er an uns übergeben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht über die finanzielle Lage:</strong></p>
<p class="bodytext">Am 26.11.2025 kam die <strong>rechtsaufsichtliche Würdigung des Nachtragshaushalts 2025 </strong>vom Landratsamt zurück. Das Landratsamt hat zum Nachtragshaushalt keine besonderen Hinweise gegeben. Der Nachtrag wurde in Kraft gesetzt. Gegenüber dem Nachtragshaushalt gab es im letzten Monat keine größeren Abweichungen. Die Finanzen entwickeln sich plangemäß.</p>
<p class="bodytext">Am 01.12.2025 hat die <strong>„Unvermutete Kassenprüfung“</strong> nach Art. 103 Abs. 5 GO stattgefunden. Josef Straubinger und ich haben uns von der Kassenverwalterin, Petra Vilzmann, die geführten Bargeldkassen und die Zeitbuchführung vorlegen lassen und haben diese geprüft. Die Kassen haben gestimmt, die Kontoauszüge sind lückenlos vorhanden. Fragen wurden alle beantwortet, es gab keine Beanstandungen.</p>
<p class="bodytext">Der Landkreis Altötting sowie die Städte und Gemeinden erhalten im kommenden Jahr <strong>Schlüsselzuweisungen</strong> in Höhe von 32.192.416 Euro. Die Schlüsselzuweisungen können grundsätzlich frei verwendet werden. Deswegen sind sie für viele Kommunen – aufgrund der ausbleibenden Steuereinnahmen - eine wichtige Einnahmequelle. 80 % davon sind aber wieder kreisumlagepflichtig.In 2026 erhält die Gemeinde Haiming als Schlüsselzuweisung 454.384 Euro.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Außerdem erhalten wir aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur zur Finanzierung kommunaler Investitionen in die Infrastruktur ein <strong>Kommunales Investitionsbudget</strong> in Höhe von bis zu 302.392 Euro. Die Mittel können bei Umsetzung konkreter Investitionsprojekte abgerufen werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem Arbeitskreis Energie</strong></p>
<p class="bodytext">Bürgermeister Christian Szegedi entschuldigt die beiden Sprecher des AK Energie und berichtet über die letzte Sitzung.</p>
<p class="bodytext">Zum einen wurde die Antwort der TenneT auf den Vorschlag des weiteren Standorts für das USW besprochen. Das Ergebnis ist nicht befriedigend. Deshalb wird der Vorschlag der Gemeinde Haiming in der Politik bekanntgemacht. Dazu hat bereits ein Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer stattgefunden.</p>
<p class="bodytext">Die kommunale Wärmeplanung war ebenfalls Beratungsthema. Sie steht heute auf der Tagesordnung.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong></p>
<p class="bodytext">Für den Aufzug am Rathaus wurde ein Bodengutachten erstellt. Dabei wurde festgestellt, dass auf der bislang geplanten Tiefe der Unterfahrt das Wasser ansteht. Ein anderes Aufzugsmodell hat eine verminderte Unterfahrt und damit kann das Problem gelöst werden. Der Aufzug hat lediglich den kleinen Nachteil, dass die Fahrdauer ca. 1 bis 2 Sekunden länger ist. Weiter wurde festgestellt, dass der Untergrund aus sehr vielen größeren Steinen und fast keinen kleineren Sedimenten besteht. Beim Bauen kann man sich darauf einstellen und darauf achten, dass der Randbereich nicht ins Rutschen kommt.</p>
<p class="bodytext">Das Projekt „neuer kommunaler Bauhof“ befindet sich in der Sackgasse. Die Rechts- und Sachlage wurde noch einmal geprüft und dabei hat sich herausgestellt, dass eine Genehmigung an diesem Bauplatz quasi ausgeschlossen ist. Der Bauausschuss hat sich mit dem Thema in der letzten Bauausschuss-Sitzung bereits beschäftigt und empfiehlt, eine Gemeinderatsklausur abzuhalten.</p>
<p class="bodytext">Der Jahresabschluss 2024 wurde vom Steuerberater erstellt. Das KommU schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 17.265,36 € ab. Das KommU hat keine Finanzverbindlichkeiten.Der Jahresabschluss wird in der nächsten Sitzung des Verwaltungsrats behandelt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Gemeindegrenzänderung Markt Marktl am Inn – Gemeinde Haiming</strong></p>
<p class="bodytext">Das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Mühldorf am Inn hat die Gemeinde Haiming angeschrieben, dass es eine Gemeindegrenzänderung zum Markt Marktl angeregt hat. Es handelt sich um Gebietsänderungen aufgrund des Ausbaus der Bundesstraße 20 und betrifft unbebaute Flächen am Rande der Bundesstraße. Aus der Gemeinde Haiming wird dabei eine Fläche von 16.842 m² in den Markt Marktl umgegliedert. Im Gegenzug werden 1.932 m² in die Gemeinde Haiming umgegliedert.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Haiming ist mit der Gemeindegebietsänderung einverstanden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht zum Jugendforum</strong></p>
<p class="bodytext">Am 19.11.2025 fand das erste Jugendforum in Haiming statt. Es nahmen knapp 60 Jugendliche teil.</p>
<p class="bodytext">Nach der Zusammenfassung der Themen vor Ort standen den Jugendlichen folgende Themen-Blöcke zur Kleingruppenarbeit zur Auswahl:</p><ul><li>WLAN</li> 	<li>Fußball (Netze, Soccer Court, Bolzplätze…)</li> 	<li>Jugendraum / Jugendtreff</li> 	<li>Jugendgruppe</li> 	<li>Natur: Insektenhotels, Vogelhäuser, Grünflächen…</li> 	<li>Verkehr: Zebrastreifen, Stoppschild, Beleuchtung</li> 	<li>Veranstaltungen (Kino-Abend, Jugend-Disco, Escape Room…)</li> 	<li>Spielplätze / Pausenhof</li> 	<li>Skaterpark / Pumptrack / Mountainbike-Strecke</li> 	<li>Snack- / Getränkeautomat</li> 	<li>Feuerstelle / Grillplatz</li> 	<li>Busverbindungen</li> 	<li>Handynetz</li> 	<li>Trinkbrunnen</li> 	<li>Sommerfest der Vereine</li></ul><p class="bodytext">In vier Gruppen wurden die Themen Fußball, Skaterpark / Pumptrack, Snack- / Getränkeautomat und Busverbindungen bearbeitet. Die Fußball-Gruppe dachte über die Netze, den Rasen und Kleinfeldtore am Fußballplatz der Schule nach. Auch der Fußballplatz Niedergottsau wurde mit den Themen Netze, Rasen, Ballfangnetz, Kleinfeldtore und Wasser / Toiletten vor Ort besprochen. Es gab auch Abbiegungen zu Tennis- oder Volleyballplatz als Möglichkeit, letztendlich fokussierte sich die Gruppe aber auf einen Soccer Court. Dieser könnte bspw. beim Tennisplatz aufgestellt werden. Die Jugendlichen werden weiter mit Bürgermeister Szegedi ins Gespräch gehen, damit der Soccer Court umgesetzt werden kann.</p>
<p class="bodytext">Die Gruppe Snack- / Getränkeautomat war sich schnell einig, dass am Dorfladen, in Kemerting und auch in Niedergottsau ein Snackautomat sinnvoll wäre. Dieser soll Chips, Snacks, Schokolade, Getränke und gern Grillfleisch beinhalten. Sie stießen an, ob vielleicht der Dorfladen auch die Automaten bestücken könne. Wichtig wäre, dass die Preise nicht teurer als im Laden sind. Bürgermeister Szegedi wurde in der Vergangenheit bereits von einem möglichen Betreiber angesprochen. Es wird daher weitere Gespräche in diese Richtung geben.</p>
<p class="bodytext">In der Gruppe, die sich mit den Busverbindungen beschäftigte, waren die Zeiten und die Ziele Thema. So wären Nachmittags- (15:15 und 16:00 Uhr) und Frühbusse (11:40 und 12:20 Uhr) aus Altötting nach Haiming und Nachmittagsbusse (16:20 Uhr) aus Burghausen wünschenswert. Auch am Wochenende sollte die Verbindung nach Burghausen verbessert werden. Die Jugendlichen regten an, ob über die Gemeinde eine Umfrage gestartet werden könnte, um den Bedarf besser sichtbar zu machen. Sehr wichtig war den Jugendlichen auch, dass es analog zu den Wacker-Bussen auch Busse von und nach Gendorf zum Chemiepark braucht, da es hier nur sehr schlechte Verbindungen gibt. Es gibt junge Leute, die sich gegen eine Ausbildung im Chemiepark Gendorf entscheiden, weil sie keine Möglichkeit haben, rechtzeitig dort zu sein. Gemeinsam mit der Gemeinde Haiming sollen Brodschelm und das Landratsamt auf etwaige Umstellungen der Busverbindung angefragt werden.&nbsp;Zur Verbindung nach Gendorf sei erwähnt, dass es hier eine Mitfahrbörse gibt.</p>
<p class="bodytext">Die Gruppe zum Thema Skaterpark / Pumptrack / Mountainbike-Strecke einigte sich zunächst auf den Wunsch nach einem Pumptrack. Nach weiteren Überlegungen zu Kosten und Platz kamen sie auf die Idee, einen Dirtpark umzusetzen, da dieser weniger Asphalt braucht und leichter umgesetzt werden kann. Die Jugendlichen wollen beim Bau auch selbst mithelfen. Als Standort wurde die Freifläche beim Sportheim vorgeschlagen. Sie wollen auch Verantwortliche der Jugendlichen benennen, die sich zukünftig mit um die Pflege der Anlage kümmern würden. Sie werden sich diesbezüglich extra mit Bürgermeister Szegedi treffen.</p>
<p class="bodytext">Am Schluss stellten sich die Gruppen gegenseitig ihre Ergebnisse kurz vor. Alle meldeten sich auf die Frage, ob sie das Format „Jugendforum“ auch in Zukunft wieder besuchen würden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Kommunale Wärmeplanung – Startbeschluss und Auftragserteilung</strong></p>
<p class="bodytext">Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentrales Instrument im Klimaschutz, insbesondere im Hinblick auf die Dekarbonisierung des Gebäudesektors, der in Bayern eine der größten Quellen für CO₂-Emissionen darstellt. Um die Klimaziele der bayerischen Landesregierung zu erreichen und die Energiewende lokal voranzutreiben, sind Kommunen gefordert, ihre Wärmeversorgung zukunftsfähig zu gestalten. Der Einstieg in die kommunale Wärmeplanung stellt daher eine wichtige Maßnahme dar, um sowohl die Versorgungssicherheit zu gewährleisten als auch die CO₂-Emissionen zu reduzieren.</p>
<p class="bodytext">Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, die Wärmeversorgung in Städten und Gemeinden systematisch und nachhaltig zu gestalten. Dies umfasst sowohl die Nutzung erneuerbarer Energien als auch die Verbesserung der Energieeffizienz. Im Rahmen der Wärmeplanung sollen Konzepte entwickelt werden, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Potenziale der jeweiligen Kommune abgestimmt sind. Dabei wird auch eine enge Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Energieversorgern, Planern und der Bevölkerung notwendig.</p>
<p class="bodytext">Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat den Gemeinden jeweils ein Kurzgutachten für die kommunale Wärmeplanung zur Verfügung gestellt, in dem auch zahlreichen Karten enthalten sind. Dieses ist Grundlage für die weiteren Verfahrensschritte. Zur Vergabe der Planungsleistungen hat das Wirtschaftsministerium das Musterleistungsverzeichnis zur Verfügung gestellt. Dieses war Grundlage für die Ausschreibung der Wärmeplanungsleistungen.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat beschließt:</p>
<p class="bodytext">1. Die Gemeinde führt für das gesamte Gemeindegebiet erstmalig eine Wärmeplanung durch.</p>
<p class="bodytext">2. Für das gesamte Gemeindegebiet wird der Plan gemäß dem vereinfachten Verfahren nach § 22 WPG i.V.m. § 9 AVEn erstellt. Für dezentrale Teilgebiete erfolgt die Planung gemäß § 14 WPG im verkürzten Verfahren. Die Einteilung erfolgt auf Basis des Kurzgutachtens, abschließend zu prüfen durch das beauftragte Planungsbüro.</p>
<p class="bodytext">3. Ein Planungskonvoi wird nicht gebildet.</p>
<p class="bodytext">4. Für die Erstellung der Wärmeplanung erhält die Gemeinde Konnexitätszahlungen von Seiten der Landesregierung i.H.v. 41.000 €. Die 1. Tranche ist umgehend zu beantragen, die 2. Tranche nach Vorliegen des Wärmeplans.</p>
<p class="bodytext">5. Die Wärmeplanung wird mit fachlicher Unterstützung eines externen Planungsbüros erfolgen. Die Vergabe der Planungsleistungen erfolgt auf Grund des Auftragswertes in Form der Direktvergabe unter Nutzung der Musterleistungsverzeichnisse des StMWI. Die Verwaltung hat bereits Angebote eingeholt. Beauftragt wird Bieter Nummer 1 mit dem wirtschaftlichsten Angebot.</p>
<p class="bodytext">6. Innerhalb des Arbeitskreises Energie wird die Arbeitsgruppe „Kommunale Wärmeplanung“ in die Planungsarbeiten eingebunden.</p>
<p class="bodytext">7. Die Kosten für die Erstellung der Wärmeplanung sind in den Haushalten der Folgejahre einzuplanen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschussantrag Kita St. Stephanus</strong></p>
<p class="bodytext">Die Kita St. Stephanus hat für 2026 einen Zuschussantrag für Anschaffungen eingereicht. Es sollen Kinderteeküchen, ein Teppich, eine Waschmaschine, Möbel angeschafft werden.&nbsp;Der Zuschuss wird aufgrund der Trägervereinbarung errechnet.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat beschließt, dass die Gemeinde Haiming die Beschaffungen genehmigt und die Mittel im Haushalt 2026 bereitstellt. Der Kommunalanteil wird jeweils nach Vorlage der Rechnungen ausbezahlt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Anfragen:</strong></p>
<p class="bodytext">Auf Nachfrage von GR Lautenschlager erklärt BGM Szegedi, dass die Entscheidung zu Mittagsbetreuung und OGTS bzw. Übernahme durch einen Träger aus in der Januar-Sitzung auf die Tagesordnung kommen wird. Aktuell werden noch Zahlen eingeholt und ausgewertet.</p>
<p class="bodytext">GM Zauner erkundigt sich zum Stand bei Feuerwehrbedarfsplan und Starkregenrisikomanagement. Beide Gutachten sind in Arbeit. Der FBP stockt wegen verwaltungsintern fehlender Kapazitäten.</p>
<p class="bodytext">Möglichst Anfang / Mitte Januar wird die Klausur des Gemeinderats für den neuen Standort des Bauhofs stattfinden. Der Termin wird mit den Räten abgestimmt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Christian Szegedi</p>
<p class="bodytext">Bürgermeister</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-270</guid>
						<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 13.11.2025</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-13112025/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=1f3f12f5f1714cbfd46480afee2957ef</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>November 2025</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong></p>
<p class="bodytext">Im August/September stand das <strong>Geschwindigkeitsmessgerät</strong> Am Kirchfeld, Haiming. Sechs Fahrzeuge fuhren schneller als 40, aber unter 50 km/h. Keines über 50 km/h. 125 Fahrzeuge fuhren schneller als 30 km/h; das sind ein Fünftel der aufgezeichneten Fahrzeuge.</p>
<p class="bodytext">Zum Schulbeginn stand unser Geschwindigkeitsmessgerät in der Marienstraße, Niedergottsau. Die Auswertung für den Zeitraum 16.09.2025 bis 22.10.2025 ergab 8.522 Fahrbewegungen. Davon sind 3.944 mit weniger als 30 km/h gemessen worden. 3.155 Fahrzeuge fuhren langsamer als 50 km/h, 1.185 Fahrzeuge hatten eine Geschwindigkeit zwischen 50 und 60 km/h. Die höchste gefahrene Geschwindigkeit betrug 85 km/h. Anschließend stand das Geschwindigkeitsmessgerät in Haid, ortseinwärts bei Kfz Eberherr. In drei Wochen wurden insgesamt 688 Fahrzeuge gemessen. 626 Fahrzeuge fuhren unter 40 km/h, 59 unter 50 km/h und sechs über 50 km/h.</p>
<p class="bodytext"><strong>Kommunale Wärmeplanung:</strong> Es wurden Erstgespräche mit potenziellen Anbietern geführt. Zwei haben ein Angebot abgegeben, die ESB wegen fehlender Kapazitäten leider nicht. Sie ist aber ohnehin einzubinden, da im Ort ein Gasnetz verbaut ist. In der Dezembersitzung soll der Auftrag vergeben werden. Die Anbieter rechnen mit einem halben Jahr, das sie für die Wärmeplanung benötigen.</p>
<p class="bodytext">Am 1. Oktober war der <strong>Infokreis der ESB</strong>. Zu diesem werden jährlich die Gemeinden eingeladen. Die ESB hat eine andere Ansicht zur künftigen Versorgung mit Wasserstoff. Ein Gasnetz wird nicht abgeschaltet.</p>
<p class="bodytext">Am 15. Oktober war ein weiterer <strong>Infomarkt der TenneT</strong> in Haiming. Bei diesem wurde neu die „pinke Leitung“ vorgestellt. Außerdem ist der Projektviewer jetzt online. Die Bürger können sich darüber verständlich und komfortabel die RVP-Trassenkorridore anzeigen lassen. Auch ist eine Flurstücksuche möglich. Aus bayerischen Datenschutzgründen kann man diese jedoch nur kurz aufblinken lassen.</p>
<p class="bodytext">Sie finden den Projektviewer auf der Website: <strong><a href="https://www.tennet.eu/de/projekte/energiewende-leitung-chemdelta" target="_blank">www.tennet.eu/de/projekte/energiewende-leitung-chemdelta</a></strong></p>
<p class="bodytext">Bei der Hauptversammlung des <strong>Katholischen Frauenbundes</strong> mit Neuwahlen am 21. Oktober wurde das bisherige Vorstandsteam weitestgehend aufgehoben. Brigitte Straubinger hat nach 20 Jahren ihr Amt zur Verfügung gestellt. Vertreten wird der Frauenbund nun von Bettina Kürmeier und Doris Hauberger mit einem erweiterten Vorstandsteam. Wir wünschen der neuen Vorstandschaft alles Gute.</p>
<p class="bodytext">Im Rahmen der <strong>Bürgermeister-Dienstbesprechung</strong> im Landratsamt am 22. Oktober wurde eine neue Entwicklung zum Thema PFOA vorgestellt. PFOA wurde von der WHO nunmehr als gesichert krebserregend eingestuft – bei Aufnahme in den Körper über den Weg Boden–Mensch. Es steht in derselben Liste wie Sonnenstrahlen, Nikotin, Alkohol sowie Arsen oder Asbest. Die Menge des Stoffes ist entscheidend. In den kommenden Monaten wird es Richtwerte geben, die ggf. Maßnahmen notwendig machen. Die Gemeinde wird vorsorglich Proben bei der Schule (Schulgarten) und im Kindergarten (Matschbereiche) nehmen lassen.</p>
<p class="bodytext">Am 25. Oktober war das <strong>Bachräumen in Haiming</strong>: 18 Helfer haben den Haiminger Mühlbach und den Neuhauser Bach geräumt. Der Bürgermeister dankt den Helfern für den Einsatz. Die Maßnahme hat im Mühlbach die erhoffte Wirkung gezeigt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Sturzflutrisikomanagement:</strong> Die geforderten Unterlagen wurden vollständig an das Ingenieurbüro übermittelt. Der nächste Termin mit den Kommandanten der Feuerwehren steht an.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem Arbeitskreis Energie</strong></p>
<p class="bodytext">In seinem Bericht aus dem AK Energie informierte der Vorsitzende Wolfgang Straubinger über die letzte Sitzung. In dieser wurden zunächst die von der Fa. Qair im Genehmigungsverfahren eingereichten Gutachten zum Schall und zum Schattenwurf der geplanten Windkraftanalgen besprochen. Aus den Gutachten ergibt sich, dass die jeweiligen Grenzwerte eingehalten werden bzw. dort, wo nicht, Abschaltautomatiken greifen werden.</p>
<p class="bodytext">Außerdem wurde in Gesprächen im Rahmen des Infomarktes gegenüber der TenneT wieder ein Standort für das Umspannwerk westlich der B20 vorgeschlagen. Die Argumente der TenneT gegen diesen Standort wurden als unzureichend empfunden. Deshalb wurde von Mitgliedern des AK eine Skizze erstellt, in der das Umspannwerk westlich der B20, das geplante Gaskraftwerk und die bisher bekannten Leitungen zu und weg vom Umspannwerk eingezeichnet wurden. Diese Skizze mit Begründung wurde vom Bürgermeister in einem Schreiben ans Bay. Wirtschaftsministerium, Herrn Prof. Messerer, übermittelt, mit der Bitte, dies gegenüber der TenneT vorzuschlagen.</p>
<p class="bodytext">Ergänzung Bürgermeister Szegedi: Heute fand als Antwort auf das Schreiben an Ministerialdirigent Prof. Messerer eine Videokonferenz statt. In dieser wurden die Überlegungen zum weiteren Standort nochmals erläutert. Herr Prof. Messerer gab zur Antwort, dass man von Seite der Gemeinde ein weiteres Schreiben an TenneT schicken solle. Er werde entsprechend an TenneT herantreten. Das Wirtschaftsministerium möchte auf jeden Fall einen Standort im Bannwald und nicht vor Haiming. Hierzu sei man in Abstimmung mit anderen Ministerien, die es zum Teil zu überzeugen gelte. Es müssten solche Argumente ausgearbeitet werden, die einer möglichen gerichtlichen Überprüfung standhalten. Das Schreiben wurde unverzüglich an die TenneT verschickt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauleitplanung: Gemeinde Stammham – Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 11 „SO Freiflächen-PV-Anlage Kläranlage“</strong></p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Stammham hat die Gemeinde Haiming förmlich an der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 11 sowie der Änderung des Flächennutzungsplanes beteiligt. Hintergrund der Planung ist die Errichtung einer Freiflächen-PV-Anlage an der Marktler Kläranlage auf Stammhamer Gemeindegebiet. Die Gemeinde Haiming wird hierzu keine Stellungnahme abgeben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Nachtragshaushalt 2025</strong></p>
<p class="bodytext">Die finanzielle Situation der Gemeinde Haiming hat sich besser entwickelt als geplant. Kernpunkte sind: • höhere Einnahmen bei der Gewerbesteuer • die negative Zuführung hat sich vermindert Das Haushaltsjahr 2025 hat sich bis zum Herbst etwas positiver entwickelt als erwartet; es ist aber wiederum ein finanziell unbefriedigendes Jahr. Entlastend wirken die Investitionen, die nicht gestartet werden konnten – das ist jedoch nicht Ziel der Haushaltsführung. Die Mittel der Allgemeinen Rücklage gehen schnell zurück. In den ausgewiesenen Mitteln sind gebundene Beträge für eingeplante Investitionen enthalten. Nicht verplante Mittel hat die Gemeinde nicht mehr. Im Stellenplan sind die aktuellen Personalveränderungen berücksichtigt. Im Jahr 2025 hatte die Gemeinde drei Verrentungen, eine Kündigung, einen Auflösungsvertrag, eine Umwandlung eines Teilzeitverhältnisses in einen Minijob sowie eine Personalerweiterung in der Mittagsbetreuung. Der Nachtragshaushaltsplan und die Nachtragshaushaltssatzung werden vom Gemeinderat genehmigt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Spenden 2026</strong></p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Haiming gewährt verschiedenen caritativen Einrichtungen jährlich einen Zuschuss. Die Spendenbeträge für 2026 wurden besprochen und beschlossen. Neu aufgenommen wird die Kitzrettung Niedergern e. V. mit einem Zuschuss in Höhe von 200 € pro Jahr.</p>
<p class="bodytext"><strong>Monitoring der Grundsteuerhebesätze</strong></p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat hat die Hebesätze für die Grundsteuern A und B auf 310 % bzw. 240 % festgelegt. Nach umfangreicher Kalkulation wurden diese Hebesätze nach dem neuen Grundsteuerrecht ab 2025 festgesetzt. Derzeit liegt das Aufkommen an Grundsteuer A deutlich unter der Annahme (20.400 € statt 26.600 €) und bei der Grundsteuer B darüber (370.300 € statt 357.000 €). Würde man die Hebesätze nach den derzeitigen Zahlen anpassen, dann wäre bei der Grundsteuer A ein Hebesatz von 404 % notwendig und bei der Grundsteuer B von 232 %. Ein neuer Nivellierungshebesatz wurde noch nicht festgelegt; dieser ist für die Kreisumlage von Bedeutung. Der Gemeinderat beschließt, die Hebesätze für 2026 unverändert bei 310 % (A) und 240 % (B) zu belassen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erhebung von Kopiergeld in der Grundschule Haiming</strong></p>
<p class="bodytext">An der Grundschule besteht grundsätzlich eine gesetzliche Lernmittelfreiheit. Davon ausgenommen sind angefertigte Kopien. Die Zahl der Kopien ist in den letzten Jahren immens angestiegen. Üblicherweise verlangen Grundschulen 10 bis 20 € Kopiergeld pro Jahr. Die Gemeinde Haiming hat auf die Erhebung rund 15 Jahre verzichtet. Ein Kopiergeld sollte in Anbetracht der finanziellen Rahmenbedingungen wieder erhoben werden. Die Schulleitung hat dies am Jahresanfang kommuniziert und 5 € pro Kind für das erste Halbjahr eingesammelt. Der Gemeinderat legt fest, dass ab dem Schuljahr 2025/26 jährlich von jedem Schulkind ein Kopiergeld in Höhe von 10 € erhoben wird (in zwei Raten zu je 5 €).</p>
<p class="bodytext"><strong>Kostenlose Müllsäcke für Neugeborene und Kinder bis drei Jahre</strong></p>
<p class="bodytext">Die Gewährung von Gratismüllsäcken ist eine freiwillige Aufgabe der Gemeinde im eigenen Wirkungskreis (Art. 57 GO). Grundsätzlich darf Gemeindevermögen (also der Wert der Müllsäcke) nicht einfach verschenkt werden, auch wenn es sich um eine freiwillige Aufgabe handelt. Die Kosten für die Müllsäcke steigen ab dem 01.01.2026 landkreisweit an. Bei dem hohen Wert der Müllsäcke ab 2026 erreicht der Aufwand insgesamt eine Höhe, über die beraten werden muss. Aus haushaltsrechtlicher Sicht wäre die Abschaffung dieser Gabe geboten. Viele vertrauen jedoch darauf, dass sie für ihre Kinder bis zum Ende des dritten Lebensjahres Müllsäcke bekommen. Der Gemeinderat ändert, in enger Abstimmung, die kostenlose Abgabe wie folgt:</p><ul><li>Für Neugeborene ab dem 14.11.2025 gibt es einmalig drei kostenlose Müllsäcke.</li> 	<li>Für vor dem 15.11.2025 Geborene wird die Abgabe auf drei kostenlose Müllsäcke pro Jahr reduziert, auch wenn auf dem Gutschein zwölf Müllsäcke pro Lebensjahr angegeben sind.</li></ul><p class="bodytext"><strong>AELF Töging – Vollzug des Bayerischen Waldgesetzes – Erstaufforstungserlaubnis (Stellungnahme)</strong></p>
<p class="bodytext">Für die Flur-Nummer 591 der Gemarkung Piesing wurde ein Antrag auf Erteilung einer Erstaufforstungserlaubnis gestellt. Sie liegt mit ihrer westlichen Seite am bestehenden Wald an. Die Gemeinde Haiming grenzt mit den Flur-Nummern 474, 590, 585 und 595 der Gemarkung Piesing an das betreffende Grundstück an (alles Feldwege). Die Gemeinde Haiming befürwortet die Erteilung einer Erstaufforstungserlaubnis.</p>
<p class="bodytext">Christian Szegedi</p>
<p class="bodytext">Bürgermeister</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-269</guid>
						<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 14:49:11 +0000</pubDate>
						<title>Bekanntmachung Überschwemmungsgebiete</title>
						<link>https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Bekanntmachungen/2025_10_27_LF2056_Bekanntmachung_UEberschwemmungsgebiete.pdf</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-265</guid>
						<pubDate>Thu, 25 Sep 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 25.09.2025</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-25092025/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=76b28750e11016a90fa09dadef86ea07</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bericht zur Gemeinderatssitzung am 25.09.2025</p>
<p class="bodytext">Eröffnung und Vereidigungen<br /> Bürgermeister Christian Szegedi eröffnet die 62. Sitzung der Wahlperiode, die erste nach einer zweimonatigen Pause.<br /> Er begrüßte die Gemeinderäte, die Vertreter des AK Energie, die Vertreterin der Presse und die zahlreich erschienenen Zuhörer.</p>
<p class="bodytext">Bericht des Bürgermeisters</p>
<p class="bodytext">Bürgermeister Christian Szegedi beginnt die Sitzung mit einem brisanten Thema: der Vandalismus, der sich aktuell in der Gemeinde abspielt.<br /> Zu Beginn der Ferien wurden in der Pfarrkirche Haming Glasscherben im gesamten Kirchenbereich verteilt.&nbsp;<br /> Dann gab es die Brandstiftung im Kindergarten, ein Blumentrog wurde angezündet.<br /> Zwischendurch wurde das Auto des Bürgermeisters vor meiner Haustür angefahren, der Verursacher beging Fahrerflucht.<br /> Zum Ende der Ferien wurde eine Glasscheibe in der Grundschule eingeworfen, in der Schulturnhalle wurden Seifenspender beschädigt, Farbe in die Toilette gekippt.</p>
<p class="bodytext">Und nun, zu Beginn dieser Woche, wurden drei Autos im Gemeindebereich aufgebrochen, Geldbörsen und andere Wertgegenstände daraus entwendet. Aus einem weiteren Fahrzeug wurden Kaffeelöffel entwendet und anderswo in einem Garten, auf einem Pool, verstreut.<br /> Mehrere Fahrräder wurden gestohlen und zum Teil in Bächen, an Straßenrändern liegen gelassen. Zwei Fundräder können gegen Nachweis der Eigentümerschaft noch am Bauhof abgeholt werden.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde bittet, Hinweise zu Tätern an die Polizei Burghausen und an die Gemeinde zu melden. Christian Szegedi regt an, dass sich alle etwas umhören. Vielleicht erfährt man durch Zufall etwas.<br /> Die Räder sollten wieder besser abgesperrt werden.</p>
<p class="bodytext">Am 27. Juli hat die Eltern-Kind-Gruppe die neu renovierten Gruppenräume im Erdgeschoß des Unteren Wirt eingeweiht. Sie wurden von Pfarrer Peter Meister gesegnet. Im Namen der Gemeinde hat Bürgermeister Christian Szegedi eine kleine Spende an die Gruppenleitung übergeben.</p>
<p class="bodytext">Mit Bescheid vom 31.07.2025 hat die Regierung von Oberbayern eine Zuwendung in Höhe von 11.355,92 € für die Umrüstung von sieben Sirenenanlagen auf digitale Alarmierung bewilligt. Der Gesamtaufwand belief sich auf 23.175,54 €. Somit hat die Gemeinde Haiming 11.819,62 € selbst getragen. Das Förderprogramm begann am 15.12.2021 mit der Antragstellung. Die Umrüstkosten wurden nach den damaligen Angaben auf 17.500 € geschätzt (2.500 € pro Standort) und die Förderung auf 14.000 €. Von den Umrüstkosten war ein größerer Teil nicht förderfähig, so dass die Förderung niedriger ausfiel. Nicht förderfähig war beispielsweise der Einbauaufwand und die Inbetriebnahme, sowie diverse Zuleitungen.</p>
<p class="bodytext">Bei dem Hochwasser in Manching im letzten Jahr waren unsere Feuerwehren ebenfalls im Einsatz. Die Gemeinde Haiming hat für die förderfähigen Einsatzkosten 80 % Förderung aus dem Katastrophenschutzfonds und damit knapp 2.000 € erhalten.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Bei der Ausschusssitzung des Wasserzweckverbands am 28. Juli wurde die erste Eichfristverlängerung der Funkzähler besprochen. Die Umrüstung hat sich bewährt. In den ersten drei Jahren konnten 103 Abnehmer über Leckagen informiert werden.</p>
<p class="bodytext">Am 13. Okt. wird TenneT in Haiming eine Besprechung mit den umliegenden Bürgermeistern abhalten. Dann sollen wieder Workshops angeboten werden (voraussichtlich am 14. und 15.10.).<br /> Im Oktober wird dann noch ein runder Tisch mit dem Wirtschaftsministerium und den umliegenden Gemeinden sowie den anderen Playern, Qair usw., stattfinden.</p>
<p class="bodytext">MdB Stephan Mayer hatte am 8. August zu einer Verkehrskonferenz mit dem Parl. Staatssekretar im Bundesverkehrsministerium, Herrn MdB Lange, eingeladen. Es wurden nochmals die Ausbauziele der Bundesregierung vorgestellt. Der Fokus bei den Autobahnen liegt auf der Sanierung, anders bei der Bahn. Die örtlichen Vertreter der Kommunen haben die Wichtigkeit der Projekte hier vorgebracht.</p>
<p class="bodytext">Mit der Schulleiterin Frau Birneder und Gerhard Mayer vom Elternbeirat fand am 09. September ein Gespräch zu den künftigen Anforderungen bzgl. des gesetzlichen Anspruchs auf Mittags- / Nachmittagsbetreuung statt. Die Vertreter der Gemeinde konnten die Vertreter der Schule überzeugen, dass sie das Thema schon im Blick haben.</p>
<p class="bodytext">Ab dem 12.09. war dann das Feuerwehrfest.<br /> Dank an die Feuerwehr und alle Helfer, die Ortsvereine, für das insgesamt schöne Fest!</p>
<p class="bodytext">Bzgl. der Kommunalen Wärmeplanung hatten Sepp Straubinger und Christian Szegedi einen Vorstellungstermin mit Herrn Steber von der Fa. MaxSolar. Diese macht aktuell die Wärmplanung in Marktl und Stammham.&nbsp;<br /> Sie würden, wenn sie beauftragt werden, die Wärmeplanung nach dem WPG machen. Zunächst eine Bestandsanalyse, dann eine Potenzialanalyse. Ebenso werden Umsetzungsstrategien und Maßnahmen erarbeitet. Ab Auftragserteilung rechnen die mit 6 Monaten bis das Konzept steht.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde wird sich noch andere Anbieter, insbesondere die ESB anhören, da diese die Kenntnisse vom Gasnetz haben.</p>
<p class="bodytext">Die Geschwindigkeitsmessanlage war in den letzten Monaten an mehreren Stellen im Gemeindegebiet aufgestellt.<br /> In der Erlenstraße, da zum wiederholten Mal, war nur ein Fahrzeug mit über 40 unterwegs. Alles anderen mit 30 oder darunter.<br /> Am Kirchfeld gab es auch nur sehr wenige Überschreitungen.<br /> In der Salzachstraße hat das Gerät auch zu einer Anpassung der Geschwindigkeit geführt, je länger es stand.<br /> In der Marienstraße ist das anders. Auch hier gilt Tempo 30. Da wird vor allem morgens, offenbar auf dem Weg zum Kindergarten, viel zu schnell gefahren. Spitzenreiter beim Ortsschild ist aktuell 80 km/h.</p>
<p class="bodytext">Herr Steiner vom Verbund war da und hat mitgeteilt, dass am 01.10.2025 die Bauarbeiten für die Dammsanierung (Entfernung Bewuchs) beginnen, von Winklham in Richtung Pumpstation.<br /> Dafür gibt es feste Zeitfenster und feste Baufenster. Die Baufenster sind immer 500 Meter lang. Zuerst wird der Bewuchs entfernt und dann gemulcht und gesät.</p>
<p class="bodytext">Termine:<br /> 06.10. Bürgerversammlung beim Gasthaus Mayrhofer in Niedergottsau.&nbsp;<br /> Unter anderem Verleihung des Niedergern Kiesel 2025.<br /> 10.10. Patenbitten der Feuerwehr Marktl bei der Feuerwehr Niedergottsau. Hier wird ein kleines Zelt aufgestellt. Die gesamte Bevölkerung sit eingeladen.<br /> 16.10. nächste Gemeinderatssitzung<br /> 19.11., Buß- und Bettag, findet das erste Jugendforum statt. Im Saal Unterer Wirt. Alle Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren werden persönlich eingeladen. Es gibt vier Stationen, an denen Jugendliche Themen bearbeiten und dann vorstellen.</p>
<p class="bodytext"><br /> Bericht über die finanzielle Lage: (regelmäßig)<br /> Die finanzielle Lage hat sich gegenüber der letzten Sitzung nicht wesentlich verändert. Der Haushalt wird weitgehend eingehalten und sparsam geführt. Die wesentlichen Änderungen und Mehrausgaben wurden vom Gemeinderat beschlossen.&nbsp;<br /> Mitte Oktober trifft sich der Finanzausschuss zur Vorberatung für den Nachtragshaushalt, welcher im November auf der Tagesordnung stehen wird. Bei den Gewerbesteuereinnahmen gibt es derzeit ständig Reduzierungen bzw. Null-Veranlagungen. Immerhin liegt das Aufkommen momentan spürbar über dem ursprünglichen Ansatz.</p>
<p class="bodytext">Bekanntgabe von Beschlüssen, bei denen die Gründe für die Geheimhaltung weggefallen sind:</p>
<p class="bodytext">In der Sitzung vom 24.07.2025 hat der Gemeinderat eine Vergabeentscheidung zur Beauftragung eines Integralen Konzeptes zum Sturzflutrisikomanagement beschlossen. Die Firma cfLab GmbH, Prien am Chiemsee, wurde mit der Erstellung eines integralen Konzeptes zum kommunalen Sturzflutrisikomanagement beauftragt.<br /> Mittlerweile fand das Erstgespräch statt. Neben den Vertretern des Ingenieurbüros war Herr Preininger vom WWA dabei.<br /> Das Ziel des Konzeptes ist es, das Bewusstsein der Bevölkerung für eine mögliche Sturzflutgefahr und möglicherweise betroffene Stellen zu schaffen. Das haben die Bürger der Gemeinde ohnehin.<br /> Die Gemeinde hat aus dem Konzept heraus keine rechtliche Verpflichtung, Maßnahmen umzusetzen.<br /> Maßnahmen aus dem Konzept werden bislang auch nicht gefördert. Nur das Konzept selbst.<br /> Erste Schritte werden jetzt die Bestandsanalyse und die Gefahrenermittlung sein. Dazu wir es ein Treffen mit den Feuerwehren geben und es werden Erfahrungsberichte gesammelt.<br /> Es wurde eine grobe topographische Erstanalyse vorgestellt. Interessant war, dass Wasser auch vom Mehringer Forst, unter der B 20 hindurch, kommen könnte.<br /> Die kritischen Stellen im Ort haben sich bestätigt und werden unter anderem mit Vermessungen und Prüfung der Durchlässe untersucht.<br /> Gesamtdauer für das Konzept ist bis Herbst 2027 vorgesehen. In der Folge soll es bei Maßnahmen berücksichtigt und ggf. fortgeschrieben werden.</p>
<p class="bodytext">Bericht aus dem KommU<br /> Die Sanierungsmaßnahme in Holzhausen ist abgeschlossen. Die Schlussrechnung kommt voraussichtlich im Jahr 2026. Der ausführenden Firma TTB aus Traunreut sei Dank für die saubere Arbeit und gute Kooperation ausgesprochen. Ebenso der Firma HPC AG (Herr Unterrainer) für die kooperative Bauüberwachung.</p>
<p class="bodytext">Für den Aufzug am Rathaus wurde jetzt der Bauzeitenplan vorgelegt. Die Maßnahme könnte zwar heuer noch begonnen werden, würde dann aber nach dem Kellerteil unterbrochen und ab Mitte Februar während der Kommunalwahl weiter gebaut werden. Das ist eine ausgesprochen ungünstige Zeit für die Realisierung. Nach eingehender Prüfung haben wir uns entschieden, die Maßnahme jetzt auszuschreiben und die Ausführung ab 11.05.2026 zu starten. Dann ist die Kommunalwahl vorbei. Die Baukapazitäten der Firmen sind für dieses Jahr ziemlich erschöpft und auch für Anfang 2026 sind viele Firmen mit Aufträgen eingedeckt. Der Beginn Mitte Mai könnte daher auch von den Angeboten her eine interessante Zeit sein. Ein Bodengutachten muss noch eingeholt werden, da der Kellerbereich hinter dem Rathaus von der Feuchtigkeit her problematisch sein kann (Erfahrung aus dem Rathausbau).</p>
<p class="bodytext">Keine wesentliche Bewegung gibt es beim Neubau des Bauhofes. In den nächsten Wochen werden die Umstände geklärt, damit es weiter geht.</p>
<p class="bodytext">Bericht aus dem AK Energie<br /> -entfällt, da dieser nicht getagt hat-</p>
<p class="bodytext">Bauangelegenheiten<br /> Ein Antrag auf Vorbescheid über die Errichtung eines Einfamilienhauses auf der Flur-Nummer 41/1 der Gemarkung Haiming, Blumenstraße 7, wurde vom Gemeinderat das Einvernehmen erteilt, und zwar für beide möglichen Varianten.</p>
<p class="bodytext">Dem Antrag auf Baugenehmigung für einen Ersatzbau des Garagengebäudes und Neubau eines Einfamilienhauses auf der Flur-Nummer 2543 der Gemarkung Piesing, Stockach 1, wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt, weil es keine öffentlichen Belange beeinträchtigt.</p>
<p class="bodytext">Ebenso wurde dem Genehmigungsantrag auf Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage und Nebengebäude auf der Flur-Nummer 1959/3 der Gemarkung Piesing, Haid 29a, zugestimmt.<br /> Die beantragte Befreiung von der zulässigen überbaubaren Grundfläche wurde wegen der minimalen Überschreitung erteilt.</p>
<p class="bodytext">Grundschule Haiming – Beschaffung schulischer mobiler Endgeräte<br /> Nach einer ersten Beschaffung 2021 mit 28 Geräten möchte die Schule diesen sogenannten Klassensatz erweitern und auch einen Ladekoffer haben, damit die Geräte nicht mit erheblichem Kraftaufwand vom Erdgeschoß in den ersten Stock und wieder zurück transportiert werden müssen.<br /> Mit der Richtlinie des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zur Beschaffung schulischer mobiler Endgeräte (SchulMobE) vom 31.03.2025 wurde ein neues Förderprogramm aufgelegt. Einerseits wird dadurch der schulische Leihgerätepool (Leihgeräte) erweitert und andererseits die Lehrergeräte aufgestockt. Die ergänzende Beschaffung der Lehrergeräte ermöglicht einmalig die Deckung des noch offenen Bedarfs an Schulen, der durch den Ausfall bisher genutzter Geräte (defekt) sowie Lehrerzahlfluktuationen entsteht. Für die Gemeinde Haiming sind weitere 13 Leihgeräte für Schüler und zwei Lehrergeräte förderfähig. Die Förderung beläuft sich auf 4.550 € für die Leihgeräte und 2.000 € für die Lehrergeräte.<br /> Simon Straubinger hat verschiedene Varianten für die Beschaffung erarbeitet.<br /> Der Gemeinderat beschließt die Beschaffung mit den geringsten Folgekosten.</p>
<p class="bodytext">AK Flächennutzungsplan - Nachbesetzung<br /> Der Gemeinderat hat zu Beginn 10 Personen in den AK Flächennutzungsplan berufen. Durch die letzten Personalwechsel sind Nachbesetzungen erforderlich, falls die Größe beibehalten werden soll.<br /> Der AK Flächennutzungsplan ist kein Ausschuss im Sinne der Gemeindeordnung. Der politische Proporz muss nicht gewährleistet werden. Die Mitgliederzahl ist nicht fixiert.<br /> Der Gemeinderat bestimmt die Gemeinderäte Bernhard Prostmaier und Michael Zauner, sowie den Ortsheimatpfleger Albert Hofer als neue Mitglieder im AK Flächennutzungsplan.</p>
<p class="bodytext">Kommunalwahl 2026 - Berufung des Wahlleiters und seines Stellvertreters&nbsp;<br /> Am 8. März 2026 finden in Bayern die allgemeinen Kommunalwahlen statt. Für die Gemeinderatswahl ist die Bestellung eines Gemeindewahlleiters erforderlich.<br /> Frau Angelika Gerauer wird zur Wahlleiterin für die Gemeinderatswahl 2026 berufen. Herr Josef Straubinger wird als stellvertretender Wahlleiter bestellt.</p>
<p class="bodytext">AK Energie – Nachbesetzung<br /> Der Gemeinderat bestimmt folgende Bewerber als neue Mitglieder des Arbeitskreises Energie (mehr als 50 % der Stimmen):<br /> 1.&nbsp; &nbsp; Florian Mayer<br /> 2.&nbsp; &nbsp; Adrian Vilzmann</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Christian Szegedi<br /> Erster Bürgermeister</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-264</guid>
						<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 05:01:00 +0000</pubDate>
						<title>Stellenausschreibung Gärtnerinnen</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/stellenausschreibung-gaertnerinnen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=04549dbeb4cd2ec690899596564c87b6</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/bewerbungen/Stellenausschreibung_Gaertnerinnen.pdf">Stellenausschreibung Gärtnerinnen</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/bewerbungen/2023_Datenschutzhinweise_Bewerbungsverfahren.pdf">Datenschutzhinweis</a></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-262</guid>
						<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 24.07.2025</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-24072025/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=115492d86bda6eacbcdc74a89f9fe29f</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht zur Gemeinderatssitzung am 24.07.2025</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Eröffnung und Vereidigungen</strong></p>
<p class="bodytext">Bürgermeister Christian Szegedi eröffnet die 61. Sitzung der Wahlperiode, seine dritte Sitzung als Bürgermeister. Er begrüßte die Gemeinderäte, die Vertreter des AK Energie und die zahlreich erschienenen Zuhörer.</p>
<p class="bodytext">Sodann begrüßte 1. Bürgermeister Christian Szegedi Herrn Heinz Besier als Nachrücker für Herrn Georg Sewald im Gemeinderat. 1. Bürgermeister Christian Szegedi nahm Herrn Besier den Eid nach der Gemeindeordnung ab und wünschte ihm eine gute Zeit im Gemeinderat ab.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong></p>
<p class="bodytext">Zu Beginn des Berichts kam 1. Bürgermeister Szegedi nochmals kurz auf die Bürgermeisterwahl zu sprechen. Die Kommunalaufsicht im Landratsamt hat die rechtsaufsichtliche Prüfung der Wahlunterlagen vorgenommen. Es wurde im Ergebnis festgesellt, dass die Vorbereitung und Durchführung der Wahl, sowie die abschließende Feststellung des Wahlergebnisses ordnungsgemäß und sehr ordentlich, gewissenhaft und gründlich durchgeführt wurden. Er dankte nochmals an den Wahlausschuss und vor allem die Wahlleiterin Angelika Gerauer.</p>
<p class="bodytext">Am 03. Juli war der neue BBV-Präsident Felßner bei der Bürgermeister-Besprechung im Landratsamt. Er hat Änderungen beim Bannwaldausgleich für Infrastrukturprojekte, die erneuerbare Energien betreffen angemahnt.</p>
<p class="bodytext">Beim Bauforum in Töging war der Bay. Bauminister Bernreiter zu Gast. Es wurden die von der Koalition geplanten Gesetzesänderungen vorgestellt. Unter anderem soll es eine Beschleunigung bei Baugenehmigungsverfahren geben.</p>
<p class="bodytext">Am 09. Juli war eine Prüfung der Unfallversicherung KUVB im Rathaus und im Bauhof. Diese hat aufgezeigt, wie dringend der neue Bauhof benötigt wird.</p>
<p class="bodytext">Herr Spiegelsberger, Dienststellenleiter der PI Burghausen, war zum Jahresgespräch in der Gemeinde. Die Zahl der angezeigten Straftaten hat sich in 2024 in der Gemeinde Haiming ggü. 2023 verdoppelt. Die Gemeinde Haiming ist trotzdem noch die sicherste Gemeinde im Bezirk. Unter anderem waren es 2024 zwei Straftaten im Bereich Aufenthalts- und Asylrecht. Das liegt daran, dass die Personen im Bereich der Innbrücke auf Haiminger Gebiet aufgegriffen wurden.</p>
<p class="bodytext">Im PI-Bezirk waren es 2024 deutlich mehr Unfälle mit Personenschäden. Vor allem beim Abbiegen / Einfahren in Straßen haben sich diese ereignet. Weitere Faktoren sind Handy am Steuer, Trunkenheit und Geschwindigkeit. Bis Mitte kommenden Jahres wird noch verstärkt auf Trunkenheit im Verkehr kontrolliert.</p>
<p class="bodytext">Es gab diverse Antrittsbesuche: u.a. bei Herrn Dr. von Zumbusch bei der Wacker Chemie und von Herrn Dr. Posch von der OMV in der Gemeinde. Beide berichten von der schlechten wirtschaftlichen Lage. Beide hoffen auf Investitionen in die Werke hier, um diese zukunftsfähig zu machen. Und beide hoffen auf einen zügigen Ausbau der 380 kV Leitung, um die Energieversorgung sicherzustellen. Wacker plant außerdem den Ausbau der Nordpforte, die auch eine Änderung der Kreisstraße, ggf. einen zusätzlichen Kreisverkehr, mit sich bringen würde.</p>
<p class="bodytext">Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins Ja zur A 94 waren auch Vertreter der Autobahn GmbH. Sie haben die aktuellen Pläne für den künftigen Ausbau der A 94 vorgestellt.</p>
<p class="bodytext">Und am 17.07. war die Summer Lounge des Chem Delta Bavaria. Hier wurde die Trans4In Studie 2.0 präsentiert.</p>
<p class="bodytext">Am Montag hat die bayernets GmbH die Pläne zur Umrüstung der Gaspipeline zwischen Haiming und Burgkirchen auf Wasserstoff vorgesellt. Die Pipeline wird durch kleine bauliche Maßnahmen Wasserstoff-Ready gemacht. In Haiming nur im Bereich der Verdichterstation.</p>
<p class="bodytext">Der 1. Bürgermeister Szegedi berichtet sodann noch, dass die BIG Haiming ihre Klage gegen die Gemeinde Haiming wegen des ablehnenden Beschlusses zum Bürgerentscheid zurückgenommen hat. Damit ist das Verfahren erledigt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht über die finanzielle Lage: (regelmäßig)</strong></p>
<p class="bodytext">Die Finanzen entwickeln sich weitgehend plangemäß, wobei der Gemeinderat einige Zusatzausgaben für den Nachtragshaushalt beschlossen hat. Diese können nach derzeitiger Erkenntnis mit Mehreinnahmen abgedeckt werden. Bei der Grundsteuer fehlen derzeit noch 144 Veranlagungen. Davon entfallen auf die Grundsteuer A 38 Fälle (= 18,91 %) und auf die Grundsteuer B 106 Fälle (= 11,06 %). Bei der Grundsteuer A liegt das bisher festgesetzte Aufkommen noch erheblich unter dem Plan und bei der Grundsteuer B leicht darüber. Die Gewerbesteuermehreinnahmen, die wir im ersten Halbjahr verzeichnen konnten, bröckeln Woche für Woche wieder ab. Der Haushaltsansatz beträgt 360.000 € und das Soll derzeit 894.000 €. Durch die neuen Steuerregelungen ab 01.07.2025 geht die Kämmerei von weiteren spürbaren Rückgängen aus.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong>:</p>
<p class="bodytext">Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Holzhausen schreitet voran. Am 25.07.2025 wird die noch offene Muffe von den Kabelbauern geschlossen. Der Kabelbau hat insgesamt für Verzögerungen gesorgt. Am Montag, 28.07.2025, beginnen innerorts die Planiearbeiten und anschließend wird asphaltiert. Außerorts geht es erst nach einer Pause weiter. Die Asphaltierung soll aber Ende August abgeschlossen sein. Danach finden Bankettarbeiten statt. Die Straßenentwässerung in der Salzachstraße ist abgeschlossen und der Asphalt aufgebracht. Am 22.07.2025 fand das Abstimmungsgespräch mit Architekt Harald Fuchshuber zum Thema Rathaus-Aufzug statt. Es wurden noch einige Fragen geklärt, insbesondere zur Gestaltung der Überdachung auf der Gebäuderückseite, dem Ausgleich des Geländeniveaus und der Beprobung des Aushubs. Anfang September sollen die Ausschreibungen erstellt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem AK Energie</strong></p>
<p class="bodytext">Herr Wolfgang Straubinger berichtet: In der AK-Energie Sitzung vom 09.07.2025 wurde vereinbart, dass wir das Antwortschreiben der Tennet mit folgenden Schwerpunkten kommentieren:</p>
<p class="bodytext">• Klare Präferenz für den Suchraum im Bannwald bzgl. der Nähe zu den Lastschwerpunkten und der erforderlichen Leitungstrassen auf der 110kV - Ebene.</p>
<p class="bodytext">• Wiederholtes Anregen einer Planung zur Reduzierung des Flächenbedarfes aufgrund alternativer Isolierstoffe oder einer hybriden Bauweise.</p>
<p class="bodytext">• Weitere Anforderung von schematischen Gesamtdarstellungen. (Tennet und Bayernwerk)</p>
<p class="bodytext">Der Energiegipfel 2.0 fand am 24.06.2025 in Burghausen statt. Hier berichteten die einzelnen Planungsfirmen über die jeweiligen Planungsstände. Unter anderem zeigte Fa. Qair eine Standortplanung in der die WKA´s HAI 19 und 21 im Suchraum der Tennet liegen. Wesentliche Neuerungen gab es nicht zu berichten.</p>
<p class="bodytext">Am 06.07.2025 fand eine Informationsveranstaltung der Gegenwind Altötting statt. Hier wurde nach Vorträgen von Herrn Stefan Spiegelsberger (Probleme im deutschen Stromnetz) und Herrn Prof. Dr. Erwin Hussendörfer (Warum Windräder im Wald nicht cool sind) deutlich, dass die Informationen ohne den energiewirtschaftlichen Kontext des ChemDelta Bavaria wiedergegeben wurde.</p>
<p class="bodytext">Die Trans4In Studie wurde überarbeitet und am 17.07.2025 vorgestellt. Im Wesentlichen prognostiziert diese einen geringfügig geringeren Strombedarf bis 2050. An den geplanten Infrastrukturmaßnahmen, zur Sicherung der Wertschöpfung und Arbeitsplätze, wird weiter festgehalten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Nachbesetzung der Ausschüsse</strong></p>
<p class="bodytext">Nach dem Ausscheiden von Georg Sewald auch aus den Ausschüssen wurde auf Vorschlag der Niedergerner Liste Heinz Besier als Mitglied im Bau- und Umweltausschuss bestellt, sowie als Vertreter von Tobias Sachsenhauser beim Wasserzweckverband Inn Salzach bestellt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Besetzung des Arbeitskreises Energie</strong></p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat hat die Größe des AK Energie auf maximal 20 Personen festgelegt. Derzeit arbeiten im AK 17 Personen mit. Beim Bürgermeister haben sich Personen gemeldet, die auch noch im AK Energie mitarbeiten möchten. Da es sich möglicherweise um mehr als drei Personen handelt, sollen die drei Plätze in einem Bewerbungsverfahren vergeben werden. Interessenten können sich bis 10.09.2025 schriftlich bei der Gemeinde bewerben und sollen dabei ihre Intention für ihr Interesse kurz darstellen. Der Gemeinderat wählt aus den Bewerbungen aus und benennt die zusätzlichen Mitglieder dann in der Sitzung am 25.09.2025.</p>
<p class="bodytext"><strong>Örtliche Bedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2025/2026 nach dem BayKiBiG</strong></p>
<p class="bodytext">Nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) ist für Kindertagesstätten eine Bedarfsplanung zu erstellen. Diese Planung ist regelmäßig zu aktualisieren (Art. 7 BayKiBiG). Die örtliche Bedarfsplanung 2025/2026 ergibt, dass</p><ul><li>im Kindergarten St. Stephanus ab September 66 Kinder angemeldet sind. Es gibt keine Warteliste.</li> 	<li>in der Natur- und Gartengruppe ab September 25 Kinder angemeldet sind. Es gibt keine Warteliste.</li> 	<li>in der Krippe St. Stephanus ab September 12, ab November 13 und ab Januar 16 Kinder angemeldet sind. Es gibt keine Warteliste.</li></ul><p class="bodytext">Die Eltern haben Betreuungswünsche für 112 Kinder, wovon 107 in Haiming einen Platz benötigen (Bedürfnis). Der Gemeinderat stellt den Bedarf für das Kindergartenjahr 2025/2026 entsprechend fest.</p>
<p class="bodytext"><strong>Mittagsbetreuung – Festsetzung der Elternbeiträge ab September 2025</strong></p>
<p class="bodytext">Die Kosten für die verlängerte Mittagsbetreuung wurden im September 2024 bei einer Buchung bis 14 Uhr pro Tag im Monat von 7,00 € auf 11,50 € und bis 16 Uhr pro Tag im Monat von 10,00 € auf 16,50 € erhöht. Bei der Berechnung wurden die Anmeldezahlen für das Schuljahr 2025/2026 und die Kosten vom Schuljahr 2024/2025 herangezogen. Bei der aktuellen Kostenregelung beträgt das kommunale Defizit ca. 38.100 € jährlich. Die Kostensituation entwickelt sich wegen eines umfassenderen Angebots und Personalkostensteigerungen weiterhin erheblich nach oben. Die verlängerte Mittagsbetreuung wurde im September 2023 eingeführt. Die zuletzt festgesetzten Sätze wurden zum Schuljahr 2024/2025 berechnet. Da sich das Angebot stetig ändert und die Personalkosten steigen, muss jedes Schuljahr eine Kostenberechnung stattfinden, da sonst das kommunale Defizit weiter anwächst. Eine vollständige Deckung des Defizits durch Teilnehmerbeiträge kommt aber nach sozialen Gesichtspunkten nicht in Betracht. Auf der Grundlage der Anmeldungen für das kommende Schuljahr belaufen sich die Buchungstage auf 197 pro Woche. Hierfür zahlen die Eltern 11 Monatsbeiträge (August ist frei).</p>
<p class="bodytext">Dies zu Grunde gelegt setzt die Gemeinde Haiming die monatlichen Sätze ab 01.09.2025 für die Mittagsbetreuung wie folgt fest: Der Gemeinderat beschließt die monatlichen Sätze ab 01.09.2025 für die Mittagsbetreuung bis 14:00 Uhr pro Wochentag auf 14,50 Euro und für die Mittagsbetreuung bis 16:00 Uhr pro Wochentag auf 19,50 Euro zu erhöhen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Altbürgermeister Alois Straubinger </strong></p>
<p class="bodytext">In der letzten nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung wurde darüber beraten, ob Altbürgermeister Alois Straubinger die Ehrenbürgerwürde verliehen werden soll. Der Gemeinderat sprach sich dafür aus. Derzeit trägt keine Person die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Haiming. In der Vergangenheit gab es folgende Ehrenbürger: Leonhard Eder, Pfarrer Alois Branz, Pfarrer Heinrich Haug, Altbürgermeister Wolfgang Koch.</p>
<p class="bodytext">Gemäß Art. 16 Abs. 1 GO können Gemeinden Persönlichkeiten, die sich um sie besonders verdient gemacht haben, die Ehrenbürgerwürde verleihen. Bei den materiellen Verdiensten hat sich Alois Straubinger besondere Verdienste erworben. Die Gewerbesteuerzuflüsse der vergangenen Jahre stammten insbesondere von Betrieben im Industriegebiet Soldatenmais. Die Realisierung des Industriegebietes und die erfolgten Ansiedlungen als Grundlage dieser Entwicklung erfolgten in der Amtszeit von Altbürgermeister Alois Straubinger, vor allem auch durch seinen persönlichen Einsatz und seine guten Kontakte zur Industrie. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz zur Beschaffung von Ausgleichsflächen hätte das Industriegebiet nicht realisiert werden können. Als weitere materielle Verdienste sind zu nennen der sorgsame Umgang mit den Gemeindefinanzen und gleichzeitig das Beschreiten ungewöhnlicher Wege zur Problemlösung. So befand sich die Gemeinde Haiming zu seinem Amtsbeginn 2002 in einer prekären Finanzlage. Durch die Gründung des Kommunalunternehmens konnte die prekäre Finanzlage überwunden werden und viel investiert werden. So war der Rathausbau möglich und konnte gleichzeitig die Basis für die Errichtung der neuen Sporthalle gelegt werden. Auch Investitionen in die Feuerwehren waren möglich. Mit dem Konjunkturpaket II konnte die Gemeinde die Grundschule energetisch sanieren und das war so nur möglich, weil mutige und schnelle Entscheidungen getroffen wurden. Die Liste ließe sich noch lange fortführen. Ideelle Verdienste hat Alois Straubinger außerhalb seines Bürgermeisteramts in vielfältiger Form erbracht, sei es als Theaterspieler oder als engagierter Träger verschiedener Funktionen in der Kirche und in lokalen Vereinen. Auch als Stiftungsratsmitglied der Freiherr von Ow´schen Altenheimstiftung leitete Alois Straubinger vielfältige Maßnahmen mit ein. Alois Straubinger hat sich damit herausragende Verdienste um die Gemeinde Haiming erworben. Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde ist eine besondere Auszeichnung, mit der jedoch keine besonderen Rechte oder Pflichten verbunden sind; sie begründet auch keinen besonderen Rechtstitel.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat beschließt, dass Herrn Altbürgermeister Alois Straubinger die Ehrenbürgerwürde verliehen wird. Die Aushändigung der Urkunde erfolgt im Rahmen der Bürgerversammlung am 06. Oktober 2025.</p>
<p class="bodytext">Christian Szegedi</p>
<p class="bodytext">Erster Bürgermeister</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-260</guid>
						<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 09:38:00 +0000</pubDate>
						<title>Stellenausschreibung Hausmeister Schule</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/stellenausschreibung-hausmeister-schule/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=1fbdb9e6b53b49231a573c2ac4013981</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/bewerbungen/Stellenausschreibung.pdf">Stellenausschreibung</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/bewerbungen/2023_Datenschutzhinweise_Bewerbungsverfahren.pdf">Hinweise zum Datenschutz </a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-258</guid>
						<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 19:23:58 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 26.06.2025</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-26-06-2025/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=aefefefdd0963de102b8359a3d510326</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht zur Gemeinderatssitzung am 26.06.2025</strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Am 27. Mai</strong> fand eine <strong>Online-Konferenz mit dem Bay. Wirtschaftsministerium zu den Energieprojekten rund um die Gemeinde</strong> statt. Beteiligt waren auch Vertreter der Raumordnung, des Referats für Windenergie und der Regierung von Oberbayern.</p>
<p class="bodytext">Die Vertreter des Wirtschaftsministeriums haben ihre Sympathie für einen Standort des Umspannwerks im Bannwald bekräftigt. Hier beginnt demnächst die Raumverträglichkeitsprüfung. TenneT gegenüber wurde von Seiten der Regierung angeregt, dass sie die Planung bis zum Ende durchdenken müssen.</p>
<p class="bodytext">Wichtig ist nach der Auffassung der Beteiligten, dass die TenneT eine Stellungnahme im Rahmen der Anhörung zum 16. Teilfortschreibung des Regionalplans abgibt, um hier keine Rechte zu verlieren.</p>
<p class="bodytext">Das Ministerium und der Bürgermeister haben sich hier nochmals an TenneT herantreten.</p>
<p class="bodytext">Auch wir haben unsere Stellungnahme nochmals ergänzt, dahingehend, dass bezüglich der sogn. „schwarzen Trasse“ , also der Energiewendeleitung durch den Bannwald, auch nur Windkraftvorbehaltsgebiete anstatt Windvorranggebiete ausgewiesen werden sollen.</p>
<p class="bodytext">Es geht um die Versorgungssicherheit, so das Ministerium.</p>
<p class="bodytext">Für die Planung müssen verschiedene Alternativen geprüft werden. Es gibt dann eine Gesamtabwägung aller Eingriffe, nicht nur bezogen auf den Bannwald.</p>
<p class="bodytext">Die Gaskraftwerk-Strategie der Bundesregierung lässt noch keine sicheren Schlüsse zu.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der <strong>Umzug der Mittagsbetreuung</strong> in den Kellerraum hat über die Pfingstferien stattgefunden.</p>
<p class="bodytext">Danke an die Mitarbeiterinnen der Mittagsbetreuung für die Planungen und an den Bauhof für die Umsetzung.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Kläranlage</strong>: Das Verfahren für die Neuerteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis schreitet voran. Aktuell wird eine <strong>spezielle artenschutzrechtliche Prüfung verlangt</strong>. Unsere Argumente, und auch die von Frau Steiner, Abt. Wasserecht, dass an der Anlage nichts verändert wird, hat die Abteilung Umwelt nicht gelten lassen.</p>
<p class="bodytext">Die ersten drei Gutachter, die uns das LRA vorgeschlagen hat, haben abgesagt.</p>
<p class="bodytext">Jetzt haben wir einen gefunden, der sich beim LRA erst erkundigt, was die genau wollen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Bzgl. des Einleitens des Abwassers in die Gewässer des Verbundes haben wir, Frau Steiner und ich, uns mit dem LRA Rottal-Inn ins Benehmen gesetzt. Da wird die Verpflichtung wieder in den Bescheid ggü. der ÖBK aufgenommen. Damit sind wir über die Laufzeit unserer Erlaubnis hinaus abgesichert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Am 17. Juni</strong> war BGM Szegedi zum Gespräch bei BGM Schneider in Burghausen. Wir haben uns über die Standpunkte zu Energie, Entwicklung Industriegebiet usw. ausgetauscht. Auch die Stadt Burghausen bevorzugt einen Standort des Umspannwerks im Bannwald.</p>
<p class="bodytext">Die sog. Max-Aicher-Fläche soll der Industrie vorbehalten werden und nicht für z.B. ein Umspannwerk oder ein Gaskraftwerk.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der <strong>Energiegipfel 2.0 hat am 24.06.25 in Burghausen stattgefunden</strong>.</p>
<p class="bodytext">Fünf Redner haben zunächst den aktuellen Stand der Projekte dargestellt:</p>
<p class="bodytext">Dr. Bernhard Langhammer, Sprecher des ChemDelta Bavaria, gab einen Überblick über den aktuellen Stromverbrauch und den prognostizierten Stromverbrauch im Zuge der Dekarbonisierung der Industrie bis 2045. Basis der Prognosen ist die Trans4Inn-Studie aus 2019, die aktuell überarbeitet wird.</p>
<p class="bodytext">Die benötigten Strommengen könne man regional nicht produzieren. Für den Import brauche man die 380-kV-Leitungen und die Wasserstoffpipeline.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Heike von der Heyden, CEO von Qair Deutschland, sprach über den Stand des Genehmigungsverfahrens des Windparks im Forst. Es wurde aktuell die dritte Genehmigung für die beiden Windräder in Burgkirchen eingereicht. Die immer noch fehlenden Unterlagen will man bis August / September nachreichen, so dass dann die offizielle Auslegung erfolgt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Thomas Ehrhardt-Unglaub, Programmdirektor TenneT TSO GmbH, stellte die Pläne zur „Energiewende-Leitung ChemDelta“ vor. Dazu gehören die Ersatzneubauten der 380-kV-Leiung Pirach-Pleinting und der 380-kV-Leitung Altheim-St. Peter. Dazu kommt die 380-kV-Leitung, sog. Energiewendeleitung, mit zwei Stromkreisen zwischen den beiden neu zu errichtenden Umspannwerken im Raum Simbach und Burghausen geben.</p>
<p class="bodytext">Sowohl für die Leitungskorridore als auch für die Umspannwerke wird es die Raumverträglichkeitsprüfung geben. Diese soll Ende des Jahres beginnen.</p>
<p class="bodytext">Danach wird es für die Leitungen ein Planfeststellungsverfahren geben, für die Umspannwerke ist eine Genehmigung nach dem BImSchG geplant.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Thomas Pleßnitzer, Business Development Manager, der RAG Austria AG, erklärte, dass die RAG mittlerweile der viertgrößte Speicherbetreiber in Europa sei. Seit 2007 ist die RAG auch in Burghausen und Haiming aktiv. 2015 begann man, sich mit dem Thema Wasserstoff auseinanderzusetzen. Seit September 2024 läuft „H2 Cross Border“ mit dem die RAG Wasserstoff von Österreich nach Bayern liefert. Weitere europaweite Wasserstoffprojekte laufen bzw. sind in Planung. Dazu gehört auch eins, in dem überschüssige Energie über bestehende Leitungen von Bayern nach Österreich transportiert, dort in Wasserstoff umgewandelt und nach Bedarf wieder zurückgegeben wird. Pleßnitzer befürwortet einen Gaskraftwerk-Standort in Burghausen/Haiming, vor allem wegen der guten Verbindungen zu den Gasspeicheranlagen der RAG.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Jens Dennhardt von RWE stellte die Möglichkeit eines wasserstofffähigen Gaskraftwerks im Raum Burghausen vor. Für die Versorgungssicherheit werden flexible „Peaker-Anlagen“ gebraucht. Diese sind darauf ausgelegt, schnell hochzufahren, um in Zeiten hoher Stromnachfrage, Strom zu liefern.</p>
<p class="bodytext">Hier wartet man auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen aus Berlin. Das Gaskraftwerkskonzept wurde von der neuen Bundesministerin wieder auf 20 Gaskraftwerke aufgestockt, die Standorte stehen aber noch nicht fest.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zum Abschluss gab es noch eine Podiumsdiskussion, die um Herrn Dr. von Zumbusch, Wacker Chemie, und Herrn Prof. Dr. Messerer, Ministerialdirigent im Bay. Wirtschaftsministerium, Leiter der Abteilung Energiepolitik, ergänzt wurde.</p>
<p class="bodytext">Viele Fragen kamen von Haiminger Bürgern. Es ging vor allem wieder um den Platzbedarf und die Anwendung alternativer Isolationstechniken beim Umspannwerk.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die <strong>Projektgruppe Information und Kommunikation</strong> hat am 26.05.2025 getagt. Wir sind wieder ein gutes Stück vorwärtsgekommen. Noch vor den Sommerferien wird es den nächsten „Niedergerner“ geben. Weitere Informationen unten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Breitbandausbau</strong> (interkommunales Verfahren mit Stammham): Die Telekom bemüht sich derzeit darum, den Ausbau im Wirtsfeld für dieses Jahr einzutakten. Eine verbindliche Zusage über einen Baubeginn ist derzeit nicht möglich, aber für September geplant.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Über das Landratsamt haben wir die Mitteilung der Bundeswehr erhalten, dass am 8.7. im LK Altötting, speziell auch <strong>im Gemeindegebiet Haiming</strong> seit längerer Zeit mal wieder <strong>Truppenübungen</strong> stattfinden. Für die Gemeinde Haiming sind Orientierungsläufe einzelner Soldaten geplant. Die Soldaten sind unbewaffnet bzw. ohne Munition. Es werden auch bis zu drei Fahrzeuge im Raum unterwegs sein.</p>
<p class="bodytext">Am Dienstag, 24.06., kam dann die kurzfristige Mitteilung, dass die Übung schon in dieser Woche stattfindet.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es gibt jetzt eine <strong>Entdeckerradtour</strong>. Sie verläuft auf der bayerischen Seite von Tittmoning über die Burg zu Burg Tour nach Raitenhaslach bis Burghausen und dann über das Inn-Salzach-Delta durch Haiming. Nach der Innbrücke bei Niedergottsau geht es weiter am Innradweg über Seibersdorf-Kirchdorf nach Simbach am Inn.</p>
<p class="bodytext">Vom Tourismusverband Innviertel – Entdeckerviertel in Braunau wurden wir dazu informiert. Es wurden Hinweisschilder zur Verfügung gestellt, die der Bauhof montiert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Landratsamt hat uns die statistische <strong>Einwohnerzahl nach Zensus 2022</strong> zum 31.12.2024 mitgeteilt. Demnach waren es am 31.12 2024 Einwohner: 2.567. Diese Zahl ist die offizielle Einwohnerzahl für Statistiken usw.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Termine: </strong></p><ul><li>Am Samstag, 28.06., ist Peter und Paul Feier der Feuerwehr Piesing.</li> 	<li>Am 9. Juli ist Sommerfest im BRK Seniorenhaus.</li> 	<li>Am 17. Juli wird die neue Fassung der Trans4Inn Studie vorgestellt, im Rahmen der ChemDelta Bavaria Summer Lounge.</li> 	<li>Landrat Erwin Schneider hat die Bürgermeister, aber auch Vertreter der Wirtschaft am 3. Juli in den Sparkassensaal eingeladen zum Austausch über Ausgleichsflächenproblematik, PFOA, Nutzung von Biomethan, Ausbau erneuerbarer Energien.</li> 	<li>Am 21. Juli stellt die bayernets im Bürgersaal Burghausen das HyPipe One Projekt vor, die Umstellung der Gasleitung auf Wasserstoff. Beginn 17 Uhr.</li></ul><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong></p>
<p class="bodytext">Sanierung der Ortsdurchfahrt Holzhausen: Die Pflasterung der Trasse 3 wurde vorbereitet.</p>
<p class="bodytext">Salzachstraße: Die Sanierung an der Salzachstraße begann am 25.06.2025. Die Anlieger wurden bereits informiert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem AK Energie</strong></p>
<p class="bodytext">Herr Wolfgang Straubinger berichtet aus dem AK Energie:</p>
<p class="bodytext">Die Situation ist nach wie vor unverändert. Das Damoklesschwert von Suchraum 2 für ein Umspannwerk zwischen Viehausen und Haiming hängt über uns.</p>
<p class="bodytext">Beim AK am 02.06.2025 gab es einen Austausch und Informationen mit Bund Naturschutz und Bauernverband, bei dem wir wichtige Informationen liefern konnten.</p>
<p class="bodytext">Der Bauernverband (Richard Straubinger, Veit Hartsperger) mahnt an, dass der Flächenverbrauch überregional für alle geplanten und für die Industrie notwendigen Maßnahmen enorm ist. Benötigt werden mind. 100 ha.</p>
<p class="bodytext">Der Verbrauch von LW-Nutzfläche ist jedenfalls zu erwarten, ob Bannwald oder Freifläche (Ausgleichsflächen)</p>
<p class="bodytext">Der Suchraum 2 ist für den Bauernverband keine Alternative und die Gesamtsichtweise zwingend erforderlich, nachdem die Verantwortung des Bauernverbandes an der Gemeindegrenze Haiming nicht endet.</p>
<p class="bodytext">Es wird eine große Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit bestätigt, um verträgliche Lösungen zu finden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Bund Naturschutz (Herr Merches, Herr Lundt) verlangt ein überregionales Denken, ob alles in der Gemeinde Haiming so umgesetzt werden muss.</p>
<p class="bodytext">Ein Umspannwerk im Suchraum 2 ist für den BUND schwer vorstellbar. Insgesamt muss überdacht werden, ob das Umspannwerk so groß gebaut werden muss. Es wird auf neue Technologien verwiesen.</p>
<p class="bodytext">Der BUND kann sich die Zustimmung für das Umspannwerk im Bannwald vorstellen, wenn die Größe reduziert wird und das geplante Gaskraftwerk nicht im Bannwald errichtet wird (evtl. Gendorf mit 30 ha freie Gewerbefläche).</p>
<p class="bodytext">Auch der BUND erteilt eine Zusage zur konstruktiven Zusammenarbeit</p>
<p class="bodytext">Die nächsten Schritte des AK wurden festgelegt, unter anderem die Erarbeitung eines Vorschlages für den Gemeinderat für eine weitere Stellungnahme gegenüber der TenneT.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>150 Jahre FF Haiming – Seniorennachmittag der Gemeinde</strong></p>
<p class="bodytext">Anlässlich des Gründungsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Haiming und des aufgestellten Festzelts könnte die Gemeinde Haiming einen Seniorennachmittag veranstalten. Anbieten würde sich dabei Sonntag, der 14.09.2025. Ähnlich wie in den Nachbargemeinden bei deren Volksfesten würden insbesondere alle Senioren ab 70 Jahren eingeladen und erhielten hierfür auch einen Verzehrgutschein (wie in Burghausen zur Maiwiese; dort aber alle ab 65 Jahre). Dieser könnte für den Kauf von Getränken und Verpflegung verwendet werden.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat beschließt, dass im Rahmen des 150-jährigen Gründungsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Haiming ein Seniorennachmittag für die ganze Gemeinde abgehalten wird. Termin ist der 14.09.2025.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Projektgruppe Information und Kommunikation</strong></p>
<p class="bodytext">Die Projektgruppe Kommunikation und Information hat insbesondere über die notwendigen Arbeiten für die nächste Ausgabe der Dorfzeitung (Die Niedergerner) beraten. Das bisherige Redaktionsteam ist weitgehend ausgeschieden und mit Martin Beier (in Zusammenarbeit mit Wolfgang Beier) die Endredaktion nicht mehr aktiv. Dies ist der beste Zeitpunkt, um ein Re-Design der Dorfzeitung zu erstellen.</p>
<p class="bodytext">Christoph Pittner stellt hierzu seine Entwürfe vor. Der Gemeinderat beschließt die Beauftragung von 5 Ausgaben jährlich.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>AELF Töging – Vollzug des Bayerischen Waldgesetzes – Erstaufforstungserlaubnis</strong></p>
<p class="bodytext">Für die Flur-Nummern 601/0 und 601/1 der Gemarkung Piesing wurde ein Antrag auf Erteilung einer Erstaufforstungserlaubnis gestellt. Es handelt sich um Ackerland. Die beiden Flur-Nummern liegen unmittelbar an zwei Seiten an bestehendem Wald an.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Haiming liegt mit den Flur-Nummern 585/0 und 604/0 der Gemarkung Piesing an den beiden Flur-Nummern an und wurde deshalb zur Stellungnahme aufgefordert.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Haiming befürwortet die Erteilung einer Erstaufforstungserlaubnis.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Gemeinderatsmitglied Sewald Georg – Antrag auf Niederlegung des Amtes als Gemeinderatsmitglied</strong></p>
<p class="bodytext">Das Gemeinderatsmitglied Georg Sewald hat mit Schreiben vom 26.05.2025 die Niederlegung des Ehrenamts eines Gemeinderats mit Wirkung zum 30.06.2025 erklärt. Er hat dazu persönliche Gründe angegeben, die es ihm nicht mehr ermöglichen, die Gemeinderatstätigkeit ordnungsgemäß auszuüben.</p>
<p class="bodytext">BGM Szegedi erklärt, dass der Wunsch im persönlichen Gespräch bekräftigt wurde.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat stimmt der Entlassung aus dem Ehrenamt des Gemeinderates zu.</p>
<p class="bodytext">BGM Szegedi bedankt sich bei Georg Sewald für dessen Wirken im Gemeinderat, bei dessen Einsatzbereitschaft und überreicht ihm einen Blumenstrauß.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Anfragen</strong></p>
<p class="bodytext">Auf Anfrage wird mitgeteilt, dass die Teilsperrung Durchfahrtsstraße in Neuhofen durch das Landratsamt angeordnet wurde, da die Umleitung über die Kreisstraße führt. Es war grds. Eine Vollsperrung angeordnet. Die Baufirma hat einen Weg für die Radfahrer und Fußgänger freizuhalten versucht.</p>
<p class="bodytext">In der Anordnung waren max. 3 Wochen genehmigt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">26.06.2026</p>
<p class="bodytext">Christian Szegedi</p>
<p class="bodytext">Erster Bürgermeister</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-259</guid>
						<pubDate>Thu, 26 Jun 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 26.06.2025</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-26062025/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=123e37db5c75ad41eccf852464527019</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht zur Gemeinderatssitzung am 26.06.2025</strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Am 27. Mai</strong> fand eine <strong>Online-Konferenz mit dem Bay. Wirtschaftsministerium zu den Energieprojekten rund um die Gemeinde</strong> statt. Beteiligt waren auch Vertreter der Raumordnung, des Referats für Windenergie und der Regierung von Oberbayern.</p>
<p class="bodytext">Die Vertreter des Wirtschaftsministeriums haben ihre Sympathie für einen Standort des Umspannwerks im Bannwald bekräftigt. Hier beginnt demnächst die Raumverträglichkeitsprüfung. TenneT gegenüber wurde von Seiten der Regierung angeregt, dass sie die Planung bis zum Ende durchdenken müssen.</p>
<p class="bodytext">Wichtig ist nach der Auffassung der Beteiligten, dass die TenneT eine Stellungnahme im Rahmen der Anhörung zum 16. Teilfortschreibung des Regionalplans abgibt, um hier keine Rechte zu verlieren.</p>
<p class="bodytext">Das Ministerium und der Bürgermeister haben sich hier nochmals an TenneT herantreten.</p>
<p class="bodytext">Auch wir haben unsere Stellungnahme nochmals ergänzt, dahingehend, dass bezüglich der sogn. „schwarzen Trasse“ , also der Energiewendeleitung durch den Bannwald, auch nur Windkraftvorbehaltsgebiete anstatt Windvorranggebiete ausgewiesen werden sollen.</p>
<p class="bodytext">Es geht um die Versorgungssicherheit, so das Ministerium.</p>
<p class="bodytext">Für die Planung müssen verschiedene Alternativen geprüft werden. Es gibt dann eine Gesamtabwägung aller Eingriffe, nicht nur bezogen auf den Bannwald.</p>
<p class="bodytext">Die Gaskraftwerk-Strategie der Bundesregierung lässt noch keine sicheren Schlüsse zu.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der <strong>Umzug der Mittagsbetreuung</strong> in den Kellerraum hat über die Pfingstferien stattgefunden.</p>
<p class="bodytext">Danke an die Mitarbeiterinnen der Mittagsbetreuung für die Planungen und an den Bauhof für die Umsetzung.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Kläranlage</strong>: Das Verfahren für die Neuerteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis schreitet voran. Aktuell wird eine <strong>spezielle artenschutzrechtliche Prüfung verlangt</strong>. Unsere Argumente, und auch die von Frau Steiner, Abt. Wasserecht, dass an der Anlage nichts verändert wird, hat die Abteilung Umwelt nicht gelten lassen.</p>
<p class="bodytext">Die ersten drei Gutachter, die uns das LRA vorgeschlagen hat, haben abgesagt.</p>
<p class="bodytext">Jetzt haben wir einen gefunden, der sich beim LRA erst erkundigt, was die genau wollen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Bzgl. des Einleitens des Abwassers in die Gewässer des Verbundes haben wir, Frau Steiner und ich, uns mit dem LRA Rottal-Inn ins Benehmen gesetzt. Da wird die Verpflichtung wieder in den Bescheid ggü. der ÖBK aufgenommen. Damit sind wir über die Laufzeit unserer Erlaubnis hinaus abgesichert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Am 17. Juni</strong> war BGM Szegedi zum Gespräch bei BGM Schneider in Burghausen. Wir haben uns über die Standpunkte zu Energie, Entwicklung Industriegebiet usw. ausgetauscht. Auch die Stadt Burghausen bevorzugt einen Standort des Umspannwerks im Bannwald.</p>
<p class="bodytext">Die sog. Max-Aicher-Fläche soll der Industrie vorbehalten werden und nicht für z.B. ein Umspannwerk oder ein Gaskraftwerk.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der <strong>Energiegipfel 2.0 hat am 24.06.25 in Burghausen stattgefunden</strong>.</p>
<p class="bodytext">Fünf Redner haben zunächst den aktuellen Stand der Projekte dargestellt:</p>
<p class="bodytext">Dr. Bernhard Langhammer, Sprecher des ChemDelta Bavaria, gab einen Überblick über den aktuellen Stromverbrauch und den prognostizierten Stromverbrauch im Zuge der Dekarbonisierung der Industrie bis 2045. Basis der Prognosen ist die Trans4Inn-Studie aus 2019, die aktuell überarbeitet wird.</p>
<p class="bodytext">Die benötigten Strommengen könne man regional nicht produzieren. Für den Import brauche man die 380-kV-Leitungen und die Wasserstoffpipeline.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Heike von der Heyden, CEO von Qair Deutschland, sprach über den Stand des Genehmigungsverfahrens des Windparks im Forst. Es wurde aktuell die dritte Genehmigung für die beiden Windräder in Burgkirchen eingereicht. Die immer noch fehlenden Unterlagen will man bis August / September nachreichen, so dass dann die offizielle Auslegung erfolgt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Thomas Ehrhardt-Unglaub, Programmdirektor TenneT TSO GmbH, stellte die Pläne zur „Energiewende-Leitung ChemDelta“ vor. Dazu gehören die Ersatzneubauten der 380-kV-Leiung Pirach-Pleinting und der 380-kV-Leitung Altheim-St. Peter. Dazu kommt die 380-kV-Leitung, sog. Energiewendeleitung, mit zwei Stromkreisen zwischen den beiden neu zu errichtenden Umspannwerken im Raum Simbach und Burghausen geben.</p>
<p class="bodytext">Sowohl für die Leitungskorridore als auch für die Umspannwerke wird es die Raumverträglichkeitsprüfung geben. Diese soll Ende des Jahres beginnen.</p>
<p class="bodytext">Danach wird es für die Leitungen ein Planfeststellungsverfahren geben, für die Umspannwerke ist eine Genehmigung nach dem BImSchG geplant.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Thomas Pleßnitzer, Business Development Manager, der RAG Austria AG, erklärte, dass die RAG mittlerweile der viertgrößte Speicherbetreiber in Europa sei. Seit 2007 ist die RAG auch in Burghausen und Haiming aktiv. 2015 begann man, sich mit dem Thema Wasserstoff auseinanderzusetzen. Seit September 2024 läuft „H2 Cross Border“ mit dem die RAG Wasserstoff von Österreich nach Bayern liefert. Weitere europaweite Wasserstoffprojekte laufen bzw. sind in Planung. Dazu gehört auch eins, in dem überschüssige Energie über bestehende Leitungen von Bayern nach Österreich transportiert, dort in Wasserstoff umgewandelt und nach Bedarf wieder zurückgegeben wird. Pleßnitzer befürwortet einen Gaskraftwerk-Standort in Burghausen/Haiming, vor allem wegen der guten Verbindungen zu den Gasspeicheranlagen der RAG.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Jens Dennhardt von RWE stellte die Möglichkeit eines wasserstofffähigen Gaskraftwerks im Raum Burghausen vor. Für die Versorgungssicherheit werden flexible „Peaker-Anlagen“ gebraucht. Diese sind darauf ausgelegt, schnell hochzufahren, um in Zeiten hoher Stromnachfrage, Strom zu liefern.</p>
<p class="bodytext">Hier wartet man auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen aus Berlin. Das Gaskraftwerkskonzept wurde von der neuen Bundesministerin wieder auf 20 Gaskraftwerke aufgestockt, die Standorte stehen aber noch nicht fest.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zum Abschluss gab es noch eine Podiumsdiskussion, die um Herrn Dr. von Zumbusch, Wacker Chemie, und Herrn Prof. Dr. Messerer, Ministerialdirigent im Bay. Wirtschaftsministerium, Leiter der Abteilung Energiepolitik, ergänzt wurde.</p>
<p class="bodytext">Viele Fragen kamen von Haiminger Bürgern. Es ging vor allem wieder um den Platzbedarf und die Anwendung alternativer Isolationstechniken beim Umspannwerk.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die <strong>Projektgruppe Information und Kommunikation</strong> hat am 26.05.2025 getagt. Wir sind wieder ein gutes Stück vorwärtsgekommen. Noch vor den Sommerferien wird es den nächsten „Niedergerner“ geben. Weitere Informationen unten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Breitbandausbau</strong> (interkommunales Verfahren mit Stammham): Die Telekom bemüht sich derzeit darum, den Ausbau im Wirtsfeld für dieses Jahr einzutakten. Eine verbindliche Zusage über einen Baubeginn ist derzeit nicht möglich, aber für September geplant.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Über das Landratsamt haben wir die Mitteilung der Bundeswehr erhalten, dass am 8.7. im LK Altötting, speziell auch <strong>im Gemeindegebiet Haiming</strong> seit längerer Zeit mal wieder <strong>Truppenübungen</strong> stattfinden. Für die Gemeinde Haiming sind Orientierungsläufe einzelner Soldaten geplant. Die Soldaten sind unbewaffnet bzw. ohne Munition. Es werden auch bis zu drei Fahrzeuge im Raum unterwegs sein.</p>
<p class="bodytext">Am Dienstag, 24.06., kam dann die kurzfristige Mitteilung, dass die Übung schon in dieser Woche stattfindet.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es gibt jetzt eine <strong>Entdeckerradtour</strong>. Sie verläuft auf der bayerischen Seite von Tittmoning über die Burg zu Burg Tour nach Raitenhaslach bis Burghausen und dann über das Inn-Salzach-Delta durch Haiming. Nach der Innbrücke bei Niedergottsau geht es weiter am Innradweg über Seibersdorf-Kirchdorf nach Simbach am Inn.</p>
<p class="bodytext">Vom Tourismusverband Innviertel – Entdeckerviertel in Braunau wurden wir dazu informiert. Es wurden Hinweisschilder zur Verfügung gestellt, die der Bauhof montiert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Landratsamt hat uns die statistische <strong>Einwohnerzahl nach Zensus 2022</strong> zum 31.12.2024 mitgeteilt. Demnach waren es am 31.12 2024 Einwohner: 2.567. Diese Zahl ist die offizielle Einwohnerzahl für Statistiken usw.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Termine: </strong></p><ul><li>Am Samstag, 28.06., ist Peter und Paul Feier der Feuerwehr Piesing.</li> 	<li>Am 9. Juli ist Sommerfest im BRK Seniorenhaus.</li> 	<li>Am 17. Juli wird die neue Fassung der Trans4Inn Studie vorgestellt, im Rahmen der ChemDelta Bavaria Summer Lounge.</li> 	<li>Landrat Erwin Schneider hat die Bürgermeister, aber auch Vertreter der Wirtschaft am 3. Juli in den Sparkassensaal eingeladen zum Austausch über Ausgleichsflächenproblematik, PFOA, Nutzung von Biomethan, Ausbau erneuerbarer Energien.</li> 	<li>Am 21. Juli stellt die bayernets im Bürgersaal Burghausen das HyPipe One Projekt vor, die Umstellung der Gasleitung auf Wasserstoff. Beginn 17 Uhr.</li></ul><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong></p>
<p class="bodytext">Sanierung der Ortsdurchfahrt Holzhausen: Die Pflasterung der Trasse 3 wurde vorbereitet.</p>
<p class="bodytext">Salzachstraße: Die Sanierung an der Salzachstraße begann am 25.06.2025. Die Anlieger wurden bereits informiert.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem AK Energie</strong></p>
<p class="bodytext">Herr Wolfgang Straubinger berichtet aus dem AK Energie:</p>
<p class="bodytext">Die Situation ist nach wie vor unverändert. Das Damoklesschwert von Suchraum 2 für ein Umspannwerk zwischen Viehausen und Haiming hängt über uns.</p>
<p class="bodytext">Beim AK am 02.06.2025 gab es einen Austausch und Informationen mit Bund Naturschutz und Bauernverband, bei dem wir wichtige Informationen liefern konnten.</p>
<p class="bodytext">Der Bauernverband (Richard Straubinger, Veit Hartsperger) mahnt an, dass der Flächenverbrauch überregional für alle geplanten und für die Industrie notwendigen Maßnahmen enorm ist. Benötigt werden mind. 100 ha.</p>
<p class="bodytext">Der Verbrauch von LW-Nutzfläche ist jedenfalls zu erwarten, ob Bannwald oder Freifläche (Ausgleichsflächen)</p>
<p class="bodytext">Der Suchraum 2 ist für den Bauernverband keine Alternative und die Gesamtsichtweise zwingend erforderlich, nachdem die Verantwortung des Bauernverbandes an der Gemeindegrenze Haiming nicht endet.</p>
<p class="bodytext">Es wird eine große Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit bestätigt, um verträgliche Lösungen zu finden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Bund Naturschutz (Herr Merches, Herr Lundt) verlangt ein überregionales Denken, ob alles in der Gemeinde Haiming so umgesetzt werden muss.</p>
<p class="bodytext">Ein Umspannwerk im Suchraum 2 ist für den BUND schwer vorstellbar. Insgesamt muss überdacht werden, ob das Umspannwerk so groß gebaut werden muss. Es wird auf neue Technologien verwiesen.</p>
<p class="bodytext">Der BUND kann sich die Zustimmung für das Umspannwerk im Bannwald vorstellen, wenn die Größe reduziert wird und das geplante Gaskraftwerk nicht im Bannwald errichtet wird (evtl. Gendorf mit 30 ha freie Gewerbefläche).</p>
<p class="bodytext">Auch der BUND erteilt eine Zusage zur konstruktiven Zusammenarbeit</p>
<p class="bodytext">Die nächsten Schritte des AK wurden festgelegt, unter anderem die Erarbeitung eines Vorschlages für den Gemeinderat für eine weitere Stellungnahme gegenüber der TenneT.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>150 Jahre FF Haiming – Seniorennachmittag der Gemeinde</strong></p>
<p class="bodytext">Anlässlich des Gründungsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Haiming und des aufgestellten Festzelts könnte die Gemeinde Haiming einen Seniorennachmittag veranstalten. Anbieten würde sich dabei Sonntag, der 14.09.2025. Ähnlich wie in den Nachbargemeinden bei deren Volksfesten würden insbesondere alle Senioren ab 70 Jahren eingeladen und erhielten hierfür auch einen Verzehrgutschein (wie in Burghausen zur Maiwiese; dort aber alle ab 65 Jahre). Dieser könnte für den Kauf von Getränken und Verpflegung verwendet werden.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat beschließt, dass im Rahmen des 150-jährigen Gründungsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Haiming ein Seniorennachmittag für die ganze Gemeinde abgehalten wird. Termin ist der 14.09.2025.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Projektgruppe Information und Kommunikation</strong></p>
<p class="bodytext">Die Projektgruppe Kommunikation und Information hat insbesondere über die notwendigen Arbeiten für die nächste Ausgabe der Dorfzeitung (Die Niedergerner) beraten. Das bisherige Redaktionsteam ist weitgehend ausgeschieden und mit Martin Beier (in Zusammenarbeit mit Wolfgang Beier) die Endredaktion nicht mehr aktiv. Dies ist der beste Zeitpunkt, um ein Re-Design der Dorfzeitung zu erstellen.</p>
<p class="bodytext">Christoph Pittner stellt hierzu seine Entwürfe vor. Der Gemeinderat beschließt die Beauftragung von 5 Ausgaben jährlich.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>AELF Töging – Vollzug des Bayerischen Waldgesetzes – Erstaufforstungserlaubnis</strong></p>
<p class="bodytext">Für die Flur-Nummern 601/0 und 601/1 der Gemarkung Piesing wurde ein Antrag auf Erteilung einer Erstaufforstungserlaubnis gestellt. Es handelt sich um Ackerland. Die beiden Flur-Nummern liegen unmittelbar an zwei Seiten an bestehendem Wald an.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Haiming liegt mit den Flur-Nummern 585/0 und 604/0 der Gemarkung Piesing an den beiden Flur-Nummern an und wurde deshalb zur Stellungnahme aufgefordert.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Haiming befürwortet die Erteilung einer Erstaufforstungserlaubnis.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Gemeinderatsmitglied Sewald Georg – Antrag auf Niederlegung des Amtes als Gemeinderatsmitglied</strong></p>
<p class="bodytext">Das Gemeinderatsmitglied Georg Sewald hat mit Schreiben vom 26.05.2025 die Niederlegung des Ehrenamts eines Gemeinderats mit Wirkung zum 30.06.2025 erklärt. Er hat dazu persönliche Gründe angegeben, die es ihm nicht mehr ermöglichen, die Gemeinderatstätigkeit ordnungsgemäß auszuüben.</p>
<p class="bodytext">BGM Szegedi erklärt, dass der Wunsch im persönlichen Gespräch bekräftigt wurde.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat stimmt der Entlassung aus dem Ehrenamt des Gemeinderates zu.</p>
<p class="bodytext">BGM Szegedi bedankt sich bei Georg Sewald für dessen Wirken im Gemeinderat, bei dessen Einsatzbereitschaft und überreicht ihm einen Blumenstrauß.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Anfragen</strong></p>
<p class="bodytext">Auf Anfrage wird mitgeteilt, dass die Teilsperrung Durchfahrtsstraße in Neuhofen durch das Landratsamt angeordnet wurde, da die Umleitung über die Kreisstraße führt. Es war grds. Eine Vollsperrung angeordnet. Die Baufirma hat einen Weg für die Radfahrer und Fußgänger freizuhalten versucht.</p>
<p class="bodytext">In der Anordnung waren max. 3 Wochen genehmigt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">26.06.2026</p>
<p class="bodytext">Christian Szegedi</p>
<p class="bodytext">Erster Bürgermeister</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
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						<pubDate>Thu, 22 May 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 22.05.2025</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-22052025/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=725578865586b99a66f7a614db40824a</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht zur Gemeinderatssitzung am 22.05.2025</strong></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Eröffnung und Vereidigungen</strong></p>
<p class="bodytext">Bürgermeister Christian Szegedi eröffnete die 59. Sitzung der Wahlperiode, zugleich seine erste Sitzung als Bürgermeister. Er begrüßt die Gemeinderäte und die zahlreich erschienenen Zuhörer.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">In seiner <strong>Eröffnungsansprache</strong> sagte er:</p>
<p class="bodytext">Ich darf mich in aller Form für das großartige Wahlergebnis und das Vertrauen der Haimingerinnen und Haiminger bedanken.</p>
<p class="bodytext">Dieses Wahlergebnis ist erst mal ein Vertrauensvorschuss. Diesen werde ich respektieren und mich immer bemühen, im gerecht zu werden. Ich habe versprochen, mich für den Niedergern und die Menschen hier einzusetzen. Das werde ich auch tun.</p>
<p class="bodytext">Ich bedanke mich bei allen, die mich in der Zeit vor der Wahl, bei meinen Vorstellungsterminen, unterstützt haben. Bei allen Vereinen, die mich eingeladen haben, dass mich auch ihren Mitgliedern gegenüber vorstellen kann.</p>
<p class="bodytext">Im Besonderen bedanke ich mich bei Wolfgang Beier und natürlich bei meiner Partnerin Diana.</p>
<p class="bodytext">Ich werde mich bei meiner Tätigkeit an die geltenden Regeln und Gesetze halten. Wo Ermessensspielraum ist, kann man diesen ausüben. Aber dort, wo es klare Grenzen gibt, werde ich diese nicht überschreiten. Das werde ich jetzt dann im Eid auch nochmals bekräftigen.</p>
<p class="bodytext">Für mich beginnt heute offiziell das Amt und gleich für eine Periode von sieben Jahren. Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit habe, jetzt noch ein Jahr mit dem bestehenden Gemeinderat zusammenzuarbeiten. Auch hier haben mich beide Fraktionen ermutigt, als Kandidat anzutreten. Vor uns und dann auch vor dem kommenden Gemeinderat stehen große Hausforderungen. Zum einen gilt es, bei den Energieprojekten das bestmögliche für unsere Gemeinde zu erreichen. Zum anderen ist die finanzielle Lage lang nicht mehr so gut, wie sie es in den letzten Jahren war. Hier müssen wir mit Bedacht handeln. In sachlichen Diskussionen werden wir die Dinge angehen.</p>
<p class="bodytext">Ich bin hier auf die Unterstützung der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates angewiesen und werde diese auch einfordern. Dass ich mich auf alle verlassen kann, davon bin ich überzeugt. Und genau so könnt ihr Euch auf mich verlassen.</p>
<p class="bodytext">Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir miteinander – Gemeinderat, Bürgermeister und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung – unseren schönen Ort in den nächsten Jahren weiterentwickeln und ich wünsche uns dazu Kraft, Zutrauen und Gottes Segen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Anschließend legte 1. Bürgermeister Christian Szegedi gegenüber dem ältesten Mitglied des Gemeinderats, Georg Sewald, den Amtseid ab.</p>
<p class="bodytext">Der bisherige Bürgermeister Wolfgang Beier legte ihm die Amtskette um.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Dann begrüßte 1. Bürgermeister Christian Szegedi Herrn Gerhard Maier als Nachrücker für ihn im Gemeinderat (der eigentliche Nachrücker Wolfgang Beier hat die Übernahme des Amtes abgelehnt).</p>
<p class="bodytext">Gerhard Maier legte ebenfalls den Amtseid ab.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Zweiter Bürgermeister</strong></p>
<p class="bodytext">Nachdem der bisherige zweite Bürgermeister Josef Pittner sein Amt ebenfalls zum 30.04. niedergelegt hatte, war ein neuer zweiter Bürgermeister zu wählen, aus den Reihen des Gemeinderates.</p>
<p class="bodytext">Für das Amt des 2. Bürgermeisters kandidierte Uwe Nagel, Niedergerner Liste.</p>
<p class="bodytext">In der geheimen Abstimmung erhielt Uwe Nagel 11 Stimmen.</p>
<p class="bodytext">Der Gewählte nahm die Wahl an.</p>
<p class="bodytext">Der Bürgermeister nahm dem <strong>zweiten Bürgermeister Uwe Nagel</strong> den Eid ab.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Erster und zweiter Bürgermeister wurden vom Gemeinderat jeweils einstimmig zum <strong>Eheschließungsstandesbeamten</strong> bestellt. Sie werden die dazu notwendige Ausbildung in Kürze nachholen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Besetzung der Ausschüsse</strong></p>
<p class="bodytext">Anstelle von Christian Szegedi wurde Herr Gerhard Maier als neues Mitglied im Finanzausschuss, als neues stellvertretendes Mitglied im Bau- und Umweltausschuss und als neues stellvertretendes Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss sowie als neues stellvertretendes Mitglied beim Wasserzweckverband Inn Salzach bestellt.</p>
<p class="bodytext">Anstelle von Josef Pittner wurde</p>
<p class="bodytext"><strong>Felix Freiherr von Ow </strong>als neues Mitglied im Bau- und Umweltausschuss,</p>
<p class="bodytext"><strong>Hans Lautenschlager</strong> wird als Vertreter von Felix Freiherr von Ow im Bau- und Umweltausschuss,</p>
<p class="bodytext"><strong>Tobias Sachsenhauser</strong> als neues stellvertretendes Mitglied im Bau- und Umweltausschuss,</p>
<p class="bodytext"><strong>Tobias Sachsenhauser</strong> als neues stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss,</p>
<p class="bodytext"><strong>Tobias Sachsenhauser</strong> als neues stellvertretendes Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss v,</p>
<p class="bodytext">und <strong>Uwe Nagel</strong> als neues stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens bestellt.</p>
<p class="bodytext">Die Ausschüsse sind damit wieder komplett besetzt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Verleihung der Ehrenbezeichnung „Altbürgermeister“ </strong></p>
<p class="bodytext">Mit Ausscheiden aus dem aktiven Dienst zum 01.05.2025 verlor Wolfgang Beier den Titel „Bürgermeister“. Die Verleihung der Ehrenbezeichnung „Altbürgermeister“ liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Gemeinderats.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat beschloss, als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die herausragenden Leistungen zum Wohl der Allgemeinheit dem <strong>früheren 1. Bürgermeister Wolfgang Beier die Ehrenbezeichnung „Altbürgermeister“ </strong>zu verleihen.</p>
<p class="bodytext">Bürgermeister Szegedi gratulierte dem neuen Altbürgermeister.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong></p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat hatte am 13.03.2025 mehrere <strong>Beschlüsse zum geplanten Umspannwerk</strong> für die Energiewende-Leitung ChemDelta gefasst und diese <strong>als Prüfauftrag</strong> an die TenneT TSO GmbH geschickt. Diese hat am 15.04.2025 geantwortet. Das Antwortschreiben wurde an die Gemeinderatsmitglieder weitergleitet. Zusammenfassung:</p>
<p class="bodytext">o&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prüfauftrag 1: Standort: keine endgültigen Ausschlusskriterien für Standort außerhalb des Bannwalds.</p>
<p class="bodytext">o&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prüfauftrag techn. Maßnahmen: alle nicht ausreichend erprobt, nicht marktreif. Erweiterungs- und Nutzflächen sind notwendig.</p>
<p class="bodytext">o&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prüfauftrag Bannwald: es läuft ein Gutachten zur Auswirkung auf die Gasleitung.</p>
<p class="bodytext">o&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Standort im Bannwald nur möglich, wenn es keine Alternative gibt.</p>
<p class="bodytext">o&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Auch Leitungen spielen eine Rolle.</p>
<p class="bodytext">Bürgermeister Christian Szegedi hat wegen der Leitungsführung der 110 kV-Leitungen schriftlich bei den Bayernwerken angefragt, aber noch keine Antwort.</p>
<p class="bodytext">Das Antwortschreiben des Bay. Wirtschaftsministers wurde ebenfalls an die Gemeinderatsmitglieder weitergeleitet. Kurz zusammengefasst: Ich verstehe Euer Ansinnen, helft euch bitte selber. Die Gemeinde und der Gemeinderat möge sich weiter so stark einbringen.</p>
<p class="bodytext">Die <strong>Geschwindigkeitsmessanlage</strong> war vom 28.03. bis 05.05.2025 vor dem Pfarrhof, Burghauser Straße 1, Orts einwärts, aufgestellt. Es wurden 24.807 Fahrzeuge erfasst. 75 % waren unter 50 km/h, weitere 23 % zwischen 50 und 60. 2 % über 60 km/h, vor allem am Freitag, Samstag, Sonntag.</p>
<p class="bodytext">Am 13. April war die <strong>Jahreshauptversammlung der KSK Haiming-Niedergottsau</strong>. Es fanden turnusmäßig Wahlen zur Vorstandschaft statt. 1. Vorstand Hans Unterstöger und die restliche Vorstandschaft wurden wiedergewählt. Ausgeschieden ist Vereinsdiener Josef Gabelberger, sein Nachfolger ist Andreas Fritsch.</p>
<p class="bodytext">Am 14. April hat ein weiterer <strong>Infomarkt der Fa. Qair</strong> im Saal Unterer Wirt stattgefunden. Es wurde wieder auf Schautafeln über den aktuellen Stand des Projektes berichtet. Das Genehmigungsverfahren läuft, wie bekannt. Zuletzt wurden die Ergebnisse der Windmessung veröffentlich. Die gemessene mittlere Windgeschwindigkeit über den gesamten Jahresverlauf liegt demnach bei 5,55 Meter pro Sekunde (m/s) in Nabenhöhe von 199 Metern. Qair rechnet mit einem jährlichen Ertrag je Windenergieanlage in Höhe von etwa 12 GWh.</p>
<p class="bodytext">Am 30. April hat in <strong>Burghausen der Festakt zur 1000-Jahr-Feier</strong> stattgefunden. Zu Besuch waren Ministerpräsident Markus Söder und der Prinz Ludwig von Bayern. Vor allem die Rede von Bürgermeister Florian Schneider hat beeindruckt. Er hielt einen Rückblick auf die Stadtgeschichte, ihre Entwicklung, welche von Höhen und Tiefen geprägt war, vor allem in der Zeit vor der Industrialisierung.</p>
<p class="bodytext">Am 4. Mai war <strong>Bürgermeisterwahl.</strong> Die Wahlbeteiligung lag bei 57,86 %. Am 12. Mai hat der Wahlausschuss das Ergebnis endgültig festgestellt. Stimmen entfielen dabei auf folgende Personen:</p>
<p class="bodytext">Christian Szegedi&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1.023&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Markus Niedermeier&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2</p>
<p class="bodytext">Johann Altenbuchner&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 81&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Albert Forster&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2</p>
<p class="bodytext">Berthold Schönhoff&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 16&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sascha Oberhaizinger&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2</p>
<p class="bodytext">Petra Haunreiter&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 8&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Manfred Gaßner&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1</p>
<p class="bodytext">Felix Freiherr von Ow&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Elke Weißkopf&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1</p>
<p class="bodytext">Alfred Kagerer&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Johann Hofer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1</p>
<p class="bodytext">Johannes Hofer &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Viktor Ertel&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1</p>
<p class="bodytext">Bastian Fickert&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Konrad Mühlbacher&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1</p>
<p class="bodytext">Stefan Mayerhofer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Marek Waluga&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1</p>
<p class="bodytext">Michael Meier&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Irmgard Strasser&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1</p>
<p class="bodytext">Anna-Maria Zaunseder&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 2</p>
<p class="bodytext">Gewählt, mit 88,3 % der Stimmen, wurde somit Christian Szegedi.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Vorgriff auf die <strong>Antragskonferenz</strong> bei der Reg. von Obb. für die <strong>Räumverträglichkeitsprüfung der 380 kV Energiewendeleitung</strong> fand am 12. Mai eine Vorabinformation der TenneT statt. In dieser wurden den betroffenen Gemeinden die geplanten UW-Standorte und die geplanten Trassenkorridore dargestellt.</p>
<p class="bodytext">Die Antragskonferenz fand dann am 14. Mai in München bei der Regierung von Oberbayern statt.</p>
<p class="bodytext">Die Raumverträglichkeitsprüfung hat noch keine rechtliche Bindung für den Antragsteller. Es ist ein vorgeschaltetes Prüfverfahren.</p>
<p class="bodytext">Vorgestellt wurde:</p>
<p class="bodytext">Es gibt drei mögliche UW-Standorte im Raum Simbach und drei auf Haiminger Gebiet: zwei im Bereich nördlich der Loxxess, also östlich der B20, eines auf der Fläche vor Haiming.</p>
<p class="bodytext">In den Karten werden nur die Leitungen der TenneT dargestellt, nicht die von Bayernwerk. Diese müssen gesondert genehmigt werden.</p>
<p class="bodytext">Durch den § 43 Abs. 3a) EnWG sind auch die Umspannwerke von „überragendem öffentlichen Interesse“. Dadurch wird ein Bannwaldausgleich auch z.B. durch Neubegründung ermöglicht. Mit dem ALEF hat TenneT bereits verhandelt. Vorrangig ist angrenzender Bannwaldausgleich zu versuchen. Die Unterstützung durch die Gemeinde bei Gewinnung von Ausgleichsflächen unterstützt eine Ansiedlung des UW im Bannwald.</p>
<p class="bodytext">Im Herbst 2025 wird es wieder eine öffentliche Informationsveranstaltung geben, dann mit näheren Informationen zu den Trassenkorridoren. In Q 1 2026 ist der Start der RVP geplant.</p>
<p class="bodytext">Die geplanten Standorte der Windkraftanlagen wurden bei der Beurteilung der Raumwiderstände berücksichtigt, man ist in Abstimmung mit Qair. Die Einordnung der Flächen im Regionalplan ist nicht entscheidend, man ist hier in Verhandlungen mit den Planungsverband und auch mit Qair.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Untersuchung des Trinkwassers auf PFAS</strong></p>
<p class="bodytext">Am 19.03.2025 wurden wieder Proben aus den Brunnen entnommenen. Diese wurden hinsichtlich einer möglichen Kontamination mit per- oder polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) untersucht. Auch in diesem Quartal wurden alle 20 in der Trinkwasserverordnung vom 23. Juni 2023 genannten Analyten sowie weitere PFAS-Analyten in den Proben bestimmt.</p>
<p class="bodytext">Für die Trinkwasserproben wurde wieder eine nachweisstärkere Methode eingesetzt als für die Rohwasserproben. Im Rohwasser werden deshalb unter Umständen eine geringere Anzahl per- oder polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) nachgewiesen als im Trinkwasser.</p>
<p class="bodytext">In den Trinkwasserproben, entnommen am Abgang ins Netz nach der Aktivkohlefilteranlage und im Hochbehälter Vogled, wurde in diesem Quartal PFOA (Perfluoroctansäure) mit 0,37 ng/l bzw. 0,41 ng/l nachgewiesen. Neben geringen Mengen PFHxA (Perfluorhexansäure) wurde PFBA (Perfluorbutansäure) mit bis zu 8,0 ng/l, PFPeA (Perfluorpentansäure) mit bis zu 6,8 ng/l,</p>
<p class="bodytext">HFPO-DA (Perfluor-2-propoxypropan-säure) mit bis zu 5,1 ng/l und PFMOPrA (Perfluor-3-methoypropansäure) mit jeweils 7,6 ng/l nachgewiesen.</p>
<p class="bodytext">In der Reinwasserprobe des vorrangigen Filters sind die Gehalte an PFOA deutlich gestiegen.</p>
<p class="bodytext">Auch im nachrangigen Filter sind nun wieder PFAS nachweisbar, was auf eine Erschöpfung der Aktivkohlefilter hindeutet.</p>
<p class="bodytext">Das Filtermaterial wurde am 01.04.2025 gewechselt.</p>
<p class="bodytext">In den Rohwasserproben, entnommen an den Brunnen I und II liegen die PFOA-Konzentrationen mit Gehalten von 590 ng/l und 650 ng/l im Bereich der üblichen Schwankungen bzw. sind leicht gestiegen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Geschwindigkeitsbeschränkung Moosen</strong></p>
<p class="bodytext">In der Folge des Verkehrsunfalls im Umgriff der Bushalte Moosen wurde von Martina Kagerer gegenüber dem Landratsamt eine Geschwindigkeitsbegrenzung im Bereich Moosen / Motzenbrunn beantragt. Vor allem nach dem Verkehrsunfall im März wird die Situation dort von den Eltern als sehr gefährlich eingeschätzt. Die Gemeinde wurde gebeten, eine Stellungnahme abzugeben.</p>
<p class="bodytext">Es fand ein Gespräch vor Ort mit Vertretern der der Polizeiinspektion Burghausen, des Busunternehmens Brodschelm, dem zuständigen Sachbearbeiter am LRA und dem Bauamt statt. Grundsätzlich wird der Kreuzungsbereich als übersichtlich wahrgenommen, alle notwendigen Sichtachsen für die Kinder sind frei. Ein Problem stellt der fehlende Aufstellplatz nördlich der Kreisstraße dar, da die Kinder dort direkt auf dem Radweg aussteigen oder warten. Dabei sind die sehr schnellen e-Bike-Fahrer problematisch, die allerdings von der Geschwindigkeitsbegrenzung nicht tangiert wären. Hier geht die Gemeinde auf einen Grundstückseigentümer zu, der unweit entfernt eine alternative Fläche bereitstellen könnte.</p>
<p class="bodytext">Seitens des Landratsamtes wird durch zusätzliche Verkehrszeichen auf Kinder hingewiesen.</p>
<p class="bodytext">Lt. Unfallstatistik der Polizeiinspektion Burghausen ist diese Stelle nicht auffällig. Meldungen über vielzählige Gefahrensituationen sind bisher nicht eingegangen; daher sieht die Polizei die rechtlichen Voraussetzungen für ein Tempolimit eher nicht gegeben.</p>
<p class="bodytext">In der Stellungnahme wird die Gemeinde die Geschwindigkeitsbeschränkung nicht aktiv fordern, aber befürworten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Terminhinweise:</strong></p>
<p class="bodytext">Am <strong>Dienstag, den 24. Juni 2025</strong>, lädt die Stadt Burghausen um 18 Uhr herzlich in den Stadtsaal Burghausen ein. Es findet der Energiegipfel 2.0 statt. Im Fokus des zweiten Burghauser Energiegipfels stehen daher drei zentrale Themen:</p>
<p class="bodytext">•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die regionale Erzeugung von Energie mit besonderem Blick auf Wasserstofflösungen,</p>
<p class="bodytext">•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; der hohe Energiebedarf der Industrie im Chemiedreieck,</p>
<p class="bodytext">•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; sowie die notwendige Infrastruktur, darunter der Ausbau der 380-kV-Leitung.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Am 22.10.2024 wurde das <strong>Wasserstoffkernnetz</strong> von der Bundesnetzagentur genehmigt. Das <strong>Projekt HyPipe</strong> one ist der erste Teil eines Leitungssystems, mit dem sich die <strong>bayernets GmbH</strong> am Bau zum deutschen Wasserstoff Kernnetz mit beteiligt. Für die Maßnahmen sind zur Genehmigung jeweils Anzeigeverfahren nach § 43f EnWG vorgesehen. Diese werden von der Regierung von Oberbayern als zuständige Genehmigungsbehörde durchgeführt. Nach aktueller Planung sollen die Baumaßnahmen ab dem 4. Quartal 2025 aufgenommen werden.</p>
<p class="bodytext">Zur Transparenz des Projektes möchte die bayernets GmbH den Bürgerinnen und Bürgern der betroffenen Gemeinden, sowie den beteiligten Trägern öffentlicher Belange das Projekt in einer gemeinsamen Informationsveranstaltung persönlich vorstellen. <strong>Termin ist voraussichtlich der 21. Juli, spätnachmittags, in Burghausen.</strong></p>
<p class="bodytext">Die <strong>Abschluss AKAK findet am 25. Mai</strong> im Saal Unterer Wirt statt. Beginn ist um 13.45 Uhr, die gesamte Bevölkerung ist eingeladen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht über die finanzielle Lage:</strong></p>
<p class="bodytext">Die finanzielle Entwicklung verläuft weitgehend im Plan.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong></p>
<p class="bodytext">Die <strong>Baumaßnahme Sanierung Nördliche Ortsdurchfahrt Holzhausen</strong> wurde am 12. Mai begonnen. Im Vorfeld haben Gespräche mit den Anliegern stattgefunden. Geplant ist die Maßnahme bis zum 08.08. Seit dem 12. Mai gibt es auch eine Ersatzbushaltestelle. Die Beschilderung ist zu beachten.</p>
<p class="bodytext">Bzgl. der <strong>Planungen am Bauhof </strong>hat die Gemeindeverwaltung den Plan an die Unfallversicherung der Gemeinde geschickt, dass diese eventuelle Anmerkungen vorbringen kann. Es wurden nur technische Hinweise zu den Fluchttüren, zur Lagerung von Gefahrstoffen und zur Brüstungshöhe erteilt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Aufzug am Rathaus</strong>: Die Baugenehmigung wurde jetzt erteilt. Das Planungsbüro startet mit den Ausschreibungen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem AK Energie</strong></p>
<p class="bodytext">Herr Wolfgang Straubinger berichtet aus dem AK Energie:</p>
<p class="bodytext">Er geht nochmals auf das Antwortschreiben der Fa. Tennet ein. Hier wird der AK Energie sich nicht zufrieden geben und weitere Fragen an Tennet richten.</p>
<p class="bodytext">Vor allem wird auch die Darstellung der 110 kV-Leitung gefordert und die Prüfung eines Standorts auf dem Gemeindegebiet von Mehring, im Bannwald westlich der B20.</p>
<p class="bodytext">Straubinger berichtet, dass sich der AK Energie darauf verständigt hat, dass die Ergebnisse des Arbeitskreises öffentlich sind und man sich an die Mitglieder wenden kann. Auch kann der Arbeitskreis für Vorträge angefragt werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Einziger regulärer, aber umso wichtigerer <strong>Tagesordnungspunkt dieser Sitzung war die 16. Teilfortschreibung des Regionalplans der Region Südostoberbayern – Windenergie Kapitel B V 7 Energieversorgung</strong>. Hier ist die Gemeinde aufgefordert, bis zum 06.06.25 eine Stellungnahme abzugeben.</p>
<p class="bodytext">Die wesentliche Änderung der Teilfortschreibung betrifft die Vorranggebiete für Windenergie. Diese werden neu abgegrenzt und festgelegt. Die bisherige Flächenkulisse von Vorranggebieten wird zu großen Teilen weiterhin als Vorranggebiet vorgesehen.</p>
<p class="bodytext">Das bisher festgelegte weiträumige Ausschlussgebiet für raumbedeutsame Windenergieanlagen im Regionalplan Südostoberbayern wird aufgehoben.</p>
<p class="bodytext">Zudem werden die Festlegungen um Inhalte zu Freiflächensolaranlagen ergänzt. Mit der gegenständlichen 16. Teilfortschreibung ergeben sich 144 Vorranggebiete mit einem Flächenumgriff von insgesamt 10.153 ha. Dies entspricht einem Flächenanteil von ca. 1,9 % der Regionsfläche und erreicht damit das Flächenziel von mindestens 1,8 % bis 31.12.2032.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Haiming ist von der Ausweisung eines Vorranggebietes für Windenergieanlagen betroffen.</p>
<p class="bodytext">In der 17. Teilfortschreibung war dieses Vorranggebiet deutlich kleiner dargestellt und in ein Vorranggebiet (VRG 80) und ein Vorbehaltsgebiet (VBH 80) aufgeteilt. Im Vorbehaltsgebiet, das nördlich der Loxxesshalle liegt, ist nach der 17. Teilfortschreibung auch eine andere Nutzung möglich, solange dort keine Windenergieanlage geplant oder errichtet wird. Das war eine Forderung der Gemeinde Haiming, damit dort auch ein Umspannwerk möglich ist. Die Forderungen der Gemeinde und die Darstellungen der 17. Teilfortschreibung sind in der 16. Fortschreibung nicht mehr berücksichtigt. Die 17. Teilfortschreibung wird mit der 16. Fortschreibung aufgehoben.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Haiming fordert für die 16. Teilfortschreibung des Regionalplans Südostoberbayern „Kapitel B V 7 Energieversorgung – Windenergie“ für ihren Gemeindebereich (W24) folgendes:</p>
<p class="bodytext">1. Qualitativ: Nördlich der Loxxess-Halle ist statt eines Vorranggebietes ein Vorbehaltsgebiet für Windenergieanlagen darzustellen, wie es bereits in der 17. Teilfortschreibung der Fall war.</p>
<p class="bodytext">2. Quantitativ: Die Fläche des W24 ist auf die Flächengröße gemäß der 17. Teilfortschreibung zu reduzieren. Die Erweiterung dieser Fläche kann und darf nicht dazu führen, dass weitere Windenergieanlagen im W24 errichtet werden. Damit ist die Erweiterung der Fläche auch sinnlos. Außerdem ist bei der Flächenausdehnung im Süden und Süd-Osten für das Windvorranggebiet ein Mindestabstand von 1,4 Kilometer zur nördlichen Grenze des Industriegebiets einzuhalten, damit Optionen für Anlagen der Energieerzeugung, Speicherung und Verteilung möglich sind. Insbesondere ist die Planung abzustimmen mit den Raumanforderungen des Netzausbauprojekts P474 der Firma TenneT (Energiewendeleitung Burghausen-Simbach 2) mit Umspannwerk im Suchraum Burghausen-Haiming.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Haiming spricht die dringende Empfehlung aus, das W 25 bzw. VRG 79 (Gemeinden Marktl und Mehring) ebenfalls teilweise als Vorbehaltsgebiet auszuweisen, da dort Infrastruktureinrichtungen denkbar bzw. bereits in (Entwurfs-)Planungen sind, die an anderer Stelle kaum realisiert werden können. Insofern sind die Darstellungen – Vorranggebiet für Windenergieanlagen - in der 16. und 17. Teilfortschreibung für die weitere Entwicklung von aufeinander bezogenen Anlagen und Einrichtungen für Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien hinderlich.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Christian Szegedi</p>
<p class="bodytext">Erster Bürgermeister</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-253</guid>
						<pubDate>Thu, 22 May 2025 15:20:00 +0000</pubDate>
						<title>ZAS jetzt auf Social Media – reinschauen lohnt sich!</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/tagesordnung-zur-gemeinderatssitzung-am-22-05-2025/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=2d4958b43f36ddeceb551e739b7a2e17</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ab sofort ist der Zweckverband Abfallverwertung Südostbayern (ZAS) auch auf Social Media aktiv. Dort gibt’s spannende Einblicke hinter die Kulissen der modernen Abfallverwertung, aktuelle Infos zu Umwelt- und Recyclingthemen, kreative Aktionen für Schulen – und vieles mehr.</p>
<p class="bodytext">Jetzt entdecken, folgen und teilen:<br /> <a href="https://eu-central-1.protection.sophos.com?d=instagram.com&amp;u=aHR0cHM6Ly93d3cuaW5zdGFncmFtLmNvbS96YXMuYnVyZ2tpcmNoZW4=&amp;i=NjBjNzBkYWE4MjMyNmQwZTc1OWY5Mjc1&amp;t=R2NRbjczYTRHRGhVTVBjcGJyYzlTTXdMVk5kV3hYeVpYb3VPOFFBZDduUT0=&amp;h=5eee5668f53a4f6d998105c8591c13de&amp;s=AVNPUEhUT0NFTkNSWVBUSVYo5VfpoeYl-48-XXaG-z0S69vMA8zLqeiMht6j9bZh8Q" target="_blank">https://www.instagram.com/zas.burgkirchen</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://eu-central-1.protection.sophos.com?d=facebook.com&amp;u=aHR0cHM6Ly93d3cuZmFjZWJvb2suY29tL3phcy5idXJna2lyY2hlbi8=&amp;i=NjBjNzBkYWE4MjMyNmQwZTc1OWY5Mjc1&amp;t=bENhQkFNbXJ2YkNmQ1Z1Q2FDNWdMQVg2eEtYVlVvRGdXclRWYWFQY1ROcz0=&amp;h=5eee5668f53a4f6d998105c8591c13de&amp;s=AVNPUEhUT0NFTkNSWVBUSVYo5VfpoeYl-48-XXaG-z0S69vMA8zLqeiMht6j9bZh8Q" target="_blank">https://www.facebook.com/zas.burgkirchen/</a></p>
<p class="bodytext">Gemeinsam für eine saubere und nachhaltige Zukunft in Südostbayern!</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-246</guid>
						<pubDate>Mon, 05 May 2025 07:05:00 +0000</pubDate>
						<title>Bekanntmachungen zur Bürgermeisterwahl </title>
						<link>https://www.haiming.de/aktuelles-termine/aktuelles/amtl-bekanntmachungen/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-252</guid>
						<pubDate>Thu, 17 Apr 2025 09:26:38 +0000</pubDate>
						<title>380-KV-Leitung Ersatzneubau Pirach-Pleinting Kartierungsarbeiten</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/380-kv-leitung-ersatzneubau-pirach-pleinting-kartierungsarbeiten/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=0dce984b1bf59fa4a964a2e9831a0e81</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die TenneT TSO GmbH macht im Zuge der Vorbereitung für die Raumverträglichkeitsprüfung der 380-kV-Ersatzneubauleitung Pirach-Pleinting Biotop- und Nutzungskartierungen. Die Bekanntmachung hierzu ist an der Anschlagtafel. Die betroffenen Flurstücke sind als Download verfügbar.<a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/2025_04_16_LF2056_TenneT_Grundstuecksliste.pdf"> </a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/2025_04_16_LF2056_TenneT_Grundstuecksliste.pdf">T</a><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/2025_04_16_LF2056_TenneT_Grundstuecksliste.pdf">enneT Grundstücksliste</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/2025_04_16_LF2056_TenneT_Bekanntmachung.pdf">TenneT Bekanntmachung</a></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-251</guid>
						<pubDate>Thu, 17 Apr 2025 05:33:54 +0000</pubDate>
						<title>380-kV-Leitung Energiewendeleitung Simbach2 Burghausen Kartierungsarbeiten</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/380-kv-leitung-energiewendeleitung-simbach2-burghausen-kartierungsarbeiten/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=d5e0b0a459efeb10ab1eecd26a75382a</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die TenneT TSO GmbH macht im Zuge der Vorbereitung für die Raumverträglichkeitsprüfung der 380-kV-Energiewendeleitung ChemDelta Biotop- und Nutzungskartierungen. Die Bekanntmachung hierzu ist an der Anschlagtafel. Die betroffenen Flurstücke sind als Download verfügbar.</p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/2025_04_16_LF2056_TenneT_A045_Flurstuecke_Gemeinde_Heiming_BNT_Kartierung.pdf">TenneT A045_Flurstücke Gemeinde Haiming BNT Kartierung</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/2025_04_16_LF2056_TenneT_Kurzaushang.pdf">TenneT Kurzaushang</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-250</guid>
						<pubDate>Thu, 10 Apr 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 10.04.2025</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-10042025/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=ce08eed9f78f5127e6b8d248e6fc3544</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Für die <strong>Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes</strong> ist die Frist zur Stellungnahme abgelaufen. Seitens der Träger öffentlicher Belange gab es Einwendungen, die aber bei vorläufiger Bewertung nicht zu unüberwindbaren Schwierigkeiten führen. Auch von Privatpersonen wurden eine Reihe von Anmerkungen und Einwendungen gemacht, die es notwendig machen werden, in einzelnen Bereichen Änderungen zu prüfen und zu klären. Derzeit ist die Weiterarbeit zurückgestellt: Im beauftragten Planungsbüro gibt es Personalknappheit, so dass die notwendige Zusammenstellung und Bewertung aller Einwendungen nicht so schnell geht und auch der Bürgermeisterwechsel macht es sinnvoll, die weitere Bearbeitung erst ab Ende Mai wieder aufzunehmen. Auch ist über eine Nachbesetzung in der Arbeitsgruppe zu entscheiden.<br /> Bei der Frühjahrsversammlung des <strong>Obst- und Gartenbauvereins</strong> am 15.3.2025 gab es bei den Neuwahlen erhebliche Veränderungen: Konrad Mühlbacher kandidierte nach 23 Jahren als erster Vorsitzender nicht mehr, sein Nachfolger wurde Max Dreier aus Haiming. Als Stellvertreterin bestätigt wurde Ana Unterhaslberger. Ebenfalls im Amt blieben Kassier Tobias Koch und Schriftführerin Monika Grafwallner. Aus dem Kreis der Beisitzer sind ausgeschieden Zeugwartin Lydia Auer, Fähnrich Sepp Strasser, Barbara Koch, Angelika van Bommel, Heidi Joachimbauer und Roswitha Hofer, die 17 Jahre zweite Vorsitzende war. Im Amt als Beisitzer blieben Andreas Schröpfer, Elisabeth Reseneder, Stefan Kagerer, Marco Hofer, Alfred Kagerer (Theatergruppe) und Josef Pittner (Fotogruppe). Neu hinzugekommen sind Kristin Mühlbacher, Albert Steiner und Uwe Nagel (Fotogruppe).<br /> Bei der Jagdversammlung der <strong>Jagdgenossenschaft Piesing</strong> am 19.3.2025 stand auch die Neuwahl der Vorstandschaft für die nächsten fünf Jahre auf der Tagesordnung. Dabei gab es nur eine personelle Veränderung: Martin Kiermaier löst als Beisitzer Robert Karch ab. Vorstand bleibt Martin Gartmeier, Stellvertreter Max Rausch jun. Kassier ist weiterhin Thomas Eder und Beisitzer Max Haunreiter, der auch Schriftführer bleibt.<br /> Die Beschlüsse des Gemeinderates in der Sitzung am 13.3.2025 sind als <strong>Stellungnahme und Prüfauftrag nicht nur an TenneT </strong>übersandt worden, sondern auch an weitere Vorhabensträger von Infrastrukturprojekten in unserer Gemeinde wie Qair, Bayernwerk und RWE. Auch die Wirtschafts- und Umweltministerien in Bayern und im Bund bekamen unsere Beschlüsse, ebenso die für unsere Gemeinde zuständigen Landtags- und Bundestagsabgeordneten. Der Landrat und Vorsitzende des Regionalen Planungsverbandes und die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden wurden ebenfalls informiert. Bislang gibt es drei Reaktionen: Schriftlich von MdB Stephan Mayer, ein Telefongespräch mit dem Wahlkreisbüro der MdB Bärbel Kofler und eine Rückmeldung von RAG, dass sie auch mit dem Suchraum westlich B 20 einverstanden sind. Zum ganzen Themenfeld der Infrastrukturprojekte gab es am 20.3. ein intensives Gespräch mit dem neuen Geschäftsführer der WiFöG Burghausen, in dem alle wichtigen Gesichtspunkte und die gemeinsamen Interessen von Haiming und Burghausen erörtert wurden.<br /> Bei der <strong>Jahresversammlung von FeinHerb</strong> am 23.3.2025 standen auch Neuwahlen auf dem Programm. Dabei wurde die bisherige Vorstandschaft in allen Positionen bestätigt: 1. Vorsitzender Stefan Wimmer, 2. Vorsitzender Hubert Auer und 3. Vorsitzender Tobias Wimmer. Kassiererin bleibt Annemarie Auer, ihre Vertreterin ist Christa Pittner, Schriftführer ist weiterhin Christoph Pittner. Bei der Vorausschau rückte bereits das Jahr 2026 ins Blickfeld, da feiert der Verein sein 20-jähriges Bestehen. Dazu soll es Veranstaltungen geben, die die gesamte Bevölkerung ansprechen.<br /> Am 31.3.2025 traf sich die Gruppe <strong>Plant for the Planet</strong> zur jährlichen Besprechung im Rathaus. Zunächst gab Peter Fastenmeier einen Rückblick auf die Pflanzaktionen des vergangenen Jahres. Herausragend waren dabei die Baumpflanzungen zum Gedenken an verstorbene Mitspieler beim Fährmann, die eine Sprechrolle hatten und die Pflanzung im Kirchenwald anlässlich der 72-Stundenaktion des BDKJ. Hier waren mit Bischof Oster und Minister Bernreiter auch prominente Gäste in der Gemeinde. Eine Höhepunkt war auch wieder das Frühlingsfest an der Schule mit Baumpflanzung und Verkauf der Guten Schokolade und der fast schon traditionelle Abschluss mit der Pflanzung am Schulwald im November. In der Vorausschau auf das Jahr 2025 haben diese beiden Ereignisse – Frühlingsfest und Schulwald – wieder einen festen Platz. Dazu kommen Pflanzungen am Baugebiet in Winklham, beim Feuerwehrhaus in Piesing. An der Marienstraße Richtung Niedergottsau und am Lagerhaus Bruckner. Hier sind dann auch wieder unterschiedliche Gruppen und Vereine mit einbezogen. Zu Beginn des Treffens zeigte Peter Fastenmeier ein Video über die weltweiten Aktivitäten von Plant for the Planet, aus dem deutlich wird, wie in vielen Ländern junge Menschen und Erwachsene Zeichen gegen den Klimawandel setzen.<br /> Bei der <strong>Jahreshauptversammlung der CSU</strong> wurde der Vorstand neu gewählt: Markus Niedermeier bleibt 1. Vorsitzender, neue Stellvertreter sind Christian Szegedi, Philipp von Ow und Stefan Mayerhofer. Kassier bleibt Martin Möller und neuer Schriftführer ist Markus Eggl. Zur Vorstandschaft gehören auch 8 Beisitzer und der Digitalbeauftragte Marius Sewald.<br /> Eine weitere Vorstandsneuwahl gab es bei der <strong>Jahreshauptversammlung des HaimAT eV</strong> am 3.4.2025. Die drei gleichberechtigten Vorstände des Vereins Dagmar Schwaier, Josef Pittner und Peter Krieger wurde einstimmig für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Josef Pittner hatte seine Bereitschaft ausdrücklich erklärt und er ist in die Vorstandsarbeit intensiv eingebunden, da die Sitzungen bei ihm im Wohnheim stattfinden. Die finanzielle Bilanz des Vereins ist weitgehend ausgeglichen und der Mitgliederstand blieb im Jahr 2024 stabil. Die gefahrenen Kilometer betrugen insgesamt 9.247 Km, davon entfallen auf den HaimAT-Express 4.3392 Km, auf Fahrten der Gemeinde 3.903 Km und auf Mitglieder 951 Km. Dieser Anteil der Mitglieder ist leider immer noch sehr gering, mit einer Werbeaktion soll dies verbessert werden. Für das Team der Fahrer des HaimAT-Express gibt es mit Iraide Keller und Peter Fastenmeier eine Verstärkung, da ja Josef Pittner diese Aufgabe nicht mehr wahrnehmen kann.<br /> Im Rahme eines <strong>Online-Infotermins hat Tennet</strong> den aktuellen Planungsstand vorgestellt. Hinsichtlich der Suchräume gibt es nichts wesentlich Neues, es wurde aber wieder betont, dass der Standort im Bannwald für Tennet Priorität hat. Deswegen gibt es derzeit auch noch keine Eigentümergespräche in Haiming. Weiter wurde der Zeitplan vorgestellt: Das Basic-Design für das Umspannwerk wird im Zeitraum bis 3. Quartal 2025 erarbeitet und innerhalb des gleichen Zeitraums soll auch eine gründliche Raumanalyse erstellt werden. Das gesamte technische Konzept für Umspannwerke und Schaltanlage soll bis Mitte 2027 fertig sein; anschließend beginnt das Genehmigungsverfahren nach BImSchG. Für die notwendigen Leitungen wird ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt, das soll im Jahr 2028 gestartet werden. Baubeginn ist für die Umspannwerke 2028 und für die Leitungen 2030 angestrebt. Bis Ende 2025 wird eine Einigung mit den Grundstückseigentümern angestrebt. Nächster Schritt ist am 14.5.2025: Antragskonferenz für die Raumverträglichkeitsprüfung. Der Termin dafür ist bei der Regierung von Oberbayern. Mit Hochdruck wird auch an einer Flächenoptimierung gearbeitet, wobei eine Isolierung durch Verwendung des GIS-Verfahrens nicht möglich ist.<br /> Für die <strong>Nutzung des Unteren Wirts</strong> sollen die Mietverträge angepasst werden. In einem hausinternen Gespräch wurden die Probleme insbesondere mit der Abrechnung der Saalreinigung diskutiert. Oftmals entsteht ein Durcheinander, weil Nutzer sich zur Reinigung des Saales verpflichten, diesen aber doch nicht machen. Deshalb soll die Reinigung grundsätzlich durch den Hausmeister beauftragt werden. Die Kosten hierfür liegen deutlich oberhalb der bisher eingehobenen 70 € (welche als Kaution geleistet wurden). Die Theke soll bei der Saalreinigung ebenfalls mit gereinigt werden. Der Gläserschrank soll eine abschließbare Türe bekommen und kaputte oder verschwundene Gläser ersetzt werden müssen. Die Mietverträge sollen nur noch in den Kategorien einheimische Private und auswärtige Private, sowie „Vereine“ im weitesten Sinne (auch Kirchen, Parteien usw.) abgeschlossen werden. Die Vereine sollen auch eine Miete bezahlen, weil die Folgeaufwendungen aus den Nutzungen für die Gemeinde doch recht groß sind. Für das Kulturprogramm von Feinherb soll eine eigene Regelung gefunden werden (Vereinsnutzung mit überörtlicher Bedeutung). Für kirchliche Veranstaltungen oder die Jugendarbeit soll ebenfalls eine Miete verlangt werden, wobei man sich über Rückerstattungen Gedanken machen kann. Der Beratungspunkt soll zur Mai- oder Juni-Sitzung aufbereitet werden. Eine Vereinheitlichung und Klärung der Vermietungskonditionen ist dringend erforderlich.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Der Baubeginn für die Sanierung der Ortsdurchfahrt Holzhausen ist für Mitte Mai 2025 geplant. Im Rahmen dieser Baumaßnahme wird auch die Straßenentwässerung in der Salzachstraße gebaut.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus AK Energie</strong><br /> Stefan Mayerhofer, stellvertretender Vorsitzender des AK Energie, berichtete von der 8.Sitzung am 7.4.2025. Zunächst berichtete er davon, dass der Gemeinderat die Empfehlungen des Arbeitskreises für Forderungen an TenneT bezüglich eines Umspannwerkes vollumfänglich beschlossen hat. Mittlerweile ist der Beschluss an zahlreiche Projetfirmen und politisch Verantwortliche übersandt worden. Im Mittelpunkt des Treffens stand der Bericht aus der Untergruppe „Energiewende Gemeinde Haiming“, die sich intensiv mit dem Thema Wärmeplanung befasste und dazu Gespräche mit dem Vorsitzenden von EGIS und mit Bürgermeister und Geschäftsleiter von Winhöring führte. Das Beispiel Winhöring könnte auch für eine kommunale Wärmeplanung in Haiming nützlich sein, denn auch dort wird in einem ersten Schritt zunächst ein Fernwärmenetz im Zentrum und zu größeren Verbrauchern errichtet. Eine längere Diskussion gab es auch zur Frage einer möglichen Wärmequelle; hier sieht die Untergruppe für ihre Weiterarbeit großen Informations- und Klärungsbedarf. Beim Blick voraus stand zunächst der 14.4.2025 im Mittelpunkt: Nach dem Info-Markt von Qair wird um 19.30 Uhr der AK über seine bisherige Arbeit und Themenschwerpunkte informieren. In einer der nächsten Sitzungen sollen Vertreter vom BBV und vom Bund Naturschutz zum Gespräch eingeladen werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Jahresrechnung 2024</strong><br /> Wesentliches Ergebnis der Jahresrechnung sind nicht nur Zahlen, sondern zunächst das Ergebnis der örtlichen Rechnungsprüfung. Der Rechnungsprüfungsausschuss hatte am 7.4.2025 das Zahlenwerk geprüft und Dr. Hans Lautenschlager, Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses trug das Ergebnis vor. Er informierte über den Umfang der Prüfung und die vorab gewählten Schwerpunkte. Es gab im Rahmen der Prüfung keinerlei Beanstandungen und damit auch keine Prüfungsempfehlungen.<br /> Im Anschluss daran hatte der Gemeinderat wesentliche Haushaltsüberschreitungen im Jahr 2024 zu genehmigen. Die größten Posten dabei waren die Beschaffung eines Mähgerätes (45.220 EUR), Mehrausgaben bei Planungen verschiedener Maßnahmen und beim Flächennutzungsplan (30.137 EUR), höhere Stromkosten (16.183 EUR), Mehraufwendungen bei den Feuerwehren (24.600 EUR), beim Unterhalt der Kläranlage (32.600 EUR) und höhere Kosten bei der Abfallbeseitigung (10.500 EUR). Es gab aber auch nicht unerhebliche Einsparungen, so dass der Verwaltungshaushalt um 1.261.906 EUR besser abschloss, als angenommen. Um diesen Betrag konnte die Zuführung zur Rücklage erhöht werden. Insgesamt, also in der Summe von Verwaltungs- und Vermögenshaushalt, belief sich der Sollüberschuss für das Haushaltsjahr 2024 auf 1.083.283 EUR; die allgemeine Rücklage betrug zum Jahresende 7.169.190 EUR. Die Gemeinde ist weiterhin schuldenfrei. Auf Empfehlung des Rechnungsprüfungsausschusses wurde vom Gemeinderat die Feststellung der Jahresrechnung beschlossen und dem 1.Bürgermeister und der Verwaltung wurde für das Haushaltsjahr die Entlastung erteilt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung Gebührensatzung für Grüngutanlieferung</strong><br /> Nach einer ausführlichen Diskussion hatte der Gemeinderat in der März-Sitzung festgelegt, die Gebühr für Anlieferung von pflanzlichen Abfällen einheitlich auf 12,00 EUR je m³ festzulegen. Gleichzeitig beauftragte er die Verwaltung, eine entsprechende Änderung der Gebührensatzung vorzubereiten. Dies ist erfolgt, der Änderungsentwurf ist auch durch die Rechtsaufsicht des Landratsamtes geprüft worden und lag jetzt dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vor. Die Änderungssatzung wurde beschlossen, die neue Gebühr tritt zum 1.7.2025 in Kraft.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zwei Container für FF Niedergottsau</strong><br /> Die Raumnot im Feuerwehrhaus Niedergottsau war bereits mehrfach Thema und der Gemeinderat hatte im Jahr 2024 beschlossen, diese durch Bereitstellung von Containern zu beheben. Die Grundstücksfrage ist geklärt und mittlerweile ist vom Landratsamt auch die Baugenehmigung für zwei Container erteilt worden. Jetzt hatte der Gemeinderat zu entscheiden, ob die Container gekauft oder angemietet werden. Es lagen dazu drei Vergleichsangebote vor, eines davon nur für Miete, und unter Berücksichtigung aller Umstände ist der Kauf die günstigste Lösung. Denn bereits nach einer Mietzeit von 6 Jahren und 2 Monaten läge deer Mietpreis über dem Kaufpreis. Der Gemeinderat beschloss deswegen die Annahme des günstigsten Anbieters zum Kauf der zwei Container zu einem Gesamtpreis von 18.717,51 EUR.</p>
<p class="bodytext"><strong>Kalkulation der Abwassergebühr</strong><br /> Die Gebühr für die gemeindliche Abwasserbeseitigung sind regelmäßig zu berechnen und dabei so zu bestimmen, dass die Anlage kostendeckend betrieben werden kann. Zuletzt wurde auf der Grundlage der Kalkulation von Anfang 2018 die Gebühr auf 1,90 EUR je m³ festgesetzt. Bei einer Nachkalkulation im Jahr 2022 hat sich diese Gebührenhöhe unter Berücksichtigung der Schwankungsrücklage als weiterhin kostendeckend erwiesen. Jetzt wäre eine neue Gebührenkalkulation erforderlich, da bei Betrachtung des Haushaltsjahres 2025 die Aufwendungen für die Kläranlage und das Kanalnetz nicht mehr mit 1,90 EUR/m³ gedeckt werden können. Die Schwankungsrücklage für Kanalgebühren hat aber noch ein Guthaben von 60.000 EUR und das ist bei der periodischen Kalkulation so einzubeziehen, dass es auf Null reduziert wird. Da auch die Ausgabenentwicklung im Bereich Stromkosten noch nicht genau abschätzbar ist, ist es sinnvoll, die Kalkulation um ein Jahr zu verschieben und die Gebühr bis 30.6.2026 bei 1,90 EUR/m³ zu belassen. Der Gemeinderat hat deswegen beschlossen, die Neukalkulation um ein Jahr auf Anfang 2026 zu verschieben und das Jahr 2025 mit in den Kalkulationszeitraum einzubeziehen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Sonnwendfeier Bauwagen Niedergottsau</strong><br /> Wie bereits im vergangenen Jahr richtet der Bauwagen Niedergottsau am 14.6.2025 das Sonnwendfeuer am Sportplatz Niedergottsau aus. Dazu soll auch ein kleines Festzelt errichtet werden, um vom Wetter unabhängiger zu sein. Deswegen wurde eine vorübergehende Gaststättenerlaubnis und eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Km/h beantragt. Zur Nutzung des im Eigentum der Gemeinde stehenden Geländes hat der Bauwagen, vertreten durch Christian Gabelberger, die Zustimmung des Gemeinderates beantragt. Da auch die Freizeitgruppe Niedergottsau keine Einwände gegen diese Veranstaltung und die Nutzung des Sportplatzes hat, hat auch der Gemeinderat dem Antrag zugestimmt. Er verbindet das aber mit dem Hinweis, dass mit dem Sonnwendfeuer genügend Abstand zu den Bäumen einzuhalten ist, da dieses Jahr einige Bäume wegen Hitzeschäden durch das Feuer gefällt werden mussten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Antrag 2.Bürgermeister Josef Pittner</strong><br /> Josef Pittner ist der vom Gemeinderat gewählte 2. Bürgermeister und seine Amtszeit endet regulär zum Ende der Wahlperiode am 30.4.2026. Seit seinem schweren Radunfall ist Josef Pittner querschnittsgelähmt und in seinem Antrag auf Entlassung hat er mitgeteilt, dass sich die gesundheitliche Situation auf absehbare Zeit nicht bessern wird. Er kann deswegen die mit dem Amt verbundenen aufgaben nicht mehr wahrnehmen. Da somit gem. Art. 19 Abs. 1 GO ein wichtiger Grund für die Entlassung aus einem Ehrenamt vorliegt, konnte der Gemeinderat dem gestellten Antrag zustimmen. Die Neuwahl des 2. Bürgermeisters findet dann in der Sitzung am 22.5.2025 statt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Sanierung Alte Schule Niedergottsau</strong><br /> Bei der Alten Schule in Niedergottsau sind im Außenbereich – Mauer und Fenster – Sanierungsarbeiten erforderlich. Die Maßnahme wurde mit Beschluss in der Juli-Sitzung 2024 auf das KommU Haiming übertragen. Mittlerweile liegen für die verschiedenen Gewerke Kostenangebote vor; aus denen ergibt sich, dass insbesondere der Aufwand für Streicharbeiten an der Fassade und an den Fenstern höher ist als angenommen. Die ursprünglich im Haushalt 2024 vorgesehenen Mittel von 32.000 EUR stehen nicht mehr zur Verfügung; im Haushalt für 2025 sind für diese Maßnahme keine Mittel mehr eingestellt worden. Die Maßnahme muss deswegen über einen Nachtragshaushalt abgedeckt werden und der Gemeinderat hat diese Mittelbereitstellung jetzt beschlossen und damit auch die Notwendigkeit der Sanierungsmaßnahme bestätigt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Abschluss</strong><br /> Am Ende der Sitzung blickte Bürgermeister Wolfgang Beier auf 41 Jahre Mitgliedschaft im Gemeinderat, davon 11 Jahre als Bürgermeister, zurück. „Es war eine lange Wegstrecke, aber eine gute Zeit mit vielen Höhepunkten und manchen Tiefs, vielen Freuden aber auch manchem Ärger und Enttäuschung.“ Damit dies alles so gelingen konnte, brauchte es eine gute Mannschaft im Rathaus – er dankte deswegen den Frauen und Männern der Verwaltung und im Bauhof für die gute und zuverlässige Zusammenarbeit. Ausdrücklich bedankte er sich bei Geschäftsleiter Josef Straubinger für das gute Miteinander. Der Gemeinderat war ihm immer das wichtigste Gremium und deswegen galt sein Dank der guten, loyalen und von großer Gemeinsamkeit geprägten Zusammenarbeit. Er bedankte sich für Treue und großes Interesse der immer anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer, sie vertreten alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde, um die es letztlich bei der Arbeit geht. Unter ihnen auch seine Frau Hedwig: „Du warst bei der ersten Sitzung 2014 dabei und heute bei der letzten. Dazwischen hast Du Dir alles angehört, was mir auf dem Herzen lag, hast es mitgetragen und mich begleitet und gestärkt. Tausend Dank dafür.“ Zum Abschluss wünschte er seinem wahrscheinlichen Nachfolger Christian Szegedi alles Gute für die Arbeit und die Verantwortung im Amt. „Du wirst ein guter Bürgermeister sein.“<br /> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; * * * * * * * * *</p>
<p class="bodytext">Das ist jetzt mein letzter Gemeinderatsbericht für unsere Homepage. Seit der Sitzung am 18.4.2002 sind diese Berichte erschienen – ich bedanke mich für’s Lesen und große Interesse.<br /> Euch allen Alles Gute, Glück und Gottes Segen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-249</guid>
						<pubDate>Wed, 26 Mar 2025 10:28:53 +0000</pubDate>
						<title>Bekanntmachung Satzungsbeschluss Bebauungsplan Nr. 23</title>
						<link>https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Bekanntmachung_Satzungsbeschluss_Bebauungsplan_Nr._23.pdf</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-247</guid>
						<pubDate>Thu, 13 Mar 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 13.03.2025</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-13032025/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=1488e1e301e57516fe7e4d7a095c900f</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Am 20.2.2025 gab es am Campus in Burghausen ein vom Wirtschaftsministerium veranstaltetes Info-<strong>Forum zur Entwicklung im Bereich Wasserstoff</strong>. In einem ersten Vortrag informierte Herr Richard Unterseer von bayernets über das Projekt HyPipe Bavaria. Zielsetzung ist dabei, schnellstmöglich durch Umnutzung bestehender Erdgasleitungen die Voraussetzungen für den Aufbau des Wasserstoffkernnetzes zu schaffen. Burghausen ist dabei als vorrangiges Projekt gesetzt, da hier wichtige Abnehmer sitzen und mit der Verdichterstation Haiming ein Knotenpunkt für den Import aus Richtung Südeuropa und Afrika ist und mit der Leitungsstruktur die Energiespeicherpotentiale in Österreich eingebunden werden. Konkret stellte Unterseer vor, welche der bestehenden Leitungen in Wasserstoffleitungen umgenutzt werden und wo in geringem Umfang zur Sicherstellung der weiteren Versorgung mit Erdgas das Netz erweitert werden muss. Derzeit werden die Genehmigungsverfahren vorbereitet und Zeitziel für die Bereitstellung des Wasserstoffnetzes ist Ende 2026. Wichtig sind jetzt: Rahmenbedingungen für Wasserstoffnutzung und damit Wasserstoffverbrauch, Lieferangebote für Wasserstoff und Sicherung des Wasserstoffimports. Unterseer stellte auch dar, wie mit dem Aufbau eines CO2-Transportnetzes in Bayern die Nutzung von CO2, das auch weiterhin bei bestimmten Produktionen anfallen wird, sichergestellt wird. Auch hier wird der Raum Burghausen eine zentrale Rolle spielen.<br /> Herr Thomas Plessnitzer von der RAG Austria erläuterte die Vorhaben in Österreich, mit denen die künftige Wasserstoffversorgung sichergestellt werden sollen. Zwei Erdgasspeicher sind bereits auf Wasserstoffspeicherung umgestellt; von diesen Speichern wird durch Umnutzung einer bestehenden Erdgasleitung Wasserstoff zum Knotenpunkt Haiming geliefert. Im Bereich der Verdichterstation wird eine neue Messstation gebaut und dort dann der Wasserstoff ins Kernnetz eingespeist. Bis Ende 2029 soll dies betriebsbereit sein. Im Umfeld der Wasserstoffspeicher wird auch ein Elektrolyseur errichtet, der Überschussstrom zur Herstellung von Wasserstoff nutzt. RAG Austria hat aber auch in Kooperation mit RWE Pläne zur Errichtung eines 100 MW-Kraftwerkes im Bereich Burghausen und würde am liebsten hier am Standort zusätzlich einen großen Elektrolyseur errichten. Dies wäre eine Konzeption mit Blick auf die Errichtung eines wesentlich größeren Wasserstoff-Kraftwerkes, um die von ChemDelta als notwendig erachtete Gesamtstromleistung für die Werke abzudecken.<br /> Herr Bernhard Langhammer erläuterte als Sprecher der ChemDelta nochmals den mit der Studie Trans4in errechneten Energiebedarf für die notwendige Transformation bis 2050. Er legte dar, dass die dabei errechneten Mengen auf Annahmen und Daten aus dem Jahr 2019 beruhen. Jetzt haben sich einige Parameter geändert und auch das konjunkturelle Umfeld ist durch verschiedene Veränderungen anders geworden. Es wird deswegen die Studie überarbeitet. Dabei werden auch die Planungen für CO2-Nutzung durch eine entsprechende Netzstruktur und der Aufbau von Wasserstoffspeichern berücksichtigt. Zeitziel für die Neuauflage der Studie ist Mitte 2025.<br /> Bei der <strong>Bundestagswahl am 23.2.2025</strong> hatte Haiming mit 86,6% eine über dem Bundesdurchschnitt liegende Wahlbeteiligung. Das Zweitstimmenergebnis ergibt für CSU 44,1%, SPD 8,2%, Grüne 8,0%, AfD 20,4%, FW 8,2%, Linke 3,4%, FDP 2,8%, BSW 1,9%. Die meisten Erststimmen erhielt Stephan Mayer (48,8%), der für unseren Wahlkreis wiedergewählt wurde.<br /> Bei einem Treffen im Bayer. Wirtschaftsministerium am 25.2.2025 wurde einem kleineren Kreis von beteiligten Firmen und den Kommunen Burghausen und Haiming die <strong>Studie zu einem Wasserstoffkraftwerk</strong> im Raum Burghausen und die Abschätzung des Bedarfs für Wasserstoffspeicherung vorgestellt. Für die notwendigen Komponenten Kraftwerk, Elektrolyse und Speicher geht man dabei von zwei Zeitszenarien aus: Sprintszenario bis 2032: Hier wird ein Wasserstoffkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 300 MW oder 500 MW im Inselbetrieb unter Nutzung Elektrolyseur und Speichern betrieben; beim Importszenario mit Zeitziel 2040 hat das Kraftwerk eine elektrische Leistung von 850 MW und die Versorgung wird über Leitungsimporte und Speicher sichergestellt. Aus der Studie ergibt sich, dass die Speicher und der geplante Elektrolyseur der RAG in Oberösterreich ausreichen, ein Kraftwerk mit einer Leistung bis 500 MW zu betreiben, ein von der Leistung her notwendiges 850 MW-Kraftwerk bedarf des Imports von Wasserstoff. Hier hat dann der Aufbau des Wasserstoffkernnetzes und die Anbindung nach Österreich über den Knoten Haiming wesentliche Bedeutung. In der Diskussion wurde deutlich, dass frühestens ab 2040 ein Kraftwerk mit einer Leistung von 850 MW ausschließlich mit Wasserstoff betrieben werden kann. Auch sind sich die Projektpartner einig, dass ein schrittweises, modulares Vorgehen erforderlich ist, also zunächst auch ein kleines Kraftwerk errichtet wird, das dann erweiterbar ist. Wesentlich ist dabei auch die Stromnetzinfrastruktur: Ein zunächst errichtetes 100-MW-Kraftwerk kann an das 110-kV-Netz angeschlossen werden, ein 500 MW-GuD-Kraftwerk braucht eine 380-kV-Anbindung. Auch der Platzbedarf erhöht sich dann von rund 1,5 ha auf ca. 8 ha. Die Stromnetzbetreiber Tennet und Bayernwerk sehen ein Gas-Wasserstoff-Kraftwerk als unbedingt notwendig für die Netzstabilität und auch die zweite 380-kV-Leitung ist unabhängig davon erforderlich. Seitens RWE wird in Zusammenarbeit mit RAG bereits konkret für ein kleineres Kraftwerk im Raum Burghausen geplant. Einig waren sich alle Beteiligten, dass durch Verbesserung der Kommunikation und aufeinander abgestimmte Raumplanung erhebliche Synergien gewonnen werden können. Es wird deswegen im Juni einen weiteren Energiegipfel in Burghausen geben, auf dem alle Infrastrukturvorhaben abgestimmt aufeinander vorgestellt und erörtert werden. Interessant ist auch eine Prognose des Vertreters des Kraftwerkbetreibers RWE: Im Jahr 2050 werden die erneuerbaren Energien den Strommarkt so stark durchdringen, dass ein Wasserstoffkraftwerk nur noch ein Notstromaggregat ist und in modularer Bauweise in der Größe reduziert sein kann.<br /> Bei der Mitgliederversammlung des <strong>Fördervereins Kreisklinik Burghausen eV</strong> am 27.2.2025 wurde einstimmig die Auflösung des Vereins beschlossen. Dies deswegen, weil es die Kreisklinik Burghausen nicht mehr gibt und damit der Förderzweck entfällt. Zukünftig sollen im ehemaligen Krankenhausgebäude Einrichtungen der ambulanten Medizin und Pflegeeinrichtungen untergebracht werden. Derzeit sind rund 60% der Räumlichkeiten an private Träger solcher Angebote vermietet, langfristig ist eine Vollbelegung geplant. Dazu will die Stadt Burghausen auch das Gebäude vom Landkreis kaufen und zur Verwaltung ist auch bereits das Kommunalunternehmen Medizinische Versorgung Burghausen gegründet worden. An diesen Träger der künftigen ambulanten medizinischen Versorgung geht auch das Vereinsvermögen von rd. 32.000 EUR.<br /> Bei der Jahreshauptversammlung der <strong>Feuerwehr Haiming</strong> am 6.3.2025 gab es eine herausragende Beförderung: Johann Auer wurde als Zeichen des Dankes und der Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenkommandanten ernannt. Ein besonderer Dank gebührt auch Uwe Winkler: Er hat über 20 Jahre an unserer Grundschule die Brandschutzerziehung gemacht. Ich habe ihm nach der Versammlung als Dank der Gemeinde dafür einen Gutschein für den Dorfladen übergeben.<br /> Zum verlängerten Stichtag 13.3. ist zur <strong>Wahl des neuen Bürgermeisters</strong> am 4.5.2025 lediglich ein Wahlvorschlag eingereicht worden: Christian Szegedi aus Niedergottsau. Er wurde auf einer öffentlichen Ortsversammlung der CSU am 26.2.2025 von den CSU-Mitgliedern einstimmig nominiert.<br /> Vom <strong>Tierschutzverein Altötting und Mühldorf</strong>, der das Tierheim Winhöring betreibt, bekommen wir jährlich einen Bericht über die aufgenommenen Fundtiere. Im Jahr 2024 waren es aus beiden Landkreisen 433 Fundtiere, zwei davon aus der Gemeinde Haiming. Ein Tier musste wegen der Verletzungen eingeschläfert werden, 1 Tier hat ein neues Zuhause gefunden. Die Fundtierpauschale, die jede Mitgliedsgemeinde bezahlt, beträgt jährlich 1,00 EUR pro Einwohner, für uns also 2.500 EUR.<br /> Auf Anfrage des Bürgermeisters teilte Herr Richard Ranftl, der zuständige Betriebsingenieur Bau bei Verbund, zum <strong>Baufortschritt bei der Dammsanierung</strong> mit: Der zeitliche Verzug beträgt derzeit rund 2 Monate und liegt an den Schwierigkeiten beim Umgang mit dem PFAS-belasteten Boden. Es konnten aber alle den Hochwasserschutz betreffenden Maßnahmen durchgeführt werden und der Abschluss der Arbeiten ist für Ende April vorgesehen. In den kommenden zwei Wochen wird der Bau der Drainage abgeschlossen, gleichzeitig wird dem Abtransport des belasteten Materials begonnen. Es werden aber noch längere Zeit Haufwerke, die mit Folien abgedeckt sind, im Dammbereich verbleiben. Ab Anfang April werden die Deckschichten auf den Dammstraßen und den Dammkronen aufgebracht. Nach Räumung der Baustelle werden noch kleinere Restarbeiten durchgeführt, so z.B. die Montage von Leitplanken oder Geländern. Zur Fußgängerbrücke über den Sickergraben teilte Herr Ranftl mit, dass die Planung fertig ist, aber derzeit wegen der Kostenexplosion bei der Dammbaustelle wegen der PFAS-Belastung derzeit nicht gesichert ist. Er sagt aber auch: Ich bin aber guter Dinge, dass wir das trotzdem hinbekommen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Am 10.03.2025 erfolgte die Abnahme der <strong>PV-Anlage mit Batteriespeicher</strong> an der Kläranlage. Die Anlage ist seit 23.01.2025 in Betrieb und seit letzter Woche ist auch der erweiterte Batteriespeicher aktiviert. Bei sonnigen Tagen hatten wir einen Autarkiegrad von 99 Prozent und damit noch einen Fremdbezug an Strom von ca. 2 kWh pro Tag. Der Verbrauch liegt bei täglich rund 350 kWh. Durch das Prozessleitsystem kann die Fahrweise stark optimiert werden und bringt ganz erstaunliche Erkenntnisse hervor. Für diese technische Lösung interessieren sich bereits zwei weitere Kläranlagenbetreiber. Die Haiminger Anlage wird als Referenzanlage verwendet.<br /> Hinsichtlich <strong>Neubau Bauhof</strong> warten wir auf ein Laborergebnis.<br /> Die Baumaßnahme „<strong>Ortsdurchfahrt Holzhausen</strong> (BA II) bis zur KR AÖ 24“ wurde ausgeschrieben und an die Firma TTB vergeben. Die Vergabesumme liegt leicht unter dem Betrag der Kostenschätzung. Im Zuge dieser Maßnahme wird als eigene Position die Straßenoberflächenentwässerung in der Salzachstraße mit gebaut.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus AK Energie</strong><br /> Zur AK – Sitzung am 11.03.2025 waren Vertreter der Fa. Qair geladen. Diese stellten den aktuellen Arbeits- und Planungsstand vom Projekt Windpark vor. Der Genehmigungsantrag soll Ende März in einem ersten Schritt eingereicht werden. Gutachten zu Lärm, Schattenwurf, Brandschutz etc.&nbsp; folgen in weiteren Schritten. Die Windmessungen sind abgeschlossen und bestätigen die Werte des Windatlas.<br /> Die Fa. Qair plant mit Windgeneratoren vom Typ Nordex 175 mit einer Nabenhöhe von 199m.<br /> Für die Maßnahme werden ca. 29ha. Ausgleichsfläche benötigt, die mit dem Faktor 1:1 ausgeglichen werden müssen. Die Auswirkungen auf die Flora und Fauna wurden in einem aufwändigen Prüf- und Kartierungsverfahren begutachtet und dokumentiert. Z.B. wurde der Lebensraum von Haselmaus und Fledermaus kartiert und entsprechende Maßnahmen abgeleitet. U.a. zeitversetztes Roden der Bäume und Entstocken der Fläche sowie baumgenaue Dokumentation von Höhlenbäumen, um bei der Erstellung von Montage- bzw. Kranaufstellflächen auf diese Lebensräume Rücksicht nehmen zu können. Beteiligungskonzepte für die Bürger werden nach Feststellung der Gesamtkosten aufgelegt, dies wird voraussichtlich nach dem Genehmigungsbescheid sein.<br /> Der AK sieht in der Flächenkonkurrenz von Windpark und Umspannwerk ein Problem und empfiehlt dem Gemeinderat eine intensive Kommunikation mit Tennet sowie ein Versagen der Genehmigung für Windanlagen, die in direkter Konkurrenz mit dem Umspannwerk stehen. Auf dem Gemeindegebiet Haiming sind die Anlagen HAI 19 und 21 betroffen. (Wolfgang Straubinger)</p>
<p class="bodytext"><strong>Energiewendeleitung: Prüfauftrag an Tennet</strong><br /> Der Arbeitskreis Energie hatte in zwei Sitzungen Vertreter von Tennet zu Gast, um sich intensiv mit den Planungen für die Energiewendeleitung ChemDelta von Simbach nach Burghausen und das im Raum Haiming-Burghausen geplante Umspannwerk zu befassen. In einer der Sitzungen waren auch Vertreter von Bayernwerk mit dabei, die das geplante Umspannwerk ebenfalls nutzen, um von dort teils bestehende, teils neue Umspannwerke mit 110 kV-Leitungen zu versorgen. Hinsichtlich des Umspannwerks, das mit einer Größe von 27 ha geplant wird, benennt Tennet zwei Suchräume: Im Staatsforst nördlich des Haiminger Industriegebietes (Suchraum 1) und auf freier Fläche zwischen Haiming und Viehhausen (Suchraum 2). Aus Sicht Tennet wird der Standort im Staatsforst priorisiert. Der Arbeitskreis hat jetzt in einer Beschlussempfehlung an den Gemeinderat sich kritisch mit den Suchräumen auseinandergesetzt, empfiehlt zwei weitere alternative Standorte zu untersuchen und verlangt für das Umspannwerk andere technische Lösungen, um den Flächenbedarf zu verringern.<br /> Der Gemeinderat hat sich die Argumentation des Arbeitskreises zu eigen gemacht und lehnt mit einstimmigen Beschluss ein Umspannwerk im Suchraum 2 (nördlich Haiming) ab. Denn dieser Standort ist von den sog. Lastschwerpunkten, also den Umspannwerken bei den Endverbrauchern zu weit entfernt. Denn es müssten neben den drei 380 kV-Leitungen auch noch mindestens fünf 110 kV-Leitungen über eine weite Entfernung geführt werden. Dies wiederum ist wegen der Besiedlung nur über den Staatswald möglich, was zu einer großflächigen Beeinträchtigung führt. Durch ein Umspannwerk an diesem Standort würde landwirtschaftliche Fläche verbaut werden, was in einer Gemeinde, die durch die geografische Lage flächenmäßig stark eingeschränkt ist, zu einem erheblichen Flächendruck führen würde. Auch widerspricht das den Grundsätzen der Landesplanung für eine flächen- und ressourcensparende Planung. Letztlich führt ein Umspannwerk an dieser Stelle zu einer Zerstörung des Natur- und Landschaftsbildes im Niedergern.<br /> Im konkreten Prüfantrag an Tennet fordert der Gemeinderat deswegen, auch noch einen alternativen Standort im Staatswald westlich der B 20 zu untersuchen. Denn bei diesem Standort müsste lediglich noch die Leitung aus Richtung Simbach über den Staatswald geführt werden und das Umspannwerk läge unmittelbar an der Trasse der 380 kV-Leitung Pirach – Tann. Alle abführenden 110 kV-Leitungen könnten auf kurze Distanz zu den Endverbrauchern geführt werden oder es könnten bereits bestehende Leitungstrassen genutzt werden. Deswegen hätte dieser Standort auch erhebliche Vorteile gegenüber dem Standort Suchraum 1 (nördlich Industriegebiet). Sollte aus unüberwindlichen Gründen ein Standort im Staatsforst nicht möglich sein, verlangt der Gemeinderat die Suche nach einem alternativen Standort im freien Bereich, der nahe an den Lastschwerpunkten liegt und bei dem die Stromzu- und Ableitungen nicht über den Staatswald geführt werden müssen.<br /> Ein wesentliches Element des Prüfauftrages an Tennet ist die technische Konzeption für das Umspannwerk: Der große Flächenverbrauch ergibt sich durch die sog. Luftisolierung, also der zur Isolierung ausreichende Abstand der einzelnen Komponenten des Umspannwerkes. Hier fordert der Gemeinderat die Prüfung neuer, in der Entwicklung befindlicher und vor der Marktreife stehender SF6-freier GIS-Systeme. Deren Verwendung könnten den Flächenverbrauch erheblich reduzieren, auch wenn man ein sog. Hybrid-System verbaut. Empfohlen werden auch technisch unabhängige Methoden der Flächenreduzierung, z.B. durch geschicktes Anordnen der einzelnen Komponenten des Umspannwerkes, durch Verzicht auf Bevorratung von Erweiterungsflächen, durch gestaffelten Ausbau mit dem damit gewonnenen Zeitvorteil zur Nutzung neuer Techniken oder durch Kombination von Vorrichtflächen und Erweiterungsflächen.<br /> Schließlich weist der Gemeinderat darauf hin, dass bei beiden Standorten im Staatswald zeitnah eine Abstimmung mit Qair hinsichtlich der Standorte geplanter Windkraftanlagen erfolgen muss, damit die notwendigen Sicherheitsabstände eingehalten werden können.<br /> Der Gemeinderat verlangt von Tennet eine Stellungnahme bis 16.4.2025 und die Vorstellung und Diskussion des Prüfergebnisses im Rahmen eines angemessenen öffentlichen Forums. Alle Beschlüsse zu den einzelnen Prüfaufträgen fasste der Gemeinderat einstimmig.</p>
<p class="bodytext"><strong>150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Haiming</strong><br /> Die Feuerwehr Haiming besteht seit 150 Jahren und feiert deswegen in diesem Jahr ihr 150-jähriges Gründungsfest. Dazu sind in einem großen Festzelt auf der Angererwiese vom 13.9.2025 bis zum Festsonntag am 21.9.2025 eine Reihe von Veranstaltungen geplant, zu denen auch Tausende von Besuchern erwartet werden. Von Seiten der Gemeinde ist dafür auch eine Genehmigung mit umfangreichen Auflagen erforderlich – die Einzelheiten wurden am 6.3.2025 in einem Sicherheitsgespräch mit Vertretern der Polizei und des Landratsamtes abgeklärt. Insbesondere für die Rauschmelderparty am 13.9. von 20.00 Uhr bis 3.30 Uhr und die LaBrassBanda Polka Party am 19.9. von 18.00 Uhr bis 3.30 Uhr sind Regelungen zum Einlass und zur Sicherheitswache notwendig. Da es sich dabei nicht mehr um ein laufendes Geschäft der Verwaltung handelt, braucht der Bürgermeister zum Erlass des Bescheids eine Zustimmung des Gemeinderates. Diese Zustimmung hat der Gemeinderat einstimmig erteilt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neue Gebühren für Grüngutentsorgung</strong><br /> Der Landkreis hat mit Rechtsverordnung im Jahr 1991 das Sammeln und Entsorgen pflanzlicher Abfälle, also Rasenschnitt, Laub, Fallobst und Baum- und Strauchschnitt, auf die Gemeinden übertragen. Seitdem betreibt die Gemeinde am Wertstoffhof auch eine Sammelstelle für Grüngut und erhebt auf der Grundlage einer Satzung dafür Gebühren. In früheren Jahren lag der Schwerpunkt der Anlieferung beim Rasenschnitt, der in Containern gesammelt und dann zur Kompostieranlage gefahren wurde. Baum- und Strauchschnitt wurde auf Haufen gelagert und dann einmal im Jahr gehäckselt und abgefahren. In den letzten Jahren geht die Anlieferung von Rasenschnitt zurück, wahrscheinlich wegen der Mähroboter und Rasenmulcher, dafür wird Strauchschnitt immer mehr. Dieser wird dann auch gleich in Container geworfen, da die Ablagerung auf großen Haufen zur Vermeidung von Sichersäften und aus Platzgründen nicht mehr möglich ist. Damit ist die Verdichtung des Materials durch Häckseln nicht mehr möglich und das in Container entsorgte Volumen von Grüngut ist stark gestiegen. Im Jahr 2024 wurden 60 Container mit einem Gesamtvolumen von 1.800 m³ entsorgt. Die Gesamtkosten dafür betrugen 29.629,66 EUR. Unter Einrechnung von anteiligen Personal- und Bewirtschaftungskosten betrugen die Gesamtausgaben für Grüngut 40.118,77 EUR. Noch nicht eingerechnet sind Maschinenkosten durch Verwendung gemeindeeigener Maschinen beim Befüllen der Container. Mit den derzeitigen Gebühren – 3,00 EUR pro m² Rasenschnitt, Laub und Fallobst und 3,50 EUR je m³ Strauchschnitt (Reisig) konnten Einnahmen von 7.644,50 EUR erzielt werden. Damit entstand im Jahr 2024 ein Defizit bei der Grüngutentsorgung von 32.474,27 EUR. Dies ist für eine Dienstleistung der Gemeinde, die durch Gebühren gedeckt werden soll, nicht hinnehmbar. Denn dann subventionieren Gemeindebürger, die diese Einrichtung nicht nutzen oder auch nicht brauchen, mit ihren Steuern diese Dienstleistung. Um eine Kostendeckung zu erreichen wäre eine Gebühr von 22.50 EUR pro m³ erforderlich; allein um die Entsorgung eines Containers mit 30m³ Volumen zu bezahlen (428,40 EUR), wäre eine Gebühr von 14,28 EUR pro m³ erforderlich. Damit wird deutlich, dass jeder Kubikmeter Grüngut, der nicht angeliefert, sondern vor Ort verwertet wird, der Gemeinde Geld spart. Es wird auch im Bauhof verstärkt darauf geachtet, dass geeigneter Baumschnitt für Hackschnitzel verwendet wird; bei Strauchschnitt ist das aber aus Qualitätsgründen nicht möglich. Nach einer umfangreichen Diskussion entschloss sich der Gemeinderat für eine deutliche Erhöhung der Anliefergebühr für Grüngut auf 12,00 EUR pro m³. Er folgte dabei auch dem Votum des Bauausschusses, der dieses Thema auch gründlich besprochen hatte. Die Gebührensatzung wird entsprechend geändert, die Erhöhung der Gebühr tritt zum 1.7.2025 in Kraft.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschuss für Kauf eines Rasenmähers</strong><br /> Die Kirchenverwaltung braucht zur Pflege der Grünflächen im Friedhof und auch zur Unkrautbekämpfung auf den Kieswegen ein entsprechendes Gerät. Zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein soll ein Stiga „Park 500 WX“-Rasenmäher angeschafft werden. Es ist ein Benzin-Frontmäher mit Knickservolenkung. Zugleich wird ein Heckrechen beschafft, mit dem die Unkrautbekämpfung erfolgt. Die Beschaffung kostet 7.238 EUR und die Kirchenverwaltung beantragt bei der Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 1/3, also 2.388,54 EUR. Haushaltsmittel wurden dafür bereits eingeplant, da der Beschaffungsantrag schon letztes Jahr in Aussicht gestellt wurde. Der Gemeinderat hat deswegen dem Zuschussantrag zugestimmt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-244</guid>
						<pubDate>Thu, 27 Feb 2025 12:47:00 +0000</pubDate>
						<title>Stellenausschreibung EWO</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/stellenausschreibung-ewo/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=db716b48c5c966e76fac7c4d759fc9d7</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/bewerbungen/2025-02-27_Stellenausschreibung_EWO.pdf">Stellenausschreibung EWO</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/bewerbungen/Stellenausschreibung_Bauhof.pdf">Datenschutz Hinweis</a></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-243</guid>
						<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 13.02.2025</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-13022025/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=b6a26a4eee781bbfff02458c7f7e1224</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Einige <strong>statistische Zahlen</strong>: Das Bayer. Landesamt für Statistik hat am 15.1.2025 die auf der Basis des Zensus 2022 fortgeschriebenen Einwohnerzahlen zum Stichtag 31.12.2023 mitgeteilt. Danach hat Haiming Ende 2023 2.545 Einwohner, das sind 22 Einwohner mehr als 1 Jahr zuvor. Haiming gehört zu den 4 Gemeinden im Landkreis, die durch diese Fortschreibung einen Bevölkerungszuwachs haben, in anderen Gemeinden gibt es teils erhebliche Rückgänge. Die Gesamtbevölkerung im Landkreis Altötting hat um 1.441 Personen abgenommen. Diese Zahlen sind wichtig für die Berechnung der Steuerkraft und damit für staatliche Zuweisungen.<br /> Aus einer Detailauswertung des Zensus 2022 ergibt sich auch, dass es zum Stichtag 15.5.2022 in der Gemeinde 1.090 Gebäude mit Wohnraum gibt und davon noch 593 mit Öl beheizt werden, 112 mit Gas, 183 mit Holz und 138 mit Wärmepumpe. 260 Haushalte wohnen zur Miete, wobei 50 davon mietfrei sind. Die durchschnittliche Nettokaltmiete beträgt 6,57 EUR pro m².<br /> Am 24. 1. 2025 fand die Jagdversammlung der <strong>Jagdgenossenschaft Niedergottsau</strong> statt. Dabei wurde auch die Vorstandschaft neu gewählt. Alfons Maier gab nach 10 Jahren sein Amt als Jagdvorsteher ab, zum Nachfolger wählten die Jagdgenossen Wolfgang Strasser. Zweiter Vorsitzender ist Georg Fischer und Beisitzer sind Konrad Heindlmaier, Florian Eder und Florian Kiermaier. Neu im Amt ist auch Schriftführerin Rosmarie Ballerstaller als Nachfolgerin von Regina Ballerstaller. Kassier ist weiterhin Josef Maier.<br /> Am 28.1.2025 hat der Bürgermeister die Antragsunterlagen für die neue wasserrechtliche Erlaubnis zum <strong>Betrieb der Kläranlage</strong> unterschrieben. In vierfacher Fertigung sind Antragsbegründung, technische Erläuterungen und eine Fülle von Plänen beim Landratsamt eingereicht worden. Die Unterlagen hat nach Vorabstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt Traunstein der der Fachabteilung im Landratsamt Altötting Horst Eger erstellt. Die derzeitig gültige wasserrechtliche Erlaubnis stammt vom 31.3.2011 und gilt noch bis 31.3.2031. Die frühzeitige Antragstellung soll für weitere technische Umrüstungen in der Kläranlage Planungssicherheit geben.<br /> Am 5.2.2025 führte der Bürgermeister sein <strong>jährliches Gespräch</strong> mit dem Haiminger Ortsvorstand des BBV. Hauptinhalte waren der aktuelle Stand beim Flächennutzungsplan, Entwicklungen mit Blick auf Agri-PV-Anlagen und die planungsrechtliche Haltung der Gemeinde zu Freiflächen-PV-Anlagen und die neue Grundsteuer. Intensiv besprochen wurden auch die neuen Regelungen zum Umgang mit PFOA-belasteten Böden und die Notwendigkeit einer PFAS-Monodeponie. Zu den Projekten Windkraftanlagen, Umspannwerk, 380 kV-Leitung und Gas-Wasserstoffkraftwerk informierte der Bürgermeister über den aktuellen Stand und machte erneut deutlich, dass wegen Größe eines Umspannwerks und der Vielzahl der Zu- und Ableitungen eine Errichtung auf freier Fläche zwischen Haiming und Viehhausen keinesfalls möglich ist. Er erwartet insoweit auch auf eine geschlossene ablehnende Haltung der Grundeigentümer, auch aus Verpflichtung zum Erhalt der landschaftlichen Schönheit des Niedergerns.<br /> Am 6.2.2025 wurden an drei geeignete Büros die Ausschreibungsunterlagen für das <strong>Sturzflutrisikomanagement</strong> versandt. Die Angebotsfrist läuft bis 27.3.2025. Die Ausschreibung ist sehr umfangreich und enthält viele Details zu Gegebenheiten in der Gemeinde, z. B. Zahl der Bachdurchlässe und Brücken, was zur Einschätzung des notwendigen Arbeitsumfanges wichtig ist. Die zeitliche Verzögerung bei der Ausschreibung ergibt sich daraus, dass Ausschreibungskriterien in der Musterausschreibung angepasst und mit dem Wasserwirtschaftsamt abgeklärt werden mussten. Außerdem wurde ein Antrag auf Verlängerung des Bewilligungszeitraumes für die Förderung gestellt.<br /> Am 7.2.2025 erhielten wir vom Landesamt für Statistik den <strong>Zuweisungsbescheid für die Kosten der Schülerbeförderung</strong>. Auf der Grundlage der Anzahl der Schüler, die Anspruch auf kostenfreie Schülerbeförderung haben und den Kosten im Jahr 2023 errechnet sich für das Jahr 2025 ein pauschaler Förderbetrag von 48.805 EUR. Das deckt die Buskosten, die tatsächlich anfallen, aber nur zu etwa 40% ab. Für das Jahr 2023 erhielten wir noch einen Härteausgleich von 5.855 EUR. Damit sind die Buskosten für 2023 zu rd. 55% abgedeckt.<br /> Zur Bundestagswahl am 23.2.2025: Von rund 2.000 Wahlberechtigten haben zu Stichtag 12.2.2025 bereits 960 Wählerinnen und Wähler Briefwahl beantragt. Dies wäre eine Wahlbeteiligung von knapp 50%. Bezogen auf die erwartete Wahlbeteiligung von 80% nutzten also rund 60% die Möglichkeit der Briefwahl.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die PV-Anlage an der Kläranlage ist am 23.01.2025 in Betrieb gegangen. Derzeit werden die Anlagenkomponenten auf das neue Stromangebot abgestimmt und justiert. Ziel ist die weitgehendste Eigenversorgung mit Strom. Für die älteren beiden PV-Anlagen gibt es auch Einspeisemöglichkeiten, welche bei starkem Sonnenschein dann auch ins Netz einspeisen.</p>
<p class="bodytext">Ganz aktuell ergab sich noch eine sehr wirtschaftliche Ergänzung, die leider nicht im ursprünglichen Konzept enthalten war. Wenn man den Batteriespeicher um 48 kW erweitert, dann könnte man ohne Nitratsonde auskommen. Mit dem PLS kann man die Anlage so steuern, dass man sich am Sauerstoffgleitwert orientiert. Wird ein eingestellter Sauerstoff-Wert überschritten, steigt in dieser Zeit auch das Nitrat. Dazu fährt man am Abend lang im Sparmodus und hält den Sauerstoff kleiner. Mit dem zusätzlichen Batteriespeicher hätte man viel mehr eigene Energie zur Verfügung. Der zusätzliche Speicher liegt bei rund 20.000 €. Die Sonde kostet rund 14.300 € zuzüglich Einbindung in SPS und PLS. Außerdem fallen für die Sonde jährlich rund 2.400 € Wartungskosten an. Der zusätzliche Batteriespeicher würde sich also bereits nach knapp zwei Jahren amortisieren. Eine Nachfinanzierung wird eventuell nötig werden, da noch nicht alle Rechnungen vorliegen. Die Gemeinde kann aber aus kalkulatorischen Gründen die Investition gut gebrauchen. Unter dem Strich belastet sie den Haushalt nicht, da die Abwasserbeseitigung eine kostenrechnende Einrichtung ist.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus AK Energie</strong><br /> AK - Sitzung vom 20.01.2025<br /> Am 17.01.2025 fand eine Informationsfahrt zum Windpark in Fuchstal statt. Hier wurden wir vom 1. Bürgermeister Erwin Karg empfangen und über den Windpark informiert. Der Windpark wurde in zwei Bauabschnitten im bewaldeten Gemeindegebiet errichtet. Mit der Planung des ersten Windparks wurde 2013 begonnen, es wurden 4 Enercon - Anlagen a 3MW errichtet, die zusammen 24MWh/a Strom erzeugen. 2018 begann die Planung des zweiten Windparks mit 3 Enercon - Anlagen a5,5MW mit einer Jahresproduktion von 30 MWh. In der Planungs- und Genehmigungsphase wurde auf zwei Messverfahren zurückgegriffen, um die Planwerte vom bay. Windatlas (5,5-5,6m/s) zu prüfen. Als erstes Messverfahren wurde ein Messturm mit Windmessgeräten in unterschiedlichen Höhen verwendet als zweites Messverfahren wurde das Lidar - Verfahren angewandt. Beide Messverfahren ergaben identische Werte von 5,7m/s und bestätigten somit die Werte aus dem Windatlas.</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Fuchstal plante, errichtete und betreibt beide Windparks auf eigene Rechnung und Risiko und übertreffen stetig die betriebswirtschaftliche Planung. Die nächstgelegene Bebauung ist 1,3km entfernt. In der Genehmigungsphase wurden sämtliche Prüfungen z.B. SAP durchgeführt. Die Prüfungen und Berechnungen (z.B. Windgeschwindigkeit, Lärmberechnung, Vogelschlag, Eingriff in Wald) bestätigten sich nach Inbetriebnahme der Anlagen. Es wird kein verstärkter Vogelschlag festgestellt. Im direkten Umgriff des Fundamentes ist aufgrund der Bodenverdichtung und der Wartungsmöglichkeiten keine Wiederaufforstung möglich. Fuchstal pflanzt an diesen Stellen Energiepflanzen. Strom in Zeiten einer Abregelung der Anlagen durch den Netzbetreiber führt Fuchstal über eine Power to Heat Anlage einem Wasserspeicher für ihr Fernwärmenetz zu.<br /> In der Sitzung am 03.02.2025 war die Fa. Tennet und die Fa. Bayernwerk gemeinsam für Informationen zu aktuellen Planstand von Umspannwerk und Leitungsführung auf den verschiedenen Spannungsebenen geladen.<br /> Der im Vorfeld übermittelte Fragenkatalog wurde beantwortet bzw. in der Sitzung dargelegt. Im Wesentlichen ergeben sich keine Alternativen zu den bereits bekannten Standorten für das Umspannwerk. Tennet und Bayernwerk priorisieren den Standort im Bannwald mit der Argumentation kurze Leitungsführung und Nähe zu den Lastschwerpunkten.<br /> Der Gemeinderat sowie der Arbeitskreis sind aufgefordert für den Standort im Bannwald und gegen den Suchkreis nördlich von Haiming Argumente zu sammeln und Tennet für den Genehmigungsprozess zu übermitteln.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neue Feldgeschworene</strong><br /> In der Gemeinde Haiming gibt es zur Unterstützung und Begleitung bei Vermessungsarbeiten durch das Vermessungsamt 8 vom Gemeinderat bestellte Feldgeschworene. Das ist ein seit Alters her wichtiges Ehrenamt, das auf Lebenszeit verliehen wird. Früher waren Feldgeschworene die Personen, die Kenntnis über Grenzsteine und Grenzverlauf hatten, die Grenzzeichen auch eigenverantwortlich setzen und sichern konnten und bei Unklarheiten über den Standort von Grenzzeichen auch Auskunft geben konnten. Sie kennzeichneten Grenzsteine auch mit einem, nur ihnen bekannten Zeichen und konnten so Fälschungen und eigenmächtiges Versetzen feststellen. Dies nennt man auch das Siebenergeheimnis, denn in der Regel waren es sieben Feldgeschworene, die in der Gemeinde tätig waren. Aus dem Kreis der Feldgeschworenen in Haiming ist Franz Osl, bisher Obmann, aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden. Der Gemeinderat hat seinem Antrag auf Entlassung zugestimmt. Die Feldgeschworenen wählten zum neuen Obmann Alois Unterhaslberger. Die verbliebenen Feldgeschworenen haben auch das Recht, ein neues Mitglied zu wählen; Stefan Stelzl sen. aus Fahnbach war für diese Aufgabe bereit und wurde durch Wahl in den Kreis der Feldgeschworenen aufgenommen. In der Gemeinderatssitzung wurde er vom Bürgermeister für seine Aufgabe vereidigt.<br /> Die weiteren Feldgeschworenen sind Alois Unterhaslberger, Otto Schwaiger, Konrad Auer, Leonhard Eder, Ludwig Fastenmeier, Lorenz Unterhaslberger und Christian Hackl.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beschaffung von Atemschutzflaschen</strong><br /> Die Atemschutzträger haben in den drei Feuerwehren der Gemeinde eine wichtige Aufgabe und brauchen dazu eine spezielle Ausrüstung und unterziehen sich auch immer einem gesonderten Training. Wegen der Schwere der Ausrüstung ist auch körperliche Fitness erforderlich, allein die Atemschutzflaschen aus Stahl haben ein Gewicht von 11 kg. Eine neue Sicherheitsrichtlinie schreibt jetzt vor, dass Atemschutzflasche und Atemschutzmaske vom gleichen Hersteller sein müssen – das ist bisher bei den Feuerwehren nicht der Fall. Dies ist Anlass für eine Neubeschaffung der Atemschutzflaschen verbunden mit der Umrüstung auf Composite-Flaschen aus Aluminium. Diese haben lediglich noch ein Gewicht von 4 kg. Die Feuerwehr Piesing hat bereits solche Flaschen und die Feuerwehr Niedergottsau Atemschutzmasken, die zu diesem Hersteller passen. Damit gibt es folgende Beschaffungen: Haiming 16 neue Atemschutzflaschen, Piesing 8 neue Flaschen und Niedergottsau 8 Flaschen von Piesing und 10 neue Flaschen; 6 dieser Flaschen bezahlt der Feuerwehrverein Niedergottsau selbst. Die Gemeinde schafft somit 28 neue Atemschutzflaschen an. Der Kostenaufwand beträgt rund 20.000 EUR und wird im Nachtragshaushalt bereitgestellt. Der Gemeinderat hat der Beschaffung zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bürgermeister: Antrag auf Entlassung</strong><br /> Bürgermeister Wolfgang Beier hat mit Schreiben vom 30.1.2025 an den Gemeinderat den Antrag auf Entlassung aus dem Amt zum 30.4.2025 gestellt. Seine reguläre Amtszeit würde zum 30.4.2026 enden. Der Grund für diesen Antrag liegt in der Erkrankung seiner Ehefrau Hedwig: Sie leidet seit Mitte Dezember unter kognitiven Einschränkungen und dies erfordert Begleitung und Nähe durch den Ehemann. Diese familiäre Situation erfüllt die Voraussetzungen des Art. 19 Abs. 1 GO und der Gemeinderat hat deswegen diesem Antrag stattgegeben. Der Termin zur Wahl des neuen Bürgermeisters wird durch die Rechtsaufsichtsbehörde festgelegt; dies wird voraussichtlich der 4.5.2025 sein.</p>
<p class="bodytext"><strong>Vorbereitung der Bürgermeisterwahl</strong><br /> Durch die Entscheidung des Gemeinderates, dem Entlassungsantrag von Bürgermeister Wolfgang Beier zuzustimmen, ist eine Neuwahl erforderlich. Da dies innerhalb von zwei Jahren vor der nächsten regulären Kommunalwahl (Mitte März 2026) stattfindet, verlängert sich die Amtsperiode des neuen Bürgermeisters bis zur übernächsten Kommunalwahl im Jahr 2032. Zur Vorbereitung der Wahl, voraussichtlich am 4.5.2025, ist ein Wahlleiter und ein Stellvertreter zu benennen. Wie schon bei den zurückliegenden Wahlen bestellte der Gemeinderat Frau Angelika Gerauer zur Wahlleiterin. Zur Stellvertreterin berief er Frau Hanna Merschformann.<br /> Das Erfrischungsgeld für die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer setzte der Gemeinderat auf 35 EUR fest.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-242</guid>
						<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 30.01.2025</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-30012025/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=23af2af489c41c7e4652d02d0d81cb8d</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Satzung über das örtliche Gemeindeverfassungsrecht</strong><br /> In dieser Satzung, die üblicherweise am Beginn einer Wahlperiode vom Gemeinderat beschlossen wird, sind Anzahl und Art der Ausschüsse und deren zahlenmäßige Besetzung geregelt und es wird auch die Zahl der weiteren Bürgermeister festgelegt. Eine weitere Regelung betrifft die Rechtsstellung des Ersten Bürgermeisters: Ist er hauptamtlich oder ehrenamtlich tätig. Da sich durch Änderung der Bayer. Gemeindeordnung hier die Gesetzeslage verändert hat, muss dazu der Gemeinderat in der Satzung eine Regelung ausdrücklich beschließen. Tut er dies nicht, wäre der nächste Bürgermeister hauptamtlich, soll er weiterhin ehrenamtlich sein, ist dies spätestens 90 Tage vor der Wahl festzulegen. Wegen des Amtsverzichtes von Bürgermeister Wolfgang Beier wird voraussichtlich am 4.5.2025 eine Neuwahl des Bürgermeisters/der Bürgermeisterin erfolgen und um darauf bezogen die 90-Tages-Frist einzuhalten, war diese Sondersitzung notwendig.<br /> Ob haupt- oder ehrenamtlich hat hauptsächlich Einfluss auf Arbeitszeit, Urlaub, Versorgung und Gehalt. Im Gegensatz zu einem ehrenamtlich tätigen Bürgermeister ist der Hauptamtliche Beamter mit einer Regelarbeitszeit von 40 Stunden pro Woche, Urlaubsanspruch von 30 Tagen, hat beamtenrechtliche Versorgungsbezüge und enthält eine Vergütung nach Beamtentarif. Bei einem ehrenamtlichen Bürgermeister gibt es zu Arbeitszeit und Urlaub keine Vorschriften, es gibt eine gesetzliche Krankenversicherung und die Vergütung richtet sich nach einer gesetzlichen Rahmenvorschrift nach der Anzahl der Einwohner. In der Summe kann der finanzielle Aufwand bei einem hauptamtlichen Bürgermeister rund 4.000 EUR mehr betragen.<br /> Unabhängig von solchen Auswirkungen sah der Gemeinderat in der Fortführung der bisherigen rechtlichen Einordnung als ehrenamtlicher Bürgermeister die für unsere Gemeinde sinnvollste Lösung und fasste dazu in der neuen Satzung zum Gemeindeverfassungsrecht den entsprechenden Beschluss. Damit wird auch der neu gewählte Bürgermeister/die Bürgermeisterin ehrenamtlich tätig sein.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-241</guid>
						<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 16.01.2025</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-16012025/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=c46991a7fbd476b4964e0d072a17e378</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Am 23.12.2024 hat das Landratsamt Altötting die neuen Handlungshinweise für den <strong>Umgang mit PFAS-belasteten Bodenaushub</strong> veröffentlicht. Es entspricht den neuen bayerischen Leitlinien und sieht Erleichterungen bei einer Belastung bis 0,1 µg/l vor. Die Einzelheiten dazu hatte ich schon in der Dezembersitzung mitgeteilt. Die Handlungshinweise sind auf unserer Homepage abrufbar.<br /> Bei der ersten offiziellen Versammlung des Jahres 2025 wurde die Vorstandschaft der <strong>Jagdgenossenschaft Haiming</strong> neu gewählt. Johann Auer war 20 Jahre Jagdvorstand und hat jetzt für diese Aufgabe nicht mehr kandidiert. Sein Nachfolger wurde Maximilian Haunreiter, Haiming. Stellvertretender Jagdvorstand bleibt wie bisher Johannes Hofer, Winklham. Beisitzer sind Hans Anderl, Viehhausen, und neu in dieser Aufgabe Andreas Schwaiger, Winklham. Hans Anderl bleibt auch Kassier und Petra Vilzmann übernimmt weiterhin die Aufgabe der Schriftführerin. Eine Veränderung gibt es auch bei den Jagdpächtern: Stefan Lahmann hat den Vertrag nach 12 Jahren gekündigt, alleiniger Jagdpächter ist jetzt Dr. Oliver Staller.<br /> Auf dem Weg zum <strong>Feuerwehrbedarfsplan</strong> gab es am 8.1.2025 eine wichtige Zwischenstation. Die beauftragte Firma IBG hat Ende Oktober 2024 den Entwurf des Projektplanes, die Vorstufe des Feuerwehrbedarfsplan vorgelegt und Gemeinde und Kommandanten hatten die Aufgabe, die darin enthalten Fakten und Daten auf Richtigkeit zu überprüfen. Dies ist deswegen wichtig, weil vermieden werden muss, dass eine falsche Datenbasis Grundlage von Wertungen und Konsequenzen ist. Zunächst haben die Kommandanten jeweils für ihre Feuerwehr den Entwurf überprüft, dann sich in einem gemeinsamen Gespräch abgestimmt und am 8.1. wurden dann im Gespräch mit dem Bürgermeister alle Korrekturen, Ergänzungen und Anmerkungen zusammengefasst. Die wird jetzt an die IBG übermittelt, die dann den Projektplan erstellt. Dies ist dann Grundlage für den nächsten wichtigen Schritt: Ein gemeinsamer Workshop mit allen Beteiligten zur Erstellung des Feuerwehrbedarfsplanes.<br /> Am 8.1.2025 hat uns das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung mitgeteilt, dass die Gemeinde Haiming das <strong>Siegel GigaBitRegionBayern</strong> führen darf. Dies ist die offizielle Auszeichnung dafür, dass auf Grund der verschiedenen Ausbaumaßnahmen der zurückliegenden Jahre im Gebiet der Gemeinde sehr umfassend eine gute Breitbandversorgung gegeben ist. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Ihre Kommune gehört zu den rund 200 Kommunen, welche bereits nahezu eine vollständige Gigabitversorgung erreichen und auf Grund ihres herausragenden Engagements bei der Errichtung digitaler Infrastruktur das Siegel GigaBitRegionBayern führen dürfen.“ Diese Auszeichnung darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wie geplant weiterhin Ausbaumaßnahmen notwendig sind, um Versorgungslücken in Niedergottsau und in Außenbereichen zu schließen.<br /> Mit Rundschreiben vom Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und vom Bayer. Gemeindetag wurden wir wurden wir über das Gesetz zur Einführung und Durchsetzung verbindlicher <strong>Sprachstandserhebungen und Sprachfördermaßnahmen</strong> informiert. Ich gebe diese Information weiter. Da sie letztlich alle Eltern künftiger schulpflichtiger Kinder betrifft und die Gemeinde als Sachaufwandsträger für die Grundschule.<br /> Auf der Grundlage des Gesetzes, das am 17.12.2024 in Kraft getreten ist, erhebt die Grundschule 1,5 Jahre vor der Einschulung den Sprachstand aller Kinder. Von diesem Sprachscreening wird befreit, wenn für das Kind eine schriftliche Bestätigung einer staatlich geförderten Kindertageseinrichtung vorliegt, in der bestätigt wird, dass das Kind die Einrichtung besucht und nach SISMIK bzw. SELDAK keinen erhöhten Sprachförderbedarf hat. Eine solche Erklärung ist bis 31.1. des Jahres vorzulegen. Das Sprachscreening in der Grundschule beginnt ab März, erstmals jetzt im März 2025. Dabei kommt das neu entwickelte Instrument „Bayerisches Sprachscreening des individuellen Sprachförderbedarfs“, kurz BASIS zum Einsatz. In der Pflicht sind vor allem die Kindertagesstätten, da sie rechtzeitig bis 31.1. die Sprachstandserhebung gem. SISMIK bzw. SELDAK durchführen müssen, dann den Eltern die schriftliche Bescheinigung aushändigen müssen und dann ab Februar mit dem Vorkurs Deutsch 240 für die Kinder mit Sprachförderbedarf beginnen müssen. Zugleich sind diese Kinder der Grundschule und dem Jugendamt zu melden. Dieses Verfahren in der Kindertagesstätte gilt jetzt bereits; hinzukommt das Sprachscreening in der Grundschule rd. 1,5 Jahre vor der Einschulung. Damit soll erreicht werden, dass alle Kinder bei Schulbeginn die für die Teilnahme am Unterricht erforderliche Sprachkompetenz in Deutsch haben. Deswegen gibt es dann als Ergebnis des Sprachscreenings auch einen Bescheid der Sprengelgrundschule, mit der das Kind zum Besuch einer Kindertageseinrichtung mit integriertem Vorkurs verpflichtet wird.<br /> Am 27.12.2024 ist <strong>Josef Mayerhofer</strong> an seinem Wohnsitz in Osnabrück verstorben. Er war von 1.5.2002 bis 15.9.2003 Gemeinderat und vom 1.5.2002 bis 9.10.2006 Kreisrat. Josef wurde 53 Jahre alt. Seine Beerdigung in Niedergottsau ist am Freitag, 24.1.2025 um 14.30 Uhr.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Projekte „Sanierungsarbeiten Unterer Wirt“ und „Sanierungsarbeiten Alte Schule“ konnten 2024 nicht mehr begonnen werden. Es fehlten vergabefähige Angebote bzw. waren die Aufgaben zwischen den einzelnen Gewerken schwer abzugrenzen.<br /> Das Projekt „Corporate Design“ wurde für die Gemeinde abgeschlossen und abgerechnet (Schneeglöckchen-Logo und Werbeartikel). Für den Dorfladen fehlt noch die Außenwerbung, die sich in Abstimmung befindet.<br /> Die Baugenehmigung für den Aufzug des Rathauses wird derzeit ergänzt. Anschließend hoffen wir auf eine baldige Genehmigung.<br /> Die Straßenbaumaßnahme in Holzhausen wurde ausgeschrieben. Die Ausschreibungsfrist läuft noch. An diese Ausschreibung wurde auch die Entwässerungsmaßnahme in der Salzachstraße angehängt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ökomodellregion Inn-Salzach – Ziele und Vorhaben</strong><br /> Der Geschäftsführer der Ökomodellregion Inn-Salzach, Tom Reiter, stellte in der Sitzung die Zielsetzung der Ökomodellregion und die aktuellen Aktivitäten vor. In der sog. Zweiten Förderperiode gehören aus dem Landkreis noch 8 Gemeinden zur Ökomodellregion: Altötting, Burghausen, Burgkirchen, Haiming, Mehring, Kastl, Teising und Halsbach. Die Hauptzielsetzung ist, den Ökolandbau zu fördern und zu auch flächenmäßig zu erweitern. Dazu ist vor allem notwendig, den Absatz regional erzeugter Bio Lebensmittel im regionalen Handel, in der Gastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung auszubauen und das Bewusstsein für Bio Lebensmittel aus der Region zu stärken. Handlungsfelder dafür sind durch verschiedene Maßnahmen den Ökolandbau erlebbar zu machen, Bio-Wertschöpfungsketten auszubauen, die Vermarktung von Bioprodukten in Kantinen und Großküchen zu steigern und, auch als Bindeglied zur konventionellen regionalen Landwirtschaft, Maßnahmen zum Humusaufbau zu fördern. Tom Reiter berichtete dazu über verschiedene Veranstaltungen im vergangenen Jahr und zeigte in seiner Präsentation auch eine Reihe von Öko-Kleinprojekten, die in den zurückliegenden Jahren durch die Ökomodellregion gefördert wurden. Eine besondere Aktion im Zusammenwirken mit Kommunen sind die an Grundschulen eingerichteten Ackerschulen: Hier lernen die Kinder durch aktives Tun den Anbau von Gemüse im Schulgarten und erfahren dabei den Jahreskreislauf und den Genuss gesunder Lebensmittel. Der Schulgarten in Haiming ist dazu eines der besten Beispiele. Im Anschluss an die Präsentation gab es Fragen und Anmerkungen aus dem Kreis des Gemeinderates. Dabei ging es um die Frage, ob produzierende Betriebe nicht stärker unterstützt werden können, insbesondere durch Verbesserung und Vermittlung von Absatzmärkten. In diesem Zusammenhang wurde auch kritisiert, dass sich durch Kochkurse und de Förderung von Kleinprojekten, sich die Ökomodell-Region erzettelt, anstatt wirksame Netzwerke mit Vermarktern zu knüpfen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bundestagswahl 2025: Festsetzung Erfrischungsgeld</strong><br /> Bei der Bundestagswahl am 23.2. werden in 3 Wahllokalen und bei den 3 Briefwahlvorständen insgesamt 36 Haiminger Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich als Wahlhelfer tätig sein. Für die4se verantwortungsvolle Tätigkeit, die tagsüber und dann auch abends einige Stunden in Anspruch nimmt, gibt es ein sog. Erfrischungsgeld. Der Gemeinderat hat das einheitlich für alle auf 50 EUR festgesetzt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Spenden an Vereine – Ergebnis des Kaufsponsorings</strong><br /> Aus der Spende von Dr. Amberger von der Fa. Loxxess (10.000 EUR) und einer weiteren Zuwendung stehen insgesamt 15.000 EUR an Spendengeldern für die örtlichen Vereine zur Verfügung. Im Jahr 2024 werden davon 4.444 EUR ausgeschüttet und zwar im Rahmen des Kaufsponsorings für den Dorfladen. Beim Einkauf ab einer Höhe von 33,330 EUR können Punkte an einen gewählten Verein vergeben werden. Daraus ergibt sich dann der Anteil des Vereins am Spendentopf und zugleich wird das Bewusstsein für einen Einkauf im Dorfladen gestärkt. Für das Jahr 2024 liegt jetzt die Bilanz vor: Insgesamt wurden 10.800 Punkte vergeben. Damit ist jeder Punkt 0,4115 EUR wert. Bei einem Einkauf im Wert von 100,00 EUR bekommt ein Verein damit 3,29 EUR. Wenn er für eigene Zwecke einkauft, verdoppeln sich die Punkte und zusätzlich bekommt er 5% Preisnachlass. Damit kostet ein Einkauf von 100 EUR den Verein nur noch 88,42 EUR. Insgesamt stehen 29 Vereine auf der Liste; 10 Vereine haben einen Spendenanteil zwischen 650 EUR und 200 EUR. Die namentliche Bekanntgabe der TOP-10 erfolgt bei der Bürgerversammlung 2025.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-240</guid>
						<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 09:09:38 +0000</pubDate>
						<title>Information zur Briefwahl</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/information-zur-briefwahl/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=baa711392e3c42779d840ce592eaa2d1</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl können voraussichtlich erst ab 6. oder 10.02.2025 versandt werden, da der Stimmzetteldruck frühestens am 30.01.2025 erfolgen kann. Die Wahlbenachrichtigungsbriefe erhält jeder Wahlberechtigte bis spätestens 02.02.2025. Die Online-Briefwahlbeantragung ist ab 03.02.2025 möglich. Beachten Sie bitte, dass die Briefwahlunterlagen erst ausgestellt werden können, wenn uns die Stimmzettel vorliegen. Stellen Sie bitte erst ab 02.02.2025 einen Antrag auf Erteilung von Briefwahlunterlagen</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-238</guid>
						<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 12.12.2024</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-12122024/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=bd9de1055baf2d35fc79602aa91ad47c</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Auf Anfrage des Bürgermeisters hat der Kreisgeschäftsführer des BRK Altötting am 18.11.2024 Informationen über die gegenwärtige <strong>Nutzung des Gebäudes für die Tagespflege</strong> gegeben. Derzeit werden regelmäßig Teambesprechungen für verschiedene Dienste des BRK, interne Schulungen und Fortbildungen sowie Klausurtage des Kreisverbandes abgehalten. Im Schnitt sind dies zwei bis drei Termine monatlich. Für 2025 sind weitere Nutzungen, auch öffentlich, geplant: 1 – 2x wöchentlich ein Gesprächskreis für pflegende Angehörige. Diesen gibt es bisher nur in Altötting; mit Haiming würde ein weiterer Teil des Landkreises abgedeckt. Dann soll es 1x jährlich einen Kurs für pflegende Angehörige geben. Dieser umfasst 14 Abende. An 1 – 2 Nachmittagen pro Monat ist eine Wohnberatungssprechstunde geplant, die es bisher nur in Neuötting gibt. Je nach Bedarf kann auch ein Seniorenhoagart für demenziell betroffene Menschen eingerichtet werden. 1 -2x monatlich wäre dies ein geselliges Treffen mit Gedächtnistraining. Überlegungen gibt es auch für die Auslagerung von Unterricht von der Berufsfachschule in Burghausen nach Haiming. In der Mail erklärt Herr Fendt auch, dass natürlich das BRK auch offen ist für Nutzungsvorschläge seitens der Gemeinde.<br /> Ein Beispiel dafür, wie die Gemeinden mit zusätzlichen Aufwendungen belastet werden ist die <strong>Einführung von XPassAusweis</strong>. Das ist ein Datenmodul, mit dem zwischen zuständiger und ausstellender Behörde Personalausweis-, Pass- und eID-Kartendaten ausgetauscht werden. Das Nutzungsrecht kostet die Gemeinde Haiming einmalig pauschal rund 1.200 € und weiterhin monatlich 68 € für die Verfahrenspflege. Es ist nur ein Beispiel für das, was ständig passiert. Die Gemeinde ist hier im übertragenen Wirkungskreis tätig und bekommt vom Freistaat Bayern auch eine staatliche Zuweisung für die Wahrnehmung dieser Aufgaben. Die Zuweisungen werden aber gar nicht bzw. kaum an die zusätzlichen Aufwendungen angepasst. Das bedeutet, dass die Gemeinde das aus ihren freien Mitteln bestreiten muss. Eine Wahlfreiheit für die Aufgabenwahrnehmung gibt es nicht.<br /> Beim Gespräch der Vereine am 26.11.2024 gab es eine sehr gute Beteiligung der Ortsvereine, der Sitzungssaal war voll. Nach dem Rückblick gab es die Vorschau auf das Jahr 2025 – hier sind wieder einige Jubiläen zu feiern, so beim Frauenbund, bei den Sportschützen Holzhausen, bei der Alpaka-Ranch und natürlich das große Jubiläumsfest der Feuerwehr Haiming mit Fahnenweihe. Seitens der Gemeinde wurde informiert über aktuelle Projekte und die geplanten Neugestaltungen bei Homepage und Dorfzeitung. Hier wurden die Verantwortlichen gebeten, Vorschläge zur Gestaltung einzubringen. Zum Dorfladen informierte der Bürgermeister zum Kaufsponsoring und bat darum, weiterhin für die Nutzung des Dorfladens zu werben.<br /> Am 27.11.2024 informierte das Landratsamt über die neueste Entwicklung in Sachen <strong>belasteter Bodenaushub:</strong> Das Umweltministerium hat sich auf vielfältigen Druck bewegt und die im März erlassenen strengen Regeln für die Behandlung von belastetem Bodenaushub den in ganz Deutschland geltenden Leitlinien angepasst. Damit kann in Gruben im Landkreis wieder Aushubmaterial verfüllt werden, das eine maximale PFAS-Belastung von 0,1 µg/l aufweist. Voraussetzung ist aber derzeit noch eine Beprobung des Materials. In Absprache mit dem Landratsamt kann unter bestimmten Vorrausetzungen auch Material bis 0,2 µg/l verfüllt werden. Dazu müssen die Gruben aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die vom Landratsamt in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt festgestellt werden. Weiterhin gültig ist die Bagatellgrenze von 500 m³: Hier kann belasteter Aushub ohne Beprobung im räumlichen Umfeld verwendet werden. Dazu ist aber immer eine Abstimmung mit dem Landratsamt notwendig. Einzelheiten in den Hinweisen des Landratsamtes, abrufbar auf der Homepage der Gemeinde, rechts unter „Schnellzugriff“ und „Bodenaushub“.<br /> Beim <strong>Kindergartenausschuss</strong> am 27.11.2024 stellte Leiterin Monika Gaßner die aktuellen Belegungszahlen vor: Derzeit sind 117 Kinder im Kindergarten, ab Januar 2025 sind es 123. Davon in der Krippe 23 Kinder, ein Platz ist frei. In den Gruppen im Kindergarten sind es 75 Kinder, hier sind 5 Plätze frei. Mit 25 Belegungen ist die Ameisengruppe voll. Derzeit sind 8 Migrationskinder im Kindergarten. 37 Kinder sind Vorschulkinder, darunter 5 Korridorkinder, deren Eltern entscheiden können, ob im Herbst der Wechsel in die Schule stattfindet. Der Personalstand ist sehr gut: 12 Erzieherinnen und 6 Kinderpflegerinnen kümmern sich um die Kinder. Die Kürzung von Elternzuschüssen durch die Staatsregierung betrifft den Kindergarten nicht: Die monatlich 100 EUR für jedes Kind ab 3 Jahre wird weiterbezahlt. Dies ist wichtig, denn ab 1.1.2025 werden die Gebühren um 15,00 EUR erhöht. Der vorgelegte Haushaltsplan für 2025 ergibt rechnerisch ein Defizit von rund 80.000 EUR. Es ist aber zu erwarten, dass durch verbesserte Einnahmen bei der Endabrechnung die Bilanz wesentlich besser ausfällt. So war das auch für das Jahr 2023: Ein kalkuliertes Defizit von 21.000 EUR veränderte sich zu einem Gewinn von 42.000 EUR.<br /> Bei einem Treffen mit Andreas Hüttl vom Landratsamt, Thomas Wolfmeier vom Alt-Neuöttinger Kieswerk und dem Planer Herrn Staller am 2.12.2025 wurde der aktuelle <strong>Planungsstand für die PFAS-Monodeponie</strong> im Industriegebiet durchgesprochen. Wesentliche Punkte waren die Klärung der Zu-und Abfahrtswege für die LKW, insbesondere zu Stoßzeiten und dem anfänglichen Parallelbetrieb (Abfuhr von Kies, Einbau von Aushub). Es wird dazu auch ein Verkehrsgutachten erstellt und möglicherweise muss ein zusätzlicher Fahrweg ausgebaut werden, um einen Ringverkehr zu ermöglichen. Im südlichen Bereich befinden sich die Betriebsgebäude, die Aktivkohlefilteranlage und die LKW-Waage. Dafür sind die notwendigen Infrastruktureinrichtungen wie Strom, Wasser, Kanal zu erstellen. Die Gemeinde ist dabei für den Abwasserkanal zuständig, hier werden die Einzelheiten der Leitungsführung noch geklärt. Wesentlicher Inhalt der Besprechung war die Stellungnahme der Gemeinde gegenüber der Regierung von Oberbayern. Die darin enthaltenen Forderungen werden, soweit es die Monodeponie unmittelbar betrifft, weitgehend berücksichtigt. Wesentlich ist die Mindestüberdeckung zum Grundwasser mit 2 Metern, die Errichtung von Messstellen im Zu- und Abstrombereich, die Koordination mit anderen Großprojekten in diesem Bereich und die rechtzeitige Klärung der Ausgleichsflächen, insbesondere für Bannwald. Hier sind die Hürden sehr hoch, da unmittelbar angrenzend geeignete Flächen nur sehr schwer erlangt werden können. Der Zeitplan wird weiterhin eingehalten, im 1. Quartal 2025 soll das Planfeststellungsverfahren starten.<br /> Die vertretungsberechtigten Personen für das <strong>Bürgerbegehren gegen die Windkraftanlagen</strong> haben gegen die Nichtzulassung des Bürgerbegehrens Klage zum Verwaltungsgericht München erhoben. Die Klage wurde zur Fristwahrung eingereicht, eine Klagebegründung liegt noch nicht vor. Mit Schreiben vom 6.12.2024 haben wir dem Verwaltungsgericht alle erforderlichen Unterlagen vorgelegt. Am 5.12. hatte ich ein Telefongespräch mit Frau Neudert. Dabei erklärte ich mich bereit, jederzeit in Beisein ihres anwaltlichen Vertreters ein Gespräch über die Klage und Möglichkeiten einer außergerichtlichen Verständigung zu führen. Einen Terminvorschlag dazu gibt es bislang nicht.<br /> Information zum <strong>Feuerwehrbedarfsplan</strong>: Mit etwas zeitlicher Verzögerung hat die beauftragte Firma jetzt die erste Vorstufe, den sog. Projektplan, im Entwurf übersandt. Er wurde den Kommandanten zur Prüfung und Ergänzung zugeleitet und sie haben dies in einem gemeinsamen Treffen Anfang Dezember bereits gemacht. Für 8. Januar ist jetzt ein gemeinsames Gespräch vereinbart, bei dem alle Anmerkungen und Korrekturen zusammengefasst und dann als Stellungnahme der Gemeinde der IBG zugeleitet werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Mit dem Ingenieurbüro HPC wurde der Deckenbau in Holzhausen abgeklärt. Dabei wurde klar, dass die Oberflächenentwässerung im Straßenkörper nicht möglich ist, weil kein entsprechender Platz dafür vorhanden ist. Die Entwässerungseinrichtungen werden deshalb im Feldweg Richtung Norden und in einer gemeindlichen Fläche beim Bushäuschen untergebracht. Die Baukosten hierfür sind hoch. Eine Alternative gibt es nicht. Die in den Jahren 2019 und 2023 bereits bereitgestellten Mittel reichen nicht. Es ist eine Nachfinanzierung in Höhe von 175.000 € erforderlich. Die Nachfinanzierung muss über einen Nachtragshaushalt oder den Haushalt 2026 erfolgen. Zunächst sollte jede weitere Straßenbau-Investition darauf geprüft werden, ob sie geschoben werden kann.<br /> Die PV-Anlage an der Kläranlage ist montiert und wird demnächst in Betrieb genommen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem Arbeitskreis Energie</strong><br /> Am 02.12.2024 fand die 4. Sitzung des AK-Energie statt.<br /> Zu Beginn stellte Bgm. Wolfgang Beier das Protokoll des Energiegespräches vom 24.07.2024 vor und informierte den AK über die wesentlichen Inhalte der Veranstaltung.<br /> In der Folge wurde über die Konsequenzen der Skizzierungen von Energiewendeleitung und den zugehörigen Suchräumen für das Umspannwerk gesprochen.<br /> Vor dem Hintergrund, der weit gefassten und schematisch gezeichneten Suchräume wurde, Tennet gebeten bereits in der Sitzung formulierte Fragen zu beantworten und eine Skizzierung von Zu- und Ableitungen aller Spannungsebenen zu den Suchräumen des Umspannwerkes zu liefern.<br /> Weiter wurden zwei Arbeitsgruppen gebildet, die sich intensiv mit den Standorten und dazugehörigen Leitungsführungen sowie mit alternativen Isolierstoffen zur Verringerung des benötigten Flächenbedarfes beschäftigen.<br /> Hans Meier und Robert Eckl beleuchteten die Studie Trans4In, die als Grundlage für die Bestimmung des Energiebedarfes im ChemDelta Bavaria dient und kamen zu dem Ergebnis, dass die Angaben der Studie plausibel und nachvollziehbar sind.<br /> Zum Abschluss wurde das Schreiben „Offener Brief zum Projekt „Windindustrieanlagen im Staatsforst&quot;“ vom 23.08.2024 besprochen und beschlossen zu den Punkten im weiteren Genehmigungsprozess des Projektes Stellung zu nehmen. (<em>Wolfgang Straubinger</em>)</p>
<p class="bodytext"><strong>Errichtung eines Fremdfirmendorfs im Industriegebiet</strong><br /> Im Haiminger Industriegebiet gibt es Bewegung: Auf einer Fläche von ca. 2 ha plant die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen die Errichtung eines Partnerfirmendorfes mit Standorten für 6 Firmen. Es handelt sich dabei um Dienstleistungsfirmen für die OMV, die bis Mitte kommenden Jahres das Werksgelände verlassen müssen. Dem konkreten Bedarf entsprechend werden auf den einzelnen Parzellen Container und Lagerhallen aufgestellt. Die Erschließung – Straße, Wasser Kanal, Strom – plant die WiFöG und es besteht dafür jetzt ein erheblicher Zeitdruck. Deswegen gab es am 3.12.2024 einen gemeinsame Besprechungstermin mit allen beteiligten Fachabteilungen des Landratsamtes, um alle Anforderungen für das Genehmigungsverfahren festzulegen und damit zu beschleunigen. Seitens der Gemeinde ist die Kanalerschließung zu ermöglichen und die Versorgung mit Löschwasser sicherzustellen. Nach derzeitigem Planungsstand erfordert dies aber keine großen Aufwendungen und kann auch zeitnah erstellt werden. Der zeitliche Horizont für dieses Partnerfirmendorf beträgt 5 Jahre, danach soll ein gemeinsames Konzept auch für Dienstleisterfirmen von Wacker auf der Erweiterungsfläche des Güterterminals entwickelt werden. Der Gemeinderat wird dann mit der Planung befasst, wenn die Anträge auf Baugenehmigungen eingereicht werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Jahresrechnung 2023 Kita St. Stephanus</strong><br /> Die Jahresrechnung für das Jahr 2023 wurde von der Bischöfl. Finanzkammer Passau erstellt und jetzt offiziell der Gemeinde zugeleitet. Dies ist deswegen notwendig, da gemäß unserer Trägervereinbarung mit der Kirchenstiftung Niedergottsau ein mögliches Betriebsdefizit zu 70% zu tragen wäre. Entgegen der ursprünglichen Haushaltsplanung schloss aber auch dieses Rechnungsjahr mit einem positiven Ergebnis ab. Nach Einrechnung aller Zuschüsse, deren Eingang bei Aufstellung des Haushalts nicht sicher ist, ergibt sich ein Plus von 42.010 EUR. Dieser Überschuss wird, wie auch in den zurückliegenden Jahren, der Rücklage zugeführt und sichert die Zahlungsfähigkeit des Trägers. Der Überschuss ist auch ein Beleg für eine gewissenhafte und verantwortungsbewusste Leitung des Kindergartens, nicht nur pädagogisch, sondern auch wirtschaftlich. Bei der letzten Sitzung des Kindergartenausschusses hat der Bürgermeister dies in Dankesworten auch zum Ausdruck gebracht.</p>
<p class="bodytext"><strong>Abschluss des Jahres 2024</strong><br /> Die letzte Sitzung de Jahres 2024 ist Gelegenheit für einige zusammenfassende und wertende Gedanken.<br /> Das Jahr war voll gefüllt mit Themen und Projekten, es war überraschend, herausfordernd, in vielen Dingen erfreulich, aber auch enttäuschend. Um das zu verdeutlichen reichen einige Stichworte: Klimawandel und die notwendige Transformation, Windräder, Stromleitungen, Umspannwerk; die Belastung unserer Böden und der Umgang damit, Monodeponie, Begrenzung der Baumöglichkeiten; Verzögerung bei der Genehmigung der Bauhofhalle, mühsame Genehmigungsverfahren für Aufzug am Rathaus, Container für die Feuerwehren und PV-Anlage für die Kläranlage; zwei Bürgerbegehren und eine Reihe von Info-Veranstaltungen; der stellvertretende Ministerpräsident bei der Bürgerversammlung, viele Bürgerinnen und Bürger, die offen und mit Verständnis an gemeindlichen Projekten mitwirken, der AK Energie, der von Sachkompetenz und viel Engagement getragen wird; viele Vereine und Gruppen, die mit großen und kleinen Veranstaltungen das Leben in der Gemeinde prägen und zusammenhalten.<br /> Allen ein großer und herzlicher Dank.<br /> Besonders danke ich Euch Gemeinderäten für die sachliche, vertrauensvolle und großartige Zusammenarbeit. Jedes der oben genannten Themen wäre Anlass für gegensätzliche Positionen, Polarisierung, Streit. Wir haben sachlich die Meinungen ausgetauscht, den besten Weg zum Ziel ausgelotet und dann meist eine einhellige Entscheidung getroffen. Dieser gemeinsame Weg war für mich der größte Pluspunkt in diesem Jahr. Auch wenn uns zutiefst berührt, dass wir nicht alle gemeinsam am Tisch sitzen, sondern uns seit einem halben Jahr unser 2.Bürgermeister Josef Pittner fehlt.<br /> Und ich danke herzlich der Mannschaft im Rathaus, die zusätzlich zu den genannten Themen noch den ganzen Verwaltungs- und Bürokratieaufwand zu bewältigen hat und das schwierige Thema neue Grundsteuer mit Bravour gemeistert hat. Vielen Dank auch den Männern vom Bauhof, die in vielen Dingen ganz nah am Menschen sind und fast rund um die Uhr gute Arbeit gemacht haben. Und trotzdem: Die Arbeit geht nie aus.<br /> Das gilt sicher auch für das kommende Jahr 2025: Die Arbeit geht nie aus. Und wir können uns nur mit Vertrauen und Hoffnung vornehmen, die uns gestellten Aufgaben gut zu erledigen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 14.11.2024</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-14112024/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=00c889b005858c8c7a22d3362e4d6c3f</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Am 19.10.2024 war das <strong>Schirmherrn- und Festdamenbitten</strong> der Feuerwehr Haiming ein toller Start in das große Festjahr 2025. Lustig, unterhaltsam, kreativ und auch manchmal spannend haben sich die Verantwortlichen der Feuerwehr das Ja der Festdamen und des Schirmherrn für die Mitwirkung beim 150-jährigen Jubiläum erarbeitet.<br /> Die Fa. Verbund hat mit Mail vom 23.10. mitgeteilt, dass sich die <strong>Sanierungsarbeiten am Damm</strong> wegen naturschutzrechtlicher Auflagen verzögern. Baubeginn konnte nicht im Juli sein, sondern erst im Oktober und deswegen verschiebt sich das Bauende jetzt auch um 3 Monate. Je nach Witterung und auch Dauer winterlicher Verhältnisse wird das Bauende voraussichtlich Mitte April 2025 sein. Während der Weihnachtsfeiertage bis 12. Januar wird nicht gearbeitet werden.<br /> Am 31.10.2024 gab es zum Thema <strong>Bodenbelastung mit PFAS-Stoffen</strong>, vor allem PFOA, eine Bürgermeisterdienstbesprechung. Ausgangspunkt sind dabei die neuen, verschärften Leitlinien zum Umgang mit belastetem Bodenaushub, die wegen der sog. Null-Toleranz bei belastetem Bodenaushub praktisch zu einer Art Baustopp in einem großen Teil des Landkreises geführt hat. Denn es ist zwingend eine Beprobung des Material vorgeschrieben und in den Verfüllgruben des Landkreises darf kein Material mehr eingebracht werden, in dem eine PFAS-Belastung festgestellt wird. Da zugleich auch die Methode für die Beprobung verschärft wurde, hat sich das sog. Belastungsgebiet auf ca. 2/3 der Landkreisfläche ausgeweitet. Bei dieser Besprechung war einhelliger Tenor, dass diese Leitlinien verändert und den Bundesleitlinien angepasst werden müssen. Danach wäre nämlich wieder eine praktikable Handhabung mit Schwellenwerten für PFOA-Belastung möglich und gering belastetes Material könnte wieder normal verfüllt werden. Bislang gibt es aber seitens des Ministeriums keine Zusage für eine Veränderung der Leitlinien; es werden aber Verhandlungen geführt. Im Nachgang zur Bürgermeisterdienstbesprechung hat das Landratsamt eine Handreichung zum Umgang mit belastetem Bodenmaterial veröffentlicht, die über unsere Homepage abgerufen werden kann. Wesentlich sind zwei Grundsätze: Bodenaushub so weit wie möglich vermeiden und unter der Bagatellgrenze von 500 cbm bleiben. Denn dann kann auf eine Beprobung verzichtet werden und eine Verwendung im näheren Umfeld des Aushubgeländes ist möglich. Jeder Einzelfall ist dabei aber mit der zuständigen Stelle des Landratsamtes abzusprechen., wenn das Bodenmaterial vom Grundstück weggebracht wird. Die Kontaktdaten sind in der Handreichung abgedruckt.<br /> Weitere Themen waren die Planung der Monodeponie und ein Rechtsgutachten zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegenüber 3 M als Verursacher. Bei der Monodeponie geht man von einer Genehmigung im Jahr 2025 aus; ungeklärt ist aber derzeit noch die Finanzierung von Errichtung und Betrieb. Erst wenn dafür Klarheit besteht, wird auch das Zwischenlager für die notwendigen Baumaterialien eingerichtet, was für unser Gemeindegebiet eine Entlastung beim Umgang mit Bodenaushub bringen würde. Die Möglichkeiten für Schadensersatzansprüche werden im Gutachten bejaht; schwierig ist die Durchsetzung für einzelne Geschädigte. Hier wird sich die Gemeinde in weiteren Gesprächen mit dem Landratsamt dafür einsetzen, dass es eine Pool-Lösung gibt, also die Geltendmachung für Privatpersonen in einfacher Form möglich ist. Ideal wäre eine unbürokratische Entschädigung aus einem Fonds.<br /> Am 28.10. und 4.11.2024 informierte <strong>Tennet</strong> in einem Online-Infozirkel die Bürgermeister über die <strong>aktuellen Planungen</strong> für die 380 kV-Ersatzbauleitung Pirach – Tann und den Neubau der Energiewendeleitung Burghausen – Simbach mit den Umspannwerken. Jeweils im Anschluss wurden diese Planungen in Infomärkten in Simbach, Burghausen und Marktl der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ersatzbauleitung berührt das Gemeindegebiet Haiming nicht; die jetzt bereits konkret dargestellten Mastenstandorte sind aber im Bereich westlich der B 20 von Belang, denn nach unseren Forderungen soll die Leitungsführung so modifiziert werden, dass ein Umspannwerk westlich der B 20 eingebunden werden kann. Denn ein solcher Standort für das Umspannwerk, nahe dem Bayernwerk-Umspannwerk bei der OMV, würde aus unserer Sicht die meisten Synergien bieten. Dies war auch Thema beim AK-Energie beim Gespräch mit den Vertretern von Tennet.<br /> Hinsichtlich der Leitung Burghausen – Simbach gab es beim Info-Zirkel eine unangenehme Überraschung: Tennet hat den Suchkreis für das Umspannwerk verändert und stellt jetzt eine Fläche zwischen Haiming und Viehhausen bzw, Haarbach und Winklham als Optionsfläche dar. Eine Fläche im Bannwald nördlich unseres Industriegebietes wird zwar von Tennet priorisiert, aber – sie deren Aussage – muss in der Planungsphase immer auch eine Alternative benannt werden. Seitens des Bürgermeisters wurde diese Fläche nördlich Haiming als vollkommen ausgeschlossen bezeichnet und verlangt, sie wieder aus der Planung zu nehmen. Auch im AK Energie war der Standort für ein Umspannwerk wesentliches Thema. Hier wurde in der Diskussion mit Tennet großer Wert darauf gelegt, durch geeignete technische oder organisatorische Maßnahmen den Flächenbedarf für ein Umspannwerk zu veringern. Zur Leitungsführung selbst gab es seitens Tennet beim Info-Zirkel noch keine Aussagen, hier gibt es noch keine Festlegung.<br /> Am 9.11.2024 fand die von der Gemeinde Haiming vorgeschlagene <strong>Waldbegehung</strong> im Daxenthaler Forst statt. Vertreter von Qair und Dr. Utschig von den Bayer. Staatsforsten erläuterten an zwei ausgewählten Standorten für Windkraftanlagen den notwendigen Flächenbedarf, die Kriterien für die Auswahl der Standorte und die waldbaulichen Auswirkungen. Für die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, überwiegend aus der Gemeinde Haiming, wurde sehr deutlich, welcher Flächenbedarf für den Turm des Windrades, für die Kranstellfläche und für den Kranausleger entsteht. Waldbaulich von Bedeutung ist, dass die Standorte dort sind, wo vom Alter der Bäume her in den kommenden Jahren Fällaktionen erforderlich wären, dass keine ungeschützten Waldränder entstehen und ein Großteil der beanspruchten Fläche nach den Bauarbeiten wieder genutzt wird als Wiesen- oder Sukzessionsfläche. Auch wenn auf der Fläche für Kran und Kranausleger keine Bäume mehr wachsen, entstehen ökologisch wertvolle Bereiche, die die Biodiversität im Wald erhöhen. So dienen Flächen für Windkraftanlagen dem Waldumbau, auch wenn sich optisch der Wald in Erscheinungsbild und Struktur verändert.<br /> Statistische Daten von unserem <strong>Geschwindigkeitsmessgerät</strong>: Vom 10.10. bis 6.11.2024 stand es in der Erlenstraße, unmittelbar an der Abbiegung zum Zehentweg, auf Höhe Grundstück Asenkerschbaumer. In dieser Zeit wurden 1.321 Fahrbewegungen registriert. 150 unter 10 km/h, 760 unter 20 km/h und 377 unter 30 km/h. Schneller als 40 km/h fuhr kein Fahrzeug. Der größte Tageswert betrug 65 Fahrbewegungen, der geringste 18. Die Messung erfolgte auch deswegen, weil Anlieger sich über zu viel Verkehr in der Erlenstraße beschweren und Abhilfe seitens der Gemeinde erwarten.<br /> Am 11.11. wurde im Rahmen der <strong>Aktion Plant for the Planet</strong> die Pflanzung am Schulwald fortgesetzt. 16 Mädel und Buben der 3. Klasse haben unter Anleitung von Felix von Ow wieder rd. 300 junge Baumpflanzen eingesetzt und damit ein sichtbares Zeichen für Schutz der Umwelt und Einsatz für das Klima gegeben.<br /> Jetzt steht der <strong>Termin für die Bundestagswahl</strong> fest: Sonntag, 23. Februar 2025. In Haiming gibt es wieder 3 Wahllokale für die Stimmabgabe und 3 für die Briefwahl. Dafür werden 36 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gebraucht. Ich bitte die Bürgerinnen und Bürger sich für diese interessante Aufgabe im Rathaus zu melden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Bauarbeiten für die PV-Freiflächenanlage bei der Kläranlage haben begonnen. Der Zaun wurde gesetzt, die Messpunkte für die Rammpfähle bestimmt und der Dachbodenausbau begonnen. Die Aufstellung der Solarmodule ist für die nächsten Wochen vorgesehen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem Arbeitskreis Energie</strong><br /> In seinem Bericht aus dem AK Energie informierte Stefan Mayerhofer zunächst über die Vorträge der VHS in Burghausen zum Thema „Energiewirtschaft bis Kreislaufwirtschaft“. Insbesondere in der abschließenden Podiumsdiskussion wurde wieder deutlich, dass die Industrie im Chemiedreieck fähig und bereit ist, die Transformation der Energiewende zu schaffen. Voraussetzung für das Ziel, 100% des CO2-Ausstoßes zu vermeiden ist die Bereitstellung großer Strommengen, das 2,5-fache des heutigen Bedarfs. Dazu kommen muss Wasserstoff als notwendiger Grundstoff für Produktion und Energie. Bedeutend ist auch die Strategie von Wacker, aus CO2 und Wasserstoff Methanol als Produktionsrohstoff zu gewinnen; hier ist eine Partnerschaft mit den Zementwerken Rohrdorf geplant.<br /> Bei einer Diskussionsrunde in Neuötting stand die finanzielle Bürgerbeteiligung an Windkraftanlagen im Focus. Dies bringt im Ergebnis eine große Akzeptanz für Windräder.<br /> Bei der Sitzung des AK Energie waren Verantwortliche von Tennet zu Gast und es wurden sehr intensiv alle Aspekte der Planungen für 380 kV-Leitung und Umspannwerk diskutiert. Die im Vorfeld von AK-Mitgliedern eingereichten 35 Fragen an Tennet wurden teilweise beantwortet; Tennet sichert aber eine schriftliche Antwort zu. Intensiv wurden hinsichtlich des Umspannwerks örtliche Alternativen besprochen, insbesondere auch westlich der B 20. Hier wurde Tennet aufgefordert, die Trassenführung der Ersatzbauleitung Pirach – Tann so zu modifizieren, dass ein Umspannwerk westlich B 20, etwa in Höhe OMV (ein Standort, den auch die Stadt Burghausen vorschlägt) technisch und von den Leitungsführungen her möglich ist. Auch wurde dringend empfohlen, den Flächenbedarf für das Umspannwerk zu reduzieren, um die Akzeptanz einer Platzierung im Bannwald zu erhöhen. Erneut wurde aber auch deutlich, dass die verschiedenen Akteure immer noch zu wenig ihre Planungen untereinander abstimmen. Dies gilt auch für ein mögliches Wasserstoff-Kraftwerk. In der Januar-Sitzung des AK wird Bayernwerk zu Gast sein.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bebauungsplan Haiming-West II</strong><br /> In der zweiten Runde der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gab es nochmals einige Anregungen und Anmerkungen, die aber nicht zu einer wesentlichen Änderung der Planung oder der Festsetzungen des Bebauungsplanes führten. So teilt die Regierung von Oberbayern mit, dass die Planung mit den Erfordernissen der Raumordnung in Einklang steht. Sie regt aber wegen des Grundsatzes der Innenentwicklung vor Außenentwicklung an, dass in der Begründung dargelegt wird, warum geeignete Flächen im Innenbereich von Haiming nicht zur Verfügung stehen. Unter Bezugnahme auf geführte Gespräche mit Eigentümern wird dies noch ergänzt. Von der Abteilung Bodenschutz des Landratsamtes wurde hinsichtlich des Umgangs mit dem belasteten Boden ein, der aktuellen Situation angepasster Text vorgeschlagen, der wortgleich als Hinweis in den Bebauungsplan übernommen wird. Vom Gesundheitsamt wird vorgeschlagen, den Schwarzen Holunder von der Pflanzliste zu streichen, da deren rohe Beeren und Blätter giftig sind. Dem wird nachgekommen, obwohl die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes fordert, dass die Pflanzliste nur autochthone Pflanzen enthalten darf und diese Liste auch verpflichtend sein soll. Es bleibt bei der Empfehlung zur Verwendung von autochthonen Saat- und Pflanzgut, da es auch zahlreiche heimische Pflanzen gibt, die nach strenger Definition nicht als autochthon gelten. Auf Anregung dieser Abteilung wird in den Festsetzungen der Hinweis aufgenommen, dass Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht werden sollen. Die Empfehlung der Abteilung Immissionsschutz wird übernommen, wonach der Verantwortliche für ein Bauvorhaben im Rahmen der Genehmigungsplanung Nachweise zum Schallschutz erbringen muss. Eine erneute umfangreiche Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes führt lediglich zu kleineren redaktionellen Änderungen, denn alle wesentlichen Gesichtspunkte sind bereits im Entwurf des Bebauungsplanes enthalten. Seitens des Wasserzweckverbandes wird auf gesetzliche oder praktische Selbstverständlichkeiten hingewiesen (z.B. eine Wasserleitung nicht zu überbauen); ansonsten kann zur Versorgung mit Trinkwasser erst Stellung genommen werden, wenn das konkrete Bauvorhaben bekannt ist. Nach den jeweiligen Abwägungsbeschlüssen konnte dann der Gemeinderat den endgültigen Satzungsbeschluss für das Baugebiet Haiming-West II fassen und damit das Bauleitplanverfahren abschließen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Haushalt 2025</strong><br /> Das Gesamtvolumen des Haushalts 2025 nähert sich mit insgesamt 9.694.000 EUR den sehr mageren Haushaltsjahren 2015 und 2016 an. Dies spiegelt sich vor allem in niedrigen Einnahmen bei der Gewerbesteuer wider (360.000 EUR), weiterhin keiner Schlüsselzuweisung und damit reduzierten Ausgaben für Investitionen. Erfreulich sind die Einnahmen bei der Einkommensteuer (2.166.000 EUR), sie sind Zeichen für eine gute Einkommensstruktur bei den Arbeitnehmern, die in der Gemeinde wohnen. Weitere Einnahmen sind Umsatzsteueranteil (200.000 EUR), Grundsteuer (383.000 EUR, mit großer Unsicherheit wegen der Grundsteuerreform) und Zuweisungen des Staates (206.500 EUR). Der Verwaltungshaushalt kann wiederum nur durch eine Zuführung aus dem Vermögenshaushalt ausgeglichen werden (1.966.000 EUR), da die Kreisumlage als größter Ausgabeposten (2.459.800 EUR) wiederum den Großteil der Einnahmen verbraucht. Im Verwaltungshaushalt werden alle Personal- und Sachkosten abgedeckt, die regelmäßig anfallen. Darunter alle Personalkosten mit 1.139.000 EUR, der gesamte Sachaufwand für die Schule (389.100 EUR), der Kostenanteil der Gemeinde für Krippe und Kindergarten (1.025.350 EUR), Bauamt und Bauhof (662.200 EUR) und die allgemeine Verwaltung (806.950 EUR). Für verschiedene Bereiche dieser Ausgaben gibt es Einnahmen (z.B. Gebühren Kläranlage) und öffentliche Zuschüsse (Personalkosten Kita, Zuschuss Schülerbeförderung ua), die in der Summe 1.035.650 EUR ausmachen. Bei der Abwasserbeseitigung ergibt sich derzeit ein Defizit von 99.300 EUR, das über die Schwankungsrücklage abgedeckt wird. Turnusgemäß werden 2025 die Gebühren für das Abwasser neu kalkuliert und dabei sind dann die gestiegenen Kosten für Energie und Entsorgung Klärschlamm zu berücksichtigen.<br /> Im Vermögenshaushalt mit einem Gesamtvolumen von 3.237.000 EUR tauchen wichtige Maßnahmen und Investitionen nicht oder nur mit reduzierten Beträgen auf, da die Ausgaben dafür bereits in den Haushalten 2023 und 2024 eingeplant waren. Dies gilt für den Neubau des Bauhofs, für den Aufzug am Rathaus und die Sanierung der Ortsdurchfahrt Holzhausen, 2.Abschnitt. Größere Investitionen im Jahr 2025 sind Maßnahmen zur Verbesserung der Oberflächenentwässerung in der Salzachstraße (70.000), Sanierung Teilstück Zehentweg (50.000 EUR), Ausstattungen in der Kläranlage (23.000 EUR), neue Klassenzimmereinrichtung Schule (21.500 EUR), Erwerb von Grundstücken (265.000 EUR) und Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke beim Breitbandausbau (451.250 EUR). Auf der Einnahmenseite fallen die Zuschüsse für Breitbandausbau (483.600 EUR), Investitionspauschale Land (50.000 EUR), und Verkauf von Grundstücken (250.000 EUR) ins Gewicht. Die Lücke im Vermögenshaushalt wird gedeckt durch eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage in Höhe von 2.099.650 EUR. Diese Rücklage beträgt am Ende des Haushaltsjahres noch 4.271.306 EUR und wird benötigt, um die weiteren Haushaltsjahre weiterhin ohne Kreditaufnahme abzusichern. Langfristig ist es aber wichtig, dass sich die Einnahmesituation der Gemeinde nachhaltig verbessert, da für viele Ausgabepositionen die Einwirkungsmöglichkeiten der Gemeinde beschränkt sind.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neuabschluss Konzessionsvertrag Strom</strong><br /> Die Bayernwerk Netz GmbH nutzt zum Betrieb ihres Niederspanungsstromnetzes, mit dem alle Haushalte mit Strom versorgt werden, die öffentlichen Straßen und Grundstücke der Gemeinde. Die Rechtsgrundlage dafür ist der Konzessionsvertrag, der auch die Gegenleistung, die Konzessionsabgabe, regelt. Dieser Konzessionsvertrag beruht auf gesetzlichen Vorgaben und darf eine Laufzeit von 20 Jahren nicht überschreiten. Der mit Bayernwerk bestehende Vertrag läuft zum 5.11.2026 aus. Grundsätzlich hätte die Gemeinde die Möglichkeit, das Stromnetz selbst zu übernehmen und zu betreiben. Dies ist aber für uns nicht sinnvoll, deswegen wurde entsprechend der gesetzlichen Vorgaben der Abschluss eines neuen Konzessionsvertrages neu ausgeschrieben. Innerhalb der Frist hat sich lediglich Bayernwerk beworben; deren Angebot entspricht in vollem Umfang den Ausschreibungsbedingungen. Die dabei verlangte Konzessionsabgabe entspricht den gesetzlichen Höchstgrenzen und beträgt 1,32 ct/kWh. Für Schwachlaststrom und Sondervertragskunden gibt es geringere Sätze. Ungeregelt bleibt der Stromtransport in umgekehrter Richtung, nämlich die Einspeisung des PV-Stroms ins öffentliche Netz. Auch hier werden die Leitungen auf Gemeindegrund genutzt – die gesetzlichen Vorgaben sehen dazu aber keine Regelung vor. Die Konzessionsabgabe geht auch kontinuierlich zurück, der sich der Strombezug durch die Eigenstromverbrauchsanlagen deutlich verringert. Der von der Bayernwerk Netz GmbH angebotene Vertrag umfasst das gesamte Gemeindegebiet und läuft vom 6.11.2026 bis 5.11.2046. Der Gemeinderat hat das Vertragsangebot angenommen; der neue Konzessionsvertrag wird mit der Bayernwerk Netz GmbH abgeschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zweckvereinbarung mit Gemeinde Kirchdorf</strong><br /> Seit vielen Jahren bietet die Gemeindeverwaltung eine Rentenberatung an, die auch sehr gut nachgefragt wird. Dies ist auch wichtig, weil es immer schwieriger wurde, im Landratsamt für die Beratung einen zeitnahen Termin zu bekommen. Mit Frau Simone Strohhammer hat die Gemeinde auch eine sehr qualifizierte Kraft für diese Beratung, die auch mit Schulungen sich immer auf dem aktuellen Stand hält. Jetzt hat ihre Heimatgemeinde Kirchdorf sie dafür gewonnen, in gewissen Umfang auch dort die Rentenberatung zu übernehmen. Dazu besteht dann ein gesondertes Arbeitsverhältnis, das unseren Arbeitsvertrag nicht berührt. Wir haben uns aber mit der Gemeinde Kirchdorf darauf verständigt, das wir in Zukunft die Kosten von Fortbildungen für Frau Strohhammer aufteilen. Zur Berechnung werden hinsichtlich der Lohnkosten ein Durchschnittssatz und für Reisekosten und Seminargebühren die tatsächlichen Kosten herangezogen. Die Aufteilung erfolgt gemäß den unterschiedlichen Einwohnerzahlen: Haiming trägt 32,74% und Kirchdorf 67,26%. Die entsprechende Zweckvereinbarung zwischen den beiden Gemeinden hat der Gemeinderat einstimmig gebilligt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-235</guid>
						<pubDate>Mon, 21 Oct 2024 09:39:00 +0000</pubDate>
						<title>Bekanntmachung</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bekanntmachung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=6af252190bc5e02088519c94df25f036</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/Bekanntmachung_21.10.2024.pdf">Bekanntmachung - Einsicht Entwurf Flächennutzungsplan </a></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-234</guid>
						<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 17.10.2024</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-17102024/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=9bf6a2dd422cdef2e2a97e6818c8cad1</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Zum Schulbeginn steht immer unser <strong>Geschwindigkeitsmessgerät </strong>am Pfarrhof. Die Auswertung für den Zeitraum 9.9.2024 bis 9.10.2024 ergab 19.473 Fahrbewegungen, davon sind 2.883 mit weniger als 30 km/h gemessen worden. 10.958 Fahrzeuge fuhren langsamer als 50 Km/, 5.172 Fahrzeuge hatten eine Geschwindigkeit zwischen 50 und 60 km/h. Die höchste gefahrene Geschwindigkeit betrug 85 km/h, der Taghöchstwert waren 754 Fahrzeuge.<br /> Auf Veranlassung des Bürgermeisters hat die Autobahnpolizei Mühldorf am 30.9.2024 in der Zeit von 8.55 Uhr bis 10.00 Uhr an der Burghauserstraße Richtung Ortsmitte mit einem Radargerät <strong>Geschwindigkeitsmessungen</strong> durchgeführt. Die kurze Dauer erklärt sich daraus, dass es nur einen geringen Fahrzeugdurchlauf gab. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung wurde nicht festgestellt. Es wird in diesem Jahr noch einen weiteren Messtermin im Herbst und zwar nachmittags geben. Mit dem Bericht über die Geschwindigkeitsmessung hat PHM Brodschelm von der PI Burghausen zugleich eine Auswertung über das Unfallgeschehen in der Burghauserstraße mitgeteilt. Für den Zeitraum von 01.01.2019 bis 30.09.2024 sind nur drei Verkehrsunfälle in der Unfallstatistik verzeichnet, bei denen es glücklicherweise zu keinen Personenschäden kam. Bei einem Unfall kam es nach einem Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot zu einem Spiegelstreifer, bei einem weiteren Unfall wurde ein geparktes Fahrzeug beim Rangieren beschädigt. Der dritte Unfall war ein Wildunfall mit einem Hasen. Überhöhte Geschwindigkeit ist bei keinem dieser Unfälle als Ursache verzeichnet.&nbsp; Aus Sicht der Polizei Burghausen ist die Burghauser Straße in Haiming deswegen nicht als unfallauffällig zu bewerten.<br /> Im <strong>Kindergarten St. Stephanus</strong> hat sich für das Kindergartenjahr 2024/25 der neue Elternbeirat konstituiert. Ihm gehören an: Julia Dreier, Veronika Poschinger, Erika Weidner, Andreas Liebl, Franziska Gaßner, Martina Prostmaier, Stephanie Sewald und Anna Unterhaslberger. Vorsitzende des Elternbeirats ist Stephanie Sewald.<br /> Mit einer <strong>Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO)</strong> wurden in § 45 Abs. 9 StVO die Ausnahmetatbestände zur Begrenzung der Geschwindigkeit auf 30 km/h innerorts erweitert. Dies ist jetzt auch möglich im unmittelbaren Bereich von an diesen Straßen gelegenen Fußgängerüberwegen, Spielplätzen und hochfrequentierten Schulwegen. Der Bauausschuss hat deswegen befürwortet, einen entsprechenden Antrag auf 30 km/h-Beschränkung an der Hauptstraße bis etwa Einmündung Fahnbacherstraße beim Landkreis als zuständige Straßenverkehrsbehörde zu stellen. Mittlerweile hat uns eine Mail der Abteilung Verkehrswesen des Landratsamtes Altötting zu dieser Thematik erreicht. Darin wird gebeten, Anträge auf der Grundlage des erweiterten § 45 Abs. 9 StVO erst zu stellen, wenn die für die Auslegung und Umsetzung maßgebliche VwV-StVO in Kraft getreten ist. Dies wird im Frühjahr 2025 sein. Denn dann wird präzise erläutert werden, was ein „hochfrequentierter“ Schulweg ist und unter welchen Voraussetzungen vor Schulgebäuden eine Geschwindigkeitsregelung möglich ist. Einen Vorgeschmack darauf liefert bereits ein Schreiben des zuständigen Staatsministeriums vom 27.9.2024, in dem ausgeführt wird, dass örtliche Anordnungen nur dort getroffen werden können, wo dies auf Grund der besonderen Umstände zwingend geboten ist. Diese Umstände sind zu ermitteln, zu dokumentieren und aktenkundig zu machen. Hinsichtlich der Geschwindigkeitsbeschränkungen weist das Ministerium darauf hin, dass durch die Neuregelung keinesfalls eine Erleichterung eingetreten ist und es auch keinen Automatismus für neue 30-km/h Geschwindigkeitsregelungen gibt. Vielmehr ist eine ergebnisoffene Einzelfallprüfung anhand der konkreten örtlichen Verhältnisse durchzuführen. Dazu soll, so das Landratsamt, die neue VwV-StVO abgewartet werden. Wir werden also unseren Antrag erst im Frühjahr 2025 stellen.<br /> Bei einer Besprechung am 11.10.2024 haben Frau Alea Lang und Herr Andreas Hüttl vom Landratsamt Altötting den aktuellen <strong>Planungsstand hinsichtlich der PFAS-Deponie</strong> und das Konzept für ein Baustoffzwischenlager vorgestellt. Hinsichtlich der Deponie ist das Scopingverfahren abgeschlossen, die Regierung von Oberbayern ist in der Prüfungsphase und wird zeitnah dem Landratsamt mitteilen, in welcher weise die Antragsunterlagen zu ergänzen sind. Dies wird dann geschehen und der Planfeststellungsantrag wird spätestens Anfang 2025 eigereicht werden. Mit einer Genehmigung wird für 2025 gerechnet, Baubeginn soll 2026 sein.<br /> Beim Bau der PFAS-Monodeponie werden für die Profilierung der Wandbereiche ca. 300.000 m³ Baumaterial benötigt; es handelt sich dabei um bindiges Material, in der Regel Rotlage, das als Bodenaushub anfällt. Dieses Baustoffmaterial soll bis zur Verwendung bei Errichtung der Deponie auf einem Teilbereich der sag. Max-Aicher-Fläche im Industriegebiet zwischengelagert werden. Dies hat den Vorteil, dass dann eine große Menge des benötigten Baumaterials bei Beginn der Arbeiten für die Monodeponie bereits ortsnah zur Verfügung steht und zugleich kann unter Beachtung der gesetzlichen Regeln für sog. Ersatzbaustoffe und Einhaltung der verschärften PFAS-Leitlinien Bodenaushub aus dem Landkreis verwendet werden. Geeignet ist das Material, wenn es physikalisch als Baumaterial verwendet werden kann und zugleich die Belastung nicht höher als 1,0 µg/L PFAS ist. Dann handelt es sich um VK3-Material, das entsprechend des Bundesleitfadens und auch nach der Ersatzbaustoffverordnung in Gruben eingebracht werden darf. Voraussetzung für die Zwischenlagerung im Industriegebiet ist, dass durch einen Sachverständigen die physikalische Eignung und der Grad der PFAS-Belastung festgestellt wird und erst nach Vorlage eines entsprechenden Prüfberichtes gibt das Landratsamt die Ablagerung auf dem umzäunten und überwachten Gelände frei. Der Bereich für Zwischenlagerung beträgt ca. 3 ha und es können ca. 100.000 m³ Material gelagert werden. Die einzelnen Haufwerke werden mit Folien gegen Wassereintritt abgedichtet. Mit Beginn des Baus der Monodeponie wird dieses Zwischenlager aufgelöst und das Material in die Deponie eingebracht. Mit dieser Planung werden zwei Ziele erreicht: Es wird für gering belasteten Bodenaushub aus dem Landkreis, der bisher in Gruben verfüllt werden konnte, eine Lagermöglichkeit geschaffen und zugleich steht für die Profilierung der Monodeponie Material zur Verfügung, das sonst zugekauft werden müsste. Die anfallenden Kosten sind Bestandteil der Gesamtrechnung für die Errichtung der Monodeponie; deswegen wird mit der Maßnahme auch erst begonnen, wenn mit 3M eine Finanzierungsregelung vereinbart ist. Zu klären ist auch noch ein geeignetes Wegekonzept, das auch die Interessen der am Standort ansässigen Firmen berücksichtigt. Der Gemeinderat wird mit dem Konzept zur Baustoffzwischenlagerung befasst werden, wenn der dazu notwendige Bauantrag eingereicht wurde.<br /> Ein paar Zahlen zu den Kosten für die Gemeinde als <strong>Sachaufwandsträger der Grundschule</strong>: Wir tragen die gesamten Kosten für die Lernmittel und im Haushalt sind dafür 8.800 EUR eingestellt. Die staatliche Förderung dafür beträgt gem. Bescheid vom 20.9.2024 1.164 EUR. Dabei ist zu Grunde gelegt ein Betrag von 12 EUR je Schüler. Die Schulbuskosten betrage je Tag 569,01 EUR und liegen damit um 27,06 EUR höher als letztes Schuljahr. Im Schuljahr 2022/23 betrugen die Kosten pro Schultag nur 363,80 EUR. Es sind pro Tag 2 Buse im Einsatz und dabei gibt es insgesamt 6 Fahrtrouten.<br /> Am 10.10.2024 übersandte das Wasserwirtschaftsamt Traunstein den Bericht zur technischen <strong>Überwachung der Kläranlage</strong> am 16.9.2024. Die in der wasserrechtlichen erlaubnis festgelegten Anforderungswerte, insbesondere zum Abwasservolumen, zum Abbauwert und zu einzelnen Inhaltsstoffen sind sämtlich eingehalten. So ist der Anforderungswert für Phosphor von 2,5 mg/l mit 0,41 mg/l oder für Ammoniumstickstoff von 10 mg/l mit 1 mg/l deutlich unterschritten. Dennoch sind derzeit im Bereich des Kanalnetztes Prüfungen notwendig, um den Fremdwassereintrag insbesondere bei längerem regen zu reduzieren. Dabei werden auch Kontrollschächte auf Privatgrund überprüft, um sicherzustellen, dass kein Dach- oder Oberflächenwasser ins Kanalnetz eingeleitet wird. Dies ist erforderlich, da bei erhöhter Abwassermenge, die von der Kläranlage in den Vorfluter abfließt, auch die Abwasserabgabe ansteigt und dies im Ergebnis dann wieder zu höheren Abwassergebühren führt. Also: Jeder Liter Regenwasser, der nicht in den Kanal gelangt, spart Geld.<br /> Die Fa. Tennet bietet für die Planungen der notwendigen Umspannwerke im Raum Simbach und im Raum Haiming-Burghausen einen <strong>Infomarkt für die Bürgerinnern und Bürger</strong> an. Der Termin für unseren Bereich ist am Mittwoch, 30. Oktober 2024 von 15.30 bis 19.00 Uhr im Bürgerhaus Burghausen. Dabei stehen Planer und Experten für Fragen zur Verfügung; es ist ein jederzeitiges Kommen und Gehen möglich, da es keine Vorträge gibt, sondern Infos in individuellen Gesprächen. Deswegen ist auch keine Anmeldung erforderlich. Beim nächsten Termin des AK Energie sind die Planer von Tennet vor im Rathaus Haiming, um alle Fragen zu diskutieren.<br /> Ein weiterer Terminhinweis, jetzt in Sachen <strong>Windkraftanlagen:</strong> Die von uns vorgeschlagene Waldbegehung findet statt am Samstag, 9.11.2024, von 13.30 – 16.30 Uhr. Verantwortliche von Qair und Dr. Utschig von den Bayer. Staatsforsten erläutern vor Ort die ausgewählten Standorte, erklären die Untersuchungskriterien, die dabei berücksichtigt wurden und erläutern die waldbaulichen Belange. Auch der zur Errichtung der Windkraftanlagen notwendige Platzbedarf wird dargestellt werden. Treffpunkt ist das Jagerhäusl am Kreuzungspunkt Hauptgeräumt / Mittelgeräumt. Anmeldungen zur Begehung bitte unter wp-aoe.de@qair-energy.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem Arbeitskreis Energie</strong><br /> In der GR – Sitzung vom 20.06.2024 hat der Gemeinderat die Einrichtung des Arbeitskreises Energie beschlossen. Die Mitgliederzahl wurde auf 20 Mitglieder begrenzt. Derzeit zählt der AK 17 Mitglieder. Die Leitung des AK wurde Wolfgang Straubinger übertragen.<br /> Am Montag, dem 23.09.2024 fand die erste Sitzung des AK statt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der einzelnen Mitglieder samt Nennung der Motivation an der Teilnahme am AK fand eine Grundsatzdiskussion über die Aufgabenstellung des AK statt. Diese war geprägt vom Anspruch auf Wissen über die Entwicklungen der verschiedenen und zahlreichen Großprojekte, die von außen an die Gemeinde herangetragen werden, sowie auch „eigene“ innovative Energieprojekte mit dem Ziel, Energie zu sparen bzw. Energie regenerativ zu erzeugen und den Autarkiegrad zu erhöhen.<br /> Zusammenfassend kann die Zielsetzung des AK wie folgt beschrieben werden: Transparenz – Kompetenz – Zukunftsvisionen.<br /> Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde folgende Organisationsstruktur beschlossen: Stellvertreter: Stefan Mayerhofer, Schriftführer: Berthold Schönhoff, Sitzungen finden an jedem 1. Montag des Monats statt. In der Grundsatzdiskussion wurde offensichtlich, dass die Informationsstände über die geplanten Projekte der jeweiligen AK-Mitglieder sehr unterschiedlich sind und die Notwendigkeit besteht, sich erst Informationen zu beschaffen. Deswegen wurde für die 2. Sitzung am 7.10.2024 Dr. Langhammer von ChemDelta Bavaria eingeladen. Er informierte über die Schwerpunkte Entstehung des Chemiedreiecks, aktuelle Energieversorgung des Chemiedreiecks, Gesetzliche Vorgaben zur Klimaneutralität, Technologie der zukünftigen Produktion, Wasserstoff als Energieträger und Rohstoff, Kreislaufwirtschaft und Energiebedarf im ChemDelta bis 2050.<br /> Zur nächsten Sitzung haben Markus Kretzler, Marvin Gruhn und Maximilian Brauer von der Fa. Tennet zugesagt. Sie informieren zum Sachstand Umspannwerk und zweite 380kV – Leitung.<br /> Am 09.11.2024 ist eine Waldbegehung zu den Standorten der Windkraftanlagen mit Vertretern von Qair und mit Dr. Utschig von den Bayer. Staatsforsten geplant. (<em>Bericht: Wolfgang Straubinger</em>)</p>
<p class="bodytext"><strong>Information zu PFAS im Trinkwasser – neue Regelungen</strong><br /> Bei der Bürgerversammlung war der Antrag von Petra Haunreiter, der Gemeinderat möge sich mit der PFOA-Problematik in Bezug auf Trinkwasser befassen, mit großer Mehrheit angenommen. In Abstimmung mit der Antragstellerin hat dann der Gemeinderat dazu festgelegt, dass der Leiter der zuständigen Fachbehörde, Herr Dr. Franz Schuhbeck vom Gesundheitsamt Altötting dazu im Gemeinderat eine Information geben soll. Zusammen mit dem Landesamt für Lebensmittel und Nahrungsmittelsicherheit überwacht das Gesundheitsamt die Trinkwasser-versorgungen und bewertet auch die regelmäßigen Trinkwasserproben. Denn der Wasserzweckverband Inn-Salzach untersucht das Trinkwasser regelmäßig auf das Vorhandensein von Stoffen aus der PFAS-Gruppe und sorgt mit dem Betrieb der Aktivkohlefilteranlage dafür, dass der Gehalt an PFAS unterhalb der zulässigen Höchstwerte liegt. Herr Dr- Schuhbeck informierte über die geltenden Höchstwerte und die künftige Entwicklung hinsichtlich Feststellung und Bewertung von Inhaltsstoffen der PFAS-Gruppe. Bereits 2017 hatte das Umweltbundesamt für 13 PFAS nach damaliger Datenlage Trinkwasserleitwerte (LWTW) oder gesundheitliche Orientierungswerte abgeleitet. Mit der 2. Novelle der Trinkwasserverordnung vom 24.6.2023 werden nun europäische Vorgaben zum Trinkwasserschutz in nationales Recht umgesetzt. Sie sieht unter anderem die Einführung eines risikobasierten Trinkwasserschutzes vor, legt niedrigere Grenzwerte für Schadstoffe wie Chrom, Arsen und Blei fest. Mit der neuen Trinkwasserverordnung wird zudem die chemische Überwachung des Trinkwassers auf die Industriechemikaliengruppe der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (⁠PFAS⁠) ausgeweitet, von denen einige bis in das Trinkwasser vordringen. Dabei handelt es sich dabei um eine Gruppe von mehreren tausend Verbindungen, von denen einige sehr stabil sind, sich in der Umwelt und im Körper von Menschen und Tieren anreichern können, nur schwer abbaubar sind und zu gesundheitlichen Schäden führen können. Die neuen Trinkwassergrenzwerte für PFAS werden als Summengrenzwerte in 2 Stufen eingeführt: Ab dem 12.1.2026 für eine Gruppe von 20 PFAS-Substanzen, ab 12.1.2028 für vier spezielle Substanzen aus der PFAS-Gruppe, darunter PFOA der Summengrenzwert nochmals verschärft. Der Grenzwert für die Summe der PFAS-20 beträgt 100 ng/L und für die PFAS-4 (darunter PFOA) dann 20 ng/l. Bis zum Inkrafttreten dieser Grenzwerte gilt für PFOA im Trinkwasser ein Höchstwert von 50 ng/l. Da die Hauptaufnahmequelle für PFAS im Regelfall die Lebensmittel darstellen, wird bei der toxikologischen Ermittlung der täglich tolerierbaren Aufnahme eines Stoffes dem Trinkwasser nur ein Anteil von 10% zugestanden. Dieser Anteil wird dann bei der Festlegung eines Trinkwassergrenzwerts zu Grunde gelegt.<br /> Für das PFOA-Ersatzprodukt HFPO-DA liegt der vom Bayer. Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit so ermittelte Trinkwasserleitwert bei 11 ng/l und wird im Trinkwasser des Zweckverbandes mit 6 ng/l unterschritten.<br /> Durch Aufbereitung des Trinkwassers mit Aktivkohlefiltern kann die Belastung insbesondere durch langkettige PFAS stark vermindert werden. Dabei wird dies bei kurzkettigen PFAS-Stoffen schwieriger, und es verkürzen sich die Filterlaufzeiten. Aber es ist technisch möglich, die bislang im Landkreis Altötting im Trinkwasser nachgewiesenen PFAS aus dem Trinkwasser zu entfernen bzw. unter den tolerierbaren Höchstwert abzusenken.</p>
<p class="bodytext"><strong>Oberflächenentwässerung Salzachstraße</strong><br /> Bei Starkregenereignissen mit hohen Niederschlagsmengen in kurzer Zeit oder bei langem Dauerregen gibt es im westlichen Teilbereich der Salzachstraße, auf Höhe des Anwesens Ballerstaller bis zur Grundstücksgrenze Geltinger, ein Entwässerungsproblem. Denn es sammelt sich hier nicht nur das im Straßenbereich anfallende Wasser, sondern in Bezug auf Flurstraße, Innstraße und einem Teilbereich des Dorfplatzes beim Unteren Wirt ist dort der tiefste Punkt und es kommt somit auch von anderen Straßenteilen zu einem Zufluss. Dann reiche die beiden Sinkkästen nicht mehr aus, um das Wasser abzuleiten. Und auch der Sickerschacht auf dem Hofgelände Ballerstaller, in den das Straßenwasser abgeleitet wird, erreicht dann sein Fassungsvermögen. Es ist deswegen dringend notwendig, in diesem Teil der Salzachstraße auf öffentlichen Grund eine Entwässerung mit zusätzlichen Sinkkästen und Entwässerungsboxen zu schaffen. Eine Vorplanung gibt es bereits. Die Durchführung der Maßnahme wurde auf das KommU Haiming übertragen; die Arbeiten sollen im Frühjahr 2025 durchgeführt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Instandhaltungsarbeiten Gebäude Unterer Wirt</strong><br /> Beim Unteren Wirt gibt es am Haupt- und am Nebengebäude kleinere Schäden an der Fassade und am Anstrich. Auch treten an verschiedenen Stellen Feuchtigkeitsschäden am Putz auf. Im Innenbereich sind auch Abnutzungsspuren an Türen und Wänden vorhanden und auch der Boden im Saal sollte wieder einmal abgeschliffen werden. Die Durchführung dieser Maßnahme, die mehrere Gewerke umfasst und deswegen verschiedene Angebote erforderlich macht, wurde vom Gemeinderat auf das KommU Haiming übertragen. An Haushaltsmittel werden dafür 35.000 EUR bereitgestellt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Projektgruppe „Information und Kommunikation“</strong><br /> Über das Geschehen in der Gemeinde werden die Bürgerinnen und Bürger neben öffentlichen Bekanntmachungen und Berichte in der Tagespresse hauptsächlich über die Homepage www.haiming.de und die Publikation „Die Niedergerner“ informiert. Die Homepage ist grafisch und vom inhaltlichen Aufbau seit 2015 unverändert. Die in den letzten Jahren dazugekommenen Informationen, vor allem auch die notwendigen Veröffentlichungen von Bauleitplänen, sind strukturell nicht gut eingebunden; manche Inhalte sind veraltet. Deswegen ist es an der Zeit, die Homepage grafisch und von ihrer inhaltlichen Struktur her zu überarbeiten. Die Dorfzeitung „Die Niedergerner“ gibt es seit mehr als 20 Jahren. Sie wird, mit Ausnahme des Drucks, ausschließlich ehrenamtlich erstellt. Inhaltlich wird die Dorfzeitung durch ein Redaktionsteam gestaltet. Mit Ende der Wahlperiode wird es sowohl in der Redaktion wie auch bei der Erstellung der Druckvorlage erhebliche personelle Veränderungen geben. Diese Zäsur verlangt eine grundlegende Diskussion der Zukunft der Dorfzeitung: Inhalte, Erscheinungszyklus, Redaktion, Layout, Erstellung Druckvorlage, Endfertigung. In den sozialen Medien ist die Gemeinde Haiming offiziell nicht präsent. Hier ist zu klären, ob sich das ändern soll und wenn ja, in welcher Form. Es gibt also eine Fülle von Veränderungsbedarf und dies soll durch eine Projektgruppe bearbeitet werden. Deren Vorschläge und Konzepte werden dann dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt. Der Gemeinderat richtete diese Projektgruppe ein und benannte als Mitglieder: Bürgermeister Wolfgang Beier, Geschäftsleiter Josef Straubinger, Simon Straubinger (EDV, Datenschutz) und Christian Szegedi, Hans Lautenschlager, Uwe Nagel, Felix von Ow und Georg Sewald. Weitere Fachpersonen aus der Verwaltung und von außen können in die Projektgruppe berufen werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschussantrag Kindergarten St. Stephanus</strong><br /> Im Rahmen der Vorbereitung des Haushaltsplanes für 2025 plant der Träger des Kindergartens Niedergottsau auch die notwendigen Investitionen. Dafür ist auch ein Zuschussantrag bei der Gemeinde erforderlich, da gemäß der Trägervereinbarung solche Investitionen von der Gemeinde mit 70% mitzutragen sind. Seitens der Kindergartenleitung werden folgende Anschaffungen für notwendig erachtet: Spielteppich für Gruppe Füchse (1.247 EUR), Schränke für die Gruppe Elefanten (2.386 EUR), für die Unterbringung von Legematerial (2.964 EUR) und für Ersatzwäsche (1.414 EUR). Weiters ist ein defekter Drucker zu ersetzen (1.099 EUR). Von den Gesamtinvestitionen in Höhe 9.110 EUR &nbsp;trägt die Gemeinde 6.377 EUR. Der Gemeinderat hat den Beschaffungen zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Verwendung Gemeindewappen für Feuerwehr Haiming</strong><br /> Im Rahmen des Jubiläumsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Haiming im September 2025 wird auch eine neue Fahne geweiht werden. Dabei soll auf dem Fahnentuch auch wieder das Gemeindewappen eingestickt werden. Dazu ist gem. Art. 4 Abs. 3 GO die Genehmigung der Gemeinde erforderlich. Da hier keine sachfremde Verwendung vorliegt, sondern die Feuerwehren wichtige Einrichtungen der Gemeinde sind, hat der Gemeinderast diese Nutzung des Wappens einstimmig genehmigt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neue Grundsteuerhebesätze ab 2025</strong><br /> Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes hat der Bundestag die Berechnung der Grundsteuer neu geregelt, um ganz erhebliche Ungleichbehandlungen bei den alten Einheitswertfestsetzungen zu beseitigen. In Bayern wurde, anders als in vielen Bundesländern, das sog. Flächenmodell gewählt. Das bedeutet, dass maßgeblich für die Berechnung der Grundsteuer in Form des Grundsteuermessbetrages die Fläche von Grundstück und Wohngebäude ist, nicht der Verkehrs- oder Ertragswert. Die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer hatten die Pflicht, neue Erklärungen für die Berechnung der Grundsteuer abzugeben und auf der Grundlage dieser Erklärungen erließ das Finanzamt die neuen Grundsteuermessbescheide. Diese sind maßgeblich für die Höhe der zu zahlenden Grundsteuer, denn der Hebesatz der Gemeinde ist lediglich noch ein Multiplikator für diesen Messbetrag. Im Rahmen der politischen Diskussion um die Neufassung der Grundsteuer wurde versprochen, dass nicht mehr an Grundsteuer eingenommen werden soll. Diese sog. Aufkommensneutralität ist aber letztlich für den Steuerschuldner ohne Bedeutung, denn seine Grundsteuer wird individuell nach den neuen Regeln berechnet, und zwar unabhängig davon, ob dann in Deutschland oder Bayern oder in der Gemeinde Haiming das Gesamtaufkommen gleich bleibt. Dennoch ist die Gemeinde bei der Festsetzung des neuen Grundsteuerhebesatzes darum bemüht, dass das Gesamtaufkommen der Grundsteuer A und B in der Gemeinde nicht wesentlich höher ausfällt. In den zurückliegenden Wochen wurden auf der Grundlage der vom Finanzamt übermittelten neuen Daten zahlreiche Berechnungen vorgenommen. Dabei stellt sich heraus, dass bei der Grundsteuer A (landwirtschaftlich genutzte Flächen) die Steuermessbeträge sich nicht stark verändern, dagegen bei der Grundsteuer B (Wohngebäude, bebaubare Grundstücke) ganz erhebliche Veränderungen eintreten. Wegen des Flächenmodells wird in der Regel der Messbetrag umso höher, je mehr Fläche Gebäude und bebautes Grundstück aufweisen.<br /> Auf Grundlage der vorliegenden Daten ergeben sich folgende Grundsteuerbeträge:<br /> Grundsteuer A bei 310%: 26.619 EUR, das sind 12.853 EUR weniger als bisher.<br /> Grundsteuer B bei 310%: 461.218 EUR, das sind 173.356 mehr als bisher.<br /> Diese Steigerung bei der Grundsteuer B sieht der Gemeinderat unter dem Gesichtspunkt der Aufkommensneutralität nicht als gerechtfertigt an. Die Verwaltung hat deswegen auf der Grundlage eines um 70 Punkte verringerten Hebesatzes (dann 240%) die Berechnungen vorgenommen. Dies würde zu einem Mehraufkommen von 69.209 EUR führen und in der Gesamtsumme (da Grundsteuer A zurückgeht) zu einer Mehreinnahme von 56.355 EUR (2024: 327.336 EUR Grundsteuer A + B, 2025: 383.691 EUR). Diese Zunahme beträgt 17,22% und liegt damit deutlich unter der Inflationsrate von 25,3% seit der letzten Erhöhung der Grundsteuer im Jahr 2017. Diese Erhöhung entspricht auch dem Mehraufwand für Sachleistungen, die die Gemeinde in allen Bereichen ihrer Pflichtaufgaben zu leisten hat. Im Rahmen der durchgeführten Berechnungen wurden alle Einzelfälle dahingehend überprüft, in welchem Umfang sich die neue Grundsteuer bei den einzelnen Steuerpflichtigen auswirkt. Dabei ergibt sich für die Grundsteuer B: Von 1040 Steuerpflichtigen zahlen 80% maximal 10 EUR mehr monatlich (16,15% zahlen weniger, 36,9% bis zu 5 EUR mehr monatlich, 26,95% zwischen 5 und 10 EUR mehr monatlich). 20% der Steuerpflichtigen zahlen bei der neuen Grundsteuer Beträge, die um mehr als 10 EUR monatlich erhöht sind.<br /> Beim Gesamtaufkommen für die Gemeinde ist zu berücksichtigen, dass davon auch die Kreisumlage abgezogen wird. Nach der derzeit geltenden Regel beträgt für 2025 dieser Kreisumlageanteil 174.426 EUR, also verbleiben der Gemeinde letztlich bei der Grundsteuer nur 209.265 EUR.<br /> Bei seiner Beschlussfassung zu den neuen Hebesätzen von 310% für A und 240% für B legte der Gemeinderat zugleich fest, dass dies für 2025 gilt und wegen der zu erwartenden Veränderungen in der Datenlage zu den Messbeträgen die Kalkulation für 2026 überprüft werden soll.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-233</guid>
						<pubDate>Fri, 27 Sep 2024 09:54:22 +0000</pubDate>
						<title>Bekanntmachung zum Bebauungsplan Haiming West II</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bekanntmachung-zum-bebauungsplan-haiming-west-ii/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=19a11ba66ccd278521f89d13cbc095b3</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/oeffentliche_Auslegung_08.10.-08.11.2024_Planteil_B-Plan_Haiming_West_II.pdf">Bekanntmachung zum Bebauungsplan Haiming West II</a></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-231</guid>
						<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 19.09.2024</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-19092024/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=9a0a1ab3ccdaaf78d87d9560797c5291</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Für die <strong>Errichtung der PFAS-Monodeponie</strong> am Rande des Industriegebietes wird von der Regierung von Oberbayern ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt. Vor Einreichung der Genehmigungsunterlagen durch die Betreibergesellschaft hat jetzt die Regierung einen Scoping-Termin im Umlaufverfahren durchgeführt: Alle wichtigen Behörden, Verbände und Einrichtungen, die im Rahmen der Genehmigung angehört werden, wurden aufgefordert, ihre Fragen und Anliegen bereits vorab zu benennen, damit darauf in den Antragsunterlagen bereits eingegangen werden kann. Mit Schreiben vom 26.8.2024 haben wir das auch seitens der Gemeinde Haiming getan. Dabei haben wir darauf hingewiesen, dass der im hydrologischen Gutachten vorgeschlagene Mindestabstand von 2 Metern der Oberkante der geologischen Barriere zum höchsten Grundwasserspiegel auf jeden Fall einzuhalten ist. Weiter haben wir mindestens vier Messstellen im Grundwasserabstrom gefordert, um auch während der zeitlich gestreckten Verfüllphase die Grundwasserwerte im Vergleich zum Zustrom genau überprüfen zu können. Für die angedachte PV-Freiflächenanlage als Folgenutzung auf der verfüllten Deponie empfehlen wir bereits jetzt die Auswirkungen auf das Natur- und Landschaftsbild, auch hinsichtlich Blendwirkung, zu prüfen und die geplante Einfassung des Deponiekegels mit einer Baum-Strauch-Hecke entsprechend hoch zu planen. Abschließend wiesen wir auf die weiteren geplanten Großprojekte hin und verlangten insbesondere bezüglich Leitungsführungen und Infrastrukturmaßnahmen um eine integrierte Planung.<br /> Mit Mail vom 5. August übermittelte Bayernwerk eine Projektinformation zur <strong>Sanierung der 110 kV-Leitung Burghausen – Simbach</strong>, die auch über Haiminger Gemeindegebiet führt. Ziel der Maßnahme ist eine Erhöhung der Leistung dieser Leitung. Dazu wird ein Strommast ersetzt, acht Masten werden erhöht und an 14 Masten werden Bauteile erneuert. Dadurch wird es möglich, auch bei einer höheren Auslastung der Leitung die nötigen Bodenabstände der Leiterseile einzuhalten. Im Bereich Haiming ist der Mast 48 im Bereich Kemerting betroffen: Dieser Mast wird um 2 Meter auf 29,6 Meter erhöht. Die Vorarbeiten beginnen im September, Bauausführung ist laut Bayernwerk im Oktober und November.<br /> Anfang August erhielten wir vom Bayer. Wirtschaftsministerium ein Informationsschreiben zur <strong>Umsetzung des Wärmeplanungsgesetzes</strong> (WPG). Das WPG des Bundes verpflichtet ja zu einer flächendeckenden Wärmeplanung in Städten und Gemeinden, das Gesetz zur Übertragung dieser Verpflichtung in die Zuständigkeit der Gemeinden ist in Bayern noch in Vorbereitung. Dieses Landesgesetz ist insbesondere für kleinere Gemeinden von Bedeutung, weil erst dadurch klargestellt wird, ob und in welchem Umfang Erleichterungen für die Wärmeplanung gesetzlich festgelegt werden. So ist denkbar, dass zur Vermeidung einer konkreten Wärmeplanung im Landesgesetz eine zentrale Eignungsvorprüfung eingeführt wird, also auf der Grundlage bekannter Daten und örtlicher Fakten ohne große Planung festgestellt werden kann, dass ein zentrales Wärmenetz nicht sinnvoll ist. Hier rät das Ministerium, den Beginn der Wärmeplanung nicht zu überstürzen, sondern die geplante Unterstützung des Freistaates Bayern abzuwarten und dann zu nutzen. Genau dies gilt derzeit für die Gemeinde Haiming solange nicht durch Landesgesetz geregelt ist, ob und in welchem Umfang eine Gemeinde unserer Größenordnung das WPG umsetzen muss, ist der Start einer Planung nicht sinnvoll.<br /> Am 11. September startete auch in Haiming das <strong>neue Schuljahr</strong>: 14 Mädchen und 17 Buben sind heuer erstmals dabei, für die 31 Kinder gibt es zwei Klassen. Insgesamt sind jetzt 105 Kinder in sechs Schulklassen in der Grundschule. Auch die Mittagsbetreuung ist gut nachgefragt: Insgesamt sind 55 Kinder angemeldet, davon bekommen 23 ein Mittagessen und 12 Kinder besuchen die verlängerte Mittagsbetreuung. Am stärksten gebucht in der normalen Mittagsbetreuung ist der Dienstag mit 42 Kindern und in der verlängerten Mittagsbetreuung der Mittwoch mit 12 Kindern. Die Gesamtkosten der Mittagsbetreuung betragen rund 70.000 EUR, die Elternbeiträge sind 25.000 EUR und der Staatszuschuss beträgt 16.800 EUR. Bei der Gemeinde verbleiben somit an Kosten 28.200 EUR.<br /> Am 17.9.2024 waren in der Grundschule Haiming die <strong>Klassenelternversammlungen</strong> und zum Abschluss dann auch die Wahl des Elternbeirats. Vorsitzender ist weiterhin Gerhard Maier, 2. Vorsitzende Johanna Schaal und Schriftführer Andreas Maier. Die jeweiligen Klassenelternsprecher sind auch Mitglieder des Elternbeirats: Das sind Michael Obergröbner (1a), Astrid Gstatter (1b), Gerhard Maier (2a), Johanna Schaal (2b), Elisabeth Hofer (3) und Melanie Mies (4).<br /> Mitte März hat das Landesamt für Umwelt in Bayern <strong>neue Leitlinien zur Bewertung von PFAS</strong> veröffentlicht. Die Konsequenzen daraus hat das Landratsamt jetzt mit Rundschreiben vom 16.9.2024 an alle Betreiber von Verfüllgruben im Landkreis Altötting mitgeteilt. Durch die Leitlinien werden die Zuordnungswerte und die Verwertungsmöglichkeiten neu geregelt: Der VK 1-Wert für PFOA wurde auf 0,1 µg/l festgesetzt und zugleich wurde geregelt, in welchen Gruben und Brüchen, die in Kategorien N – C2 eingeteilt sind, dieses Material verfüllt werden darf. Für den Landkreis Altötting ergibt sich daraus konkret, dass alle bekannten Gruben zur Kategorie A, N oder „zu B aufgewertet“ gehören und in allen diesen Gruben darf das VK1-Material nicht eingebracht werden. In dem Rundschreiben des Landratsamtes heißt es dann wörtlich: „Aufgrund dieser neuen, deutlich verschärften fachlichen Leitlinien des LfU ist eine Verwertung (Verfüllung) von Bodenmaterial aus dem PFOA-Belastungsgebiet in allen Gruben im Landkreis Altötting nicht mehr möglich bzw. unzulässig. Eine Verfüllung von Bodenmaterial aus dem PFOA-Belastungsgebiet ist nur zulässig, wenn eine Untersuchung des zu verfüllenden Bodenmaterials auf PFOA durchgeführt wurde und kein PFOA nachgewiesen wird.“ Dabei ist zu beachten, dass die PFOA-Analytik wesentlich verändert wurde: Das Verhältnis Wasser-Feststoff muss jetzt 2:1 betragen, früher galt ein Verhältnis 10:1. Damit ergeben sich zwangsläufig höhere Werte, wenn PFOA im Boden vorhanden ist.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Baumaßnahmen in Unterviehhausen sind abgeschlossen und die Abnahme hat am 05.09.2024 stattgefunden.<br /> Die Baugenehmigung zur Errichtung der PV-Anlage an der Kläranlage ist erteilt worden. Errichtet wird eine Anlage mit einer Leistung von 100 KWp und ein Speicher mit einer Kapazität von 90 KWh. Der erzeugte Strom dient der Eigenstromversorgung der Kläranlage und wird dadurch die Betriebskosten erheblich senken. Die Verhandlungsgespräche zur Vergabe finden derzeit statt.<br /> Die Baugenehmigung für den Aufzug am Rathaus steht noch aus, ebenso die Baugenehmigung für den neuen Bauhof.</p>
<p class="bodytext"><strong>Vorstellung des Entwurfs für den neuen Flächennutzungsplan</strong><br /> Der Gemeinderat hatte in der Sitzung vom 21.9.2023 die Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes beschlossen. Er soll den Flächennutzungsplan von 1989 ablösen, der in den zurückliegenden Jahren vielfach geändert wurde, aber nicht mehr der aktuellen Planungssituation entspricht. Für die Erstellung des Vorentwurfs wurde das Planungsbüro Jochum &amp; Kellhuber beauftragt und in den zurückliegenden Monaten wurde in 7 Arbeitskreissitzungen die Inhalte des neuen Flächennutzungsplanes erstellt. Das Hauptaugenmerk liegt darauf, den aktuellen Stand der Bebauung und sonstigen Flächennutzung in den Kernorten, Siedlungen und im Außenbereich der Gemeinde darzustellen und dabei auch den Gültigkeitsbereich von Satzungen der Bauleitplanung (Baugebiet, Innenbereich, Ortsabrundungssatzung) zu dokumentieren. Weiter enthält der Flächennutzungsplan die Darstellung der gewerblich genutzten Flächen in der Gemeinde und er stellt auch dar, wo die besondere planungsrechtliche Situation eines Dorfgebietes oder Mischgebietes gegeben ist. Der Flächennutzungsplan soll auch Grundzüge der künftigen baulichen Entwicklung der Gemeinde für einen Zeitraum von 15 – 20 Jahren darstellen. Hier macht der Arbeitskreis mit dem vorgelegten Vorentwurf nur im Bereich Haid einen geringen baulichen Erweiterungsvorschlag. Diese Zurückhaltung beruht darauf, dass der Gemeinderat die Grundposition vertritt, Baugebiete und Gewerbegebiete nur dort zu planen, wo die notwendige Fläche im Eigentum der Gemeinde steht. Nur so ist zu verhindern, dass Bauparzellen geplant und erschlossen werden, dann aber für das Bauen nicht zur Verfügung stehen. Dies blockiert nämlich die Entwicklung der Gemeinde ganz erheblich. Nach den gesetzlichen Regelungen der Landesplanung darf es neues Bauland nur dort geben, wo durch die Bevölkerungsentwicklung ein Bedarf besteht und dieser Bedarf nicht schon durch ausgewiesenes Bauland erfüllt werden kann. Diese sog. Bedarfsanalyse ist damit auch Bestand des Flächennutzungsplanes und wurde in der Sitzung dem Gemeinderat in aktueller Fassung vorgestellt. Daraus ergibt sich, dass für die Zeit bis 2033 nach den statistischen Daten für die Gemeinde ein Bevölkerungszuwachs von 227 prognostiziert wird. Anhand der Analyse der derzeitigen Siedlungsstruktur (Belegungsdichte und Wohneinheitendichte) entsteht dadurch ein Bedarf an 98 Wohneinheiten mit einem Flächenbedarf von 12,58 ha. Verfügbares Bauland gibt es mit einer Fläche von 10,64 ha. Da man aber für diesen Zeitraum lediglich von einer Verfügbarkeit von 60% ausgeht, liegt die Baulandreserve bei 6,38 ha und der zusätzliche Flächenbedarf für Wohnraum bei 6,2 ha. Im neuen Flächennutzungsplan sind aber derzeit lediglich 0,98 ha als zusätzliche Baufläche dargestellt, so dass eine Planungsreserve von 5,22 ha verbleibt. Ein Zuwachs von gewerblich genutzten Flächen wird lediglich östlich des bestehenden Industriegebietes Soldatenmais dargestellt.<br /> In den Flächenplan integriert ist auch der Landschaftsplan: Dargestellt sind darin die landwirtschaftlich genutzten Flächen, unterschieden nach Acker- und Grünland, die Waldflächen mit Bannwald und besonderen Schutzfunktionen, prägende Baum- und Gehölzstrukturen, wertvolle Einzelbäume, ökologisch wertvolle Flächen, Biotope und die ausgewiesenen ökologischen Ausgleichsflächen. Im Plan enthalten sind auch die FFH-Gebiete, Natur- und Landschaftsschutzgebiete und die Gebietskulissen für Kiebitze. Als mögliche Entwicklungsmaßnahmen sind im Plan dargestellt Bereiche zur Verbesserung der Ortsrandeingrünung, zur Strukturierung von Waldsäumen, zur Freihaltung von Besiedlung zum Schutz des Landschaftsbildes und Bereiche geringer Bodenqualität zur Entwicklung extensiver bzw. ökologischer Bewirtschaftung.<br /> Nach der Vorstellung des Planes und der Bedarfsanalyse und der Diskussion dazu fasste der Gemeinderat den Billigungsbeschluss und startet damit die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und die Auslegung für die Öffentlichkeit. Für die Bürgerinnen und Bürger wird es neben der allgemeinen Einsicht in den Plan und die schriftliche Begründung auch Sprechstunden mit Terminvereinbarung geben, um Einzelfragen zu klären und um Anregungen und Einwendungen aufzunehmen. Die Frist für Anregungen und Einwendungen läuft bis 15.1.2025. Danach werden diese Einwendungen und Hinweise im Rahmen einer weiteren Gemeinderatssitzung beraten und darüber beschlossen. Daran schließt sich dann eine weitere, förmliche öffentliche Auslegung an. Fertig ist der Flächennutzungsplan dann, wenn der Gemeinderat am Ende aller Beratungen den Feststellungsbeschluss gefasst und das Landratsamt den Flächennutzungsplan genehmigt hat. Rechtlich ist der Flächennutzungsplan eine Beschreibung des Istzustandes mit Darstellung von möglichen Entwicklungszielen; er ist eine verwaltungsinterne Planungsgrundlage ohne Rechtswirkung für die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere schafft er kein Baurecht – dies geschieht erst durch einen Bebauungsplan, der aus dem Flächennutzungsplan herausentwickelt wird.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bebauungsplan Haiming West II</strong><br /> Die Gemeinde hat für eine Fläche am westlichen Ortsausgang die Aufstellung eines Bebauungsplanes im vereinfachten Verfahren gem. §c 13b BauGB beschlossen. Dazu wurde in den zurückliegenden Monaten die förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Mittlerweile ist durch eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts festgestellt worden, dass die Regelung des § 13b BauGB wegen des Verzichts auf eine Umweltprüfung und eines ökologischen Ausgleichs gegen EU-recht verstößt. Um die zwischenzeitlich eingeleiteten Verfahren aber ordnungsgemäß abschließen zu können, hat der Gesetzgeber mit § 215a BauGB eine sog. Reparaturregelung eingeführt: Danach ist eine umweltrechtliche Vorprüfung durchzuführen mit der Fragestellung, ob das Baugebiet erhebliche Umweltauswirkungen haben kann. Diese umfangreiche Prüfung ist mittlerweile durchgeführt worden und unter Anwendung der Kriterien der Anlage 2 des BauGB kommt diese Prüfung zu dem Ergebnis, dass wegen der Größe, der Lage und der geplanten Nutzung des Baugebietes für ein oder zwei Mehrfamilienhäuser eine erhebliche Auswirkung auf Natur und Umwelt nicht zu erwarten ist. Deswegen kann das Verfahren gem. § 13b BauGB fortgeführt werden. Diesen Vorbericht hat der Gemeinderat als Bestandteil des Bebauungsplanes beschlossen.<br /> Weiter war über die Einwände und Anregungen der Träger öffentlicher Belange zu beraten und in Form von Abwägungsbeschlüssen zu beschließen. Seitens der Regierung von Oberbayern wird grundsätzlich der Bedarf an Wohnraum für kleine und mittlere Wohnungen in Haiming anerkannt, eine zentralere Lage im Ort und nicht eine Ausweitung des Siedlungsbereiches würde aber als besser angesehen. Hierzu stellt der Gemeinderat fest, dass die vorhandenen Baulücken entweder durch Bebauungsplan oder durch die prägende Umgebung für Einfamilienhäuser vorgesehen sind und der Gemeinde innerorts eine Grundstück geeigneter Größe für ein Mehrfamiliengebäude nicht zur Verfügung steht. Der weiteren Anregung der Regierung, nämlich eine neue Bedarfsanalyse zu erstellen, wird gefolgt werden: Es wird die für die Aufstellung des Flächennutzungsplans neu erstellte Bedarfsanalyse auch zum Gegenstand des Bebauungsplanes gemacht. Seitens der Fachabteilungen des Landratsamtes gab es eine Reihe von Anmerkungen und Hinweisen, denen der Gemeinderat weitgehend folgte, insbesondere auch hinsichtlich der Zufahrterschließung des Grundstücks vom Zehentweg aus und der Festsetzung von sog. Lärmzonen auf dem Grundstück bezüglich der Schallimmissionen von der Kreisstraße her. Ein wiederholtes Thema in den Stellungnahmen des Landratsamtes und auch des Wasserwirtschaftsamtes war die Bodenbelastung mit PFOA. Hier werden im Bebauungsplan die entsprechenden Hinweise aufgenommen. Den Bedenken des Wasserzweckverbandes hinsichtlich Erschließung des Grundstücks mit Trinkwasser stellte der Gemeinderat die Feststellung entgegen, dass am Rand des Grundstücks eine Hauptwasserleitung Richtung Piesing und Neuhofen verläuft, und deswegen eine Versorgung des Grundstücks problemlos möglich sein muss. Der Gemeinderat billigte den Entwurf des Bebauungsplanes mit den Änderungen gem. der Abwägungsbeschlüsse und beschloss eine weitere Auslegung mit Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange.</p>
<p class="bodytext"><strong>Nachtragshaushalt für 2024</strong><br /> Auch dieses Jahr werden mit dem Nachtragshaushalt einige wesentliche Veränderungen während des Jahres durch den Gemeinderat beschlussmäßig festgestellt. Auf der Einnahmeseite ergeben sich positive Veränderungen bei den Gewerbesteuerzinsen (+ 91.150 EUR), der Gewerbesteuer (+ 350.000 EUR), dem Einkommensteuer- und Umsatzsteueranteil (+ 100.000 EUR) und den Zinserträgen (+ 46.000 EUR). Diese Verbesserungen bei den Einnahmen führt zu einer Verringerung der Zuführung aus dem Vermögenshaushalt um 652.300 EUR. Wesentliche Veränderungen bei den ausgaben im Verwaltungshaushalt sind der Anstieg der Entgelte für Beschäftigte in der Schule (Mittagsbetreuung und IT-Administration) um 30.000 EUR, Erhöhung der Ausgaben für Stromentgelte in verschiedenen Einrichtungen um 34.350 EUR und Mehrkosten beim Flächennutzungsplan von20.900 EUR. Eine erhebliche Minderausgabe im Verwaltungshaushalt ist der Betrag für die Kreisumlage: Statt 3.273.500 EUR werden 172.250 EUR weniger fällig.<br /> Im Vermögenshaushalt gibt es Mehreinnahmen von 63.000 EUR bei Erschließungsbeiträgen, 43.750 EUR bei Kanalbeiträgen und 93.100 EUR bei Grundstücksverkäufen. Erfreulich auch die um 231.100 EUR verringerte Entnahme aus der allgemeinen Rücklage. Bei den Investitionen (Ausgaben des Vermögenshaushalts) gibt es folgende Veränderungen: 116.400 EUR für die Erweiterung der PV-Anlage mit Speicher an der Kläranlage, die Bereitstellung von Mitteln für Container beim Feuerwehrhaus Niedergottsau (50.000 EUR), eine zusätzliche Fluchttreppe an der Schule (30.000 EUR) und zusätzlich 200.000 EUR für Grunderwerb. In der Summe verändern sich die Haushalte nur geringfügig: Der Verwaltungshaushalt um minus 6.800 (0,09%) und der Vermögenshaushalt um minus 231.100 EUR (3,89%).</p>
<p class="bodytext"><strong>Spenden für 2025</strong><br /> Mit Blick auf das Jahr 2025 hat der Gemeinderat folgende Spenden an vereine und gemeinnützige Organisationen bewilligt. Die Auszahlung erfolgt nur gegen Anforderung, in der Regel auch verbunden mit einem Rechenschaftsbericht.</p><table cellspacing="0" class="contenttable" style="border-collapse:collapse; width:638px"> 	<tbody> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext"><strong>Empfänger</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext"><strong>Vorschlag</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext"><strong>Gilt seit</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Deutscher Kinderschutzbund</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">&lt; 2006</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Frauenhaus)</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2006</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Notruf und Beratung)</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2006</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Imkerverein Marktl</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">&lt; 2006</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Die Brücke, Suchtkrankenhilfe</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">130,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">&lt; 2006</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Dorfhelferinnen</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2021</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Familienpflegewerk</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2021</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">AWO - Sternfahrt</p></td> 			<td style="background-color:white; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">60,00</p></td> 			<td style="background-color:white; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2012</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Sommerfest</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">&lt; 2006</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Weihnachten</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">&lt; 2006</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Hörgeschädigtenverein</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">25,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">&lt; 2006</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">BRK - Behindertenfahrdienst, Essen auf Rädern, Psychosoziale Krebsnachsorge</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">500,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2018</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Sternsinger</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">50,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2021</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Hospizverein</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">&lt; 2006</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Caritas - Beitrag</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">55,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">&lt; 2006</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Diakonisches Werk</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">150,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2006</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Propräventiv</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">200,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2015</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Donum Vitae</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">200,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2008</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">VDK Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">50,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2024</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext"><strong>Summe (HHSt. 0.4701.7001)</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext"><strong>2.920,00</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext"><strong>&nbsp;</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Kulturfonds (0.3431.6580)</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2010</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext"><strong>Summe (HHSt. 0.3431.6580)</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext"><strong>100,00</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext"><strong>&nbsp;</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Feuerwehrverein Haiming</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">600,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2023</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Feuerwehrverein Niedergottsau</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">600,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2023</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext">Feuerwehrverein Piesing</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext">600,00</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext">2023</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:487px"><p class="bodytext"><strong>Summe (HHSt. 0.1301.7180)</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:80px"><p class="bodytext"><strong>1.800,00</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:71px"><p class="bodytext"><strong>&nbsp;</strong></p></td> 		</tr> 	</tbody> </table><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bestellung Kassenverwaltung</strong><br /> Gudrun Fischer ist seit 17.1.2003 die vom Gemeinderat bestellte Kassenverwalterin. Im kommenden Jahr wird sie ihr Arbeitsverhältnis beenden und bis dahin noch Urlaub einbringen. Deswegen wird bereits Anfang Oktober die Führung der Kassengeschäfte übergeben. Petra Vilzmann ist seit 1.3.2021 als stellvertretende Kassenverwalterin bestellt und hat sich seitdem gut in diesen Aufgabenbereich eingearbeitet. In den letzten Wochen gab es zur Vorbereitung der Übergabe eine intensive Zusammenarbeit in den vielfältigen Bereichen der Kasse. Geplant ist die Übergabe der Kasse, verbunden mit einer örtlichen Kassenprüfung, für den 7.10.2024 Ab diesem Zeitpunkt bestellte der Gemeinderat durch einstimmigen Beschluss Petra Vilzmann zur Kassenverwalterin; Gudrun Fischer wurde mit Ablauf des 6.10.2024 von dieser Aufgabe entbunden.<br /> Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Stellvertretung in der Kassenverwaltung. Diese Aufgabe wurde vom Gemeinderat an Hanna Merschformann mit Wirkung ab 7.10.2024 übertragen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-230</guid>
						<pubDate>Mon, 26 Aug 2024 16:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 26.08.2024</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-26082024/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=fb6adeab9fe9fdd1ba0797fb70dc53d5</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Entscheidung über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens „Keine Windkraftanlagen im Daxenthaler Forst auf Haiminger Gemeindegebiet.</strong><br /> Mit der Zielsetzung, die Errichtung von Windkraftanlagen auf Haiminger Gebiet im Staatsforst zu verhindern, wurden in den zurückliegenden Wochen erneut Unterschriften gesammelt und auf 33 Listen am 7.8.2024 im Rathaus übergeben. Als vertretungsberechtigte Personen sind benannt Christine Neudert und Hans Altenbuchner. Die Fragestellung lautet: <em>„Sind Sie dafür, dass die Gemeinde bereits vorhandene zustimmende Beschlüsse im Zusammenhang mit Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen auf dem Gemeindegebiet im Staatsforst aufhebt und, sofern rechtlich zulässig, jegliche Zustimmung und Einvernehmen zu Planung, Bau und Errichtung von Windkraftanlage im Wald auf dem Gemeindegebiet verweigert?“</em><br /> Um die gesetzliche Monatsfrist für die Entscheidung über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens einzuhalten, traf sich der Gemeinderat am 26.8. zu einer Sondersitzung.<br /> Bei der <strong>förmlichen Zulässigkeit </strong>des Bürgerbegehrens gab es diesmal keine Problem: Von den eingereichten 425 Unterschriften erwiesen sich nach der durchgeführten Prüfung 407 als gültig; das sind 19,78% der Wahlberechtigten und damit ist das 10%-Quorum erfüllt. Auch sind die vertretungsberechtigten Personen ordnungsgemäß benannt und weiterhin tätig.<br /> Die mit dem Bürgerbegehen eingereichte Fragestellung erfüllt aber nicht die <strong>materiell-rechtlichen Voraussetzungen</strong>.<br /> <strong>Teil 1 der Frage</strong> bezieht sich auf Beschlüsse des Gemeinderates, mit denen er „Planung, Bau und Betrieb“ zugestimmt hat; diese Beschlüsse sollen aufgehoben werden.<br /> Bislang hat der Gemeinderat ausschließlich in seiner Sitzung vom 26.1.2023 vier Beschlüsse gefasst:<br /> <em>Beschluss (1):<br /> Die Gemeinde Haiming begrüßt das Vorhaben der Bayerischen Staatsforsten Rückenwind ChemDelta als einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung der Industrie in der Region und hält dazu auch den Einbezug der Staatsforstflächen im Bereich der Gemeinde Haiming für möglich. Mit 15:0 Stimmen.<br /> Beschluss (2):<br /> Die Gemeinde Haiming erklärt sich damit einverstanden, dass die Bayerischen Staatsforsten dazu ein öffentliches wettbewerbliches Auswahlverfahren initiieren und damit den geeigneten Bieter für die Planung, Errichtung und den Betrieb der Windenergieanlagen ermitteln. Mit 15:0 Stimmen.<br /> Beschluss (3):<br /> Die Gemeinde Haiming wird im weiteren Verlauf bei den notwendigen planungsrechtlichen und vertraglichen Schritten konstruktiv mitwirken. Mit 14:1 Stimmen.<br /> Beschluss (4):<br /> In dem Auswahlverfahren sollte bereits vorgesehen sein, dass über die gesetzlich vorgeschriebene Bürgerbeteiligung bei den Planungsschritten auch eine finanzielle Bürgerbeteiligung möglich ist. Aus Sicht der Gemeinde Haiming wäre dabei eine genossenschaftliche Organisation dieser Beteiligung die bevorzugte Variante. Mit 15:0 Stimmen.</em></p>
<p class="bodytext">Lediglich Beschluss 2 hat davon eine rechtliche Wirkung: Denn auf Grund der zum damaligen Zeitpunkt gültigen Kommunalklausel galt für die Bayer. Staatsforsten die Selbstverpflichtung, nur in den Gemeinden Windkraftanlage zu errichten, in denen das jeweilige Kommunalgremium dem Auswahlverfahren zur Bestimmung eines Vorhabenträgers zugestimmt hat. Im Standortsicherungsvertrag mit Qair war deswegen auch eine Klausel enthalten, dass bei Aufhebung dieses Beschlusses auf Grund eines Bürgerentscheids der Staatsforst im jeweiligen Gemeindegebiet nicht mehr für Windkraftanlagen genutzt werden kann. So ist das in der Gemeinde Mehring geschehen.<br /> Diese rechtliche Situation hat sich mittlerweile grundlegend verändert: Mit Schreiben vom 19.8.2024 teilte Staatsminister Aiwanger der Gemeinde mit, dass in der Aufsichtsratssitzung der Bayer. Staatsforsten am 26.6.2024 der kommunale Zustimmungsvorbehalt für Windkraftanlagen im Staatswald aufgehoben wurde und im Anschluss daran auch die vertraglichen Vereinbarungen mit Qair Deutschland angepasst wurden. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: <em>„Damit haben Bürgerentscheide keine direkte Auswirkung auf das Vertragsverhältnis mehr. Die Flächen in Haiming können unabhängig von einem eventuellen weiteren Bürgerbegehren mit Windenergieanlagen bebaut werden.“</em><br /> In gleicher Weise äußert sich der Vorstand der Bayer. Staatsforsten mit Mail vom 20.8.2024: <em>„Sofern Kommunen aufgrund von Bürgerentscheiden ihre zustimmenden Gemeinderatsbeschlüsse zu dem Windparkprojekt im Altöttinger und Burghauser Forst aufheben, hat dies mit der neuen Beschlusslage des Aufsichtsrates der BaySF und den entsprechend angepassten Verträgen mit Qair Deutschland GmbH keine Auswirkungen mehr auf die Vertragsverhältnisse zwischen den BaySF und dem Unternehmen Qair Deutschland GmbH.“</em><br /> Damit hat die Forderung des Bürgerbegehrens, zustimmende Beschlüsse aufzuheben, keine Auswirkung mehr; die Windkraftanlagen im Bereich des Staatsforstes können weiter geplant und gebaut werden. Der angestrebte Beschluss geht rechtlich ins Leere, dieser Teil der Fragestellung hat nur eine unverbindliche Meinungsäußerung zum Inhalt. Dazu hat der Bayer. Verwaltungsgerichtshof entschieden: <em>„Wo es nichts zu entscheiden gibt, kann auch kein Bürgerentscheid stattfinden. Das Rechtsinstitut (Bürgerentscheid) wurde nicht dazu geschaffen, unverbindliche Meinungsumfragen abzuhalten. Ein Bürgerbegehren ohne irgendwelche rechtlichen Auswirkungen ist deshalb unzulässig.“</em><br /> Daran ändern auch nichts die von den vertretungsberechtigten Personen im Schreiben vom 12.8.2024 vorgebrachten Einwände hinsichtlich Anwendung der Kommunalklausel und Wirksamkeit der Veränderung der Verträge mit Qair. Denn durch die Schreiben des Staatsministers und des Vorstandes von Bayer. Staatsforsten ist klar, dass die Abschaffung der Kommunalklausel sofort und nicht erst „künftig“ wirksam ist. Und ob die Veränderung des Standortsicherungsvertrages mit Qair wettbewerbsrechtliche Auswirkungen gegenüber Mitkonkurrenten hat, ist ohne Belang. Denn entscheidend ist, dass die Bayer. Staatsforsten als Verpächter der Staatsforstfläche die Wirksamkeit des Vertrages nicht mehr vom Ausgang eines Bürgerentscheides abhängig machen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Der erste Teil der Fragestellung hat keine rechtliche Wirkung, das Bürgerbegehren ist deswegen materiell unzulässig.</strong></p>
<p class="bodytext">Gleiches gilt auch für den <strong>zweiten Teil der Fragestellung.</strong> Darin wird gefordert, dass die Gemeinde jegliche Zustimmung und Einvernehmen zu Planung, Bau und Errichtung von Windkraftanlagen im Wald auf dem Gemeindegebiet verweigert, sofern rechtlich zulässig.<br /> Die Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Gemeinde Haiming im Bereich Daxenthaler Forst sind nach den Bestimmungen des BImSchG genehmigungspflichtig. Dabei gehören die Vorgaben des Bauplanungsrechtes zu den Genehmigungsvoraussetzungen. Lediglich für diesen bauplanungsrechtlichen Teil des Verfahrens ist die Gemeinde durch das gemeindliche Einvernehmen gem. § 36 BauGB beteiligt. Darauf zielt offensichtlich die Fragestellung „…jegliches Einvernehmen zu Planung … verweigert“ ab. Auch hier haben sich wesentliche rechtliche Veränderungen ergeben: Durch das Wind-an-Land-Gesetz gilt für Windkraftanlagen jetzt nicht mehr § 35 BauGB, sondern § 249 BauGB. Gem. Abs.1 dieser Bestimmung entfällt die einschränkende Wirkung des § 35 Abs.3 BauGB und hinzu kommt, dass durch die 17. Teilfortschreibung des Regionalplanes Südortoberbayern der Bereich, in dem die Windkraftanlagen errichtet werden sollen, als Windvorranggebiet ausgewiesen wurde. Damit können hier durch eine gemeindliche Bauleitplanung Windkraftanlagen nicht ausgeschlossen werden. Es gibt somit keinen bauplanungsrechtlichen Gesichtspunkt, aus dem heraus die Gemeinde das Einvernehmen zur Planung von Windkraftanlagen - so wie derzeit im Daxenthaler Forst vorgesehen – verweigern könnte. Für das Einvernehmen im baurechtlichen Verfahren gibt es für die Gemeinde keinen Ermessensspielraum, rechtlich zulässig kann das Einvernehmen für Windkraftanlagen im Windvorranggebiet nicht verweigert werden. <strong>Wenn aber die Entscheidung des Gemeinderates rechtlich vorgegeben (gebunden) ist, kann darüber nicht in einem Bürgerentscheid abgestimmt werden.</strong><br /> Andere „Zustimmungen und Einvernehmen zu Bau und Errichtung“ gibt es für die Gemeinde nicht – sie kann hier, wie andere Bürger auch, auf verschiedene Belange im Rahmen des Genehmigungsverfahrens hinweisen und deren Einhaltung fordern, dazu aber keine rechtlich wirksamen Entscheidungen treffen.<br /> Der Bürgermeister nahm in diesem Zusammenhang Bezug auf einen offenen Brief der Bürgerinitiative Gegenwind, in dem eine Reihe dieser Belange dargestellt ist und erklärte, dass eine Reihe davon bereits im Scopingtermin in Burgkirchen angesprochen wurde, einige zusätzliche Gesichtspunkte durchaus bedenkenswert sind und dies im AK Energie sicherlich bearbeitet wird und sich daraus auch konkrete Vorschläge im Genehmigungsverfahren ergeben.</p>
<p class="bodytext">Zu Beginn der Diskussion erhielten Frau Christine Neudert und Herr Hans Altenbuchner als vertretungsberechtigte Person Rederecht. Zuvor hatte der Bürgermeister hinsichtlich eines Schreibens von Frau Neudert vom 23.8.2024 klargestellt, dass er im Informationsgespräch am 22.8.23024 auch auf die Verantwortung der Initiatoren eines Bürgerbegehrens hingewiesen hat: Es sollten nur Unterschriften zu Fragestellungen gesammelt werden, die auch in der Entscheidungskompetenz der Gemeinde liegen. Wenn tatsächlich ein drittes Mal Unterschriften zum Thema Windkraftanlagen gesammelt werden sollen, regte er an, doch vorab zu klären, ob es sich um eine zulässige Fragestellung handelt. Keineswegs wurde angeboten, gemeinsam eine Fragestellung zu erarbeiten, diese dann zu einem Bürgerentscheid „passieren“ zu lassen und von einem Ratsbegehren war in diesem Gespräch keine Rede. Der Bürgermeister betonte, dass er sich bei der gegebenen Rechtslage keine zulässige Fragestellung vorstellen könne und für das bisherige und auch künftige Handeln von Gemeinderat und Bürgermeister ein Ratsbegehren nicht notwendig ist.<br /> Frau Neudert und Hans Altenbuchner erläuterten die Zielsetzung ihrer Initiative, die unabhängig von der BI Gegenwind gestartet wurde. Sie seien nicht grundsätzlich gegen Windkraftanlagen, halten diese in dieser Größenordnung und wegen der Vielzahl im Staatsforst für unvertretbar, Dies auch deswegen, weil auf Haiming eine Reihe anderer großer Projekte zukomme, die alle wichtig sind und auch große Flächen beanspruchen. Aus ihrer Sicht habe der Gemeinderat Haiming damals zu schnell den Windrädern zugestimmt und es sollten die Bürger jetzt die Möglichkeit haben, ihre Meinung dazu in einem Bürgerentscheid zu sagen. Trotz der veränderten Rechtslage müsse es möglich sein, eine Fragestellung zu erarbeiten, mit der die Sinnhaftigkeit der Windkraftanlagen überprüft werden kann. In dieser Richtung sei auch ihr letztes Schreiben zu verstehen, in dem auch die Durchführung eines Ratsbegehrens vorgeschlagen wurde.<br /> In der weiteren Diskussion erläuterten eine Reihe von Gemeinderäten ihre positive Einstellung zur Notwendigkeit von Windkraftanlagen und dass sie die Entscheidung vom Januar 2023 weiterhin für richtig halten.<br /> Vor der Abstimmung stellte der Bürgermeister hinsichtlich der Fragestellung des Bürgerbegehrens nochmals &nbsp;zusammenfassend fest, dass die angestrebten Handlungen der Gemeinde entweder ohne rechtliche Auswirkung sind (Teil 1) oder aber zu einer Entscheidung führen, die nach Rechtslage im Genehmigungsverfahren sowieso verpflichtend ist (Versagung des Einvernehmens, wenn rechtlich zulässig, Teil 2).<br /> <strong>Der Gemeinderat hat dann mit 11:0 Stimmen das am 7.8.2024 eingereichte Bürgerbegehren „Keine Windkraftanlagen im Daxenthaler Forst auf Haiminger Gemeindegebiet“ als materiell unzulässig wegen fehlendem Regelungsgehalt der Fragestellung abgelehnt. Der beantragte Bürgerentscheid findet deswegen nicht statt.</strong></p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-229</guid>
						<pubDate>Thu, 25 Jul 2024 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 25.07.2024</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-25072024/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=e12baacdf5107c594dabacb189f44ca7</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Am 29.6.2024 hat das <strong>Schuhhaus Mayer</strong> in Niedergottsau sein 100-jähriges Jubiläum gefeiert. Der Bürgermeister hat im Namen der Gemeinde gratuliert und dabei den Wunsch geäußert, dass noch viele Jahre der Markenkern vom Schuster in Niedergottsau erhalten bleibt: Qualität, Kompetenz, Vielfalt, Kundennähe und Freundlichkeit.<br /> Beim <strong>Schulfest am 4. Juli</strong> gab es auch Anlass für eine besondere Feier: Der Förderverein Grundschule Haiming besteht seit 20 Jahren. Diese Einrichtung bringt in engem Zusammenwirken mit der Schulleitung zusätzlich Leben in den Schulalltag und leistet für vielfältige Angebote finanzielle Unterstützung.<br /> Mit der 7. Sitzung der Arbeitsgruppe wurden am 8.7.2024 die Arbeiten für den <strong>Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes </strong>abgeschlossen. Bei diesem Termin wurde der in den Flächennutzungsplan integrierte Landschaftsplan vorgestellt und besprochen. Dargestellt sind dabei die landwirtschaftlich genutzten Flächen, unterschieden nach Acker- und Grünland, die Waldflächen mit Bannwald und besonderen Schutzfunktionen, prägende Baum- und Gehölzstrukturen, wertvolle Einzelbäume, ökologisch wertvolle Flächen, Biotope und die ausgewiesenen ökologischen Ausgleichsflächen. Im Plan enthalten sind auch die FFH-Gebiete, Natur- und Landschaftsschutzgebiete und die Gebietskulissen für Kiebitze. Als mögliche Entwicklungsmaßnahmen sind im Plan dargestellt Bereiche zur Verbesserung der Ortsrandeingrünung, zur Strukturierung von Waldsäumen, zur Freihaltung von Besiedlung zum Schutz des Landschaftsbildes und Bereiche geringer Bodenqualität zur Entwicklung extensiver bzw. ökologischer Bewirtschaftung. Im nächsten Schritt wird der Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes in der Sitzung am 19. September dem Gemeinderat vorgestellt, dieser fasst dann den Billigungsbeschluss und startet damit die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und die Auslegung für die Öffentlichkeit. Für die Bürgerinnen und Bürger wird es neben der allgemeinen Einsicht in Plan und schriftliche Begründung auch Sprechstunden mit Terminvereinbarung geben, um Einzelfragen zu klären und um Anregungen und Einwendungen aufzunehmen. Nach Ablauf der Frist für Anregungen und Einwendungen, voraussichtlich 10 Wochen, werden diese im Rahmen einer weiteren Gemeinderatssitzung beraten und darüber beschlossen. Daran schließt sich dann eine weitere, förmliche öffentliche Auslegung an. Fertig ist der Flächennutzungsplan dann, wenn der Gemeinderat am Ende aller Beratungen den Feststellungsbeschluss gefasst und das Landratsamt den Flächennutzungsplan genehmigt hat. Rechtlich ist der Flächennutzungsplan eine Beschreibung des Istzustandes mit Darstellung von möglichen Entwicklungszielen; er ist eine verwaltungsinterne Planungsgrundlage ohne Rechtswirkung für die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere schafft er kein Baurecht – dies geschieht erst durch einen Bebauungsplan, der aus dem Flächennutzungsplan herausentwickelt wird.<br /> Der <strong>Bau des Kreisels</strong> an der Einmündung der Kreisstraße in Marktl bringt ab 29.7.2024 eine 4 – 5 wöchige Sperrung der Straße in Richtung Marktl und Autobahn. In einem Telefongespräch mit der zuständigen Abteilung im Landratsamt versuchte der Bürgermeister zu erreichen, dass der Anschluss des Kreisels in zwei Abschnitten gebaut wird und damit wenigsten die Zufahrt nach Marktl auf der alten Streckenführung weiter möglich wäre. Dies ist aber deswegen nicht geplant, weil sich dadurch die gesamte Baumaßnahme erheblich verzögern und die Beeinträchtigung insgesamt wesentlich größer würde. Denn dann wäre die Verbindung zwischen Autobahn und Marktl wesentlich länger als 5 Wochen unterbrochen und auch aus Richtung Haiming wäre im Ergebnis nicht viel gewonnen, da bei Herstellung des Anschlusses an den Kreisel Richtung Marktl erneut eine Durchfahrt nach Marktl nicht möglich wäre. Es ist also die Vollsperrung die im Ergebnis schnellste Möglichkeit, die Befahrbarkeit in beide Richtungen wieder herzustellen.<br /> Anfang Juli wurden uns wichtige <strong>Ergebniszahlen aus dem Zensus 2022</strong> übermittelt. Zum Stichtag 15.5.2022 hatte die Gemeinde Haiming 2.537 Einwohner, das sind 15 mehr als die amtliche Fortschreibung. Damit sind wir eine der wenigen Gemeinden, die durch den Zensus einen Einwohnerzuwachs haben; dies ist wichtig als Berechnungsgrundlage des Anteils am Steueraufkommen. 94,6% sind deutsche Staatsangehörige, von den ausländischen Staatsangehörigen sind mit 47 Personen die Österreicher die größte Gruppe. Die Geschlechter sind fast gleich stark: 1267 männlich und 1270 weiblich; das Durchschnittsalter beträgt 45,2 Jahre. 37,7% sind ledig, 48,3% verheiratet, 8% verwitwet und 6% geschieden. 73,7% sind katholisch, 4,5% evangelisch und 21,6% sonstige oder ohne Religionszugehörigkeit. Zum Stichtag gab es in Haiming 1.036 Haushalte davon rund 50% mit 1-2 Personen. In 20,8% der Haushalte lebten nur Senioren, in 65,8% der Haushalte lebten keine Senioren. In Haiming gibt es 844 Wohngebäude, davon 57,8% vor 1990 erbaut. Weit überwiegend handelt es sich um freistehende Einfamilienhäuser (611: 72,4%), freistehende Zweifamilienhäuser gibt es 122 (14,5%). Mehrfamilienhäuser mit 3-6 Wohnungen gibt es 26. Ganz überwiegend befinden sich diese Wohngebäude in Privatbesitz (98 %). An eine Fernwärme angeschlossen sind 25 Wohngebäude, 90,2% haben eine eigene Zentralheizung. Die Heizquellen sind: Erdöl 52,7%, Gas 10,8%, Holz 17,1%, Wärmepumpen 13,3%. In den Wohngebäuden befinden sich 1.074 Wohnungen und die durchschnittliche Wohnfläche beträgt 133 m². Die Eigennutzungsquote liegt bei 71,9%, 257 Wohnungen sind vermietet und 41 Wohnungen stehen leer (3,8%). Bei 21 dieser Wohnungen besteht der Leerstand bereits länger als 12 Monate. Bei 59,1% der Wohnungen liegt der Nettomietzins unter 6,00 EUR/m².<br /> Im Kindergarten Niedergottsau gibt es ab September 2024 wieder eine Vorpraktikantin, Diese wird auf Grund einer länger bestehenden Vereinbarung in voller Höhe von der Gemeinde finanziert und dient der personellen Entlastung des pädagogischen Personals. Insgesamt ist die personelle Situation im Kindergarten sehr gut: Auf eine Ausschreibung gab es zwei Bewerbungen, die positiv waren und eingestellt werden können.<br /> Das <strong>Kinderzeltlager der KJG</strong> vom 12. – 14.7.2024 auf dem Sportplatz Niedergottsau war wieder ein großer Erfolg. Mit dem freudigen Blick auf die nahen Schulferien nahmen aus der Gemeinde 66 Mädel und Buben teil. Neu war in diesem Jahr ein Zelt, das von der Fa. Altmannshofer ausgeliehen und von der Gemeinde bezahlt wurde. Bei dem ziemlich heftigen Gewittersturm am Freitagabend konnte man da ein gutes Gefühl haben, weil das Zelt offiziell zugelassen ist und eine TÜV-Prüfung hat.&nbsp; Bei den Anmeldegebühren für die Kinder übernimmt die Gemeinde einen Teilbetrag von 15,00 EUR, so dass dafür 995 an die Veranstalter überwiesen wurde. Großer Dank gilt aber den Jugendlichen und Erwachsenen, die in ihrer Freizeit dieses Kinderzeltlager vorbereiten und durchführen.<br /> Am 17.7.2024 fand im Bürgerzentrum Burgkirchen die <strong>Antragskonferenz für den Windpark Staatsforst Altötting</strong> statt. In großem Kreis mit allen Fachbehörden, Vertretern von Naturschutzverbänden und den Bürgermeistern der Standortgemeinden stellte Qair die Details der Planung für derzeit 27 Windräder vor. Dabei wurde von beauftragten Fachbüros auch der Umfang der artenschutzrechtlichen Kartierung und der hydrologischen Untersuchungen vorgestellt. Das sind neben den konkreten Standorten der Windräder und den baulichen Gesichtspunkten ganz wesentliche Kriterien im Genehmigungsverfahren. Auch Detailfragen wie die schonende Wegeführung, die Vermeidung unnötiger LKW-Fahrten, die Lagerplätze für die Bauteile und die Sicherstellung des Brandschutzes wurden diskutiert. Die Themen Schall und Schattenwurf werden ebenfalls im Genehmigungsverfahren eine große Rolle spielen, dazu haben Fachplaner ebenfalls die Grundlagen für das Genehmigungsverfahren dargestellt. Die Einleitung des förmlichen Genehmigungsverfahrens ist für Anfang 2025 vorgesehen. Dann findet auch die förmliche Beteiligung der Gemeinde im Rahmen der Entscheidung über das gemeindliche Einvernehmen statt.<br /> Im Bauausschuss wurde der Antrag von zahlreichen Anwohnern des Mühlbachwegs auf <strong>Einrichtung einer verkehrsberuhigten Zone</strong> besprochen. Begründet wird der Antrag damit, dass es viele Kinder gibt, die sich im Bereich der Straße aufhalten und zusätzlich auch Kinder vom eichenweg her den Mühlbachweg als Schulweg nutzen. Durch teilweise schnelles Fahren ist hier eine erhebliche Gefährdung gegeben. Voraussetzung für eine verkehrsberuhigte Zone ist, dass die Straße durch ihre Gestaltung den Eindruck vermittelt, dass die Aufenthaltsfunktion überwiegt und der Fahrzeugverkehr untergeordnet ist. Dies ist beim Mühlbachweg gegeben, insbesondere durch das Fehlen von Bürgersteigen, einen geringen Verkehr, Wohnen als überwiegende Nutzungsart und direkte Einmündung eines Fußweges. Es handelt sich um einen Erstfall in der Gemeinde, denn das kurze Stück beim Wirt in Niedergottsau ist wegen der dort besonderen baulichen Verhältnisse als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen. Es könnte auch ein Präzedenzfall werden, da auch in anderen Siedlungen die Erschließungsstraße keinen Durchgangsverkehr erlaubt. Der Bauausschuss hat mehrheitlich die Einrichtung der verkehrsberuhigten Zone befürwortet; der Vollzug obliegt der Verwaltung.<br /> Die <strong>Jahreshauptversammlung des Dirndl- und Lederhosenvereins</strong> am 24.7.&nbsp; war gut besucht und nach den Berichten stand die Neuwahl der Vorstandschaft im Mittelpunkt. 1Vorsitzende Lisa Asenkerschbaumer bleibt für weitere 2 Jahre im Amt, ebenso ihre Stellvertreter Korbinian Rauschecker und Manuel Forster. Anna-Lena Speckmaier ist neue Kassiererin, ihre Vertretung ist Magdalena Kremser. Unverändert bleibt Sabine Maurer Schriftführerin, mit Emily Pleininger bekommt sie eine neue Vertreterin. Lukas Windsperger und Peter Kremser bleiben Beisitzer, ebenso bleibt Tobias Wimmer Fähnrich. Sein Vertreter ist Moritz von Ow, der damit neu in die Vorstandschaft nachrückt.<br /> Am 23.7.2024 hat der Planungsausschuss des regionalen Planungsverbandes Südostoberbayern die <strong>17. Teilfortschreibung des Regionalplans</strong> beschlossen. Darin werden im Bereich des Staatsforstes im Landkreis Altötting Windvorranggebiete zur Errichtung von Windkraftanlagen ausgewiesen. Die Flächen entsprechen der Gebietskulisse, die die Bayer. Staatsforsten für den Bau des Windparks Altötting freigegeben haben. Entsprechend unserer Stellungnahme ist im Süden der auf Haiminger Gemeindegebietes liegenden Fläche (VRG 80) das Vorranggebiet in ein Vorbehaltsgebiet abgeschwächt. Hier können dann andere Einrichtungen, z.B. Stromleitungen, Umspannwerke oder ein Kraftwerk mit der Errichtung von Windkraftanlagen konkurrieren. Die Gesamtfläche der Windvorranggebiete bzw. Vorbehaltsgebiete beträgt 1.096 ha, damit sind rd. 10% der nach dem Wind-an-Land-Gesetz notwendigen Windvorrangfläche erreicht. Der Plan liegt jetzt der Regierung von Oberbayern zur Verbindlichkeitserklärung vor.<br /> Das <strong>Energiegespräch in Haiming</strong>, zu dem Landrat Erwin Schneider und Bürgermeister Wolfgang Beier eingeladen hatten, erfüllte voll und ganz die Erwartungen, die damit verbunden waren. Alle maßgeblichen Akteuere für die zukünftige Energieversorgung des Chemiedreiecks saßen zusammen an einem Tisch und mit dazu die wesentlichen Entscheidungsträger im politischen Bereich und in der Verwaltung. Hier waren Vertreterinnen und Vertreter von Landratsamt, Regierung, Planungsverband und Wirtschafts- und Landwirtschaftsministerium im Saal anwesend. Die Leiter der großen Werke Wacker und OMV, Vertreter von Chem-Delta und Verantwortliche von den Staatsforsten waren zu Gast. Insgesamt waren 44 Personen im Saal. Nach den Projektpräsentationen von Qair zu den Windparkplanungen, Tennet zur Anbindung ans Höchstspannungsnetzt mit Leitungen und Umspannwerken, von Bayernwerk zum umfassenden Ausbau der Hoch- und Mittelspannungsebene, von bayernets zum Umbau des Gasnetzes zum Wasserstoffkernnetz und von RAG über die Zukunft in Sachen Wasserstoffversorgung, Wasserstoffkraftwerk und Elektrolyseure gab es jeweils Fragen, Anmerkungen und Hinweise zu wichtigen und weiterführenden Gesichtspunkten. Nach 2 ½ Stunden Präsentation und Gespräch im Plenum gab es im Anschluss noch einen angeregten Meinungsaustausch in Kleingruppen, der die Interaktion zwischen den Projektträgern förderte, die ein wichtiges Ziel des Energiegesprächs war. Eine Fortsetzung wurde mehrfach gewünscht und wird es zu weiteren Fragestellungen auch sicher geben.<br /> Die Statistik 2023 für die <strong>beiden E-Ladepunkte</strong> liegt vor. Es wurden 43 Ladevorgänge gezählt, welche im Durchschnitt 197 Minuten dauerten. Durchschnittlich wurden dabei 28 kWh Strom abgenommen. Insgesamt sind 1.204 kWh Strom geflossen. Der Betrieb der Ladestation kostet die Gemeinde jährlich derzeit rund 830 €. Ein Rückfluss an die Gemeinde erfolgt nicht.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Beim Ausbau der Straße in Unterviehhausen sind die Asphaltierungsarbeiten abgeschlossen. Es folgen jetzt die Wiederherstellung der Grundstückszufahrten und die Restarbeiten an den Banketten.<br /> Für den Bau des Aufzuges am Rathaus, für die Errichtung der beiden Lagercontainer beim Feuerwehrhaus Niedergottsau und für die Umnutzung des Kellerraums in der Schule sind jetzt die Bauanträge im Landratsamt eingereicht worden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Förderung Glasfaserausbau durch das Kofinanzierungsprogramm Bund/Land</strong><br /> In diesem Jahr wird im Rahmen des Gigabitförderprogramms Bayern von der Telekom ein weiterer Glasfaserausbau in Holzhausen und Niedergottsau durchgeführt. Hier war die Förderung ein Festbetrag je neuem Anschluss, deswegen konnten aus Kostengründen Außenbereiche damit nicht erschlossen werden. Beim aktuellen Kofinanzierungsprogramm von Bund und Land ist dies wieder anders: Hier werden 90% der Wirtschaftlichkeitslücke gefördert. Damit sind auch kostenintensive Anschlüsse im Außenbereich finanziell für die Gemeinde tragbar. Mit diesem voraussichtlich letzten Förderprogramm wollen wir deswegen die letzten Lücken in der Breitbandversorgung schließen. Ein vorläufiger Förderbescheid seitens des Bundes und eine Bestätigung für die Kofinanzierung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn liegen vor, deswegen kann die Gemeinde jetzt das Auswahlverfahren starten. In einer Präsentation stellte Herr Habel von der Breitbandberatung Bayern die Einzelheiten des Förderprogramms und die laut Vermessungsamt noch nicht erschlossenen Parzellen vor. Dies sind 105 Einzeladressen, darunter fallen aber auch Bereiche, die derzeit eine Breitbandversorgung über sog. Supervectoring haben. Im einzelnen befinden sich die Erschließungsadressen in Haiming, Leichspoint, Winklham, Neuhäusl, Aumühle, Schwaig, Motzenbrunn, Hub, Au, Piesing, Neuhofen, Haid, Weg, Niedergottsau, Holzhausen, Oberloh und Stockach. Im weiteren Verfahren werden aber einzelne Grundstücke noch darauf hin überprüft, ob nicht bereits eine Glasfaserstrecke vorbeiführt oder über das Breitband von Vodafone ein Anschluss möglich ist. Die Obergrenze der Wirtschaftlichkeitslücke wurde auf 2,29 Mio EUR festgelegt – die finanzielle Belastung der Gemeinde kann deswegen max. 229.000 EUR betragen. Die Realisierungszeit wird auf 30 Monate beschränkt und bei der Wertung der Angebote wird die Ausführungsdauer mit 10% bewertet. Der Gemeinderat beschloss, für die festgelegten Erschließungsgebiete das Auswahlverfahren zu starten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2025/26</strong><br /> Der Gemeinderat hat jährlich die Bedarfsplanung für den Kindergarten vorzunehmen, um dann für das jeweilige Kindergartenjahr den Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen verbindlich festzustellen. Ausgangspunkt ist dabei die Bedürfnisfeststellung. Diese orientiert sich an den Geburtszahlen, vor allem aber an den Anmeldezahlen für die Einrichtungen. Diese liegen für die drei Gruppen im Kindergarten bei 73, ab Januar 2025 bei 76 und für die Gartengruppe bei 25. Für die Krippe sind 14Kinder angemeldet. Diese Anmeldezahl steigt bis Februar 2025 auf 24. Da für einzelne Kinder nur tageweise gebucht wird, wird die tägliche Belegungszahl von 18 nicht überschritten; damit reichen die vorhandenen Krippenplätze aus. In auswärtigen Einrichtungen sind 4 Kinder angemeldet, für einen Hortbesuch gibt es 1 Anmeldung. Damit gibt es Betreuungswünsche für insgesamt 130 Kinder, davon 125 in der Einrichtung in Niedergottsau, wobei davon wieder 119 Kinder gleichzeitig anwesend sind. Mit Bezug auf die vorhandenen räumlichen Möglichkeiten wird für Niedergottsau ein Bedarf von 18 Plätzen in der Krippe, 80 Plätzen im Kindergarten und 25 Plätzen in der Natur- und Gartengruppe anerkannt. In auswärtigen Einrichtungen wird über die konkreten Anmeldungen hinaus ein Bedarf von 16 Plätzen festgestellt, davon 5 Hortplätze und 7 Plätze in der qualifizierten Tagespflege. Der Gemeinderat hat diese Bedarfsanerkennung einstimmig beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Straßensanierung Holzhausen 2. Bauabschnitt</strong><br /> Der nördliche Teil der Ortsdurchfahrt Holzhausen und weiter Richtung Kreisstraße AÖ 24 ist sanierungsbedürftig. Innerorts ist auch eine ordnungsgemäße Straßenentwässerung zu bauen. Dieser Straßenausbau wurde bisher zurückgestellt, da zunächst noch die Gasleitung und jetzt die Glasfaserleitung verlegt wurde bzw. wird. Dann aber kann man davon ausgehen, dass alle Leitungen in der Straße verlegt sind. Deswegen hat der Gemeinderat beschlossen, für 2025 den Ausbau der Ortsdurchfahrt Holzhausen 2. Teil und die Gemeindeverbindungsstraße bis zur AÖ 24 in Angriff zu nehmen. Haushaltmittel für diesen ausbau wurden bereits in zurückliegenden Jahren in Höhe von rd. 400.000 EUR bereit gestellt, in dieser Höhe werden sich auch die Ausbaukosten bewegen. Der Gemeinderat beschloss die Maßnahme durchzuführen und hat das Projekt dem Kommu Haiming übertragen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Besetzung des Arbeitskreises „Energie“</strong><br /> Für den Arbeitskreis Energie gingen beim Bürgermeister 16 Bewerbungen ein, über die der Gemeinderat zu entscheiden hatte. In einer Gesamtabstimmung nahm er alle Bewerbungen an. Der Arbeitskreis besteht damit aus folgenden Mitgliedern: Berthold Schönhoff, Wolfgang Straubinger, Johannes Meier, Uwe Nagel, Stefan Mayerhofer, Wolf-Dieter Frank, Michael Huith, Peter Sommer, Petra Haunreiter, Christian Holzner, Heinz Wimmer, Robert Eckl, Christian Szegedi, Tobias Sachsenhauser, Gerhard Maier und Thomas Straubinger.<br /> Zum Sprecher des Arbeitskreises bestellte der Gemeinderat Wolfgang Straubinger aus Kemerting.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<guid isPermaLink="false">news-228</guid>
						<pubDate>Thu, 20 Jun 2024 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 20.06.2024</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-20062024/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=190f4290e564285ea267d291a1fceb76</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Der langanhaltende Regen Ende Mai hat im Niedergern keine Schäden verursacht, aber die <strong>Hochwasserkatastrophe</strong> in Schwaben und dem nordwestlichen Oberbayern hatte auch Auswirkungen für unsere Gemeinde: Die Feuerwehren Haiming und Niedergottsau wurden zum Katastropheneinsatz gerufen und waren zur Deichsicherung in Manching eingesetzt. Zum Einsatz kam dabei auch die in Haiming stationierte Sandsackfüllmaschine, die wertvolle Dienste leistete. Aus Haiming waren von Samstag, 1.6. bis Dienstag, 4.6., drei Gruppen mit insgesamt 17 Frauen und Männern im Einsatz, für Niedergottsau war der Einsatz auf einen Tag (3.6.2024) begrenzt und es waren sechs Mann zum Dammbau in Manching im Einsatz. Alle kamen müde, aber gesund wieder nach Hause. Die Bereitschaft bei beiden Feuerwehren, hier Hilfe zu leisten, war überaus groß – schon bei der ersten Alarmierung meldeten sich mehr Personen, als dann mitfahren konnten. Damit haben die Ehrenamtlichen aus der Gemeinde Haiming ihren Teil für die große Solidaritätsaktion aus ganz Bayern beigetragen – ich sage seitens der Gemeinde dafür meinen großen Dank.<br /> Am 7.6.2024 hat das Landratsamt für die <strong>Kiesgrube im Industriegebiet Soldatenmais</strong> die Abgrabungsgenehmigung gem. Bescheid vom 6.4.2005 bis zum 31.12.2036 verlängert. Es kann also bis zu diesem Datum Kies entnommen werden. Bemerkenswert sind weitere Festlegungen in diesem Bescheid: Bedingung für den Abbau und die Verwendung des Kieses ist eine vorherige repräsentative Beprobung des Materials auf PFOA und andere Stoffe der PFAS-Gruppe. Nur wenn seitens des Landratsamtes die Unbedenklichkeit festgestellt wird, erfolgt die Freigabe des Materials. Diese Beprobung wird einmalig durchgeführt. Eine weitere Wiederverfüllung der Grube wird nur noch bis 31.12.2025 genehmigt. Mit dieser Befristung ist berücksichtigt, dass anschließend die Verfüllung in einer gesicherten Mono-Deponie erfolgen kann. Weitere Auflagen sind die Errichtung von drei Grundwassermessstellen und der Nachweis einer weiteren Bannwaldaufforstung von 0,4 ha.<br /> Der Dirndl- und Lederhosenverein hat sich auch in diesem Jahr wieder an der <strong>Baumpflanzaktion </strong>Plant für the Planet beteiligt. Am Samstag, 8. Juni, hat eine Gruppe junger Leute im Garten von Marilena und Andreas Schwaiger in Winklham fünf Obstbäume gepflanzt. Das ist ein wertvoller Beitrag für Natur, Ortsbild und gute Ernährung.<br /> Die Starregenereignisse haben zu einem <strong>Schaden am Auberg</strong> in Niedergottsau geführt: Bei der Abfahrt zur Autobahnbrücke hat das abfließende Oberflächenwasser in einem Teilbereich die Böschung unterspült und zu einem Abrutschen der Hangkante geführt. Dabei ist auch die Leitplanke instabil geworden und die Asphaltdecke teilweise unterhöhlt. Jedenfalls kann der Auberg mit schwereren Kraftfahrzeugen nicht mehr befahren werden, für die Radlfahrer ist er aber frei. Zeitnah soll durch eine Straßenbaufirma der Schaden beseitigt und der Hang nachhaltig gesichert werden.<br /> Am 11.6.2024 waren vom BRK Altötting Herr Fendt, Herr Höcketstaller und Herr Gaisberger zu einem Gespräch im Rathaus, um die weitere <strong>Nutzung des Gebäudes für die Tagespflege</strong> abzuklären. Auch nach der Ankündigung der Schließung der Tagespflege zum 31.7.2024 gab es keinen nennenswerten Anmeldeschub; es wurde zwar vielfach Bedauern über diesen Schritt des BRK geäußert und insbesondere die regelmäßigen Teilnehmerinnen an der Tagespflege und deren Angehörige sehen darin einen großen Verlust, aber die Defizitsituation hat sich in keiner Weise verändert. Der Mietvertrag des BRK mit der Gemeinde läuft über viele Jahre und deswegen wird das BRK das Gebäude tageweise für interne Zwecke wie Fortbildungen, Klausurtage und Besprechungen nutzen. Darüber hinaus ist angedacht, auch offene Angebote wie Hoagart für Senioren, Gesprächskreise für pflegende Angehörige oder verschiedene Beratungsangebote zu machen. Einigkeit bestand darin, keine wesentlichen baulichen Veränderungen vorzunehmen, um die Option einer Wiedernutzung als Tagespflegeeinrichtung nicht auszuschließen. Denkbar ist aber auch eine Nutzung durch externe Vermietung an einen Dienstleister oder Gewerbetreibenden; hier ist aber dann eine einvernehmliche Regelung mit der Gemeinde zu treffen.<br /> Die <strong>Ergebnisse der Europawahl in Haiming</strong>: CSU: 47,8%, SPD: 5,8%, Grüne: 7,3%, AfD: 11,9%, FW: 10,0%, ÖDP: 3,6%. BSW: 3,7%, Wahlbeteiligung: 70,0%</p>
<p class="bodytext">Am Mittwoch, 12.06.2024, war Herr Bloier vom Bayernwerk im Rathaus. Am 05.11.2026 läuft der mit dem Bayernwerk geschlossene <strong>Konzessionsvertrag</strong> aus. Gemäß § 46 Abs. 3 Energiewirtschaftsgesetz ist die Gemeinde verpflichtet, den Ablauf des Konzessionsvertrages spätestens zwei Jahre vor Vertragsende in geeigneter Weise bekannt zu machen. Das geschieht in der Regel im Bundesanzeiger. Die Verwaltung hat die Bekanntmachung veröffentlichen lassen. Nun können sich Netzbetreiber für den Konzessionsvertrag bewerben. Die Frist dafür beträgt 3 Monate. Geht keine Bewerbung ein, kann die Gemeinde mit dem Bayernwerk in Verhandlungen eintreten. Der Konzessionsvertrag umfasst die Niederspannungsebene (260/400 Volt) und das 20-KV-Netz. Der Konzessionsvertrag stellt für den Netzbetreiber den Auftrag dar, ein Stromnetz zu errichten und gewährt dazu das Recht, dafür öffentliche Straßen zu nutzen (gewidmete Flächen). Für die Verhandlungen kann die Gemeinde eine Bewertungsmatrix zugrunde legen, je nachdem, welche Parameter ihr bei der Vergabe wichtig sind. Das Thema kommt nach Ablauf der Bewerbungsfrist auf die Tagesordnung.<br /> Am 14.6.2024 erhielten wir vom Landratsamt die <strong>neuesten Einwohnerzahlen</strong> gem. Mitteilung des Bayer. Statistischen Landesamtes. Danach beträgt die zum 31.12.2023 fortgeschriebene Einwohnerzahl für Haiming 2.527. Das ist um 6 Einwohner weniger als im Vorjahr. Die Einwohnerzahl im Landkreis ist um 376 größer und beträgt jetzt 114.459.Den größten Zuwachs verzeichnet Burghausen mit 132 Einwohnern.<br /> Für die Genehmigung der <strong>PV-Freiflächenanlage an der Kläranlage</strong> ist jetzt mit den vom Landratsamt vorgeschlagenen naturschutzrechtlichen Auflagen eine weitere Hürde genommen worden. Für die teilweise Überdeckung der Wiesenfläche sind neben notwendiger Eingrünung auch Kompensationsmaßnahmen erforderlich. Auf Grund des dafür geltenden Leitfadens hatten wir eine an der Süd- und Westseite zu pflanzenden Eingrünungshecke eine Breite von 3 Metern errechnet. Die in der Zwischenzeit neu zuständig gewordene Mitarbeiterin konnte diese Berechnung nicht akzeptieren. Denn bis zu einer Breite von 5 Metern gilt eine Hecke nur als Eingrünung, nicht aber als Ausgleich für die Bodenversiegelung durch die PV-Anlage. § Meter sind also keinesfalls ausreichend. Als Kompromiss wurde jetzt vereinbart, dass zur Einbindung der PV-Freiflächenanlage in die Umgebung und als Ausgleich für die versiegelte Fläche die Pflanzung einer mindestens dreireihigen Hecke mit einer Breite von 5 Metern vorzunehmen ist. Für die Pflanzung sind gebietsheimische (autochthone) Pflanzen der Herkunftsregion Hu (Unterbayerisches Hügelland mit Isar-Inn-Schotterplatten) gem. „Erzeugergemeinschaft für Autochthone Baumschulerzeugnisse in Bayern (EAB)“, zu verwenden. Die Pflanzung hat unmittelbar nach Abschluss der Bauarbeiten, spätestens in der nächstfolgenden Pflanzperiode vorzunehmen.<br /> Zum <strong>Themenbereich Energiewende</strong>: Für die Errichtung der <strong>Windkraftanlagen</strong> gehen die naturschutzrechtlichen Untersuchungen weiter und im Juli will Qair in einem Workshop mit Mitarbeitern der Bayer. Staatsforsten vor Ort die einzelnen Standorte der Windkraftanlagen vorbestimmen. Auf dem weg zum Genehmigungsverfahren ist am 17.7.2024 ein wichtiger Termin: In einem gemeinsamen Termin mit den Fachbehörden und den Trägern der öffentlichen Belange werden in einem sogenannten Scopingtermin die im Genehmigungsverfahren vorzulegenden Unterlagen und Gutachten benannt. Auch die Gemeinde Haiming wird daran beteiligt sein. In politischer Hinsicht ist in Kürze zu erwarten, dass die sog. Kommunalklausel für das jetzt in der Planung schon weit fortgeschrittene Projekt Windpark im Staatsforst Altötting aufgehoben wird, also ein gegen die Errichtung von Windkraftanlagen gerichteter Bürgerentscheid keine Auswirkungen mehr auf die vertraglichen Beziehungen zwischen Bayer. Staatsforsten und Projektträger hat. Es würde dann auch nicht mehr die Anzahl der Windräder oder die Gebietskulisse verändert werden.<br /> In Sachen <strong>Stromleitung und Umspannwerk</strong> gibt es keine neueren Entwicklungen; weiterhin vertritt der Bürgermeister in verschiedenen Gesprächen unsere Position, dass ein Umspannwerk nicht auf landwirtschaftlich genutzter Fläche im Gemeindegebiet errichtet werden darf. Zu diesem Thema treffe ich mich nächste Woche auch mit den Kemertinger Grundeigentümern zu einem Gespräch.<br /> Bei einem Gespräch am 18.6.2024 mit Verantwortlichen von RAG und RWE sowie zwei Mitarbeitern des Wirtschaftsministeriums ging es um den <strong>Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur</strong> und um die deutsche <strong>Kraftwerksstrategie</strong>. Danach sollen in einem ersten Schritt Gas- und wasserstofffähige Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 10 GigaWatt ausgeschrieben werden. Ein solches Kraftwerk wäre für den Standort Burghausen von erheblicher Bedeutung und deswegen gibt das Wirtschaftsministerium jetzt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, um über die notwendige Versorgungssicherheit hinsichtlich Strom und dien Beitrag zur Stabilität des Stromnetzes hinaus weitere Synergien und Vorteile im und für den Standort Burghausen zu prüfen. Dies ist zugleich die notwendige Vorarbeit dafür, dass sich RWE am Ausschreibungsverfahren des Bundes beteiligen kann. Der Zeitplan und die einzelnen Bedingungen dafür liegen noch nicht fest.<br /> Am 24.7.2024 findet im Saal Unterer Wirt das <strong>Energie-Gespräch</strong> mit allen Akteuren der Energiewende in unserer Region statt. Eingeladen dazu haben Landrat Erwin Schneider und ich für die Gemeinde; mit dabei sind auch die Nachbarbürgermeister. Ziel des Gesprächs ist die Präsentation der Projektplanungen und Vorhaben, um insbesondere auch beim Flächenbedarf Konkurrenzen und Überschneidungen zu vermeiden und Synergien zu erkennen. Mit dabei sind auch Fachreferenten des Wirtschaftsministeriums.<br /> Beim <strong>Thema Monodeponie</strong> ist die Gemeinde Haiming eingebunden in die Vorhabensplanung und auf unsere Anregung hin werden jetzt die technischen Anlagen zur Sickerwasserbehandlung nicht mehr am Hangfuß, sondern im Bereich des Industriegebietes geplant. Die Einzelheiten dazu werden aber noch ausgearbeitet. Das Genehmigungsverfahren soll zum Jahresende starten. Die Notwendigkeit der Monodeponie für belastetes Aushubmaterial hat sich nochmals verschärft durch eine Neufassung der Richtlinien zur Verfüllung von Gruben. Danach kann momentan auch beprobtes und unbelastetes Material nicht mehr in eine normale Grube im Landkreis eingebracht werden.<br /> Mit Bescheid vom 11.06.2024 hat das WWA Traunstein die Zuwendung für die Erstellung des <strong>kommunalen Sturzflutrisikomanagementkonzepts</strong> bewilligt. Es wird eine staatliche Zuweisung in Höhe von 150.000 € in Aussicht gestellt. Da der Fördersatz bei 75 % liegt, kann eine Ausgabe von maximal 200.000 € gefördert werden. Der Zuwendungsbescheid lässt aber ausdrücklich offen, wie hoch die Förderung wirklich wird, weil sie unter dem Vorbehalt der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel steht. Wieviel gewährt wird, wird mit dem gesonderten Bewilligungsbescheid nach Vorlage des Verwendungsnachweises entschieden. Der Bewilligungszeitraum entet am 31.12.2025. Der nächste Schritt wäre die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für die Planungsleistungen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Der Bau der Ortsdurchfahrt Unterviehhausen schreitet voran. Derzeit wird die Auskofferung ab Station 0 durchgeführt. Die Kabelbauarbeiten von Telekom und Bayernwerk sind abgeschlossen.<br /> Für den Bau der Entwässerungsanlage in Daxenthal (wegen Verlagerung aus dem privaten Grund) ist die Schlussrechnung eingegangen. Das Projekt war auf rund 48.000 € kalkuliert. Es wurde mit 34.065,73 € abgerechnet.<br /> Hinsichtlich des Neubaus des kommunalen Bauhofs konnte noch kein Auftrag vergeben werden, da die Baugenehmigung noch nicht vorliegt.<br /> Auch für Aufzug des Rathauses liegt die Baugenehmigung noch nicht vor.</p>
<p class="bodytext"><strong>Antrag auf Bürgerentscheid „Keine Windräder im Haiminger Forst“</strong><br /> Nachdem über eine längere Zeit hinweg in der Gemeinde Unterschriften gesammelt worden waren haben am 5.6.2024 zwei Vertreter der Bürgerinitiative (BI) Gegenwind in der Gemeinde 29 Unterschriftenlisten mit insgesamt 419 Unterschriften abgegeben. Zugleich wurde mitgeteilt, dass der auf der Unterschriftenliste benannte Vertreter Wolfgang Peiskar nicht mehr für diese Aufgabe zur Verfügung steht. Weitere zwei auf der Unterschriftenliste benannte Vertreter sind Gerhard Sewald aus Moosen und Bernhard Lammer aus Kastl. Die Fragestellung auf der Unterschriftenliste lautet: „Sind Sie dafür, dass die Gemeinde ihr gemeindliches Einvernehmen zur Baumaßnahme der Errichtung von Windkraftanlagen auf dem Gemeindegebiet im Haiminger Forst verweigert und alle rechtlich zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreift, um die Errichtung von Windkraftanlagen im Gemeindegebiet zu verhindern?“.<br /> Über die Zulässigkeit dieses Antrags auf Durchführung eines Bürgerentscheids gem. Art. 18a BayGO hat der Gemeinderat binnen einem Monat zu entscheiden. Wesentlich sind dabei vier Zulässigkeitsvoraussetzungen:<br /> a) mindestens 10% der Wahlberechtigten müssen das Bürgerbegehren unterzeichnen;<br /> b) auf den Unterschriftslisten müssen bis zu 3 vertretungsberechtigte Personen benannt sein;<br /> c) die zu beantwortende Frage muss den eigenen Wirkungskreis der Gemeinde betreffen und darf gesetzliche oder vertragliche Pflichten der Gemeinde nicht verletzen;<br /> d) die Fragestellung muss eine Begründung enthalten, damit den Unterzeichnenden die Zielrichtung, der Umfang und die Konsequenz der Frage klar ist.<br /> Das Quorum von 10% wurde erreicht; nach der Prüfung waren 379 Unterschriften gültig und damit haben 18,3% der Wahlberechtigten das Bürgerbegehren unterzeichnet.<br /> Nicht ordnungsgemäß ist aber die Benennung der vertretungsberechtigten Personen: Auf der Unterschriftenliste stehen drei Personen und diese sind mit den Unterschriften durch die Bürgerinnen und Bürger mit der Vertretung des Bürgerbegehrens beauftragt. Sie genießen somit das Vertrauen der Unterzeichnenden und sind rechtlich deren Vertreter. Dabei gilt das Gesamtvertretungsprinzip: Alle benannten Personen können nur gemeinsam und übereinstimmend handeln. Damit soll verhindert werden, dass im Bürgerbegehren widerstreitende Erklärungen oder Handlungen erfolgen; insbesondere wird dadurch sichergestellt, dass das mit der Unterschrift gegebene Vertrauen in inhaltliche Haltung und das Handeln einer benannten Person auch im Bürgerbegehren umgesetzt wird. Scheidet eine Person vor der Zulassung des Bürgerbegehrens aus, ist diese Gesamtvertretung nicht mehr möglich, es liegt keine ordnungsgemäße Benennung von vertretungsberechtigten Personen gem. Art. 18a Abs. 4 BayGO mehr vor und das Bürgerbegehren ist formal unzulässig. Um eine solche Folge bei Ausscheiden einer vertretungsberechtigten Person zu verhindern, können auf der Unterschriftenliste stellvertretende Personen benannt werden, das hat die Bürgerinitiative aber nicht getan.<br /> Damit ist das Bürgerbegehren formell unzulässig.<br /> Es ist aber auch die materiell-rechtliche Zulässigkeit nicht gegeben. Denn der zweite Teil der Fragestellung „…und alle rechtlich zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreift, um die Errichtung von Windkraftanlagen zu verhindern?“ ist sehr umfassend und kann eine Vielzahl von nicht näher bezeichneten, teilweise noch gar nicht absehbaren und auch von den finanziellen Folgen her nicht einschätzbaren Handlungen umfassen. Müsste die Gemeinde Klage erheben gegen die Fortschreibung des Regionalplanes, mit dem Windvorranggebiete festgelegt werden und dabei das gesamte Kostenrisiko tragen? Müsste verhindert werden, dass gemeindliche Straßen für die Anlieferung von Bauteilen für Windkraftanlagen genutzt werden? Oder würde es ausreichen, im Genehmigungsverfahren von Windkraftanlagen nur das Einvernehmen zu verweigern und dann nichts mehr zu tun? Alles das ist unklar und in der Begründung der Fragestellung gibt es dazu keine Aussage. Der Bayer. Verwaltungsgerichtshof hat am 22.3.2022 zu einer solchen umfassenden Fragestellung entschieden, dass <em>„ein Bürgerbegehren nur zugelassen werden kann, wenn die mit ihm unterbreitete Fragestellung ausreichend bestimmt ist.</em> … <em>Die Bürger müssen zumindest in wesentlichen Grundzügen erkennen können, wofür oder wogegen sie ihre Stimme abgeben und wie weit die gesetzliche Bindungswirkung des Bürgerentscheids reicht. Das auf eine Grundsatzentscheidung abzielende Bürgerbegehren unterliegt damit strengen Bestimmtheitsanforderungen.“</em> Diese Anforderungen an die Fragestellung sind nicht erfüllt und das Bürgerbegehren ist deswegen auch materiell-rechtlich unzulässig.<br /> Die Bürgerinitiative wollte mit Mailschreiben vom 18.6.2024 diese Fragestellung noch austauschen gegen folgende Formulierung: „.. und ihre Zustimmung zur Errichtung und Betrieb von Windkraftanlagen vom 26.1.2023 zurück nimmt?“. Gemeint ist der damalige Gemeinderatsbeschluss, mit dem gegenüber der Bayer. Staatsforsten die Zustimmung zum Start des wettbewerbsrechtlichen Auswahlverfahrens erteilt wurde. Diese Frageänderung in letzter Minute war aber vom Gemeinderat nicht zu beachten, denn das Schreiben stammte von einem Sprecher der BI Gegenwind und nicht von den vertretungsberechtigten Personen. Nur diese sind durch die Unterzeichner des Bürgerbegehrens dazu ermächtigt „zur Begründung der Zulässigkeit des Bürgerbegehrens Änderungen vorzunehmen, soweit diese nicht den Kern des Antrags berühren“. Mit dieser neuen Fragestellung wäre zudem der Kern des Anliegens berührt, denn statt einer grundsätzlichen Verhinderung von Windkraftanlagen im gesamten Gemeindegebiet (nicht nur im Staatsforst), würde nur noch ein Gemeinderatsbeschluss vom 26.1.2023 aufgehoben werden. Ob dies noch Auswirkungen auf die Errichtung von Windkraftanlagen hat, ist mittlerweile zweifelhaft. Zu Recht musste der Gemeinderat deswegen über die auf den Unterschriftenlisten enthaltene Fragestellung entscheiden; diese ist aber im zweiten Teil unzulässig.<br /> Im Ergebnis hat der Gemeinderat dann beschlossen: Der Antrag auf Durchführung eines Bürgerentscheids ist formell und materiell unzulässig. Ein Bürgerentscheid zum Bürgerbegehren „Keine Windräder im Haiminger Forst“ findet nicht statt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Kommunale IT Einkaufsgenossenschaft</strong><br /> Als Sachaufwandsträger für die Grundschule hat die Gemeinde die Aufgabe, für die notwendige IT-Ausstattung in der Schule, für die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler zu sorgen. Dies obliegt allen Kommunen im Freistatt und bei den Beschaffungen sind die unterschiedlichsten technischen und auch inhaltlichen Anforderungen zu berücksichtigen. Besonders aufwendig ist das Beschaffungsverfahren, wenn öffentliche Fördermittel beansprucht werden und deswegen zusätzlich die Bestimmungen des Vergaberechts im Rahmen von Ausschreibungen zu berücksichtigen sind. Um hier eine organisatorische Entlastung zu schaffen und durch Bündelung von Beschaffungen auch bessere Preise zu erzielen, hat die AKDB die Bayerische Kommunaler IT-Einkaufsgenossenschaft gegründet. Im Zusammenwirken mit der ADSG, einer Tochtergesellschaft der AKDB, führt die BayKIT die Markterkundung und das Vergabeverfahren durch. Dadurch werden mit Lieferanten Rahmenverträge geschlossen und die Mitglieder der BayKIT können dann ihren Bedarf im Rahmen dieser Verträge in einem Webshop decken. Mit Erwerb eines Genossenschaftsanteils von 1.000 EUR wird die Gemeinde Mitglied der BayKIT und kann die Vorteile nutzen, ist dazu aber nicht verpflichtet. Die Mitgliedschaft kann jederzeit gekündigt werden, pro Jahr fallen geringfügige, der Höhe noch nicht bestimmte Verwaltungsgebühren an. Der Gemeinderat stimmte dem Beitritt zur BayKIT zu.</p>
<p class="bodytext"><strong>Einführung eines Leinenzwangs für Hunde</strong><br /> Immer wieder gibt es Beschwerden über freilaufende Hunde, die plötzlich im Privatgrundstück auftauchen und dort als Gefahr empfunden werden, die Tiere auf der Weide aufschrecken, die Spaziergängern unvermittelt gegenüberstehen, die vermeintlich Wildtieren nachstellen und diese aufscheuchen und die unkontrolliert ihren Kot an Straßenrändern und in Wiesen hinterlassen. Wegen der Beunruhigung der Alpaka-Herde in Moosen durch freilaufende Hunde hatte Martin Gartmeier in der Bürgerversammlung den Antrag gestellt, in der Gemeinde soll ein Leinenzwang für Hunde angeordnet werden. Eine große Mehrheit in der Bürgerversammlung sprach sich für diesen Antrag aus und deswegen hatte der Gemeinderat dieses Thema erneu, wie schon 2015, zu behandeln.<br /> Nach dem Landesstraf- und Verordnungsgesetz hat die Gemeinde die Möglichkeit, einen Leinenzwang anzuordnen, dies aber nur unter bestimmten Voraussetzungen: Es muss der Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit und Eigentum dienen oder für die öffentliche Reinlichkeit nützlich sein. Dabei ist der Leinenzwang beschränkt auf Kampfhunde und auf große Hunde, das sind Hunde mit einer Schulterhöhe von mehr als 50 cm und er kann nur für öffentliche Anlagen, Wege, Straßen und Plätze angeordnet werden. Dabei kann dies nicht für das ganze Gemeindegebiet angeordnet werden, sondern aus Gründen des Tierschutzes und zur Sicherstellung des Bewegungsbedarfs eines Hundes nur für genau festgelegte Teilbereiche. Dort ist dann durch Aufstellen von Schildern jeweils auf den Leinenzwang hinzuweisen. Bei Verstößen gegen die Anleinpflicht kann die Gemeinde, wenn der Hundehalter ermittelt ist, ein Bußgeld verhängen.<br /> Im Rahmen der Diskussion wurde weitere Einzelfälle von Gefährdungen durch freilaufende Hunde geschildert, vor allem aber auch die zunehmende Verunreinigung durch Hundekot, teilweise auch bewusst dadurch herbeigeführt, dass Kottüten am Straßenrand deponiert oder in die Wiese geschmissen werden. Ein Gemeinderat berichtete davon, dass er einen Teil seines Grasschnitts entsorgen muß, weil soviel „Hundsdreck drin“ ist.<br /> Nach einer längeren Diskussion über das Für und Wider eines Leinenzwangs, auch die Sinnhaftigkeit einer räumlichen Begrenzung und die Probleme bei der Ahndung von Verstößen lehnte der Gemeinderat den Erlass einer Verordnung über den Leinenzwang ab und beauftragte die Verwaltung, in einem Anschreiben an die Hundehalter auf die Probleme hinzuweisen. Für Tierhalter mit Weidebetrieb sollen Hinweisschilder zur Verfügung gestellt werden, auf denen um Rücksichtnahme auf Weidetiere gebeten wird.</p>
<p class="bodytext"><strong>Einrichtung eines Arbeitskreises „Energie“</strong><br /> Eine Fülle von Projekten kommen derzeit von außen auf die Gemeinde zu – Windkraftanlagen, Höchstspannungsleitung, großes Umspannwerk, Auf- und Ausbau der Wasserstoffversorgung, Anlagen zur Speicherung von Wind- und Sonnenstrom – die als Infrasstrukturmaßnahmen dazu dienen, die im Rahmen des Klimawandels notwendige Energiewende zu bewältigen. Aber auch im Bereich der Gemeinde selbst wird der Ausbau von PV-Anlagen und deren Einbindung in Konzepte der Eigenstromversorgung weitergehen und es besteht die Verpflichtung zur Kommunalen Wärmeplanung. Die Gemeinde ist also vielfältig herausgefordert, bei den anstehenden Planungen und in den einzelnen Genehmigungsverfahren Fragen zu den Projekten zu stellen, inhaltliche Stellungnahmen abzugeben, Informationen zu vermitteln, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten und Planungsalternativen aufzuzeigen. Für das eigene Handeln der Gemeinde zur Bewältigung der Energiewende sind Konzepte und Strategien zur Umsetzung erforderlich. Dies erfordert Fachwissen, Sachkompetenz, Befragung von Fachleuten, Informationsvermittlung, Einbindung von interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Deswegen will der Gemeinderat einen Facharbeitskreis „Energie“ einrichten, in dem bis zu 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger mitarbeiten und diese Themenfelder bearbeiten können. Der Gemeinderat ruft zur Mitarbeit im Arbeitskreis auf – wer daran Interesse hat, soll sich baldmöglichst per Mail unter <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('hvdgoj5wbhVcvdhdib9yz');">bgm<span>&#x040;</span>haiming.de</a> bei Bürgermeister Wolfgang Beier melden. In der nächsten Gemeinderatssitzung wird der Gemeinderat den Vorsitz im Arbeitskreis namentlich festlegen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-227</guid>
						<pubDate>Thu, 16 May 2024 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 16.05.2024</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-16052024/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=8d6192bc99f22ef724dc0d50cd8d90be</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> An der <strong>Kläranlage</strong> hatten wir am Wochenende des 04./05. Mai einen Wasserschaden. Der Druckkessel der Brauchwasseranlage ging kaputt und der Keller war komplett mit Wasser geflutet. Immerhin war es Trinkwasser. Es ist ein Wasserstandsalarm eingebaut, der über einen Schwimmer auslöst. Der Schwimmer hat nicht funktioniert. Im Keller befinden sich Motoren, die komplett unter Wasser standen. Sie sind direkt an das Stromnetz angeschlossen, deshalb hat kein FI-Schalter ausgelöst. Eine Pumpe ist aber über eine Steckdose angeschlossen, welche auch unter Wasser stand. Hier hat der FI nicht ausgelöst. Als Maßnahmen werden ein Umbau der Wasserstandsalarmierung und die Überprüfung der Elektro-Installation ergriffen. Der Aufwand zur Schadensbehebung ist voraussichtlich über die Leitungswasserversicherung gedeckt.<br /> Bei der <strong>Bürgermeisterdienstbesprechung </strong>am 30.4.2024 war der wichtigste Punkt die Vorstellung des aktuellen Planungsstandes für die 16. Teilfortschreibung des Regionalplanes Südostoberbayern. Frau Katja Gloser von der Regierung von Oberbayern stellte erneut dar, welche Vorarbeiten bisher geleistet wurden, um das vorgeschriebene Flächenziel von 1.1% für Windvorranggebiete in der Planungsregion 18 bis 31.12.2027 zu erreichen. Im sog. Abschichtungsprozess wurden alle Flächen, die für Windenergieanlagen ungeeignet oder zu kleinräumig sind, herausgenommen und der Abstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung wurde auf 800 Meter für geschlossene Wohnbauflächen und auf 500 Meter für Einzelgebäude im Außenbereich reduziert. Dadurch hat sich die potentielle Fläche auf etwa 3% reduziert. Ab jetzt werden weitere Fachbehörden und auch die Kommunen im Rahmen eines Konsultationsprozesses mit einbezogen und nach deren Beurteilung gefragt. Insbesondere geht es auch darum, kommunale Anliegen und Planungen innerhalb der jetzt dargestellten Flächenkulisse abzufragen. Dies ist zunächst ein interner Verwaltungsvorgang, das förmliche Beteiligungsverfahren nach dem Landesplanungsgesetz wird 2025 stattfinden. Für die Gemeinde Haiming bedeutet die erweiterte Flächenkulisse keine Überraschung – sie bezieht sich wiederum ausschließlich auf den Staatsforst und wir können die beschlossene Stellungnahme zur 17. Teilfortschreibung inhaltlich identisch auch zur 16. Teilfortschreibung an die Planungsbehörde mitteilen.<br /> Auf Einladung der Bayer. Staatsforsten fuhren am 3.5.2024 rund 45 Personen aus Haiming nach Berg am Starnberger See, um dort den <strong>Windpark Wadlhauser Gräben</strong> zu besichtigen. 2015 wurden dort auf Betreiben der Gemeinde Berg, auch gegen erheblichen Widerstand, vier Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 150 Meter in einem Waldgebiet der Staatsforsten errichtet. Startpunkt für die Wanderung der rund 100 Interessierten aus Haiming, Mehring und Marktl war der Ortsteil Neufahrn, der etwa 1.200 Meter von einer der Anlagen entfernt ist. Begleitet wurde die Gruppe von Staatsminister Hubert Aiwanger, Verantwortlichen von Bayer. Staatsforsten und Qair und Fachleuten, die an mehreren Zwischenstopps Erläuterungen gaben. Der Bürgermeister von Berg erläuterte kurz die Entstehungsgeschichte und betonte, dass die Bedenken gegen die Anlagen sich nicht bestätigt haben und mit einer Beteiligungsrendite von 10% sich auch das finanzielle Engagement der Gemeinde auszahlt. Beeindruckend auf dem Weg zu den Windkraftanlagen war, dass erst in unmittelbarer Nähe ein gleichförmiges geringes Geräusch wahrnehmbar war, die Zuwege, die auch zum Antransport verwendet wurden, keinesfalls auffallend breit angelegt oder licht ausgeschnitten waren und die Fläche im unmittelbaren Umfeld der Windkraftanlagen, die nicht wieder aufgeforstet wurde, nicht sehr groß war. Es bestätigte sich vor Ort, dass Windkraftanlagen durchaus waldangepasst errichtet werden können, sich auf diesen Flächen die ökologische Vielfalt erhöht und keineswegs von einer Waldzerstörung gesprochen werden kann. Für die Meinungsbildung zu den geplanten Windkraftanlagen im Daxenthaler Forst brachte dies Fahrt unmittelbare und realistische Eindrücke – auch dazu, dass die Türme mit den Rotoren weitum sichtbar sind und damit das Landschaftsbild deutlich verändern.<br /> Am 6.5.2024 hatte der Bürgermeister mit den <strong>Projektverantwortlichen von Tennet</strong> eine längere Onlinekonferenz, in der in Fortsetzung der Info-Veranstaltung vom 15.4.2024 nochmals wichtige Themen besprochen wurden. Erneut wies der Bürgermeister darauf hin, dass für das Umspannwerk eine landwirtschaftlich genutzte Fläche im Gemeindegebiet Haiming nicht denkbar ist und deswegen seitens der Gemeinde im Rahmen der Fortschreibung des Regionalplanes großer Wert darauf gelegt wird, dass potentielle Flächen für Trassenführung und Umspannwerk im Forstbereich nicht durch Ausweisung als Windvorranggebiet blockiert werden. Weiter wurde auf die in der Versammlung gestellten Fragen hingewiesen und ein Zeitziel für deren Beantwortung vereinbart. Zur Trassenführung forderte der Bürgermeister die Projektplaner auf, Alternativen zu überprüfen; diese können seitens der Gemeinde oder interessierten Gruppen im Rahmen der Raumverträglichkeitsprüfung benannt werden und Tennet sicherte eine sachliche und ergebnisoffene Prüfung zu. In diesem Zusammenhang sprach der Bürgermeister auch die Notwendigkeit einer Zusammenschau der verschiedenen Entwicklungen in unserem Raum an – Windkraft, Ausbau Photovoltaik, Wasserstoffspeicher und Wasserstoffnetz, Standort für ein Gas- und Wasserstoffkraftwerk – und die sich daraus ergebenden Chancen von Synergien. Die Stärkung regionaler Stromerzeugung und eine beschleunigte Wasserstoffstrategie unter Nutzung der bestehenden Netz- und Speicherstruktur könnte eine weitere Höchstspannungsleitung überflüssig machen. Angesprochen wurde auch der Zeitplan: Tennet will so schnell wie möglich Standorte für Umspannwerk und Schaltanlage klären und zur Vorbereitung der Raumverträglichkeitsprüfung einer Trasse beginnen jetzt die Voruntersuchungen. Ein Raumordnungsverfahren wird durch die Regierung von Oberbayern durchgeführt, ein frühestens möglicher Zeitpunkt dafür ist nach derzeit geltender Gesetzeslage Mitte 2025.<br /> Mit der 6. Sitzung des <strong>Arbeitskreises Flächennutzungsplan</strong> wurde ein wesentlicher Abschnitt zur Neuerstellung des Planes abgeschlossen. Es ist jetzt für die gesamte Gemeindefläche der aktuelle Stand erfasst und für alle Ortsteile die baurechtliche Bewertung, z. B. Dorfgebiet, Wohngebiet, Mischgebiet, dargestellt. In einem kleinen Bereich wurde eine zusätzlich mögliche Wohnbebauung dargestellt, in anderen Bereichen werden als Entwicklungsziel geringe Erweiterungen von Innenbereichssatzungen vorgeschlagen. In der letzten AK-Sitzung war Hauptpunkt die Bedarfsermittlung für künftige Baulandausweisungen. Aus dem statistischen Datenmaterial zur Bevölkerungsentwicklung bis 2033, der Anzahl der Wohneinheiten, der sog. Belegungsdichte und der bereits vorhandenen Baulandreserven ergibt sich rechnerisch ein Baulandbedarf von 3,44 ha. Das bedeutet: In dieser Größenordnung könnte die Gemeinde neue Baugebiete ausweisen und dabei auch die Vorgaben der Landes- und Regionalplanung einhalten. Der AK wird dem Gemeinderat aber für das weitere Vorgehen vorschlagen, solche zusätzlichen Flächen für Bauen nur dann in den Flächennutzungsplan aufzunehmen, wenn vorab die Gemeinde das Eigentum daran erworben hat. Nur so kann eine bedarfsgerechte und zeitlich gestaffelte Grundstücksvergabe sichergestellt werden. Gleiches gilt für mögliche Gewerbegebiete: unabhängig davon, wo örtlich eine Fläche für Kleingewerbe sinnvoll ist, soll eine Darstellung im Plan nur erfolgen, wenn auch die Verfügbarkeit der Fläche gesichert ist. Bezüglich von PV-Freiflächenanlagen vertritt der AK die Meinung, dass über die gesetzliche Privilegierung hinaus in der Gemeinde keine zusätzlichen Flächen für PV-Anlagen dargestellt werden. Dies vor allem deswegen, um den ohnehin großen Druck auf landwirtschaftliche Flächen nicht zusätzlich zu erhöhen. Anderes gilt für Agri-PV-Flächen: Hier sind die gesetzlichen Möglichkeiten weiter gefasst und deswegen bedarf es, um solche Anlagen in begrenztem Umfang zuzulassen, keiner Bauleitplanung, also auch keiner Darstellung im Flächennutzungsplan. In der Septembersitzung der wird der Planentwurf, dann auch mit integriertem Landschaftsplan dem Gemeinderat vorgestellt, daran anschließend folgt die vorgezogene Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.<br /> Das <strong>Wasserwirtschaftsamt Traunstein</strong> hat am 8.4.2024 wieder die regelmäßige technische Kontrolle unserer Kläranlage durchgeführt. Am 8.5.2024 wurde uns dazu mitgeteilt, dass alle zu prüfenden Werte eingehalten werden. Dies gilt insbesondere für den genehmigten Abwasservolumenstrom: Genehmigt sind 10 Liter/s Abwasser, gemessen wurden 3,3 l/s. Auch bei der Reinigungsleistung, gemessen durch BSB5-Gehalt, ist der Vorgabewert 20 mit gemessenen 3 deutlich unterschritten.<br /> Am 7.5.2024 wurden uns vom Gesundheitsamt Altötting die neuesten Messergebnisse der <strong>Trinkwasseruntersuchungen</strong> an den Brunnen Alzgern und dem Hochbehälter Stammham übermittelt. Durch Anwendung neuer empfindlicheren Messmethoden liegt die Bestimmungsgrenze für Stoffe der PFAS-Gruppe jetzt unter 1,6 ng/l, dabei wird jetzt als neue Messeinheit ng/l angewendet. Durch die Zweite Verordnung zur Novellierung der Trinkwasserverordnung werden mit den Stichtagen 12.1.2026 für „Summe PFAS-20“ und zum 12.1.2028 für „Summe PFAS-4“ die Grenzwerte neu festgelegt. Ohne jetzt die im einzelnen ermittelten Werte darzulegen ergibt sich aus der Gesamtbeurteilung der Messwerte durch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, dass in den vorgelegten Proben des Trinkwassers, das nach Filterung ins Netz abgegeben wird, die geltenden und auch die zukünftigen Grenzwerte eingehalten werden. In einer der nächsten Sitzungen werden wir das Thema neue Grenzwerte für Trinkwasser und deren Einhaltung genauer behandeln und dazu auch Vertreter des Gesundheitsamtes und den Vorsitzenden des Wasserzweckverbandes einladen.<br /> Im Rahmen der EU-Interegg-Förderung wurde vom Tourismusverband Inn-Salzach ein neues Förderprojekt vorgestellt: Der <strong>grenzüberschreitende Schaukelweg</strong>. Zielsetzung ist die Förderung des Wander- und Radtourismus durch die Errichtung von 15-20 Schaukeln, diesseits und jenseits der Salzach. Denn beteiligt sind die Inn-Salzach-Region und in Oberösterreich das Entdeckerviertel. Es sollen verschiedenartige Schaukeln an besonderen landschaftlichen oder kulturellen Orten errichtet werden, am besten im Bereich des bestehenden Radwegenetzes. Denn diese Schaukeln werden dann digital zum Schaukelweg verknüpft und sollen dann zum Radeln, Wandern und Entspannen und Nachsinnen einladen. Jede Schaukel hat ein besonderes Motto mit einem Impuls zum Nachdenken und in ein digitales Gästebuch kann man seine Gedanken und Überlegungen dazu eintragen. Die Gemeinde bestimmt den Ort der Schaukel und ist dann auch verantwortlich für Errichtung und Unterhalt. Die entstehenden Kosten werden zu 75% gefördert. Notwendig ist, bis Mitte Juli beim Tourismusverband Inn-Salzach eine Projektskizze einzureichen. Im Bauausschuss wurde das Thema behandelt und dabei der Vorschlag gemacht Beispiele für mögliche Schaukeln einzuholen und dann in der Juni-Sitzung zu entscheiden, ob die Gemeinde sich am Projekt beteiligt.<br /> Am 13.5.2024 stellte der Leiter der PI Burghausen, EPHK Spiegelsberger, den <strong>Sicherheitsbericht 2023</strong> vor. Die Zahlen für die Gemeinde Haiming sind sehr erfreulich: Die Gesamtzahl der Straftaten ist von 29 im Jahr 2022 auf 14 im vergangenen Jahr zurückgegangen; mit einer Häufigkeitszahl von 5,5 (Anzahl der Straftaten pro 1.000 Einwohner) ist Haiming die zweitsicherste Gemeinde im Landkreis. Schwerpunkte der Delikte sind Diebstahl (5, davon 2 Fahrraddiebstähle), Betrug (3) und Verstoß gegen das Ausländergesetz (2) – dabei handelt es sich um Schleuserfälle im Bereich der Ab 94. Die Aufklärungsquote liegt bei 50%. Irgendwelche besonderen Auffälligkeiten können im Gemeindebereich nicht festgestellt werden, auch nicht im Bereich Jugendkriminalität. Generell ist die Belastungssituation im Bereich der PI Burghausen weiterhin hoch, auch wegen der verringerten Personalstärke. Dies bedeutet auch gewisse Einbußen bei präventiven Schulungsmaßnahmen. Insgesamt ist aber speziell die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Polizeiinspektion sehr gut.<br /> Bei einer Informationsveranstaltung am 13.5.2024 stellten Andreas Auer und Richard Ranftl vom VERBUND und Dipl.Ing. Frank Kleist vom planenden Büro die <strong>Sanierungsmaßnahmen am Salzachdamm</strong> in Haiming vor. Das Projekt wird seit Jahren geplant und hat sich wegen der Probleme bei der naturschutzrechtlichen Erlaubnis stark verzögert. Jetzt werden die technischen Maßnahmen am Damm, am Sickergraben und am Dammweg vorgezogen und alle Maßnahmen hinsichtlich Baumfreimachung und Bewuchs folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Zielsetzung ist die Sicherstellung der Dammstabilität für ein sog. 1000-jähriges Hochwasser und Auslöser für Prüfung dieser Standsicherheit und eventueller Maßnahmen war das Salzachhochwasser 2013. Dipl.Ing. Kleist legte dar, unter welchen maximalen Belastungsannahmen die Sicherheit der Dämme untersucht wurden und konnte als Ergebnis feststellen, dass lediglich in zwei Bereichen Verbesserungen erforderlich sind: Am südwestlichen Ende des Damms an der Zufahrt von Neuhofen werden die Abfahrt vom Damm und der Weg auf der Dammkrone neu gestaltet und ausgeweitet. Auch wird in diesem Bereich, wo noch kein Sickergraben verläuft, eine Drainageleitung eingebaut, um mögliches Sickerwasser abzuleiten. Im weiteren Verlauf sind am Damm selbst keine wesentlichen Maßnahmen mehr erforderlich. Hier – auf der Strecke bis zum Pumpwerk – beziehen sich die Maßnahmen auf den Sickergraben und den Weg zwischen Sickergraben und Damm: In Teilbereichen werden die Böschungen des Sickergrabens abgeflacht und in unterschiedlicher Stärke am Fuß der Böschung Schotterkörper eingebaut. Auf dem Weg selbst werden Geogitter zur Stabilisierung und besseren Lastaufnahme eingebaut. Teilweise erfolgt auch eine Ausweitung des Weges auf die erforderliche Breite von 6,00 Metern. Außerdem werden sämtliche Durchlässe erneuert und es werden Rohre mit größerem Durchmesser eingebaut. Die Maßnahmen der beauftragten Firma GLS-Bau und Montage GmbH beginnen in den nächsten Wochen und werden Ende 2024 abgeschlossen sein. Die Begrünung erfolgt dann im Frühjahr 2025. In Abschnitten ist der Damm dann auch für die Benutzung gesperrt; hier sicherte Andres Auer eine rechtzeitige Beschilderung zu.<br /> Nach der Schuleinschreibung liegen jetzt auch die <strong>Anmeldezahlen für die Mittagsbetreuung </strong>vor: Für die Mittagsbetreuung bis 14.00 Uhr sind es 55 Kinder, davon 22 an allen 5 Tagen und für die verlängerte Mittagsbetreuung bis 16.00 Uhr sind es 10 Kinder, wobei nur 8 Kinder förderfähig sind, da dafür mindestens 2 Tage gebucht werden müssen. Insgesamt haben sich also 65 Kinder für die Mittagsbetreuung angemeldet.<br /> Für die <strong>Europawahl</strong> gibt es in Haiming 2040 Wahlberechtigte – erstmals dürfen Jugendliche ab 16 Jahre zur Wahl gehen. Bis 15.5. haben 360 Bürgerinnen und Bürger Antrag auf Briefwahl gestellt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Bauarbeiten in Unterviehhausen sind angelaufen. Nach der Wasserleitung geht es mit den Straßenbauarbeiten weiter.<br /> Die PV-Anlage an der Kläranlage wurde in weiteren Schritten konkretisiert und das technische Konzept zur primären Versorgung der Kläranlage mit Strom verfeinert. Es fehlt noch die Baugenehmigung.</p>
<p class="bodytext"><strong>Vorstellung der Planung PFAS-Monodeponie</strong><br /> Noch bevor ein förmliches Genehmigungsverfahren eingeleitet wird und auch vor Beteiligung der Träger öffentlicher Belange wird der aktuelle Planungsstand für die geplante PFAS-Monodeponie im Gemeinderat vorgestellt. Dazu kamen Herr Andreas Hüttl von der Fachabteilung des Landratsamtes und Herr Thomas Wolfmeier von den Alt-Neuöttinger Kieswerken in die Gemeinderatssitzung.<br /> Es wird eine Deponie der Klasse DK I werden und ausgelegt auf die Verfüllung von belasteten Bodenaushub aus den Belastungszonen im Landkreis. Sie soll eine Kapazität von 1,65 Mio m³ haben; dazu ist angedacht, den derzeitigen Aushubbereich noch um ca. 6.000 m² nach Osten zu erweitern und die Sole um rund 5 Meter tiefer zu legen. Die Deponie wird nach unten durch eine sogenannte geologische Barriere und eine Kunststoffbahn abgedichtet und das gesamte Sickerwasser wird aufgefangen und gereinigt. Nach Verfüllung wird auch von oben her die Deponie dicht verschlossen und somit das eingebrachte Material sicher verkapselt. Die Nachsorge wird ca. 30 Jahre betragen, der Verfüllzeitraum wird mit 10 – 15 Jahren angesetzt. Das Sickerwasser wird am Fuß des Veitstafelberges in Becken aufgefangen, über eine Aktivkohlefilteranlage gereinigt und dann das gereinigte Wasser auf zwei Wegen entsorgt: Im ersten Betriebsjahr wird es nach oben gepumpt und von dort über das Industriegebiet abgefahren. Wenn die Beprobung des gereinigten Wassers dessen Unbelastetheit ergibt, wird das Wasser versickert. Die Entsorgung durch Abtransport bleibt aber als zweiter Entsorgungsweg bestehen, wenn sich aus der Beprobung eine PFAS-Belastung des Wassers ergibt. Zur Sicherung des Grundwassers werden im Anstrombereich zwei Messstellen und im Abstrombereich drei Messstellen errichtet. Im Bereich der Sickermulde gibt es eine weitere Grundwassermessstelle. Für die Nachnutzung gibt es zwei Optionen: Der nördliche Teil der Fläche wird überhöht verfüllt und der südliche Teil wird für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen. Da aber mit Bodensetzungen gerechnet werden muss, ist eine andere Möglichkeit, den ganzen Bereich überhöht zu verfüllen und dann als Fläche für eine PV-Freiflächenanlage zu nutzen. Nach einer ausführlichen Diskussion der vorgestellten Planung und zahlreichen Fragen, auch zu Details des Betriebs der Monodeponie, stimmte der Gemeinderat einstimmig der Variante zu, den Deponiebereich überhöht zu verfüllen und im Rahmen der Nachnutzung als Standort für PV-Anlagen vorzusehen. Wichtig ist dabei ein ausreichender Sichtschutz in Richtung Osten. Weiter wurde mit dem Beschluss gefordert, dass die Gemeinde einen Sitz im Kontrollgremium der Entsorgungsgesellschaft erhalten soll.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-226</guid>
						<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 18.04.2024</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-18042024/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=f07733adfd1fc02b01ae39988c3919e4</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Für die <strong>Errichtung der PV-Freiflächenanlage</strong> an der Kläranlage zur Erhöhung des Eigenverbrauchsstroms ist ein weiterer Schritt getan. Von der beauftragten Firma SL Rack wurden an drei Stellen Bodenuntersuchungen durchgeführt, um die notwendige Gründung zu definieren. Probleme sind dabei nicht aufgetreten; es handelt sich in der angenommenen Gründungstiefe 1,80 Meter um feinkörniges Material (Ton, Schluff) mit geringen Beimengungen von Kies. Unter Berücksichtigung der zu erwartenden Zug- und Druckkräfte empfiehlt die Firma eine Fundierung mit Fertigrammpfählen mit einer Verankerungstiefe von mindestens 1,80 Meter.<br /> Auch für die Baugenehmigung unserer <strong>neuen Bauhofhalle</strong> sind fast alle Hindernisse aus dem Weg geräumt. Um mögliche Gefährdungen durch den Deponieuntergrund auszuschließen will die entsprechende Fachabteilung des Landratsamtes noch eine sachverständige Untersuchung von Auswirkungen im sog. Boden-Luft-Pfad und im Boden-Luft-Mensch-Pfad. Konkret bedeutet das eine Messung, um festzustellen, ob Deponiegase vorhanden sind. Die entsprechenden Untersuchungen werden durch das Fachlabor Ende April durchgeführt, die Ergebnisse liegen dann zeitnah vor und werden dem Landratsamt mit sachkundiger Abschlussbeurteilung vorgelegt. Danach erwarten wir die Erteilung der Baugenehmigung.<br /> Auf dem Weg zum <strong>Feuerwehrbedarfsplan</strong> wurde am Samstag, 13.4., ein wichtiger Abschnitt abgeschlossen. An diesem Tag waren zwei Mitarbeiter der Firma IBG vor Ort und haben zunächst sog. Anfahrtsproben durchgeführt. Dabei wird zur Feststellung der Einsatz- und Reaktionszeiten im Alarmfall in ausgewählten Einzelbeispielen überprüft, ob die errechneten Werte den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Im Anschluss daran wurde in Gesprächen mit allen Kommandanten und deren Stellvertretern, mit dem Kreisbrandrat und mit Erstem und Zweiten Bürgermeister alle relevanten Daten zu Fahrzeugen, Gebäuden und Ausstattung erhoben. Zunächst gab es ein gemeinsames Gespräch im Feuerwehrhaus Haiming, auch dazu, was an überörtlichen Unterstützungen zur Verfügung steht und wie bei einzelnen besonderen Gefährdungslagen die Einsatzpläne gestaltet sind. Diese Abklärung ist notwendig, da z.B. von der örtlichen Feuerwehr nicht die Ausstattung für einen Unfall mit Strahlungsgefahr vorgehalten werden kann. Danach erfolgte dann für jede Feuerwehr getrennt die Datenaufnahme vor Ort. Dabei wurden auch die räumlichen Gegebenheiten erhoben. Als nächster Schritt erstellt die beauftragte Firma IBG einen sog. Projektbericht, der alle Daten enthält und der Gemeinde zur Zwischenprüfung vorgelegt wird. Nach eventuell notwendigen Korrekturen wird dann daraus der Feuerwehrbedarfsplan erstellt.<br /> Zur <strong>Infoveranstaltung über das Stromleitungsprojekt</strong> der Fa. Tennet kamen rund 150 Bürgerinnen und Bürger in den Saal Unterer Wirt und nutzen die Gelegenheit, mit Fragen und Anmerkungen ihre Meinung zu dem Projekt kund zu tun. Zunächst stellten die drei Projektverantwortlichen von Tennet – Gesamtprojektleiter Robert Miersch, Projektleiter Genehmigung Marvin Gruhn und Annemie Guggemos, technische Planung – die derzeitigen Planungen vor. Danach soll zur Abdeckung des Strombedarfs im Chemiedreieck und zur Verbesserung einer sicheren Stromversorgung eine zweite 380 kV-Leitung vom Anschlusspunkt Simbach 2 nach Burghausen geführt werden. Am Anfang und Ende der Leitung sind jeweils ein neues Umspannwerk geplant, wobei in das Umspannwerk Burghausen auch die 380 kV-Leitung von Pirach nach Tann mit eingeschleift werden soll. Zum Zeitplan wurde mitgeteilt, dass im Jahr 2028 das Genehmigungsverfahren starten soll, damit 2030 Baubeginn sein kann. Deutlich vor 2035 soll dann diese Leitung in Betrieb gehen. Größtes Problem sind die notwendigen Umspannwerke, da der Flächenbedarf bei rd. 26 ha liegt und diese Fläche im Raum Burghausen nahe der Industrie und auch in der Nähe der Leitungsstruktur liegen soll. Die Trassenplanung für die Leitung kann aber erst beginnen, wenn mit den Umspannwerken die Anfangs- und Endpunkte gegeben sind. Die Diskussion konzentrierte sich bei Fragen und Anmerkungen naturgemäß auf die Umspannwerke und es wurde sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass auf freier Fläche im Bereich der Gemeinde Haiming das nicht möglich ist. Der Verbrauch wertvoller landwirtschaftlicher Fläche bei der eingeschränkten Lage in Haiming, auch unter Berücksichtigung weiter notwendiger Ausgleichsflächen, wäre nicht zu verantworten. Für die Leitungsführung wurden als Alternativen ein Anschluss an die 380 kV-Leitung Braunau – Kaprun oder eine Bündelung mit der 380 kV-Leitung Pirach – Tann ins Gespräch gebracht. Auch hier wurde deutlich gemacht, dass eine weitere Leitung quer durch das Gemeindegebiet schwer zu akzeptieren ist. Auch eine Reihe von technischen Fragen wurde gestellt, die deutlich machen, dass im weiteren Verlauf der Planung noch eine Fülle von Detailfragen zu klären sein werden.<br /> Am 16.4.2024 waren Herr Dr. Müller und Andreas Hüttl vom Landratsamt und Thomas Wolfmeier vom Kieswerk Freudlsperger im Rathaus, um den aktuellen <strong>Planungsstand für die geplante PFAS-Monodeponie </strong>in der Grube am Industriegebiet vorzustellen. Es soll eine Deponie der Klasse DK I werden und ausgelegt auf die Verfüllung von belasteten Bodenaushub aus den Belastungszonen im Landkreis. Sie soll eine Kapazität von 1,4 Mio m³ haben; dazu ist angedacht, den derzeitigen Aushubbereich noch um ca. 5.000 m² nach Osten zu erweitern und die Sole tiefer zu legen. Die Deponie wird nach unten durch eine sogenannte geologische Barriere und eine Kunststoffbahn abgedichtet und das gesamte Sickerwasser wird aufgefangen und gereinigt. Nach Verfüllung wird auch von oben her die Deponie dicht verschlossen und somit das eingebrachte Material sicher verkapselt. Die Nachsorge wird ca. 30 Jahre betragen, der Verfüllzeitraum wird mit 10 – 15 Jahren angesetzt. Das Sickerwasser wird am Fuß des Veitstafelberges in Becken aufgefangen, über eine Aktivkohlefilteranlage gereinigt und dann das gereinigte Wasser auf zwei Wegen entsorgt: Im ersten Betriebsjahr wird es nach oben gepumpt und von dort über das Industriegebiet abgefahren. Wenn die Beprobung des gereinigten Wassers dessen Unbelastetheit ergibt, wird das Wasser versickert. Die Entsorgung durch Abtransport bleibt aber als zweiter Entsorgungsweg bestehen, wenn sich aus der Beprobung eine PFAS-Belastung des Wassers ergibt. Zur Sicherung des Grundwassers werden im Anstrombereich zwei Messstellen und im Abstrombereich drei Messstellen errichtet. Im Bereich der Sickermulde gibt es eine weitere Grundwassermessstelle. Für die Nachnutzung gibt es zwei Optionen: Der nördliche Teil der Fläche wird überhöht verfüllt und der südliche Teil wird für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen. Da aber mit Bodensetzungen gerechnet werden muss, ist eine andere Möglichkeit, den ganzen Bereich überhöht zu verfüllen und dann als Fläche für eine PV-Freiflächenanlage zu nutzen. Dass Planungskonzept wird jetzt im Rahmen eines Scoopingtermins mit den Fachbehörden abgestimmt. Das Landratsamt wird das Konzept in der Mai-Sitzung im Gemeinderat vorstellen und dann können wir zum Konzept Änderungs- und Ergänzungsvorschläge machen. Die Genehmigung der Deponie im Rahme eines Planfeststellungsverfahrens wird dann voraussichtlich 2025 erfolgen.<br /> Zum gemeindlichen <strong>Projekt Aufzug Rathaus</strong> ein kurzer Zwischenstand: Der Baugenehmigungsvorentwurf mit der Ausführungsform einer hinterlüfteten Holzschalung liegt jetzt zur denkmalrechtlichen Beurteilung bei Kreisheimatpflegerin Renate Heinrich. Wenn von dort Einverständnis kommt, wird der Baugenehmigungsantrag dem Gemeinderat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt. Mittlerweile liegt die positive Beurteilung durch das Denkmalamt vor.</p>
<p class="bodytext"><strong>Regionalplan Südostoberbayern – Stellungnahme zur 17. Teilfortschreibung</strong><br /> Mit der 17. Teilfortschreibung des Regionalplanes Südostoberbayern sollen die rechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung des geplanten Windparks im Altöttinger und Burghauser Staatsforst geschaffen werden. Bislang ist das Ausschlussgebiet, jetzt soll es entsprechend der Flächenkulisse, die die Bayer. Staatsforsten für die Errichtung von 40 Windkraftanlagen geöffnet haben, zum Windvorranggebiet werden. Dies schafft die rechtliche Voraussetzung für den Bau von Windkraftanlagen und sichert zugleich die Erreichung der Flächenziele gem. des Wind-an-Land-Gesetzes. Im Umweltbericht sind alle wesentlichen Beurteilungskriterien dargestellt und, soweit dies auf raumordnerischen Basis möglich ist, auch Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen definiert. Für das Vorranggebiet (VRG) 80, das die Fläche im Bereich der Gemeinde Haiming bezeichnet, sind diese Kriterien ebenfalls bewertet. Danach sind auf der vorgesehenen Fläche von 235,2 ha auf Grund der gewählten Abstände von mindestens 1,0 km zur Wohnbebauung auf das Schutzgut Mensch keine negativen Auswirkungen zu erwarten. Für Wasser, Luft und Klima werden keine negativen Auswirkungen erwartet, eine erhebliche Beeinträchtigung wird für das Landschaftsbild und in kleinräumigen Bereichen für die Bodenfunktionen und die biologische Vielfalt durch Versiegelung gesehen. Für den Artenschutz werden Maßnahmen zur Minderung baubedingter und betriebsbedingter Auswirkungen vorgeschlagen. Der Gemeinderat hat die vorgestellte Planung geprüft und dazu folgende Stellungnahme beschlossen:<br /> <em>Die Gemeinde Haiming befürwortet grundsätzlich die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben durch das Wind-an-Land-Gesetz und die Erfüllung der Flächenziele durch Ausweisung eines Teilbereiches des Altöttinger und Daxenthaler Forstes als Windvorranggebiet.<br /> Aus Sicht der Gemeinde Haiming sind dabei folgende Planungskriterien von besonderer Bedeutung:<br /> Mit dem durchgehend eingehaltenen Mindestabstand von 1.000 Metern zur nächstgelegenen Wohnbebauung, wobei auch Einzelgebäude Berücksichtigung finden, ist der notwendige Wohnraumschutz ausreichend gewährleistet.<br /> Beim Schutzgut Natur ist bei der notwendigen flächenbezogenen Betrachtung im Hinblick auf das überregional bedeutsame Vogelschutzgebiet ein besonderes Augenmerk auf den Schutz kollisionsgefährdeter bzw. störungsempfindlicher Vogelarten zu achten. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Flugrouten der Zugvögel.<br /> Ausgehend von den im Umweltbericht beschriebenen potentiellen Gefährdungen des Grundwassers während der Bauphase und durch den Betrieb von Windkraftanlagen begrüßt die Gemeinde ausdrücklich, dass Wasserschutzzonen I und II ausdrücklich von der Ausweisung als Windvorranggebiet ausgenommen sind. Auch wenn diese außerhalb des Gemeindegebietes liegen sind sie als Gewinnungsgebiete für die Wasserversorgung der Inn-Salzach-Gruppe für die gesamte Gemeindebevölkerung von Bedeutung.<br /> Das schützenswerte Bodendenkmal Haarbacher Höhe ist auf Grund der 1000-Meter-Grenzlinie zur Wohnbebauung durch die Gebietsausweisung nicht betroffen.<br /> Die Darstellungen und Bewertungen für das Vorranggebiet 80 sind zutreffend und bedürfen seitens der Gemeinde nur einer Ergänzung hinsichtlich der räumlichen Ausdehnung: Bei der Flächenausdehnung im Süden und im Süd-Osten ist für das Windvorranggebiet ein Mindestabstand von 1,4 km zur nördlichen Grenze des Industriegebietes einzuhalten, damit Optionen für Anlagen der Energieerzeugung, Speicherung und Verteilung möglich sind. Insbesondere ist die Planung abzustimmen mit den Raumanforderungen des Netzausbauprojekte P 474 der Fa. Tennet – neue Höchstspannungsleitung Burghausen – Simbach mit Umspannwerk im Suchraum Burghausen-Haiming. Hier ist – wie bei der 380-kV-Trasse im westlichen Bereich ein sog. Raumkorridor darzustellen.</em></p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschussantrag BRK für Tagespflege Haiming</strong><br /> Die Gemeinde Haiming begann im Jahr 2018 mit der Planung eines Gebäudes für eine Tagespflege in Haiming – mit diesem Angebot sollten die bereits vorhandenen Betreuungsangebote Ambulante Pflege, Betreutes Wohnen und Seniorenhaus geschlossen werden. Die Planung der Räumlichkeiten und der Zahl der Pflegeplätze erfolgte in enger Abstimmung mit dem BRK, das den Bedarf bejahte und von Anfang an die Trägerschaft der Einrichtung zusagte. Nach Verzögerungen, auch der Corona-Pandemie geschuldet, konnte die Tagespflege im März 2022 in Trägerschaft des BRK eröffnet werden. Entgegen der Erwartungen und trotz umfangreicher Werbemaßnahmen erreicht die Auslastung der Tagespflege nicht den Umfang, der einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen würde. Die Vorstandschaft des BRK hat deswegen in der Gemeinderatssitzung die konkreten Buchungszahlen und das Betriebsdefizit vorgestellt und damit den an die Gemeinde Haiming gestellten Zuschussantrag begründet. Danach ergibt sich im Jahr 2023 bei zwei Öffnungstagen ein Defizit in Höhe von 102.500 EUR. Der Versuch, einen dritten Öffnungstag einzuführen, musste wieder eingestellt werden, weil die Nachfrage nicht vorhanden war. Im April 2024 hat die Tagespflege an zwei Öffnungstagen 19 Gäste, 15 davon aus Haiming, 3 aus Burghausen und 1 Person aus Burgkirchen. Würde es gelingen, an zwei Öffnungstagen eine Vollauslastung zu erreichen – je 15 Person – läge das Jahresdefizit nach der Kalkulation des BRK bei 67.100 EUR. Um im Betrieb eine wirtschaftliche Null zu erreichen, müssten an 5 Belegtagen jeweils 14 Personen pro Tag, also in der Woche 70 Personen, die Tagespflege besuchen. Da dies derzeit nicht absehbar ist, hat die Kreisvorstandschaft des BRK an die Gemeinde den Antrag gestellt, dass seitens der Kommune 80% des anfallenden Betriebsdefizits übernommen werden. Nach derzeitigem Stand der Belegung wären das rd. 70.000 EUR. Wenn eine solche Defizitbeteiligung nicht erfolgt wird das BRK zum 31.7.2024 die Tagespflege in Haiming schließen.<br /> Im Vorfeld dieser Beratung im Gemeinderat hatte der Bürgermeister Gespräche mit den drei Vereinsvorständen geführt, die sich in der Gemeinde um Seniorinnen und Senioren kümmern. Neben dem Lob über die Einrichtung und ihre Sinnhaftigkeit kamen aber auch Bedenken, dass eine solche Belegungszahl erreichbar wäre. Die Rückfrage bei den Mitgliedern gab dazu keine positive Tendenz. Der Gemeinderat nahm diese Botschaften des BRK mit Enttäuschung zur Kenntnis und fragte, ob mit weiterer Werbung eine Verbesserung der Situation erreichbar wäre. Dies wurde im Hinblick auf die zahlreichen Anstrengungen im letzten und diesen Jahr verneint und auch darauf verwiesen, dass mit derzeit 13 Tagespflegeeinrichtungen im Landkreis eine Überversorgung vorliegt. Zugesagt wurde von den Vertretern des BRK, gemeinsam mit der Gemeinde eine mögliche Nachnutzung des Gebäudes zu suchen, bislang hat sich dafür aber auch noch keine Lösung aufgetan. Nach einer längeren Frage- und Diskussionsrunde war sich der Gemeinderat einig, dass ohne Perspektive auf Erreichen einer Vollbelegung eine Zusage einer Defizitübernahme in Höhe von 80% nicht möglich ist. Bei einem Jahresbetrag von derzeit 70.000 EUR würde das die Finanzkraft der Gemeinde übersteigen. Einstimmig musste deswegen der Zuschussantrag des BRK abgelehnt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Jahresrechnung 2023 – Ergebnis der örtlichen Rechnungsprüfung</strong><br /> Regelmäßig in der Aprilsitzung werden die Jahresrechnung des Vorjahres vorgestellt, erstattet der Rechnungsprüfungsausschuss seinen Bericht, erfolgt die Genehmigung der Haushaltsüberschreitungen und entscheidet der Gemeinderat über die Entlastung von Bürgermeister und Verwaltung. Das Haushaltsjahr 2023 endete mit einem deutlichen Sollüberschuss von 3.734.057,25 EUR, der der allgemeinen Rücklage zugeführt wurde und die Finanzierung der kommenden Jahre sichert. Haushaltsüberschreitungen von besonderem Gewicht waren Mehrausgaben von 9.500 EUR im Feuerlöschwesen, vor allem verursacht durch Erfüllung von Wartungen und Prüfaufgaben; Mehrkosten in Schule und Kindergarten in Höhe von 20.300 EUR, 36.000 EUR im Bereich der Abwasserbeseitigung, vor allem verursacht durch zwei größere Klärschlammentsorgungen und 8.000 EUR Mehrkosten bei der Grüngutentsorgung im gemeindlichen Bauhof. Zwei Ausgabenmehrungen sind positiv: 287.000 EUR Zuführung zum Vermögenshaushalt als Überschuss des Verwaltungshaushaltes und die Zuführung zur Allgemeinen Rücklage in Höhe von 3.833.113,64 EUR. Der Rechnungsprüfungsausschuss hat 10.4.2024 die Jahresrechnung geprüft und dabei keine Fehler gefunden. Es gab deswegen auch keine Prüfungsbeanstandungen. Als Empfehlung für die kommenden Jahre sprach er aus im nächsten Jahr die im Bauhof anfallenden Maschinenstunden zu prüfen und ob sich dabei die Anschaffung des Radladers ausgewirkt hat. Auf Vorschlag des Prüfungsausschusses hat der Gemeinderat die Jahresrechnung mit den einzelnen Haushaltsüberschreitungen gebilligt und Bürgermeister und Verwaltung die Entlastung erteilt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erfrischungsgeld für Europawahl 2024</strong><br /> Am 9.6.2024 ist wieder Europawahl. Dafür werden zwei Urnenwahlvorstände und ein Briefwahlvorstand gebildet und es sind deswegen 18 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Helfer notwendig. Für ihre Tätigkeit wird ein Erfrischungsgeld bezahlt, das sich an dem Durchschnitt der im Landkreis bezahlten Beträge orientiert. Der Gemeinderat legte das Erfrischungsgeld auf einheitlich 40 EUR je Person fest.</p>
<p class="bodytext"><strong>Sonnwendfeier Bauwagen Niedergottsau</strong><br /> Die Freizeitgruppe „Bauwagen Niedergottsau“ will die Sonnwendfeier am 15.6.2024 in etwas anderer Form feiern und dazu auf dem Sportplatz Niedergottsau ein Festzelt aufstellen. Dazu wird bei der Gemeinde als Eigentümerin des Platzes eine Zustimmung beantragt. Der Gemeinderat hat keine Einwendung gegen die Veranstaltung und die Nutzung des Platzes, legt aber Wert auf eine Abstimmung mit der Freizeitgruppe Niedergottsau. Auch die beantragte Geschwindigkeitsbeschränkung und die Gaststättenerlaubnis werden durch die Verwaltung erteilt werden.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 21 Mar 2024 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 21.03.2024</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-21032024/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=6bd50a15ef03319d83973efdaa97d3cf</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Ein umfangreiches Programm hat sich die <strong>Gruppe Plant for the planet</strong> für das Jahr 2024 vorgenommen. Beim Treffen am 26.2.2024 stellten die beteiligten Gruppen die einzelnen Aktionen vor. Der Start ist am 16.3.2024 am Feldweg an der Leite hinter Kemerting. Dort pflanzt der Obst- und Gartenbauverein für jeden Mitwirkenden, der beim Fährmann eine Sprechrolle hatte und schon verstorben ist, einen Erinnerungsbaum. Insgesamt sind das 10 Bäume – so entsteht eine kleine Allee. Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des BDKJ vom 19.-21.4. pflanzen die Haiminger und Niedergottsauer Ministranten Bäume im Kirchenwald und in der Ortschaft Niedergottsau. Auch beim Frühjahrsmarkt der Schule am 20.4.2024 gibt es neben vielen anderen Angeboten eine Baumpflanzung und einen Stand mit Guter Schokolade. Die Jugendfeuerwehr Piesing macht am Feuerwehrhaus Nachpflanzungen, der Dirndl- und Lederhosenverein pflanzt Obstbäume im Hausgarten von Andreas Schwaiger in Winklham und die Mutter-Kind-Gruppe wird sich auch mit einer Pflanzung beteiligen. Für die Schülerinnen und Schüler der 3.Klasse ist die Pflanzung im Haiminger Schulwald im November schon Tradition – es ist dann heuer der 8. Abschnitt mit rund 300 jungen Bäumen. Im Herbst soll auf gemeindlicher Fläche an der Weiherstraße ein Agro-Forst angelegt werden. Auch dabei werden dann verschiedene Gruppen eine Aufgabe bekommen und damit einen Beitrag leisten für die Idee von Plant for the Planet: Jeder Baum ist ein Beitrag für das Klima unserer Welt.<br /> Nach mehrjährigen erfolglosen Versuchen, den <strong>Stromzähler für die Sporthalle</strong> des SV Haiming ablesen und abrechnen zu lassen, ist dies nun gelungen. Die E.ON hat den Zähler abgerechnet. Für die Jahre 2021 bis 2023 entstand eine Nachforderung von über 23.000 €, weil in dieser Zeit nichts abgerechnet wurde. Der Verbrauch und die Kosten sind nachvollziehbar. Die Gemeinde hat dem Sportverein eine Sonderzahlung zur Begleichung der Stromrechnung überwiesen. Die Stromkosten der Sporthalle sind Betriebskosten. Die Gemeinde kommt für die Betriebskosten auf.<br /> Aus den vom statistischen Landesamt veröffentlichten „<strong>Gemeindedaten 2022“</strong> ein paar wichtige Zahlen für die Gemeinde Haiming: Einwohnerstand zum 1.1.2022: 2522, das entspricht im Vergleich zu 1987 einer Zunahme von 19,9% und zu 2011 einer Zunahme von 3%. Davon sind bis 14 Jahre 358 Personen, von 15 – 30 Jahre 364 Personen von 30 – 65 Jahre 1264 Personen und über 65 536 Personen. In der Gemeinde wohnen 1.144 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, davon sind 1.063 Auspendler (92,9%). Einpendler sind 264 Personen. Zum Wohnen sind erfasst 858 Wohngebäude mit insgesamt 1.105 Wohnungen. Sozialhilfe in unterschiedlichen Formen beziehe 50 Personen. Von der Gesamtfläche der Gemeinde mit 28,73 km² sind 1.094 ha landwirtschaftlich genutzt, 1.085 ha sind Wald und 217 ha Gewässer. Vegetationslose Fläche sind 82 ha. 69 ha sind Wohnbaufläche, 31 ha Industrie und Gewerbe und 66 ha Sport, Freizeit und Erholungsfläche. Für Verkehrsanlagen werden 103 ha genutzt. Die Statistik ist über die Homepage der Gemeinde unter „Haiming-Niedergern-Daten“ zugänglich.<br /> Bei der <strong>Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes</strong> Inn-Salzach am 19.3.2024 stand der Haushalt für das Jahr 2024 im Mittelpunkt. Im Erfolgsplan, der alle Personalkosten, Sachaufwendungen und Ausgaben für den Unterhalt der Wasserversorgungsanlage enthält, gibt es bei einem Gesamtvolumen von 901.650 EUR ohnew Berücksichtigung der Abschreibungen einen geringen Überschuss von 43.078 EUR. Die Haupteinnahme ist der Verkauf des Wassers mit 856.978 EUR sowie das Entgelt für die technische Betriebsführung für Marktl mit 35.000 EUR. Auf der Ausgabenseite sind die größten Positionen die Personalkosten (285.000 EUR), die Instandhaltung der Wasserversorgungsanlage (464.000 EUR), Kosten für Strom und Heizung (40.000 EUR), Raumkosten und die Pflasterung des Vorplatzes (35.000 EUR) und der Unterhalt des Fuhrparks mit 10.000 EUR. Bei den Instandhaltungskosten schlägt der zweimalige Aktivkohlefilterwechsel mit 80.000 EUR zu Buche, die Leitungssanierung in Unterviehhausen kostet 118.000 EUR und die Leitungssanierung in der Innstraße in Stammham ist mit 207.000 EUR kalkuliert. Der Vermögensplan, der die Investitionen umfasst, hat ein Gesamtvolumen von 290.363 EUR. Die wichtigsten Ausgaben sind die Erschließung eines Baugebietes in Stammham (80.000 EUR), verschiedene Hausanschlüssse (20.000 EUR), die Anschaffung eines Ersatzfahrzeuges (46.000 EUR) und die Errichtung einer PV-Anlage mit Speicher (31.000 EUR). Alle Investitionen können ohne Kreditaufnahme finanziert werden und die Rücklage zum Jahresende wird 87.363 EUR betragen. Die Verabschiedung des Haushaltes erfolgte einstimmig.<br /> Das <strong>neue Ferienprogramm</strong> ist gedruckt und wird jetzt in der Woche vor den Osterferien verteilt. Es beinhaltet wieder eine Fülle ganz verschiedener Angebote: Vom kreativen Malen über Yoga, Abenteuerführungen bis hin zu sportlichen Betätigungen. In bewährter Weise haben Katharina Eckl und Sabine Mattheis die Angebote zusammengetragen und ein ansprechendes Heft gestaltet. Ihnen und allen Vereinen, Gruppierungen und Einzelpersonen, die den Kindern Bildung und Unterhaltung in den Ferien bieten ein großes Dankeschön.<br /> Im <strong>Jahresbericht des BRK für 2023</strong> ist auch die Arbeit im Seniorenhaus in Haiming dargestellt und es sind auch die Investitionsvorhaben für 2024 aufgezählt. Danach ist eine größere Reparatur der Heizung erforderlich, die Ost- und Südseite des Gebäudes wird neu gestrichen und die Fläche unterhalb des Haupteingangs neu gestaltet. Die Speisesäle im Bereich Sonnenblick werden renoviert und für die neue Terrasse werden neue Gartenmöbel angeschafft. Im Ausblick für 2024 wird auch darauf hingewiesen, dass das Seniorenhaus in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert.<br /> Wieder eine <strong>Verkehrsstatistik </strong>von unserem Geschwindigkeitsmessgerät. Vom 26.2. bis 12.3.2024 war es am Zehentweg in Höhe der Einfahrt ins Baugebiet aufgestellt, gemessen wurden Fahrzeuge von Fahnbach kommend in Richtung Kreisstraße AÖ 24. In diesem Zeitraum wurden 3.102 Fahrzeuge erfasst; rechnet man die Fahrzeuge mit gemessenen unter 40 Km/h heraus (421), kann man von 2.681 Kraftfahrzeugen ausgehen. Fast 90% dieser Fahrzeuge fuhren mit geringerer Geschwindigkeit als 60 Km/h, 47% waren unter 50 Km/h. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 93 km/h und zwar am 11.3.2024. Nur insgesamt 16 Fahrzeugec waren schneller als 80 Km/h unterwegs.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung Bebauungsplan Marktler Straße </strong><br /> Für die Änderung des Bebauungsplanes Marktler Straße, der im Wesentlichen das Gebiet des Lagerhauses Bruckner umfasst, konnte der endgültige Satzungsbeschluss gefasst werden. Im Rahmen der zweiten öffentlichen Auslegung der Planänderung kamen nur noch wenige Anregungen und Einwendungen, die auch zum Teil noch eingearbeitet werden konnten. Die Gegenargumente in einer Stellungnahme gegen die Errichtung der Lärmschutzwand konnte der Gemeinderat nicht berücksichtigen, da diese Lärmschutzwand notwendig ist, um eine mögliche angrenzende Bebauung von den Betriebsgeräuschen abzuschirmen. Sie wird auch so errichtet werden, dass die Grenzabstände eingehalten sind und somit auch kein unzulässiger Schattenwurf entsteht. Um beim Blick von Osten her das Orts- und Landschaftsbild nicht zu stark zu beeinträchtigen, ist eine Begrünung der Wand vorgeschrieben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Fortführung Ökomodellregion Inn-Salzach</strong><br /> Für die Fortführung der Ökomodellregion Inn-Salzach um weitere drei Jahre ab 1.9.2024 haben sich jetzt im Landkreis 8 Städte und Gemeinden entschieden: Burghausen, Burgkirchen, Altötting, Haiming, Mehring, Kastl, Teising und Halsbach. Im zweiten Schritt waren jetzt, nach dem Grundsatzbeschluss, die Entscheidungen zum Abschluss der Zweckvereinbarung zwischen den Gemeinden erforderlich. Sie ist Voraussetzung für die Antragstellung auf Anerkennung durch das Landwirtschaftsministerium und regelt auch die finanzielle Beteilung. Diese beträgt pro Gemeinde 1,13 EUR je Einwohner, dies ist ein Maximalbetrag, der durch Zuschüsse noch geringer werden kann. Für die Gemeinde Haiming sind das in den nächsten drei Jahren pro Jahr ca. 2.900 EUR. Der Gemeinderat hat den Bürgermeister einstimmig beauftragt, die Zweckvereinbarung abzuschließen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Wasserrechtliche Erlaubnis für Kläranlage Haiming</strong><br /> Die vom Landratsamt Altötting am 15.9.2009 für den Betrieb der Kläranlage erteilte gehobene wasserrechtliche Erlaubnis endet zum 31.3.2031. Genehmigt ist die Behandlung des anfallenden Abwassers in einer mechanisch-biologischen Anlage mit Belebungsanlage. Die Kläranlage ist ausgelegt für 3.500 Einwohnergleichwerte und gehört damit zur Größeklasse 2. Um Planungssicherheit für mögliche Investitionen in die Anlagentechnik zu bekommen und um jeglichen Zeitdruck für das Genehmigungsverfahren zu vermeiden soll die erneute wasserrechtliche Erlaubnis bereits jetzt beantragt werden. Vorgespräche mit dem Wasserwirtschaftsamt und dem Landratsamt wurden seitens der Gemeinde und Horst Eger als verantwortlichen Klärwart bereits geführt und es wurde die Einreichung des Antrages befürwortet. Entsprechend der vom Gemeinderat erteilten Beauftragung arbeitet Horst Eger derzeit die Antragsunterlagen aus und wird hinsichtlich der Methodik der Abwasserbehandlung auch eine vom WWA gewünschte Variantenprüfung vornehmen. Entsprechend der Empfehlung von Bürgermeister und Verwaltung hat der Gemeinderat beschlossen, den Antrag auf Erteilung der gehobenen wasserrechtlichen Erlaubnis zu stellen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschuss Ministrantenwallfahrt nach Rom</strong><br /> In diesem Jahr findet vom 29.7. – 3.8. die XIII: Internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom statt. Dazu haben sich aus den Pfarreien Haiming und Niedergottsau auch 22 Ministrantinnen und Ministranten angemeldet. Seitens der Diözese gibt es für Fahrt und Unterkunft einen Zuschuss von 200 EUR, die Kosten für den einzelnen Teilnehmer betragen dann noch 599 EUR. Dazu kommt die Verpflegung tagsüber und das individuelle Taschengeld. Das Mindestalter für die Teilnahme ist 14 Jahre und fü+r eine Reihe von Ministrantinnen und Ministranten ist diese Fahrt auch eine Belohnung für den jahrelangen Dienst. Gemeindereferent Klemens Fastenmaier, der auch Verantwortlicher für die Ministrantenarbeit im Pfarrverband ist, hat bei der Gemeinde einen Antrag auf Zuschuss für die Kosten der Fahrt gestellt. Mit Blick darauf, dass die Ministrantenarbeit ein wichtiger Teil der Jugendarbeit in der Gemeinde ist, hat der Gemeinderat einen Fahrtkostenzuschuss von 50 EUR je Teilnehmer beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Vorstellung des neuen Logos</strong><br /> Mittlerweile steht das neue, das Gemeindewappen ergänzende Logo für Gemeinde, KommU und Dorfladen fest. In der internen Abstimmung von Gemeinderat, Verwaltung und Beschäftigte im Dorfladen fand das Symbol des Schneeglöckchens in der sog. Offenen, farbigen Form eine große Mehrheit. In der Sitzung wurde diese endgültige Fassung des Logos und eine Reihe von Anwendungsbeispielen präsentiert. Es ist daran gedacht, Einkaufstaschen mit diesem Logo zu versehen oder auch Tassen und Regenschirme als Geschenke der Gemeinde. Auch auf Briefköpfen und im neu zu gestaltenden Social Media-Bereich soll es Verwendung finden. Die jeweils anfallenden Kosten werden zwischen Gemeinde, KommU Haiming und Niedergerner Dorladen GmbH aufgeteilt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Abrechnung Erschließungsbeitrag für Schöffbergweg</strong><br /> Die Erschließung des Baugebietes Winklham-Nordwest ist abgeschlossen, mit zu de Erschließungsanlagen gehört auch die Weiterführung des Schöffbergweges. Die gesamten Kosten für die Herstellung der Straße samt Beleuchtung worden über Kostenerstattungsverträge mit den jeweiligen Grundstückseigentümern abgerechnet. Nicht enthalten sind die Kosten für Erwerb des Straßengrundes und für die Vermessung. Insgesamt fielen dafür 60.056,69 EUR an. Dieser Erschließungsaufwand kann im Wege der Kostenspaltung gesondert gemäß der Erschließungs- und Beitragssatzung der Gemeinde abgerechnet werden. Dabei hat die Gemeinde selbst 10% der Koste zu tragen und 90% entfallen auf die Baugrundstücke, denen die Erschließungsstraße dient. Damit werden 54.051,0 EUR auf 5.415 m² Baulandfläche umgelegt. Damit beträgt der Beitrag pro m² 9,98172 EUR. Der Gemeinderat nahm diese Erschließungskostenbeitragsabrechnung zur Kenntnis, bestätigte die Kostenspaltung und beauftragte die Verwaltung, mit einem Betrag von 9,98172 EUR pro m² die Straßenerschließung abzurechnen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 22.02.2024</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-22022024/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=76a86053e586dc528a7fe48f1512145f</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Für die <strong>Errichtung einer Mono-Deponie</strong> im Industriegebiet zur Verfüllung mit PFOA-haltigem Erdaushub gibt es einen kleinen Fortschritt: Nach Mitteilung des Landratsamtes wurde jetzt für die Planungskosten eine Finanzierungsvereinbarung mit 3 M abgeschlossen, so dass die technische Planung in Auftrag gegeben werden kann. In diesem Zusammenhang wird jetzt auch abgeklärt, ob zur Errichtung der Monodeponie eine Bauleitplanung erforderlich ist. Wenn ja, hat der Bürgermeister bereits angekündigt, dass auch insoweit in einem städtebaulichen Vertrag die Übernahme der Kosten geregelt werden muss. Mittlerweile gibt es von der Regierung von Oberbayern eine planungsrechtliche Einschätzung mit dem Ergebnis, dass zur Errichtung der Monodeponie ein Planfeststellungsverfahren notwendig ist. Ob es im Vorfeld dazu auch noch ein Raumordnungsverfahren braucht wird derzeit noch geprüft. Auf jeden Fall ist dieses Planungsverfahren sehr umfangreich und zeitaufwändig; mit einer schnellen Lösung zur Entsorgung belasteten Bodenaushubs kann also nicht gerechnet werden.<br /> Zum <strong>Thema Windkraft</strong> gäbe es viele einzelne Punkte zu berichten – angefangen vom Ergebnis des Bürgerentscheids in Mehring, über Gespräche mit Qair am Rande des Info-Forums in Altötting, Gespräche mit Anliegern am Staatsforst und das Treffen mit Staatsminister Aiwanger im Wirtschaftsministerium am 6.2.2024. Viele Themen und Gesichtspunkte kommen im TOP 4 zur Sprache – deswegen jetzt nur der Hinweis darauf, dass mit der heutigen Gemeinderatssitzung das Bemühen der Gemeinde sehr konkret wird, bei der Planung der Windkraftanlagen eine Konsenslösung zu finden, die der Notwendigkeit, regional erneuerbaren Strom im größeren Umfang zu erzeugen und den Belangen der betroffenen Menschen gerecht wird. Dazu gibt es viele Ansatzpunkte, die wir dann in TOP 4 besprechen.<br /> Am 8.2.2024 fand im Bürgerhaus Burghausen eine Informationsveranstaltung des Bayer. Umweltministeriums und des Landesamtes für Umwelt zur Potentialstudie für den <strong>Hochwasserschutz an Inn und Salzach</strong> statt. Diese umfangreiche Studie wurde nach dem großen Hochwasser 2013 in Auftrag gegeben und untersucht in 6 Bereichen die Möglichkeiten, durch Maßnahmen an Inn und Salzach einen besseren Schutz vor Hochwasser zu erreichen. Die fertige Studie wurde Mitte 2023 veröffentlicht und wird jetzt in Veranstaltungen vor Ort den betroffenen Gemeinden vorgestellt. Für den Bereich der Gemeinde Haiming sieht diese Studie die Errichtung eines Flutpolders mit einem Fassungsvermögen von rd. 5 Mio m³ Wasser vor, der sowohl durch Einlässe an Inn als auch an der Salzach geflutet werden könnte. Siedlungsbereiche im Bereich des Polders und die Kläranlage würden eingedeicht werden. Bei dieser sehr ausführlichen Vorstellung der Studie wurde klar, dass die Umsetzung dieses als potentiell möglichen Polders in Haiming sehr unwahrscheinlich ist. Den von insgesamt 10 favorisierten Poldern an Inn und Salzach hat er bei Wertung verschiedenster Kriterien die zweitschlechteste Bewertung, in der Gruppe der Salzach-Polder die schlechteste. Dabei ist noch nichteinmal eingeflossen die mögliche technische Umsetzung, die hinsichtlich der Infrastruktureinrichtung Kläranlage denkbar schwierig wäre. Auf meine Nachfrage dazu erklärte der Ersteller dieses Teilbereichs der Studie, dass diese weitere Bewertung nicht zum Auftrag gehörte. Auf weitere Nachfrage erklärte der Vertreter des Wirtschaftsministeriums, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch aus finanziellen Gesichtspunkten heraus – vorrangig sind die Errichtung von Flutpoldern an der Donau – an eine Umsetzung der Potentialstudie in Sachen Polder nicht gedacht ist. Vorrangig sind technische Maßnahmen bei der Steuerung der Staustufen am Inn. Dies würde bei geringem Aufwand auch bereits erhebliche positive Einflüsse auf eine Hochwasserwelle im Unterlauf bis Passau bringen.<br /> Die von der Industrie geforderte Errichtung einer <strong>zweiten 380-kV-Höchstspannungsleitung</strong> zur Stromversorgung des Chemiedreiecks rückt näher. In einer Konzeptskizze ist diese neue Leitung eingezeichnet zwischen Burghausen und dem Anschlusspunkt Simbach 2, der nördlich von Simbach an der dort neu gebauten Ringleitung liegt. In dieser Skizze führt die Leitung in einer geraden Linie quer über das Gebiet der Gemeinde Haiming, wobei in unserem Bereich die Linienführung in etwa der vor rund 10 Jahren bereits planfestgestellten Anschlussleitung für ein Gaskraftwerk entspricht. Nähere Einzelheiten stehen noch nicht fest; mögliche Erkenntnisse gibt es bei einer ersten Informationsveranstaltung am 6. März 2024, zu der Tennet nach Altötting eingeladen hat.<br /> Für die <strong>Kläranlage der Gemeinde Haiming</strong> gibt es eine gehobene wasserrechtliche Erlaubnis gem. Bescheid des Landratsamtes Altötting vom 21.3.2011. Sie regelt alle Belange des Betriebs der Kläranlage, bestimmt die einzuhaltenden Grenzwerte im behandelten Abwasser und legt eine maximale Menge an Abwasser fest, das in den Winklhamer Bach eingeleitet werden darf. Die Erlaubnis ist befristet bis 31.3.2031. Das damalige Genehmigungsverfahren dauerte 18 Monate und umfasst eine Vielzahl von Plänen, Beschreibungen und Gutachten. Um sicherzustellen, dass rechtzeitig diese gehobene wasserrechtliche Erlaubnis erneut erteilt wird und der Betrieb der Kläranlage fortgeführt werden kann, hat sich die Gemeinde entschlossen jetzt dieses Genehmigungsverfahren einzuleiten. Zur Vorbereitung gab es am 14.2.2024 ein Gespräch mit der zuständigen Abteilungsleiterin beim WWA Traunstein, Frau Maltan. Sie besichtigte auch die Kläranlage mit seinen jetzigen technischen Einrichtungen. Sie befürwortet den frühzeitigen Beginn des neuen Verfahrens und gab die Empfehlung, bezüglich der technischen Ausgestaltung der Abwasserreinigung auch eine Variantenprüfung vorzunehmen. Dies kann dann im Erläuterungsbericht dargestellt werden und stellt sicher, dass auch mit Blick auf eine Zeitdauer von weiteren 20 Jahren die geeignetste und wirtschaftlichste Betriebsform gewählt wird.<br /> Die Planunterlagen und die Begründung für die <strong>17.Teilfortschreibung des Regionalplans</strong> Südostoberbayern wurden der Gemeinde übermittelt, die Unterlagen liegen vom 4.3.2024 bis 15.4.2024 öffentlich aus. Mit dieser Teilfortschreibung sollen in einem Teilbereich des Altöttinger und Burghauser Staatsforstes insgesamt acht Windvorranggebiete ausgewiesen werden. Bislang ist dieser Bereich Windausschlussgebiet. Die Flächen der acht Vorranggebiete sind deckungsgleich mit den Gebieten, die der Bayer. Staatsforst zur Errichtung von bis zu 40 Windkraftanlagen zur Verfügung stellt und in denen die Fa. Qair derzeit die Planung vornimmt. Den Bereich der Gemeinde Haiming betrifft das Vorranggebiet (VRG) 80 mit einer Fläche von 236,2 ha. Die Abstände zur Wohnbebauung, auch im Außenbereich, betragen mindestens 1 km, das entspricht auch der aktuellen Standortplanung von Qair. Den Unterlagen beigefügt ist bereits der Umweltbericht, in dem die maßgeblichen Schutzgüter und die Abwägungskriterien grundsätzlich und dann auch konkret für die einzelnen VRG dargestellt sind. Daraus wird ersichtlich, dass bereits vor den Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz generell mögliche Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Tiere, Pflanzen, Fläche und Boden, Wasser, Luft und Klima, Landschaft und Kulturgüter gibt. Für die Vorrangfläche im Gemeindegebiet Haiming wurden die Bewertung bereits dargestellt – unsere Aufgabe ist es, diese Bewertung zu überprüfen und zusätzliche Gesichtspunkte vorzutragen. Der Bauausschuss hat empfohlen, dass Seitens der Gemeinde Haiming eine Stellungnahme erarbeitet, vom Gemeinderat beschlossen und innerhalb der Frist bis 15.4.2024 beim Regionalen Planungsverband eingereicht wird.<br /> Die <strong>Grundschule Haiming</strong> ist auch im Jahr 2023 wieder als Umweltschule ausgezeichnet worden – ein vielfältiges Engagement der Schülerinnen und Schüler, des Elternbeirats und des Fördervereins und der Lehrerinnen ist dafür der Grund. Die verschiedenen Aktionen werden auch 2024 fortgesetzt. Ein neues Projekt ist die Anbringung von Nistkästen für Schwalben und Mauersegler, die auch von Spatzen genutzt werden können. Nach einer Vor-Ort-Besichtigung mit Frau Dr. Friemel vom Landratsamt ist das Vordach an der Ostseite am besten geeignet. Eugen Kästner fragt jetzt bei den Schreinereien an, ob sie die Nistkästen fertigen können und für das Anbringen der Kästen wird die Feuerwehr Haiming angefragt, event. verbunden mit einer Partnerschaftsübung mit Burghausen.<br /> Mit Schreiben vom 05.02.2024 hat das Landratsamt die rechtliche Würdigung der <strong>Haushaltssatzung 2024 </strong>übersandt. Genehmigungspflichtige Bestandteile sind weder im Haushalt 2024 enthalten noch im Wirtschaftsplan 2024 des KommU. Auch die Staatliche Rechnungsprüfungsstelle hat keine Prüfungsbemerkungen abgegeben. Der Haushalt 2024 wurde am 12.02.2024 amtlich bekannt gemacht.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zur finanziellen Lage</strong>:<br /> Der Jahresabschluss 2023 konnte bereits erstellt werden. Durch verschiedene unerwartete Mehreinnahmen und Minderausgaben sowie dem Ausbuchen von Haushaltsausgaberesten konnte ein verbessertes Ergebnis erzielt werden. Die negative Zuführung im Verwaltungshaushalt von geplant 1.245.400 € konnte vermieden werden und eine positive Zuführung in Höhe von 287.009,31 € verbucht werden. Verantwortlich dafür waren insbesondere Mehreinnahmen in Höhe von rund 709.000 € bei der Grundsteuer, der Gewerbesteuer, der Einkommensteuer, der Umsatzsteuer, dem Grunderwerbsteueranteil und bei den Zinseinnahmen. Einsparungen durch Minderausgaben haben sich in Höhe von rund 1.055.000 € ergeben, darunter über 150.000 € bei den Personalkosten. Es haben sich auch etliche Mindereinnahmen und Mehrausgaben ergeben. Diese werden dann im Rechenschaftsbericht zur Jahresrechnung erläutert. Die positive Zuführung aus dem Verwaltungshaushalt hat sich auch auf den Vermögenshaushalt ausgewirkt. Unter Berücksichtigung von Mehreinnahmen und Minderausgaben konnten der Allgemeinen Rücklage insgesamt 3.734.057,25 € zugeführt werden (Sollüberschuss). Dieser wurde auf das Jahr 2024 übertragen. Für den Haushalt 2024 wurde bereits berücksichtigt, dass das Jahr 2023 besser abschließen wird und ein Sollüberschuss von 2.056.450 € zugrunde gelegt. Trotzdem verlief der Abschluss noch besser als erwartet und hat die Rücklage um fast 1,5 Millionen Euro gestärkt.&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Ausschreibung für den Straßenbau in Unterviehhausen ist erfolgt. Der Auftrag geht an die Firma Swietelsky aus Burghausen. Baubeginn ist nach Umlegung eines Teils der Wasserleitung durch den Wasserzweckverband Inn Salzach, voraussichtlich im Mai.</p>
<p class="bodytext"><strong>Windpark Staatsforst Altötting – Informationen zum aktuellen Stand </strong><br /> Zum Windpark Altötting wurden bereits in zwei Versammlungen viele Einzelheiten dieses Projekts vorgestellt, erklärt, Fragen beantwortet und auch kritisch hinterfragt. Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung sehen es als eine wichtige Aufgabe an, Informationen zu vermitteln und frühzeitig die Weichen richtig zu stellen. Deswegen waren zur Gemeinderatssitzung am 22.2.2024 Vertreter von Qair eingeladen, um den aktuellen Planungsstand vorzustellen, Möglichkeiten für veränderte Standorte der Windkraftanlagen und deren Auswirkung zu erläutern, finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten darzustellen und alle Fragen zu beantworten.<br /> Zunächst machte Projektleiter Peter Reidelbach deutlich, dass der Wegfall der Windkraftanlagen auf Mehringer Gebiet das Projekt nicht gefährdet und eine Zahl von 40 oder 30 eine energiepolitische Vorgabe ist, nicht aber zwingend ist für die Wirtschaftlichkeit des Windparks. Zur Zeitschiene führte er aus, dass weiterhin die Inbetriebnahme für 20237 angestrebt wird, was auch realistisch ist, wenn im Jahr 2025, wie geplant, die Genehmigungsverfahren abgeschlossen werden. Dann ging er sehr ausführlich auf die derzeit geplanten Standorte für 9 WKAs auf Haiminger Gebiet ein, betonte aber, dass dies immer noch vorläufig ist, weil verschiedene Umstände, insbesondere auch aus den Umweltuntersuchungen, zu Verschiebungen führen können. In Schaubildern und Zahlentabellen zeigte er auf, welche Schall- und Schattenwurf-Wirkungen derzeit für einzelne Orte am Rand des Staatsforstes errechnet wurden. Dabei wurde deutlich, dass lediglich in Moosen als Reinem Wohngebiet der zulässige Geräuschpegel von 30 dB überschritten wird und deswegen hier bei einzelnen WKAs der schallreduzierte Betriebsmodus eingesetzt wird. Beim Schattenwurf gelten die gesetzlichen Höchstwerte von 30 Min pro Tag bzw. 30 Std. pro Jahr – diese werden bei 8 Orten erreicht und deswegen wird dann bei diesen Anlagen die Abschaltautomatik aktiv. Simuliert wurde dann auch, welche Wirkungen es hätte, wenn 4 Anlagen weiter nach Westen verschoben würden. Bei Schall ergäbe sich jeweils eine leichte Verbesserung, beim Schattenwurf bleiben die errechneten Werte fast gleich. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass am 13.3.2024 eine Ortsteilbürgerversammlung für die Orte am Rand des Staatsforstes stattfindet und dabei dann alle diese Standortauswirkungen näher betrachtet werden können.<br /> Zum waldschonenden Bau der WKAs wies Peter Reidelbach darauf hin, dass auch Freiflächen und Kalamitätsflächen einbezogen werden und alle 9 Standorte wegenah sind. Für die Stromeinspeisung sind 2-3 Umspannwerke mit einer Fläche von jeweils ca. 2.000 m² erforderlich, die vom Bayernwerk vorgegebenen Standorte liegen aber nicht in Haiming.<br /> Im Anschluss an die technischen Darstellungen erläuterte Geschäftsführerin Heike von der Hayden die Finanzierung des Projekts und die finanziellen Beteiligungsmöglichkeiten. Vom notwendigen Eigenkapital für das Projekt wird Qair 51% einbringen und 49% sind möglich für direkte oder indirekte Beteiligung. Der größere Teil der Investitionskosten wird durch Banken fremdfinanziert – alle genauen Zahlen stehen aber erst fest, wenn die Genehmigungen erteilt sind und der genaue Wirtschaftsplan vorliegt. Auch erst ab diesem Zeitpunkt werden die Beteiligungsangebote für Bürgerinnen und Bürger konkret. Grundsätzlich wird es zwei Formen der finanziellen Beteiligung geben: Durch Nachrangdarlehen mit fester Laufzeit und festem Zinssatz und die direkte Beteiligung an der Betreiber-KG über eine Energiegenossenschaft. Hier ist die Gewinnchance größer, aber auch das Beteiligungsrisiko. Standortkommunen können sich auch mit einer Einlage direkt beteiligen. Hinzu kommt ein Strombonus für alle Haushalte im Bereich der Windkraftanlagen. Es handelt sich um eine feste jährliche Prämie, die gegen Vorlage der Stromrechnung ausbezahlt wird. Denkbar sind dabei auch eine Koppelung an den Bezug von Ökostrom oder auch eine Stufung der Prämien in Abhängigkeit der Nähe zu einer Windkraftanlage. Die Höhe der Prämie kann auch erst festgesetzt werden, wenn der Wirtschaftsplan steht, sie wird sich zwischen 75,00 EUR und 150 EUR bewegen. Die Gemeinde erhält eine gesetzlich vorgeschriebene Vergütung von 0,2 ct/kW erzeugter Strom, anteilig zu der Fläche, die im Umkreis von 2,5 Km zur Windkraftanlage liegt. Zum Abschluss betonte der Bürgermeister, dass das Ziel der Gemeinde darin besteht, mit Information und Gesprächen eine einvernehmliche Regelung zu finden zwischen der Notwendigkeit, erneuerbaren Strom in der Region zu erzeugen und auf Anliegen und Sorgen der Anlieger einzugehen. Dafür ist es notwendig, Kompromisse zu suchen und auch dann anzunehmen bzw. umzusetzen. Der nächste Schritt dazu ist die Ortsteilbürgerversammlung am 13.3.2024 und auch die Bürgerversammlung am 24.4.2024. Zu dieser hat Staatsminister Aiwanger sein Kommen zugesagt und wird aus seiner Sicht die Erforderlichkeit des Projekts und die Linien möglicher Konsenslösungen darstellen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erschließungsbeitrag Birkenweg</strong><br /> Der Birkenweg in Haiming war lange Jahre ein Privatweg, die Fläche befand sich im Privateigentum. Im Zuge der Planungen für den Ausbau der Fahnbacherstraße wurde auch klar, dass der Birkenweg ebenfalls ausgebaut werden soll, insbesondere eine ordnungsgemäße Ableitung des Oberflächenwassers wurde als notwendig erkannt. Im Jahre 2017 begannen dann die Planungen und im Jahr 2022 wurde dann die Straße im Zusammenhang mit der Fahnbacherstraße ausgebaut. Die letzte Rechnung für den Ausbau Birkenweg wurde am 16.11.2023 bezahlt, damit gilt mit diesem Zeitpunkt die erstmalige technische Erschließung abgeschlossen. Der Birkenweg ist eine Erschließungsstraße und deswegen erhebt die Gemeinde gem. ihrer Satzung auf der Grundlage des Kommunalen Abgabengesetzes einen Erschließungsbeitrag. Dieser beträgt 90% der Gesamtkosten, 10% hat die Gemeinde zu tragen. Von den Gesamtkosten in Höhe von 109.918 EUR sind somit 98.926 EUR als beitragsfähiger Aufwand auf die erschlossenen Grundstücke umzulegen. Die Gesamtfläche dieser Grundstücke beträgt 7018,33 m², daraus errechnet sich ein Erschließungsbeitrag von 14,0955 EUR pro m². Der Gemeinderat beschloss, für den Ausbau des Birkenweges einen Erschließungsbeitrag zu erheben, bestätigte den Gemeindeanteil mit 10% und beauftragte die Verwaltung, den Erschließungsbeitrag abzurechnen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Elternbeiträge für Mittagsbetreuung</strong><br /> Die Mittagsbetreuung wird seit September auch in verlängerter Form angeboten: Von Montag bis Donnerstag auch bis 16.00 Uhr. Am Freitag war die Nachfrage zu gering. In diesem Schuljahr besuchen 54 Kinder die Mittagsbetreuung, an unterschiedlichen Tagen zu unterschiedlichen Zeiten. Insgesamt sind es 177 Buchungstage pro Woche. Wergen des erweiterten Angebotes und der gestiegenen Nachfrage sind jetzt auch sieben Frauen in Teilzeit für die Mittagsbetreuung angestellt. Die Gesamtkosten betragen in diesem Jahr (11 Monate) 73.100 EUR, der staatliche Zuschuss liegt bei 16.800 EUR. Die Gebühren betragen 7,00 EUR im Monat pro Wochentag in der normalen Mittagsbetreuung bis 14.00 Uhr und 10,00 EUR in der verlängerten Mittagsbetreuung bis 16.00 Uhr. Die Elternbeiträge decken 19,7 % der Kosten, der Kostenanteil der Gemeinde ist 41.879 EUR (57,2%). Diese Gebühren sind für das kommende Schuljahr 2024/25 anzupassen, damit ein höherer Deckungsgrad durch die Elternbeiträge erzielt werden kann. Bei Gebühren von 10,00 EUR/15,00 EUR wäre der Deckungsgrad 28,4% (Gemeindeanteil 48,6%) und bei 11,50 EUR/16,50 EUR bei 32,4% (Gemeindeanteil 44,6%). Berechnet ist dies auf der Grundlage der jetzigen Anmeldungen, dies kann sich natürlich im kommenden Schuljahr verändern. Dennoch müssen die Gebühren jetzt festgelegt werden, damit die Eltern bei der Anmeldung im März wissen, was an Kosten entsteht. Der Gemeinderat entschloss sich für eine deutliche Anhebung auf 11,50 EUR in der Mittagsbetreuung bis 14.00 Uhr und auf 16,50 EUR für die verlängerte Mittagsbetreuung. Das bedeutet: Wenn ein Kind an 5 Tagen in der Woche bis 16.00 Uhr die Mittagsbetreuung besucht ist der monatliche Beitrag dafür 82,50 EUR.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-223</guid>
						<pubDate>Thu, 25 Jan 2024 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 25.01.2024</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-25012024/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=fb0707c2f407344ebaca6f2d3b629a7e</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Im Rahmen des Bayerischen Förderprogramms hat die Gemeinde Haiming die Sirenenalarmierung umgestellt auf <strong>digitale Alarmierung</strong>. Dabei wurden für die acht Sirenenstandorte die Steuergeräte umgebaut. An den Sirenen selber wurde nichts geändert, da dies über ein Bundesförderprogramm laufen würde und die Mittel dort stets zu wenig sind. Für die Umrüstung der Steuergeräte wurden rund 23.200 € ausgegeben. Die Umrüstung wurde im Dezember 2023 abgeschlossen. Die staatliche Förderung wird in Höhe von 15.250 € für das Jahr 2024 erwartet. An dieser Stelle sei ein herzlicher Dank allen Gebäudeeigentümern ausgesprochen, die ihr Dach für einen Sirenenstandort zur Verfügung gestellt haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit, aber ein sehr wichtiger Dienst für die Allgemeinheit. Die zusätzliche Sirene in Holzhausen wurde mittlerweile auch installiert, nachdem das Verfahren mehrere Jahre gedauert hat. Diese Sirene ist eine Katastrophenschutzsirene des Landkreises Altötting, die aber auch auf Feueralarm programmiert ist.<br /> Die <strong>Wetterbedingungen </strong>der letzten Wochen hat zu einem starken Anstieg des Grundwassers in Teilbereichen unserer Gemeinde geführt mit der Folge von Wassereintritt in Kellerräume. Auch haben unsere Bäche Höchststände an Wasser, was für den Bauhof zu außertourlichen Räumarbeiten führte. Denn Bäche traten in Bereichen über das Ufer, wo dies bisher nicht der Fall war und es waren deswegen auch Räumarbeiten erforderlich, die bisher nicht auf dem Arbeitsplan standen. Ich verstehe jeden Grundstücksanlieger, der bei hohem Wasserstand in den Bächen bei der Gemeinde um Abhilfe nachfragt. Aber ich bitte auch um Verständnis, dass nicht alles sofort erledigt werden kann, auch andere Arbeiten zu tun sind und teilweise Vorrang haben und hin und wieder auch Selbsthilfe, die in vielen Bereichen auch selbstverständlich erfolgt, möglich ist.<br /> <strong>Thema Windkraft:</strong> Der Projektentwickler Qair hat Anfang des Jahres eine <strong>Infoblatt zum Windpark</strong> Staatsforst Altötting herausgebracht. Es enthält viele sachliche und umfangreiche Informationen, auch von anderen Beteiligten. Leider ist die grafische Gestaltung nicht optimal und manche Bildgrafiken sind praktisch unlesbar. Die Verteilung der Broschüre erfolgte an alle Haushalte.<br /> Am 17.1.2024 kam <strong>Wirtschaftsminister Aiwanger</strong> nach Mehrung, um im Vorfeld des Bürgerentscheids am 28.1.2024 ein Zeichen für die Notwendigkeit des geplanten Windparks zu setzen. Umfassend begründete er die Windkraft als wichtigen Teil der Energiewende und bezeichnete dabei den Standort im Staatsforst aus vielerlei Gründen als optimal. Er betonte auch, dass die Zukunft der wirtschaftlichen Entwicklung im Chemiedreieck und die Sicherung von Arbeitsplätzen auch über die chemische Industrie hinaus wesentlich von der Schaffung regionaler Energiequellen abhängt. Dies betonte in seinem Statement auch <strong>Landrat Erwin Schneider</strong>, der mit einem Blick in die Geschichte darauf hinwies, dass ohne Alzkanal und Strom aus Wasserkraft es keine Wackerwerke gäbe und ohne Erdölpipeline von Triest über die Alpen es keine OMV-Raffinerie gäbe, die wiederum für die Chemie am Standort Burghausen und Gendorf lebenswichtig ist. Jetzt steht der dritte Energiewechsel an: Strom und Wasserstoff und dafür braucht es auch Strom durch Windräder.<br /> Am Rande der Informationsveranstaltung zum Windpark im Staatsforst Altötting am 21.1.2024 im Kulturforum gab es vom Projektentwickler Qair ein <strong>Infogespräch mit den Bürgermeistern</strong> der Standortgemeinden. Dabei wurde der aktuelle Planungsstand vorgestellt: Danach werden in der Mitte des Jahres erste Windmessauswertungen vorliegen und dann können die geplanten Standorte für Windkraftanlagen festgelegt werden. Hürden für das Projekt sind weiterhin die Klärung der Netzanschlusspunkte, der Bodenaushub und der Bannwaldausgleich. Bezüglich Netzanschluss werden die Verhandlungen mit den Bayernwerken konkreter und Qair versucht, soweit wie möglich zusätzliche Umspannwerke zu vermeiden. Deswegen wird auch die Option eines teilweisen Direktanschlusses von Windkraftanlagen an Industriebetriebe geprüft. Beim Bannwaldausgleich soll der regionale Flächendruck dadurch verringert werden, dass als mögliche Ausgleichsbereiche auch Staatsforste bei Garching und Kirchdorf zugelassen werden. Noch ungeklärt ist die Verbringung des Bodenaushubs. Hier gibt es trotz der Vorlage verschiedener Konzepte noch keine Übereinkunft mit dem Umweltministerium. Qair macht aber auch deutlich, dass eine Deponierung der anfallenden Mengen finanziell nicht möglich ist.<br /> Am 20.1.2024 gab es vor dem Rathaus eine <strong>Demonstration „Der Niedergern gegen Rechtsextremismus“</strong>. Aufgerufen dazu hatte eine überparteiliche Initiative, die Einladung war unterzeichnet von Petra Haunreiter, Heinz Besier und Markus Niedermeier. Rund 150 Bürgerinnen und Bürger, auch aus den umliegenden Städten und Gemeinden, folgten dem Aufruf und zeigten damit auch ihre Verbundenheit mit den bundesweiten Demonstrationen gegen rechts.&nbsp; Petra Haunreiter, Heinz Besier und Bürgermeister Wolfgang Beier hoben in ihren Reden hervor, dass es höchste Zeit ist für den Erhalt unserer freiheitlichen Demokratie und die Geltung der Werte wie Menschenwürde, Gleichheit aller Menschen, Freiheit des Denkens und Handelns, Toleranz und Solidarität aktiv einzustehen. Die Initiatoren bekamen viel Lob und Zuspruch – vielen war es ein erkennbares Herzensanliegen, öffentlich für den Erhalt unserer Demokratie einzustehen. Wolfgang Straubinger von der Fa. Rösler machte in einem spontanen Redebeitrag deutlich, dass &gt;Integration in seiner Firma ganz praktisch gelingen kann: Fünf Asylbewerber konnten auf einen Aufruf hin angestellt werden.<br /> Am 21.1.2024 wurde zu Beginn des Sebastianigottesdienstes in der Pfarrkirche Haiming der neue <strong>Pfarrvikar Sarveswara Rao Guda</strong> aus Südindien vorgestellt. Er ist jetzt seit 10. Januar in Deutschland und wohn im Pfarrhaus Haiming. Er verstärkt das Seelsorgerteam mit Pfarrer Petermeister und Gemeindereferent Clemens Fastenmeier und ist mit ihnen zusammen für den ganzen Pfarrverband zuständig.<br /> Am 23.1.2024 führte der Bürgermeister sein jährliches Gespräch mit den <strong>Mitgliedern des BBV-Ostvorstandes und den beiden Ortsbäuerinnen</strong>. Zu Beginn ging es um die Lage der Landwirtschaft allgemein, die zusammen mit den unvermittelten Kürzungsbeschlüssen der Regierung zu den Demonstrationen geführt hat. Positiv wurden die zustimmenden Reaktionen der Bevölkerung gesehen, jetzt hofft man auf einen gangbaren Kompromiss. Breiten Raum im Gespräch hatte der zunehmende Flächendruck für die Landwirtschaft, die für Ausgleichsmaßnahmen und PV-Anlagen und Windräder immer mehr gute landwirtschaftliche Böden beansprucht werden. Der Bürgermeister erläuterte dabei im Blick auf Windkraftanlagen die Regelungen des Wind-an-Land-Gesetzes und dass es dringend notwendig ist, den Staatsforst als Vorranggebiet für Windkraftanlagen auszuweisen, da ansonsten Windräder auf allen Flächen baurechtlich privilegiert sind. In diesem Zusammenhang wurde auch diskutiert, ob, wo und in welchem Umfang PV-Freiflächenanlagen möglich sein sollen. Der Bürgermeister erläuterte dazu, dass bei der aktuellen Planung des neuen Flächennutzungsplanes auch dazu Regelungen getroffen werden können und dazu dann auch Gespräche mit den Landwirten geführt werden. Weitere Themen waren die neue Bauhofhalle, die künftige Grundsteuer, die Bäche, das Bachräumen, der Biber und die hohen Grundwasserstände. Für den Unterhalt der Feld- und Waldwege wies der Bürgermeister erneut auf die Regelung hin, dass die Gemeinde den Kies stellt und die Bauern dann die maschinelle Instandsetzung übernehmen. Wegen der engen Finanzlage kann heuer keine Instandsetzung durch eine beauftragte Firma eingeplant werden. Zum Schluss wurde die Frage nach der Ökomodellregion gestellt und man war sich einig, dass bei Fortführung man sich wieder zusammensetzen wird, um gemeinsame Vorhaben zu planen.<br /> Vorschau auf zwei Termine, die die <strong>Feuerwehren</strong> betreffen: Am Freitag, 26.1.2024 ist um 13.00 Uhr die offizielle Übergabe des Doppelcontainers von der OMV an die Feuerwehr Haiming. Die OMV finanziert diesen Mietcontainer zumindest für 12 Monate und es ist jetzt in Eigenleistung auch der Übergang vom Feuerwehrhaus in den Container errichtet worden. Die Kleiderspinde werden in den nächsten Tagen eingebaut. Am 10.2.2024 ist ein wichtiger Vor-Ort-termin zur Erstellung des Feuerwehrbedarfsplanes. Zunächst überprüfen Mitarbeiter des Büros ing die Anfahrtswege und ab 11.00 Uhr werden Daten zu den Fahrzeugen, der Ausstattung und zu den Gebäuden zusammen mit je zwei Verantwortlichen der Feuerwehren erhoben. Mit eingeladen ist auch der Kreisbrandrat, weil auch Daten zur überörtlichen Gefahrenabwehr abgefragt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Der Gemeinderat hatte die „Neue Zufahrt Winklham“ und die Erschließung des „Baugebiets Winklham-Nordwest (Schöffbergweg)“ dem KommU übertragen. Die beiden Maßnahmen sind fertiggestellt und schlussgerechnet. Die Kosten für die neue Zufahrt hat die Gemeinde getragen, die Kosten für die Erschließung des Baugebiets wurden per Kostenerstattungsvertrag abgerechnet. Für den Straßengrund wird ein Erschließungsbeitrag von der Gemeinde berechnet (Kostenspaltung).<br /> Die Kosten für die „Neue Zufahrt Winklham“ wurden bis zur Einmündung beim neuen Baugebiet und einschließlich Durchlass Winklhamer Bach auf 130.000 € brutto geschätzt und entsprechende Mittel im Haushalt bereitgestellt. Die Endabrechnung belief sich auf 108.280,60 €. Die deutliche Kostenminderung ist auf eine günstige Preissituation zurückzuführen (Coronapandemie) und auf eine wirtschaftliche Ausführung der Baumaßnahme.<br /> Die Kosten für die Erschließung des Baugebiets Winklham-Nordwest (Schöffbergweg) waren auf 438.500 € brutto geschätzt, wobei hier auch Gewerke enthalten waren, die nicht über die Erschließungskosten abgerechnet werden, wie zum Beispiel die Schmutzwasserkanalisation. Die umzulegenden Kosten wurden auf 320.390 € geschätzt und auf 5.515 m² Bauland verteilt. Am Ende der Maßnahme beliefen sich die umzulegenden Kosten auf 286.859,25 € und 5.415 m² Bauland. Die Kosten wurden also um rund 10 Prozent unterschritten. Die Baugrundstücke wurden vorweg zu einer Vorausleistung in Höhe von 80 % der damals geschätzten umzulegenden Kosten herangezogen, so dass jetzt insgesamt noch rund 10 % zu bezahlen sind. Es gibt teilweise Abweichungen, weil sich im Nachhinein die Grundstücksflächen verändert haben. Damit sind beide Projekte abgeschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung Bebauungsplan Marktler Straße </strong><br /> Zur Änderung des Bebauungsplanes Nr.10 Marktler Straße gab es eine Reihe von Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und eines privaten Grundstücksnachbarn. Der Plan betrifft lediglich das Gelände der Firma Bruckner und soll durch ergänzte Festsetzungen eine geordnete weitere bauliche Nutzung ermöglichen und an der Ostseite zu den Nachbargrundstücken hin den Lärmschutz verbessern. Das Plangebiet ist in 4 Abschnitte eingeteilt und dabei gibt es zur Höhe der Gebäude unterschiedliche Festsetzungen. Damit soll auch erreicht werden, dass das ursprüngliche Lagerhausgebäude, das in seiner Höhe und Form das Ortsbild prägt, nicht von anderen Gebäuden überragt wird. Außerdem wird in den einzelnen Teilbereichen die Art der Nutzung – Wohnen, Büro, Geschäft, Lagerfläche – genau festgelegt, um den Gebietscharakter eines Mischgebietes zu sichern. Zur Bemessung der vom Grundstück ausgehenden Lärmemissionen wurde auch ein Lärmschutzgutachten erholt. Danach ist, um auf den östlichen Nachbargrundstücken alle relevanten Geräuschimmissionen über die zulässigen Tag- und Nachwerte hinaus zu vermeiden, die Errichtung einer Lärmschutzwand mit einer Höhe von 5,50 Metern erforderlich. Diese hält auf der gesamten Länge den Grenzabstand von 3 Metern ein und führt deswegen nicht zu einer unzulässigen Beschattung des Nachbargrundstücks. Zur Sicherung des Orts- und Landschaftsbildes ist diese Wand an der Westseite zu begrünen. Die zahlreichen Abwägungsbeschlüsse hinsichtlich vorgetragener Einwendungen, Hinweise und Vorschläge fasste der Gemeinderat einstimmig; der vorgelegte Planentwurf, in den die Änderungen bereits eingearbeitet waren, wurde gebilligt und die Verwaltung beauftragt, den Plan erneut auszulegen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Haushalt 2024</strong><br /> Der Haushalt für das Jahr 2024 ist geprägt durch rückläufige Einnahmen, gleichbleibende Ausgaben im Verwaltungshaushalt, vier große Investitionsvorhaben und eine hohe Entnahme aus der Rücklage.<br /> Die größte Einnahmeposition ist die Einkommensteuerbeteiligung mit 2.050.000 EUR, etwas höher wie 2023. Auch leicht gestiegen ist die Grundsteuer mit 318.400 EUR. Einen starken Rückgang gibt es bei der Gewerbesteuer: Statt 2,0 Mio EUR im Jahr 2023 sind für 2024 nur 350.000 EUR zu erwarten. Damit kann mit diesen Einnahmen nicht einmal die Kreisumlage von 3.273.500 EUR (um 210.700 EUR höher als 2023) gedeckt werden. Damit muss erneut der Verwaltungshaushalt durch eine Zuführung aus dem Vermögenshaushalt (2.984.400 EUR) gedeckt werden und dies ist möglich, weil dazu ausreichend Mittel in der Rücklage vorhanden sind. Die wichtigsten Ausgaben im Verwaltungshaushalt sind die Personalkosten (1.136.250 EUR, um 53.900 EUR höher als 2023, die Kindertagesstätte (503.500 EUR), die Grundschule incl. Schülerbeförderung und Mittagsbetreuung (260.000 EUR), die Feuerwehren (197.100 EUR) und die Förderung des Sports (122,300 EUR).<br /> Im Vermögenshaushalt, der die Investitionsmaßnahmen der Gemeinde enthält, sind als vier große Projekte die Bauhofhalle (Restfinanzierung von 510.000 EUR für Gesamtkosten von 2,1 Mio EUR), der Aufzug fürs Rathaus (Restfinanzierung von 40.000 EUR für gesamt 245.000 EUR), die Sanierung der Straße Unterviehhausen (450.000 EUR) und der weitere Breitbandausbau (902.500 EUR) eingestellt. Weiter sind geplant: 170.000 EUR Maschinenanschaffung Bauhof, 200.000 EUR Sturzflutrisikomanagement, 60.000 EUR Erneuerung Kinderspielplätze und 100.000 EUR Grunderwerb. Zusammen mit einer Reihe weiterer kleinerer Maßnahmen beträgt das Investitionsvolumen insgesamt 2.699.500 EUR. Um den gesamten Haushalt zu finanzieren, sind 5.287.850 EUR aus der Rücklage zu entnehmen; diese beträgt dann am Jahresende zur Abdeckung der weiteren Haushalte noch 3.636.194 EUR. Eine Kreditfinanzierung ist nicht notwendig und die gemeindlichen Steuern bleiben ebenfalls unverändert. Der Gemeinderat hat dem Haushaltsplan zugestimmt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-222</guid>
						<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 14.12.2023</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-14122023/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=6f2cbb0861c4debc76ce4fa91c0dd2a9</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Bislang waren wir im <strong>Bundesprogramm der Breitbandförderung</strong> mit 275 von 500 Punkten nur auf der Warteliste. Im November ist aber dann ein Zuwendungsbescheid gekommen. Damit sind wir im Kofinanzierungsprogramm. Gemeinsam mit der Breitbandberatung Bayern werden die erforderlichen Unterlagen erarbeitet. Es wurde auch gleich der Antrag für das bayerische Verfahren eingereicht. Das bayerische Förderprogramm läuft allerdings anders ab als das Bundesprogramm. Man muss dabei unterschiedliche Verfahrensschritte durchführen. Wenn alles glatt läuft, dann wäre dieses Verfahren das letzte Breitbandverfahren und würde im Jahr 2028 abgeschlossen werden.<br /> Am 21.11.2023 war die diesjährige <strong>Pflanzaktion am Schulwald</strong> in der Au im Rahmen der Aktion Plant for the Planet. 22 Mädel und Buben der 3.Klasse pflanzten insgesamt 300 Bäume, in diesem Jahr Winterlinden und Elsbeere. Da alle sehr fleißig waren gab es schon nach 90 Minuten die traditionelle Brotzeit mit Kinderpunsch und Wurst- und Käsesemmeln. Es war jetzt die 7.Schulwaldpflanzung und mehr als 2.000 Bäume sind in der Au für unsere Klimazukunft schon gepflanzt worden. Am Nachmittag waren dann noch die Schülerinnen und Schüler der 4.Klasse am Werk und haben rd. 60 Bäume in den früheren Pflanzabschnitten nachgepflanzt.<br /> Die Sanierung eines weiteren Teilbereichs der <strong>Friedhofsmauer</strong> im westlichen Bereich, gegenüber der Schule, wurde in den letzten Wochen abgeschlossen. Aus der der Gemeinde vorgelegten Rechnung ergibt sich, dass mit einem Betrag von 31.296 EUR die Endabrechnung deutlich unter der Kostenschätzung von 43.500 EUR liegt. Damit fällt auch der gemeindliche Zuschuss geringer aus: 15.648 EUR statt bewilligter 21.750 EUR.<br /> Bei der <strong>Verbandsversammlung des Regionalen Planungsverbandes Südostoberbayern</strong> – Region 18 – stand die Windkraft im Mittelpunkt. Zunächst aber erfolgte die Wahl des Vorstandes: Landrat Erwin Schneider bleibt für weitere drei Jahre Vorsitzender, seine Stellvertreter sind die Bürgermeister Andreas März, Rosenheim, Andreas Bratzdrum, Tittmoning und Thomas Eiwang, Buchbach.<br /> Die Vertreter von Qair Deutschland informierten über den aktuellen Stand des Projekts Windpark Staatsforst Altötting. Danach beginnen jetzt an zwei Stellen die Windmessungen und diese werden 12 Monate dauern. Daneben beginnen auch bereits die naturschutzfachlichen Untersuchungen als wesentliche Basis der Genehmigungsunterlagen. Im Anschluss daran erläuterte EINE Mitarbeiterin der Regierung von Oberbayern den Stand der Fortschreibung des Regionalplanes im Kapitel Windenergie. Hier laufen derzeit zwei Verfahren: Vorgezogen die 17. Fortschreibung als Teilfortschreibung lediglich für den Bereich des Altöttinger und Burghauser Forstes. Die Bereiche, die hier als Vorranggebiete für Windenergie ausgewiesen werden sollen decken sich mit dem Planbereich für die Errichtung von 40 Windkraftanlagen durch Qair. Eine geringe Einschränkung gibt es dazu im Bereich der B 20: Dieser Bereich wird als sog. Weiße Fläche dargestellt werden, um den Bau der 380-kV-Leitung nicht durch ein Vorranggebiet für Windenergie zu blockieren. Außerhalb dieses Plangebietes bleibt auch der Staatsforst zunächst Ausschlussgebiet, dies wird sich dann erst durch die 16. Fortschreibung des Regionalplanes ändern. Hier laufen derzeit die Untersuchungen, welche Bereiche in den 5 Landkreises des Regionalverbandes überhaupt für Windkraftanlagen geeignet sind. Nach Berücksichtigung aller sog. Tabukriterien sind derzeit noch 3,5% der Fläche möglich, wasserrechtliche Belange und besondere kommunale Planungswünsche sind dabei noch nicht berücksichtigt. Es wird deswegen schwierig werden, das vorgegebene Ziel zu erreichen, dass 1,1% der Fläche als Vorrangfläche für Windenergie auszuweisen ist. Einen zeitlichen Rahmen für die 16.Fortschreibung des Regionalplanes konnte die Regierung nicht nennen; im 1. Quartal 2024 werden die kommunalen Anforderungen abgefragt werden. Die 17.Fortschreibung soll und muss schneller kommen, da sonst für das Windparkprojekt die rechtliche Grundlage fehlt.<br /> Bei der <strong>Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes</strong> stand im Mittelpunkt die Entscheidung über den Nachtragshaushalt 2023. Das Zahlenwerk hat sich bei den Einnahmen im Erfolgsplan positiv entwickelt: Insgesamt betragen die Mehreinnahmen 81.102 EUR. Zurückzuführen ist das auf zahlreiche Wasserrohrbrüche im Privatbereich, da die hier geleisteten Arbeiten weiterverrechnet werden, auf Einnahmen durch Wartung aller 416 Hydranten im Verbandsgebiet und durch höhere Entgelte bei der Betriebsführung der Wasserversorgung des Marktes Marktl. Bei den Ausgaben gibt es wesentliche Erhöhungen bei der Instandhaltung der Wasserversorgungsanlagen (55.000 EUR) und bei den Personalkosten (15.000 EUR). Die Kosten für Strom haben sich um 8.000 EUR verringert und bei den Trinkwasseruntersuchungen fallen 15.000 EUR weniger an. In der Summe gibt das im Erfolgsplan einen Überschuss in Höhe von 54.428 EUR, mit dem die Investitionen im Vermögensplan finanziert werden müssen. Beim Vermögensplan wirkt sich vor allem aus, dass eine Erschließung noch nicht abgerechnet wird und deswegen Mindereinnahmen von 82.000 EUR anfallen. Die Ausgaben verringern sich in der Summe nur geringfügig um 18.500 EUR. Insgesamt bestätigt der Nachtragshaushalt eine stabile Finanzlage des Zweckverbandes. Die Verbandsversammlung hat den Nachtragshaushalt genehmigt und zugleich den Auftrag erteilt, die Errichtung einer PV-Anlage auf dem Betriebsgebäude zu planen, um mit Eigenstrom die künftigen Stromkosten zu reduzieren.<br /> Wieder eine <strong>Auswertung unseres Geschwindigkeitsmessgerätes</strong>: Vom 17.10. – 24.10.2023 war es in der Burghauserstraße aufgestellt. Ortseinwärts wurden in dieser Zeit 5.147 Fahrbewegungen registriert und davon 5% unter 40 Km/h, 41% unter 50 Km/h und weitere 48,5% unter 60 Km/h. Also nur 277 Fahrzeuge fuhren schneller als 60 Km/h. Vom 10.11. – 18.11.2023 wurde an gleicher Stelle im verdeckten Modus gemessen – das Gerät erweckt dabei den Eindruck, dass es ausgeschaltet ist. Die Anzahl der Fahrzeuge war 5.653 und unter 40 Km/h waren 55, unter 50 Km/h 31% und unter 60 Km/h 55%. Über 60 Km/h fuhren 532 Fahrzeuge, das sind 9,6%. Dies ist deutlich mehr als bei der Messung mit Anzeige; dennoch ist der ganz überwiegende Anteil der Fahrzeuge im Geschwindigkeitsbereich 40 – 60 Km/h gefahren.<br /> In der Angelegenheit des <strong>gesperrten Weges</strong> im Bereich des Pumphauses am Inndamm gibt es jetzt für die Reiter eine praktikable Lösung. Nach einem Vor-Ort-Gespräch am 28.11.2023 erklärte sich Herr Ranftl vom Verbund bereit, ein Führen der Pferde auf der kurzen Ausweichstrecke über den weg an der Dammkrone zu akzeptieren. Damit wird auch vermieden, dass es zu einer Gefährdung von Reitern und Radfahrern kommen kann. Für die Reiter ist damit der untere Dammweg weiter nutzbar und die Sperrung im Bereich des Pumphauses kann auf kurzem Weg umgangen werden.<br /> Beim jährlichen <strong>Gespräch der Vereine</strong> am 28.11.2023 war der Sitzungssaal gut gefüllt – fast alle Ortsvereine waren vertreten. Zunächst informierte der Bürgermeister über wichtige gemeindliche Projekte und fragte nach Wünschen oder Verbesserungsvorschlägen für Homepage und Dorfzeitung. Hier kündigte er, dass mit Blick auf die nächste Wahlperiode wohl Veränderungen anstehen, insbesondere die Homepage braucht eine technische und optische Erneuerung. Einhellig war dabei der Wunsch, dass die Terminseite als anerkannte Form der Terminabsprache erhalten bleiben muss. Im zweiten Teuil erläuterte Josef Straubinger das Konzept des Kaufsponserings für unseren Niedergerner Dorfladen. Die Spende der Fa. Loxxess in Höhe von 10.000 EUR wird über drei Jahre verteilt an die Vereine verteilt; Maßstab ist dabei die Punktzahl, die ein Verein durch die Käuferinnen und Käufer im Dorfladen zugewiesen bekommt. Gast beim Gespräch der Vereine war der neue Pfarrer Peter Meister – beim Rückblick auf das Jahr 2023 und die Vorausschau auf nächstes Jahr konnte er die Verantwortlichen der Vereine persönlich kennenlernen, erfuhr einiges über Größe, Programm und Geschichte des Vereins und konnte sich auch bereits den einen oder anderen Termin fürs nächste Jahr notieren. 2024 wird es bezogen auf größere Feste etwas ruhiger werden im Niedergern, aber 2025 gibt es bei Frauenbund und Feuerwehr Haiming wieder größere Jubiläumsfeste.<br /> Beim <strong>Kindergartenausschuss </strong>am 29.11.2023 informierte Kindergartenleiterin Monika Gaßner zunächst über die aktuellen Zahlen: Mit 125 Kindern ist der Kindergarten ab Januar wieder voll belegt: 25 Kinder gehen in die Krippe, jeweils 25 Kinder in die drei Gruppen des Kindergartens und 25 Kinder sind in der Natur- und Gartengruppe. 35 Kinder können im Herbst in die Grundschule wechseln, davon sind 11 sog. Korridorkinder, die also frei entscheiden können, ob sie mit dem Schulbesuch beginnen. Im Kindergarten sind derzeit 10 Erzieherinnen und 8 Kinderpflegerinnen tätig; das Team wird ergänzt durch eine Auszubildende. Im Anschluss daran stellte die neue Trägerbeauftragte Christina Übelacker den Haushalt für 2024 vor. Hier sind für nächstes Jahr zahlreiche Instandsetzungen am Gebäude, Erneuerungen bei sanitären Einrichtungen und Renovierungen in den Räumen sowie Investitionen unterhalb der Beschaffungsgrenze von 800 EUR geplant. Alle diese Maßnahmen summieren sich auf rd. 70.000 EUR. Dazu kommen erhebliche Lohnsteigerungen und Mehrausgaben bei Strom und Heizung. In der Summe führt das zu einem derzeit kalkulierten Defizit von 93.909 EUR, das die Gemeinde im Zuge der Trägervereinbarung zu 70% übernehmen muss. Alle Mitglieder des Kindergartenausschusses betonten die Notwendigkeit der Renovierungsmaßnahmen, erhoffen sich aber durch sparsames Wirtschaften eine Verringerung des Defizits.<br /> Am 2. Dezember gab es den <strong>heftigsten Wintereinbruch</strong> seit Jahren. Innerhalb von 24 Stunden fielen fast 50 cm Schnee und der Niedergern war eingeschneit. Die lokalen Straßenblockaden durch umgestürzte Bäume waren schnell behoben, gravierend war aber der Baumwurf am Wackerberg, was zu einer Sperre von über einer Woche führte. Unser Winterdienst war von Freitagabend bis Sonntag und dann wieder wegen Eisregen ab Dienstag fast ununterbrochen im Einsatz und hat hervorragende Arbeit geleistet. Ich möchte dafür den Männern von der Fa. Gabelberger und unseren Mitarbeitern im Bauhof ein großes Lob aussprechen und Danke sagen. Die Hauptstrecken in der Gemeinde wurden schnell und zuverlässig geräumt und waren gut befahrbar. Und dass bei einem solchen Schneeereignis, wo man teilweise gar nicht mehr wusste, wohin man den Schnee schieben soll, nicht jede kleine Stichstraße schon um Mittag geräumt ist, sollte keine Beschwerdemail wert sein. Vielen Dank auch an unsere örtlichen Feuerwehren, die Baumhindernisse auf den Straßen schnell beseitigt haben, so dass im Gemeindegebiet spätestens Dienstag wieder alle Straßen befahrbar waren. Anders war die Situation am Wackerberg: Wer hier das Chaos gesehen hat, das die von den Hängen rechts und links umgestürzten Bäume angerichtet haben, hat Verständnis dafür, dass hier die Aufarbeitung länger dauerte. Das war ohne Gefährdung der Arbeiter erst ab Beginn des Tauwetters möglich und auch nur durch Einsatz von Fachfirmen. Freitag-Mittag war dann die Straße wieder frei wurde aber vom Landkreis nicht freigegeben, da die Verantwortlichen aus Gründen der Verkehrssicherheit am Hang der OMV noch großflächige Baumfällungen verlangten. Montagnachmittag waren diese Arbeiten dann abgeschlossen. Nicht optimal war die Information in der Öffentlichkeit über die Sperrung des Wackerbergs und die fehlenden Hinweise bereits an der Einfahrt in die AÖ 24 in Marktl. Trotz unserer Bitte hat hier der Landkreis keine Hinweisschilder angebracht. Nachdem ich seitens Wacker und OMV Informationen über Begin und Dauer der Arbeiten bekommen hatte, konnte ich auf unserer Homepage entsprechende Infos einstellen.<br /> Eine Information zum Feuerwehrbedarfsplan: Am 12.12.2023 hat die beauftragte Firma IBG mitgeteilt, dass die Onlinedatenerhebung hinsichtlich aller aktiven Feuerwehrfrauen und Männer am 12,12, abgeschlossen wurde und bei allen drei Feuerwehren der Erhebungsgrad 100% ist. Dies ist eine hervorragende Mitwirkung und gibt der Firma zuverlässiger Daten für die weitere Auswertung. Weiterhin sind von den Verantwortlichen aller drei Feuerwehren die Gefährdungspotentiale erfasst und an IBG übermittelt worden. Damit sind die wesentlichen Vorarbeiten für die Erarbeitung des Feuerwehrbedarfsplanes fristgerecht abgeschlossen.<br /> Zum <strong>Thema Windkraft</strong>: Unsere Info-Veranstaltung am 30.11.2023 mit Frau Prof. Anne Kress brachte sachliche und gründliche Informationen zu vielen Fragen in Sachen Windkraft und ermöglichte auch eine sachliche Diskussion. In der Gemeinde Mehring gibt es am 28.1.2024 den Bürgerentscheid zu dem eingereichten Bürgerbegehren; es wird wohl auch ein Ratsbegehren zur Abstimmung gestellt. In Marktl wurde das Bürgerbegehren als unzulässig abgelehnt. Es gibt aber das Angebot der Gemeinde an die Bürgerinitiative, eine gemeinsame Fragestellung zu erarbeiten und darüber als Ratsbegehren abstimmen zu lassen. Bisher gab es dazu aber keine Gespräche. In der Gemeinde Haiming ist ein Bürgerbegehren noch nicht eingereicht worden.<br /> Seitens Qair gibt es die Information, dass die Windmessungen an zwei Stellen im Forst begonnen haben. Auch ist die Erstellung einer Windkraft-Zeitung geplant, die in den Standortgemeinden verteilt werden soll. Auf 12 Seiten soll es Fakten der Windkümmerer, Infos zur Energie-Transformation von Chem-Delta, Beiträge der Staatsforsten, des Bund Naturschutzes und von weiteren lokalen Playern und ein Interview mit den Projektverantwortlichen von Qair geben.<br /> Noch ein Terminhinweis: Die <strong>Bürgerversammlung 2024</strong> findet am Mittwoch, 24.4.2024 um 19.00 Uhr im Saal Unterer Wirt in Haiming statt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Baumaßnahme „Straßenentwässerung Daxenthal“ musste kurzfristig witterungsbedingt verschoben werden. Sie kann erst im neuen Jahr durchgeführt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Sturzflutrisikomanagement</strong><br /> Die Starkregenereignisse im Zuge des Klimawandels nehmen zu und können auch in Gemeinden, die von ihrer Topographie her wenig Hochwasserereignisse zu befürchten haben zu plötzlichen und großen Schäden führen. Um hier Vorsorge zu treffen und rechtzeitig Maßnahmen zur Schadensvermeidung zu planen, fördert der Freistaat Bayern das sog. Sturzfluten-Risikomanagement. Ziel ist eine flächendeckende Risikoanalyse auf der Grundlage der topographischen Gegebenheiten, eine Datenerhebung zu zurückliegenden Ereignissen und eine Bewertung von Risikobereichen bei Starkregen. Daraus werden dann konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet, z.B. beim Ausbau von straßen, bei Planungen der Straßenentwässerung und bei Gestaltung der Gewässer III.Ordnung. Am 7.10.2022 hat die Gemeinde über das Wasserwirtschaftsamt Traunstein bei der Regierung von Oberbayern den Förderantrag gestellt. Die Förderhöchstsumme sind 200.000 EUR Planungskosten, daraus würde der Freistaat 75% tragen. Bei Antragstellung war offen, ob die Gemeinde in das Kontingent förderfähiger Planungsmaßnahmen aufgenommen wird. Am 13.9.2023 erhielten wir vom Wasserwirtschatsamt Traunstein einen Bescheid über die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn. Dies bedeutet, dass die Gemeinde mit den Planungsarbeiten beginnen kann, dies aber auf eigenes Risiko, da eine endgültige Förderzusage noch nicht gegeben wird. Um hier jedes finanzielle Risiko zu vermeiden, hat die Verwaltung nach entsprechender Information an den Gemeinderat noch keine weiteren Schritte veranlasst. Bei der Projektplanung für die kommenden Jahre sind wir aber bei Straßenausbaumaßnahmen (Weiherstraße, Salzachstraße) auf Erkenntnisse aus dem Strurflutenrisikomanagement angewiesen. Eine Verzögerung der Planung bedeutet zugleich ein weiteres Zurückstellen der Maßnahmen. Der Gemeinderat hatte deswegen zu entscheiden, ob man auf der Grundlage der Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn die Ausschreibung der Planungsmaßnahmen vornimmt oder bis zum endgültigen Förderbescheid wartet. Da die Ausschreibung der Maßnahme in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt erfolgt und dies auch einen zeitlichen Vorlauf hat, beschloss der Gemeinderat, jetzt in das Sturzflutenrisikomanagement einzusteigen und die Ausschreibung der Planungsarbeiten anzustoßen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Annahme einer Spende der Fa. Loxxess</strong><br /> Die Fa. Loxxess hat in zurückliegenden Jahren schon immer wieder verschiedene Projekte in der Gemeinde finanziell unterstützt; in diesem Jahr hat Herr Dr. Auberger als Verantwortlicher der Firmen 2A Immobilien und Loxxess Haiming der Gemeinde eine Spende in Höhe von 10.000 EUR zugesagt. Sie soll der Förderung des örtlichen Vereinslebens dienen. Um einen gerechte und transparenten Verteilmodus zu finden wurde dem Spender das Projekt „Kaufsponsering“ vorgeschlagen. Durch einen Einkauf im Dorfladen in der Trägerschaft des KommU Haiming entscheiden Käuferinnen und Käufer, welchem Verein die Punkte, gestaffelt nach der Einkaufshöhe, gutgeschrieben werden. Am Ende des Jahres wird die Spendensumme von 3.333,33 EUR – das Projekt läuft zunächst 3 Jahre – entsprechend der erzielten Punkte auf die Vereine verteilt. Mit diesem Projekt wird zugleich das Bewusstsein f+ür das Einkaufen und den Zusammenhalt im Dorf gestärkt. Denn auch Franz Bruckner führt das gleiche Projekt „Kaufsponsering“ ein: Ein bestimmter Geldbetrag, den er im Laufe des Jahres an Vereine spendet, wird jetzt durch die Entscheidung der Kunden beim Einkauf in seinem Markt nach den an Vereine vergebene Punkte vergeben werden. Gemeinsamer Start dieser Aktion für das Einkaufen vor Ort ist am 2. Januar 2024. Der Gemeinderat stimmte der Annahme der Spende und dem Modus ihrer Verteilung an die Vereine zu.</p>
<p class="bodytext"><strong>Gedanken zum Jahresabschluss</strong><br /> Wenn ich am Ende der Sitzung einen kurzen Blick zurück auf dieses Jahr werfe, kann ich eigentlich sagen: Es war gut und erfüllt. Aber da komme ich ins Stocken angesichts des Elends der Menschen durch Terrorangriffe, Kriege und Unterdrückung. Not und Elend durch Hunger und Naturkatastrophen und immer noch zu wenig Anstrengung, um Frieden zu schaffen und den Klimawandel zu stoppen.<br /> Und dennoch: Wenn wir auf unsere Gemeinde schauen, können wir sagen: es war ein gutes Jahr.<br /> Das verdanken wir vor allem den vielen ehrenamtlichen Jugendlichen, Frauen und Männern, die in Gruppen und Vereinen unheimlich viel für unseren Zusammenhalt tun. Sei es für alle erkennbar bei den großen Festen und Feiern, oder auch still und verborgen in vielfältiger Hilfe und Unterstützung für Menschen. Ich denke an die Verantwortlichen des Seniorenexpress, die Frauen im Asylhelferkreis, die vielen Ehrenamtlichen in Schule und Kindergarten, die Helferinnen und Helfer im Seniorenhaus, die Verantwortlichen für viele Begegnungen, die Mutter-Kind-Gruppen, das tolle Ferienprogramm, die vielfältigen sportlichen Angebote, die Jugendarbeit in den Vereinen und bei den Feuerwehren und noch vieles mehr. All das gibt es bei uns, weil Menschen sich um Menschen kümmern – ein ganz großes Vergelts Gott dafür.<br /> Auch als Gemeinderat und Verwaltung haben wir vieles überlegt, geplant, angefangen und abgeschlossen. Vieles davon weist in die Zukunft, so die sichere Grundlage für den Fortbestand des Dorfladens, der weitere Ausbau unserer PV-Stromerzeugung als Beitrag fürs Klima und die Einführung der erweiterten Mittagsbetreuung, aber auch Dinge, die nach außen nicht sichtbar werden wie eine komplette Serverumstellung oder die Ausweitung der digitalen Verwaltung und der Ausbau der Onlinedienste. Und wir haben die Grundsteine gelegt für vier große Projekte im kommenden Jahr: Die neue Halle für den Bauhof, den Aufzug im Rathaus, den Ausbau der Straße Unterviehhausen und die Erstellung des Flächennutzungsplanes. Alles ist nur möglich durch unsere gute und konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat und dafür danke ich Euch allen sehr. Großen Dank auch an den zweiten und dritten Bürgermeister für vertrauensvolle Gespräche und das gute Miteinander. Alles planen und beschließen würde aber nichts nützen, gäbe es nicht die Frauen und Männer der Verwaltung und die Mitarbeiter des Bauhofs. Sie bereiten vor, denken mit und setzen dann in die Tat um. Jede und Jeder an seinem Platz, zuverlässig, kompetent und mit einem großen Herz für unsere Gemeinde. Das darf ich jeden Tag spüren und erfahren und dafür danke ich Euch ganz herzlich. Alle miteinander schauen wir auf ein gutes und erfülltes Jahr.<br /> Wir haben aber auch erfahren: Zum Leben gehört der Tod, zur Feier kommt die Trauer. Kurz vor unseren großen Jubiläumsfesten ist Pfarrer Michael Weny gestorben. Ich erinnere an ihn, weil er in besonderer Weise für die Menschen im Niedergern da war. Er hat uns als Seelsorger begleitet und so beigetragen zu unserer Gemeinschaft.<br /> Und mit diesem Gedanken möchte ich das Jahr beschließen: Da sein und die Menschen begleiten – das ist für uns alle Leben im Niedergern.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 16.11.2023</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-16112023/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=a9f809fd95bbf3f833f80351da3d034a</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Im <strong>Kindergarten St. Stephanus Niedergottsau</strong> wurden auch die Wahlen zum Elternbeirat durchgeführt. 1.Vorsitzende sind gemeinsam Stephanie Sewald und Franziska Huith, stellvertretende Vorsitzende ist Elke Weißkopf. Das Amt der Schriftführerin übernimmt Kathi Lobenhofer und Beiräte sind Julia Rauschecker, Anna Unterhaslberger, Markus Eggl und Simone Dietl.<br /> Am 3.11.2023 fand die <strong>unvermutete örtliche Kassenprüfung</strong> statt. Es werden dabei vor allem die Übereinstimmung von Kassenbestand und Kontostand mit dem aktuellen Buchungsstand, dokumentiert durch den Tagesabschluss und die korrekte Verbuchung aller Vorgänge überprüft. Alles war korrekt, es gab keine Beanstandungen und es kann der Kassenverwalterin Gudrun Fischer und deren Vertreterin Petra Vilzmann eine sehr sorgfältige Kassenführung bescheinigt werden.<br /> In der nichtöffentlichen Sitzung vom September haben wir zwei <strong>Baugrundstücke</strong> in Haid und ein Baugrundstück in Winklham vergeben. Mit den Bewerbern wurden mittlerweile die vorbereitenden Gespräche geführt, die Grundstücke in Haid wurden dabei ausgewählt und die notariellen Verträge sind im Entwurf an die Grundstückskäufer übersandt worden. Die notariellen Beurkundungsstermine finden Anfang und Mitte Dezember statt.<br /> Am 13.11.2023 war Thomas Eckbauer, Kommandant der <strong>Feuerwehr Niedergottsau</strong>, zu einem Gespräch beim Bürgermeister. Er brachte die drängende Raumsituation im Feuerwehrhaus Niedergottsau zur Sprache: Es kommen neue Kräfte zur Feuerwehr und der Stand der Aktiven ist bei 95 und bei der Jugendfeuerwehr bei 19. Es gibt deswegen weiteren Bedarf an Kleidungsspinden und deren Unterbringung ist in der Fahrzeughalle und den Nebenräumen kaum mehr möglich. Fest verbaut sind Spinde für 80 Aktive, alles weitere ist in mobilen Ständern unterzubringen. Weiterhin besteht der Raumbedarf für den Anhänger, der jetzt in der Fahrzeughalle stehen muss und ein Hindernis darstellt. Nachdem jetzt Veränderungen für das Feuerwehrhaus im Zusammenhang mit Planungen für den Kindergarten nicht mehr in Sicht sind, muss dieses Raumproblem bei der Feuerwehr wieder gesondert gesehen und eine Lösung angestrebt werden.<br /> Info-Veranstaltungen zum <strong>Thema Windkraft</strong>: Es gibt zwei sog. Info-Märkte mit Beteiligung von Quair, Vertretern des Wirtschaftsministeriums, der Staatsforsten und Naturschutzverbänden. Der erste Termin ist am 26.11.2023 von 13.00 – 17.00 Uhr im Bürgerhaus Burghausen und der weitere Termin am 21.1.2024 von 13.00 – 17.00 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum in Altötting. Die gemeindliche Infoveranstaltung ist am 30.11-2023 um 19.00 Uhr im Saal Unterer Wirt.<br /> Für die Errichtung des <strong>Containers am Feuerwehrhaus Haiming</strong> hat das Landratsamt am 14.11.2023 die baurechtliche Genehmigung erteilt. Die Vorarbeiten für das Aufstellen des Containers übernimmt der Bauhof, die Anlieferung des Containers ist für 23.11.2023 geplant. Für die Nutzung ist erforderlich die Errichtung des geschlossenen Übergangs und der Einbau einer Brandschutztür am Eingang zum Bestandsgebäude.<br /> Zum Abschluss des Berichts eine <strong>kurze Terminvorschau</strong>: Am kommenden Sonntag, 19.11. ist Volkstrauertag und die Gedenkfeier findet in Haiming statt. Um 9.00 Uhr ist Gottesdienst und anschließend die Feier am Kriegerdenkmal. Nächsten Donnerstag, 23.11., um 17.00 Uhr ist das erste Treffen der Arbeitsgruppe zur Erarbeitung des neuen Flächennutzungsplanes und am Dienst 28.11. trifft sich um 18.00 Uhr erstmals der Gesprächskreis der sag. Standortgemeinden zur Windkraft.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Erneuerung der Straße in Unterviehhausen ist für 2024 vorgesehen und dem KommU übertragen. Die Entwurfsplanung wurde auf Sparpotenzial geprüft und entsprechend überarbeitet. Der Wasserzweckverband wird in einem Teilbereich die Hauptleitung aus Privatgrundstücken heraus in die Straße legen. Mit den Anliegern wird am 20.11.2023 eine Begehung durchgeführt. Diese können dann Fragen stellen und Details mit der Gemeinde und dem Wasserzweckverband abstimmen. Die Bauarbeiten sollen nach der Anliegerbegehung ausgeschrieben werden und im späten Frühjahr beginnen. Der Wasserzweckverband muss seine Leitung zuerst verlegen. Eine gemeinsame Projektabwicklung wie in der Fahnbacher Straße ist hier nicht geplant.</p>
<p class="bodytext"><strong>Errichtung einer PV-Freiflächenanlage bei der Kläranlage</strong><br /> Dieser Beratungspunkt wurde vertagt, da der Bauausschuss noch die Empfehlung gegeben hat, den Standort der PV-Module noch leicht Richtung Süden zu verlegen. Wenn diese Planänderung beim Landratsamt nachgereicht ist, kann der Gemeinderat über das Einvernehmen entscheiden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Nachtragshaushalt 2023</strong><br /> Ein Nachtragshaushalt ist erforderlich, wenn sich während des Jahres in einzelnen Haushaltspositionen wesentliche Änderungen ergeben haben. Auf der Einnahmeseite des Verwaltungshaushaltes gibt es bei einzelnen Steuereinnahmen und Zuweisungen vom Land eine Verbesserung um 592.459 EUR. Wegen dieser Einnahmeverbesserung und geringerer Ausgaben kann die Zuführung aus dem Vermögenshaushalt um 711.400 EUR auf jetzt 1.245.400 EUR reduziert werden. Maßgebliche Minderung bei den Ausgaben ist die Kreisumlage, da der Umlagesatz mit 54% niedriger war als angenommen. Dennoch beträgt die Kreisumlage 3.062.800 EUR und ist damit erneut der größte Ausgabeposten im Gemeindehaushalt. Andere wesentliche Änderungen im Verwaltungshalshalt sind Mehrausgaben von 11.000 EUR beim Unterhalt von Fahrzeugen, 7.500 bei den Kosten der Straßenbeleuchtung und 9.400 EUR bei EDV und Datenschutz. Alle sonstigen Abweichungen fallen nicht erheblich ins Gewicht. Insgesamt betragen die Minderausgaben 118.950 EUR. Im Vermögenshaushalt gibt es wesentliche Einnahmeverbesserungen bei den Kanalbeiträgen (109.750 EUR) und beim Grundstücksverkauf (179.000 EUR). Weggefallen sind Zuweisungen für das Sturzflutrisikomanagement (150.000 EUR), da mit dem Programm noch nicht begonnen wurde. Wegen insgesamt verbesserter Einnahmen im Vermögenshaushalt konnte die Entnahme aus der Rücklage um 254.700 EUR (auf jetzt 5,0 Mio EUR) verringert werden. Bei den Ausgaben im Vermögenshaushalt fallen insbesondere ins Gewicht einer Erhöhung der Kosten für die neue Bauhofhalle um 500.000 EUR auf 1,6 Mio EUR und der Ansatz für die Breitbandversorgung von 855.000 EUR. Vermindert haben sich die Ausgaben für die Umrüstung der Feuerwehrsirenen um 80.000 EUR auf 40.000 EUR. Dies hängt damit zusammen, dass wegen Streichung des Förderprogramms keine neuen digitalen Sirenen angeschafft werden konnten. Eine wesentliche Minderung um 711.400 EUR bei den Ausgaben im Vermögenshalt erfolgte bei der Zuführung zum Verwaltungshaushalt: Hier waren jetzt noch 1.245.400 EUR erforderlich. Insgesamt hat sich die Finanzlage der Gemeinde im Jahr 2023 besser entwickelt als ursprünglich angenommen. Kredite waren weiterhin nicht erforderlich, der Schuldenstand ist bei Null und der Stellenplan bleibt unverändert. Der Gemeinderat hat den Nachtragshaushalt einstimmig genehmigt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Spendenliste für 2024</strong><br /> Auf die Empfehlung des Finanzausschusses hin hat der Gemeinderat auch in diesem Jahr die Liste der freiwilligen Spenden für gemeinnützige Vereine und Einrichtungen bewilligt. Mit aufgenommen wird zusätzlich noch die Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit einem Spendenbetrag von 50,00 EUR.<br /> Im Einzelnen handelt es sich um folgende Spenden:</p><table cellspacing="0" class="contenttable" style="border-collapse:collapse; width:93.38%"> 	<tbody> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext"><strong>Empfänger</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext"><strong>Spende</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Deutscher Kinderschutzbund</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Frauenhaus)</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Notruf und Beratung)</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Imkerverein Marktl</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Die Brücke, Suchtkrankenhilfe</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">130,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Dorfhelferinnen</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Familienpflegewerk</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">AWO - Sternfahrt</p></td> 			<td style="background-color:white; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">60,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Sommerfest</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Weihnachten</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Hörgeschädigtenverein</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">25,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">BRK - Behindertenfahrdienst, Essen auf Rädern, Psychosoziale Krebsnachsorge</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">500,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Sternsinger</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">50,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Hospizverein</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Caritas - Beitrag</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">55,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Diakonisches Werk</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">150,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Propräventiv</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">200,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Donum Vitae</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">200,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext"><strong>Summe</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext"><strong>2.870,00</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Kulturfonds</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext"><strong>Summe</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext"><strong>100,00</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Feuerwehrverein Haiming</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">600,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Feuerwehrverein Niedergottsau</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">600,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Feuerwehrverein Piesing</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">600,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext"><strong>Summe</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext"><strong>1.800,00</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext"><strong>Gesamtsumme der Spenden</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext"><strong>4.770,00</strong></p></td> 		</tr> 	</tbody> </table><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Neubau des Bauhofes – Beschluss zum Eingabeplan</strong><br /> Das seit Jahren verfolgte Ziel, für den Bauhof der Gemeinde Haiming eine neue Halle mit ausreichend Stellplätzen und Lagerraum, mit Werkstatt und zeitgemäßen Sozialräumen zu schaffen, ist in erreichbarer Nähe. Nach intensiven Planungsgesprächen mit dem Ing-Büro Rinner, internen Abstimmungen zum Raumbedarf, Vor-Ort-Terminen im Wertstoffhof und Vorberatungen im Bauausschuss konnte dem Gemeinderat der aktuelle Planungsstand zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Das neue Gebäude umfasst im Sozialtrakt ein Büro mit zwei Arbeitsplätzen, einen Aufenthaltsraum mit Küchenzeile, Umkleide, Duschen, WC, Nebenraum und Lagerraum für elektrische Kleingeräte. Im hinteren Bereich des Sozialtrakts schließt sich die Schreinerwerkstatt an. Der Hallenbereich umfasst eine Metallwerkstatt, Stellplätze für alle vorhandenen und zukünftig notwendigen Fahrzeuge, Hänger und Geräte. In der Mitte des Hallentraktes ist eine Waschhalle vorgesehen, die auch den Feuerwehren zur Nutzung zur Verfügung steht. Diese waschhalle ist auch dir räumliche Abtrennung zwischen Werkstattbereich mit Stellplätzen und großem Hallenbereich mit vier Zufahrtstoren. Im Westen der Halle, zum Hang hin, schließen sich die abgetrennten Flächen für Schüttgut und der Standplatz für zwei Salzsilos an. Die Notwendigkeit der räumlichen Ausdehnung von 49,3 Meter Breite und 16,7 Meter Tiefe haben die Mitarbeiter des Bauhofs durch einen schematischen Belegungsplan dokumentiert. Auch bestand von Beginn an Einigkeit darin, dass insbesondere im Hinblick auf den Maschinenbestand im Bauhof auf Zukunft hin geplant werden muss. Lagerflächen bietet der gesamte Bereich über Sozialtrakt und Schreinerwerkstatt sowie eine durchlaufende Galerie im hinteren Bereich der Metallwerkstatt.<br /> Für die bauliche Ausführung ist Mauerwerk im EG des Sozialtrakts, Betonwand im Hallenbereich mit 3 Meter Höhe und darauf aufgesetzt jeweils Holzständerbauweise vorgesetzt. Das Dach wird als Pultdach mit Überstand im Bereich der Zufahrten und abfallend in Richtung Süden ausgeführt. Für die gesamte Dachfläche ist eine PV-Eigenstrom-Verbrauchsanlage vorgesehen. Bei der Heizung gibt es noch keine endgültige Festlegung: Entweder Luft-Wärmepumpe oder Gastherme, möglicherweise auch ein mit Flüssiggas betriebenes Blockheizkraftwerk. Der Kostenrahmen für das Gebäude liegt bei 1,6 Mio EUR und für die notwendigen Außenanlagen bei rd. 300.000 EUR. Erschwerungen können sich aus dem Untergrund ergeben, denn die Bauhofhalle wird auf dem verfüllten Gelände einer ehemaligen Kiesgrube errichtet. Der Gemeinderat billigte den Planentwurf und beauftragte den Bürgermeister, auf dieser Grundlage den Bauantrag beim Landratsamt einzureichen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschussanträge Kindergarten St. Stephanus</strong><br /> Der Kindergarten St. Stephanus in Niedergottsau plant für das Jahr 2024 eine Reihe von Investitionen, bei denen die Gemeinde gemäß der Trägervereinbarung 70% der Kosten zu tragen hat. Deswegen sind diese geplanten Investitionen vom Gemeinderat zu genehmigen. Es handelt sich um Einrichtungsgegenstände für drei Gruppenräume (jeweils ein Schrank und 2 Tische) im Wert von 8.755 EUR, eine Waschmaschine zu 1.149 EUR und Magnetbausteine im Wert von 2.583 EUR. Die Gesamtinvestition beträgt 12.487 EUR und der Gemeindeanteil daran 8.740 EUR. Der Gemeinderat hat diese Anschaffungen bewilligt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Aufzug für das Rathaus</strong><br /> Für ein Vorhaben, das schon viele Jahre diskutiert wird und auch immer dringlicher wird, gibt es jetzt eine konkrete Planung: Ein Aufzug für das Rathaus. Nachdem der Gemeinderat vor geraumer Zeit festgelegt hatte, dass der Aufzug an der Nordseite, im Bereich des rückwärtigen Eingangs, errichtet werden soll, legte der beauftragte Planer jetzt vier Alternativen für die Ausführung vor. Bei Variante 1 wird der Aufzug unmittelbar an das Gebäude im Bereich des Fensters neben der Tür angebaut und erschließt Untergeschoss, Erdgeschoss und 1.Stock mit Sitzungssaal. Bei den geschätzten Kosten ist diese Variante mit 215.000 EUR die günstigste Variante, hat aber den Nachteil, dass in den Gangbereich durch Wegfall der Fenster eine Verdunkelung eintritt. Variante 2 gleicht das dadurch aus, dass der Aufzug rund 1,50 Meter vom Gebäude abrückt und die Seitenwände verglast sind und damit für bessere Belichtung sorgen. Bei der Variante 3 ist der Aufzug noch ein Stück weiter vom Gebäude entfernt und wird im Erdgeschoss nicht mehr durch das Gebäude, sondern von außen betreten, im 1.Stock führt ein kleiner Übergang vom Aufzug zum Gebäude. Hier besteht also keine direkte Gebäudeanbindung – der Aufzug ist ein sog. Kaltaufzug. Die Kosten von Variante 2 und 3 unterscheiden sich unwesentlich und liegen bei rd. 240.000 EUR. Baulich ist das auch bei der Variante 4 so: Hier wäre die Einhausung des Aufzuges aus Glas, also optisch ein deutlicher Unterschied zu den geschlossenen Gebäudeformen der Varianten 1 – 3. Bei dieser baulichen Gestaltung wäre eine Anbindung des UG nicht möglich, die Kosten liegen bei rd. 225.000 EUR. Der Gemeinderat entschied sich einstimmig für Variante 2 – auf dieser Grundlage wird jetzt weitergeplant und der Eingabeplan erarbeitet.</p>
<p class="bodytext"><strong>Fortführung der Ökomodellregion</strong><br /> Für die Ökomodellregion Inn-Salzach läuft zum 31.8.2024 die zweite Förderperiode aus. Deswegen müssen die bisherigen 23 Mitgliedsgemeinden im Landkreis entscheiden, ob sie für eine dritte Förderperiode bis 31.8.2027 weiterhin Mitglied sein wollen und den dazu notwendigen Eigenbeitrag für die Personalkosten, Sachkosten und Projektförderung aufbringen wollen. Bisher hat der Staat diese Kosten mit 75% gefördert, jetzt sinkt der Fördersatz jährlich ab: Von 60% auf 40% und dann 20%. Lediglich bei der Kleinprojektförderung bleibt der Fördersatz bei 90% und einer Höchstsumme von 50.000 EUR. Für die Personal- und Sachkosten, die jährlich max. 107.000 EUR betragen dürfen, kommen also auf die Gemeinden höhere Kosten zu: Wenn alle 23c Gemeinden dabei bleiben ca. 0,55 EUR pro Einwohner und Jahr.<br /> Die Ökomodellregion ist eine wichtige Einrichtung, um das das staatliche Ziel zu erreichen, dass bis 2030 rd. 30% der landwirtschaftlichen Nutzfläche durch Biolandwirtschaft bewirtschaftet wird. Im Landkreis ist bei derzeit rd. 10% das Ziel noch weit entfernt. Die Ökomodellregion ist deswegen vorrangig eine Beratungs- und Unterstützungseinrichtung für die Landwirte, die auf biologischen Landbau umstellen wollen. Neben Information, Beratung und fachlicher Unterstützung ist dafür vor allem auch der Aufbau von Lieferketten notwendig. Produktabnahme mit gutem Preis, Produktverarbeitung und Stärkung des Verbrauchermarktes ist Schwerpunktarbeit der Ökomodellregion. Neben dem Einzelhandel sind dabei vor allem Großkantinen und Gemeinschaftsverpflegung in Kindergärten, Schulen und Seniorenhäusern im Blick. Hier gibt es eine Reihe von gewonnenen Großkunden und die staatliche Vorgabe, dass bis 2030 der Bioanteil bei Gemeinschaftsverpflegung 30% betragen muss, kann die Ökomodellregion helfen, zu erfüllen. Ganz wichtig ist auch die Öffentlichkeitsarbeit und die Stärkung des Bewusstseins beim Verbraucher, dass er die heimische Landwirtschaft durch den Kauf regionaler und biologisch erzeugter Nahrungsmittel unterstützt und stärkt. Dies ist gerade in der jetzigen Zeit wieder besonders wichtig, weil in Zeiten steigender Preise vorrangig beim Einkauf von Lebensmitteln gespart wird. Zahlreiche Hofläden mussten deswegen schon schließen. Zu den Aktivitäten der Ökomodellregion zählen auch die Begleitung und Förderung der Ackerschulen und die Initiative für die Humus-AG – ein Austauschnetzwerk für einen großen Kreis von Landwirten mit dem Ziel der umweltschonenden Bodenbearbeitung. Für die biologisch wirtschaftenden Landwirte in unserer Gemeinde sind Aufbau und Stärkung von Lieferketten wichtig; Ackerschule und Humus-AG sind für uns in Haiming bekannte Einrichtungen. Der Gemeinderat fasste mit großer Mehrheit den Grundsatzbeschluss, weiter Mitglied in der Ökomodellregion zu bleiben; die endgültige Entscheidung über den Abschluss einer Zweckvereinbarung wird dann getroffen, wenn die Zahl der Mitgliedsgemeinden und damit auch die Höhe des Beitrages feststeht.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-220</guid>
						<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 19.10.2023</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-19102023/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=7f0231aab3a41ee9a8cb058c8f3f03b8</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Am 5.10.2023 gab es im Rathaus ein erstes Treffen für das <strong>Projekt Agro-Forst</strong> auf einer gemeindlichen Fläche in Haiming. Als Gesprächspartner war eingeladen der Fachberater Peter Prinz vom Amt für Landwirtschaft, Ernährung Forsten in Töging – von unserer Seite waren dabei Landwirt und Pächter Johannes Hofer, Waldreferent Felix von Ow, Baumspezialist Josef Emmersberger und Bürgermeister Wolfgang Beier. Grundsätzlich hat der Fachreferent diesen Plan auf einer rund 3 ha großen Fläche begrüßt und die Förderkulisse für drei verschiedene Arten von Agro-Forst-Kulturen aufgezeigt. Möglich wäre eine sog. Kurzumtriebsplantage, eine Anpflanzung von Sträuchern oder die Anpflanzung von Wertholz. Für alle drei Arten gibt es Flächengrößen- und Abstandsvorgaben als Fördervoraussetzung. Denkbar wäre auch eine Kombination; dies würde auch Landwirt Johannes Hofer befürworten, da dann auf der ausreichend großen Fläche ein Pilotprojekt entstehen kann. Die Frist für die Antragsstellung für dieses Jahr war der 16.10.2023, das konnte nicht mehr eingehalten werden. In den kommenden Monaten soll jetzt das Pflanzkonzept erarbeitet werden, um dann zu überprüfen, dass die Förderkriterien erfüllt sind, Weiter wird ein Gespräch mit der Unteren Naturschutzbehörde geführt, um auch deren Meinung zum Projekt einzuholen. Antragstellung für die Förderung wird im September 2024 sein, die Pflanzung ist dann für November 2024 angedacht.<br /> Bei der <strong>Landtagswahl am 8.10.2023</strong> liegt in Haiming die Wahlbeteiligung bei 78,7% und damit über dem Landesdurchschnitt. Die stärkste Partei ist die CSU mit 42,2% gefolgt von den FW mit 20,2%. Diese Ergebnisse liegen auch über dem Landesdurchschnitt. AfD folgt mit 14,1%, dann Grüne 7,9%, SPD 4,1% und FDP 3,8%. Diese Ergebnisse liegen unter dem Ergebnis in Bayern. In den 6 Wahlbezirken (drei Urnenwahl, drei Briefwahl) waren insgesamt 36 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Helfer im Einsatz, um die Durchführung der Wahl und die Auszählung sicherzustellen. Zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung waren sie bis nach Mitternacht im Einsatz. Dafür sage ich meinen herzlichen Dank.<br /> Im Amtsblatt des Landkreises Altötting vom 26.9.2023 wurden die <strong>Einwohner </strong>der Städte und Gemeinden zum Stand 30.6.2023 mitgeteilt. Danach hat die Gemeinde Haiming 2533 Einwohner, 10 mehr als zum 31.12.2022. Der Landkreis insgesamt hat 114.083 Einwohner. Im Vergleich zum Jahresende 2022 beträgt der Zuwachs 285 Personen. 14 Landkreisgemeinde haben eine positive Bevölkerungsentwicklung, bei 10 Gemeinden nimmt die Bevölkerung ab. In Haiming ist die Einwohnerzahl vom 30.6.2007 bis 30.6.2023 um 57 Personen gestiegen, das sind in 16 Jahren 2,3%. Im Gesamtlandkreis beträgt das Wachstum 4,68%.<br /> Am 10.10.2023 teilte uns das Wasserwirtschaftsamt Traunstein das Ergebnis der technischen <strong>Überwachung unserer Kläranlage</strong> am 22.5. und 21.9.2023 mit. Alle vorgeschriebenen Parameter wie Abwasservolumenstrom, CSB-Gehalt sowie die Mengen an Ammoniumstickstoff, mineralischer Stickstoff und Phosphor sind eingehalten bzw. deutlich unterschritten. So wäre ein Phosphorgehalt von 2,5 mg/l zulässig, der gemessene Wert beträgt 0,88. Für die Reinigungsleistung der Kläranlage ist der CSB-Wert maßgeblich. Auch dieser Wert ist eingehalten.<br /> Bei der <strong>Ökomodellregion Inn-Salzach</strong> gibt es einen personellen Wechsel: Die bisherige Projektleiterin Amir Zaghdoudi geht zum Weiterstudium nach Wien, ihr Nachfolger ist Thomas Reiter. Der Diplomagraringenieur stammt aus dem fränkischen Roth und lebt seit 22 Jahren in Burgkirchen. Die letzten 20 Jahre arbeitete er als Geschäftsführer bei der Chiemgauer Naturfleisch GmbH, die Biofleisch vermarktet. Sein Schwerpunkt bei der Öko-Modellregion ist auch der Aufbau und die Unterstützung von Vermarktungsketten für Bio- und regionale Produkte, die Grundvoraussetzung dafür, dass Landwirte auf biologische Erzeugung umsteigen können. Nur so kann das von der Politik gesetzte Ziel, 30% der Fläche ökologisch zu bewirtschaften, erreicht werden. Seine Mitarbeiterin ist Natascha Hendel, deren Arbeitsschwerpunkt die Öffentlichkeitsarbeit ist.<br /> Am 13.10.2023 traf sich der jährliche kommunale <strong>Info-Kreis der Energie Südbayern</strong> (ESB) und der Energienetze Bayern, unsere Partner beim Betrieb der Erdgasleitungen im Gemeindegebiet. In den Vorträgen wird deutlich das Bemühen, im Rahmen der notwendigen Energiewende in Zusammenarbeit mit anderen Gasversorgern Lösungen zu finden, das flächendeckende Gasnetz weiter als Infrastruktureinrichtung nutzen zu können. Verstärkt wird deswegen in Anlagen zur Erzeugung von Biogas investiert, aber derer Hauptfokus liegt auf der dezentralen Erzeugung von Wasserstoff und Nutzung des Leitungsnetzes zur Verteilung in der Fläche. Dazu wurde das Pilotprojekt Hohenwart vorgestellt, bei dem für 10 Haushalte und einen Gewerbebetrieb eine vollständige Umstellung von Wärmeerzeugung von Erdgas auf Wasserstoff vollzogen wurde. Dabei waren im Wesentlichen nur die Thermen in den Häusern auszutauschen, das gesamte Netz ist ohne wesentliche Änderungen wasserstofftauglich. Nicht konkurrenzfähig sind die Kosten, diese liegen derzeit noch höher als die Gaspreise auf der Spitze der Preisentwicklung im Jahr 2022. Für die Erzeugung von Wasserstoff wurde das Projekt Grafrath vorgestellt. Hier wird mit einer Windkraftanlage und einem nachgeschalteten Elektrolyseur grüner Wasserstoff erzeugt und die Abwärme des Elektrolyseurs geht in das angeschlossene Nahwärmenetz. Der schlechte Wirkungsgrad von Stromerzeugung aus Wasserstoff ist unbestritten; die Bewertung ändert sich aber dann, wenn mit eingerechnet ist, dass Wasserstoff ein ideales Speichermedium zur Stromerzeugung ist, im bundesweiten Netz erhebliche Speicher- und Transportkapazitäten liegen und zur Erzeugung der jetzt abgeregelte und damit verlorene Strom verwendet wird. Dies setzt aber dezentrale Elektrolyseure voraus. Weiter wurden die Aktivitäten der ESB bei der Planung und dem Aufbau von Wärmenetzen vorgestellt – für die bevorstehende Verpflichtung aller Kommunen, eine Wärmeplanung für das Gemeindegebiet zu erstellen, wäre für uns ESB ein guter Partner. Hier wurde aber geraten, zunächst die genauen gesetzlichen Vorgaben von Bund und Land abzuwarten, um dann gezielt und an der konkreten örtlichen Situation orientiert die Wärmeplanung anzugehen.<br /> Nach dem Schulbeginn stehen jetzt auch die <strong>Mitglieder des Elternbeirates</strong> fest: Vorsitzender ist Gerhard Maier, stellvertretende Vorsitzende Johanna Schaal und Schriftführerin Natascha Winkelharrer. Die weiteren Mitglieder des Elternbeirats sind: Christine Eberl-Rauschecker, Andreas Maier, Marcel Prause, Melanie Mies, Elisabeth Hofer, Astrid Mayer, Doris Wimmer und Monika Eberherr.<br /> Am 16.10.2023 fand die <strong>Mitgliederversammlung des Förderkreises Schule</strong> statt. Bei den Neuwahlen gab es einen Wechsel im Vorsitz des Vereins: Nachfolgerin von Michaela von Ow wurde Melanie Prostmaier, 2.Vorsitzender ist weiterhin Eugen Kästner. Neue Schriftführerin ist Doris Wimmer, sie ist Nachfolgerin von Kathrin Midaner und Schatzmeister bleibt Stephan Oberhaizinger. An dieser Stelle allen ehrenamtlichen Verantwortlichen des Fördervereins ein großes Danke für ihre Arbeit zum wohl unserer Kinder.<br /> Vom 18.9. bis 15.10. stand unser <strong>Geschwindigkeitsmessgerät</strong> am Ortseingang Niedergottsau auf Höhe Anwesen Dorfstraße 10. In diesem Zeitraum wurden insgesamt 2.638 Fahrbewegungen ortseinwärts registriert, davon die Hälfte mit einer Geschwindigkeit unter 30 km/h. Weitere 1.134 Fahrzeuge fuhren langsamer als 50 km/hnur 143 Fahrzeuge waren schneller als 50 km/h. Zulässige Geschwindigkeit am Messpunkt sind 30 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit war 84 km/h, der Durchschnitt aller Fahrzeuge 31 km/h.<br /> Am 18.10.2023 war die Auftaktveranstaltung für die <strong>Erstellung des Feuerwehrbedarfsplans</strong> (FBP). Anwesend waren von den drei Feuerwehren die Ersten und Zweiten Kommandanten und die Vorsitzenden und eine große Zahl von Gemeinderäten. In einer ausführlichen Präsentation erläuterte Peter Keller von der beauftragten Firma IBG den rechtlichen Hintergrund eines FBPs, seine Bedeutung und Zielsetzung für die Pflichtaufgabe der Gemeinde im Brand- und Katastrophenschutz und den Ablauf für die Erstellung. Am Beginn steht die ausführliche Datenerhebung zum Ist-Zustand. Dabei wird das Gefahrenpotential in der Gemeinde ermittelt, die Personalsituation und die jeweilige zeitliche Verfügbarkeit der Dienstleistenden, die Ausstattung mit Fahrzeugen und Gerätschaften und die Situation der Feuerwehrhäuser. Der nächste Schritt ist die Bewertung des Ist-Zustandes und der Abgleich mit dem Soll-Zustand, der gesetzlich oder in Vollzugbekanntmachungen festgelegt ist. Daraus erarbeitet das Büro einen Projektbericht, der mit allen Beteiligten geprüft und ergänzt wird. Dies ist dann die Grundlage für den Entwurf des Bedarfsplanes, der dann in einem Workshop, wiederum mit allen Beteiligten, umfassend diskutiert wird. Das Ergebnis daraus ist die Vorlage des Feuerwehrbedarfsplanes, den dann der Gemeinderat als Richtlinie für die kommenden 5 Jahre beschließt. Darin festgehalten sind Festlegungen für notwendige oder sinnvolle Investitionen und Maßnahmen zur Behebung von Lücken oder Mängeln im personellen, technischen oder baulichen Bereich.<br /> Zum Abschluss des Berichts noch eine Termin-Information: Am 30.11.2023 um 19.00 Uhr ist im Saal Unterer Wirt ein <strong>Informationsabend mit dem Thema „Fakten und Fragen zu Windkraftanlagen“</strong>. Referentin ist Frau Professorin Dr. Anne Kress von der Fachhochschule Vorarlberg. Sie ist dort Dozentin in Teilzeit, war vorher seit 2011 Professorin für Windenergie an der Hochschule Weihenstephan und ist freiberuflich als unabhängige Expertin für Windenergie tätig. Sie wird ihr Referat in drei Themenblöcke aufteilen: Grundsätzliche Aussage zur Windkraft als Teil der Stromversorgungsquellen, Besonderheiten bei dem Planungsstandort Wald und wichtige Fragestellung im Planungsverfahren, z.b. Schatten, Schall, Infraschall. Im zweiten Teil des Abends wird sie Fragen der Anwesenden beantworten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Das Projekt <strong>„Sanierung Feld- und Waldwege“</strong> wurde abgeschlossen. Es wurden Wege in Haiming (Kreisstraße – Funkmast), Niedergottsau (Marienstraße – Sportplatz) und Winklham (Richtung Kläranlage) instand gesetzt bzw. innerhalb der Grenzen zurückverlegt. Ursprünglich war für den Wegebau ein Haushaltsansatz von 150.000 € eingeplant. Bei der Ausschreibung lagen die Angebote bei 57.000 € bis 71.400 €. Das Abrechnungsergebnis lag bei 29.521,81 €. Wesentliche Minderungen ergaben sich, weil die Arbeiten deutlich weniger aufwändig ausgeführt werden mussten und die Firma beim Preis dann entsprechend entgegengekommen ist, was keineswegs selbstverständlich ist.<br /> Die <strong>Erneuerung der Fahnbacher Straße</strong> und die <strong>Erschließung des Birkenwegs</strong> wurden schlussgerechnet. Dabei ergaben sich bei beiden Maßnahmen erhebliche Unterschreitungen gegenüber der Auftragssumme. Die Fahnbacher Straße kostete brutto insgesamt 555.243,99 € (Auftrag: 593.950,88 €) und der Birkenweg 88.637,71 € (Auftrag: 105.933,12 €). Es handelt sich um reine Baukosten. Die Planungskosten kommen analog den Baukosten noch hinzu. Bei der Fahnbacher Straße ist die Unterschreitung auch vor dem Umstand zu sehen, dass die unerwartete Erneuerung des Brückenbauwerks Mehrkosten verursacht hat. Andererseits konnte beim Bodenaustausch einiges gespart werden, da das Material wieder verwendet werden konnte. Beim Birkenweg waren einige kleinere Positionen für die Unterschreitung maßgebend, insbesondere aber der Verzicht auf einen Einzeiler auf der Ost-Seite. Trotz massiver Preissteigerungen während der Bauphase sind solche nicht zum Tragen gekommen, weil der Bauvertrag kurz vor Beginn des Ukrainekonflikts abgeschlossen wurde und auch die pandemiebedingten Lieferschwierigkeiten bewältigt werden konnten. Der Birkenweg kann als Erschließungsbeitrag durch die Gemeinde abgerechnet werden, sobald die Rechnungen des Ingenieur-Büros vorliegen. Dazu wird ein Beschluss des Gemeinderats eingeholt. Für die Fahnbacher Straße waren Mittel in Höhe von 600.000 € eingeplant (2018 und 2022) und für den Birkenweg in Höhe von 135.000 € (2018 und 2022). In der Summe werden beide Ansätze auch noch für die Ingenieurkosten reichen. In den Baukosten sind auch knapp 20.000 € für Kanalisationsarbeiten und Regieleistungen, die weiterverrechnet werden, enthalten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Flächennutzungsplan – Besetzung des Arbeitskreises</strong><br /> Für die Vorarbeiten zur Erstellung des Flächennutzungsplanes wird ein Arbeitskreis eingerichtet. Zusammen mit der beauftragten Planerin Frau Kellhuber bereitet er in den einzelnen Sitzungen die Entscheidungsgrundlagen für den Gemeinderat vor. Mitglieder von Amts wegen sind die Bürgermeister Wolfgang Beier, Josef Pittner und Alfred Kagerer sowie Josef Straubinger, Geschäftsleiter und Maria Blümlhuber, Bauamt. Weitere drei Gemeinderatsmitglieder wurden durch Wahl bestimmt: Es sind Thomas Mooslechner, Christian Szegedi und Markus Eggl.</p>
<p class="bodytext"><strong>Örtliche Bedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2023/2024</strong><br /> Der Gemeinderat hat jährlich die Bedarfsplanung für den Kindergarten vorzunehmen, um dann für das jeweilige Kindergartenjahr den Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen verbindlich festzustellen. Ausgangspunkt ist dabei die Bedürfnisfeststellung. Diese orientiert sich an den Geburtszahlen, vor allem aber an den Anmeldezahlen für die Einrichtungen. Diese liegen für die drei Gruppen im Kindergarten bei 80 und für die Gartengruppe bei 25. Für die Krippe sind 25 Kinder angemeldet, wobei aber die 18 Krippenplätze deswegen ausreichen, weil einzelne Kinder nur einzelne Tage gebucht haben. In auswärtigen Einrichtungen sind 8 Kinder angemeldet. Damit gibt es Betreuungswünsche für insgesamt 138 Kinder, davon 130 in der Einrichtung in Niedergottsau, wobei davon wieder 125 Kinder gleichzeitig anwesend sind. Im Rahmen der Bedürfnisfeststellung wurde aber ergänzend auch vermerkt, dass für die Kinderkrippe zwei Kinder auf der Warteliste sind und ein Kind mit Beeinträchtigung keinen Platz in Niedergottsau fand. Mit Bezug auf die vorhandenen räumlichen Möglichkeiten wird für Niedergottsau ein Bedarf an 18 Plätzen in der Krippe, 80 Plätzen im Kindergarten und 25 Plätzen in der Natur- und Gartengruppe anerkannt. In auswärtigen Einrichtungen wird ein Bedarf von 18 Plätzen festgestellt, davon 5 Hortplätze und 7 Plätze in der qualifizierten Tagespflege. Hier liegt die Bedarfsanerkennung über der Zahl der angemeldeten Kinder, um für Veränderungen während des Jahres Lösungsmöglichkeiten zu haben. Der Gemeinderat hat diese Bedarfsanerkennung einstimmig beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Künftiger Platzbedarf im Kindergarten Niedergottsau</strong><br /> Im Herbst 2022 wurde vom Kindergarten St.Stephanus in Niedergottsau ein Bedarf für räumliche Verbesserungen angemeldet: Schaffung eines zweiten Gruppenraumes samt Nebenräumen für die Krippe, bessere Raumsituation für das Mittagessen, Sozialraum für die Mitarbeiterinnen, Verbesserung der sanitären Anlagen. Da auch die Niedergottsauer Feuerwehr einen zusätzlichen Raumbedarf anzeigte ließ der Gemeinderat im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersuchen, ob und wie ein Raumkonzept für eine Erweiterung des Kindergartens aussehen könnte. Von dem beauftragten Planungsbüro wurden dabei Vorschläge unter Einbezug der Alten Schule, unter Einbezug des Feuerwehrhauses und als duale Lösung Erweiterung des Kindergartens und Beibehaltung des Feuerwehrhauses mit geringfügiger Erweiterung untersucht. Der Gemeinderat beschäftigte sich in zwei Kurzklausuren mit den Konzepten, wobei in der zweiten Klausur am 28.04.2023 für drei Konzepte (Einbezug Feuerwehrhaus und Neubau Mittelgebäude bzw. Erhalt Mittelgebäude und duale Lösung = Erhalt Feuerwehrhaus und Neubau Mittelgebäude) auch eine Kostenabschätzung vorlag. Da der günstigste Kostenansatz bei 5,8 Mio EUR lag entschied der Gemeinderat, diese Konzepte nicht weiter zu verfolgen. Stattdessen sollte abgeklärt werden, was ein Neubau der Kindertagesstätte an anderer Stelle kosten würde und mit welchen Kosten bei einer Erweiterung im Bestand zu rechnen wäre.<br /> Eine solche Kostenabschätzung auf der Grundlage der BKI-Kennwerte ergab für einen Neubau mit 4 Gruppen Kindergarten und 2 Krippengruppen einen Betrag von ca. 5,2 Mio EUR. Vor diesem Hintergrund war zu klären, welche staatliche Förderung es für einen Neubau geben würde und ob und in welcher Höhe Zuschüsse für den Krippenneubau und die Sanierung des Kindergartens zurück zu zahlen wären. Dazu gab es dann von der Regierung von Oberbayern die Information, dass die Gemeinde keine Förderung erwarten kann. Denn die Fördersätze liegen zwischen in einem Rahmen von 80% bis 0% - ausschlaggebend ist jeweils die Finanzlage in den vier zurückliegenden Jahren. Hier beträgt die Finanzkraft der Gemeinde Haiming 196% des Durschnitts von Gemeinden gleicher Größe und damit liegt die Fördererwartung bei 0%. Bei einem Neubau ist weiter zu berücksichtigen, dass Fördergelder für die Errichtung der Krippenräume zurückbezahlt werden müssten. Der Bau wurde 2013 beendet und die Gemeinde erhielt dafür eine Förderung von 380.100 EUR. Die Bindefrist für die Nutzung beträgt 25 Jahre und bei vorzeitiger Beendigung der Nutzung entsteht eine zeitanteilige Rückzahlungspflicht.<br /> Bei Gesamtbetrachtung aller Umstände ist es deswegen sinnvoll, zur Behebung der Raumprobleme nicht einen Neubau, sondern eine Lösung im Bestand anzustreben. Mit der Kindergartenleitung wurde bereits als denkbare Lösung besprochen, einen Gruppenraum in einen zusätzlichen Raum für die Krippe umzubauen und auf dem Erbpachtgrundstück die zusätzlich notwendigen Räume zu schaffen. Der Gemeinderat fasste dann auch den Beschluss, diese Möglichkeiten für die Erweiterung der Krippe und die Schaffung zusätzlicher Räumlichkeiten zu prüfen und dafür ein Konzept zu erarbeiten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Straßenentwässerung Daxenthal</strong><br /> Im Zuge des Kanalbaus wurden im Ortsbereich Daxenthal 1988 auch Arbeiten für die Straßenentwässerung durchgeführt. Dabei sind zur Ableitung des Oberflächenwassers Sickerschächte im Privatgrund errichtet worden. Genau in diesem Bereich plant der Grundeigentümer jetzt den Bau einer Garage und dabei sind die beiden Schächte im Wege. Da eine rechtliche Sicherung durch eine Grunddienstbarkeit nicht vorliegt, ist die Gemeinde verpflichtet, diese Sickerschächte zu entfernen und durch entsprechende Anlagen im öffentlichen Straßengrund zu ersetzen. Dies kann auch nicht zurückgestellt werden bis im Zuge eines Starkregenmanagements ein Gesamtkonzept für die Straßenentwässerung in Daxenthal erstellt wird. Nach einer vorläufigen Kostenschätzung werden die Aufwendungen für die Maßnahme rund 31.500 EUR betragen. Um die Maßnahme schnellstmöglich durchführe zu können übertrag der Gemeinderat Planung und Ausführung des Projekts an das KommU Haiming.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neues Logo für Gemeinde, KommU und Dorfladen</strong><br /> Mit der Gründung der Niedergerner Dorfladen GmbH ist der Gemeinde Haiming über das KommU als Gesellschafter ein neuer Geschäftsbereich zugewachsen. Dieser Schritt, der dem dauerhaften Erhalt des Dorfladens dienst, bedeutet aber auch, Voraussetzungen für einen wirksamen Auftritt in der Öffentlichkeit zu sorgen. Dem soll ein neues Logo für die Gemeinde mit unterschiedlichen Gestaltungsformen für die verschiedenen Handlungsfelder dienen. Im hoheitlichen Bereich wird weiterhin das amtliche Wappen das Gemeindelogo sein – aber dort, wo sie informierend, wirtschaftlich handeln oder werbend auftritt, soll das neue Logo die Verbindung von Gemeinde, KommU und Dorfladen darstellen. Dabei sind die Verwendungsmöglichkeiten vielfältig: Homepage, Dorfzeitung Einladungen, Präsente und Werbung für den Dorfladen. Für alle Anwendungsmöglichkeiten hat Christoph Pittner zusammen mit einer Arbeitsgruppe verschiedene Vorschläge erarbeitet und diese dem Gemeinderat vorgestellt. Aus einer Fülle von Ideen konnten die Gemeinderäte noch keinen endgültigen Favoriten benennen – die Geschmäcker waren genauso vielfältig wie die Entwürfe. Christoph Pittner wird zusammen mit der Arbeitsgruppe die Vorschläge unter Berücksichtigung der Rückmeldungen weiter verfeinern.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beschaffung eines Vermessungssystems für den Bauhof</strong><br /> Ein zunehmend wichtigeres Gerät für die Mitarbeiter des Bauhofs ist ein GNSS-Gerät, bestehend aus einem Tablet und einem auf einem Stativ montierten Empfangsgerät für GNSS-Signale. Durch den Empfang der präzisen Satellitensignale und deren Verarbeitung mit den auf dem Tablet vorhandenen Programmen können Grenzsteine und damit Grenzen festgestellt werden, Kanalschächte vermessen und Leitungen eingemessen werden. Der entscheidende Vorteil ist dabei die digitale und unmittelbare Übertragung der vor Ort punktgenau aufgenommenen Objektdaten, z.B. von Kanal- oder Sickerschächten, in das im Bauamt verwendete Geoinformationssystem GIS. Damit wird der bisherige zeitaufwändige Weg der analogen Vor-Ort-Vermessung und die händische Übertragung der in Papierform vorliegenden Daten ins System verkürzt und wesentlich verbessert. Zudem wird Geld dadurch eingespart, dass oft notwendige Grenzfeststellungen nicht mehr durch das Vermessungsamt durchgeführt werden müssen. Das Gerät wurde vor Ort getestet und positiv bewertet. Die Anschaffung kostet 10.500 EUR und die jährliche Lizenzgebühr für die notwendige Software beträgt 200 EUR. Der Gemeinderast hat der Beschaffung zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Benennung eines Mitglieds für den Altenheim-Stiftungsrat</strong><br /> Das Verantwortungs- und Entscheidungsgremium der Freiherr von Ow’schen Altenheimstiftung ist der Stiftungsrat. Er besteht aus 4 Mitgliedern, wobei der Ortspfarrer und der 1.Bürgermeister geborene Mitglieder sind. Die weiteren 2 Mitglieder werden vom Gemeinderat auf 6 Jahre berufen. Derzeit sind das Felix von Ow und Annemarie Sienel. Bei Frau Sienel erfolgte die erste Berufung als Mitglied des Stiftungsrates am 9.12.1999. Die weiteren Berufungen erfolgten dann am 15.12.2005, am 22.9.2011 und am 16.11.2017. Frau Sienel ist erneut bereit, sich als Mitglied des Stiftungsrates berufen zu lassen, möchte aber dann dieses Amt zum 30.4.2026 beenden. Dies soll ermöglichen, dass dann die Berufungen wieder dem Turnus der Gemeinderatsperioden entsprechen. Der Gemeinderat hat Frau Annemarie Sienel erneut zum Mitglied des Stiftungsrates berufen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 21 Sep 2023 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 21.09.2023</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-21092023/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=b51b7a905bfdae775d52eba8ee857286</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> In der Zeit vom 15.7. – 31.7.2023 war unser <strong>Geschwindigkeitsanzeigegerät </strong>ca. 50 Meter hinter dem Ortseingang an der Marienstraße in Niedergottsau aufgestellt. Die dabei erhobenen Daten zeigen ein interessantes Bild: Insgesamt fuhren in diesen 17 Tagen 4.968 Fahrzeuge und Radfahrer nach Niedergottsau rein. Mehr als die Hälfte davon fuhr unter 40 Km/h, 1.346 fuhren zwischen 40 und 50 Km/h, 461 zwischen 50 und 60 Km/h und 165 überschritten mit 60 – 89 Km/h die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Km/h deutlich.<br /> Mit Wirkung zum 1.1.2024 werden <strong>Bestimmungen in der Gemeindeordnung</strong> und im Gemeinde- und Landkreiswahlgesetz geändert, die für die Kommunalwahl 2026 erhebliche Auswirkungen haben. Bei Gemeinden bis 3.000 Einwohner wird die bisherige Möglichkeit, bis zu 28 sich bewerbende Personen auf einem Wahlvorschlag aufzuführen, abgeschafft. Bei uns gibt es damit nur noch Stimmzettel mit bis zu 14 Namen. Auch entfällt die Möglichkeit der Stimmenverdoppelung: Man hat jetzt nicht mehr 28, sondern nur noch 14 Stimmen. Die Möglichkeit des Kumulierens, landläufig Stimmenhäufeln genannt, besteht aber weiter. Mit Art. 34 GO wurde auch das Kommunalverfassungsrecht erheblich geändert: Bereits ab 2.500 Einwohner ist der Erste Bürgermeister Beamter, also hauptamtlich. Bisher galt dies erst ab 5.000 Einwohner. Der Gemeinderat kann aber beschließen, dass der Erste Bürgermeister weiterhin ehrenamtlich tätig ist.<br /> Bei der <strong>Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes</strong> am 28.8.2023 stand die Jahresrechnung für 2022 und der Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses im Mittelpunkt. Verbandsrat Braunsperger berichtete über den Umfang der Rechnungsprüfung und stellte fest, dass alle Fragen zufriedenstellend beantwortet wurden und es keinerlei Prüfungsfeststellungen oder Beanstandungen gibt. Entsprechend der Empfehlung hat die Verbandsversammlung die Jahresrechnung für 2022 festgestellt und den Verbandsvorsitzenden und die Verwaltung für das Rechnungsjahr 2022 entlastet. Die Umstellung auf die elektronischen Wasserzähler bewährt sich in mehrfacher Weise: Die Datenerhebung ist an einem Halbtag abgeschlossen und verursacht keinen hohen Personalaufwand mehr. Die Produktion analoger Zähler wird von immer mehr Firmen eingestellt, so dass es absehbar keinen Ersatz mehr geben würde. Und in 180 Fällen konnten Eigentümer über Auffälligkeiten beim Wasserverbrauch informiert werden, was zur Aufdeckung von häuslichen Leckagen oder Undichtigkeiten führte.<br /> Für etwas Aufregung bei Spaziergängern und Reitern sorgten in den zurückliegenden Wochen die Baumaßnahmen des Verbunds am <strong>Pumpwerk am Inndamm</strong>. Denn der untere Weg entlang des Sickergrabens ist durch Errichtung von zwei Plattformen links und rechts des Pumphauses nicht mehr durchgängig begehbar, da diese Plattformen mit einem umlaufenden Zaun abgesperrt sind. Der Verbund baut am Pumphaus eine neue Rechenreinigungsmaschine ein, die vollautomatisch betreiben wird. Auf der einen Plattform steht dann der Container, in dem das Rechengut abgelagert wird; die zweite Plattform dient zur Aufnahme des Notstromaggregats. Bisher war lt. Mitteilung des Verbunds die Begehung des Weges im Bereich des Pumpwerkes geduldet, jetzt wird er auf Grund der Erweiterung der technischen Einrichtungen gesperrt. Für Fußgänger und Radfahrer lässt sich die Sperre durch die Auffahrten zum oberen Dammweg leicht umgehen. Für Reiter ist die Situation deswegen schwieriger, da auf dem oberen Dammweg, der als offizieller Radweg ausgeschildert ist, zur Vermeidung von Unfällen und Schäden nicht geritten werden kann. Um dennoch zu praktikablen Lösungen zu kommen, vermittelt die Gemeinde ein Gespräch mit den Beteiligten.<br /> Am <strong>ersten Schultag in Haiming</strong> am 12.9. gab es gleich einige Besonderheiten und Neuerungen: 37 Schulanfänger – 20 Mädels und 17 Buben – sind eine Rekordmarke und deswegen gibt es seit langer Zeit wieder zwei 1.Klassen. Die neue, der Grundschule Haiming zugeteilte Lehrerin stammt aus Julbach und war bisher in Simbach eingesetzt. Mit dem Schuljahr startet auch die verlängerte Mittagsbetreuung – schon am zweiten Schultag waren hier 44 Schülerinnen und Schüler zu betreuen. Zeitgleich mit dem Schulanfang erhielten wir auch den Förderbescheid der Regierung von Oberbayern für vier Gruppen mit insgesamt 16.800 EUR. Neu eingeführt ist auch das Mittagessen: Am ersten Schultag gab es Schnitzel mit Kartoffelsalat und den Kindern hats geschmeckt.<br /> Die <strong>außerordentliche Bürgerversammlung</strong> am 13.9.2023 im Saal Unterer Wirt war sehr gut besucht, rd. 180 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um sich über den geplanten Windpark Staatsforst Altötting informieren zu lassen. Wackerwerkleiter Peter von Zumbusch betonte die Notwendigkeit regionaler Stromerzeugung. Die Regionalität ist auch wichtig bei möglichen Störungen im europaweiten Stromnetz. Die Vertreter der bayer. Staatsforsten – Lukas Reil und Michael Waldherr – erläuterten die Beweggründe dafür. Windräder in Waldgebieten zu errichten – mittlerweile in Bayern 101, die wichtigsten Kriterien des Ausschreibungsverfahrens und die Mitwirkung und Kontrolle bei Festlegung der Standorte und Errichtung der Windkraftanlagen, um dies so waldschonend wie möglich zu machen. Heike von Heyden, Sabine Müller und Anna Fritsch informierten über die Fa. Qair und stellten ausführlich das geplante Projekt Windpark dar. Umfangreich beantworteten sie schon in der Präsentation die vorab mitgeteilten Fragen und erläuterten auch in der Diskussion die von Bürgerinnen und Bürgern gestellten Fragen. Nach 3 Stunden Information und Diskussion schloss der Bürgermeister die Bürgerversammlung mit dem Hinweis, dass eine weitere Informationsveranstaltung zu Fragen von Nutzen und Risiken der Windkraftanlagen stattfinden wird.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Der Verwaltungsrat hat in seiner Sitzung am 29.08.2023 über die weitere Planung des neuen Bauhofs beraten. Die Planungsphasen 1 und 2 (Vorplanung) sind abgeschlossen. Für die weiteren Planungsschritte hat der Verwaltungsrat beschlossen, das Ingenieur-Büro Rinner aus Hebertsfelden zu beauftragen, das auch die Statik und den Brandschutz im eigenen Hause hat. Am 08.09.2023 fand eine hausinterne Abstimmung mit den Mitarbeitern des Bauhofs statt. Am 19.09.2023 erfolgte eine weitere Abstimmung unter Einbezug vom IB Rinner. Die dabei fixierten Eckpunkte sind Grundlage für die Erarbeitung der Eingabeplanung. Diese wird dem Gemeinderat voraussichtlich in der Oktobersitzung vorgelegt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Information zum neuen Flächennutzungsplan</strong><br /> In der Septembersitzung wurde die Arbeit zur Erstellung des neuen Flächennutzungsplanes (FlNP) für die Gemeinde Haiming begonnen. In einem Vortrag legte die beauftragte Planerin, Frau Petra Kellhuber, die rechtliche Bedeutung des Flächennutzungsplanes, den Regelungsinhalt und den Weg der Erstellung dar. Der FlNP beschreibt in Grundzügen für das ganze Gemeindegebiet die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung; maßgeblich sind dabei die voraussehbaren Bedürfnisse der Gemeinde. Aus dem FlNP sind die jeweiligen Bebauungspläne zu entwickeln. Der FlNP ist eine interne Regelung ohne Bindungswirkung für die Bürgerinnen und Bürger; diese rechtsverbindliche Wirkung nach außen hat erst der jeweilige Bebauungsplan. Aber die Gemeinde und auch andere Behörden sind an den im FlNP zum Ausdruck gebrachten Planungswillen gebunden. Der FlNP braucht deswegen, weil er im Zusammenspiel mit anderen Plänen (Regionalplan, Landesentwicklungsplan) die grundsätzliche räumliche Entwicklung vorbestimmt, die Genehmigung durch das Landratsamt. Mit integriert wird ein Landschaftsplan, der die Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege darstellt und Maßnahmen zu deren Erreichung festlegt. Dieser Landschaftsplan wird zusammen mit den FlNP erarbeitet. Die konkrete Arbeit erfolgt zunächst in einem Arbeitskreis, bestehend aus Bürgermeister, Mitgliedern des Gemeinderates, Geschäftsleitung und Bauamt. Ausgehend vom Ist-Stand werden Vorschläge für veränderte oder gleichbleibende Nutzungen der Flächen in der Gemeinde erarbeitet. Moderiert wird dieser Arbeitskreis von der beauftragten Planerin, sie bringt auch rechtliche und fachliche Gesichtspunkte mit ein. Die Entscheidungen trifft der Gemeinderat, sowohl in Teilbereichen als auch dann über den gesamten Flächennutzungsplan. Nach Genehmigung durch das Landratsamt ist er dann wirksam. Zeitlich wird das Verfahren rund zwei Jahre dauern.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bebauungsplan Haiming-West</strong><br /> Die Gemeinde plant auf einer Fläche von knapp 3.000 m² am westlichen Ortsausgang, angrenzend an den Zehentweg, ein Baugebiet zur Errichtung eines kommunalen Wohngebäudes. Das vereinfachte Bauleitplanverfahren wurde auf der Grundlage des § 13b BauGB eingeleitet und befindet sich gerade im Verfahren der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Jetzt hat aber das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 13.7.2023 entschieden, dass diese Bestimmung mit Europarecht unvereinbar ist, weil aus Vereinfachungsgründen eine Umweltprüfung nicht durchgeführt werden muss. Dies verstößt aber gegen die europäische SUP-Richtlinie, wonach bei allen Bauleitplanverfahren zu überprüfen ist, ob die Maßnahme erhebliche Umweltauswirkungen haben kann. Deswegen ist das Bauleitplanverfahren jetzt umzustellen: Es ist zusätzlich ein Umweltbericht zu erstellen und es sind wegen des Eingriffs in die Umwelt durch eine mögliche Bebauung auch Ausgleichsmaßnahmen zu planen. Zusätzlich ist auch noch ein weiteres Verfahren einzuleiten: Für die Ausweisung des Baugebietes ist auch der Flächennutzungsplan entsprechend zu ändern. I der nichtöffentlichen Sitzung ist deswegen auch der Vertrag mit dem beauftragten Planungsbüro entsprechend zu erweitern.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung Bebauungsplan Marktler Straße</strong><br /> Zur Änderung des Bebauungsplanes Nr.10 Marktler Straße liegen jetzt die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und eines privaten Grundstücksnachbarn vor. Der Plan betrifft lediglich das Gelände der Firma Bruckner und soll durch ergänzte Festsetzungen eine geordnete weitere bauliche Nutzung ermöglichen und an der Ostseite zu den Naschbargrundstücken hin den Lärmschutz verbessern. Es wurde deswegen auch ein Lärmschutzgutachten erholt. Danach ist, um alle relevanten Geräuschimmissionen über die zulässigen Tag- und Nachwerte hinaus zu vermeiden, die Errichtung einer Lärmschutzwand mit einer Höhe von bis zu 3,50 Metern erforderlich. Diese hält auf der gesamten Länge den Grenzabstand von 3 Metern ein und führt deswegen nicht zu einer unzulässigen Beschattung des Nachbargrundstücks. Zur Sicherung des Orts- und Landschaftsbildes ist diese Wand an der Westseite zu begrünen. Die Höhen der einzelnen Gebäude wurden genau und jeweils bezogen auf die Geländefläche festgesetzt, um in einem Teilbereich eine geringe bauliche Entwicklung zu ermöglichen. Auch gibt es genaue Festsetzungen dazu, in welchen Gebäudebereichen auch eine wohnliche Nutzung möglich ist; dies sichert den Gebietscharakter eines sog. Mischgebietes. Die zahlreichen Abwägungsbeschlüsse hinsichtlich vorgetragener Einwendungen, Hinweise und Vorschläge wird der Gemeinderat in der Oktobersitzung fassen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung Pachtvertrag mit SV Haiming</strong><br /> Zwischen der Gemeinde Haiming und dem SV Haiming besteht über die Nutzung von Sportheim und auch der gesamten Flächen des Sportgeländes ein Pachtvertrag, zuletzt neu gefasst am 16.10.2009. Darin ist eine Laufzeit von 25 Jahren vorgesehen mit einer jährlichen Verlängerungsklausel. Im Rahmen des Förderverfahrens für die Umrüstung der Flutlichtanlagen auf LED stellte sich jetzt heraus, dass diese vertragliche Bindung dem BLSV nicht reicht, sondern es notwendig ist, dass ab dem Zeitpunkt der Umrüstung der Verein einen Pachtvertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren hat. Deswegen hat der Bürgermeister im Rahmen eines Eilgeschäftes den entsprechenden § 9 des Vertrages mit dem SV Haiming neu gefasst: „Der Pacht- und Nutzungsvertrag läuft ab dem 25.8.2023 auf 30 Jahre.“ Damit dürfte der Förderung durch den BLSV jetzt kein Hindernis mehr entgegenstehen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschussantrag SV Haiming</strong><br /> Der SV Haiming muss in diesem Jahr noch Ersatzinvestitionen vornehmen, die im Etat nicht eingeplant sind. Bei einer Kontrolle der Netze rund um die Tennisplätze stellte sich heraus, dass Pfosten angerostet sind und deswegen nicht nur das Zaungeflecht, sondern auch Pfosten zu erneuern sind. Nach einem ersten Angebot betragen die Kosten rd. 11.500 EUR. Noch mehr ins Gewicht fällt der Totalschaden beim erst vor fünf Jahren angeschafften Mähroboter. Hier sind elektronische Bauteile so beschädigt, dass eine Reparatur nicht mehr wirtschaftlich ist. Die Anschaffung eines neuen Mähgerätes kostet ca. 31.500 EUR. Dieser außerplanmäßigen Investitionen kann der Sportverein aus seinem Etat nicht stemmen, da er für die Rückzahlung des Kredites für die Sporthalle jährlich 13.200 EUR aufbringen muss, die Umstellung der Flutlichtanlage auf LED eine Rücklage von 13.000 EUR erfordert und durch gestiegene Strom- und Gaspreise due Unterhaltskosen für Sportheim und Sportgelände höher ausfallen. Für die außerplanmäßigen Anschaffungen stehen aus dem Haushalt 15.000 EUR zur Verfügung, für den offenen Betrag von 28.000 stellt der Verein einen Antrag auf Zuschuss. Diesen Zuschuss hat der Gemeinderat bewilligt, da zum einen die Anschaffungen notwendig und nachvollziehbar sind und zum anderen in den zurückliegenden Jahren die laufenden Betriebskosten für die Sporthakle weit niedriger ausgefallen sind als kalkuliert. Es gibt deswegen ein gewisses finanzielles Polster für die Bezuschussung dieser Maßnahmen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bundesförderprogramm Ausbau Breitband</strong><br /> Während wir im Bayer. Gigabitprogramm auf die Ausbaumaßnahmen durch die Telekom im Jahr 2024 hoffen, laufen die Vorarbeiten für das Bundesförderprogramm weiter. Der Grundsatzbeschluss wurde am 20.4.2023 gefasst und das Markterkundungsverfahren wurde durchgeführt. Es gab Rückmeldungen von der Deutschen Telekom und Vodafone, ein eigenwirtschaftlicher Ausbau der Glasfaser in den ausgewählten Randbereichen wird nicht erfolgen. Mittlerweile hat sich die Förderkulisse für dieses Bundesprogramm geändert: Sog. graue und förderfähige Lücken sind auch Haushalte, die einen Download von mehr als 100 Mbit/s haben, aber noch nicht am Breitband angeschlossen sind. Das sind DSL-Telefonanschlüsse, die mit der sog. Super-Vectoring-Technik aufgerüstet sind. Nach einer vorläufigen Adressenliste sind das derzeit 161 Anschlüsse; diese Zahl wird sich aber nach Überprüfung und Berücksichtigung des laufenden Ausbauprogramms noch reduzieren. Die Erschließung dieser sog. grauen Lücken wird durch den Bund mit 50% und durch das Land Bayern mit 40% gefördert, bei der Gemeinde verbleiben 10%. Die derzeitige Kalkulation der förderfähigen Wirtschaftlichkeitslücke liegt bei 1.449.000 EUR – diese Zahl wird sich aber bei genauer Abstimmung der zu erschließenden Grundstücke verändern. Zu beschließen hatte der Gemeinderat den nächsten Schritt nach der Markterkundung, nämlich die Stellung der Förderanträge bei Bund und Land und die Beauftragung der Breitbandberatung Bayern GmbH mit der weiteren Begleitung im Förderverfahren.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-218</guid>
						<pubDate>Thu, 27 Jul 2023 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 27.07.2023</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-27072023/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=699e5e517e601a3ea2c87e06b8080be3</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Information Bayernwerk über Strom-Netzstruktur</strong><br /> Der Ausbau der Stromnetzstruktur im Bereich Haiming – Burghausen ist von entscheidender Bedeutung für alle größeren Projekte, aber auch für die Versorgungssicherheit und für den weiteren Ausbau privater PV-Anlagen. Immer wieder scheitern Vorhaben für neue PV-Anlagen daran, dass seitens des Netzbetreibers Bayernwerk keine oder unwirtschaftliche Einspeisepunkte benannt werden. Zur umfassenden Information über künftige Entwicklungen bei der Netzstruktur hatte Bürgermeister Beier mit Franz Bloier einen Verantwortliche von Bayernwerk in den Gemeinderat eingeladen.<br /> Franz Bloier erläuterte in seiner Präsentation zunächst die Struktur der Stromverteilnetze und legte dabei dar, welche Anforderungen der Zubau an erneuerbaren Energien an die Netzstabiltät hat. Um Stabilität zwischen Stromangebot und Stromabnahme im Netz zu haben, ist ein ständiger Ausgleich mit dem Übertragungsnetzbetreiber Tennet notwendig. Innerhalb des Netzes von Bayernwerk beträgt das Stromangebot aus erneuerbaren Quellen 70%. Insgesamt sind 480.000 Erzeugungsanlagen am Netz, davon rd. 400.000 PV-Anlagen. Die Energiewende bedeutet konkret im Jahr 2022 60.000 Anfragen für Einspeiseanlagen und auf der Seite des Strombezugs 80.000 Anfragen für unterschiedliche Verbrauchsstellen, auch Wärmepumpen. Der Zubau an Erneuerbarer Energie wird sich aber erheblich steigern – nach einer derzeitigen Prognose von 10 GW im Jahr 2030 auf jetzt 40 GW bis 2030. Ausgelöst ist dieser Zubauboom durch das sog. Osterpaket.<br /> Ausführlich legte Herr Bloier an Hand von Beispielen die Ermittlung des sog. Einspeisepunktes für Stromerzeuger, idR PV-Anlagen, dar und erläuterte die dabei auftretenden Engpässe bei der Einspeisung ins Netz. Um dem Ansturm Herr zu werden, wurde das Verfahren für die Anfrage nach Einspeisepunkten ab 1.2.2023 geändert. Wer für eine PV-Anlage eine sichersichere Planung vorweisen kann, insbesondere bei Freiflächenanlagen einen Aufstellungsbeschluss der Gemeinde für die notwendige Bauleitplanung, bekommt eine verbindliche Einspeisezusage mit reservierter Leistung. In allen anderen Fällen kann online eine schnelle aber unverbindliche Netzanschlussprüfung durchgeführt werden. Für die Zukunft ist wesentlich eine verbesserte Kommunikation zwischen Kommune und Netzbetreiber: Planungsvorstellungen der Gemeinde für Freiflächenanlagen werden in gemeinsamen Gesprächen koordiniert mit den Netzausbaumöglichkeiten von Bayernwerk; aus Sicht des Netzbetreibers sind dabei Cluster von Freiflächenanlagen, also eine räumliche Bündelung, sinnvoll. Wichtig ist auch eine: Unterstützung bei dem neuen Verfahren zur Ermittlung eines Anschlusspunktes, damit unnötige Blockaden durch dann nicht genutzte Leistungen vermieden werden.<br /> Interessant auch die Zahlen, die Franz Bloier zur Energieautarkie der Gemeinde Haiming nannte: Aus 452 erneuerbaren Energiequellen, vor allem PV-Anlagen, wurden im Jahr 2022 insgesamt 5.780.621 kWh erzeugt und der Verbrauch lag – ohne die Großverbraucher im Industriegebiet – bei 5.585.016 kWh. Damit sind wir rechnerisch bei 100%-Versorgung durch erneuerbaren Strom. Gemäß der Prognose in der flow-Netzstudie soll der Wert der Erzeugung erneuerbarer Energie auf 30 MW im Jahr 2045 steigen; dem steht gegenüber ein massiver Verbrauchsanstieg durch Mobilität und Einsatz von Wärmepumpen in den Häusern. Franz Bloier zeigte sich aber zuversichtlich, diese Anforderungen der Energiewende zu meistern.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Die <strong>PV-Anlage auf der Schulturnhalle</strong> ist mit dem Batteriespeicher am 27.06.2023 in Betrieb genommen worden. Die Anlage hat eine Leistung von 28,8 kWp und der Batteriespeicher von 11 KW. Der Batteriespeicher ist notstromfähig. Grundsätzlich versorgt die PV-Anlage auf der Schulturnhalle die Sporthalle des SV Haiming und die PV-Anlage auf der Sporthalle des SV Haiming die Schule und die Schulturnhalle. Diese Überkreuzlösung hat sich ergeben, weil lange nicht klar war, dass auf dem Schulturnhallendach auch eine PV-Anlage installiert wird. Da die Gemeinde dem Sportverein die Betriebskosten für die Sporthalle erstattet und damit auch den Strom bezahlt, fällt ein großer Teil dieser Kosten durch die Eigenerzeugung weg. Der Batteriespeicher ist so ausgelegt, dass er den nächtlichen Stromverbrauch abdeckt. Mit dieser Anlage sind auf kommunalen Dächern mittlerweile 303,7 kWp an PV-Anlage installiert, davon 146,03 kWp Anlagen, die ausschließlich im Eigentum der Gemeinde liegen.<br /> Am 11.7.2023 erhielten wir die schriftliche Mitteilung, dass vom Begleitausschuss des Interreg-Programmes Bayern-Oberösterreich in der Sitzung vom 15.6.2023 das eingereichte Projekt <strong>„Klimawandelangepasste Gemeindegestaltung“</strong> nicht genehmigt wurde. Die im Rahmen dieses Projekts vorgesehenen 10 Einzelprojekte – eines davon in der Gemeinde Haiming – wurden als kein förderwürdiger Beitrag zum spezifischen Ziel 3 des Förderprogramms eingestuft. Ohne dass konkrete Einzelheiten dazu mitgeteilt wurden, war es eine Auswahlentscheidung unter Berücksichtigung eingeschränkter Fördermittel und hoher Projektnachfrage im Bereich Resiliente Umwelt mit Ziel 3 (Proaktiver Umgang mit Klimawandel und Klimaanpassung). Die Absage betrifft die ganze Region Inn-Salzach-Euregio. Nach einem Gespräch des Bürgermeisters mit unserem Pächter und Projektpartner Johannes Hofer sind wir aber entschlossen, dieses Projekt auf gemeindlicher Fläche trotzdem zu starten, denn für die Umsetzung hätten wir sowieso keine Fördermittel erhalten, sondern nur für die wissenschaftliche Begleitung. Wir werden dazu Rat und Unterstützung von Fachleuten aus unserer Gemeinde einbinden und staatliche Fördermittel vom Amt für Landwirtschaft beantragen.<br /> Der Glasfaserausbau im Rahmen des <strong>Bayer. Gigabitverfahrens</strong> wird jetzt endlich konkret: Am 17.7.2023 erhielten wir von der Regierung von Oberbayern den Zuwendungsbescheid mit einer Fördersumme von 315.266 EUR. Damit können die beantragten Objekte in Holzhausen und Niedergottsau mit Glasfaser erschlossen werden. Es handelt sich dabei um Lücken ohne Breitbandanschluss und in Niedergottsau um das Baugebiet Wirtsfeld-Ost. Der Kooperationsvertrag mit der Telekom wurde am 23.7.2023 abgeschlossen und es wurde uns eine zügige Bauausführung zugesagt.<br /> Ein <strong>Renner im Ferienprogramm</strong> und der inoffizielle Schulschluss ist das Kinderzeltlager der KJG Niedergottsau. Vom 21. – 23.7. kamen in diesem Jahr 67 Kinder aus Haiming und 41 aus Marktl zum Sportplatz nach Niedergottsau, um dort miteinander viel Gaudi zu erleben. Bestens betreut verbrachten sie die Tage bei Spiel, Spass, nächtlichem Abenteuer und viel Hitze miteinander. Den Betreuerinnen und Betreuern ein ganz großes Dankeschön für ihren Einsatz und ihre Zeit. Die Gemeinde unterstützt das Ferienzeltlager mit einer Beteiligung von 15 EUR je Teilnehmer aus der Gemeinde.<br /> Bei der Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes Inn-Salzach am 20.7.2023 stand im Mittelpunkt die Neuwahl des Verbandsvorsitzenden. Alexander Huber, seit sechs Jahren im Amt, war für eine weitere Kandidatur bereit und wurde vom Verbandsausschuss auch zur Wiederwahl vorgeschlagen. In der Verbandsversammlung stimmten dann alle anwesenden Verbandsräte für Alexander Huber als Vorsitzenden, der damit weitere sechs Jahre dieses Amt ausübt. Zuvor hatte der Verbandsvorsitzende in seinem Bericht darauf hingewiesen, dass jetzt beide Brunnen in Alzgern regeneriert sind und damit wieder die volle Wasserleistung zur Verfügung steht. Sorgen bereiten die zahlreichen Rohrbrüche, allein in den letzten 2 Wochen gab es sieben Rohrbrüche. Das bedeutet Arbeitsaufwand, aber auch ständige Wasserverluste. Einen kleinen Hoffnungsschimmer geben die aktuellen Ergebnisse der Wasseruntersuchung vom 1.6.2023: Die PFOA-Werte in den beiden Brunnen gehen leicht zurück und liegen unter den Höchstständen von 2021. Ob das ein dauerhafter Trend ist, bleibt abzuwarten. Die Trinkwasserwerte nach der Filterung lagen alle unter den jeweiligen Bestimmungsgrenzen für PFOA bzw. PFAS.<br /> Themen der Bundespolitik sind normalerweise nicht Gegenstand des Berichts des Bürgermeisters. In Sachen <strong>kommunale Wärmeplanung</strong> gibt es aber einen Grund, kurz darauf einzugehen. Aus der aktuellen Diskussion könnte man schließen, die Gemeinden müssten jetzt sofort mit der Planung kommunaler Wärmenetze beginnen, damit Bürgerinnen und Bürger dann wissen, in welcher Weise die Regeln über das Heizen gemäß Gebäudeenergiegesetz für sie gelten. Um hier Klarheit und Nüchternheit einkehren zu lassen, einige Klarstellungen. Erstens: Das Gebäudeenergiegesetz ist noch nicht beschlossen; wer wann wie heizen darf oder kann steht nicht fest. Ebenso wenig ist das Gesetz zur kommunalen Wärmeplanung beschlossen. Es gibt dazu einen Kabinettsbeschluss, der jetzt zur Stellungnahme an Länder und Fachbehörden gegangen ist. Danach sollen alle Kommunen eine Wärmeplanung erstellen. Dabei soll es für kleinere Kommunen eine vereinfachte Planung geben, auch sollen keine neuen Daten erhoben werden und es soll auch die Möglichkeit geben, bestimmte Bereiche als Wasserstoffnetz-Gebiete auszuweisen. Das Verfahren ist noch offen und viele Details werden erst im weiteren Beratungsverfahren geklärt. Außerdem ist im Anschreiben an die Länder und die Verbände darauf hingewiesen, dass der Gesetzentwurf innerhalb der Bundesregierung noch nicht abgestimmt ist. Was das bedeuten kann, haben wir beim GEG erlebt: Erhebliche Änderungen durch Einsprüche von Ministerien, die bisher nicht beteiligt waren. Das kann insbesondere hier die Finanzierung des Gesetzes betreffen. Denn sämtliche Planungskosten aller Kommunen sollen vom Bund getragen werden. Ob das akzeptiert wird, ist offen. Also: Das Thema Wärmeplanung können wir in der Gemeinde sinnvoll und konkret erst dann diskutieren, wenn das Gesetz endgültig beschlossen ist.<br /> Der <strong>BBV-Kreisverband Altötting</strong> hat in einem Schreiben vom 11.7.2023 an Ministerpräsident Söder und die Minister Kanniber und Aiwanger auf die Problematik des Verbrauchs landwirtschaftlicher Flächen für den Bannwaldausgleich hingewiesen. Nach Waldgesetz ist bei Rodung von Bannwald die gleiche Fläche unmittelbar angrenzend an den Bannwald wieder aufzuforsten. Bei den aufgelisteten Maßnahmen für die kommenden 15 Jahre kommt der BBV zu einem Flächenbedarf von ca. 120 ha, davon ca. 40 ha für die Errichtung der Windkraftanlagen. Diese Fläche geht der Landwirtschaft in den an den Bannwald angrenzenden Gemeinden verloren. Außerdem führt der Wettlauf der einzelnen Projektträger um Ersatzflächen zu einem erheblichen Preisdruck, der sich auch auf landwirtschaftliche Flächen insgesamt in der Region preistreibend auswirkt.-Nach Ansicht des BBV ist dieses spezielle Problem im Landkreis Altötting nur dadurch zu lösen, dass entweder die Regelung für Bannwaldausgleich ausgesetzt wird oder überregionale Ausgleichsmöglichkeiten geschaffen werden. Weiter bringt er großräumige Flächenpools und ein vernetztes Flächenmanagement ins Gespräch. Hier sollten auch alle weiteren Anforderungen an ökologischen Flächenausgleich eingebunden werden. Um diese Fragen politisch zu lösen verlangt der BBV einen Runden Tisch mit allen Akteuren und Betroffenen, der von der Staatsregierung einzuberufen ist. Aus Sicht der Gemeinde Haiming ist das Problem Bannwaldausgleich sehr groß und das Verlangen des BBV nach einer tragbaren Lösung sehr berechtigt. In einem Schreiben an Ministerpräsident Söder hat sich der Bürgermeister auch für ein Lösungsgespräch am Runden Tisch ausgesprochen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Beim Projekt Rathaus Aufzug gab es ein Gespräch mit Herrn Fuchshuber. Er erarbeitet in nächster Zeit einige Lösungsvorschläge.</p>
<p class="bodytext"><strong>Investitionen in der Kläranlage Haiming</strong><br /> Auf dem Gelände der Kläranlage haben wir zwei PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 29 kWp. Diese Anlagen werden als Eigenstromverbrauchsanlagen betrieben und durch geschickte Steuerung der technischen Einrichtungen wird der dort erzeugte Strom zu fast 90% in der Kläranlage verbraucht. Trotzdem liegt der jährliche Strombezug aus dem Netz bei rund 80.000 kWh. Diesen Fremdstrombezug soweit wie möglich zu reduzieren ist das Ziel. Es wurde bereits eine Freiflächenanlage mit einer Leistung von 80 kWp angedacht; dies ist aber an dem vonm Bayernwerk vorgegebenen Einspeisepunkt gescheitert, da die Anschlussleitung Kosten von ca. 240.000 EUR verursacht hätte. Notwendig ist also Stromerzeugung durch PV-Strom und die Speicherung für den technischen Betrieb. Hier gibt es verschiedene Überlegungen und unser Kläranlagenbetreiber Horst Eger hat dem Gemeinderat ein Konzept vorgestellt, das auf die speziellen Bedürfnisse der Kläranlage hin Stromerzeugung, Speicherung und Nutzung im Betrieb optimal zusammenführt. Dazu ist eine weitere PV-Anlage mit der Leistung von 60 – 70 kWp erforderlich und ein Stromspeicher mit 20 kW Abgabeleistung. Damit wird ein zusätzlicher Verdichter betrieben, der die Belüftung des Klärbeckens gewährleistet. Die drei Belüfter werden durch eine Sauerstoffsonde gesteuert und laufen besonders dann lange, wenn durch Sonneneinstrahlung und Erwärmung der Sauerstoffgehalt sinkt. Strom wird also genau dann benötigt, wenn die Sonne scheint. Reicht der PV-Strom nicht aus, werden die drei derzeit vorhanden Verdichter wieder mit Strom aus dem Netz bezogen. Der Zubau an PV-Strom wird also ausschließlich in der Kläranlage verwendet; es handelt sich somit um eine partielle Insellösung. Die Belüftung des Klärbeckens macht ca. 2/3 des Strombedarfs an der Kläranlage aus. Mit diesem Konzept könnte also ein großer Teil des Stroms durch Eigenstrom gedeckt werden. Der Gemeinderat beauftragte Horst Eger mit der Ausarbeitung des technischen Konzepts und der Wirtschaftlichkeitsberechnung. Die Umsetzung des Projekts wurde dem KommU Haiming übertragen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erfrischungsgeld bei Landtag- und Bezirkstagswahl</strong><br /> Am 8. Oktober finden die Landtags- und Bezirkstagswahlen statt. Für die Wahllokale in den Stimmbezirken und für die Briefwahl werden wieder viele Frauen und Männer als ehrenamtliche Wahlhelfer gesucht. Für die Zeit, die dafür am Wahlsonntag aufgebrascht wird, gibt es eine kleine Entschädigung, das sog. Erfrischungsgeld. Die Höhe setzt der Gemeinderat fest. Es beträgt für die Wahlhelfer in den Wahlvorständen 40 EUR und für den Briefwahlvorstand 35 EUR. Komt noch ein Volksentscheid hinzu, erhöht sich der Betrag um 5 EUR.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 22 Jun 2023 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 22.06.2023</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-22062023/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=d9092e573ced8eb0028814ee707d1014</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Bei einer <strong>Anliegerversammlung</strong> am 5.6.2023 wurden die Eigentümer der Häuser und Grundstücke an der nördlichen Stichstraße in Unterviehhausen informiert über die Planung zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Unterviehhausen und befragt, ob in diesem Zug auch die bisherige Kiesstraße ausgebaut werden soll. Wesentliches Kriterium dafür sind die Kosten, die von den Anliegern zu tragen wären, da es sich um eine Ersterschließung handelt. Auf Grund einer vorläufigen Kostenschätzung würden die umzulegenden Kosten ca. 160.000 EUR betragen, was bei einzelnen Grundstückseigentümern zu Erschließungsbeiträgen von 71.000 EUR, 48.000 EUR oder 14.500 EUR führen würde. Vor diesem Hintergrund waren sich die Eigentümer einig, dass die Herstellung einer Erschließungsstraße bei dieser Kostenbelastung nicht sinnvoll ist.<br /> Bei der <strong>Jahresversammlung des HaimAT</strong> gab es einen positiven Rückblick auf das Jahr 2022: Der Mitgliederstand blieb mit 14 stabil, der Seniorenexpress wird weiterhin gut angenommen und durch das zeitweise verfügbare zweite Fahrzeug hat sich die gefahrene Kilometerleistung auf 14.993 km fast verdoppelt. Der Anteil der Fahrten der Gemeinde liegt wie auch im Vorjahr bei ca. 58%. Auch der Finanzbericht ist positiv: Der Dacia Dokker ist jetzt abgeschrieben und das Jahr 2022 schloss mit einem leichten Defizit von 476 EUR; ohne Abschreibung ergäbe sich ein Plus von 1.314 EUR. Was im Jahr 2022 nicht gelungen ist im Bereich des Wohnbaugebietes Am Zehentweg das Interesse an einem Carsharing-Fahrzeug in aktive Teilnahme und Nutzung zu wandeln. Damit konnte der Plan für ein zweites Fahrzeug mit Standort im Wohnbaugebiet nicht umgesetzt werden. Bei der Versammlung gab es auch Neuwahlen: Dagmar Schwaier, Josef Pittner und Peter Krieger wurden einstimmig für weitere 2 Jahre im Amt des Vereinsvorstandes bestätigt. Für 2023 ist geplant, den Daccia Dokker durch ein neues Fahrzeug zu ersetzen; damit soll das gute Preisniveau am Gebrauchtwagenmarkt genutzt werden.<br /> Am 23.5.2023 hat die Bayer. Staatsforsten mit <strong>QAir Deutschland</strong> den Standortsicherungsvertrag zur Errichtung von bis zu 40 <strong>Windkraftanlagen im Gebiet des Staatsforstes</strong> im Landkreis Altötting abgeschlossen. Bei einem Treffen im Landratsamt am 11.6.2023 informierten die Verantwortlichen von QAir über den aktuellen Stand des Projektes. Im Bewerbungskonzept sind bis zu 40 Windkraftanlagen im Bereich der Gemeinden Altötting, Neuötting, Burgkirchen, Mehring, Marktl, Haiming und Burghausen geplant. Das derzeitige Konzept sieht Vestas-Windkraftanlagen vom Typ V 172 – 7.2 MW: Nabenhöhe 199 Meter, Rotordurchmesser 172 Meter, Gesamthöhe 285 Meter. Bei der technischen Ausstattung dieser WKA neuesten Typs ist die Windmenge lt. Windatlas für einen wirtschaftlichen Betrieb ausreichend. Die Windmessungen in den nächsten 12 Monaten entscheiden somit nicht über das Ob, sondern dienen zur Feinplanung der Standorte. Die Standorte<strong> </strong>sind waldschonend konzipiert: Vorrangig auf Freiflächen oder Kalamitätsflächen und entlang der bestehenden Forstwege. Nach jetziger Planung benötigt eine WKA 7.700 m² Fläche dauerhaft und 1.400 m² temporär. Die erzeugte Leistung der 40 WKA liegt bei 550 Mio kWh pro Jahr = Verbrauch von 150.000 durchschnittlichen Haushalten = 400.000 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr. Der derzeit geschätzte Gesamtinvest beträgt 400 Mio EUR. QAir wird die Anlagen planen, betreiben, den Strom vermarkten und nach 30 Jahren die Anlagen rückbauen oder erneuern. Die gesamte Projektentwicklungsphase (Windmessungen, naturschutzfachliche Untersuchungen, technische Vorplanung) bis zum Abschluss des Pachtvertrages und Einleitung des Genehmigungsverfahrens erfolgt auf eigenes Risiko der QAir Deutschland und wird aus Eigenmitteln finanziert. Eine direkte oder indirekte Bürgerbeteiligung<strong> </strong>ist bis zu einer Quote von 49% denkbar; die Rechtsform der Betreibergesellschaft wird eine QAir-Tochter KG sein. Konkrete Beteiligungsformen werden in Gesprächen mit den Kommunen nach deren Vorstellungen entwickelt; dies erfolgt dann, wenn nach den vorbereitenden Untersuchungen die Phase der Genehmigung erreicht wird (Wechsel vom Standortsicherungsvertrag zum Pachtvertrag mit Staatsforsten). Nach dem vorläufigen Zeitplan werden 2023 und 2024 die Windmessungen und die umfangreichen naturschutzfachlichen Untersuchungen stattfinden und im Frühjahr 2025 soll das Genehmigungsverfahren starten. Die Errichtung der WKA ist für 2027 geplant.<br /> Zum 1.6.2023 ist das neue <strong>Landesentwicklungsprogramm</strong> in Kraft getreten. Es ist die erste umfassende Fortschreibung seit 2013 und benennt auf 133 Seiten grundlegende Ziele und Maßnahmen für alle Lebensbereiche, so z.B. Wirtschaft, Verkehr, Wohnen, Siedlungswesen, Landwirtschaft, Energie, Klimaschutz, Bildung und Gesundheitsvorsorge. Eine noch kurz vor der abschließenden Beschlussfassung im Landtag eingebrachte Aufweichung des Gewässerschutzes wurde nicht aufgenommen und für das mehrfach postulierte Ziel des Flächensparens gibt es keine starren Vorgaben, z.B. eine Begrenzung auf 5 ha pro Tag. Für die Entwicklung unserer Gemeinde von besonderer Bedeutung sind die Regelungen zur Entwicklung von Siedlungs- und Gewerbegebieten. Denn aus den jetzt getroffenen Grundaussagen werden dann in der Fortschreibung des Regionalplanes konkretere Vorgaben. Bei strenger Auslegung und Umsetzung der jetzigen Festlegungen sehe ich die Entwicklung unserer Gemeinde im Baubereich sehr eingeschränkt. Im Abschnitt Raumstruktur (2) werden die zentralen Orte definiert; ein Grundzentrum soll ein umfassendes Angebot an zentralörtlichen Einrichtungen der Grundversorgung für die Einwohner ihres Nahbereichs vorhalten und dabei die zentralörtliche Versorgung für mindestens eine weitere Gemeinde vorhalten. Die Festlegung der Grundzentren erfolgt im Regionalplan. Wichtig ist die Vorrangstellung der zentralen Orte: „Bei der Sicherung, der Bereitstellung und dem Ausbau zentralörtlicher Einrichtungen ist Zentralen Orten der jeweiligen Stufe in der Regel der Vorzug einzuräumen.“ (2.1.4) Das Streben nach Konzentration wird auch deutlich aus der Begründung zu Zif. 2.1.5: „<em>Im Sinne einer nachhaltigen Raumentwicklung ist es erforderlich, dass die zentralörtlichen Einrichtungen, vor allem der Grundversorgung, gebündelt im Siedlungs- und Versorgungskern der Zentralen Orte angeboten werden.“ </em>Zur Siedlungsentwicklung ist als Grundsatz formuliert: <em>„Die Ausweisung von Bauflächen soll an einer nachhaltigen und bedarfsorientierten Siedlungsentwicklung unter besonderer Berücksichtigung des demographischen Wan-dels und seiner Folgen, den Mobilitätsanforderungen, der Schonung der natürlichen Ressourcen und der Stärkung der zusammenhängenden Landschaftsräume aus-gerichtet werden.“</em> (Zif. 3.1.1) Weiter heißt es: <em>„In den Siedlungsgebieten sind die vorhandenen Potenziale der Innenentwicklung vorrangig zu nutzen. Ausnahmen sind zulässig, wenn Potenziale der Innenentwicklung begründet nicht zur Verfügung stehen.“</em> (Zif. 3.2) Auch diese Anforderung wird damit begründet, dass dadurch Infrastruktur besser genutzt werden kann und insbesondere aus Gründen der Reduzierung des Verkehrs so die Nähe zu Einrichtungen des ÖPNV erreicht werden kann. Von großer Bedeutung für die künftige Siedlungsentwicklung ist Gebot der Vermeidung von Zersiedelung („<em>Eine Zersiedelung der Landschaft ist insbesondere gekennzeichnet durch Streubebauung. Diese unerwünschte Entwicklung schränkt die Funktionsfähigkeit der Freiräume ein und bildet Ansatzpunkte für eine weitere Besiedelung im Außenbereich.“</em>)<em> </em>&nbsp;und das Anbindegebot (Zif. 3.3). Dieses Anbindegebot - <em>„Neue Siedlungsflächen sind möglichst in Anbindung an geeignete Siedlungseinheiten auszuweisen“</em> – gilt auch für Gewerbegebiete. Damit wird der Konflikt zwischen sensibler Wohnbebauung und störender Gewerbeansiedlung wiederum nicht aufgelöst. Die Konkretisierung dieser Ziel- und Grundaussagen erfolgt dann in der Fortschreibung des Regionalplanes – dazu gab es ja bereits einen ersten Entwurf, der heftige Kritik nach sich zog. Es muss deswegen aufmerksam verfolgt werden, wie jetzt dann die Neufassung der Fortschreibung ausfällt.<br /> Zum <strong>Thema Kindergarten</strong>: Mit Schreiben vom 13.6.2023 haben wir der zuständigen Fachabteilung bei der Regierung von Oberbayern die gesamten maßgeblichen Finanzdaten der Gemeinde übermittelt um abzufragen, in welcher Höhe wir derzeit einen Zuschuss für einen Kindergartenneubau erhalten würden. Sobald eine Rückantwort vorliegt, kann auf der Grundlage aller Daten und Fakten eine Grundsatzentscheidung getroffen werden.<br /> Am 15.6.2023 gab es ein Planungs- und Abstimmungsgespräch mit den jetzt sechs Mittagsbetreuerinnen für das Angebot der verlängerten <strong>Mittagsbetreuung im kommenden Schuljahr</strong>. Dabei wurde auch das von der Schulleitung erarbeitete pädagogische Konzept für die Mittagsbetreuung besprochen sowie die Organisation des Mittagessens. Eine weitere Fachkraft für die Mittagsbetreuung kann die Aufgabe leider nicht übernehmen, deswegen ist die Abdeckung der Stunden von Montag bis Freitag nicht ganz einfach. Da für die verlängerte Mittagsbetreuung am Freitag nur zwei Anmeldungen vorlagen, kann aus ökonomischen und personellen Gründen am Freitag die Mittagsbetreuung nur bis 14.00 Uhr angeboten werden. Sollte sich im Verlauf des Schuljahres herausstellen, dass wegen der Zahl der Kinder oder wegen der Qualität des Angebotes weitere Mitarbeiterstunden notwendig sind, werden wir die Stelle erneut ausschreiben. Für die Mittagsbetreuung sind jetzt 38 Kinder und für die verlängerte Mittagsbetreuung 10 Kinder angemeldet.<br /> Mit Bescheid vom 15.6.2023 wurde uns die <strong>Straßenausbaupauschale für 2023</strong> zugewiesen. Sie beträgt 50.327 EUR. Die Berechnung erfolgt jetzt nur noch nach der Siedlungsfläche und da ist der prozentuale Anteil der Gemeinde leicht auf 0,043777% gesunken. Der zugewiesene Betrag ist auch leicht gesunken, da die Verteilungsmasse von insgesamt 115 Mio EUR geringer war als im Vorjahr.<br /> Im Bauausschuss wurde die darüber beraten, ob es sinnvoll ist, für die Gemeinde Haiming eine <strong>Baumschutzverordnung </strong>zu erlassen. Ursache dafür, sich mit dem Thema zu befassen, war eine entsprechende Anregung in der Bürgerversammlung. Tatsächlich kommt es immer wieder vor, dass Bäume gefällt werden und dabei auch solche Bäume aus dem Ortsbild verschwinden, die prägend oder wertvoll sind. Rechtsgrundlage für eine Baumschutzverordnung ist § 29 Abs.1 Satz 2 Bundesnaturschutzgesetz iVm Art. 51 Abs.1 Nr. 5a Bayer. Naturschutzgesetz: Danach können Gemeinden zum Schutz von Bäumen und Sträuchern innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile eine Baumschutzverordnungen erlassen. Ziel ist es, solche Bäume zu schützen, die für eine Durchgrünung des bebauten Ortsbereiches wichtig sind und positive Wirkungen für das Ortsbild und das Wohnklima haben und einen Beitrag leisten zur Minderung des Lärms und zur Reinhaltung der Luft. Wesentlicher Inhalt einer Baumschutzverordnung ist die genaue Definition des örtlichen Geltungsbereiches (durch Kartenausschnitte) und Festlegung der Größe geschützter Bäume und Sträucher. Dies erfolgt meist durch Angabe von Höhe und Stammumfang, z.B. 1 Meter hoch und 80 cm Stammumfang. In der Baumschutzverordnung werden auch festgelegt die Pflicht zur Ersatzpflanzung und die Regelungen für Antragstellung, Genehmigung und Befreiungen. Weiter sind zu regeln die Maßnahmen zur Beseitigung unmittelbarer Gefahren und die Pflicht zu Ausgleichszahlungen, wenn Ersatzpflanzung nicht möglich ist. Damit erfordert eine Baumschutzverordnung einen nicht unerheblichen Verwaltungsaufwand bei Kontrolle, Antragsprüfung, Genehmigung und Konsequenzen bei Nichtbeachtung. Der Bauausschuss hat sich deswegen einhellig gegen den Erlass einer Baumschutzverordnung für den Bereich der Gemeinde Haiming ausgesprochen.<br /> Vom Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wurde jetzt der <strong>Zwischenbericht zur Human-Biomonitoring-Folgeuntersuchung</strong> zur Belastung der Bevölkerung im Landkreis Altötting mit PFOA veröffentlicht. Nach den Erstuntersuchungen im Jahr 2018 wurde im Jahr 2022 ein großer Teil der damals untersuchten Frauen und Männer erneut auf PFOA-Gehalt im Blut untersucht. Im Wesentlichen hat sich dabei bestätigt, dass nach einer Halbwertzeit von vier Jahren im Durchschnitt ein Rückgang des PFOA-Gehalts um rund 50% eintritt. Das Landesamt bewertet das damit, dass die ergriffenen Maßnahmen zur Sanierung der Trinkwasserversorgung wirksam waren. Der prozentuale Rückgang bei den aus dem Bereich des Wasserzweckverbandes Inn-Salzach untersuchten Personen liegt mit 41,6% im Durchschnitt unter den Werten aus anderen Orten, wobei aber der Median-Wert von 8,88 μg/l erneut der niedrigste ist. Das Landesamt gibt als Erklärung dafür an: „Zu berücksichtigen ist dabei, dass bereits bei dem HBM im Jahr 2018 der Median für PFOA im Versorgungsgebiet der Inn-Salzach-Gruppe deutlich niedriger war als in den meisten anderen Versorgungsgebieten, so dass der bei der Untersuchung im Jahr 2022 erhaltene Median für PFOA weiterhin unter dem Durchschnitt aller Ver­sorgungsgebiete liegt. Zu der etwas geringeren Reduktion des Medians für PFOA im Versorgungsgebiet der Inn-Salzach-Gruppe könnte beigetragen haben, dass auch nach dem ersten HBM im Jahr 2018 im Trinkwasser des Zweckverbands Inn-Salzach zum Teil noch niedrige Gehalte von PFOA nachweisbar waren. Diese lagen jeweils weit unter den entsprechenden fachlichen Vorgaben. So wurde seit April 2020 ein Gehalt von 0,01 μg/l, d. h. ein Zehntel des derzeit noch gültigen Trinkwasserleitwertes des Umweltbundesamtes für PFOA, nicht mehr überschritten. Damit wurde auch jeweils bereits der Grenzwert für die Summe der vier EFSA­PFAS (PFAS-4: PFOA, PFOS, PFNA, PFHxS) von 0,02 μg/l eingehalten, der mit der Verabschiedung der neuen Trinkwasserverordnung erst Mitte 2023 eingeführt und ab 12. Januar 2028 Gültigkeit erlangen werden wird.“ Der Bericht wird auf der Homepage veröffentlicht und ist den Gemeinderäten bereits zugegangen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Projektabschluss „Neue Zufahrt Au 7 und 9“: Für das Projekt waren 100.000 € im Haushalt 2022 bereitgestellt. Die Schlussrechnung belief sich auf 85.442,19 € zuzüglich 7.069,39 € Planungskosten. Vier Anlieger leisten einen Eigenbeitrag zu der Baumaßnahme.<br /> Das Projekt „Daxenthal 15 bis 34 Deckenbau“ wurde ebenfalls abgeschlossen. Die Kostenschätzung belief sich auf 300.000 € und wurde im Haushalt 2021 eingeplant. Die Schlussrechnung betrug 157.689,20 €. Die wesentliche Unterschreitung begründet sich damit, dass die Ortsdurchfahrt Daxenthal zwar finanziell eingeplant war (131.700 €), aber nicht ausgeführt wurde, weil die Entwässerungssituation erst noch geprüft werden muss. Ohne diesen Maßnahmenteil lag die Kostenschätzung von 168.300 € knapp am Schlussrechnungsergebnis.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bebauungsplan Haiming-West II</strong><br /> Westlich angrenzend an den Zehentweg und im Anschluss an das Neubaugebiet hat die Gemeinde eine Fläche von 3.200 m² erworben um darauf in Zusammenarbeit mit der Kreiswohnbau Altötting ein Gebäude mit Mietwohnungen unterschiedlicher Größe zu errichten. Die baurechtliche Voraussetzung dafür ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes. Bereits in der Sitzung vom 12.12.2019 wurde der Aufstellungsbeschluss im beschleunigten Verfahren gem. § 13b BauGB gefasst, jetzt hatte sich der Gemeinderat mit den einzelnen Festsetzungen für diese Baufläche zu befassen. Die zeitliche Verzögerung liegt darin begründet, dass zunächst die Entwurfsplanung für das Gebäude erstellt wurde und darauf bezogen die Festsetzungen des Bebauungsplanes erfolgen. Die Regelungen sind aber dennoch so offen getroffen, dass auch andere Bebauungsmöglichkeiten eröffnet werden. In dem allgemeinen Wohngebiet sind Einzelhäuser mit mindestens 6, aber max. 15 Wohneinheiten vorgesehen und die Grundflächenzahl ist auf 0,4 begrenzt. Zur Anpassung an die angrenzende Bebauung ist die zulässige Wandhöhe auf 6,20 Meter begrenzt und die Firsthöhe darf 7,50 Meter nicht überschreiten. Bei den Dachformen sind Satteldach, Walmdach und versetztes Pultdach möglich. Weiter gibt es Festsetzungen zur Grünordnung, insbesondere zur Eingrünung Richtung Osten und einer ökologischen Gestaltung der Freiflächen und zu den Zaunarten (keine blickdichten Zäune, Maschendrahtzäune nicht an den Straßenseiten) und zur Zaunhöhe (1,20 Meter). Pro Wohneinheit sind 2 Stellplätze erforderlich. Der Gemeinderat fasste den Billigungs- und Auslegungsbeschluss einstimmig und beauftragte die Verwaltung, im Rahmen der Auslegung die Beteiligung der Bürger und der Träger öffentlicher Belange durchzuführen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Interkommunale Zusammenarbeit Gigabitverfahren</strong><br /> Eine bisher einmalige Entscheidung im Zusammenhang mit Glasfaserförderverfahren hatte der Gemeinderat zu treffen: Die Übertragung von Fördermitteln auf eine andere Kommune. Im derzeit laufenden Bayerischen Gigabitprogramm, das wir in interkommunaler Zusammenarbeit mit Marktl und Stammham nutzen, sind unsere möglichen Fördermittel nicht ausgeschöpft. Denn die Wirtschaftlichkeitslücke bei den 33 Anschlüssen in unserem Gemeindegebiet ist mit 355.850 EUR so gering, dass der Gemeindeanteil von 10%, das sind ca. 35.000 EUR, auf jeden Fall zu tragen ist. Deswegen spielt die Zusatzförderung von 1.000 EUR je Anschluss bei interkommunaler Zusammenarbeit keine Rolle. In Stammham ist die Situation aber umgekehrt: hier ist der Gemeindeanteil erheblich gestiegen, da eine Reihe von Anschlüssen nicht als weiße Flecken, sondern nur als graue Flecken anerkannt wurden und deswegen die staatliche Förderung erheblich geringer ausfällt. Die Breitbandberatung Bayern hat deswegen in Gesprächen mit der Regierung erreicht, dass die freien Fördermittel der Gemeinde Haiming auf die Gemeinde Stammham übertragen werden können und sich dadurch deren Gemeindeanteil verringert. In der Summe sind das 33.000 EUR. Für Haiming hat das keine negativen Auswirkungen, Stammham hilft es. Der Gemeinderat stimmte diesem Verfahren zu.</p>
<p class="bodytext"><strong>Carsharing – Ersatzfahrzeug</strong><br /> Von Beginn an nutzt der Haiminger-Autoteiler eV den Daccia Dokker als Carsharing-Fahrzeug. Es wird eingesetzt für die gebuchten Fahrten der privaten Mitglieder des Vereins und der Gemeinde und für die Fahrten als Seniorenexpress. Das Fahrzeug ist buchhalterisch abgeschrieben und würde derzeit auf dem Gebrauchtwagenmarkt einen guten Preis erzielen. deswegen hat die Mitgliederversammlung beschlossen, als Ersatzfahrzeug einen Daccia Jogger als Neufahrzeug anzuschaffen. Der Kaufpreis liegt bei rund 20.000 EUR und kann nicht in vollem Umfang aus den liquiden Mitteln des Vereins finanziert werden. Deswegen wurde an die Gemeinde Haiming der Antrag auf Finanzierungshilfe gestellt: 7.000 EUR als zinsloser Vorschuss würden die Anschaffung des viertürigen Fahrzeuges mit großem Kofferraum ermöglichen. Die Rückzahlung würde unter Anrechnung der Stundenentgelte für die Fahrzeugnutzung erfolgen. Der Gemeinderat hat dem Antrag auf zinslosen Vorschuss stattgegeben.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 10:50:14 +0000</pubDate>
						<title>Stellenauschreibung Hausmeister Unterer Wirt</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/stellenauschreibung-hausmeister-unterer-wirt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=a1efb8e136cef615b4d4f703d571c821</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/Stellenausschreibung_Niedergerner.pdf">Stellenauschreibung Hausmeister Unterer Wirt</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/2023_Datenschutzhinweise_Bewerbungsverfahren.pdf">Datenschutzhinweis</a></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-214</guid>
						<pubDate>Thu, 25 May 2023 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 25.05.2023</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-25052023/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=b7b78f77c6289c8680e6010dffc0a272</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Am 9.5.2023 führten wir mit zwei Ansprechpartner vom <strong>Bayernwerk</strong> ein Gespräch über die Zukunft der Strominfrastruktur, die künftigen technischen Entwicklungen und wesentliche Investitionsentscheidungen im Bereich Mittel- und Hochspannungsebene. Details dazu brauchen jetzt nicht berichtet werden, weil zur Gemeinderatssitzung im Juli kommen die Fachleute vom Bayernwerk und stellen diese Entwicklungen dar. Die Sitzung beginnt deswegen bereits um 18.00 Uhr. Eine interessante Zahl aus dem Gespräch kann ich aber dennoch berichten: Im Jahr 2021 haben die privaten Verbraucher im Gemeindegebiet 5.585.016 kWh Strom verbraucht, die Großkunden zusätzlich 2.687.109 kWh. Erzeugt wurden im gleichen Zeitraum in Haiming 5.780.621 kWh – der Privatbereich ist somit rechnerisch autark.<br /> Am 11.5.2023 legte der <strong>Dienststellenleiter der PI Burghausen</strong>, EPHK Peter Spiegelsberger, den Sicherheitsbericht für 2022 vor. Im Gemeindebereich ist die Zahl der Straftaten mit 29 im Vergleich zu 2021 gleich geblieben und aus Sicht des Dienststellenleiters zählt die Gemeinde Haiming zu den sichersten Orten im Landkreis. Die sog. Häufigkeitszahl (Anzahl Straftaten pro 1.000 Einwohner) liegt mit 11,5 im unteren Bereich. Von den 29 angezeigten Delikten konnten 17 geklärt werden; diese Aufklärungsquote von 58,6% liegt unter dem Durchschnitt der PI Burghausen (69,6%). Am häufigsten sind Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (5), Diebstähle (5), Betrug (5), Körperverletzung (3) und Sachbeschädigung (3). Im Bereich Betäubungsmittelgesetz gab es keine Straftat. Im Bereich Jugendliche und Heranwachsende gibt es keine besonderen Auffälligkeiten. Insgesamt verzeichnet die PI Burghausen einen Anstieg der Straftaten, insbesondere bei der Gewaltkriminalität und den Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Zu beklagen ist eine personelle Unterbesetzung der PI bei gleichzeitig steigenden Aufgaben und Anforderungen.<br /> Neuwahlen beim <strong>Frauen- und Mütterverein Niedergottsau</strong>: Anita Webersberger wurde für drei Jahre im Amt bestätigt, neu in die Vorstandschaft wurden gewählt Katharina Breitenberger, Diemut Möller und Regina Steiner. Nach langjähriger Tätigkeit sind Eva Maierhofer und Rosi Neubauer aus dem Kreis der Verantwortlichen ausgeschieden.<br /> Am 13.5.2023 besuchten rd. 50 Frauen und Männer aus Haiming, Mehring und Marktl den <strong>Windpark in der Gemeinde Munderfing</strong> im Bezirk Braunau. Veranstaltet wurde die Fahrt von den CSU-Ortsverbänden der drei Orte. 2014 wurden in der Gemeinde Munderfing 5 Windkraftanlagen mit einer Leistung vom je 3 MW, einige Jahre später eine weitere Windkraftanlage mit einer Leistung von 3,5 MW errichtet. Die Windräder sind 196 Meter hoch und befinden sich im angrenzenden großen Gebiet der Bundesforsten. Die Gemeinde ist über eine GmbH zu 75% an den Windkraftanlagen beteiligt, die Planungs- und Betreiberfirma EWS und ein Stromunternehmen halten 25%. Durch die Erklärungen des Munderfinger Bürgermeisters Martin Voggenberger und die Besichtigung des Windparks konnten sich die Besucher ein Bild vom Flächenverbrauch, der optischen Wirkung im Wald, der Geräusche durch die Rotoren und der Wegeerschließung machen. Dadurch wurden auch die Argumente der Aktion Gegenwind bei einer Veranstaltung vom Vorabend im Sportheim deutlich widerlegt. Die freie Fläche um die Windräder betrug höchsten 3.000 m², das Drehen der Rotoren war in Form eines Rauschens zu hören und die Waldwege, auf denen alles zu den Standorten gebracht wurde, sind weniger ausgebaut oder breit, als unsere Forststraßen im Staatsforst. Im Gespräch mit einem Revierjäger wurde auch deutlich, dass der Vogelschlag nicht sehr hoch ist und irgendwelche anderen Auswirkungen auf die Tierwelt nicht festzustellen sind. Auch von einer klimatischen Veränderung ist nichts zu spüren. Auch der Erholungswert des Forstes ist nicht geschmälert, im Gegenteil: Es gibt eine Windpark-Wanderrunde und bei einem Windrad einen vielbesuchten Rastplatz, an dem jährlich von der Gemeinde der Jahresbaum mit den Namen alle Neugeborenen gepflanzt wird. Der Windpark ist mittlerweile unumstritten und die Gemeinde hat über ihre Beteiligung erhebliche Vorteile. Das Land Oberösterreich, das ursprünglich der Errichtung der Windräder skeptisch gegenüberstand, will jetzt weitere Windkraftanlagen errichten. Der Munderfinger Bürgermeister hat uns ermutigt, das Projekt Windpark im Staatsforst zu verwirklichen.<br /> Bei der <strong>Bürgerversammlung am 4.5.2023</strong> gab es eine Reihe von Wortmeldungen, die zum größten Teil bereits in der Versammlung beantwortet wurden. Eine Dokumentation der Wortmeldungen wird in der nächsten Niedergerner veröffentlicht. Auf einige Fragen oder Anregungen möchte ich noch kurz eingehen: Der Vorschlag, am Ortseingang beim Lagerhaus Bruckner eine Verkehrsinsel zu bauen, wurde schon vor Jahren geprüft und aus verschiedenen Gründen vom zuständigen Landratsamt verworfen. Einer der Gründe war, dass dadurch die Ein- und Ausfahrt von größeren LKWs ins Lagerhaus Bruckner stark behindert würde. Zu dem Themenkomplex Trinkwasser, neuer Brunnen, PFOA und Monodeponie will ich nochmals betonen, dass in allen drei Verhandlungen geführt werden bzw. Voruntersuchungen stattfinden und Gemeinderat und Öffentlichkeit unterrichtet werden, wenn Fakten feststehen. Die Anregung einer Baumschutzverordnung wird der Bauausschuss in einer seiner nächsten Sitzungen behandeln. Zur Anregung Beteiligungsmöglichkeit an Windkraftanlagen wird eine öffentliche Information erfolgen, wenn der Standortsicherungsvertrag abgeschlossen ist, also ein möglicher künftiger Betreiber feststeht und damit auch die Formen einer Beteiligung verhandelt werden können.<br /> Wegen der immer wieder auftretenden Schwierigkeiten bei der <strong>Abholung des Gelben Sackes</strong> hatte das Landratsamt zu einem Krisengespräch mit den Verantwortlichen der Entsorgerfirma eingeladen. Bürgermeister oder Vertreter waren bei dem Gespräch am 17. Mai anwesend und schilderten in einer ersten Runde anschaulich die seit Übernahme der Entsorgung durch die Firma Remondis auftretenden Probleme. So hat es in einer Gemeinde 7 Monate gedauert, bis bei der Umstellung von Gelber Sack auf Gelbe Tonne alle Haushalte eine Tonne bekommen hatten. Dazwischen herrschte oft Chaos: Es gab keine Gelben Säcke mehr oder sie wurden bei der Tonnenleerung nicht mitgenommen. Überraschend für die Bürgermeister war, dass die anwesenden Geschäftsführer vom Umfang der dargestellten Missstände „überrascht“ waren – nach ihren Worten waren ihnen so weitreichende Defizite nicht bekannt. Zum Ende der einstündigen Aussprache versprachen sie alle Anstrengung zu unternehmen, um flächendeckend im Landkreis die Abholung der Gelben Säcke besser und zuverlässig zu organisieren. Und eine weitere Überraschung gab es bei dem Gespräch: Ab 1.8. ist Remondis auch zuständig für die Abholung der Grauen Tonne und für die Einsammlung des Sperrmülls zuständig. Trotz Kenntnis von der „Zuverlässigkeit“ dieser Firma hat der Landkreis an das Unternehmen aus Chieming den Auftrag vergeben. Dann hoffen wir, dass es bei der grauen Tonne besser läuft als beim Gelben Sack.<br /> Die <strong>Aktion Gegenwind</strong> hat der Gemeinde die jetzt wohl endgültige Fassung einer Unterschriftenliste für die Einleitung eines Bürgerbegehrens übermittelt. Die Fragestellung lautet: „Sind Sie dafür, dass die Gemeinde ihr gemeindliches Einvernehmen zur Baumaßnahme der Errichtung von Windkraftanlagen auf dem Gemeindegebiet im Haiminger verweigert und alle rechtlich zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreift, um die Errichtung von Windkraftanlagen im Gemeindegebiet zu verhindern?“ Das Bürgerbegehren ist dann erfolgreich, wenn 10% der Wahlberechtigten unterschreiben – derzeit beträgt die Zahl der Wahlberechtigten 2.071. Bei Einreichung der ausgefüllten Unterschriftenlisten wird die formale und inhaltliche Zulässigkeit geprüft und der Gemeinderat entscheidet dann über die Zulässigkeit eines Bürgerentscheids zu dieser Frage. Derzeit geht die Initiative von drei Männern aus Kastl und Altötting aus – diese sind auf der Unterschriftenliste als Vertreter benannt.<br /> Am Morgen des 24.5.2023 wurden wir durch einen Artikel in der PNP über eine <strong>Retentionspotentialstudie am Inn</strong>, die im Jahr 2015 in Auftrag gegeben wurde, überrascht. Denn es wurde eine Karte veröffentlich, wonach am Zusammenfluss von Inn und Salzach im Bereich der Gemeinde Haiming ein Flutpolder als machbar angesehen wird. Zunächst ist ärgerlich, dass bis zu dieser Veröffentlichung dieser ganze Vorgang nicht bekannt war. Weiter ist ärgerlich, dass die Presse offensichtlich vorab informiert wurde – bei der Gemeinde ist das Mail aus dem Umweltministerium am 23.5.2023 um 18.32 Uhr eingetroffen. der Bürgermeister hat am Morgen des 24.5. an den Ltd. Baudirektor Christian Leeb ein Mail mit ua folgendem Inhalt geschrieben: <em>„Die Studie selbst ist mir noch nicht zugänglich. Ich habe morgen Abend Gemeinderatssitzung und erwarte dort einige Fragen zum dem roten Punkt auf der veröffentlichten Karte, der für Haiming einen Flutpolder markiert. Flutpolder verstehe ich als ein Gebiet, das zur Entlastung eines Fluss-Hochwassers gezielt geflutet wird. Dann aber stellt sich die Frage: Werden damit unsere gesamten Sportanlagen, das Sportheim mit Gaststätte, eine Reihe von Wohngebäuden und unsere Kläranlage geflutet? Und am tiefsten Punkt ist ein Pumpwerk, das das Wasser sämtlicher Bäche unserer Gemeinde über den Hochwasserdamm in den Inn pumpt – was ist dann damit? Ich bitte Sie um eine schnelle Rückantwort zu diesen Fragen, damit ich morgen Abend in der Gemeinderatssitzung auskunftsfähig bin.“</em><br /> Aus der im Internet veröffentlichten Studie kann entnommen werden, dass der Flutpolder im Bereich Haiming eine Größe von 251 ha hätte, Rückhalt für 10,5 Mio m³ Wasser schaffen würde, sowohl vom Inn wie auch der Salzach geflutet werden könnte und mit Note 1 bewertet wird.<br /> Kurz vor der Sitzung ging folgende Antwort von Regierungsdirektor Dr. Rieger aus dem Ministerium ein: <em>Vorab weisen wir noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei der Innstudie um eine Potentialstudie und nicht um eine konkrete Planung im eigentlichen Sinne handelt. Ziel der Potentialstudie war es zu untersuchen, welche Maßnahmen zur Hochwasserrückhaltung grundsätzlich denkbar sind und welche Wirkung diese Maß-nahmen theoretisch haben werden. Sollten die weiteren Untersuchungen ergeben, dass die in der Potentialstudie herausgearbeiteten Standorte geeignet sind, würde eine weitere, vertiefte Ausplanung an dem jeweiligen Standort erfolgen. Im Zuge der weiteren Ausplanung würden dann auch die Raumwiderstände an den Standorten detaillierter untersucht werden.</em><br /> Die <strong>Kirchenstiftung St. Stephanus</strong> <strong>Haiming</strong> plant die Fortführung der Sanierung der Friedhofsmauer in Haiming. Das Vorhaben ist grundsätzlich in zwei Bereiche aufgeteilt: Einfriedung der Kirche und Mauerbestandteil des Friedhofs. Unter Einfriedung der Kirche versteht man die Mauer im Westteil Richtung Schule und einen noch nicht sanierten Mauerteil gegenüber dem Rathaus. In der Sitzung vom 15.09.2022 hat der Gemeinderat die Sanierungsmaßnahmen grundsätzlich diskutiert und den Zuschuss für den Teilbereich Nord beschlossen. Der Mauerteil Nord ist mittlerweile saniert und abgerechnet. Zunächst war die Gesamtmaßnahme beantragt (die Mittel wurden daher für die Gesamtmaßnahme eingeplant). Für den Teil West und Ost wurde aber der Antrag vorläufig zurückgezogen, weil die Abstimmung mit dem Denkmalamt noch nicht erfolgt war. Die Sanierung dieser Teile wurde mittlerweile mit dem Denkmalamt abgestimmt. Das dazu erstellte Angebot beläuft sich auf 43.500,58 €. Die Kirchenstiftung bittet um einen 50-prozentigen Zuschuss analog zur Sanierung Nord. Der Antrag ist erst nach der Sitzungsladung eingegangen. Da heute nicht alle Mitglieder anwesend sind, kann der Tagesordnungspunkt nicht wirksam aufgenommen werden. Gleichwohl ist eine Entscheidung und Zusicherung drängend, weil die Kirchenstiftung im Finanzierungsplan für das Bistum Passau eine Aussage treffen muss. Der 1. Bürgermeister wird daher im Wege des Eilgeschäfts den Zuschuss zusagen. Die Mittel stehen seit 2022 als Haushaltsausgabereste vollständig zur Finanzierung bereit</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Für die Fahnbacher Straße und den Birkenweg hat eine Besichtigung stattgefunden. Es wurden Restarbeiten und Mängelbehebungen festgelegt. Unter anderem wird ein zusätzlicher Sinkkasten eingebaut, weil an einer Stelle das Wasser nicht abläuft.<br /> Dem KommU wurde die Errichtung einer PV-Anlage auf der Schulturnhalle übertragen. Die Anlage wird nächste Woche aufgebaut. Ein Batteriespeicher mit 20 KW wird ebenfalls beschafft. Dieser hat noch eine gewisse Lieferzeit. Die Anlage versorgt die Sporthalle des SV Haiming mit Strom. Der Nachtbedarf der Halle liegt bei ca. 20 KW/h und kann damit weitgehend mit Eigenstrom abgedeckt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neubau A 94 – Stellungnahme der Gemeinde im Planfeststellungsverfahren</strong><br /> Für den vierspurigen Ausbau der Bundesautobahn A 94 im Bereich Marktl – Simbach-West läuft jetzt bei der Regierung von Niederbayern das Planfeststellungsverfahren. Vom 13.4. – 12.5. lagen die Planunterlagen in der Gemeinde aus, bis zum 12.6.2023 können gegen die Planung Einwendungen erhoben werden. Auf der Grundlage verschiedener Gespräche und Diskussionen und der Einwendungen von Anliegern, die der Gemeinde übermittelt wurden, hat der Gemeinderat nach Vorberatung im Bauausschuss folgende Einwendungen und zusätzliche Anregungen beschlossen:</p>
<p class="bodytext"><strong><em>Die Gemeinde Haiming erhebt folgende Einwendungen und gibt ergänzende Hinweise und Anregungen:</em></strong></p>
<p class="bodytext"><strong><em>Bereich Oberloh:</em></strong><br /> <em>Der Rückbau und Verlegung der Richtungsfahrbahn München (jetziger Bestand) nach Süden ist aus folgenden Gründen nicht akzeptabel:<br /> Unnötiger zusätzlicher Flächenverbrauch<br /> Zusätzlicher Neubau statt Nutzung bestehender Fahrbahn: Verschwendung von Ressourcen<br /> erheblicher Eingriff in eine Waldfläche und landwirtschaftlich genutzte Flächen<br /> Deutliches Heranrücken der Fahrbahnen an die Bebauung in Oberloh mit nachteiligen Auswirkungen auf Lärmsituation und Landschaftsbild<br /> Die Einhaltung der notwendigen Kurvenradien kann auch durch geringfügige Änderung bei der östlichen Weiterführung im Zusammenhang der Fahrbahnwechsel erreicht werden</em></p>
<p class="bodytext"><em>Die Lärmschutzwand in Oberloh statt eines Lärmschutzwalls ist zu begrüßen<br /> Aber: Zum Lärmschutz für die Anwesen ist eine wesentliche Verlängerung in westlicher und östlicher Richtung notwendig. Denn der Geländeeinschnitt der Autobahn in diesem Bereich erzeugt eine Trichterwirkung für den verursachten Lärm, insbesondere bei östlichen Windlagen.<br /> Baulich ist Lärmschutzwand am oberen Ende so zu gestalten, dass ein Abstrahlen des Lärms über die Wand hinaus zusätzlich verhindert wird.<br /> Der passive Lärmschutz an den Bestandsgebäuden ist auch an den Fenstern zur Ost- und Westseite vorzusehen.</em></p>
<p class="bodytext"><strong><em>Bereich Niedergottsau:</em></strong><br /> <em>Das Anwesen Holzhauserstraße 18 ist bei den passiven Lärmschutzmaßnahmen nicht berücksichtigt.<br /> Bei passivem Lärmschutz ist grundsätzlich in allen Wohnbereichen des Hauses die Maßnahme vorzusehen, nicht nur bei einigen Fenstern oder begrenzt auf einzelne Stockwerke.</em></p>
<p class="bodytext"><strong><em>Passive Lärmschutzmaßnahmen:</em></strong><br /> <em>Bei einzelnen Objekten sind die Tag- oder Nachtgrenzwerte nur geringfügig unterschritten, zum Teil auch nur deswegen, weil der Siedlungsbereich als Dorfgebiet eingestuft ist, obwohl die tatsächliche Wohnungs- und Siedlungsstruktur dem nicht mehr entspricht (Voraussetzungen des § 5 BauNVO nicht mehr erfüllt).<br /> Die errechneten Lärmimmissionen beruhen auf Annahmen für die Entwicklung des Verkehrs bis zum Jahr 2035, die unsicher sind. Bei einer durchgängig von München bis Passau befahrbaren A 94 mit Anschluss nach Österreich ist eine weit höhere Zunahme der Verkehrsbelastung, insbesondere beim LKW-Verkehr zu erwarten. Im Hinblick darauf ist ein zusätzlicher Vorsorgewert in die Berechnungen einzubeziehen und deswegen für weitere Gebäuden in Niedergottsau ein passiver Lärmschutz vorzusehen.<br /> Eine besondere Berechnung sollte noch im Umfeld der Kirche Niedergottsau erfolgen. Das hohe Gebäude reflektiert den Verkehrslärm zu den umliegenden Wohnhäusern. Diese sind daher nicht nur von Norden her mit Lärm belastet, sondern auch aus den anderen Himmelsrichtungen. Diese Werte sollen ermittelt werden und entsprechende Maßnahmen zur Lärmvermeidung vorgesehen werden.</em></p>
<p class="bodytext"><strong><em>Brückenbauwerk über den Inn:</em></strong><br /> <em>Zur Minimierung der Abrollgeräusche an den Übergangskonstruktionen/Dehnungsfugen der Brücke ist eine Ausführung zu wählen, die bauartbedingt in messbarem Umfang Lärm vermeidet. Seitens der Gemeinde wird dazu verwiesen auf Untersuchungsergebnisse der Firma Maurer (z.B. ÜKOs mit wellenförmig gebogenen Randprofilen oder schrägem Fugenverlauf), aus denen sich solche Minimierungen ergeben.<br /> Auf der Nordseite der Innbrücke wird eine Lärmschutzwand errichtet, auf der Südseite nicht. Damit wird der an der Lärmschutzwand reflektierte Verkehrslärm ungehindert in Richtung Niedergottsau abgestrahlt. Es ist nicht ersichtlich, dass diese schalltechnische Wirkung bei der Berechnung der Lärmimmissionen Eingang gefunden hat.<br /> Nach neuen zu erwartenden gesetzlichen Regelungen sollen in allen Bereichen von Autobahnen Möglichkeiten für PV-Freiflächenanlage genutzt werden. Der südliche Bereich der Brücke über den Inn ist dafür bestens geeignet, da keinerlei Schattenwirkung vorliegt und fahrbahnabgewandt keine Einflüsse auf den Verkehr zu befürchten sind. Es ist deswegen durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Brückenstatik ausreicht, um an der Stelle des geplanten Spritzschutzes eine Trägerkonstruktion für PV-Module in einer Höhe von mindestens 2,50 Meter anbringen zu können. Dies würde zusätzlich den Lärmschutz verbessern.<br /> Die Wegeführung des Radweges am östlichen Ende der Innbrücke ist so zu gestalten, dass der Anschluss an den Radweg Richtung Simbach und den Radweg Richtung Stammham sichergestellt ist.</em></p>
<p class="bodytext"><strong><em>Gemeindliche Straßen und Wege</em></strong><br /> <em>In erheblichem Umfang werden durch die Maßnahme gemeindliche Straßen und Wege in Anspruch genommen. Die Gemeinde wird die entsprechenden Flächen zur Verfügung stellen, erwartet aber eine Wiederherstellung des Wegenetzes unter Aufrechterhaltung der bisherigen Erschließungsfunktionen (Breite, Anschluss an Wegenetz, Durchlässe) und Übereignung der entsprechenden Flächen an die Gemeinde.<br /> Im begrenzten Umfang ist die Gemeinde darüber hinaus zu einem Flächentausch bereit um ökologische Ausgleichsflächen oder Tauschflächen für Anlieger zur Verfügung zu stellen.<br /> Die Straße von Niedergottsau über Oberloh zur AÖ 24 ist ebenfalls wieder herzustellen. Die Straße ist integriert in das überörtliche Radwegenetz und kann deswegen zur besseren Nutzung in dieser Funktion verkehrsberuhigt gestaltet werden. Die Nutzung für den örtlichen landwirtschaftlichen Verkehr darf dadurch aber nicht eingeschränkt werden.</em></p>
<p class="bodytext"><strong><em>Baumaßnahme:</em></strong><br /> <em>Der Baustellenverkehr ist über den Bereich der A 94 abzuwickeln, nicht über die Kreis- und Gemeindestraßen.<br /> Zu prüfen ist, ob Lärmschutzbauwerke bereits vorab errichtet werden können um auch bereits während der Bauphase für verbesserten Lärmschutz zu sorgen.</em></p>
<p class="bodytext"><strong><em>Grundstücksangelegenheiten:</em></strong><br /> <em>Im Sinne der betroffenen Anlieger legt die Gemeinde größten Wert darauf, dass der Grundstückseingriff so gering wie möglich gehalten wird und Wünsche nach Tauschflächen berücksichtigt werden. Zur Vermeidung unbilliger Härten sollen ökologische Ausgleichsmaßnahmen dort durchgeführt werden, wo die Flächen durch Kauf oder Tausch auf freiwilliger Basis erlangt werden können.</em></p>
<p class="bodytext">Diese Stellungnahme wurde einstimmig beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Mittagsbetreuung – Einrichtung einer verlängerten Gruppe</strong><br /> In seiner Sitzung vom 16.1.2023 hatte der Gemeinderat beschlossen, bereits ab dem Schuljahr 2023/24 eine verlängerte Mittagsbetreuung bis 16.00 Uhr anzubieten – damit würde auch der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung erfüllt werden. Jetzt liegen die Anmeldezahlen vor: 33 Kinder wollen an unterschiedlichen Tagen und verschiedenen Zeiten eine Mittagsbetreuung bis 14.00 Uhr, 8 Kinder haben sich für eine verlängerte Betreuung bis 16.00 Uhr angemeldet. Für die Mittagsbetreuung bis 14.00 Uhr können wir damit 2 Gruppen mit mindestens 12 Schülerinnen und Schülern bilden und erhalten dafür auch eine staatliche Förderung (je Gruppe 4.200 EUR). Bei der Gruppe der verlängerten Mittagsbetreuung erhalten wir diese Förderung (12.000 EUR je Gruppe) nicht, da die Mindestzahl von 12 angemeldeten Kindern nicht erreicht wird. Hier hat die Gemeinde nach Abzug der Elternbeiträge die Kosten voll zu tragen. Der Gemeinderat beschloss, ab Schuljahr 2023/24 die verlängerte Mittagsbetreuung einzurichten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Mittagsbetreuung – Festsetzung der Elternbeiträge</strong><br /> Bislang betrug der Elternanteil für die Mittagsbetreuung monatlich 2,50 EUR pro gebuchten Wochentag, also bei 5 Tagen Mittagsbetreuung insgesamt 12.50 EUR im Monat. Dies deckt die anfallenden Kosten nicht ab. Die abgeschätzten Kosten liegen bei insgesamt 60.600 EUR im Jahr (59.000 EUR Personalkosten incl. Sozialabgaben seitens der Gemeinde, 1.600 EUR Sachkosten). Nach Abzug der staatlichen Förderung verbleiben bei der Gemeinde Kosten in Höhe von 52.200 EUR. Auf der Grundlage der jetzigen Anmeldungen errechnen sich 137 Buchungstage in 11 Monaten (August ist frei). Zur Abdeckung der Kosten ergäbe das einen Elternbeitrag von 34,64 EUR je Buchungstag. Dies ist aus sozialen Gesichtspunkten nicht möglich. Bei der Festsetzung der Elternbeiträge orientieren wir uns an den Sätzen in Burghausen: Diese betragen für einen Buchungstag 7.00 EUR und in der verlängerten Mittagsbetreuung 10.00 EUR (also bei 5 Tagen in der Woche monatlich 35.00 EUR bzw. 50.00 EUR). Bei der Höhe dieser Elternbeiträge verbleibt bei der Gemeinde ein Defizit von 39.250 EUR, als rd. 65% der Gesamtkosten. Der Gemeinderat beschloss die Festsetzung der Elternbeiträge auf 7.00 EUR pro Tag in der Mittagsbetreuung und 10.00 EUR in der verlängerten Mittagsbetreuung. Die Anmeldung ist 11 Monate gültig (September – Juli); ein Getränkegeld wird nicht erhoben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Mittagsbetreuung – Angebot eines Mittagessens</strong><br /> Der Gemeinderat hatte im Januar bereits grundsätzlich beschlossen, im Rahmen der Mittagsbetreuung auch ein Mittagessen anzubieten. Mittlerweile liegt auch vom BRK-Seniorenhaus Haiming ein Angebot zur Lieferung des Mittagessens vor, der Preis liegt bei 4.00 EUR und die Abwicklung erfolgt wie im Kindergarten. Die Anmeldungen für das Mittagessen sind tageweise unterschiedlich und liegen zwischen 16 und 6. Der Gemeinderat beschloss jetzt endgültig die Einführung des Angebots Mittagessen, nahm dazu das Angebot des BRK an und legte auch fest, dass gebuchte Mittagessen zu bezahlen sind, auch dann, wenn sie nicht rechtzeitig abbestellt wurden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Kindertagesstätte St. Stephanus – Information zur Fördersituation</strong><br /> Für den Kindergarten in Niedergottsau besteht ein Erweiterungsbedarf: Notwendig ist eine zweite Krippengruppe, ein angemessener Raum für das Mittagessen, ein Sozialraum für die Mitarbeitenden und, im Idealfall, ein gesonderter Gruppenraum für Projektarbeit. Für diese räumliche Veränderung sind im Rahmen einer Machbarkeitsstudie insgesamt 7 Optionen untersucht worden, darunter auch ein Neubau des gesamten Kindergartens an anderer Stelle in Niedergottsau. Nachdem diese Option erstmals im Rahmen einer Kurzklausur näher betrachtet und als realistische Möglichkeit angesehen wurde hat die Verwaltung jetzt – zur Vorbereitung weiterer Entscheidungen – die Förderkulisse abgeklärt. Der Neubau einer Kita ist grundsätzlich nach der Finanzzuweisungsrichtlinie (FAZR) des Freistaates Bayern förderfähig. Dabei sind förderfähig die notwendigen Aufwendungen für ein festgelegtes Raumprogramm – darüberhinausgehende Raumausstattungen werden nicht gefördert. Die Förderung in Höhe von 0 – 80% ist aber zugleich abhängig von der Finanzkraft der Gemeinde. Bei einer durchschnittlichen Finanzausstattung beträgt der Fördersatz 50%. Da aber unsere Gemeinde im Betrachtungszeitraum von mehreren Jahren eine überdurchschnittliche Finanzkraft aufweist, kann nur mit einem sehr geringen Fördersatz gerechnet werden. Für eine genaue Überprüfung des Fördersatzes werden in den kommenden Wochen alle maßgeblichen Daten der Regierung vorgelegt, um eine genaue Aussage zu erhalten.<br /> Fest steht aber bereits jetzt, dass bei einem Neubau und damit der Aufgabe der Nutzung von bestehender Kinderkrippe die damals gewährten Zuschüsse zeitanteilig zurückbezahlt werden müssen. Im Jahr 2013 hat die Gemeinde für den Neubau der Kinderkrippe eine Förderung von 380.100 EUR und für den Umbau des Kindergartens 35.000 EUR erhalten. Die Bindungsfrist beträgt 25 Jahre und läuft 2038 aus. Eine vorzeitige Beendigung der Nutzung führt zu einer zeitanteiligen Rückzahlung der Förderung zuzüglich Zinsen.<br /> Diese fiskalischen Gesichtspunkte sind bei einer Entscheidung über das künftige Bau- und Raumkonzept zu beachten, deswegen wurde der Gemeinderat dazu vorab informiert.</p>
<p class="bodytext"><strong>Aufstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes</strong><br /> Von der Feuerwehr Haiming gibt es einen schriftlichen Antrag, die Raumsituation im Feuerwehrhaus so zu verbessern, dass kurzfristige Engpässe beseitigt und langfristige Entwicklungsperspektiven für die Feuerwehr erfüllt werden können. Bei den Gesprächen des Bürgermeisters mit den Kommandanten von Niedergottsau und Haiming wurde deutlich, dass auch in Niedergottsau Raumprobleme beim Feuerwehrhaus bestehen und bei den langfristigen Perspektiven, insbesondere bei dem Wunsch nach einem zusätzlichen Fahrzeug unterschiedliche und gegensätzliche Auffassungen bestehen. alle räumlichen und technischen Veränderungen erfordern hohe Investitionen bei Bau, Anschaffung und Unterhalt. Deswegen hat der Gemeinderat in seiner Kurzklausur einhellig die Meinung vertreten, dass Einsatzprofil, Aufgabenbereiche und Ausstattung der drei Feuerwehren grundlegend geprüft und festgelegt werden müssen und sich daraus dann konkrete Handlungsoptionen ergeben. Das geeignete und vom Feuerwehrgesetz auch vorgesehene Mittel dazu ist die Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes. Dabei ist maßgeblich die Pflicht der Gemeinde, die Feuerwehren so zu organisieren und auszurüsten, dass sie die Aufgaben im abwehrenden Brandschutz und bei der technischen Hilfeleistung erfüllen können. Bei der Organisation – also Anzahl der Feuerwehren und Standort – ist die gesetzlich vorgegebene Hilfsfrist zu beachten: Vom Eingang des Notrufes muss innerhalb von 10 Minuten die Feuerwehr den an einer Straße gelegenen Einsatzort erreichen können. Bei der Ausrüstung der Feuerwehren ist von entscheidender Bedeutung das örtliche Gefahrenpotential. Das Muster eines Feuerwehrbedarfsplanes umfasst Risiko- und Gefährdungsanalysen, Darstellung der Einsatzprofile, Bestandsaufnahme der jetzigen Ausrüstung und Bewertung mit Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung. Mit der Erstellung soll ein Fachbüro beauftragt werden; einbezogen sind natürlich die Kommandanten, der Kreisbrandrat und die Fachberater für Brand- und Katastrophenschutz bei der Regierung von Oberbayern. Der Gemeinderat beschloss die Aufstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes und beauftragte den Bürgermeister, Angebote von Fachbüros einzuholen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Aufzug für das Rathaus</strong><br /> Die Notwendigkeit eines Aufzuges für das Rathaus ist unbestritten; beeinträchtige Personen können den Sitzungssaal und die Büros im 1. und 2.Stock nur schwer oder gar nicht erreichen. Es gibt jetzt von der ARGE Fuchshuber/Multerer im Rahmen einer Voruntersuchung zwei Möglichkeiten der Umsetzung: Aufzug innerhalb des Gebäudes, eingebaut in die jetzt als Behinderten-WC (Erdgeschoss) und Damen-WC (Obergeschoss) genutzten Räume. Diese Räume müssten an anderer Stelle im Haus ersetzt werden, was zu weiteren Umbaumaßnahmen führt. Der innenliegende Aufzug hat aber den Vorteil, dass auch der Keller mit erschlossen werden kann. Die Alternative ist ein an der Rückseite des Rathauses angesetzter Außenaufzug mit Zugang von außen im Erdgeschoss und Anschluss an das Treppenhaus im Obergeschoss unmittelbar in Nähe des Sitzungssaales. Hier sind nach einer Grobabschätzung die Baukosten höher und auch die Unterhaltskosten wegen der Heizung des Aufzugtraktes. Auch der Keller wird nicht miterschlossen. Andererseits gibt es keinen Eingriff in die Bausubstanz des Rathauses und keine Raumverluste.<br /> Der Gemeinderat hatte zu entscheiden, für welche Variante die Planung weitergeführt werden soll, um dann zeitnah das Projekt „Aufzug für das Rathaus“ umsetzen zu können. Der Gemeinderat entschied sich für einen Außenaufzug und beauftragte die ARGE Fuchshuber/Multerer mit den weiteren Planungsleistungen. Dabei soll auch mit untersucht werden, ob es technisch und finanziell sinnvoll ist, auch das Kellergeschoß mit einzubeziehen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-213</guid>
						<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 20.04.2023</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-20042023/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=e6052fda98e66a83467b2f8cb0ae4287</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Neuwahlen bei der <strong>SPD Haiming</strong>: Bei der Mitgliederversammlung am 15.3.2023 wurde Heinz Besier neuer Ortsvorsitzender, seine Stellvertreterin ist Frau Dr. Elisabeth Möhrle. Peter Sommer ist Kassier und Evelyn Sommer Beisitzerin im Vorstand.<br /> Am 23.3.2023 wurde der Entwurf für die <strong>Fortschreibung des Netzentwicklungsplanes 37/45</strong> veröffentlicht. Zur regelmäßigen Fortschreibung des Ausbaus und Ertüchtigung des Stromnetzes melden die vier Höchstspannungsbetreiber ihre Pläne an. Von Seiten der Fa. Tennet wurde für den Raum Burghausen der Bau einer neuen 380 kV-Leitung angezeigt. Hintergrund ist die Bedarfsanmeldung der Bayernwerke als nachgeordneter Netzbetreiber, die wiederum den erheblich ansteigenden Strombedarf der Industriebetriebe der Region erfüllen müssen. Konkret beschrieben wird das Projekt M821 als neue 380 kV-Doppelleitung von Pirach in den Suchraum Burghausen und das Projekt M822 als neue 380 kV-Doppelleitung von Burghausen in den Suchraum Simbach/Kirchdorf. Suchraum bedeutet, dass weder die Leitungsführung noch die Einbindung in das Netz der Bayernwerke über ein Umspannwerk bekannt sind. In den Suchraum einbezogen sind die Gebiete der Gemeinden Mehring, Marktl und Haiming. In der Projektbeschreibung ist weiter dargelegt, dass im Suchraum Burghausen ein 380-kV-Umspannwerk mit drei 380/110-kV-Transformatoren neu zu errichten ist und im Raum Simbach auf Grund der Platzprobleme des dortigen Umspannwerkes ebenfalls ein neues Umspannwerk zu bauen ist. Als Alternative wurde eine Anbindung von Burghausen als Parallelneubau zur geplanten 380 kV-Leitung nach Tann geprüft; dies wurde aber verworfen, weil dann ein Ringschluss über Simbach nicht möglich ist. Nach dem jetzt laufenden Anhörungsverfahren wird die Bundesnetzagentur zum Jahresende 2023 die endgültige Fassung des Netzentwicklungsplanes festlegen und dem Bundestag zur Beschlussfassung vorlegen. Dessen Beschluss hat dann Gesetzeskraft und ist verbindliche Vorgabe für den künftigen Netzausbau.<br /> Im Jahr 2023 feiert die <strong>Jugendfeuerwehr Haiming</strong> ihr 20-jähriges Bestehen. Gefeiert wird das beim vor allem beim Dorffest am Juli. Bereits am 25. März haben aber 18 Jugendliche der Feuerwehr mit ihren Betreuern an der Straße Richtung Aumühle 20 Bäume gepflanzt. Es sind vor allem Laubbäume verschiedenster Arten, die dort an der Leite ein nachhaltiges Zeichen sind für die Aktivität der Jungendfeuerwehr im Rahmen der Aktion Plant for the Planet.<br /> Seit 13. April liegen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens die Pläne für den <strong>Weiterbau der A 94</strong> im Bereich Marktl – Simbach/West aus. Deutlich erkennbar wird jetzt die konkrete Linienführung, z,B. wie nah die zweite Richtungsfahrbahn an die Häuser bei Oberloh heranrückt. Stefan Pritscher von der Autobahn GmbH erläutert das auf Nachfrage damit, dass wegen der Verlagerung der Richtungsfahrbahn Richtung Norden ab Höhe Stauwerk östlich davon ein Schwenk in südlicher Richtung erforderlich ist, um die Mindestradien einzuhalten. Bei den Lärmschutzmaßnahmen sind die im Zuge der Planung geäußerten Wünsche erfüllt worden: Die Lärmschutzwand im Bereich Niedergottsau wurde erheblich verlängert und auf der Brücke ist ein Spritzschutz mit 1,20 Meter Höhe angebracht. Im Bereich Oberloh ist der Lärmschutzwall durch eine 9 Meter hohe Lärmschutzwand ersetz worden; die Anwohner werden aber eine Verlängerung in östlicher und westlicher Richtung fordern. Die Frist für Einwendungen gegen die Planung läuft bis 12.6.2023, der Gemeinderat wird in der Mai-Sitzung seine Positionen zur Planung beschließen und auch die Einwendungen der Anlieger, soweit von allgemeinem Interesse, in die Stellungnahme mit aufnehmen. Dass der Weiterbau der A 94 Richtung Passau nicht in den 144 Straßenbauprojekten, die beschleunigt umgesetzt werden sollen, aufgeführt ist, hindert den Abschluss des Planungsverfahrens nicht; ob dann aber für den Bau Mittel zur Verfügung stehen, ist wieder unsicher.<br /> Zum Thema <strong>Windpark im Altöttinger und Burghauser Forst</strong> gibt es keine wesentlichen Neuigkeiten. Das Ausschreibungsverfahren wurde von den Staatsforsten eingeleitet und es haben sich nach inoffiziellen Infos zahlreiche Projektfirmen beworben. Eine dieser Firmen hat auch mit den Standortgemeinden Kontakt aufgenommen und die angedachte Projektumsetzung dargelegt. Danach könnten im Haiminger Forstbereich 9 Windkraftanlagen errichtet werden. Zur Abklärung der Wirtschaftlichkeit würde diese Firma nach Abschluss eines Standortsicherungsvertrages umfassende Windmessungen durchführen und rechnet dafür mit einem Zeitbedarf von 12 – 18 Monaten. Innerhalb dieses Zeitraums dürften dann auch durch ‚Änderung des Regionalplanes die planerischen Voraussetzungen geschaffen sein.<br /> Bei der <strong>Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes</strong> am 19.4.2023 wurde der Haushalt für 2023 vorgestellt und beschlossen. Auf Grund der Erhöhung des Wasserpreises ergibt sich eine solide Einnahmesituation, die dazu führt, dass alle Betriebsaufwendungen und Investitionen ohne Kreditaufnahme finanziert werden können und voraussichtlich ein positiver Jahresabschluss in Höhe von 23.000 EUR erzielt wird. Die Gesamteinnahmen betragen im Erfolgsplan 938.638 EUR; die Gesamtausgaben 915.638 EUR. Hauptausgabeposition sind Instandhaltung und Reparaturen der Wasserversorgungsanlage. Darin enthalten sind Kosten für den Wechsel der Aktivkohle in Höhe von 75.000 EUR, für Brunnensanierung 80.000 EUR, Aufwendungen im Zusammenhang mit Rohrbrüchen und Instandhaltung der Leitung mit 120.000 EUR und Kosten für einen neuen Brunnenstandort mit 50.000 EUR. Im Vermögensplan sind Investitionen in Höhe von 205.000 EUR vorgesehen; darunter 40.000 EUR für die Beschaffung eines neuen Fahrzeuges und 120.000 EUR für Leitungserweiterungen in Neubaugebieten. Der Haushaltsplan wurde einstimmig beschlossen.<br /> Die <strong>Schuleinschreibung</strong> ist abgeschlossen und damit stehen die Schülerzahlen für nächstes Jahr fest: Es gibt 35 Schulanfänger und damit voraussichtlich zwei erste Klassen. Von der Zahl der Klassenzimmer ist das kein Problem, da wir ja auch einen fünften Raum mit einer dezentralen Lüftungsanlage ausgestattet haben. Es gibt auch bereits die verbindlichen Anmeldungen zur Mittagsbetreuung: 33 Kinder sind für die Zeit bis 14.00 Uhr angemeldet, davon auch eine Reihe mit dem Wunsch nach Mittagessen. 8 Kinder, alles Schulanfänger, haben sich für die verlängerte Mittagsbetreuung angemeldet; am stärksten genutzt werden Dienstag und Mittwoch mit je 7 Anmeldungen, am Freitag sind es zwei Anmeldungen. Naturgemäß ist hier das Mittagessen gut nachgefragt. Für die personelle Ausweitung der Mittagsbetreuung gibt es zwei Bewerbungen, so dass das Angebot der verlängerten Mittagsbetreuung abgedeckt werden kann.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Zum 01.04.2023 wurde die Niedergerner Dorfladen GmbH operativ tätig. Das Ostergeschäft wurde erfolgreich abgewickelt und nun werden noch ausstehende Umstellungen nachgefordert. Ganz ohne Probleme lässt sich eine Rechtsformänderung dann eben doch nicht durchführen. Sobald dies auch noch erledigt ist, müssen neue Absatzmöglichkeiten gefunden werden. Das Geschäft ist wirklich auf jeden denkbaren Umsatz angewiesen. Manchmal hat man gehört, dass es egal ist, ob das Geschäft profitabel arbeitet, weil ja indirekt die Gemeinde dahinter steht. Das ist aber grundverkehrt. Gerade weil die Gemeinde dahinter steht, muss das Geschäft profitabel arbeiten. Bei dauerhaften Verlusten wäre die Gemeinde schnell gezwungen, einen Schlussstrich zu ziehen, schneller als dies ein privater Eigentümer vielleicht machen würde. Die Zukunft der Nahversorgung wird Tag für Tag an der Ladenkasse entschieden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Jahresrechnung 2022 – Bericht örtliche Rechnungsprüfung</strong><br /> Die Jahresrechnung für 2022 wurde am 5.4.2023 vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüft; der Sprecher Dr. Hans Lautenschlager gab dazu seinen Bericht ab. Die Prüfung orientierte sich an einem Fragenkatalog und einem Leitfaden für die örtliche Rechnungsprüfung und konzentrierte sich auch auf ausgewählte Bereiche, so z.B. die Kostenentwicklung beim Bau der Tagespflege, die Beschaffung der raumlufttechnischen Anlagen für die Grundschule und den Grundbesitz der Gemeinde außerhalb der Gemeindegrenzen. GR Lautenschlager stellte in seinem Bericht fest, dass das Rechnungswerk ordnungsgemäß ist und Empfehlungen aus der letzten Prüfung beachtet wurden. Es gab seitens des Rechnungsprüfungsausschusses keine Beanstandungen oder Prüfungsempfehlungen.<br /> Im Rahmen der Jahresrechnung hat der Gemeinderat auch wesentliche Haushaltsüberschreitungen zu genehmigen. Diese wurden zunächst vom Kämmerer kurz dargestellt. So führte eine Zusatzausbildung für 14 Atemschutzträger der Haiminger Feuerwehren zu einer Mehrausgabe von 4.900 EUR und beim Unterhalt der Gewässer III: Ordnung und bei der Grüngutentsorgung gab es Überschreitungen von 6.145 EUR und 12.158 EUR. Auch der Ansatz für Kanalhausanschlüsse wurde mit 6.763 EUR überschritten. Erfreulich sind die Erhöhungen bei der Zuführung vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt (1.211.712 EUR), bei der Zuführung zur Sonderrücklage Kanal (9.204 EUR) und bei der Zuführung zur allgemeinen Rücklage (2.510.793 EUR). Zum Jahresende 2022 betrugen die Rücklagen der Gemeinde 10.564.088 EUR. Der Gemeinderat genehmigte die Haushaltsüberschreitungen und stellte in einem weiteren Beschluss das Ergebnis der Jahresrechnung fest. Schließlich erteilte er auf Empfehlung des Rechnungsprüfungsausschusses dem 1.Bürgermeister und der Verwaltung die Entlastung für das Haushaltsjahr 2022.</p>
<p class="bodytext"><strong>Breitbandversorgung – Neue Gigabitförderung</strong><br /> Das Gigabitförderprogramm des Bundes ist ab 1.4.2023 neu ausgestaltet worden, nachdem es im Oktober 2022 gestoppt worden war. Für die wenigen noch nicht mit einer Downloadleistung von mindestens 100 Mbit/s erschlossenen Bereiche in der Gemeinde Haiming (Au, Hub, Schwaig, Aumühle, Neuhaus, Oberloh, Stockach 1) hatte die Gemeinde im Herbst bereits ein Markterkundungsverfahren durchgeführt. Dies muss jetzt beim Wiedereinstieg in das Bundesförderprogramm wiederholt werden. Denn es ist dabei abzuklären, ob seitens der Telekommunikationsanbieter ein eigenwirtschaftlicher Ausbau geplant ist. Nur dann, wenn das nicht der Fall ist, kommt eine Förderung in Betracht. Das wäre bei den noch zu erschließenden Bereichen deswegen wichtig, weil hier verhältnismäßig wenige Anwesen über weite Strecken zu erschließen sind. Das Bundesprogramm wird durch ein Bayer. Förderprogramm ergänzt, dadurch sind Fördersätze bis 90% möglich. Um auf Nummer sicher zu gehen, wird die Markterkundung auch nach den Anforderungen des Bayer. Förderprogramms durchgeführt. Der Gemeinderat hat die sog. kombinierte Markterkundung beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Jahresrechnung 2021 für Kindergarten Niedergottsau</strong><br /> Die Verwaltung des Kindergartens Niedergottsau hat der Gemeinde die vom Caritasverband Passau erstellte Jahresrechnung für 2021 vorgelegt. Das Ergebnis ist erfreulich: Das Rechnungsjahr schließt mit einem Überschuss von 91.400 EUR ab. Im Wesentlichen ist das darauf zurückzuführen, dass wegen den Auswirkungen der Corona-Pandemie staatliche Zuschüsse bezahlt wurden, die rd. 124.000 EUR über dem Planansatz lagen. Außerdem ist festzustellen, dass Leitung und Verwaltung des Kindergartens im Bereich der beeinflussbaren Sachkosten sehr verantwortlich und wirtschaftlich handeln und auch dadurch keine Defizite anfallen. Der Gemeinderat hat, wie auch in den zurückliegenden Jahren, auf eine anteilige Auszahlung des Überschusses verzichtet; die Mittel bleiben zur Stärkung der Betriebsmittel für den Kindergarten als Rücklage erhalten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Vorschläge Schöffenwahl 2023</strong><br /> Für die Wahl der Schöffen, die als ehrenamtliche Richterinnen und Richter an den Sitzungen des Schöffengerichts Altötting und der Strafkammern beim Landgericht Traunstein teilnehmen, kann die Gemeinde dem Schöffenwahlausschuss zwei Vorschläge machen. Nach einer öffentlichen Ausschreibung gingen bei der Gemeinde insgesamt 5 Bewerbungen ein: Lutz Wimmer, Haiming, Sabine Schlagmann, Niedergottsau, Viktor Ertel, Moosen, Petra Vilzmann, Haiming und Rainer Speckmaier, Daxenthal. Alle Bewerber erfüllten die Voraussetzungen für die Übernahme des Ehrenamtes, Ausschlussgründe lagen nicht vor. Der Gemeinderat stimmte einzeln und in der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen ab. Für die Aufnahme in die Vorschlagsliste war ein Beschluss mit 2/3-Mehrheit der anwesenden Gemeinderatsmitglieder, mindestens aber die Hälfte der gesetzlichen Mitglieder des Gemeinderates (also mindestens 8 Stimmen) notwendig. Gewählt wurden mit der erforderlichen Stimmenmehrheit Petra Vilzmann und Rainer Speckmaier.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<guid isPermaLink="false">news-211</guid>
						<pubDate>Thu, 23 Mar 2023 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 23.03.2023</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-23032023/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=fed6c3edec303d7e4e2aeeedf97551f7</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Am 17.2.2023 gaben wir gegenüber der Regierung von Oberbayern zur geplanten <strong>Einstellung der Pendlerlinie</strong> zum Werk Gendorf folgende Stellungnahme ab:<br /> <em>Gem. Antrag sollen auf der Linie 7542 die Fahrten der Nummern 54 und 55 gestrichen werden. Dies ist offensichtlich schon vollzogen, denn in dem im Mail übermittelten Fahrplan (gültig ab 1.3.2023) sind diese Fahrten bereits nicht mehr enthalten. Der Sinn der Anhörung und das Gewicht der Stellungnahme erscheint vor diesem Hintergrund fragwürdig – dazu möge bitte die Regierung von Oberbayern eine Erklärung abgeben.<br /> Zur Sache selbst: Es handelt sich hier um die seit vielen Jahren bestehenden Pendlerfahrten zum und vom Industriepark Gendorf. Sicher ist richtig, dass dieses Angebot derzeit weniger genutzt wird als früher. Aus dem Bereich der Gemeinde Haiming sind es nach Auskunft eines regelmäßigen Nutzers derzeit – wechselnd -ca. 5 Personen.Die Einstellung dieser Fahrten widerspricht dem grundsätzlichen Ansatz, den ÖPNV zu stärken und gerade auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Wechsel vom Auto weg zu motivieren, in eklatanter Weise. Darüber hinaus fällt die geplante Einstellung in einen Zeitraum, in dem durch Einführung des 49-Euro-Tickets ÖPNV attraktiv gemacht werden soll.&nbsp; Sarkastisch kann man hier nur feststellen: Es gibt zwar ein Ticket, aber man kann nicht damit fahren.</em></p>
<p class="bodytext"><em>Besonders möchte ich noch darauf hinweisen, dass der Wegfall der Linie 54 nicht nur die Pendler bei der Rückfahrt vom Industriepark Gendorf betrifft, sondern diese Linie mit einer Ankunftszeit von 16.54 Uhr am Bahnhof Marktl einen idealen Übergang zur Abfahrtszeit der Züge um 17.00 Uhr bietet. Die in diesem Zeitraum noch bestehenbleibende Linie 32 hat einen Übergang von mehr als 30 Minuten. Auch dies stellt bei Wegfall der Linie 54 eine erhebliche Verschlechterung dar.<br /> Wenn ausschließlich Rentabilität der Gesichtspunkt der Entscheidung ist, dann kann man wenig einwenden.<br /> Wenn Maßstab die Förderung und Stärkung des ÖPNV ist (was alle wollen und immer sagen): Dann ist die Einstellung der beiden Linien ein Fehler. Die Gemeinde Haiming widerspricht deswegen dieser Einstellung.</em><br /> Eine Rückmeldung haben wir nicht erhalten; auf Nachfrage bei der Regierung von Oberbayern wurde mitgeteilt, dass unsere Stellungnahme liegengeblieben ist und nicht an die zuständige Regierung von Niederbayern weitergeleitet wurde. Die Änderung des Fahrplans wurde mittlerweile vollzogen.</p>
<p class="bodytext">Am 23.2.2023 wurde die <strong>Eigenstromverbrauchsanlage im Rathaus</strong> in Betrieb genommen. Auf dem Dach wurden in Südausrichtung PV-Module mit einer Leistung von 12,5 kWp montiert – fast um ein Jahr verzögert wegen der zunächst ausbleibenden denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis und dann wegen Lieferschwierigkeiten der notwendigen Blechschindeln. Mit zur Anlage gehört ein 10 kW-Speicher, mit dem dann der Strombedarf zusätzlich abgedeckt wird. Die Anlage ist so konzipiert, dass sie im sog. Inselbetrieb betrieben werden kann – im Fall des Black-Outs wird das Rathaus autark über die PV-Anlage versorgt oder, wenn die Sonne nicht scheint, mittels eines Notstromaggregats.<br /> Nochmals PV: Am 7.3.2023 wurde auch die neue Eigenstromverbrauchsanlage an der Kläranlage in Betrieb genommen. Es handelt sich um eine Anlage mit am Beckenrand aufgeständerten Modulen und einer Leistung von 13,0 kWp. Sie ergänzt die PV-Anlage auf dem Dach des Kläranlagengebäudes. Insgesamt haben wir dann eine Leistung von 30 kWp. Horst Eger wird den Einsatz der Pumpen und Belüfter weiter so optimieren, dass sie bestmöglich den erzeugten Eigenstrom nutzen. Bisher hatten wir schon einen Eigennutzungsgrad von über 90%.<br /> Erfreulich ist auch, dass einer weiteren <strong>PV-Anlage auf dem Dach der Schulturnhalle</strong> kein Hindernis mehr entgegen steht. Nach einer Nachfrage und einem Telefonat mit der zuständigen Sachbearbeiterin wurde am 28.2.2023 vom Landratsamt Altötting die denkmalrechtliche Erlaubnis für die Nutzung des Turnhallendaches mit einer PV-Anlage erteilt. Das war nicht selbstverständlich, da die Richtlinien des Denkmalamtes zur Beurteilung von PV-Anlagen nochmals verschärft worden waren. Unser Hinweis auf die Änderung des bayerischen Klimaschutzgesetzes zum 1..1.2023 hat aber dann zur schnellen Erteilung der Erlaubnis geführt.<br /> In Hochreit wurde zur <strong>Verbesserung der Versorgung mit Löschwasser</strong> der dortige Unterflurhydrant in einen Oberflurhydrant umgebaut. Zugleich wurde der Bereich des Dreiecks an der Wegegabelung abgeflacht, damit Liefer-LKWs besser wenden können.<br /> Am 14.3.2023 überbrachten Stefan Pritscher und Steffi Koller von der Autobahn GmbH, Außenstelle Deggendorf, die Antragsunterlagen für das <strong>Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der A 94</strong> im Abschnitt Marktl – Simbach-West. Das Planfeststellungsverfahren ist bei der Regierung von Niederbayern eingeleitet worden und von dort kommt dann noch die offizielle Aufforderung zur öffentlichen Auslegung der Pläne und Begründungen. Es besteht dann ein Monat Zeit zur Einsichtnahme und zur Erhebung von Einwendungen gegen die beabsichtigte Maßnahme. Bei den für uns maßgeblichen Einrichtungen zum Lärmschutz hat es keine wesentlichen Änderungen mehr gegeben: Im Bereich Oberloh ist eine Lärmschutzwand geplant mit einer Höhe von 9 Metern von der Fahrbahnebene aus gerechnet und im Bereich Niedergottsau wurde die Lärmschutzwand auf rund 800 Meter in Richtung Westen verlängert. Auf der Brücke ist ein Spritzschutz mit einer Höhe von 1,20 Meter vorgesehen. Zur Verminderung der Lärmemissionen ist auf ganzer Länge die Anbringung eines Dünnschichtbelags auf der Fahrbahn vorgesehen, der das Abrollgeräusch der Fahrzeuge um 2 dBA vermindert.<br /> Der <strong>Kanalanschluss </strong>für die beiden Anwesen und dem beabsichtigten Neubau in Oberloh wurde mittlerweile fertiggestellt. Es handelt sich um eine Druckleitung, die dann in Holzhausen an den dort bestehenden Kanal angeschlossen wurde. Zugleich wurde auch ein Leerrohr für eine spätere Glasfaseranbindung verlegt. Dies könnte ein entscheidender Vorteil für das neue Bundesprogramm bei der Breitbandversorgung sein, da damit die Chance gegeben ist, auch diese Anwesen an die Glasfaser anzuschließen und gleichzeitig könnten erhebliche Kostenanteile für die Tiefbauarbeiten der Kanalleitung über das Glasfaserprogramm refinanziert werden. Am 21. März gingen die Pumpen bei den beiden Anwesen in Betrieb.<br /> Bei der <strong>Bürgermeisterdienstbesprechung</strong> am 22.3.2023 hat Frau Sabine Ahlers-Reimann vom Landkreistag über das Ganztagsförderungsgesetz, also über den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder, informiert. Sie hat bestätigt, dass neben Hort und Ganztagsschule auch die Mittagsbetreuung den Rechtsanspruch erfüllt. Es muss aber eine Betreuung an 5 Wochentagen bis 16.00 Uhr angeboten werden. Zudem gilt der Betreuungsanspruch auch in den Ferien, wobei 4 Wochen Schließzeit zulässig sind. Hier ist aber darauf hinzuweisen, dass dies erst ab dem Schuljahr 2026 gilt. Interessant war der Hinweis darauf, dass diese Ganztagsbetreuung ein Angebot der Jugendhilfe ist und deswegen Rechtsanspruchsgegner der Landkreis ist. Die Verpflichtung der Gemeinde für Planung und Betreiben der Ganztagsbetreuung, auch zur Finanzierung, ergibt sich für die Gemeinde aus Art. 5 BayKiBiG. Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung bedeutet aber nicht die Pflicht zum Besuch einer Ganztagsbetreuung; es besteht aber auch kein Anspruch auf kostenlose Betreuung oder auf einen Ganztagsschulplatz. Ein Angebot muss es dann geben, wenn eine Nachfrage besteht. Dabei gibt es auch keine Bagatellklausel: Selbst wenn nur ein Kind zu einem bestimmten Zeitraum Betreuung braucht, muss dies erfüllt werden. Dies gilt jedenfalls ab Beginn des Rechtsanspruches 2026. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass wir mit der beschlossenen Lösung der verlängerten Mittagsbetreuung auf dem richtigen Weg sind. Den konkreten Bedarf ab Herbst 2023 werden wir nach Abschluss der Schuleinschreibung feststellen.<br /> Am 17.03.2023 wurde der Auftrag zur Lieferung eines Teleskopradladers an die Firma Bichler aus Unterneukirchen vergeben. Der Auftrag umfasst auch die Lieferung von drei Anbaugeräten. Der Radlader wird in ca. 8 Wochen geliefert. Die Anbaugeräte haben teilweise eine längere Lieferzeit.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Bei der Errichtung der PV-Anlagen, die dem KommU übertragen waren verlief die Zusammenarbeit mit den Firmen Reisner (PV Rathaus) und Hölzle (PV Kläranlage) reibungslos. Ungeplante Mehrkosten sind trotz der schwierigen Marktverhältnisse nicht entstanden. Der Bau der PV-Anlage bei der Kläranlage wurde von Horst Eger betreut und mit großem Einsatz verwirklicht. Ebenso war er beim Bau der Kanalpumpstationen in Oberloh und der Druckleitung Richtung Holzhausen als Bauleiter tätig. Er hat hier eine sehr günstige Lösung entwickelt und sich auch bei der Abwicklung der Baustelle intensiv eingebracht.<br /> Die <strong>neue Bauhofhalle</strong> befindet sich planerisch in der Leistungsphase 2 (Vorentwurf). Diese Planungsarbeiten werden in den nächsten Tagen fertiggestellt, so dass mit verschiedenen Systemanbietern Gespräche geführt werden können und die Planung trotzdem noch weitgehend offen ist. Es wurde auch die Geländevermessung beauftragt und durchgeführt.<br /> Für die Erneuerung der <strong>Ortsdurchfahrt Unterviehhausen </strong>wurden die Planungsaufträge vergeben. Es wird eine Bestandsvermessung durchgeführt. Der Wasserzweckverband wird auch die Trinkwasserleitung in den öffentlichen Straßengrund legen.<br /> Nächste Woche, am Samstag, dem 01.04.2023, beginnt die operative Tätigkeit der <strong>Niedergerner Dorfladen GmbH.</strong> In den letzten Wochen wurden zahlreiche vorbereitende Arbeiten erledigt. Es wurden die Verträge mit der EDEKA erfolgreich geschlossen, die Buchhaltung eingerichtet, die Steuer- und Betriebsnummern erteilt, Bankkonten eingerichtet, Arbeitsverträge vorbereitet, Lieferanten über die Rechtsformänderung informiert und die Umstellung vieler Verträge beantragt. Der operative Start beginnt in der Karwoche mit den Ostertagen, an denen an das Personal hohen Anforderungen gestellt sind. Es ist zwar eine gute Startwoche, aber insgesamt ein extrem schwieriges Umfeld, weil die Inflation und die generelle Unsicherheit den Konsum nicht fördern. Wir hoffen, dass sich stets viele Kunden einfinden und zeigen, dass sie an der Sicherung ihrer Nahversorgung interessiert sind.</p>
<p class="bodytext"><strong>Container am Feuerwehrhaus Haiming</strong><br /> In seiner letzten Sitzung hatte der Gemeinderat beschlossen, zu prüfen, ob mit der Aufstellung von Containern das Problem der Unterbringung von Spinden für die Feuerwehrschutzkleidung gelöst werden kann. Dazu gab es mehrere Gespräche und auch nochmals eine Besichtigung des Feuerwehrhauses durch den Bauausschuss. Mittlerweile liegt eine Zusage der OMV vor, der Gemeinde für Feuerwehrzwecke einen Container zur Verfügung zu stellen, der dann am Seiteneingang des Feuerwehrhauses aufgestellt werden kann. Auch baurechtliche Fragen wurden mittlerweile mit dem Landratsamt vorgeklärt. Auf Empfehlung des Bauausschusses trifft der Gemeinderat die endgültige Entscheidung im Rahmen des Bauantragverfahrens.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neugestaltung Niedergern-Kiesel</strong><br /> Bei allen zurückliegenden Vergaben des Niedergern-Kiesels, dem Ehrenpreis der Gemeinde Haiming, hat Josef Pittner bisher die Fassung des geschliffenen Kieselsteins in einem Edelholzkörper einzeln angefertigt. Er hat jetzt den Vorschlag gemacht, dieses Verfahren der Herstellung etwas zu vereinfachen und eine gegossene Platte aus Edelmetall mit Wappen und Inschrift vorfertigen zu lassen und dann für die Verleihung den einzeln ausgewählten Stein einzufügen. Er legte dazu dem Gemeinderat zwei Entwürfe vor. Das Gremium konnte sich für kei8ne der beiden neuen Formen entscheiden. Die Gemeinderäte wünschen auch für die Zukunft eine Form mit Einbezug des Materials Holz; es wird deswegen der Niedergern-Kiesel 2023 in der bisherigen Ausführung verliehen und dann über einen neuen Entwurf von Josef Pittner abgestimmt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-209</guid>
						<pubDate>Thu, 16 Feb 2023 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 16.02.2023</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-16022023/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=b82d3a878440fd7f779c99ddbc238ac6</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Die drei <strong>Feuerwehrfahrzeuge</strong> wurden mit Abbiegeassistenzsystemen und Rückfahrkameras ausgestattet. Dies erfolgte im Rahmen eines Förderprogramms des Bundesamtes für Logistik und Mobilität. Die Abbiegeassistenzsystem erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr, weil man tote Winkel überblicken kann. Das Förderprogramm wurde abgerechnet und die Gemeinde erhält hieraus 4.500 € Zuwendung.<br /> Am 30.1.2023 führte der Bürgermeister sein jährliches <strong>Gespräch mit dem Ortsvorstand des BBV</strong> und den beiden Ortsbäuerinnen. Zunächst informierte er über geplante Maßnahmen in der Gemeinde, die insbesondere auch die Interessen der Landwirte berühren, so die angedachten Kriterien für Freiflächen-PV-Anlagen und die geplante Sanierung von stark genutzten öffentlichen Feldwegen. Im weiteren Gespräch ging es auch um die Themen Monodeponie, Windkraftanlagen und neuer Brunnen für den Wasserzweckverband. Seitens der Ortsbäuerinnen gab es Infos zu geplanten Veranstaltungen im Rahmen des Ferienprogramms, in den Kinder wieder der Bezug zu Landwirtschaft und gesunden Nahrungsmitteln nahegebracht wird. Ein lästiges Problem sind die Verschmutzungen durch Hundekot und immer wieder freilaufende Hunde, die Weidetiere und Wild verschrecken und nicht selten auch zu gefährlichen Situationen mit kleinen Kindern führen. Hier wurde angeregt, seitens der Gemeinde zu prüfen, ob nicht eine Anleinpflicht eingeführt werden kann.<br /> Am 31.1.2023 gab es zum Thema <strong>Windkraftanlagen im Staatsforst</strong> eine Informationsveranstaltung des Landkreises. Eingeladen waren Bürgermeister und Fraktionssprecher der sog. Standortgemeinden. Zunächst legte Dr. Zumbusch aus Sicht der Industrie die große Bedeutung regionaler Erzeugung von erneuerbarem Strom dar. Windkraftstrom ist eine wichtige Voraussetzung für die bevorstehende Transformation. Ob Direkteinspeisung oder Einspeisung ins Netzt: „Wir nehmen den Strom auf jeden Fall“ war seine Aussage. Ausführlich informierte Bayer. Staatsforsten (Droste, Vetter, Utschig) über die einzelnen Verfahrensschritte bis zum Standortsicherungsvertrag = Vertragliche exklusive Regelung mit einem ausgewählten Vorhabensträger, der dann alle Planungsschritte bis zur Anlagengenehmigung unternimmt. Nach Erteilung der Baugenehmigung (im sog. Verfahren nach BImSchG) wird dann der Pachtvertrag abgeschlossen mit einer Laufzeit von 20 – 30 Jahre. Mittlerweile wurde die für Windkraftanlagen geeignete Fläche im Altöttinger und Burghauser Forst von 4.700 ha auf rd. 1.300 ha reduziert: Herausgenommen sind alle Wasserschutzgebiete, FFH-Gebiete und Bereiche mit weniger als 1.000 Meter Abstand zur Wohnbebauung. Im Altöttinger Forst sind es dann 647 ha und im Burghauser Forst 679 ha. Die Fläche im Gemeindegebiet Haiming beträgt 243 ha im Wesentlichen entlang des Mittelgeräumts parallel zur B 20. Vorgesehen sind auch zwei Auswahlverfahren: Für Altöttinger Forst (AV A) und Burghauser Forst (AV B). Im Bereich Burghauser Forst liegen die notwendigen zustimmenden Beschlüsse der Gemeinden vor. Hier kann auf jeden Fall gestartet werden.<br /> Ein weiterer Punkt war die finanzielle Beteiligungsmöglichkeit der Bürgerinnen und Bürger. Hier gab es etwas differenziertere Darlegungen: Möglich sind Beteiligungen unmittelbar in einer Betreiber GmbH &amp; Co KG (mit Gewinn- und Verlustrisiko) oder durch Nachrangdarlehen (feste Laufzeit, fester Zins) oder durch eine Beteiligungsgenossenschaft oder auch durch „Mischformen“. Konkretisieren werden sich diese Beteiligungen dann, wenn die Betreibergesellschaft feststeht und auch die finanziellen Rahmenbedingungen bekannt sind. Mit den Gemeinden Marktl und Mehring haben wir aber bereits Abstimmungsgespräche geführt, um event. Eine gemeinsame Beteiligungsgenossenschaft zu gründen.<br /> Am 10. September 2023 ist auch heuer wieder <strong>Tag des Denkmals</strong>. Das Thema lautet: „Talent.Monument“ Dabei kann dieses Thema sehr offen und individuell ausgelegt werden: So waren es „große“ Talente, die imposante Gebäude verwirklichten, genauso geschätzt aber sind die „kleinen“ Talente, die sich in alltäglichen Denkmälern widerspiegeln, in Wegkreuzen, Kapellen, Bildstöcken im sakralen Bereich, schön geschwungenen Fensterumrandungen oder gegliederten Fassaden im privaten Bereich. Es gäbe also auch in Haiming viele Denkmäler, die an diesem Tag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und erklärt werden könnten. Der Bürgermeister hat die beiden Ortsheimatpfleger gebeten, abzuklären, ob eine Beteiligung möglich wäre.<br /> Für den <strong>Mobilfunkmast in Niedergottsau</strong> hat das Landratsamt am 26.1.2023 die Baugenehmigung erteilt. Es handelt sich um einen 40-Meter hohen Stahlgittermast, der am Rande Böschung zur Autobahn hin nordöstlich von Niedergottsau auf Privatgrund aufgestellt wird. Am Mastkopf sind nach derzeitiger Planung drei Sendeantennen angebracht, die in LTE-Technik den Bereich der Autobahn abdecken und in Richtung Niedergottsau das Mobilfunksignal senden. Damit wird die Mobilfunkversorgung für Niedergottsau wesentlich verbessert.<br /> Am 1.2.2023 veranstaltete der BBV-Kreisverband Altötting im Gasthaus Mayrhofer in Niedergottsau einen Informationsabend zum Thema <strong>Lebensmittelproduktion und PFOA</strong>. Hintergrund ist eine zum 1. Januar 2023 in Kraft getretene EU-Verordnung, die PFOA-Grenzwerte für gewerblich in Verkehr gebrachte Lebensmittel festsetzt. In einem ersten Vortrag stellten Vertreter von 3M vor, wie in den nächsten Wochen umfangreiche Proben von tierischen Produkten (Eier, Geflügel, Fleisch) untersucht werden sollen, um zu prüfen, ob tatsächlich Belastungen vorliegen und ob diese die Grenzwerte übersteigen. Durch genaue Untersuchungen sollen dabei auch Ursachen festgestellt werden und Strategien zur Vermeidung entwickelt werden. Im zweiten Vortrag stellte Dr. Michael Beck, Leiter des Veterinäramtes Altötting, die Ergebnisse bisheriger Untersuchungen vor. Im gesamten Belastungsgebiet des Landkreises Altötting gibt es dabei bei pflanzlichen Produkten keine PFOA-Belastung. Auch Futtermittel (Gras, Heu, Mais) sind bezüglich PFOA-Belastung unbedenklich. Bei Hühnern und Schweinen in Freilandhaltung treten regional unterschiedlich geringe Belastungen auf und zwar bei Innereien. Bei Stallhaltung ist eine PFOA-Belastung sehr unwahrscheinlich. PFOA-Belastungen, die teilweise auch über den neuen Grenzwerten liegen, gibt es bei Hühnereiern von Hennen, die im Freiland gehalten werden. Auch dabei ist die regionale Verteilung sehr unterschiedlich und aus neuesten Untersuchungen ist eine rückläufige Tendenz feststellbar. Wildschweine haben weiterhin eine hohe PFOA-Belastung, Fleisch von Rehwild ist unbedenklich. Bei Fischen ist das Ergebnis unterschiedlich: Während PFOA in Fischen in Alz und Inn kaum mehr vorliegt, steigt der Gehalt eines anderen Stoffes, nämlich PFOS an. Im Ergebnis lässt sich feststellen, dass eine Einschränkung der Lebensmittelproduktion und Vermarktung wegen PFOA-Belastung nicht zu erwarten ist.<br /> Bei der Jahreshauptversammlung des <strong>Altmännervereins Haiming-Niedergottsau</strong> am 4.3.2023 gab es Neuwahlen. Die gesamte Vorstandschaft bleibt unverändert und wurde einstimmig in ihren Ämtern bestätigt: 1.Vorsitzender Walter Zaunseder, 2. Vorsitzender Georg Sewald, Kassier Stephan Vilzmann und Schriftführer Gerhard Sewald.<br /> Eine erfreuliche Mitteilung zum Thema<strong> Sportheim des SV Haiming</strong>: Ab 1. März gibt es wieder einen neuen Pächter. Nach langer Suche ist es gelungen, wieder einen erfahrenen Gastronomen zu gewinnen, der in einem beschränkten Umfang die Sportgasstätte öffnet und ein auf die Wünsche der Sportler ausgerichtetes Essensangebot machen wird. Der neue Pächter ist Reinhard Wurm aus Marktl, der bisher die Sportgaststätte in Perach betrieben hat. Geöffnet ist an fünf Tagen in der Woche: Montagabend, Mittwochabend und von Freitag bis Sonntag. Die erste größere Herausforderung ist die Siegerehrung der Skiortsmeisterschaft am 4. März.<br /> Am 14.2.2023 fand das vom Gemeinderat gewünschte Sicherheitsgespräch zur Vorbereitung des <strong>Jubiläumsfestes des Dirndl- und Lederhosenvereins</strong> statt. Manuel Forster und Maxi Feyerer waren für den Verein anwesend, vom Landratsamt Herr Urban und von der PI Burghausen Herr Hinterschwepfinger. Es wurden die einzelnen Auflagen im Genehmigungsbescheid der Gemeinde durchgesprochen. Schwerpunkt war dabei die Einhaltung des Jugendschutzes bei der VoiGas-Party am Freitagabend. Denn hier soll auch Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren das Mitfeiern nach 24.00 Uhr ermöglicht werden – dies geht nur in Begleitung einer Erziehungsperson und dazu wurde in dem Gespräch eine praktikable und auch gut kontrollierbare Lösung gefunden. Alle weiteren Auflagen wurden in gutem Einvernehmen festgelegt – einem erfolgreichen Fest steht nichts mehr entgegen.<br /> Der Förderantrag für das <strong>Breitband-Gigabitverfahren</strong> in interkommunaler Zusammenarbeit wird in diesen Tagen eingereicht. Unter anderem wird hierbei das Wirtsfeld-Ost mit Glasfaser versorgt. Der Förderbescheid wird bis Juni erwartet und dann darf der Kooperationsvertrag unterzeichnet werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Widmung von öffentlichen Straßen</strong><br /> Straßen, die neu angelegt werden, müssen für den öffentlichen Verkehr gewidmet und dabei die Straßenart festgelegt werden. Wenn sich die Straßenart ändert, dann ist auch eine Widmung erforderlich. Der Birkenweg war bisher eine Privatstraße. Mit Erwerb der Grundstücksflächen und mit dem jetzt abgeschlossenen Ausbau wird er zur öffentlichen Straße. Deswegen erfolgen jetzt die straßenrechtliche Widmung und die Einstufung als Ortsstraße. Zugleich übernimmt damit die Gemeinde die Straßenbaulast und Verkehrssicherungspflicht. Das gleiche gilt für den Sallerweg im Bebauungsplangebiet „Innstraße“ und den Kleebauerweg im Bebauungsplangebiet „Winklham-Süd“. Die Errichtung dieser Straßen liegt zwar bereits Jahre zurück, eine Widmung wurde aber bisher nicht ausgesprochen. Dies hat der Gemeinderat jetzt nachgeholt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Sanierung öffentlicher Feldwege</strong><br /> Bei den öffentlichen Feld- und Waldwegen liegt die Straßenbaulast jeweils bei den Nutzern der Straße, also den Grundanliegern. Sie haben damit auch für den Unterhalt zu sorgen. Soweit dies auf die Gemeinde übertragen worden ist und die Gemeinde dann Unterhaltsmaßnahmen durchführt, sind die Kosten dafür, aus Gründen der Gleichbehandlung, mit den Eigentümern abzurechnen. De seit Jahren geübte Praxis besteht seit Jahren darin, dass die Grundanlieger die Wege herrichten, das Material dafür kostenlos von der Gemeinde bereit gestellt wird. Es gibt aber auch öffentliche Feldwege, die auf Grund einer besonderen Situation oder wegen starker zusätzlicher Belastung grundlegend zu sanieren sind. Diese Sanierungsarbeiten gibt die Gemeinde in Auftrag und übernimmt dafür auch die gesamten Kosten. Im Jahr 2023 sind dafür 150.000 EUR im Haushalt eingeplant und mit diesen Mitteln sollen folgende Wege saniert werden: Der Feldweg von Winklham an der Au entlang bis zur Kläranlage. Dieser Weg muss teilweise auch neu angelegt werden, denn er hatte sich über die Jahre hinweg aus den Grenzen heraus verlegt; im Jahr 2022 wurden deswegen für die richtige Straßenführung die Grenzzeichen aufgedeckt bzw. neu gesetzt. Der Feldweg von der Kreisstraße in Richtung Funksendemast und weiter bis zum Mitterfeld wurde durch die Bauarbeiten am Sendemast stark beeinträchtigt und wird deswegen jetzt saniert. Ebenfalls stark in Anspruch genommen wird auch der Feldweg von der Marienstraße zum Sportplatz in Niedergottsau; auch hier übernimmt jetzt die Gemeinde die Sanierungskosten. Die Gesamtlänge der Wege beträgt rd. 1.500 Meter und die Arbeiten sollen im Sommer 2023 durchgeführt werden. Der Gemeindetrat hat den einzelnen Maßnahmen zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Arbeitsgerät für den Bauhof</strong><br /> Die Ausrüstung des Bauhofs mit eigenen Maschinen ist sehr gering, in den zurückliegenden Jahren wurden die notwendigen Geräte (Traktor, Hänger, Lader, Minibagger) über die Mitarbeiter des Bauhofs zu Stundensätzen des Maschinenrings angemietet. Dieses Modell hat der Gemeinde Anschaffungs-, Versicherungs- und Wartungskosten gespart. Langfristig ist aber eine Ausstattung mit Arbeitsmaschinen notwendig. Unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten bei den vielfältigen Arbeiten des Bauhofs sehen die Mitarbeiter des Bauhofs die Anschaffung eines Teleskopradladers als vorrangig an. Im zweiwöchigen Test eines Vorführgerätes zeigte sich, dass eine solche Maschine nicht nur bei Verladearbeiten, zum Stapeln und Transportieren einsetzbar ist, sondern auch im Wegebau und bei den vielfältigen Pflegearbeiten. Im Haushalt sind für die Anschaffung eines solchen Arbeitsgerätes mit Zusatzausstattungen bereits 150.000 EUR bereitgestellt; der Gemeinderat beschloss jetzt die Anschaffung eines Teleskopradladers, legte wesentliche Ausstattungsmerkmale (Leistung mindestens 100 PS, Fahrtgeschwindigkeit 40 km/h, Anhängelast mindestens 8 to, Lenksystem und Baumusterprüfung) fest und beauftragte den 1. Bürgermeister, das Arbeitsgerät im Wege der Verhandlungsvergabe zu beschaffen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Antrag der FF Haiming: Maßnahmen im Feuerwehrhaus</strong><br /> Im Feuerwehrhaus Haiming gibt es eine Reihe von räumlichen Unzulänglichkeiten, die bei einer Besichtigung den Mitgliedern des Gemeinderates schon gezeigt wurden. Ein drängendes Raumproblem mit Gefahrpotential sind die in der Fahrzeughalle zusätzlichen Kleidungsspinde, die auf Rollen im Raum unmittelbar hinter dem Mannschaftstransportfahrzeug stehen. Der Raum ist so knapp, dass im Einsatzfall Feuerwehrdienstleistende sich beim Anziehen der Ausrüstung unmittelbar im Heckbereich des Fahrzeuges aufhalten und bei einem Fahrfehler die Gefahr erheblicher Verletzungen besteht. Dies hat den Kommandanten Michael Auer veranlasst, einen Antrag zu stellen, damit schnellstmöglich dier Gefahrenherd beseitigt wird. Alternative Standorte im Gebäude sind nicht möglich, da auf Stühlen im Unterrichtsraum bereits die Anzüge der Jugendfeuerwehr liegen und alle weiteren Nebenräume voll belegt sind – einer davon wird von den Feuerwehrfrauen mitgenutzt. Auf Empfehlung des Bauausschusses soll zusätzlicher Raum für Spinde mit einem Container geschaffen werden, der am Seiteneingang des Feuerwehrhauses aufgestellt wird. Dieser Lösungsmöglichkeit stimmte der Gemeinderat zu.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<guid isPermaLink="false">news-208</guid>
						<pubDate>Thu, 26 Jan 2023 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 26.01.2023</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-26012023/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=d398245dade5d19d3cd4a20723c6da5f</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Der Gemeinderat hat im September beschlossen, dass die Kirchenstiftung Haiming für die Sanierung der <strong>nördlichen Friedhofsmauer</strong> einen Zuschuss in Höhe von maximal 23.696,31 € (50 % des kirchlichen Eigenanteils) bekommt. Auch für diesen Teil der Maßnahmen hat die Kirchenstiftung die Schlussrechnungen erhalten. Sie liegen um über 18.000 € unter den Angeboten. Der 50-prozentige Anteil aus 28.924,09 € liegt bei 14.462,05 € und wurde ausgezahlt. Insgesamt konnte sich die Gemeinde hier rund 10.000 € sparen.<br /> Zum Thema <strong>Gelber Sack oder Gelbe Tonne</strong>, das ja in der Dezembersitzung angesprochen worden war, teilte uns das Landratsamt auf Nachfrage mit: Die Vergabe der Entsorgung im Dualen System läuft immer drei Jahre und innerhalb eines solchen Vergabezeitraums kann die Entsorgungsform Sack oder Tonne nicht gewechselt werden. Der jetzige Zeitraum läuft noch bis Ende 2024, also ist ein Umstieg frühestens zum 1.1.2025 möglich. Der Antrag auf Änderung des Entsorgungssystems sollte bis Ende 2023 im Landratsamt vorgelegt werden, damit dies dann bei der nächsten Ausschreibung berücksichtigt werden kann. Ob dann tatsächlich eine Umstellung auf Tonne erfolgt, hängt von dem Ausschreibungsergebnis ab, ist aber wahrscheinlich. Sollte also eine solche Umstellung auf Gelbe Tonne gewünscht sein, müsste rechtzeitig ein entsprechender Antrag zur Beratung und Beschlussfassung im Gemeinderat gestellt werden.<br /> Nochmals Gelber Sack: Bei der <strong>Entsorgung</strong> gibt es immer wieder Probleme. Teils werden die Abfuhrtage nicht eingehalten oder es werden ganze Straßenzüge oder Ortschaften vergessen. Auf Mahnungen hin wird dann nachgebessert, aber auch das nicht immer zuverlässig. Diese ärgerliche Unzuverlässigkeit gibt es nicht nur in Haiming, sondern in vielen Landkreisgemeinden. Da das Duale System eigenwirtschaftlich organisiert ist, haben weder Landkreis noch Gemeinden einen rechtlichen Einfluss auf Entsorgungsfirmen. Wegen der anhaltenden Beschwerden hat jetzt aber der sog. Systembetreiber, die BellandVision GmbH, die die Entsorgungsverträge ausschreibt und vergibt, das beauftragte Unternehmen RMG und deren Subunternehmer Remondis abgemahnt. Bei weiteren Verstößen kann der Vertrag gekündigt und die Entsorgung neu ausgeschrieben werden. Auch seitens der Gemeinde werden Mängelrügen der Bürgerinnen und Bürger immer umgehend an Remondis weitergegeben, nicht immer aber mit dem Erfolg der umgehenden Erledigung.<br /> Am 12.1.2023 hat sich die <strong>Arbeitsgruppe Gartengestaltung</strong> zwischen Seniorenhaus und Tagespflege zum dritten Mal getroffen. Dabei wurde die Planung des Landschaftsarchitekten Wagenhäuser besprochen, der vom BRK auf der Grundlage der Vorschläge und Ideen aus dem zweiten Treffen der Arbeitsgruppe erarbeitet worden war. Wesentliche Elemente sind Spielgeräte für Kinder – Vogelnestschaukel, Stehwippe und Tiere auf Stahlfedern – ein Hochbeet zum Bepflanzen, eine Baumallee entlang der Feuerwehrzufahrt und ein Gartenhaus mit Sitzmöglichkeiten für ca. 10 Personen. Mit einbezogen in die Gartengestaltung wird auch der südlich abgrenzende Bereich zur Tangente der Schlossstraße: hier gibt es dann einen Fußweg in den Gartenbereich hinein und zur Gestaltung der Fläche werden einzelne Bäume gepflanzt. Die Umsetzung dieser Planung soll im Frühjahr und Sommer erfolgen – beim Sommerfest des Seniorenhauses am 12.7.2023 soll auch das Gartenhaus errichtet sein. An den Gesamtkosten der Gartengestaltung hat sich die Gemeinde mit einem Zuschuss von 60.000 EUR beteiligt.<br /> Beim <strong>Kindergartenausschuss </strong>am 18.1.2023 hat Kindergartenleiterin Monika Gassner zunächst die aktuellen Belegungszahlen vorgelegt: In der Krippe sind 26 Kinder, davon ein Integrationskind und ein Kind mit individueller Begleitung. Im Kindergarten sind es 80 Kinder und in der Natur- und Gartengruppe 26 Kinder. Die Kita ist damit voll belegt. Die Prognose für den Herbst ist derzeit noch schwierig, da erst Mitte April feststeht, wie viele der 37 möglichen Schulanfänger tatsächlich den Kindergarten verlassen. In der Kita arbeiten derzeit 9 Fachkräfte, 7 Ergänzungskräfte und 2 Praktikantinnen. Bei der großen Kinderzahl wäre weiteres Personal wünschenswert. Die Trägerbeauftragte Marianne Wimmer legte den Haushaltsentwurf für 2023 vor. Bei den Personalausgaben und den Energiekosten gibt es im Vergleich zu 2022 deutliche Steigerungen; in der Summe wird für 2023 ein geringes Defizit von rund 11.000 EUR erwartet. Besondere Anträge und Wünsche gab es nicht; wünschenswert ist aber eine baldige Entscheidung der Gemeinde zur langfristigen Lösung der räumlichen Begrenzungen und der Erweiterung der Krippe. Mit Bedauern musste der Ausschuss zur Kenntnis nehmen, dass Marianne Wimmer zum 31.3.2023 ihre Tätigkeit beendet; die Nachfolge soll baldmöglichst geklärt werden.<br /> Am 18.1.2023 erfolgte ein erster Test des neuen <strong>mobilen Notstromaggregats</strong> durch Alois Unterhaslberger vom Bauhof und Horst Eger, Verantwortlicher für die Kläranlage. Mit diesem Notstromaggregat sollen im Ernstfall eines Black-Outs die Pumpen im Bereich des Kanalnetzes betrieben wurden, um ein Überlaufen der jeweiligen Staubehälter zu vermeiden. Dazu wird das Notstromaggregat fest auf einem Anhänger verbaut, auf dem auch die gesamte zusätzlich notwendige Ausrüstung mitgeführt wird. Der Test wurde an der größten Pumpstation in Motzenbrunn durchgeführt und er verlief ohne Probleme und störungsfrei.<br /> Die <strong>Wahl der Jugendschöffen</strong> steht wieder an. Schöffen wirken beim Amtsgericht und Landgericht in Strafsachen gegen Jugendliche und Erwachsene als Laienrichter mit und haben das gleiche Stimmrecht wir die Berufsrichter. Die Jugendschöffen werden für die Periode 2024 – 2028 vom Jugendhilfeausschuss des Landkreises dem Amtsgericht vorgeschlagen und dort erfolgt dann die Wahl der Schöffen. Bis zum 3.3.2023 kann man sich beim Amt für Kinder, Jugend und Familie beim Landratsamt Altötting bewerben. Voraussetzung ist deutsche Staatsangehörigkeit, ein Alter von 25 – 70 Jahre, Wohnsitz im Landkreis Altötting und „erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren“. Ausgeschlossen sind Personen, die wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 6 Monaten verurteilt wurden oder die durch Richterspruch die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzen. Es gibt noch weitere Gründe warum eine Person nicht berufen werden soll, dies prüft dann der Jugendhilfeausschuss.<br /> Am 24.1.2023 fand im Saal Unterer Wirt ein <strong>Informationsabend zur geplanten Mono-Deponie</strong> für die Verfüllung von Bodenaushub, der mit PFOA belastet ist, statt. Rund 90 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um sich über die Planungen, die noch ganz am Anfang sind, zu unterrichten. Landrat Erwin Schneider legte dar, warum der Landkreis, der für Abfallentsorgung zuständig ist, jetzt in diese Deponieplanung einsteigen muss. Denn die übergeordneten Behörden hatten die Aufhebung der Allgemeinverfügung zum Umgang mit belastetem Bodenmaterial gefordert und zugleich verlangt, Maßnahmen für eine geordnete Entsorgung einzuleiten. Dr. Robert Müller, Abteilungsleiter im Landratsamt, erläuterte eingehend auch die rechtlichen Hintergründe für den jetzt eingeschlagenen Weg und bezeichnete die Planungen für eine DK I-Mono-Deponie als unbedingt erforderlich, um jeglichen Stillstand bei größeren oder auch kleineren Bauvorhaben zu vermeiden. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass durch eine Veränderung des Messverfahrens die jetzt festgestellten Werte der PFOA-Bodenbelastung erheblich ansteigen und man deswegen mit einer DK I-Deponie, in die Belastungen bis 50 µg/l eingebracht werden können, auf der sicheren Seite ist. Fachbereichsleiter Andreas Hüttl erläuterte mit einer Präsentation den technischen Aufbau einer DK I-Deponie und verwies darauf, dass durch den Einbau entsprechender Bodenabdeckungen und die Abdichtung der Deponie nach oben kein Sickerwasser ins Grundwasser eintreten kann, das Sickerwasser aufgefangen und dann das PFOA herausgefiltert wird. Im Rahmen der Darstellung wurde auch deutlich, dass die Gesamtmenge der Verfüllung noch nicht feststeht: Dies hängt davon ab, ob nur bis zum Bodenniveau verfüllt wird und das Gelände dann einer späteren Nutzung zur Verfügung steht, oder ob mit Aufschüttung eines Hügels wesentlich mehr Material eingebracht werden kann.<br /> In der anschließenden Diskussion wurden eine Fülle von Fragen gestellt und auch Einschätzungen seitens der Besucherinnen und Besucher geäußert. Wesentlich waren dabei Fragen und Anmerkungen zur genauen Untersuchung des Sicherwassers und die kontinuierliche Kontrolle von Grundwasser und Haiminger Mühlbach, die Vermeidung von LKW-Verkehr im Bereich der Siedlungen, die Begrenzung der Einbringung auf Material ausschließlich aus dem Bereich des Landkreises, die Überprüfung des einzubringenden Materials und die Nachsorge für die Mono-Deponie. Ebenso thematisiert wurde die Frage der Kosten, insbesondere die Beteiligung der Verursacher, um dadurch die Kippgebühr für Nutzer der Deponie auf einem üblichen Maß zu halten. Insbesondere was Betrieb und Kontrolle der Deponie betrifft gab Tom Wolfmaier von der Fa. Inn-Kies sachkundige Antworten.<br /> Der Bürgermeister schloss den Info-Abend mit Dank für den zahlreichen Besuch, die sachliche Diskussion und dem Hinweis, dass bei Konkretisierung der Planungen die Bevölkerung wieder informiert wird.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Zur Sicherung der Nahversorgung in der Ortsmitte wurden in den letzten Wochen weitreichende Beschlüsse gefasst. Seit über einem Jahr beschäftigt sich der Gemeinderat mit dem Thema „Sicherung der Nahversorgung“. Das Nahversorgungsgeschäft in Haiming wird durch Eva Straubinger betrieben. Sie nähert sich dem Rentenalter und kümmert sich daher um die Betriebsnachfolge. Aus dem Kreis der Mitarbeiterinnen hat sich dazu Bettina Unterhaslberger bereit erklärt und wird derzeit in diese Aufgaben eingearbeitet. Eva Straubinger bleibt weiterhin im Boot, ebenso das gesamte Team. Der Bürgermeister bedankte sich an dieser Stelle bei allen, die in der Vergangenheit ihren Beitrag geleistet haben, dass wir am Ort einkaufen können: bei der Familie Pfaffenhuber als Vermieter der Ladenfläche, bei den Familien Straubinger und Fuchs für ihren unternehmerischen Einsatz, bei den Mitarbeiterinnen für ihren Dienst an den Kunden und bei allen Lieferanten, die dieses Geschäft beliefern.<br /> Da das Geschäft bislang als Einzelunternehmen betrieben wird, ist auch ein rechtlicher Betriebsübergang zu lösen. Das Geschäft durch einen neuen Eigentümer als Einzelunternehmen weiter zu betreiben ist nicht möglich. Das Risiko für das eingesetzte Kapital steht in keinem akzeptablen Verhältnis zur betrieblichen Chance. Außerdem würde die EDEKA das Geschäft nur unter bestimmten Bedingungen beliefern. Die größte Hürde ist dabei ein interner Mindestumsatz des Geschäfts mit den Gütern der EDEKA. Diese Hürde ist derzeit bei weitem nicht genommen. Die EDEKA beliefert das Geschäft aber weiterhin, wenn lediglich ein Rechtsformwechsel stattfindet. Daher wird das Geschäft in eine GmbH umgewandelt. Diese heißt „Niedergerner Dorfladen GmbH“ und ist ab 01.04.2023 Betreiberin des Ladens. Eigentümer der GmbH sind zunächst Eva Straubinger mit 51% und das KommU Haiming mit 49%. Das KommU wird in einem weiteren Schritt die 51% von Eva Straubinger übernehmen und ist dann Alleineigentümerin der GmbH.<br /> Die Sicherung der Nahversorgung ist für die Gemeinde Haiming und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner von elementarer Bedeutung. Nur mit großer Mühe kann ein Nahversorgungsgeschäft unterhalten werden. Die Gemeinde Haiming ist deshalb über das KommU Haiming in die GmbH eingestiegen, um den Übergangsprozess und den Fortbestand abzusichern. An dieser Stelle sei deutlich gesagt, dass das Geschäft nicht durch öffentliche Gelder subventioniert werden wird. Das Geschäft muss gewinnorientiert arbeiten und sich selber tragen.<br /> Der Gemeinderat und die Verwaltungsräte des KommU haben Einblick in die Zahlen des Betriebs bekommen und es ist ganz klar geworden, dass das kein Selbstläufer ist. Ob es auch in Zukunft ein Geschäft in Haiming geben wird entscheiden die Kunden Tag für Tag an der Kasse. Und hier muss sich deutlich mehr tun, weil insbesondere die Energiekosten stark steigen und der Konkurrenzdruck im Lebensmittelhandel enorm ist, auch der EDEKA-Mindestumsatz muss erreicht werden. Hier sind in der Gemeinde alle gefordert: von jung bis alt, aber auch unsere Firmen und Vereine. Ich appelliere daher an alle: nutzt das Geschäft und kauft hier ein, denn das ist jetzt unser Laden – der Niedergerner Dorfladen – und für den sind wir alle verantwortlich.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ganztagsbetreuung an der Grundschule - Grundsatzbeschluss</strong><br /> Ab dem Schuljahr 2026/27 besteht für die Eltern der Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung in der Grundschule. Unabhängig davon hat der Gemeinderat aber in seiner Themenklausur bereits die Überlegung angestellt, ob in Haiming nicht bereits früher diese Ganztagesbetreuung eingeführt werden kann. Dies sollte dann so frühzeitig beraten und entschieden werden, dass eine Einführung zum Schuljahr 2023/24 möglich ist. Bis Dezember 2022 gab es drei mögliche Formen für diese Ganztagsbetreuung: Hort, gebundene Ganztagsschule (Schulpflicht und Unterricht auch am Nachmittag) oder offene Ganztagsschule (Betreuung und inhaltliche Angebote am Nachmittag). In einem ersten Gespräch mit dem Elternbeirat im Sommer erkundigte sich der Bürgermeister nach den Wünschen der Eltern und der Schulleitung: Übereinstimmend wurde die offene Ganztagsschule bevorzugt; dabei war auch klar, dass bei einer Betreuung bis 16.00 Uhr für die Kinder auch ein Mittagessen angeboten wird. Im Dezember 2022 gab es dann eine Einigung zwischen den Fachministerien des Bundes und der Länder, dass ach die verlängerte Mittagsbetreuung den Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung erfüllt. Dies hat aus Haiminger Sicht zwei Vorteile: Es kann die jetzt bereits bewährte Form der Mittagsbetreuung fortgeführt werden und die fünf Frauen, die jetzt die Mittagsbetreuung leisten, können weiter tätig sein und Mittagsbetreuung umfasst auch den Freitag (was bei der offenen Ganztagsschule nicht der Fall wäre). In weiteren Gesprächen klärte der Bürgermeister ab, dass alle Beteiligten diese Form der Ganztagsbetreuung begrüßen würden und in den Gesprächen wurde auch klar, dass die räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen, auch für ein tägliches Mittagessen, an der Grundschule gegeben sind. Im Gespräch mit den Mittagsbetreuerinnen wurde aber auch klar, dass für eine verlängerte Mittagsbetreuung mit Essensangebot weitere Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen gewonnen werden müssen. Der Bedarf nach verlängerter Mittagsbetreuung mit Essensangebot zeigte sich auch in einer Elternbefragung, den der Elternbeirat des Kindergartens bei den Eltern der Schulanfängerkinder durchführte. Dieses Ergebnis bestätigte in der Sitzung auch Elternbeiratsmitglied Elke Weißkopf, die zugleich die Notwendigkeit einer verlängerten Mittagsbetreuung für die Eltern darlegte. Schulleiterin Sabine Birneder und Kindergartenleiterin Monika Gaßner erhielten in der Gemeinderatssitzung ebenfalls Rederecht und begründeten aus ihrer Sicht die Vorteile einer verlängerten Mittagsbetreuung. Monika Gaßner berichtete von der hohen Zahl von Mittagessen im Kindergarten – an einzelnen Tagen für 47 Kinder und das große Interesse an den verschiedenen Nachmittagsangeboten. Schulleiterin Sabine Birneder ist überzeugt davon, dass auch nach dem Wechsel an die Grundschule die Betreuungsnotwendigkeit bis 16.00 Uhr verstärkt bestehen wird und gerade für diese Kinder, die länger in der Schule sind, das Mittagessensangebot unabdingbar ist. Sie begrüßt aus ihrer Sicht auch, dass die Gemeinde sehr frühzeitig den Anspruch auf Ganztagsbetreuung erfüllen will.<br /> Der Gemeinderat zeigte sich offen dafür, ab Beginn des Schuljahres 2023/24 an der Grundschule Haiming eine Mittagsbetreuung bis 16.00 Uhr mit Essensangebot einzuführen und ermächtigte den Bürgermeister, durch vertragliche Vereinbarungen dafür die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Ein wichtiger Schritt dabei ist eine verbindliche Elternbefragung im April dieses Jahres, um den tatsächlichen Bedarf für Betreuungszeiten und Mittagessen festzustellen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Haushaltsplan 2023</strong><br /> Der Haushaltsplan für das Jahr 2023 bestätigt die gesunde Finanzlage der Gemeinde: Alle geplanten Investitionen können aus den Einnahmen und den Rücklagen finanziert werden, eine Kreditaufnahme ist nicht erforderlich. Und zum Ende des Haushaltsjahres sind weiterhin ausreichend Rücklagemittel vorhanden (9,0 Mio EUR), um die Ausgaben der nächsten Jahre leisten zu können<br /> Im Verwaltungshaushalt sind Einkommensteuer (2.175.000 EUR), Gewerbesteuer (1.570.000 EUR) und Grundsteuer (260.000 EUR) die wesentlichen Einnahmequellen. Wie bereits üblich kann der Verwaltungshaushalt wegen der hohen Kreisumlage nur mit einer Zuführung aus dem Vermögenshaushalt (2.054.000 EUR) ausgeglichen werden. Wesentliche Ausgabepositionen im Verwaltungshaushalt sind die Personalkosten (1.80.000 EUR), der Verwaltungs- und Betriebsaufwand (1.526.000 EUR), der Zuschuss für den Kindergarten (850.000 EUR) und die Kreisumlage mit 3.232.000 EUR). Kreisumlage und Gewerbesteuerumlage zusammen machen 50,7% der Ausgaben im Verwaltungshaushalt aus.<br /> Im Vermögenshaushalt sind für die Investitionen im Jahr 2023 Mittel in Höhe von 3.152.000 EUR vorgesehen. Die gesamten Investitionen für 2023 liegen aber noch höher, da für bestimmte Maßnahmen noch Mittel aus dem Haushalt 2022 zur Verfügung stehen. Wichtige Maßnahmen sind: Erneuerung der EDV Rathaus (93.000 EUR), Aufzug und PV-Anlage Rathaus (150.000 EUR), Umrüstung der Sirenen (120.000 EUR), Erneuerung Flutlichtanlagen Sportplatz (40.000 EUR), neues Fahrzeug Bauhof (150.000 EUR), neue Bauhofhalle (1.100.000 EUR), Straßenbaumaßnahmen Erneuerung Ortsdurchfahrt Unterviehhausen, Sanierung Wirtschaftswege, 400.000 EUR), Sturzflutrisikomanagement (200.000 EUR), Kläranlage und Kanalnetz (93.000 EUR), PV-Anlage Schulturnhalle (50.000 EUR), Erhöhung Kapitaleinlage beim KommU (199.000 EUR) und Erwerb von Grundstücken (500.000 EUR). Neben vorgesehenen Einnahmen in Höhe von 517.000 EUR werden diese Maßnahmen durch Entnahme von Rücklagemitteln in Höhe von 5.287.850 EUR finanziert – darin enthalten ist auch die Zuführung zum Verwaltungshaushalt in Höhe von 2.054.000 EUR.<br /> Unverändert bleiben der Personalplan, die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer und die Gebühren und Beiträge beim Kanal. Insgesamt ist der Haushaltsplan für 2023 ein erfreuliches Zahlenwerk, dem der Gemeinderat ohne Gegenstimme zustimmte.</p>
<p class="bodytext"><strong>Straßensanierungen: Weiherstraße und Ortsdurchfahrt Unterviehhausen</strong><br /> Der Gemeinderat hatte in der Sitzung vom 15.9.2022 das KommU beauftragt, die Sanierung der Weiherstraße für das Jahr 2024 zu planen und durchzuführen. Durch das beauftragte Ing-Büro sind dafür bereits die ersten Voruntersuchungen durchgeführt worden und dabei stellte sich heraus, dass die Straßenentwässerung Probleme bereitet. Denn zum einen ist eine Entwässerung im Untergrund nicht möglich, da das Grundwasser sehr hoch ansteht und zum anderen weist die Straße nur ein geringes Gefälle aus. Auch ist aus Genehmigungsgründen darauf zu achten, dass die entwässerte Fläche 1.000 m² nicht übersteigt. Im Ergebnis ist eine Oberflächenentwässerung in Richtung Haiminger Mühlbach notwendig. Dieses Gewässer nutzen aber auch schon andere Straßen als Vorfluter und deswegen ist der gesamte Bereich Weiherstraße, Unterer Dorfplatz, Innstraße und Flurstraße als Einzugsbereich der Straßenentwässerung im Rahmen des Sturzflutrisikomanagements zu betrachten. Es werden deswegen die Ergebnisse dieser Planung abgewartet, um dann die Sanierung der Weiherstraße mit Straßenentwässerung in Angriff zu nehmen.<br /> Stattdessen beschloss der Gemeinderat, die Sanierung der Straße in Unterviehhausen aus der Projektliste zeitlich vorzuziehen und beauftragte das KommU, diese Maßnahme für das Jahr 2024 zu planen und durchzuführen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neues Mitglied bei Kreiswohnbau Altötting</strong><br /> Dem gemeinsamen Kommunalunternehmen „Kreiswohnbau Altötting“ ist als weitere Gemeinde Stammham beigetreten. In der Sitzung vom 17.11.2022 hat der Verwaltungsrat diesem Beitritt zugestimmt und die Unternehmenssatzung entsprechend geändert. Dieser Satzungsänderung müssen jetzt alle Mitgliedsgemeinden zustimmen, damit der Beitrag wirksam werden kann. Der Gemeinderat hat seine Zustimmung erklärt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Klimawandelangepasste Gemeindeentwicklung</strong><br /> Die Gemeinde bewirbt sich mit dem Projekt „Agro-Forst“ an dem mit europäischen Mitteln geförderten Projekt „Klimawandelangepasste Gemeindeentwicklung“. Insgesamt 10 Projektgemeinden können in dem grenzüberschreitenden Euregioverbund gefördert werden, im Landkreis Altötting wären es Haiming und Erlbach. Die Projektsumme für Beratungs- und Begleitkosten ist auf 48.000 EUR in drei Jahren begrenzt; 75% davon hätte der Landkreis Altötting zu tragen, für die Gemeinde wäre die Beratungsleistung kostenlos. Nun hat aber der Landkreis mitgeteilt, dass er aus finanziellen Gründen diesen Betrag nicht aufbringen kann und die Gemeinden gebeten, im Rahmen einer Vereinbarung den kommunalen Kostenanteil zu übernehmen. Es war deswegen ein weiterer Beschluss notwendig, dass die Gemeinde Haiming diesen Kostenanteil von 4.000 EUR jährlich, höchstens insgesamt 12.000 EUR übernimmt. Da das Projekt auf einem gemeindlichen Grundstück geplant ist und damit auch die Gemeinde unmittelbar einen Vorteil hätte, hat der Gemeinderat der Kostenübernahme zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Projekt „Rückenwind ChemDelta“ – Einleitung des Auswahlverfahrens</strong><br /> Die Industriebetriebe unserer Region, insbesondere die Chemische Industrie, haben beim Energietransformationsprozess und der Dekarbonisierung einen erheblich gesteigerten Bedarf an erneuerbaren Strom. Dieser muss zuverlässig und kostengünstig zur Verfügung stehen. Deswegen hat die ChemDelta, der regionale Zusammenschluss der chemischen Industrie, das Projekt „Rückenwind ChemDelta“ entwickelt. Der Plan ist: Errichtung von bis zu 40 Windkraftanlagen moderner Bauart im Altöttinger und Burghauser Forst. Damit könnten nach vorläufigen Berechnungen bis zu 500 GWh pro Jahr erzeugt werden; dies würde etwa 7% des gesamten Stromverbrauchs decken. Neben der Menge des Stroms ist die regionale Erzeugung von großer Bedeutung, da bei der sog. Direkteinspeisung auch in Krisensituationen eine Grundversorgung mit erneuerbarem Strom gewährleistet wäre.<br /> Der erste Schritt zur Umsetzung des Projekts ist die Ermittlung eines Vorhabenträgers, der Planung, Errichtung und Betrieb der Windkraftanlagen übernimmt. Dazu muss die Bayer. Staatsforsten als Grundeigentümer ein öffentliches wettbewerbliches Auswahlverfahren einleiten. In diesem Verfahren sollen auch bereits die Interessen der sog. Standortgemeinden und die besonderen regionalen Anforderungen berücksichtigt werden. Und es ist auch festzulegen, ob und in welcher Weise eine finanzielle Bürgerbeteiligung gewünscht ist. Deswegen haben die Bayer. Staatsforsten alle an den Staatsforst angrenzenden Städte und Gemeinden aufgefordert, durch Beschluss die Zustimmung zum Start des Auswahlverfahrens zu erklären und zugleich mitzuteilen, ob eine Bürgerbeteiligung gewünscht wird.<br /> Um diese Entscheidung treffen zu können, war es für den Gemeinderat wichtig, sich grundsätzlich mit dem Projekt Windkraftanlagen im Staatsforst zu beschäftigen. Denn wenn auch die Zustimmung zum Auswahlverfahren keine Bindungswirkung für spätere Entscheidungen bei der Änderung des Regionalplanes und bei den notwendigen Baugenehmigungen hat, wäre es nicht sinnvoll, dem Auswahlverfahren zuzustimmen, obwohl man Windkraftanlagen im Staatsforst grundsätzlich ablehnt.<br /> Deswegen wurden auch zahlreiche, jetzt bereits bekannte Detailfragen erörtert: Die grundlegende Frage nach der Wirtschaftlichkeit von Windrädern im Forst kann erst nach Windstrommessungen beantwortet werden. Damit steht und fällt auch das ganze Projekt, denn wichtig ist ein günstiger Stromtarif und der kann nur bei wirtschaftlichen Anlagen erzielt werden. Maßgeblich sind die Windgeschwindigkeiten und die Häufigkeit des Windes in ca. 160 – 200 Meter Höhe, denn so hoch werden moderne Windkraftanlagen errichtet. Dazu sagen die Darstellungen des Windatlasses aktuell wenig aus. Diese Messungen werden von der Siegerfirma des Auswahlverfahrens durchgeführt und auch bezahlt. Erst auf der Grundlage dieser Feststellungen zur sog. Windhöffigkeit werden die weiteren Planungen erfolgen: Anzahl, Höhe und genauer Standort der Windräder. Zum Stichwort „Waldverlust“ gibt es aber bereits jetzt auf Basis von rund 100 in Staatsforsten errichteten Windrädern Erfahrungswerte: Im Bau beträgt der Flächenbedarf pro Windrad ca. 8.000 – 10.000 m², im Betrieb dann 4.000 m². Die beim Bau benutzte Fläche wird zurückgebaut und wieder aufgeforstet; die Fläche um den Sockel des Windrades herum wird als ökologische Freifläche gestaltet. Bei der Maximalzahl von 40 Windrädern beträgt der endgültige Flächenbedarf ca. 20 ha, das sind 0,5% der Gesamtfläche des Altöttinger und Burghauser Forstes von 4.700 ha (der Anteil der Gemeinde Haiming ist rd. 650 ha). Die Betreiberfirma ist auch zuständig für alle notwendigen Ausgleichsmaßnahmen und übernimmt auch die Rückbauverpflichtung, wenn die Anlage nicht mehr betrieben wird.<br /> Nach derzeitiger Planung soll der erzeugte Strom in einer Ringleitung erfasst und teilweise direkt in das jeweilige Firmennetz und teilweise ins öffentliche Mittel- und Hochspanungsnetz (Bayernwerk) eingespeist werden. On zusätzliche Umspannwerke errichtet werden müssen ist offen.<br /> Für die planungsrechtliche Zulässigkeit muss zunächst der Regionalplan Südostoberbayern geändert werden, damit hier für Windkraftanklagen ein Vorranggebiet ausgewiesen wird. Das ist dann gem. des am 1.2.2023 in Kraft tretenden Windenergieflächenbedarfsgesetzes (WindBG) ein sog. Windenergiegebiet. Mit diesen Gebieten erfüllt der Freistaat den sog. Flächenbeitragswert für Windenergieanlagen an Land (Zielwert bis 31.12.2032: 1,8% der Gesamtfläche Bayerns) In einem festgesetzten Windenergiegebiet sind Windkraftanlagen, für die jeweils eine Baugenehmigung erforderlich ist, gem. § 35 Abs.1 Nr.5 BauGB privilegiert. Im Rahmen der Planungs- und Genehmigungsverfahren werden auch umfangreiche Natur- und Artenschutzrechtliche Prüfungen durchgeführt. Die Gemeinde selbst ist in den beiden Verfahren – Änderung des Regionalplanes, Baugenehmigung – jeweils beteiligt und kann ihre Rechte (Einvernehmen im Baugenehmigungsverfahren) wahrnehmen. Bis dahin stehen dann auch weitere Details zu den Windkraftanlagen fest, insbesondere liegen dann auch die Messergebnisse zur Windhöffigkeit fest.<br /> Der Gemeinderat stellte ergänzend zu den Informationen des Bürgermeisters noch eine Reihe von Fragen, insbesondere auch dazu, warum die Industrie nicht selbst die Erzeugung von Windstrom in die Hand nimmt. Bedenken gab es auch dazu, ob vor dieser Entscheidung die Bevölkerung bereits ausreichend genug über das Projekt Rückenwind informiert und in die Meinungsbildung einbezogen ist. Ein Antrag auf Zurückstellung der Beschlussfassung wurde aber mit 2:13 Stimmen abgelehnt. Begleitet war die Diskussion auch von einer großen Zahl von Besucherinnen und Besuchern, auch von außerhalb der Gemeinde. Aktivisten hatten mit Flugblättern zum Besuch der Gemeinderatssitzung aufgefordert und mit zahlreichen Mails versucht, den Gemeinderäten die „richtige“ Information zukommen zu lassen. Nach umfangreicher und sachlicher Diskussion fasste der Gemeinderat dann folgenden Beschluss:<br /> <em>Die Gemeinde Haiming begrüßt das Vorhaben der Bayerischen Staatsforsten Rückenwind ChemDelta als einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung der Industrie in der Region und hält dazu auch den Einbezug der Staatsforstflächen im Bereich der Gemeinde Haiming für möglich. Die Gemeinde Haiming erklärt sich damit einverstanden, dass die Bayerischen Staatsforsten dazu ein öffentliches wettbewerbliches Auswahlverfahren initiieren und damit den geeigneten Bieter für die Planung, Errichtung und den Betrieb der Windenergieanlagen ermitteln. Die Gemeinde Haiming wird im weiteren Verlauf bei den notwendigen planungsrechtlichen und vertraglichen Schritten konstruktiv mitwirken. In dem Auswahlverfahren sollte bereits vorgesehen sein, dass über die gesetzlich vorgeschriebene Bürgerbeteiligung bei den Planungsschritten auch eine finanzielle Bürgerbeteiligung möglich ist. Aus Sicht der Gemeinde Haiming wäre dabei eine genossenschaftliche Organisation dieser Beteiligung die bevorzugte Variante.</em></p>
<p class="bodytext"><strong>10-jähriges Gründungsfest Dirndl- und Lederhosenverein</strong><br /> Der Dirndl- und Lederhosenverein plant für sein 10-jähriges Bestehen ein größeres Fest. An drei Tagen (9. – 11.6.2023) soll in einem Festzelt auf der Angererwiese gefeiert werden. Für Freitag-Abend ist eine Las VoiGas-Party geplant; dazu sind auch Jugendliche ab 16 Jahren eintrittsberechtigt. Am Samstag gibt es ab 15.00 Uhr ein Biergartenfest und der Festsonntag beginnt schon am Morgen mit Empfang der Vereine und Weißwurstfrühstück. Um 10.00 Uhr ist ein Festgottesdienst und daran anschließend ein Festzug und dann Essen und Unterhaltung im Festzelt. Der Verein rechnet mit bis zu 1.000 Besucherinnen und Besuchern. Für die Durchführung des Festes ist eine Genehmigung mit zahlreichen Auflagen erforderlich. Da es sich dabei nicht mehr um eine laufende Angelegenheit der Verwaltung handelt ist die Zustimmung des Gemeinderates für die Genehmigung der Veranstaltung erforderlich. Der Gemeinderat hat der Veranstaltung zugestimmt und empfiehlt hinsichtlich der Inhalte der Genehmigung ein Abstimmungsgespräch mit Landratsamt und Polizei.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neubenennung Mitglied Kindergartenausschuss</strong><br /> Seit Beginn dieser Wahlperiode ist Uwe Nagel einer der beiden Vertreter des Gemeinderates im Kindergartenausschuss, in dem auch die Vertreterinnen und Vertreter der Kirchenstiftungen und des Elternbeirates sitzen. Uwe Nagel möchte das Amt beenden und vorgeschlagen, Tobias Sachsenhauser als Mitglied im Kindergartenausschuss zu benennen. Dem ist der Gemeinderat einstimmig gefolgt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 15.12.2022</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-15122022/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=3749ba9ba39f216746b57414ac5cb51e</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Für den weiteren <strong>Breitbandausbau </strong>insbesondere in Niedergottsau (Wirtsfeld) in interkommunaler Zusammenarbeit wurde eine Frist zur Einreichung von Folgeangeboten bis 02.12.2022 gewährt. Die Folgeangebote werden derzeit geprüft und mit dem ADBV Mühldorf abgestimmt. Die Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen. Eine Beschlussfassung ist für die Januar-Sitzung vorgesehen.<br /> Mit der Firma GEVAS wurde die <strong>europaweite Ausschreibung</strong> für den Schüler- und Kindergartenbeförderungsvertrag veröffentlicht. Die Bewerbungsfrist läuft bis 18.01.2023. Dann erfolgt eine Prüfungsphase und in der Februar-Sitzung voraussichtlich die Entscheidung über die Vergabe.<br /> Der Gemeinderat hat im September beschlossen, dass die <strong>Kirchenstiftung Haiming</strong> für die Reparatur und Verbesserung des Pflasters am Haupteingang und den Einbau von Staufenkies in die Wege um die Kirche herum einen Zuschuss in Höhe von maximal 13.007,50 € (50 % des kirchlichen Eigenanteils) bekommt. Für diesen Teil der Maßnahmen hat die Kirchenstiftung die Schlussrechnungen bekommen. Sie liegen unter den Angeboten. Der 50-prozentige Anteil liegt bei 12.302,40 € und wurde ausgezahlt.<br /> Beim ersten Treffen am 16.11.2022 zur <strong>Erstellung eines Notfallplanes</strong> für den Fall eines längerfristigen und flächendeckenden Stromausfalls wurden bereits erste Festlegungen getroffen. Immer dann, wenn feststeht, dass es sich nicht um einen kontrollierbaren und zeitlich begrenzten Stromausfall handelt, beruft der Bürgermeister einen Krisenstab ein, der im Rathaus arbeitet. Neben Bürgermeister, Geschäftsleiter. IT-Beauftragter gehören ihm der Leiter des Bauhofs und die Kommandanten der drei Feuerwehren an. Zugleich werden alle drei Feuerwehrhäuser besetzt. Vorrangig wird von dort aus auch die Kommunikation mit dem Landratsamt als Katastrophenschutzbehörde aufrechterhalten. Das Rathaus und die drei Feuerwehrhäuser sind zugleich Anlauf- und Informationsstellen für die Bevölkerung. Bei Ausfall der Mobilfunknetze übernehmen die Feuerwehren Haiming und Piesing mit ihren Fahrzeigen die Information der Bevölkerung. Alle gemeindlichen Gebäude werden, soweit nicht bereits geschehen, mit Notstromanschlüssen ausgerüstet. Zur Vorbereitung dazu wird in den Gebäuden der Strombedarf errechnet, um dann die Leistungsfähigkeit weiterer Notstromaggregate, die angeschafft werden, festzulegen. Derzeit verfügt die Gemeinde über ein stationäres und drei mobile Notstromaggregate, zwei davon sichern den reibungslosen Betriebsablauf der Kläranlage und der Pumpen im Netz. Die Versorgung mit Treibstoff erfolgt zentral durch den Bauhof. Bei langfristigem Stromausfall sind als sog. „Leuchttürme“ zur Versorgung der Bevölkerung die Schule und die Schulturnhalle vorgesehen. Dort kann auch die Wärmeversorgung am leichtesten sichergestellt werden.<br /> Die Einladung zum <strong>Gespräch der Vereine</strong> fand eine gute Resonanz – nahezu alle Vereine waren am Abend des 22. November im Sitzungssaal mit ihren Verantwortlichen vertretenen. Nach der zweijährigen Coronapause berichteten sie in einer langen Gesprächsrunde über Veränderungen, Erfolge, Höhepunkte und künftige Planungen. Erfreulich war zu hören, dass nach den Corona-Einbrüchen das Vereinsleben jetzt nicht mehr darunter leidet, sondern besonders bei den geselligen Veranstaltungen wieder aufblüht. Auch bei den zahlreichen Vorstandswahlen der vergangenen Zeit gab es keine Probleme, neue Verantwortliche zu finden und Vorstandsgremien zu verjüngen. Der Ausblick ist geprägt von zahlreichen Jubiläumsfesten – von 10 Jahre Dirndl- und Lederhosenverein Anfang Juni 2023 bis zum 150-jährigen Fest der Feuerwehr Haiming an neun Tagen im September 2025 mit Fahnenweihe.<br /> Beim Beratungsnetzwerktreffen der <strong>Öko-Modell-Region</strong> am 22.11.2022 wurde über den aktuellen Stand der Projekte berichtet. Dabei wurde deutlich, dass die Einschränkungen der Corona-Krise und die jetzige Situation der Energiekrise und der hohen Preissteigerungen das Ziel der Öko-Modell-Region stark beeinträchtigen. Der Einkauf von Bioprodukten stagniert, da die Verbraucher vermehrt zu Billigpreiswaren greifen. Der Aufbau von zusätzlicher Vermarktung in Kantinen oder anderen Großverbrauchern wird dadurch gehemmt, dass einerseits die Zahl der Kantinennutzer in Zeiten von Homeoffice stark zurückgeht und andererseits auch hier der Einkaufspreis der Nahrungsmittel wieder eine größere Rolle spielt. Die gegenwärtige Preisentwicklung in der Landwirtschaft erweist sich auch als Hemmschuh für die Umstellung auf Biolandwirtschaft. Denn die Erzeugerpreise bei der konventionellen Landwirtschaft sind stark gestiegen und erreichen fast das Niveau von Bioprodukten. Hinzu kommt die Unklarheit bei den einzelnen Förderprogrammen, da die Umsetzung der Agrarreform mit neuen Förderrichtlinien noch nicht vollzogen ist. Verstärkt setzt die Ökomodellregion auf Informationsveranstaltungen auch im Hinblick auf klimaangepasste Landwirtschaft und auf viel Öffentlichkeitsarbeit, um das Bewusstsein für regionale und Bioprodukte zu stärken.<br /> Am 30.11.2022 wurde vom Bürgermeister die unvermutete <strong>örtliche Kassenprüfung</strong> durchgeführt. Sie zeigte auf Konten und in der Kasse eine gute Finanzlage und verlief ohne Beanstandungen.<br /> Mit Schreiben vom 6.12.2022 hat das Landratsamt alle Betreiber von <strong>aktiven Verfüllgruben</strong> darauf hingewiesen, dass Grundlage für die Verfüllung der Leitfaden „Anforderungen an die Verfüllung von Gruben und Brüchen sowie Tagebauen“ ist und danach in eine Grube wie Daxenthal, die der Kategorie A angehört, nur unbelastetes Material der Klasse Z 0 eingefüllt werden darf. Um die Unbedenklichkeit des Materials sicher zu stellen, ist eine Beprobung des Materials erforderlich und das Untersuchungsergebnis ist zum Nachweis im Betriebstagebuch einzutragen. Damit ist nochmals von der zuständigen Stelle klargestellt, dass unsere Entscheidung, nach Aufhebung der Allgemeinverfügung keinen Bodenaushub mehr in Daxenthal anzunehmen, richtig war. In diesem Schreiben des Landratsamtes wurde auch auf die Veränderung der Parameter bei der Beprobung des Materials hingewiesen.<br /> Mit Aufhebung der Allgemeinverfügung zum <strong>Umgang mit PFOA-belastetem Boden</strong> wird es immer schwieriger den Bodenaushub bei kleineren und größeren Bauvorhaben zu entsorgen. Hinzu kommt, dass ein neuer Belastungsstoff aus der Gruppe der PFAS, das sog. GenX, festgestellt wurde und dieser sich aller Wahrscheinlichkeit auch im Boden befindet. Mit Veröffentlichung des neuen PFAS-Leitfadens im Juli 2022 hat sich auch die Untersuchungsmethode bei Bodenproben verändert: Für das sog. Eluat, also die wässrige Bodenlösung, hat jetzt das Wasser/Feststoffverhältnis von 10:1 auf 2:1 verändert, damit ergeben sich erheblich höhere Werte für Belastungsstoffe. Fachleute gehen davon aus, dass die neue Analysemethode bis zu 5-fach höhere Werte liefert. Deswegen ist es dringend notwendig, für den Bodenaushub eine gesicherte Entsorgungsmöglichkeit zu schaffen. Zuständig dafür ist der Landkreis. Die Planungen dazu befinden sich im Anfangsstadium und aus einem Gespräch des Bürgermeisters und des Geschäftsleiters mit Verantwortlichen des Landratsamtes ergeben sich folgende Fakten: Möglicher Standort für eine Deponie ist die Kiesgrube der Kieswerke Innkies am Rand des Industriegebietes Soldatenmais; weitere 1 – 2 Gruben im Landkreis werden zu einem späteren Zeitpunkt in die Planungen einbezogen. Es handelt sich um eine sogenannte Mono-Deponie: Es wird dort nur Bodenaushub mit vorheriger Beprobung und einem maximalen Belastungswert von 50 µg/l verfüllt. Technisch soll die Deponie als DK I-Deponie ausgestaltet werden. Das bedeutet eine vollständige technische Absicherung der Deponie mit Auffangen des Sickerwassers. Damit wird der Eintrag von belastetem Sickerwasser in den Untergrund vermieden; das Sicherwasser wird behandelt und entsorgt. Der Landkreis will das Kiesgrubengelände kaufen 7und die Deponie entweder selbst oder durch eine beauftragte Fachfirma betreiben lassen. Hinsichtlich der Kosten für Errichtung, Betrieb und Nachsorge der Deponie gibt es Verhandlungen mit der Verursacherfirma. Ziel ist es durch diese Beteiligung dann die Verfüllkosten auf ein normales Maß zu reduzieren. Hier gibt es noch keine Entscheidungen, auch nicht zur technischen Planung, zu den Zeiträumen und auch nicht zur Frage, wer die Genehmigung beantragt. Dennoch ist es bereits in diesem frühen Verfahren notwendig, über das Vorhaben im Rahmen einer Veranstaltung zu informieren; der Bürgermeister hat deswegen Landrat Erwin Schneider gebeten, zu einer solchen Informationsveranstaltung in der Gemeinde Haiming zu kommen. Dieser Infoabend wird am 24.1.2023 um 19.00 Uhr im Saal Unterer Wirt stattfinden.<br /> In unserem <strong>Trinkwasser ist ein neuer Belastungsstoff</strong> aus der Stoffgruppe PFAS festgestellt worden: HFPO-DA oder kurz GenX. Es handelt sich um eine kurzkettige Organofluorverbindung und wird in ähnlicher Weise wie PFOA in Produktionen der chemischen Industrie, so auch in Gendorf, eingesetzt. Nachdem erstmals im Mai 2020 dieser Stoff in der Alz und im Grundwasser festgestellt wurde, hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) im September 2021 auch Trinkwasserproben auf diesen Stoff untersucht. Die Trinkwasserproben vom September 2022 wurden dann durch dafür zugelassenes Labor auf HAFP-DA untersucht; diese Ergebnisse sind zuverlässig und geeignet, Aussagen zur Belastung, auch in Relation zu den Trinkwasserleitwerten. Im Trinkwasser des Wasserzweckverbandes wurde im Rohwasser, also vor dem Aktivkohlefilter ein Wert von 0,008 µg/l (Brunnen I) und 0,01 µg/l (Brunnen II) festgestellt. Die Bestimmungsgrenze liegt bei 0,001 µg/l, der vorsorgliche Trinkwasserleitwert bei 0,011 µg/l. Im Trinkwasser nach den Filtern liegt der festgestellte Wert niedriger und mit 0,006 µg/l deutlich unter dem Leitwert. Dies bedeutet, dass mit den Aktivkohlefiltern auch diese Substanz im Trinkwasser verringert werden kann. Im Gegensatz zu PFOA, das bis zur Bestimmungsgrenze minimiert wird, ist bei GenX dieser niedrige Wert von 0,001 µg/l nicht erreicht worden. Der Wasserzweckverband wird jetzt seine monatlichen Proben auch auf diesen Stoff untersuchen und dabei wird sich zeigen, wie die Dauer der Nutzung der jeweiligen Aktivkohle Einfluss auf die Filterqualität gegenüber GenX hat. Prinzipiell verringern die in der Trinkwasseraufbereitung eingesetzten Aktivkohlefilter auch den Gehalt an HFPO-DA im Trinkwasser. Im Vergleich zu PFOA wird die Substanz durch die Aktivkohlefiltration aber weniger effektiv zurückgehalten. Um den notwendigen Rückhalt zu gewährleisten, muss das Filtermaterial der Aktivkohlefilter nach kürzerer Laufzeit erneuert werden. Neben einem regelmäßigen Filterwechsel in kürzeren Abständen verpflichtet diese Situation dazu, mit großer Anstrengung einen neuen Trinkwasserbrunnen anzustreben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Der Jahresabschluss für das KommU liegt im Entwurf vor und muss nach Finalisierung noch durch den Wirtschaftsprüfer geprüft werden.<br /> Am 30.11.2022 wurde vom Ingenieurbüro HPC die geprüfte Schlussrechnung für die Straßenbaumaßnahmen Oberdaxenthal und Au vorgelegt. Mit einer Gesamtsumme von 171.300,85 EUR netto wurde das Angebot um 7.575,89 EUR unterschritten, dies bedeutet eine Kostenminderung um 4,24 %. Das ist in heutiger Zeit ein erfreuliches Ergebnis. Zur Gesamtabrechnung der Maßnahmen fehlen noch weitere Rechnungen bzw. müssen umgegliedert werden.<br /> Die Baumaßnahme Fahnbacherstraße und Birkenweg ist ebenfalls noch rechtzeitig vor Wintereinbruch abgeschlossen worden; am 14.12.2022 erfolgte die Abnahme. Die Schlussrechnungen wird es erst nächstes Jahr geben; damit kann für den Birkenweg der Erschließungsbeitrag auch erst 2023 erhoben werden. Der Start der Ausbaumaßnahme Fahnbacherstraße war am 26.1.2017 mit der ersten Anliegerversammlung.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung Bebauungsplan Nr. 10 Marktlerstraße</strong><br /> Der Bebauungsplan Marktlerstraße regelt die bauliche Entwicklung auf dem Gelände des Getränkemarktes Bruckner. Dabei sind die geltenden Regeln, insbesondere die Baugrenze, so eng gefasst, dass jede bauliche Entwicklung auf große Hindernisse stößt. Konkreter Ausgangspunkt für eine notwendige Änderung ist die Errichtung einer Lärmschutzwand anstelle des jetzigen Lärmschutzwalles. Dies wird durch die geänderten Festsetzungen in diesem Bereich ermöglicht. Durch eine Ausweitung der Baugrenzen wird eine zukünftige bauliche Erweiterung möglich gemacht; in diesem Zusammenhang werden auch Wand- und Firsthöhen und die Dachformen neu bestimmt. Zugleich gibt es Festsetzungen zur Nutzungsart der Gebäude, insbesondere eine Abgrenzung von gewerblicher Nutzung oder Wohnnutzung. Wichtig ist dabei, den Gebietscharakter eines Mischgebietes zu wahren. Neu geregelt wird auch die nördliche Ortsrandeingrünung mit Festsetzungen zur Anordnung von Mitarbeiterstellplätzen. Der Gemeinderat hat die vorgeschlagen Änderungen gebilligt und die Auslegung des geänderten Bebauungsplanes beschlossen. Damit beginnt die Beteiligung der Bürger und der Träger öffentlicher Belange.</p>
<p class="bodytext"><strong>Interreg-Projekt „Klimawandelangepasste Gemeindegestaltung</strong><strong>“</strong><br /> In dem grenzüberschreitenden INTERREG-Projekt „Klimawandelangepasste Gemeindegestaltung“ werden Planung und Entwicklung von Vorhaben und Maßnahmen gefördert, die auf kommunaler Ebene innovative und zukunftsfähige Lösungen zur Klimawandelanpassung bieten. Insgesamt können im Bereich Ostbayern-Oberösterreich 10 Gemeinden mit einem Projekt gefördert werden. In einem Vorgespräch mit der zuständigen Stelle im Landratsamt Altötting hatte Bürgermeister Beier grundsätzlich Interesse bekundet und als mögliches Projekt die Schaffung einer Agroforstfläche vorgeschlagen. Dies stieß bei der Auswahlkommission auf großes Interesse und deswegen wurde in einem zweiten Gespräch die Gemeinde gebeten, sich mit diesem Projekt zu bewerben. Agroforst bedeutet, dass einer Acker- oder Wiesenfläche Baum- oder Heckenreihen gepflanzt werden und dazwischen landwirtschaftliche Nutzung stattfindet. Dies hat im Hinblick auf den Klimawandel vielfältige Vorteile: Die Baumreihen bremsen den Wind und vermindern dadurch den Bodenabtrag; zwischen den Reihen entsteht ein besonderes Kleinklima, das die Verdunstung minimiert; bei Starkregenereignissen wird das Wasser zurückgehalten und dann auch wieder schneller im Boden aufgenommen; die Anpflanzungen speichern zusätzlich CO2 und bieten Vögeln, Insekten und Kleintieren zusätzlichen Lebensraum und erhöhen damit die Biodiversität. Für die Weidetierhaltung bieten Agroforstflächen Vorteile durch Hitze und Windschutz und bei gezielter Auswahl der zu pflanzenden Bäume gibt es auch Möglichkeiten der Energiegewinnung. In der Gemeinde steht eine gemeindeeigene Fläche für das Projekt zur Verfügung und der Pächter konnte in einem Gespräch zur Mitwirkung gewonnen werden. Der Beschluss des Gemeinderates, sich mit diesem Projekt zu bewerben, ist der erste Schritt. Gibt es dann eine positive Entscheidung des Auswahlgremiums Mitte 2023 beginnt die Planung für die Agroforstfläche mit Begleitung durch ausgewählte Experten. Vorgesehen ist auch, dass dieses Projekt durch die Hochschule Deggendorf wissenschaftlich begleitet wird, um daraus Erkenntnisse für die Zukunft zu gewinnen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neufassung der Satzung für das Kommunalunternehmen</strong><br /> Der Bayer. Gemeindetag hat für Kommunalunternehmen ein neues Satzungsmuster veröffentlicht, in dem bei einzelnen Bestimmungen neue rechtliche Anforderungen und Urteile berücksichtigt sind. Dies ist Anlass dafür, auch bei der Satzung für das KommU Haiming Änderungen vorzunehmen. Mehr formalen Charakter haben die Änderungen in den Bestimmungen zum Jahresabschluss, zum Lagebericht und zur Prüfung des Jahresabschlusses. Neu ist auch die Regelung, dass der Verwaltungsrat einen Vertreter des Vorstandes ernennen kann. Auch wird geregelt, dass Beschlüsse des Verwaltungsrates im Umlaufverfahren getroffen werden können. Dem erheblich gestiegenen Geschäftsumfang des KommU angepasst wird die Höhe des Stammkapitals. Dies wird von bisher 1.000 EUR auf 200.000 EUR erhöht. Von wesentlicher Bedeutung ist die Erweiterung des Aufgabenbereichs des Kommunalunternehmens. Kerngeschäft war und ist die Abwicklung von Baumaßnahmen (Tiefbau, Hochbau); Künftig kann es auf der Grundlage einer Aufgabenzuweisung durch den Gemeinderat auch zur Förderung der heimischen und ortsansässigen Betriebe und Gewerbeunternehmen tätig werden (Wirtschaftsförderung) und auch die Errichtung und den Betrieb von Wohnanlagen (Wohnbauförderung) übernehmen. Von zunehmender Wichtigkeit ist auch die Errichtung von PV-Anlagen: Diese fallen in den Aufgabenbereich der Hoch- und Tiefbauten. Die neue Satzung wurde durch die Rechtsaufsicht vorab geprüft, es gab keine Hinweise, Anmerkungen oder Einschränkungen. Der Gemeinderat hat die Neufassung der Satzung für das KommU Haiming beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Errichtung einer PV-Anlage auf der Schulturnhalle</strong><br /> Den derzeitigen Gesamtstrombezug der Gemeinde von jährlich rd. 150.000 kW/h (davon rd. 2/3 in der Kläranlage) durch Eigenstromverbrauchsanlagen weiter zu reduzieren ist ein wichtiges Ziel. Deswegen soll auf dem Dach der Schulturnhalle eine PV-Anlage mit einer Leistung von 30 kW errichtet werden. Die Netzverträglichkeitsprüfung verfiel positiv, es besteht also eine Einspeisemöglichkeit ins Netz. Geplant ist eine Einspeiseanlage mit Speicher und Cloud-Lösung: Unmittelbarer Stromverbraucher wäre die Sporthalle des SV Haiming. Der jährliche Verbrauch liegt dort bei rd. 12.000 kW/h und wird letztlich über den bestehenden Kostenerstattungsvertrag von der Gemeinde bezahlt. Der weiter erzeugte Strom würde dann für andere gemeindliche Verbrauchsstellen zur Verfügung stehen – entweder die Kläranlage oder die Straßenbeleuchtung. Dazu ist jetzt aber noch keine Festlegung zu treffen. Nach einer vorläufigen Schätzung werden die Kosten für die Anlage mit Speicher bei ca. 95.000 EUR liegen. Wegen der Nähe zur Kirche ist auch eine denkmalrechtliche Erlaubnis erforderlich und die Ausführung hat denkmalschützende Belange zu berücksichtigen. Der Gemeinderat hat der Errichtung der PV-Anlage zugestimmt und mit der Abwicklung des Projekts das KommU beauftragt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Grundsatzbeschluss Erweiterung gemeindlicher Bauhof</strong><br /> Der gemeindliche Bauhof hat seit Mitte der 80erJahre seinen Standort in der ehemaligen Kiesgrube Daxenthal. Zusammen mit dem dort betriebenen Wertstoffhof verfügt er über eine Halle mit 200 m² und einer befestigten Stell- und Lagerfläche. Vorher waren die Standorte auf mehrere Garagen in der Gemeinde verteilt; der Gemeindekombi hatte z.B. seinen Standplatz im Feuerwehrhaus Haiming. Die Büro- Gemeinschafts- und Sanitärräume in der jetzigen Bauhofhalle entsprechen in keiner Weise mehr den heutigen Anforderungen bei derzeit vier Bauhofmitarbeitern. Auch die Unterstellmöglichkeiten sind begrenzt; Fahrzeuge, Materialien und Geräte sind teilweise an einem anderen Standort ausgelagert. Weil es also erheblichen Bedarf an Stellplätzen für Fahrzeuge, Maschinen und Anbaugeräte, an Lagerflächen für Material, Notstromaggregate und Treibstoff, an Räumen für die Mitarbeiter gibt, wird schon längere Zeit eine Erweiterung des Bauhofs diskutiert. Jetzt wurde dem Gemeinderat eine konkrete Konzeptplanung für diese Erweiterung vorgelegt. Wichtigste Erkenntnis daraus ist, dass diese Erweiterung auf dem Gelände des Bau- und Wertstoffhofes in Daxenthal möglich ist und damit nicht ein neuer Standort gefunden werden muss. Die Konzeptplanung zeigt auch, dass der Raumbedarf für Büro, Aufenthaltsraum und Sanitärräume, für vier Stellplätze, Waschhalle, Werkstatt und Lagerfläche auf dem Gelände so umgesetzt werden kann, dass die jetzigen Lagerflächen, insbesondere für die Container des Wertstoffhofes und die Schüttgutboxen unverändert bleiben. Lediglich das Salzsilo muss versetzt werden. Im Konzept vorgesehen ist ein flachgeneigtes Hallenpultdach, auf dem eine PV-Anlage installiert wird. Das vorgelegte Konzept wurde im Gemeinderat intensiv diskutiert, insbesondere auch die nach Baukostenindex abgeschätzten Kosten (incl. PV und Außenanlagen) von ca., 2,8 Mio EUR. Hier bestand Einigkeit, dass dies durch geeignete Bauweise und Einsparung bei Ausstattungen erheblich reduziert werden muss. Grundsätzlich fand das Konzept aber Zustimmung beim Gemeinderat und er beauftragte das KommU, die weiteren Planungsleistungen zu vergeben. Zwischenergebnisse der Planung, insbesondere zum Raumbuch und zur Gebäudegestaltung werden dem Gemeinderat zu weiteren Beschlussfassungen vorgelegt. Dabei ist auf Kostenbeschränkung zu achten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Abschluss des Jahres</strong><br /> Zum Abschluss der letzten Sitzung im Jahr 2022 dankte der Bürgermeister allen Gemeinderäten für die gute und konstruktive Zusammenarbeit, dem 2.Bürgermeister Josef Pittner für das vertrauensvolle Miteinander in den Vertretungsfällen und den Frauen und Männern der Verwaltung für das gute Miteinander und die große Einsatzbereitschaft zum Wohle der Gemeinde. Ausdrücklich bedankte er sich auch für das große Engagement aller Ehrenamtlichen in der Gemeinde – sie sind die Basis für einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft, trotz aller Bedrängnisse. Als Beweis dieser Zukunftshoffnung zeigte er die Präsentation der 3.Klasse unserer Grundschule über ihre Pflanzaktion im Schulwald: 365 junge Baumpflanzen von jungen Menschen in den Boden eingebracht sind das beste Zeichen für eine lebendige Zukunft im Niedergern.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-206</guid>
						<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 10.11.2022</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-10112022/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=a26bf48347d2f4e997ad07006cdce56b</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Mitte Oktober wurde der Gemeinde von der Polizeiinspektion Burghausen der <strong>Sicherheitsbericht</strong> für das Jahr 2021 übermittelt. Daraus ergibt sich, dass sich im vergangenen Jahr in der Gemeinde 29 Straftaten ereigneten, von den 20 aufgeklärt werden konnten. Gegenüber 2020 war das ein Anstieg um 10 Straftaten, wobei die sog. Häufigkeitsquote, also die Anzahl pro 1.000 Einwohner bei 11,57 liegt und damit Haiming zu den „sichersten“ Gemeinden im Landkreis zählt. Die häufigsten Delikte waren Diebstahl (5), Sachbeschädigung (5), Betrug (5) Freiheitsberaubung und Bedrohung (4) sowie Rauschgiftdelikte (3). In der Verkehrsunfallstatistik sind für Haiming innerorts 8 und außerorts 55 Verkehrsunfälle verzeichnet. Auch hier gibt es einen deutlichen Anstieg zu 2020 (6 und 34). Dabei gab es bei 6 Unfällen einen Personenschaden, die Zahl der Verletzten beträgt 8, zwei Personen verstarben. Es gab 7 Fälle von Unfallflucht, 2 davon konnten geklärt werden.<br /> Mit dem neuen Schuljahr gibt es auch wieder einen <strong>neugewählten Elternbeirat</strong>. Neue Vorsitzende ist Katrin Frömmel, ihre Stellvertreterin Michaela von Ow. Sie haben die Ämter getauscht. Schriftführerin ist Natascha Winklharrer. Klassenelternsprecher sind: 1.Klasse Doris Wimmer, 2.Klasse Astrid Mayer, 3.Klasse Natascha Winklharrer und 4.Klasse Karin Frömmel.<br /> Zum Thema <strong>Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung</strong> an Grundschulen gibt es aus zwei Perspektiven neuer Entwicklungen. Zunächst ist nochmals festzustellen, dass dieser Rechtsanspruch sukzessive ab dem Schuljahr 2026/27 eingeführt wird. Bislang ging man auf Grund des Ganztagsförderungsgesetzes (GaFöG) davon aus, dass Ganztagsschulen in Form der offenen oder gebundenen Ganztagsschule diesen Rechtsanspruch erfüllen. Auf der Grundlage eines Schreibens des Bundesministeriums für Familie vom 23.8.2022 und der darauf bezogenen Stellungnahme der Bayerischen Ministerien für Familie und für Unterricht und Kultus vom 21.10.2022 steht fest, dass auch eine verlängerte Mittagsbetreuung diesen Rechtsanspruch erfüllt. Voraussetzung ist ein Angebot an fünf Werktagen und zeitlich bis 16 Uhr. Derzeit sind die Richtlinien für die staatliche Förderung der Ganztagsbetreuung weiterhin nicht erarbeitet; durch diesen Schriftwechsel ist aber geklärt, dass auch die verlängerte Mittagsbetreuung förderfähig sein wird. Die zweite Perspektive ist die konkrete Entwicklung der Schülerzahlen in Haiming und die Erwartung der Eltern an den künftigen Umfang der Mittagsbetreuung. Aus den dem Bürgermeister übermittelten Zahlen der Kindergartenleiterin ergibt sich, dass es im Herbst 2023 zum Schuljahresbeginn 38 mögliche Schulanfänger gibt, davon 10 Korridorkinder. Im Herbst 2024 sind es nach derzeitigem Stand 30 Schulanfänger, davon 11 Korridorkinder. Unabhängig davon, wie viele Kinder mit der Schule beginnen, gibt es eine große Erwartung an ein im Rahmen der Mittagsbetreuung angebotenes Mittagessen. Dieses Interesse zeigt sich auch an dem Umfang, wie im Kindergarten die Nachmittagsangebote genutzt werden und die Zahl der dabei genutzten Mittagessen (von 44 am Dienstag bis 19 am Freitag). Aus dieser erlebten und geschätzten Praxis im Kindergarten besteht jetzt die Erwartung, dass auch in der Grundschule ein Mittagessen angeboten wird. Der Gemeinderat wird also bald die Entscheidung treffen müssen, ob bereits vor dem gesetzlichen Starttermin 2026 an der Grundschule Haiming eine Ganztagsbetreuung angeboten wird und wenn ja, in welcher Form.<br /> Zur ebenfalls im Elternbeirat angesprochenen Frage der möglichen <strong>Klassenbildung im Herbst 2023</strong> ist zu sagen, dass der Entscheidungsstichtag bezüglich Korridorkinder der 20. April 2023 ist und erst dann die tatsächliche Schülerzahl feststeht. Sicher ist jedoch bereits jetzt, dass für eine mögliche weitere Erste Klasse die Räumlichkeit zur Verfügung steht. Sicher ist auch, dass der Bürgermeister sich dafür einsetzen wird, dass alle Kinder, die in Haiming die Grundschule besuchen wollen, dies auch können und dass im Zusammenwirken mit Eltern und Lehrerschaft die jeweils bestmögliche pädagogische Lösung erreicht wird. Dazu wurde auch bereits ein Gespräch mit der Schulleiterin geführt.<br /> In der Oktobersitzung hat der Gemeinderat gemäß der geltenden Leitlinien wieder drei gemeindliche <strong>Baugrundstücke </strong>vergeben: Ein Grundstück im Baugebiet Winklham und zwei Grundstücke im Baugebiet Haid-Ost. Er hatte auszuwählen aus 32 Bewerbungen, wobei ein Teil davon sich nur für Haid beworben hatte. Zunächst wurde entsprechend der nach den Bewerbungskriterien vergebenen Punkte der Bewerberkreis eingegrenzt und dann nach ausführlicher Beratung die Vergabeentscheidung getroffen. Mittlerweile wurde mit allen drei Bewerberpaaren das Vergabegespräch geführt.<br /> Zur Information über die Detailplanung der <strong>380 kV-Leitung</strong> von Pirach nach Tann lädt die Fa. Tennet jetzt zu Bürgerinformationsmärkten ein: Am 15.11.2022 in Marktl und am 16.11.2022 in Mehring, jeweils von 15.00 – 19.30 Uhr.<br /> Nach längerer Pause trafen sich am 27.10.2022 die Mitglieder des <strong>Arbeitskreises OLGA</strong> zu einem Meinungsaustausch. Eine Reihe von Anliegen aus dem letzten Treffen vom Juli 2021 wurden weiter getrieben, insbesondere der Bereich Bäume pflanzen und Neuanlage von Heckenstrukturen, andere Themen blieben unbearbeitet. Christoph Pittner hat die Leitung des Arbeitskreises aus persönlichen Gründen wieder abgegeben, ein neuer Leiter oder eine neue Leiterin wurde noch nicht gefunden. In einzelnen Teilbereichen wird die Arbeit sicher weitergehen, ob der AK OLGA als Netzwerk und Informationsaustausch, als Ideengeber und Bestärkungsrunde wieder zusammenkommt, ist derzeit offen.<br /> Am 25. Oktober wurde in einer kleinen Feierstunde der neugestaltete <strong>beschützende Bereich im BRK-Seniorenhaus </strong>offiziell eröffnet. Nach dem Konzept einer Hausgemeinschaft gibt es im Erdgeschoss des Ostflügels großzügige Gemeinschaftsräume, einen Essbereich mit Küche und die Wohnräume für die Bewohnerinnen und Bewohner mit demenzieller Beeinträchtigung. Derzeit wohnen dort 16 Frauen und Männer. Gestaltung der Räume und Flure ist auf die besonderen Anforderungen dieser Personengruppe ausgerichtet und auch das Betreuungskonzept darauf ausgerichtet. Damit hat das Seniorenhaus Haiming einen zusätzlichen hochqualitativen Baustein im umfassenden Angebot für unsere Seniorinnen und Senioren; zusammen mit Tagespflege und betreutem Wohnen ist damit in Haiming alles vorhanden, was für ältere Menschen wichtig ist. Der Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 99.000 EUR ist hier bestens angelegt.<br /> Bei der Bürgermeisterdienstbesprechung wurde das <strong>Ergebnis der Impact-Analyse</strong> für den Landkreis Altötting vorgestellt. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass bei einem flächendeckenden Stromausfall wichtige Infrastrukturen bereits nach 24 Stunden nur noch eingeschränkt oder auch gar nicht mehr zur Verfügung stehen und damit erhebliche Einschränkungen zu befürchten sind. Naturgemäß sind dabei die Auswirkungen während der Heizperiode gerade im privaten Bereich wesentlich gravierender als im Sommer. Auf die einzelnen Gemeinden bezogen wird diese Analyse in den kommenden Wochen zur Verfügung gestellt werden – für die Gemeinde Haiming kann bereits jetzt festgestellt werden, dass im Bereich der Abwasserentsorgung eine funktionierende Notfalllösung vorliegt und für die Funktionsfähigkeit weiterer Einrichtungen des öffentlichen Lebens der Einsatz von Notstromaggregaten wesentlich ist. Um einen konkreten Notfallplan für die Gemeinde zu erarbeiten und dafür technische, organisatorische und personelle Voraussetzungen zu klären, trifft sich am 16.11. ein Kreis von Verantwortlichen zu einem ersten Planungsgespräch. Die Kommandanten der Feuerwehren, der Leiter des Bauamts, Bürgermeister und Geschäftsleiter werden dabei mit dem Leiter der Abteilung Katastrophenschutz im Landratsamt, Herrn Bernhard Weber, auch die Anforderungen aus überörtlicher Sicht besprechen.<br /> Zu den in Planung befindlichen <strong>gemeindlichen Bau- und Entwicklungsprojekten</strong> noch ein paar Informationen:<br /> Für den <strong>neuen Bauhof</strong> erfolgt jetzt auf Grund der Abstimmungsgespräche eine räumlich veränderte Planung und es ist beabsichtigt, in der Dezembersitzung für die Grundlagenentscheidung des Gemeinderates zwei bis drei Alternativentwürfe vorzulegen.<br /> Beim <strong>kommunalen Wohnungsbau</strong> gab es weitere Abstimmungsgespräche mit der Regierung von Oberbayern und ein Gespräch mit der Planerin für den Bebauungsplan Haiming-West, um die Festsetzungen auf die Gebäudeplanung abzustimmen. Bei den Fragebögen gibt es in überschaubare Umfang Rückläufe.<br /> Zur <strong>Machbarkeitsstudie Kindergarten</strong> gibt es keine neue Entwicklung. Da jetzt aber bezüglich Ort für die Bauhoferweiterung Klarheit besteht, kann der Gemeinderat für das weitere Vorgehen die Richtung vorgeben. Dazu schlägt der Bürgermeister noch für Dezember eine Halbtagesklausur vor, in der auch mögliche Lösungen für einen kurzfristigen Raumbedarf in der KiTa besprochen werden und auch eine Grundentscheidung zum Thema Kommunaler Wohnbau vorbereitet werden kann.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Der Birkenweg ist mittlerweile fertiggestellt. Es fehlen nur noch Abschlussarbeiten. Eine Asphaltsenke zur Straße Am Kirchfeld wurde bereits moniert. In der Fahnbacher Straße werden derzeit die Pflastersteine für die Wasserführung verlegt. Nächste Woche ist die Planie geplant und werden die Einbauten auf Niveau hochgezogen. Übernächste Woche soll asphaltiert werden und in der 1. Adventwoche werden die Restarbeiten durchgeführt. Die PV-Anlagen Rathaus und Kläranlage befinden sich im Beschaffungsprozess. Die Kanaldruckleitung von Oberloh nach Holzhausen ist in Arbeit. Es wurden Schürfe gegraben und der Verlauf der Wasserleitung geprüft. Mit diesen Erkenntnissen erfolgte die Entscheidung, die Kanalleitung südlich des Weges Richtung Holzhausen zu verlegen, da dann nur eine Kreuzung der Wasserleitung notwendig ist.</p>
<p class="bodytext"><strong>Nachtragshaushalt 2022</strong><br /> Der Nachtragshaushalt für 2022 bringt im Verwaltungshalt nur eine geringfügige Veränderung um 173.700 EUR, im Vermögenshaushalt aber eine Erhöhung des Haushaltsvolumens um 1.421.500 EUR. Maßgeblich dafür sind nicht erhöhte Ausgaben, sondern eine verbesserte Einnahmesituation. So erhöhen sich die Einnahmen bei der Gewerbesteuer um 500.000m EUR auf 2,5 Mio EUR. Die sonstigen staatlichen Zuwendungen erhöhen sich auch um 1,4 Mio EUR, da auch im Jahr 2022 die Gemeinde eine coronabedingte Steuerkompensationszahlung erhielt. Erfreulich auch der Anstieg der Zinseinnahmen. Erstmals wieder gibt es einen nennenswerten Betrag in Höhe von 26.000 EUR. Gestiegen sind auch die Erstattungen des Freistasts für den Kindergarten um 169.500 EUR (auf 519.500 EUR) – dem stehen aber auch erhöhte Personalkosten im Kindergartenbereich gegenüber. Die insgesamt verbesserte Haushaltslage wird auch dadurch deutlich, dass sich die Zuführung vom Vermögenshaushalt in den Verwaltungshaushalt um 2.373.000 EUR auf jetzt 998.500 EUR verringerte. Im Bereich der Ausgaben im Verwaltungshaushalt gibt es meist nur geringfügige Abweichungen zum Planansatz; größere Positionen sind die Personalkosten Kindergarten (+ 70.000 EUR), Zweckausstattung Feuerwehren (+10.000 EUR), Maschinenkosten Bauhof (+ 20.000 EUR) und Gewerbesteuerumlage (+ 201.800 EUR). Bei den Ausgaben rückläufig war die Kreisumlage: Wegen des verringerten Hebesatzes ging sie um 547.100 EUR auf 4.560.300 EUR zurück.<br /> Im Vermögenshaushalt gibt es Verschiebungen deswegen, weil bestimmte Zuschüsse und Erschließungsbeiträge erst im kommenden Jahr eingehen bzw. erhoben werden. Erhöht haben sich die Einnahmen bei Grundstücksverkäufen um 71.750 EUR und bei der Zuweisung für Straßenausbau um 25.400 EUR. Bei den Ausgaben sind dazugekommen der Zuschuss für die Sanierung Friedhofsmauer (36.700 EUR), Anschaffungen für die Kläranlage (PV-Anlage und Notstromaggregate, 95.000 EUR) und die Erweiterung des Kanalnetzes in den Baugebieten und in Oberloh (340.000 EUR). Ebenso neu sind Planungskosten für Hochbauprojekte (55.350 EUR). Die erfreulichsten Zahlen des Vermögenshaushaltes ist die Zuführung zur allgemeinen Rücklage: Diese erhöht sich um 3.185.850 EUR; die Rücklage beträgt damit zum Jahresende voraussichtlich 1,44 Mio EUR – ein notwendiges Polster für die Zahlungen im Haushaltsjahr 2023, insbesondere auch für die Kreisumlage.<br /> Der Gemeinderat hat dem Nachtragshaushalt zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Spendenliste für 2023</strong><br /> Wie alle Jahre beschließt der Gemeinderat in der Novembersitzung die Spendenliste für das kommende Jahr. Es handelt sich um soziale und gemeinnützige Vereine und Einrichtungen, die in unterschiedlicher Höhe eine jährliche Förderung bekommen – ausbezahlt wird die Spende aber jeweils erst nach Abruf, meist verbunden mit einem Rechenschaftsbericht. Die Höhe der Spenden bleibt auch im kommenden Jahr unverändert, lediglich die jährliche Zuwendung an die drei Feuerwehrvereine werde von 300 EUR auf 600 EUR erhöht. Finanziert werden dadurch die Uniformanschaffungen für die Feuerwehrleute. Folgende Spenden gibt die Gemeinde:<br /> &nbsp;</p><table cellspacing="0" class="contenttable" style="border-collapse:collapse; width:93.38%"> 	<tbody> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext"><strong>Empfänger</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext"><strong>Spende</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Deutscher Kinderschutzbund</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Frauenhaus)</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Notruf und Beratung)</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Imkerverein Marktl</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Die Brücke, Suchtkrankenhilfe</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">130,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Dorfhelferinnen</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Familienpflegewerk</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">AWO - Sternfahrt</p></td> 			<td style="background-color:white; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">60,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Sommerfest</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Weihnachten</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Hörgeschädigtenverein</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">25,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">BRK - Behindertenfahrdienst, Essen auf Rädern, Psychosoziale Krebsnachsorge</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">500,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Sternsinger</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">50,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Hospizverein</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Caritas - Beitrag</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">55,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Diakonisches Werk</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">150,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Propräventiv</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">200,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Donum Vitae</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">200,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext"><strong>Summe</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext"><strong>2.870,00</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Kulturfonds</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext"><strong>Summe</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext"><strong>100,00</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Feuerwehrverein Haiming</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">600,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Feuerwehrverein Niedergottsau</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">600,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext">Feuerwehrverein Piesing</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext">600,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext"><strong>Summe</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext"><strong>1.800,00</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:85%px"><p class="bodytext"><strong>Gesamtsumme der Spenden</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:15%px"><p class="bodytext"><strong>4.770,00</strong></p></td> 		</tr> 	</tbody> </table><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Anschaffungen Kindergarten St. Stephanus</strong><br /> Der Kindergarten St. Stephanus in Niedergottsau plant für das Jahr 2023 einige Investitionen. Soweit diese im Einzelfall 400 EUR übersteigen, beteiligt sich die Gemeinde mit einem Zuschuss von 70%. Deswegen hat der Gemeinderat diese Investitionen auch zu genehmigen. Die Gesamtsumme der Investitionen beträgt 11.148,68 EUR, der Gemeindeanteil ist 7.803,38 EUR. Im Einzelnen hat der Gemeinderat folgenden Anschaffungen zugestimmt: Hochschrank für die Krippe (1.052 EUR), Schrankwand für Turnraum und Experimente (je 1.217 EUR), Waschmaschine (1.329 EUR), Teppich (1.489 EUR), Kaffeevollautomat (1.666 EUR), Spendersysteme für Handtücher, Schaumseife, Desinfektion (3.176 EUR).</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-205</guid>
						<pubDate>Thu, 13 Oct 2022 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 13.10.2022</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-13102022/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=aec39316309bc11e12699ae5eb66302b</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Das Projekt <strong>dezentrale Lüftungsanlagen</strong> ist abgeschlossen. Rechtzeitig zum Schulbeginn waren in fünf Klassenräumen die Anlagen installiert worden und laufen einwandfrei. Lediglich in einem Klassenzimmer gibt es bei geschlossener Tür Geräusche, hier muss vermutlich die Luftansaugung eingestellt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 97.269,87 EUR; gem. Bescheid für die Bundesförderung vom 6.10.2022 ist dieser gesamte Betrag auch förderfähig und der bewilligte staatliche Zuschuss beträgt somit 77.815,90 EUR. Den Restbetrag von 19.453,97 EUR trägt die Gemeinde. Auf Anregung eines Gemeinderatsmitgliedes hat der Bürgermeister bei der planenden Fa. Veit nochmals nach der Energiebilanz der Anlagen gefragt. Nach einer Modellrechnung für 195 Schultage und einer angenommenen Betriebszeit von 1.365 Lüftungsstunden verbraucht ein Lüftungsgerät für die Abluft- und Zuluftventilatoren 218,40 kWh Strom. Zugleich wird aber durch die Wärmerückgewinnung bei der Zufuhr von Frischluft Heizenergie in Höhe von 4.174,78 kWh eingespart. Dabei sind mittlere Temperaturen während der Heizperiode zu Grunde gelegt. Der Energieverbrauch für die Nachheizung liegt bei 268,37 kWh. Unter der Annahme eines Strompreises von Null (wegen der Eigenstromverbrauchsanlage) und Pelletskosten von 300 EUR pro Tonne ergibt sich eine Einsparung je Klassenzimmer pro Jahr von rd. 260 EUR. Voraussetzung dafür ist aber, dass während der kalten Jahreszeit kein Lüften über die Fenster der Klassenzimmer erfolgt.<br /> Am 27.9.2022 gab es zur <strong>Vorbereitung des Sturzflutenrisikomanagements</strong> das in den Förderrichtlinien vorgesehene Informationsgespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt Traunstein. Die Förderung erfolgt nach der RZWas und beträgt 75% der Planungskosten, maximal 150.000 EUR. Der Förderantrag der Gemeinde wird mit einer Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes bei der Regierung von Oberbayern eingereicht und wenn nach Prüfung des Antrages der Zuwendungsbescheid ergeht, kann die Gemeinde die Ingenieurleistung ausschreiben. Es sind mindestens drei Angebote einzuholen. Mit der Aufnahme in das Förderprogramm kann für das Jahr 2023 gerechnet werden; dann kann die Auftragserteilung erfolgen. Für die Bestandsanalyse ist auch eine intensive Einbeziehung der Bevölkerung erforderlich und sinnvoll. In Versammlungen und Ortsbegehungen sollen dadurch zusätzliche Informationen über Gefahrstellen bei Starkregen festgestellt werden. Der Förderzeitraum läuft bis Ende 2024, bis dahin sollten Bereiche festgelegt werden, in denen durch Maßnahmen Gefährdungen bei Starkregen vermieden werden können.<br /> Zur <strong>Mittagsbetreuung</strong> eine Information zu den Kosten: Im Schuljahr 2021/22 betrugen die Gesamtausgaben 29.016,97 EUR. Der staatliche Zuschuss machte 3.323 EUR aus und Elternbeiträge wurden in Höhe von 3017,50 EUR bezahlt. Damit lag der Kostenanteil der Gemeinde aus Haushaltsmitteln bei 22.676,47 EUR. Der Elternbeitrag beträgt als Monatsbeitrag 2,50 EUR je Buchungstag. Also bei 4 Tagen Mittagsbetreuung in der Woche kostet das 10,00 EUR im Monat.<br /> Die <strong>Arbeitsgruppe Plant for the Planet</strong> unter der Leitung von Peter Fastenmeier traf sich wieder am 6.10.2022 im Rathaus. Nach einem kurzen Rückblick auf verschiedene Pflanzungen im Frühjahr war Hauptpunkt die Planung der kommenden Pflanzaktionen. Die größte ist wieder die Fortsetzung der Anpflanzung beim Schulwald. Die 20 Kinder der 3.Klasse werden Mitte November wieder 300 Bäume pflanzen. Neu einsteigen in die Aktion wird die Jugendfeuerwehr Haiming: Zum Jubiläum des 20jährigen Bestehens wird sie im Frühjahr 2023 am Weg vom Sportheim Richtung Aumühle 20 verschiedene Laubbäume pflanzen. Endlich aktiv werden können auch die Ministranten von Niedergottsau. Sie Pflanzen am Denkmal beim Kapsner zwei neue Bäume, gestiftet vom Frauen- und Mütterverein anlässlich des 100jährigen Jubiläums und von der Gemeinde. Beim Frühlingsmarkt der Schule im Frühjahr 2023 wird am Schulacker ein weiterer Apfelbaum gepflanzt und die Mitglieder des Eltern-Kind-Kaffes des Frauenbundes pflanzen auch einen Obstbaum in einem Garten in Vordorf. Auch der Dirndl- und Lederhosenverein nimmt weiter an der Aktion teil: Noch im Herbst wird er in Winklham einige Obstbäume pflanzen. Durch die zahlreichen aktiven Gruppierungen, die in der Gemeinde teilnehmen, hat die weltweite Aktion Plant for the Planet bei uns eine breite Basis zum Nutzen von Klima, Umwelt und Natur.<br /> Beim Online-Infozirkel der Fa. Tennet zum <strong>Ersatzneubau der 380 kV-Leitung</strong> Pirach – Tann wurden erstmals die derzeit geplanten Maststandorte der Leitung vorgestellt. Derzeit ist im Bereich der Gemeinde Haiming kein Standort geplant; entlang der B20 verläuft die Leitung westlich der Fahrbahn. Dabei ist geplant, dass der Staatsforst zur Reduktion des Eingriffs überspannt wird. In den kommenden Tagen finden erste Gespräche mit Grundeigentümern statt, Anfang November ist dann der Scooping-Termin mit den Fachbehörden. Dies alles dient der Erarbeitung der Planfeststellungsunterlagen – diese sollen in der zweiten Jahreshälfte 2024 fertig sein. Baubeginn für die Leitung ist frühestens 2027.<br /> Unter dem <strong>TOP Anfragen</strong> informierte der Bürgermeister zunächst kurz über die eingeleiteten <strong>Energiesparmaßnahmen </strong>im Bereich der Gemeinde. Zum Unteren Wirt, der mit Gas beheizt wird, teilte er mit, dass bei Eintritt einer Gasmangellage daran gedacht werden muss, die Nutzung des Saalbereichs einzustellen, um auf diese Weise erheblich Heizenergie einzusparen.<br /> Hinsichtlich der gewohnten Weihnachtsbeleuchtung fragte er die Räte, ob sie dem Kompromiss zustimmen können, an Stelle der üblichen drei großen Christbäume nur zwei kleinere, beleuchtete Bäume an den beiden Kriegerdenkmälern aufzustellen. Am Rathaus gibt es den Adventskranz am Brunnen und möglicherweise zwei mit Kugeln dekorierte kleinere Bäume.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Arbeiten an der Fahnbacherstraße gehen weiterhin plangemäß voran. Zwar war in dieser und der vergangenen Woche wegen erheblicher Krankheitsfälle bei einer Baufirma keine Bewegung auf der Baustelle, aber die Fa. Bauer konnte jetzt mit den letzten Hausanschlüssen die Arbeiten an der Neuverlegung der Wasserleitung abschließen. Es folgen dann die Verlegearbeiten für das Stromkabel und im Anschluss daran, voraussichtlich in der letzten Oktoberwoche, beginnt die Fa. Swietelsky mit dem Setzen der Randsteine. Für etwa Mitte November ist die Asphaltierung vorgesehen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Aufwendungs- und Kostenersatz bei Feuerwehreinsätzen</strong><br /> Beim Einsatz der gemeindlichen Feuerwehren kann die Gemeinde Ersatz der für die Inanspruchnahme entstanden Kosten verlangen. Dies gilt für Hilfeleistungen, die nicht zu den gesetzlichen Pflichtaufgaben der Feuerwehren gehören, für Sicherheitswachen und für Ausrücken nach missbräuchlicher Alarmierung. Bei Brandeinsätzen oder bei Rettung oder Bergung von Menschen und Tieren wird kein Kostenersatz erhoben. Die Höhe des Kostenersatzes ist in einer gemeindlichen Satzung geregelt. Bisher wurden für den Einsatz der Fahrzeuge pauschale Kosten nach einer Mustersatzung des Bayer. Gemeindetages zu Grunde gelegt. Dies ist aber rechtlich nicht mehr zulässig. Die Streckenkosten und die Ausrückestundenkosten wurden deswegen für die Neufassung der Satzung neu kalkuliert und dabei sind die Anschaffungskosten der insgesamt sechs Einsatzfahrzeuge, die durchschnittliche Kilometerleistung und die durchschnittlichen Einsatzstunden berücksichtigt. Daraus ergeben sich dann je Fahrzeug unterschiedliche Abrechnungsbeträge für den Kostenerstattungsanspruch. So kostet der Einsatz eines Löschfahrzeuges der Feuerwehr Haiming pro Kilometer 6,96 EUR und pro Stunde 184,19 EUR; der Einsatz des HLF 20 der Feuerwehr Niedergottsau kostet pro Kilometer 5,19 EUR und pro Stunde 94,30 EUR. Weiterhin pauschal dürfen die Personalkosten festgelegt werden: Diese betragen für den Einsatz ehrenamtlicher Feuerwehrdienstleistender 28,00 EUR je Stunde und bei Sicherheitswachen 16,40 EUR. Der Gemeinderat hat die neue Satzung mit Verzeichnis der Pauschalsätze einstimmig beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Umrüstung Feuerwehrsirenen</strong><br /> Die Alarmierung der Feuerwehrsirenen im Gemeindegebiet wird digitalisiert; dazu nutzt die Gemeinde ein Förderprogramm des Freistaates. Einen entsprechenden Beschluss hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 28.7.202 gefasst. Im Zuge dieser Umrüstung soll aber auch geprüft werden, ob die bestehenden Sirenen, die auch für Katastrophenfälle genutzt werden, das Gemeindegebiet ausreichend abdecken. Deswegen wurde bei einer Fachfirma eine Schallpegelsimulation in Auftrag gegeben, die in der Sitzung vorgestellt wurde. Daraus ergibt sich, dass bei einer Umrüstung der insgesamt 6 Sirenen, die noch analog betrieben werden, auf elektronische Sirenen und entsprechender Ausrichtung der Schallhörner eine optimale Abdeckung der Wohnorte und Siedlungen erreicht werden kann. Die in Niedergottsau auf dem Feuerwehrhaus und in Winklham errichteten Sirenen werden bereits elektronisch betrieben. In einer ausführlichen Präsentation legte Herr Brenninger von der Fa. Abel und Käufl die Vorteile dieser elektronischen Sirenen dar, insbesondere auch, dass sie bei Stromausfall über einen Zeitraum von 14 Tagen betriebsbereit bleiben und dabei auch für Sprachdurchsagen zur Information der Bevölkerung genutzt werden können. Derzeit ist das Bundesförderprogramm für diese Sirenenart ausgeschöpft; es wird aber erwartet, dass das Programm neu aufgelegt wird. Der Gemeinderat vertagte deswegen die Entscheidung darüber, ob die grundsätzlich sinnvolle Umrüstung vorgenommen wird und will erst die weitere Entwicklung bei der öffentlichen Förderung abwarten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Umrüstung der Flutlichtanlagen am Sportplatz</strong><br /> Die Umrüstung der gesamten Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel vor zwei Jahren erweist sich jetzt in Zeiten hoher Stromkosten als sehr gute Entscheidung. Eine prozentual vergleichbar hohe Stromeinsparung kann auch durch Umrüstung der Flutlichtanlagen am Sportgelände erreicht werden. Die Gemeinde hat deswegen dem SV Haiming empfohlen, hier tätig zu werden, zumal es dafür Zuschüsse seitens des BLSV und aus der Kommunalrichtlinie gibt. Der Vorstand des SV Haiming hat auch bereits über ein eingeschaltetes Büro eine Vorprüfung durchführen lassen. Danach würde die Umrüstung der Flutlichtanlagen an den beiden Fußballplätzen und an der Tennisanlage zu einer Einsparung von ca. 17.700 kWh jährlich führen, das entspricht rd. 67% des Stromverbrauchs. Hinzu kommt, dass eine Dimmung möglich ist und die Beleuchtung über ein Programm gesteuert werden kann. Außerdem sind Teile der Flutlichtanlage bereits über 40 Jahre alt, eine Erneuerung der Leuchtmittel ist auch deswegen angezeigt. Nach derzeitiger Schätzung liegen die Koste bei 90.000 – 100.000 EUR. Seitens des BLSV erfolgt eine Förderung von 20% und über die Kommunalrichtlinie in Höhe von 25%. Der SV Haiming würde einen Eigenanteil von 15% leisten. Somit verbleibt bei der Gemeinde eine Mitfinanzierung in Höhe von 40%. Diese Kosten von rd. 40.000 EUR würden im Haushalt 2023 bereitgestellt werden. Dies ist ein wichtiger Beitrag der Gemeinde zur Entlastung des Sportvereins bei den Betriebskosten. Dies sieht auch der Gemeinderat so und ermächtigte deswegen den Bürgermeister, das Förderverfahren einzuleiten und den SV Haiming mit der Durchführung der Maßnahme zu beauftragen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Abwasserentsorgungskonzept</strong><br /> Zum Schutz des Grundwassers vor Eintrag belastender Stoffe hat die Gemeinde Haiming seit 2004 ein Abwasserentsorgungskonzept. In diesem Plan mit Textteil sind alle Anwesen erfasst, die noch nicht an die zentrale gemeindliche Abwasserentsorgung mit Kläranlage angeschlossen sind. Dabei ist für diese Anwesen auch dokumentiert, auf welche Weise dort die häuslichen Abwässer entsorgt werden. In den zurückliegenden Jahren wurden immer wieder einzelne Anwesen an das Kanalnetz angeschlossen, zuletzt die Gebäude in Hochreit. Jetzt hat das Wasserwirtschaftsamt empfohlen, das Abwasserentsorgungskonzept fortzuschreiben und dabei auch zu prüfen, ob und welche Anwesen ans Kanalnetz angeschlossen werden können. Diese Prüfung erfolgt unter dem Gesichtspunkt der Dringlichkeit eines Anschlusses und der Wirtschaftlichkeit. Dabei wurde bei insgesamt 8 Anwesen wegen großer Entfernung zum Kanal und fehlender Dringlichkeit (z.B. nicht bewohnt) keine nähere Prüfung vorgenommen. 7 Anwesen wurden näher untersucht und für die Anwesen in Oberloh wurde dabei festgestellt, dass zum einen ein Handlungsbedarf besteht (Umrüstung der Kleinkläranlage wegen Neubau) und zum anderen der Anschluss ans Kanalnetz wirtschaftlich darstellbar ist. Mit den Eigentümern wurden auch bereits Gespräche geführt und sie haben Interesse am Anschluss. Bei einem weiteren Anwesen ist ebenfalls der Anschluss möglich und sinnvoll; dies wird zu gegebener Zeit mit den Eigentümern geklärt. Bei vier weiteren untersuchten Objekten gibt es keinen aktuellen Handlungsbedarf; deswegen wurde die Wirtschaftlichkeit nicht weiter untersucht. Der Gemeinderat hat auf der Grundlage der vorliegenden Untersuchungen und Bewertungen das Abwasserkonzept mit Erläuterungsbericht beschlossen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<guid isPermaLink="false">news-204</guid>
						<pubDate>Thu, 15 Sep 2022 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 15.09.2022</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-15092022/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=e515072dae236140ecd10fee5198e19d</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Informationen zur OMV-Deutschland</strong><br /> Der neue Standortleiter Dr. Stefan Hölbfer war zu Gast in der Gemeinderatssitzung und informierte nach einer persönlichen Vorstellung über den aktuellen Stand im Zusammenhang mit dem Turnaround bei der OMV Raffinerie und über die künftige Entwicklungsstrategie. Die Inbetriebnahme der Raffinerie ist weitgehend abgeschlossen. Dennoch muss bis in die erste Oktoberwoche hinein mit Fackelbetrieb gerechnet werden, da notwendige Arbeiten an einem Rohölofen sich verzögert haben. Dafür bat er um Verständnis und versicherte zudem, dass alle Auflagen zum Betrieb der Fackel als Sicherheitseinrichtung eingehalten werden. Zur zukünftigen Strategie der OMV sagte er: Für den notwendigen Transformationsprozess hat sich die OMV ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2030 soll der fossile Teil der Produktion um 50% reduziert werden; langfristig wird die OMV, auch zur Einhaltung der Pariser Klimaziele, ein nachhaltiges Unternehmen ohne CO2-Ausstoß. Dies gelingt durch Produktion biogener Produkte, synthetischer Treibstoffe und sog. grüne Flugzeugtreibstoffe. Dies verlangt einen hohen Energieeinsatz und statt Öl als Energielieferant ist dann grüner Dtrom und grüner Wasserstoff erforderlich. Für den Transformationsprozess gibt es bis 2030 signifikante Investitionsprojekte am Standort Burghausen, für die gerade die Entscheidungsprozesse laufen. Aber schon beim Turnaround wurden dafür Voraussetzungen geschaffen, so ist beim Ausbau der Petrochemie die Kapazität der Anlagen erweitert worden. Die Grundstücksfrage ist für den Transformationsprozess eine große Herausforderung, wobei aber bis 2030 alle Umbauten und Erweiterungen auf dem Gelände der Raffinerie erfolgen können. Dr. Hölbfer sieht mit Zuversicht in die Zukunft, insbesondere für den Standort Burghausen mit seiner starken Spezialausrichtung auf Petrochemie. Denn gäbe es keine Perspektive für die Zukunft hätte man nicht die hohen Kosten in den Turnaround investiert.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Großen Zuspruch findet im beginnenden Schuljahr die <strong>Mittagsbetreuung</strong>. Mit 32 angemeldeten Schülerinnen und Schülern erreichen wir eine Rekordzahl. Bei der Regierung von Oberbayern wurde deswegen der Förderantrag für zwei Gruppen Mittagsbetreuung gestellt. Die Mittagsbetreuung wird angeboten an allen fünf Schultagen von 11.15 Uhr bis 14.00 Uhr. Insgesamt sind derzeit fünf Frauen als Betreuerinnen tätig.<br /> Am 25.7.2022 fand die regelmäßige <strong>Kontrolle unserer Kläranlage</strong> durch das Wasserwirtschaftsamt Traunstein statt. Alle Überwachungsparameter wurden eingehalten und die Grenzwerte bei Stickstoff, Nitrat und Phosphor deutlich unterschritten. Der Abwasservolumenstrom lag mit 334 m³/d deutlich unter dem genehmigten Wert von 800 m³/d.<br /> Wieder ein schöner Erfolg war das <strong>Spielmobil des Kreisjugendringes</strong>, das vom 22.8. – 26.8. im Schulhof in Haiming gastierte. Täglich nutzen rund 25 Kinder dieses spielerische, unterhaltsame und auch pädagogische Angebot im Rahmen unseres Ferienprogramms. Das Wetter spielte auch zu 100% mit und ein Gratiseis der Gemeinde rundete am Freitag eine schöne Spielwoche ab.<br /> Nach langem Vorlauf ist jetzt am 25.8.2022 vom Landratsamt Altötting der Österreichisch-Bayerischen Kraftwerke AG die Plangenehmigung für die <strong>Sanierung des Salzachdammes</strong> erteilt worden. Es geht um die Herstellung der Hochwassersicherheit für ein sog. Hundertjähriges Hochwasser; wesentliche Bestandteile der Maßnahme ist ein Bodenaustausch am Deichfuß, eine Drainage mit Sickerleitung am Deichfuß und eine Aufschüttung am Deichhinterweg. Ziel ist die Erhöhung der Durchlässigkeit, das Verhindern des Aufschwimmens und eines hydraulischen Grundbruches und die Bemessung der Sickerleitung für ein 100-jähriges Hochwasser. Die Auflagen und Nebenbestimmungen umfassen drei Seiten, insbesondere auch zum Natur- und Artenschutz. Die naturschutzrechtliche Prüfung hat das Genehmigungsverfahren erheblich verzögert. Der angedachte Beginn der Maßnahme – im Bescheid ist von September 2021 die Rede – verzögert sich deswegen; nach Auskunft von Herrn Ranftl vom Verbund wird frühestens im Herbst 2023 mit den Arbeiten begonnen werden. Denn es ist ein neues Projektteam aufzustellen und die auf Eis gelegten Detailplanungen müssen fortgesetzt werden. Mit den Verantwortlichen vom Verbund ist vereinbart, dass es zeitnah zum Maßnahmenbeginn einen Informationsabend in der Gemeinde geben wird.<br /> Für den <strong>Ersatzneubau der 380 kV-Leitung</strong> Pirach – Pleinting ist eine weitere Entscheidung gefallen. Nach der Entscheidung der Regierung im Raumordnungsverfahren, dass zwei der drei Trassenvorschläge raumverträglich sind. Hat die TenneT mit Schreiben vom 5.9.2022 mitgeteilt, dass sie zur Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens sich für die Trassenvariante „Zeilarn West – B20“ entschieden hat. Im Bereich Burgkirchen – Mehring – B 20 – Marktl unterscheidet sich diese Trasse nicht von der Variante „Zeilarn Mitte – B20“; erst im Verlauf zwischen Erlbach und Zeilarn verläuft diese Trasse näher an Erlbach und rückt vom Ort Zeilarn ab. Die Entscheidung für diese Trasse begründet Tennet damit, dass hier weniger Waldfläche, gesetzlich geschützte Biotope und Naturdenkmäler berührt werden. Auch werden landschaftliche Vorranggebiete und bedeutende Kulturlandschaften auf kürzerem Weg gequert. Die Trasse hat zudem den Vorteil, dass darin keine Erdverkabelung vorgesehen ist. Dies schont Gewässer wie den Erlbach und Türkenbach und verringert die Flächeninanspruchnahme, da bei Erdkabel flächenintensive Kabelübergangsanlagen notwendig sind. Im Hinblick auf die höchsten Anforderungen an zuverlässige Stromversorgung im Chemiedreieck bevorzugt TenneT auch die technisch erprobte Technologie der Freileitung. Zur Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens erfolgt jetzt im Bereich dieser Trasse die Grobtrassierung.<br /> Nachtrag zur <strong>überörtlichen Rechnungsprüfung</strong>: Mit Schreiben vom 5.9.2022 teilt das Landratsamt mit, dass mit den Beschlüssen des Gemeinderates und den Stellungnahmen der Verwaltung die überörtliche Prüfung der Jahre 2019 – 2021 abgeschlossen ist.<br /> Das <strong>Schuljahr an der Grundschule</strong> in Haiming begann am 13.9.2022 mit 15 Kindern in der ersten Klasse und einer vollen Besetzung aller Lehrerstellen. Bei der Mittagsbetreuung gibt es eine große Nachfrage, so dass in diesem Schuljahr zwei Gruppen gebildet werden. Bei der Ehrung der guten Absolventen an Schulen und in der beruflichen Bildung waren am 8.9.2022 insgesamt 21 junge Frauen und Männer im Sitzungssaal des Rathauses und erhielten als Anerkennung ein kleines Geschenk. 3 Absolventen mit einem Notenschnitt unter 2,0 waren entschuldigt.<br /> Die <strong>dezentralen Lüftungsanlagen</strong> sind in fünf Klassenzimmern eingebaut und funktionsfähig. Die Geräte sind zeitgesteuert und sorgen für einen externen Luftaustausch. Sie verfügen über eine Stoßlüftungsfunktion und einen lärmreduzierten Modus. Lehrerinnen und Hausmeister wurden in die Bedienung eingewiesen; für die Wartung, insbes. Den Filtertausch gibt es einen Wartungsvertrag.<br /> Am 14.9.2022 trafen sich auf Einladung von Landrat Schneider Vertreter von Industrie, Staatsforsten und die Bürgermeister der sieben Städte und Gemeinden, die an den Staatsforst angrenzen, zu einer Austauschrunde zum Thema <strong>Windenergie im Landkreis</strong>. Für die chemische Industrie ist es im Rahmen des Transformationsprozesses unabdingbar, mehr und mehr Strom aus sicheren und nachhaltigen Energiequellen zu beziehen. Windkraftenergie ist dabei wichtig uns soll 10% des Gesamtstromverbrauchs decken. Dazu müssten rund 40 Windräder im Einzugsbereich Burghausen und Gendorf errichtet werden. Dies wäre im ca. 5.000 ha großen Staatsforst möglich. Voraussetzung dafür ist eine Messung der Windstärken in 200 Meter Höhe, um die Wirtschaftlichkeit von Windrädern festzustellen. Weiter sind die artenschutzrechtlichen Belange abzuklären. Im Gespräch bestand Einigkeit, schnell die notwendigen schritte zu unternehmen und auch die Interessen der beteiligten Kommunen zu formulieren, insbesondere die rechtliche Ausgestaltung einer Energieerzeugergemeinschaft, an der sich auch Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Seitens der Staatsforsten wurde klargestellt, dass die Vergabe von Flächen zur Errichtung von Windkraftanlagen im Wege der Pacht in einem Bieterverfahren erfolgt; die dazu notwendigen Auswahlkriterien werden derzeit erstellt. Um dabei zum Zuge zu kommen ist es ebenfalls dringend notwendig, dass die Kommunen gemeinsam auftreten und ihre Zielsetzungen und Forderungen für Windkraftanlagen festlegen. Wichtigstes Ziel ist die nachhaltige und sichere Stromversorgung des Chemiedreiecks und damit der Erhalt der industriellen Standorte und Arbeitsplätze.</p>
<p class="bodytext"><strong>Sanierung Weiherstraße</strong><br /> Die Weiherstraße ist in einem schlechten Zustand und sowohl der Oberbau als auch der Unterbau ist sanierungsbedürftig. Dringend notwendig ist auch eine ordentliche Straßenentwässerung. Dies kann sich aber im Bereich Weiherstraße schwierig gestalten, da die Versickerung in den Untergrund wegen des Grundwassers schwierig sein kann. Deswegen ist zur Vorbereitung der Sanierung zunächst eine Bodenuntersuchung erforderlich. Weiter wird eine Bestandsvermessung durchgeführt, um Ausgangsdaten für die Planung zu bekommen. Innerhalb des bebauten Bereichs beträgt die Ausbaulänge 390 Meter, außerhalb bis zum Neuhauserweg 490 Meter. Würde die Straße auf der gesamten Länge erneuert werden ist mit Gesamtkosten in Höhe von 620.000 EUR zu rechnen. Erster Schritt ist jetzt aber die Planung der Maßnahme, insbesondere auch die Straßenentwässerung im Innenbereich. Zeitlich ist die Sanierung dann für 2024 vorgesehen. Der Gemeinderat fasste den Grundsatzbeschluss zur Sanierung der Weiherstraße und beauftragte das KommU Haiming mit der Durchführung der Maßnahme.</p>
<p class="bodytext"><strong>Konzept für ein Sturzflut-Risikomanagement</strong><br /> Der Klimawandel macht sich in vielfältiger Weise bemerkbar, bei uns insbesondere auch in extremeren Wettersituationen. So nehmen Starkregenereignisse zu, die dann auch bei einer topographisch begünstigten Gemeinde (weitgehend flach, keine Bäche mit starkem Gefälle) zu Schäden führen können. Aber auch die Straßenentwässerungen sind auf anhaltende Starregenereignisse nicht ausgelegt – dies kann dann in angrenzenden Gebäuden und Grundstücken zu Gefährdungslagen führen. In den zurückliegenden Jahren wurden punktuell schon Verbesserungen vorgenommen, so mit Rückstaubecken im Bereich der Abwasserkanäle oder Einbau großzügiger Rigolen zur flächigen Versickerung bei der Straßenentwässerung. Im Rahmen eines staatlich geförderten Sturzflut-Risikomanagements sollen aber das gesamte Gemeindegebiet auf Gefährdungslagen untersucht und Abhilfemaßnahmen definiert werden. Im ersten Schritt wird der sog. hydrologische Einzugsbereich, der im Westen über das Gemeindegebiet hinausreicht, untersucht und in einem digitalen Geländemodell werden Fließwege, Mulden, Senken, Gefährdungsbereiche und die mögliche Ausdehnung einer Überflutung dargestellt. Daraus wird dann eine Gefahren- und Risikokarte abgeleitet und aus dieser Analyse ergeben sich dann konkrete Handlungsschritte zur Vermeidung oder Minderung von Überschwemmungen durch Starkregenereignisse. Nach der Grundsatzentscheidung des Gemeinderates folgt zur Vorbereitung des Förderantrages ein Abstimmungsgespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt; nach Bewilligung der Förderung erfolgt der Untersuchungs- und Planungsauftrag an ein Ingenieurbüro. Der Gemeinderat hat dem Einstig in dieses Verfahren zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Sanierung Kirchenmauer - Zuschussantrag</strong><br /> Die Friedhofsmauer in Haiming ist im westlichen Bereich (zwischen Leichenhaus und Zugang Richtung Schule) und im nördlichen Bereich (Leichenhaus bis Zufahrtstor beim Rathaus) sanierungsbedürftig. Dabei wird die Funktion der Mauer unterschieden: Im Westen gilt sie als Einfriedung der Kirche und wird damit vom Bistum bezuschusst; der andere Bereich ist Bestandteil des Friedhofs und die dafür anfallenden Kosten müssen zu 100% aus dem Etat für die Friedhofsverwaltung gedeckt werden. Die Maßnahmen sollten noch heuer beginnen. Für den westlichen Bereich wird das aber jetzt zeitlich zurückgestellt, da im Bereich des Priestergrabes noch bauliche und statische Untersuchungen erforderlich sind. Die Arbeiten am nördlichen Teil werden aber begonnen und die dafür anfallenden Kosten sind auf 47.392,61 EUR geschätzt. Die Kirchenverwaltung hat bei der Gemeinde einen Zuschussantrag in Höhe von 50% der anfallenden Kosten gestellt. Grundsätzlich ist das Bestattungswesen eine gemeindliche Pflichtaufgabe, traditionell wird das in Haiming und Niedergottsau von der Kirche wahrgenommen. Auch ist zu berücksichtigen, dass ein gemeindlicher Zuschuss den Friedhofsnutzern zu Gute kommt, denn alle im Zusammenhang mit dem Friedhof anfallenden Kosten sind in die Grabgebühren einzurechnen. Unter diesem Gesichtspunkt stimmte der Gemeinderat dem Zuschussantrag zu und bewilligte eine finanzielle Förderung in Höhe bis zu 23.696,31 EUR.</p>
<p class="bodytext"><strong>Sanierung Wegeführung im Friedhof - Zuschussantrag</strong><br /> Im Friedhof Haiming soll die Wegführung von den Zugängen zum Leichenhaus und von dort über das Missionskreuz zur Kirche so umgestaltet werden, dass es für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung, insbesondere bei Nutzung eines Rollstuhles oder Rollators besser begehbar ist. Dazu wird in einer Breite von ca. 1,50 Metern Staffenkies als fester Untergrund eingebaut und dann mit einer leichten Splittschicht überdeckt, um die einheitliche Optik zu wahren. Die dafür notwendigen Kosten werden auf 17.144 EUR geschätzt. Ebenso soll mit einem Kostenaufwand von 8.871 EUR das Pflaster am Haupteingang der Kirche saniert werden. Auch für diese beiden Maßnahme hat die Kirchenverwaltung einen Zuschussantrag in Höhe von 50% gestellt. Aus den gleichen Erwägungen wie bei der Friedhofsmauer hat der Gemeinderat dem Zuschussantrag zugestimmt und Mittel in Höhe von bis zu 13.007,50 EUR bereitgestellt. Nicht gefördert wird dagegen eine bereits abgeschlossene Maßnahme: Im neuen Friedhof wurden in einem Teilbereich zwischen den Grabreihen die Platten neu verlegt. Dies ist eindeutig eine auf konkrete Gräber zugeordnete Maßnahme und soll nach Ansicht des Gemeinderates aus den Grabnutzungsgebühren gedeckt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Umstufung der Straße Haid - Lohfeld</strong><br /> In der Sitzung vom 28.4.2022 hatte der Gemeinderat beschlossen, die Gemeindeverbindungsstraße in Haid Richtung Loh in eine Ortstraße umzustufen, da sich im Zuge der Errichtung des Baugebietes Haid-Ost die Verkehrsbedeutung verändert hat. Diese Entscheidung wurde öffentlich bekannt gemacht und nach Ablauf von drei Monaten kann dann die Umstufung endgültig beschlossen werden. Einwendungen gab es keine, deswegen konnte der Gemeinderat die Umstufung jetzt endgültig aussprechen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Auswahlentscheidung im Breitband-Förderprogramm </strong><br /> In interkommunaler Zusammenarbeit mit den Gemeinden Marktl, Stammham und Erlbach läuft für Teilbereiche der Gemeinde Haiming derzeit das Auswahlverfahren im Bayerischen Gigabit-Förderprogramm. Dabei wird die Erschließung sog. weißer oder grauer Flecken, das sind Grundstücke ohne Breitbandversorgung oder einer Leistung unter 30 Mbit, mit einem Festbetrag gefördert. Jetzt liegt das Angebot der Deutschen Telekom, einziger Anbieter im Verfahren, für die beiden Lose vor: Für das Los 3 (Niedergottsau mit dem Baugebiet Wirtsfeld-Ost, Teile von Holzhausen) liegt die sog. Wirtschaftlichkeitslücke bei 470.609 EUR. Die Förderung würde, da viele Grundstücke erschlossen werden, bei 423.000 EUR liegen. Der Gemeindeanteil beträgt dann nur 47.000 EUR. Diese Zahlen standen aber noch unter dem Vorbehalt der sog. Plausibilitätsprüfung durch das Bayer. Breitbandzentrum. Die Prüfung ist abgeschlossen und das Angebot der Telekom ist plausibel. Das Los 4 (Oberloh, Au, Hub, Schwaig, Aumühle, Neuhaus) wird nicht zur Durchführung kommen, weil hier die Wirtschaftlichkeitslücke bei 607.652 EUR liegt und wegen der geringen Zahl von Grundstücken der Gemeindeanteil sehr hoch wäre. Diese Bereiche sind Gegenstand des nächsten Förderverfahrens: Im sog. Kofinanzierungsverfahren von Bund und Land gibt es Fördersätze bis zu 90%, was für Erschließungen im Außenbereich sehr gut ist. Der Gemeinderat beschloss, das Verfahren auf der Grundlage dieses Angebotes weiterzuführen und den Förderantrag zu stellen. Liegt die Förderbewilligung vor, kann mit der Deutschen Telekom für das Los 3 der Kooperationsvertrag abgeschlossen werden.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-203</guid>
						<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 28.07.2022</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-28072022/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=237700ffcee5bf18cad9c82493348a3e</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Rechtzeitig zum Ferienbeginn gibt es die zweite Auflage des <strong>Haiminger Ferienprogramms</strong>. Katharina Eckl und Sabine Matheis haben zusammen mit vielen Anbietern wieder ein buntes und vielfältiges Angebot zusammengestellt. Jugendreferent Markus Eggl hat sie dabei unterstützt. Vom 22. Juli bis 22. Oktober gibt es 12 Angebote, vom Zumba-Tanz bis zum Schnupper-Golfen und Fischen. Ein besonderes Highlight ist dieses Jahr wieder das Spielmobil des Landkreises, das in der Woche vom 22.8.- 26.8. bei uns in Haiming im Schulhof Station macht. Ich freue mich über die reichhaltigen Angebote, wünsche den Kindern viel Spaß, Freude und Entdeckungen und danke den Verantwortlichen und Anbietern für ihre Arbeit, dieses Programm auf den Weg zu bringen.<br /> Am 27.6.2022 trafen sich die <strong>Feldgeschworenen</strong> der Gemeinde Haiming, um turnusmäßig den Obmann und den stellvertretenden Obmann zu wählen. Für die Amtszeit von sechs Jahren wurde Franz Osl wieder zu Obmann gewählt. Neuer Stellvertreter ist Alois Unterhaslberger, nachdem Leonhard Eder für eine weitere Amtszeit nicht mehr kandidiert hat.<br /> Mit Bescheid vom 6.7.2022 hat das Amt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle den Bewilligungszeitraum für den Einbau und die Inbetriebnahme der <strong>dezentralen Lüftungsanlagen</strong> in unserer Schule vom 3.9.2022 auf 1.4.2023 verlängert. Damit soll das Risiko ausgeschlossen, dass wegen Lieferengpässen die Anlage nicht rechtzeitig fertiggestellt wird und die staatliche Förderung verfällt. Geplant sind die ersten baulichen Maßnahmen, die notwendigen Kernbohrungen, für Mitte Juli.<br /> Beim <strong>Fest der Skapulierbruderschaft</strong> in Niedergottsau gab es nach zweijähriger Unterbrechung wieder eine Sakramentsprozession. Der ebenfalls wieder abgehaltene Kunsthandwerkermarkt hatte bei bestem Wetter großen Zulauf, sowohl bei den Ausstellern wie auch bei den Besucherinnen und Besuchern. Bei den Mitgliedern des Gemeinderates möchte ich mich für die zahlreiche Teilnahme an den beiden kirchlichen Festen Fronleicham und Skapulierfest bedanken.<br /> Vom 18. – 20.7.2022 haben 15 Schülerinnen und Schüler vom <strong>KuMax-Gymnasium Burghausen</strong> zusammen mit ihrem Lehrer Gerhard Müller im Rahmen eines P-Seminars an der Westwand der Schulturnhalle ein Wandgemälde angebracht. Der farbige Schriftzug Sport Haiming wurde mit drei sportlichen Haiminger Bären bereichert und ist ein buntes Kunstwerk an der Wand. Der Lohn für die Künstlerinnen und Künstler waren freie Kost und Logis und viel Lob von allen, die das Gemälde bisher gesehen haben.<br /> Beim <strong>Sommerfest der Grundschule</strong> am 20.7. gab es nicht nur musikalische und tänzerische Auftritte der vier Klassen, sondern auch eine beeindruckende Ausstellung von Kunstwerken der Schülerinnen und Schüler. In der Turnhalle waren zahlreiche Bilder mit verschiedensten Maltechniken und auch schöne Werkarbeiten ausgestellt.<br /> Der Förderverein der Grundschule Haiming hat eine zweite Auflage des <strong>Kochbuches „Einfach Guad“</strong> herausgebracht. Es enthält wieder Lieblingsrezepte von Lehrerinnen und Eltern, die einfach zu machen sind und gut schmecken. Die Gemeinde unterstützt das Projekt finanziell und erhält dafür Präsente für Trauungen und Ehrungen. Der Förderverein verkauft das Kochbuch und der Erlös kommt dann Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler zu Gute.<br /> Am 18.7.2022 begann die Arbeiten für den <strong>Einbau der dezentralen Lüftungsgeräte</strong> in der Grundschule. Zunächst waren nochmal die genauen Standorte in den fünf Klassenzimmern festgelegt worden und die Kernbohrungen für die Durchlässe nach außen waren dann der Start für die Arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler gingen dem Lärm im Schulhaus aus dem Weg und genossen bei Sonnenschein einen Open-Air-Schultag. Mittlerweile sind alle Geräte montiert und aufgestellt. Nach verschiedenen Restarbeiten wird in absehbarer Zeit die Inbetriebnahme erfolgen.<br /> Am 25.7.22 wurde ein neues <strong>Gerät für Geschwindigkeitsanzeige</strong> und Messung in Betrieb genommen. Es ist mit einem Solarpaneel ausgestattet und deswegen rund um die Uhr einsatzfähig. Eine neue Software ermöglicht die Aufzeichnung von Fahrtbewegungen und Geschwindigkeiten und kann deswegen auch Auskunft geben über die Verkehrsbelastung auf verschiedenen Straßen unserer Gemeinde. Der erste Einsatzort war in der Erlenstraße.<br /> Die Wartungsarbeiten an der <strong>OMV-Raffinerie</strong> sind weitgehend abgeschlossen und die Wiederinbetriebnahme erfolgt ab Anfang August planmäßig. Dies ist wieder mit Fackelbetrieb verbunden. In einem Teilbereich gestalten sich die Revisionsarbeiten umfangreicher und deswegen tritt hier eine zeitliche Verzögerung der Inbetriebnahme von 2 – 3 Wochen ein. Damit verlängert sich der Fackelbetrieb entsprechend. Die OMV bedauert diese Verzögerung und bitte die Bevölkerung um Entschuldigung für die dabei zeitlich längere Beeinträchtigung.<br /> Am 28.7.2022 hat die Regierung von Oberbayern das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens für den <strong>Ersatzneubau der 380 kV-Leitung</strong> von Pirach nach Tann bekannt gegeben. Zwei Trassen wurden als raumverträglich eingestuft: Es sind die Trassen entlang der B 20 durch den Marktler Wald und dann über Zeilarn Mitte oder Zeilarn West. Hier sind die Vorteile einer sicheren Energieversorgung für den Südostbayerischen Raum höher zu bewerten als die Beeinträchtigungen durch die Stromtrasse. Nicht als raumverträglich angesehen wird die Trasse von Burgkirchen über Emmerting und den Altöttinger Forst in Richtung Tann. Hier überwiegt der Schutz des Waldes und der Trinkwasservorkommen den Nutzen und die Notwendigkeit der Stromtrasse. Damit besteht für den Netzbetreiber TenneT Klarheit, für welche der vorgeprüften Trassen jetzt weitere Planungen erfolgen können und für welche Trasse dann das Planfeststellungsverfahren eingeleitet wird.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Baumaßnahmen in der Fahnbacher Straße und im Birkenweg laufen weiterhin im Zeitplan. Bis zur Einmündung Mühlbachweg ist jetzt die Asphaltdecke ausgebaut und dort erfolgen jetzt die Verlegearbeiten für die Wasserleitung. Von der Kreisstraße her beginnen die Pflasterarbeiten für die Fahrbahnbegrenzung.<br /> Die neuen Straßen in Oberdaxenthal und Au sind fertig gestellt und abgenommen. Der geschwungene Einmündungsbereich der Straße nach Au wird durch Einbau von Rasengittersteinen entschärft und damit für größere landwirtschaftliche Fahrzeuge besser befahrbar.</p>
<p class="bodytext"><strong>Digitalfunkausstattung Feuerwehren</strong><br /> Die Digitalisierung schreitet auch bei den Feuerwehren voran. Zur Alarmierung der Einsatzkräfte werden die jetzt üblichen Funkempfänger durch digitale TETRA-Pager ersetzt. Dafür hat der Freistaat Bayern ein Sonderförderprogramm aufgelegt; gefördert wird aber lediglich die Anzahl der jetzt im Einsatz befindlichen Funkempfänger. Das sind bei den Feuerwehren in der Gemeinde Haiming insgesamt 49. Für diese Zahl von Pagern wurde der Förderantrag gestellt. Die Beschaffung umfasst jeweils einen Pager samt Firmware, Netzteil mit Anschlusskabel, Akku, Tragetasche oder Gürtelclip und eine Heimstation mit Antenne. Die Kosten dafür liegen bei ca. 600 EUR je Gerät. Der Fördersatz liegt bei 80%, die Gemeinde hat somit rd. 7.350 EUR für die Beschaffung zu tragen. In der Förderung nicht enthalten ist die Softwarefunktion „Sprachansage“, die aber auch erst im 1.Halbjahr 2024 einsatzfähig sein wird. Hier liegen die Kosten bei 30 EUR je Gerät, wobei lediglich die Einsatzstichworte des Alarms übermittelt werden, aber ohne Ortsangabe. Die jetzt übliche Alarmierung über Handy kann die digitalen Pager nicht ersetzen, da ein Ausfall des Handynetzes nicht auszuschließen ist und immer mal wieder zeitliche Verzögerungen eintreten. Der Gemeinderat hat dieser Beschaffung zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Umstellung Sirenen auf digitale Alarmierung</strong><br /> In der Gemeinde gibt es derzeit sieben eigene Sirenen, die zur Alarmierung der Feuerwehren genutzt werden. Dazu in Winklham eine Katastrophenschutzsirene des Landkreises, die auch bei Feueralarm angesteuert wird. Derzeit werden die 7 Sirenen analog angesteuert, hier erfolgt eine Umstellung auf digital. Ein Förderantrag wurde am 15.12.2021 gestellt und die Regierung von Oberbayern hat jetzt mitgeteilt, dass auch vor Bewilligung des Antrages mit der Beschaffung begonnen werden kann. Die TTB Traunstein (Technisch-taktische Betriebsstelle) koordiniert die Umrüstaktion; Ausschreibung und Beschaffung erfolgt aber eigenverantwortlich durch die Gemeinde. Die Umrüstung umfasst 7 digitale TETRA-Sirenensteuerempfänger, jeweils eine Stabantenne, Lieferung und Montage und für jede Sirene ein ortsfestes Funkgerät mit BSI-Karte. Dr Fördersatz beträgt pro Standort 2.181 EUR, max. aber 80% der förderfähigen Kosten. Die Schätzung beläuft sich auf 2.500 EUR je Sirene; die Gemeinde hätte somit rd. 3.500 EUR zu tragen. Die Ausschreibung erfolgt individuell, wobei sich bereits jetzt abzeichnet, dass die möglichen Firmen erhebliche Lieferschwierigkeiten haben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bedarfsplanung für Kindergartenjahr 2022/2023</strong><br /> Der Gemeinderat hat jährlich die Bedarfsplanung für den Kindergarten vorzunehmen, um dann für das kommende Kindergartenjahr, hier jetzt 2022/2023 den Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen verbindlich festzustellen. Ausgangspunkt ist dabei die Bedürfnisfeststellung. Diese orientiert sich an den Geburtszahlen, vor allem aber an den Anmeldezahlen für die Einrichtungen. Diese liegen für die drei Gruppen im Kindergarten bei 79 und für die Gartengruppe bei 26. Für die Krippe sind 27 Kinder angemeldet, wobei aber die 18 Krippenplätze deswegen ausreichen, weil einzelne Kinder nur einzelne Tage gebucht haben. In auswärtigen Einrichtungen sind 8 Kinder angemeldet. Damit gibt es Betreuungswünsche für insgesamt 140 Kinder, davon 132 in der Einrichtung in Niedergottsau, wobei davon wieder 125 Kinder gleichzeitig anwesend sind. Damit wird für Niedergottsau ein Bedarf an 18 Plätzen in der Krippe, 81 Plätzen im Kindergarten und 26 Plätzen in der Natur- und Gartengruppe festgestellt. In auswärtigen Einrichtungen wird ein Bedarf von 16 Plätzen festgestellt, davon 4 Hortplätze und 7 Plätze in der qualifizierten Tagespflege. Hier liegt die Bedarfsanerkennung über der Zahl der angemeldeten Kinder, um für Veränderungen während des Jahres Lösungsmöglichkeiten zu haben. Der Gemeinderat hat diese Bedarfsanerkennung einstimmig beschlossen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 23 Jun 2022 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 23.06.2022</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-23062022/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=0ec06026a3e26a0febb824f3e736795a</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Die sog. Vorwarntafel, das Verkehrsinformationssystem für die <strong>Feuerwehr Niedergottsau</strong>, ist im Mai auf das Mehrzweckfahrzeug montiert worden und ist jetzt einsatzbereit. Die Gesamtkosten betragen 16.044 EUR; der staatliche Zuschuss in Höhe von 5.000 EUR wurde bewilligt.<br /> Bei der Jahreshauptversammlung des <strong>SV Haiming</strong> am 23.5.2022 gab es die Neuwahl der Vorstandschaft, diesmal ohne große Veränderungen. Die Führungsriege um Vorsitzenden Anton Maier bleibt unverändert.<br /> Bei der Jahreshauptversammlung des <strong>Carsharing-Vereins HaimAT eV</strong> am 25.5.2022 gab es gute und nicht so gute Nachrichten. Positiv ist die finanzielle Situation des Vereins: Im Jahr 2021 konnte eine schwarze Null erzielt werden, auch unter Einrechnung der Abschreibung für das im Eigentum des Vereins stehende Fahrzeug. Möglich wurde dies durch eine bessere Nutzung des Fahrzeuges und durch den Sondereinfluss einer Versicherungszahlung zur Abdeckung eines Hagelschadens. Da das eigene Fahrzeug fast vollständig abgeschrieben ist, hat sich die finanzielle Situation des Vereins gebessert. Weiterhin ist Hauptnutzer der Carsharingfahrzeuge die Gemeinde, deren Anteil an den Erlösen aus den Fahrten liegt bei 54%. Dies ändert sich auch nicht wesentlich durch das jetzt seit Jahresende zur Verfügung stehende Elektroauto. Der Kreis der Nutzer und die Zahl der gefahrenen Kilometer haben sich entgegen der Erwartungen nicht wesentlich erhöht. Dennoch wird die Nutzung des E-Autos bis September verlängert, da für das Leasing des Fahrzeuges weiterhin gute Konditionen gelten. Noch enttäuschender ist die Reaktion auf ein jetzt in Niedergottsau dauerhaft stationiertes Fahrzeug. Obwohl dort jetzt ein Auto fußläufig erreichbar wäre, hat sich auf eine Umfrage in Niedergottsau kein Interessent für das Carsharing-Fahrzeug gemeldet. Dies bringt deutlich zum Ausdruck, dass trotz aller Sinnhaftigkeit des Auto-Teilens der Besitz des eigenen Autos und dessen flexible Verfügbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger vorrangig sind. Hauptnutzer des Carsharing-Angebotes sind die Gemeinde und das Angebot des Seniorenexpresses; nur durch das hohe ehrenamtliche Engagement des Vorstandes des Vereins kann das Angebot weitergeführt werden.<br /> Nach den Wahlen beim BBV-Ortsverband gab es auch bei den <strong>Landfrauen im BBV Haiming</strong> personelle Entscheidungen: Neue Ortsbäuerin ist Katrin Gartmeier aus Moosen, sie löst Christa Kürmeier aus Neuhofen ab. Stellvertreterin ist Elisabeth Hofer aus Winklham und zu Beisitzerinnen wurden gewählt Carola Barth aus Niedergottsau und Martina Rausch und Gerti Burreiner, beide aus Kemerting.<br /> Neuwahlen auch beim <strong>Obst- und Gartenbauverein</strong>: Vorsitzender bleibt weiterhin Konrad Mühlbacher und sein Stellvertreter ist Maximilian Dreier. Änderungen gab es lediglich bei den Beisitzern: Hier sind ausgeschieden Franz Ballerstaller, Evi Maier und Uwe Winkler. Deren Nachfolger sind Anna Unterhaslberger, Robert Eckl und Sepp Strasser. Franz Ballerstaller wurde als Verdienst für seine langjährige Tätigkeit im Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt.<br /> Bei der <strong>Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes</strong> am 14.6.2022 war wichtigster Punkt die Neufestlegung der Wasserrgebühr und die Verabschiedung des Haushaltes für 2022. Zunächst gab der Vorsitzende Alexander Huber bekannt, dass seit 4.4.2022 ein neuer Mitarbeiter eingestellt ist und weitere Einstellungsgespräche stattfinden. Für die Stelle des Wassermeisters gibt es bislang nur eine Bewerbung, die Besetzung ist offen. Nach langer Verzögerung ist jetzt das neue Fahrzeug mit Aufbau geliefert worden, die Kosten liegen bei netto 48.000 EUR. Erfreulich ist, dass der Austausch der Wasserzähler fast vollständig abgeschlossen ist. Es fehlen noch ca. 50 Stück, dann ist im gesamten Verbandsgebiet auf digitale Erfassung des Wasserverbrauchs umgestellt.<br /> Die <strong>Neukalkulation des Wasserpreises</strong> war erforderlich, weil gestiegene Kosten ein hohes Defizit im Erfolgsplan verursachen und deswegen eine Erhöhung des Wasserpreises zur Sicherung der finanziellen Handlungsfähigkeit des Zweckverbandes unabdingbar ist. Seit 1.7.2015 beträgt der Wasserpreis pro m³ 1,76 EUR. Bei der durchgeführten Gebührenkalkulation ergab sich, dass im Zeitraum 1.7.2019 – 30.6.2022 wegen erheblich gestiegener Personalkosten, hohen betrieblichen Aufwendungen und der Sanierung des Wassernetzes ein Defizit von 310.000 EUR entstanden ist. Bei der Vorauskalkulation für die kommenden vier Jahre, also bis 30.6.2026 sind weiter steigende Kosten bei Personal und Unterhalt, insbesondere aber bei der Sanierung des Leitungsnetzes zu berücksichtigen. Das Leitungsnetz des Zweckverbandes ist 50 Jahre alt und deswegen sind neben vermehrt auftretenden Rohrbrüchen auch Sanierungen längerer Leitungsabschnitte erforderlich. Insbesondere bei Neubau von Straßen sind die Wasserleitungen ebenfalls zu erneuern und in den meisten Fällen die Leitungen aus Privatgrund in öffentlichen Grund zu verlegen. Das gesamte Leitungsnetz ist nahezu abgeschrieben, aber es gibt keine Rücklagen für anfallende Sanierungskosten. Dies ist die Folge davon, dass in zurückliegender Zeit die Wassergebühren zu knapp kalkuliert wurden und die Abschreibung nicht deckten. Dazu kommt, dass der Wasserverbrauch (2021: 270.590 m³) nicht ansteigt, sondern eher zurückgeht – was aus Gründen des Grundwasserschutzes zu begrüßen ist. Aber auch dies hat Einfluss auf die Höhe des Wasserpreises, denn mit der verkauften Wassermenge sind alle laufenden Kosten zu decken. Im Ergebnis ist die Wassergebühr auf 2,67 EUR/m³ zu erhöhen, das ist eine Steigerung um 51,7%. Verteilt auf 7 Jahre unveränderten Preis sind das durchschnittlich 7,4 %. Zu berücksichtigen ist aber auch, dass dieser Wasserpreis für die gesamte Kalkulationsperiode fest ist, also bis 30.6.2026 gilt und damit die jetzige Inflation in vielen Kostenbereichen bereits einrechnet und abdecken muss. Die Entscheidung der Verbandsversammlung zur Erhöhung der Wassergebühr erfolgte einstimmig. Mit dieser Erhöhung konnte für 2022 ein ausgeglichener Haushalt beschlossen werden. Für die Investitionen im Erfolgsplan – Neuerschließungen, neuer Brunnenstandort, Betriebs- und Geschäftsausstattung – ist bei Gesamtausgaben von 336.000 EUR eine Darlehensaufnahme von 219.000 EUR erforderlich. Dies wurde in der Haushaltssatzung entsprechend festgelegt.<br /> Mit Bescheid vom 15.6.2022 wurde der Ausgleichsbetrag für den Wegfall der Straßenausbaubeitragssatzung festgesetzt. Für das Jahr 2022 beträgt er für uns 55.377 EUR. Diese Zuweisung ist erneut leicht gestiegen und wird in den kommenden Jahren noch ansteigen, da die Verteilungsmasse sich auf 150 Mio EUR erhöht; heuer wurden 125 Mio verteilt.<br /> Eine Geduldsprobe ist die <strong>Sanierung der Fassade des Rathauses</strong>. Der Auftrag dazu ist längst erteilt und sollte eigentlich im Frühjahr ausgeführt werden. Jetzt bekamen wir von der Firma die Mitteilung, dass es noch dauern wird und die Arbeiten Mitte August bis Ende September starten werden. Die auftretenden Schäden an der Westfassade machen die Arbeiten aber dringlich.<br /> In den zurückliegenden Monaten wurden alle <strong>gemeindlichen Bebauungspläne</strong> digitalisiert und auf der&nbsp; Homepage eingestellt. Zum Abschluss dieser öffentlichen Zugänglichkeit der Bebauungspläne sind diese jetzt auch mit dem Bayernatlas verlinkt. Der Zugang erfolgt über Gemeinde Haiming: Bebauungspläne und dann sind über die Karte des Bayernatlas sämtliche Pläne aufrufbar.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> <strong>PV Rathaus</strong>: Die Module sind bestellt und der Batteriespeicher ebenso. Die Batterie hat eine voraussichtliche Lieferzeit bis Anfang 2023.<br /> <strong>PV Kläranlage</strong>: Eine Netzverträglichkeitsprüfung wurde durchgeführt. Für eine Einspeisung stehen noch 13 KW zur Verfügung. Darüberhinaus wäre der Neubau einer Leitung von 1,5 Kilometer Länge für rund 250.000 € erforderlich. Die Konzeption konzentriert sich daher über die 13 KW hinaus auf eine Nulleinspeisung. Dabei könnte eine Leistung von 60 bis 70 KW auf eine Batterie gepuffert und dann auf der Anlage verbraucht werden. Für die Batterielösung kommt nur ein dafür zertifizierter Anbieter in Frage. Das KommU hat zur Vorplanung die Firma Hölzle eingeschaltet, die dafür schon Erfahrungen vorweisen kann.<br /> Die Bauarbeiten an der <strong>Fahnbacherstraße</strong> gehen planmäßig voran, derzeit wird im ersten Abschnitt und im Birkenweg die Wasserleitung verlegt. Bei genauerer Untersuchung wurede festgestellt, dass die Brücke über den Mühlbach nicht mehr in gutem Zustand ist; hier wird eine, neue Brücke in Form eines Durchlasses mit großem Querschnitt eingebaut. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen, was zu einer Erschwernis beim Einbau der Asphalttragschicht im ersten Bauabschnitt führen wird.<br /> Die <strong>Straßenbauarbeiten</strong> in Au und in Oberdaxenthal stehen vor dem Abschluss: Die Asphaltdecken sind in dieser Woche aufgebracht worden, jetzt werden die Bankette gemacht.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neukalkulation Abwassergebühren</strong><br /> Die Höhe der Abwassergebühren werden in periodischen Abständen kalkuliert und dabei jeweils die drei zurückliegenden Jahre und die drei künftigen Jahre mit den prognostizierten Einnahme und Ausgaben zu Grunde gelegt.<br /> Bei der letzten Kalkulation im Jahr 2018 erfolgte eine geringfügige Erhöhung der Abwassergebühr von 1,65 EUR/m³ auf 1,90 EUR/m³. Damals wurde bei der Kalkulation davon ausgegangen, dass zum 31.12.2021 die Gebührenschwankungsrücklage auf 0 EUR absinkt. Tatsächlich haben aber höhere Einnahmen (mehr angeschlossene Haushalte) und geringere Ausgaben durch sparsame und wirtschaftliche Wirtschaftsweise dazu geführt, dass die Gebührenschwankungsrücklage auf 158.000 EUR angewachsen ist. Deswegen kann für die kommenden drei Jahre – bis 31.12.2024 – die Abwassergebühr unverändert bleiben, obwohl der Aufwand für Überprüfung des Kanalnetzes durch Befahrungen und notwendige Sanierungen deutlich steigen wird. Denn die rechnerisch eigentlich notwendige Abwassergebühr von 2,48 EUR/m³ wird abgedeckt durch die Gebührenschwankungsrücklage. Wenn die Einnahmen- und Ausgabenentwicklung bis 31.12.2024 so verläuft wie in der Kalkulation angenommen, sinkt die Schwankungsrücklage auf 0. Für den eitraum ab 2025 ist die Gebühr dann wieder neu zu kalkulieren.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neukalkulation Kanalherstellungsbeiträge</strong><br /> In regelmäßigen Abständen sind auch die Kanalherstellungsbeiträge, also der Beitragssatz für Neuanschließer, neu zu kalkulieren. Der Beitragssatz liegt seit 1.7.2015 bei 14,85 EUR/m² Wohnfläche. Der Kalkulationszeitraum beträgt 6 Jahre, als jetzt von 2019 – 2024. Bei der Berechnung sind die zurückliegenden und künftigen Investitionen in das Kanalnetz, der erwartete Zuwachs an Wohnfläche und anteilig die schon getätigten Investitionen für die zentralen Anlagenteile (Kläranlage, Verbindungskanäle, Pumpwerke) zu berücksichtigen. Daraus ergibt sich, dass für die Jahre 2022 – 2024 rechnerisch Gesamtinvestitionen von 339.938,45 EUR anfallen und ein Wohnflächenzuwachs von 21.500 m² erwartet wird. Dies ergibt dann einen notwendigen Beitragssatz von 15,81 EUR/m². Der gerundete Beitragssatz von 15,80 EUR/m² ist ab 1.7.2022 gültig; die entsprechende Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung beschloss der Gemeinderat einstimmig.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ergebnis der überörtlichen Rechnungsprüfung</strong><br /> Die überörtliche Rechnungsprüfung durch das Landratsamt Altötting findet in regelmäßigen Abständen statt; zuletzt wurden an 10 Arbeitstagen von Februar bis Mai durch den Prüfer des Landratsamtes die Rechnungsjahre 2019 – 2021 überprüft. Im schriftlichen Prüfungsbericht, der 36 Seiten umfasst wurden einige Feststellungen, Erinnerungen und Anregungen ausgesprochen, die dem Gemeinderat zur Kenntnis zu bringen sind. Bei einzelnen Erinnerungen sind auch Beschlüsse des Gemeinderates erforderlich.<br /> So wurde darauf hingewiesen, dass bei einer Verschlechterung der Finanzlage der Gemeinde die <strong>Hebesätze</strong> bei Grund- und Gewerbesteuer anzuheben sind, weil sie teilweise unter dem Landesdurchschnitt liegen.<br /> In der <strong>Feuerwehrkostensatzung</strong> sind die zur Abrechnung kommenden Kostensätze neu zu kalkulieren und zwar konkret auf die bei der örtlichen Feuerwehr anfallenden Ausgaben. Dies ist bereits in Arbeit.<br /> Zur Neufassung des Straßenbestandsverzeichnisses wird empfohlen, die baldmöglichst zum Abschluss zu bringen. Auch hier sind hinsichtlich Orts- und Gemeindeverbindungsstraßen nur noch abschließende Arbeiten erforderlich.<br /> Beim <strong>Beförderungsanspruch der Schulkinder</strong> wird darauf hingewiesen, dass ein Beförderungsanspruch nur besteht, wenn der Wohnort des Kindes weiter als 2 km von der Schule entfernt ist. Dabei ist die Berechnung für jeden Einzelfall gesondert vorzunehmen und nicht pauschal von der jeweiligen Einstiegsstelle in den Schulbus. Dies wird in Zukunft so vorgenommen und dies kann auch dazu führen, dass von einzelnen Ortsteilen aus kein Anspruch mehr auf Schulbusbeförderung besteht. Auswirkungen hat das vor allem dann auf die Förderung von Schulbuskosten.<br /> Bei den <strong>Gebühren und Beiträgen</strong> für die Abwasserbeseitigung wurde eine neue Kalkulation vorgeschlagen; dies ist in der Sitzung bereits erfolgt. Bei den Kanalgebühren hatte dies vom Betrag her keine Auswirkungen. Es wurde auch eine Neufassung der Entwässerungssatzung auf der Grundlage einer neuen Mustersatzung empfohlen; dies wird in der Oktobersitzung erfolgen. Gleiches gilt für die Erschließungsbeitragssatzung.<br /> Bei der <strong>Vergabe von Aufträgen</strong> ab einer bestimmten Auftragssumme sind eine Fülle von Veröffentlichungs- und Statistikpflichten zu erfüllen. Bei Vergaben ab 25.000 EUR sind dies aktuell 6 verschiedene Veröffentlichungs- und Statistikplattformen. Diese sind jetzt in einem Vergabeblattschema aufgelistet und werden künftig bei jeder einzelnen Vergabe durchgeprüft und erledigt.<br /> Bei den Gebühren für die <strong>Grüngutentsorgung</strong> wurde eine moderate Erhöhung vorgeschlagen, da das Defizit in den Jahren 2019 – 2021 insgesamt 69.300 EUR beträgt und im Vergleich zum vorhergehenden Prüfungszeitraum sich um 17.700 EUR erhöht hat. Hier billigt der Gemeinderat die Auffassung der Verwaltung, dass in diesem Gesamtbetrag auch die erheblichen Kosten der Grüngutentsorgung gemeindlicher Flächen enthalten sind und diese bei der Gebührenberechnung außer Betracht bleiben müssen. Außerdem ist bei der Höhe der Gebühren immer zu beachten, dass zu Gebühren zur „wilden“ Entsorgung veranlassen. Die Gebühren für Grüngut- und Strauchschnittentsorgung bleiben deswegen unverändert.<br /> In der Zusammenfassung des Prüfungsberichtes wurde festgestellt, dass der Gemeinde eine sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung bescheinigt werden kann.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-201</guid>
						<pubDate>Thu, 19 May 2022 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 19.05.2022</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-19052022/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=f122c9b1070e668764853597eaadf2f1</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Alle <strong>Spielplätze in der Gemeinde</strong> werden regelmäßig durch ein Fachbüro für Arbeitssicherheit überprüft. die letzte Begehung war am 26.4.2022 und der Gutachter hat nur leichte Mängel festgestellt: Beim Spielplatz Alte Schule Niedergottsau ist der Einstieg zur Rutsche rissig und beim Beweg7ungspark an der Schule in Haiming sind einzelne Verschraubungen lose. Die Mängel werden zeitnah vom Bauhof beseitigt; für den Spielplatz ist ein neuer Rutschenturm in Planung. Bei allen anderen Spielplätzen gab es keine Beanstandungen und der Spielplatz am Zehentweg erfreut sich großer Beliebtheit.<br /> Bei der Jahreshauptversammlung des <strong>Dirndl- und Lederhosenvereins</strong> am 5. Mai gab es Veränderungen in der Vorstandschaft: Neue Vorsitzende ist Lisa Asenkerschbaumer als Nachfolgerin von Simone Fredlmeier; zweiter Vorstand ist Korbinian Rauschecker und Manuel Forster bleibt weiterhin dritter Vorstand. Der Verein beteiligt sich aktiv an den Baumpflanzungsaktionen und plant für 2023 zum 10 jährigen Jubiläum ein größeres Fest im Juni.<br /> Der <strong>Bauhof</strong> ist in den letzten Wochen unter anderem damit beschäftigt, die Bänke im Gemeindebereich zu sanieren und an wichtigen Punkten zu ergänzen. So wird bei den Vier Linden an der Kreuzung Neuhauserweg mit Flurstraße ein neuer Radl-Rastplatz eingerichtet; am Sperlister wurde eine neue Ruhebank neben dem Radlweg von Niedergottsau Richtung Oberloh aufgestellt und der Platz am Ortseingang an der Brücke mit dem Flurdenkmal wurde neu gestaltet. Schon geplant und hoffentlich in den nächsten Wochen umgesetzt wird ein kleiner Platz mit Ruhebank an der Einmündung der von-Ow-Straße in die Kreisstraße auf der kleinen Anhöhe beim Bruckner.<br /> Von der <strong>Streikaktion der Busunternehmer</strong> im Landkreis Altötting am 13.5.2022 war auch die ÖPNV-Linie 21 der Fa. Brodschelm betroffen. Dies bedeutete, dass die Kinder der weiterführenden Schulen nicht rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn befördert wurden. Nicht betroffen waren der sog. freigestellte Schulbusverkehr, also die Beförderung unserer Grundschüler, der Mittelschüler nach Burghausen und auch der Kindergartenbus. Hier wirkt sich aus, dass wir mit der Fa. Brodschelm mit Blick auf die schwierige Lage am Treibstoffmarkt eine vertragliche Zusatzvereinbarung geschlossen haben.<br /> Andreas Joachimbauer, seit 1. Mai unser <strong>neuer Mitarbeiter im Bauhof</strong>, hatte in den ersten beiden Wochen schon einen gemeindeweiten Einstand: Mit der Überprüfung und Reinigung aller Sinkkästen und Schächte der Straßenentwässerung lernte er nahezu alle gemeindlichen Straßen kennen.<br /> Einen weiteren <strong>Beitrag zur Freizeitgestaltung</strong> in der engeren Heimat hat der Bauhof geleistet: Der alte Fußweg von Hub an der Leite entlang Richtung Motzenbrunn wurde freigeschnitten und ist damit wieder begehbar. Er ist Teil der früheren kürzesten Fußwegverbindung von Neuhofen nach Haiming. Damit ist für schöne Wanderungen im Niedergern eine alte Fußwegverbindung wieder zugänglich.<br /> Zum <strong>Weiterbau der A 94</strong> in unserem Bereich gibt es keine wesentlichen Neuigkeiten. Nach Mitteilung von Stefanie Koller, der Sachgebietsleiterin der Außenstelle Deggendorf, läuft derzeit eine Vorabanfrage zum Planfeststellungsverfahren bei der Regierung von Niederbayern, um gravierende Fragen zu klären. Sobald von dort eine positive Rückmeldung erfolgt, wird das offizielle Planfeststellungsverfahren gestartet. Dies wird voraussichtlich im Herbst 2022 sein. Die Planungen laufen weiter nach Zeitplan; Änderungen in unserem Bereich gibt es aktuell keine.<br /> Eine wenig erfreuliche Angelegenheit ist die <strong>Glasfaserverlegung in Haid</strong>. Die Arbeiten wurden wegen der Erschließung der Baugebiete zeitlich vorgezogen – das ist positiv. Aber der hinterlassene Zustand der Straßen und Straßenränder ist in keiner Weise akzeptabel. Regenrinnen aus Granit wurden einfach mit Asphalt überdeckt, der Asphalt ist unsachgemäß eingebaut, die Straßenränder unordentlich. Mehrfache Mahnungen und Aufforderungen zur Nachbesserung waren bisher ohne Ergebnis. Wir bleiben aber dran und für die kommenden zwei Wochen ist eine Nachbesserung zugesagt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Im KommU wurden die Projekte Sanierung Oberes Daxenthal und Neubau der Zufahrt Au gestartet. Zunächst wird der Unterbau für die Straße in Au erstellt. Die Asphaltierung wird dann gemeinsam mit dem Oberen Daxenthal durchgeführt.<br /> Die Baustelle Fahnbacher Straße/Birkenweg läuft gemäß Bauzeitenplan. Der Asphalt ist auf ca. der Hälfte der Strecke entnommen. Die Schachtarbeiten sind fertig. Derzeit wird vom Pfarrhof weg der Neubau der Wasserleitung vorbereitet. Für Erdgas werden drei Hausanschlüsse erstellt. Zeitliche Schwierigkeiten gab es mit dem Leitungsbau der Telekom, da dieser unabhängig wegen eines Förderprogramms läuft. Dazu gibt es diverse Baustellen im Gemeindebereich. Durch Verhandlungen konnte erreicht werden, dass die Leitungsbauarbeiten für die Telekom sinnvoll in den Bauzeitenplan eingetaktet wird. Insgesamt hatte die Gemeinde noch ein großes Glück, da die Bauverträge vor den Auseinandersetzungen von Russland und der Ukraine abgeschlossen wurden und die extremen Preisanstiege uns nicht treffen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Kommunaler Wohnbau</strong><br /> Die Gemeinde will im Rahmen des staatlich geförderten kommunalen Wohnbaus ein Gebäude mit Mietwohnungen errichten. Dies kann sie entweder in eigener Verantwortung machen oder dazu die Mitgliedschaft im gemeinsamen Kommunalunternehmen Kreiswohnbau Altötting nutzen. Das notwendige Grundstück an der Einmündung des Zehentweges in die Kreisstraße am Westrand von Haiming ist bereits erworben. Derzeit befindet sich das Projekt in der Planungsphase und nach internen Vorbesprechungen und einer Vorberatung im Bauausschuss wurden jetzt die ersten Entwürfe von den beauftragten Planern Harald Fuchshuber und Florian Fischer im Gemeinderat vorgestellt. Aus verschiedenen Ideenskizzen hat sich ein Entwurf als Favorit herausgestellt, der jetzt zur Präsentation im Gemeinderat noch detaillierter ausgearbeitet wurde. Es ist ein leicht geschwungener Baukörper, der sich mit der Firsthöhe der angrenzenden Wohnbebauung anpasst und mit Erdgeschoss, Obergeschoss und flacher Dachneigung sich dezent in die Umgebung einpasst. Vorgesehen sind 14 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 1.000 m². Die Wohnungen im Erdgeschoss werden einzeln von außen erschlossen, im Obergeschoss liegt mittig ein breiter Wohnflur, über den die einzelnen Wohnungen erreicht werden, der zugleich aber auch Aufenthaltsqualität hat. Zusätzlich kann den Wohnungen ein kleiner Gartenteil zugeordnet werden; von den größeren Wohnungen im OG führt über einen kleinen Balkon eine Außentreppe zu diesem Gartenteil. Damit sind Wohnen im Grünen, Individualität und zugleich soziale Nähe Qualitätsmerkmale des Konzepts. Für das Obergeschoss gibt es die Idee, einzelne Räume so zu konstruieren, dass sie je nach Bedarf unterschiedlichen Wohnungen zugeordnet werden können – das unterstreicht die Funktion des Wohnflures und die flexible Wohnungsgestaltung und –nutzung. Zur Reduzierung der Flächenversiegelung gibt es eine Tiefgarage mit 20 Stellplätzen.<br /> Der Gemeinderat diskutierte das Konzept ausgiebig und hinterfragte einige technische Details, so z.B., ob ein gerundeter Baukörper nicht höhere Kosten verursacht, ob flexibel zuordenbare Zimmer nicht einen höheren Aufwand hinsichtlich Strom- und Wärmeabrechnung erfordern und ob auch eine andere Lage des Gebäudes im vorgesehenen Grundstück möglich wäre. Auch die Frage nach den Kosten des Projekts und der sich dann daraus ergebende Mietpreis wurde gestellt. Bei diesen Anmerkungen und Fragen wurde deutlich, dass zahlreiche Details erst bei der konkreten Entwurfsplanung festgelegt werden und auch eine verlässliche Kostenabschätzung erst im späteren Planungsstadium möglich ist. Zielsetzung des Projekts ist es aber, durch die staatliche Förderung von 30% einen Mietzins zu erzielen, der unter dem Marktmietpreis liegt. Dabei wird der Gemeinderat zu gegebener Zeit auch zu entscheiden haben, ob die Gemeinde das Projekt selbst umsetzt oder über die Kreiswohnbau Altötting abwickelt. Von Einfluss auf den Mietzins ist auch, ob durch die Vermietung eine Rendite des eingesetzten Kapitals erzielt werden soll oder die Gemeinde das Angebot von Wohnungen auch als eine soziale Aufgabe ansieht. In den nächsten Wochen sind durch zahlreiche weitere Gespräche die notwendigen Entscheidungsgrundlage zu erarbeiten, damit der Gemeinderat den weiteren Weg für die Umsetzung des Projekts festlegen kann. Die allgemeine unsichere politische Lage und die Entwicklungen im Baubereich erschweren zuverlässige Prognosen, aber dennoch will die Gemeine das Ziel, in eigener Verantwortung guten und günstigen Wohnraum anbieten zu können, erreichen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ergebnis überörtliche Kassenprüfung</strong><br /> Im Rahmen der überörtlichen Rechnungsprüfung durch das Landratsamt fand auch eine unvermutete überörtliche Prüfung der Gemeindekasse statt. Prüfungsinhalt war die Feststellung, ob Kassen-Ist-Bestand mit dem Kassen-Soll-Bestand übereinstimmt. Mit einem Betrag von 12.426.791,56 EUR war diese Übereinstimmung gegeben. Geprüft wurde auch die Zahlstelle des Einwohnermeldeamtes; auch hier gab es keine Beanstandungen. Im Prüfungsvermerk wurde empfohlen, den Kassenbarbestand zu reduzieren, das er mit 6.840,64 EUR über der Grenze von 5.000 EUR lag, die in der Dienstanweisung für das Finanz- und Kassenwesen empfohlen ist.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschussantrag Reitverein Haiming eV</strong><br /> Seit 1992 gibt es die Pferdefreunde Haiming e.V. Seit etwa 2001 nutzt der Verein auf dem nördlichen Gelände des Wertstoffhofes eine Fläche für den Betrieb eines Reitplatzes. Erstellt wurde der Platz in Eigenleistung und auch für die notwendigen Materialkosten kam der Verein aus eigenen Mitteln auf. Vor Jahren erhielt er zur Förderung der Jugendarbeit einen Zuschuss der Gemeinde. Das vom Verein angebotene Ponyreiten ist seit Jahren ein fester und beliebter Beitrag zum Ferienprogramm. Derzeit hat der Verein 86 Mitglieder und ermöglicht Kindern und Jugendlichen auf der Anlage in Daxenthal auch Ausbildungsstunden. Jetzt ist eine Sanierung des Platzes notwendig und dabei ist mit einem Kostenaufwand von rd. 4.400 EUR auch der Quarzsand auszutauschen. Aus Sicht der Verantwortlichen ist diese Sanierung aber nur sinnvoll, wenn eine weitere Nutzung seitens der Gemeinde für 10 Jahre zugesagt wird. Dafür wäre dann auch ein Pachtvertrag erforderlich, den es bisher nicht gibt. Der Verein hat deswegen einen Antrag auf diese vertragliche Zusage und Übernahme der Materialkosten zur Sanierung des Reitplatzes an die Gemeinde gestellt.<br /> Das Gesamtgelände in Daxenthal dient natürlich primär der öffentlichen Nutzung als Wertstoffhof und für Verfüllung mit Bodenaushub, Grüngutannahme und als gemeindlicher Bauhof. Andere Nutzungen sind nachrangig und deswegen auch nur solange möglich, wie die anderen Zwecke es zulassen. Deswegen gab es bislang auch keine schriftliche Pachtvereinbarung. Andererseits ist verständlich, dass der Reitverein größere Investitionen und Arbeitsleistungen nur erbringen kann, wenn er eine gewisse Nutzungssicherheit hat. Deswegen befürwortete der Gemeinderat den Abschluss eines Pachtvertrages mit unbestimmter Frist und der Kündigungsmöglichkeit mit sechsmonatiger Frist zum Quartalsende. Im Vertrag ist auch eine Rückbauverpflichtung bei Vertragsende vereinbart. Für die Materialkosten der jetzt anstehenden Sanierung gewährt der Gemeinderat einen Zuschuss in Höhe von 2.200 EUR.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beschaffung PV-Anlage mit Speicher für Rathaus</strong><br /> Schon im September letzten Jahres hatte der Gemeinderat die Absicht bekundet, auf dem Rathausdach zur Eigenstromnutzung eine PV-Anlage zu installieren. Beim Landratsamt wurde deswegen erneut eine denkmalrechtliche Erlaubnis beantragt. Auf Nachfrage gab es zunächst die Antwort, es sei wohl wieder mit einer Ablehnung zu rechnen, da sich die Rechtslage nicht geändert habe. Dem wurde aber seitens des Bürgermeisters widersprochen und darauf hingewiesen, dass die dringend notwendige Energiewende bei der denkmalrechtlichen Abwägung zu einer anderen Gewichtung führen müsse. Nach langer Überlegungs- und Prüfungszeit hat das Landratsamt jetzt per Mail die Erteilung der Erlaubnis in Aussicht gestellt und dabei auch mitgeteilt, dass im Vorgriff bereits entsprechende Dispositionen getroffen werden können. Die Erteilung des schriftlichen Bescheids verzögere sich wegen Arbeitsüberlastung. Vorausgegangen war ein kurzes Gespräch des Bürgermeisters mit dem Landrat, in dem dieser bereits angedeutet hatte, dass die Behörde jetzt PV-Anlagen in Nähe von Denkmälern wohl anders bewerten werde. Der Gemeinderat nahm diesen Sinneswandel erfreut zur Kenntnis und übertrug Beschaffung der PV-Module mit einer Leistung von 14 kWp und mit Speicher und Beauftragung zur Installation an das KommU. Es ist mit Kosten von rund 42.000 EUR zu rechnen, da der Speicher zur Sicherung einer sog. Insellösung eine Kapazität von 19 kWh haben wird. Installation und Inbetriebnahme soll, je nach Liefersituation, baldmöglichst erfolgen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beschaffung PV-Anlage mit Speicher für Kläranlage</strong><br /> Der größte Stromverbraucher gemeindlicher Gebäude und Anlagen ist die Kläranlage. Insgesamt werden dort rd. 96.000 kW pro Jahr verbraucht; ein Teil davon wird durch die bereits vorhandene PV-Anlage abgedeckt, der externe Bezug beträgt aber noch +über 80.000 kW pro Jahr. Deswegen planen wir auch dort eine größere PV-Anlage zur Erzeugung von Eigenstrom. Planungsrechtlich die einfachste Lösung wäre eine Beplankung von Zäunen innerhalb der Fläche, denn hier sind nur die Zaunanlagen baurechtlich zu genehmigen; eine Freiflächen-PV-Anlage auf der angrenzenden Wiese erfordert eine Bauleitplanung. Der erste Schritt zur Umsetzung einer weiteren PV-Anlage mit einer Kapazität von rd. 80 kWp ist die Netzverträglichkeitsprüfung beim Bayernwerk. Um Planung, Beschaffung und Installation schnell und flexibel durchführen zu können hat der Gemeinderat dieses Projekt dem KommU Haiming übertragen. Über die jeweiligen Einzelschritte wird der Gemeinderat zeitnah informiert. Im Haushalt sind Mittel in Höhe von 100.000 EUR bereits eingeplant.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 28.04.2022</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-28042022/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=5eb8770ec844fb1b61a7983d32e1fd6b</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Am 31. März wurde vor dem Rathaus die <strong>neue Linde</strong> gepflanzt, der Ersatzbaum für die vom Sturm im Herbst entwurzelte Linde. Den Baum hatte Josef Emmersberger besorgt, gestiftet wird er vom Dirndl- und Lederhosenverein. Nach einer Idee von Alois Unterhaslberger wurde ein Pflanztrog mit Stahlumrandung geschaffen, damit hat die Linde ein verbessertes Humusangebot. Integriert ist auch ein Drainageschlauch zur Bewässerung des Baumes. Als Sitzgelegenheit sind an zwei Seiten Holzbänke angebracht. Eine weitere Lindenpflanzung erfolgte am Ortseingang von Niedergottsau, auch als Ersatz eines vom Sturm entwurzelten Baumes.<br /> Bei der Jahreshauptversammlung der <strong>Freiwilligen Feuerwehr Haiming</strong> gab es in den Führungsämtern einen großen Wechsel. Nach 18 Jahren beendete Hans Anderl seinen Dienst als Kommandant. Sein Nachfolger ist der bisherige stellvertretende Kommandant Michael Auer. Er bekam 50 Stimmen der aktiven Mitglieder; der zweite Bewerber erhielt 4 Stimmen. Ebenfalls mit 50 Stimmen wurde Marco Hofer zum stellvertretenden Kommandanten gewählt. Beim Vorstand wurden bis auf Kassenwart Johannes Hofer alle Ämter neu besetzt: Bernhard Prostmaier ist als neuer 1.Vorsitzender Nachfolger von Thomas Kammerbauer; neuer 2.Vorsitzender ist Christoph Wagner. Neue Schriftführer sind Ida Bachmaier und Raphael Findl.<br /> Am 11.4.2022 wurden im <strong>Ortsverband Haiming des BBV</strong> die Verantwortlichen neu gewählt. Ortsobmann ist weiterhin Johannes Hofer, sein Stellvertreter Max Haunreiter. Bei den Beisitzern gab es einige Veränderungen: Zum Ortsvorstand gehören Christian Barth, Martin Kürmeier, Florian Maier, Andreas Schwaiger und Thomas Wagner.<br /> Die Bauarbeiten an der <strong>Fahnbachstraße </strong>haben unmittelbar nach Ostern am 19.4.2022 begonnen. Als erstes wurde im Bereich Mühlbachbrücke bis Einmündung Mühlbachweg die Asphaltoberfläche entfernt und Druckplattenmessungen des Untergrundes vorgenommen.<br /> Am 21.4.2022 haben wir mit der Bayernwerk AG einen Vertrag über den Einbau <strong>intelligenter Strommesssysteme,</strong> sog. iMSys, abgeschlossen. Diese Messeinrichtungen dokumentieren in Echtzeit und 15-Minuten-Abständen den jeweiligen Stromverbrauch und sind gerüstet für die Steuerung von angeschlossenen Geräten, um diese dann zu starten, wenn der Strombezugspreis am günstigsten ist. Sie sind damit integriert in die zunehmende digitale Steuerung des Stromnetzes. Die abrufbaren Stromverbrauchsdaten ermöglichen auch eine Überwachung des Stromverbrauchs und damit die Feststellung von Verbrauchsspitzen oder auch die Feststellung von hohem Stromverbrauch, wo eigentlich keine Nutzung gegeben sein dürfte (Wächterfunktion). Diese intelligenten Messsysteme werden in 12 von den 32 gemeindlichen Stromzählern eingebaut, vor allem in den Gebäuden und den Pumpen im Kanalsystem mit größerem Stromverbrauch. Im Rathaus ist ein solcher intelligenter Stromzähler bereits vorhanden. Die Kosten pro Messeinheit und Jahr liegen bei 119 EUR.<br /> Am 22.4.2022 wurde durch das KommU die <strong>Endabrechnung für die Straßenbaumaßnahme in Eisching</strong> erstellt. Die geschätzten Gesamtkosten für die Ortsdurchfahr Eisching und die Verbindungsstraße bis zur Kreisstraße betrugen 239.404 EUR und wurden in der Endabrechnung um 13.226 EUR unterschritten; Die Gesamtkosten belaufen sich auf 226.178 EUR. Damit ist auch der im Haushalt angesetzte Kostenbedarf von 280.000 EUR nicht ausgeschöpft worden.<br /> Ab 22.4.2022 gibt es vom <strong>Haiminger Frauenbund</strong> ein neues Angebot: Im Unteren Wirt den Stammtisch „Miteinander“. Bei Kaffee, Tee und einer Brotzeit ist dies die Gelegenheit zu einem geselligen Nachmittagstreffen. Die Verantwortlichen des Frauenbundes möchten damit Integration und gegenseitigen Austausch in unserer Gemeinde unterstützen und freuen sich deswegen auf die Teilnahme verschiedener Nationalitäten und Altersgruppen. Den Stammtisch gibt es einmal im Monat, immer am Freitag-Nachmittag.<br /> Das Thema <strong>neue Grundsteuer</strong> beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger. Ab 1.Juli ist jeder Grundstückseigentümer verpflichtet, die wesentlichen Daten an das Finanzamt zu übermitteln, damit dann der neue Grundsteuerbescheid erstellt werden kann. Dazu gibt es Unklarheiten und viele Fragen. Wiederholt wurde schon die Erwartung geäußert, dass hier die Gemeindeverwaltung beratend und unterstützend tätig werden soll. Dazu möchte ich deutlich sagen, dass dies nicht möglich ist. Denn steuerberatende Tätigkeiten sind einer bestimmten Berufsgruppe vorbehalten. Auf der Homepage gibt es aber einen Link zu Info-Material des Ministeriums und zu einer Homepage, auf der sehr umfangreiche Informationen und Videos zur Verfügung gestellt werden.<br /> Am 24.4.2022 war <strong>Jahreshauptversammlung bei Feinherb eV</strong>. Die beiden zurückliegenden Jahre waren stark durch Corona beeinträchtigt, es mussten nahezu alle Veranstaltungen abgesagt werden. Jetzt aber hofft man auf die Durchführung der für 2022 geplanten Veranstaltungen, wie immer eine bunte Mischung aus Musik und Kabarett. Die Neuwahlen brachten keine großen Veränderungen: Stefan Wimmer bleibt Vorsitzender und Hubert Auer ist unverändert zweiter Vorsitzender. Neu ist Tobias Wimmer als dritter Vorsitzender. Annemarie Auer und Christa Pittner verwalten die Kasse und Christoph Pittner bleibt Schriftführer.<br /> Die Bayernwerk AG will im Jahr 2023 die <strong>110 kV-Stromtrasse von Lengthal über Haiming</strong> nach Braunau mit Anbindung Simbach ertüchtigen. Dies betrifft vor allem die 69 Stahlgittermasten der rd. 15 km langen Leitung; 27 Masten mit den Nummern 43 – 69 befinden sich auf Gemeindegebiet Haiming. Ziel der Maßnahme ist es. die Standsicherheit der Masten zu überprüfen und nachzubessern, vor allem aber durch punktuelle Masterhöhungen auf den Leitungen Lengthal-Braunau die Abstände der Leiterseile zum Boden, zu Gebäuden, Verkehrswegen, anderen Freileitungen und Erholungsflächen zu vergrößern. Hierdurch soll sowohl die Versorgungssicherheit als auch der Schutz von Personen und Objekten im Leitungsbereich erhöht werden. Auf der Leitung Lengthal-Braunau werden 15 Masten und auf der Leitung Einführung Simbach fünf Maste erhöht Die Erhöhung erfolgt an einem Maststandort durch Ersatzneubau mit einem neuen, höheren Masten und an den übrigen betroffenen Standorten durch Einbau von Zwischenschüssen oder höheren Mastunterteilen in die bestehenden Maste. Insgesamt finden Maßnahmen an 20 Masten statt.<br /> Von der Ertüchtigung nicht betroffen ist die Spannungsebene – es bleibt bei einer 110 kV Starkstromleitung und die Trassenführung.<br /> Im Gemeindegebiet sind von der Maßnahme die Masten 48 (bei Kemerting), 51 (Golfplatz Piesing), 53 (an der Straße nach Moosen), 59 (nahe Mitterfeld) und 66 (Neuhauserweg Winklham) betroffen. Die Masten 51 und 53 werden um 4 Meter erhöht, die anderen um 2 Meter.<br /> Die Maßnahme läuft folgendermaßen ab: Die einzelnen Stahlelemente für den Zwischenschuss werden vorkonfektioniert, d.h. zugeschnitten, beschichtet (Korrosionsschutz) und gebündelt an die Baustelle geliefert. Dort werden sie zum sog. „Zwischenschuss“ zusammengesetzt. Der Mast wird im oberen Bereich an einen Autokran mit einem Kettengeschirr angehängt und auf Zug gesetzt. Anschließend wird dieser im unteren Bereich an den Stoßstellen aufgeschraubt und angehoben. Mit Hilfe eines zweiten Autokrans oder eines am LKW montierten Krans wird der Zwischenschuss eingesetzt und mit dem Unterteil verschraubt. Danach wird das Mastoberteil abgelassen und mit dem Zwischenschuss verschraubt. In der Regel müssen die Maste oberhalb des Zwischenschusses verstärkt werden. Hierbei werden lediglich einzelne Elemente der Stahlgittermasten ausgetauscht bzw. bestimmte Bleche und Diagonalen durch den Anbau zusätzlicher Teile verstärkt. Diese werden, soweit möglich, vorgefertigt geliefert. Nach Abschluss der Arbeiten werden entweder die neuen Teile oder der gesamte Mast beschichtet. Dabei werden schwermetallfreie und lösemittelfreie Beschichtungen eingesetzt.<br /> Die Erhöhung der Masten ist im Verhältnis zur Gesamthöhe (zwischen 27 und 31 Meter) geringfügig, so dass für die geplante Maßnahme gem. § 43f EnWG kein gesondertes Genehmigungsverfahren erforderlich ist, sondern nur ein Anzeigeverfahren. Nach Auffassung der Bayernwerk AG führen die Maßnahmen auch zu keinen dauerhaften veränderten Eingriffen in die Umwelt, so dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung nicht erforderlich ist. Dazu wird aber auch die Stellungnahme der Gemeinde eingeholt und deswegen wurde der Zugang zu den umfangreichen Antragsunterlagen ermöglicht.<br /> Eine gute Idee ist der <strong>Frühlingsmarkt, den die Grundschule</strong> erstmals am Mittwoch, 27. April veranstaltet hat. Es gab dabei nicht nur ein Angebot von verschiedenen Pflanzen, Topfblumen und Vogelhäuschen, sondern alle vier Klassen informierten die anwesenden Eltern über ihre Umweltaktivitäten, z.B. den Schulgarten und den Schulwald. Es ist wirklich beeindruckend, wie sehr sich die Kinder mit Umwelt und den vielfältigen Möglichkeiten, für den Erhalt der Natur Gutes zu tun, beschäftigen. Aber es wurde auch gearbeitet: Ein vom Obst- und Gartenbauverein gestifteter Apfel-Hochstamm wurde gepflanzt und für einen kleinen Kürbiswettbewerb die Samen eingesät. Es gab Infos zu Plant for the Planet und einen Ausblick auf die Arbeiten im Schulgarten, die am Freitag beginnen. Die zwei Stunden am Vormittag haben gezeigt, dass unsere Grundschule zu Recht als Umweltschule ausgezeichnet ist.</p>
<p class="bodytext"><strong>Funkmast Niedergottsau</strong><br /> Bereits vor längerer Zeit wurde angekündigt, dass zur besseren Abdeckung des Bereichs Niedergottsau und der A 94 mit Mobilfunk ein neuer Funkmast durch die Deutsche Funkturm GmbH errichtet wird. Der Standort ist ein Stück nordwestlich von Niedergottsau am Rand einer Ackerfläche in Richtung Innau. Betrieben werden die Funkanlagen dann von der Deutschen Telekom; vorgesehen sind drei Sendeanlagen in verschiedene Richtungen für LTE und UMTS. Jetzt wurde der Bauantrag eingereicht. Es handelt sich um einen Stahlgittermast mit 40 Meter Höhe auf einem Fundament mit 4,50 x 4,50 Meter Grundfläche. Technische Einrichtungen werden auf einem Streifenfundament neben dem Mast errichtet. Die Zufahrt erfolgt über den gemeindlichen Feldweg, der zu diesem Zweck zusätzlich befestigt wird. Der Gemeinderat hat dem Bauvorhaben zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Jahresrechnung 2021</strong><br /> Der Tagesordnungspunkt Jahresrechnung besteht im Wesentlichen aus drei Punkten: Der Rechnungsabschluss, die Prüfung der Rechnung und die Entlastung von Bürgermeister und Verwaltung.<br /> Das Jahr 2021 verlief wieder sehr erfolgreich: Der Jahresüberschuss beträgt 8.153.004,89 EUR. Dieser wird der Rücklage zugeführt und sie beträgt zum Jahresende 12.508.667,02 EUR. Wesentliche Überschreitungen des Haushalts waren 18.292 EUR für Unterhalt Löschwasseranlagen (insgesamt 53.292 EUR), 13.818 EUR für Winterdienst (insgesamt 62.818 EUR) und 14.478 EUR (gesamt 44.748 EUR). Weitere Überschreitungen sind geringfügig oder betreffen reine Finanzpositionen, z.B. statt einer negativen Zuführung eine positive Zuführung zum Vermögenshaushalt. Der Gemeinderat hat die Haushaltsüberschreitungen genehmigt.<br /> Der Rechnungsprüfungsausschuss hat am 6.4.2022 getagt und Gemeinderat Hans Lautenschlager gab das Ergebnis der Rechnungsprüfung bekannt. Prüfungsschwerpunkte waren der Sachstand zum Maschinenpark Bauhof, die Onlinedienste, die im Rathaus angeboten werden, die Kosten der Grünflächenpflege und der Sachstand zum Projektkostenmonitoring am Beispiel des Baus der Tagespflege. Prüfungsbeanstandungen oder Prüfungsempfehlungen gab es keine Vielmehr wurde festgestellt, dass ein wohlgeordnetes Rechenwerk vorliegt und die Empfehlungen der Vorjahre umgesetzt wurden.<br /> Nach der Feststellung des Ergebnisses der Jahresrechnung erfolgte die einstimmige Entlastung des Bürgermeisters und der Verwaltung für das Haushaltsjahr 2021.</p>
<p class="bodytext"><strong>Jahresrechnung des Kindergartens St. Stephanus Niedergottsau</strong><br /> Von der Bischöflichen Finanzkammer wurde jetzt die Jahresrechnung für das Jahr 2020 vorgelegt. Für die Gemeinde ist das Ergebnis wichtig, denn ein anfallendes Defizit bei den Sachkosten und dem 20%Kostenanteil Personalkosten sind gem. Vertrag zu 70% zu übernehmen. Das Betriebsergebnis weist einen Überschuss von 22.968 EUR aus. Damit wird kein Defizitausgleich fällig und der Überschuss wird zur Abdeckung der Kosten für 2021 und 2022 den Betriebsmittel des Kindergartens zugeführt. Diese betragen derzeit 235.834 EUR und dienen der Abdeckung der laufenden Kosten, da die gemeindlichen Zuschüsse immer vierteljährlich geleistet werden und zunächst vom Träger zu überbrücken sind. Der Gemeinderat hat der Jahresrechnung zugestimmt und verzichtet auf eine Auskehrung des Überschusses.</p>
<p class="bodytext"><strong>Glasfaseranschluss für das Rathaus</strong><br /> Auf der Grundlage des Beschlusses vom 9.12.2021 hat die Gemeinde im Rahmen des Förderverfahrens GWLANR den Anschluss des Rathauses ans Glasfasernetz beantragt. Auf die entsprechende Ausschreibung ist lediglich ein Angebot der Telekom eingegangen. Es beläuft sich auf brutto 58.462 EUR. die Förderung beträgt 80%, aber maximal 20.000 EUR. Der Eigenanteil der Gemeinde würde also 38.462 EUR betragen. Dies ist deswegen so hoch, weil die Leitung bis zum Anschlusspunkt am Zehentweg gezogen werden muss und dabei Tiefbauarbeiten von der Grundschule bis zum Rathaus erforderlich sind. Derzeit ist das Rathaus über das Breitband der Fa. Vodafone bestens erschlossen, die Datenrate beträgt maximal 1.000 Mbit/s, vertraglich gebucht sind derzeit 500 Mbit/s. Es besteht also keine technische Notwendigkeit für einen Glasfaseranschluss. Der Gemeinderat hat deswegen das Angebot der Deutschen Telekom nicht angenommen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Löschwasserversorgung Hochreit – Umbau des bestehenden Hydranten</strong><br /> Der Kommandant der Feuerwehr Piesing hat angeregt, für den Gewerbetrieb Wagner in Hochreit für den Einsatzfall die Löschwasserversorgung zu verbessern. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Den nahegelegenen Grundwasserteich im Bereich des Golfplatzes als Löschweiher zu nutzen und den im Bereich der Zufahrt in einer Verkehrsinsel gelegenen Unterflurhydranten aufzurüsten. Bezüglich Löschweiher wurde vereinbart, dass in Absprache mit dem Golfclub zusammen mit dem Bauhof eine geeignete Entnahmestelle geschaffen wird. Dazu brauchte es keinen Beschluss des Gemeinderates. Zu klären war, ob der Unterflurhydrant durch einen besser zugänglichen Oberflurhydranten ersetzt wird und welche Normgröße dann dieser Oberflurhydrant haben soll. Seitens der Feuerwehr wird ein Oberflurhydrant mit DN 100 vorgeschlagen; der Kreisbrandrat empfiehlt DN 150. Man erwartet durch eine größere Durchlassgröße eine Erhöhung der Wassermenge für den Löscheinsatz; der Wasserzweckverband weist insbesondere bei DN 150 darauf hin, dass dann ein Druckabfall im Leitungsnetz zu befürchten ist, was dann insgesamt zu einer unzureichenden Löschwassermenge führt.<br /> Zur Vorbereitung der Entscheidung lagen Kostenangebote des Zweckverbandes vor. Die Umrüstung auf Oberflurhydrant DN 80 sind Material-, Montage und Tiefbaukosten in Höhe von ca. 8.000 EUR zu erwarten. Die Variante DN 100 verursacht ca. 20.100 EUR. Im Wesentlichen werden diese höheren Kosten durch umfangreiche Erdarbeiten und Umrüstung auch der Hausanschlussleitung für das Anwesen Hochreit verursacht. Bei DN 150 liegen die zu erwartenden Kosten bei ca. 22.100 EUR – im Wesentlichen verursacht durch höhere Materialkosten. Beschlossen hat der Gemeinderat die Umrüstung auf einen Oberflurhydranten mit DN 80, da damit auch bereits eine bessere Löschwassermenge zur Verfügung steht und die Kosten in einem vernünftigen Verhältnis zum Vorteil stehen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beschaffung von Notstromaggregaten für Kläranlage</strong><br /> Im Rahmen einer Impact-Analyse werden von einer beauftragten Firma in vier Landkreisen alle Gemeinden dahingehend untersucht und dann beraten, ob und in welchem Umfang die Infrastruktur und wichtige öffentliche Einrichtung bei einem längeren Stromausfall noch funktionsfähig sind. Neben der Gemeindeverwaltung und den Feuerwehren gehört zur untersuchten Infrastruktur auch die gemeindliche Abwasserentsorgung. Hier sind bei Stromausfall Notstromaggregate von entscheidender Bedeutung. Denn dadurch können die Pumpen und Belüfter in der Kläranlage und die Pumpen im gesamten Kanalnetz funktionsfähig bleiben. Das derzeit in der Kläranlage vorhandene Notstromaggregat ist technisch nicht mehr zuverlässig und auch nicht selbststartend. Dies ist aber ein wesentlicher Gesichtspunkt um die Funktionsfähigkeit der Kläranlage jederzeit sicherzustellen. Kläranlagenbetreiber Horst Eger hat sowohl für die Kläranlage als auch die Pumpen im Kanalnetz den notwendigen Leistungsumfang für Notstromaggregate berechnet und dazu auch Angebote eingeholt. Für die Kläranlage ist dies ein dieselbetriebenes und selbststartendes Notstromaggregat mit einer Leistung von 100 kVA und für die 12 Pumpen im Leitungsnetz das gleiche Aggregat, aber nicht selbststartend. Mit diesem Aggregat können in einem Zyklus von 24 Stunden alle Pumpen im erforderlichen Umfang gestartet und betrieben werden, um die jeweiligen Staubecken zu leeren. Zusätzlich gibt es in der Pumpstation ein bereits vorhandenes Notstromaggregat. Auf der Grundlage des vorliegenden Angebotes wurde seitens des Bürgermeisters im Eilgeschäft die Beschaffung bereits in Auftrag gegeben, Denn das Preisangebot war befristet bis 15. April, danach wäre eine Preiserhöhung eingetreten und auch die Lieferzeit hätte sich auf ca. 32 Wochen verlängert. Der Kaufpreis für beide Aggregate beträgt brutto 41.000 EUR.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beschaffung einer mobilen Dieseltankstelle</strong><br /> Ein gesicherter Betrieb von Notstromaggregaten erfordert eine entsprechende Reserve an Dieseltreibstoff. Der Verbrauch eines Notstromaggregats liegt bei ca. 240 Liter Diesel pro Tag. Vorläufig ist geplant, eine mobile Dieseltankstelle mit einem Fassungsvermögen von 1.000 Litern zu beschaffen. Sie kann im Gebäude der Kläranlage untergebracht werden und kann das dortige stationäre Aggregat nachtanken und kann im Bedarfsfall auch zum Nachtanken des mobilen Aggregats transportiert werden. Mittelfristig ist im Rahmen einer Gesamtplanung für die Anschaffung von Notstromaggregaten auch die Beschaffung von zwei 5.000 Liter-Behältern vorgesehen; hier ist im Zuge der Planungen für eine neue Bauhofhalle auch der geeignete Stellplatz vorzusehen. Die aktuelle Beschaffung der mobilen Dieseltankstelle kostet rund 3.500 EUR. Der Gemeinderat hat die Anschaffung der Dieseltankstelle beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neue Kochbücher Förderverein Grundschule</strong><br /> Mit großem Erfolg hatte der Förderverein der Grundschule vor einigen Jahren ein eigenes Kochbuch herausgebracht. Die Gemeinde hatte für die Druckkosten einen Zuschuss von 5.000 EUR gewährt und dafür 150 Bücher bekommen. Diese sind jetzt restlos aufgebraucht als Geschenke bei Hochzeiten, für Gratulationen und bei den Feiern für die Schul- und Ausbildungsbesten. Auch auf Anregung bringt jetzt der Förderverein im Sommer 2022 ein neues Kochbuch mit neuen Rezepten heraus. Die Druckkosten sind mit 8.900 um einiges höher als 2018, dafür steigt die Auflage auf 600 Stück. Der Gemeinderat hatte auf Antrag des Fördervereins wieder über einen Zuschuss zu entscheiden. Dieser sollte 6.000 EUR betragen und dafür erhält die Gemeinde diesmal 250 Stück. 350 Exemplare verkauft der Förderverein zum Preis von 19,00 EUR und erhält damit zusätzliche Mittel für seine Unterstützungen der Schülerinnen und Schüler. Der Bürgermeister betonte, dass die Bücher als Geschenke der Gemeinde gut gebraucht werden. Der Gemeinderat stimmte dem Zuschussantrag zu.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beitritt der Gemeinde Reischach zur Kreiswohnbau Altötting</strong><br /> Die Gemeinde Reischach ist dem Kommunalunternehmen „Kreiswohnbau Altötting“ beigetreten, da im Ortszentrum die Fläche des alten Rathauses für Wohnzwecke genutzt werden kann. Durch den Beitritt ist die Unternehmenssatzung zu ändern und das Stammkapital erhöht sich auf 70.000 EUR. Dies wiederum bedarf der Zustimmung aller bisherigen Mitglieder. Der Gemeinderat fasste den notwendigen Beschluss ohne Gegenstimme.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bestätigung der Feuerwehrkommandanten</strong><br /> Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Haiming am 7.4.2022 wurde Michael Auer zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Haiming gewählt. Er ist Nachfolger von Hans Anderl, der das Amt 18 Jahre ausgeübt hat. Die Amtszeit beträgt 6 Jahre und kann dann angetreten werden, wenn der Gemeindetrat im Benehmen mit dem Kreisbrandrat die Wahl zum Kommandanten bestätigt. Die Zustimmung des Kreisbrandrates liegt vor und der Gemeinderat hat die Wahl von Michael Auer einstimmig bestätigt.<br /> Gleiches gilt für den Stellvertretenden Kommandanten. Hier wurde Marco Hofer gewählt. Der Gemeinderat hat auch diese Wahl einstimmig bestätigt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Straßenwidmungen in Haid</strong><br /> In den beiden neuen Baugebieten in Haid wurden die Erschließungsstraßen neu angelegt und die Gemeindeverbindungsstraße von Haid in östlicher Richtung verbreitert. Die neuen Straßen „Beim Haidweber“ und „Haider Süden“ werden als Ortsstraßen neu gewidmet; die Gemeindeverbindungsstraße wird im Bereich der künftigen Bebauung zur Ortsstraße umgestuft. Die entsprechenden Beschlüsse, die für die Verkehrssicherungspflicht wichtig sind, fasste der Gemeinderat einstimmig.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-199</guid>
						<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 24.03.2022</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-24032022/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=8a98b549867f778ebfe2ac4a18c769f1</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zu Beginn der Sitzung wurde Dr. Tobias Sachsenhauser als neues Mitglied des Gemeinderates vereidigt. Er ist Nachfolger von Josef Emmersberger.<br /> <strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Bei der <strong>Sammelaktion der Feuerwehren</strong> in Haiming für die Ukraine-Hilfe am 2. und 3. März gab es seitens der Bevölkerung eine große Beteiligung. Schon vor Öffnung des Feuerwehrhauses in Haiming standen hilfsbereite Menschen an, um Kleidung, warme Decken, Schlafsäcke, Spielsachen und sanitäre Artikel abzugeben. Mit mehreren Transportern wurden die gespendeten Gegenstände sofort zur zentralen Sammelstelle nach Emmerting gebracht; von dort gingen die Transporte dann nach Rumänien und an die Grenze zur Ukraine. Aus den Gesprächen am Feuerwehrhaus wurde deutlich, wie sehr dieser Krieg im Osten Europas die Menschen aufwühlt und die Möglichkeit de Spendens ein wenig das Gefühl der Lähmung und Hilflosigkeit mildert.<br /> Am 25. und 26. Februar war wieder <strong>Plant for the Planet-Aktion</strong> auf gemeindliche Fläche. Unter Anleitung von Josef Emmersberger haben wurden am Freitag-Nachmittag Mitglieder vom Dirndl- und Lederhosenverein die Kopfweiden an der Straße zur Kläranlage zurückgeschnitten. Daraus wurden dann die Stecklinge für die Pflanzaktion am Samstag geschnitten. Am Samstag-Vormittag sind dann am Ufer des Schwaiger-Baches 12 neue Kopfweiden gepflanzt worden. Mit dabei auch der Obst.- und Gartenbauverein, denn am Ende der neuen Baumreihe wurde noch eine Eiche gepflanzt. Sie ist einer der Bäume, die vom Obst- und Gartenbauverein schon mit Blick auf das Jubiläumsjahr 2040 gepflanzt werden. Zum Abschluss haben die Mitglieder vom Obst- und Gartenbauverein pflanzten dann am Eichenweg in Haiming noch vier Bäume gepflanzt.<br /> Am 7.3.2022 traf sich die <strong>Arbeitsgruppe Plant for the Planet</strong> im Rathaus. Unter Leitung von Peter Fastenmeier gab es zunächst einen Rückblick auf die Aktionen seit Juli 2021. So haben die Ministranten von Haiming im Oktober am Golfplatz rund 20 Bäume gepflanzt und am Schulwald gab es im November gleich zwei Pflanztage für die 3. und 4. Klasse. Denn 2020 war die Schulwaldpflanzung ja ausgefallen. Die Fläche für den Schulwald ist jetzt bereits zur Hälfte bepflanzt. Bei der Vorschau sind konkrete Maßnahmen die Pflanzaktion der Haiminger Ministranten am Schlossweiher in Haiming und der Jugendfeuerwehr Piesing am neuen Pflanzgarten beim Schloss Piesing. Die Niedergottsauer Ministranten wollen zum Jubiläum der Expositur im Herbst einige Bäume pflanzen und der Dirndl- und Lederhosenverein sucht auch bereits wieder geeignete Flächen für nächste Aktionen. Fest steht auch die nächste Pflanzung im Schulwald im Herbst 2022 und vom Obst- und Gartenbauverein werden an verschiedenen Stellen in der Gemeinde besondere Einzelbäume für das Jubiläum 2040 gepflanzt. Ganz klein fängt die Mutter-Kind-Gruppe mit dem Pflanzen an: Hier werden in Töpfen Baumsamen eingesetzt und damit Baumsprösslinge für künftige Pflanzungen gezogen.<br /> Am 15. März nahm der Bürgermeister an einer Einführungsveranstaltung zur sog. <strong>Kommunalen Impact Analyse (KIA) </strong>teil, die von der beauftragten Firma KomRE AG für insgesamt vier Landkreise durchgeführt werden soll. Es geht dabei um die Abschätzung der Folgen, die ein flächendeckender und länger anhaltender Stromausfall für die Infrastruktur der Kommunen und öffentlichen Einrichtungen haben kann. In einer Präsentation wurde dargelegt, wie schnell in einem solchen Fall für uns ganz normale Dienstleistungen wie z.B. Mobilfunk, Rundfunk. Fernsehen, Internet nicht mehr verfügbar sind und dann gleichsam in einer Kettenreaktion weitergehende Versorgungen wie z.B. Wasserwerke, Umspannwerke, Abfallreinigung und schließlich auch Krankenhäuser ausfallen. Ziel der KIA ist es, für jede Gemeinde bezogen auf deren öffentliche Einrichtung eine Schadens-Risiko-Analyse zu erstellen und daraus dann Lösungsansätze zu formulieren. Bis Anfang April werden dazu für die Bereiche Verwaltung, Kläranlage und Feuerwehren Fragebögen ausgefüllt und zur Auswertung der KomRE übersandt. Der Bürgermeister hat dazu am 29.3. mit den Kommandanten der Feuerwehren einen Termin zur Bestandsaufnahme.<br /> Ab 1.4.2022 wird im <strong>Baugenehmigungsverfahren die digitale Antragstellung</strong> eingeführt. Grundsätzlich sind also die Anträge auf Baugenehmigung, Vorbescheid, Teilbaugenehmigung und ähnliches in digitaler Form mit einem Online-Assistenten unmittelbar beim Landratsamt einzureichen. Zur Gültigkeit ist eine gehobene Authentifizierung erforderlich: Neben der Bayern-ID ist notwendig ein elektronischer Personalausweis (aktiviertes eID-Format) oder das Softwarezertifikat authega. Seitens des Landratsamtes wird die Registrierung mit authega empfohlen. Alle notwendigen Pläne werden als pdf-Datei über den Onlineassistenten hochgeladen. Die Beteiligung der Gemeinde erfolgt durch das Landratsamt: Es werden die Bauantragsunterlagen in digitaler Form übermittelt. Es können Bauanträge auch weiterhin in Papierform eingereicht werden, denn es besteht kein Zwang zur digitalen Antragstellung. Aber: Die Einreichung erfolgt nicht mehr bei der Gemeinde, sondern ab 1.4.2022 unmittelbar beim Landratsamt. Ausnahmen sind das Genehmigungsfreistellungsverfahren und Anträge auf isolierte Befreiung bzw. Abweichung von Festsetzungen im Bebauungsplan oder sonstigen städtebaulichen Satzungen. Nachbarunterschriften gibt es beim digitalen Bauantrag in der Form, dass der Einreicher zusätzlich verbindlich anzugeben hat, ob die Nachbarunterschriften vorliegen oder nicht. Bei Abweichung von den Abstandsflächen sind jedoch die Nachbarunterschriften digital mit vorzulegen. Die Baugenehmigung wird in allen Fällen dann wieder in gewohnter Schriftform erteilt.<br /> Das <strong>neue Ferienprogramm</strong> für das 1.Halbjahr ist da: Es bietet wieder eine Fülle von Veranstaltungen ganz unterschiedlicher Art für kleine und größere Kinder und ihre Eltern. Ganz herzlichen Dank an Katharina Eckl und Sabine Matheis für Organisation, Zusammenstellung und Herausgabe des Programms und allen Veranstaltern, die mit großem Engagement diese Veranstaltungen anbieten. Dank auch an Jugendreferent Markus Eggl, der das Ganze koordiniert und den Bezug zur Gemeinde herstellt.<br /> Am 19. und 20.März waren <strong>Pfarrgemeinderatswahlen</strong> mit hoher Wahlbeteiligung in Niedergottsau (48,6%) und Haiming (33,8%). In Haiming wurden Michaela von Ow (334 Stimmen), Daniela Kammerbauer (297) und Elisabeth Herleder (262) wiedergewählt. Neu im Gremium sind Simone Straubinger (324), Anna Riedhofer (315), Verena Forstpointner (259), Sabine Huber (258), Dorothea Liebl (249) und Margit Wieser (217). In Niedergottsau gibt es ein neues Mitglied: Irmgard Feichtner (238). Wiedergewählt wurden Bettina Hofbauer (184), Bernadette Gindl (239), Monika Maier, Thomas Wagner und Josef Kiermaier (je 232 Stimmen).<br /> Am 22. März wurde ein wichtiges Projekt der Gemeinde im Rahmen einer kleinen Feierstunde abgeschlossen: Das <strong>Gebäude für die Tagespflege</strong> ist offiziell eröffnet und an das BRK übergeben worden. Damit endet die Bauherrenträgerschaft der Gemeinde und es beginnt die Betriebsträgerschaft des BRK. Im Rahmen der Feierstunde wurde das Gebäude auch kirchlich gesegnet. Mit der Tagespflege in unmittelbarer Nachbarschaft zum Seniorenhaus des BRK und zum Betreuten Wohnen wird das Angebot für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Gemeinde komplett und befindet sich sowohl fachlich wie auch von den Räumlichkeiten her auf hohem Niveau. Dieses Engagement der Gemeinde zur Erstellung des Gebäudes war nur möglich, weil gute Steuereinnahmen der Jahre 2017 und 2018 einen entsprechenden Spielraum gegeben haben. Mit dieser Investition erfüllt die Gemeinde ihre soziale Verpflichtung für die Bürgerinnen und Bürger.<br /> <strong>Infos zum Breitbandausbau</strong>: Derzeit ist die Firma THB im Gemeindegebiet unterwegs und nimmt Kontakt zu den Eigentümern der Grundstücke auf, die im sogenannten 3. Verfahren der Breitbandinitiative erschlossen werden. Die Grundstücke verteilen sich von Daxenthal bis Neuhofen und dem Sportheim über das ganze Gemeindegebiet. Zunächst sind Verträge für den Hausanschluss abzuschließen. Der Hausanschluss kostet nichts, da das Ausbauprogramm FTTH gewählt wurde. Es muss auch noch kein Tarif für einen Glasfaseranschluss gebucht werden.<br /> Die Breitbandversorgung über das Bayerische Gigabitprogramm wird in interkommunaler Zusammenarbeit durchgeführt. Marktl ist hierbei federführend und wird in diesen Tagen das Ergebnis der Markterkundung und das Auswahlverfahren veröffentlichen. Haiming nimmt hierbei mit Niedergottsau (Baugebiet Wirtsfeld-Ost) und dem Industriegebiet teil.<br /> Die Markterkundung für das Kofinanzierungsprogramm endete am 23.03.2022. Ergebnisse liegen noch nicht vor. Für den Glasfaseranschluss des Rathauses (GWLANR) ist ein Angebot eingegangen, das noch geprüft und bewertet werden muss.</p>
<p class="bodytext"><strong>Regionalplan Süd-Ostbayern: Stellungnahme zur Fortschreibung</strong><br /> Für den Regionalplan Südostbayern gibt es derzeit für den Abschnitt Siedlungswesen eine Teilfortschreibung und im Rahmen des Beteiligungsverfahrens können Stellungnahmen eingereicht werden. Gleiches gilt für die Fortschreibung des übergeordneten Landesentwicklungsprogrammes (LEP). Der Gemeinderat hat sich deswegen mit den Vorschlägen zur künftigen Siedlungsentwicklung beschäftigt und die dazu vom Bürgermeister vorgelegte Stellungnahme beraten. Die wichtigsten Punkte dieser Stellungnahme sind:<br /> <em>Mit den offenen und nicht näher definierten Begriffen „ausgewogene“ und „bedarfsgerechte“ Siedlungsentwicklung wird zwar allen Gemeinden eine Entwicklung zugestanden, den Gemeinden unter 5.000 Einwohnern aber nur in „zentralen Lagen“ und mit „leistungsfähiger Anbindungsqualität“ im ÖPNV. Dies widerspricht der gesetzlich garantierten Planungshoheit der Gemeinden.<br /> Das Qualitätsmerkmal der ÖPNV-Anbindung wird mehrfach als Voraussetzung weiterer Entwicklungsmöglichkeiten benannt. Da keine der Kommunen unter 5.000 Einwohner auf die Ausgestaltung des ÖPNV verantwortlich Einfluss nehmen kann, gerät sie in einem wesentlichen Beurteilungskriterium für Entwicklungsplanung in nicht verantwortbare Abhängigkeiten; auch dies widerspricht der Planungshoheit der Gemeinden.<br /> Die strenge Bindung weiterer Entwicklung an zentrale Lagen, bestehende Ortsstrukturen, enge räumliche Zuordnungen und Einfügung in Orts- und Raumstruktur zementiert vorgegebene Verhältnisse und verhindert kreative, innovative, weiterführende Entwicklungen.<br /> Dies kann im Interesse der Menschen, die in ihrer Heimat leben bleiben wollen, insbesondere junger Familien und auch der Menschen, die aus sozialen oder wirtschaftlichen Gründen in einem überschaubaren Lebensumfeld wohnen und arbeiten wollen, nicht hingenommen werden. Entwicklung muss unabhängig jetziger Einwohnergröße in allen Gemeinden möglich sein.<br /> Die Konzentration von Wohnbau- und Gewerbeentwicklung auf Hauptsiedlungsbereiche, zentrale und innerörtliche Lagen entspricht zwar der Notwendigkeit des Flächensparens, führt aber zu einer massiven Verknappung der Flächen, die noch zu Wohnbau- und Gewerbezwecken nutzbar sind. Knappes Gut wird unverhältnismäßig teuer und der an die Kommunen gerichtete Anspruch, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, kann dann nicht erfüllt werden.<br /> Die besonderen örtlichen Verhältnisse einer Gemeinde, insbesondere auch der Gesichtspunkt sozial ausgewogener Wohn- und Lebensverhältnisse in kleinen und überschaubaren Siedlungsorten finden keine Berücksichtigung in der Forderung nach „hohen Bebauungsdichten“, „Nachverdichtung mit kompakten Bauweisen“ und „kompakten Siedlungsstrukturen“. Hier wird den Gemeinden mit gewachsener ländlicher Struktur ein urbanes Siedlungskonzept übergestülpt – eine eigenständige Entwicklung, die örtliche Verhältnisse und gewachsene Strukturen berücksichtigt und einbindet, ist nicht mehr möglich.<br /> Diese Absage an Besonderheiten von Siedlungsentwicklung wird noch deutlicher in Ziff. 4.1.3: Hier wird ohne Abwägungsmöglichkeit festgelegt, dass die gewachsene Siedlungsstruktur mit Einzelhöfen und verstreut liegenden schützenswerten Weilern vor weiterer Siedlungstätigkeit „zu bewahren“ sind. Hätte es vor 100 Jahren bereits einen Regionalplan dieser Qualität gegeben, wären solche Einzelhöfe und Weiler gar nicht entstanden.<br /> Alle diese Gesichtspunkte machen deutlich, dass der jetzt vorliegende Entwurf für eine Fortschreibung des Regionalplanes Zielvorgaben enthält, die für Gemeinden unter 5.000 Einwohner – die Mehrzahl der Kommunen in Südostbayern – nicht hinnehmbar sind, da sie deren Recht auf Planungshoheit verletzt und ihre Verpflichtung für soziale, strukturelle, kulturelle und den Menschen dienende nachhaltige Entwicklung zu sorgen, unzulässig einengt.</em><br /> Der Gemeinderat stimmte dieser Vorlage zu und beauftragte den Bürgermeister, entsprechende Stellungnahmen zum LEP und zur Fortschreibung des Regionalplanes abzugeben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Grundschule Haiming – Auftragsvergabe dezentrale Lüftungsgeräte</strong><br /> Der Gemeinderat hatte den Grundsatzbeschluss gefasst, in der Grundschule 5 Klassenräume mit dezentralen Lüftungsanlagen, sog. raumlufttechnischen Anlagen, auszustatten. Nach einem Vor-Ort-Termin im Februar wurden von der Fa. Veith die Ausschreibungsunterlagen erstellt und an insgesamt 12 Firmen versandt. Innerhalb der offenen Frist bis 16.3.2022 gingen bei der Gemeinde drei Angebote ein. Die Firma mit dem günstigsten Angebot erhielt jetzt durch den Gemeinderat den Zuschlag; bis Anfang September dieses Jahres muss der Einbau abgeschlossen sein. Die Kosten betragen laut Angebot 87.000 EUR.</p>
<p class="bodytext"><strong>Umstufung Schöffbergweg in Winklham</strong><br /> der Gemeinderat hatte in der Sitzung vom 9.12.2021 beschlossen, einen Teilbereich des Schöffbergwegs in Winklham von einem Feld- und Waldweg in eine Ortsstraße umzustufen. Diese Absicht wurde jetzt zwei Monate öffentlich bekannt gemacht und der Straßenaufsichtsbehörde mitgeteilt. Einwendungen wurden nicht erhoben. Deswegen konnte der Gemeinderat jetzt beschließen, dass die Umstufung vollzogen wird.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erneuerung der Beschriftung auf den Kreuzen im Altenheimfriedhof</strong><br /> Eine Besonderheit des Friedhofs in Haiming ist der sog. Altenheimfriedhof: Einfache Grabstellen mit den charakteristischen Metallkreuzen. Diese vermitteln zwar ein einheitliches Bild, aber im Detail sind die Grabkreuze unterschiedlich gestaltet. Die Pflege der Gräber und der Grabkreuze hat seit vielen Jahren die Freiherr von Ow’sche Altenheimstiftung übernommen. Mittlerweile sind die Inschriften auf den Namenstafeln der Grabkreuze verblasst und müssen aufgefrischt werden. Die Stiftung hat jetzt einen Antrag an die Gemeine gestellt, die Kosten von geschätzt 1.500 EUR zu übernehmen. Denn die Erhaltung dieses kulturell und historisch wertvollen Ensembles liegt auch im allgemeinen Interesse der Gemeinde. Der Gemeinderat hat deswegen dem Antrag zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Besetzung von Ausschüssen</strong><br /> Durch das Ausscheiden von Josef Emmersberger sind auch dessen Aufgaben in den Ausschüssen neu zu besetzen. Georg Sewald übernimmt seinen Sitz im Bau- und Umweltausschuss; sein Vertreter ist dann Tobias Sachsenhauser. Die Aufgabe als Verbandsrat beim Wasserzweckverband übernimmt jetzt Tobias Sachsenhauser, sein Vertreter ist Georg Sewald. Der Gemeinderat hat diese Neubesetzungen bestätigt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<guid isPermaLink="false">news-198</guid>
						<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 24.02.2022</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-24022022/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=68b185adb1af8393daaf0349e6c15233</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Der <strong>Tierschutzverein Altötting und Mühldorf eV</strong> teilte uns am 1.2.22 die statistischen Zahlen für 2021 mit. Er hat in diesem Zeitraum für beide Landkreise 326 Fundtiere versorgt, aus dem Bereich der Gemeinde Haiming waren 4 Fundtiere. 1 Tier konnte an den Besitzer zurückgegeben werden, 3 Tiere wurden neu vermittelt. Die Fundtierpauschale beträgt gem. landkreisweiter Vereinbarung 1,00 EUR je Einwohner zuzüglich 7 % MWSt.<br /> Am 7.2.2022 führte der Bürgermeister sein jährliches Gespräch mit dem <strong>Ortsvorstand des Bayer. Bauernverbandes</strong>, das bisher nur 2021 wegen Corona ausgefallen war. Dabei geht es immer um wichtige Themen, die unsere Landwirte und die Gemeinde gemeinsam berühren. In diesem Jahr spannte sich der Gesprächsbogen von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage der Landwirte, den Anforderungen des Klimaschutzes an die Bewirtschaftungsweise, den Erwartungen an die neue Regierung, das Ansehen der Bauern in der Bevölkerung und der Wunsch nach gesunden Nahrungsmitteln bis hin zum Zustand der Feld- und Waldwege, den Notwendigkeiten beim Bachräumen und einer möglichen Beteiligung am Ferienprogramm. Die im Jahr 2020m Kuh-le Radltour mit Stationen bei verschiedenen Betrieben wird es wohl mangels breiter Beteiligung nicht geben. Dafür soll durch Besuche von Kindergarten und Schulklassen das Wissen über das Wirtschaften in der Landwirtschaft verbessert werden. Hinsichtlich der Feld- und Waldwege wurde über das Projekt des sog. Kernwegenetztes diskutiert. Hier würden wichtige Wirtschaftswege mit Förderung des Staates auf eine Breite von 3,50 Metern und Randstreifen von je 0,75 Metern und einer Traglast von 40 Tonnen ausgebaut werden. Hier war die Meinung vorherrschend, dass dies in unserer Gemeinde nicht notwendig ist. Ein wichtiges Projekt wäre aber, im Zusammenwirken von Gemeinde und Landwirten die meistgenutzten Feld- und Waldwege wieder in einen guten Zustand zu versetzen. Besprochen wurden auch mögliche PV-Freiflächenanlagen. Hier wies der Bürgermeister darauf hin, dass zunächst von der Gemeinde eine Festlegung erfolgen muss, wo solche PV-Freiflächenanlagen aus verschiedenen Gesichtspunkten heraus möglich und sinn voll wären. Er sicherte zu, bei dieser Überprüfung als erste Stufe einer Bauleitplanung, die das gesamte Gemeindegebiet einbeziehen muss, den fachlichen Rat der Landwirte einzubeziehen.<br /> Bei der <strong>Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes</strong> (OZG) hat die Gemeinde einen weiteren großen Schritt getan. Seit 8.2.2022 stehen über die Homepage der Gemeinde eine Fülle weiterer Formulare und Dienstleistungen der allgemeinen Verwaltung zur Verfügung. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit der AKDB, die diese digitalen Zugänge zum Rathaus zur Verfügung stellt, pflegt und auf dem jeweils rechtlich aktuellen Stand hält. Für die Bürgerinnen und Bürger ist der Zugang einfach: Auf der Homepage rechts über den Schnellzugang geht’s zum Bürgerserviceportal. Nützlich ist der digitale Personalausweis, da für eine Reihe von Diensten die persönliche Identifizierung notwendig ist. Die Kosten für die Einrichtung dieser umfassenden Onlinedienste betragen 14.600 EUR, davon sind 11.568 EUR durch einen Zuschuss des Freistaates Bayern abgedeckt.<br /> Am 9.2.2022 gab es morgens um 5.25 Uhr einen <strong>Feuerwehreinsatz </strong>in einem Wohngebäude in Vordorf. es bestand die Gefahr einer Entzündung von Brennmaterial im Heizungskeller. Neben den drei Ortfeuerwehren war auch die Feuerwehr Burghausen mit der Drehleiter alarmiert worden. Der Einsatz konnte schnell beendet werden, da kein Brandereignis vorlag. Zum Einsatzgeschehen erhielt die Feuerwehr folgende lobende Worte seitens der Kreisbranddirektion<em>: Servus Hans, möchte mich auch bei euch bedanken, ich bewundere bei euch immer die ruhige Vorgehensweise, ohne sinnlose Hektik aber dafür sehr zielgerichtete Arbeit, findet man nicht überall und ihr könnt wirklich stolz darauf sein. Finde es auch sehr gut wie ihr mit den Hausbewohnern umgegangen seid, ihnen die Situation in einem persönliche Gespräch geschildert habt und z. B. den Hausherrn, da es die Lage ja erlaubt hat, mit ins Haus genommen habt, um zu prüfen ob alle Türen geschlossen sind, einfach toll.</em><br /> Bereits im Frühjahr dieses Jahres starten wir zur <strong>Überwachung und Kontrolle des Kanalnetzes</strong> eine weitere Befahrung. ausgewählt wurde der Bereich Marktlerstraße – Blumenstraße – Salzachstraße - Innstraße – Weiherstraße. Zur Vorbereitung der Befahrung werden auch die im Privatgrund liegenden Kontrollschächte überprüft und aufgemessen. Die Hausbesitzer werden in diesen Tagen über die Maßnahme informiert.<br /> Am 15.2.2022 gab es in der Grundschule einen Ortstermin wegen des Einbaus der <strong>dezentralen Lüftungsanlagen</strong>. Mit anwesend waren die Schulleiterin Frau Birneder, zwei Lehrerinnen, Elternbeiratsvorsitzender Robert Ring und vom Bauausschuss Bernhard Prostmaier. Herr Christmann vom planenden Ing.Büro Veith erläuterte zunächst technische Einzelheiten der Lüftungsgeräte. Angepasst an das Raumvolumen erfolgt mit Frischluftzufuhr von außen ein kontrollierter und auch zeitlich steuerbarer Luftaustausch. Die Wärmerückgewinnung erfolgt über einen Plattenwärmetauscher, so dass gegenüber Stoßlüften mit offenen Fenstern eine bessere Energiebilanz vorliegt. Mit den eingebauten Filtern, die jährlich gewartet werden müssen, wird die Virenlast der Raumluft ausgefiltert, ebenso aber Pollen. Die Frischluft strömt deckennah aus dem Gerät, so dass kaum ein Luftzug im Klassenzimmer wahrnehmbar ist. Durch eine starke Isolierung des Geräts ist auch der Geräuschpegel deutlich geringer als bei mobilen Luftreinigungsgeräten. Dies bedingt auch die Maße des Geräts mit 90 cm Tiefe, 1,60 Meter Breite und 2,60 Meter Höhe. Diese technischen Informationen zerstreuten bei den künftigen Nutzern der Geräte deren bisherige Bedenken, zumal es in anderen Schulen schon positive Erfahrungen im täglichen Einsatz gibt. In fünf Klassenzimmern wurden dann auch die jeweiligen Standorte festgelegt – auch damit waren die jeweiligen Klassenlehrerinnen zufrieden. Die Ausschreibung der Geräte incl. baulicher Maßnahmen (Wanddurchlässe, Elektroanschluss) und Montage erfolgt in dieser Woche; Angebotsfrist ist der 16.März, so dass in der Märzsitzung die Vergabeentscheidung getroffen werden kann. Wenn alles glatt läuft, insbesondere Geräte lieferbar sind und Montagefirmen Kapazität haben, sind zum Schulbeginn im Herbst die Lüftungsgeräte installiert.<br /> Am 16.2. war nach der Auftragsvergabe das erste Gespräch mit den Baufirmen für den <strong>Ausbau von Fahnbacherstraße und Birkenweg</strong>. Dabei ging es unter Beteiligung des Wasserzweckverbandes um die Aufteilung in einzelne Bauabschnitte, um soweit wie möglich die Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke zu gewährleisten. In der ersten Bauphase wird zunächst im ganzen Bereich Fahnbacherstraße die Wasserleitung neu verlegt, dann schließen sich die Tiefbauarbeiten für die Straßenentwässerung an, insbesondere der Einbau der Rigolen zur flächigen Versickerung. Dann folgen die Sparten Erdgas, Breitband, Telefon und Strom. Hier geht es vor allem um Ergänzungen oder auch Neuverlegung zur Verbesserung von Kapazitäten. Wenn alles im Untergrund drin ist, kommen die Pflasterarbeiten dran und zuletzt die Asphaltierung, zunächst abschnittsweise die Tragschichte und ganz zum Schluss in einem Zug auf der ganzen Länge der Fahnbacherstraße die Deckschicht. Den Baubeginn haben die beiden Baufirmen Swietelsky und Bauer für Anfang Juni vorgesehen, um dann konzentriert und zügig die einzelnen Abschnitte zu erledigen. Die Anlieger erhalten rechtzeitig vor Baubeginn noch ausführliche Informationen zu den Bauabschnitten und zur Zeitplanung sowie Kontaktadressen der verantwortlichen Bauleiter vor Ort. Zudem gibt es jeden Dienstag um 14.00 Uhr ein Treffen aller Verantwortlichen vor Ort, dabei können konkrete Fragen und Anliegen geklärt werden.<br /> Nachdem coronabedingt im letzten Jahr die geplante <strong>Gemeinderatsklausur</strong> ausfallen musste und auch heuer noch keine Klausur mit Übernachtung in einem Bildungshaus möglich war, traf sich der Gemeinderat am Freitag-Abend, 18.2. und Samstag-Vormittag, 19.2.2022 zu einer „Sachthemenklausur“ im Rathaus. Nach einer ersten Runde, bei der Fragen, Ziele und Aufgaben gesammelt wurden, ergaben sich sieben Themenkomplexe. Diese wurden in Untergruppen bearbeitet und die Ergebnisse dann im Plenum vorgestellt, diskutiert und in Teilbereichen konkrete Arbeitsaufträge erteilt. Im Bereich <strong>„Ortsentwicklung – Bauland – Wohnen“ </strong>wurde die Baulandpolitik der letzten Jahre bestätigt, in den kommenden Jahren ist aber verstärkt auf das Schließen von Baulücken und die Aktivierung von Bauflächen im Innenbereich zu achten. Der Gemeinderat legt Wert auf eine maßvolle bauliche Entwicklung, auf gute soziale Integration und Wohnformen, die die Interessen von Menschen berücksichtigt, die nicht oder nicht mehr in Einzelhäusern mit Garten wohnen wollen. Bestärkt wurde der Ansatz, beim geplanten kommunalen Wohnbau unterschiedliche Wohnungen auch mit gemeinschaftlichen Formen zu planen.<br /> Beim Themenbereich <strong>„Gemeindliche Gebäude“</strong> ging es um Planungen für Bauhof, Kindergarten, Platzbedarf einer künftigen Ganztagsbetreuung in der Schule und Raumnot bei der Feuerwehr. Sehr schnell wurde deutlich, dass hier Zukunftsplanungen teilweise eng verzahnt und voneinander abhängig sind und nicht der Fehler gemacht werden darf, vorschnell die einfache und naheliegende Lösung zu suchen. Vielmehr geht es um langfristig tragfähige Lösungen, bei der auch Synergien berücksichtigt werden. Vordringlich sieht der Gemeinderat die Entscheidung für eine neue Bauhof-Halle, wobei in den Fragen nach Funktionalität, Ausstattung und Standort alle diese Überlegungen einfließen müssen.<br /> Ein weiterer Bereich war <strong>„Nahversorgung-Ortszentrum“.</strong> auch hier sieht der Gemeinderat zur Sicherung der bestehenden Nahversorgung und zur Weiterentwicklung des Bereichs zwischen Lagerhaus Bruckner und Seniorenhaus einen wichtigen Handlungsbedarf. Andiskutiert wurden hier auch genossenschaftliche Formen, um die künftige wirtschaftliche Entwicklung von Geschäften der Nahversorgung auf eine breitere Basis zu stellen. Der Gemeinderat will schon in einer seiner nächsten Sitzungen seine Zielvorstellungen festlegen, um dann mit Eigentümern und Verantwortlichen konkrete Planungsgespräche zu beginnen.<br /> Bei „<strong>Industrie – Gewerbe“</strong> stand im Mittelpunkt einerseits die notwendige Weiterentwicklung des Industriegebiets und andererseits die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes, um Bereiche für eine gewerbliche Entwicklung in Nähe der Ortszentren zu ermöglichen. Hier bestand Einigkeit, dass es um Stärkung des heimischen Gewerbes geht und nicht um großflächige Ansiedlung gewerblicher Betriebe von außerhalb.<br /> Umfangreich diskutiert wurden die Themen <strong>„Kultur - Vereinsleben – Natur“</strong> mit einem starken Focus auf Wiederbelebung der Jugendarbeit in der Gemeinde. Denn ohne Jugend gibt es kein aktives Vereinsleben und die Dorfgemeinschaft wiederum lebt stark von den Vereinen. Ob hier ehrenamtliche Jugendbeauftragte der richtige Weg sind, war nicht so eindeutig klar. Als erster Schritt wurde vorgeschlagen, dass sich die Jugendverantwortlichen der Vereine zu einem Gedankenaustausch treffen sollten. Zu „Natur“ wurde festgestellt, dass die Gemeinde hier bei Schutz der Natur und ökologischer Gestaltung schon gut unterwegs ist; wünschenswert sind ein Netz von Spazierwegen mit Ruheplätzen und für die Gewässer 3.Ordnung sog. Bachpaten.<br /> Ganz aktuelle Perspektiven gab es im Themenbereich <strong>„Energie – Klima – PV-Freiflächenanlagen“</strong>, denn hier will der Gemeinderat baldmöglichst Festlegungen treffen, wo in der Gemeinde Freiflächenanlagen sinnvoll und möglich sind. Zu berücksichtigen ist dabei zum einen das Landschaftsbild, zum anderen aber auch die Infrastruktur und die Qualität des in Anspruch genommenen landwirtschaftlichen Grundes. Bei der Gestaltung von Freiflächenanlagen sind ökologische Gesichtspunkte zu berücksichtigen und angedacht wurden auch genossenschaftliche Betreiberformen. Dadurch könnten Personen wirtschaftlich beteiligt werden, die nicht in der Lage sind, auf eigenen Häusern oder Flächen PV-Anlagen zu errichten. Kommunale Gebäude sollen daraufhin überprüft werden, wo noch PV-Anlagen installiert werden können; die Gemeinde will dadurch Vorbild sein für die Zielsetzung, zum Schutz des Klimas so viel wie möglich erneuerbaren Strom zu erzeugen.<br /> In der Schlussreflexion waren die Mitglieder des Gemeinderates mit Verlauf und Ergebnisse der Klausur zufrieden. Bei einer Neuauflage im nächsten Jahr soll kontrolliert werden, was von den Ideen und Vorschlägen Wirklichkeit geworden ist.</p>
<p class="bodytext">Am 23.2. hatten wir ein Gespräch mit Erhard Finger, dem Regio-Manager der deutschen Telekom zu deren künftiger <strong>Investitionsstrategie in Sachen Glasfaser</strong>. Grundsätzlich konnte Herr Finger zusagen, dass die Telekom in künftigen ausschreibungsverfahren mit hoher Gewissheit Angebote abgeben wird. unklar ist aber, ob darüber hinaus die Telekom im Gemeindegebiet in den eigenwirtschaftlichen Ausbau eines Glasfasernetzes einsteigen wird. Speziell für den Bereich Niedergottsau mit dem Baugebiet Wirtsfeld haben wir Herrn finger gebeten, hier eine vorgezogene Maßnahme zu prüfen, um die Zeitspanne bis zu einer Erschließung im Rahmen des Förderprogramms zu verkürzen. Er sicherte eine Prüfung zu, ebenso für weitere Ausbaumaßnahmen im Rahmen der Straßenerneuerung Fahnbacherstraße und Birkenweg.<br /> Der aktuelle Stand der Förderverfahren Breitband ist folgendermaßen:<br /> Drittes Verfahren Breitbandrichtlinie Verfahren: Leitungsbau Daxenthal bis Haid ist fertig. Die weiteren Baumaßnahmen, verteilt über das Gemeindegebiet, sind trassenmäßig festgelegt und werden in den nächsten Monaten gebaut.<br /> Förderverfahren Bayerische Gigabitrichtlinie: Hier ist insbesondere das Wirtsfeld und das Industriegebiet enthalten. Das Verfahren wird in interkommunaler Zusammenarbeit mit Marktl, Stammham, Erlbach und Perach durchgeführt. Die Versorgungsliste ist vom Vermessungsamt noch nicht vollständig durchgeprüft und freigegeben. Sobald diese Freigabe erfolgt ist, kann das Auswahlverfahren gestartet werden (= Ausschreibung), dann wird der Förderantrag gestellt, nach Vorlage des Förderbescheids kann der Auftrag erteilt werden.<br /> Im sog. Ko-Finanzierungsprogramm (Bundesverfahren und Mitförderung Bayern): Hier werden vereinzelte weiße Flecken erschlossen, bei denen ein hoher Investitionsaufwand erforderlich ist. Mit der Kofinanzierung des Landes wird insgesamt ein hoher Fördersatz erreicht. Die Markterkundung Bund läuft noch bis 22.03.2022. Anschließend wird das Auswahlverfahren gestartet.<br /> Im Rahmen der Glasfaser-WLan-Richtlinie (GWLANR) wurde die Schule bereits mit Glasfaser versorgt. Für den Anschluss des Rathauses im Rahmen des Förderprogramms Rathäuser ist das Vergabeverfahren am 23.2.2022 abgeschlossen worden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Salzachradweg Burghausen - Haiming</strong><br /> Es war schon immer ein Traum, von Haiming nach Burghausen schnell, ohne Berg und in einer einmaligen Landschaft an der Salzach entlang zu radeln. Bislang geht das zwar, aber nur verbotenerweise nach Überwindung von zwei Sperren und unterhalb des Felshanges beim Kreuzfelsen auf nicht befahrbaren Gesteinsbrocken. Aber die Zukunft soll anders aussehen: Ein durchgängiger Radweg von Tittmoning über Burghausen bis Haiming und Simbach. Deswegen waren Burghausens Erster Bürgermeister Florian Schneider und Zweiter Bürgermeister Norbert Stranzinger zu Gast in der Gemeinderatssitzung, um das Projekt vorzustellen. Florian Schneider unterstrich dabei das große Interesse der Stadt Burghausen an einem durchgängigen Radweg nach Haiming, weil er der Naherholung und der nachbarschaftlichen Beziehung dient. Damit das möglich wird wollen die Stadt Burghausen und die Gemeinde Haiming in engem Zusammenwirken den Felshang unterhalb des Krankenhauses so sichern, dass keine Steinschlaggefahr mehr besteht und deswegen der Weg am Salzachufer für öffentlichen Verkehr freigegeben werden kann. Notwendig ist auch eine Verbesserung des Weges im Bereich Kreuzfelsen, damit er befahrbar ist. Und mit den jeweiligen Grundeigentümern sind vertragliche Regelungen zur Nutzung des Weges und zur Verkehrssicherungspflicht zu treffen. Vordringlich und die schwierigste Aufgabe ist die Hangsicherung. Hier gibt es jetzt ein Gutachten des Geologen Dr. Gert Furtmüller, das von Burghausens 2.Bürgermeister Norbert Stranzinger in der Gemeinderatsitzung vorgestellt wurde. Die von den instabilen Gesteinsschichten ausgehende Steinschlag und Felsabsturzgefahr wird auf zweifache Weise minimiert. Im Bereich der Aussichtskanzel beim Krankenhaus wird der Fels durch verankerte Lisenen stabilisiert und im gesamten weiteren Bereich werden Seilsperren in einer Länge von jeweils 60 Metern angebracht. Diese verhindern, dass Steine und Felsabstürze einen Radfahrer am vorbeiführenden Weg treffen können. Diese baulichen Maßnahmen stellen auch nur einen geringfügigen landschaftlichen Eingriff dar, so dass auch Belange des Tier- und Naturschützes berücksichtigt sind. Verbunden mit einer Verbesserung der Wegeoberfläche kann dann eine gefahrlose Nutzung des Weges entlang der Salzach sichergestellt werden. Die Kosten werden vorläufig auf rd. 1,3 Mio EUR geschätzt und man erhofft eine Förderung durch LEADER in Höhe von 50%. Dieser Abschnitt entlang der Salzach beim Kreuzfelsen würde dann auch die Lücke eines durchgehenden Salzachradweges von Tittmoning über Burghausen und Haiming nach Simbach schließen. Deswegen sind auch Tittmoning und Burgkirchen mit im Boot, um auch den Salzachradweg im südlichen Bereich so zu gestalten, dass ein Befahren möglich ist. Das gilt besonders im Abschnitt Raitenhaslach – Tittmoning, der durch ein sensibles Naturschutzgebiet führt.<br /> Der Gemeinderat begrüßt die Initiative, den Weg entlang der Salzach für Radfahrer zu öffnen und sicher befahrbar zu gestalten und erklärte in einem einstimmigen Beschluss die Beteiligung der Gemeinde Haiming an diesem Projekt. Die Gemeinde Haiming wird sich auch finanziell an dieser Maßnahme beteiligen, sowohl für den Bereich auf Gemeindegebiet wie auch bei der Hangsicherung. Die genaue Höhe hängt von den Gesamtkosten und dem nicht geförderten Eigenanteil ab und wird Gegenstand einer interkommunalen Vereinbarung mit der Stadt Burghausen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Regionalplan Süd-Ostbayern: Stellungnahme zur Fortschreibung</strong><br /> Für den Regionalplan Südostbayern gibt es derzeit für den Abschnitt Siedlungswesen eine Teilfortschreibung und im Rahmen des Beteiligungsverfahrens konnten bis 11. März Stellungnahmen eingereicht werden. Der Gemeinderat sollte sich deswegen mit den Vorschlägen zur künftigen Siedlungsentwicklung beschäftigen und der Bürgermeister hatte für eine mögliche Stellungnahme bereits einen inhaltlichen Entwurf vorgelegt. Da aber nicht nur seitens der Gemeinde Haiming, sondern auch von anderen Gemeinden bestimmte Festlegungen als erhebliche Einschränkungen betrachtet werden, ist jetzt seitens des Regionalen Planungsverbandes eine Online-Infoveranstaltung geplant und es wurde die Frist zur Stellungnahme bis 29. April verlängert. der Gemeinderat will zunächst die weiteren Informationen abwarten und dann eine Stellungnahme abgeben. Der Beratungspunkt wurde deswegen zurückgestellt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neue Grundwassermessstelle</strong><br /> Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein will die Datenbasis über Grundwasserströme und die Beschaffenheit des Grundwassers verbessern und deswegen auf eine breitere Basis stellen. Dazu werden zusätzliche Grundwassermessstellen errichtet, im Gemeindegebiet Haiming ist eine zusätzliche Messstelle geplant. Nach einer Ortsbesichtigung ist die Wiese an der Weiherstraße, die in Gemeindeeigentum ist, als guter Standort ausgewählt worden. Für errichtung und Betrieb der Messtelle schließt die Gemeinde mit dem WWA Traunstein einen Nutzungsvertrag, der nach 10 Jahren gekündigt werden kann. Ein Entgelt ist nicht vereinbart, die Gemeinde bekommt aber die erhobenen Daten übermittelt. Der Gemeinderat hat der Vereinbarung zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Josef Emmersberger: Niederlegung des Amtes als Gemeinderat</strong><br /> Gemeinderat Josef Emmersberger hat mit einem Schreiben vom 8.2.2022 an den Bürgermeister erklärt, dass er aus gesundheitlichen Gründen sein Ehrenamt als Gemeinderat niederlegen möchte. Josef Emmersberger, der die zweite Wahlperiode Mitglied des Gemeinderates ist, ist auch Mitglied im Bau- und Umweltausschuss und Stellvertreter von Georg Sewald als Verbandsrat beim Wasserzweckverband. Gem. Art. 19 Abs. 1 GO kann das Ehrenamt aus einem wichtigen Grund niedergelegt werden; dazu reicht es aber aus, dass ein Gemeinderat zur Begründung Gründe anführt, die eine ordnungsgemäße Ausübung der Gemeinderatstätigkeit nicht mehr erlauben. Solcvhe Gründe hat Josef Emmersberger vorgebracht. Der Gemeinderat hat deswegen der Entlassung aus dem Ehrenamt zugestimmt; die Entlassung wird zum 24.2.2022 wirksam. Bürgermeister Wolfgang Beier bedauerte dieses Ausscheiden und dankte Josef Emmersberger für die Tätigkeit in den zurückliegenden acht Jahren. Als Berater in allen Baum- und Pflanzfragen wird er der Gemeinde aber erhalten bleiben. Zugleich gab der Bürgermeister bekannt, dass Listennachfolger Andreas Wimmer aus Niedergottsau aus persönlichen Gründen das Amt nicht antreten wird. Nächster Listennachfolger ist dann Tobias Sachsenhauser aus Haiming.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-197</guid>
						<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 20.01.2022</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-20012022/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=50d6513499ffac25e461294c695a4f6f</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Noch im alten Jahr, am 8.12.2021, hat der Bürgermeister mit zwei Verantwortlichen des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein in einer Online-Konferenz das <strong>Hochwasserrisikomanagement </strong>für den Bereich der Gemeinde Haiming besprochen. Dokumentiert sind die dabei getroffenen Feststellungen und Konsequenzen in dem sog. HWRM-Plan 2021. Wesentliche Feststellung ist: Durch die Dämme an Inn und Salzach ist für Haiming das Risiko eines 100-jährigen Hochwassers nicht gegeben und deswegen sind eine ganze Reihe von Maßnahmen zum Hochwasserschutz nicht relevant. Dennoch wird in allen Bauplanverfahren dieser Hochwassergesichtspunkt geprüft und es werden gegebenenfalls dazu Festsetzungen getroffen. Von größerer Relevanz bei dieser Besprechung war die Abschätzung des Risikos bei Starkregenereignissen. Hier bestehen auch in der Gemeinde neuralgische Punkte, z.B. bei Straßen mit Gefälle oder bei den Bächen. Hier ist bei der Planung von Straßenentwässerungen ein höheres Fassungsvermögen zu planen und bestehende Entwässerungen sind konsequent zu prüfen und reinigen. Im Bereich der Bäche gibt es Gefahrenstellen für sog. Verklausungen; diese sind bei Starkregen zu kontrollieren, um schnell eine Gefährdung durch überlaufende Bäche zu vermeiden. Dazu soll es auch eine Besprechung mit den Kommandanten der Feuerwehr geben. In den letzten Wochen wurden auch wichtige Straßenentwässerungskanäle in Haiming durch Befahrungen kontrolliert; Schäden wurden nicht festgestellt.<br /> Bei einem Bürgermeistertreffen der <strong>LAG</strong> <strong>LEADER Traun-Alz-Salzach</strong> am 11.1.2022 ging es um die Vorbereitung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES) für die Förderperiode 2023 – 2027. Bis Ende Juni muss diese Strategie beim Landwirtschaftsministerium eingereicht sein, damit auch für diese kommende Förderperiode die LEADER AG berücksichtigt wird und Fördermittel erhält. Die lokalen Entwicklungsziele sind in den Kernbereichen „Klimaschutz und Anpassung an Klimawandel“, „Erhalt der Artenvielfalt und Sicherung der Kulturlandschaft“, „Daseinsvorsorge und Mobilität“, „Regionale Wertschöpfung“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Tourismus und Kultur“ zu benennen. Der EU-weit vorgegebene besondere Gesichtspunkt bei der Auswahl von Zielen und Handlungsschritten ist „Resilienz“, also Erhalt und Förderung von Eigenstärke und Widerstandskraft gegen Negativentwicklungen. Erarbeitet werden diese Entwicklungsziele in vier Online-Workshops in den kommenden Wochen und zwei Strategiewerkstätten in Präsenz. Da LEADER unter dem Motto steht „Bürger gestalten ihre Heimat“, sind diese Treffen für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger offen. Nähere Infos, Termine und Anmeldung zu den Online-Workshops unter <a href="http://www.leader-blog-tas.de" target="_blank">www.leader-blog-tas.de</a><br /> Am 13.1.2022 traf sich die Arbeitsgruppe zur <strong>Gestaltung des Mehrgenerationengartens</strong> zwischen Seniorenhaus und Tagespflege zum zweiten Mal. Diskutiert und ergänzt wurde ein erster Gestaltungsentwurf eines vom BRK beauftragten Landschaftsarchitekten. Wichtig war der Gruppe der Einbezug der südlichen Fläche der Altenheimstiftung und damit die Öffnung zum Dorf hin – hier wurde die Gestaltung in Form eines Bauerngartens mit Eingangstorbogen, teilweiser Begrenzung mit einem Holzzaun und einem Gartenhäuschen als geschützter Sitzbereich vorgeschlagen. Im gesamten Bereich sind wichtig die Sitzgelegenheiten, eine Wegführung, die auch als Feuerwehrzufahrt dienen kann, einige Spielgeräte und Geräte für die Motorik und ein Wasserelement. Eine Entscheidung darüber, ob das Projekt zur Förderung bei der LEADER AG eingereicht wird – was zu einer zeitlichen Verzögerung bei der Umsetzung führen würde – wurde noch nicht getroffen.<br /> In den zurückliegenden Monaten gab es eine Reihe von Gesprächen mit Vertretern der Stadt Burghausen zur Verwirklichung des Projektes <strong>Radwegverbindung Haiming – Burghausen</strong> entlang der Salzach. Dies soll Teil der überregionalen Radwegverbindung von Salzburg über Tittmoning, Burghausen, Haiming nach Braunau sein. Ein großes Hindernis ist dabei die Beschaffenheit des Uferweges im Bereich des Kreuzfelsens und die Gefährdung durch Steinschlag und Felsabsturz beim Steilhang unterhalb des Krankenhauses. Um hier zu einer Lösung zu kommen ist jetzt ein großer Schritt getan worden. Der Geologe Dr. Furtmüller hat jetzt eine Machbarkeitsstudie erstellt, die am 19.1.2022 im Stadtrat Burghausen vorgestellt wurde. Danach sollen absturzgefährdete Teile der Felswand an der Aussichtsplattform mit betongeankerten Lisenen gesichert werden und zum Schutz des Radweges sind fünf Seilsperren mit je einer Länge von 60 Metern vorgesehen. Dadurch wird das Risiko einer Steinschlaggefährdung so reduziert, dass eine Öffnung des Radweges möglich ist. Die Fahrbahn des Radweges soll in ähnlicher Form wie im Bereich Raitenhaslach gestaltet werden, also eine Überdeckung der jetzt großquadrigen Steine mit Asphalt. Nach einer Grobkostenschätzung ist für alle Maßnahmen mit Kosten von rd. 1,3 Mio EUR zu rechnen. Der Stadtrat Burghausen hat das Projekt einstimmig befürwortet und für die Umsetzung grünes Licht gegeben, wenn seitens LEADER der dort beantragte Zuschuss von 50% der Nettokosten bewilligt wird. Im Gemeinderat Haiming wird das Projekt in der Februarsitzung vorgestellt werden, um unsere Beteiligung abzuklären und auch festzulegen, welche Schritte auf unserem Gemeindegebiet notwendig sind.<br /> Derzeit werden neue Dienste für das <strong>Bürgerserviceportal</strong> vorbereitet. Die Gemeinde muss im Zuge des Onlinezugangsgesetzes (OZG) weitere Onlinedienste anbieten und nutzt dafür das Förderprogramm des Freistaates Bayern.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Erneuerung der Fahnbacher Straße und den Birkenweg. Baubeginn ist nach der Frostperiode. Die Baudurchführung erfolgt voraussichtlich in vier Bauabschnitten. Es handelt sich um außergewöhnlich herausfordernde Baumaßnahmen.<br /> Die Tagespflegeeinrichtung steht kurz vor der Fertigstellung. Die Übergabe an das BRK ist für 15.02.2022 geplant. An diesem Tag sollen die ersten Senioren betreut werden. Die Außenanlagen werden nach der Frostperiode fertiggestellt.<br /> Die Asphaltierung in Oberdaxenthal wird demnächst ausgeschrieben. In einem Gespräch am 18.01.2022 mit Herrn Unterrainer von der Firma HPC haben wir uns entschlossen, als weiteres Los die neue Zufahrt zu den Anwesen Au 7 und 9 ebenfalls mit auszuschreiben. In diesem Bereich wird nächste Woche der Untergrund mittels Schürfgruben untersucht. Es ist nicht sicher, dass hier Kies vorhanden ist. Insofern wird die Errichtung der Zufahrt etwas aufwändiger, aber insgesamt besser, weil auch eine Planung mit Koordinaten usw. erstellt wird.</p>
<p class="bodytext"><strong>Projekte des Jahres 2022</strong><br /> Zu Beginn des Jahres gab der Bürgermeister einen Überblick über die größeren Projekte des Jahres 2022 und die anstehenden Planungsarbeiten.<br /> Im Hochbau wird die Tagespflege fertiggestellt und Mitte Februar an das BRK übergeben, die Gestaltung der Außenflächen als Mehrgenerationengarten ist in Vorbereitung. In der Schule werden die dezentralen Lüftungsanlagen eingebaut und das Rathaus erhält eine Außensanierung. Planungsprojekte für den Hochbau sind das Mehrfamiliengebäude im Rahmen des kommunalen Wohnungsbaus, der Aufzug für das Rathaus und die Erweiterung des Bauhofs mit einer neuen Halle.<br /> Im Tiefbau stehen an die Neuherstellung der Fahnbacherstraße, der Ausbau des Birkenwegs, die Sanierung der Straße in Oberdaxenthal und der Neubau der Zufahrtsstraße in Au. In der Planung ist die Radwegverbindung entlang der Salzach von Haiming nach Burghausen als Teil des überregionalen Radweges Salzburg-Tittmoning-Burghausen-Simbach.<br /> Im Bereich der Infrastruktur werden weitere Bereiche der Gemeinde im Rahmen des 2.Förderverfahrens Breitband mit Glasfaser versorgt; das 3. Förderverfahren zur Abdeckung letzter weißer Flecken ist befindet sich im Auswahlverfahren. Die gemeindlichen PV-Eigenverbrauchsanlagen werden weiter ausgebaut: Auf dem Rathaus und im Bereich der Kläranlage laufen die Planungen; das Dach der Kinderkrippe ist eine weitere Option.<br /> Wichtig für die Sicherheit in der Gemeinde ist die Umrüstung sämtlicher Sirenen auf digitale Steuerung.<br /> Als Beitrag zum Klimaschutz wird im Rahmen des Blühpakts Bayern die Gemeinde eine weitere Fläche von mindestens 1.000 m² als naturnahe und insektenfreundliche Blumenwiese anlegen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Haushalt für 2022</strong><br /> Bei der Finanzplanung für den Haushalt 2022 kann die Gemeinde mit guten Einnahmen bei der Gewerbesteuer (2,0 Mio EUR) und der Einkommensteuerbeteiligung (2,0 Mio EUR) rechnen. Dennoch ist zur Abdeckung aller Ausgabe eine Zuführung aus dem Vermögenshaushalt in Höhe von 3.430.850 EUR notwendig und dies wird durch Entnahme aus der Rücklage gedeckt. Denn der größte Ausgabeposten der Gemeinde ist die Kreisumlage in Höhe von voraussichtlich 5,4 Mio EUR. Das macht rd. 60% der Ausgaben im Verwaltungshaushalt aus. Die Personalkosten betragen rd. 1,0 Mio EUR, der Verwaltungs- und Betriebsaufwand liegt bei 1.541.570 EUR. Darunter fallen auch alle Kosten für Kindergarten und Schule. Bei den gesamten Verwaltungskosten gibt es gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 50.500 EUR, das sind 3,4%.<br /> Im Vermögenshaushalt, mit dem die geplanten Projekte finanziert werden, gibt es Einnahmen aus Verkauf von Grundstücken (200.000 EUR), Beiträgen (180.000 EUR) und Zuschüssen (420.000 EUR für Breitbandversorgung). Die Deckungslücke zu den Ausgaben wird durch Entnahme aus der Rücklage (rd. 1,9 Mio EUR) finanziert. Die wichtigsten Ausgaben sind für Breitbandausbau 1,6 Mio EUR, für Hoch- und Tiefbaumaßnahmen 570.500 EUR und für Grunderwerb 300.000 EUR. Wichtige einzelne Projekte sind Umrüstungen bei der Feuerwehralarmierung (65.000 EUR), dezentrale Lüftungsanlage Schule (140.000 EUR), Investitionen im Kindergarten (20.000 EUR) und PV-Eigenstromverbrauchsanlage Rathaus und Kläranlage (130.000 EUR). Eine Reihe von Projekten, die auch im Jahr 2022 umgesetzt werden, tauchen im Vermögenshaushalt für 2022 nicht auf, da deren Finanzierung bereits in früheren Haushalten dargestellt wurde, hier also sog. Haushaltsreste zur Finanzierung bereitstehen.<br /> Wenn der Haushalt, wie geplant, abgewickelt wird, können am Ende des Jahres 1,4 Mio der allgemeinen Rücklage zugeführt werden und diese beträgt dann 5,6 Mio EUR. Die Verringerung im Vergleich zum Rücklagenstand 31.12.2021 beträgt 5,3 Mio EUR und entspricht fast der Ausgabe für die Kreisumlage. Kredite werden keine aufgenommen, die Gemeinde ist weiterhin schuldenfrei. Gemeindliche Steuern und Gebühren bleiben im Jahr 2022 ebenfalls unverändert. Der Gemeinderat hat dem Haushalt einstimmig zugestimmt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-196</guid>
						<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 09.12.2021</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-09122021/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=7b5724bb570599480c1ca5e673cd7df8</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Mit Bescheid der Regierung von Oberbayern vom 4.11.2021 wurde der beantragte Zuschuss für die <strong>Vorwarneinrichtung </strong>auf dem Fahrzeug der Feuerwehr Niedergottsau in Höhe von 5.000 EUR bewilligt.<br /> Einen weiteren Zuwendungsbescheid erhielten wir am 16.11.2021: Für die <strong>Erweiterung der Online-Dienste</strong> für Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Ausweitung der Programme „Digitales Rathaus“ wurden Fördermittel in Höhe von 11.568 EUR bewilligt. Das entspricht 80% der vorgesehenen Investitionskosten. Die Umsetzung erfolgt auf Grund vertraglicher Vereinbarung mit der AKDB.<br /> Mit Mail vom 23.11.2021 hat die Telekom auf unsere Anfrage zu einer zeitlich vorgezogenen <strong>Breitbandversorgung für das Baugebiet Wirtsfeld-Ost</strong> geantwortet. Zur technischen Umsetzung wird mitgeteilt, dass über Vectoring und Einbau eines neuen DSLAM im Bereich Niedergottsau Datenraten bis 250 Mbit erreichbar wären. Voraussetzung sind eine Glasfaseranbindung von der Kreisstraße her und der Ausbau des Verteilers. Die Kosten dafür werden auf ca. 70.000 EUR für die Glasfaserstrecke und für den Ausbau des MSAN auf ca. 40.000 EUR geschätzt. Ein eigenwirtschaftlicher Ausbau kommt für die Telekom nicht in Frage. Ergänzend zum Mail teilt der zuständige Sachbearbeiter der Telekom mit, dass diese Kosten auch nicht von der Gemeinde übernommen werden können, denn insoweit sind die Beihilfevorschriften der EU zur Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden. Weiter weist die Telekom darauf hin, dass mit einer solchen technischen Versorgung von Niedergottsau incl. Wirtsfeld der gesamte Bereich dann aus der Förderung nach dem Bayer. Gigabitverfahren oder dem neuen Bundesverfahren fallen würde und ein FttH-Ausbau (Glasfaser bis zum Haus) ausscheidet.<br /> Einen <strong>besonderen Beitrag zum Advent in Haiming</strong> leistet heuer unsere Grundschule: Jeden Tag wird ein Fenster der Schule zur Straße hin besonders gestaltet und wird damit zum Adventsfenster. Dies ist gedacht als Ersatz für den abgesagten Adventsmarkt, der den Schulhof zu einem Ort der Freude und der Begegnungen machte. Die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften wollen damit nach außen wirken und anderen in dieser Zeit ein wenig Freude schenken. Lassen wir uns überraschen. Wie im vergangenen Jahr gibt es auch vor dem Rathaus wieder einen adventlichen Schmuck. Verantwortlich dafür sind die Ortsheimatpfleger Roswitha und Albert Hofer und der Obst- und Gartenbauverein. Allen, die sich Gedanken und Arbeit machen, dafür ein herzliches Vergelt’s Gott.<br /> Beim <strong>Kindergartenausschuss</strong> am 24.11. berichteten Monika Gassner und Marianne Wimmer über die Situation im Kindergarten St. Stephanus. Coronabedingt sind derzeit keine gruppenübergreifenden Aktionen möglich und deswegen gibt es derzeit auch kein Mittagessen und keine übergreifenden Nachmittagsangebote. Lediglich Erzieherinnen, die geimpft sind, können in verschiedenen Gruppen arbeiten. Von den Plätzen her ist der Kindergarten voll: Ab Februar werden 120 Kinder in Niedergottsau sein, 26 in der Krippe und 94 in der KiTa. Da sechs Kinder unter 3 Jahren sind und deswegen doppelt zählen, sind bis auf 5 Plätze in der Ameisengruppe alle Plätze belegt. Die Kinder werden von derzeit 15 Erzieherinnen betreut, dazu kommen zwei Auszubildende. Da ab September ein Kind mit Beeinträchtigung den Kindergarten besucht handelt es sich in Niedergottsau jetzt um eine integrative Einrichtung. Bei der Vorstellung des Haushalts besteht noch eine Planungsunsicherheit bezüglich der künftigen Betriebskosten im Zusammenhang mit der Ameisengruppe. Trotzdem zeigt das derzeitige Zahlenwerk für das Jahr 2022 einen positiven Haushaltsabschluss. Geplante Investitionen für 2022 sind die Erneuerung der Inneneinrichtung der drei Gruppen, die jetzt bereits 30 Jahre alt ist. Dies hängt von der Genehmigung durch den Gemeinderat ab. Ein großes Lob bekam auch die neue Busbegleiterin Oxana Brehm, die schnell einen sehr guten Draht zu den Kindern gefunden hat. Zum Abschluss der Sitzung dankte der Bürgermeister allen Mitarbeiterinnen des Kindergartens für ihre gute Arbeit in herausfordernden Zeiten und das gute und konstruktive Miteinander bei der Einrichtung der Natur- und Gartengruppe.<br /> Nach wochenlangem Drängen gab es für den <strong>Einbau der dezentralen Lüftungsanlagen</strong> am 25.11. einen Vor-Ort-Termin mit Herrn Christmann von der beauftragten Planungsfirma Veit. Er besichtigte die fünf vorgesehenen Klassenräume und wird uns jetzt dann Planskizzen und Ansichten von den Geräten und deren Positionierung zusenden. Die Geräte sind 2,60 Meter hoch, 1,30 Meter breit und ca. 0,70 Meter tief. Sie brauchen Stromanschluss und eine Öffnung nach außen. Das führt dazu, dass in jedem Raum eine andere Position mit unterschiedlichen baulichen Lösungen notwendig ist. Und nicht überall lässt sich ein idealer Standort finden. Wenn die Geräteansichten und Planskizzen vorliegen, ist es notwendig, mit Schulleitung und Elternbeirat eine Besprechung vor Ort machen, um das weitere Vorgehen abzuklären. Herr Christmann wies auch darauf hin, dass derzeit die Lieferzeiten recht lang sind. Zu klären ist auch die technische Ausstattung der Geräte, insbesondere, ob sie auch eine Kühlfunktion haben sollen.<br /> In einer Besprechung mit einem Vertreter der Telekom wurden die Trassenpläne für den weiteren <strong>Ausbau der Glasfasererschließung</strong> im Rahmen des dritten Förderverfahrens besprochen. Die Hauptstrecken sind vom Wertstoffhof in Daxenthal über Eisching bis in die Neubaugebiete Haid-Süd und Haid-Ost. Weiter wird in Neuhofen der Bereich Kirche/Kramerweg und Neuhofen 32 erschlossen. In Haiming gibt es Versorgungslücken in der Burghauser Straße, Fahnbacher Straße, Am Kirchfeld, Marktler Straße, Feuerwehrhaus, Siedlungsgebiet Haiming-Mitte bis Sportheim und Weiherstraße bis zum Gruin. Die Arbeiten erfolgen auf der Grundlage des mit der Telekom geschlossenen Kooperationsvertrages, der abgeschlossen wurde nachdem die Gemeinde vom Freistaat Bayern den Förderbescheid erhalten hatte. Wegen dieser öffentlichen Förderung können Grundstücke, die bereits mit Breitband erschlossen sind, nicht zusätzlich einen Glasfaseranschluss bekommen. Das stößt oft auf Unverständnis und es ist auch schwer einzusehen, dass Glasfaser am Haus vorbei gebaut wird, aber kein Anschluss möglich ist. Der Grund liegt in den Förderbedingungen und den Wettbewerbsregeln, die zu berücksichtigen sind. Denn durch die hohen öffentlichen Zuschüsse darf die Telekom gegenüber Mitbewerbern keinen Vorteil bekommen und ihnen Kunden abnehmen.&nbsp; Erst zu einem späteren Zeitpunkt können die Eigentümer bei der Telekom einen Glasfaseranschluss beantragen. Beginn der Baumaßnahmen wird voraussichtlich im Frühjahr 2022 sein.<br /> Unser <strong>Carsharing-Verein HaimAT eV</strong> bietet seit Anfang Dezember ein neues Angebot: Vor dem Rathaus steht mit dem Peugeot 2008 ein neue E-Mobil. Nutzbar ist es für Vereinsmitglieder zu den Tarifen 0,50 EUR je Km und 1,50 EUR je Buchungsstunde. Das Fahrzeug wurde zu günstigen monatlichen Konditionen für eine Testphase von 6 Monaten von der Fa. Schmidhammer in Mehring zur Verfügung gestellt. Getestet wird zum einen die Akzeptanz und Nutzbarkeit eines reinen E-Mobils und zum anderen, ob dadurch für das Prinzip Carsharing ein größerer Nutzerkreis erschlossen werden kann. Was für ein günstiges Angebot der HaimAT aus Sicht der Gemeinde bietet, wird deutlich aus den Konditionen, für die ein Carsharing-Modell auf Landkreisebene angeboten wird. Die teilnehmende Kommune hat einen Jahresbeitrag von 1.200 EUR zu leisten und für das Fahrzeug, das zur Verfügung gestellt wird, eine monatliche Leasingzahlung von 500,00 EUR bis 900 EUR – je nach Typ. Davon in Abzug gebracht werden dann die durch Nutzung des Fahrzeugs erzielten Einnahmen. Damit trägt die Kommune in vollem Umfang das Nutzungsrisiko. Hinzu kommen noch Marketingkosten, deren Höhe aber noch nicht genau feststeht. Damit ist klar, dass sich die Gemeinde nicht an diesem Modell von Landmobile eV beteiligt.<br /> Der Betreiber unserer <strong>E-Ladestation</strong> (Charge-ON/E.ON) hat den Betriebsführungsvertrag für die Station zum 31.10.2022 gekündigt, weil sich das Unternehmen aus diesem Geschäftsfeld zurückzieht. Die Gemeinde befindet sich mit dem Bayernwerk in Verhandlungen über einen Folgevertrag.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Im Jahr 2022 sind unter anderem die Erneuerung der Fahnbacher Straße und die Erschließung des Birkenwegs geplant. Die erste Spartenbesprechung hat stattgefunden und es wurde ein vorläufiger Bauzeitenplan aufgestellt. Die Fahnbacher Straße muss im Wesentlichen in drei bis vier Bauabschnitte aufgeteilt werden. Dadurch sind das ganze Jahr 2022 über Bauarbeiten in diesem Bereich zu erwarten. Es ist eine sehr komplizierte und herausfordernde Baustelle, da im Untergrund viele vorhandene Leitungen zu berücksichtigen sind und die Straße dicht bebaut ist. Die Ausschreibungen erfolgen Mitte Dezember, so dass die Aufträge im Januar vergeben werden können. Leider erlebt der Bau insgesamt derzeit sehr heftige Preissteigerungen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Straßenwidmungen Baugebiet Winklham</strong><br /> Für die Erschließung des Baugebietes Winklham wurde die bestehende Straße, der Schöffbergweg, verlängert. Teilweise wurde die Straße neu angelegt, teilweise verläuft sie in Richtung Neuhauserweg auch auf der Trasse eines früheren Feld- und Waldweges. Nach Fertigstellung und Übergabe der Straße an den öffentlichen Verkehr ist die Straße neu zu widmen bzw. von einem Feld- und Waldweg aufzustufen. Denn damit wird festgelegt, dass die Gemeinde der Straßenbaulastträger ist und auch die Verkehrssicherungspflicht hat. Der gesamte neue Straßenzug wird als Ortstraße gewidmet und der Name für die Straße lautet Schöffbergweg. Die entsprechenden Beschlüsse fasste der Gemeinderat einstimmig. Sie werden jetzt öffentlich bekannt gemacht und nach Ablauf von drei Monaten wird der Gemeinderat dann die endgültigen Entscheidungen treffen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Investitionen Kindergarten Niedergottsau</strong><br /> Für das kommende Jahr 2022 plant der Träger des Kindergartens Niedergottsau in den drei bestehenden Gruppen erhebliche Investitionen. Nach 32 Jahren Nutzungszeit sollen in den drei Gruppenräumen Tische und Stühle erneuert werden. Auch die Garderoben in den beiden Gängen i Erdgeschoss sind in die Jahre gekommen und werden ausgetauscht. Die Gesamtkosten dafür betragen 21.615,16 EUR (Stühle und Tische: 11.466,84 EUR, Garderoben 10.148,32 EUR). Eine weitere Investition ist eine neue Gartenbank. Dafür fallen Kosten in Höhe von 1.784 EUR an. Nach dem Vertrag mit dem Träger hat die Gemeinde 70% dieser Investitionskosten, also 16.379,41 EUR zu tragen. Der Gemeinderat hat den Investitionen zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Glasfaseranschluss Rathaus</strong><br /> Die Internetanbindung des Rathauses erfolgt derzeit über das Breitbandkabel der Vodafone. Verfügbar ist eine Datenleistung von 1.000 Mbit/s, vertraglich gebucht sind derzeit 500 Mbit/s. Dies ist auch vollkommen ausreichend und hat zudem den Vorteil, dass uns eine feste IP-Adresse zugeteilt ist. Nachdem aber der im Frühjahr anlaufende Glasfaserausbau bis zur Kirche geführt wird, also bis kurz vor das Rathaus, wollen wir jetzt die Chance nutzen, auch das Rathaus ans Glasfasernetz anzuschließen. Für den Anschluss öffentlicher Gebäude gibt es ein Bayer. Förderprogramm, die sog. Glasfaser-WLAN-Richtlinie, die wir bereits zum Anschluss der Schule genutzt haben. Die Förderung beträgt 80% und maximal 20.000 EUR. Als erster Schritt wird die Breitbandberatung Bayern beauftragt, um die Voraussetzungen für den Zuschuss zu schaffen, das Ausschreibungs- und Vergabeverfahren zu begleiten und dann das Förderverfahren samt Dokumentation und Nachweisen abzuwickeln. Das Angebot für dieses Leistungspaket beläuft sich auf 3.800 EUR. Der Gemeinderat beschloss, dieses Förderverfahren zu nutzen und das Rathaus ans Glasfasernetz anzuschließen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Abschluss des Jahres</strong><br /> In der letzten Sitzung des Jahres 2021 möchte ich noch einige abschließende Gedanken sagen. Wie immer wurde viel überlegt, geplant, beschlossen und getan. Alles geschieht nicht aus Selbstzweck, sondern aus Notwendigkeit oder – und das vor allem – weil es den Menschen unserer Gemeinde zum Leben hilft. Das gilt für das Handeln in der Verwaltung und für die großen Linien und Projekte, die wir hier im Gemeinderat beraten und beschließen. Nur ein paar Projekte dieses Jahres möchte ich nennen, weil sie deutlich machen, wie vielfältig unser Beitrag für dieses Leben-Können in der Gemeinde ist.<br /> Wir haben drei Baugebiete erschlossen und geben damit die Möglichkeit, dass Menschen hier Heimat finden und leben können. Wenn wir uns an die Sitzung erinnern, in der wir die drei Baugründe vergeben haben, dann spüren wir noch jetzt, wie intensiv wir uns dabei mit den Lebensplänen von jungen Menschen und Familien beschäftigt haben. Für diese Lebenspläne junger Menschen ist es wichtig, dass es genügend Plätze im Kindergarten gibt. Wir freuen uns über jedes neu geborene Kind und für die Vielen Kinder dieses und der zurückliegenden Jahre haben wir Haus und Garten für die neue Ameisengruppe geschaffen. Als Natur- und Gartengruppe bringt sie noch etwas anderes zum Ausdruck: Wie wichtig uns der Blick auf die Natur und deren Erhaltung ist. Erhalt der Arten und Schutz des Klimas war uns auch in diesem Jahr in vielen kleinen Dingen ein großes Anliegen. Dieses Jahr ist auch geprägt von einem Projekt, das den Menschen im Alter ihres Lebens dient: Die Tagespflege. Und wir unterstützen das BRK großzügig bei Erhalt und Verbesserung des Seniorenhauses.<br /> Diese großen, prägenden Projekte und die vielen anderen Vorhaben sind nur möglich und können nur gelingen, weil sie von Euch mitgetragen werden. Ich danke deswegen Euch Gemeinderatsmitgliedern für die sehr gute, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in diesem Jahr, ganz besonders auch unserem 2.Bürgermeister Josef Pittner, der in vielem für mich mitgedacht und gehandelt hat und zusammen mit 3.Bürgermeister Alfred Kagerer wichtiger Ratgeber war.<br /> Alles was hier im Rat beschlossen wird, muss umgesetzt werden – das Rathaus ist gleichsam der Maschinenraum für unsere Gemeinde. Den Frauen und Männern, die da tätig sind, danke ich ganz herzlich für ihren wahrlich großen Einsatz und dass sie jede Form von Dampf und Hitze aushalten.<br /> Aber das wichtigste ist: Wir haben den gleichen Kurs und deswegen waren wir auch im Jahr 2021 wieder gut unterwegs. Und: Die Fahrt geht weiter.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-194</guid>
						<pubDate>Thu, 11 Nov 2021 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 11.11.2021</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-11112021-1/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;cHash=4ced07dea4572efe66142f8130441f8e</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Erneut muss ich einen Bericht mit dem Blick auf die <strong>Corona-Pandemie</strong> beginnen. Im Landkreis sind die Fallzahlen stark angestiegen, dies gilt auch für die Gemeinde Haiming, und deswegen sind jetzt ab 7.11.2021 die Regelungen gem. der roten Ampel in Kraft. Für die Gemeindeverwaltung bedeutet das: Anwendung der 3-G-regel mit entsprechender Dokumentation der Impfnachweise bzw. der zweimaligen wöchentlichen Tests. Das Impfmobil ist in der Gemeinde weiterhin im Einsatz: Der nächste Aufenthalt ist am Freitag, 12.11. und dann wieder am 22.11. und 13.12. – jeweils von 14.00 – 17.00 Uhr im Feuerwehrhaus. Ich danke den Verantwortlichen der FF Haiming für die logistische Unterstützung. Das Impfzentrum im Kreishallenbad in Neuötting ist ab 8.11.2021 wieder nur nach vorheriger Anmeldung im Impfportal und Zuweisung eines Termins nutzbar. Dies gilt auch für die Auffrischimpfungen, die jetzt ja jeder Person ab 18 Jahren zugänglich sind. Für ältere Bürgerinnen und Bürger steht Zweiter Bürgermeister Josef Pittner wieder als Ansprechperson und Unterstützer für diese Anmeldungen zur Verfügung. auch kann der Seniorenexpress für die Fahrt zum Impfzentrum genutzt werden; diese Kosten trägt die Gemeinde.<br /> Zur <strong>Situation in unseren Einrichtungen</strong>:<br /> Im <strong>Kindergarten</strong> ist die Lage ruhig und entspannt. Es gab drei Kinder in Quarantäne, da die Eltern positiv getestet waren, aber das blieb ohne Auswirkungen auf den sonstigen Betrieb in den Gruppen. Derzeit ist der allgemeine Krankenstand hoch und deswegen sind weniger Kinder in der KiTa. Das Angebot der Berechtigungsscheine für einen kostenlosen Test der Kinder wird von den Eltern gut genutzt.<br /> In der <strong>Grundschule</strong> gilt jetzt wieder Maskenpflicht in den geschlossenen Räumen und am Sitzplatz. Ob das nach der Wochenfrist wieder aufgehoben wird, ist offen. Darüber hinaus gilt Maskenpflicht für 14 Tage, wenn ein Kind der Klasse positiv getestet wurde und in 14-tägige Quarantäne geht. Die unmittelbaren Sitznachbarn müssen auch in Quarantäne, können sich derzeit aber nach 5 Tagen freitesten. Ansonsten erfolgen die regelmäßigen Selbsttests, die sehr zuverlässig sind. Schulschließungen sind kein Thema.<br /> Im <strong>Seniorenhaus</strong> gilt die 3-G-Regel bereits seit August und funktioniert reibungslos. Ein Großteil der Bewohnerinnen und Bewohner hat bereits die Auffrischungsimpfung bekommen, ebenso zahlreiche Mitarbeiter. Für Besuche gibt es ab 11.11.2021 neue Regeln: Alle Besucher werden getestet oder legen einen Schnelltest vor, der nicht älter als 24 Std. sein darf. Es gibt wieder feste Besuchszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag von 13.00 – 16.00 Uhr und am Mittwoch und Samstag von 9.30 – 11.00 Uhr. Die Besuchszeit beträgt 30 Minuten und die Besuche finden auf dem Zimmer oder in Bereichen statt, in denen sich kein anderer Bewohner aufhält.<br /> Für das <strong>Vereinsleben</strong> bringt die 3-G-Regel naturgemäß Einschränkungen, da doch eine erhebliche Zahl von Mitgliedern nicht geimpft oder genesen sind und wegen einer Veranstaltung oder Treffen keinen kostenpflichtigen Test machen. Deswegen gibt es wieder vermehrte Terminabsagen, so auch der Adventsmarkt oder verschiedene Christbaumversteigerungen.<br /> Mit Blick auf unser soziales und gesellschaftliches Leben und unseren Zusammenhalt möchte ich nochmals dringend darum bitten, zu prüfen, ob die Entscheidung für eine Impfung nicht doch möglich ist.<br /> Bei der <strong>Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes</strong> am 25. Oktober teilte der Verbandsvorsitzende Alexander Huber mit, dass es 2021 bis jetzt 90 Störfälle im Leitungsnetz mit 13 Rohrbrüchen gegeben habe, alle Hydranten gewartet und 26 Hausanschlüsse erstellt worden sind. Eine wichtige Aufgabe sei die Übernahme der Betriebsführung der Wasserversorgung im Gebiet Marktl, dies stellt auch eine erhebliche personelle Mehrbelastung dar. Die örtliche Rechnungsprüfung durch Mitglieder der Verbandsversammlung ergab keine Beanstandungen; die Jahresrechnung für 2020 wurde deswegen einstimmig festgestellt und dem Vorsitzenden und der Verwaltung Entlastung für das Haushaltsjahr 2020 erteilt. Größere Anmerkungen gab es seitens der überörtlichen Rechnungsprüfung durch das Landratsamt Altötting. Es wurde darauf hingewiesen, dass bei größeren Haushaltsveränderungen ein Nachtragshaushalt erforderlich ist und Skonti zu nutzen und Mahngebühren und Säumniszuschläge zu erheben sind. Seitens der Rechnungsprüfung wird gefordert, dass die Wassergebühren kostendeckend zu kalkulieren sind und dies spätestens zum 1.7.2023 zu erfolgen hat. Einen breiten Raum der Prüfung nahm das Ausschreibungs- und Vergabeverfahren bei größeren Aufträgen ein. Hier wird darauf hingewiesen, dass ab einem Auftragswert von 75.000 EUR zwingend mehrere Angebote von immer wieder unterschiedlichen Firmen, auch aus anderen Landkreisen einzuholen sind, um kostengünstige und vergleichbare Angebote zu erhalten. Außerdem sind Aufträge durch Beschluss der Verbandsversammlung zu genehmigen. Dies führt in Zukunft zu Veränderungen sowohl im Ausschreibungsverfahren – hier müssen dann durch ein Ingenieurbüro die Ausschreibungen erstellt werden – als auch bei der Beschlussfassung über Aufträge: Hier wird die Verbandsversammlung öfters tagen müssen. Ein weiterer Punkt der Verbandsversammlung war der Beschluss über die Verlegung der Wasserleitung in Oberdaxenthal im Zusammenhang mit der geplanten Straßensanierung. Da diese Maßnahme mit einem Kostenaufwand von rd. 140.000 EUR noch im Jahr 2021 erfolgt, war deswegen auch die Aufstellung eines Nachtragshaushaltes erforderlich. Dier Nachtrag, der auch erhebliche Verbesserungen auf der Einnahmenseite aufweist wurde einstimmig beschlossen.<br /> Am 26. Oktober wurden in einer gut besuchten Anliegerversammlung im Gasthaus Mayrhofer die aktuellen Pläne für den <strong>Weiterbau der A 94</strong> vorgestellt. Baudirektor Stefan Pritscher von der Autobahn GmbH stellte den aktuellen Stand des Ausbaus im Bereich Marktl bis Pocking, die Planungen in den einzelnen Abschnitten und den Zeitplan vor. Von besonderem Interesse waren natürlich die geplanten Lärmschutzmaßnahmen im Bereich Niedergottsau. Hier haben sich im Vergleich zur ursprünglichen Planung Verbesserungen ergeben: Im Bereich Oberloh wird statt eines Lärmschutzwalles eine rd. 250 Meter lange Lärmschutzwand errichtet, im Bereich Niedergottsau wird die Lärmschutzwand bis zum Beginn der Autobahnbrücke verlängert und auf der Brücke wird ein Spritzschutz mit einer Höhe von 1.50 angebracht, der auch eine lärmreduzierende Wirkung hat. Eine Lärmminderung im Bereich von 2 dB wird auch durch eine besondere Art der Asphaltdeckschicht erreicht. Im Mittelpunkt der Diskussion standen natürlich der Lärmschutz und hier die Forderung nach einer Verbesserung im Bereich der Brücke. Man befürchtet eine Reflexion des Schalls durch die auf der Brückennordseite befindliche Lärmschutzwand und eine ungehinderte Ausbreitung über die freie Wasserfläche des Inns in Richtung Niedergottsau. Stefan Pritscher betonte, dass in den Berechnungen diese Faktoren mit einbezogen sind und dennoch in den Wohngebieten von Niedergottsau die Tages-und Nachtlärmwerte eingehalten werden. Er gab hier keine Versprechungen für eine Verbesserung ab, riet aber, diese Forderungen dann nächstes Jahr im Planfeststellungsverfahren einzubringen. Dies gilt auch für den Wunsch der Anlieger, die Lärmschutzwand in Oberloh in östlicher Richtung zu verlängern und dadurch die Schutzwirkung zu verbessern. Dies wird seitens der Gemeinde auf jeden Fall erfolgen.<br /> Mit Schreiben vom 28.10.2021 hat das Bayer. Wirtschaftsministerium über die Neufassung des<strong> Bayer. Windatlases </strong>informiert. Damit soll der Ausbau der Windenergie in Bayern angekurbelt werden. Ein Blick in den Windatlas bringt für das Gebiet der Gemeinde Haiming weiterhin die Erkenntnis: Windräder lohnen sich in unserer Region nicht. In den unterschiedlichen Höhen läge der Ertrag meist mehr als 50% unter den Durchschnittswerten und damit ist ein wirtschaftlich sinnvolles Betreiben von Windrädern nicht möglich. Einsehbar ist der Windatlas über <a href="http://www.energieatlas.bayern.de" target="_blank">www.energieatlas.bayern.de</a><br /> Mit dem sog. Ersten Spatenstich wurde der <strong>Neubau der Fa. Kraftanlagen</strong> im Haiminger Industriegebiet am 4. November offiziell gestartet. Mit dem neuen Bürogebäude erweitert Kraftanlagen seinen Standort in Haiming erheblich: Auf einer Bürofläche von rund 2.000 m² entstehen etwa 100 neue Arbeitsplätze, 40 davon bei der Fa. ECM, die aus Burghausen ins Industriegebiet übersiedelt. Kurz vor dem Spatenstich hat sich Kraftanlagen einen neuen Namen und ein neues Logo gegeben: Die Firma heißt jetzt Kraftanlagen Energies &amp; Services und verdeutlicht damit, dass über den Anlagenbau für die Petrochemie, mit dem der Standort in Haiming startete, jetzt die Bereiche Energiewende, digitale Transformation und Dienstleistungen im Bereich Energie, Industrie und Gebäudetechnik zum Geschäft gehören. Der Standort Haiming ist spezialisiert auf den Bereich Industrie und von hier aus werden auch die Standorte in München, Nürnberg, Essen, Wien und in Rumänien betreut. Kraftanlagen gehört zum französischen Konzern Bouygues mit Hauptsitz in Paris, der weltweit 21.500 Mitarbeiter hat. Bei den Ansprachen äußerten die Verantwortlichen die Erwartung auf ein weiteres kräftiges Wachstum am Standort Haiming.<br /> An der <strong>Westfassade Schulturnhalle</strong> geht weiterhin nichts vorwärts. das Gerüst steht seit Wochen ungenutzt da, aber es fehlt die Anbringung der neuen Holzverkleidung. Der Auftrag ist längst erteilt aber die Baufirma hat erhebliche Zeitprobleme und muss deswegen die Auftragserfüllung immer wieder verschieben. Vielleicht kann man dafür mehr Verständnis haben, wenn man bedenkt, dass die Bezugsfertigkeit eines Hauses oder einer Wohnung oder die Behebung eines akuten Schadens vorrangig ist. Und wenn Corona zum Ausfall von Mitarbeitern führt oder Materialengpässe bestehen, kann auch der beste Firmenchef nicht zaubern.<br /> Eine schnelle Aktion war die Instandsetzung des <strong>Einmündungsbereiches Blumenstraße</strong> – Narzissenweg – Rosenstraße. Seit Jahren flicken wir an dem brüchigen Asphalt und den Löchern in und neben der Straße herum und ständig wurde es noch schlechter. Eine Komplett-sanierung ist nicht möglich, da in absehbarer Zeit in diesem Bereich wieder Glasfaser verlegt werden soll. deswegen wurde die in Haid tätige Straßenbaufirma mit einer funktionalen Ausbesserung beauftragt, damit die Straßenschäden behoben und ein sicheres Befahren mit Auto und Fahrrad möglich ist.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Baugebiete Haid-Ost und Haid-Süd: die Asphaltierungsarbeiten sind abgeschlossen. Die offizielle Abnahme erfolgt in den nächsten Tagen. Die Glasfaserarbeiten in den Baugebieten sind als Leerrohre vorbereitet. Die Erschließung mit Glasfaser in den Baugebieten findet im geförderten Breitbandausbau des 3. Verfahrens statt. Die Baugebiete Haid-Ost und Haid-Süd stellen den Endpunkt des Ausbaus vom Wertstoffhof in Daxenthal her dar. Der Kabelbau ist zwischen dem Trafohaus in Haid und den Baugebieten noch nicht abgeschlossen.<br /> Tagespflegeeinrichtung: Die Arbeiten gehen weitgehend plangemäß voran. Lieferschwierigkeiten gibt es bei den Innentüren. Sie sind für die 51. KW avisiert. Die Außenanlagenarbeiten haben begonnen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Nachtragshaushalt für 2021</strong><br /> Ein Nachtragshaushalt ist dann aufzustellen, wenn es insbesondere bei der Ausgabenseite erhebliche Veränderungen zum Ansatz im Haushalt gibt. Wenn aber dann ein Nachtrag erstellt wird, können auch andere Veränderungen mit aufgenommen werden, also auch Verbesserungen bei den Einnahmen oder Änderungen im Stellenplan.<br /> Die wichtigsten Änderungen bei den Ausgaben Verwaltungshaushalt sind 8.000 EUR bei den Feuerwehren für das Alarmierungssystem Alamos, Schutzmasken für die Coronapandemie (7.000 EUR), Sanierung Westfassade Turnhalle (15.000 EUR), Aufwendungen für die Ameisengruppe ( 22.750 EUR) und Errichtung einer neuen Grundwassermessstelle bei der Bauschuttdeponie (12.000 EUR).<br /> Im Vermögenshaushalt gibt es wesentliche Mehrausgaben für ein LED-Vorwarngerät für die Feuerwehr Niedergottsau (16.500 EUR), Bauplatz und Erstausstattung Ameisengruppe (52.500 EUR), Investitionszuschuss für das Seniorenhaus (159.000 EUR), Rückstaubehälter Kanal in Niedergottsau (25.000 EUR) und Erdgasanschlüsse in den Baugebieten Winklham und Haid (27.150 EUR).<br /> Erfreuliche Veränderungen auf der Einnahmenseite sind die Erhöhung der Einnahmen Gewerbesteuer von 287.500 EUR auf 573.750 EUR, Erhöhungen beim Straßenunterhaltszuschuss (um 4.300 EUR) und bei den Konzessionsabgaben (um 10.350 EUR). Zu einer wesentlichen Verbesserung der Haushaltslage führten auch Mehrerlöse durch Grundstücksverkauf (227.600 EUR), eine nicht erwartete Investitionspauschale des Staates (93.500 EUR) und ein höher Haushaltsüberschuss im Jahr 2020 (656.400 EUR). Dies bedeutet im Ergebnis, dass die sog. negative Zuführung zum Verwaltungshaushalt um 283.750 EUR verringert werden konnte und zum Abschluss des Haushaltsjahres die Zuführung zur allgemeinen Rücklage um 1.025.800 auf insgesamt 6.543.400 EUR ansteigt. Diese Rücklage ist notwendig, damit auch in den nächsten Jahren die notwendigen Investitionen ohne Kreditaufnahme finanziert werden können; insbesondere auch die hohe Kreisumlage von ca. 5 Mio EUR ist daraus zu bezahlen. Beim Stellenplan gibt es eine Änderung beim Bauhof: Hier wird vorübergehend eine weitere Stelle geschaffen, die dann aber beim altersbedingten Ausscheiden eines Mitarbeiters wieder wegfällt. Der Gemeinderat hat den Nachtragshaushalt einstimmig verabschiedet.</p>
<p class="bodytext"><strong>Spenden für das Jahr 2022</strong><br /> Erneut hat der Gemeinderat die Spenden für das kommende Jahr festgelegt. Dabei gibt es gegenüber dem Jahr keine Veränderungen, es werden alle bisherigen Empfänger wieder berücksichtigt, die Gesamtsumme von 2.970 EUR bleibt ebenso unverändert. Im Einzelnen sieht die Vergabe der Spenden wie folgt aus:</p><table cellspacing="0" class="contenttable" style="border-collapse:collapse; width:86.2%"> 	<tbody> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext"><strong>Empfänger</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext"><strong>Betrag</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Deutscher Kinderschutzbund</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Frauenhaus)</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Notruf und Beratung)</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Kulturfonds (0.3431.6580)</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Imkerverein Marktl</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Die Brücke, Suchtkrankenhilfe</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">130,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Dorfhelferinnen</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Familienpflegewerk</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">AWO - Sternfahrt</p></td> 			<td style="background-color:white; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">60,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Sommerfest</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Weihnachten</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Hörgeschädigtenverein</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">25,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">BRK - Behindertenfahrdienst, Essen auf Rädern, Psychosoziale Krebsnachsorge</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">500,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Sternsinger</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">50,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Hospizverein</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Caritas - Beitrag</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">55,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Diakonisches Werk</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">150,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Propräventiv</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">200,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext">Donum Vitae</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext">200,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:88%px"><p class="bodytext"><strong>Summe </strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:1px solid black; border-left:none; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:11%px"><p class="bodytext"><strong>2.970,00</strong></p></td> 		</tr> 	</tbody> </table><p class="bodytext"><strong>Vertreter der Gemeinde Haiming bei LEADER</strong><br /> Die Gemeinde ist Mitglied der LEADER AG Traun-Als-Salzach und entscheidet damit im Lenkungskreis auch über die inhaltliche Ausrichtung, die Schwerpunktsetzung und die Vergabe von Fördermitteln mit. Eine Besonderheit dieses europäischen Förderprogramms ist die Einbeziehung des bürgerschaftlichen Engagements. Es werden deswegen auch nur Projekte gefördert, die die Gemeinde in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen, Vereinen oder Initiativen umsetzt. Im Lenkungskreis wird deswegen die Gemeinde nicht nur durch den Bürgermeister, sondern eine weitere Person als Einzelmitglied vertreten. Bisher war dafür Christoph Pittner als Sprecher des Arbeitskreises OLGA benannt, er kann diese Aufgabe aber aus zeitlichen Gründen nicht wahrnehmen. Deswegen hat der Gemeinderat jetzt Uwe Nagel als Einzelmitglied und Vertreter in der LEADER AG benannt. Sein Stellvertreter ist Michael Zauner.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-192</guid>
						<pubDate>Thu, 14 Oct 2021 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 14.10.2021</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-14102021/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;cHash=e039f49eaab0094ac9eb97aa3d2661c4</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Zu Beginn der Sitzung begrüßte der Bürgermeister den nachgerückten neuen <strong>Gemeinderat Georg Sewald.</strong> Er ist Listennachfolger für Petra Haunreiter. Eine Vereidigung war nicht erforderlich, da Georg Sewald bereits von 2014 – 2020 Gemeinderat war und damals vereidigt worden ist.<br /> Am Beginn des Berichtes eine statistische Zahl: Das Bayerische Landesamt für Statistik hat mit Schreiben vom 29. September 2021 das Verzeichnis der Gemeinden des Landkreises Altötting mit den auf Basis „Zensus 2011“ fortgeschriebenen Einwohnerzahlen zum Stand 30. Juni 2021 übermittelt. Danach hat die Gemeinde Haiming zu diesem Stichtag 2.522 Einwohner. Der Landkreis Altötting insgesamt 111.936. Nach der Einwohnerzahl liegen wir von den 24 Städten und Gemeinden an 15. Stelle.<br /> Mit Beginn des neuen Schuljahres werden auch <strong>Elternbeirat und Klassenelternsprecher</strong> neu gewählt. Der neue Vorsitzende des Elternbeirates ist Robert Ring, Stellvertreterin ist Karin Frömmel. Zur Schriftführerin wurde Katharina Eckl gewählt. Diese Klassenelternsprecherinnen sind weitere Mitglieder: Melanie Mies, Astrid Mayer, Natascha Winkelharrer, Michaela von Ow und Elisabeth Hofer.<br /> Bei der Bundestagswahl ist als sehr erfreulich festzustellen, dass in Haiming die Wahlbeteiligung mit 82,9 % deutlich über dem Bundes- und Landesdurchschnitt (Bund: 76,6 %, Land: 79,8 %) liegt. Die Wahlergebnisse der einzelnen Parteien liegen im Wesentlichen im Bundestrend, lediglich das Ergebnis der Freien Wähler mit 16,0 % weicht davon erheblich ab. Erfreulich auch, dass rd. 90 % der Wählerinnen und Wähler sich für Parteien entschieden haben, die eindeutig auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Ich danke allen Frauen und Männern, die sich um eine ordnungsgemäße Abwicklung der Wahl bemüht haben: Den Ehrenamtlichen in den Wahllokalen und bei der Briefwahl und in der Verwaltung von den Damen im EWO, die durch die hohe Zahl der Briefwählenden stark gefordert waren, bis hin zur Gemeindewahlleiterin Angelika Gerauer, die für den erfolgreichen Gesamtablauf verantwortlich war.<br /> Beim kommunalen <strong>Informationskreis der Energie Südbayern</strong> (ESB) und der Energienetze Bayern gab es wieder interessante Infos zum Thema Energiewende und Erdgasleitungsstruktur. Um die Klimaziele bis 2045 zu erreichen, insbesondere den Einsatz fossiler Brennstoffe soweit wie möglich zu reduzieren, ist der Umbau von 450.000 Ölheizungen erforderlich. Das bedeutet, dass die derzeitige Rate von 9.000 Anlagen pro Jahr erheblich gesteigert werden muss. In der Gemeinde Haiming ist lt. einer von ESB durchgeführten Erhebung der Anteil von Ölheizungen noch überdurchschnittlich hoch. Gasheizungen sind in der CO2-Bilanz wesentlich besser, aber letztlich auch nur eine Übergangslösung. deswegen unternimmt ESB alle Anstrengungen, den Anteil von grünem Gas zu erhöhen, z.B. mit Kooperationen mit Biogasanlagenbetreibern. Und es wurde auch mitgeteilt, dass die in den letzten Jahren verbauten erdgasnetze auch technisch geeignet sind, Wasserstoff zu transportieren. Damit wird das bundesweite erdgasnetz zum Rückgrat einer zukunftsfähigen Energieversorgung. Lediglich bei den Endgeräten besteht eine technische Herausforderung zur Umrüstung. Da somit das Erdgasnetz zukunftsfähig ist, will sich die Gemeinde Haiming auch an der Aktion der Energienetze Bayern zur Verdichtung der Erdgashausanschlüsse beteiligen. Dies gilt insbesondere in den Ortsbereichen, in denen die Straßen in den kommenden Jahren saniert oder neu gebaut werden. Der Vorteil für die Verbraucher liegt darin, dass im Rahmen dieser Aktion ein Sonderzuschuss je Anschluss in Höhe von 500 EU bezahlt wird. Bei diesem Treffen wird auch jährlich der Klimafonds der ESB verteilt. Die Gemeinde Haiming hatte mit dem Eigenstrom-PV-Projekt Sporthalle einen Antrag gestellt und erhielt einen Zuschuss in Höhe von 5.000 EUR.<br /> Mit Beginn des neuen Schuljahres startet auch die <strong>Mittagsbetreuung</strong>. das Angebot gibt es von Montag bis Freitag, jeweils bis 14.00 Uhr. Das Interesse ist in diesem Schuljahr sehr groß, meist sind es 20 – 25 Kinder, lediglich am Dienstag sind nur 13 Kinder angemeldet. Es werden deswegen an fast allen Tagen zwei Mittagsbetreuerinnen anwesend sein.<br /> Bei der <strong>Jagdgenossenschaft Haiming</strong> wurde in einer außerordentlichen Jagdversammlung am 28.9.2021 die Jagdpacht für die nächsten sechs Jahre neu vergeben. Stefan Lahrmann bleibt weiterhin Jagdpächter; sein bisheriger Mitgeher Oliver Staller wurde jetzt aber als gleichberechtigter Jagdpächter in den Vertrag aufgenommen. Der jährliche Jagdpachtzins für das 310 ha große Jagdrevier wurde erhöht und auch die Verpflichtung der Jäger, ein jährliches Jagdessen auszurichten, wurde wiederum vertraglich festgeschrieben. Die anwesenden Jagdgenossen stimmten der Vergabe zu 100% zu, dies zeigt die Zufriedenheit mit den bisherigen und zukünftigen Jägern.<br /> Am 5. Oktober wurde in einer kleinen, aber sehr schönen Feier das Gebäude und der Garten für die neue <strong>Natur- und Gartengruppe</strong> offiziell eröffnet und dem Träger, der Pfarrkirchenstiftung Niedergottsau, übergeben. Zuvor hatte Pfarrer Weny Gebäude und Freifläche gesegnet. Innerhalb weniger Monate haben wir damit in guter Abstimmung mit Kindergartenleitung und Elternbeirat für die notwendige vierte Gruppe im Kindergarten die notwendigen räumlichen Voraussetzungen geschaffen und zugleich mit der Natur- und Gartengruppe ein wichtiges neues pädagogisches Konzept umgesetzt.<br /> A11. Oktober war erstmals das <strong>mobile Impfteam</strong> in Haiming im Einsatz. Von 14.00 – 17.00 Uhr gab es im Feuerwehrhaus die Gelegenheit zur Coronaimpfung ohne Voranmeldung. Insgesamt 11 Personen nutzten das Angebot. Die nächsten Termine sind Freitag, 12.11. und dann wieder Montag, 22.11., jeweils von 14.00 – 17.00 Uhr. Ich bitte, für dieses ortsnahe Impfangebot Werbung zu machen und damit mitzuhelfen, die Impfquote zu erhöhen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erweiterung Außenbereichssatzung Eisching</strong><br /> Nach den Abwägungsbeschlüssen in der Septembersitzung lag jetzt dem Gemeinderat der ergänzte Entwurf für die Änderung der Außenbereichssatzung Eisching vor. Es geht um eine geringfügige räumliche Erweiterung im südwestlichen Bereich, um dort die Errichtung eines Wohnhauses zu ermöglichen. In den textlichen Hinweisen wurde der Verweis auf die Allgemeinverfügung des Landkreises zur Bodenbelastung mit PFOA aufgenommen. Die Änderungssatzung wurde einstimmig beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Besetzung von Ausschüssen</strong><br /> Durch das Ausscheiden von Petra Haunreiter ist im Bauausschuss die Stelle der Vertreterin von Gemeinderat Josef Emmersberger unbesetzt. Frei geworden ist auch die Vertretung der Gemeinde Haiming in der Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes. Die Benennung der Person für diese Aufgaben obliegt der Niedergerner Liste, da die Besetzung der Ausschüsse und der Vertretungen im Zweckverband entsprechend der Sitzverteilung im Gemeinderat erfolgt. Felix von Ow als Sprecher der Niedergerner Liste benannte den Nachfolger Georg Sewald für beide Aufgaben; der Gemeinderat bestätigte mit jeweils einstimmigen Beschlüssen diese Aufgabenübertragung.</p>
<p class="bodytext"><strong>Breitbanderschließung Haiming – neues Kofinanzierungsprogramm des Bundes</strong><br /> Das bereits vom Gemeinderat bereits beschlossene weitere Breitbandausbauprogramm gem. der Bayer. Gigabitrichtlinie wird erneut auf den Prüfstand gestellt. Denn es gibt seit Mitte August ein Bundesförderprogramm das – nach einer Entscheidung der EU – auch mit dem bayerischen Programm kombiniert werden kann. Dies schafft eine neue Situation und bringt erhebliche Vorteile: Denn es werden Grundstücke gefördert, deren aktueller Anschlusswert bis zu unter 100 Mbit/s liegt. Und die Förderung ist nicht auf einen Pauschalbetrag pro Grundstück begrenzt, sondern deckt bis zu 90% der sag. Wirtschaftlichkeitslücke ab. Da in der Gemeinde Haiming im Rahmen dieses Programms vor allem Grundstücke im Außenbereich mit langen Leitungszuführungen erschlossen werden sollen, kann dies eine Ersparnis bei der Eigenbeteiligung bis zu 300.000 EUR bedeuten. Die Durchführung des Programms ist auch in interkommunaler Zusammenarbeit möglich – Marktl und Stammham werden auch die Anwendung des Bundesprogramms prüfen. Der Nachteil liegt in der zeitlichen Verzögerung: Denn da im Bundesprogramm eine andere Aufgriffsschwelle gilt (100 Mbit/s), muss das eigentlich abgeschlossene Markterkundungsverfahren neu gestartet werden. Im Hinblick auf die wesentlich bessere finanzielle Förderung nimmt der Gemeinderat diesen zeitlichen Nachteil in Kauf und beschloss den Einstieg in das Kofinanzierungsprogramm des Bundes und beauftragte den Bürgermeister, den Planungsauftrag zu vergeben und die einzelnen Schritte des Förderprogramms zu starten. Zugleich wurde beschlossen, erneut den Planungsauftrag an die Breitbandberatung Bayern zu vergeben. Hier wurde der Bürgermeister ermächtigt, den entsprechenden Vertrag abzuschließen, wenn der Förderbescheid für die Planung vorliegt. Im Hinblick auf den Anschluss vom Wirtsfeld-Ost unterstützt der Gemeinderat den Vorschlag der Verwaltung, hier zu versuchen, durch Bildung eines eigenen Loses bei der Ausschreibung eine schnellere Umsetzung zu erreichen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Breitbandversorgung im Wirtsfeld-Ost – Antrag der Anlieger</strong><br /> In dem 2010 erschlossenen Baugebiet Wirtsfeld-Ost in Niedergottsau wurde zwar damals eine Breitbandinfrastruktur bis zu jedem Grundstück verlegt, aber bis jetzt hat kein Netzbetreiber ein Signal freigeschaltet. Schnelles Internet steht somit in diesem Bereich nicht zur Verfügung. Hintergrund ist, dass die Firma, die damals von der Gemeinde mit der Erstellung der Grundstücksanschlüsse beauftragt wurde, zwar erklärt hatte, den Grundstückseigentümern Breitbandverträge anzubieten, aber es dazu in den Folgejahren nicht mehr kam. Dies deswegen, weil die Fa. Cable Way nicht mehr als eigenständiger Netzbetreiber auftrat, sondern wieder als reiner Hersteller von Netzinfrastruktur im Auftrag von Kabel Deutschland (Nachfolger der Telekom), jetzt übernommen von Vodafone. In den weiteren Jahren sahen sich sowohl Kabel Deutschland als auch Vodafone nicht in der Lage, das Breitband im Wirtsfeld an ihr Breitbandnetz anzuschließen und mit einem Signal zu versehen. Auch der erneute Anlauf der Gemeinde nach der Anliegerversammlung vom 29.7.2021, auf der Grundlage eines neuen Angebots von Vodafone und mit erheblicher Kostenbeteiligung der Gemeinde diesen Anschluss zu bewerkstelligen, ist gescheitert. Mitte September hat Vodafone per Mail mitgeteilt, dass der angebotene Anschluss wegen fehlender Ressourcen nicht möglich ist. Auch auf Nachfrage der Gemeinde nach den Gründen dieser Absage lieferte Vodafone keine nähere Begründung, sondern nannte dafür „wirtschaftliche Gründe“.<br /> Diese unbefriedigende Situation hat die Anlieger vom Wirtsfeld veranlasst, an den Gemeinderat den Antrag zu stellen, nochmals die in der Anliegerversammlung bereits besprochene „Telekomvariante“ zu prüfen und sofort umzusetzen; den Anschluss vom Wirtsfeld im Gigabit-Förderverfahren weiterzuführen und wenn möglich zu beschleunigen und das Ergebnis der Sitzung vom 14.10.2021 den Anliegern umgehend mitzuteilen. Bei der sog. „Telekomvariante“ handelt es sich um den Vorschlag, das bestehende Kupferkabel der Telekom, das im Wirtsfeld für Telefonie zur Verfügung steht, im Wege des „Supervectoring“ aufzurüsten und damit Breitbandraten bis zu 100 Mbit/s zu ermöglichen. In der Anliegerversammlung hat ein Mitarbeiter der Fa. Telekom zu dieser technischen Möglichkeit Stellung genommen. Die Telekom müsste dazu eine Glasfaserleitung nach Niedergottsau legen und einen Verteilerkasten entsprechend aufrüsten. Dies würde sie aber nicht auf eigene Kosten machen, sondern nur mit Förderung durch die Gemeinde. Allein die Kosten für die Umrüstung des Verteilerkastens liegen bei rd. 30.000 EUR, Hinzu kommen die Kosten der Verlegung des Glasfaserkabels. Der Vertreter der Telekom hatte diese Möglichkeit als nicht zukunftsfähig bezeichnet.<br /> Der Gemeinderat unterstützt das Anliegen nach einer möglichst schnellen Internetanbindung für die Grundstücke im Wirtsfeld und hat deswegen zunächst beschlossen, das laufende Förderverfahren für das Wirtsfeld fortzuführen und bei der Wertung der Angebote den Faktor „Zeit“, also die vom Anbieter in Aussicht gestellte Umsetzung der Glasfasererschließung mit 20% zu gewichten. Damit tritt zum einen für das Wirtsfeld keine Verzögerung in der Umsetzung des Förderprogramms ein und wird zum anderen auf schnellen Baubeginn großes Gewicht gelegt. Dies entspricht voll und ganz dem Anliegerantrag.<br /> Skeptisch beurteilte der Gemeinderat die vorgeschlagene „Telekom-Lösung“. Man will aber trotzdem – entsprechend des Anliegerantrages – bei der Telekom ein Angebot anfordern, wie die Umsetzung von „Supervectoring“ für das Wirtsfeld technisch und zeitlich umgesetzt werden kann und welche Kosten dabei auf Gemeinde und Anlieger zukommen werden. Ob ein solches Angebot dann auch angenommen wird, hängt wesentlich von diesen Fakten ab und auch von der Frage, ob dann das Wirtsfeld aus dem Förderprogramm für Glasfaseranschluss herausfällt und dadurch technisch auf dem Abstellgleis landet. Alle diese Gesichtspunkte sind dann zu entscheiden. wenn das Angebot der Telekom vorliegt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 16 Sep 2021 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 16.09.2021</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-16092021/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=f2480a90d8303f2995178afe915d3b6a</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Der 6.8.2021 war für den <strong>HaimAT eV</strong> ein wichtiges Datum: Mit einer Restzahlung von 466,61 EUR wurde der von der Gemeinde zum Kauf des ersten Fahrzeuges geleistete Vorschuss in Höhe von 6.000 EUR vollständig zurückbezahlt. Damit verbessert sich der finanzielle Rahmen des Vereins, denn jetzt können mit den Einnahmen aus der Nutzung des Carsharing-Fahrzeuges die notwendigen Rücklagen gebildet werden.<br /> Im Bereich der <strong>Feuerwehren</strong> gibt es einen Nachrüstungsbedarf: Die Einsatzalarmierung wird für die ILS Traunstein auf das System Alamos umgestellt. Dafür ist jedes Feuerwehrhaus mit PC, Alarmmonitor und Alarmdrucker auszustatten. Weiter braucht jedes Einsatzfahrzeug ein Tablet. Für die drei Feuerwehren kostet die Anschaffung der erforderlichen Geräte 3.300 EUR. Darin noch nicht enthalten sind die Kosten für die Mobilfunkverträge und den Einbau im Fahrzeug.<br /> Der Vor-Ort-Termin beim Audit zur <strong>PEFC-Zertifizierung</strong> unserer Waldbewirtschaftung am 3.8.2021 verlief erfolgreich. Es gab bei der Besichtigung keine Beanstandungen, lediglich den Hinweis darauf, dass trotz erhöhter Abschüsse der Wildbestand noch nicht überall befriedigend ist. Ansonsten wurde festgestellt, dass „in allen zutreffenden Bereichen dem Betrieb eine vorbildliche PEFC-Konformität bestätigt werden kann“ und deswegen die PEFC-Teilnehmerurkunde aufrecht erhalten bleibt. In diesem Zusammenhang besonderer Dank an Waldreferenten Felix von Ow, der sich vorbildlich um unsere Waldflächen kümmert.<br /> Am 5.9.2021 wurde in einem kleinen öffentlichen Akt vom <strong>Golfclub Altötting-Burghausen</strong> die neue Indoor-Halle eröffnet. Von außen passt das neue Gebäude an der Driving-Ranch dank der Holzbauweise gut ins Gelände, innen ist sie mit neuester Technik ausgestattet. Schlagfeste Leinwand, Hochleistungsbeamer und vor allem der Trackmann erlauben optimale Diagnosen der Schlagtechnik und damit eine Verbesserung des Trainings. Aber auch der sportliche Reiz ist erhöht, denn man kann im Wettkampfmodus bei jedem Wetter auf zaghlreichen Golfplätzen der Welt seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Der Dinosaurier-Golfkurs ist besonders bei jüngeren Spielern beliebt. Die neue Indoor-Halle ist für den Golfclub der erste Schritt für eine Reihe von Investitionsmaßnahmen in den kommenden Jahren.<br /> Am 9.9.2021 erhielten wir den <strong>Förderbescheid</strong> des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle über einen Förderbetrag bis zu 104.000 EUR für den Einbau coronagerechter stationärer raumlufttechnischer Anlagen in 5 Klassenräumen unserer Grundschule. Die Höhe der Förderung beruht auf einem geschätzten Investionsbetrag von 130.000 EUR. Die Umsetzungsfrist ist der 6.9.2022, bis dahin muss die Maßnahme also abgeschlossen sein.<br /> Bei der <strong>Jagdversammlung</strong> der Jagdgenossenschaft Niedergottsau am 10.9.2021 gab es eine wichtige Entscheidung: Aus den Rücklagen der Jagdgenossenschaft wird in den Tierschutz investiert. Um zu verhindern, dass bei Mähen der Wiesen im Frühsommer die Rehkitze getötet werden, kauft die Jagdgenossenschaft 10 Rehkitzrettungsgeräte. Es sind akustische und optische Signale, die in unregelmäßigen Abständen von einem Stab gesendet werden, der in der Wiese aufgestellt wird. Die Gesamtkosten betragen 1.400 EUR und die Geräte können von den Landwirten bei den Jägern abgerufen werden.<br /> Am 14.9. war der <strong>erste Schultag</strong> auch in Haiming. 21 Kinder kommen in die 1.Klasse – 7 Mädel und 14 Buben. Leider gibt es gleich zu Beginn eine Erschwernis: Die reguläre Lehrerin für die 4.Klasse ist ausgefallen und bis knapp vor Schulbeginn war nicht klar, ob es Ersatz gibt. Das Problem konnte aber gelöst werden und das Lehrerkollegium ist komplett.<br /> Das <strong>Impfmobil </strong>vom Impfzentrum des Landkreises kommt jetzt auch regelmäßig nach Haiming. Jeweils am Montag-Nachmittag alle 3 Wochen wird es auf dem Parkplatz am Rathaus stehen und ohne Anmeldungen erst- und auch Auffrischungsimpfungen vornehmen. der erste Termin ist Montag, 11.10.2021.<br /> Das <strong>Ferienprogramm</strong> für diesen Sommer war ein großer Erfolg. Bis auf die zwei Führungen auf der Burghauser Burg fanden alle Veranstaltungen mit großer Beteiligung statt. Das zeigt, dass die Organisatoren Katharina Eckl und Sabine Matheis und Jugendeferent Markus Eggl das richtige Gespür für das haben, was Kinder wollen und die zahlreichen Veranstalter attraktive Angebote machten. Spitzenreiter in der Kindergunst war der Mehrkampf beim Brucke – über 40 Kinder nahmen teil. Der „Kreative Vormittag“ mit Maria Egerter war gleich so gefragt, dass ein zweiter Termin mit den Kindern vereinbart wurde. Träger der Veranstaltungen waren neben der Gemeinde die Schule, der Frauenbund, das Tierheim Winhöring, der Fischereiverein und der Golfclub, 20 Frauen und Männer waren an der Durchführung beteiligt. Allen dafür ein großes Lob und herzlicher Dank. Und für kommendes Jahr gibt es bereits wieder eine Fülle von Ideen.<br /> Das <strong>Thema PFOA</strong> beschäftigte uns zunächst als gesundheitsbedenkliche Belastung im Trinkwasser; mit der Aktivkohlefilteranlage ist das weitgehend behoben. Seit Jahren gibt es aber Unsicherheiten darüber, wie mit dem Bodenaushub zu verfahren ist, der mit PFOA belastet ist. Denn PFOA ist durch den Boden nicht nur ins Grundwasser ausgewaschen worden, sondern durch den Lufteintrag sind auch die Böden – insbesondere der sog. B-Horizont unterhalb der belebten Humusschicht – mit PFOA belastet. Grundsätzlich gilt, dass Bodenaushub, der mit Schadstoffen belastet ist, nach den Abfallregeln behandelt werden muss. Also: Bodenuntersuchung, um das Maß der Belastung festzustellen und dann geordnete Entsorgung in einer Grube oder Deponie, je nach Belastungswert. Das brachte Unsicherheiten, Aufwand und Kosten. Für die kleineren Baumaßnahmen hatte man sich in der Vergangenheit mit einer sog. Bagatellgrenze von 500 m³ beholfen: Bis zu dieser Größenordnung war eine Beprobung und Entsorgung nicht notwendig, insbesondere der Wiedereinbau von Bodenaushub war möglich. Das Wasserwirtschaftsamt hat aber in dem Bemühen, das Problem PFOA im Boden durch geordnete Entsorgung zu lösen, diese Bagatellgrenze mehr und mehr in Frage gestellt. Deswegen haben Landkreis und Bürgermeister der hauptbetroffenen Gemeinden seit Jahren gefordert, dass bis zur Erstellung eines umfassenden Sanierungskonzeptes unter finanzieller Einbeziehung des Verursachers eine praktikable Zwischenlösung erfolgen muss. Nach langer Vorarbeit hat der Landkreis jetzt mit Wirkung zum 21.8.2021 die „Allgemeinverfügung zum Umgang mit PFOA-belastetem Bodenaushub“ erlassen.<br /> Kernpunkt ist die Festsetzung von Belastungszonen. Dies beruht auf umfangreichen Untersuchungen des B-Horizont-Eluats im Rahmen einer Studie und aus diesen Ergebnissen wurden Zonen mit bestimmten Belastungswerten festgelegt. In Zone I ist eine Belastung mit PFOA von 0,1 – 0,4 µg/l festgelegt. In den Zonen II und III sind diese Werte entsprechend höher.<br /> Die entscheidende Regelung in dieser Allgemeinverfügung ist Zif. 4.2: Der Einbau von Bodenaushub ist ohne technische Sicherungsmaßnahmen innerhalb der gleichen Belastungszone oder in einer Zone mit höherer Belastung möglich. Dies bedeutet eine erhebliche Erleichterung, denn unabhängig vom Umfang des Bodenaushubs kann er innerhalb der gleichen Belastungszone ohne Untersuchung und ohne Sicherungsmaßnahmen wieder eingebaut werden. Im umgekehrten Fall – also Verbringung von Bodenaushub aus einer höheren in eine niedrigere Zone – sind technische Sicherungsmaßnahmen notwendig. Damit soll sichergestellt werden, dass durch Verwendung von Bodenaushub keine Verschlechterung der PFOA-Belastungssituation stattfindet.<br /> Eine weitere wichtige Regelung findet sich in Zif. 4.5.2.: In den festgelegten Belastungszonen sind Untersuchungen des Bodenaushubs nicht erforderlich, denn es wird die Belastung entsprechend der Werte der festgesetzten Zone vermutet. Diese Vermutung kann aber durch Untersuchung widerlegt werden (Zif. 4.5.1), so dass dann die Verwendung des Materials ohne Einschränkungen möglich ist.<br /> Für die Gemeinde Haiming gilt diese Allgemeinverfügung fast flächendeckend: Mit Ausnahme der Ortschaften Holzhausen und Niedergottsau und des in Richtung Inn angrenzenden Bereichs ist das weitere Gemeindegebiet als Zone I festgesetzt.<br /> In diesem Bereich ist künftig bei allen Baumaßnahmen auch die Mitteilungspflicht gem. Zif. 8.1 zu beachten: Bein jedem Bodenaushub ab 3 m³ Umfang ist mit Formblatt dem Landratsamt der Ort des Aushubs, das voraussichtliche Volumen und der Ort des Einbaus sowie die Firma, die den Aushub vornimmt, mitzuteilen. Dieses Formblatt kann von der Homepage des Landratsamtes zur Verfügung gestellt werden und liegt in der Gemeindeverwaltung auf.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Alle aktuellen Baustellen sind im Laufen und bei der Tagespflege auch im Zeitplan. Die Erschließungsgebiete werden in diesem Jahr abgeschlossen, bei der Tagespflege beginnen die Arbeiten an den unmittelbaren Außenanlagen am 11. Oktober.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erweiterung Außenbereichssatzung Eisching</strong><br /> Zur geplanten Erweiterung der Außenbereichssatzung gab es lediglich vom Wasserwirtschaftsamt eine Reihe von Einwänden und Hinweisen, die aber zu einem großen Teil nicht beschlussmäßig zu behandeln waren, da sie die örtlichen Verhältnisse oder den geringfügigen Umfang der Erweiterung nicht berücksichtigten. Als Hinweis wird in die Satzung aufgenommen, dass bei jedem Bauvorhaben der Grundwasserstand zu berücksichtigen ist. Bezüglich der Bodenbelastung mit PFOA haben sich die umfangreichen Hinweise des Wasserwirtschaftsamtes durch die Allgemeinverfügung des Landkreises überholt. Auf diese Allgemeinverfügung wird im Text der Satzung hingewiesen. Der abschließende Satzungsbeschluss wird in der Oktobersitzung gefasst.</p>
<p class="bodytext"><strong>Wacker-Chemie – Erlaubnis zur Grundwasserentnahme</strong><br /> Seit Mai 2015 hat die Wacker-Chemie eine befristete und beschränkte wasserrechtliche Erlaubnis zur Förderung von Grundwasser, um damit für verschiedenste Prozesse aufbereitetes Wasser von höchster Qualität sicherzustellen. Notwendig ist diese Verwendung von Grundwasser, weil zu unterschiedlichsten Zeiten das normalerweise dafür verwendete Wasser des Mühlbaches in Überackern mit TOC-Fraktionen belastet ist. Die Grundwasserentnahme war auf eine Jahresmenge von 1,3 Mio m³ beschränkt. Diese Menge hat Wacker zu keinem Zeitpunkt ausgeschöpft. Denn mit umfassenden technischen Maßnahmen ist es gelungen, den Harnstoff aus dem Mühlbachwasser herauszufiltern. Nicht in den Griff zu bekommen sind weitere niedermolekulare organische Fraktionen (LMW), die zeitweise auftreten und durch die jetzt vorgeschaltete Vollentsalzungsanlage nicht zu eliminieren sind. Deswegen war in den zurückliegenden Jahren weiterhin die Zumischung von Grundwasser erforderlich. Die entnommene Menge nahm kontinuierlich ab: Im Jahr 2015 betrug die Gesamtfördermenge 351.549 m³, im Jahr 2020 nur noch 101.269 m³ und davon lediglich noch 4.537 m³. Die andere Menge ist Ersatz bei Revisionsabschaltung der Zuleitung des Mühlbachwassers unter der Salzach. Die Auswirkungen der Grundwasserentnahme wurden überprüft durch regelmäßige Messungen der Grundwasserstände und der Abflussmengen im Stegbach, im Kressenbach und im Haiminger Mühlbach. Hier konnten keine Rückgänge der Wassermenge im Zusammenhang mit Grundwasserförderung festgestellt werden. Ebenso brachte das regelmäßige Biomonitoring in der Salzachau einen Hinweis auf nachteilige Veränderung der Vegetation. Die Grundwasserstände in der Au werden maßgeblich durch den Wasserstand der Salzach beeinflusst.<br /> Wacker-Chemie beantragt jetzt eine Verlängerung dieser beschränkten wasserrechtlichen Erlaubnis auf die für diese Verfahren übliche Dauer von 20 Jahren. Die erlaubte Jahresmenge soll gleich bleiben, ebenso die Maximalwerte von 300 m³/Std. und 7.200 m³/Tag. Für einen Übergangszeitraum von 1 – 2 Jahren sollen die Abflussmessungen am Stegbach und Kressenbach fortgesetzt werden und dann ersetzt werden durch Grundwassermessungen im unmittelbaren Einzugsbereich dieser Bäche, da diese Messungen weniger störanfällig sind. eingestellt wird die Messung am Haiminger Mühlbach, da in den zurückliegenden Jahren keinerlei Abhängigkeit zu den Grundwasserentnahmen feststellbar war. Für die Salzachau ist ein erneutes Biomonitoring für 2031 vorgesehen.<br /> Dr. Moser, Leiter der Umweltabteilung bei Wacker, und Herr Dr. Plagentz erläuterten in einer Präsentation die Maßnahme und beantworteten Fragen aus dem Gemeinderat.<br /> So erläuterten sie, dass der Grundwasserbrunnen im westlichen Bereich des Werksgeländes ca. 45 Meter tief ist und das Wasser aus der oberen Schicht Grundwasser entnimmt. Die Laufzeit von 20 Jahren entspricht der üblichen Laufzeit von befristeten und beschränkten Erlaubnissen. Außerdem sicherte Dr. Moser zu, die jährlichen Berichte über die entnommene Grundwassermenge auch der Gemeinde zuzuleiten.<br /> Der Gemeinderat erhob gegenüber der beantragten Grundwasserentnahme keine Einwendungen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Loxxess Haiming GmbH – Nutzungsänderung der neuen Lagerhallen</strong><br /> Die neuen Lagerhallen der Fa. Loxxess sind im Bau und um eine zeitgerechte Fertigstellung bis Jahresende zu ermöglichen, musste die Baugenehmigung beschleunigt werden. Deswegen wurde die immisionsschutzrechtliche Betrachtung abgetrennt und ist jetzt Gegenstand der beantragten Nutzungsänderung. Inhaltlich geht es um die Lagerung von Stoffen, die nach den Anlagen zur BImSchV genehmigungspflichtig sind und zur deren Lagerung die Gebäude bestimmte Anforderungen erfüllen müssen. Diese Anforderungen werden beim jetzigen Bau bereits eingehalten, werden jetzt im Nutzungsänderungsverfahren aber erstmals geprüft und dann auch vorgeschrieben. der Gemeinderat erteilte zu der beantragten Nutzungsänderung sein Einvernehmen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschussantrag Haiminger-Autoteiler eV</strong><br /> Derzeit steht als Carsharing-Fahrzeug des HaimAT eV ein Benziner vor dem Rathaus in Haiming. Um die Idee der Fahrzeugteilung stärker zu verbreiten und das Angebot attraktiver zu machen, will der Verein für einen begrenzten Zeitraum ein geeignetes E-Mobil anbieten. Dieses Fahrzeug wird aber nicht gekauft, sondern für einen Zeitraum von sechs oder 12 Monaten gemietet. Da wegen der Fahrten als Seniorenexpress klein Kleinwagen möglich ist, betragen die Mietkosten ca. 450 EUR monatlich. Zur Finanzierung der Aufwendungen dieser Anmietung beantragt der HaimAT bei der Gemeinde einen Vorschuss von 4.500 EUR. Dies dient zur Absicherung des Vereins, über den Vorschuss wird nach Ende der Laufzeit abgerechnet. Dann kann auch beurteilt werden, ob dieses zusätzliche Angebot mehr Bürgerinnen und Bürger bewegen konnte, das Carsharing-Angebot in Haiming zu nutzen. Der Gemeinderat hat dem Antrag zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Errichtung einer PV-Anlage auf dem Rathausdach</strong><br /> Mit einer PV-Anlage auf dem Rathausdach wollten wir bereits 2017 in eine Eigenstromverbrauchsanlage einstiegen. Dies ist daran gescheitert, weil die notwendige denkmalschutzrechtliche Erlaubnis nicht erteilt wurde. Kreisheimatpflegerin Renate Heinrich sah wegen der unmittelbaren Nachbarschaft zur Kirche St. Stephanus deren Bedeutung als schutzwürdiges Denkmal gefährdet. Jetzt nehmen wir einen neuen Anlauf, denn es ist übereinstimmender Wille in der Politik, soweit wie möglich auf allen Dächern PV-Anlagen zu installieren, um den Anteil von Sonnenstrom als Beitrag zum Klimaschutz zu erhöhen. Gerade Kommunen sind zu einem aktiven Beitrag zur Erreichung der Klimaziele angehalten und das Rathausdach ist für eine PV-Anlage bestens geeignet. Es könnten Module mit einer Leistung von 10 kWp verbaut werden und damit ließe sich der Stromverbrauch des Rathauses – durchschnittlich 12.000 kW pro Jahr – fast abdecken. Der Gemeinderat stimmte diesem Projekt zu und beauftragte den Bürgermeister, die entsprechende behördliche Genehmigung zu beantragen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Kindergarten Niedergottsau – erneuter Antrag auf Beschaffung von Luftreinigungsgeräten</strong><br /> In der Juli-Sitzung hatte der Gemeinderat den Antrag auf Beschaffung von mobilen Luftfiltergeräten abgelehnt mit der Begründung, dass es sich dabei um eine nicht sehr nachhaltige Lösung zum Schutz vor Infektionsviren handelt. Stattdessen wurde dem Träger angeboten, ebenso wie in der Schule dezentrale raumlufttechnische Anlagen in den Gruppenräumen einzubauen. Planung und Anschaffung werden durch ein Bundesprogramm mit 80% gefördert. Dieses Angebot nimmt der Träger aber nicht an, sondern stellt erneut den Antrag auf Anschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte. Der Träger begründet dies damit, dass hier die Anschaffung zeitnah erfolgen kann und ein wesentlich geringerer Planungs- und Montageaufwand besteht. Außerdem sieht er die Verhältnisse zwischen Kindergarten und Schule nicht als vergleichbar an. Das bayer. Förderprogramm für mobile Luftreinigungsgeräte schreibt eine bestimmte Technik vor, die Erreichung einer bestimmten Luftumwälzmenge und die Einhaltung bestimmter Lärmgrenzen. Bei Erfüllung dieser Kriterien beträgt die Förderung 50% der Kosten, maximal aber 1.750 EUR je Raum. Der Gemeinderat sah die mobilen Luftreinigungsgeräte kritisch, insbesondere bei Wirksamkeit, Lärmentwicklung, Stromverbrauch und Unterhalt im Zusammenhang mit Filterwechsel. Mehrheitlich vertrat er die Auffassung, dass gerade unter den besonderen Bedingungen des Kindergartenbetriebs – die Kinder spielen eng miteinander und sind im Raum unterwegs – Luftfilteranlagen die Infektionsgefahr kaum minimieren und deswegen die Gefahr besteht, dass letztlich die Geräte nutzlos im Raum stehen. Mit 4:10 Stimmen lehnte er deswegen die Anschaffung ab.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beschaffung eines Online-Dienste-Bundles</strong><br /> Nach dem Onlinezugangsgesetz (OZG) soll ermöglicht werden, dass ab Ende 2022 im Bereich der öffentlichen Verwaltung alle Verwaltungsleistungen auch online angeboten werden. Im Bereich der Gemeinde Haiming gibt es bereits eine Reihe solcher Online-Dienste, sie werden aber künftig weiter ausgebaut. Dazu werden wir mit der AKDB als dem für uns besten Partner einen entsprechenden Vertrag abschließen. Seitens des Landes Bayern gibt es dafür auch eine Förderung, den entsprechenden Förderantrag hat der Bürgermeister im Wege eines Eilgeschäftes bereits am 23.12.2020 gestellt. Im Nachgang dazu hat die Förderstelle jetzt darum gebeten, diesen Förderantrag durch einen Gemeinderatsbeschluss förmlich zu bestätigen. Denn gem. Angebot der AKDB wird die Einrichtung weiterer Onlinedienste Kosten in Höhe von 14.460 EUR verursachen und die Förderung von 80% beträgt somit 11.568 EUR. Damit ist die Entscheidungskompetenz des Bürgermeisters überschritten und der Gemeinderatsbeschluss aus Sicht der Förderstelle notwendig.</p>
<p class="bodytext"><strong>Antrag Petra Haunreiter auf Niederlegung des Amtes als Gemeinderätin</strong><br /> Die Gemeinderätin Petra Haunreiter hat mit Schreiben vom 2.8.2021 beantragt, sie aus dem Ehrenamt als Gemeinderätin zu entlassen. In ihrem Antrag benennt sie dafür persönliche Gründe. Nach Art. 19 Abs.1 BayGO ist so eine Entlassung aus dem Ehrenamt möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, die eine ordnungsgemäße Ausübung der Gemeinderatstätigkeit nicht mehr ermöglichen. Solche Gründe hat Petra Haunreiter in ihrem Antrag dargelegt. Der Gemeinderat hat deswegen der Entlassung zugestimmt, wobei er die Meinung des Bürgermeisters teilt, dass dieser Amtsverzicht für die Arbeit des Gemeinderates einen großen Verlust darstellt. Petra Haunreiter war seit 2008 Gemeinderätin und jeweils mit großer Stimmenzahl wiedergewählt worden. Sie war Mitglied des Finanzausschusses und des Verwaltungsrates KommU und leitete den Rechnungsprüfungsausschuss. In dieser Wahlperiode war sie vertretendes Mitglied im Bauausschuss und Verbandsrätin im Wasserzweckverband. Ihr Nachfolger wird Georg Sewald von der Niedergerner Liste, der seine Bereitschaft zur Rückkehr in den Gemeinderat bereits erklärt hat.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-189</guid>
						<pubDate>Thu, 29 Jul 2021 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 29.07.2021</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-29072021/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;cHash=f7139939113263a66628ee3f1586ef75</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zu Beginn der Sitzung dankte Bürgermeister Wolfgang Beier dem langjährigen Busbegleiter Rudi Tichatschek für seinen treuen, zuverlässigen und mit großem Einsatz erbrachten Dienst und überreichte ihm einen Reisegutschein und ein süßes Stärkungspaket.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Am 1.7. erhielten wir die Schlussrechnung für den Ausbau der Straße von <strong>Weg nach Eisching</strong> und den Neubau der Ortsdurchfahrt Eisching. Die Gesamtbaukosten liegen bei netto 139.108,87 EUR und unterschreiten die Angebotssumme um 7.449,78 EUR, die Maßnahme wurde also um 5,0 % günstiger hergestellt.<br /> Am 1.7.2021 fand im Rathaus das <strong>jährliche Sicherheitsgespräch</strong> mit dem Leiter der PI Burghausen, EPHK Josef Bernhart statt. Zunächst erläuterte er den Sicherheitsbericht 2020, der für die Gemeinde Haiming sehr niedrige Zahlen und eine positive Entwicklung ausweist. Insgesamt gab es 19 Straftaten – im Vergleich zu 2019 ein Minus von 8. Es handelt sich dabei um keine schwerwiegenden Delikte: So gab es u.a. 2 Diebstähle, 5 Vermögensdelikte, 2 Sachbeschädigungen und je eine Beleidigung, einen Hausfriedensbruch und eine Strafvereitelung. Die beiden erfassten Drogendelikte sind ebenfalls geringfügig in Form des Erwerbs zum Eigenverbrauch. Die sog. Häufigkeitsziffer, also das Verhältnis von Einwohnerzahl zu Delikten ist auf 7 gefallen, der niedrigste Wert seit 2010. Auch sonst konnten in dem ausführlichen und sehr informativen Gespräch keine negativen Entwicklungen festgestellt werden. Die Zusammenarbeit mit der PI Burghausen ist sehr gut und Anliegen der Gemeinde im Bereich der präventiven Kontrolle oder auch der punktuellen Überwachung von Treffpunkten werden optimal erfüllt. Lobenswert ist auch die Beratung durch die PI Burghausen bei verkehrslenkenden Maßnahmen. Zum Straßenverkehr gab es auch Zahlen: Im Gemeindebereich ereigneten sich 6 Verkehrsunfälle innerorts und 34 außerorts, davon 5 mit Personenschäden und insgesamt 7 Verletzten. Bei 2 Unfällen innerorts kam es zur Unfallflucht.<br /> Am 1.7.2021 war das zweite Treffen des <strong>Arbeitskreises OLGA</strong> (Ortsentwicklung-Landschaft-Garten-Artenschutz). Aus der Fülle der Möglichkeiten und Ideen, die auch nach dem ersten Treffen noch schriftlich zusammengetragen wurden, sollen einige sehr praktische Vorschläge in Verantwortung der einzelnen Mitglieder des Arbeitskreises oder der vernetzten Gruppen umgesetzt werden. So geht es um einen Niedergerner Spaziergang zu besonderen Naturschönheiten oder auch eine Kennenlern-Tour für Neubürger. Ein Vorschlag ist auch, die Radwegebeschilderung zu ergänzen mit Hinweisen zu besonderen Sehenswürdigkeiten im Niedergern. Im Blickfeld auch die Gartengestaltung: hier wird der Obst-und Gartenbauverein bei seiner Herbstversammlung einen Referenten einladen und zur Information und Motivation ist eine Broschüre mit Beispielen für gelungene Gestaltung angedacht. Ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz sind die Hecken: Hier ist angedacht, gemeindliche Hecken aufzuwerten und auf geeigneten Flächen auch neue Hecken anzulegen. gerade in diesem Bereich ist eine gute Zusammenarbeit mit den Landwirten notwendig.<br /> Die <strong>Starkregenereignisse </strong>der letzten Wochen, zuletzt am 8.7.2021, führen auch im Gemeindebereich immer wieder zu erheblichen Beeinträchtigungen und Schäden. Schnell werden Straßen zu Bächen und innerorts führt das schnell zur Überlastung der Gullys und Sickergruben mit Auswirkungen auf die anliegenden Grundstücke. Auch an Nahtstellen von ausgebauten Straßen mit Entwässerung und noch nicht ausgebauten Straßenteilen kommt es zu Überflutungen. Diese fühlbaren Auswirkungen des Klimawandels werden uns dazu zwingen, künftig bei Berechnung der Straßenentwässerung noch in größeren Dimensionen zu kalkulieren. Auch im Bereich der Kläranlage wirke sich die starken Regenfälle mit erheblicher Zunahme der Abwassermengen aus – deswegen auch die dringende Bitte, die hauseigene Oberflächenentwässerung zu kontrollieren, damit nichts in den Kanal läuft und auch Kanalschachtdeckel zu melden, die bei solchen Ereignissen unter Wasser stehen.<br /> Der kurze Weg von Burghausen nach Haiming - die <strong>Tangente zur Auffahrt</strong> in die Kreisstraße AÖ 24 - ist seit Mitte Juli 2021 gesperrt. Nach Mitteilung des Landratsamtes ist der Grund der Baustellenverkehr im Zusammenhang mit der Erweiterung der OMV-Gleisharfe. Die Sperrung wird mehrere Monate andauern.<br /> Bei einer Onlinekonferenz am 22.7.2021 hat das Sachgebiet 24.1 der Regierung von Oberbayern über das bevorstehende Raumordnungsverfahren (ROV) für die <strong>380 kV-Leitung</strong> Pirach – Tann informiert. Das Verfahren wird voraussichtlich im Herbst eingeleitet werden, wenn seitens TenneT alle erforderlichen Unterlagen vorliegen. Der Prüfungsmaßstab ist das Landesentwicklungsprogramm und der Regionalplan sowie alle maßgeblichen Schutzgesetze. Geprüft wird jede der eingereichten Trassenvarianten gesondert und dabei werden auch alle eingebrachten Einwendungen, Vorschläge oder Bedenken mit berücksichtigt. Es gibt deswegen eine umfassende Beteiligung von Fachbehörden, der Kommunen und auch der Öffentlichkeit. Für diese öffentliche Beteiligung werden die gesamten Unterlagen im Internet veröffentlicht und auch in den Gemeinden öffentlich ausgelegt. Dies wird ca. 6 Wochen nach Einleitung des ROV erfolgen und wird rechtzeitig bekannt gemacht. Das ROV endet mit der Beurteilung der jeweiligen Trasse durch die Regierung. Sie stellt fest, ob die Trasse raumverträglich oder nicht raumverträglich ist oder ob die Raumverträglichkeit mit bestimmten Auflagen erreichbar ist. Nächster Schritt ist dann das förmliche Planfeststellungsverfahren.<br /> Der Kommandant der Feuerwehr Niedergottsau hat am 23.7.2021 mitgeteilt, dass mittlerweile der bestellte <strong>Löschwasserfaltbehälter </strong>geliefert wurde. Dies wurde allen Gemeindekommandanten mitgeteilt. Er ist einsatzklar am Feuerwehrhaus Niedergottsau gelagert und kann jederzeit verwendet werden. Aktuell macht sich jede Feuerwehr darüber Gedanken, wo in seinem Zuständigkeitsbereich dieses Hilfsmittel nötig ist und wie es in einen Löscheinsatz eingebunden wird.<br /> Der Standort der <strong>digitalen Feueralarm-Sirene</strong> in Niedergottsau auf dem Dach des Feuerwehrhauses wird überprüft. Bei einem Ortstermin hat der Techniker der Fa. Hörmann festgestellt, dass sie zu niedrig montiert wurde und deswegen die Abstrahlung in östlicher Richtung beeinträchtigt ist. Für eine Verbesserung gibt es zwei Optionen: Erhöhung der Sirene oder Montage auf dem First des Feuerwehrgebäudes. Am 5. August wird mit einer mobilen Sirene der optimale Standort erprobt. Deswegen wird an diesem Tag ab 11.00 Uhr öfters in Niedergottsau die Sirene zu hören sein.<br /> Für den <strong>Neubau der Erschließungsstraße</strong> zu den Anwesen Au 7 und Au 9 ist mit den Anliegern der Kostenbeteiligungsvertrag abgeschlossen worden. der notarielle Tauschvertrag zum Erwerb der erforderlichen Grundstücksfläche ist in Vorbereitung.<br /> Für die Sommerferien 2021, die ja heute begonnen haben, gibt es für die Kinder unserer Gemeinde wieder ein <strong>Ferienprogramm</strong>. Insgesamt sieben unterschiedliche Angebote gibt es vom 2. August bis 10. September. Ich danke den Initiatorinnen Katharina Eckl und Sabine Matheis, dass sie sich durch Corona nicht entmutigen lassen und den Vereinen, Gruppen und Einzelpersonen, die Programangebote machen. Hoffen wir auf gutes Interesse, schönes Wetter und viel Spass.<br /> Am 17.7. hat der <strong>Golfclub Altötting-Burghausen</strong> im Bürgersaal in Marktl die Ergebnisse des Geotages 2020 präsentiert, der ja auf dem Golfgelände in Piesing staatfand und eine ganz erhebliche Artenvielfalt deutlich machte. Dies ist für den Golfclub eine wichtige Bestätigung für die Bemühungen um eine nachhaltige Bewirtschaftung der gesamten Flächen außerhalb der Spielbahnen. Unter dem Stichwort Golf und Natur strebt der Golfclub auch eine Zertifizierung an und hat deswegen auch in diesem Jahr wieder einige besondere Projekte: so soll auf einer Fläche die Gelbbauchunke angesiedelt werden, es gibt ein Programm zur Ansiedlung von Rebhühnern und mit besonderen Strukturen werden Habitate für Eidechsen und Schlangen geschaffen. Für die ehrenamtlich Engagierten Mitglieder ist es auch ein großes Anliegen, innerhalb des Golfgeländes vernetzte naturbelassene Strukturen zu schaffen und auszubauen.<br /> Bei der Jahreshauptversammlung des <strong>Fördervereins Schule</strong> am 21. Juli gab es in der Vorstandschaft wesentliche Änderungen: Michaela von Ow ist die neue Vorsitzende und folgt damit auf Jens Rücker, der vier Jahre Vorsitzender war. Neuer 2.Vorsitzender ist Eugen Kästner und Schatzmeister wird Stephan Oberhaizinger. Schriftführerin ist Katrin Miedaner. Der Förderverein macht viele ergänzende Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler, nicht nur im Freizeitbereich sondern auch in der Umwelterziehung. Dafür und für die vielen ehrenamtlichen Stunden Arbeit ganz herzlicher Dank.<br /> Bei einem Gespräch mit den Lehrerinnen unserer Schule am 26. Juli wurden die nächsten Schritte der <strong>digitalen Ausstattung</strong> besprochen. Nach den Leihgeräten für Lehrer und Schüler und dem Ausbau des WLan-Netzes im ganzen Schulgebäude wird jetzt ein Klassensatz Schüler-Tablets angeschafft. Das sind 22 Surface-Geräte mit entsprechendem Zubehör und ein Administrationskoffer. Weiter werden in den Klassenräumen Beamer der neuen Generation eingebaut, die technisch so ausgestattet sind, dass sie auch von den Schülergeräten aus angesteuert werden können. Finanziert wird diese digitale Ausstattung über den sog. Digital-Pakt.<br /> Die <strong>Arbeitsgruppe Plant for the Planet</strong> hat sich coronabedingt am 27.7. erstmals in diesem Jahr getroffen. Nach einem kurzen Rückblick auf die zurückliegenden Pflanzaktionen – die Jugendfeuerwehr Piesing am Feuerwehrhaus Piesing, die Minis von Niedergottsau in Weg und Haid und der Dirndl- und Lederhosenverein die Bäume am Eichenweg – ging es um die Vorausschau auf Herbst 2021 und Frühjahr 2022. Bereits fest eingeplant ist die Fortführung des Schulwaldes. Heuer werden Abschnitt 4 und 5 gepflanzt und zwar von der 3. und 4. Klasse. Damit ist die Hälfte der vorgesehenen Fläche angepflanzt. Der Obst- und Gartenbauverein will im Ausblick auf das Jubiläum 2040 zwei größere Bäume pflanzen. Die Minis Haiming haben weiterhin die Pflanzaktion am Schlossweiher in Haiming im Auge und die Jugendfeuerwehr Piesing plant zusammen mit Philipp von Ow Pflanzungen im Bereich des Schlosses Piesing. Die Minis von Niedergottsau haben eine ganze Reihe von Ideen gesammelt, gerne würden sie die Allee an der Marienstraße fortsetzen oder auch auf dem Gelände des neuen Kindergartengebäudes beim Bäumepflanzen mithelfen. Im Baugebiet Winklham sind im Rondell der Erschließungsstraße zwei Bäume vorgesehen. Die sollen dann im Herbst – nach der Vergabe der weiteren Grundstücke – mit den künftigen Anliegern im Rahmen von Plant for the Planet gepflanzt werden.<br /> Die vom Gemeinderat beschlossene <strong>Einfriedungssatzung </strong>bekommt viel Lob und auch Interesse außerhalb der Gemeinde. Der Bürgermeister hat bei einer Bürgerwerkstatt in der Gemeinde Garching a.d.Alz die Einfriedungssatzung und deren Sinn und Zweck vorgestellt. Besonderen Anklang fand die Idee, die Regelungen der Satzung in einer kleinen Broschüre zu erklären und damit auch zu motivieren, eine Einfriedung so zu bauen, dass sie vielfältig nützlich ist. Mittlerweile ist diese Broschüre druckfertig erstellt, ein 100%iges hauseigenes Produkt von Maria Blümlhuber und Simone Strohhammer.<br /> <strong>Klimaschutz</strong> – das ist als nationale Aufgabe auch eine Herausforderung für uns als Kommune. Zahlreiche Eckpunkte aus der Regierungserklärung von Ministerpräsident Markus Söder können auch wir in der Gemeinde aufgreifen und umsetzen. Kurz- und mittelfristig, also bis zum Ende der Wahlperiode, sehe ich für uns folgende Projekte als notwendig und sinnvoll an:<br /> PV-Eigenstromanlage auf dem Rathausdach – damit kann in der Summe mit der Anlage auf der Sporthalle der Verbrauch sämtlicher kommunaler Gebäude im Ort Haiming selbst erzeugt werden;<br /> PV-Freiflächenanlage an der Kläranlage zur weitgehenden Abdeckung des dortigen Stromverbrauchs;<br /> weitere Photovoltaikanlage auf Gebäude Kindergarten;<br /> Nutzung der freiwerdenden Bürgersolaranlage auf der Schule für Versorgung der flächendeckenden LED-Straßenbeleuchtung und einer zusätzlichen E-Ladesäule an der Schule;<br /> E-Ladesäule in Niedergottsau und am Feuerwehrhaus in Haiming;<br /> Holzbauweise für das neue Gebäude zur Erweiterung des Kindergartens und der neuen Halle für den Bauhof,<br /> Errichtung des Wohngebäudes im kommunalen Wohnbauförderprogramm in Holzbauweise,<br /> Ergänzung des Carsharing-Angebotes mit einem Elektroauto<br /> Agri-PV-Anlagen und verbesserte Humuskultur: Mit diesen Themen haben wir uns bereits beschäftigt und der Bürgermeister ist mit dem BBV-Ortsobmann über Umsetzungsmöglichkeiten im Gespräch. Auch hier gilt der Grundsatz: Nicht aus Prinzip, sondern das machen, was Sinn hat und zukunftsfähig ist. Das ist unser Beitrag für den Klimaschutz.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Am Dienstag, 27.07.2021, wurden die Baumaßnahmen „Neue Zufahrt Winklham“ und „Erschließung Baugebiet Winklham-Nordwest“ abgenommen. Die Mängelbehebung insbesondere bei der Ansaat wurde auf September terminiert, da dann davon ausgegangen werden kann, dass die Starkregenereignisse vorüber sind. Eine Ansaat der geneigten Oberflächen ist momentan nicht erfolgversprechend, weil der Humus abgeschwemmt wird. Der Bauhof wird das Anwachsen mit pflegerischen Maßnahmen begleiten. Die Bepflanzung des Wendehammers erfolgt im Herbst.<br /> Die Erschließungsarbeiten in Haid-Süd und Haid-Ost schreiten voran. Die Wasser- und Gasleitungen sind verlegt. Als nächstes werden die Pflasterarbeiten durchgeführt.<br /> Bei der Tagespflege liegen die Arbeiten auf den Tag genau im Zeitplan, was angesichts der widrigen Umstände aufgrund Corona-Ausfällen und Materialengpässen erstaunlich und erfreulich ist. Der Innenputz ist jetzt fertig.</p>
<p class="bodytext"><strong>Brandschutzertüchtigung Grundschule Haiming</strong><br /> Nach mehr als zwei Jahren Planungs- und Ausführungszeit ist jetzt die Brandschutzertüchtigung der Grundschule abgeschlossen. Ausgangspunkt war die Erledigung von Brandschutzauflagen im Zusammenhang mit der energetischen Sanierung der Schule, nämlich die Anbringung von jeweils einer Fluchttreppe aus den beiden im Keller als Werk- und Handarbeitsraum genutzten Schulzimmern. Da der Handarbeitsraum nicht mehr notwendig war, konnte und wollte man sich eine Fluchttreppe einsparen. Dazu verlangte aber das Landratsamt eine Tektur der Baugenehmigung mit einer Nutzungsänderung für diesen Raum. Im Zuge dieser Genehmigungsplanung, die auch ein Brandschutzkonzept umfasste, wurde festgestellt, dass weitere Auflagen aus einem früheren Brandschutzplan noch nicht abgearbeitet worden waren, insbesondere war für alle Türen des Gebäudes unklar, ob diese den Brandschutzauflagen entsprechen. Im Zuge der weiteren Planarbeiten konnte bezogen auf frühere Planungen nicht mehr abgegrenzt werden, wo der sog. Bestandsschutz gilt und wo aktuelle Brandschutzbestimmungen zur Anwendung kommen. Dies war deswegen schwierig, da in einem früheren Brandschutzplan genau diese Abgrenzung in Bezug auf die Raumtüren nicht vorgenommen worden war. Deswegen entschloss man sich, für das gesamte Gebäude einen neuen Brandschutzplan zu erstellen. Dies führte für das gesamte Gebäude zu einer Reihe von neuen Maßnahmen, aber auch zu Erleichterungen: Die zweite Fluchttreppe war nicht mehr notwendig, die Türen konnten beibehalten werden und auch ein Rückbau im Bereich des Foyers war nicht mehr notwendig. Andererseits war im Keller beim Übergang zum Heizraum eine weitere Tür erforderlich und einige Trockenbauwände mussten nach höherem brandschutztechnischem Standard ausgeführt werden. Bei einigen Türen waren Obertürschließer erforderlich und teilweise neue Dichtungen. Die größte Baumaßnahme war die Erneuerung aller Decken in den Gängen und im Foyer. Ursache dafür war, dass in früheren Jahren ohne Rücksicht auf Brandlasten in Fluchtwegen über der abgehängten Decke Datenkabel verlegt worden waren. Entweder hätte man die gesamte Verkabelung herausnehmen und von Zimmer zu Zimmer ohne Nutzung der Flure verlegen müssen oder – und dafür hat man sich dann entschieden – es werden neue abgehängte Decken unter Einhaltung der Brandschutznorm eingebaut. Im Zuge dieser Deckenerneuerung wurde dann in den Fluren auch eine neue LED-Beleuchtung eingebaut. Im Zuge der dann teilweise notwendigen Malerarbeiten wurden sämtliche Türzargen und auch die Treppengeländer neu lackiert. In den Gangbereichen hat das Schulgebäude über den besseren Brandschutz hinaus dadurch auch ein neues, helles Aussehen bekommen.<br /> Die Kosten dieser ganzen Maßnahmen sind erheblich:<br /> Erneuerung der Decken, die neue Tür im Keller und Trockenbauarbeiten: 79.000 EUR<br /> Neue Beleuchtung und die Erneuerung der Brandmeldeeinrichtungen: 42.300 EUR.<br /> Malerarbeiten: 10.000 EUR<br /> Türen und Installationsarbeiten: 4.300 EUR<br /> Sonstige Nebenkosten: 1.200 EUR<br /> Planungskosten Eingabeplan, Brandschutzplanung und Bauüberwachung: 38.500 EUR<br /> Fachplanung Elektro und Brandmeldeanlage: 39.700 EUR<br /> Brandschutzkonzept und Prüfung: 14.500 EUR.<br /> Die gesamte Maßnahme verursachte Kosten in Höhe von 229.500 EUR.<br /> Abgeschlossen wird die Maßnahme mit einer Begehung mit Kreisbrandrat Franz Haringer und einer Einweisung der Lehrkräfte zu Beginn des neuen Schuljahres.</p>
<p class="bodytext"><strong>Luftfilteranlagen für die Grundschule Haiming</strong><br /> Bereits im Herbst hatte sich der Gemeinderat mit der Beschaffung von mobilen Luftfilteranlagen befasst und dies aus mehreren Gründen abgelehnt. Mittlerweile hat der Freistaat Bayern das Förderprogramm erweitert und auch auf Räume ausgedehnt, die eigentlich problemlos über die Fenster belüftet werden können. Hintergrund ist die politische Absicht, auch mit einer technischen Aufrüstung der Klassenzimmer einen Präsenzunterricht im Herbst zu gewährleisten. Obwohl niemand garantieren kann, dass auch mit solchen Geräten Präsenzunterricht gewährleistet ist, nimmt dieses neue Förderprogramm die Gemeinde als Sachaufwandsträger in die Pflicht, Vorsorge für eine bestmögliche Ausstattung der Klassenzimmer zu sorgen. Hinzu kommt, dass der Elternbeirat, in der Sitzung vertreten durch Karin Frömmel und Robert Ring, auch für eine bestmögliche technische Lösung eintreten. Schulleiterin Sabine Birneder legte im Gemeinderat dar, dass mobile Luftreinigungsgeräte deswegen nicht unkritisch gesehen werden, weil sie natürlich eine Lärmquelle darstellen und dadurch Unterricht und Konzentration stören.<br /> Bei seiner Entscheidung hatte der Gemeinderat zusätzlich die Förderkriterien zu beachten: So müssen die Geräte gewährleisten, dass pro Stunde ein 5-6 facher Luftdurchsatz erfolgt und eine Leistungsstufe sicherstellt, dass ein Geräuschpegel von 40 dB(A) nicht überschritten wird. Bei dem Raumvolumen unserer Klassenzimmer würde das die Anschaffung von jeweils zwei mobilen Luftreinigungsgeräten, des Typs, der bereits getestet wurde, bedeuten. Die Kosten pro Gerät liegen bei ca. 3.500 EUR, der Fördersatz liegt bei 50%, maximal aber 1.750 EUR pro Raum. Weiter ist zu berücksichtigen, dass erhebliche Kosten für regelmäßige Wartung und Filtertausch entstehen und diese Geräte das regelmäßige Lüften nicht ersetzen. Deswegen wird auch in der neuesten Stellungnahme des Umweltbundesamtes für Räume, die gut belüftbar sind, die Anschaffung von mobilen Luftreinigungsgeräten nicht empfohlen.<br /> Die Alternative ist der Einbau dezentraler Raumluftanlagen. Hier gibt es ein Förderprogramm des Bundes: Für Klassenzimmer mit Schülern unter 12 Jahren wird Planung, Anschaffung und Einbau mit 80% gefördert. Der Vorteil ist, dass mit einer solchen Anlage eine geregelte Belüftung des Klassenzimmers erfolgt und damit eine Kombination von Filterung und Lüften gewährleistet ist. Der Nachteil liegt in den höheren Kosten – geschätzt rund 9.000 EUR pro Klassenzimmer – und wegen Planung und Einbau einer zeitlich verzögerten Umsetzung. Allerdings wäre dies eine zukunftsfähige Lösung. Sowohl die Lehrerschaft als auch der Elternbeirat würden diese Lösung befürworten. Dies ergab sich aus den Ausführungen von Schulleiterin Sabine Birneder und Robert Ring, der zusammen mit Karin Frömmel den Elternbeirat vertrat und die als Gäste im Gremium ihre Bewertungen vortrugen.<br /> In der umfassenden Diskussion wurde schnell klar, dass mobile Luftreinigungsgeräte zwar eine schnelle Lösung darstellen, aber sonst doch erhebliche Nachteile aufweisen und durchaus die Gefahr besteht, dass diese Geräte mittelfristig als „Elektroschrott“ rumstehen. Auch die Gefahr, dass der Einsatz von Raumluftgeräten die Voraussetzung dafür sein könnte, dass Präsenzunterricht möglich ist, erachtete der Gemeinderat als gering. Deswegen wurde die Beschaffung mobiler Luftreinigungsgeräte abgelehnt. Auch die Alternative, solche Geräte für Funktionsräume wie Musikraum, Handarbeitsraum und PC-Raum anzuschaffen, fand keine Mehrheit. Der Gemeinderat beschloss vielmehr einstimmig, fünf Klassenzimmer mit stationären, dezentralen Raumlufttechnischen Anlagen auszustatten und dafür das Förderprogramm des Bundes zu nutzen. Dabei wird diese Ausstattung der Schule davon abhängig gemacht, dass eine verbindliche Förderzusage in Höhe von 80% erfolgt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Luftfilteranlagen für den Kindergarten Niedergottsau</strong><br /> Für die Kindertagesstätten gibt es seitens des Freistaates Bayern zur Ausstattung mit mobilen Luftreinigungsgeräten das gleiche Förderprogramm mit den gleichen Voraussetzungen. Die Leitung des Kindergartens hat nach internen Beratungen den Antrag auf Beschaffung von drei Luftreinigungsgeräten gestellt, diese reichen auch aus, um in drei Räumen des Kindergartens unter Einhaltung der Förderkriterien den Luftdurchsatz zu gewährleisten. Vorgesehen ist das gleiche Fabrikat wie die bereits in der Kinderkrippe eingebaute Raumlufttechnische Anlage; die Kosten liegen bei ca. 15.000 EUR, der Fördersatz beträgt 5.250 EUR. Auch hier zeigte sich der Gemeinderat von der Sinnhaftigkeit dieser Geräte nicht überzeugt und lehnte mehrheitlich den Beschaffungsantrag ab. Dem Träger wird vielmehr das Angebot gemacht, auch in den drei Gruppenräumen dezentrale Raumlufttechnische Anlagen einzubauen und dies über das Bundesprogramm fördern zu lassen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bundestagswahl 2021 – Erfrischungsgeld für Wahlhelfer</strong><br /> Bei der Bundestagswahl am 26. September kommen in den Wahlvorständen wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger als Wahlhelfer zum Einsatz. In den Stimmlokalen beginnt der Dienst bereits um 7.30 Uhr, in den Briefwahlbezirken meist gegen 16.00 Uhr. Für diese Tätigkeit wird ein sog. Erfrischungsgeld bezahlt, das der Gemeinderat festlegt. Es beträgt, wie auch bei zurückliegenden Wahlen, für die Mitglieder des Wahlvorstandes in den Stimmbezirken 30,00 EUR und für die Mitglieder des Briefwahlvorstandes 25,00 EUR.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<guid isPermaLink="false">news-188</guid>
						<pubDate>Thu, 24 Jun 2021 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 24.06.2021</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-24062021/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=98772df0b583ce023e774f1e2a11bdcf</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zu Beginn der Sitzung überreichte Bürgermeister Wolfgang Beier im Auftrag des Landrates an Gemeinderat Markus Niedermeier die Dankurkunde des Freistaates Bayern für langjähriges Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung, ausgestellt von Innenminister Joachim Herrmann.<br /> <strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Im Monat Juni verbesserten sich auch im Landkreis Altötting die <strong>Inzidenzzahlen</strong> erheblich und es gab ab 7.6.2021 weitere Öffnungen im Bereich der Gastronomie und Erleichterungen bei Besuch von Veranstaltungen und Geschäften. Entsprechend sank die Nachfrage nach Corona-Schnelltests und deswegen wurde auch die Teststation in der Gemeinde Haiming zum 10.6.2021 eingestellt.<br /> Die <strong>Caritas</strong> hat die Regeln zur Abgrenzung von Investitionen und den Geringwertigen Wirtschaftsgütern ab 01.01.2022 angepasst. Investitionen sind nun alle Beschaffungen ab 800,01 € netto bzw. 952,01 € brutto. Die Anpassung der Trägervereinbarung erfolgt bei nächster Gelegenheit. Finanzielle Auswirkungen hat die Änderung für die Gemeinde grundsätzlich nicht, da der kommunale Anteil entweder über den Defizitausgleich oder als gezielte Förderung der Investitionen zu leisten ist.<br /> Am 4.6.2021 erhielten wir vom Direktor des <strong>BRK-Kreisverbandes Altötting</strong> ein Dankschreiben für den gewährten Zuschuss für die Investitionsmaßnahmen im Seniorenhaus Haiming und den unterschriebenen Vertrag über die mit dem Zuschuss verbundenen Forderungen der Gemeinde. In dem Vertrag sind festgelegt die Zweckbindung der Zuschüsse, die Abrechnung nach Abschluss der Maßnahme und eine Rückzahlungsverpflichtung, wenn die beschützende Einrichtung vor Ablauf von 20 Jahren geschlossen werden sollte. Auch wird vom BRK zugesichert, Belegungswünsche aus der Haiminger Bevölkerung wenn irgendmöglich bevorzugt zu berücksichtigen.<br /> Bei der <strong>Jahresversammlung des HaimAT eV</strong> am 9.6.2021 stellten die Vorsitzenden Dagmar Schwaier und Josef Pittner die Jahresbilanz 2020 vor. Eine wesentliche Änderung bringt die Nutzung des Fahrzeuges als Seniorenexpress ab Januar 2020. Sechs ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer leisten für einen weitgehend feststehenden Personenkreis diesen sozialen Dienst, der im Jahr 2021 mit Fahrten zum Impfzentrum ausgeweitet wurde. 2020 wurde für Fahrten des Seniorenexpresses 2.850 km zurückgelegt, das sind rund 1/3 der Gesamtfahrleistung von 8.057 km. Die finanzielle Bilanz schließt mit einer positiven Bilanz ab: Die Gesamteinnahmen von 3.822,68 EUR decken die Ausgaben in Höhe von 3.466,04 EUR. Die weit überwiegende Nutzung des Carsharing-Fahrzeuges erfolgt weiterhin durch die Gemeinde, dies wird dadurch deutlich, dass rund 60% der Gesamteinnahmen von der Gemeinde stammen. Erfreulich ist, dass der Startzuschuss durch die Gemeinde bis auf einen Restbetrag von 777 EUR zurückbezahlt ist. Unverändert ist der Mitgliederstand 14 – hier ist weiterhin Werbung und Überzeugungsarbeit gefragt, um die Idee des Carsharings zu vertiefen. Für die Zukunft ist ein Umstieg auf ein E-Fahrzeug geplant, da damit die ökologische Zielsetzung des Vereins noch deutlicher wird.<br /> In einem Online-Info-Zirkel hat TenneT am 10.6.2021 den aktuellen Planungsstand für den <strong>380-kV-Leitungsneubau</strong> im Abschnitt Pirach – Tann vorgestellt. Die Unterlagen sind mittlerweile für das Raumordnungsverfahren bei der Regierung von Oberbayern eingereicht. Von dem Gesamtprojekt Pirach – Pleinting ist für uns der Abschnitt 1, nämlich der Abschnitt Pirach – Tann als Ersatzneubauprojekt für die bestehende 220 kV-Leitung mit einer Länge von 27 km von Interesse. Die gesamte Planung musste nochmals überarbeitet werden, da Anfang 2021 dieser Leitungsabschnitt im Bundesbedarfsplanungsgesetz als Pilotprojekt für Erdverkabelung festgelegt wurde. Im Raumordnungsverfahren werden die vorgeschlagenen Trassenkorridore geprüft und dann von der Regierung eine sog. Vorzugstrasse festgelegt. Maßgeblich dafür ist die sog. Raumverträglichkeit. Danach beginnt dann die konkrete Planung des Trassenverlaufs für das Planfeststellungsverfahren. Es werden jetzt zwei Trassenvarianten vorgeschlagen, Erdkabelvarianten wurden in zwei Teilabschnitten geprüft. Ein maßgeblicher Gesichtspunkt für die Trassenplanung ist die Orientierung an der Bestandstrasse. Denn durch den Ersatzneubau sollen keine neuen Betroffenheiten geschaffen werden. Eine der Trassenvarianten läuft von Pirach über Mehring und dann entlang der B 20 nach Marktl und von dort weiter Richtung Tann. Hier wird das Gemeindegebiet Haiming am Rande berührt. Nach Einleitung des Raumordnungsverfahrens werden die Planunterlagen in den betroffenen Gemeinden ausgelegt und es können Einwendungen vorgebracht werden. Auf der Homepage der TenneT sind die Unterlagen auch einsehbar.<br /> Vom Wasserwirtschaftsamt Traunstein erhielten wir am 10.6.2021 den Prüfungsbericht über die technische <strong>Überwachung der Kläranlage</strong>. Die Überprüfung erfolgte am 4.5.2021 und erbrachte bei allen Messparametern eine deutliche Unterschreitung der Anforderungswerte. Insbesondere der wichtige CSB-Wert, der als Summenparameter die Belastung des Wassers mit organischen Stoffen anzeigt, gilt als eingehalten. Der BSB5-Wert liegt mit 3 mg/l deutlich unter dem Anforderungswert von 20. Der BSB5-Wert liefert eine verlässliche Aussage zur Bioabbaubarkeit von Substanzen im kommunalen Abwasser. Je höher der BSB5, desto höher der Grad der Verschmutzung. Insgesamt kann festgestellt werden, dass die Kläranlage einwandfrei arbeitet.<br /> Am 15.6.2021 erhielten wir den Bescheid über <strong>die Straßenausbaupauschale</strong> für das Jahr 2021. Der Betrag erhöhte sich auf 52.995 EUR. die Erhöhung ist damit begründet, dass zum einen der Umlegungsmaßstab Siedlungsfläche jetzt zu 85% wirksam wird, ab 2022 dann mit 100% und zum anderen die Mittel von 85 Mio auf 135 Mio EUR aufgestockt wurden. Ab 2022 betragen die Mittel 150 Mio EUR. Es ist also damit zu rechnen, dass 2022 der Anteil der Gemeinde Haiming nochmal leicht steigt. Im Vergleich zu 2020 mit einer Pauschale von 30.555 EUR eine deutliche Steigerung. Bis 2022 werden wir hier Fördermittel von insgesamt rd. 140.000 EUR bekommen haben – die können dann in den Ausbau der Fahnbacherstraße investiert werden.<br /> Die <strong>Gemeinde Haiming ist als Waldbesitzer</strong> Mitglied der WBV Altötting-Burghausen. Die WBV ist mit allen ihren Mio5tgliedern PEFC-zertifiziert, das bedeutet, dass bei der Waldbewirtschaftung eine Fülle ökologischer Kriterien zu erfüllen sind. In regelmäßigen Abständen werden von PEFC Bayern diese Kriterien überprüft und Vor-Ort-Audits durchgeführt. In diesem Jahr wurde die Gemeinde Haiming als einer von 17 Forstbetrieben zur Überprüfung ausgewählt. In einem ersten Schritt waren die notwendigen Basisdaten zu erheben und in einem Formblatt der WBV mitzuteilen. Diese Erhebung hat unser Waldreferent Felix von Ow sehr gründlich vorgenommen und die Unterlagen sind am 16.6.2021 eingereicht worden. Wir haben auf insgesamt 15 Parzellen einen Waldbestand von 18,53 ha. In diesem Bericht darzulegen ist z.B. die Baumartenzusammensetzung – bei uns beträgt der Fichtenanteil ca. 6%, der weitere Bestand ist Laubholz. Ein Kriterium ist z.B. die Herkunft der Forstpflanzen oder auch die Struktur des Waldes. Auch wird abgefragt, ob alle mit Hieb- oder Pflegemaßnahmen befassten Personen einen Motorsägekurs besucht haben. Ob wir dann auch zum Vor-Ort-Audit ausgewählt werden, ist noch offen, denn die Zahl der Forstbetriebe reduziert sich dann auf 11.<br /> Die Gemeinde richtete an das Wasserwirtschaftsamt Traunstein und an den VERBUND eine Anfrage, ob es eine <strong>Überflutungsberechnung für das Gemeindegebiet</strong> gibt für den Fall, dass die Dämme an Inn und Salzach einem Hochwasser nicht standhalten oder überflutet werden. Das WWA Traunstein teilte mit, dass eine solche Berechnung nicht vorliegt, sondern im Rahmen des Hochwassermanagements festgestellt wurde, dass die bestehenden Dämme selbst bei extremen Hochwassern ausreichend Schutz bieten. VERBUND teilte mit, dass dort ebenfalls für ein solches Szenario keine Ausbreitungsrechnung vorliegt. Denn die bestehenden Dämme waren und sind auf HQ100 und HQ 1000 ausgelegt und erfüllen ihre dahingehende Schutzwirkung. Das bedeutet, die Freiborde werden eingehalten. Im Sinne der Normerfüllung und der Aufrechterhaltung des gewohnt hohen Sicherheitsniveaus in unserem Unternehmen wurden geringfügige Adaptierungen des Auflastfilters für HQ 1000 geplant und im April 2020 als Projekt eingereicht. Die entsprechenden Unterlagen liegen der Gemeinde vor. Das Plangenehmigungsverfahren liegt derzeit beim LRA Altötting zur Prüfung. Die Umsetzung des Anpassungsprojekts ist erst nach Genehmigung möglich. Wir gehen derzeit von einer Ausführung 2022/23 aus. Die Österreichisch-Bayerische Kraftwerke AG sieht sich für den Betrieb und die Instandhaltung der Dämme zuständig. Wir gehen – bisher und auch mit Blick in die Zukunft - von der Standsicherheit der Dämme aus, sodass von dieser Seite aus keine Bewertung von Hochwasserflächen erfolgt. Das Hochwasser 2013 hat zudem den Beweis erbracht, dass die Dämme im Bereich Haiming bei einem Hochwasser größer HQ 100 sicher sind.<br /> Im Rahmen des <strong>Digitalpaktes wurden für die Schule</strong> die Access-Points für das WLAN vergeben, eine Firewall beschafft und eine NAS-Lösung gekauft. Im Rahmen des Digitalbudgets wurden diese Woche Tablets für die Schüler (Klassensatz Teil 1) und ein Ladekoffer beauftragt. Das Digitalbudget ist damit verbraucht. Beim Digitalpakt sind noch Mittel vorhanden. Diese werden für einen Klassensatz (Teil 2) verwendet. Die restlichen Mittel werden in Abstimmung mit der Schulleitung für die Medienausstattung und ggf. weitere Schülergeräte verwendet. Für die Administration gibt es ein weiteres Förderprogramm. Die Ersteinrichtung des Klassensatzes, die Administration der Firewall und die Administration der NAS-Lösung erfolgen über die IT-Stelle der Gemeinde. Die Administration der Klassensätze im Betrieb soll dann über die Lehrkräfte erfolgen.<br /> Die interkommunale Zusammenarbeit im <strong>Gigabitverfahren</strong> wird um die Gemeinde Perach erweitert. Diese muss erst noch das Markterkundungsverfahren durchführen. In der Zwischenzeit arbeiten wir für Haiming an der Vorbereitung des Auswahlverfahrens. Im Bayerischen Breitbandprogramm ist die interne Netzplanung der Telekom abgeschlossen. Es erfolgt quasi ein Teilbaubeginn in den neuen Baugebieten Haid-Süd und Haid-Ost, die im Rahmen des Breitbandprogramms erschlossen werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die neue Zufahrt nach Winklham und die Erschließungsstraße im Baugebiet Winklham-Nordwest erhalten am Montag und Dienstag nächster Woche die Asphaltfeinschicht. Der Leitungsbau ist ebenfalls weitgehend beendet. Es fehlen noch die Breitbandkabel. Leerrohre sind vorhanden. Die kleineren Restarbeiten werden noch erledigt. Ärgerlich ist, dass es die Telekom in einem dreiviertel Jahr nicht geschafft hat, die Freileitung, welche die Einfahrt über die neue Straße quert, zu demontieren. Bei der Einbringung der Asphaltschicht kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Leitung gerissen wird.<br /> In den Baugebieten Haid-Süd und Haid-West gehen die Arbeiten planmäßig voran. Im Bereich des Kanals haben wir Verkrustungen im Bereich des Altbestands festgestellt und behoben und einen Hausanschluss mit Gegengefälle gefunden. Nächste Woche wird in Haid-Süd die Wasserleitung verlegt. Danach kommt das Erdgas. Die Arbeiten liegen im Bauzeitenplan.<br /> Bei der Tagespflegeeinrichtung liegen die Arbeiten ebenfalls im Zeitplan. Das nächste Gewerk sind die Innenputzarbeiten.<br /> Beim Rückstaubehälter für die Kanalisation in Niedergottsau wurden mehrere Alternativen untersucht. Insbesondere durch erhebliche Kostensteigerungen bei betonierten Behältern haben wir für diese Lösung die Standort- und technische Prüfung neu durchgeführt. Als Ergebnis ist herausgekommen, dass wir einen gebrauchten Stahlbehälter mit spezieller Innenbeschichtung beschaffen und diesen auf einer Wiesenfläche neben der Pumpstation an der Dorfstraße einbauen. Das ist technisch und finanziell die günstigste Lösung, aber auch nicht gerade billig.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neugestaltung Parkplatz Haiming Mitte</strong><br /> Seit Jahren gibt es Überlegungen, den Platz zwischen Kellerwirt und Feuerwehrhaus neu und als Parkplatz in der Dorfmitte optimal zu gestalten. Konkret wurden die Planungen im Jahr 2019, als ein Arbeitskreis mit den verschiedensten Nutzern und Interessenten an diesem zentralen Platz ihre Vorstellungen und Wünsche geäußert hatten. Neben der Nutzung als Parkplatz sollte auch die Funktion für Feste und Feiern ermöglicht werden und ein großes Anliegen war auch einen begrünten Bereich zu erhalten. Nach diesen Vorgaben erarbeitete das Planungsbüro Anglhuber einen Entwurf, der allgemein Zustimmung fand und 65 Parkplätze vorsah. Als dann vom Büro HPC der Ausführungsplan erstellt wurde. war zusätzlich die Anforderung der Kellerwirt GbR zu berücksichtigen, dass die Funktion des Parkplatzes nicht beeinträchtigt werden darf, wenn zu einem späteren Zeitpunkt die jetzt einbezogene private Grundstücksfläche nicht mehr zur Verfügung steht. Deswegen erteilte der Gemeinderat den Auftrag zur Umplanung. Bei der weiteren Besprechung dieser modulen Planungskonzeption wurden seitens der Feuerwehrverantwortlichen die Vorschriften benannt, die bei der Planung eines Parkplatzes im Zusammenhang mit einem Feuerwehrhaus zu berücksichtigen sind. Das Planungsbüro HPC erstellte dann einen neuen Planentwurf, bei dem diese Bestimmungen alle verwirklicht sind. Dies führt in der Konsequenz zu zwei voneinander getrennten Flächen mit einer gesonderten Ein- und Ausfahrt zum Feuerwehrhaus und einer Parkplatzzufahrt. Da sicherzustellen ist, dass Parkverkehr nicht den An- und Abfahrtsbereich des Feuerwehrhauses berührt, braucht es zusätzlich eine räumliche Trennung. Damit kann der jetzt offene Platzcharakter nicht aufrechterhalten bleiben. Zudem sind in Nähe des Feuerwehrhauses Parkplätze für Einsatzkräfte fest zu reservieren und freizuhalten – nach den entsprechenden Richtlinien sind das 15 Plätze. Damit reduziert sich der frei zugängliche Parkraum auf rd. 40 Stellplätze. Damit steht letztlich fest, dass bei einem nicht unerheblichen Kostenaufwand die eigentliche Zielsetzung, einen zentralen Dorf- und Feuerplatz mit Parkmöglichkeiten zu gestalten, nicht erreicht werden kann. Der Gemeinderat beschloss deswegen, die Planungen für eine Neugestaltung des Platzes zwischen Kellerwirt und Feuerwehrhaus einzustellen und das Projekt vorerst nicht weiter zu betreiben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neubau einer Zufahrtsstraße zu den Anwesen Au 7 und 9</strong><br /> Die Anwesen Au 7 und Au 9 – Aubinder und Aumax – sind nicht durch öffentliche Straßen, sondern nur durch Privatwege erschlossen. Um für beide Anwesen eine ordentliche Zufahrt dauerhaft zu sichern, will die Gemeinde entlang der Grundstücksgrenze des Flurstücks 77/0 eine neue Straße mit einer Fahrbahnbreite von 3,00 Metern und Banketten von jeweils 0,50 Metern errichten. Den Grund dafür erwirbt die Gemeinde durch Flächentausch mit Philipp von Ow. Der Ausbau der Zufahrtsstraße erfolgt in drei Abschnitten: Der gemeindliche Bauhof übernimmt die Freimachung der Wegefläche, die Anlieger finanzieren den Kiesunterbau und die Gemeinde übernimmt die Kosten für die Asphaltierung. Nach vorläufiger Kostenschätzung betragen die Kosten für die Gemeinde rund 32.000 EUR. Voraussetzung für die Durchführung der Maßnahme ist der Flächentausch und die Finanzier7ungsvereinbarung mit den Anliegern. der Gemeinderat stimmte der Maßnahme zu, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind und übertrug die Ausführung dem KommU.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-187</guid>
						<pubDate>Thu, 27 May 2021 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 27.05.2021</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-27052021/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=88f4a8c0d187e23425b76163c077d63c</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Zu Beginn der Sitzung gratulierte Bürgermeister Wolfgang Beier Gemeinderat Alfred Kagerer zu 25 Jahren Mitgliedschaft im Gemeinderat und überreichte ihn eine von Josef Pittner gestaltete Ehrenurkunde.<br /> Auch dieser Bericht beginnt mit einem kurzen Blick auf die <strong>Auswirkungen der Corona-Pandemie</strong> in der Gemeinde: Glücklicherweise gehen die Fallzahlen auch im Landkreis Altötting deutlich zurück. Deswegen konnten ab 14. Mai wieder alle Klassen der Grundschule den Präsenzunterricht aufnehmen; nach einer Woche begannen dann aber wieder die Pfingstferien. In der Kita gab es eine Teil-Quarantäne für eine Gruppe in der Krippe samt der Betreuerinnen. Ursache war die in einer Familie festgestellte Infektion, von der auch das Krippenkind betroffen war. In der Folge wurde dann für alle Kontaktkinder die Quarantäne angeordnet. Ansonsten läuft der Notbetrieb weiter, der im Hinblick auf durch Home-Office und Homeschooling angespannte familiäre Situationen stärker in Anspruch genommen wird. Seitens Kindergartenleitung und Verwaltung werden die Regeln für den Notbetrieb aber eingehalten: Für jedes Kind, das die Notbetreuung in Anspruch nimmt, meist auch nur einzelne Tage in der Woche, wird eine entsprechende Elternerklärung abgegeben. Mittlerweile gibt es im Kindergarten wieder eingeschränkten Regelbetrieb. Die Corona-Teststation in der Turnhalle, jeweils am Donnerstag von 13.00 – 15.00 Uhr wird gut angenommen. es können jetzt auch mehr Anmeldungen berücksichtigt werden, da das Zeitintervall für den Test verkürzt wurde. Wegen der wesentlich verbesserten Infektionslage hat die Gemeindeverwaltung ab Dienstag, 25.5. 2021 wieder zu den normalen Zeiten geöffnet.<br /> Vom Landratsamt erhielten wir am 11.5.2021 die Mitteilung, dass sich der angekündigte Erlass einer Allgemeinverfügung zum <strong>Bodenmanagement</strong> hinsichtlich der mit PFOA belasteten Böden weiter verzögert. der Grund dafür ist, dass seitens der Regierung von Oberbayern die Prüfung noch nicht abgeschlossen wurde. Das ist bedauerlich, da damit die Handlungsklarheit besonders für die Flächen im Industriegebiet weiter fehlt.<br /> Die <strong>Gartenschule Ackerdemia</strong>, ein Projekt, das über die Ökomodellregion in unserer Gemeinde bekannt wurde, nimmt richtig Fahrt auf. Am Rand der Gottschallerwiese wurde bereits im Herbst eine entsprechende Fläche für den Gemüseanbau vorbereitet, im Frühjahr dann von den Mitarbeitern des Bauhofs hergerichtet und eingezäunt. Die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse sind für Pflege, Anbau und Betreuung bis zum Ernten für den Schanigarten verantwortlich, werden dabei aber von den Lehrkräften und Eltern unterstützt. Von der Ackerdemia, eine gemeinnützige Einrichtung, gibt es genaue Zeit-und Anbaupläne und Vorgaben für die Pflege während des Jahres sowie auch pädagogisches Material zur Erklärung der Hintergründe. Es handelt sich also um ein ganzheitliches Konzept, um Kinder an Gartengestaltung, Gemüseanbau und auch gesunde Ernährung heranzuführen. Bis jetzt wächst alles prächtig und macht den Kindern auch mächtig Spaß. Unmittelbar neben dem Schulgarten wurde ein neues Insektenhotel aufgestellt und Alois Unterhaslberger vom Bauhof hat seine Idee in die Tat umgesetzt, um mit einer Glasscheibe das Bodenleben im benachbarten Humushaufen sichtbar zu machen. Nach dem gleichen Prinzip der Gartenschule gibt es auch die Ackerkita – vielleicht ein Projekt für unsere Natur- und Gartengruppe, die im Herbst startet.<br /> Für die <strong>Digitalisierung der Schule</strong> gibt es vier Förderprogramme: den Digitalpakt (Bund), das Digitalbudget, das Sonderförderprogramm Leihgeräte Schüler und das Sonderförderprogramm Leihgeräte Lehrer. Die Leihgeräte für Schüler und Lehrer sind beschafft. Das Digitalbudget wird durch einen Ladekoffer und Tablets (Teilklassensatz) ausgeschöpft. Im Rahmen des Digitalpaktes wurden Ausschreibungen erstellt für WLAN-Hotspots, NAS-Lösung anstatt Server und eine Firewall. Es folgen Ausschreibungen für weitere Ladekoffer und Tablets (insgesamt 21). Je nachdem, wieviel Mittel dann noch verfügbar sind, werden weitere Klassensätze oder digitale Tafeln usw. beschafft.<br /> Bei der ordentlichen Online-<strong>Mitgliederversammlung der LEADER</strong> AG Traun-Alz-Salzach am 19.5.2021 war die Gemeinde Haiming bereits als Gast vertreten. Vorsitzender Andreas Bratzdrum, Bürgermeister von Tittmoning, gab einen umfassenden Bericht über die bisherigen Aktivitäten und die geplanten Projekte. Schwergewicht wird die Fortschreibung der lokalen Entwicklungsstrategie (LES) sein, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Resilienz, d.h. der Stärkung von Bestandskräften in Zeiten krisenhafter Entwicklungen. Oder vereinfacht gesagt: In den gesellschaftlichen, sozialen und politischen Strukturen vor Ort liegt die Kraft zur Bewältigung großer Zukunftsaufgaben wie z.B. Klimaschutz, Erhalt des sozialen Zusammenhangs und der demokratischen Strukturen. Die LAG Traun-Alz-Salzach hat bisher 90 Mitglieder, davon 15 Gemeinden. Es kommen jetzt weitere 9 Gemeinden hinzu: Burgkirchen, Engelsberg, Haiming, Kastl, Marktl, Mehring, Tacherting, Unterneukirchen und Winhöring. Deren Aufnahme wurde einstimmig beschlossen. Jede Gemeinde entsendet eine Vertretung in den Steuerungskreis, der die maßgebliche Bewertung der eingereichten Förderprojekte vornimmt. Um die satzungsgemäße Besetzung dieses Steuerungskreises zu gewährleisten sind aus den neuen Gemeinden weitere 11 private Mitglieder notwendig. Diese sind von der Gemeinde zu benennen. Deren jährlicher Mitgliederbeitrag beträgt 5,00 EUR, für die Gemeinde Haiming ist der Mitgliedsbeitrag 2.530 EUR, für 2021 wurde er auf 50% festgesetzt.<br /> Bei der <strong>Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes</strong> am 3. Mai 2021 wurde der Haushalt für das Jahr 2021 verabschiedet. Wie bereits 2020 ist auch heuer wieder zur Finasnzierung der notwendigen Investitionen eine Kreditaufnahme von geplant 100.000 EUR notwendig. Denn im Erfolgsplan, das entspricht dem Verwaltungshaushalt, kann kein Überschuss erwirtschaftet werden, da die Einnahmen aus dem Wasserverkauf die laufenden Ausgaben, die notwendigen Reparaturen im Wassernetz und die Abschreibungen nicht decken. Es entsteht vielmehr ein Defizit in Höhe von 122.680 EUR. Deswegen sind die geplanten Investitionen – Leitungserweiterungen und Erschließung von Baugebieten sowie neue Schächte mit 90.000EUR, Anschaffung eines KfZ mit 45.000 EUR und sonstige Investitionen von 15.000 EUR nur durch Kreditaufnahme zu finanzieren. In der Verbandsversammlung wurde deswegen der Vorsitzende beauftragt, zu prüfen, ob die Neukalkulation des Wasserpreises nicht vorgezogen werden kann, um ein weiteres Ansteigen des Defizits zu vermeiden. In seinem Bericht wies Verbandsvorsitzender Alexander Huber darauf hin, dass mit Nachdruck die Untersuchungen für einen neuen Brunnen im Bereich Stammham vorangetrieben werden. Weiter berichtete er, dass zum 1.2.2021 ein weiterer Mitarbeiter im technischen Bereich eingestellt wurde, im Jahr 2020 842 Meter Hauptleitung und 9 Hydranten erneuert wurden und unter Einsatz der eigenen Kräfte die Erschließung des Baugebietes Winklham sehr zügig fertiggestellt werden konnte.<br /> Am 7.Mai hat der Bundestag das <strong>Baulandmobilisierungsgesetz</strong> beschlossen, das eine Reihe von Änderungen des Baugesetzbuches beinhaltet. Aus Haiminger Sicht die wesentlichste Regelung ist die Verlängerung des § 13 b BauGB bis Ende 2022. Damit ist für weitere zwei Jahre die Möglichkeit gegeben, in einem vereinfachten Verfahren ohne Änderung des Flächennutzungsplanes und ohne aufwändige Untersuchungen in begrenztem Umfang im unmittelbaren Anschluss an bestehende Wohnbebauung Bauland für Wohnbaunutzung auszuweisen. Die Anwendbarkeit weiterer planungsrechtlicher Möglichkeiten – Baugebietstyp Dörfliches Wohngebiet, sektoraler Bebauungsplan – ist zu prüfen. Die weiteren Regelungen zur Mobilisierung von bestehendem Bauland, wichtig für eine verstärkte Innenentwicklung, sind für uns kaum anwendbar. Denn die Einführung des neuen Satzungsvorkaufsrechts, die Erleichterung zur Anwendung von Baugeboten und die erweiterten Möglichkeiten zur Befreiung von Festsetzungen in Bebauungsplänen sind davon abhängig, dass der Freistaat Bayern in einer zu erlassenden Rechtsverordnung die Gemeinde Haiming als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt ausweist. Das ist aber kaum zu erwarten. Deswegen geben die neuen Regelungen im BauGB für uns keine zusätzlichen Handlungsmöglichkeiten.<br /> Am 25.5.2021 informierten Herr Stefan Pritscher und weitere Mitarbeiter der Dienststelle Deggendorf der Bundesautobahnen GmbH die Bürgermeister der Anliegergemeinden über den Planungsfortgang für den <strong>Weiterbau der A 94</strong>. Derzeit werden die Planunterlagen für die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens erstellt und im Bereich Marktl – Simbach haben sich im Vergleich zu der in der Gemeinderatssitzung im September vorgestellten Planung im Wesentlichen nur Änderungen im Bereich Lärmschutz ergeben. Diese sind für den Bereich der Gemeinde Haiming erfreulich. Denn auf Grund der Neuberechnung der Lärmauswirkungen auf der Grundlage der zum 31.3.2021 wirksam gewordenen Lärmschutzrichtlinie wird auf der ganzen Strecke zur Reduktion des Verkehrslärms eine zusätzliche dünne Asphaltdeckschicht aufgebracht, die zu einer Lärmreduktion um 2,3 dB führt. Im Bereich Oberloh wird statt des Lärmschutzwalls jetzt eine Lärmschutzwand mit einer Länge von 300 Metern und einer Höhe von 3 Metern angebracht. Damit können dort die Tagesgrenzwerte eingehalten werden, für die Nachtgrenzwerte ist ein sog. Passivlärmschutz erforderlich. Im gesamten weiteren Bereich von Niedergottsau ist lediglich bei einem weiteren Gebäude für die Nachtgrenzwerte ein Passivlärmschutz notwendig; bei allen anderen Gebäuden werden die gesetzlich vorgeschriebenen Tag- und Nachtwerte eingehalten. Dies wird erreicht durch eine Lärmschutzwand mit einer Länge von 860 Metern und einer Höhe von 3 Metern. Hier wird die Forderung der Gemeinde erfüllt: Die Lärmschutzwand beginnt weiter westlich und wird auf ganzer Länge durchgezogen bis zur Brücke. Auf der Brücke schließt sich ein Spritzschutz unmittelbar an der Fahrbahn mit einer Höhe von 1,20 Metern an. Hier wurde die Forderung der Gemeinde, die Lärmschutzwand bis zum östlichen Ende der Brücke zu verlängern, nicht erfüllt – begründet wird dies mit statischen Gründen und weil auch ohne diese Wand in Niedergottsau alle Lärmwerte eingehalten sind. Im Planfeststellungsverfahren können Forderungen der Gemeinde hinsichtlich der Ausführung der Dehnungsfugen beim Brückenbauwerk eingebracht werden, hier ist in der Planung derzeit die Standardausführung vorgesehen. Mit den Verantwortlichen der Dienststelle Deggendorf ist vereinbart, in einer öffentlichen Versammlung über den Planungsstand zu informieren, sobald dies die Corona-Regelungen zulassen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Bauarbeiten zur Erschließung des Baugebietes Winklham gehen planmäßig voran. Am 25.5.2021 wurde die Tragschicht eingebaut. Der Auftragnehmer für die Erschließung von Haid-Ost und Haid-Süd wollte eigentlich mit den Arbeiten bereits am 10. Mai beginnen, konnte aber diesen Plan wegen Lieferschwierigkeiten bei den Kanalanschlussrohren nicht in die Tat umsetzen. Jetzt hat die Baufirma mitgeteilt, dass am 18.5.2021 mit den materialunabhängigen Flächenarbeiten begonnen wurde.<br /> Trotz gewisser Materialengpässe gehen die Bauarbeiten am Gebäude für die Tagespflege planmäßig voran. Zur Dachdämmung musste ein anderes Produkt gewählt werden, was zu einer minimalen Erhöhung der Dachkonstruktion führt; der entstehende Mehrpreis wird durch Einsparungen bei anderen Positionen kompensiert.<br /> Das Gebäude für die Natur- und Gartengruppe zur Erweiterung des Kindergartens Niedergottsau ist bestellt.<br /> Der Stauraumbehälter für den Kanalhauptsammler in Niedergottsau befindet sich noch in der Prüfphase. Es wird eine weitere Alternative mit einem gebrauchten Stahlbehälter untersucht. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Außenbereichssatzung Eisching</strong><br /> Für Eisching gibt es schon viele Jahre eine Außenbereichssatzung. Damit wird ermöglicht, dass auch in kleineren Orten unserer Gemeinde, die eigentlich baurechtlicher Außenbereich sind, eine Wohnbebauung möglich ist. Nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches sind die Grenzen eines solchen Satzungsgebietes eng um die bestehenden Gebäude zu ziehen, um die Bebauung innerhalb der bestehenden Siedlung zuzulassen, aber eine Erweiterung nach außen zu vermeiden. Im konkreten Fall verläuft die bestehende Satzungsgrenze im südwestlichen Bereich von Eisching quer durch ein Grundstück, so dass ein geplantes zweites Wohngebäude auf diesem Grundstück nicht mehr errichtet werden kann. Um aber ein heimatnahes Bauen zu ermöglichen wurde der Antrag gestellt, hier den Umfang der Außenbereichssatzung geringfügig zu erweitern. Dr Gemeinderat steht dem Bauwunsch positiv gegenüber und beschloss deswegen einstimmig, das Verfahren zur Erweiterung der Außenbereichssatzung Eisching einzuleiten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Straßensanierung in Oberdaxenthal</strong><br /> Eine der ältesten Asphaltstraßen in der Gemeinde ist die Straße in Oberdaxenthal, die vom Doriberg kommend Richtung Daxenthal führt. Entsprechend schlecht ist der Zustand und es besteht Sanierungsbedarf. Bis zum neuen Anwesen Thaun ist die Straße im Zuge der Kanalverlegung neu ausgebaut worden, aber das sich anschließende Straßenstück mit einer Länge von rd. 475 Metern bis zum Anwesen Wieslhuber ist in schlechtem Zustand. Die Kostenschätzung für die Sanierung beläuft sich auf netto 74.000 EUR. In gleichem Zustand ist der Abzweiger Richtung Bauhof mit einer Länge von rd. 275 Metern. Hier werden die Kosten der Sanierung auf netto 41.000 EUR geschätzt. Würde zusätzlich die Fortsetzung der Gemeindestraße bis hinunter nach Daxenthal saniert werden, entstünden weitere Kosten von netto 87.000 EUR. Dieses Straßenstück ist rund 400 Meter lang, hier wäre aber mit höheren Kosten für die Straßenentwässerung zu rechnen. Der Gemeinderat beschloss die Sanierung der beiden Straßenabschnitte in Oberdaxenthal mit Kosten von rund 180.000 EUR (einschließlich Mehrwertsteuer, Planungs- und Nebenkosten) und beauftragte das KommU Haiming mit der Durchführung der Maßnahme.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erlass einer Einfriedungssatzung</strong><br /> Der Gemeinderat hatte in der Sitzung vom 22.4.2021 den Entwurf einer Einfriedungssatzung vorberaten und die Verwaltung beauftragt, vorab die Prüfung durch die Rechtsaufsichtsbehörde zu veranlassen. Bislang gibt es gemeindliche Regelungen zu Einfriedungen nur in einzelnen Bebauungsplänen, in allen anderen Fällen gilt die Regelung der Bayer. Bauordnung: Danach sind Einfriedungen bis zu einer Höhe von 2 Metern genehmigungsfrei. Um für den Gemeindebereich eine einheitliche und für alle gleiche Regelung zu erreichen, gibt es die gesetzliche Möglichkeit einer solchen Einfriedungssatzung. In dieser wird – so wie auch in Bebauungsplänen – festgelegt, welche Einfriedungen überhaupt zulässig sind und in welcher Höhe. Kernpunkt der Einfriedungssatzung ist die Bestimmung: „Geschlossene Einfriedungen – also Mauern, Holzwände, Gabionen und Einfriedungen, die mit Matten und Folien bespannt sind – sind nicht zulässig. Weiter wird festgelegt, dass Zäune nicht höher als 1,20 Meter sein dürfen und zwischen Geländeoberfläche und Zaun ein Mindestabstand von 10 cm einzuhalten ist. Zu Maschendrahtzäunen gibt es die Regelung, dass sie straßenseitig nicht erlaubt sind und an anderen Grundstückseiten mit einheimischen Gehölzen zu hinterpflanzen sind. Wenn die Satzung in Kraft tritt, gilt sie ab diesem Zeitpunkt; bestehende Einfriedungen sind von den Regelungen nicht betroffen. Außerdem ist geregelt, dass in begründeten Fällen auch Abweichungen von der Satzung möglich sind. Das Landratsamt teilt mit, dass die Satzung rechtlich korrekt ist; auch durch die entsprechende Fachabteilung wurde die Satzung geprüft und sie wurde auch hinsichtlich der inhaltlichen Regelungen für ordnungsgemäß bewertet. Die Satzung begründet für verfahrensfreie Vorhaben keine neue Genehmigungspflicht; lediglich, wenn bei Errichtung einer Einfriedung davon abgewichen wird, ist eine Antragstellung bei der Gemeinde erforderlich. Verstöße gegen die Satzung werden vom Landratsamt als Untere Bauaufsichtsbehörde geahndet. Nach nochmaliger kurzer Diskussion hat der Gemeinderat die Satzung mit 12:2 Stimmen beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ökomodellregion – Verlängerung der Projektphase</strong><br /> Die Gemeinde Haiming ist von Beginn an Mitglied der staatlich anerkannten Öko-Modellregion Inn-Salzach (ÖMR), war auch bei der Gründung aktiv beteiligt. Der Start der ÖMR erfolgte am 1.9.2019 und die erste Projektphase war auf zwei Jahre begrenzt, läuft also zum 30.8.2021 aus. Der Beitrittsbeschluss der Gemeinde Haiming erfolgte am 20.9.2018. Aufgabe der ÖMR ist es, die Fläche, die ökologisch bewirtschaftet wird auszubauen und den Landwirten, die auf ökologische Bewirtschaftung umstellen wollen, Unterstützung zu geben. Dabei ist vordringlich, Wertschöpfungsketten für regionale Bio-Lebensmittel aufzubauen, Vermarktungsstrukturen zu verbessern und auch die Verbraucher zu informieren und zu motivieren. Schwerpunkt in der bisherigen Arbeit der ÖMR, die natürlich auch durch Corona erheblich eingeschränkt wurde, war der Aufbau kurzer Lieferketten für Getreide und Rindfleisch und die Integration regional erzeugter Lebensmittel in die Gemeinschaftsverpflegung in öffentlichen Einrichtungen und in Betriebskantinen der großen Werke im Chemiedreieck. Messbarer Erfolg der bisherigen Tätigkeit ist eine Ausweitung der ökologisch bewirtschafteten Fläche im Landkreis von 5,9% auf 8%, Zielwert ist 12% bis zum Jahr 2024. Ein weiteres wichtiges Thema ist Grundwasser- und Artenschutz durch eine Bewirtschaftung, die den Humusaufbau auf landwirtschaftlichen Flächen dauerhaft erhöht. Dies ist auch ein ganz wichtiger Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele, da Humus ein wichtiger CO2-Speicher ist. Dieses Thema ist Gegenstand der auch auf Initiative von Haiming gegründeten Humus-AG, an der sich auch konventionell wirtschaftende Landwirte beteiligen. Ein weiteres wichtiges Thema im Rahmen der ÖMR, das wir im Haiminger Gesprächskreis verfolgen, ist die Information der Verbraucher über die Wirtschaftsweise der Landwirte und damit ein besseres gegenseitiges Verständnis. Mehrere Veranstaltungen wären dazu geplant gewesen, leider mussten sie wegen Corona ausfallen. Auch der Schulgarten im Rahmen des Projekts Ackerdemie ist so ein wichtiger Beitrag der Wissensvermittlung ökologischer Zusammenhänge. Nicht alle Projekte sind ein Kernthema der ÖMR, sie gehören aber alle in die Grundzielsetzung eines Verhaltens, das dem Artenschutz und der Erreichung der Klimaziele dient. Deswegen wird die Gemeinde Haiming auch weiterhin Mitglied der ÖMR bleiben und deren Zielsetzung aktiv mittragen. Seitens des Ministeriums wurde mittlerweile die Projektphase um drei weitere Jahre verlängert, so dass die staatlichen Fördermittel für die Personalkosten der ÖMR bis 2024 zur Verfügung stehen. der Kostenbeitrag für die Gemeinde Haiming liegt wiederum – wenn alle bisher beteiligten 23 Gemeinden mit im Boot bleiben – bei 0,23 EUR pro Einwohner jährlich. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die weitere Beteiligung an der ÖMR und die anteilmäßige Übernahme der Projektkosten für weitere drei Jahre.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beitritt zu LEADER Traun-Alz-Salzach eV</strong><br /> LEADER ist ein Förderprogramm der EU, das es schon viele Jahre gibt und von vielen Gemeinden genutzt wird, lediglich im Landkreis Altötting ist die Beteiligung sehr gering. Das wird sich ändern, denn insgesamt sieben Gemeinden (Burgkirchen, Haiming, Marktl, Mehring, Kastl, Unterneukirchen, Winhöring) nutzen die Möglichkeit, in der verlängerten Förderperiode bis Ende 2022 der bestehenden LEADER AG Traun-Alz-Salzach beizutreten. Mit dem LEADER-Programm werden die ländlichen Regionen auf dem Weg einer selbstbestimmten und eigenständigen Entwicklung unterstützt. Innerhalb der drei festgelegten Entwicklungsziele „Förderung und Vernetzung von Kultur, Tourismus und Freizeit“, „Demographischer Wandel und Daseinsvorsorge“ und „Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft“ werden innovative Ideen und Projekte unterstützt, die zur Entwicklung und Stärkung des ländlichen Raumes beitragen. Wesentliche Kriterien sind Nachhaltigkeit, Wertschöpfung, Vernetzung und Bürgerbeteiligung. Deswegen ist es wichtig, dass Projekte so gestaltet sind, dass neben der Kommune auch bürgerschaftliches Engagement mit eingebunden wird. Bei der fördertechnischen Abwicklung von Projekten ist die LEADER-Geschäftsstelle in Tittmoning behilflich; über die Förderfähigkeit eines Projektes entscheidet ein Steuerkreis, in dem die Mitgliedsgemeinden vertreten sind. Wird bei der Bewertung eine Mindestpunktzahl erreicht, ist das Projekt förderfähig. Die Förderhöhe beträgt 50% der Projektkosten, max. aber 200.000 EUR. Mit dem im Herbst gegründeten Arbeitskreis OLGA haben wir in der Gemeinde bereits eine ideale Vernetzungsstruktur, um geeignete Projekte zu entwickeln. Konkret ins Auge gefasst sind ein Mehrgenerationenplatz zwischen Seniorenhaus und Tagespflege und die Aufwertung des Eichenweges am Mühlbach zu einem kleinen Baumlehrpfad. Der Jahresbeitrag für die Gemeinde beträgt 2.350 EUR, für das Jahr 2021 lediglich die Hälfte. Bei der Mitgliederversammlung der LEADER AG am 19.5.2021 wurde die Aufnahme der Gemeinde Haiming bereits beschlossen; zur Wirksamkeit ist noch der Beschluss des Gemeinderates erforderlich. Diesen Beitrittsbeschluss fasste der Gemeinderat einstimmig und bestimmte zugleich, dass Christoph Pittner als Sprecher des Arbeitskreises OLGA als weiteres nichtöffentliches Mitglied benannt wird. Sein Vertreter ist Uwe Nagel.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neue Grundwassermessstelle in Daxenthal</strong><br /> Mit der Stilllegung der Baustoffdeponie in Daxenthal wurde zugleich eine regelmäßige Überwachung der Grundwasserqualität angeordnet, um mögliche Eintragungen ins Grundwasser feststellen zu können. Diese sog. Nachsorge verlangt eine jährliche Volluntersuchung der Grundwasserqualität an den drei Grundwassermessstellen im Zu- und Abstrombereich. Diese Messstellen wurden 2004 errichtet, die Stilllegung der Deponie erfolgte 2010. Die Messstelle für den Zustrom liegt aber im Verfüllungsbereich und ist deswegen für den notwendigen Vergleich der Grundwasserwerte nicht gut geeignet, da hier bereits Einflüsse durch die Verfüllung vorliegen können. Deswegen gibt es vom Wasserwirtschaftsamt die Empfehlung, für die Überwachung des Zustroms eine neue Messstelle außerhalb des Verfüllungsbereiches anzulegen. Es wurde deswegen nach einem geeigneten Standort gesucht; dieser liegt nach Empfehlung des Fachlabors oberhalb der Hangkante der ursprünglichen Kiesgrube, noch auf Gemeindegrund. Es wird von einer Bohrtiefe von 27 Metern ausgegangen. Für die Errichtung dieser neuen Messstelle liegen drei Kostenangebote vor; das günstigste Angebot liegt bei 8.600 EUR netto. Der Gemeinderat beschloss die Errichtung der Messstelle und Vergabe des Auftrages an den günstigsten Anbieter.</p>
<p class="bodytext"><strong>LED-Vorwarneinrichtung für Feuerwehr Niedergottsau</strong><br /> Die Feuerwehr Niedergottsau ist immer wieder im Einsatz bei Verkehrsunfällen auf der A 94 und dabei auch mit schwierigen Unfallsituationen konfrontiert. Das neue Einsatzfahrzeug ist darauf abgestimmt und bewährt sich sehr gut. Für die Verkehrslenkung und zur Absicherung der Unfallstellen wird für das Mehrzweckfahrzeug eine LED-Vorwarneinrichtung als notwendige Ergänzung empfohlen. Diese Vorwarneinrichtung, die auf dem Dach montiert wird und im Bedarfsfall aufgeklappt wird, ermöglicht eine schnelle und besonders auffällige Warnung der Verkehrsteilnehmer und beinhaltet auch eine variable Text-Information. Die Kosten betragen ca. 13.000 EUR und der Freistaat Bayern fördert die Anschaffung mit 5.000 EUR. Der Gemeinderat hat dieser Beschaffung zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>BRK-Zuschussantrag Seniorenhaus Haiming</strong><br /> Zum dritten Mal befasste sich der Gemeinderat mit dem Zuschussantrag es BRK für die geplanten umfassenden Investitionen im Seniorenhaus Haiming. Im März hatte Kreisgeschäftsführer Josef Jung die Maßnahmen mit einem Kostenumfang von insgesamt 680.000 EUR vorgestellt. In der Aprilsitzung hatte der Gemeinderat einen Zuschuss von 60.000 EUR für die Neugestaltung der Außenanlagen im östlichen Teil des Seniorenhauses – die Verbindung zum neuen Gebäude für die Tagespflege – bewilligt. Grundsätzlich wurde dabei auch zum Ausdruck gebracht, dass die Gemeine Haiming auch die Einrichtung der neuen beschützenden Abteilung im Seniorenhaus finanziell unterstützen will. Die Kosten dafür sind mit rd. 180.000 EUR geschätzt und diese neue Einrichtung für Menschen mit demenzieller Beeinträchtigung ist eine wichtige Ergänzung im Angebot des Seniorenhauses. Zur Höhe des Zuschusses gab es im Gemeinderat noch offene Fragen, die mittlerweile Kreisgeschäftsführer Jung bei einem informellen Treffen umfassend beantwortet hat. So ist klar, dass ein Zuschuss der Gemeinde auf die Höhe des Tagessatzes, in dem auch Kosten für das Gebäude eingerechnet sind, keinen Einfluss hat. Den dieser investive Kostenanteil kann erst dann verändert werden, wenn die Investitionskosten eine Veränderung um mehr als 5% ausmachen. Dies wird aber nicht der Fall sein, denn der Hauptanteil des Tagessatzes – 73% - sind die Personalkosten. Aus den Informationen durch Herrn Jung ergibt sich auch, dass ein gemeindlicher Zuschuss ausschließlich dem Seniorenhaus Haiming zugutekommt, da das Haus eine eigene Bilanzrechnung hat und damit finanztechnisch vom BRK-Kreisverband unabhängig ist. Ein Zuschuss der Gemeinde stärkt als die wirtschaftliche Basis des Seniorenhauses. Vor diesem Hintergrund hat der Gemeinderat für die neue beschützende Einrichtung einen Zuschuss in Höhe von 99.000 EUR mit 12:2 bewilligt. Der weitergehende Zuschussvorschlag 120.000 EUR hatte vorausgehend mit 7:7 Stimmen keine Mehrheit gefunden. Der Zuschuss ist verbunden mit einer vertraglichen Abrede, dass er lediglich für diese Investition verwendet werden kann und eine Zweckbindungsfrist von 20 Jahren vereinbart wird. Wird die beschützende Einrichtung vorzeitig aufgelöst, ist der Zuschuss anteilig zurückzubezahlen. Weiter verbindet die Gemeinde Haiming den Zuschuss mit der Erwartung, dass Belegungswünsche im Seniorenhaus durch Haiminger Bürgerinnen und Bürger soweit möglich vorrangig berücksichtigt werden. Über den Zuschuss ist nach Abschluss der Maßnahme gegenüber der Gemeinde auch Rechnung zu legen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<guid isPermaLink="false">news-186</guid>
						<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 22.04.2021</title>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Die sog. 3.Welle der <strong>Corona-Pandemie</strong> hat auch spürbare Auswirkungen in unserer Gemeinde: Mit den stark ansteigenden Inzidenzzahlen im Landkreis ab 9.4. gab es auch in Haiming wieder Infektionen. Nach mehreren Wochen ohne Erkrankung betrug der Stand am 16.4.2021 insgesamt 7 infizierte Personen. In der Grundschule konnten nach den Osterferien nur die Schülerinnen und Schüler der 4.Klasse in den Präsenzunterricht zurückkommen. Dabei wird dann auch jetzt zweimal wöchentlich ein Selbsttest durchgeführt. Aus einem Gespräch mit Schulleiterin und der Klassenlehrerin ist zu entnehmen, dass dieses Testen problemlos läuft. Die Gemeindeverwaltung ist weiterhin geschlossen, die Bürgerinnen und Bürger nehmen aber von der Möglichkeit der Terminvereinbarung regen Gebrauch. Im gewerblichen und geschäftlichen Bereich gibt es die Einschränkungen vor allem bei den Gastwirten und inzidenzabhängig beim Schuhgeschäft; bei den Geschäften des täglichen Bedarfs und bei den Handwerksbetrieben gibt es keine Einschränkungen. Individualsport ist jetzt wieder möglich, deswegen sind jetzt dann die Tennisplätze wieder geöffnet; der andere Sportbetrieb ruht.<br /> Die Gemeinde bietet jetzt in Zusammenarbeit mit der Marienapotheke Marktl auch eine <strong>Corona-Teststation </strong>an: Ab 15.4. ist jeweils am Donnerstag von 13.00 – 15.00 Uhr in der Turnhalle ein kostenloser Schnelltest für die Haiminger Bürgerinnen und Bürger möglich. Beim ersten Termin, zu dem eine telefonische Anmeldung erforderlich ist, wurden 17 Personen getestet.<br /> Jetzt gibt es auch in Niedergottsau einen öffentlich zugänglichen <strong>Defibrillator</strong>. Am 14.4.2021 wurde vom Bauhof an der Garage zwischen Alter Schule und Kindergarten das Gerät installiert, das von außen gut erkennbar und auch erreichbar ist.<br /> Am 15.4.2021 war die Abnahme der <strong>Brandschutzertüchtigung in der Grundschule</strong> durch das Landratsamt. Die Hoffnung des Bürgermeisters, dass dann diese jetzt schon längere Zeit andauernde Maßnahme abgeschlossen ist, hat sich nicht erfüllt. Neben kleinen notwendigen Ergänzungen, z.B. ein zusätzliches Hinweisschild auf den Fluchtweg oder die Entfernung eines Spielgerätes aus einem Flur im 1.Stock, gibt es im Bereich 2.Stock bei den beiden Türen Nachrüstungsbedarf: Die Tür zum Musikraum braucht einen Schließautomatik, die Tür rechts in den Bereich der früheren Hausmeisterwohnung hat keine T 30 RS Zertifizierung. Diese ist aber notwendig, da der durch diese Tür erreichbare Bereich von seiner Größe her eine sichere Abschottung zum Treppenhaus hin benötigt. Eine Abweichung dahingehend, dass die jetzt vorhandene rauchdichte Tür ausreicht, wird vom Landratsamt nicht genehmigt. Es wird aber möglicherweise nicht ausreichen, lediglich das Türblatt auszuwechseln, dann wäre auch der Einbau einer entsprechend zertifizierten Türzarge notwendig. Damit fallen nicht nur weitere Materialkosten an, sondern sind auch bauliche Maßnahmen erforderlich. Die Kosten schätzt Architekt Fuchshuber auf rund 2.500 EUR. Der Umfang der Maßnahme wird aber noch geprüft. Erforderlich ist weiter eine umfassende A-B-C-Dokumentation zum Verhalten im Brandfall als Grundlage für regelmäßige Einweisungen der im Schulgebäude tätigen Personen. Schließlich sind als letzter Baustein der Abnahme dem Landratsamt sachkundige Prüfungen der Brandmeldeanlage, der Rauchabzugsanlage und des Blitzschutzes vorzulegen. Wenn alles das erfüllt ist, kann dem Gemeinderat in einer der nächsten Sitzungen eine Gesamtkostenabrechnung vorgelegt werden.<br /> Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben auch die öffentlichen Aktivitäten der <strong>Ökomodellregion Inn-Salzach</strong> erheblich beeinträchtigt. Denn zahlreiche geplante Veranstaltungen und Gesprächsrunden, auch bei uns in der Gemeinde, konnten nicht stattfinden. So sollte zum Start der Humus-AG, die auch von unserer Seite aus angestoßen wurde, bereits im November eine Info-Veranstaltung in Hohenwart stattfinden. Diese wurde jetzt als Online-Videokonferenz am 16.4.2021. Über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestätigen die Bedeutung dieses Themas und das Interesse daran. Dies ist auch ein Projekt, das gleichermaßen für den konventionellen und ökologischen Landbau von großer Wichtigkeit ist. Denn durch die Art der Bodenbearbeitung und durch Düngung kann der Humusanteil im Boden erhöht und nachhaltig stabilisiert werden. Dies erhöht die Speicherkapazität für Nährstoffe und fördert die bodenbiologische Aktivität. Das bedeutet mehr Bodengesundheit. Zugleich verbessert sich dadurch das gesamte Bodengefüge und damit die Funktion des Bodens als Wasserspeicher. Für die Veränderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel eine Verbesserung von geradezu existentieller Bedeutung für die Landwirtschaft. Ein weiteres wichtiges Faktum für das Klima ist die Fähigkeit des Bodens, CO<sub>2</sub> zu speichern. Mehr Humusanteil im Boden heißt: mehr Speicherung von CO<sub>2</sub>. Umgekehrt wird bei Humusabbau im Boden mehr CO<sub>2</sub> in die Atmosphäre freigegeben. Die Kapazität von CO<sub>2</sub> –Speicherung im Boden durch Humusaufbau ist so groß, dass Landwirte, die sich in einem Netzwerk zusammenschließen, das erreichte Maß der Speicherung dokumentieren und in Form von handelbaren CO<sub>2</sub> – Zertifikaten vermarkten können. Humusaufbau hat also erhebliche ökologische und auch wirtschaftliche Vorteile. In seinem Referat legte Prof. Huelsbergen von der TU München dies sehr anschaulich dar und hat, so ist zu hoffen, den Kreis der interessierten Landwirte zu einer entsprechenden Wirtschaftsweise motiviert. In unserer Gemeinde gibt es für diese Bodenbearbeitung praktische Beispiele – sobald wieder größere Treffen von Menschen erlaubt sind, werden wir im Rahmen der Ökomodellregion dazu eine Info-Veranstaltung durchführen. Denn das Prinzip des Humusaufbaus lässt sich auch im eigenen Garten umsetzen. In der Mai-Sitzung werden wir eine Zwischenbilanz zur Ökomodellregion vorlegen und darüber beschließen, seitens der Gemeinde Haiming für weitere drei Jahre dieses Projekt mitzutragen.<br /> Am 7.4.2021 hat das Wasserwirtschaftsamt Traunstein der Gemeinde eine Karte über die sog. <strong>Gewässerrandstreifenkulisse</strong> übermittelt, am 19.4.2021 wurde dazu online eine Info-Veranstaltung abgehalten. Die Karten sind seit 12.4.2021 auf der Homepage des WWA Traunstein veröffentlicht (www.wwa-ts.bayern.de). Im Landkreis Altötting wurden bei Ortsbegehungen rund 580 Kilometer Gewässer III: Ordnung auf die gesetzlich bestehende Gewässerrandstreifenpflicht überprüft. Davon sind 77% gewässerrandstreifenpflichtig. Nach dem Naturschutzgesetz sind in einem Streifen von 5 Metern ackerbauliche oder gartenbauliche Nutzung nicht mehr erlaubt. Unberührt bleiben private Gartennutzung oder Grünlandnutzung. Bezugspunkt für den 5-Meter-Abstand ist die Böschungsoberkante des jeweiligen Gewässers. Vom WWA wird lediglich festgelegt, an welchen Gewässern diese Gewässerrandstreifenpflicht besteht, wo und wie weit der Randstreifen dann tatsächlich einzuhalten ist, hat der jeweilige Nutzungsanlieger festzulegen. Die Grundregel ist: Bei allen natürlichen Gewässern besteht die Pflicht zur Einhaltung eines Gewässerrandstreifens. Bei unklaren Verhältnissen ist maßgeblich die offizielle Hinweiskarte, die zum 1. Juli im Umweltatlas veröffentlicht wird. Bis 24. Mai können Hinweise oder Anregungen an das WWA Traunstein gerichtet werden. Diese werden dann in die Hinweiskarten eingearbeitet. Für Einschränkungen in der Bewirtschaftung gibt es für die Landwirte Ausgleichszahlungen, die im Mehrfachantrag beantragt werden können. Im Vertragsnaturschutz können diese Flächen aber nicht mehr berücksichtigt werden.<br /> Am 19.4.2021 gab es per Onlinekonferenz eine Information zum <strong>Förderprogramm LEADER</strong>.&nbsp; Bisher sind in der LEDAER-LAG Traun-Alz-Salzach lediglich 5 Gemeinden aus dem Landkreis Altötting vertreten, obwohl im Zusammenwirken mit weiteren örtlichen Wirtschafts- und Sozialpartnern ein buntes Spektrum von Projekten mit europäischen Mitteln gefördert werden können. Bei der fördertechnischen Abwicklung des Projektes ist die LEADER-Geschäftsstelle behilflich. In einem Steuerkreis wird das Projekt begutachtet und mit Punkten bewertet; wird eine Punktemindestzahl erreicht, kann das Projekt gefördert werden. insgesamt stehen 1,5 Mio EUR zur Verfügung. Der Fördersatz für Gemeinden beträgt 50% der Nettosumme; bei Bürgerprojekten gibt es eine Förderung bis 2.500 EUR und als Eigenanteil wäre nur die jeweilige MWSt. zu tragen.<br /> Mitgliedsbeitrag der Gemeinde: jährlich 2.530 EUR.<br /> Erster Schritt ist die Entwicklung einer lokalen Entwicklungsstrategie, wobei vor allem das <strong>Entwicklungsziel 1 in Frage kommt: Förderung und Vernetzung von Kultur, Tourismus und Freizeit.</strong> Hier könnte z.B. ein Wanderwegenetz mit verschiedenen Stationen eingebracht werden. Gefördert wurde im Rahmen dieses Entwicklungszieles z.B. eine Kneipanlage in Kirchweidach. Wesentlich ist die Erarbeitung von verschiedenen Handlungszielen, die dann in konkreten Projekten umgesetzt werden. Eigentlich sind hier vielfältigen Ideen und Vorhaben Tür und Tor geöffnet.<br /> <strong>Weiteres Entwicklungsziel ist Demographischer Wandel und Daseinsvorsorge.</strong> Hier fallen ganzheitliche Bildung, Sicherung der Nahversorgung, Mobilität für alle oder Strategien für künftige Treffpunkte im Dorf oder auch Siedlungsentwicklung darunter. Aktuell gibt es hier ein Förderprojekt Mehrgenerationenplatz; im Bürgersaal Tyrlaching wurde die Inneneinrichtung gefördert.<br /> Das <strong>Entwicklungsziel 3 ist Natur. und Kulturlandschaft</strong> erhalten. Hier wurde z.B. ein Schaubienenhaus gefördert oder eine Vortragsreihe über Wald, Waldboden und Blühwiese. In diesem Bereich gibt es auch eine enge Zusammenarbeit mit der Ökomodellregion.<br /> Bei der Förderung ist auch eine Kombination mit anderen Förderrichtlinien möglich, wobei aber eine klare Abgrenzung einzelner Projektteile notwendig ist. Die Höchstförderung bei LEADER ist 200.000 EUR.<br /> Die Förderperiode, die eigentlich 2020 abgeschlossen worden wäre, wird um zwei weitere Jahre verlängert; es stehen für diesen Zeitraum weiter ausreichend Fördermittel zur Verfügung.<br /> Für eine Mitgliedschaft ist ein Antrag der Gemeinde an die LAG zu stellen und die Mitgliederversammlung am 19.5.2021 beschließt über den Beitritt. Ein notwendiger Gemeinderatsbeschluss kann nachgereicht werden. Für die neue Förderperiode muss dann bis 21.5.2021 eine Interessensbekundung beim Ministerium eigereicht werden.<br /> Im Hinblick auf denkbare Projekte aus dem Aufgabenfeld des Arbeitskreises OLGA begrüßt Christoph Pittner als Leiter des AK einen Beitritt der Gemeinde zur LAG Trau-Alz-Salzach, da damit auch die Förderung von kleineren Projekten des bürgerschaftlichen Engagements möglich ist.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Der Bau der Tagespflege schreitet zügig voran, im Moment liegen die Arbeiten ca. 2 Wochen vor dem Bauzeitenplan. In der kommenden Woche wird der Dachstuhl aufgestellt werden. Ebenso zügig voran gehen die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Winklham. Für die Erschließung der beiden Baugebiete in Haid sind die Ausschreibungsunterlagen versandt worden; Angebotseröffnung ist am 27.4.2021. Für die Breitbandversorgung werden in den Baugebieten die Leerrohre mitverlegt. Die Telekom bläst später die Glasfaser ein. Leider konnte der Bauabschnitt vom Wertstoffhof bis Haid für die Breitbandversorgung auf Glasfaserbasis nicht mit eingebunden werden. Hier hätte das KommU die Tiefbauarbeiten gegen Kostenerstattung durch die Telekom mit ausgeschrieben und durchgeführt. Der Telekom waren die Preise aber dann zu hoch, denn sie hat bei ihren Rahmenverträgen deutlich günstigere Einheitspreise.</p>
<p class="bodytext"><strong>Jahresrechnung 2020 – Ergebnis der örtlichen Rechnungsprüfung</strong><br /> Wie jedes Jahr wird in der Aprilsitzung die Jahresrechnung für das abgeschlossene Haushaltsjahr vorgelegt. Das Jahr 2020 endete mit einem Sollüberschuss von 9.054.363 EUR; dieser Betrag wird der allgemeinen Rücklage zugeführt und steht damit der Finanzierung weiterer Haushaltsjahre zur Verfügung.<br /> Diese Jahresrechnung und damit der Vollzug des Haushaltsplanes durch die Verwaltung wird vom Rechnungsprüfungsausschuss geprüft; die Prüfung fand am 31.3.2021 statt. Gemeinderat Hans Lautenschlager gab als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses darüber einen Bericht. Darin schildert er Dauer und Umfang der Prüfung und einzelne Prüfungsschwerpunkte, so z.B. die Abrechnung der Erschließungsstraßen Am Mitterfeld und Erlenstraße. In der Zusammenfassung des Prüfungsergebnisses stellte er fest, dass es keine Prüfungsbeanstandungen gibt und auch keine unerledigten Prüfungserinnerungen aus dem Vorjahr. Als Empfehlung des Rechnungsprüfungsausschusses schlug Hans Lautenschlager vor, bei größeren Projekten von Anfang an ein Monitoring der Projektkosten einzuführen, da damit eine bessere Kontrolle und auch Nachprüfbarkeit gewährleistet ist.<br /> Insgesamt empfahl Gemeinderat Hans Lautenschlager die Feststellung der Jahresrechnung und die Entlastung von 1.Bürgermeister Wolfgang Beier und der Verwaltung. Der Gemeinderat stimmte dem jeweils einstimmig zu. Auch einzelne Haushaltsüberschreitungen wurden vom Gemeinderat gebilligt. Dies betrifft unabwendbare Ausgaben wie z.B. die Erneuerung von Löschwasserhydranten oder nicht erwartete Steuereinnahmen wie die Corona-Ausgleichszahlung bei der Gewerbesteuer. Insgesamt konnte festgestellt werden, dass das Haushaltsjahr 2020 sehr positiv abgeschlossen hat.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschuss für das BRK Seniorenhaus</strong><br /> In der März-Sitzung des Gemeinderates hatte BRK-Kreisgeschäftsführer die geplanten Investitionsmaßnahmen am Seniorenhaus in Haiming vorgestellt. Für die neue Gestaltung der Außenanlagen zwischen Seniorenhaus und Tagespflege sind 60.000 EUR eingeplant, die notwendige Sanierung des Flachdaches wird 100.000 EUR kosten und 290.000 EUR sind für eine neue Brandmeldeanlage, Einbau einer Rauchüberwachung in den Zimmern und Ausstattung des Gebäudes mit WLAN-Technik vorgesehen. Für allgemeine Erhaltungsinvestitionen im Gebäude sind weitere 60.000 EUR veranschlagt. Wesentliche Finanzmittel sind für eine neue Einrichtung im Erdgeschoss des Westflügels vorgesehen: Hier wird eine beschützende Einrichtung für alte Menschen für Demenzerkrankung eingerichtet. Das verlangt besondere bauliche Gestaltung und zusätzliche gemeinsame Räume, um diese Menschen in ihrer besonderen Lebenssituation angemessen zu versorgen und zu betreuen. Josef Jung bezeichnete dies als eine Abrundung und Komplettierung des Angebots des BRK am Standort Haiming und als Herzstück der Investitionen. Dafür sind 170.000 EUR vorgesehen. Da das BRK diese erheblichen Investitionen nicht aus eigenen Mitteln finanzieren kann, wurde an die Gemeinde ein Zuschussantrag gestellt. Der Bürgermeister betonte die auf einer langen geschichtlichen Entwicklung beruhende gute Zusammenarbeit mit dem BRK und der großen Bedeutung des umfassenden Angebots der stationären, teilstationären und ambulanten Altenpflege für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Auch der Gemeinderat bewertete Angebot und Arbeit von BRK als positiv und zeigte sich aufgeschlossen für den Zuschussantrag. Entsprechend der Empfehlung des Bürgermeisters wird der Zuschuss für konkrete Projekte und nicht pauschal für die Gesamtinvestition gewährt. So fördert gemäß des Beschlusses des Gemeinderates die Gemeinde Haiming die Neugestaltung der Außenanlagen mit 60.000 EUR. Der Zuschuss kann nach Beginn der Baumaßnahme abgerufen werden und nach Abschluss der Maßnahme ist gegenüber der Gemeinde Rechnung zu legen um zu vermeiden, dass der Zuschuss eventuell die Gesamtkosten übersteigt. Eine längere Diskussiion gab es hinsichtlich des Projekts der Neueinrichtung eines beschützenden Bereiches für Demenzerkrankte. Grundsätzlich sieht der Gemeinderat auch diese Maßnahme als förderwürdig an. Der vorgeschlagene Zuschuss von 120.000 EUR bei geschätzten Gesamtkosten von 170.000 EUR fand keine ungeteilte Zustimmung. Hier hatte der Gemeinderat einige offene Fragen, z.B. ob und in welcher Höhe hier der Investkostenanteil im Pflegesatz zur Finanzierung herangezogen werden kann, ob duch den Zuschuss Zusatzmaßnahmen möglich sind oder diese Mittel über eine Herabsetzung des Pflegesatzes unmittelbar den Heimbewohner zu Gute kommen. Bei der Höhe des Zuschusses war dem Gemeinderat auch wichtig, dass eine genauere Kostenkalkulation vorgelegt wird. Um in einem Gespräch mit dem BRK diese offenen Fragen zu klären, wurde die Entscheidung über den Zuschussantrag für dieses Projekt zurückgestellt. Grundsätzlich werden die Zuschüsse aus den bereits 2019 für die Errichtung der Tagespflege bereit gestellten Mitteln finanziert; diese sind wegen einer leichten Kostenunterschreitung nach Vorliegen der Angebote noch nicht ausgeschöpft.</p>
<p class="bodytext"><strong>Kindergarten Niedergottsau: Erweiterung um eine vierte Gruppe</strong><br /> In der Märzsitzung hatte der Gemeinderat mit Blick auf die aktuelle Entwicklung bei den Geburtenzahlen in der Gemeinde und die Anmeldungen für den Kindergarten die Bedarfsanerkennung für 105 Plätze im Kindergarten und 18 Plätze in der Kinderkrippe ausgesprochen. Jetzt war zu entscheiden, wie der Raumbedarf für eine künftige vierte Gruppe im Kindergarten sichergestellt werden kann. Von Anfang an war von der Gemeinde in Abstimmung mit der Kindergartenleitung und dem Elternbeirat mit der räumlichen Erweiterung auch eine pädagogische Ausweitung des Angebots im Kindergarten angedacht worden. Da das Konzept eines Waldkindergartens nicht auf Gegenliebe gestoßen war, konnte man sich auf eine Natur- und Gartengruppe einigen. Monika Gassner und Susanne Briendl stellten dem Gemeinderat dieses Konzept vor. Die Bildungsziele sind identisch mit denen der bisherigen Kindergartengruppen, wesentlich ist aber, dass die Kinder sich hauptsächlich im Freien aufhalten und die Natur, der Garten und alles was in diesem Umfeld dazugehört der Spiel-, Erlebens- und Erfahrungsbereich für die Kinder sind. Diesem Konzept entsprechend braucht es einen vergrößerten Gartenbereich mit viel natürlichen Elementen und für das Zusammensein im Raum eine entsprechende Unterkunft. Deswegen war von Anfang an nicht an eine bauliche Erweiterung des bestehenden Kindergartengebäudes gedacht, sondern an ein Holzgartenhaus in räumlicher Nähe. Ein solches Fertiggebäude aus Holz kann in kurzer Zeit im Zusammenwirken mit der Firma Kunstholzbau Schmid erstellt werden, sodass bereits im September die Natur- und Gartengruppe starten kann. Ideal wäre als Standort das unmittelbar anschließende Grundstück, dieses steht aber derzeit noch nicht zur Verfügung, da die Grundstücksverhandlungen noch nicht abgeschlossen werden konnten. Es gibt aber für eine Übergangszeit eine Grundstücksalternative: In Sichtweite des Kindergartens, rund 50 Meter entfernt, steht eine Fläche von 900 m² zur Verfügung, auf der das Gartenhaus errichtet und die weitere Fläche als Spielgarten genutzt werden kann. Das Holzgebäude hat einen Gruppenraum mit 75m², einen sich anschließenden Intensivraum mit 25m², sanitäre Räume für die Kinder und die Mitarbeiterinnen, einen Eingangsbereich mit Garderobe und einen teilüberdachten Terrassenbereich. Das aus Systemfertigteilen errichtete Holzgebäude kann auch jederzeit an einen anderen Standort versetzt werden. In seiner natürlichen Bauart entspricht es einer Natur- und Gartengruppe; in Ausführung, Ausstattung und Raumkonzept erfüllt es aber auch die Anforderungen an eine sog. normale Kindergartengruppe. Im Hinblick auf die notwendige Betriebserlaubnis wurde das Konzept auch bereits mit der zuständigen Sachbearbeiterin des Landratsamtes abgestimmt. Optimal wäre die Konzeptlösung für die Erweiterung des Kindergartens, wenn sie auf dem unmittelbar angrenzenden Grundstück verwirklicht werden könnte; mit der jetzigen Zwischenlösung kann aber sichergestellt werden, dass der notwendige Gruppen- und Gartenraum im September zur Verfügung steht. Nach einem vorläufigen Angebot liegt der Kostenaufwand für die Gemeinde bezüglich des Gebäudes bei rund 220.000 EUR; hinzukommen die Kosten für die Erstellung der Strom, Wasser- und Kanalanschlüsse und die Gestaltung des Gartens einschließlich Zaun. Erforderlich ist auch die Erstausstattung für den vierten Gruppenraum. Hier liegt eine Aufstellung der Kindergartenleiterin vor für Möbel, Ausstattung und Spielmaterial. Hier liegen die Kosten bei rund 20.000 EUR.<br /> Der Gemeinderat stimmte dem vorgestellten Konzept zur Erweiterung des Kindergartens Niedergottsau zu und befürwortete ausdrücklich die Einrichtung einer Natur- und Gartengruppe. Dieses pädagogische Angebot für die Jüngsten ist eine konkrete und praktische Antwort auf die drängenden Herausforderungen dieser Zeit. Weiter beschloss der Gemeinderat zur baulichen Erweiterung die den Ankauf eines Gebäudes in Holzausführung gem. Angebot der Fa. Kunstholzbau Schmid. Und er beauftragte den Bürgermeister, entsprechend der Trägervereinbarung mit der Kirchenstiftung Niedergottsau die Erstausstattung für die vierte Kindergartengruppe zu beschaffen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erlass einer Einfriedungssatzung</strong><br /> Bei der Gestaltung von Einfriedungen – Zäune, Mauern, Hecken – kommt es immer wieder zu Diskussionen: Entweder in der Bevölkerung, wenn man sich über Mauern an Grundstücksgrenzen oder blickdichte Doppelstabmattenzäune seine Gedanken macht oder im Gemeinderat, wenn über Abweichungen oder Befreiungen von Regelungen im Bebauungsplan zu entscheiden ist. Bislang gibt es gemeindliche Regelungen zu Einfriedungen nur in einzelnen Bebauungsplänen, in allen anderen Fällen gilt die Regelung der Bayer. Bauordnung: Danach sind Einfriedungen bis zu einer Höhe von 2 Metern genehmigungsfrei. Um für den Gemeindebereich eine einheitliche und für alle gleiche Regelung zu erreichen, gibt es die gesetzliche Möglichkeit einer Einfriedungssatzung. In dieser wird – so wie auch in Bebauungsplänen – festgelegt, welche Einfriedungen überhaupt zulässig sind und in welcher Höhe. Der Entwurf einer solchen Satzung, die bereits im Bauausschuss vorberaten wurde, lag jetzt dem Gemeinderat vor. Kernpunkt ist die Bestimmung: „Geschlossene Einfriedungen – also Mauern, Holzwände, Gabionen und Einfriedungen, die mit Matten und Folien bespannt sind – sind nicht zulässig. Weiter wird festgelegt, dass Zäune nicht höher als 1,20 Meter sein dürfen und zwischen Geländeoberfläche und Zaun ein Mindestabstand von 10 cm einzuhalten ist. Zu Maschendrahtzäunen gibt es die Regelung, dass sie straßenseitig nicht erlaubt sind und an anderen Grundstückseiten mit einheimischen Gehölzen zu hinterpflanzen sind. Wenn die Satzung in Kraft tritt, gilt sie ab diesem Zeitpunkt; bestehende Einfriedungen sind von den Regelungen nicht betroffen. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass in begründeten Fällen auch Abweichungen von der Satzung möglich sind. In einer ausführlichen Diskussion wurde das Für und Wider solcher Regelungen erwogen und auch kritisch hinterfragt, ob wegen einzelner Auswüchse jetzt über Baugebiete hinaus die Errichtung von Einfriedungen geregelt werden müsse. Letztlich entschied der Gemeinderat mit 10:5 Stimmen, die vorgelegte Satzung durch die Rechtsaufsicht beim Landratsamt auch auf formelle Richtigkeit überprüfen zu lassen und dann in der nächsten Sitzung zur Beschlussfassung vorzulegen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<guid isPermaLink="false">news-185</guid>
						<pubDate>Thu, 25 Mar 2021 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 25.03.2021</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-25032021/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=38fd047e61530eea8bdb8e11daa1a113</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Mit der <strong>Stromabrechnung</strong> für die Straßenbeleuchtung bestätigt sich die Stromersparnis durch die Umrüstung auf LED: Im Jahr 2019 wurden 256 Brennstellen mit LED-Lampen ausgestattet und die Stromersparnis war vom Bayernwerk mit 68.500 kWh kalkuliert worden. Aus der jetzt vorliegenden Jahresstromrechnung ergibt sich für 2020 ein Gesamtverbrauch von 18.435 kWh. Der jährliche Durchschnittsverbrauch von 2014 – 2019 lag bei 82.400 kWh, die Ersparnis also bei 63.965 kWh, eine Minderung um 77,63%. Dies ist eine Kostenersparnis von rund 21.000 EUR und natürlich eine erhebliche CO2 –Einsparung.<br /> Zur Vermeidung von Härten bei der Zahlung von <strong>Straßenausbaubeiträgen</strong> wurde mit Abschaffung dieser Beiträge ein Härtefallfond eingerichtet. Alle Antragsteller warten jetzt bereits zwei Jahre auf beantragte Zahlungen; der Grund dafür wird aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage deutlich. Die unabhängige Härtefallkommission kann erst dann über die Verteilung der Mittel entscheiden, wenn alle Anträge vollständig, prüffähig und mit allen Unterlagen vorliegen. Wann das bei den 14.500 eingegangen Anträgen der Fall sein wird, ist völlig offen. Denn es fehlen Unterlagen, Doppelungen müssen ausgeschlossen werden und bei Hunderten von Anträgen sind nichtexistierende Postleitzahlen angegeben worden. erst wenn mit hohem Verwaltungsaufwand alle Anträge ordnungsgemäß sind, können Entschädigungsentscheidungen getroffen werden.<br /> Die Firma Stirner hat am 4.3.2021 bei insgesamt 13 <strong>Unterflurhydranten eine Nachmessung</strong> vorgenommen. Dabei konnte geklärt werden, dass der zunächst festgestellte Fließdruck wegen eines Messfehlers nicht richtig angegeben wurde. Tatsächlich ist bis auf eine Ausnahme bei allen Hydranten der notwendige Fließdruck von 1,5 bar gegeben und dabei wurde dann lediglich bei einem Hydranten die notwendige Durchflussmenge nicht erreicht werden. Im Ergebnis ist damit festzustellen: Alle Hydranten, die einen technischen Mangel aufweisen, meist altersbedingt, werden getauscht und für wenigen Bereiche in der Gemeinde, in denen die Löschwasserversorgung nicht dauerhaft ausreichend ist, wird ein Einsatzplan mit Löschwasserversorgung durch Pendelverkehr erstellt. Die Beschaffung des Wasserauffangbehälters ist dazu die notwendige technische Ausstattung.<br /> In der ersten Märzhälfte wurde die <strong>Gemeindeverbindungsstraße von Winklham Richtung Niedergottsau</strong> im Bereich Schwarzloh umfassend instandgesetzt. Wir nutzen die Gelegenheit, dass im Waldbereich die Forstwege auch saniert wurden und beauftragten deswegen die Fa. Pinzl mit der Maßnahme. Die Gesamtkosten betragen 6.688 EUR, wobei 3546 EUR auf das Material entfallen. Der Materialaufwand auf der rd. 500 Meter langen Strecke war teilweise deswegen höher, weil Vertiefungen und ausgefahrene Kurven ausgeglichen werden mussten. Bis 31.3.2021 bleibt die Straße gesperrt, damit sich die Oberfläche der Straße verfestigt.<br /> In <strong>Flora-Fauna-Habitat-Gebieten</strong> (FFH) ist nach den EU-Bestimmungen der Erhaltungszustand der schutzwürdigen Lebensräume und der Bestand der Tier- und Pflanzenarten regelmäßig zu überprüfen. In Deutschland wird das in einem sog. Stichprobenverfahren ermittelt und dokumentiert. Dieses FFH-Artenmonitoring der Insekten-, Pflanzen-, Amphibien- und Reptilienarten erfolgt in Bayern an festen Stichprobenflächen. Eine oder mehrere solche Flächen befinden sich auch im FFH-Gebiet in unserer Gemeinde. Diese Probeflächen werden im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt im Zeitraum April 2021 bis Oktober 2023 begangen und bewertet. Ausdrücklich wird in der Information des Landesamtes darauf hingewiesen, dass die Untersuchungen keine Konsequenzen für die Grundstückseigentümer und die Nutzungsberechtigten haben und auch keine Beeinträchtigung der Flurstücke darstellen. Nähere Auskünfte erteilt die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt.<br /> Im Rahmen der Bürgermeisterdienstbesprechung wurde über den aktuellen <strong>Stand der Atommüll-Endlagersuche </strong>berichtet. Derzeit befindet sich diese Suche in Phase 1, nämlich in der Diskussion des Zwischenberichtes Teilgebiete. Dieser Zwischenbericht wurde am 28.9.2020 veröffentlich und benennt 90 Teilgebiete als möglichen Endlagerstandort. In Bayern sind rund 2/3 der Fläche betroffen, darunter auch ein größerer Umfang der Gemeinde Haiming. Grundlage dieser Festlegungen sind geologische Referenzdaten, die bei Auswertung im Bürowege als geeignete Standorte angesehen wurden. Für unser Gebiet ist maßgeblich das sog. tertiäre Tongestein. Im nächsten Schritt werden unter Verwendung von Ausschluss- und Abwägungskriterien aus der derzeitigen Fülle die Teilgebiete definiert, bei denen eine sog. obertägige Raumuntersuchung stattfinden soll; hier wird also erstmals die konkrete räumliche Situation bewertet. Ziel nach dem Standortsicherungsgesetz ist eine Reduzierung auf 6 mögliche Standortregionen. Mit dieser Untersuchung beginnt dann Phase 2. In Phase 3 werden dann Untersuchungen untertage durchgeführt und bis Ende 2031 soll dann ein konkreter Standort für ein Endlager vorliegen. Die Entscheidung trifft dann der Bundestag. Konkret auf unseren Bereich lässt sich sagen, dass hier bereits zwei ungünstige Faktoren in die Beratungen eingebracht werden: In unmittelbarer Nähe befinden sich sog. aktive Störzonen, ein absoluter Ausschlussgrund und im Tongestein ist zu anderen geologischen Formationen der Flächenbedarf am größten: Ein Endlager braucht hier eine Fläche von 10 km². Bei vorläufiger Bewertung ist es nicht wahrscheinlich, dass das Teilgebiet 02, zu dem Haiming gehört, ein möglicher Endlagerstandort wird.<br /> Am 18,3.2021 Hat Dr. Moser, Leiter der Umweltabteilung der Fa. Wacker, die <strong>Daten zur Grundwasserentnahme </strong>im Jahr 2020 mitgeteilt. Wie in den zurückliegenden Jahren ist die Grundwasserförderung im erlaubten Rahmen dann notwendig, wenn das von Überackern bezogene Mühlbachwasser nicht zur Verfügung steht oder wegen Verunreinigung dieses Wasser nicht zur Aufbereitung für Reinstwasser verwendet werden kann. Für Kühlzwecke war im Jahr 2020 eine Grundwasserentnahme von ca. 94.000 m³ erforderlich, vor allem während der Revision der Druckleitung vom 21. – 29.9.2020 (ca. 84.000 m³). Der Bedarf an Grundwasser zur Beimischung für die Reinstwasseraufbereitung war im Jahr 2020 sehr gering: Es wurden nur 4.500 m³ benötigt. Denn eine organische Verunreinigung des Mühlbachwassers trat nur in wenigen kurzen Phasen auf. Geringe Grundwassermengen wurden im gesamten Jahresverlauf für die monatlich notwendigen kurzen Betriebsphasen zur Aufrechterhaltung der Fördertechnik gefördert. Insgesamt betrug die Menge des geförderten Grundwassers ca. 101.000 m³ und liegt damit ganz erheblich unter der genehmigten Menge von 1,3 Mio m³ pro Jahr. Die kontinuierlichen Pegelmessungen am Kressenbach und Stegbach zeigen keinerlei Einfluss der Grundwasserentnahme auf die Abflussmengen. Dr. Moser teilte weiter mit, dass im Rahmen ausführlicher Studien in den zurückliegenden Jahren eine Methode entwickelt wurde, um Harnstoff aus dem Mühlbachwasser zu entfernen. Damit verbleiben lediglich noch niedermolekulare organische Fraktionen, die zeitweise zu Qualitätsproblemen führen können. Die Grundwasserentnahme kann dadurch weiter reduziert werden; die großtechnische Umsetzung dieser Anlagenerweiterung bei der Reinstwassergewinnung soll Ende 2021 in Betrieb gehen. Für die in Ausnahmefällen weiter notwendige Grundwasserentnahme zur Beimischung wird die Fa. Wacker im Sommer dieses Jahres die Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnis beantragen.<br /> Auch die <strong>Aktion Plant for the planet</strong> wird durch Corona eingebremst: Bereits im Herbst wurde die Pflanzung des Schulwaldes durch die 3.Klasse abgesagt und jetzt hat die Schulleitung mitgeteilt, dass mit Blick auf die aktuelle Situation eine Pflanzaktion im Frühjahr nicht machbar ist. Damit kann der bisherige Rhythmus nicht eingehalten werden und die nächste Pflanzung wird dann im Herbst mit der dann neuen 3.Klasse sein.<br /> Dagegen startet das <strong>Schulgartenprojekt</strong> <strong>Ackerdemie</strong> wie geplant: Die Gartenfläche am Rand der Gottschallerwiese wurde bereits im Herbst gefräst und zur Humusbildung mit Laub abgedeckt. In der letzten Schulwoche vor den Osterferien wird diese Fläche jetzt mit Hilfe des Bauhofs gewendet und für die Ansaat vorbereitet. Die Kinder haben dann am Freitag ihren zweiten großen Einsatz: Nach dem Laubabrechen werden Unkraut und Steine abgesammelt bevor dann am 16.April der erste Pflanztermin ist. Auch hier gilt als Voraussetzung: Der Präsenzunterricht in der Schule muss dann erlaubt sein.<br /> Der Landtag hat am 4.März eine wesentliche <strong>Änderung der Bayer. Gemeindeordnung</strong> beschlossen. Rückwirkend ab 1.Januar ist gem. Art. 47a GO künftig eine Sitzungsteilnahme durch Ton-Bild-Übertragung möglich, es sind damit hybride Gemeinderatssitzungen möglich. Dies soll nicht nur für die Zeit der Pandemie gelten, sondern generell mehr Handlungsspielräume schaffen, z.B. um die Vereinbarkeit eines kommunalen Ehrenamtes mit Familie und Beruf zu verbessern. Rein virtuelle Sitzungen sind ausgeschlossen, denn die Gemeinderatssitzung (wie auch andere kommunale Gremien) müssen weiterhin öffentlich sein und zumindest der Bürgermeister muss körperlich im Sitzungsraum anwesend sein. Zwingend ist eine kombinierte Ton-Bild-Übertragung, wobei gewährleistet sein muss, dass sich anwesende und zugeschaltete Gemeinderatsmitglieder gegenseitig hörend und sehend wahrnehmen können. In öffentlichen Sitzungen müssen zudem die zugeschalteten Gemeinderatsmitglieder für die Zuhörer hör- und sichtbar sein. Bei technischen Störungen dürfen Sitzungen nicht beginnen oder sind zu unterbrechen. Dies gilt aber dann nicht, wenn die Ursache der Störung außerhalb des Verantwortungsbereichs der Gemeinde ist. Um diese Hybrid-Sitzungen einzuführen muss die Geschäftsordnung des Gemeinderates entsprechend geändert werden; dazu ist aber eine Zweidrittelmehrheit der Abstimmenden erforderlich. Daneben gibt es noch eine Reihe von Einzelbestimmungen: So kann eine Quote von Zuschaltungen festgelegt werden, damit immer eine bestimmte Anzahl der Gremienmitglieder persönlich anwesend ist; die Zuschaltung kann generell erlaubt oder auf besondere Gründe beschränkt werden; die Zuschaltung kann auf bestimmte kommunale Gremien beschränkt werden und z.B. nur auf öffentliche oder nichtöffentliche Sitzungen. Es wird seitens des Ministeriums noch gesonderte Anwendungshinweise geben.<br /> Wir planen und sind in Vorbereitungsgesprächen, eine <strong>Corona-Teststation</strong> in Haiming einzurichten. Gut geeignet ist dafür die Turnhalle, mit den getrennten Ein- und Ausgängen eine begegnungslose Nutzung erlaubt; im Bereich der Umkleideräume kann ein Wartebereich eingerichtet werden. Möglich ist das örtliche Testzentrum durch die Kooperation mit der Marienapotheke Marktl, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind verantwortlich für die Durchführung des Tests und die Dokumentation, die gesamte weitere Logistik wird von der Gemeinde übernommen. Die Teststation könnte am Donnerstag, 8.4.2021starten; die Öffnungszeiten sind von 13.00 – 15.00 Uhr. Es ist eine telefonische Anmeldung erforderlich, dabei werden auch die Testzeiten mit einem 10-Minuten-Abstand vergeben. Das Testergebnis liegt nach etwa 30 Minuten vor und kann an der Teststation abgeholt werden. Dieses Testergebnis ist ein amtlicher Nachweis; der Test ist für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos.<br /> Aktuelle Ergänzung: <strong>Der Start der Corona-Test-Station ist für Donnerstag, 8. April, vorgesehen, aber wegen möglicher personeller Engpässe noch nicht sicher. Genaue Zeiten und Rufnummer für die Anmeldung werden hier auf der Homepage und in der Zeitung bekannt gegeben.</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Baustellen sind wieder angelaufen. In Winklham-Nordwest ist der Kanal verlegt und sind alle Kanalhausanschlüsse erstellt. Bis Ostern werden die Wasser- und Gasleitung verlegt. In Haid-Süd haben die Arbeiten zur Baulandfreimachung begonnen.<br /> Für das Gebäude der Tagespflegeeinrichtung sind jetzt alle Gewerke ausgeschrieben. Die restlichen Vergaben erfolgen kurz nach Ostern.</p>
<p class="bodytext"><strong>Investitionsprogramm für das Seniorenhaus</strong><br /> Im BRK-Seniorenhaus Bischof Sigismund Felix sind für die Jahre 2021 und 2022 umfangreiche Investitionen geplant. Kreisgeschäftsführer Josef Jung und Projektleiter Franz Fischer stellten dem Gemeinderat die einzelnen Maßnahmen und die damit verbundenen Kosten vor. Eine sehr dringende bauliche Maßnahme ist die Sanierung des in Teilbereichen undichten Flachdaches. Die eingebrachten Folien haben die Lebensdauer erreicht und sind brüchig, deswegen dringt Wasser ein. Für diese Maßnahme sind rd. 100.000 EUR veranschlagt. Eine weitere dringend notwendige technische Maßnahme ist der Einbau einer neuen Ruf- und Brandmeldeanlage. Damit verbunden ist auch eine Rauchüberwachung in den einzelnen Räumen. Dies ist verbunden mit einer Aufrüstung der digitalen Netzstruktur und Ausstattung aller Bereiche des Hauses mit WLan. Die Kosten dafür liegen geschätzt bei 290.000 EUR. Eine erhebliche bauliche Umgestaltung sowohl im westlichen Gebäudetrakt wie auch im sich anschließenden Außenbereich verlangt die Erweiterung des Angebotes mit einem beschützenden Bereich. Josef Jung bezeichnet dies als das Herzstück der geplanten Investitionen. Denn es bedeutet eine wichtige inhaltliche Ausweitung der stationären Altenpflege im Haiminger Seniorenhaus und bietet demenziell veränderten Menschen den entsprechenden Lebensraum. Bei diesen Umbauten werden auch die neuesten Pflegekonzepte gerade für diesen Personenkreis berücksichtigt. Angebote für Menschen in dieser Lebenssituation gibt es im Landkreis nur wenige, das Haus in Haiming erhält dadurch ein Alleinstellungsmerkmal. Für die notwendigen Umbauten ist ein Kostenansatz von 170.000 EUR vorgesehen. Schließlich besteht im Zusammenhang mit dieser Neukonzeption und auch wegen des Baus der Tagespflege die Notwendigkeit, den Garten im östlichen Bereich neu zu gestalten. Er ist gleichsam auch das grüne Verbindungsband von Seniorenhaus und Tagespflege. Die Kosten dafür werden mit rd. 60.000 EUR veranschlagt. Weitere 60.000 EUR im Investitionsprogramm sind für sonstige reguläre Investitionen (Nachrüstung Aufzug, Türsprechanlage, Fassadenrenovierung, Erneuerung Hebeanlage Kanal) vorgesehen. Insgesamt will der BRK-Kreisverband Altötting damit 680.000 EUR in die Zukunft des Seniorenhauses investieren. Diese Finanzmittel aufzubringen fällt nicht leicht, da im Haushaltsplan im Zusammenhang mit den Pflegeplatzkosten nur rd. 70.000 EUR jährliche Investitionen vorgesehen sind. Das BRK hat deswegen an die Gemeinde auch einen Zuschussantrag gestellt, über den in der Aprilsitzung entschieden wird.</p>
<p class="bodytext"><strong>Örtliche Bedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2021/22</strong><br /> In den zurückliegende drei Jahren sind die Geburtenzahlen in der Gemeinde stark angestiegen: 2018 und 2019 je 29 Kinder und 2020 gab es 33 Geburten. Dies spiegelt sich auch in den Anmeldezahlen für Kinderkrippe und Kindergarten wider. Bei Ausnutzung der Platzsharingmöglichkeiten in der Krippe (nicht alle Kinder besuchen die Krippe an fünf Tagen in der Woche) sind dort im September 2021 für 18 Plätze 25 Kinder angemeldet und ein Kind steht auf der Warteliste; im Kindergarten sind unter Einrechnung von 8 Kindern unter 3 Jahre (sie zählen für den Platzbedarf doppelt) 93 Plätze belegt. Die aktuelle Bedarfsanerkennung der Gemeinde lautet aber auf 18 Plätze in der Krippe und 80 Plätze im Kindergarten. Nach der neuen Bedarfserhebung reichen diese Plätze im Kindergarten für die kommenden Jahre nicht aus und deswegen werden jetzt 105 Plätze im Kindergarten als bedarfsnotwendig anerkannt. Von diesen 105 Plätzen können 12 mit Kindern unter 3 Jahren belegt werden. Damit stehen für Krippenkinder im Alter zwischen 1 und 3 Jahren insgesamt 30 Plätze zur Verfügung. Damit kann auch der Bedarf für Kinder im Krippenalter abgedeckt werden. Diese mit der Bedarfsanerkennung zusätzlich eingerichtete Gruppe wird eine Natur- und Gartengruppe sein: Dafür gibt es ein eigenes pädagogisches Konzept und es wird dafür auch ein eigenes Gartenhaus mit Gruppenraum, Intensivraum und notwendigen Nebenräumen errichtet. Dazu laufen gerade Grundstücksverhandlungen und Planungsgespräche. Die konkreten Entscheidungen werden in der Aprilsitzung getroffen werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neue Schließanlage Unterer Wirt</strong><br /> Derzeit wird coronabedingt der Untere Wirt nur eingeschränkt genutzt. Im Normalbetrieb gibt es aber eine Vielzahl von Nutzern der verschiedenen Räume und in den vergangenen Jahren wurde auch eine Vielzahl von Schlüsseln ausgegeben. Mittlerweile ist nicht mehr nachvollziehbar, welche Schlüssel im Umlauf sind und welche Personen zu den verschiedenen Räumen Zutritt haben. Der neue Hausmeister hat deswegen einen Vorschlag für ein neues Schließsystem erarbeitet, das über ein elektronisches Schließsystem umgesetzt werden soll. Dieses System ist individuell programmierbar und hat eine Reihe von Vorteilen: Jeder einzelne Schlüssel ist individuell programmierbar und kann bei Verlust gesperrt werden. Damit ist auch die Ausgabe der Schlüssel und deren Überwachung wesentlich besser zu handhaben. Die einzelnen Zylinder sind einfach und schnell einzubauen und es ist kein Stromanschluss erforderlich, da die Zylinder mit Batterie versorgt werden und die Lebensdauer bei ca. 6 Jahren liegt. Alle Türen können mit einer Panikfunktion ausgerüstet werden, sind also von innen jederzeit zu öffnen. Die Kosten für diese Umrüstung belaufen sich gem. Angebot der Fa. Winkhaus auf 8.000 EUR. Der Gemeinderat stimmte dieser Beschaffungsmaßnahme zu.</p>
<p class="bodytext"><strong>Straßennamen für die neuen Erschließungsstraßen in Haid</strong><br /> Mit Beginn der Erschließungsplanung für die beiden Baugebiete Haid-Osat und Haid-Süd brauchen die dort geplanten Straßen auch einen offiziellen Namen. Bereits in der ersten Anliegerversammlung wurde der Wunsch geäußert, dass hier nicht die bisher bestehende Hausnummernvergabe ohne Straßennamen fortgesetzt werden darf, da dann die Orientierung z.B. für Rettungsdienste immer schwieriger wird. Deswegen beschloss der Gemeinderat folgende Straßennamen: Beim Haidweber für die Stichstraße in Haid-Ost und Haider Süden in Haid-Süd.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 25.02.2021</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-25022021/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=d60d6cdb5e46774c4977af7cbf7700e7</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Erfreuliche Infos aus dem Bereich <strong>Sonne und Energie</strong>: Im Jahr 2020 hat die Gemeinde mit den eigenen PV-Anlagen auf Sporthalle, Kindergarten und Betriebsgebäude Kläranlage insgesamt 85.631 kWh Strom erzeugt. Davon wurden 27.454 kWh als Eigenstrom verbraucht. Die beste Quote hat dabei die PV-Anlage an der Kläranlage: Hier ist die Quote bei 99%, beim Kindergarten 30% und bei der Anlage auf der Sporthalle bei 20%. Hier wird deutlich, dass die Abnahme durch die Schule in Folge von Corona reduziert ist und die Cloud-Lösung für das Rathaus erst verzögert zum Tragen kommt. Neben diesen Eigenanlagen ist die Gemeinde noch an acht Bürgersolaranlagen beteiligt; die Leistung dieser PV-Anlagen beträgt insgesamt 121,47 kWp.<br /> Im Rahmen des <strong>Digitalpaktes Schule</strong> wurden mit Förderung durch den Freistaat Bayern nochmals fünf Laptops als Leihgeräte für die Lehrkräfte beschafft. Der Kostenaufwand für die Gemeinde liegt bei rund 2.900 EUR zuzüglich Vorinstallation. Die Förderung beträgt 3.000 EUR. In Vorbereitung sind weitere digitale Investitionen: Ausbau der WLan-Versorgung im ganzen Schulgebäude, Erneuerung der Beamer in den Klassenzimmern oder alternativ Beschaffung von Touchscreen-Tafeln und Beschaffung von ein bis zwei Laptop-Klassensätzen. Nach Eingang von entsprechenden Kostenangeboten werden die Einzelheiten der Beschaffung mit den Lehrkräften abgestimmt, da auf der Basis praktischer Erfahrungen die Hardware auf die zum Unterricht am besten geeignete Software abzustimmen ist.<br /> Im <strong>Elternbeirat des Kindergartens Niedergottsau</strong> gab es bei einem Treffen am 8.2.2021 die Wahl der Vorsitzenden: Tobias Sachsenhauser ist weiterhin Vorsitzender des Elternbeirats, seine Stellvertreterin ist Carmen Heilmeier. Schriftführerin ist Johanna Schaal. Im Rahmen dieser Sitzung wurde auch die Entwicklung der Anmeldungen für Krippe und Kindergarten besprochen: Die zunehmenden Geburtenzahlen der letzten Jahre zeigen ihre Wirkung: Die Plätze in der Krippe sind voll belegt und im Kindergarten wird die zulässige Höchstzahl von 80 Kindern in drei Gruppen voraussichtlich im September 2021 überschritten. Deswegen gibt es seitens der Gemeinde bereits Planungen, um für eine weitere Kindergartengruppe die baulichen Voraussetzungen zu schaffen. Voraussichtlich in der Märzsitzung des Gemeinderates wird die aktuelle Bedarfsanalyse vorgestellt und ein neuer Beschluss zur Bedarfsanerkennung von Krippen- und Kindergartenplätzen gefasst.<br /> Der Netzbetreiber TenneT hat zum <strong>Ersatzbauprojekt 380 kV-Leitung</strong> Pirach – Pleinting mitgeteilt, dass die Unterlagen für den Teilabschnitt Pirach – Tann im Frühjahr 2021 weitgehend fertiggestellt werden und der Regierung von Oberbayern zur Einleitung des Raumordnungsverfahrens vorgelegt werden. Dabei ist dann auch bereits die Möglichkeit von Teilerdverkabelungen geprüft und in die Unterlagen eingearbeitet. Dies ist erforderlich geworden, bei der Novellierung des Bundesbedarfsplangesetzes für dieses Höchstspannungsprojekt die Option Erdverkabelung mit aufgenommen wurde. In der Neufassung dieses Gesetzes hat es zum Einspeisepunkt Simhar bei Tann keine Veränderung gegeben, insbesondere ist nicht Simbach als neuer oder weiterer Einspeisepunkt festgelegt worden. Weiter hat TenneT mitgeteilt, dass ab jetzt bis ins Jahr 2022 hinein im Bereich der möglichen Trassen für den Ersatzneubau Kartierungsarbeiten durchgeführt werden und dabei – nach vorheriger Verständigung – auch Privatgrundstücke betreten werden. Für April/Mai ist seitens TenneT eine öffentliche Informationsversammlung geplant, wenn die coronabedingten Einschränkungen das zulassen.<br /> Das Frühjahr naht und damit werden auch die <strong>Planungen für aktive Artenschutzvorhaben</strong> im Bereich der Landwirtschaft aktuell: Mit Ortsobmann Johannes Hofer hat der Bürgermeister vereinbart, dass sich der Gemeinderat wieder an einer Patenschaft für Blühflächen beteiligt. Die Blühfläche entsteht heuer auf der Ackerfläche beim Gruin; es ist eine einjährige Blühfläche, die wieder bis zum nächsten Frühjahr stehen bleibt, um die angesiedelten Tiere über den Winter zu bringen (wie letztes Jahr beim Lagerhaus). Besonderheit ist dieses Jahr ein 3 - 6 m breiter Schutzstreifen mit einer abgestimmten Mischung für Niederwild, der den Blühstreifen von der normalbewirtschafteten Fläche trennt.<br /> Die Mitglieder des Gemeinderates spenden ihr Februar-Sitzungsgeld für diese Blühfläche und der Bürgermeister stockt den Betrag auf, so dass damit 1.500 m² angelegt werden können. Neben dieser Blühfläche, an der sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen können plant der BBV-Ortsverband Haiming in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband weitere Maßnahmen für den Artenschutz:<br /> Zwei ganzjährige Kiebitzbrachen werden in Schwaig eingerichtet mit 0,44 ha.<br /> Auf vier Feldern in der Au (auf 8,9 ha) wird zum Schutz von Bodenbrütern die Bodenbearbeitung erst ab 01.06. stattfinden.<br /> Beim Feld am Lagerhaus (9,5 ha) wird der Sommerweizen mit doppelten Reihenabstand gesät. Zudem wird er ohne Mineraldünger, ohne Insektizid, ohne Fungizid und ohne Wachstumsregler groß gezogen. Dieses Gesamtkonzept dient den Bodenbrütern, der Artenvielfalt und dem Natur- und Grundwasserschutz.<br /> Auf den beiden großen Feldern in Fahnbach und in Neuhaus (zusammen 14,4 ha) werden pro ha 3 Lerchenfenster geschaffen und jeweils ein Blühstreifen mit ca. 3000 m² angelegt, damit das Nahrungsangebot für die Lerchen sichergestellt ist.<br /> Bei allen Ackerflächen wird ein mindestens 20 m breiter, extensiv bewirtschafteter Streifen (kein Dünger und kein Pflanzenschutz) angelegt und bei allen Wiesen wird ein 10 m breiter Extensivstreifen eingehalten. Dies dient dem Schutz der Oberflächengewässer.<br /> Eine erste und wichtige <strong>Lockerung von den Pandemiebeschränkungen</strong> gibt es im Schulbereich: Da der Inzidenzwert im Landkreis seit 7 Tagen unter 100 liegt, findet an der Grundschule wieder Präsenzunterricht statt. In unserer Schule auch nicht im Wechselunterricht, sondern mit den vollen Klassen. Denn wegen der Größe der Klassenzimmer und den vorhandenen Einzeltischen kann der Abstand von 1,5 Metern gewahrt werden. Es wird also wieder Regelunterricht nach Stundenplan statt und auch die Mittagsbetreuung wird in vollem Umfang angeboten. Bei Angst vor Ansteckung kann ein Kind vom Unterricht befreit werden, einen Distanzunterricht gibt es dann aber nicht. Hoffen wir, dass bis zum Ende des Schuljahres keine weiteren Unterbrechungen mehr notwendig sind.<br /> Auch im Kindergarten begann am Montag wieder der eingeschränkte Regelbetrieb: Alle Kinder können kommen, bleiben aber in den festen Gruppen. Im Kindergartenbus gibt es wieder die schon bewährte Dreiteilung der Gruppen in den drei Bereichen des Busses.<br /> Ein kurzer <strong>Zwischenbericht zum Räum- und Streudienst</strong> in diesem Winter: Der erste Einsatztag war am 2.12.2020 und bis jetzt Mitte Februar folgten weitere 21 Einsätze. In der Regel sind zwei Fahrzeuge im Gemeindegebiet unterwegs und die Einsatzzeit beträgt beim Räumen und Streuen meist 8 Stunden, wenn nur Salz gestreut wird 3 Stunden. Bis jetzt waren es 7 Räum- und Streueinsätze und 15 Einsätze mit Salz streuen. Bis Ende Januar waren es 193 Einsatzstunden, für Februar lagen die Stundenzettel noch nicht vor. Damit ist der heurige Winter hinsichtlich des Räum- und Streudienstes rekordverdächtig. Im Bereich der Orts- und Gemeindeverbindungsstraßen kommt Streusalz aus dem Bergwerk Stetten zum Einsatz; auf Gehwegen und Parkplätzen wird Splitt gestreut. Für alle Streumittel gilt der Grundsatz „so wenig wie möglich, aber so viel wie notwendig“. Natürlich ist der Streusalzeinsatz ökologisch problematisch, aber auch Splitt ist eine Belastung für die Umwelt und muss am Ende der Winterzeit als Sondermüll entsorgt werden. Ein verkehrssicherer Zustand der Straßen ist mit Streusalz am wirksamsten und auch dauerhaft zu erreichen, vor allem bei Reifglätten, überfrierendem Regen und nur leichtem Schneefall.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> In dieser Woche starten nach der Winterpause die Bauarbeiten an der Fortsetzung des Schöffbergweges zum Neuhauser Weg in Winklham und der Bau der Erschließungsstraße für das Baugebiet Winklham-West. Genau nach Terminplan beginnen auch die Rohbauarbeiten für das Gebäude der Tagespflege. Erfolgreich war auch die Angebotseröffnung für weitere Gewerke beim Tagespflegegebäude: Estrich, Trockenbau, Fenster und Gerüstbau lagen beim Preisgefüge beim Schätzpreis oder teilweise auch deutlich darunter. Eine letzte Runde der Auftragsvergaben startet am 11.3.: Da werden dann die letzten Gewerke einschließlich der Außenanlagen vergeben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Auftragsvergabe Kanalbefahrung Niedergottsau</strong><br /> Im Rahmen der Eigenüberwachungspflicht wird das Kanalnetz jährlich einer Sichtkontrolle unterzogen und im Abstand von ca. 10 Jahren einer umfassenden Dichtigkeitsprüfung. Diese aufwändige Überwachung erfolgt jeweils in Abschnitten, für das Jahr 2021 ist der gesamte Bereich Niedergottsau eingeplant. Die Überwachung erfolgt durch Kamerabefahrung und eingesetzt wird die Lindauer Schere; mit dieser Technik können auch komplizierte Rohrverläufe befahren und vermessen werden. Wesentlich ist die Überwachung der Rohrleitungen auf Dichtigkeit. Die Maßnahme wurde öffentlich ausgeschrieben und die eingegangenen fünf Angebote hatten eine Preisspanne von 42.269,89 EUR bis 64.394,28 EUR. Das günstigste Angebot machte die Fa. Oberreiter aus Töging. Da dieser Bieter auch die notwendige Fachkunde und Leistungsfähigkeit besitzt, hat der Gemeinderat den Auftrag an diese Firma vergeben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Stauraumbehälter Niedergottsau</strong><br /> Das Abwasser aus den Bereichen Holzhausen, Daxenthal, Eisching, Weg, Haid und Niedergottsau wird von der Pumpstation an der Dorfstraße in Niedergottsau über die Druckleitung nach Winklham gepumpt und läuft von dort in die Kläranlage. Bei einer Störung der Pumpe oder einem Defekt in der Druckleitung kann es zu einem Rückstau kommen, im schlimmsten Fall mit einem Schmutzwasseraustritt in tieferliegenden Hausanschlüssen oder über die Kanaldeckel an der Oberfläche. Um hier technische Vorsorge zu treffen, hat der Gemeinderat den Bau eines Stauraumbehälters beschlossen. Die Ausschreibung erbrachte aber ein Ergebnis, das weit über der Kostenschätzung von 46.700 EUR liegt – bereits das kostengünstigste Angebot lag bei 76.790 EUR. Da somit der Schätzpreis um mehr als 10% überschritten wurde, kann die Ausschreibung aufgehoben werden. Der Gemeinderat hat dies einstimmig beschlossen. Durch einen Grundstückskauf in Niedergottsau bietet sich jetzt auch die Möglichkeit, den Stauraumbehälter nicht mehr an der Dorfstraße, sondern weiter nördlich im Bereich der Austraße zu planen. es ist zu erwarten, dass dort die Bodenverhältnisse günstiger sind, was bei der Bauausführung zu weniger Materialeinsatz und damit günstigere Preise führt. Darüber hinaus sind infrastrukturelle Aufwendungen für Strom-, Wasser und Kanalanschluss gering, da das Grundstück direkt an der Straße liegt. Der Gemeinderat beschloss deswegen, den Stauraumbehälter für den neuen Standort an der Austraße zu planen und übertrug die Durchführung der Maßnahme auf das KommU Haiming.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bestellung Stellvertretung Kassenverwaltung</strong><br /> Franziska Rauschecker war am 1.5.2020 zur stellvertretenden Kassenverwalterin bestellt worden. Da sie sich aber beruflich neu orientiert und deswegen zum 31.3.2021 die Gemeindeverwaltung verlässt, ist diese Aufgabe neu zu besetzen. Petra Vilzmann, seit 1. Januar 2020 bei der Gemeinde beschäftigt, erklärte sich bereit, diese Aufgabe zu übernehmen. In den zurückliegenden Wochen hat sie sich intensiv in dieses Aufgabengebiet eingearbeitet und sich in enger Zusammenarbeit mit Kassenverwalterin Gudrun Fischer das notwendige Fachwissen angeeignet. Sie erfüllt deswegen die Voraussetzungen für dieses Amt und der Gemeinderat hat Petra Vilzmann deswegen mit Wirkung zum 1.3.2021 zur stellvertretenden Kassenverwalterin gem. Art. 100 Abs. 2 Gemeindeordnung bestellt. Die Aufgabe von Franziska Rauschecker endet mit dem 28.2.2021.</p>
<p class="bodytext"><strong>Löschwassersicherung – Beschaffung eines Aufstellbehälters</strong><br /> Bei der Überprüfung der Hydranten im Gemeindegebiet und Feststellung von Fließdruck und erzielbarer Wassermenge hat sich herausgestellt, dass an Stichleitungen mit geringerem Rohrquerschnitt und in höher gelegenen Gemeindeteilen die Versorgung mit Löschwasser nicht ausreichend ist. Für diese Bereiche ist für den Brandfall Vorsorge zu treffen. Im Landkreis Altötting ist durch den Kreisfeuerwehr verband genau für diese Gegebenheiten das Modul „Pendelverkehr/Wasserförderung“ installiert worden. Dieses Modul wird ab dem Alarmstichwort B3 und größer durch die Integrierte Rettungsleitstelle Traunstein ausgelöst und es werden zusätzliche Löschfahrzeuge mit einem Wassertankvolumen größer als 1.600 Liter mit alarmiert. Dieses System kann in der Gemeinde Haiming auch zur Anwendung kommen. Dazu erstellt der örtlich zuständige Kommandant für die entsprechenden Ortsbereiche einen Einsatzplan und gibt diesen an die Kreisbrandinspektion weiter. Von dort aus werden dann die Daten in der ILS Traunstein hinterlegt. In dem Einsatzplan wird ein verkehrsmäßig und einsatztaktisch günstiger Platz für den Wasseraufstellbehälter definiert. Dieser Behälter wird zur Bereitstellung von Löschwasser am Einsatzort zum einen von den Löschfahrzeugen im Pendelverkehr befüllt und zum anderen wird durch ein Löschfahrzeug Wasser entnommen und zum Einsatzobjekt gepumpt. Der Behälter ist somit als Puffer zu betrachten. Der Aufstellbehälter ist ein Faltbehälter aus Kunststoff mit entsprechenden Anschlüssen zum Befüllen und Entnehmen. Er hat ein Fassungsvermögen von 10.000 Liter. Transportiert wird der Behälter auf dem Fahrzeuganhänger der Feuerwehr Niedergottsau. Der Aufstellbehälter kostet incl. der Armaturen 2.700 EUR. Der Gemeinderat hat diese Anschaffung beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Haushalt 2021</strong><br /> Das Haushaltsrecht ist eine zentrale Aufgabe des Gemeinderates als Entscheidungsgremium: Mit dem Beschluss über den jährlichen Haushalt bestimmt er nicht nur die Investitionen und Maßnahmen des laufenden Jahres, sondern legitimiert das Handeln der Verwaltung und schafft für dieses Handeln die rechtliche, finanzielle und personale Grundlage. Denn mit dem Haushaltsplan werden die notwendigen Mittel im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt beschlossen und mit dem Stellenplan wird die personelle Ausstattung der Gemeinde festgelegt.<br /> Der Haushaltsplan für das Jahr 2021 hat mit Ein- und Ausgaben im Verwaltungshalt in Höhe von 5.243.950 EUR und im Vermögenshaushalt mit 9.268.750 EUR einen außergewöhnlichen Umfang.<br /> Die wesentlichen Einnahmen der Gemeinde sind die Grundsteuer mit 259.000 EUR, die mit Vorsicht geschätzte Gewerbesteuer in Höhe von 287.500 EUR, Anteil an Einkommen- und Umsatzsteuer in Höhe von 2.013.400 EUR und weitere Finanzzuweisungen und Gebühren in Höhe von 979.550 EUR. Darunter fallen die Zuschüsse des Staates für die Personalkosten Kindergarten oder auch die Kanalgebühren. Zum Ausgleich des Verwaltungshaushaltes ist eine Zuführung aus dem Vermögenshaushalt von 1.646.650 EUR erforderlich, da die Kreisumlage in Höhe von 1.987.100 EUR erneut sehr hoch ausfällt. Die Personalausgaben betragen 994.150 EUR und beinhalten nicht nur die Löhne für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, sondern z.B. auch die Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche. Ein erheblicher Ausgabeposten sind die Betriebskosten einschließlich Personalkosten für den Kindergarten in Höhe von 600.000 EUR und die Sachkosten für die Grundschule in Höhe von 131.300. Eine besonders bemerkenswerte Ausgabenposition sind Bankgebühren von 62.500 EUR: Obwohl die Gemeinde keine Schulden, sondern hohe Rücklagen hat, gibt es keine Zinsen, sondern fallen Verwahrentgelte in dieser Höhe an.<br /> Im Vermögenshaushalt, aus dem die Investitionen der Gemeinde finanziert werden, ist die größte Einnahmeposition die Entnahme aus der Rücklage in Höhe von 8.398.000 EUR. Dies ist möglich, da auf Grund der guten zurückliegenden Steuerjahre diese Rücklage stark angewachsen ist und als Sicherheit für die Finanzkraft der kommenden Jahre dient. Nach der Haushaltsprognose werden am Ende des Jahres wieder 5.517.600 EUR der Rücklage zugeführt werden. Weitere Einnahmen sind Zuweisungen und Zuschüsse mit 597.650 EUR – im Wesentlichen staatliche Förderungen für Breitbandausbau und Digitalisierung Schule – und aus Veräußerung von Baugrundstücken mit 200.000 EUR.<br /> Für den Erwerb von Grundstücken sind im Vermögenshaushalt 300.000 EUR vorgesehen und für Anschaffungen im Bereich Verwaltung, Bauhof und Kläranlage 115.000 EUR. Für Straßenbaumaßnahme und die Erschließung von Baugebieten, einschließlich der Erweiterung des Kanalnetzes, sind 665.000 EUR eingeplant. Für eine Erweiterung des Bauhofs mit einer neuen Halle und Sanitärräume laufen die Vorplanungen, für diese Maßnahme sind 500.000 EUR eingestellt. Planungskosten für die Ausstattung des Rathauses mit einem Aufzug schlagen mit 20.000 EUR zu Buche. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen des Vermögenshaushaltes 2.046.400 EUR. Darin nicht enthalten ist die größte Baumaßnahme des Jahres 2021: Die Errichtung des Gebäudes für die Tagespflege. Diese Kosten von rund 1,9 Mio EUR sind bereits im Haushalt 2020 einkalkuliert gewesen, die Mittel stehen bereit.<br /> Obwohl im Jahr 2021 in der Verwaltung zwei Personalwechsel erfolgen, bleibt der Stellenplan unverändert, da die Gesamtzahl der Angestellten gleich bleibt.<br /> Unverändert bleiben auch die Steuersätze für Grundsteuer und Gewerbesteuer und auch in diesem Jahr ist eine Kreditaufnahme nicht erforderlich: Die Gemeinde bleibt auch im Jahr 2021 schuldenfrei.<br /> Der Gemeinderat hat den Haushalt einstimmig beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Nutzungszeit Spielplatz Haiming-West</strong><br /> Der Spielplatz in Haiming-West wird von Kindern und den begleitenden Eltern gut angenommen, gerade auch in diesen Corona-Zeiten, wenn Urlaub und Kontakte über die Familie hinaus eingeschränkt sind und wegen geschlossener Kita und Schule es für die Kinder kaum noch Begegnungsmöglichkeiten gibt.<br /> Auch der neue Weg über den Mühlbach trägt zur Attraktivität bei – der Spielplatz ist lohnendes Ziel eines schönen Dorfspaziergangs. Mehr Benutzung führt auch zu mehr Lärm und damit zu mehr Beeinträchtigung der unmittelbaren Nachbarn. Schon seit Spielplatzöffnung wurde auf Wunsch des Nachbarn ein Hinweisschild angebracht, dass die Nutzung auf die Zeit von 9.00 bis 19.00 Uhr beschränkt ist und aus Rücksicht auf die Nachbarn auf Mittagsruhe zu achten ist. Jetzt hat der unmittelbare Nachbar einen Antrag auf Verkürzung der Nutzungszeiten gestellt: Er will eine Beschränkung auf die Zeit von 10.00 – 12.00 Uhr und von 13.30 Uhr – 18.00 Uhr. Er begründet dies vor allem mit dem starken Lärmpegel, ausgehend vom Spielplatz und der dadurch starken Beeinträchtigung gerade für ihn als Schichtarbeiter, ein Schlafen am Vormittag oder frühen Abend ist nicht mehr möglich.<br /> In der Diskussion des Gemeinderates wurde deutlich, dass der Spielplatz ein wichtiger Begegnungsort für Kinder und auch deren Eltern ist und die Nutzung deswegen keinesfalls so stark reduziert werden kann. Schon die jetzt geltende Beschränkung bis 19.00 Uhr wurde kritisch hinterfragt; gerade in der Sommerzeit wäre eine Spielmöglichkeit in den kühleren Abendstunden wünschenswert. Letztlich, so eine Aussage, müsse man darüber froh sein, dass dieser in Eigenleistung erstellte Spielplatz so gut angenommen wird, private Betroffenheiten und Interessen müssten hier gegenüber dem Allgemeinwohl zurücktreten. Der Antrag des Nachbarn wurde einstimmig abgelehnt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-183</guid>
						<pubDate>Thu, 21 Jan 2021 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 21.01.2021</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-21012021/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=e27fb2aa2067c8aed78b67cdc346b2f7</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Zur <strong>Corona-Situation in der Gemeinde</strong>:<br /> Schule und Kindergarten sind geschlossen, die Notbetreuung in der Schule wird derzeit von 3 Kindern genutzt, im Kindergarten sind es rd. 20 Kinder. Deswegen wird auch der Kindergartenbus eingesetzt. Im BRK-Seniorenhaus wurde bereits am 27.12.2020 die erste Impfaktion durchgeführt, es verlief alles reibungslos und ohne gesundheitliche Nachwirkungen. Die Impfbereitschaft war bei den Bewohnern sehr hoch. Die zweite Impfung wurde planmäßig am 17.1.2021 durchgeführt; gleichzeitig erfolgte an diesem Tag die erste Impfung im Betreuten Wohnen. Mittlerweiler können im Seniorenhaus neue Bewohner aufgenommen werden, die maximale Platzauslastung ist aber noch nicht erreicht. Für die neuen Bewohner ist dann zeitnah auch wiederum eine Gruppenimpfung vorgesehen.<br /> Zur Unterstützung von Seniorinnen und Senioren bei der Anmeldung und Vereinbarung eines Impftermins gibt es in unserer Gemeinde eine Vertrauensperson: Josef Pittner wird für die älteren Menschen, die hier Unterstützung brauchen, mit Rat und Tat zur Seite stehen. Er vermittelt auch im Bedarfsfall die Fahrt zum Impfzentrum mit dem Seniorenexpress. Die Kosten dieser Fahrten werden durch die Gemeinde getragen.<br /> Wegen der seit 18.1.2021 geltenden Pflicht, in Geschäften und im Personennahverkehr FFP2-Masken zu tragen hat sich die Gemeinde entschlossen, in Solidarität mit der Aktion des Landkreises solche Masken zum Selbstkostenpreis von 1,00 EUR an alle Einwohner ab 15 Jahre abzugeben. Die Aktion begann am 19.1.2021, Ausgabeort ist die Schulturnhalle, weil dort die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln am besten umzusetzen sind. Bis jetzt wurden rund 1.600 Masken ausgegeben. Vor dem Hintergrund der notwendigen Vermeidung von Bewegungen und Kontakten ist diese Aktion kritisch zu hinterfragen; ebenso problematisch ist die Aktion aus kommunalrechtlicher Sicht, denn grundsätzlich hat sich die Gemeinde bei wirtschaftlicher Tätigkeit sehr zu beschränken. Die FFP2-Masken für pflegende Angehörige werden kostenlos gegen Vorlage einer Bescheinigung über den Pflegegrad verteilt und bedürftige Bürgerinnen und Bürger erhalten zentral vom Landratsamt ebenfalls kostenlose Masken.Zur Unterstützung der Geschäfte, Gasthäuser, Gewerbetreibenden und Dienstleister gibt es auf der Homepage wieder das Infodokument – im Rahmen des Erlaubten einzukaufen oder Speisen zu beziehen ist weiterhin die beste Unterstützung.<br /> Der Wasserzweckverband hat die <strong>Ergebnisse der Trinkwasseruntersuchung</strong> durch das Landratsamt am 14.9.2020 mitgeteilt. Danach ergab die Probe aus dem Hochbehälter in Vogled bei allen Untersuchungsparametern einen Wert unterhalb der Nachweisgrenze; die Untersuchung der Probe am Brunnen in Alzgern, entnommen nach dem Aktivkohlefilter und der UV-Anlage lag ebenfalls unter der Bestimmungsgrenze. Mittlerweile ist wieder ein Wechsel der Aktivkohle vorgenommen worden, nachdem der Wert nach Durchlauf des ersten Filters auf 0,036 mg/l angestiegen war. Nach dem zweiten Filter lag der Wert, wie gemessen, unter der Bestimmungsgrenze.<br /> Eine beruhigende Nachricht gibt es auch in Sachen <strong>Lebensmittel aus dem Garten und PFOA</strong>: Die Untersuchung von verschiedenen Gartengemüsen, die im Herbst 2020 in einem Haiminger Garten geerntet wurden, ergab keine nachweisbaren PFOA-Werte. Gleiches gilt für Obst (geerntet 2019), Milch, Käse und Eier (Produktion 2019). Belastungen fanden sich in Fleisch und Innereien von Wildschweinen und in einem Fall im Jahr 2018 auch in geringem Maß auch in Innereien eines Freilandschweines. Insgesamt ist somit festzustellen, dass Gartenbau in der Gemeinde problemlos möglich ist. Der genaue Untersuchungsbericht wird auf der Homepage veröffentlicht.<br /> <strong>Informationen zu den Änderungen der Bayer. Bauordnung ab 1.2.2021</strong><br /> <strong>1.</strong><br /> Die <strong>Tiefe der Abstandsfläche</strong> (Art. 6 Abs. 5, Abs. 5a) wird verkürzt auf 0,4 H. Die Mindesttiefe der Abstandsfläche bleibt mit 3 m unverändert. Für Gewerbe- und Industriegebiete verkürzt Art. 6 Abs. 5 Satz 1 Halbsatz 2 das Maß der Tiefe der Abstandsfläche auf nunmehr neu 0,2 H. Unverändert bleibt der Vorrang abweichender gemeindlicher Rege-lungen durch Bebauungsplan, städtebauliche Satzung oder Satzung auf Grundlage von Art. 81 Abs. 1 Nr. 6.<br /> <strong>2.</strong><br /> <strong>Spielplatzrecht,</strong> Art. 7, 81 Abs. 1 Nr. 3 &nbsp;Die Neuregelung im Recht des Spielplatznachweises lässt die im staatlichen Recht geregelte Pflicht, für Gebäude mit mehr als drei Wohnungen einen ausreichend großen Spielplatz nachzuweisen, bestehen. Damit Streitigkeiten darüber, wie ein ausreichend großer Spielplatz auszustatten ist, künftig vermieden werden, ermächtigt der neugefasste Art. 81 Abs. 1 Nr. 3 die Gemeinden dazu, Größe und Ausstattung durch gemeindliche Satzung zu regeln. Beim Erlass dieser Satzungen ist, wie bei allen Satzungen zu deren Erlass Art. 81 ermächtigt, der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten. Neu ist die Regelung über den Nachweis des Spielplatzes. Hierzu verweist der neue Art. 7 Abs. 3 auf das Stellplatzrecht. Demnach bestehen drei im Grund-satz gleichberechtigte nebeneinanderstehende Alternativen des Spielplatz-Nachweises: Auf dem Baugrundstück selbst, auf einem in der Nähe gelegenen Grundstück und im Wege der Spielplatzablöse.<br /> <strong>3.</strong><br /> <strong>Verfahrensfreie Vorhaben</strong>, Art. 57 Abs. 1 &nbsp;Der neugefasste Art. 57 Abs. 1 Nr. 5 Buchst. a) aa) nimmt Antennen und Antennen tragende Masten im Außenbereich mit einer freien Höhe bis zu 15 m von der Verfahrenspflicht aus. Im Geltungsbereich qualifizierter Bebauungs-pläne und im nicht überplanten Innenbereich bleibt die maßgebliche Höhe von bis zu 10 m der von der Verfahrensfreiheit erfassten Antennen und Antennen tragenden Masten unverändert.<br /> Neu gefasst wird auch Art. 57 Abs. 1 Nr. 16 a), wonach künftig Fahrradabstellanlagen bis zu 50 m2 – bislang 30 m2 – verfahrensfrei sind. Gerade im städtischen Raum finden zunehmend Lastenfahrräder Verwendung, die aufgrund ihrer Größe einen erhöhten Platzbedarf haben. Die Ausweitung der Verfahrens-freiheit trägt diesem Umstand Rechnung.<br /> Der neue Art. 57 Abs. 1 Nr. 16 Buchst. b) nimmt Ladestationen für Elektrofahrzeuge mit einer Höhe von bis zu 2 m und einer Tiefe und Breite von jeweils bis zu 1 m von der Verfahrenspflicht aus. Damit wird nicht nur klargestellt, dass Ladestationen grundsätzlich dem Baurecht unterfallen, die bisherige Vollzugs-praxis, wonach solche Anlagen als unbedeutende bauliche Anlagen verfahrensfrei nach Art. 57 abs. 1 Nr. 16 Buchst. f) a. F. sind, wird gesetzlich fixiert.<br /> <strong>4.</strong><br /> <strong>Genehmigungsfreistellungsverfahren:</strong> Der Anwendungsbereich des Genehmigungsfreistellungsverfahrens wird erweitert: Bislang waren lediglich Vorhaben unterhalb der Sonderbauschwelle, Art. 2 Abs. 4, vom Genehmigungsfreistellungsverfahren erfasst, wenn sie im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans im Sinn von § 30 BauGB liegen, neuer Art. 58 Abs. 1. Die Neuregelung weist auch die Änderung und Nutzungsänderung von (bestehenden) Dachgeschossen zu Wohnzwecken einschließlich der Errichtung von Dachgauben im Anwendungsbereich von § 34 BauGB dem Genehmigungsfreistellungsverfahren zu. So wird sichergestellt, dass das Schaffen von Wohnraum in Dachgeschossen dort, wo es aus gemeindlicher Sicht unproblematisch möglich ist, zügig ohne weitere Verfahren erfolgen kann.<br /> <strong>5.</strong><br /> <strong>Behandlung des Bauantrags</strong>, Art. 65 &nbsp;Die Ergänzung von Art 65 Abs. 2 Satz 2 stärkt die Position der Unteren Bauaufsichtsbehörde bei der Vervollständigung der Bauantragsunterlagen. Nach der bislang geltenden Regelung hatte jedes Verlangen der Vervollständigung des Antrags, das mit einer Fristsetzung verbunden war, die zwingende Rechtsfolge, dass nach ergebnislosem Ablauf der Frist die Rücknahmefiktion eingetreten ist. Nunmehr ist die Rücknahmefiktion ausdrücklich daran genknüpft, dass die Bauaufsichtsbehörde den Antragsteller auf diese Rechtsfolgen hingewiesen haben muss. So wird den Bauaufsichtsbehörden die Möglichkeit gegeben, bedarfsgerecht zu reagieren. Ungeachtet dessen gilt, dass der Entwurfsverfasser für die Brauchbarkeit und Vollständigkeit seines Entwurfs und der eingereichten Bauvorlagen verantwortlich ist, Art. 51 Abs. 1 Satz 2. Es ist deshalb auch nicht zu beanstanden, wenn die unteren Bauaufsichtsbehörden diese Verantwortung ggf. auch gegenüber den Bauherren klarstellen.<br /> <strong>6.</strong><br /> <strong>Baugenehmigung und Baubeginn, Genehmigungsfiktion</strong>, Art. 68 &nbsp;Der neu in Art. 68 eingefügte Abs. 2 enthält die Regelung über die Genehmigungsfiktion. Grundlegende Vorschrift für die Genehmigungsfiktion ist Art. 42a BayVwVfG; Art. 68 Abs. 1 Satz 2 verweist hierauf und modifiziert Art. 42a BayVwVfG entsprechend den Erfordernissen des bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahrens. Die Regelung greift nur für Vorhaben, die im vereinfachten Verfahren gem. Art. 59 geführt werden (also nicht bei Sonderbauten) und die die Errichtung oder Änderung eines Gebäudes zum Ziel haben, das ausschließlich oder überwiegend dem Wohnen dient. Erfasst sind in diesem Umfang auch Nutzungsänderungen, die Wohnraum schaffen sollen. Überwiegend dem Wohnen dienen Gebäude, die auf mehr als der Hälfte ihrer Hauptnutzfläche Wohnnutzung aufweisen.<br /> Der von Art. 68 Abs. 2 vorgezeichnete Weg des Bauantrags ist, wenn die Gemeinde, in der das Vorhaben ausgeführt werden soll, nicht selbst untere Bauaufsichtsbehörde ist:<br /> - Einreichen des Bauantrags bei der Gemeinde, Art. 64 Abs. 1 Satz 1.<br /> - Soweit erforderlich: Entscheidung der Gemeinde über das gemeindliche Einvernehmen innerhalb der Frist von § 36 Abs. 2 Satz 2 Baugesetzbuch (BauGB) oder Einvernehmensfiktion gemäß § 36 Abs. 2 Satz 2 BauGB und Vorlage an die zuständige untere Bauaufsichtsbehörde, Art. 64 Abs. 1 Satz 2.<br /> - Prüfung der Vollständigkeit des Bauantrags durch die untere Bauaufsichtsbehörde innerhalb von drei Wochen, Art. 65 Abs. 2, 68 Abs. 2 Satz 1.<br /> Verlangt die Bauaufsichtsbehörde nicht innerhalb der Dreiwochenfrist die Vervollständigung des Bauantrags, beginnt die Frist für die Genehmigungsfiktion drei Wochen nach Zugang des Bauantrags bei der unteren Bauaufsichtsbehörde zu laufen. Verlangt die Bauaufsichtsbehörde die Vervollständigung, beginnt die Fiktionsfrist drei Wochen nach Vorlage der verlangten Unterlagen zu laufen. Dass das Vervollständigungsverlangen in diesen Fällen immer mit einer Fristsetzung zu versehen ist, ergibt sich aus Art. 68 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b). Wird das Vervollständigungsverlangen mit der Rücknahmefiktionswirkung versehen (neuer Art. 65 Abs. 2 Satz 2 Hs. 2), gilt bei Nichtvorlage oder unvollständiger Vorlage der verlangten Unterlagen der Bauantrag ohnehin als zurückgenommen. In diesem Fall stellt die untere Bauaufsichtsbehörde das Verfahren ein und entscheidet über die Kosten.<br /> - Ist der Antrag vollständig oder hat die untere Bauaufsichtsbehörde keine Vervollständigung verlangt, läuft die dreimonatige Fiktionsfrist, Art. 42a BayVwVfG nach den Maßgaben von Art. 68 Abs. 2. - Eine Verlängerung der Fiktionsfrist ist unter den Voraussetzungen von Art. 42a Abs. 2 Sätze 3 und 4 BayVwVfG möglich.<br /> - Entscheidet die untere Bauaufsichtsbehörde innerhalb der Dreimonatsfrist, ist diese Entscheidung maßgeblich. - Entscheidet die untere Bauaufsichtsbehörde nicht und hat sie die Frist zur Entscheidung auch nicht gemäß Art. 42a Abs. 2 Sätze 3 und 4 BayVwVfG verlängert, gilt der Bauantrag mit Ablauf der Dreimonatsfrist als genehmigt, Art. 42a Abs. 1 Satz 1 BayVwVfG.<br /> - Ist die Fiktion eingetreten, ist dem Bauherrn, der Gemeinde und denjenigen Nachbarn, die nicht zugestimmt haben, die Bescheinigung nach Art. 42a Abs. 3 BayVwVfG von Amts wegen zuzustellen. Die Bescheinigung muss den Inhalt der fingierten Genehmigung wiedergeben und eine Rechtsbehelfsbelehrung enthalten.<br /> In entsprechender Anwendung des Art. 42a Abs. 2 Satz 3 BayVwVfG kann die 3-monatige Fiktionsfrist ausnahmsweise einmal angemessen verlängert werden, wenn dies wegen der Schwierigkeit der Angelegenheit gerechtfertigt ist.<br /> <strong>7.</strong><br /> <strong>Nachbarbeteiligung:</strong> &nbsp;Mit der Streichung der bisherigen Sätze 2 bis 5 des Art. 66 Abs. 1 macht der Gesetzgeber klar, dass die Nachbarbeteiligung vollständig in der Hand des Bauherrn und des von ihm zu bestellenden Entwurfsverfassers liegt. Die Nachbarbeteiligung verfolgt neben der Information des Nachbarn den Zweck, dass der Bauherr bei Zustimmung des Nachbarn möglichst rasch eine bestandskräftige Baugenehmigung erhält. Die ordnungsgemäße Nachbarbeteiligung ist also in seinem Interesse. Der neue Art. 66 Abs. 1 Satz 2 ordnet deshalb an, dass im Bauantrag anzugeben ist, ob die Nachbarn zugestimmt haben. Ist das der Fall, ist für die Bauaufsichtsbehörde nichts weiter veranlasst. Ist das aber nicht der Fall, bleibt es beim Zustellungserfordernis, Art. 66 Abs. 1 Satz 4 (= Satz 6 a.F.).<br /> <strong>8.</strong><br /> <strong>Örtliche Bauvorschriften</strong>, Art. 81<br /> Es gibt Änderungen im Recht der Ortsgestaltungssatzung Art. 81 Abs. 1 Nr. 1,<br /> im Recht der Spielplatzsatzung, Art. 81 Abs. 1 Nr. 3,<br /> im Recht der Stellplatzsatzung, Art. 81 Abs. 1 Nr. 4,<br /> im Recht der Gestaltung der unbebauten Flächen der bebauten Grundstücke, Art. 81 Abs. 1 Nr. 5,<br /> und im Recht der Abstandsflächensatzung, Art. 81 Abs. 1 Nr. 6<br /> 8.1 <strong>Ortsgestaltungssatzung</strong> &nbsp;Die Ermächtigung zum Erlass von Ortsgestaltungssatzungen wird inhaltlich erweitert: Waren bisher nur Regelungen zur Begrünung von Dächern möglich, können die Gemeinden nun auch Regelungen zur Begrünung von Gebäuden – ganz oder teilweise – aus ortsgestalterischen Gründen erlassen.<br /> 8.2. <strong>Spielplatzsatzung</strong> &nbsp;Die Ermächtigung zum Erlass von Spielplatzsatzungen passt die Rechtslage an die Neuregelung in Art. 7 Abs. 3 an. Künftig kann die Gemeinde nicht nur die Lage, Größe, Beschaffenheit, Ausstattung und Unterhaltung von Spielplätzen in einer Satzung regeln, sondern auch die Art der Erfüllung und die Ablöse der Pflicht. Die Regelungsbreite reicht vom Einräumen aller gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten (Nachweis auf dem Baugrundstück, Nachweis auf einem in der Nähe gelegenen Grundstück und Spielplatzablöse) bis zur verbindlichen Vorgabe einer bestimmten Art des Nachweises. Möglich sind auch Regelungen zur Höhe der Spielplatzablöse. Bei der Regelung der Ausgestaltung der Spielplatzpflicht unterliegen die Gemeinden dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.<br /> 8.3. <strong>Stellplatzsatzung</strong> &nbsp;Der ergänzte Art. 81 Abs. 1 Nr. 3 ermöglicht es den Gemeinden, beim Erlass von Stellplatzsatzungen auch die örtliche Verkehrsinfrastruktur zu berücksichtigen. Das Tatbestandsmerkmal „Verkehrsinfrastruktur“ ist dabei in denkbar weitem Sinn zu verstehen: Berücksichtigt werden können insbesondere die Erschließung von Gemeindeteilen mit öffentlichem Personennahverkehr, mit Radwegen usw..<br /> 8.4. <strong>Gestaltung der unbebauten Flächen der bebauten Grundstücke</strong> &nbsp;Der ergänzte Art. 81 Abs. 1 Nr. 5 ermöglicht es den Gemeinden, künftig die Bepflanzung der unbebauten Flächen der bebauten Grundstücke zu regeln. Dadurch ist es den Gemeinden insbesondere möglich, aus Gründen der Ortsgestaltung die Anlage von Steingärten, Schottergärten und Kunstrasen verhindern zu können.<br /> 8.5. <strong>Abstandsflächensatzung</strong> &nbsp;Der neue Art 80 Abs. 1 Nr. 6 vollzieht die Änderungen im Abstandsflächenrecht (siehe hierzu oben Ziff. 1.) im gemeindlichen Satzungsrecht nach. Die Möglichkeit der Gemeinde, abweichende Maße der Tiefe der Abstandsflächen vom gesetzlichen Maß im Gemeindegebiet oder in Teilen des Gemeindegebiets zu regeln bleibt erhalten. Tatbestandliche Voraussetzungen für den Erlass einer solchen Satzung sind alternativ, dass die Erhöhung des Maßes der Tiefe der Abstandsfläche der Erhaltung des Ortsbildes, der Verbesserung der Wohnqualität oder der Erhaltung der Wohnqualität dient. Bei Vorliegen einer der drei Tatbestandsalternativen kann ein abweichendes Maß der Tiefe der Abstandsfläche für das ganze Gemeindegebiet oder Teile dieses Gebiets durch Satzung angeordnet werden.<br /> Mitte Dezember wurden von einem Mitarbeiter der Fa. Stirner insgesamt 37 <strong>Hydranten</strong> im Gemeindegebiet auf Funktionsfähigkeit und insbesondere Leistungsfähigkeit, also Fließdruck und Löschwassermenge, untersucht. Die Hydranten waren von den Kommandanten der Feuerwehr zur Überprüfung vorgeschlagen worden, weil sie entweder in höher gelegenen Bereichen der Gemeinde liegen oder an Stichleitungen oder Endpunkten des Leitungsnetzes. Zwei Hydranten konnten nicht überprüft werden, da sie verdeckt oder nicht auffindbar war. Bei vier Hydranten gibt es technische Mängel, sie sind nach Abklärung mit dem Wasserzweckverband auszutauschen. Bei weiteren 7 Hydranten sind der Fließdruck und die Durchflussmenge im kritischen Bereich, so dass im Brandfall zusätzlich Löschwasser herangeführt werden muss. In Einzelfällen ist das durch naheliegende Gewässer möglich, in anderen Bereichen kann dies durch ein mobiles Aufstellbecken, das durch Tanklöschzüge im Pendelverkehr befüllt wird, erreicht werden. Die Kommandanten prüfen jetzt die Voraussetzungen für eine solche zusätzliche technische Möglichkeit und erarbeiten auch ein Einsatzkonzept.<br /> In diesem Jahr ist wiedermal ein normaler Winter mit Schneefall – dadurch ist der <strong>Winterdienst</strong> gut gefordert. Bereits jetzt haben wir zwei Einsatztage mehr als im vorigen Winter. Nach meiner Beobachtung hat das bisher sehr gut geklappt, sowohl vom zeitlichen her wie auch von der Qualität. Neuralgische Stellen im Bereich von Kiesstraßen wurden schnell und bestmöglichst beseitigt. Ich möchte deswegen dem beauftragten Schneeräumdienst Gabelberger und den Mitarbeitern des Bauhofs Dank sagen und ein großes Lob aussprechen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zur finanziellen Lage:</strong><br /> Die finanzielle Lage ist sehr gut. Im Dezember ist die staatliche Ausgleichszahlung für Gewerbesteuermindereinnahmen in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro eingegangen.<br /> Die Gemeinde Haiming hat 140.160 € in ihre Bausparverträge eingezahlt (im Rahmen der Möglichkeiten des Regelsparbeitrags). Die Rücklagemittel in Bausparverträgen belaufen sich derzeit auf 1.999.600 €.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Am Dienstag, 19.1. war Angebotseröffnung für die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro und Blitzschutz für die Tagespflege. Insgesamt gab es 16 Angebote, das Auftragsvolumen für diese Gewerke beträgt rund 290.000 EUR. Die Angebotssummen lagen zum Teil deutlich und den Kostenschätzungen. Am 20.1. war Angebotseröffnung für die Kanalbefahrung im Bereich Niedergottsau. Am 26.1. ist Angebotseröffnung für die Erschließung Baugebiet Winklham und am 11.2. Angebotseröffnung für den Innenausbau Tagespflege.</p>
<p class="bodytext"><strong>Kindergarten – Jahresrechnung 2019 und Defizitausgleich</strong><br /> Die Gemeinde hat mit dem Träger des Kindergartens in Niedergottsau, der Pfarrkirchenstiftung Niedergottsau eine Defizitvereinbarung: 70% des anfallenden Defizits werden von der Gemeinde getragen. Jetzt wurde für das Betriebsjahr 2019 von der Bischöflichen Finanzkammer Passau die Jahresabrechnung vorgelegtm, diese schließt mit einem Defizit in Höhe von 12.009,01 EUR ab. Davon hat die Gemeinde 8.406,31 zu tragen. Haushaltmittel dafür sind vorhanden, der Gemeinderat hat dem Defizitausgleich zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Digitales Rathaus – Förderprogramm Onlinedienste</strong><br /> Mit dem Blick auf das digitale Rathaus sollen auf der Grundlage des Onlinezugangsgesetzes bis Ende 2022 alle Verwaltungsleistungen von Bund, Länder und Gemeinden auch online zugänglich sein. Um die finanziellen Belastungen beim Einrichten der Online dienst zu verringern, hatte der Freistaat ein Förderprogramm aufgelegt, das aber zunächst wirkungslos blieb, da in vielen Fällen die Die Fördermindestsumme von 5.000 EUR nicht erreicht wurde. Mittlerweile wurde dieses Förderprogramm ausgeweitet und deswegen hat die AKDB, mit der die Gemeinde viele IT-Dienste abwickelt, eines neues Angebot erstellt, das ein individuelles Bundle mit förderfähigen und OZG-konformen Fachdiensten im Bürgerserviceportal inklusive Web-Formulardiensten enthält. Für die Gemeinde Haiming wurden Dienste zum Preis von 14.460 EUR ausgewählt; davon werden seitens des Freistaates 80% gefördert. Die Kosten für die Gemeinde betragen 2.892 EUR. Zusätzlich zu den bereits jetzt über das Bürgerserviceportal abrufbaren Diensten, z.B. Meldebescheinigung, Führungszeugnis, Umzugsmeldung, Wohnungsgeberbescheinigung, Wahlschein werden folgende weitere Dienste angeboten werden: Erweiterung der bestehenden Dienst auf Webformulare und zusätzlich Formulare für Anmeldung Hundesteuer, Antrag Fischereischein, Antrag Parkerleichterung Schwerbehinderte und alle Anträge im Zusammenhang mit Abfallbehälter. Da die Antragfrist am 31.12.2020 abgelaufen ist hat der Bürgermeister den Förderantrag als Eilgeschäft gestellt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-182</guid>
						<pubDate>Thu, 17 Dec 2020 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 17.12.2020</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-17122020/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=b53a9e26df0eadbd1f089b0b97a85bca</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Zu Beginn der Sitzung erinnerte der Bürgermeister an <strong>zwei ehemalige Gemeinderäte</strong>, die Ende November verstorben sind: Josef Altmannshofer aus Niedergottsau, Gemeinderat von 1969 bis 1996, verstorben am 28.11.2020 und Siegfried Meier aus Kemerting, Gemeinderat von 1984 bis 1996, verstorben am 27.11.2020. Beide Gemeinderäte haben mit ihren Talenten und Fähigkeiten viel für die Gemeinde und das Gemeinschaftsleben getan.<br /> Der <strong>Christbaum vor dem Rathaus</strong> ist in diesem Jahr ein besonders schönes Exemplar. Der Baum ist gestiftet von Stefan Forstpointner aus Winklham und wird zum Mittelpunkt der Lichtbäume im Zentrum unseres Ortes. zur 100%igen vorweihnachtliche Idylle fehlt jetzt nur noch der Schnee. Ein Dank auch an Felix von Ow für die Bäume in Niedergottsau und Neuhofen und vor der Haiminger Kirche.<br /> Der ab Mittwoch, 16.12.2020 geltende <strong>landesweite Lock-Down</strong> betrifft auch die Haiminger Geschäfte – nur noch die Grundversorger nah-und-gut Straubinger und Getränkemarkt Bruckner dürfen öffnen. Wie bereits im Frühjahr bietet die Gemeinde den Geschäftsleuten, Gewerbetreibenden und Dienstleistern die Homepage an, um über Service und Online-Angebote und Abholdienst zu informieren. Auf die Mail vom 14.12. gab es bereits zahlreiche Rückmeldungen.<br /> Schule und Kita sind geschlossen – zur Absicherung der angebotenen Notbetreuung wird je nach Bedarf der Schul- und Kindergartenbus bis zum regulären Ferienbeginn angeboten. Ab Donnerstag ist der Einsatz des Busses nicht mehr notwendig.<br /> Das Rathaus ist auch ab 16.12. geschlossen – in wichtigen Angelegenheiten kann ein telefonisch ein Termin vereinbart werden.<br /> Am 23.11.2020 erhielten wir von der Regierung von Oberbayern den <strong>Zuwendungsbescheid für den weiteren Ausbau der Breitbandversorgung</strong> in der Gemeinde. Für die Erschließungsgebiete Haid, Eisching, Haid, Haiming und Neuhofen ergibt sich für die dort noch mit Glasfaser zu erschließenden weißen Flecken eine Wirtschaftlichkeitslücke von 1.478.055 EUR. Zur Abdeckung erhält die Gemeinde eine Förderung in Höhe von 1.151.662 EUR, der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 326.393 EUR. Der Kooperationsvertrag mit der Telekom wurde bereits abgeschlossen, die Umsetzung der Maßnahme soll bis 2024 erfolgen.<br /> Zum 1.1.2021 endet die Auftragsverwaltung der Länder für die <strong>Bundesautobahnen,</strong> das bedeutet auch das Ende der bisher bekannten Autobahndirektionen. Stattdessen wurde als bundeseigene Infrastrukturgesellschaft „Die Autobahn GmbH des Bundes“ gegründet. Diese Autobahn GmbH hat zehn regionale Niederlassungen und 41 Außenstellen; dabei bleiben in Bayern die Standortstrukturen nahezu unverändert. Aus den beiden Autobahndirektionen Nord- und Südbayern werden die Niederlassungen Nord- und Südbayern und auch die Dienststelle Deggendorf bleibt als Außenstelle erhalten. In der aktuellen Planungsphase für den Weiterbau der A 94 bleibt es also bei den bisherigen Ansprechpartner, auch personell gibt es an der neuen Außenstelle in der Führungsebene keine Veränderungen.<br /> Zur <strong>Situation im BRK-Seniorenhaus</strong> bekam der Bürgermeister am 7.12.2020 folgende Information durch Kreisgeschäftsführer Josef Jung:<br /> <em>Wie in ungefähr 500 anderen Heimen in Bayern, konnte auch in unserem Seniorenhaus das Virus trotz strenger Schutzmaßnahmen nicht vor der Tür gehalten werden. In der Spitze waren es über 50, derzeit noch 36 Bewohner des Seniorenhauses, die vom Virus infiziert waren oder sind. Inzwischen sind 16 Bewohner wieder genesen und haben die Krankheit überstanden. Neun Menschen konnten die Krankheit trotz Krankenhausbehandlung nicht überwinden und mussten sterben.<br /> Auch Mitarbeiter waren von dem Virus massiv betroffen, obwohl seit dem Frühjahr im Haus Masken getragen werden und die Hygiene überaus penibel beachtet worden ist. Bei 29 Mitarbeitern wurde das Virus nachgewiesen. Erfreulicher Weise musste keiner ins Krankenhaus, und 15 Kräfte sind inzwischen wieder gesund.<br /> Obwohl vorher schon mit Schutzhandschuhen, Maske, Desinfektionsmittel und möglichst auf Distanz gearbeitet wurde und wir versucht haben, mit täglichem Fibermessen und Schnelltests ein Frühwarnsystem aufzubauen, konnte sich ab dem 13.11. das Virus mit unglaublicher Geschwindigkeit im Haus verbreiten.<br /> Um die Kontakte zu minimieren, sind die Bewohner in den Zimmern und haben damit einen geschützten Raum. Die Beschäftigten arbeiten seit dem Ausbruch mit Vollschutzkleidung: Ganzkörper-Anzug, 2 Masken übereinander, zusätzliche Schutzkittel zum Wechseln sowie Visiere und Schutzbrillen bei Bedarf.<br /> Die Arbeitsbedingungen sind dadurch extrem schwer, und durch die fehlenden erkrankten Mitarbeiter lastet eine enorme Beanspruchung auf den Gesunden.<br /> Für Besucher muss das Haus derzeit verschlossen bleiben. Das ist eine unverzichtbare Vorsichtsmaßnahme, die auch so vom Gesundheitsamt angeordnet ist. Wir hoffen trotzdem, dass wir das Virus bald besiegen können und wieder einigermaßen zur Normalität zurückfinden zu können. Mit großem Interesse verfolgen wir die Entwicklung eines Impfstoffes und können nur hoffen, dass dieser erfolgreich sein wird. Wir wünschen uns nichts sehnlicher, als wieder ein normales Leben ohne Krankheit.<br /> Ein großer Dank an die im Haus wohnenden alten Menschen für die Geduld, die Einschränkungen mitzumachen, sowie an deren Angehörige für das Verständnis zum Besuchsverbot. Den Beschäftigten im Haus ein herzlicher Dank: Sie gehen derzeit an ihre Grenzen, um das Menschenmögliche zu leisten.</em><br /> Wir haben als kleines Zeichen der Anerkennung und des Dankes allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein kleines Weihnachtsgeschenk überreicht – etwas Süßes und als Symbol der Hoffnung ein Töpfchen mit einer keimenden Blumenzwiebel.<br /> Am 07. und 08. Dezember war das Rathaus wegen einer <strong>EDV-Umstellung</strong> geschlossen. Nach eineinhalbjähriger Vorbereitungszeit wurde nun der elektronische Rechnungsworkflow eingeführt. Das Rechnungswesen der Gemeinde wird dann fast ausschließlich elektronisch abgewickelt, da die Belege digitalisiert werden. Die Unterschriften im Haus werden mittels elektronischer Signatur geleistet und die Belege digital weitergereicht, bis sie bezahlt sind. Von der AKDB war ein Mitarbeiter da und hat die Fachabteilungen im Haus geschult. Die einzelnen Befugnisse der Mitarbeiter sind mittels Softwarezertifikaten des Freistaates Bayern geregelt und die Berechtigungen gesetzeskonform erteilt. Nach den Haushaltsvorschriften sind ja Anordnung und Vollzug zu trennen (mindestens Vier-Augen-Prinzip). Der Weg einer Rechnung in der Verwaltung läuft nun so ab: Eine Rechnung kommt mit der Post und wird gescannt. Der Scan wird in den Workflow integriert und die Rechnungsdaten werden in einer Maske erfasst, die Original-Rechnung wird nach dem Scan in der Regel vernichtet. Anschließend wird der Vorgang an die Kämmerei weitergereicht. Die Kämmerei kümmert sich um die sachliche und rechnerische Richtigkeit und entscheidet wohin die Rechnung gebucht wird und welche Mittel dafür bereitgestellt werden. Die Kämmerei signiert die Buchung. Danach wird der Vorgang an den Bürgermeister weitergegeben und dieser leistet seine elektronische Unterschrift. Als nächster Schritt geht der Vorgang in die Kasse, welche die Buchung zu Soll stellt (sie ist damit in der Buchführung dargestellt) und die Zahlung leistet. Damit ist der Vorgang abgeschlossen. Im Wesentlichen konnten wir die Buchungen schon digital bearbeiten, aber jetzt werden die Unterschriften digital geleistet und es wandern keine Papier-Belege mehr durchs Haus. Der nächste Schritt ist die Integration von elektronischen Rechnungen in die Buchführung. Dabei kommt keine ausgedruckte Rechnung mehr ins Haus, sondern ein PDF, das eventuell mit einem Datensatzanhang versehen ist. Der Datensatz ist standardisiert und kann dann gleich in die Buchführung übernommen werden. Hier entfällt auch der Erfassungsvorgang.<br /> Mit Blick auf eine langfristige Perspektive für die <strong>Klärschlammentsorgung</strong> sind wir momentan in Kontakt mit einer von der Stadt Straubing und den Bayernwerken neu gegründeten Firma, die zur Klärschlammverwertung eine Biomassemonoverbrennung errichten wird. Dabei gibt es nicht nur eine thermische Verwertung, sondern auch Rückgewinnung von Phosphor und Verwertung der Asche. Finanzielle Parameter stehen noch nicht fest, aber langfristig müssen wir uns auf diese Form der Klärschlammverwertung einstellen.<br /> Bei der <strong>Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes</strong> teilte Vorsitzender Alexander Huber in seinem Bericht mit, dass es im Jahr 2020 eine hohe Zahl von Störfällen gegeben habe und ein Großteil der 120 Meldungen auf Rohrbrüche entfalle. In diesem Zusammenhang wurde darüber diskutiert, ob nicht eine langfristige strategische Planung zur Erneuerung des Leitungsnetzes sinnvoll wäre, z.B. grundsätzlich bei Erneuerung von Straßen dort auch Wasserleitungen neu zu verlegen. Positiv wirkt sich die neue Schaltanlage aus, die Investition von 70.000 EUR war notwendig und sinnvoll, denn in diesem Bereich gibt es keine Ausfälle mehr. Coronabedingte Ausfälle beim Personal des Zweckverbandes hat es bisher noch nicht gegeben. Die Aktivkohlefilter wurden in diesem Jahr zweimal gewechselt und die monatlichen Messungen des Trinkwassers erbrachten immer sehr gute Ergebnisse, der PFOA-Gehalt lag unter der Nachweisgrenze. Der Rechnungsprüfungsausschuss stellte der Verwaltung des Zweckverbandes ein gutes Zeugnis aus, bei der gründlichen Prüfung verschiedenster Bereiche gab es keine Beanstandungen oder Empfehlungen. Eine Verbesserung der Homepage und das zeitnahe Einstellen von Messergebnissen des Trinkwassers wäre wünschenswert. Die Verbandsversammlung hat die Jahresrechnung und die Entlastung der Verwaltung einstimmig beschlossen. Ebenso einmütig wurde die Übernahme der Trinkwasserversorgung im Industriegebiet gebilligt, damit ist der Zweckverband wieder für die Trinkwasserversorgung im ganzen Gemeindegebiet Haiming zuständig. Die Satzung wurde entsprechend geändert.<br /> Einen auch für die Gemeinde Haiming nicht unbedeutenden Wechsel gibt es bei der <strong>Leitung des Wackerwerkes</strong> Burghausen: Dr. Gilles tritt zum Jahresende in Ruhestand, sein Nachfolger wird Dr. Peter von Zumbusch. Mit einem Schreiben habe ich Dr. Gilles, auch im Namen von Altbürgermeister Alois Straubinger für die vielen Jahre der guten und nachbarschaftlichen Zusammenarbeit gedankt und dabei zum Ausdruck gebracht, dass Arbeitsplatz und Einkommen vieler Haiminger Bürger auch durch seinen Einsatz und seine Tatkraft gesichert waren.<br /> <strong>Zur finanziellen Lage:</strong> Durch die Ausgleichszahlung von Bund und Land in Höhe von 6,431 Mio EUR hat sich die Haushaltslage natürlich erheblich verbessert. Die Höhe der Ausgleichszahlung entspricht unserer Berechnung und es wurde eine Quote von 100% ausbezahlt, deswegen übersteigt der Betrag jetzt auch den Ansatz im Nachtragshaushalt. Diese Ausgleichszahlung unterliegt voll der Kreisumlage – ca. 2,8 Mio EUR werden wir 2022 an den Kreis weiterleiten. Damit hat der gesamte Landkreis, also auch die Bürgerinnen und Bürger in anderen Gemeinden, einen mittelbaren Nutzen aus der Ausgleichszahlung. Von 2017 – 2021 leistet die Gemeinde Haiming an den Landkreis Zahlungen in einer Gesamthöhe von 14.700.000 EUR – ein starkes Zeichen für eine kommunale Solidargemeinschaft.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Straßenbauarbeiten in Weg und Eisching konnten trotz widriger Wetterverhältnisse in dieser Woche abgeschlossen werden – Abnahme ist am kommenden Freitag. Damit können wir uns bei dieser Bausumme auch den Mehrwertsteuervorteil sichern. Die Ausbesserungsarbeiten an der Rosenstraße und am Narzissenweg konnten nicht mehr durchgeführt werden, die personelle Kapazität der Baufirma hat dafür nicht mehr gereicht. Die arbeiten in Winklham ruhen derzeit; die Angebotseröffnung für die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt – Erschließungsstraße im Baugebiet – ist am 26. Januar 2021. Die Abgabefrist für die Angebote verschiedener Gewerke beim Gebäude Tagespflege wurde verlängert, hier ist die Angebotseröffnung jetzt am 19.1.2021.</p>
<p class="bodytext"><strong>Antrag auf Zuschuss Orgelneukauf</strong><br /> Die Orgel in der Kirche Haiming weist erhebliche Schäden auf und ist deswegen reparaturbedürftig. Eine erste Notreparatur würde Kosten von ca. 20.000 EUR verursachen und zur Behebung der Schäden wären Umbauten mit einem Kostenaufwand von 70.000 EUR notwendig. Mittelfristig sieht der Orgelsachverständige aus Passau die Notwendigkeit, eine neue, kleinere Pfeifen-Orgel einzubauen. Die Kosten dafür würden 300.000 EUR betragen. Dieser erhebliche Kostenaufwand hat die Kirchenverwaltung veranlasst, sich für die Neuanschaffung einer digitalen Kirchenorgel zu entscheiden. Eine solche Form der Orgel wird immer häufiger in Sakralbauten eingebaut, da sich der Klang kaum von einer herkömmlichen Pfeifen-Orgel unterscheidet und die Wartung erheblich geringer ist. Die Anschaffungskosten betragen rund 25.000 EUR und die Nebenkosten (Transport, Einbau) nochmals rund 5.000 EUR. Für diese Anschaffungskosten beantragt die Kirchenverwaltung eine Kostenbeteiligung der Gemeinde. Auf der Grundlage der üblichen Zuschusshöhe von 1/6 bewilligte der Gemeinderat einen Zuschuss in Höhe von 5.000 EUR; die genaue Höhe errechnet sich nach Vorlage der Rechnung und Höhe des Eigenanteils der Kirche Haiming.</p>
<p class="bodytext"><strong>Antrag SV Haiming auf Zuschussgewährung</strong><br /> Für den Bau der Sporthalle hat der SV Haiming ein Darlehen in Höhe von 180.000 EUR aufgenommen; durch Tilgungsleistungen ist das Darlehen auf jetzt 117.000 EUR zurückgeführt. Neben der ordentlichen Tilgung hat der Verein die Möglichkeit zur jährlichen Sondertilgung in Höhe von 18.000 EUR. Dies hilft dazu, die jährliche Annuität zu senken und das Darlehen früher zu tilgen. Die finanzielle Handlungsfähigkeit des Vereins würde sich dadurch erheblich verbessern. Die Mittel für die Sondertilgung kann der Verein in diesem Jahr nur schwer aufbringen, da notwendige Investitionen für die Rasensprenganlage erforderlich sind und in Zusammenhang mit Corona Einnahmen, insbesondere im Bereich Sportheim, ausfallen. Deswegen stellt der SV Haiming einen Antrag auf Sonderzuschuss in Höhe von 18.000 EUR. Die Mittel für einen solchen Zuschuss können aus dem Haushalt bereit gestelklt werden, da die Betriebskosten für die Sporthalle, angesetzt mit einem Jahresbetrag von 81.000 EUR erheblich geringer ausfallen. Bis zum 30.11.2020 sind hier erst 41.392 EUR angefallen. Der Sonderzuschuss kann also aus den für den Sportbetrieb eingeplanten Mitteln gewährt werden. der Gemeinderat hat deswegen dem Antrag des SV Haiming zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Abschluss des Jahres</strong><br /> Ich möchte diese <strong>Schlussgedanken zum Jahr 2020</strong> mit einer Zahl beginnen: Bis jetzt gibt es in diesem Jahr 31 Geburten – das ist 31-mal Vertrauen in das Leben und Hoffnung auf die Zukunft. Das ist gerade in diesem Jahr, in dem sich die Corona-Pandemie mit ihren ganzen Auswirkungen wie ein Nebelschleier über unser Leben gelegt hat, ein starkes Zeichen.<br /> Ich möchte in diesen Schlussgedanken keine Bilanz von Handlungen, Ereignissen, Erfolgen ziehen – das steht ausführlich in der neuesten Niedergerner.<br /> Mir geht es mehr um den Blick darauf, was sich aus diesem Jahr heraus für uns verändert.<br /> Wir sind durch dieses Jahr gegangen ohne die Stützpfeiler und Wegmarkierungen, die sonst die Bahnen unseres gesellschaftlichen Lebens kennzeichnen: Keine Feste, größeren Treffen, Versammlungen; Einschränkungen in Kindergarten, Schule, Sport, Freizeit, kirchlichem Leben.<br /> Wie verändert uns das? Wie verändert das unser Leben in Dorf und Gemeinde? Wie verändert das unser berufliches Leben, unser Konsumverhalten, das Ehrenamt, die politischen Einstellungen?<br /> Darauf gibt es jetzt noch keine Antwort. Das ist so, wie beim Wandern auf einen Berg: Den Überblick, den Blick aufs Ganze habe ich erst auf dem Gipfel.<br /> Noch sind wir mittendrin in der Veränderung – den klaren Blick, was sein wird, gibt es da noch nicht.</p>
<p class="bodytext">Aber: Ich habe große Zuversicht für die Zukunft.<br /> Dazu möchte ich ein anderes Bild verwenden: Immer dann, wenn in einem Jahr ein Feld brach liegt oder ein Baum keine Früchte trägt - im nächsten Jahr ist die Kraft der Natur umso stärker.<br /> Das erwarte ich auch für unser Leben im Dorf, in der Gemeinde: Wenn die Beschränkungen der Pandemie verschwunden sind, wird mit neuer Kraft das hervortreten, wachsen, aufblühen, was wir jetzt vermissen.<br /> Spannend wird sein, wie das dann aussieht? Genauso wie 2019 oder die Jahre davor? Wird wieder alles so wie früher?<br /> Ich vermute: Nein.<br /> Denn es ist ein Gesetz des Lebens, das sich nichts vollkommen gleich wiederholt, beständig ist nur der Wandel.<br /> Und für dieses „es wird anders sein“ gibt es aus den vergangen Monaten ein gutes Beispiel:<br /> Ohne Corona gäbe es keine Corona-Engel – dieses großartige Zeichen von Mitdenken, Mitgefühl, Solidarität, Anteilnahme, Zuwendung. Eine Idee, geboren aus der Not, verteilt wie ein Samen, eingepflanzt in viele Menschen unserer Gemeinde.<br /> Ein Beispiel von vielen Beispielen, wie Neues, Überaschendes, Unerwartetes sich einstellt und verändert.<br /> Wie wir auch erkennen, was uns geschenkt ist: Leben und Gesundheit sind ein Geschenk, ebenso wie Arbeit und Aufgaben. Familie und Freunde, mich tragende Beziehungen sind uns geschenkt – und sie haben Bedeutung gewonnen durch die Pandemie.<br /> Wir erkennen, was unser Leben bereichert und auch, was überflüssig ist. Wir lernen auch neu, Rücksicht zu nehmen – auf den Nächsten und hoffentlich auch auf die Welt insgesamt.<br /> Und darauf dürfen wir vertrauen. Auf diese Weise ist dieses anstrengende Jahr 2020 ein Jahr der Erkenntnis und des Umbruchs, es kann auch ein Jahr des Aufbruchs sein.<br /> <strong>Ich danke</strong> allen, die dieses Jahr, auch in schwierigen Situationen und mit großer Kraftanstrengung, mitgetragen haben – ich denke vor allem an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Seniorenhaus und in unserer Schule und im Kindergarten.<br /> <strong>Ich danke</strong> allen, die unter schwierigen Umständen ihren ehrenamtlichen Beitrag für das Leben im Dorf geleistet haben – in diesem Raum zu allererst Euch als Mitgliedern des Gemeinderates.<br /> <strong>Ich danke</strong> den Frauen und Männern in unserer Verwaltung, die mit Kompetenz, Einsatz und starkem inneren Engagement das Schiff Gemeinde auf erfolgreichen Kurs gehalten haben.<br /> <strong>Alle zusammen sind wir ein starkes Fundament, auf dem sich Zukunft bauen und leben lässt.</strong></p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 19 Nov 2020 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 19.11.2020</title>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Der <strong>Glasfaseranschluss </strong>für die Schule Haiming ist jetzt auch finanztechnisch abgeschlossen: Seitens der Regierung von Oberbayern wurde ein Förderbetrag von 26.000 EUR überwiesen, die Gesamtkosten betrugen rd. 32.000 EUR.<br /> Am 28.10.2020 sind entlang des <strong>Eichenweges am Haiminger Mühlbach</strong> insgesamt 18 Bäume gepflanzt worden, darunter drei verschiedene Eichen in Nähe zum Bach und eine Gruppe von drei Nadelbäumen. Spender der Bäume sind Bürgermeister und Gemeinderäte, die Pflanzarbeiten übernahmen 10 Mitglieder des Haiminger Dirndl- und Lederhosenvereins. Es war auch wieder ein Haiminger Beitrag für die weltweite Aktion Plant for the Planet. Eine Woche später haben dann Jungfeuerwehrleute der Piesinger Feuerwehr am neuen Parkplatz vier Bäume gepflanzt. Damit ist dann das Projekt Parkplatz beim Feuerwehrhaus auch abgeschlossen.<br /> In Sachen Corona läuft der <strong>Schulbetrieb in Haiming</strong> weiterhin geordnet und unter Einhaltung der gegebenen Vorschriften ab. Wichtig ist die Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts und auch der Mittagsbetreuung. Erschwernisse bedeuten das wiederholte Lüften und das Tragen der Masken im Unterricht. Zu dieser Maskenpflicht für Grundschüler auch im Unterricht habe ich eine Anfrage ans Gesundheitsamt gerichtet, insbesondere auch zur Frage von zeitlichen Unterbrechungen. Leider habe ich bisher keine Antwort erhalten. Das Lüften ist in unserer Schule auf Grund der baulichen Gegebenheiten möglich, ist aber natürlich eine immer wieder kehrende Unterbrechung des Unterrichts und führt zur Abkühlung im Klassenzimmer. Wegen der guten Lüftungsmöglichkeiten gibt es für die Gemeinde Haiming auch keine staatliche Förderung zur Anschaffung von Luftreinigungsgeräten. Angeschafft wurden CO2-Messgeräte, diese wurden letzte Woche an die Schule übergeben und liefern ein sicheres Indiz für den Zeitpunkt des Lüftens. Diese Anschaffung wird vom Staat mit einem Festbetrag von 7,27 EUR je Schülerin und Schüler gefördert und deckt die Einkaufskosten von 610,67 EUR.<br /> Die Maßnahmen zur <strong>Umsetzung des Brandschutzkonzeptes</strong> in der Schule sind abgeschlossen; vergangene Woche wurden die letzten noch fehlenden Deckenelemente geliefert und eingebaut. Auch die Malerarbeiten sind beendet, positiv wirken auch die neu gestrichenen Türrahmen und die neu lackierte Eingangstür. Diese ist nach Einbau eines neuen Bodenschließsystems auch wieder nutzbar. Letzte Maßnahme ist jetzt noch der Austausch der Brandmeldeanlage. Wenn alle Abschlussrechnungen vorliegen wird der Bürgermeister dem Gemeinderat eine Kostenaufstellung vorlegen. Die ursprünglich kalkulierten 100.000 EUR werden bei weitem nicht ausreichen, alle Maßnahmen waren aber zur Sicherstellung des Brandschutzes, insbesondere in Aula und Gängen, erforderlich.<br /> Bei einer Besprechung mit den Kommandanten der <strong>drei Feuerwehren</strong> wurden die Hydranten festgelegt, an denen zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung im Gemeindegebiet eine Druckmessung und eine Durchflussmessung durchgeführt wird. Ausgewählt wurden Hydranten an zentralen Orten, an Endpunkten von Wasserleitungen und in höher gelegenen Bereichen. Die Messungen werden von der Fa. Stirner durchgeführt werden.<br /> Zum <strong>Projekt Bestattungswald</strong> gibt es mittlerweile drei Stellungnahmen der Anlieger, der Landwirte in Kemerting und des Ortsobmannes des Bayer. Bauernverbandes. Sie wurden jeweils unmittelbar nach Eingang in digitaler Form an die Gemeinderäte weitergeleitet. Der Bürgermeister hat mit zwei Anliegern gesprochen und am 7.11.2020 gab es in Kemerting ein von Philipp von Ow organisiertes Nachbarschaftsgespräch. Die Kernanliegen aus den drei Stellungnahmen sind im Bauausschussprotokoll zusammengefasst. Im Bauausschuss wurden diese Bedenken und Anregungen ausführlich diskutiert; als Gast mit anwesend war Philipp von Ow. Er wird als Initiator des Projekts jetzt auch eine alternative Straßenerschließung für den Bestattungswald prüfen; damit könnte ein Großteil der Anliegerbedenken ausgeräumt werden. Im Kontakt mit dem Landratsamt klärt der Bürgermeister alle wesentlichen rechtlichen Gesichtspunkte. Erst wenn alle rechtlichen, vertraglichen und tatsächlichen Konsequenzen und zu klärenden Fragen des Projekts klar sind, wird der Gemeinderat die Grundsatzentscheidung treffen können, ob die Gemeinde die Trägerschaft für einen Bestattungswald an der Kaiserleite in Piesing übernimmt. Vor einer solchen Entscheidung wird es auch eine Anliegerversammlung für Kemerting geben.<br /> Zur <strong>Situation im BRK-Seniorenhaus</strong> teilte der Bürgermeister auf der Grundlage einer Information durch BRK-Kreisgeschäftsführer Josef Jung folgendes mit: Am Wochenende 14./15.11. zeigten erste Bewohner Krankheitssymptome und aus den sofort eingeleiteten Schnelltest ergaben sich eine Reihe positiver Befunde. Schon am Samstag wurden erste Quarantänemaßnahmen eingeleitet und am Sonntag wurde mit dem Gesundheitsamt eine Reihentestung vereinbart. Diese Reihentestung wurde dann am Dienstag, 17.11. durchgeführt, die Ergebnisse liegen jetzt vor. Von 75 getesteten Bewohnern waren bis heute 41 positiv, davon befinden sich jetzt 10 Bewohner auf Grund der Erkrankung in einer Klinik. Von 80 getesteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern waren 17 Tests positiv, keine Person befindet sich derzeit in klinischer Behandlung. Es wurden jetzt 2 Pflegefachkräfte in das Haus nach Haiming abgeordnet, das reicht aus, um die Versorgung der Heimbewohner qualitativ sicherzustellen. Nahezu alle der verbleibenden Bewohner wohnen jetzt in Einzelzimmern, teilweise nach hausinternen Umzügen. Für das seniorenhaus besteht ein Aufnahmestopp und ein absolutes Betretungs- und Besuchsverbot. Der Kreisgeschäftsführer betont in seiner Mitteilung, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hoch motiviert sind und großartige Arbeit leisten. Alle bemühen sich, dass die alten Menschen so gut wie möglich geschützt werden und sie werden um die Gesundheit und das Leben jedes Einzelnen mit ganzer Kraft ringen. Der Bürgermeister bringt seine persönliche Anteilnahme an dieser Situation zum Ausdruck, dankt allen für ihren Einsatz zum Wohl der Seniorinnen und Senioren und sichert die Unterstützung der Gemeinde dort zu, wo Hilfe möglich ist.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU<br /> Sanierung Eisching-Weg</strong>: Die Baumaßnahme geht voran. Derzeit erfolgen die Pflasterarbeiten für die Einzeiler. Die Asphaltoberfläche ist bereits entfernt.<br /> <strong>Neue Zufahrt Winklham</strong> und Erschließung Baugebiet BA 1: Die Arbeiten wurden kurzfristig unterbrochen, weil coronabedingt Personalausfälle im Bereich der Baufirmen entstanden sind. Wir haben der Baufirma ein größeres Zeitfenster eingeräumt und werden demnächst den BA 2 ausschreiben.<br /> <strong>Tagespflegeeinrichtung:</strong> Der Kanalhausanschluss ist gesetzt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich nächste Woche beginnen. Der offizielle Spatenstich ist für 26.11.2020 geplant. Ob er stattfinden kann ist aber unsicher. Zunächst erfolgt neben der Baufeldfreimachung die Fundamentierung und der Bau der Leitungen. Anschließend wird wohl die Winterruhe eintreten. Sobald es geht, wird die Bodenplatte errichtet und der Hochbau erstellt. Die Angebote für die Zimmerer-, Spengler- und Gerüstbauarbeiten werden voraussichtlich am 03.12.2020 eröffnet. Die sonstigen Gewerke folgen dann am 16.12.2020 (8 Angebotseröffnungen) bzw. 11.02.2021 (9 Angebotseröffnungen).</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung der Parkbuchten beim Seniorenhaus</strong></p>
<p class="bodytext">Zunehmend wird im Bereich des Seniorenhauses nicht nur auf den vorgesehenen Stellplätzen, sondern auch entlang der Freiherr-von-Ow-Straße geparkt. Dies führt dann, wenn bei großem Besucherandrang auf beiden Seiten Autos abgestellt werden, zu einer Verengung der Fahrbahn und zu Behinderungen. Die Situation wird sich noch verschärfen, wenn im Zuge des Baus der Tagespflege eine Zufahrt zum Parkplatz beim Seniorenhaus gesperrt wird. Um hier Abhilfe zu schaffen wurde jetzt der Hochborstein entlang der Straße um 1,20 Meter nach Süden versetzt und die so gewonnene Fläche mit Stauffenkies befestigt. Auf diese Weise entstehen Längsparkplätze mit einer ausreichenden Breite neben der Fahrbahn. die Arbeiten konnten schnell durchgeführt werden, da die mit den Straßenbauarbeiten in Eisching und Winklham beauftragte Firma Swietelsky kurzfristig freie Kapazität hatte. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rd. 18.000 EUR.</p>
<p class="bodytext"><strong>Nachtragshaushalt 2020</strong><br /> Ein Nachtragshaushalt ist dann aufzustellen, wenn sich im Vollzug des beschlossenen Haushaltsplanes erhebliche Veränderungen ergeben, insbesondere wenn sich Ausgaben wesentlich erhöhen oder neue Ausgaben erforderlich waren. Dies ist, wie auch in den zurückliegenden Jahren, auch im Jahr 2020 eingetreten. Wesentliche Veränderungen bei den Ausgaben des Verwaltungshaushaltes ist die Erhöhung des Personalkostenzuschusses für den Kindergarten um 156.200 EUR: Dies hängt zusammen mit neuen staatlichen Leistungen und der Einführung von coronabedingten Ausgleichsleistungen. Die Kommune hat dafür ihren Eigenanteil beizusteuern. Ein zusätzlicher Haushaltsansatz waren die Kosten für die Anschaffung von Schutzmasken (16.000 EUR), die im Frühjahr kostenlos an die Haushalte verteilt wurden. Beim Unterhalt der Kläranlage gab es eine Erhöhung um 51.000 EUR, da in einem größeren Umfang wie geplant Klärschlamm entsorgt werden konnte. Ebenso haben sich die Kosten für die Kontrollbefahrung der Kanäle um 27.000 EUR erhöht. Beim Vermögenshaushalt gibt es neue Ausgabeansätze für den Brandschutz Schule in Höhe von 250.000 EUR, für den Spielplatz im Kindergarten Niedergottsau 70.000m EUR und für den Erwerb von Grundstücken eine Mehrung um 300.000 EUR. Eine ursprünglich nicht geplante Ausgabe sind Beteiligungen der Gemeinde an der Kreiswohnbau Altötting und der Energiegenossenschaft Inn-Salzach mit einer Gesamthöhe von 163.000 EUR.<br /> Coronabedingte Änderungen, die sich im Nachtragshaushalt niederschlagen, gibt es auf der Einnahmeseite bei den Steuern: Die Beteiligung an der Einkommensteuer sinkt um 250.000 EUR auf 1,5 Mio EUR während sich bei der Gewerbesteuer eine positive Entwicklung abzeichnet: statt veranschlagter 325.000 EUR sind 1,2 Mio EUR Gewerbesteuer zu erwarten. Bereits in den Nachtragshaushalt mit aufgenommen ist die angekündigte Ausgleichszahlung für Steuerausfälle wegen der Coronakrise: Hier sind derzeit 4,5 Mio EUR eingeplant, was dann aber auf der Ausgabenseite die Gewerbesteuerumlage um knapp 200.000 EUR erhöht. Insgesamt führt das zu dem erfreulichen Ergebnis, dass entgegen der ursprünglichen Planung eine Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 1,6 Mio EUR möglich ist und am Jahresende rd. 5,3 Mio EUR der Rücklage zugeführt werden können. Diese Rücklage dient dann vor allem der Absicherung der zu erwartenden hohen Kreisumlage in den Folgejahren, nachdem der Umlagesatz auf 51% erhöht wurde.<br /> Insgesamt spiegelt sich im Nachtragshaushalt eine gute Finanzlage der Gemeinde wieder: Trotz umfangreicher Investitionen weist der Haushalt ein positives Ergebnis aus, Schulden bestehen keine mehr und Unsicherheiten in der Finanzentwicklung sind durch eine gute Rücklage abgedeckt.<br /> Der Gemeinderat hat den Nachtragshaushalt für 2020, wie auch vom Finanzausschuss empfohlen, einstimmig beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Spenden 2021</strong><br /> Wie auch in den zurückliegenden Jahren beschließt der Gemeinderat die Spenden an gemeinnützige Einrichtungen in einem Block. Es handelt sich um freiwillige Leistungen, entweder als Fortführung bisheriger Leistungen oder auf Grund neuer Anträge. Die Gesamtsumme beträgt 2.970 EUR und ist auf Grund der Finanzsituation der Gemeinde auch leistbar. Im Einzelnen werden folgende Einrichtungen unterstützt:</p><table cellspacing="0" class="contenttable" style="border-collapse:collapse; width:88.72%"> 	<tbody> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:2px solid black; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext"><strong>Empfänger</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:2px solid black; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext"><strong>Leitung</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Deutscher Kinderschutzbund</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Frauenhaus)</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Notruf und Beratung)</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Kulturfonds (0.3431.6580)</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Imkerverein Marktl</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Die Brücke, Suchtkrankenhilfe</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">130,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Dorfhelferinnen</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Familienpflegewerk</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">AWO - Sternfahrt</p></td> 			<td style="background-color:white; border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">60,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Sommerfest</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Weihnachten</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Hörgeschädigtenverein</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">25,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">BRK - Behindertenfahrdienst, Essen auf Rädern, Psychosoziale Krebsnachsorge</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">500,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Sternsinger</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">50,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Hospizverein</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Caritas - Beitrag</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">55,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Diakonisches Werk</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">150,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Propräventiv</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">200,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:2px solid black; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:86%px"><p class="bodytext">Donum Vitae</p></td> 			<td style="border-bottom:2px solid black; border-left:none; border-right:2px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:bottom; width:13%px"><p class="bodytext">200,00</p></td> 		</tr> 	</tbody> </table><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Feuerwerksverbot im Ortsteil Au</strong><br /> Von der Betreiberin des Pferdehofes in Au wurde beantragt, für den Jahreswechsel 2020/2021 in einem Umkreis von 500 Metern um den Pferdehof herum ein Verbot zum Abbrennen von Feuerwerkskörpern zu erlassen. Begründet wird dieser Antrag zum einen mit der gesundheitlichen Gefährdung der untergestellten Pferde durch den Lärm und die Brandgefahr für die älteren Stallungsgebäude. Im letzten Jahr mussten Pferde und Hunde mit Beruhigungsmitteln behandelt werden und ein Pferd verletzte sich in der Box. Grundsätzlich kann die Gemeinde bei Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ein solches Verbot räumlich begrenzt erlassen. Die Gefahr von Verletzung von Tieren reicht dabei als Begründung aus. Ein weiterer Rechtsgrund für ein Verbot von Feuerwerken ist der § 24 Abs. 2 der 1.SprengstoffVerordnung: In der Nähe von Gebäuden und Anlagen, die besonders brandgefährdet sind oder bei Feuerwerkskörpern mit Knallwirkung kann in bestimmten dichtbesiedelten Gemeindebereichen der Gebrauch von Feuerwerkskörpern untersagt werden.<br /> In der Diskussion über diesen Antrag wurde deutlich, dass man eigentlich grundsätzlich ein Verbot von Feuerwerkskörpern für sinnvoll halten würde, aber nicht eine Einzelfallregelung für einen kleinen Ortsteil. Hier wird mehr auf Gespräch und Vernunft gesetzt. Der Gemeinderat hat deswegen den gestellten Antrag abgelehnt. Stattdessen sollen die Anlieger der Antragstellerin auf die Probleme von Feuerwerkskörpern hingewiesen und um Rücksicht gebeten werden. Auch in der nächsten Niedergerner soll es einen Aufruf zum Verzicht auf Böller und Raketen geben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Renovierungszuschuss Kirche Niedergottsau</strong><br /> Die Kirchenverwaltung Niedergottsau hat die Endabrechnung d Renovierungsarbeiten an der Kirche in Niedergottsau vorgelegt. Dabei beläuft sich die von der Expositur zu erbringende Eigenleistung auf 163.700 EUR und liegt damit über den geschätzten Eigenkosten von 150.000 EUR. Der am 25.7.2019 bewilligte Zuschuss der Gemeinde beträgt 25.000 EUR und damit – wie auch in vergleichbaren Fällen – 1/6 der Eigenleistung. Wenn dieser Regelsatz auf die Endabrechnung angewendet wird, erhöht sich der Gemeindezuschuss auf 27.283,33 EUR. Der Gemeinderat hat dieser Zuschusserhöhung zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschussantrag der Kindertagesstätte Niedergottsau für 2021</strong><br /> Der Kindergarten St. Stephanus in Niedergottsau plant für 2021 seine Investitionen und beantragt dafür den Kostenanteil der Gemeinde. Gemäß der Trägervereinbarung mit der Kirchenstiftung Niedergottsau sind zuschussfähig solche Anschaffungen, die je Wirtschaftsgut einen Anschaffungswert von 400 EUR übersteigen. Davon trägt dann die Gemeinde 70% und der Träger 30%. Für 2021 wird dieser Zuschuss für einen großen Sonnenschirm im Garten, eine Spielküche für die Elefantengruppe, einen PC im Büro und eine Lautsprecheranlage beantragt. Die Gesamtkosten der Anschaffungen betragen 5.487,88 EUR; daraus übernimmt die Gemeinde 3.841,52 EUR. Der Gemeinderat hat den Investitionen zugestimmt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-180</guid>
						<pubDate>Thu, 22 Oct 2020 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 22.10.2020</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-22102020/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=c3103e726ee5c50fd9c235af62abbfe6</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Am Vormittag des 18.9.2020 wurde der <strong>neue Spielplatz im Kindergarten</strong> Niedergottsau durch Pfarrer Weny kirchlich gesegnet und im Anschluss daran von Bürgermeister Wolfgang Beier offiziell an den Träger des Kindergartens übergeben. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Eröffnung des Kindergartens vor 30 Jahren, lobte die damalige Standortentscheidung als sehr gut und sieht den neuen Spielplatz als deutliche Bestätigung für die Zukunft der KiTa in Niedergottsau. eine große Jubiläumsfeier mit Tag der offenen Tür ist für nächstes Frühjahr geplant, wenn es die Corona-Beschränkungen wieder zulassen. Für die Kinder wurde der Vormittag mit Quarkbällchen versüßt, der Träger erhielt eine Geldspende von der Raiffeisenbank.<br /> Bei der <strong>Jahreshauptversammlung des SV Haiming</strong> am 18.9.2020 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Nach 20 Jahren im Amt des 1.Vorsitzenden stellte sich Rupert Koch nicht mehr zur Verfügung. Er wurde mit großem Beifall und der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden verabschiedet. Nachfolger und neuer Vorsitzender ist der langjährige Stellvertreter Anton Maier aus Eisching. Die Neubesetzung des Vorstandes ist verbunden mit einer Änderung der Satzung: Es wurde ein Vorstandsteam mit klarer Aufgabenzuweisung an die drei Stellvertreter Sabine Sommer, Andreas Mayerhofer und Christian Szegedi gebildet.<br /> Am 22.9.2020 erhielten wir per Mail ein neues <strong>Lebenszeichen der Euregio</strong>. Der Landkreis Altötting erarbeitet zusammen mit Euregio-Partnern in Oberösterreich und anderen Regionen eine Euregionale Strategie im Grenzraum Bayern-Oberösterreich. Dazu konnten im Zeitraum vom 22. – 30. September im sog. 1. Padlet eine Stärken-Schwäche-Analyse kommentiert werden und es konnten in verschiedenen Handlungsfeldern Projektideen eingebracht werden. Für die Gemeinde Haiming haben wir in den Feldern Tourismus, Arbeitswelt, Kulturraum und Umwelt-Natur die Idee des grenzüberschreitenden Radweges mit der Euregio-Brücke Haiming-Überackern eingebracht. Sie hätte nicht nur Orte verbindenden Charakter, sondern fördert eine ökologische Mobilität, verkürzt Arbeitswege zu den Firmen im Chemiedreieck und wäre ein touristisches Leuchtturmprojekt im Raum Burghausen. Der nächste Prozess-Schritt war ein Online-Workshop am 15.Oktober.<br /> Im Unteren Wirt ist die <strong>Umstellung auf die Erdgasheizung</strong> abgeschlossen. Innerhalb von einer Woche hat die beauftragte Firma Anderl die notwendigen Arbeiten durchgeführt; Abnahme und Einweisung war am 29. September. Wir erwarten deutlich sinkende Heizkosten, da jetzt eine einfache und zeitgenaue Steuerung für die genutzten Räume möglich ist. ergänzende Arbeiten wurden auch an der Lüftungsanlage für den Saal durchgeführt. Zur Versorgung der Heizung beziehen wir CO2 neutrales Erdgas.<br /> Am 1.Oktober war das erste <strong>Treffen des Arbeitskreises Ortsentwicklung – Landschaft – Garten – Artenschutz – kurz: OLGA.</strong> Für diesen Auftakt hatte Bürgermeister Wolfgang Beier 13 Frauen und Männer eingeladen, die in unterschiedlicher Weise mit diesen Themen beschäftigt sind oder sich dafür interessieren. Es wird aber in Zukunft auch darum gehen, diesen Kreis zu erweitern und damit das Anliegen und die Ziele von OLGA breit zu streuen und zu verankern. Es ist ein offener AK für alle Gemeindebürger. Die Zielsetzung des Arbeitskreises ist: Es geht um Ziele für die Ortsentwicklung – gerade auch aus ökologischer und klimagerechter Sicht; Landschaft ist für die Gemeinde ein hohes und wertvolles Gut – Sensibilität, nachhaltiger Umgang, richtige Gestaltung ist für die Zukunft von großer Bedeutung; Garten – mit Beispielen, Anregungen, Hinweisen bei den vielen privaten Gartenbesitzern Interesse und Motivation für eine naturnahe, ökologische Gestaltung wecken und damit vielfältigen Lebensraum schaffen; Artenschutz (ist neben Klimaschutz) eine drängende Zukunftsaufgabe und muss allen, auch der Gemeinde in ihrer Verantwortung für das Gemeinwohl, ein wichtiges Anliegen sein.<br /> In allen diesen Bereichen ist der AK ein Ort für Ideen, Austausch von Erfahrungen und Vernetzung; mit seinen Mitgliedern ist er Anstoßgeber für konkretes Handeln, Veranstalter, Unterstützer, Begleiter und auch Mahner. Nach einer ersten Runde mit Sammlung von Ideen und konkreten Vorschlägen wurde als leitendes Ziel für die Arbeit des AK festgelegt: Wir wollen beitragen zu einer nachhaltigen und klimagerechten Entwicklung, für Artenschutz eintreten und Identifikation mit dem Lebensraum Gemeinde ermöglichen. Zum Leiter des Arbeitskreises wurde einvernehmlich Christoph Pittner bestimmt. Beim nächsten Treffen werden bereits formulierte Projekte nochmals überprüft und dann konkrete Schritte festgelegt. zu diesen Projekten wird es dann auch Untergruppen geben.<br /> Am 5.10.2020 führte der Bürgermeister ein Informationsgespräch mit Frau Zeiser von der Hochschule Landshut zum <strong>Thema Energieeffizienznetzwerk</strong>. Hintergrund ist die auf drei Jahre angelegte Förderung einer Energieberatung für kommunale Liegenschaften verbunden mit vierteljährlichen Netzwerktreffen der beteiligten Gemeinden. Auf der Grundlage von erhobenen Verbrauchsdaten und Vor-Ort-Besichtigungen erarbeitet ein Mitarbeiter der einbezogenen Energieagentur Inn-Salzach ein Konzept zur Einsparung von elektrischer und thermischer Energie, verbunden mit konkreten Umsetzungsschritten für den Umbau oder die Erneuerung bestehender Anlagen oder die Entwicklung alternativer Versorgungskonzepte. Begleitet und ergänzt wird dies in den Netzwerktreffen; dort gibt es auch mit Sachvorträgen inhaltliche Impulse. Der Förderhöchstbetrag für die Beratungstätigkeit liegt bei 20.000 ER jährlich, der gemeindliche Anteil bei jährlich 6.000 EUR. Dies bezieht sich aber nicht auf konkrete Projekte. Im Verlauf des Gesprächs erläuterte der Bürgermeister die aktuelle Situation in der Gemeinde: Sämtliche kommunalen Gebäude sind von Öl auf Pellets- oder Gasheizung umgestellt worden und weitgehend mit neuen Pumpen ausgestattet; beim Rathaus steht der Umstieg auf Fernwärme bevor. Nahezu alle kommunalen Gebäude sind mit PV-Anlagen belegt; mit einer großen und zwei kleineren Eigenstromverbrauchsanlagen versorgen wir Schule, Rathaus, Turnhalle, Kindergarten, Feuerwehrhaus und Kläranlage mit Eigenstrom. Die gesamte Straßenbeleuchtung ist auf LED umgerüstet, in der Schule sind alle Gänge mit LED-Lampen ausgestattet. Vor diesem Hintergrund ist eine Teilnahme der Gemeinde an diesem Energieeffizienznetzwerk nicht notwendig, das bestätigte auch Frau Zeiser. Der nächste Schritt zur Optimierung der Energieeffizienz ist die Überprüfung des Verbrauchsverhaltens und die konsequente energiesparende Nutzung der Heizquellen. dazu braucht es aber kein dreijähriges Energienetzwerk, sondern ein personales Energiecoaching. Mit Frau Zeiser vom Institut für systemische Energieberatung der Hochschule Landshut wurde aber vereinbart, dass sie unabhängig vom konkreten Förderprogramm auf die Gemeinde zugeht, wenn innovative Projekte in anderen Bereichen, z.b. Wasserstofftechnologie möglich sind.<br /> Die beschlossene <strong>Umbaumaßnahme am zweiten Klärbecken</strong> in unserer Kläranlage ist am 9.Oktober2020 abgeschlossen worden. Es ist nach den Planungen von Horst Eger in der Mitte des Beckens ein Pumpensumpf eingebracht worden, damit der im Becken gelagerte Klärschlamm mit wesentlich einfacherem technischem Aufwand entsorgt werden kann. Damit ist dieses Becken künftig als Lagerfläche für Klärschlamm nutzbar, was für eine langfristige Planung zur Klärschlammentsorgung von großer Bedeutung ist.<br /> Keine gute Nachricht für die <strong>Linde am Rathaus</strong>: Der Baumsachverständige Ludwig Maier hat bei der Untersuchung des Baumes zur Vorbereitung von Pflegemaßnahmen festgestellt, dass der Brandkrustenpilz den Baum befallen hat. Am Stamm sind deutliche Befallspuren festzustellen und es ist zu befürchten, dass das Wurzelwerk bereits stark in Mitleidenschaft gezogen ist. Ludwig Maier sieht die Standsicherheit gefährdet und empfiehlt die Fällung des Baumes. Für eine Neupflanzung empfiehlt er wieder eine Linde und die Anlage einer Gießdrainage, um die Versorgung des Baumes bei dem kargen Untergrund zu verbessern. die Arbeiten werden noch im Herbst durchgeführt.<br /> Bei den <strong>Feuerwehren Niedergottsau und Piesing</strong> gab es am 8. und 15. Oktober Prüfungen zum Leistungsabzeichen Wasser. In Niedergottsau traten vier Gruppen und in Piesing zwei Gruppen an und alle Teilnehmer konnten die Prüfung erfolgreich abschließen und das Leistungsabzeichen in Empfang nehmen. Für einige Teilnehmer war es die erste Stufe in Bronze, einige schlossen die Prüfungslaufbahn mit der höchsten Stufe ab. Die Prüfer lobten die Leistungen der Frauen und Männer bei den Leistungsprüfungen, besonders auch der beiden Gruppen in Piesing, denn bei allen theoretischen und praktischen Aufgaben gab es insgesamt nur einen einzigen Fehler. Seitens der Gemeinde sagt der Bürgermeister allen Freiwilligen großen Dank für den Fleiß und die Einsatzbereitschaft, die hinter diesen Prüfungen stehen.<br /> Am 12.10.2020 übermittelte das Wasserwirtschaftsamt Traunstein den Bericht über die jährliche <strong>Kontrolle der Kläranlage</strong>. Bei der am 9.9.2020 durchgeführten Überwachung wurden keine Mängel festgestellt. Der Abwasservolumenstrom liegt mit 331 m³ pro Tag deutlich unter dem Anforderungswert von 800 m³, gleiches gilt für den Wert für Liter pro Sekunde. Ebenso liegen die gemessenen Werte des Abwassers jeweils erheblich unter den Anforderungen, z.B. bei Phosphor mit 0,77 mg/Liter bei einem genehmigten Wert von 2,5 mg/Liter.<br /> Noch <strong>zwei Terminhinweise</strong>: Am 24. Oktober um 14.00 Uhr wird in Weg eine neue Linde gepflanzt; es ist der Ersatzbaum für den geknickten Baum, der dort vor drei Jahren gepflanzt worden war. Die Pflanzarbeiten übernehmen die Minis von Niedergottsau. Am 31.10. um 9.00 Uhr beginnt eine weitere Pflanzaktion: Am neuen Weg mit der Brücke über den Mühlbach pflanzt der Dirndl- und Lederhosenverein die 15 Bäume des Gemeinderates und des Bürgermeisters.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht über die finanzielle Situation</strong><br /> Die finanzielle Lage der Gemeinde ist weiterhin stabil. Bei der Einkommensteuerbeteiligung für das 3. Quartal erhalten wir 406.390 €. Das sind 5,76 % mehr als im 2. Quartal 2020 und 5,24 % weniger als im 3. Quartal 2019. Wegen der Corona-Pandemie war von der Kämmerei ein stärkerer Einbruch erwartet worden. Das Zahlenwerk kann aber durch Sondereinflüsse erheblich verzerrt sein. Für das 4. Quartal werden die Ergebnisse des 3. Quartals als Vorausleistung herangezogen. Abgerechnet wird dann im Januar 2021 mit Wirkung für den Haushalt 2021. Sollten sich erhebliche Abweichungen ergeben, so schlagen diese erst im neuen Haushaltsjahr auf.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Baumaßnahmen der Gemeinde, die im Herbst beginnen: Vorarbeiten und Planie für das Gebäude der Tagespflege; Erschließungsstraße für das Baugebiet Winklham; Erneuerung der Straße von Weg nach Eisching und die Ortsdurchfahrt Eisching. Für die Straßenbaumaßnahmen haben die Arbeiten am Anfang der Woche begonnen.<br /> Vom Vorstand des KommU, Josef Straubinger, wurde die Abrechnung des Baugebietes Am Zehentweg erläutert; hier erfolgt die Abrechnung über Kostenerstattungsverträge und die Gesamtkosten von 728.031 EUR werden auf eine erschlossene Nettobaulandfläche von 32.987 m² verteilt. Hier beträgt der Kostenanteil pro m² 22,07 EUR. Bemerkenswert ist, dass die jetzt abgerechneten Gesamtkosten die Schätzkosten – ohne ökologischen Ausgleich und ohne Asphaltfeinschicht – um 6,44 % unterschreiten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erklärung des Bürgermeisters zur Bürgerversammlung 2020</strong><br /> Mit der Bürgerversammlung am 29. Oktober 2020 hätten wir gerne die Bürgerinnen und Bürger über die Entwicklung der Gemeinde und wichtige Themen für die Zukunft informiert und Gelegenheit zu Fragen, Anliegen und Diskussion gegeben. Die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie lässt das nicht mehr zu. Wir nehmen die Aufrufe von Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Söder ernst, dass unabhängig von konkreten Infektionszahlen verantwortliches Handeln bedeutet, größere Ansammlungen von Menschen zu vermeiden, Abstand zu halten und Kontakte auf das unbedingt Notwendige zu reduzieren. Auch bei Beachtung strenger Hygieneregeln lässt das eine Bürgerversammlung nicht zu – wir sagen deswegen die Bürgerversammlung vom 29.10.2020 ab<br /> Wir werden in der nächsten Ausgabe der Niedergerner über wichtige Daten und Fakten des Gemeindegeschehens informieren und die Gemeinderatsberichte auf der Homepage (<a href="http://www.haiming.de/rathaus-service/gemeinderat" target="_blank">www.haiming.de/rathaus-service/gemeinderat</a>) dokumentieren alle wichtigen Entscheidungen.<br /> Zusätzlich biete ich als Bürgermeister für Fragen, persönliche Anliegen, Anregungen und Anträge eine umfangreiche Sprechstunde im Rathaus an:<br /> Am Freitag, 20. November von 10.00 – 18.00 Uhr und am Samstag, 21. November von 11.00 – 18.00 Uhr besteht die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch im Rathaus. Zur Einhaltung der Hygieneregeln bitten wir um eine telefonische Voranmeldung unter 08678 988710 – damit werden auch Wartezeiten vermieden.<br /> Für das Jahr 2021 hoffen wir auf eine ordentliche Bürgerversammlung im Unteren Wirt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Information zum Projekt Bestattungswald</strong><br /> Ein für die Gemeinde vollkommen neues Vorhaben wurde dem Gemeinderat von Grundbesitzer Philipp von Ow und Stephan Martini, Mitarbeiter der FriedWald GmbH vorgestellt: Ein Bestattungswald an der Kaiserleite nahe Piesing. In einem Bestattungswald finden Verstorbene ihre letzte Ruhestätte unter einem Baum. Nicht anonym, denn eine kleine Namenstafel erinnert an den Menschen, aber inmitten der Natur, denn eine zu pflegende Grabstelle gibt es nicht. Der Platz, an der die Urne im Umkreis eines Baumes eingebracht wurde, ist nicht mehr erkennbar, die Grabpflege übernimmt die Natur. Aber der Bestattungswald ist ein genehmigter Friedhof im rechtlichen Sinne und kann auch durch christliche Symbole oder auch mit einem kleinen Gebetsplatz örtlich erkennbar sein. An der Kaiserleite wäre die vorgesehene Fläche rd. 15 ha groß und weiterhin frei zugänglich. Stephan Martini bezeichnet einen Bestattungswald als zeitgemäßes Angebot für eine sich ändernde Trauer- und Friedhofskultur, er ist im Vergleich zum gewohnten Friedhof eine pflegefreie Grabalternative in der Natur. Befördert wird diese Bestattungsform durch den zunehmenden Anteil von Urnenbegräbnissen: Dieser beträgt bereits jetzt 60% und die Tendenz ist steigend. So gibt es auch eine steigende Nachfrage nach Bestattungswäldern. Die FriedWald GmbH gibt es seit 20 Jahren und sie ist mit 73 Standorten die größte Friedhofsverwaltung in Deutschland. Im Südbayerischen Raum ist sie aber bis jetzt noch nicht vertreten. Deswegen würde nach Abschätzung von Martini ein Bestattungswald in Haiming ein Einzugsgebiet von rund 123.000 Menschen erfassen. Daraus ergeben sich für ihn etwa zwei Bestattungen pro Woche. Die Organisation eines Bestattungswaldes ist eine Dreier-Kooperation: Die Gemeinde schließt mit dem Waldeigentümer einen Nutzungsvertrag und wird formal entsprechend der Bestimmungen des Bestattungsgesetzes der Träger des Bestattungswaldes. Zugleich wird mit der FriedWald GmbH ein Austauschvertrag geschlossen, mit dem auf der Grundlage der getroffenen Regelungen der Betrieb des Bestattungswaldes übertragen wird. Mit einem Vertrag zwischen FriedWald GmbH und Grundeigentümer wird geregelt, wie einzelne Aufgaben in Bezug auf Pflege des Waldes, Verkehrssicher7ungspflicht und Durchführung von Bestattungen aufgeteilt werden. Stephan Martine beschrieb dann die Vorteile des Konzeptes aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Sicht und wies darauf hin, dass für die Gemeinde auf Grund der vertraglichen Regelungen keine Kosten entstehen. Die nächsten Schritte sind eine Grundsatzentscheidung des Gemeinderates hinsichtlich Projekt und Übernahme der Trägerschaft und dann, wenn diese Entscheidung positiv ist, die Regelung der vertraglichen Grundlagen und die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen. Zu letzterem gab es bereits ein Vorgespräch im Landratsamt zur Abklärung möglicher Planungs- und Genehmigungsalternativen. Im Rahmen der baurechtlichen Planung ist auch das logistische Konzept zu erstellen: Die Zufahrt erfolgt vom Kemerting her und es wird Parkplätze im Bereich des Schlosses Piesing und einige wenige unmittelbar am Bestattungswald geben.<br /> Auf Fragen aus dem Gemeinderat erklärte Herr Martini, dass die vertragliche Nutzungsdauer in der Regel 99 Jahre beträgt und der Urnenplatz für 15 Jahre bezahlt wird, eine Verlängerung aber möglich ist. Es wird bei der Anlage eines Rundweges im Wald auf Barrierefreiheit geachtet werden ebenso bei den Toiletten in der Bibliothek in Piesing. Der Bestattungswald ist nicht konfessionell gebunden, sondern offen für alle Menschen.<br /> zum weiteren Vorgehen kündigte der Bürgermeister für die Novembersitzung die Grundentscheidung an, ob die Gemeinde die Trägerschaft übernehmen will und zugleich die planungsrechtlichen Schritte einleitet.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bauanträge im Industriegebiet</strong><br /> Der Gemeinderat befasste sich mit zwei Bauanträgen, die das Industriegebiet Soldatenmais betreffen: Die Logistikhalle der Fa. Loxxess wird in westlicher Richtung auf einer Länge von ca. 190 Metern erweitert und damit die Lagerkapazität um 15.900 m² erheblich erhöht. Die Flächenerweiterung beträgt 16.300 m² und es entstehen auch Büro- und Sozialräume. Die Gestaltung, die Höhe und auch die Tiefe der neuen Halle passen sich der bestehenden Logistikhalle an, im westlichen Teil wird die neue Halle etwas höher. Insgesamt entstehen 43.000 neue Palettenstellplätze und die bauliche Investition beträgt rd. 15 Mio EUR. Hinzukommen für die technische Ausstattung noch weitere 10 Mio. EUR. Projektleiter Fleißner und Loxxessgeschäftsführer Schwarz-Gewallig betonten bei der Vorstellung des Projekts, dass bis zu 100 neue und dauerhafte Arbeitsplätze geschaffen werden. Mit diesem Bauvorhaben ist dann der gesamte nördliche Bereich des Industriegebietes bebaut. Um eine zusammenhängende Halle errichten zu können, hat die Gemeinde Haiming auch einen Grundstücksstreifen verkauft.<br /> Ein weiterer Bauantrag betrifft das Gelände der Fa. Kraftanlagen. Das Bürogebäude wird im südlichen Bereich erweitert und es entstehen Büroflächen und Aufenthaltsräume für rund 70 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach Mitteilung des Antragstellers wird dort dann auch ein Unternehmen für Energie- und Umwelttechnik tätig sein.<br /> Der Gemeinderat hat den beiden Bauanträgen zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Stellungnahme zum Bau der A 94</strong><br /> In der Septembersitzung hatte Baudirektor Stefan Pritscher von der Autobahndirektion Süd die aktuellen Pläne für den Weiterbau der A 94 vorgestellt. Mittlerweile hat das Bundesverkehrsministerium diesen Vorentwurf gebilligt und es beginnen die Arbeiten an dem Genehmigungsplan. Im Bereich der Gemeinde Haiming steht die Linienführung fest und für die Detailplanung sind vor allem die Lärmschutzmaßnahmen im Bereich Oberloh und Niedergottsau von großer Bedeutung. Dazu hat der Gemeinderat in einer beschlossenen Stellungnahme konkrete Forderungen aufgestellt, die an die Autobahndirektion weitergeleitet werden. Darin wird gefordert, dass im Bereich Oberloh der Lärmschutzwall mit einer absorbierenden Lärmschutzwand ergänzt werden soll, damit auch in der Nachtzeit die geltenden Lärmwerte eingehalten werden, was zur Verbesserung der Wohnsituation in den sehr nahegelegenen Anwesen beiträgt. Für den Bereich Niedergottsau wir eine Fortführung der Lärmschutzwand in östlicher Richtung bis zum Ende der Autobahnbrücke verlangt, damit im Zusammenhang mit der auf nördlicher Seite geplanten Lärmschutzwand kein Lärmtrichter durch Rückkopplung entsteht. Auch in westlicher Richtung soll die Lärmschutzwand um ca. 200 Meter verlängert werden. Eine wichtige Forderung der Gemeinde ist auch die Ausführung der Dehnungsfugen bei den Brückenbauwerken. Hier ist bei der technischen Gestaltung unbedingt darauf zu achten, dass die Geräusche beim Überfahren, vor allem bei LKWs, so gering wie möglich sind. In ihrer Stellungnahme ersucht die Gemeinde auch, im Planungsverfahren die Möglichkeiten freiwilliger zusätzlicher und wirksamer Lärmschutzmaßnahmen zu prüfen und deren Umsetzung mit der Gemeinde abzuklären. Die Bereitschaft zur Mitwirkung wird ausdrücklich erklärt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Abrechnung der Erlenstraße als Erschließungsstraße</strong><br /> Der Ausbau der Erlenstraße als Erschließungsstraße ist schon länger abgeschlossen; der finanzielle Abschluss dieses Straßenbaus im Baugebiet Mühlenfeld folgt jetzt. Damit dies möglich ist, müssen alle einzelnen Gewerke technisch abgeschlossen sein und die Schlussrechnungen vorliegen. Dem Gemeinderat stellte jetzt Angelika Gerauer, die für die Erschließungsabrechnung und die Erstellung der Beitragsbescheide zuständig ist, den zeitlichen Ablauf der Erschließungsmaßnahme und die einzelnen Parameter für die Errechnung des Erschließungsbeitrages vor. Bereits 1970 erfolgte ein erster Grunderwerb für die Erlenstraße, im Jahr 2009 wurde dann der Großteil des Straßengrundes für den Ausbau in der heutigen Form erworben. Die Planungen für den Straßenbau einschließlich der Verbindung zur Straße Am Zehentweg begannen im Sommer 2014, der Ausbau selbst – und damit die erstmalige technische Herstellung – begann 2016. Die Schlussabnahme für die Straße erfolgte am 11.11.2019. In die Abrechnung einbezogen werden alle Kosten für den Straßenerwerb und für die notwendigen Vermessungen; der Hauptanteil sind die Kosten für die Herstellung der Straße samt Straßenentwässerung und die Straßenbeleuchtung. Nicht eingerechnet werden die Kosten für Kanal, Gasleitung, Telekommunikation und neue Stromleitungen. Auch für einen ökologischen Ausgleich fallen keine Kosten an und die Herstellungskosten für den Fußweg Richtung Spielplatz bleiben ebenfalls unberücksichtigt. Aus den tatsächlich angefallenen und anrechenbaren Kosten ergibt sich dann der beitragsfähige Erschließungsaufwand in Höhe von 359.966 EUR. Dieser wird auf die von der Erlenstraße erschlossenen Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 18.970 m² umgelegt. Aber nicht in voller Höhe, sondern nur zu 90%, denn 10% trägt die Gemeinde. Der Verteilungsmaßstab ist die jeweilige Grundstücksfläche. Für Grundstücke, die zugleich an einer anderen Straße anliegen, gibt es keine Eckgrundstücksermäßigung, denn bei den anderen Straßen sind für diese Grundstücke keine Erschließungskosten angefallen. Eine Ermäßigung um 1/3 wäre deswegen nicht gerecht. Auf der Grundlage dieser rechtlichen und tatsächlichen Faktoren ergibt sich ein Erschließungsbeitrag in Höhe von 17.08 EUR je m². Die Beitragsbescheide an die jeweiligen Grundstückseigentümer werden voraussichtlich Ende Oktober ergehen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-179</guid>
						<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 17.09.2020</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-17092020/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=545b9e327c5081a9898853615422c84c</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Am 25. August gab es an der Austraße in Niedergottsau eine Baubegehung zur Vorbereitung der Planungen für einen <strong>Funkmast.</strong> Der Gittermast wird eine Höhe von rund 40 Metern haben und wird am Rand des Ackers zur Innhangkante hin so platziert, dass die notwendigen Abstandsflächen auf den Grundstücken des Eigentümers und auf öffentlichen Wegen eingehalten werden können. Der Mastenfuß hat ein Maß von 4,80 Meter auf 4,80 Meter. Die Zufahrt erfolgt über den öffentlichen Feld- und Waldweg, der dazu aufgekiest wird. Der nächste Schritt, voraussichtlich im Oktober, sind Bodenuntersuchungen am geplanten Standort.<br /> Am 26.8.2020 wurde von Bürgermeister und Kämmerer die <strong>unvermutete örtliche Kassenprüfung</strong> durchgeführt. Es geht dabei um die Feststellung der Übereinstimmung von Kassensoll- und Kassenistbestand. die Prüfung war positiv, Bargeldbestand und alle Kontenstände waren ordnungsgemäß. Auch alle weiteren Feststellungen waren positiv, so dass der Kassenverwalterin Gudrun Fischer eine sehr ordnungsgemäße Kassenführung bescheinigt werden kann. Dazu auch noch eine Besonderheit am Rande: Es gibt auch seitens der Gemeindebürger keine Zahlungsrückstände, alle Steuern und Gebühren sind vollständig und rechtzeitig bezahlt worden.<br /> Vor Beginn des Schuljahres steht die Abrechnung der <strong>Mittagsbetreuung </strong>für das Schuljahr 2019/2020 auf dem Programm. Die Gesamtkosten für die Mittagsbetreuung belaufen sich auf 19.418,29 EUR. die Eltern bezahlen, gestaffelt nach Buchungszeiten, insgesamt 4.115 EUR, der staatliche Zuschuss beträgt 3.323 EUR. Seitens der Gemeinde werden 11.980 EUR aufgebracht. Das ist eine wesentliche familienorientierte Leistung: 33 Kinder aus 31 Familien nutzen dieses Angebot.<br /> Für den <strong>Öffentlichen Personennahverkehr</strong> stehen die Zeichen der Zeit eigentlich auf Ausbau und Verbesserung. Im Gegensatz dazu steht aber die Mitteilung der Regierung von Niederbayern, dass dort die Fa. Brodschelm einen Antrag auf Änderung des Fahrplans der Linie 7542 Burghausen – Haiming – Simbach beantragt hat mit dem Ziel, für einen Teil der Verbindungen die Haltestellen Winklham, Vordorf und Haiming-Bäcker nicht mehr bedienen zu müssen. seitens der Gemeinde haben wir dazu folgende Stellungnahme abgegeben: Die Gemeinde Haiming widerspricht der beantragten Änderung des geltenden Fahrplanes für die Linie 7542, insbesondere der Entbindung von der Betriebspflicht für die Haltestellen „Winklham, Haiming-Vordorf, Haiming Bäckerei“.<br /> Diese geplante Änderung stellt eine wesentliche Verschlechterung des ÖPNV im Bereich Haiming dar und wird den allgemeinen politischen Zielsetzungen – Ausbau und quantitative und qualitative Verbesserung des ÖPNV – nicht gerecht. Die Argumentation mit zu geringen Fahrgastzahlen ist vor diesem Hintergrund zu kurz gedacht und berücksichtigt weder eine notwendige Änderung im Verkehrsverhalten der Bürgerinnen und Bürger, noch die strukturelle Veränderung im Bereich Winklham: Hier erschließt die Gemeinde Haiming ein neues Baugebiet mit 7 Parzellen. Weiter bleibt unberücksichtigt, dass Schülerinnen und Schüler aus diesem Bereich Winklham, Vordorf und Haiming-Mitte (Haltstelle Bäcker) nur noch unter erschwerten Bedingungen den Bus zum Schulstandort Burghausen ab Haiming-Rathaus nutzen können. Diese Haltestelle liegt von Winklham 1,8 km entfernt. Weiter weisen wir darauf hin, dass mit dem jetzt geplanten Fahrplan weiterhin nicht einmal ansatzweise die in früheren Stellungnahmen geforderten Verbesserungen des ÖPNV für Haiming erfüllt werden. Weiterhin kann mit dem Linienbus 7542 als erste Zugverbindung Richtung München am Bahnhof in Marktl der Zug um 9.01 Uhr erreicht werden. erneut ist hier auszuführen, dass damit für sämtliche Pendler und Schüler in Richtung Mühldorf und München der ÖPNV mit der Linie 7542 kein Angebot bietet. Auch die Angebote der Linie 21 stellen keine Verbesserung dar. Insgesamt bleibt somit festzuhalten, dass die geplante Fahrplanänderung mit teilweiser Entbindung von der Betriebspflicht eine nicht akzeptable Verschlechterung darstellt. Eine Entscheidung der Regierung liegt bislang nicht vor.<br /> Am 1. September traf sich die <strong>Arbeitsgruppe Plant for the Planet</strong> im Sitzungssaal, um eine kurze Rückschau zu halten und die nächsten Maßnahmen zu planen. Coronabedingt ist natürlich einiges ausgefallen, kann aber in den kommenden Monaten nachgeholt werden. So werden die Ministranten von Haiming auf dem Golfplatz eine Reihe von Hochstammapfelbäumen pflanzen und die Minis von Niedergottsau pflanzen am Platz in Weg eine neue Linde ein. In der zweiten Novemberwoche wird die 3.Klasse der Grundschule wieder am Schulwald weiterpflanzen, der sich in diesem Sommer dank ausreichend Regen gut entwickelt hat. Die Jugendfeuerwehr Piesing wird rund um den neuen Parkplatz am Feuerwehrhaus einige Säulenhainbuchen einpflanzen und am Eichenweg du der neuen Brücke über den Mühlbach wird der Dirndl- und Lederhosenverein im Oktober eine Reihe von Bäumen pflanzen. Für Bäume in aller Welt hat die Gemeinde auch wieder einen kleinen Beitrag geleistet: Zur Ehrung der Einser-Absolventen gab es neben einem Gutschein auch eine Tafel Schokolade; der Erlös wird zur Anpflanzung von Bäumen verwendet.<br /> Eine erfreuliche Meldung erhielten wir vom Landratsamt zum <strong>Thema Ökokonto</strong>: Die Anpflanzung der Waldfläche am Grilln-Weiher mit einer Fläche von rd. 2.500 m² wird als Ökofläche anerkannt und kann damit ins Ökokonto der Gemeinde eingestellt werden. Der Grund dafür ist, dass die Auswahl der Bäume und Sträucher und die Gestaltung der Pflanzfläche in enger Abstimmung mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten und mit der Unteren Naturschutzbehörde erfolgten und dadurch ein Fichtenbestand in einen vielfältigen Laubwald umgewandelt wurde. In der Aufwuchsphase ist viel Pflege erforderlich: Zuletzt waren Mitglieder des Dirndl- und Lederhosenvereins an einem Samstagvormittag damit beschäftigt, die stark wachsenden Brennnesseln zu beseitigen, damit die jungen Pflanzen wieder Licht und Luft bekommen. der Bürgermeister war mit dabei und hatte auch die nötige Brotzeit spendiert.<br /> Am 9. September gab es im Landratsamt eine Besprechung zum Thema <strong>Bodenbelastung mit PFOA</strong> und Bodenmanagement. Teilgenommen haben Landrat Schneider, die Abteilungsleiter Meilner und Dr. Müller, vom Wasserwirtschaftsamt Traunstein dessen Leiter Herr Raith und Herr Klemm sowie die Bürgermeister von Burghausen, Burgkirchen, Emmerting, Haiming, Kastl und Mehring. Von der Fa. ERM wurde im Auftrag der Firmen 3M und Dyneon ein Bodenmanagementkonzept zum Umgang mit PFOA-haltigem Bodenaushub erarbeitet, das dem Landratsamt zur Prüfung und Entscheidung vorliegt. Inhalt des Gespräches war, abzuklären, wann mit der Entscheidung zu rechnen ist und welche Konsequenzen sich daraus dann ergeben. Denn bis zur Verbindlicherklärung eines solchen Konzeptes ist der Umgang mit belastetem Bodenaushub nach Abfallrecht zu beurteilen, was zu erheblichen Kosten bei der Entsorgung größerer Mengen mit höherer Belastung führt. In dem Gespräch wurde klargestellt, dass nach Auffassung des WWA die Umverteilung von Bodenaushub in Zonen gleicher Belastung keine fachlich akzeptierte Lösung darstellt, da dies dem Gebot zur Vermeidung von Umweltbelastungen zuwider läuft. Ziel aus Sicht des WWA muss sein, die Belastung durch PFOA zu beseitigen oder zu mindern, soweit dies technisch machbar, wirtschaftlich vertretbar und verhältnismäßig ist. Genau an diesem Punkt besteht der Unterschied zum vorgelegten Bodenmanagementkonzept, weil darin letztlich vorgesehen ist, innerhalb der Belastungszonen Bodenaushub wieder einbringen und auch in Gruben mit technischer Sicherung für das Grundwasser verfüllen zu können. Ausgeschlossen ist nur, dass Bodenaushub aus höher belasteten Zonen in solche mit niedriger Belastung verbracht wird. Eine solche, sehr pragmatische Lösung sehen das Landratsamt und das WWA nicht als vertretbar an. Vielmehr ist erforderlich die Erstellung eines Sanierungskonzeptes, aus dem sich technisch und wirtschaftlich mögliche Wege für den Umgang mit belastetem Bodenaushub ergeben. Damit kann das eigentliche Ziel, PFOA aus dem Boden zu entfernen, angestrebt, wenn auch nicht für die gesamte belastete Fläche erreicht werden. Hinsichtlich eines solchen Sanierungskonzeptes befindet man sich in Verhandlungen mit Dyneon, der Ausgang ist offen. Die Bürgermeister appellierten an den Landrat, so schnell wie möglich eine vertragliche Lösung und für den Umgang mit belastetem Bodenaushub eine verbindliche Regelung zu finden.<br /> Heuer gibt es in der <strong>Grundschule Haiming</strong> 21 Erstklassler, 9 Buben und 12 Mädchen. Für alle Klassen ist derzeit Regelunterricht, also volle Stundenzahl und mit allen Fächern. Sollten regional die Corona-Zahlen wieder ansteigen, kann es hier aber auch zu Einschränkungen kommen. Eine Woche nach Schulbeginn war die Wahl des Elternbeirats. Vorsitzende ist weiterhin Karin Frömmel, 2. Vorsitzende ist Sabine Wombacher. Gerhard Maier ist Schriftführer.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Ausschreibungen für die Baumaßnahmen Straße Weg – Eisching und Erschließung Baugebiet Winklham sind erfolgt und waren vom finanziellen Ergebnis her erfreulich: Die Angebotssummen liegen immer unter den Schätzkosten, so dass die Maßnahmen haushaltstechnisch kein Risiko darstellen. Die Aufträge wurden an die Fa. Swietelsky vergeben; die Baueinweisung für den Straßenbau Weg – Eisching erfolgt am Freitag, 18. September.<br /> Am 16. September war die Angebotseröffnung für den Neubau der Tagespflege. Es wurden fünf Angebote abgegeben und das günstigste Angebot liegt auch hier unter der Kostenschätzung. Die Auftragsvergabe erfolgt zeitnah.</p>
<p class="bodytext"><strong>Information zum Weiterbau der A 94</strong><br /> Baudirektor Stefan Pritscher von der Außenstelle Deggendorf der Autobahndirektion Südbayern stellte zunächst den Werdegang für den jetzt geplanten Weiterbau der A 94 von Marktl nach Pocking dar. Auslöser dafür war die Neufassung des Bundesverkehrswegeplans im Dezember 2016 und die Aufnahme des Abschnittes Marktl – Simbach-Ost in den vordringlichen Bedarf. Damit erging an die Autobahndirektion Südbayern der Planungsauftrag und für die Planung und Projektsteuerung des Weiterbaus der A 94 wird dann das Sachgebiet 46 in der Außenstelle Deggendorf geschaffen. Dann gab BD Pritscher einen Überblick über den Planungs- und Baustand der gesamten A 94 von München bis Pocking: Der größte Teil ist mittlerweile unter Verkehr, im Abschnitt Malching bis Pocking laufen die Bauarbeiten bzw. Bauvorarbeiten und im Bereich Simbach laufen die Voruntersuchungen. Für den Abschnitt Marktl – Simbach sind diese Voruntersuchungen abgeschlossen und für den Bau der 2. Fahrbahn liegt jetzt der Vorentwurf zur Prüfung und Freigabe im Bundesverkehrsministerium. Diese Freigabe wird noch im September dieses Jahres erfolgen. Daran schließt sich dann die Genehmigungsplanung an. Mit dieser Planung, so hofft BD Pritscher kann noch 2021 das Planfeststellungsverfahren gestartet werden. Wenn 2030 der Verkehr über die vierspurige Autobahn ab Marktl rollt, wäre er zufrieden.<br /> Nach diesem Vorentwurf wird im Gemeindebereich Haiming die 2. Fahrbahn, so wie ursprünglich schon vorgesehen, von km 0.0 (Ende der vierspurigen Autobahn) bis km 2.000 auf der südlichen Seite gebaut, dann erfolgt der Weiterbau der 2. Fahrbahn bis km 5.360 auf der nördlichen Seite und schwenkt dann wieder nach Süden. Das bedeutet, dass die zweite Brücke über den Inn auf der Nordseite gebaut wird und auf deren nördlicher Seite auch der neue Radweg angelegt wird. Diese Spurverlagerung nach Norden ist dem FFH-Gebiet und den gestiegenen Anforderungen an den Naturschutz geschuldet. Deswegen ist im Bereich Haiming auch ein Zukauf von Flächen notwendig; die vor 30 Jahren erworbenen Flächen werden aber nicht abgegeben, sondern als Ausgleichsflächen genutzt.<br /> Für die künftige Nutzung der Autobahn prognostizierte Pritscher eine Zunahme des Verkehrs von derzeit 16.000 PKW auf 38.000 Fahrzeuge pro Tag. Diese Verkehrsbelastung führt zwangsläufig zu der Frage nach dem dadurch verursachten Lärm und den notwendigen und geplanten Lärmschutzmaßnahmen. Hier stellte BD Pritscher zunächst klar, dass für den Vorentwurf auf Grund vorgegebener Rechenmodelle die Maßnahmen geplant werden, um die gesetzlichen Lärmwerte von 59 db am Tag und 49 dB in der Nacht zu erreichen. Mittlerweile gibt es eine Neufassung der 16. BImSchV, die für die Berechnung des Beurteilungspegels neue Regeln aufstellt und deswegen ist das gesamte Lärmschutzkonzept nochmals zu überprüfen. Dabei, so Pritscher, kann nur ein besserer Lärmschutz rauskommen, keinesfalls schlechter. Für den Bereich Niedergottsau können an allen Häusern die gesetzlichen Werte eingehalten werden, sog. passiver Lärmschutz (Einbau von Lärmschutzfenstern) ist nicht erforderlich. In Oberloh ist das anders: Trotz eines Lärmschutzwalls werden die Nachtwerte nicht eingehalten und hier werden Fenster eingebaut. Im Bereich Niedergottsau ist eine 280 Meter lange und drei Meter hohe Lärmschutzwand vorgesehen und zwar auf Höhe des jetzigen Radweges, davor in nördlicher Richtung ein 1,50 Meter hoher Spritzschutz. Außerdem wird ein lärmarmer Asphalt aufgebracht werden, der eine Dämpfungswirkung von etwa 2 dB hat.<br /> In der Diskussion wies der Bürgermeister auf die erheblichen Lärmauswirkungen der Stöße in der Fahrbahn beim Übergang zur Brücke und auf der Brücke hin. Hier konnte Pritscher keine Abhilfe in Aussicht stellen, da diese Bauwerksübergänge bestimmte technische Anforderungen haben. Offen zeigte er sich aber zum zweiten Vorschlag des Bürgermeisters, die Lärmschutzwand bis auf die Brücke zu verlängern, damit es von der Lärmschutzwand auf der nördlichen Seite nicht zu einem Rückschlageffekt kommt. Generell, so Pritscher, sind Anregungen und Ergänzungsvorschläge im weiteren Planungsverlauf sinnvoll. Er wies aber auch darauf hin, dass eine Verbesserung von Lärmschutzmaßnahmen auch ein sinnvolles Verhältnis von Kosten und Wirkung haben muss. Dies gilt sowohl für die Forderung nach einem Flüsterasphalt wie für die Erhöhung einer Wand um 2 Meter. Wenn dadurch der Vorteil nur 0.7 dB und damit kaum wahrnehmbar ist, sind solche Maßnahmen nicht sinnvoll. Nach einer intensiven Fragerunde, so zum Beispiel auch danach, ob die Rettungsauffahrten an der Brücke bestehen bleiben (voraussichtlich nicht, da diese jetzigen Betriebsauffahrten nicht mehr notwendig sind und für den Einsatz der Rettungsfahrzeuge neue Konzepte erstellt werden) verabschiedete sich BD Pritscher und Projektleiterin Koller mit der Zusage, jederzeit wieder zu einer öffentlichen Info-Veranstaltung nach Haiming zu kommen. Diese wird, so Bürgermeister Beier, auf jeden Fall in Niedergottsau stattfinden, wenn die Corona-Regeln wieder größere Versammlungen zulassen.<br /> <br /> <strong>Bebauungsplan Haid-Süd</strong><br /> In der Juli-sitzung hatte der Gemeinderat alle Anregungen und Einwendungen der Träger öffentlicher Belange ausgiebig diskutiert und seine Abwägungsbeschlüsse gefasst. Die dadurch sich ergebenden Veränderungen bei den textlichen Festsetzungen und bei den Hinweisen wurden von der beauftragten Architektin in den Bebauungsplan eigearbeitet und lag jetzt zur endgültigen Beschlussfassung dem Gemeinderat vor. Einstimmig wurde der Bebauungsplan Haid-Süd mit insgesamt 5 Bauparzellen als Satzung beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erschließung der Baugebiete Haid-Ost und Haid-Süd</strong><br /> Mit dem Satzungsbeschluss in der heutigen Sitzung und den sich anschließenden Veröffentlichungen ist der Bebauungsplan für Haid-Süd rechtswirksam; diese Rechtswirksamkeit für Haid-Ost ist bereits Anfang des Jahres eingetreten. Voraussichtlich 2022 werden hier die ersten Baugrundstücke vergeben und um das Bauen zu ermöglichen, sollte 2021 mit der Erschließung (Straße, Kanal, Wasser, Breitband) begonnen werden. Der Gemeinderat beschloss, die Erschließungsplanung für beide Baugebiete zu beginnen und übertrug die gesamte Durchführung auf das KommU Haiming.</p>
<p class="bodytext"><strong>Jubiläumsveranstaltung der KSK Haiming-Niedergottsau</strong><br /> Die Krieger- und Soldatenkameradschaft wurde 1872 gegründet und kann deswegen im Jahr 2022 sein 150-jähriges Gründungsjubiläum feiern. Dazu wird ein großes Fest geplant und die Vorbereitungen laufen bereits. Die Errichtung eines Festzeltes ist auf dem Sportplatz Niedergottsau vorgesehen und deswegen hat der Vereinsvorstand beantragt, dass dazu die Zustimmung der Gemeinde als Grundstückseigentümer erteilt wird. Der Gemeinderat steht dem Vorhaben positiv gegenüber und hat deswegen einstimmig zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Örtliche Bedarfsplanung Kindertagesstätten</strong><br /> Nach den Bestimmungen des Bayer. Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) ist die Gemeinde dafür verantwortlich, dass der Rechtsanspruch der Eltern auf einen Platz in Kinderkrippe und Kindergarten, soweit wirtschaftlich leistbar, erfüllt wird. Deswegen ist eine jährliche Bedarfsplanung zu erstellen und auf der Grundlage dieser Bedarfsplanung sind dann die entsprechenden Plätze in den Kindertagesstätten, auch außerhalb der Gemeinde, anzuerkennen. Mit dieser Bedarfsanerkennung übernimmt die Gemeinde dann auch die Verpflichtung, die Kosten der Träger dieser Einrichtungen, insbesondere die Personalkosten, mitzutragen. In der Gemeinde Haiming gibt es 98 Plätze in Krippe und Kindergarten, darüber hinaus sind außerhalb der Gemeinde derzeit 11 Plätze anerkannt. Der festgestellte Bedarf (auf der Grundlage Anmeldezahlen) beträgt für das Kindergartenjahr 2020/2021 aktuell 112, wobei darin 25 Anmeldungen für die Kinderkrippe enthalten sind, die aber wegen der zeitlich unterschiedlichen Buchung in der Summe nur 18 Plätze belegen. Der Bedarf an Betreuungsplätzen beträgt 107 und insgesamt werden als bedarfsnotwendig 109 Plätze anerkannt. Darin enthalten sind auch zwei Hort- und zwei Tagespflegeplätze. Der Gemeinderat hat dieser jährlichen Fortschreibung der Bedarfsplanung zugestimmt.<br /> <br /> <strong>Breitbandausbau – Interkommunale Zusammenarbeit</strong><br /> Das Bestreben der Gemeinde, alle Haushalte mit einem wirtschaftlich vertretbaren Aufwand an das Breitbandnetz anzuschließen, geht in die nächste Runde. In nichtöffentlicher Sitzung vergab der Gemeinderat auf der Grundlage des Auswahlverfahrens an einen Bieter den Auftrag, die im Los 1 (einzelne Grundstücke in Neuhofen, Haiming, Haid, Eisching) festgelegten Lücken mit Glasfaser zu erschließen. Wegen zu hoher Kosten konnte das Los 2 (Holzhausen, Niedergottsau) nicht vergeben werden. Die Förderung dieses weiteren Ausbaus erfolgt nach der Breitbandrichtlinie und die Gemeinde hat dann mit dieser Maßnahme die zugesagte Gesamtförderung voll ausgeschöpft. Mittlerweile hat der Freistaat Bayern ein weiteres Förderprogramm aufgelegt, die sog. Gigabitrichtlinie. Hier können sog. graue Flecken oder weiße Flecken versorgt werden, das sind Grundstücke mit einer Versorgung unter 100 Mbit/s. Die Förderbeträge sind aber gedeckelt auf 5.000 EUR je Grundstück, das bereits mit 30 Mbit/s versorgt ist und mit 14.000 EUR für bisher unversorgte Grundstücke. Bei interkommunaler Zusammenarbeit erhöht sich der Betrag jeweils um 1.000 EUR. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die Förderrichtlinien so gestaltet, dass Bereiche, die bereits mit Breitband erschlossen sind, nicht gefördert werden können, auch wenn dort Einzelgrundstücke keinen Anschluss haben. Damit verbleiben in der Gemeinde Haiming für das Gigabit-Verfahren nur sehr wenige Grundstücke. Da aber, wie früher auch bei anderen Verfahren, damit gerechnet werden kann, dass diese Einschränkung aufgehoben wird, startet die Gemeinde das Gigabit-Verfahren mit der sog. Markterkundung: Es wird festgestellt, ob und in welchem Umfang die noch nicht erschlossenen Grundstück eigenwirtschaftlich angeschlossen werden. Danach steht dann fest, ob und in welchem Umfang weitere Glasfasererschließung in den förderfähigen Bereichen möglich ist. Dieses Verfahren wird mit der Gemeinde Marktl in interkommunaler Zusammenarbeit durchgeführt. Dies ist auch sinnvoll, da ein nicht erschlossener Bereich der Gemeinde nahe an der Grenze zu Marktl liegt. Eine entsprechende Zweckvereinbarung wurde ausgearbeitet und vom Gemeinderat gebilligt. Weiter beschloss der Gemeinderat, dass der erste Schritt im Verfahren nach der Gigabitrichtlinie gegangen wird.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-177</guid>
						<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 23.07.2020</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-23072020/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=7da1466397ba798083f504604a82ea33</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Der Bund Naturschutz veranstaltete seinen diesjährigen <strong>Geo-Tag auf dem Golfplatz</strong> in Piesing, leider wegen der Corona-Pandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Golfplatz umfasst ca. 70 ha, von dieser Fläche sind nur ca. 2 ha intensiv genutzt, im Umfeld der Greens sind zahlreiche Biotope entlang des Haiminger Mühlbaches entstanden und große Flächen überlasst man der Sukzession, neuerdings auch mit Schafbeweidung. Deswegen war es auch kein Wunder, dass die 20 Experten des GEO-Tages zahlreiche und besondere Funde aus dem Bereich Vögel, Insekten und Pilze machten. Insgesamt 45 Vogelarten wurden identifiziert, darunter der Neuntöter und der Schwarzspecht. Besonderheiten gab es auch unter den rund 80 Pilzarten und 33 verschiedenen Spinnen. Besonders erfreut waren die Fachleute über den Sonnen-Täubling und den extrem seltenen olivhäutigen Zärtling. Im Bericht von Eveline Merches wird als besonderer Fund auch die Knautien-Sandbiene hervorgehoben, die am Golfplatz ihre Heimat hat. Weiteres Entwicklungspotential für mehr Artenschutz sehen die Fachleute vom Bund Naturschutz im Bereich der ehemaligen Kiesgrube.<br /> Seit dem ersten Juli-Wochenende ist die neue <strong>Brücke über den Haiminger Mühlbach</strong> begehbar. Alois Straubinger hat die Brückenkonstruktion gefertigt und dann zusammen mit den Mitarbeitern des Bauhofs die Endmontage vorgenommen. Das Holzgeländer hat Alois Unterhaslberger gefertigt und mittlerweile sind auch die angrenzenden Bereiche angeböscht, der Weg fertig aufgekiest und die freien Flächen angesät, zum Teil als Blühwiese. An beiden Seiten der Brücke werden noch zwei Ruhebänke aufgestellt und bereits jetzt lässt sich feststellen, dass die Kinder zum Überqueren des Baches nicht die bequeme Brücke, sondern den kleinen Steindamm im Bach nutzen. Im Herbst werden dann entlang des Weges noch mehrere Bäume gepflanzt – dies ist wieder eine Aktion im Rahmen von Plant for the Planet, hier wird der Dirndl- und Lederhosenverein aktiv werden. Insgesamt ist damit eine direkte Fuß- und Radwegverbindung vom Spielplatz am Zehentweg in Richtung Dorfmitte entstanden. Wegen der alten Eiche am Bachufer und der neu zu pflanzenden Eichen entlang des Weges wird er den Namen „Eichenweg am Haiminger Mühlbach“ bekommen. Und an der Brücke wird eine Namenstafel auf den Konstrukteur hinweisen: „Alois-Straubinger-Brücke“.<br /> Ein <strong>Gasaustritt in der Burghauserstraße</strong> auf Höhe Anwesen 42 führt am Freitagvormittag, 10.7.2020, zu einem Einsatz der drei Feuerwehren aus Haiming, der Burghauser und der Altöttinger Feuerwehr. Bei Grabungsarbeiten an einer Stromleitung hatte der Baggerfahrer Gasgeruch wahrgenommen und die Einsatzkräfte alarmiert. Zur genauen Schadensursache teilte auf Anfrage des Bürgermeisters der technische Leiter Franz Wutz von Energienetzte Bayern mit: <em>Das Bayernwerk (vertreten durch Fa. Elektro Meier) war auf der Suche nach einem Kabelschaden in diesem Bereich. Um die genaue Stelle dieses Kabelschadens zu identifizieren, werden höhere Stromleistungen auf das Kabel geschaltet. Diese hohen Leistungen verursachen hohe Temperaturen in der Erdumgebung, den sogenannten Erdschluss. Befindet sich eine Erdgasleitung in diesem unmittelbaren Bereich, kann dies zu Leckagen führen, was hier der Fall war. Derzeit wird noch geklärt, ob das Kabel bei der Verlegung der Erdgashausanschlussleitung verletzt wurde und ob der Bestandsplan der Stromleitung gestimmt hat. Ein zündfähiges Gemisch von Erdgas (ab 4,4 % Volumenprozent bis 16,5 Vol.%) war laut unseren Mitarbeitern nicht gegeben (mehrmalige Messungen mit Gasspürgerät). Die Gasleitung wurde unmittelbar nach weiteren Öffnen der Baugrube repariert (in unserem Auftrag von Fa. Streicher), die Gasversorgung ging mittags um 12 Uhr 50 wieder in Betrieb. In allen Erdgashausanschlüssen befinden selbstschließende Gasströmungswächter, welche bei gefahrdrohenden Leckagen selbstständig schließen. Diese Situation war durch die geringe Leckage nicht gegeben.</em> Damit bestand keine Gefährdung für die Bewohner der umliegenden Häuser oder die Benutzer der Burghauserstraße.<br /> Bei der Sitzung der 3.Steuerungsgruppe der <strong>Ökomodellregion Inn-Salzach</strong> stand im Mittelpunkt die Entscheidung über zwei Projekte, mit denen die Arbeit und das Anliegen der ÖMR verstärkt in die Öffentlichkeit gebracht werden kann. Zum einen wird der mediale Auftritt in den sozialen Netzwerken und mit Druckerzeugnissen verbessert und ausgebaut und zum anderen werden mit einem Film ausgezeichnete Gartenprojekte als Beispiele für Natur- und Artenschutz vorgestellt. Darunter ist auch der Hortusgarten von Eugen Kästner in Niedergottsau. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Blockade durch die Corona-Pandemie überwunden werden kann: Im ersten Halbjahr 2020 sind 20 geplante Veranstaltungen deswegen ausgefallen, zwei auch in Haiming: Die kuhle Radltour durch den Niedergern und das Erlebniskochen in der Gärtnerei Emmersberger. Beide Veranstaltungen sollen aber nachgeholt werden. ein weiteres Projekt wendet sich an die Grundschulen im Landkreis: Im Zusammenwirken mit der Ackerdemia wird den Schulen Unterstützung und Lernmaterial für das Konzept der Ackerschule angeboten. Hier wird den Kindern vermittelt, wie Lebensmittel erzeugt werden und soll die Wertschätzung von Lebensmitteln erhöhen und das Wegwerfen von Nahrungsmitteln vermeiden. Das Angebot der ÖMR hat der Bürgermeister der Leiterin unserer Grundschule Sabine Birneder persönlich überbracht und ans Herz gelegt.<br /> Ein weiteres Thema für die Ökomodellregion ist der <strong>Humusaufbau</strong> auf landwirtschaftlich genutzten Böden. Dies ist auch für konventionell wirtschaftende Betriebe eine ganz wesentliche Form nachhaltiger Bodenbearbeitung und ein wichtiger Beitrag für sauberes Grundwasser, Klimaschutz und Biodiversität. Hinzu kommt der Gesichtspunkt der CO 2-Speicherung durch verbesserten Humusgehalt des Bodens und die Ausgabe von Zertifikaten für die Industrie. Am 21.7.2020 traf sich im Rathaus eine kleine Arbeitsgruppe zu diesem Thema und bereitete die nächsten Schritte vor. Geplant sind eine Info-Veranstaltung mit dem erfahrenen Praktiker Hermann Pennwieser aus Schwand, Oberösterreich, Betriebsbesichtigungen und ein Gesprächskreis zum Erfahrungsaustausch. Für die Landwirte in der Gemeinde Haiming ist das gerade auch wegen der Nähe zur Industrie ein wichtiges Thema.<br /> Nach längerer Pause kommt heuer wieder das <strong>Spielmobil des Landkreises</strong> nach Haiming. Vom 17. August bis 21. August, jeweils nachmittags ab 13.00 Uhr werden sich vier Betreuerinnen mit Spielen und kreativen Angeboten mit den Kindern beschäftigen. Das Spielmobil steht auf dem Schulhof und das gesamte Gelände ist für Spiel, Sport und Spass geradezu ideal. In Corona-Zeiten ist natürlich alles ein wenig anders: In die beiden Gruppen können nur jeweils 12 Kinder kommen und es ist eine Anmeldung erforderlich. Die Gruppen sind zeitlich getrennt: Von 13.00 Uhr bis 14.45 Uhr und von 15.15 bis 17.00 Uhr. Dazwischen sind alle Tische, Geräte und auch die Toiletten zu reinigen bzw. zu desinfizieren. Trotz dieser Umstände: Den Kindern wird es bestimmt Spass machen und wir hoffen auf schönes Wetter.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht über die finanzielle Lage</strong><br /> Die Auswirkungen der Corona-Pandemie durch weitgehende Stilllegung des wirtschaftlichen Lebens sind nun auch finanziell spürbar. Im zweiten Quartal 2020 ist das Aufkommen aus der Einkommensteuerbeteiligung und der Umsatzsteuerbeteiligung erheblich zurückgegangen. Die Umsatzsteuer hat 35.307 € gebracht, das sind 14,74 % weniger als im ersten Quartal und 10,76 % weniger als im zweiten Quartal 2019. Die Einkommensteuer ist um 18,44 % gegenüber dem ersten Quartal gesunken bzw. um 14,49 % gegenüber dem zweiten Quartal 2019. Und der Einkommensteuerersatz ist um 0,4 % gegenüber dem ersten Quartal zurückgegangen bzw. um 21,51 % gegenüber dem zweiten Quartal 2019. Die Einnahmen aus diesen drei Beteiligungsbeträgen lagen im ersten Quartal bei 537.767 € und im zweiten Quartal bei 444.710 €. Eine seriöse Hochrechnung auf das Jahr ist derzeit nicht möglich. Auf der Hand liegt allerdings, dass ein schwerer Einbruch erfolgt, der so schnell nicht wieder aufgeholt wird.</p>
<p class="bodytext">Die Stadt Burghausen hat eine haushaltswirtschaftliche Sperre nach § 28 KommHV-Kameralistik erlassen. Eine solche Sperre wird erforderlich, wenn die Entwicklung der Einnahmen und der Ausgaben wesentlich anders verläuft, als dies bei der Planung angenommen wurde. Die Sperre wird als eine Maßnahme zur Sicherung des Haushaltsausgleichs beim Haushaltsvollzug gesehen. Durch eine Sperre nach § 28 KommHV-Kameralistik soll vor allem versucht werden, den Ausgleich noch ohne Nachtragshaushaltssatzung zu erreichen oder den Ausgleich mit Hilfe einer vorzubereitenden Nachtragshaushaltssatzung zu erleichtern. Die Gemeinde Haiming muss sowieso eine Nachtragshaushaltssatzung erlassen. Eine haushaltswirtschaftliche Sperre ist daher nicht erforderlich. Der Gemeinde stünde es aber frei, im Rahmen ihrer Finanzhoheit nach Art. 22 GO eine haushaltswirtschaftliche Sperre auch zu verfügen, um die Haushaltswirtschaft auf neu sich ergebende Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts (Art. 61 Abs.1 Satz 3 GO) auszurichten, also konjunkturpolitisch neu zu orientieren. Diese Erfordernisse liegen allerdings nicht vor, da die Gemeinde Haiming 2020 ein auch konjunkturpolitisch umfangreiches und gewünschtes Investitionsvolumen umsetzt. Eine haushaltswirtschaftliche Sperre hat, wie der Haushaltsplan selbst, keine Außenwirkung (Art. 64 Abs.3 Satz 3 GO). Bestehende Verpflichtungen müssen auch bei einer haushaltswirtschaftlichen Sperre erfüllt werden. Darüber hinaus beachtet die Verwaltung bei allen Ausgaben den gesetzlich vorgeschriebenen Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bebauungsplan Haid-Süd – Ergebnis der Beteiligung Träger öffentlicher Belange</strong><br /> Der Entwurf jedes Bebauungsplanes wird öffentlich ausgelegt, um den Bürgerinnen und Bürgern und den beteiligten Behörden und öffentlichen Einrichtung (Träger öffentlicher Belange) Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Für den Bebauungsplan Haid-Süd, der eine geringfüge Randbebauung auf fünf Grundstücken ermöglicht, hat sich jetzt der Gemeinderat mit den eingegangenen Anregungen, Hinweisen und Empfehlungen beschäftigt.<br /> Von den Bürgerinnen und Bürgern kamen keine Einwendungen.<br /> Die Regierung von Oberbayern sieht die Grundsätze des Landesentwicklungsprogrammes als nicht erfüllt an, denn danach soll sich die Ausweisung von Bauflächen an einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung unter Ausnutzung vorhandener Potentiale der Innenentwicklung und dem Grundsatz des Flächensparens orientieren. In diesem Zusammenhang wird auf freie bebaubare Flächen in den Hauptorten Haiming und Niedergottsau verwiesen. Auch unter der Gesichtspunkt der demographischen Entwicklung und der künftigen Altersstruktur und der Nutzung vorhandener Infrastruktur eignet sich Haid auf Grund seiner Entfernung zum Hauptort Haiming nicht für eine weitere Siedlungsentwicklung. Es wird deswegen empfohlen, weiterec Siedlungsentwicklungen auf die Hauptorte Haiming und Niedergottsau zu konzentrieren. In seinem umfangreichen Abwägungsbeschluss legt der Gemeinderat dar, dass durch die Planung der Grundstücksgrößen und einer reduzierten Straßenerschließung das Gebot des Flächensparens berücksichtigt wird und auch bei einer Baugebietsausweisung in einem zentralen Ort letztlich ein Flächenverbrauch stattfindet. Im Blick auf die hohe Nachfrage nach Bauflächen und der Vergabe von Grundstücken vorrangig an junge Familien 8ist die Ausweisung eines Baugebietes unbedingt erforderlich. Dies auch deswegen, weil die der Gemeinde in anderen Baugebieten zur Verfügung stehenden Grundstücke in den zentralen Baugebieten Haiming und Niedergottsau mittlerweile vergeben sind und aus sehr unterschiedlichen Gründen Potentiale zur Innenentwicklung derzeit, auch wegen der eingeschränkten gesetzlichen Möglichkeiten, nicht zur Verfügung stehen. Das jetzt geplante kleine Baugebiet stellt eine Abrundung des Ortes Haid, eine Ergänzung des Baugebietes Haid-Ost dar und nutzt die vorhandene umfassende Infrastruktur. Nach Auffassung des Gemeinderates wertet das Baugebiet mit fünf Bauparzellen den gut strukturierten und gewachsenen Ortsteil Haid auf und nutzt die vorhandene Infrastruktur. Deswegen liegt kein Verstoß gegen den Grundsatz des Vorranges der Innenentwicklung vor und das Gebot des sparsamen Umganges mit Grund und Boden wird sorgfältig beachtet.<br /> Seitens des Landratsamtes Altötting gab es Vorschläge bezüglich der Wand- und Firsthöhe von Nebengebäuden, zu Festlegungen bezüglich der Ortsrandgestaltung und zu Hinweisen auf Belastung des Bodens mit PFOA. Entsprechend der Vorschläge wurde die Wandhöhe von Nebengebäuden außerhalb der Baugrenzen auf 2,50 Meter festgesetzt. Zur Sicherung der Ortsrandeingrünung gibt es Festsetzungen zur Pflanzdichte mit Bäumen und Sträuchern. So sind je angefangene 300 m² Grundstücksfläche ein Baum und die Grundstücksgrenze zu mindestens 60% mit Sträuchern zu begrünen. Am Ortsrand ist die Randeingrünung als 2-reihige freiwachsende Heckenstruktur auszubilden. Der Formulierungsvorschlag des Landratsamtes bezüglich Hinweis auf mögliche Bodenbelastung mit PFOA wird in vollem Umfang in den textlichen Festsetzungen des Bebauungsplanes, wie auch schon bei Haid-Süd, übernommen. Ebenso übernommen wird der Kreisheimatpflegerin zur Vermeidung greller Fassadenanstriche und des Landesamtes für Denkmalpflege auf die Überprüfung und Anzeige möglicher Bodendenkmäler.<br /> Die gesamten ergänzenden Festsetzungen und Hinweise werden jetzt in den Bebauungsplan eingearbeitet und in der Septembersitzung wird dann der abschließende Satzungsbeschluss gefasst werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße Haiming-Flurstraße bis Neuhauserweg</strong><br /> Eine stark befahrene Straße im Gemeindegebiet ist die Flurstraße von Haiming Richtung Niedergottsau, der sog. Promilleweg. Im Abschnitt bis zur Kreuzung mit den vier Linden hat die Straße zahlreiche Querrillen und auch Risse, die Oberschicht des Asphaltbelags ist teilweise ausgemagert. Da nur zwei Feldwege abzweigen und in der Straße keine Infrastrukturleitungen verlaufen ist eine Sanierung technisch nicht anspruchsvoll. In Betracht kommt, da der Unterbau augenscheinlich ausreichend ist, die Asphaltschicht abzufräsen und eine neue Asphaltschicht aufzubringen. Der abgefräste Asphalt wird nicht entsorgt, sondern wieder als Verstärkung des Unterbaus eingebaut. Dies spart Entsorgungskosten und ist eine nachhaltige Verwendung des Materials. Diese Maßnahme ist im Projektplan der Gemeinde nicht enthalten, deren Sanierung wurde vom Bürgermeister kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzt, da nach Auskunft des Tiefbauingenieurs Unterrainer nach seiner Erfahrung derzeit bei Ausschreibungen im Straßenbau günstige Preise zu erwarten seien und er aus seiner fachmännischen Sicht die Straße als sanierungsbedürftig ansieht. Die zu erwartenden Kosten kalkuliert er mit rund 240.000 EUR. Der Gemeinderat hat dieser Sanierungsmaßnahme nicht zugestimmt, da er die Kosten im Verhältnis zur Verkehrsbedeutung der Straße als zu hoch ansieht, auch unter Berücksichtigung der aktuellen finanziellen Situation. Darüber hinaus bewerten die Mitglieder des Gemeinderates den Zustand der Straße keineswegs so schlecht, dass ein dringender Handlungsbedarf gegeben wäre. „Da gibt es im Gemeindegebiet Straßen, die im schlechteren Zustand sind.“ Und bei der beabsichtigten Form der Sanierung spielt es letztlich keine Rolle, ob diese jetzt oder in drei oder vier Jahren gemacht wird.</p>
<p class="bodytext"><strong>Straßen - Widmungen</strong><br /> Wenn Straßen oder Wege neu angelegt werden und sie dem öffentlichen Verkehr dienen, hat der Gemeinderat dafür eine Widmung nach den Bestimmungen des Bayer. Straßen- und Wegegesetzes auszusprechen. Damit wird auch die Verkehrssicherheitspflicht der Gemeinde festgestellt und zugleich wird mit der Widmung meist auch eine Benennung der Straße vorgenommen.<br /> Im Baugebiet Haiming-West gibt es als neue Straße die Verbindung von der Erlenstraße zur Straße Am Zehentweg. Dieses 50 Meter lange Straßenstück wird als Ortsstraße gewidmet und gilt vom Namen her als Fortsetzung der Erlenstraße. Neu ist auch der Fußweg von der Erlenstraße zum Am Zehentweg – er dient lediglich dem Fußgänger- und Radfahrerverkehr und wird deswegen als beschränkt-öffentlicher Weg gewidmet. Gleiches gilt für den Verbindungsweg zwischen den beiden Straßenbereichen Am Zehentweg – auch dieser Fuß-und Radweg wird als beschränkt-öffentlicher Weg gewidmet. Beide Wege erhalten keine eigenen Namen, sondern heißen Fußweg an der Erlenstraße bzw. Am Zehentweg.<br /> Nei ist auch der Fußweg beginnend Am Zehentweg, am Spielplatz vorbei und über die Brücke zum Mühlbachweg und weiter zur Fahnbacherstraße. Auch das ist lediglich ein Fuß- und Radweg und wird deswegen auf ganzer Länge von 343 Metern als beschränkt-öffentlicher Weg gewidmet. Dieser weg bekommt einen eigenen Namen: Er heißt Eichenweg am Haiminger Mühlbach.</p>
<p class="bodytext"><strong>Straßenzustandsuntersuchung</strong><br /> Die Fa. HPC AG, mit der die Gemeinde seit vielen Jahren in allen wichtigen Tiefbaumaßnahmen zusammenarbeitet, bietet zur systematischen Untersuchung der Gemeindestraßen eine Bestandsaufnahme mittels Drohnenbefliegung an. Dabei werden nicht nur der Zustand der Oberfläche, sondern auch Untergrundveränderungen, insbesondere Verdrückungen dokumentiert. Dies ist ein Vorteil gegenüber einer rein optischen Bewertung. Durch eine solche Untersuchung ergibt sich für die Gemeinde auch die Möglichkeit, bei der Sanierung von Straßen inner- und außerorts zeitliche und finanzielle Prioritäten zu bestimmen. Laut Angebot der Fa. HPC AG betragen die Kosten einschließlich Beurteilung der Schäden und Erstellen eines Höhenmodells rund 1.000 EUR je überprüften Kilometer. Diese Kosten sind dem Gemeinderat zu hoch und im Hinblick auf die bisherige Praxis der Straßenbewertung nicht zu verantworten. Er sieht es als ausreichend an, für die erkennbar sanierungsbedürftigen Straßen eine sachkundige Bewertung nach Augenschein vorzunehmen und dann, nach Vorlage einer Kostenschätzung, über eine Maßnahme zu entscheiden.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<guid isPermaLink="false">news-176</guid>
						<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 25.06.2020</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-25062020/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=39f83b4b23bfa1c552689205d3058983</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Die Bayernwerk Netz GmbH bereitet seit Anfang Mai umfangreiche <strong>Sanierungsarbeiten an ihren 110 kV-Leitungen </strong>vor, betroffen sind auch die in unserem Gemeindegebiet verlaufenden Leitungen von Lengthal nach Braunau und von Neuötting nach Haiming. Ausgangspunkt ist eine Änderung der gesetzlichen Vorgaben und der VDE-Richtlinien für die Standsicherheit der Strommasten, insbesondere bei Wind und Eislast. Dies erfordert eine Begutachtung und Bewertung aller Masten hinsichtlich ihrer Standsicherheit und Stabilität. Je nach Situation reichen dann Mastverstärkungen durch zusätzliche Stahlstreben aus, um die neuen Normen zu erfüllen. Es kann aber auch erforderlich sein, die Fundamente zu verstärken oder den Masten ganz auszutauschen. Überprüft werden auch die Sicherheitsabstände zwischen Leiterseilen und Erdoberfläche – hier kann es notwendig sein in Einzelfällen auch Masterhöhungen durchzuführen. Die sog. Erdseile, die an den Mastspitzen verlaufen, werden ersetzt durch Lichtwellenleiter zur Verbesserung der Datenübertragung zwischen den Umspannwerken.&nbsp; Laut Auskunft der zuständigen Genehmigungsmanagerin bleibt die Mastenart gleich, es werden keine zusätzlichen Leiterseile angebracht und auch die Stromkreise bleiben unverändert.&nbsp; Insbesondere erfolgt keine Aufrüstung auf 220 oder 380 kV. Zum Zeitplan wurde mitgeteilt, dass jetzt notwendige Vermessungen und Voruntersuchungen stattfinden, insbesondere auch für eine Flächenplanung zur Durchführung der Arbeiten und zur Erstellung der Genehmigungsunterlagen im Anzeigeverfahren gem. § 43 f Energiewirtschaftsgesetz (EnGW). Für 2021 wird die vereinfachte Genehmigung für die Sanierung von derzeit 12 Leitungen in Bayern erwartet, die Bauphase soll dann im Jahr 2022 beginnen. Alle betroffenen Grundstückseigentümer wurden Anfang Mai brieflich über die notwendigen Arbeiten informiert.<br /> Der Verwaltungsrat des <strong>Kommunalunternehmens Kreiswohnbau Altötting</strong> traf sich am 3.6.2020 zur ersten Sitzung in der neuen Wahlperiode. An dem gKU sind beteiligt der Landkreis und die Städte bzw. Gemeinden Töging, Garching, Mehring, Marktl und Haiming. Zum Verwaltungsratsvorsitzenden wurde Landrat Erwin Schneider gewählt, sein Stellvertreter ist Bürgermeister Benedikt Dittmann aus Marktl. Eine weitere wesentliche Entscheidung war die Bestellung des Vorstandes des gKU. Diese Aufgabe übernimmt Josef Hurnaus aus Feichten. er wird derzeit mit 15 Wochenstunden angestellt. Die ersten Projekte des gKU sind ein Wohnungsbau in Mehring, hier liegt bereits eine Planung vor, und eine Gebäude in Marktl. Hier wurde durch Beschluss festgelegt, dass zur Einbringung des vorgesehenen Grundstücks die entsprechenden vertraglichen Voraussetzungen geschaffen werden. Für Haiming wird der nächste Schritt sein, in Abstimmung mit dem Vorstand des gKU die Festlegungen für Bauleitplanung und Bauplan auf dem vorgesehen Grundstück vorzunehmen.<br /> Die Gemeinde ist im Rahmen ihrer Pflichtaufgaben zuständig für das Feuerlöschwesen und damit auch verantwortlich dafür, dass im Brandfall ausreichend <strong>Löschwasser</strong> zur Verfügung steht. Dazu gibt es mit dem Wasserversorger, dem Wasserzweckverband eine Vereinbarung, dass aus dem Trinkwassernetz auch Löschwasser entnommen werden kann. Zur räumlichen Abdeckung dieser Löschwasserversorgung gibt es zahlreiche Oberflur- und Unterflurhydranten. Bei der Errichtung eines größeren Gebäudes wie z.B. dem Anbau des Hotels Bonimeier in Niedergottsau ist im Rahmen des Brandschutzkonzeptes auch ein Nachweis über die ausreichende Löschwasserversorgung zu führen. Nach den Bestimmungen der DVWG (Deutscher Verein der Gas- und Wasserwirtschaft) muss für den ersten Löschangriff ein Hydrant im Bereich von maximal 75 Metern Lauflinie erreichbar sein und der Löschwasserbedarf für Gebäude mit bis zu drei Vollgeschossen beträgt 48 m³ pro Stunde, bei Gebäuden mit höheren Anforderungen 96 m³ pro Stunde, jeweils für die Dauer von zwei Stunden. Den Nachweis, dass durch Hydranten innerhalb eines Radius von 300 Metern zum Bauobjekt diese Versorgung gesichert ist, hat die Gemeinde zu erbringen. Deswegen wurden in Niedergottsau Anfang Juni insgesamt 17 Hydranten auf ihre Durchflussmengen geprüft. Dabei darf maximal so viel Löschwasser entnommen werden, dass der Betriebsdruck 1,5 bar nicht unterschreitet. Die Messungen der Fa. Stirner haben ergeben, dass an 15 Hydranten im Umfeld des Bauobjektes Bonimeier eine Löschwassermenge von weit über 96 m³ pro Stunde verfügbar ist, bei zwei Unterflurhydranten lag der Wert bei rund 90 m³. Im Ergebnis steht somit fest, dass in Niedergottsau die Löschwasserversorgung gesichert ist.<br /> Bei dem <strong>Gespräch mit den drei Kommandanten</strong> am 24. Juni war ein Thema auch die Überprüfung der Löschwasserversorgung im Gemeindegebiet. Mit den Kommandanten wurde vereinbart, dass für die einzelnen Gemeindegebiete die Hydranten festgelegt werden, die zur Abdeckung bei der Löschwasserversorgung notwendig sind und bei denen die notwendige Durchflussmenge möglicherweise nicht ausreichend ist. Bei diesen Hydranten werden dann der Ruhedruck und die Durchflussmenge bei Wahrung eines Betriebsdrucks von 1,5 bar gemessen. Damit ergibt sich dann ein zuverlässiges Bild der Löschwasserversorgung im Gemeindegebiet.<br /> In einer Vorausschau auf die kommenden Jahre nannten die Kommandanten ein paar Wünsche: Für Haiming ist eine Internetanbindung für das Feuerwehrhaus wichtig und die Berücksichtigung der Belange der Feuerwehr bei der Parkplatzgestaltung. In Niedergottsau bestehen weiterhin Platzprobleme: sowohl bei den Parklätzen am Feuerwehrhaus als auch Stellplätze für Anhänger und Geräte. Bei der Feuerwehr Piesing wird am Löschfahrzeug ein Reifenwechsel notwendig werden und von Kommandant Stefan Straubinger kam die Anregung, aus Gründen der Einsatzsicherheit einen zweiten Satz Lungenautomaten für die Atemschutzgeräte anzuschaffen. Dies wird auch von den beiden anderen Kommandanten unterstützt. Zum Abschluss des Gesprächs dankte der Bürgermeister den Kommandanten und Frauen und Männern der Feuerwehren für ihren wichtigen und zuverlässigen Dienst.<br /> Im <strong>Kindergarten Niedergottsau</strong> ist die Corona-Zeit, zumindest was den Besuch der Kinder betrifft, ab 15. Juni vorbei. Nach dem Ende der Pfingstferien kommen 80 Kinder täglich wieder in den Kindergarten. Um eine mögliche Ansteckungsgefahr zu vermindern werden sie in vier festen Gruppen mit jeweils gleichen Betreuerinnen in den Räumen sein. Maskenpflicht besteht für die Kinder keine, sie gilt nur für Erwachsene. Im Kindergartenbus wird diese Gruppeneinteilung auch eingehalten. Hier sind es dann drei Gruppen von Kindern, die etwas voneinander getrennt sich im Bus aufhalten. Es ist zu hoffen, dass sich dieses Konzept dann in der täglichen Praxis auch umsetzen lässt. An dieser Stelle ein großer Dank den Erzieherinnen im Kindergarten, die unter den erschwerten Bedingungen ihr Bestes für unsere Kinder geben und natürlich an Rudi Tichatschek, der als Busbegleiter hier großen Einsatz zeigt.<br /> Aufwärts geht es auch für die Mutter-Kind-Gruppen: Ab 15. Juni starten die Niedergottsauer MuKi-Gruppen im Saal der Alten Schule. In zwei Gruppen getrennt&nbsp; und zeitlich verkürzt ohne gemeinsame Brotzeitpause werden die Hygieneregeln eingehalten. Kinder, Eltern und die ehrenamtlichen Leiterinnen freuen sich, dass man sich endlich wieder treffen kann.<br /> Am 15.6.2020 bekamen wir den Bescheid über die Zuweisung im Zusammenhang mit dem Wegfall der <strong>Straßenausbaubeiträge</strong>. Für 2020 beträgt diese Zuweisung 30.555 EUR – zum Vergleich: 2019 erhielt die Gemeinde 17.844 EUR. Maßgeblich für die Steigerung sind die Erhöhung der Gesamtmittel von 100 Mio EUR auf 150 Mio EUR und ein besserer Prozentanteil bei der Mittelzuweisung entsprechend der Siedlungsfläche. Auf die Verteilung gemäß Siedlungsfläche entfallen 28.342 EUR. Ab 2022 werden die Mittel nur noch gemäß Siedlungsfläche verteilt, das lässt hoffen, dass damit die jährliche Zuweisung noch etwas ansteigt.<br /> Zwei schnelle Erledigungen von zwei Projekten in Niedergottsau: Am 15.6. wurde auf dem Dach des Feuerwehrhauses die neue <strong>Digital-Sirene</strong> montiert und zeitgleich die bisherige Sirene auf dem Dach Gasthaus Mayrhofer abgebaut. Am 17.6. sind die <strong>renovierten hölzernen Gedenktafeln</strong> für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges wieder in der kleinen Kapelle im Friedhof angebracht worden. Die Kirchenmalermeisterin Irina Merznicht aus Burghausen hat sehr gründlich und mit Feingefühl die Farben der Schrift, den hellen Untergrund und die Farbtönung des Rahmens erneuert und auch witterungsbeständig gemacht. Jetzt sind Namen der Gefallenen und Vermissten der Pfarrei Niedergottsau wieder gut zu lesen. Die KSK Haiming-Niedergottsau hat sich nicht nur um die Organisation der Restaurierung gekümmert, sondern beteiligt sich auch finanziell mit 560 EUR. Mit dieser Maßnahme sind dann in den zurückliegenden Jahren alle Tafeln und Inschriften der Kriegerdenkmäler in Haiming und Niedergottsau erneuert worden.<br /> Am 19.6.2020 gab es in der Grundschule eine Besprechung zur <strong>Beschaffung von Computern</strong> im Rahmen der verschiedenen Förderprogramme. Dabei wurde auf der Grundlage des erarbeiteten Konzeptes festgelegt, dass auf der Grundlage des Programms „Leihgeräte“ insgesamt fünf Laptops zum Zweck der Ausleihe an Schülerinnen und Schüler, die kein eigenes Gerät haben, angeschafft werden. Der maximale Förderbetrag liegt bei 4.237 EUR. Eine weitere Beschaffung erfolgt unter Nutzung des sog. Digitalbudgets. Hier stehen für die Gemeinde 7.459 EUR zur Verfügung und die Anschaffungssumme ist 8.288 EUR, da bei diesem Programm die Gemeinde 10% selbst zu tragen hat. hier werden 10 – 12 Laptops angeschafft, die für den Unterricht im Klassenzimmer zur Verfügung stehen. Bestandteil dieser Anschaffung ist ein Koffer, in dem die Laptops angedockt sind für Fernwartung und Aufladen. Bestandteile sind auch Headset und USB-Maus. Im Rahmen des Digitalpaktes stehen weitere 32.903 EUR zur Verfügung. Hier wird für weitere Anschaffungen und Investitionen in die Infrastruktur bis zum Herbst von der Schule ein Digitalkonzept erarbeitet. Dann wird über weitere Beschaffungen entschieden.<br /> Zu einem Gespräch kam der <strong>neue Leiter der PI Burghausen</strong>, Josef Bernhart, am 23. 6.2020 ins Rathaus nach Haiming. Neben allgemeinen Themen war Inhalt der Besprechung auch die Vorstellung des Sicherheitsberichtes für 2019. Auch in Haiming zeigt sich der bayernweite Trend zum Rückgang der Straftaten: Statt 33 Taten im Jahr 2018 gab es im Jahr 2019 in Haiming 27 Fälle. Es gab 8 Körperverletzungsdelikte, alle geringfügig, 2 Diebstähle und 5 Vermögensdelikte, meist betrügerische Bestellungen im Internet. Weiter verzeichnet die Statistik je einen Hausfriedensbruch und eine Strafvereitelung, zwei Beleidigungen und vier Sachbeschädigungen. Im Bereich Betäubungsmittel gab es 1 Fall. Von den 27 Delikten konnten 20 aufgeklärt werden. Insgesamt gab es 2019 in Haiming 94 polizeiliche Einsätze, dazu zählt auch wenn die Polizei wegen eine Ruhestörung gerufen wird oder einen Verkehrsunfall aufnimmt. Insgesamt bezeichnet der Leiter der PI Burghausen diese Einsätze als niederschwellig und die Sicherheitslage in Haiming als unauffällig und gut.<br /> Am 24. Juni war die offizielle Abnahme und <strong>Übergabe der PV-Anlage</strong> auf dem Dach der Sporthalle. Mit der installierten Leistung von 65 kWp werden jetzt Schule, Schulturnhalle und in Kürze auch das Rathaus mit Eigenstrom versorgt. Die installierten Speicher mit 20 kW sorgen für eine optimale Auslastung dieser Eigenstromverbrauchsanlage. Der in der Jahressummierung nicht selbst verbrauchte Strom wird an den Vertragspartner verkauft. Nach momentaner Schätzung sind das rund 50% des gesamten erzeugten Stroms. Im Ergebnis bedeutet das: Rathaus, Schule und Schulturnhalle sind stromautark.<br /> Am 24.6.2020 fand die <strong>3. Jahreshauptversammlung des HaimAT</strong> eV statt. Aus dem Finanzbericht ergibt sich, dass 2019 das Car-Sharing-Fahrzeug für 7.376 km genutzt wurde, eine Steigerung um rund 1.000 Km. Davon nutzt die Gemeinde 76%. Das erbrachte auch, zusammen mit den Mitgliedsbeiträgen, einen Jahresüberschuss von rund 1.800 EUR. Durch das zusätzliche Angebot der Fahrten des Senioren-Express wird sich die Fahrleistung weiter steigern. Bei den Neuwahlen sind Josef Pittner, Dagmar Schwaier und Peter Krieger in ihrem Amt als Vorstände des Vereins einstimmig bestätigt worden.<br /> Rechtzeitig zum Sommerbeginn ist auch die <strong>neue Kletteranlage Faultier</strong> und die angebaute Wasserspielanlage Elbe auf dem Spielplatz des Kindergartens fertiggestellt worden. Nach der Montage durch die Fa. SIK wurden seitens des Bauhofs 100 Tonnen Sand eingefüllt; damit ist der Fallschutz gewährleistet. Die Anlage wurde mittlerweile auch vom TÜV abgenommen. Dabei gab es auch für die wiederverwendete und von Alois Unterhaslberger erneuerte Edelstahlrutsche keine Beanstandung. Auch das ganze Umfeld wurde neu gestaltet und der Rasen angesät. Obwohl die Grünflächen noch geschont werden müssen, ist die Kletteranlage am 25.6. für die Kinder zur Benutzung freigegeben worden. Denn bei schönem Wetter und hohen Temperaturen ist der Wunsch der Kinder zum Spielen im Freien mehr als verständlich.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht über die finanzielle Lage</strong><br /> Die finanzielle Lage spannt sich einerseits an, andererseits gibt es durchaus auch positive Entwicklungen (Stand 16.06.2020). Zunächst ist zu sagen, dass die Gemeinde Haiming am 30.06.2020 ihre letzten Schulden zurückzahlt (rund 28.000 €) und ab dann schuldenfrei ist.<br /> Bei der Gewerbesteuer waren 325.000 € veranschlagt. Derzeit sind aber knapp über 1.400.000 € festgesetzt. Die Mehrung stammt aus der Nachzahlung aus einer angepassten Vorausleistung für die Gewerbesteuer 2019. Aus einer Betriebsprüfung hatten wir gleichzeitig eine Rückzahlung in Höhe von 126.000 €. Ohne diese Einflüsse läge das Gewerbesteueraufkommen bei rund 463.000 €. Aufgrund der Corona-Krise wurden Gewerbesteuervorauszahlungen für 2020 in Höhe von 162.000 € herabgesetzt.<br /> Bei der Einkommensteuerbeteiligung ist im Juli mit den Zahlen für das zweite Quartal zu rechnen. Das Innenministerium hat den Gemeinden für 2020 insgesamt einen Einbruch bei der Einkommensteuerbeteiligung in Höhe von 7,9 % prognostiziert. Das würde für die Gemeinde Haiming einen Rückgang um rund 141.000 € bedeuten (aus dem Aufkommen von 2019 in Höhe von 1.786.241 € gerechnet). Bei der Aufstellung des Haushalts ging der Kämmerer aber bereits von einem Rückgang um 36.000 € aus, so dass die erwartete Minderung auf 105.000 € prognostiziert ist. Gleichwohl ist derzeit jede Prognose mit sehr hohen Unsicherheiten behaftet.<br /> Ansonsten sind außerordentliche Aufwendungen für die Bereitstellung der FFP2-Masken in Höhe von rund 15.000 € zu nennen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Für den geplanten Bau der Straße von Weg nach Eisching und durch Eisching fand am 17.6. die Begehung mit den Anliegern statt. Dabei konnten zahlreiche Einzelheiten, insbesondere der Übergänge zu den Grundstückseinfahrten und der Entwässerung in gutem Einvernehmen geklärt werden.<br /> Zur Vorbereitung der Erschließung im Baugebiet Winklham-West und der Straßentangente werden noch weitere Bodenproben entnommen und auf PFOA und weitere belastende Stoffe untersucht.</p>
<p class="bodytext"><strong>Baugebiet Winklham-West Straßenbenennung</strong><br /> Für die Erschließung des Baugebietes Winklham-west ist es erforderlich, schon jetzt die Bezeichnung für die neue Erschließungsstraße festzulegen. Von der Lage her handelt es sich um die Fortsetzung des Schöffbergweges, der dann im neuen Baugebiet endet. Die Fortführung Richtung Neuhauserweg ist im eigentlichen Sinn keine Erschließungsstraße, sondern eine Gemeindeverbindungsstraße außerorsts, für die in der Regel keine Namen vergeben werden. Der Gemeinderat beschloss, die neue Erschließungsstraße Schöffbergweg zu benennen und damit den örtlichen Zusammenhang mit der bestehenden Siedlung deutlich zu machen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Kläranlage: Umbau des Beckens 2</strong><br /> Die Entsorgung des in unserer Kläranlage anfallenden Klärschlamms läuft bislang reibungslos. In regelmäßigen Abständen wird der Klärschlamm abgepumpt und mit einem Entsorgungsunternehmen an langjährige Partner zur Verwendung als landwirtschaftlicher Dünger abgegeben. Voraussetzung ist eine umfassende labormäßige Prüfung der Inhaltsstoffe des Klärschlamms. Da unser Klärschlamm wenig belastet ist, kann er ohne Probleme als Dünger verwendet werden. Auf Grund zu erwartender Verschärfungen gesetzlicher Regelungen bei der Verwendung von Klärschlamm ist es notwendig und sinnvoll, im Bereich der Kläranlage zusätzliche Lagerkapazität zu schaffen. Denn bei einer notwendigen Verbrennung des anfallenden Klärschlamms ist der Wasseranteil herabzusetzen und kann bei größerer Lagerfläche flexibel auf Engpässe bei der Verbrennung reagiert werden. In den zurückliegenden Wochen wurde das Becken 2 leergeräumt und kann, da es als Klär- und Absetzbecken nicht mehr notwendig ist, als zusätzliches Schlammlagerbecken genutzt werden. Dazu ist es erforderlich, in der Mitte eine Vertiefung zu schaffen, die als Pumpensumpf dient und damit von dort aus dann der Klärschlamm abgepumpt werden kann. Die von Kläranlagenbetreiber Horst Eger geplante Maßnahme sieht vor, dazu die Folie aufzuschneiden und den Pumpensumpf einzubetonieren. Die erforderlichen Kosten werden auf rund 4.000 EUR geschätzt. der Gemeinderat hat der Maßnahme zugestimmt. Bei einer Besichtigung am 1. Juli wird er sich von den Planungen vor Ort ein Bild machen.</p>
<p class="bodytext"><strong>§ 2b Umsatzsteuergesetz – Information über die Umstellung</strong><br /> Mit § 2b Umsatzsteuergesetz wurde auch für Kommunen die Umsatzsteuerpflicht in den Bereichen eingeführt, in denen sie nicht hoheitlich tätig ist. So wird bei Beitragsbescheiden (Erschließungsstraße, Kanalherstellung) keine Mehrwertsteuer fällig, bei der Verpachtung gemeindlicher Grundstücke, beim Verkauf des Heimatbuches oder der Vermietung des Saales dagegen schon. Für die Anwendung des § 2b wurde den Gemeinden eine Übergangsfrist bis 1.1.2021 eingeräumt, von der auch Haiming Gebrauch gemacht hat. Derzeit wird wegen der erheblichen Schwierigkeiten bei der Umstellung erwogen, diese Optionsfrist nochmals um zwei Jahre zu verlängern; mittlerweile wurde die geswetzliche Regelung getroffen, dass die Frist bis 31.12.2022 verlängert wird. Gleichwohl sind wir bereits seit einigen Monaten dabei, die gesamten Verfahrens- und Zahlungsabläufe auf die Umstellung zur Umsatzsteuerpflicht zu überprüfen und vorzubereiten. Dies geschieht personell im Rahmen einer Zweckvereinbarung mit der Stadt Burghausen. Im Rahmen dieser interkommunalen Zusammenarbeit ist Georg Meindl als Steuerfachmann angestellt worden und er ist in der Regel einen Tag in der Woche im Rathaus, um die vorbereitenden Arbeiten zu erledigen. In einer Präsentation beschrieb er seine Tätigkeit in der Gemeinde und legte die Aufgabenbereiche dar, in denen die Gemeinde ab dem gesetzlich festgelegten Stichtag umsatzsteuerpflichtig ist. In § 4 UStG gibt es 28 Ausnahmen von der Umsatzsteuerflicht – das bedeutet, dass alle Tätigkeitsfelder daraufhin geprüft werden müssen. Auch hat die Gemeinde ein Ablauf- und Kontrollsystem zu erstellen, damit bei der Steuererhebung und Steuerabführung keine Fehler passieren.</p>
<p class="bodytext"><strong>Feuerwehr Piesing – Schlussabrechnung Mannschaftstransportwagen und Gebäudeerweiterung</strong><br /> Die Investitionen für die Feuerwehr Piesing sind abgeschlossen: Das Mannschaftstransportfahrzeug wurde beschafft und ist in Dienst gestellt; der Anbau an das Feuerwehrhaus zur Schaffung eines zweiten Stellplatzes und die Neugestaltung der Außenanlagen mit einem großzügigen Park- und Übungsplatz ist abgeschlossen. In der Sitzung wurden vom Bürgermeister jetzt für beide Maßnahmen die Schlussabrechnungen vorgestellt.<br /> Das Mannschaftstransportfahrzeug kostete 93.300 EUR, die staatliche Förderung beträgt 12.500 EUR. Die Feuerwehr erhielt 19.000 EUR Spenden und steuerte selbst 3.000 EUR bei. Damit beträgt die Eigenleistung 22.000 EUR und die Gemeinde hatte somit 58.800 EUR zu finanzieren.<br /> Die Errichtung des Gebäudes mit allen Nebenkosten und Ausstattungen kostete 180.181 EUR. Dafür erhielt die Gemeinde eine staatliche Förderung von 27.500 EUR. Die Außenanlagen verursachten Kosten in Höhe von 45.608 EUR, wobei die Asphaltierung des Vorplatzes allein 23.305 EUR kostete.<br /> Bei den Baumaßnahmen erbrachten die Mitglieder der Feuerwehr Piesing 1.423 freiwillige Arbeitsstunden, die erhebliche Einsparungen bedeuten. Allein bei dem Gewerk „Fertigbau“ erbringt dies einen Kostennachlass von 8.330 EUR. Insgesamt hatte die Gemeinde für Gebäude und Außenanlage einen Betrag von 198.289 EUR zu finanzieren.<br /> Kommandant Stefan Straubinger stellte in der Sitzung die Art und den Umfang der erbrachten Eigenleistungen dar und zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Bürgermeister Wolfgang Beier dankte ihm und der ganzen Mannschaft für diesen großartigen Einsatz und auch das Engagement bei der Planung und wünschte, dass die Verhältnisse bald eine offizielle Segnung und eine Feier im größeren Rahmen möglich machen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-175</guid>
						<pubDate>Thu, 14 May 2020 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 14.05.2020</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-14052020/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=65afb1c06e12f3b3a500cd4b8f206fd9</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Den ersten Bericht des Bürgermeisters in der neuen Wahlperiode kann ich mit einer erfreulichen <strong>finanziellen Mitteilung</strong> beginnen: Von der Regierung von Oberbayern erhielten wir die Mitteilung, dass der pauschale Förderbetrag für die Schaffung eines zusätzlichen Stellplatzes im Feuerwehrhaus Piesing in Höhe von 27.500 EUR zur Auszahlung kommt.<br /> Am Montag 11.5.2020 wurde der <strong>Schulbetrieb an der Grundschule </strong>in Haiming wieder aufgenommen. Die 4. Klasse kommt in zwei Schichten, wöchentlich getrennt, zum Unterricht. Am Montag waren das 13 Mädel und Buben. Der Unterricht endet bereits um 10.15 Uhr – seitens des Ministeriums wird das damit begründet, dass den Schülern ein langsames Eingewöhnen in den Präsenzunterricht ermöglicht wird. Ab 18.5. kommt dann die 1.Klasse, auch in zwei Schichten wieder zur Schule. Nach den Pfingstferien kommen dann auch die weiteren Klassen zur Schule. Der Schulbus fährt auch wieder, die Mittagsbetreuung für die dazu angemeldeten Kinder ist gewährleistet. Es ist schon ein merkwürdiges Bild, wenn die Kinder mit Mundschutz und im 2-Meter-Abstand in Richtung Schulhaus gehen. Mittlerweile wurde das System wieder geändert. Ab 18. Mai kommen die Klassen 1 und 4 täglich in die Schule, aber im Schichtbetrieb. Also ein Teil von 8.00 – 10.00 Uhr und der andere Teil von 10.15 – bis 12.30 Uhr. Das bedeutet auch viel organisatorischen Aufwand bei der Einteilung der Schulbusse. Wie das Ganze dann nach den Pfingstferien weitergeht, bleibt abzuwarten.<br /> Die Arbeiten für die <strong>Neugestaltung des Spielplatzes</strong> am Kindergarten gehen zügig voran: Am 7.Mai war der Aufbau der angeschafften Geräte abgeschlossen und ein Prüfer von der gemeindlichen Unfallversicherung hat sie auch bereits baulich abgenommen. Es fehlt noch die Edelstahlrutsche, die ja vom alten Spielplatz wiederverwendet werden soll. Hier ist noch die Holzverplankung an der Unterseite zu erneuern. Die notwendigen Wasserleitungen sind bereits verlegt, es folgt noch ein Stromkabel für den hinteren Bereich des Spielplatzes. Die nächsten Arbeiten sind die Einfüllung des Sandes und die Ansaat des ganzen Geländes. Die offizielle Eröffnung des neuen Spielplatzes wird dann Anfang September sein. Ob dabei auch mit einem Fest das 30-jährige Bestehen des Kindergartens gefeiert werden kann, ist wegen Corona noch offen.<br /> In <strong>Niedergottsau</strong> gibt es im Friedhof eine kleine offene Kapelle, die 1925 errichtet wurde und in der auf insgesamt 4 Holztafeln die Gefallenen der beiden Weltkriege namentlich erwähnt sind. Diese Tafeln sind zum Teil stark verwittert, so dass die Namen nur noch schwer zu lesen sind. Diese Tafeln werden jetzt im Auftrag der Gemeinde und in Absprache mit der Kirchenverwaltung und der Krieger- und Soldatenkameradschaft&nbsp; renoviert. Die Kosten betragen rund 1.200 EUR und die KSK wird sich mit einer Spende beteiligen. Nach Abschluss dieser Arbeiten sind dann alle Kriegerdenkmäler und Erinnerungstafeln in Haiming und Niedergottsau erneuert.<br /> In einer Videokonferenz hat TenneT am 11.5.2020 den derzeitigen Planungsstand für den Ersatzneubau der <strong>380 kV-Leitung</strong> Pirach – Pleinting vorgestellt. Im Mittelpunkt standen dabei die Informationen zu den Auswirkungen, wenn bei der Novellierung des Bundesbedarfsplangesetzes (BBPlG) für diese Trasse die Option einer Erdverkabelung eingeführt wird. Diese gesetzgeberische Entscheidung hätte schon längst getroffen werden müssen, ist aber weiterhin offen. Dennoch hat TenneT im Vorgriff bereits Planungsprämissen für eine Erdverkabelung entwickelt und mit dem Bayer. Wirtschaftsministerium abgestimmt. Maßgeblich ist, dass weiterhin die bisher erarbeiteten Trassenkorridore von Pirach zum Einspeisepunkt Simhar bei Tann gültig sind und diese in einem aufwändigen Prüfungsverfahren daraufhin untersucht werden, in welchen Abschnitten eine Erdverkabelung entsprechend der Planungsprämissen möglich ist. Nach den Darlegungen der TenneT-Mitarbeiter ist die Freileitung der Regelfall und die Option einer Erdverkabelung besteht nur dort, wo nach dem Grundsatz des Wohnumfeldschutzes (bekannt als Abstandsregel von 200 Metern im Außenbereich und 400 Metern zum bebauten Innenbereich) eine Freileitung nicht möglich ist. Dann aber ist bei der Prüfung einer Erdverkabelung zusätzlich zu berücksichtigen, dass es sich gesetzlich um eine Kann-Bestimmung handelt (§ 4 Abs. 1 BBPlG) und auch die technische Ausführung eines Erdkabels, insbesondere die baulichen Einrichtungen der Kabelübergangsanlagen zu raumrelevanten Beeinträchtigungen führen kann. Dies könnte dann eine Erdverkabelung in solchen Bereichen ausschließen. Zum zeitlichen Ablauf wurde mitgeteilt, dass derzeit alle Trassenkorridore auf diese Erdkabeloption hin identifiziert und bewertet werden und dies in die Unterlagen für das Raumordnungsverfahren eingearbeitet wird. TenneT geht derzeit, wenn keine weiteren gesetzlichen Verzögerungen mehr eintreten, davon aus, dass im Januar 2021 das Raumordnungsverfahren beginnt. dann prüft die Regierung von Oberbayern die Unterlagen, nimmt die landesplanerische Bewertung vor und schlägt am Ende eine sog. Vorzugstrasse vor. Für diese Trasse werden dann die Genehmigungsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren erarbeitet. Erst im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens wird endgültig entschieden ob und wo die 380 kV-Leitung als Erdkabel ausgeführt wird.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Für die beiden Straßenprojekte Ortsdurchfahrt Eisching und Gemeindeverbindungsstraße Eisching – Weg liegt eine erste Entwurfsplanung vor. Es werden jetzt die Grundstückseigentümer angeschrieben mit dem Angebot, für einen Besprechung der Planung einen Termin zu vereinbaren. Dann wird es voraussichtlich im Juni auch noch eine Vor-Ort-Begehung geben, um konkrete Wünsche und Detailfragen abzuklären.<br /> Am 12.5.2020 erfolgte die Abnahme der Feinschicht im Mühlbachweg, Mängel wurden nicht festgestellt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erneuerung Heizung Unterer Wirt</strong><br /> Von den gemeindlichen Gebäuden wird lediglich noch das Bürgerhaus Unterer Wirt mit Öl beheizt, alle anderen Liegenschaften sind auf Pellets- oder Gasheizung oder Fernwärme umgestellt worden. Der durchschnittliche jährliche Ölverbrauch im Unteren Wirt beträgt rd. 4.500 Liter, zuletzt wurden dort die Restmengen vom Kindergarten und der Alten Schule verbraucht. Die Heizungsanlage selbst ist bereits älter und es treten vermehrt Störungen auf. Im Zuge des Ausbaus des Erdgasnetzes in Haiming wurde bereits vor drei Jahren das Gebäude mit einem Erdgasanschluss ausgestattet. Aus allen diesen Gesichtspunkten heraus und auch um weitere Reparaturen zu vermeiden ist es sinnvoll, jetzt diec Heizung des Gebäudes auf Erdgas umzustellen. Der Kostenaufwand dafür wird mit 40.000 EUR geschätzt, die Stilllegung des Erdtanks verursacht weitere Kosten in Höhe von ca. 10.000 EUR. Der Gemeinderat hat dieses Vorhaben gebilligt und die Verwaltung beauftragt, für die Auftragserteilung drei Angebote im Wege der Verhandlungsvergabe einzuholen. Die Auftragsvergabe erfolgt dann in einem weiteren Beschluss.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neue Feuerwehrsirene Niedergottsau</strong><br /> Die Sirene für den Ort Niedergottsau befindet sich auf dem Dach des Gasthauses Mayrhofer und ist elektrisch über die bisherige Gasthausküche angeschlossen. Im Rahmen der Umbauarbeiten müsste deswegen auch dieser Anschluss erheblich verändert werden. Hinzu kommt, dass diese Sirene nicht mehr dem neuesten technischen Standard entspricht. Deswegen schlug der Kommandant der Feuerwehr Niedergottsau vor, statt den kostenaufwändigen Umbau vorzunehmen gleich eine neue digitale Alarmsirene auf dem Dach des Feuerwehrhauses zu installieren. Dies verursacht zwar höhere Kosten – die Schätzung beläuft sich auf ca. 12.000 EUR – ist aber unter allen Gesichtspunkten die technisch und rechtlich bessere und auch zukunftssichere Lösung. Hinzukommen die Aufwendungen für den Abbau der alten Sirene und die bauseits zu erbringenden Leistungen (Kabelverlegung zum Potenzialausgleich, Bereitstellung eines Hubsteigers). Der Gemeinderat befürwortete diese Veränderung des Standortes der Alarmsirene für Niedergottsau und beschloss, die Firma Hörmann mit der Neuerrichtung der Alarmsirene zu beauftragen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Fernwärmeanschluss Rathaus</strong><br /> Bereits bei der Planung des neuen Rathauses gab es den Wunsch, im benachbarten landwirtschaftlichen Anwesen eine Hackschnitzelheizung zu installieren und das Rathaus über eine Fernwärmeleitung mit Heizenergie zu versorgen. Dies war aber 2006 aus verschiedenen Gründen nicht möglich und deswegen wurde das Rathaus mit einer Holzpelletsheizung als umweltfreundliche Lösung ausgestattet. Jetzt plant Maximilian Haunreiter für das Anwesen Hauptstraße 14 eine Heizungserneuerung und wird deswegen im landwirtschaftlichen Nebengebäude eine Hackschnitzelheizung errichten. Die Leistungsfähigkeit dieser Anlage kann darauf ausgerichtet werden, auch die unmittelbar benachbarten Gebäude mitzuversorgen. Er ist deswegen an die Gemeinde mit dem Angebot herangetreten, das Rathaus an eine Fernwärmeleitung anzuschließen und mit Heizenergie zu versorgen. Der Anschlusswert beträgt ca. 30 kW, die Anschlussgebühren unter Einschluss der Übergabestation betragen 150 EUR je kW. Der Beginn des Wärmebezugs ist freigestellt, es kann also somit die bestehende Pelletsheizung weiter betrieben werden, solange diese ohne nennenswerte Störungen läuft. Der Gemeinderat begrüßte diese Option zur Umstellung der Heizung und beschloss deswegen, das Angebot von Maximilian Haunreiter zum Anschluss an die Fernwärmeleitung anzunehmen und den entsprechenden Vertrag abzuschließen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Breitbandausbau – Start des Auswahlverfahrens</strong><br /> Im 1.Verfahren des Bayerischen Förderprogramms für den Breitbandausbau wurden in Haiming im gesamten Gemeindegebiet 110 Objekte mit Glasfaser versorgt oder durch das Vectoringverfahren die Datenleistung auf über 30 Mbit/s erhöht. Mit dem bereits weitverbreitet vorhandenen Breitbandkabel (früher Kabel Deutschland) war damit die Gemeinde bei den Gebäuden zu 95% mit Datenleistungen von 30 Mbit/s bis 1GBit/s versorgt. Zeitlich anschließend wurde ein Breitband-Masterplan erstellt und dieser wies für das Gemeindegebiet insgesamt 118 weiße Flecken auf. weitgehend waren das unbebaute Grundstücke, wenige Einzelgebäude vor allem im Außenbereich und Objekte, deren Erschließung von Seiten der Gemeinde nicht notwendig ist (z.B. Pumpwerk der ÖBK am Inndamm, Pflanzgarten im Forst, Kläranlage der Fa. Wacker). Dennoch wurde im 2.Verfahren das Erschließungsgebiet auf alle diese Bereiche ausgedehnt. dabei stellte sich im Auswahlverfahren heraus, dass auf der Grubndlage der Angebote von Netzbetreibern die Gemeinde einen Eigenanteil von 2,5 Mio EUR hätte leisten müssen. Dies ist finanziell nicht möglich, deswegen wurde das 2. Verfahren beendet.<br /> Im jetzt begonnenen 3. Verfahren stellte sich bei der ersten Stufe – Markterkundung – heraus, dass kein Netzbetreiber eigenwirtschaftlich diese weißen Flecken erschließen wird. Deswegen geht die Gemeinde jetzt den 2.Schritt: Das Auswahlverfahren. Hier werden die zu erschließenden Objekte – Gebäude und unbebaute Grundstücke – festgelegt und in Loose aufgeteilt. Maßgeblich für diese Festlegung sind einerseits die Festlegung einer gewissen Mindestzahl zu erschließender Objekte, damit ein Netzbetreiber überhaupt ein Angebot abgeben wird und andererseits das Gebot der Wirtschaftlichkeit. denn die zu erwartenden von der Gemeinde zu tragenden Ausbaukosten (sog. Wirtschaftlichkeitslücke) sollen das noch geförderte Investionsvolumen von 1,6 Mio EUR ausschöpfen, aber auch nicht übersteigen, damit der notwendige Gemeindeanteil von rund 360.000 EUR finanzierbar bleibt. Besonders kostenträchtige Ausbaustrecken im Außenbereich können deswegen nicht aufgenommen werden, ebenso sind alle Objekte herausgenommen, für die eine Breitbanderschließung in diesem Verfahren nicht erforderlich ist (z.B. ÖBK-Pumpstation am Inndamm, Kläranlage, Gebäude am Pflanzgarten) oder für die durch eine gute Moilfunkanbindung eine schnelle Internetverbindung gewährleistet ist (Oberloh, Neuhaus). Zur Absicherung, dass das Investitionsvolumen nicht überschritten wird, werden 2 Lose gebildet: Im Los 1 sind alle ausgewählten Objekte im Gemeindebereich zusammengefasst mit Ausnahme von Holzhausen und Niedergottsau, die dort vorhandenen weißen Flecke (in der Regel Baulücken) bilden das Los 2. Dies deswegen, weil im Zuge der Errichtung des Mobilfunkmastens eine Glasfaseranbindung in Niedergottsau geschaffen wird und dann nachfolgend die Erschließung der weißen Flecken wesentlich günstiger umzusetzen ist. Die jetzt vorgenommene Beschränkung des Erschließungsgebietes und die Aufteilung in 2 Lose ist auch deswegen vertretbar, da ein nächstes Förderverfahren in Aussicht gestellt wird, bei dem auch in bereits versorgten Bereichen eine Glasfaseranbindung möglich gemacht werden soll (sog. GigaBit-Verfahren).<br /> Der Gemeinderat billigte das von der Verwaltung erarbeitete Erschließungsgebiet und die Aufteilung in 2 Lose und beschloss den Start des Auswahlverfahrens.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-174</guid>
						<pubDate>Mon, 04 May 2020 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 04.05.2020</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-04052020/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=dbee87fee2fa9b558f8e76a4796c9f36</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Konstituierende Sitzung</strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Eröffnung und Vereidigungen</strong><br /> Bürgermeister Wolfgang Beier eröffnete die erste Sitzung der Wahlperiode mit einem Gruß an die neu- und wiedergewählten Gemeinderäte und die trotz der Corona-Krise erschienenen Zuhörer.</p>
<p class="bodytext">In seiner Eröffnungsansprache sagte er:<br /> <em>Wir beginnen heute unsere Arbeit für die kommenden sechs Jahre, für die Wahlperiode 2020 – 2026. Wir beginnen es in einer außergewöhnlichen, herausfordernden Zeit. Der Wahlsonntag 15. März war der letzte Sonntag, an dem wir uns frei aus dem Haus bewegen durften, an dem es noch einen Sonntagsgottesdienst gab, an dem wir abends noch im Wirtshaus beisammen sein und das Wahlergebnis diskutieren konnten. Ich möchte Euch heute nochmals ganz herzlich zu Eurer Wahl an diesem 15. März gratulieren. Für die einen ist es Bestätigung Eurer bisherigen Arbeit, für die fünf neuen Mitglieder im Gemeinderat ist es der Auftrag, sich mit Euren Ideen, Kompetenzen und Eurer Kraft in diese Gemeinde einzubringen.<br /> Wir können unsere Aufgabe auch so tun, wie die Bürgerinnen und Bürger das wünschen: Im sachlichen Diskurs der Meinungen, im Wettstreit der Ideen, aber mit Gemeinsinn und großer Grundübereinstimmung. Der sog. Wahlkampf in den Wochen vor dem 15. März steht dem nicht entgegen, denn er hat keine Gräben aufgerissen und keine persönlichen Verletzungen hinterlassen. Dafür bin ich Euch allen sehr dankbar.<br /> Diesen Gemeinsinn und unsere Grundübereinstimmungen werden wir in den kommenden sechs Jahren gut gebrauchen können. Denn vor die vielen Wünsche und Ziele in den Wahlprogrammen unserer beiden Listen sind über Nacht die Herausforderungen dieser Corona-Krise getreten. Dabei denke ich nicht an die zu erwartenden finanziellen Verwerfungen, sondern an die sozialen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Veränderungen, die mit dieser Krise verbunden sein werden. Mit Abstand und Maske, ohne gemeinschaftliches und geselliges Beisammensein können und wollen wir nicht leben. Besonders und gerade auch hier im Niedergern.<br /> Aber wir werden lernen müssen, was zum Leben wirklich gehört: Nicht das immer Mehr, das Weite und Schnellere, sondern Zeit, Sinn, Tiefe und damit Qualität für das Leben. Mehr Sein statt mehr Haben!<br /> Das werden wir auf dem Weg heraus aus der Corona-Krise lernen und das werden wir als Gemeinderat auch in unseren Entscheidungen für die Gestaltung und Zukunft unserer Gemeinde als Maßstab nehmen. Zugleich werden wir damit auch unseren wichtigen Beitrag für die wirkliche Herausforderung unserer Zeit leisten: Schutz des Klimas und Bewahrung der Artenvielfalt.<br /> Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns das miteinander – Gemeinderat, Bürgermeister und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung - gelingen wird und ich wünsche uns dazu Kraft, Zutrauen und Gottes Segen.</em></p>
<p class="bodytext">Anschließend legten die neu gewählten Gemeinderäte Florian Eder, Markus Eggl, Uwe Nagel, Christian Szegedi und Michael Zauner den Amtseid ab.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zweiter und Dritter Bürgermeister</strong><br /> Wie bereits in früheren Wahlperioden beschloss der Gemeinderat die Wahl von zwei weiteren Bürgermeistern aus den Reihen des Gemeinderates.<br /> Für das Amt des 2. Bürgermeisters kandidierte Josef Pittner, Niedergerner Liste.<br /> In der geheimen Abstimmung erhielt Josef Pittner 13 Stimmen.<br /> Als 3. Bürgermeister wurde Alfred Kagerer vorgeschlagen, er erhielt alle 15 Stimmen<br /> Beide Gewählte nahmen die Wahl an.</p>
<p class="bodytext"><strong>Satzung und Geschäftsordnung</strong><br /> In der einstimmig beschlossenen Satzung zu Regelungen des Gemeindeverfassungsrechtes wurden die Ausschüsse und ihre Sitzzahl festgelegt (siehe nächsten Abschnitt) und das Sitzungsgeld für die Gemeinderäte; es bleibt bei 30,00 EUR.<br /> Die Geschäftsordnung wurde ebenfalls einstimmig angenommen. Weiterhin ist festgelegt, dass die Protokolle der öffentlichen Gemeinderatssitzungen wieder auf der Homepage veröffentlicht werden und Arbeitskreise, die der Gemeinderat zu verschiedenen Themen einrichten kann, für alle Gemeindeeinwohner zur Teilnahme offen stehen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Besetzung der Ausschüsse</strong><br /> Der <strong>Bauausschuss</strong> hat folgende sechs Mitglieder:<br /> Bürgermeister Wolfgang Beier, Alfred Kagerer, Markus Eggl, Bernhard Prostmaier, Josef Pittner, Josef Emmersberger.<br /> Dem <strong>Finanzausschuss</strong> gehören an:<br /> Bürgermeister Wolfgang Beier, Florian Eder, Christian Szegedi, Hans Lautenschlager, Uwe Nagel.<br /> Den <strong>Rechnungsprüfungsausschuss</strong> bilden Markus Niedermeier, Florian Eder, Hans Lautenschlager, Uwe Nagel.<br /> Zur Vorsitzenden des Rechnungsprüfungsausschusses wurde Han Lautenschlager bestellt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Vertretungsaufgaben</strong><br /> Im <strong>Verwaltungsrat</strong> des KommU sind die Vertreter des Gemeinderates:<br /> Bürgermeister Wolfgang Beier, Thomas Mooslechner, Michael Zauner, Hans Lautenschlager, Uwe Nagel.<br /> In den <strong>Wasserzweckverband</strong> werden entsandt:<br /> Bürgermeister Wolfgang Beier, Thomas Mooslechner, Bernhard Prostmeier, Michael Zauner, Petra Haunreiter, Felix von Ow.<br /> Im <strong>Straßenzweckverband</strong> vertreten die Gemeinde Bürgermeister Wolfgang Beier und Alfred Kagerer; im Kindergartenausschuss Bürgermeister Wolfgang Beier, Markus Niedermeier und Uwe Nagel.<br /> Im <strong>Kindergartenausschuss</strong> vertreten Bürgermeister Wolfgang Beier, Markus Niedermeier und Uwe Nagel die Gemeinde.<br /> In den <strong>Stiftungsrat</strong> der von Ow’schen Altenheimstiftung wird Felix von Ow berufen.<br /> Neuer <strong>Jugendreferent</strong> wird Markus Eggl und als <strong>Waldreferent</strong> bestätigt wurde Felix von Ow.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bestellung von Eheschließungsbeamten</strong><br /> Erster Bürgermeister Wolfgang Beier und die weiteren Bürgermeister Josef Pittner und Alfred Kagerer wurden einstimmig zu Eheschließungsstandesbeamten bestellt; sie haben alle drei die dazu notwendige Ausbildung.</p>
<p class="bodytext"><strong>Gemeinderatsklausur</strong><br /> Breite Zustimmung fand der Vorschlag, auch zu Beginn dieser Wahlperiode eine Klausur mit dem Gemeinderat abzuhalten. Es soll dafür auch ein Moderator gewonnen werden und die Klausur sollte zweitägig in einem geeigneten Tagungshaus stattfinden. Wegen der Coronakrise konnte aber jetzt weder Ort noch Zeit festgelegt werden.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-173</guid>
						<pubDate>Thu, 23 Apr 2020 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 23.04.2020</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-23042020/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=959dba357b3e4ecc24bbae409dade275</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die 71. und letzte Gemeinderatssitzung der Wahlperiode 2014 – 2020 fand nicht im Rathaus, sondern wegen der Corona-Krise im Saal Unterer Wirt statt. Dort waren die Tische im weiten Rund aufgestellt, so dass ein ausreichender Abstand von rund 2 Metern eingehalten werden konnte. Die Tagesordnung der Sitzung war auf die wichtigsten Punkte beschränkt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Seit 16. März sind auch in unserer Gemeinde wegen der Corona-Krise <strong>Grundschule und Kindergarten</strong> geschlossen. Der Notdienst wurde nur kurzzeitig und vereinzelt in Anspruch genommen. dies ist letztlich ein gutes Zeichen für das familiäre und soziale Netz in unserer Gemeinde. Die Zeit des leeren Schulhauses nutzen wir dazu, um in Eigenleistung die Brandschutzmaßnahmen im Bereich Aula und aller Gänge vorzubereiten. Denn für den Einbau der neuen Brandschutzdecken mussten terminlich abgestimmt die bestehenden Paneeldecken und das gesamte Tragkonstruktion entfernt werden. Für die Übergangszeiten wird in den Gängen eine Notbeleuchtung installiert und die Funktionsfähigkeit der Brandmeldeanlage sichergestellt. Die Ausschreibung der Deckenarbeiten mit Installation einer neuen LED-Beleuchtung ist in Vorbereitung – diese Arbeiten sollen dann in den großen Ferien ausgeführt werden.<br /> Der in Schule und Kindergarten angebotene <strong>Notdienst </strong>wurde bis 20. April nur ganz gering in Anspruch genommen. Durch die Erweiterung des Kreises der berechtigten Personen wird ab kommender Woche dieses Angebot stärker angenommen – nach aktueller Information sind es im Kindergarten 6 Kinder.<br /> Eine erfreuliche Mitteilung der <strong>Regierung von Oberbayern</strong> gab es am 31.3.2020: Für die Beschaffung des Mannschaftstransportfahrzeuges der Feuerwehr Piesing wurde der Festzuschuss in Höhe von 12.500 EUR bewilligt. Das Fahrzeug ist bereits im Einsatz und der Termin für die offizielle Übergabe mit Segnung der neuen Fahrzeughalle steht bereits (7.6.2020); fraglich ist aber in Zeiten der Corona-Krise, ob die Veranstaltung überhaupt durchgeführt werden kann.<br /> Mitte März legte der Sportverein die <strong>Jahresabrechnung für die Sporthalle</strong> vor. Die größten Positionen sind die Kosten für die Reinigung, der Stromverbrauch und die Heizung. Insgesamt bewegen sich die Ausgaben trotz der intensiven Nutzung im kalkulierten Bereich von 30.000 EUR, für 2019 betrugen die Kosten 31.005,02 EUR.<br /> Die Vorarbeiten für die <strong>Neugestaltung des Spielplatzes</strong> am Kindergarten in Niedergottsau sind abgeschlossen. Bis auf die Vogelnestschaukel hat der Bauhof alle anderen Spielgeräte entfernt, wobei die Rutsche und das Klettergerüst wiederverwendet werden. Im Mittelbereich wurde Erdreich und Sand soweit beseitigt, dass dort die neue große Anlage errichtet werden kann. Für die Arbeiten war es natürlich günstig, dass derzeit der Kindergarten geschlossen ist. Für die Neugestaltung haben wir bereits eine finanzielle Spende erhalten: Die Fa. Energie Südbayern GmbH hat speziell für die Wasserspielanlage eine Spende in Höhe von 1.500 EUR zugesagt.<br /> Die Gemeinde hat vor einiger Zeit an der Weiherstraße ein größeres landwirtschaftliches Grundstück gekauft, dazu gehört auch eine <strong>Waldfläche</strong> von ca. 2.500 m². Der Fichtenbestand war stark vom Käfer geschädigt worden und deswegen ist die Fläche im vergangenen Jahr weitgehend gerodet worden. Für die Neuanpflanzung war unser Ziel, diese so zu gestalten, dass die gesamte Fläche als ökologische Ausgleichsfläche anerkannt wird. Mit dieser Zielrichtungen wurde mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten und mit der Unteren Naturschutzbehörde verhandelt und ein Pflanzplan erstellt. Anfang März dieses Jahres wurde dann die Neuanpflanzung durchgeführt: Gepflanzt wurden vor allem Stieleiche und Hainbuche; im ca. 10 Meter breiten Strauchsaum eine Vielfalt heimischer Sträucher. Im Nordwesten der Fläche blieb ein Altbaumbestand von Esche und Eiche stehen, am südlichen Rand befindet sich ein Hackschnitzelhaufen als Strukturelement und Habitat für Echsen und Schlangen. Jetzt hoffen wir auf die offizielle Anerkennung dieser Fläche als ökologische Ausgleichsfläche. Insgesamt hätte die Gemeinde Haiming dann im Ökokonto 0,8 ha Ausgleichsflächen eingestellt.<br /> Die <strong>Einkaufshilfen </strong>in unserer Gemeinde, die vom Dirndl- und Lederhodenverein und von der Pfarrei angeboten werden, sind in den ersten Wochen stark nachgefragt worden, mittlerweile hat sich das auf 2 – 3 Anfragen pro Tag reduziert. Die Bereitschaft zu helfen ist nach wie vor hoch und deswegen sollte sich niemand scheuen, das Angebot auch zu nutzen. Der Bürgermeister sagt allen, die sich hier engagieren ein ganz herzliches Vergelt’s Gott – dies ist auch, neben vielen anderen Dingen, ein Zeichen der großen Solidarität in unserer Gemeinde.<br /> Das einzige, was von Corona nicht beeinflusst wird, ist die Natur. Das Frühjahr kommt mit aller Macht und Schönheit und deswegen setzen wir auch unseren Plan zur <strong>Anlage von Blumenwiesen</strong> in die Tat um. Auf der Gottschallerwiese und hinter der Sporthalle wird jeweils ein 5 Meter breiter Streifen in Bachnähe als Feuchtwiesenstreifen angesät; auf der Gottschallerwiese schließt sich dann noch ein 10 Meter breiter Streifen Blumenwiese an. Im Wirtsfeld Ost ist an einem Rondell eine Bank mit Tisch aufgestellt worden. Die unbefestigten Flächen werden angesät: Im südlichen Rondell von der Gemeinde als Magerblühfläche, im nördlichen Rondell übernimmt ein Anlieger Ansaat und Pflege als Blumenwiese. Die ökologische Ausgleichsfläche unterhalb der Dorfstraße in Niedergottsau, in der bereits eine Reihe von Obstbäumen gepflanzt wurde, wird angesät als Bienenweide. Im Bereich des Weges, der vom Spielplatz Haiming-west zur Dorfmitte gerade im Entstehen ist, wird ein kleiner Bereich ebenfalls als Bienenweide angesät. Hier werden dann im Herbst eine Reihe von wegbegleitenden Bäumen gepflanzt werden. Für weitere Flächen in Eisching und in Weg ist die Ansaat von Blumenwiesen für August geplant.<br /> Zum <strong>Thema Maskenpflicht</strong>, die in Bayern ab Montag, 27.4.2020 gelten wird. Die Gemeinde Haiming beteiligt sich an der Beschaffungsaktion des Landkreises und wird deswegen in der nächsten Woche die Schutzmasken Typ KN 95 für alle Personen ab 13 Jahren erhalten. Es handelt sich dabei um Masken, die nach Aussage von Landrat Schneider in genügender Zahl auf dem freien Markt verfügbar sind und deswegen nicht dem medizinischen Bereich entzogen werden. Es sind Masken, die auch den Träger selbst schützen, da rd. 95 % der in der Luft befindlichen Partikel ab 10 Mikrometer ausgefiltert werden. Die Masken sind zu reinigen und können deswegen länger verwendet werden. Die Masken werden je Haushalt in einem adressierten Couvert zur Verteilung kommen, für Haiming sind das 1274 Couverts. In einem Begleitschreiben wird auch die richtige Verwendung erläutert. Um die Portokosten von 1,55 EUR je Couvert zu sparen, habe ich dem Landrat zugesagt, dass wir in der Gemeinde die Verteilung selbst übernehmen. Dazu bilden wir kleiner Verteilgebiete und ich bitte die Mitglieder des Gemeinderates, sich an der Verteilung zu beteiligen. Ich gebe eine Liste in Umlauf und da kann sich jede und jeder für einen oder mehrere Bereiche zum Verteilen eintragen. Nach Mitteilung des Logistikunternehmens können wir ab Mittwoch mit der Anlieferung der Couverts mit den Masken rechnen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Jahresrechnung 2019</strong><br /> Rechtzeitig vor Ablauf der Wahlperiode hat Kämmerer Josef Straubinger die Jahresrechnung für 2019 erstellt und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. Der Rechnungsprüfungsausschuss hat in seiner Sitzung am 18.3.2020 diese Jahresrechnung geprüft und dabei neben stichprobenartigen Belegprüfungen auch ein umfangreiches Prüfungsprogramm abgearbeitet. Gemeinderätin Petra Haunreiter hat den dabei erstellten Rechnungsprüfungsbericht dem Gemeinderat vorgelegt. Sie bestätigte Bürgermeister und Verwaltung eine sachgerechte und ordnungsgemäße Mittelverwendung und eine einwandfreie Kassenführung. Beanstandungen oder Prüfungserinnerungen gab es seitens des Rechnungsprüfungsausschusses keine. Es wurde auch festgestellt, dass Prüfungsempfehlungen immer zeitnah aufgegriffen und auch weitgehend umgesetzt wurden. In diesem Jahr gab der Ausschuss keine Empfehlungen an Bürgermeister und Verwaltung. Petra Haunreiter, die jetzt 12 Jahre den Rechnungsprüfungsausschuss geleitet hatte, kündigte an, dass sie in der nächsten Periode nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung steht. Bürgermeister Wolfgang Beier dankte ihr für die sorgfältige und gewissenhafte Erfüllung dieser Aufgabe.<br /> Einzelne Haushaltsüberschreitungen wurden vom Kämmerer vorgetragen und erläutert. Die größten Positionen waren dabei die Erhöhung der Gewerbesteuerumlage auf Grund gestiegener Gewerbesteuereinnahmen und die Zuführung zur allgemeinen Rücklage. Der Gemeinderast hat die Haushaltsüberschreitungen genehmigt.<br /> Ebenso wurde die Jahresrechnung mit einem Sollüberschuss von 4.902.350,21 EUR und einem Gesamtvolumen in Verwaltungs- und Vermögenshaushalt von 24.019.233,83 EUR vom Gemeinderat festgestellt. Schließlich wurde dem 1. Bürgermeister und der Verwaltung für das Rechnungsjahr 2019 die Entlastung erteilt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Errichtung einer Tagespflegeeinrichtung – Übertragung auf das KommU</strong><br /> Die Planungen für die Errichtung einer Tagespflege sind soweit abgeschlossen, dass die Ausschreibung erfolgen könnte. Dies ist aber für ein Gebäude, das mit öffentlichen Mitteln gefördert werden soll, erst möglich, wenn der beantragte Zuschuss bewilligt oder seitens der staatlichen Stelle – hier das Landesamt für Pflege – ein vorzeitiger Baubeginn genehmigt worden ist. Dies hat die Gemeinde bei Einreichung des umfangreichen Förderantrages auch beantragt und ausführlich auch die besondere Eilbedürftigkeit begründet. Entgegen unserer Erwartung – und auch im Gegensatz zu früheren Förderprojekten – hat das Landesamt für Pflege uns einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn nicht in Aussicht gestellt. Vielmehr wurden im Hinblick auf die Förderfähigkeit weitere Anforderungen gestellt. Im Hinblick auf Demenzsensibilität und den Aspekten von Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sollen unter Bezug auf Literaturveröffentlichungen Angaben zur Gestaltung der Innen- und Außenbereiche und des Gartens und zu milieutherapeutischen Maßnahmen und speziellen Angeboten gemacht werden. Dabei werden auch noch detaillierte Angaben zu verwendeten Materialien, Bauelementen und technischen Ausstattungen gefordert. Allein diesen Anforderungen nachzukommen würde wieder einen erheblichen Aufwand verbunden mit Zeitverzögerung bedeuten. Eine weitere Forderung des Landesamtes für Pflege ist noch ungleich schwieriger zu erfüllen: Zum Nachweis des Bedarfs der 15 Tagespflegeplätze wird eine sozialräumliche Planung z.B. in Form eines seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes verlangt. Hier müsste also die Gemeinde mit erheblichem finanziellem, personellem und zeitlichem Aufwand etwas darlegen, was aus Gesprächen mit Fachleuten in diesem Bereich auf der Hand liegt: Eine Tagespflege im Verbund mit einer stationären Einrichtung der Altenpflege und einem Betreuten Wohnen macht konzeptionell Sinn und der Bedarf besteht.<br /> Aus einem klärenden Gespräch mit dem Landesamt für Pflege ergab sich weiter, dass auch nach Vorlage dieser weiteren Unterlagen ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn nicht in Aussicht gestellt werden kann und auch eine staatliche Förderung nicht sicher ist. Denn die bisher gestellten Anträge übersteigen die vorgesehenen Mittel erheblich. Unter Berücksichtigung all dieser Umstände hat der Gemeinderat auf Vorschlag des Bürgermeisters beschlossen, das Projekt Errichtung der Tagespflege auf das KommU Haiming zu übertragen. Der Verlust eines möglichen öffentlichen Zuschusses von max. 375.000 EUR – dessen Gewährung auch unter Berücksichtigung der erheblichen finanziellen Belastungen durch die Corona-Krise sehr unsicher ist – kann durch Einsparungen in der Bauausführung und durch einfachere Ausschreibungsmodalitäten mit der Möglichkeit von Nachverhandlungen zumindest teilweise ausgeglichen werden. Nach Fertigstellung des Gebäudes wird es an die Gemeinde übergeben. der Mietvertrag mit dem BRK Altötting ist bereits abgeschlossen. Mit dem Ziel, das Projekt Tagespflege in einem zeitlich überschaubaren Rahmen zu verwirklichen, hat der Gemeinderat den vorgeschlagenen Beschluss zur Beauftragung des KommU gefasst.</p>
<p class="bodytext"><strong>Stellvertretung Kassenverwaltung</strong><br /> Auf Grund gesetzliche Bestimmungen ist für die Kassenverwaltung eine Vertretung durch den Gemeinderat zu bestimmen. seit 1.2.2014 ist Angelika Gerauer zur stellvertretenden Kassenverwalterin bestellt. Mittlerweile hat sie aber auch die Stellvertretung von Kämmerer und Geschäftsleiter Josef Straubinger übernommen, so dass im Vertretungsfall es zur Überschneidung von Zuständigkeiten der Bereiche Kämmerei und Kasse kommen kann. Deswegen hat der Gemeinderat Franziska Rauschecker ab 1.5.2020 zur stellvertretenden Kassenverwalterin bestellt, die Aufgabe von Angelika Gerauer endet am 30.4.2020. Kassenverwalterin ist weiterhin Gudrun Fischer.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bestätigung von Feuerwehrkommandanten</strong><br /> Bei den Feuerwehrversammlungen der Feuerwehren Niedergottsau und Piesing wurden auch die Kommandanten neu gewählt; der Gemeinderat hat im Benehmen mit dem Kreisbrandrat diese Wahlen und damit die Übernahme des Amtes für den Zeitraum von 6 Jahren zu bestätigen.<br /> Kommandant Thomas Eckbauer und stellvertretender Kommandant Stefan Mutzl wurden am 28.2.2020 für die Feuerwehr Niedergottsau wiedergewählt. Der Gemeinderat hat sie in ihren Ämtern bestätigt.<br /> Für die Feuerwehr Piesing wurde am 5.3.29020 Kommandant Stefan Straubinger wiedergewählt; als stellvertretender Kommandant wurde Christian Altenbuchner neu gewählt. Auch hier der Gemeinderat einstimmig die Bestätigung ausgesprochen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Abschluss der Wahlperiode</strong><br /> Der Bürgermeister nahm die letzte Sitzung des Gemeinderates in der Wahlperiode 2014 – 2020 zum Anlass, eine kurze Bilanz der vergangenen sechs Jahre zu ziehen. Er stellte fest, dass in vielen Bereichen wichtige und wegweisende Entscheidungen getroffen wurden und dabei auch gute Grundlagen für die künftige Entwicklung der Gemeinde geschaffen worden sind. Zwei große Baugebiete wurden abgeschlossen und sichern mit den dabei unterschiedlichen Haus- und Wohnformen eine stabile Einwohnerentwicklung. Mit der Planung und Erschließung von drei kleineren Baugebieten und den neuen Vergaberichtlinien für gemeindeeigene Grundstücke kann die Gemeinde für weitere 6 Jahre jungen Familien Baugrund anbieten. Für ein kommunales Wohnbauprojekt mit Mitwohnungen wurde das notwendige Grundstück beschafft. Zwei neue Kinderspielplätze wurden angelegt. Die Infrastruktur der Gemeinde wurde erheblich verbessert: Breitband steht in 95% der Haushalte zur Verfügung, der Mobilfunk wurde verbessert, ein Erdgasnetz erschließt große Teile der Gemeinde und alle neuen Baugebiete, die Straßen wurden im notwendigen Umfang saniert. Die Ausstattung aller drei Feuerwehren wurde erheblich verbessert, für die Feuerwehr Piesing wurde eine notwendige größere Fahrzeughalle errichtet. Das größte Bauprojekt war die neue Sporthalle des SV Haiming, für die die Gemeinde in zentraler Lage das Grundstück zur Verfügung stellte, den größten Teil der Finanzierung übernahm und das gesamte sportliche Umfeld neu gestaltete. Diese überaus wichtigen Angebote für Sport- und Freizeit wurden ohne Kreditaufnahme finanziert und damit ohne Belastung für die Zukunft. Trotz dieser umfangreichen Maßnahmen ist die Gemeinde, dann hoher Gewerbesteuereinnahmen, am Ende der Wahlperiode schuldenfrei – beim Blick in die ungewisse Zukunft ein ganz großes Plus.<br /> Zur Zukunftsherausforderung des Klima- und Artenschutzes leistet die Gemeinde gute Beiträge: Unterstützung eines Car-Sharing-Angebotes, Errichtung einer E-Ladestation, Umrüstung der gesamten Straßenbeleuchtung auf LED, bis auf eine Ausnahme alle öffentlichen Gebäude weg von Ölheizung, Eigenstromverbrauchsanlagen für Schule, Turnhalle und Rathaus, PV-Anlagen mit Eigenstrom am Kindergarten und an der Kläranlage; Aufforstungen mit ökologischen Anforderungen und das Schulwaldprojekt; Beteiligung an der weltweiten Aktion Plant fort the Planet, Anlegen von nachhaltigen Blumenwiesen, nachhaltige Pflege der Bäche und eines Teils der Straßenränder und die aktive Mitgliedschaft in der Öko-Modell-Region Inn-Salzach.<br /> Diese Aufzählung als Bilanz von sechs Jahren macht deutlich, mit welch klarer Zielsetzung und großer Verantwortung dieser Gemeinderat in den zurückliegenden Jahren Weichen gestellt und Entscheidungen getroffen hat. Nicht immer waren die Entscheidungen leicht, manchmal auch mühsam – ich nenne nur das Stichwort Straßenausbaubeitragssatzung – aber immer von großer Sachlichkeit geprägt und oft einmütig. Der Bürgermeister sprach dafür den Mitgliedern des Gemeinderates seinen großen Dank aus und sagte wörtlich: „Es war mir und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung eine Freude und ein Gewinn, mit diesem Gemeinderat zusammenzuarbeiten und die Zukunft unserer Gemeinde zu gestalten.“ Er sprach auch die ausscheidenden Gemeinderatsmitglieder Andrea Brantl, Evelyn Sommer, Franz Eggl, Georg Sewald und Karl Unterhitzenberger noch persönlich an und versprach ihnen eine Verabschiedung in der terminlich verschobenen Bürgerversammlung.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-167</guid>
						<pubDate>Thu, 12 Mar 2020 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 12.03.2020</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-12032020/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=0d2b5a1a9b3152480215b29cf5e62ab7</link>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Informationsgespräch mit Vertretern von Loxxess</strong><br /> Zu Beginn der Sitzung waren auf Einladung des Bürgermeisters der Standortleiter der Fa. Loxxess, Herr Jens Müller und sein Stellvertreter Helmut Schwab anwesend. Auslöser war die Berichterstattung zu einer Anfrage in der letzten Sitzung zur Parksituation der LKWs im Industriegebiet, die dabei entstehenden Müllprobleme und die soziale Situation der LKW-Fahrer. Die Fa. Loxxess sah in der Pressedarstellung eine negative Bewertung ihrer Firma, insbesondere der erhobene Vorwurf, niemand fühle sich zuständig. Sie stellten im Gespräch mit den Gemeinderäten dar, dass durch beauftragte Mitarbeiter regelmäßig Reinigungsarbeiten auch außerhalb des Firmengeländes durchgeführt werden und die dort aufgestellten Müllbehälter geleert werden. Die Fa. Loxxess sorgt also weit über ihre eigentliche Zuständigkeit hinaus für Sauberkeit im Industriegebiet. Weiter wiesen die Standortleiter darauf hin, dass im Gebäude der Fa. Loxxess eine öffentliche und für alle LKW-Fahrer zugängliche Toilette zur Verfügung steht. Dies ist auch von außen sichtbar und der Zugang ist auch Fahrern möglich, die nicht bei der Fa. Loxxess laden oder entladen. Damit wird ein Beitrag zur Verbesserung der sozialen Situation der LKW-Fahrer geleistet. Im weiteren Gespräch machten verschiedene Gemeinderäte deutlich, dass es keineswegs um Vorwürfe gegenüber der Fa. Loxxess ginge, sondern um das Bemühen, dieses Thema der sozialen Situation der LKW-Fahrer ins Bewusstsein zu bringen und alle großen Firmen im Chemiedreieck dafür zu sensibilisieren. Ziel müsste sein, im Zusammenwirken mit diesen Firmen, Einrichtungen zu schaffen, die den LKW-Fahrern in ihrer schwierigen Arbeitssituation helfen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Der <strong>Kindergarten St. Stephanus Niedergottsau</strong> hat vor einigen Wochen eine Elternbefragung durchgeführt, an der 37 Eltern teilgenommen haben. Auf 37 Rückmeldungen wurde die Frage bejaht, ob sich das Kind im Kindergarten wohl fühlt. Und nahezu alle Eltern fühlten sich in ihrer Erziehungsarbeit gut unterstützt. Geteilt waren die Ansichten darüber, ob Veranstaltungen für Eltern amm Nachmittag oder abends angeboten werden sollen, die meist gewünschten Themen für Elternabende waren „gesunde Ernährung“, „Erste-Hilfe-Kurs“ und „Erziehung und Streit“. Immerhin 10 Eltern hatten kein Interesse an einem Thema. Bei den Öffnungszeiten waren 32 Antwortende mit dem jetzigen Angebot zufrieden; zweimal wurde der Wunsch nach längeren Öffnungszeiten bis 16.00 Uhr am Donnerstag und Freitag geäußert. Insgesamt wurden die weiteren Fragen nach Spielangeboten, Mittagessen, Nachmittagskursen und Infos über die Kita-Angebote positiv beantwortet.<br /> Am 27.2.2020 ging die <strong>PV-Anlage der Gemeinde</strong> auf dem Dach der Sporthalle in Betrieb. Die Module aus deutscher Produktion haben eine Leistung von 65,5 kWp. Primär versorgen sie die Schule und die Schulturnhalle mit Eigenstrom – dazu wurden auch die entsprechenden Anschlussleitungen umgebaut. In diesen beiden Gebäuden besteht ein Strombedarf von jährlich 35.000 kW, der durch die Anlage unter Einbezug der beiden Stromspeicher mit einer Kapazität von jeweils 10 kW zu 70% abgedeckt wird. Der Restbedarf wird über eine sog. Stromcloud bezogen, in die der von der PV-Anlage erzeugte Strom eingespeist wird. Rechnerisch ist der gesamte Strombedarf von Schule und Turnhalle durch Eigenstrom abgedeckt; die restliche Strommenge wird gegen Entgelt ins öffentliche Netzt eingespeist. In etwa einem Monat wird das Rathaus über die Stromcloud ebenfalls mit Eigenstrom versorgt. Diese Eigenstromversorgung wird dann wenn der bestehende Stromlieferungsvertrag ausläuft, auch noch auf den Unteren Wirt oder das Haiminger Feuerwehrhaus ausgeweitet. Es soll die erzeugte Gesamtmenge von ca. 65.000 kW jährlich soweit wie möglich als Eigenstrom in gemeindlichen Gebäuden verbraucht werden. Dies ist ein wesentlicher Beitrag der Gemeinde zur ortsnahen Stromversorgung und Verbesserung der CO<sub>2</sub>-Bilanz durch Einsatz von Solarstrom.<br /> Bei der Jahreshauptversammlung der <strong>Freiwilligen Feuerwehr Niedergottsau</strong> am 28.2.2020 fanden die Neuwahlen für die nächsten 6 Jahre statt. Bei den Kommandanten gab es keine Veränderung: Thomas Eckbauer ist weiterhin Erster Kommandant, sein Stellvertreter bleibt Stefan Mutzl. Bei der Vorstandschaft gab es einen Wachwechsel: Neuer Vorsitzender und Nachfolger von Josef Riedhofer ist Michael Obergröbner von Berg; er wurde von den 74 stimmberechtigten Mitgliedern einstimmig gewählt. Neuer Stellvertreter ist Thomas Amler aus weg, er löst Hans Maier ab. Neuer Kassier ist Harald Bonimeier und neu im Amt als Schriftführer ist Raphael Botz.<br /> Eine erfolgreiche Jahresbilanz zog der Vorsitzende Stefan Wimmer bei der Jahreshauptversammlung des <strong>Kulturvereins FeinHerb</strong>. Alle Veranstaltungen des zurückliegenden Jahres waren auf einem hohen musikalischen oder künstlerischen Niveau und hatten überwiegend auch einen guten Besuch. Deswegen ist auch die finanzielle Bilanz des Jahres 2019 sehr gut und gibt Rücklagen für das breite Angebot im Jahr 2020. Dabei gibt es mit einem Konzert im Innenhof beim Gruin eine Premiere.<br /> Finanziell erfreulicher Abschluss von Straßenbaumaßnahmen: Für die Straßensanierung in Holzhausen liegt jetzt die geprüfte Schlussrechnung mit einem Betrag von 83.300 EUR vor und liegt um 11.500 EUR niedriger als die Angebotssumme. Auch beim Ausbau der Erschließungsstraße Am Mitterfeld wird die Angebotssumme um 6.300 EUR unterschritten; die Maßnahme kostete 117.900 EUR.<br /> Bei allen drei <strong>Jagdgenossenschaften</strong> in unserer Gemeinde gab es in diesem Frühjahr Neuwahlen. In Niedergottsau und Haiming blieben die Jagdvorsteher Alfons Maier und Hans Auer im Amt, bei der Jagdgenossenschaft Piesing gab es größere Veränderungen: Neuer Jagdvorsteher ist Martin Gartmeier, nachdem Hans Altenbuchner nach 10 Jahren Amtszeit nicht mehr kandidierte. Neuer Stellvertreter ist Max Rausch jun. und neu im Amt sind auch der Schriftführer Maximilian Haunreiter und der Kassier Thomas Eder. Neuer Beisitzer ist Robert Karch. In Piesing wurde auch für 9 Jahre die Jagdpacht neu vergeben. Neuer Jagdpächter ist Peter Wimmer aus Schwand, Oberösterreich.<br /> Auch bei der <strong>Freiwilligen Feuerwehr Piesing</strong> gab es bei der Jahreshauptversammlung am 5.3.2020 Neuwahlen. Kommandant Stefan Straubinger wurde für weitere 6 Jahre in seinem Amt bestätigt, neuer stellvertretender Kommandant ist Christian Altenbuchner. Nachfolger von Sebastian Erlacher als 1. Vorsitzender ist Alois Unterhaslberger, sein neuer Stellvertreter Wolfgang Straubinger. Das Amt des Schriftführers übernimmt Stefan Grimm von Josef Gartmeier, Stephan Stelzl sen. bleibt weiterhin Kassier. Martin Gartmeier bleibt Beisitzer, neu als Beisitzer wurden gewählt Markus Edhofer, Martin Kürmaier und Matthias Osl.<br /> Am 1.8.2019 hatten wir bei der zuständigen Stelle bei der Regierung der Oberpfalz angefragt, ob in der Gemeinde Haiming eine Maßnahme zur <strong>Verbesserung der Mobilfunkversorgung</strong> im Rahmen des Bayer. Programmes gefördert werden kann. Am 9.3.2020 erhielten wir die Antwort, dass gem. der Karte zur Sprachmobilfunkversorgung, die vom Bayer. Wirtschaftsministerium dem Mobilfunkförderprogramm zugrunde gelegt wird, in der Gemeinde Haiming keine weißen Flecken vorhanden sind. Denn auf mindestens 95% der Gemeindefläche ist eine Sprachmobilfunkversorgung durch mindestens einen Netzbetreiber in guter Qualität (mit -85 dBm) vorhanden. In dem Schreiben wird aber weiter darauf hingewiesen, dass die Deutsche Telekom ohne Förderung in die Mobilfunkversorgung in der Gemeinde investiert. Aus der beigefügten Karte ist ersichtlich, dass damit der Mobilfunkmast in Niedergottsau gemeint ist. Weiter ergibt sich aus dieser Karte, dass auch in Bergham ein Mobilfunkmast errichtet wird und für die Standorte Deindorf und Kirchdorf eine Diensteerweiterung geplant ist.<br /> Am 11.3.2020 gab es im Landratsamt ein erstes Treffen zum Thema <strong>Weiterentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV).</strong> Vom Sachgebietsleiter Ulrich Lichtenegger waren Vertreter von Gemeinden und der im Verkehrsverbund zusammengeschlossenen Busunternehmen. Verbesserungen sind deswegen möglich, weil der Kreistag dafür Mittel in Höhe von 100.000 EUR bewilligt hat, derzeit betragen die jährlichen Ausgaben 27.100 EUR. Besprochen wurden Verbesserungen bei der Fahrplaninformation, insbesondere die Einführung einer Fahrplan-App, über die umfassende Informationen jeweils aktuell zur Verfügung stehen. Über eine solche App könnten auch Echtzeitangaben zu Busverbindungen abgerufen werden. Auch neue flexible Angebote im Tarifsystem, z.B. Umweltticket oder Schüler-Netzticket können eingeführt werden. Noch in den Anfangsüberlegungen sind Verbesserungen bei der Taktung und Verdichtung von Busverbindungen. Seitens der Gemeinde Haiming liegen dazu bereits ganz konkrete Vorschläge vor, andere Gemeinden sollen im Zuge weiterer Gespräche ihre Vorstellungen einbringen. In diesem Zusammenhang erfreulich war die Mitteilung der Fa. Brodschelm, dass bei der Neugestaltung des Fahrplanes für die Linie 21 entsprechend unserer Wünsche eine Frühverbindung zum Bahnhof Marktl mit Anschluss zum 7.01 Uhr-Zug Richtung Mühldorf und München eingeführt werden soll. Angedacht ist auch das Modell eines Ruf-Busses in Richtung Burghausen am späten Vormittag. Beides liegt derzeit zur der Genehmigung bei der Regierung von Oberbayern. Wenn der neugestaltete Fahrplan der Linie 21 (Burghausen – Haiming – Marktl) vorliegt, werden wir weiter notwendige Verbesserungen in die ÖPNV-Gespräche auf Landkreisebene einbringen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ausbau der Straße Weg - Eisching</strong><br /> Die Gemeindeverbindungsstraße von Weg (Einmündung in die Kreisstraße AÖ 24) nach Eisching befindet sich in einem schlechten Zustand, gleiches gilt auch für die Ortsdurchfahrt in Eisching. Beide Straßen sind in der Projektliste für 2021 vorgesehen. Um aber schnell auf mögliche günstige Preissituationen im Straßenbau reagieren zu können, soll für die Instandsetzung und den Ausbau der beiden Straßen mit einer Gesamtlänge von ca. 400 Metern eine Planung erstellt werden. Für die Ortsdurchfahrt Eisching ist das auch deswegen wichtig, da hier die Straßenentwässerung mit zu planen ist. Der Gemeinderat beschloss deswegen den Ausbau der beiden Straßenbereiche und beauftragte das KommU mit der Durchführung der Maßnahme.</p>
<p class="bodytext"><strong>Abrechnung Erschließungsstraße Am Mitterfeld</strong><br /> Die Straße Am Mitterfeld wurde 1991 geplant und die erstmalige technische Erschließung begann 1992. Damit ist diese Erschließungsstraße ein sog. Altfall, da die Herstellung der Straße vor mehr als 25 Jahren begonnen aber bis jetzt nicht vollständig abgeschlossen wurde. Diese Straßen können mit Erschließungsbeiträgen bei den Anliegern nur noch bis 31.3.2021 abgerechnet werden. Im Zuge der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge hat der Freistaat Bayern den Gemeinden das Recht eingeräumt, auch bei diesen Altfällen entweder auf den Abschluss der Erschließungsmaßnahme zu verzichten oder, wenn die Straße noch vor dem 31.3.2021 endgültig hergestellt wird, auf die Abrechnung der Erschließung zu verzichten. Für die Straße Am Mitterfeld hatte der Gemeinderat am 17.1.2019 beschlossen, diese Straße noch innerhalb der Frist endgültig herzustellen und abzurechnen. Bei allen anderen sog. Altfällen, z.B. die Fahnbacherstraße oder die Weiherstraße wurde beschlossen, die endgültige Herstellung erst nach Ablauf der Frist durchzuführen. Beim Bau der Straße Am Mitterfeld stellte sich heraus, dass der Unterbau im Jahr 1992 nicht ordnungsgemäß hergestellt worden war und deswegen nicht weiter verwendet werden konnte. Beim Bau im Jahr 2019 musste deswegen nicht nur die verschlissene Asphaltschicht, sondern auch der gesamte Unterbau ausgebaut und entsorgt werden. Damit haben sich die im Jahr 1992 entstandenen Straßenbaukosten teilweise als unnütz und nicht abrechnungsfähig erwiesen. Der Gemeinderat hat entsprechend einer Stellungnahme des Landratsamtes entschieden, dass die damals entstandenen Straßenbaukosten von 17.707 EUR nicht in die Abrechnung mit einbezogen werden, dafür aber die jetzigen Baukosten von rund 174.000 EUR in vollem Umfang. Weiter hat der Gemeinderat beschlossen, dass wegen des Zeitablaufs die Satzungsregelung zur Anwendung kommt, dass neben dem gesetzlichen Anteil der Gemeinde von 10% auch ein Billigkeitsnachlass von 33,3% gewährt wird. Dies wird nachvollziebar dadurch, dass die jetzigen Kosten zur endgültigen Herstellung der Straße die Kosten aus dem Jahr 1992, als mit dem Ausbau begonnen wurde, um das 10 fache übersteigen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zweckvereinbarung für Ökomodellregion</strong><br /> Die Gemeinde Haiming ist im Jahr 2019 als eine der ersten Gemeinden der Ökomodellregion Inn-Salzach beigetreten. Mittlerweile gehören der ÖMR 23 der insgesamt 24 Städte und Gemeinden des Landkreises an. Am 21.11.2019 fand in Burghausen die öffentliche Auftaktveranstaltung statt, ein Steuerungskreis wurde eingerichtet, dem als Vertreter der Kommunen Bürgermeister Beier angehört und die Projektmanagerinnen Amira Zaghdoudi und Annalena Brams sind eingestellt worden. Mit zum Team gehört auch Andreas Remmelberger. Arbeitgeber ist das Landratsamt Altötting, dort liegt auch die Rechtsaufsicht, die fachliche Aufsicht hat die Steuerungsgruppe. Die Geschäftsstelle ist im Landratsamt Altötting eingerichtet. Für vorläufig zwei Projektjahre erhält die ÖMR eine staatliche Förderung von insgesamt 150.000 EUR, weitere 50.000 EUR sind von den beteiligten Kommunen aufzubringen. das entspricht etwa 0,25 EUR je Einwohner. Zur rechtlichen Absicherung der Ökomodellregion ist eine Zweckvereinbarung zwischen den beteiligten Gemeinden abzuschließen, der Entwurf dazu wurde von der Steuerungsgruppe vorbereitet. Gem. dieser Zweckvereinbarung übernimmt der Landkreis stellvertretend für die Kommunen die Trägerschaft der Ökomodellregion, die fachliche Weisungsbefugnis bleibt bei der Steuerungsgruppe. der Gemeinderat hat dieser Zweckvereinbarung zugestimmt. Sie tritt rückwirkend zum 1.9.2019 in Kraft.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 13 Feb 2020 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 13.02.2020</title>
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						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Der Bericht des Bürgermeisters beginn diesmal mit einem sportlichen Ereignis: Die dritten <strong>Olympischen Winterspiele </strong>für Senioren ab 31 Jahren fanden vom 10.01.2020 bis 19.01.2020 in Innsbruck statt. Zu diesem Event waren ca. 3500 Teilnehmer aus der ganzen Welt gemeldet. Die „Winter World Masters Games“ sind das weltweit größte Wintersport Festival für Ü30- Jährige. Karin Maier hat in ihrer Paradedisziplin Riesenslalom teilgenommen und in der Jahrgangsgruppe C 5 (1965 – 1969) und bei zwei Rennen den 1. und den 3.Platz errungen. Sie ist somit Olympiasiegerin bei den Olympischen Winterspielen für Senioren.<br /> Die Firma Energienetzte Bayern plant für 2020 weitere umfangreiche Arbeiten zur <strong>Erweiterung des Erdgasnetzes</strong> in der Gemeinde Haiming. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs mit Herrn Staudinger von Energienetze Bayern am 20. Januar. Gebaut wird die die neue Leitung von der Einmündung Weiherstraße in Haiming über Vordorf bis Winklham und dort bis zum neuen Baugebiet Winklham-West. Der zweite Leitungsbau beginnt in Haid und führt auf einem Feldweg nach Holzhausen; in Holzhausen wird der Leitungsbau fortgesetzt und bis zum nordwestlichen Ortsende geführt. Die Arbeiten sollen so bald wie möglich beginnen. Nach Fertigstellung dieser beiden Leitungsstränge sind die weite Teile der Gemeinde mit dem Erdgasnetz erschlossen.<br /> Beim 2. <strong>Gesprächskreis Ökomodellregion</strong> in Haiming waren zum Thema Humusaufbau Gäste eingeladen. Andreas Eder aus Perach und Stefan Wimmer aus Winklham. Andreas Eder berichtete von seinen Plänen, in seinem Betrieb durch gezielten Anbau und neue Bearbeitungsmethoden den Humusaufbau im Boden zu fördern und im Idealfall eine Humussteigerung pro Jahr von 0,5% zu erreichen. Dies ist für ihn vorrangig eine Strategie für die Zukunftsfähigkeit der Böden mit besserer Fruchtbarkeit, höherem Bodenleben, gesteigerte Wasserspeicherung und bessere Filterwirkung. Zusätzlich kann der höhere Humusanteil mehr CO2 speichern, was für die Klimabilanz von Vorteil ist. Hier entwickelt sich für die Landwirtschaft ein neues Marktsegment, denn in Zusammenarbeit mit Firmen kann diese CO2-Speicherung in Form von geprüften Zertifikaten mit einer Laufzeit von 10 Jahren an die Industrie verkauft werden. Derzeit beträgt der Preis für ein solches CO2-Zertifikat 45 EUR je Tonne zusätzlichem Humus, wobei der Landwirt 30 EUR erhält und dies auch erst, wenn der Humuszuwachs über einen Zeitraum von 10 Jahren stabil geblieben ist. In der Diskussion kam die Frage auf, ob nicht im Rahmen der Ökomodellregion dies ein Projekt sein könnte, das die Landwirte in genossenschaftlicher Form selbst organisieren und somit die gesamte Wertschöpfung bei den Bauern bleibt.<br /> Stefan Wimmer erläuterte sein Vorhaben eines Perma-Kultur-Gartens auf einer kleineren Fläche in Winklham. Sein Ziel ist die Selbstversorgung mit Lebensmitteln. Diese Gartenform ist gekennzeichnet auch durch bewussten Humusaufbau, geregelten Fruchtfolgen, verbesserte Wasserspeicherung und einem geschlossenen Kreislauf auf der Fläche. Das nächste Treffen des Gesprächskreises ist am 25. März; im Mittelpunkt steht die Planung der „Kuh“len Radltour zu verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben im Niedergern.<br /> Bei der <strong>Jahresversammlung des Landschaftspflegeverbandes</strong> am 28.1.2020 wurde wieder deutlich, wie umfangreich die Aufgaben in ökologischer und naturnaher Bewirtschaftung von Flächen im Eigentum des Landkreises oder kommunaler und privater Flächen sind. Ein Schwerpunkt sind die Vernetzung artenreicher Biotope, um deren nachhaltigen Nutzen zu erhöhen und die Umsetzung des Programms, geeignete Brutflächen für Kibitze und Feldlerchen zu schaffen. Hier gibt es auch im Gemeindebereich Haiming geeignete Flächen, die für die Zeit der Brut freigehalten bzw. von der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung ausgenommen werden. Im Aubereich nimmt der Landschaftspflegeverband in Teilbereichen Entlandungen vor, um dem Kammmolch geeigneten Lebensraum zu schaffen. Der Gesamthaushalt des Landschaftspflegeverbandes beträgt über 800.000 EUR; zur Finanzierung wurden die Mitgliedsbeiträge einstimmig erhöht. Die Gemeinde Haiming bezahlt jetzt jährlich pro Einwohner 0,65 EUR.<br /> Der Käfer macht auch vor unserem <strong>Gemeindewald </strong>nicht halt. Deswegen wurden Anfang Februar unter Einsatz eines Harvesters befallene Bäume und auch andere, sehr schwache Stämme entnommen. Es handelt sich dabei um rund 34 Festmeter. Im freien Bereich werden 20 – 30 Tannen nachgepflanzt; sie sind schattenverträglich und an den Klimawandel besser angepasst.<br /> Am 30.1.2020 erreichte uns vom Bayerischen Landesamt für Statistik eine negative Mitteilung zur <strong>Finanzunterstützung</strong> durch den Freistaat Bayern. Wegen unserer hohen Steuereinnahmen in den zurückliegenden Jahren beträgt im Jahr 2020 unsere Umlagekraft je Einwohner 2.749,38 EUR. Sie beträgt damit 207,96% der durchschnittlichen Umlagekraft aller kreisangehörigen Gemeinden und übersteigt damit die Bemessungsgrenze für die Zuweisung einer Investitionspauschale. Damit gehen uns dieses Jahr 110.000 EUR verloren. Für nächstes Jahr ist zu hoffen, dass diese Zahlung wieder gewährt wird.<br /> Am 30 März wird es im Gasthaus Altenbuchner auf Einladung der OMV ein <strong>Nachbarschaftsgespräch</strong> geben. Der Bürgermeister hatte das im Zusammenhang mit dem letzten größeren Fackelbetrieb Dr. Wagner vorgeschlagen, jetzt wird das umgesetzt. Zunächst wird Dr. Wagner zusammen mit weiteren Mitarbeitern über Ursache und Auswirkungen der Fackelbetriebe und dann allgemein über die zukünftigen Entwicklungen bei der OMV am Standort Burghausen informieren. Anschließend besteht Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion. Die Einladung der OMV richtet sich vorrangig an die Nachbarn in Neuhofen und Kemerting.<br /> Bei der <strong>Jahreshauptversammlung des Dirndl- und Lederhosenvereins</strong> wurde für zwei Jahre die Vorstandschaft neu gewählt. Vorsitzende bleibt Simone Fredlmeier, neue Stellvertreter sind Lisa Asenkerschbaumer und Manuel Forster. Erster Kassier ist Veronika Poschinger und 2. Kassier Lisa Fischer. Weiterhin die erste Schriftführerin ist Theresa Bonimeier, ihre Vertreterin ist Sabine Maurer. Neu gewählt sind auch die beiden Beisitzer Peter Kremser und Lukas Windsperger. Im Amt bestätigt wurden Dominik Schuster und Korbinian Rauschecker. Der Verein hat derzeit 145 Mitglieder.</p>
<p class="bodytext"><strong>Radtrail im Wertstoffhof Daxenthal</strong><br /> Der Radclub „Ritzlfuchser“ aus Marktl und Simbach hat vor einiger Zeit bei der Gemeinde beantragt, auf dem verfüllten Bereich der Bauschuttdeponie in Daxenthal einen Radtrail zum Üben für ihre Kinder- und Jugendabteilung anlegen zu dürfen. Der Verein macht eine sehr aktive Jugendarbeit, hat aber derzeit kein geeignetes Trainingsgelände. Besonders reizvoll wäre das Gelände in Daxenthal wegen des Hanges, in den eine oder zwei Trails eingebaut werden könnten. Dabei könnte der Vorteil genutzt werden, dass dem aktiven Vereinsmitglied Alois Niedermeier das angrenzende Grundstück gehört. Nach Vorberatungen im Bauausschuss und einer gemeinsamen Besichtigung wurde auch die Untere Naturschutzbehörde befragt, da angrenzend ein angelegtes Biotop ist und auch der kiesige Steilhang eine ökologisch wertvolle Struktur darstellt. Diese Stellungnahme fiel positiv aus: Eine auf fünf Jahre begrenzte Nutzung ist möglich, wobei in der Dämmerung und zur Nachtzeit ein Befahren des Areals nicht zulässig ist. Das Anlegen der Trails im Hangbereich ist auch mit der unteren Naturschutzbehörde abzustimmen. Seitens des Vereins ist zugesichert, dass die Fahrspuren nur mit natürlichen Materialien unter Nutzung der Geländestruktur angelegt werden; Pflaster oder Beton wird nicht eingebaut, Bäume und Sträucher werden nicht entfernt. Die Nutzung erfolgt unter Aufsicht des Vereins an ca. 50 Trainingstagen im Jahr, in der Regel werden es ca. 10 Kinder und Jugendliche sein. Interessierte aus dem Gemeindebereich Haiming können auch mit teilnehmen, müssen sich dazu aber bei den Ritzlfuchsern melden. Der Gemeinderat befürwortete dieses sportliche Angebot und ermächtigte den Bürgermeister zum Abschluss eines Nutzungsvertrages, beschränkt auf fünf Jahre. Sollte es eine nicht erwartete oder gewünschte Entwicklung geben oder wenn die Gemeinde das Areal für eigene Zwecke benötigt, kann der Vertrag mit einer Frist von 3 Monaten gekündigt werden. Da es sich um eine Förderung eines ehrenamtlichen sportlichen Angebotes handelt, wird ein Entgelt nicht erhoben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neue Zufahrtsstraße in Winklham</strong><br /> Bei der Planung des neuen Baugebietes Winklham-West wurde bereits überlegt, zur Erschließung dieser sieben neuen Baugrundstücke und zur Entlastung der beengten Straßenverhältnisse im Bereich Schöffbergweg/Wiesenweg eine neue Straße in Richtung Westen mit Anschluss an den Neuhauserweg am Ortseingang Winklham zu erstellen. Die Straße wäre ca. 110 Meter lang; die geschätzten Kosten einschließlich der Überquerung des Winklhamer Baches betragen 120.000 EUR. Dem Flächenverbrauch, der damit verbunden ist, steht der Vorteil gegenüber, dass die Nutzer der sieben neuen Grundstücke und der bereits bebauten 10 Grundstücke am Schöffbergweg nicht mehr die unübersichtliche Engstelle in Winklham befahren müssen, sondern eine direkte Anbindung zum Neuhauser Weg Richtung Burghausen und Marktl haben. Dies führt zu einer nicht unerheblichen Verkehrsentlastung im Ortsbereich Winklham und auch - was den Verkehr Richtung Burghausen betrifft – für Vordorf und Haiming. Unter Abwägung dieses Kosten- Nutzenverhältnisses hat der Gemeinderat diesen Straßenbau einstimmig beschlossen. Ein wichtiger Gesichtspunkt war auch, dass als erstes diese neue Straße gebaut wird und damit der gesamte Baustellenverkehr für das neue Baugebiet nicht mehr durch Winklham fahren muss.</p>
<p class="bodytext"><strong>Haushaltsplan 2020</strong><br /> Der Haushaltsplan für das Jahr 2020 ist gekennzeichnet von einem starken Rückgang der Gewerbesteuer, einer hohen Kreisumlage, stabilen Einnahmen bei der Einkommensteuerbeteiligung und Abbau der Schulden auf Null. Gab es im Jahr 2019 noch Gewerbesteuereinnahmen von 2,2 Mio EUR, geht diese wichtige Finanzquelle im Jahr 2020 auf 325.000 EUR zurück. Das hängt mit der Gewinnentwicklung bei großen werken und der Verlagerung von Arbeitsplätzen bei der OMV zusammen. Die im Verwaltungsgebäude im Industriegebiet neu angesiedelten Firmen werden voraussichtlich erst im Jahr 2021 Gewerbesteuer an die Gemeinde Haiming bezahlen. Stabil sind die Einnahmen bei der Grundsteuer (256.000 EUR) und die Einkommensteuerbeteiligung (1,8 Mio EUR). Die größte Ausgabe im Verwaltungshaushalt ist die Kreisumlage mit 3.468.200 EUR. Sie errechnet sich aus den guten Steuereinnahmen im Jahr 2018. Personalausgaben betragen 988.900 EUR und allgemeiner Verwaltungsaufwand 1.347.000 EUR. Darunter fallen der gesamte Gebäudeunterhalt, alle Ausgaben für Schule, Feuerwehren, Bauhof, Pflege von Bächen und Grünflächen und der Straßenunterhalt. Wegen der hohen Kreisumlage kann der Verwaltungshaushalt nur durch eine Zuführung vom Vermögenshaushalt finanziert werden. Diese Zuführung beträgt 3.039.000 EUR.<br /> Der Vermögenshaushalt umfasst Investitionen von rund 1,0 Mio EUR und wird gedeckt durch Einnahmen aus Grundstücksverkäufen (150.000 EUR), Erschließungsbeiträge (385.000 EUR), staatliche Zuweisungen (149.000 EUR) und vor allem durch Entnahme aus der Rücklage in Höhe von 4.242.000 EUR). Die wichtigsten Investitionen im Jahr 2020 sind die Erschließung des Baugebietes Winklham mit einer geplanten Entlastungsstraße, die Neugestaltung des Spielplatzes im Kindergarten, der Fußweg mit Brücke vom Spielplatz Haiming-West zur Ortsmitte, die Errichtung des Gebäudes für die Tagespflege, Digitalausstattung für die Schule, Weiterführung des Breitbandausbaus und Erwerb von Grundstücken. Für einige dieser Projekte sind die Mittel bereits im Haushalt 2019 eingeplant worden und belasten somit nicht mehr den aktuellen Haushalt für 2020.<br /> Trotz dieses umfangreichen Investitionsprogrammes werden die Rücklagen der Gemeinde zum Jahresende noch 3,7 Mio EUR betragen; der Rückgang um 3,4 Mio EUR entspricht der Kreisumlage, die 2020 zu bezahlen ist. Ein wesentliches Kennzeichen dieses Haushaltes ist, dass sämtliche Kredite getilgt sind, die Gemeinde also schuldenfrei ist. Dies ist seit Jahrzehnten erstmals der Fall. Die Steuersätze (Grund- und Gewerbesteuer) bleiben unverändert, ebenso wie gemeindliche Gebühren und Beiträge.<br /> Der Gemeinderat hat den Haushalt für das Jahr 2020 einstimmig gebilligt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Seniorenexpress in Haiming</strong><br /> Die Gemeinde bringt ein Angebot auf den Weg, das älteren Menschen, die nicht mehr selbst mobil sind oder Menschen mit Beeinträchtigung eine Hilfe sein kann: Der Seniorenexpress. Die Idee ist einfach: Frauen und Männer organisieren ehrenamtlich einen Fahrdienst zu Geschäften oder Dienstleistern innerhalb der Gemeinde oder zu Ärzten, Apotheken, Behörden und auch kulturellen Angeboten außerhalb der Gemeinde im näheren Umfeld. Die Fahrten sind kostenlos und sollen spätestens einen Tag vorher angemeldet werden. Das Fahrzeug stellt die Gemeinde und zwar über ihre Mitgliedschaft beim Carsharing-Verein HaimAT ev. Bezahlt werden von der Gemeinde die für die jeweilige Fahrt anfallenden Betriebskosten. Die Koordination der Fahrten übernehmen die Verantwortlichen des HaimAT, die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer kommen aus Gruppen und Vereinen der Gemeinde. Wie in anderen Gemeinden auch, in denen dieses Modell bereits erprobt wurde, hat es neben dem Fahrangebot auch eine hohen sozialen Wert: Die Menschen, die sich miteinander auf den Weg machen, kennen sich oder lernen sich kennen, kommen ins Gespräch und zwischen Hin- und Rückfahrt wird es Hilfen und Unterstützung geben, die im normalen Angebot für Personenbeförderung nicht erfolgen. Der Gemeinderat hat deswegen den Seniorenexpress für eine Testphase von einem Jahr auf den Weg gebracht. Mit einem Flyer, verteilt mit der Dorfzeitung, wird das Angebot in der Gemeinde bekannt gemacht werden.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-164</guid>
						<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 16.01.2020</title>
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						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Die <strong>Feuerwehren der Gemeinde</strong> Haiming erhalten für die Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen und die Ausstattungen der Mannschaft ein jährliches Budget. Die Budgetmittel betragen 100 EUR pro Aktiven. Bei Aufstellung des Haushaltes werden diese Budgetmittel abgerechnet und dann für das Folgejahr neu zugeteilt. Nicht ausgeschöpfte Mittel werden in das neue Jahr übertragen. Die Feuerwehr Haiming hat ein Jahresbudget von 7.500 EUR und einen Rest aus 2019 in Höhe von 2.400 EUR. Bei der Feuerwehr Niedergottsau sind es 9.700 EUR und ein Rest von 1.900 EUR und bei der Feuerwehr Piesing beträgt das Budget 5.000 EUR und der Rest 500 EUR. Nicht über das Budget abgerechnet werden Kosten für ärztliche Untersuchungen und Führerscheine und die Wartungskosten für Fahrzeuge und Atemschutzgeräte.<br /> Für die <strong>Gaststätte im Sportheim</strong> gibt es noch keinen neuen Pächter, es wird aber weiterhin gesucht. Deswegen hat sich der Sportverein jetzt zur Umsetzung der internen Regelung entschieden: Eva Brandl wird als Angestellte des Vereins den Gaststättenbetrieb übernehmen. Angedacht sind Öffnungszeiten abends an 3 – 4 Tagen in der Woche, im Winter aber weniger. Es gibt Getränke und eine kleine Speisenkarte. Die Nutzung der Räumlichkeiten des Sportheimes ist auch für Vereine und Bürgerinnen und Bürger nach entsprechender Terminvereinbarung möglich. Ein genaues Konzept für diese Nutzungen wird noch vom Sportverein erarbeitet. Auch wird versucht, den Trainings- und Spielbetrieb einzelner Abteilungen so zu konzentrieren, dass dies mit den Öffnungszeiten der Sportgaststätte zusammen passt.<br /> Bei der <strong>Anliegerversammlung zum Baugebiet Haid-Süd</strong> war der Kreis der Teilnehmer nicht sehr groß. Grundsätzlich wurde die erweiterte Möglichkeit, in Haid ortsnah bauen zu können begrüßt, insbesondere auch für junge Leute. Hinterfragt wurde die beengte Straßenerschließung und die Belastung der Anwohner während der Bauzeit. Angefragt wurde auch, ob nicht eine Verbindung mit dem Baugebiet Haid-Ost sinnvoll wäre. Hier wies der Bürgermeister darauf hin, dass die Planung auf Grund der Umstände unabhängig voneinander und auch zeitlich versetzt erfolgte und die jetzige planerische Gestaltung Möglichkeiten für eine fernere Zukunft nicht verbaut.<br /> Am 14.1.2020 gab es zusammen mit den Bürgermeisterkollegen aus Marktl, Stammham, Julbach und Kirchdorf ein <strong>Informationsgespräch</strong> mit Baudirektor Pritscher von der <strong>Autobahndirektion Südbayern</strong> und dessen Mitarbeitern. Er legte den jetzt fertiggestellten technischen Plan für den Abschnitt Marktl – Simbach vor, der zur internen Genehmigung des Projekts beim Bundesverkehrsministerium eingereicht wurde. Dieser Plan enthält die vorgesehene <strong>Trassenführung</strong> und auch die nach derzeitigen Richtlinien notwendigen Lärmschutzmaßnahmen. Wenn seitens des Ministeriums die Freigabe erfolgt – was etwa Ende 2020 zu erwarten ist – wird das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. In diesem Verfahren kann es noch zu Änderungen kommen, insbesondre auch beim Lärmschutz, da dann, anders als jetzt bei der technischen Planung, eine im November 2019 geänderte Richtlinie zur Anwendung kommt.<br /> Die 2. Fahrspur der A 94 verläuft von Marktl bis kurz vor der Abfahrt Stauwerk Stammham auf der südlichen Seite und schwenkt dann auf die nördliche Seite der bestehenden Fahrbahn. Dies ist notwendig, weil im Bereich Niedergottsau die Hangquellen nicht beeinträchtigt werden dürfen. Bis zur Abzweigung der B 20 jenseits des Inns verläuft die neue Fahrbahn nördlich, dann schwenkt sie wieder auf die Südseite.<br /> Damit wird auch die neue Brücke nördlich der bestehenden Brücke gebaut und der Radweg verläuft auch nördlich, von der Fahrbahn abgetrennt durch eine 4 Meter hohe Schutzwand.<br /> Der notwendige <strong>Lärmschutz</strong> wurde berechnet auf der Grundlage einer Verkehrsprognose für das Jahr 2035: Es wird mit einer Zunahme des PKW-Verkehrs von jetzt täglich 16.000 Fahrzeugen auf 38.000 gerechnet, beim Schwerlastverkehr von 3.400 auf 9.800 Fahrzeuge. Um die geltenden Lärmwerte von 59 dB unter tags und 49 dB nachts einhalten zu können, sind im Bereich Niedergottsau auf Höhe der Abfahrt zum Radlweg eine Lärmschutzwand (Höhe 3,00 Meter) und daran anschließend Richtung Osten bis zur Brücke eine Spritzschutzwand mit einer Höhe von 1,20 Meter vorgesehen. Diese Wände, unmittelbar an der Fahrbahn, sind der effektivste Lärmschutz. In Oberloh verläuft die neue Fahrbahn sehr nahe an den Häusern. Hier wird zwar ein Lärmschutzwall errichtet, dennoch können nachts die Lärmwerte nicht eingehalten werden und deswegen werden dort Lärmschutzfenster in die nächstliegenden Gebäude eingebaut. Im Gespräch hat der Bürgermeister bereits darauf hingewiesen, dass die Gemeinde ein hohes Interesse daran hat, diese Lärmschutzmaßnahmen zu verbessern, insbesondere durch eine mögliche Erhöhung&nbsp; der Spritzschutzwände. Er forderte auch, dass die nördliche Trennwand zwischen Fahrbahn und Radweg so ausgeführt sein muss, dass eine Schallreflexion Richtung Niedergottsau ausgeschlossen ist. Hier sicherte BD Pritscher Gesprächsbereitschaft zu und legte auch nochmals dar, dass er durch die Anwendung der geänderten Richtlinie eine Verbesserung der Lärmschutzmaßnahmen erwartet.<br /> Der notwendige ökologische Ausgleich ist erheblich: Es werden 16 ha Ausgleichsfläche Wald und 23 ha Ausgleichsfläche Grünland benötigt.<br /> Der Bürgermeister wird den Baudirektor Pritscher zur Gemeinderatssitzung im Juni 2020 einladen, damit dem neuen Gemeinderat die Planung umfassend dargestellt wird.<br /> Am 14.1.2020 war das jährliche <strong>Gespräch mit dem Vorstand des BBV</strong> Haiming. Themen waren die Belastung der praktizierenden Landwirte durch immer neue behördliche Vorschriften, die teilweise naturnahes Wirtschaften erschweren und die mangelnde Kenntnis in der Öffentlichkeit über die sorgsame Praxis bei der Bewirtschaftung von Äckern und Wiesen. Ernüchternd ist auch die Bilanz des angebotenen Projekts zum Anlegen von Blumen- und Blühwiesen. Außer dem Gemeinderat haben sich bis jetzt lediglich 11 Personen gemeldet, die dieses Projekt zum Schutz der Artenvielfalt unterstützen wollen. Wenn man die große Zahl der Unterstützer des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ und der darin enthaltenen Forderungen anschaut, dann gehen Anspruch und die Wirklichkeit des eigenen Verhaltens hier weit auseinander. Das Projekt der Blumenwiese in Bereich Viehhausen wird aber umgesetzt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Errichtung einer Tagespflege</strong><br /> Nach dem grundsätzlichen Genehmigungsbeschluss für den Bauplan zur Errichtung der Tagespflege in der Novembersitzung, lag dem Gemeinderat jetzt der endgültige Eingabeplan mit allen baurelevanten Details vor. Er hat dazu das im Baugenehmigungsverfahren erforderliche Einvernehmen erteilt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ergänzung der Abwasserbeseitigung in Niedergottsau</strong><br /> Das gesamte Abwasser aus dem westlichen Gemeindebereich wird in Niedergottsau von der dort befindlichen Pumpstation (in der Dorfstraße) über eine Druckleitung nach Winklham gepumpt. Als Rückstau steht bislang nur der Hauptwasserkanal in der Dorfstraße zur Verfügung. Im Störungsfall ist das Volumen aber nicht ausreichend, der Hauptkanal läuft sehr schnell voll und es kommt dann zur Gefahr von Schäden durch Rückstau. Um dieses Problem zu beheben,gibt es nach einer vorläufigen Untersuchung drei Möglichkeiten: Entweder eine Betonrohranlage in unterschiedlicher Länge oder einen Betonrundbehälter. Dieser hätte ein Fassungsvermögen von 193 m³ und wäre mit geschätzten Kosten von 97.000 EUR im Verhältnis zum Fassungsvermögen die kostengünstigste Lösung. Eine solche Lösung würde im Störungsfall den Abwasseranfall von rund 48 Stunden zwischenlagern können. Der Grundstückseigentümer hat sein Einverständnis mit der Errichtung erklärt, Der Gemeinderat beschloss die Durchführung dieser Maßnahme und beauftragte die Verwaltung, die erforderlichen Aufträge zu erteilen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Informationen zum Trinkwasser</strong><br /> Mit Blick auf eine mögliche Veränderung der Trinkwasserleitwerte für PFOA erhalten die Filterung des Trinkwassers und die Überwachung durch die Messungen noch größere Bedeutung. Da die regelmäßig veröffentlichen Messergebnisse immer wieder Fragen aufwerfen, wurde der Vorsitzende des Wasserzweckverbandes zur Sitzung eingeladen, um diese Fragen zu beantworten und weitere Auskünfte zu geben. Alexander Huber legte dar, dass seitens des Wasserzweckverbandes einmal monatlich an jedem Filterauslauf am Brunnen in Alzgern die Werte erhoben werden und zusätzlich zweimal jährlich an verschiedenen Probeentnahmestellen im Netz, u.a. auch am Hochbehälter in Vogled. Die Proben werden von dem zertifizierten Labor Agrolab untersucht; in Zukunft werden die Messungen auch mit einer Genauigkeit auf drei Stellen hinter dem Komma durchgeführt. Dann sind die Werte auch insoweit vergleichbar mit den Laborwerten der Proben, die vierteljährlich vom Landesamt für Gesundheit (LGL) genommen werden. Gibt es dann Abweichungen bei den Werten, die nicht mit Rundungsdifferenzen zu erklären sind, wird beim Zweckverband überlegt, das gleiche Labor wie das LGL zu beauftragen.<br /> Alexander Huber stellte dar, dass der derzeit noch geltende Leitwert von 0,1 µg PFOA/l bei allen Proben eingehalten wurde. Der entscheidende Wert, nämlich der PFOA-Gehalt am Auslauf nach dem Filter liegt durchgängig im Bereich der Nachweisgrenze von 0.001 bzw. 0,004 µg PFOA/l und würde damit den erwarteten neuen Leitwert von 0,01 µg PFOA/l einhalten. Wenn bei den Proben am Hochbehälter ein etwas höherer Wert von 0,012 µg PFOA/l festgestellt wurde, ist die nicht erklärbar. Denn eine Anreicherung des Trinkwassers mit PFOA beim Leitungsdurchfluss auf dem Weg vom Brunnen in Alzgern zum Hochbehälter in Vogled ist technisch auszuschließen. Diese Situation wurde auch mit dem Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Schuhbeck besprochen, der dafür auch keine Erklärung finden kann. Dies gilt auch bezüglich des einmalig im September 2018 festgestellten erhöhten Wert von 0,036 µg PFOA/l.<br /> In der teilweise etwas emotionalen Diskussion ging es um das Anliegen mehrerer Gemeinderäte, dass der Zweckverband regelmäßig und leicht zugänglich die Messwerte auf der Homepage veröffentlicht und damit bei diesem sensiblen Thema eine bestmögliche Information bietet. Zu Detailfragen nach Qualität, Zertifizierung oder Vergleichbarkeit von beauftragten Laboren wurde dann aber auch betont, dass der Zweckverband bestmögliche Arbeit leistet, mit der Aktivkohlefilteranlage seit vielen Jahren gutes Trinkwasser anbietet und letztlich für die Situation – Belastung mit PFOA – nicht verantwortlich ist. Der Bürgermeister schloss den Tagesordnungspunkt mit dem Dank an Alexander Huber für die gegebenen Informationen und für die Arbeit des Zweckverbandes.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<pubDate>Thu, 12 Dec 2019 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 12.12.2019</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-12122019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=554b5fdc448fb3fa332e04503080d68e</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Es tut sich was beim <strong>Projekt Seniorenexpress</strong>. Unter der Federführung des HaimAT eV soll im Februar 2020 eine Testphase begonnen werden, um zu prüfen, ob für ein solches Angebot in Haiming Nachfrage besteht. Einbezogen sind die Pfarrgemeinderäte, der Altmännerverein und der Mütterverein im Rahmen von Werbung und einzelnen Personen, die den Fahrdienst übernehmen. Angeboten sind Fahrten zu Geschäften oder Dienstleistern im Niedergern und überörtlich Fahrten zu Arzt, Apotheke oder Behörden. Der Fahrdienst erfolgt ehrenamtlich und die Buchungskosten für das HaimAT-Fahrzeug übernimmt die Gemeinde. Näheres wird in einem Info-Flyer zu Beginn des Jahres bekannt gegeben.<br /> Beim <strong>Kindergartenausschuss</strong> am 27.11.2019 legte Verwalterin Marianne Wimmer den Haushaltsplan für das Jahr 2020 vor. Wegen erheblich gestiegener Kosten für die Raumpflege und auch deutlich erhöhter Ausgaben bei den Personalkosten ist ein Defizit von rund 25.000 EUR zu erwarten. Bemerkenswert an diesem Haushalt ist, dass mittlerweile die Elternbeiträge wegen der staatlichen Kinderförderung so stark zurückgehen, dass sie nur noch 38.000 EUR betragen. Dies sind weniger als 10% der Kosten für das pädagogische Personal (436.000 EUR). Daraus wird deutlich, dass mittlerweile fast Kostenfreiheit im Kindergarten besteht. Zu der Belegung des Kindergartens teilte Leiterin Monika Gassner mit, dass ab Januar 70 Kinder den Kindergarten und 23 Kinder die Krippe besuchen. Damit ist die Krippe voll ausgelastet, im Kindergarten sind noch 10 Plätze frei. Eine Prognose für Herbst 2020, Beginn des neuen Kindergartenjahres, ist schwer zu treffen, da nicht feststeht, wie viele der sog. Korridorkinder sich für den Schulanfang entscheiden und wie hoch die Anmeldezahlen für die Krippe sind. Aber weder vom Personal, noch von den Räumen her ist ein Engpass zu erwarten. Der Bürgermeister nutzte die Sitzung des Kindergartenausschusses, um Monika Gassner als Leiterin der Kita und ihren gesamten Mitarbeiterinnen und Marianne Wimmer als Verwalterin für ihre ausgezeichnete Arbeit und die gute Zusammenarbeit zu danken.<br /> Am 2.12.2019 erhielten wir per Mail die Mitteilung, dass am 4.12.2019 die lange erwarteten <strong>Richtlinien zur Pflegeförderung</strong>, die sog. PflegesoNahFöR, im Amtsblatt veröffentlicht wird und rückwirkend zum 20.11.2019 in Kraft tritt. Das Warten hat sich gelohnt, denn Einrichtungen zur Tagespflege werden mit bis zu 25.000 EUR pro Pflegeplatz gefördert. Die Antragstellung erfordert umfangreiche Darstellungen des Vorhabens und die Vorlage zahlreicher Unterlagen.<br /> Vor kurzem hatte der Bürgermeister ein Gespräch mit Christian Maier, im Landratsamt Sachgebietsleiter Nuturschutz, wegen des <strong>Themas Innspitz</strong>. Ich habe ihn gebeten, rechtzeitig vor der nächsten Brutsaison im Vogelschutzgebiet den geplanten Runden Tisch einzuberufen, damit mit allen Beteiligten Absprachen darüber getroffen werden können, mit welchen sinnvollen Maßnahmen in diesem sensiblen Gebiet der Schutz brütender Vögel gewährleistet werden kann, ohne zugleich den heimischen Naturgenuss zu gefährden. Ein konkreter Termin steht bis jetzt nicht fest.<br /> Im Zuge der <strong>Abschaffung der Straßenausbaubeiträge</strong> hat der Freistaat den Kommunen einen finanziellen Ausgleich zugesagt, der den Verlust von Beiträgen bei der Instandsetzung bestehender Erschließungsstraßen ausgleichen soll. Mit Bescheid vom 2.12.2019 wurde die Zuweisung für die Gemeinde Haiming auf 17.844 EUR festgesetzt. Davon errechnen sich 1.260 EUR aus der Verteilungsmasse „entgangene Einnahmen“ und 16.584 EUR aus der Verteilungsmasse „Siedlungsfläche“. Im Jahr 2020 wird es wieder eine solche pauschale Zuwendung geben, wobei dann aber alle Gemeinden einbezogen werden und nicht nur diejenigen, die eine Straßenausbaubeitragssatzung hatten. Welcher Betrag sich dann für die Gemeinde ergibt, ist offen. Jedenfalls kann mit 17.844 EUR schon jetzt keine Straße mehr instandgesetzt werden.<br /> Für <strong>Anlieger</strong>, die seit 1.1.2014 noch Beiträge auf der Grundlage einer Straßenausbaubeitragssatzung zu zahlen hatten, gewährt der Freistaat einen Härteausgleich. Voraussetzung ist ein Beitrag höher als 2.000 EUR und ein Einkommen unter 100.000 EUR. Antragsfrist ist der 31.12.2019. In unserer Gemeinde ist in diesem Zeitraum lediglich der Neuhauser Weg in Winklham abgerechnet worden. Wir haben deswegen die betroffenen Anlieger angeschrieben und sie auf die Möglichkeit dieses Härteausgleichs hingewiesen.<br /> Eine erfreuliche <strong>Ehrung erhielt unsere Grundschule</strong> am 9. Dezember in München. Als eine von drei Schulen aus dem Landkreis Altötting wurde sie als Umweltschule in Europa ausgezeichnet. Maßgeblich für die Auswahl aus einem großen Kreis sich bewerbender Schulen ist das Projekt Schulwald und die damit verbundene Projektarbeit in der jeweils dritten Klasse. Es verbindet praktisches Tun mit dem Lernen über Pflanzen und Wald und ist mit seiner jährlichen Wiederholung auch sehr nachhaltig. Zeichen der Ehrung sind eine Urkunde und eine große Fahne.<br /> Rechtzeitig zur Gemeinderatssitzung und zum <strong>3. Adventssonntag</strong> stehen vor dem Rathaus und der Kirche in Niedergottsau wieder die Christbäume. In diesem Jahr sind es schöne Fichten, die von Felix von Ow gespendet wurden. Ganz herzlichen Dank dafür.<br /> Zum Abschluss seines Berichts nutzte der Bürgermeister die letzte Sitzung des Jahres zu einer kurzen <strong>Rückschau auf wesentliche Ereignisse</strong> im engeren gemeindlichen Bereich.<br /> Stichworte dazu: Schaffung von zwei neuen kleineren Baugebieten in Winklham und Haid, die Festlegung von Kriterien für die Vergabe gemeindlicher Grundstücke, die rechtliche Klärung zu Straßenausbau und Straßenerschließungsbeitrag, die Herstellung der Erschließungsstraße Erlenstraße mit dem ganzen leidvollen Vorlauf, der Ausbau verschiedener Straßen und der Sanierung des ersten Teils der Ortsdurchfahrt Holzhausen, Fertigstellung des Spielplatzes Haiming-West, Erweiterung des Erdgasnetzes, Anschluss Schule und Feuerwehrhaus an das Glasfasernetz, Erweiterungsbau Feuerwehrhaus Piesing und Beschaffung des MTWs, Ernennung zur Ökomodellregion und weitere Anstrengung für ökologische Aufwertung gemeindlicher Flächen und Bäche. Und: Eine viel gelobte Feier des 50-jährigen Jubiläums der Gemeindezusammenlegung: Eine Bestätigung unseres Wir-Gefühls in der Gemeinde.<br /> Alles konnte nur mit Erfolg gemeistert werden weil es eine gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und eine weit übereinstimmende Zielsetzung in den Fragen für die Entwicklung der Gemeinde gab und gibt. Dies gilt in gleicher Weise für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung. Trotz der einschneidenden personellen Veränderungen und auch Belastungen durch Krankheit wurde mit hoher Zuverlässigkeit und großer Kompetenz sehr gute Arbeit geleistet. Auch in schwierigen Situationen konnte er sich auf Frauen und Männer der Verwaltung verlassen. Allen dafür ein herzliches Vergelt’s Gott.</p>
<p class="bodytext"><strong>Regelungen zur Grünordnung in der Gemeinde</strong><br /> Immer wieder wurde in letzter Zeit darüber diskutiert, ob und in welcher Form die Gemeinde Regelungen treffen kann für mehr naturnahe Gestaltung von Hausgärten und wie mauerartige Grundstückseinfriedungen zu vermeiden sind. Im Zusammenhang mit abweichenden Pflanzungen und Zaun- und Mauergestaltungen tauchte dann die Frage auf, wer das kontrolliert und gegebenenfalls für Abhilfe sorgt. In dieser Sitzung stellte der Bürgermeister in einer Präsentation dar, zu welchen Ergebnissen verschiedene Gespräche im Landratsamt geführt haben und wie die Rechtslage ist. Die Gemeinde kann in Bebauungsplänen Festsetzungen zur naturnahen Gestaltung von Gärten und die Art und Weise der Bepflanzung treffen. Dabei muss aber, wenn es das Recht zur freien Nutzung des Eigentums einschränkt, ein sachlicher Grund gegeben sein. Diese sog. städtebauliche Erforderlichkeit kann in einer Verbesserung klimatischer Bedingungen gegeben sein, oder eine Erhöhung der Wohnqualität durch Begrünung oder gestalterische Wirkung durch Bäume. Mit eigenen Ortssatzungen kann die Gemeinde auch weitergehende gestalterische Regelungen treffen, z.B. zur Art von Einfriedungen, um damit das „Gesicht des Ortes“ zu wahren. Eine solche Ortsgestaltungssatzung gibt es in Haiming nicht. Die Einhaltung aller Festsetzungen kontrolliert das Landratsamt als Bauaufsichtsbehörde und kann die Beseitigung unzulässiger Anlagen – dazu zählen auch Bäume, Sträucher und Kiesflächen – anordnen und auch durchsetzen. Die Gemeinde selbst hat ein solches Eingriffsrecht nicht. Für sie gibt es ein sog. Pflanzgebot, mit dem sie die Pflanzung fehlender Bäume und Sträucher anordnen oder im Wege der Ersatzvornahme auch selbst vornehmen kann. Aber auch hier gilt der Vorrang des Eigentümerrechts, jede Maßnahme muss deswegen verhältnismäßig sein. Ob der Gemeinderat auf der Grundlage dieser Rechtsinformation eine Ortsgestaltungssatzung in Angriff nehmen will, ist bei dieser Gemeinderatssitzung nicht geklärt worden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bebauungsplan Haid-Süd</strong><br /> Am südlichen Ortsrand von Haid kann die Gemeinde auf einem kürzlich erworbenen Grundstück ein kleines, den Ortsbereich abrundendes Baugebiet schaffen. Auf einer Fläche von rund 3.600 m² entstehen fünf Bauparzellen in einer Größe von 650 m² bis 750 m², vier dieser Parzellen sind im Eigentum der Gemeinde und werden gemäß der Richtlinien in den kommenden Jahren vergeben. Die Festsetzungen für die Bebauung ist identisch mit den Regelungen im Baugebiet Haid-Ost: Einzelhäuser mit einer Wandhöhe bis 4,89 Meter und Satteldach. Die Erschließung erfolgt flächensparend durch eine Stichstraße mit Wendekreis. Im Süden schließt sich eine Grünfläche mit rund 2.200 m² an, die langfristig als Blumenwiese mit Obstbäumen angelegt und ins Ökokonto eingestellt wird. Mit diesem Baugebiet kann die Gemeinde dann in den nächsten sechs Jahren jeweils drei Baugrundstücke jährlich vergeben. Der Gemeinderat hat den Planungsentwurf der Architektin Weiler-Heyers gebilligt und die Aufstellung des Bebauungsplanes beschlossen. Zur Information der Anlieger findet eine Anliegerversammlung am Montag, 13.1.2020 um 18.00 Uhr im Rathaus statt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bebauungsplan Haiming-West</strong><br /> Die Gemeinde Haiming ist Mitglied in dem Kommunalunternehmen Kreiswohnbau Altötting und will auf diese Weise Mietwohnraum zu erschwinglichen Mietpreisen schaffen. Dies ist eine wichtige soziale Ergänzung zur Siedlungspolitik der Gemeinde, die sich bisher auf Grundstücksverkauf zur Schaffung von Wohneigentum beschränkte. Der gemeindliche Beitrag in dem Kommunalunternehmen ist das Einbringen eines geeigneten Grundstücks. Auf diesem errichtet die Kreiswohnbau ein Gebäude und verwaltet die entstehenden Wohnungen, wobei die Gemeinde bei der Vergabeentscheidung ein Mitspracherecht hat. Der soziale Mietpreis wird dadurch gewährleistet, dass die Gebäude mit staatlicher Förderung errichtet werden. Die Gemeinde konnte im Anschluss an das Baugebiet am Zehentweg ein Grundstück mit einer Fläche von 2.600 m² erwerben. Von der Lage und der Erschließung her ist es für die Bebauung mit ein oder zwei Gebäuden mit Mietwohnungen sehr gut geeignet. Wichtig ist dabei aber eine gute Gebäudeform und Grundstücksgestaltung, die der exponierten Lage am Ortsrand gerecht wird. Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Haiming-west Nr. 23 schafft die Gemeinde die bauplanungsrechtliche Voraussetzung für eine Wohnbebauung. Nachdem die Einzelheiten füpr die Bebauung noch nicht feststehen, hat der Aufstellungsbeschluss noch keine konkreten Festsetzungen; diese werden im weiteren Bauleitplanverfahren erarbeitet.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erfrischungsgeld für Kommunalwahl 2020</strong><br /> Bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 werden wieder viele Frauen und Männer in den wahllokalen und bei der Briefwahl beschäftigt sein. Für dieses Ehrenamt gibt es als kleines Entgelt das sog. Erfrischungsgeld, dessen Höhe der Gemeinderat festlegt. Die Höhe bestimmt sich nach dem zu erwartenden zeitlichen Aufwand. Deswegen bekommen die Mitglieder des Wahlvorstandes in den drei Wahllokalen, die ab Sonntag um 8.00 Uhr beschäftigt sind, 50 EUR, die Mitglieder des Briefwahlvorstandes 40 EUR und wer auch noch am Montag beim Auszählen anwesend ist, 30 EUR. Insgesamt werden 36 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer tätig sein.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-159</guid>
						<pubDate>Thu, 14 Nov 2019 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 14.11.2019</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-14112019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=7bd0dbca3e464d4fc4f6e5173f2702f8</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Die Vorbereitungen für die <strong>Kommunalwahlen</strong> am 15. März 2020 laufen bereits auf vollen Touren: Die bereits bisher im Haiminger Gemeinderat vertretenen Listen haben mittlerweile die Kandidaten nominiert: Die gemeinsame Liste CSU/AWG am 24. Oktober; hier stehen 14 Kandidaten zur Wahl. Die Niedergerner Liste nominierte am 4.11.2019; hier kandidieren drei Frauen und 15 Männer für ein Mandat im Gemeinderat. Am 24.10. wurde auch Bürgermeister Beier für die Bürgermeisterwahl nominiert.<br /> Der Beschluss des Gemeinderates zu einem möglichen <strong>Mobilfunkmast</strong> im Bereich Niedergottsau hat bei unmittelbaren Anliegern keine Zustimmung gefunden. In persönlichen Gesprächen und per Mail brachten sie zum Standort im Bereich der Abfahrt des Radweges zur Autobahnbrücke ihre Sorge zum Ausdruck, dass ein hoher Funkmast das Orts- und Landschaftsbild erheblich stören würde und es wurden auch Bedenken zur Strahlungswirkung eines Mobilfunkmastes geäußert. Mittlerweile gab es ein weiteres Gespräch mit dem Vertreter der Fa. Abel, die seitens der Telekom mit der Standortsuche und Standortsicherung beauftragt ist. In diesem Gespräch stellte der Bürgermeister klar, dass im Bereich der Radwegabfahrt der Mobilfunkmast nicht erwünscht ist und deswegen dieser Bereich bei der Standortsuche ausscheidet. Für die weitere Standortsuche forderte er die Fa. Abel auf, nachvollziehbar darzulegen, warum ein Funkmast nicht in Autobahnnähe errichtet werden kann und welche Vorteile es für die Netzabdeckung in Niedergottsau gibt, wenn der Mobilfunkmast oberhalb der Hangkante errichtet wird. Weiter forderte er von der Fa. Abel, den Suchbereich weiter in westlicher Richtung auszudehnen und auch die Notwendigkeit einer bestimmten Mastenhöhe technisch zu begründen. Bezüglich eines alternativen Standortes wird es ein Gespräch mit einem Grundeigentümer geben und nach Vorliegen der technischen Begründungen eine Information für die Anlieger. Im derzeitigen Verfahrensstadium ist die Gemeinde lediglich im Rahmen des Mobilfunkpaktes II in vermittelnder Rolle tätig; im notwendigen Baugenehmigungsverfahren ist sie dann formell beteiligt.<br /> Noch eine Information zum Thema <strong>Mobilfunk</strong>: Die Deutsche Telekom teilte mit, dass am Mobilfunkmast in Haiming, Nähe Mitterfeld, die LTE-Anlage zum 18.11.2019 in Betrieb genommen wird. Damit wird nach Vodafone auch Telekom von diesem Mast aus den Ortsbereich Haiming mit LTE versorgen, was zu einem wesentlich besseren Handyempfang führt.<br /> Am Donnerstag den 24.10.2019 fand ein Re-Audit des Standes zur <strong>IT-Sicherheit</strong> in der Gemeinde Haiming statt. Es kann aus Sicht der externen Berater bestätigt werden, dass die Gemeinde Haiming fortlaufend an der Aufrechterhaltung des erreichten IT-Sicherheitsniveaus arbeitet und hervorragende Arbeit leistet. Darüber hinaus wird durch die Gemeinde Haiming versucht, in Abhängigkeit der Verhältnismäßigkeit, weitere Verbesserungspotentiale zu erkennen und zu implementieren.&nbsp; Die Bewertung des jeweiligen IST-Zustandes, die fortlaufende Suche nach verhältnismäßigen Verbesserungen und die regelmäßigen Treffen des ISMS-Teams werden als Kernmaxime eines IT- Sicherheitsmanagements verstanden. Damit wird die Einführung des IT-Sicherheitskonzeptes in der Gemeinde Haiming als umgesetzt betrachtet.<br /> Am 6.11.2019 kamen Vertreter der Fa. Bayernwerk ins Rathaus, um die abgeschlossene <strong>LED-Umrüstung</strong> offiziell zu übergeben. Von insgesamt 286 installierten Straßenleuchten wurden 256 umgerüstet, 30 waren bereits mit LED-Leuchtmittel ausgestattet. Lediglich bei 43 Leuchten war ein Wechsel des Lampenkopfes erforderlich, bei allen anderen wurde ressourcenschonend nur das Leuchtmittel getauscht. Durch diese Umrüstung wird der Stromverbrauch von jährlich 84.160 kWh auf 15.600 kWh reduziert, das sind 81%. Beim gegenwärtigen Strompreis ergibt das eine Einsparung von 15.000 EUR. Damit sind die Umrüstkosten von 112.000 EUR nach 7,5 Jahren refinanziert. Diese zeitliche Rentabilität hat sich nochmals verbessert, da Umrüstkosten um 12.000 EUR gesenkt werden konnten. Bei einem angenommenen durchschnittlichen Strommix (unter Einschluss von Kohlestrom) ergibt sich eine CO² Einsparung von jährlich 37,3 Tonnen. Die Lebensdauer der Lampen beträgt 12 – 15 Jahre, für 10 Jahre gibt es eine Gewährleistung, also kostenlosen Ersatz des Leuchtmittels bei Ausfall. Es gibt eine Lichtlenkung durch Linsen und Spiegeloptik: Das Licht konzentriert sich auf die Geh- und Fahrbereiche und vermindert damit die sog. Lichtverschmutzung. Eingebaut sind Leuchtmittel ohne Schwermetall und mit geringem Blaulichtanteil, dadurch sind die Lampen insektenfreundlich. Eine zusätzliche Einsparung gibt es dadurch, dass in der Zeit von 1.00 Uhr bis 5.00 Uhr selbstreguliert die Leistung um 50% reduziert wird. Für Neuerschließungen steht die nächste Lampengeneration schon bereit: Im neuen Baugebiet Winklham werden wahrscheinlich Solarlampen aufgestellt werden.<br /> Zum Thema mehr <strong>naturnahes Grün</strong> in den Gärten und zur Gestaltung von Zäunen und sonstigen Einfriedungen hatte der Bürgermeister am 6.11. ein weiteres Gespräch mit dem zuständigen Abteilungsleiter im Landratsamt, Christian Wöhr. Dabei wurden die offenen Fragen zu den Möglichkeiten gemeindlicher Regelungen, zu deren Kontrolle und Umsetzung geklärt. In der Dezembersitzung wird dazu dem Gemeinderat eine umfassende Information gegeben.<br /> Beim jährlichen <strong>Gespräch der Vereine</strong> am 6.11.2019 wurde nochmals das Thema Seniorenexpress angesprochen. Seitens der Gemeinde würde der rechtliche und finanzielle Rahmen gestellt werden, aus dem Bereich eines oder mehrerer Vereine müssten die Personen kommen, die einen Fahrdienst übernehmen und die Organisation der Fahrten. Verbindliche Zusagen gab es dazu nicht, man will aber weitere Überlegungen anstellen. In den Wortmeldungen gab es Zweifel dahingehend, ob überhaupt ein Bedarf besteht. Weiteres wichtiges Thema war die Wiederbelebung eines Ferienprogramms in der Gemeinde. Franziska Eckl und Sabine Matheis sehen hier auf Grund zahlreicher Rückmeldungen junger Eltern einen großen Bedarf und haben bereits eine Reihe von konkreten Möglichkeiten zusammengestellt. Diese stellten sie den Vereinsvertretern vor und luden dazu ein, weitere Ideen oder konkrete Maßnahmen einzubringen und auch für die Angebote zu werben. Das Ferienprogramm soll zu den Osterferien 2020 starten.<br /> Bei der außerordentlichen <strong>Mitgliederversammlung des SV Haiming </strong>ging es um die Zukunft des Sportheimes. Der bisherige Pächter Horst Uretschläger hat zum 31.12.2019 gekündigt und bisher konnte kein Nachpächter gefunden werden. 1. Vorsitzender Rupert Koch legte in einer ausführlichen Präsentation dar, welche Szenarien denkbar sind – neuer Pächter, Eigenbewirtschaftung, Schließung des Gaststättenbetriebes im Sportheim – und welche finanziellen Mehrbelastungen für den Verein zu erwarten sind. Denn ohne Pächter entfallen die Pachteinnahmen und die Kostenbeteiligung bei den anfallenden Betriebskosten. Wenn der Verein die Gaststätte in Eigenregie betreiben würde, entstünde dann, wenn Verluste entstehen, eine Gefährdung der Gemeinnützigkeit des Vereins. Das dürfe auf keinen Fall eintreten. In der Diskussion wurde deutlich, dass für zahlreiche Abteilungen des Vereins das Sportheim mit dem gastronomischen Angebot unverzichtbar ist, die Risiken aber begrenzt werden müssen. Mit einem einstimmigen Beschluss wurde die Vorstandschaft beauftragt, nochmals verstärkt einen Pächter zu suchen und parallel die Möglichkeiten zu prüfen, in Eigenverantwortung und begrenztem Umfang das Sportheim zu betreiben. Seitens der Gemeinde verdeutlichte der Bürgermeister in der Diskussion, dass die finanzielle Unterstützung des SV Haiming durch die Gemeinde außer Frage stehe, eine finanzielle Beteiligung an einem Gaststättenbetrieb aber schon aus Gleichbehandlungsgründen mit anderen Gaststätten in der Gemeinde nicht in Frage kommen kann.<br /> Am 24. Oktober erhielt die Gemeinde vom Landratsamt die Mitteilung, dass der <strong>öffentliche Personennahverkehr </strong>im Landkreis weiterentwickelt werden soll und die Gemeinden dazu Vorschläge und Wünsche vorlegen sollen. Dieses Thema wurde deswegen im Bauausschuss am 11.11. besprochen. der Bürgermeister legte dazu eine Bestandsaufnahme der Busverbindungen nach Burghausen und Marktl vor. Mit Zielpunkt Bahnhof (oder Bahnhofsnähe) in den beiden Orten gibt es lt. Fahrplan an Werktagen 6 Verbindungen nach Burghausen (nicht eingerechnet die Verbindungen ausschließlich zu Wacker) und 8 Verbindungen nach Marktl. Die Abfahrtszeiten am Rathaus sind nicht getaktet, die Übergänge zu Zügen nach München teilweise passend, teilweise aber gibt es Wartezeiten bis zu einer Stunde. Der erste Zug Richtung München, der in Marktl erreicht werden kann ist 9.01 Uhr. Der letzte Zug aus München kommend, mit dem ein Bus Richtung Haiming erreicht werden kann, kommt in Marktl um 17.56 Uhr an. In Burghausen gibt es eine Frühverbindung um 5.45 Uhr, die Abendverbindungen sind vergleichsweise schlecht. Die Gemeinde wird deswegen fordern, dass eine getaktete Verbindung zum Bahnhof Marktl eingerichtet wird, mit der auch die stark genutzten Züge um 6.09 Uhr, 7.01 Uhr und 8.01 Uhr erreicht werden können. Abends braucht auf jeden Fall der Zug Ankunft Marktl 18.56 Uhr noch einen Busanschluss nach Haiming. Richtung Burghausen wäre eigentlich eine Busverbindung im festen Stundentakt sinnvoll, da hier die stärksten Bezüge bestehen und auch eine Weiterfahrt in die Kreisstadt Altötting möglich wäre. Nach Altötting gibt es – außer einer Schulbusverbindung – keine direkte Verbindung.<br /> Am 11. November gab es im Rathaus das erste Treffen des <strong>Gesprächskreises ÖMR Haiming</strong>. Aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Vermarkter waren 14 Teilnehmer im Rathaus. Es ging um die Ziele der Ökomodellregion Inn-Salzach und die Möglichkeiten und Chancen, die sich daraus für Haiming ergeben. Im Gespräch wurde deutlich, dass die Haiminger Direktvermarkter eine große Nachfrage und ein großes Vertrauensverhältnis zu ihren Kunden haben. Deswegen stellte sich die Frage, ob für die größeren landwirtschaftlichen Betriebe eine ähnliche Vermarktung und Kundenbindung, eventuell auch in einem örtlichen Netzwerk, möglich ist. Ziel wäre, die Wertschöpfung im Ort zu halten. Ein weiterer wichtiger Punkt war die notwendige Information der Verbraucher über die Arbeitsweise in der Landwirtschaft und deren Beitrag für die Natur. Es muss wieder ein größeres Vertrauen und Miteinander entstehen. Am Ende des Abends wurden drei Dinge vereinbart: 1. Die Landwirte planen einen Radl-Wandertag (Niedergern-Ralley) mit verschiedenen Stationen in landwirtschaftlichen Betrieben. Ziele sind: Werbung für die Produkte, sachliche Information zur Landwirtschaft, Imagepflege, Leute gesellig zusammenbringen. 2. In Absprache mit den Landwirten, die Pächter gemeindlicher Flächen sind, erarbeitet die Gemeinde ein Konzept zur Schaffung von mehrjährigen Blumenwiesen auf geeigneten Flächen. 3. Bei dem nächsten Treffen Ende Januar 2020 soll es eine Information zu der Möglichkeit von CO<sub>2</sub>-Speicherung im Boden geben – ein mögliches Projekt im Niedergern.<br /> Am 11.11.2019 wurden <strong>Tiefbaumaßnahmen</strong> der Gemeinde abgenommen, welche nicht dem KommU übertragen waren. Dazu gehört der Vorplatz vor dem Feuerwehrhaus Piesing, einige Fensterungen im Bereich Haid, Fahnbacher Straße und Blumenstraße/Salzachstraße. Außerdem ist die Erschließung der Erlenstraße baulich fertiggestellt. Mit den Schlussrechnungen ist allerdings nicht so schnell zu rechnen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Am 11.11.2019 hat eine große Abnahme von Baumaßnahmen stattgefunden. Die Erschließungsmaßnahmen in Haiming-West „Am Zehentweg“ Bauabschnitte 01 (Verlängerung Am Zehentweg Richtung Osten) und 02 (Feinschicht für die Ringstraße), Umbau der Einfahrt Schloßstraße (Baumscheiben) und Asphaltierung der Spange Flurstraße-Schloßstraße, Verlängerung der Straßenentwässerung in der Dorfstraße in Niedergottsau. Bei den Abnahmen wurden nur ganz geringfügige unwesentliche Mängel festgestellt, welche auch in dieser Woche noch behoben werden. Im Baugebiet Haiming-West fehlt noch ein Teil der Straßenbeleuchtung. Die Bereiche zwischen den Parkbuchten wurden auch bepflanzt. Den beteiligten Firmen, insbesondere der TTB, kann eine sehr saubere Bauausführung bescheinigt werden. Das Ingenieur-Büro HPC hat die Projekte sehr professionell begleitet und überwacht.<br /> Die PV-Anlage auf dem Dach der Sporthalle ist weitgehend installiert. Die Inbetriebnahme ist frühestens für Ende November vorgesehen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Parkplatzgestaltung Haiming-Mitte</strong><br /> Seit langem gibt es den Plan, den Platz zwischen Kellerwirt und Feuerwehrhaus neu zu gestalten und insbesondere ein geordnetes Parken zu ermöglichen. Ganz am Anfang der Planungen gab es ein Treffen aller Verantwortlichen von Gruppen und Vereinen, die auf ganz unterschiedliche Weise den Platz nutzen und auch die Nachbarn Schule, Pfarrhof und Kellerwirt wurden mit einbezogen. Auf der Grundlage dieser Ideensammlung, Vorschläge und Nutzungsansprüche hat der beauftragte Architekt Josef Anglhuber einen Planentwurf gefertigt. Dieser Plan wurde dann nochmals im Kreis der Beteiligten besprochen und auch im Bauausschuss abgestimmt. Dem Gemeinderat lag jetzt dieses Gestaltungskonzept zur Beschlussfassung vor. Kernidee ist einen Parkplatz zu gestalten mit erkennbaren Parkbuchten und dennoch den überwiegenden Grüncharakter des Platzes zu erhalten. Weiter ist von der Oberflächengestaltung her darauf zu achten, dass zu bestimmten Anlässen der gesamte Platz als Freifläche für Veranstaltungen (Maibaumaufstellen, Dorffest) zur Verfügung steht. Schließlich sind die Belange der Feuerwehr für ein ungehindertes Aus- und Einfahren zu berücksichtigen. Die Gestaltung der insgesamt 63 Parkbuchten wird deswegen ohne Randsteine erfolgen und für die Befestigung der jetzigen Wiesenfläche ist ein Pflastermaterial vorgesehen, das eine gute Begrünung ermöglicht. Es wird nur noch eine Ein- und Ausfahrt geben und der vordere Bereich des Parkplatzes – etwa in Tiefe des Feuerwehrhauses wird asphaltiert. Ein Teil der jeweils senkrecht angeordneten Parkplätze befindet sich auf dem angrenzenden Grundstück der Kellerwirt GbR. mit dieser wird ein Nutzungsvertrag abgeschlossen werden. Der Übergang zum Kellerwirt hin bleibt als grüne Wiese. Vorgesehen sind nahe am Feuerwehrhaus Radlstellplätze und zwei Parkplätze werden einer E-Ladesäule zugeordnet. Der nächste Schritt zur Umsetzung ist die Ausschreibung der Ingenieurverträge zur Ausführungsplanung und die Abstimmung im einfachen Dorferneuerungsverfahren, um von dort Zuschüsse zu erhalten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Errichtung der Tagespflege</strong><br /> Die Grundlagen für die Errichtung eines Gebäudes für eine Tagespflegeeinrichtung hat der Gemeinderat bereits festgelegt: Das Grundstück nahe dem Seniorenhaus wurde erworben, der Bebauungsplan geändert und das Gebäudekonzept – ebenerdig mit Walmdach – festgelegt. Jetzt lag dem Gemeinderat zur Beschlussfassung die Eingabeplanung vor. In deren Mittelpunkt steht die räumliche Gestaltung der auf 15 Plätze ausgelegten Tagespflegeeinrichtung. Diese wurde eng mit den Verantwortlichen des BRK abgestimmt. Die Vorlage dieser Pläne unter Einbezug von Projektanten und Brandschutz hat sich verzögert, da die Förderrichtlinien des Freistaates Bayern nicht, wie angekündigt, im August veröffentlich worden sind und man deswegen abwarten musste, welche räumlichen Voraussetzungen hier gefordert werden. Mittlerweile gab es dazu eine Vorabstimmung mit dem Ministerium, so dass die Genehmigungsplanung weitergeführt werden konnte. Der formelle Eingabeplan lag zur Sitzung wegen des engen Zeitrahmens nicht vor, der Gemeinderat billigte aber den vorliegenden Entwurf und wird das baurechtliche Einvernehmen zum Genehmigungsplan dann in der Dezembersitzung nachholen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschussantrag Kindertagesstätte St. Stephanus Niedergottsau</strong><br /> Rechtzeitig vor den Haushaltsplanungen für das Jahr 2020 stellt der Kindergarten seinen Zuschussantrag für die im nächsten Jahr geplanten Investitionen. Gem. der abgeschlossenen Trägervereinbarung trägt die Gemeinde jeweils 70% der Beschaffungskosten. Die Verantwortlichen des Kindergartens wollen eine Spülmaschine, einen Spielteppich, Vorhänge und zwei Puppenküchen, Sitzgelegenheiten, eine Musikanlage und ein Kameraset zum Gesamtpreis von 9.467,19 EUR kaufen. Der Zuschuss seitens der Gemeinde beträgt 6.627,03 EUR – der Gemeinderat hat diese finanzielle Beteiligung genehmigt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beschaffung von Schulbushäuschen</strong><br /> Im ganzen Gemeindebereich gibt es eine Vielzahl von Bushäuschen, die besonders bei schlechter Witterung für die Kinder beim Warten auf den Kindergarten- und Schulbus wichtig sind. Vier dieser Häuschen sind erneuerungsbedürftig: Neuhofen (an der Kreisstraße), Piesing, Daxenthal (im Ort) und Weg. An zwei Plätzen sind neue Häuschen geplant: Motzenbrunn und Am Zehentweg. Die Häuschen aus Holz werden vom Bauhof in Eigenregie gefertigt. Zur Vereinfachung der Arbeiten wird das Material (Holz und notwendiges Zubehör) als fertiger Bausatz über eine Zimmerei bezogen. Ein solcher Bausatz kostet 3.600 EUR. Die Mittel für diese Beschaffung stehen zum einen als offener Haushaltsrest zur Verfügung (8.800 EUR) und werden zum anderen im Haushalt 2020 eingeplant. Der Gemeinderat stimmte der Beschaffung von sechs neuen Bushäuschen zu.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 17 Oct 2019 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 17.10.2019</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-17102019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=8d3a47e2f07ed7c8c27b1af53913d41c</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Am 1.10.2019 hatte der Bürgermeister im Rathaus ein Gespräch mit Dr. Lundt zum <strong>Thema PFOA</strong>; mit eingeladen war der Vorsitzende des Wasserzweckverbandes, Alexander Huber. Inhalt war die Neubewertung der gesundheitlichen Risiken durch die Aufnahme von PFOA und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Trinkwasserversorgung. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat auf Grund umfangreicher wissenschaftlicher Studien die wöchentlich tolerierbare Aufnahmemenge (TWI) von PFOA auf 6 ng pro Kilogramm Körpergewicht herabgesetzt. Diese Menge kann aufgenommen werden ohne dass gesundheitliche Beeinträchtigungen beim Menschen zu erwarten sind. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat empfohlen, diese neuen TWI-Werte zu verwenden und empfiehlt Ma0ßnahmen zur weiteren Minimierung der Aufnahme von PFOA durch Lebensmittel und durch Trinkwasser. Es wird vom BfR zwar darauf hingewiesen, dass Unsicherheiten bezüglich der Ableitung der TWI-Werte bestehen und es weiteren wissenschaftlichen Forschungsbedarf gibt, dennoch kann die frühere Aussage, dass eine gesundheitliche Gefährdung der Verbraucher durch PFOA unwahrscheinlich sei, nicht aufrecht erhalten werden. Konkret geht es um Veränderungen des Fettstoffwechsels und damit Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel. Von wesentlicher Bedeutung dieser Neubewertung ist, dass die tolerierbaren Aufnahmemengen pro kg Körpergewicht berechnet werden. In einer Präsentation legte Dr. Lundt dar, dass bei einem gemessenen PFOA-Wert im Trinkwasser von 0,02 Mikrogramm, das sind 20 ngr und einer täglichen Aufnahme von 1 Liter Trinkwasser ein Kinder im Alter bis zu 7 Jahren die tolerierbare Menge überschreiten. Bei Einhaltung oder Unterschreitung der technisch nachweisbaren Menge von 0.004 Mikrogramm PFOA, das sind 4 ngr pro Tag oder 28 ngr pro Woche, ergibt sich auch bei Säuglingen keine Überschreitung des tolerierbaren PFOA-Wertes. Dies bedeutet, dass beim Betrieb der Aktivkohlefilteranlage genau darauf zu achten ist, dass keine Übersättigung der Filter eintritt und durch regelmäßige Messung sichergestellt wird, dass der Filterwechsel rechtzeitig und punktgenau erfolgt. Mit der Einhaltung des jetzt noch geltenden Richtwertes von 0,1 Mikrogramm kann der tolerierbare Aufnahmewert von PFOA in keiner Weise sichergestellt werden.<br /> Am 7.10.2019 haben die Arbeiten zur <strong>Montage der Photovoltaikanlage</strong> auf dem Dach der Sporthalle begonnen. Damit startet die Umsetzung der Eigenstromverbrauchsanlage für Schule, Schulturnhalle und Rathaus.<br /> Am 7.10.2019 gab es in der Schule eine kleine Feier zu <strong>20 Jahre Mittagsbetreuung</strong>. Der Start war im Herbst 1999 im Schulungsraum des Feuerwehrhauses, dann gab es einen Raum im Keller des Schulhauses und jetzt gibt es für die Mittagsbetreuung einen schön gestalteten Raum im 1.Stock. Von Anfang an dabei ist Maria Egerter, die mit viel Einsatz und Kompetenz auch heute noch Mittagsbetreuerin ist. Mit im Team sind Evi Unterbuchberger, Helga Poschinger und Gabi Patsch. Regina Vilzmann war bei der Gründung auch mit dabei. Jetzt besuchen rund 30 Kinder die Mittagsbetreuung und der Bedarf wächst ständig. Als Geburtstagsgeschenke gab es einen Frühapfelbaum und ein Kinder-Mitfahr-Taxi, das auch gleich benutzt wurde.<br /> Der <strong>Biber in der Au</strong> ist wieder aktiv. Seit Anfang Oktober staut er am Bach im Bereich der Kläranlage wieder auf und der Pegel nähert sich dem Höchststand des vergangenen Jahres. Um zu vermeiden, dass technische Anlagen der Kläranlage durch Wasserrückstau beschädigt werden, müssen der Damm zurückgebaut und die verstopften Durchlässe von zwei kleinen Brücken frei gemacht werden. Um zu verhindern, dass der Biber den Damm immer wieder erhöht, wird vom Landratsamt auf der Dammkrone ein Elektrozaun angebracht. Ziel der Maßnahmen ist es, den Wasserstand auf einem ungefährlichen Niveau zu halten.<br /> Am 12.10.2019 waren die <strong>Ortsheimatpfleger des Landkreises</strong> zu Gast in Haiming. Sie besichtigten die Kirche in Neuhofen und im Rathaus die archäologische Vitrine. Im Anschluss daran waren die rund 30 Frauen und Männer auf Einladung der Gemeinde zu Gast im Kellerwirt. Für Roswitha und Albert Hofer war dies ihre erste offizielle Amtshandlung als Ortsheimatpfleger der Gemeinde Haiming.<br /> Einmal jährlich gibt es einen <strong>Info-Gesprächskreis</strong> von Energie Südbayern (ESB) und Energienetze Bayern, unseren Partnern bei der Erschließung mit Erdgas. Dabei wird auch jährlich eine Prämie aus ihrem Klimafonds ausgeschüttet. Wir haben uns mit dem Projekt Umrüstung auf LED-Beleuchtung beworben und haben eine Prämie von 2.000 EUR erhalten.<br /> Für die <strong>Fortschreibung des Netzentwicklungsplanes</strong> 2019 – 2030 läuft noch bis 16.10.2019 die zweite und letzte Konsultationsphase. Wir haben seitens der Gemeinde innerhalb offener Frist eine Stellungnahme abgegeben und dabei darauf verwiesen, dass aus Gründen der technischen Versorgungssicherheit des Chemiedreiecks für die 380 kV-Höchstspannungsleitung von Pirach nach Tann eine Verlegung des Einspeisepunktes nicht in Betracht kommt. Insbesondere bei einer Anbindung an das Umspannwerk Simbach gäbe es bei einem Ausfall dieses Umspannwerkes für das gesamte nachgelagerte Verteilnetz der Bayernwerk AG keine Versorgung mehr. Das ist für die stromintensive Industrie und für die Verbraucher nicht zumutbar.<br /> Neues zum <strong>Thema Breitband</strong>: Nach Gesprächen auf politischer Ebene und Änderungen beim Musterkooperationsvertrag ist die Deutsche Telekom wieder bereit, auf unsere Ausschreibung hin im 2. Förderverfahren ein Angebot abzugeben. Es geht um den Breitbandanschluss für die sechs bislang nicht versorgten Gebäude im Außenbereich und um die Schließung der rund 110 sog. weißen Flecken im Gemeindebereich, meist handelt es sich dabei um bebaubare, aber unbebaute Grundstücke. Unser Bemühen ist dabei auch, endlich für die fehlende Breitbandversorgung im Wirtsfeld-Ost in Niedergottsau eine Lösung zu bekommen. Die Telekom hat ihr Angebot für 5.12.2019 angekündigt; durch die Änderungen im Kooperationsvertrag gibt es längere Fristen für die Fertigstellung, Veränderungen bei den Abschlagszahlungen und eine realistischere Berechnung der Wirtschaftlichkeitslücke. Die staatliche Förderung beträgt weiterhin 70%.</p>
<p class="bodytext"><strong>Nachtragshaushalt für 2019</strong><br /> Auch in diesem Jahr gibt es im Vollzug des Haushalts Abänderungen bei den Einnahmen und Ausgaben, die die Aufstellung eines Nachtragshaushaltes erforderlich machen. Erfreulich ist der Einnahmezuwachs bei der Gewerbesteuer von 1.024.000 EUR auf jetzt gesichert 1.900.000 EUR und Gewerbesteuerzinsen in Höhe von 25.900 EUR. Bei der Konzessionsabgabe Strom gab es eine Erhöhung um 34.500 EUR und bei der Grunderwerbsteuer wurde wegen zahlreicher Grundstücksgeschäfte die Einnahme auf 78.300 EUR angehoben. Damit verbesserte sich das Finanzergebnis Einnahmen Verwaltungshaushalt um 915.750 EUR, in dieser Höhe konnte die Zuführung aus dem Vermögenshaushalt reduziert werden. Auf der Ausgabenseite gab es Mehrungen für die Anschaffung neuer Schutzkleidung bei der Feuerwehr und wegen eines Fahrzeugschadens in Höhe von 28.000 EUR, bei den Personalkosten Kindergarten um 59.900 EUR und bei der Zweckausstattung Gemeindestraßen (neue Straßenschilder) um 13.000 EUR. Verringert hat sich die Kreisumlage um 173.000 EUR – wir bezahlen immerhin 6.868.200 EUR.<br /> Im Vermögenshaushalt konnten bei den Feuerwehrfahrzeugen die Eigenleistung der Feuerwehr Niedergottsau (30.000 EUR), der Erlös für den Verkauf des alten Fahrzeuges (23.000 EUR) und der staatliche Zuschuss (122.200 EUR) verbucht werden. Wegen des guten Jahresergebnisses für 2018 erhöhte sich die Entnahme aus der allgemeinen Rücklage um 1.495.350 EUR auf 13.802.900 EUR. Dieser Wert zeigt, dass die Finanzlage der Gemeinde weiterhin gut ist; dies drückt sich auch darin aus, dass zum Jahresende eine Rücklage von 6.855.411 EUR vorhanden sein wird. Damit wird die Zahlung der erneut hohen Kreisumlage sichergestellt und werden die für 2020 geplanten Projekte – Bau der Tagespflege, Erschließung Baugebiet Winklham, Gestaltung Parkplatz Dorfmitte Haiming – finanziell abgesichert. Da die Gemeinde Mitte 2020 schuldenfrei sein wird, ist ein guter finanzieller Handlungsspielraum gegeben. Dennoch – darauf wies der Bürgermeister hin – gebietet die konjunkturelle Entwicklung eine sorgsame und sparsame Haushaltspolitik und die Konzentration auf notwendige und zukunftsweisende Vorhaben.<br /> Der Gemeinderat hat den Nachtragshaushalt und die Haushaltssatzung einstimmig gebilligt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Spenden für 2020</strong><br /> Wie jedes Jahr entscheidet der Gemeinderat auf Empfehlung des Finanzausschusses über die Vergabe von Spenden an gemeinnützige Einrichtungen. Neu hinzugekommen ist ein Antrag des „Familienpflegewerk e .V.“. Das Familienpflegewerk ist eine Organisation unter dem Dach des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. und setzt sich für in notgeratene Familien ein. Qualifizierte Arbeitskräfte kommen in die Familie bei einem Krankenhausaufenthalt, bei einem Unfall, schweren Erkrankungen, psychischen Überbelastungen, Reha, Problemschwangerschaften und vieles mehr. Das Angebot ist regional ausgerichtet und verteilt sich auf 22 Familienpflegestationen in ganz Bayern, eine davon in Altötting. Die Leistungen des Familienpflegewerks sind breiter als die der Dorfhelferinnen, welche Hilfe in landwirtschaftlichen Betrieben als Schwerpunkt haben. Das Familienpflegewerk bittet um 0,25 € pro Einwohner und Jahr (rund 625,00 €).</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat beschloss die Vergabe folgender Zuschüsse:</p><table border="1" cellspacing="0" class="contenttable" style="width:448.0pt"> 	<tbody> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; height:12.75pt; width:383.0pt"><p class="bodytext"><strong>Empfänger</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; height:12.75pt; width:65.0pt"><p class="bodytext"><strong>Vorschlag</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Deutscher Kinderschutzbund</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Frauenhaus)</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Notruf und Beratung)</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Kulturfonds (0.3431.6580)</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Imkerverein Marktl</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Die Brücke, Suchtkrankenhilfe</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">130,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Dorfhelferinnen</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">AWO - Sternfahrt</p></td> 			<td style="background-color:white; height:12.75pt; width:65.0pt"><p class="bodytext">60,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Sommerfest</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Weihnachtsfeier</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Hörgeschädigtenverein</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">50,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">BRK - Behindertenfahrdienst, Essen auf Rädern, Psychosoziale Krebsnachsorge</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">500,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Sternsinger</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">50,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Hospizverein</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Caritas - Beitrag</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">55,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Diakonisches Werk</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">150,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Propräventiv</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">200,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">Donum Vitae</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">200,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:white; height:12.75pt; width:383.0pt"><p class="bodytext">Familienpflegewerk e.V. (neu 2020)</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">150,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:383.0pt"><p class="bodytext">&nbsp;</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">&nbsp;</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; height:12.75pt; width:383.0pt"><p class="bodytext"><strong>Summe (HHSt. 0.4701.7001)</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; height:12.75pt; width:65.0pt"><p class="bodytext"><strong>2.770,00</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; height:12.75pt; width:383.0pt"><p class="bodytext"><strong>Summe (HHSt. 0.3431.6580)</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; height:12.75pt; width:65.0pt"><p class="bodytext"><strong>100,00</strong></p></td> 		</tr> 	</tbody> </table><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Standort für neuen Mobilfunkmast in Niedergottsau</strong><br /> Die Deutsche Telekom plant zur Netzabdeckung der B 12/B 20/A 94 im Bereich Niedergottsau die Errichtung eines Mobilfunkmastes mit einer Leistungsstärke 4G (LTE). Der ideale Standort ist durch den sog. messtechnischen Suchkreis definiert und liegt im Bereich der Abfahrt des Radweges zur Autobahn. Die Gemeinde wird über das Vorhaben informiert und es wird im Rahmen des Mobilfunkpaktes II dadurch die Möglichkeit gegeben, alternative Standorte innerhalb des Suchkreises vorzuschlagen. Die Frist dafür läuft bis 24. Oktober 2019. Aus einem Gespräch mit einem Verantwortlichen der Telekom ergibt sich, dass mit diesem Funkmast eine Netzabdeckung für den Ort Niedergottsau dann erreicht werden kann, wenn der Mast oberhalb der Hangkante steht. Ein weiterer Vorteil wäre die Tatsache, dass der Mobilfunkmast mit einer Glasfaserleitung angebunden werden muss und damit ohne zusätzliche Kosten eine Glasfaserleitung nach Niedergottsau verlegt würde, was auch für das 2. verfahren der Breitbandinitiative von großer Bedeutung ist. Der Gemeinderat beschloss deswegen, der Deutschen Telekom als Standort der Mobilfunkstation den Bereich des gemeindlichen Weges oberhalb der Hangkante zur Autobahn vorzuschlagen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neugestaltung Spielplatz Kindergarten</strong><br /> Dr Kindergarten St. Stephanus Niedergottsau feiert 2020 sein 30-jähriges Jubiläum. Aus Sicht der Gemeinde ist das ein guter Anlass, den Spielplatz neu zu gestalten. Die Mitarbeiterinnen der Kita und der Elternbeirat haben deswegen ein Konzept erstellt, wie neue Spielgeräte und eine teilweise neue Gestaltung der Freiflächen den Wünschen und Vorlieben der Kinder und auch den pädagogischen Anforderungen gerecht werden. Nach einer Besichtigung durch den Bauausschuss, bei der Marianne Wimmer als Vertreterin des Trägers und Monika Gassner als Leiterin des Kindergartens wurden diese Vorschläge mit einigen Änderungen positiv bewertet. Im Mittelpunkt der neuen Anlage steht ein „Faultier“, das ist eine multifunktionale Kletter- und Spielanlage, in die auch die bestehende Rutsche mit integriert wird. Neu hinzu kommt eine Wasserspielanlage mit Sandlorenbahn und Matschanlage. Diese Teile stehen alle in einem erweiterten Sandbereich, der dann mit Rundhölzern und Palisaden eingefasst wird. Alle Holzteile bestehen aus Robinienholz, auf deren Haltbarkeit die Firma eine 15-Jahre-Garantie gibt. Neu werden auch eine zweisitzige Schaukel und ein doppeltes Federwippgerät. Erhalten bleiben die Vogelnestschaukel und die Kletterstange; ein bestehendes Kletterspielgerät wird am Spielplatz Gradlweg neu aufgebaut. Im hinteren Bereich der Freifläche bleibt der Hügel erhalten; dort werden in Eigenleistung ein Naturpfad und ein kleiner Strauchbeerengarten angelegt. Die Gesamtkosten für die Geräte inklusive Versandkosten und Montage betragen rund. 49.000 EUR. der Gemeinderat hat diesem Konzept für die Neugestaltung des Spielplatzes zugestimmt und die Anschaffung bewilligt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-157</guid>
						<pubDate>Thu, 19 Sep 2019 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 19.09.2019</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-19092019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=22dd47cfa5014e7e46f57085c991465c</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Für das <strong>Mobilfunkförderprogramm</strong> ist die Regierung der Oberpfalz zuständig. Auf unsere Interessensbekundung zur Teilnahme an dem Förderprogramm erhielten wir am 6.8.2019 die Mitteilung, dass unser Gemeindegebiet keine unversorgten Flächen aufweist und deswegen gem. der Richtlinie eine Förderung nicht möglich ist. Zugleich wurde aber mitgeteilt, dass für unseren Bereich bei den Mobilfunkbetreibern nachgefragt wird, ob und in welchem Umfang Ausbaupläne bestehen. In diesem Zusammenhang werden die Betreiber auch aufgefordert in Sachen Mobilfunkabdeckung die Differenz zwischen tatsächlicher Wahrnehmung und Darstellung auf der Karte zu erklären.<br /> Am 11.8.2019 war erstmals <strong>Bischof Stefan Oster</strong> in unserer Gemeinde zu Gast. Er leitete den Festgottesdienst anlässlich der Feier 150 Jahre Familie von Ow im Niedergern, nahm an der Feier in Piesing teil und besuchte auch das Seniorenhaus. Mit einem persönlichen Segenswunsch schrieb er sich ins Goldene Buch der Gemeinde ein.<br /> Einen 24-Stunden-Tag gab es für die <strong>Jugendfeuerwehrleute</strong> von der Feuerwehr Niedergottsau. Von Samstag, 31.8. um 10.00 Uhr bis Sonntag 1.9. um 10.00 Uhr gab es für 6 junge Burschen und ihre drei Jugendbetreuer unterschiedliche Einsätze und Aufgaben zu bewältigen. Es musste ein Baum von der Straße entfernt und ein bei einem Verkehrsunfall Verletzter geborgen werden. Am Sportplatz Niedergottsau war ein Holzhausbrand zu löschen und in der Schulstraße veranlasste eine Rauchentwicklung im Keller einen Einsatz. Die vielfältigen Aufgaben vermittelten den Nachwachsfeuerwehrlern einen guten Einblick in das breite Aufgabenspektrum der Feuerwehr.<br /> Das <strong>neue Schuljahr</strong> in der Grundschule Haiming beginnt mit 15 Erstklässlern und mit Frau Fischerauer als neuer Lehrerin für die 4. Klasse. Die Wahl zum Elternbeirat gab folgende Ergebnisse: Karin Frömmel ist neue Vorsitzende, Gaby Patsch ist Stellvertreterin und Natascha Winklharrer Schriftführerin.<br /> Anfang August wurde von der Staatsregierung im&nbsp; Rahmen des <strong>DigitalPaktes Schule</strong> die genaue Höhe der Förderung bekanntgegeben. Haiming erhält danach einen Förderzuschuss in Höhe von 32.903 EUR. Diese Mittel können bis Ende 2021 abgerufen werden und dienen der Finanzierung eines WLan-Zugangs für die Klassenzimmer, die Ausstattung mit PCs, Tablets oder Laptops und die Anschaffung von Dokumentenkamera, Beamer und interaktiver Tafel für die Klassenräume. Voraussetzung für die Förderung ist die Vorlage eines Medienkonzeptes durch die Schule und eine Bestandsaufnahme der bereits vorhandenen IT-Ausstattung. Es gilt auch eine Zweckbindungsfrist von fünf Jahren; solange müssen also angeschaffte Geräte genutzt werden. Der Fördersatz ist auf 90% beschränkt, also 10% der Anschaffungskosten hat in jedem Fall die Gemeinde zu tragen. Für die Hardware sind auch Mindestkriterien hinsichtlich Ausstattung und Leistungsfähigkeit bestimmt worden. Nicht gefördert werden die Kosten für Software, Installation und Wartung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt erarbeitet die Schule gerade ihr Medienkonzept unter dem Gesichtspunkt des bestmöglichen pädagogischen Nutzens der IT-Ausstattung für die Kinder.<br /> Seit dem Abend des 24. August sorgt die <strong>Fackel der OMV-Raffinerie</strong> nicht nur für einen hellen Nachthimmel, sondern auch für erhebliche Lärmbeeinträchtigung und auch Sorgen und teilweise Ärger in der Bevölkerung. Die Sorge betrifft die Ursache und mögliche Auswirkungen. Hierzu teilte die OMV sehr schnell mit, dass wegen eines Ausfalls von Kühlmaschinen in der Ethylenanlage das kontrollierte Abfackeln von Prozessgasen notwendig war. Damit dieses Abfackeln weitgehend rußfrei erfolgt, wird an den Fackelköpfen Dampf zugeführt, was zu dem erheblichen und weit hörbaren Lärm führt. Nach Abschluss der Reparatur der Ausfallursache wurden die Anlagen wieder schrittweise angefahren und seit 4.9. befindet sich die Raffinerie wieder im Teillastbetrieb. Am 12.9. teilte der stellvertretende Werkleiter der OMV mit, dass der Regelbetrieb wieder aufgenommen wurde und kein Fackelbetrieb mehr erforderlich ist.<br /> Da seitens verschiedener Personen eine Rußverschmutzung auf PV-Anlagen, auf Hausdächern und weiteren Anlagen mitgeteilt wurde hat der Bürgermeister am 31.8. veranlasst, dass an den mitgeteilten Objekten von Mitarbeitern der OMV Proben vor Ort genommen und analysiert wurden. In allen Fällen hat sich herausgestellt, dass die Verschmutzung, die teilweise auch nur sehr geringfügig war, nicht auf eine Rußemission zurückzuführen war. In diesem Zusammenhang bittet die OMV darum, über das Bürgertelefon die Umweltabteilung direkt zu verständigen, insbesondere wenn es sich um erhebliche Beeinträchtigungen handelt.<br /> Mit Verantwortlichen der <strong>Breitbandberatung Bayern</strong> hat kürzlich ein Gespräch stattgefunden. Die Gemeinde hatte ja ein 2. Verfahren in der Breitbandinitiative begonnen und ist bis zum Auswahlverfahren gekommen. Im Auswahlverfahren hat sich keine Firma für die Erschließung von über 110 weißen Flecken beworben. Damit ist das 2. Verfahren gescheitert und wurde auch offiziell beendet. Es gibt mehrere Argumente, warum die Netzbetreiber kein Angebot abgegeben haben. Da ist zum einen die permanente Beanspruchung aller Kapazitäten für die Erschließungen, welche die Firma nahe ans Chaos führt. Zum anderen wurden wohl erhebliche Mittel vom Breitbandausbau in die Versteigerungskosten für die 5G-Lizenzen umgeschichtet. 5G wird den Netzbetreibern attraktiver erscheinen, als kabelgebundene Systeme. In der Zukunft werden die Kommunen wohl nur Angebote erhalten, wenn beispielsweise Leerrohre für die Glasfaserstrecken vorhanden sind. Die Kommunen müssen diese also bauen und im Auswahlverfahren zur Übernahme anbieten. Grundlage dafür kann der Masterplan FTTH sein. Bei jeder Tiefbaumaßnahme ist daher zu überlegen, ob die Gemeinde eine Leerrohrinfrastruktur schafft. Die Mittel hierfür könnten zwar verloren sein, wenn aber tatsächlich Maßnahmen erfolgen, dann könnten die Kosten zumindest zum Teil wieder zurückfließen. Hoffnung auf diese Entwicklung besteht, weil ein neues Gigabit-Förderprogramm aufgelegt werden soll. Mit diesem würden bereits bestehende kupferkabelgebundene Breitbandsysteme mit Glasfasersystemen überbaut. Anders wird ein flächendeckender Gigabitausbau nicht erreicht werden können. Konkret bedeutet das, dass bei vertretbaren Kosten die Gemeinde bei allen Straßenbaumaßnahmen auch die passive Infrastruktur für Glasfaser mit einbauen wird.<br /> Am 8. September feierte der <strong>Altmännerverein Haiming-Niedergottsau</strong> sein 60-jähriges Jubiläum mit einem Festgottesdienst und einem unterhaltsamen Nachmittag im Gasthaus Mayrhofer. Die vielfältigen Aktivitäten wurden in einer Bilderpräsentation deutlich und ein Novum war auch, dass sich interessierte Bürger um die Schirmherrschaft bewerben mussten. Da der Bürgermeister den Zuschlag bekam, erhielt der Altmännerverein für die Fortführung seiner Arbeit auch eine finanzielle Spende.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Eine Reihe unserer Tiefbaumaßnahmen sind bereits abgeschlossen: Ausbau Feichtstafelberg, Sanierung der Straße von Eisching nach Daxenthal, Erneuerung Einmündung Schlossstraße in Hauptstraße, Asphaltierung der Tangente Schlossstraße und einige Fensterungen im Gemeindegebiet. Kurz vor Fertigstellung sind die Erschließungsstraßen Am Mitterfeld, Am Zehentweg und Erlenstraße. Noch im Bau ist die Sanierung Ortsdurchfahrt Holzhausen, 1. Abschnitt, da hier mit Wasserleitung und teilweiser Straßenentwässerung ein zeitaufwändiger Leitungsbau zu erfolgen hat. Der Abschluss ist hier für Ende November geplant. Für die Eigenstromverbrauchsanlage auf dem Dach Sporthalle mit Versorgung Schule, Turnhalle und Rathaus ist der Auftrag Ende August erteilt worden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bebauungsplan Haid-Ost</strong><br /> Zum neuen Bebauungsplan Haid-Ost, durch den in Haid auf 11 Parzellen Baumöglichkeit geschaffen wird, gab es im Rahmen der öffentlichen Auslegung seitens der Bürger keine Einwendungen. Vom Landratsamt kamen zu einzelnen Festsetzungen ergänzende Hinweise, insbesondere zur Gestaltung der Ortsrandeingrünung. Hier wird jetzt genauer geregelt, dass 2/3 der auf einem Grundstück zu pflanzenden Bäume und Sträucher dann, wenn das Grundstück am Rand des Baugebietes liegt, innerhalb des dargestellten Eingrünungsstreifens zu pflanzen sind. In den Hinweisen des Bebauungsplanes werden auch Aussagen zur Qualität der Bäume und Pflanzen gemacht. Einen umfangreicheren Abwägungsbeschluss war zur Stellungnahme der Regierung von Oberbayern erforderlich. Diese hatte aus den Gesichtspunkten des Vorranges einer zentralen Siedlungsentwicklung, der Innenverdichtung und des Flächensparens darum gebeten, die geplante Baulandausweisung, nochmals zu prüfen. In seinem umfangreich begründeten Abwägungsbeschluss der Gemeinderat auf die Bedenken ein und legt dabei die Besonderheit der gemeindlichen Siedlungsstruktur dar, dass nämlich neben den Hauptorten weitere dörfliche Siedlungsschwerpunkte bestehen, die infrastrukturell voll erschlossen sind und eine gute Sozialstruktur haben. Auch wird darauf verwiesen, dass eine Innenverdichtung in den Hauptorten Haiming und Niedergottsau deswegen derzeit nicht möglich ist, weil Baulücken dem Markt aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung stehen, Freiflächen bewusst als grüne Inseln innerhalb der Bebauung erhalten bleiben sollen und für eine Siedlungsentwicklung denkbare Flächen nicht zur Verfügung stehen. Zum Gesichtspunkt des Flächensparens wird darauf hingewiesen, dass auch an anderer Stelle Flächen in gleichem Umfang zur Bebauung genützt würden und in Haid durch sehr zurückhaltende Straßenerschließung die Flächenversiegelung reduziert wird und die überörtlichen Wegeverbindungen vollständig vorhanden sind. Im Ergebnis hat der Gemeinderat an der Planung des Baugebietes Haid-Ost festgehalten und den Bebauungsplan als Satzung beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Verlegung eines Oberflurhydranten Schulstraße Niedergottsau</strong><br /> Der Oberflurhydrant in der Schulstraße auf Höhe der Zufahrt zum Parkplatz Gasthaus Mayrhofer ist defekt und muss erneuert werden. Da der Standort nicht optimal ist, hat die Feuerwehr Niedergottsau beantragt, diesen Oberflurhydranten im Bereich der Zufahrt zum Feuerwehrhaus zu errichten und zugleich den im Bereich des Parkplatzes befindlichen Unterflurhydranten in der gleichen, jetzt bepflanzten Freifläche zu platzieren. Es ergäben sich daraus erhebliche Vorteile: Der Unterflurhydrant ist nicht mehr zugeparkt und damit im Einsatzfall und bei Übungen jederzeit zugänglich. Der Oberflurhydrant kann ohne Beeinträchtigung des Verkehrs zu Übungszwecken und bei Leistungsprüfungen genutzt werden. Ausgestattet mit einem verschließbaren Deckel ist der Oberflurhydrant dann auch ohne größeren Zeitaufwand zum Befüllen des Tanks des Löschfahrzeuges nutzbar. Diese Argumente waren für den Gemeinderat ausschlaggebend, der zur Verlegung notwendigen Investition in Höhe von 10.500 EUR zuzustimmen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erschließung Baugebiet Winklham-West</strong><br /> Der Bebauungsplan für das Baugebiet Winklham-West ist rechtsgültig, dort können im Jahr 2020 die ersten drei Grundstücke vergeben werden. Deswegen ist es erforderlich, im Jahr 2020 die Erschließung durchzuführen. Dazu gehört der Bau von Straße, Schmutzwasserkanal und Straßenentwässerung mit Sickerrigolen. Der Gesamtaufwand wird rund 300.000 EUR betragen, der von den Käufern der Grundstücke über Anschlussgebühren (Kosten Schmutzwasserkanal) und Kostenerstattungsverträge zu tragen ist. Mit der Durchführung der Erschließungsmaßnahme hat der Gemeinderat das KommU beauftragt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Errichtung einer neuen Zufahrt in Winklham</strong><br /> Bei der Planung des Baugebietes Winklham-West wurde auch die beengte Straßenerschließung über den Schöffbergweg, insbesondere im Bereich des Anwesens Wimmer besprochen. Als Abhilfe wäre es möglich unter Nutzung eines gemeindlichen Feldweges die Erschließungsstraße zum neuen Baugebiet Richtung Westen zu verlängern und dann in einem Bogen über den Winklhamer Bach in den Neuhauserweg einzuschleifen. Dieser Straßenneubau wäre dann für die Häuser am Wiesenweg, am Schöffbergweg und im neuen Baugebiet die schnellste Verbindung Richtung Westen zur Kreisstraße. Für den Innenbereich Winklham wäre es eine erhebliche Entlastung. Die für den Bau der Straße notwendigen Flächen konnte die Gemeinde mittlerweile erwerben; eine vorläufige Kostenschätzung geht unter Einschluss der Brücke über den Bach von rd. 130.000 EUR aus. Der Gemeinderat hatte die Grundentscheidung zu treffen, ob die Planung weitergeführt werden soll. Denn zunächst ist eine Untersuchung des Bodens erforderlich und mit Wasserwirtschaftsamt und Landratsamt sind die rechtlichen Voraussetzungen für die Querung des Baches zu klären. Der Gemeinderat stimmte der Klärung dieser Voraussetzungen für einen möglichen Straßenbau zu.</p>
<p class="bodytext"><strong>Stellplatzablöse für Erweiterung Kirchenwirt Niedergottsau</strong><br /> Der Kirchenwirt in Niedergottsau will für sein Hotel durch einen Neubau zusätzliche Zimmer schaffen. Im Rahmen der Baugenehmigung sind dann für die Gasstätte und das Hotel insgesamt 22 Stellplätze nachzuweisen. 18 dieser Stellplätze können vom Eigentümer auf dem eigenen Grundstück oder einem Nachbargrundstück dinglich gesichert werden. Vier weitere Stellplätze können auf öffentlichem Grund nachgewiesen werden, wenn die Gemeinde dem zustimmt. Dazu kann auf der Grundlage von Art. 47 Abs.3 Nr.3 BayBO ein Vertrag über eine Ablöse dieser Stellplätze geschlossen werden, was im Ergebnis dazu führt, dass ohne konkrete Festlegung oder örtliche Kennzeichnung vier Parkplätze im näheren oder weiteren Umfeld der Gaststätte genutzt werden – wie das jetzt auch bereits der Fall ist. Durch den öffentlich-rechtlichen Vertrag wird der Eigentümer davon befreit, diese Stellplätze selbst nachweisen zu müssen. Da die Gemeinde im Umfeld der Gasstätte mehr als 10 Stellplätze hat, die noch nicht einem Gebäude oder einer Einrichtung zugeordnet sind, kann der Ablösevertrag ohne Probleme geschlossen werden. Der Gemeinderat hat dem zugestimmt; die Höhe der Ablöse je Stellplatz wurde in nichtöffentlicher Sitzung festgelegt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beitritt zum gemeinsamen Kommunalunternehmen für Wohnungsbau</strong><br /> Auf Landkreisebene wird unter Begleitung durch das Landratsamt und auf Grund der im Kreistag gefassten Beschlüsse ein gemeinsames Kommunalunternehmen „Kreiswohnbau Altötting“ gegründet. Der Beitritt zu diesem Wohnbauunternehmen steht allen Städten und Gemeinden frei. Zielsetzung ist unter Nutzung der staatlichen Förderprogramme günstigen Wohnraum zu schaffen. Dies erfolgt in der Weise, dass die Mitgliedskommune dem Kommunalunternehmen das Grundstück zur Verfügung stellt und dann seitens des Kommunalunternehmens das Gebäude errichtet und verwaltet wird. Nach Ablauf von 20 Jahren geht das Gebäude an die Kommune über. Konkret hat somit die Gemeinde Haiming zum Beitritt eine Einlage von 10.000 EUR zu leisten und ein bebaubares Grundstück einzubringen. Mit Bau und Verwaltung des Gebäudes hat die Gemeinde dann nichts mehr zu tun, hat aber bei Vergabe der Wohnungen ein Mitsprachrecht. Derzeit steht in Haiming noch kein geeignetes Grundstück zur Verfügung, dennoch hat der Gemeinderat der Unternehmenssatzung für das Kommunalunternehmen in der Fassung vom 25.7.2019 zugestimmt und ist weiterhin bereit, diesem Wohnbauunternehmen beizutreten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Örtliche Bedarfsplanung für Kindertagesstätte</strong><br /> Die Gemeinde hat den Bedarf an Plätzen in Kinderkrippe und Kindertagesstätte zu ermitteln und dann im Rahmen der jährlichen Fortschreibung der Bedarfsplanung anzuerkennen. Damit wird formell zum Ausdruck gebracht, dass die von freien Trägern errichteten und angebotenen Plätze notwendig sind und die Kosten mit öffentlichen Mitteln getragen werden. Im Gemeindebereich hat die Kindertagesstätte St. Stephanus in Niedergottsau insgesamt 98 Plätze. Auf der Grundlage des ermittelten Bedarfs werden auch diese 98 Plätze anerkannt, 18 für die Kinderkrippe und 80 für den Kindergarten. Darüber hinaus werden weitere 12 auswärtige Kindergarten-, Hort- und Tagespflegeplätze anerkannt. Dies beruht zum Teil auf konkreten Anmeldezahlen und für die Tagespflege zur Absicherung eines möglichen Bedarfs.</p>
<p class="bodytext"><strong>Berufung Wahlleiter für Kommunalwahl 2020</strong><br /> Am 15. März 2020 finden in Bayern die allgemeinen Kommunalwahlen statt – in Haiming die Bürgermeisterwahl und die Wahlen zum Gemeinderat. Für die Durchführung der Wahl hat der Gemeinderat Angelika Gerauer zur Wahlleiterin und Josef Straubinger zum Stellvertreter bestellt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<pubDate>Thu, 25 Jul 2019 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 25.07.2019</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-25072019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=c16e9746488688a82d1ffaec434dd143</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Die Gemeinderatssitzung und der Bericht des Bürgermeisters starten heute ausnahmsweise mit einem kleinen Videofilm. Es ist die Darstellung der sportlichen Aktivitäten an unserer <strong>Grundschule</strong> im Schuljahr 2018/19 und hatte Uraufführung beim Sommerfest der Schule am 11. Juli. Man sieht, dass auf humorige und kreative Weise die Vielfalt des Schullebens dargestellt werden kann. So haben das beim Schulfest auch alle Schülerinnen und Schüler der vier Klassen getan und bekamen dafür von den zahlreichen Gästen großen Applaus. Wie auch beim Sommerfest nutzt der Bürgermeister den Bericht dazu, für den großen Einsatz der Lehrerinnen unserer Grundschule und den vielen meist ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern im Elternbeirat, im Förderkreis, bei der Mittagsbetreuung, im Bibliothekteam, bei den Schulweghelfern, in vielen weiteren Bereichen dem Hausmeister und dem Busbegleiter herzlich Dank und Anerkennung zu sagen. Sie alle helfen zusammen, dass das Motto des Sommerfestes wirklich stimmt: Unsere Schule ist „einfach besonders“.<br /> Einen schönen Erfolg gab es für unsere Grundschule bei der ersten <strong>Energiesparmeisterschaft</strong> im Landkreis. Von Mitte Juli 2018 bis Ende Juni sollte in den Bereichen Strom, Wasser und Heizung Energie gespart werden. Dazu gab es Infoveranstaltungen in den 14 teilnehmenden Schulen, jede Klasse hatte einen Energiewart und auf Landkreisebene wurden zwei Workshops veranstaltet. Die Höhe der Einsparung wurde gemessen an dem Durchschnittsverbrauch der Jahre 2015 – 2017; der Wärmeverbrauch wurde dabei klimabereinigt bewertet. In den Bereichen Heizung und Wasser hatte unsere Grundschule Pech, denn durch Sondereinflüsse – defekte Thermostatventile und umfassende Spülung der Wasserleitungen – hat der Verbrauch von Wasser und Heizenergie sogar zugenommen. Aber beim Stromverbrauch wurde kräftig gespart: Hier gab es einen Rückgang um 35,1% und dies führte in der Gesamtbilanz zu einer Kostenersparnis von 14,18 %. Damit belegt unsere Schule im Landkreis den dritten Platz, nur das KuMax und die Herzog-Ludwig-Realschule waren besser. 30% der Kostenersparnis von rd. 1,600 EUR bekommt die Schule als Belohnung zur freien Verfügung. Herzlichen Glückwunsch!<br /> Im Dezember 2018 wurde im Landkreis Altötting die Detailuntersuchung zur <strong>Boden- und Grundwasserbelastung </strong>bezüglich PFOA abgeschlossen. Jetzt werden zur Vervollständigung dieser Untersuchung und insbesondere zur besseren Abgrenzung belasteter Bereiche in den Randzonen weitere Detailuntersuchungen durchgeführt. In Haiming geschieht das an sieben Orten: Haiming-West, Neuhofen, am Wackerberg, Winklham, Haid, Niedergottsau und im Staatsforst. Es werden jeweils Schürfgruben von 1,20 Meter Tiefe angelegt und daraus schichtenweise Proben entnommen. Danach werden die Gruben wieder verfüllt. die jeweiligen Eigentümer der Grundstücke wurden angeschrieben und um Zustimmung gebeten. Diese weitere Untersuchung erfolgt im Auftrag der Fa. 3M Dyneon GmbH; nach Abschluss der Untersuchung werden die Ergebnisse mitgeteilt, ein Zeitpunkt dafür steht noch nicht fest.<br /> Die Arbeitsgruppe <strong>Plant for the planet</strong> hatte am 23.7.2019 ihr regelmäßiges Halbjahrestreffen. Bei der Rückschau hob Peter Fastenmeier die Pflanzaktionen der MuKi-Gruppe in einem Obstgarten in Holzhausen und die Pflanzung von 20 Ahornbäumen in Leichspoint durch die Ministrantengruppe hervor. In Vordorf wurde von Mitgliedern des PGR-Arbeitskreises „Kinder sind ein Segen“ ein Birnbaum gepflanzt. Für die kommenden Monate sind wieder einige Aktionen geplant: Im November wird von der 3. Klasse wieder der nächste Abschnitt des Schulwaldes gepflanzt und die Jugendfeuerwehr Piesing wird den Bereich rund um das erweiterte Feuerwehrhaus bepflanzen. Weitere Ideen wurden gesammelt, so z.B. das Angebot der Gemeinde für Baumpatenschaften, wenn der Weg von der Fahnbacherstraße zum Spielplatz angelegt wird oder der Einbezug der Kindergartenkinder bei Neupflanzungen im Außenbereich des Kindergartens. Bei der Schülerehrung am 9. September wird es als kleine Dankeszugabe auch wieder die Gute Schokolade geben, der Erlös der weltweiten Aktion Plant for the planet zu Gute kommt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Überlastung der Tiefbaufirmen machen sich auch bei den gemeindlichen Projekten bemerkbar: Die Asphaltierung der Straße Am Mitterfeld konnte deswegen erst am 24.7. durchgeführt werden und wegen Verzug bei den Pflasterarbeiten ist auch der Vorplatz des Feuerwehrhauses Piesing noch nicht asphaltiert. In der Warteschleife sind die beschlossenen Baumaßnahmen Eisching – Daxenthal und Ortsdurchfahrt Holzhausen. In Holzhausen sind auch umfangreiche Leitungsverlegungen erforderlich – Strom, Wasser, Gas – und deswegen wird der endgültige Ausbau der Straße erst im November abgeschlossen sein. Der Start ist jetzt für die erste Septemberwoche geplant. Für den Umbau der Baumscheiben und für die Staubfreimachung der Tangente Schlossstraße sind die Aufträge erteilt; der Baubeginn steht noch nicht fest.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung Bebauungsplan Am Schloss</strong><br /> Für die Änderung des Bebauungsplanes Am Schloss gab es vom Landratsamt zwei inhaltlich bedeutsame Einwände: Das Baufenster für das Gebäude der Tagespflege soll von der Flurstraße nicht nur drei, sondern fünf Meter abrücken. Denn nach Auffassung des Landratsamtes ist auf einem nur drei Meter breiten Streifen eine wirksame Ortsrandeingrünung nicht möglich. Dieser Anregung folgte der Gemeinderat nicht. Denn für die Eingrünung zur Flurstraße hin – was ja eigentlich kein Ortsrand ist – ist für das Pflanzen von Sträuchern ein Streifen von drei Metern ausreichend. Hinzu kommt, dass entlang der Flurstraße bereits mehrere hochstämmige Bäume stehen, durch die die Eingrünung verstärkt und aufgewertet wird. Die weitere Anregung, bei den Dachformen ein Flachdach nicht zuzulassen wurde übernommen. Demnach kann als Dachform nur ein Satteldach oder ein Walmdach gewählt werden. In der letzten Sitzung hatte der Gemeinderat ja bereits beschlossen, dass das Gebäude ein Walmdach erhalten soll. Von der Kreisheimatpflegerin Renate Heinrich war vorgeschlagen worden, das Baufenster für das Gebäude noch weiter nach Süden zu verschieben, um die Sichtachsen auf das Schloss frei zu halten. Dieser Wunsch kann nicht erfüllt werden, da weiter südlich die Freifläche für das Seniorenhaus zu erhalten ist und der Gemeinde dort auch keine Grundstücksfläche zur Verfügung steht. der Gemeinderat hat die Änderung des Bebauungsplanes als Satzung beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschussantrag Kirchenrenovierung Niedergottsau</strong><br /> Durch das Baugerüst ist für alle sichtbar, dass die Kirche Niedergottsau saniert wird. Insbesondere im Turmbereich sind umfangreiche Maßnahmen erforderlich, um Schäden am Gebälk zu beheben. Ebenfalls saniert werden die gesamte Dachentwässerung und die Ableitung des Oberflächenwassers. Damit wird verhindert, dass die Kirchenmauern durch Staunässe geschädigt werden. Die Gesamtkosten sind auf 462.000 EUR geschätzt, davon hat die Kirchenstiftung Niedergottsau als Eigenanteil 150.000 EUR zu tragen. Da die Kirche Niedergottsau eine hohe öffentliche Bedeutung hat, wurde von der Kirchenverwaltung ein Zuschussantrag an die Gemeinde gestellt. In vergleichbaren Fällen hat die Gemeinde 1/6 des Eigenanteils als Zuschuss gewährt. Der Gemeinderat hat deswegen einen für die Renovierung zweckgebundenen Zuschuss in Höhe von 25.000 EUR bewilligt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Straßenentwässerung in der Dorfstraße Niedergottsau</strong><br /> An der Dorfstraße in Niedergottsau gibt es nur in einem kleinen Teilbereich auf Höhe Anwesen 11 eine Wasserführung für das Oberflächenwasser; abgeleitet wird es dann in die angrenzende Wiese. Naxch Ausweisung des Baugebietes Niedergottsau-nord ist unmittelbar daneben jetzt ein weiteres Haus gebaut worden und deswegen ist dort jetzt auch eine geordnete Straßenentwässerung erforderlich. Mit der Planung und Durchführung der Maßnahme, die nach vorläufiger Schätzung rund 11.000 EUR kosten wird, hat der Gemeinderat das KommU beauftragt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-155</guid>
						<pubDate>Wed, 24 Jul 2019 05:24:57 +0000</pubDate>
						<title>Ehrung der Einserabsolventen</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/ehrung-der-einserabsolventen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=1501d4cba5785737a98f102538989645</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Gemeinde Haiming ehrt alle Schülerinnen und Schüler, die 2019 einen Abschluss mit einem Notenschnitt bis zu 1,99 erreicht haben. Geehrt werden Schul-, Berufs- oder Studienabschlüsse. Da uns dies aus Datenschutzgründen nicht von allen Schulen mitgeteilt wird, bittet die Gemeinde Haiming bei entsprechendem Abschluss seinen Notenschnitt dem Einwohnermeldeamt spätestens bis zum 22.08.2019 mitzuteilen, soweit man noch keine Einladung erhalten hat.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-153</guid>
						<pubDate>Thu, 27 Jun 2019 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 27.06.2019</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-27062019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=a801b4322b528c128f71630f34910164</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Bei der Segnung und offiziellen Indienststellung des neuen <strong>Feuerwehrfahrzeuges HLF 20</strong> der Feuerwehr Niedergottsau gab es eine positive Überraschung: Der Feuerwehrverein überreichte an die Gemeinde zur Eigenbeteiligung einen Scheck in Höhe von 30.000 EUR. Damit reduzieren sich die von der Gemeinde zu tragenden Anschaffungskosten auf 255.000 EUR.<br /> Am 29.5.2019 stellten Herr Raith, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein und Herr Lantenhammer die lange erwartete <strong>Grundwasserstudie </strong>vor. Mit ihr soll die bestehende Situation der Trinkwasserversorgung im Bereich Landkreis Altötting und eine Prognose zum Verlauf vorhandener Grundwasserbelastungen mit PFOA aufgezeigt werden und zugleich erhält sie eine Darstellung und Bewertung grundsätzlicher Alternativen zur Sicherstellung der mittel- und langfristigen Trankwasserversorgung im mit PFOA-Belastung betroffenen Gebiet. Den Gemeinderäten hat Bürgermeister Beier unmittelbar nach Erscheinen die umfassende Studie per Mail übermittelt.<br /> Für den Bereich des Zweckverbandes Inn-Salzach bestätigt die Studie die bereits im Bodenmanagementgutachten dargestellte Prognose: Für die Brunnen in Alzgern wird die PFOA-Belastung bis zum Jahr 2050 auf 1,1 µg/l ansteigen und zum Prognoseende im Jahr 2065 beträgt die Belastung immer noch 0,5 µg/l, das entspricht etwa dem derzeitigen Wert. Damit muss um den gegenwärtigen Leitwert von 0,1 µg/l zu erreichen, weit über 2065 hinaus die Aktivkohlefilteranlage betrieben werden.<br /> In der Studie wurden insgesamt 17 <strong>alternative Gebiete zur Trinkwasserversorgung</strong> untersucht und nach den Kriterien Entnahmemenge, Grundwasserqualität, Risiken im Einzugsgebiet, Betroffenheiten (bei Ausweisung eines Wasserschutzgebietes) und Kostenaufwand bewertet. Nach diesen Kriterien wäre – unabhängig von politischen Gegebenheiten – der Bezug von Trinkwasser aus dem Weilharter Forst in Österreich am optimalsten. Alle anderen untersuchten Optionen sind in der Summe nicht besser als der Wasserbezug aus dem Bereich Altöttinger Forst unter Einbezug der notwendigen Aktivkohlefilterung. Ganz bewusst will das Wasserwirtschaftsamt keine Lösungen vorschlagen, stellt aber fest: „Ein gleichwertiger Ersatz zum Bestand findet sich kaum; keine der Alternativen ist ohne Kompromisse erschließbar; durch Verlagerung der Wasserversorgung werden Betroffenheiten und Widerstände entstehen.“<br /> Der Wasserzweckverband Inn-Salzach hat bei Ing. Eichenseher eine eigene Studie zu alternativen Orten der Trinkwassergewinnung erstellen lassen, diese wird am 1.7.2019 vorgestellt. Am 9.7.2019 findet dann die nächste Verhandlungsrunde mit Vertretern der Fa. Dyneon statt, um das weitere Vorgehen zu klären.<br /> Der <strong>neue Spielplatz</strong> beim Baugebiet Haiming-West wurde am 31.5.2019 offiziell eröffnet. Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeister Beier und der kirchlichen Segnung durch die Herren Pfarrer Michael Weny und Thorsten Fecke machten die drei Bauhofmitarbeiter Franz Osl, Hubert Emmersberger und Alois Unterhaslberger den Weg zu den Spielgeräten frei. Mit Hurra stürmten die Kinder auf den Platz und probierten mit sichtbarer Freude die neuen Spielmöglichkeiten aus. Passend zum schönen Wetter gab es Eis, Brezen und kalte Getränke und von den anwesenden Eltern und Großeltern viel lobende Worte für die schöne Gestaltung.<br /> Zum <strong>Thema Innspitz</strong> führten Bürgermeister Wolfgang Beier und Gemeinderat Felix von Ow am 4.6.2019 ein Gespräch mit Christian Maier und Sabine Finster bei der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) im Landratsamt Altötting. Einigkeit bestand darin, dass außerhalb von befestigten oder unbefestigten Wegen im Natur- und Vogelschutzgebiet Unterer Inn zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt ein ganzjähriges Betretungsverbot gilt. Dies umfasst auch den sog. Sporn, also den Damm zwischen Inn und Salzach, an dessen östlichem Ende sich der eigentliche „Innspitz“ befindet. Bei dem Gespräch war man sich auch darüber einig, dass es nicht darum geht, das Betretungsverbot mit strengen Kontrollen und Strafen durchzusetzen, sondern über den Sinn dieses Schutzes und die negativen Folgen falschen Verhaltens zu informieren. Insbesondere ist zu vermeiden. dass dieser sensible Bereich touristischer Zielort wird und von größeren Besuchergruppen überlaufen wird. Ärgerlich sind auch Radfahrer oder Biker, die den Trampelpfad als Abenteuerstrecke nutzen, freilaufende Hunde oder Partybetrieb direkt am Innspitz. Es wurden im Gespräch drei konkrete Maßnahmen vereinbart: Es wird eine Infotafel aufgestellt, die den Sinn des Betretungsverbotes erläutert und dadurch zu einem schutzgerechten Verhalten motivieren soll. Mit gleicher Zielrichtung wird die UNB einen Naturschutzranger beauftragen, der vor Ort auf die Einhaltung eines naturgerechten Verhaltens achtet. Und die UNB wird alle beteiligten Gruppen zu einem runden Tisch einladen, um die wichtigste Zielsetzung zu erreichen: am Innspitz wieder Ruhe einkehren zu lassen.<br /> Zum Thema <strong>„Beitrag der Gemeinde zum Artenschutz“</strong> präsentierte Bürgermeister Beier zunächst ein Foto mit Disteln an einem ungemähten Straßenrand. Gut ein Drittel der Straßenränder wird aus Gründen des Artenschutzes nicht mehr gemulcht, sondern bleibt länger stehen und wird dann mit Balkenmäher gemäht und das Grüngut abgefahren. Optisch ist das natürlich gewöhnungsbedürftig und er zitierte dazu Alois Glück, der den runden Tisch zum Umgang mit dem Volksbegehren Artenschutz moderiert hatte: „Nach dem Grundsatz „Mehr Unordnung in der Natur wagen“ gibt es eine breite Palette an Beispielen, wo durch mehr Großzügigkeit im Umgang mit der Natur ein enormes Potenzial vorhanden ist, um artenreiche Lebensräume zu entwickeln, neu zu begründen und zu optimieren.“ Ausdrücklich benennt er dafür Vernetzungsstrukturen entlang von Straßen, Feldwegen und Gewässern und fordert ausdrücklich die Bürgermeister auf, den Vorwurf der unordentlichen Schlamperei auszuhalten. Wenn man die Disteln am Straßenrand nur fünf Minuten beobachtet, sieht man, wie wertvoll sie für Falter, Bienen und Insekten sind. Die Kehrseite ist natürlich: Disteln haben in einer Ackerfläche zur Nahrungsproduktion oder in einer Wiese für Viehfutter nichts zu suchen und müssen dort bei hohem Aufkommen mühsam bekämpft werden. Hier wird das Spannungsfeld zwischen Artenschutz und ertragsorientierter Landbewirtschaftung deutlich.<br /> Ein weiteres Handlungsfeld der Gemeinde für mehr Artenschutz ist die <strong>Gestaltung der privaten Gärten</strong>. Zwar gibt es in den neueren Bebauungsplänen Vorschriften zur Vermeidung von Schotterflächen und Steinwüsten und die Aufforderung zur naturnahen Grüngestaltung mit einheimischen Bäumen und Sträuchern. Diese Festsetzungen allein reichen aber nicht aus. Wichtiger ist Information und Motivation der privaten Gartenbesitzer, um hier positive Veränderungen zu erreichen. Künftig wird mit dem genehmigten Bauplan auch ein Schreiben der Gemeinde übergeben, das auf die Wichtigkeit naturnaher Gartengestaltung hinweist, persönliche Beratung durch Fachleute anbietet und dem eine Liste mit Pflanzvorschlägen beiliegt. Ein weiteres Schreiben mit konkreten Gestaltungshinweisen gibt es dann noch, wenn das Haus bald fertig ist und der Zeitpunkt der Außengestaltung näher rückt. Mit dem Obst- und Gartenbauverein ist vereinbart, dass es in der Frühjahrsversammlung 2020 einen Vortrag zur naturnahen Gartengestaltung gibt, zu dem die Gemeinde gezielt Eigentümer von Neubauten einladen wird. In der nächsten Niedergerner gibt es einen Beitrag über einen besonderen naturnahen Garten in Niedergottsau. Mit Sicherheit kommt noch die eine oder andere Idee dazu, um uns alle miteinander für mehr Natur im eigenen Lebensumfeld zu motivieren. Als Beleg dafür, dass viele Bürgerinnen und Bürger in dieser Richtung denken übergab der Bürgermeister den Gemeinderäten ein Schreiben von Lorenz Unterbuchberger, in dem dieser mehr Grün in den Hausgärten anmahnt.<br /> Die <strong>digitale Grundausstattung unserer Schule</strong> ist optimal – das war die Feststellung der Digital-Fachberaterin des staatlichen Schulamtes, Frau Vogl, bei einem Gespräch mit der Schulleitung und Bürgermeister und Geschäftsleiter am 25.6.2019. Denn die Klassenzimmer sind alle mit Laptop, Beamer und Dokumentenkamera ausgestattet, ein Klassenzimmer hat zusätzlich als Tafel ein Smartboard. Dessen Einsatz im Unterricht scheitert aber oft an technischen Störungen, die auch trotz eines bestehenden Wartungsvertrages nicht immer sofort behoben werden können. Zielsetzung des Gesprächs war die Klärung der weiteren Ausstattung der Schule im Rahmen des Digitalpaktes. Hier ist der Gemeinde ja bereits eine Zuschusszusage von 7.500 EUR für Anschaffungen im Zeitraum 2018 bis 2021 gegeben worden. Im Gespräch ergab sich die Tendenz der Lehrerinnen dafür, nicht zusätzliche interaktive Displays für das Klassenzimmer anzuschaffen, sondern mobile Geräte, also Tabletts für die einzelnen Schüler. Im Vordergrund steht dabei aber die Frage nach dem richtigen pädagogischen Einsatz im Rahmen des Lehrplanes (digitale Didaktik) und die Erziehung zum Umgang mit den neuen Medien (Medienpädagogik). Hier kommt es weniger auf die Geräte und deren Wartung an, sondern um die Auswahl der richtigen App unter einer fast unüberschaubaren Vielfalt. Hier wollen die Lehrerinnen in nächster Zeit ihr eigenes, auf die Klassen 1 – 4 angepasstes Konzept erarbeiten und dann der Gemeinde den Beschaffungsbedarf mitteilen. Gefördert wird nur die Anschaffung der Hardware, nicht aber die Wartung und technische Betreuung und auch nicht die erforderliche Lernsoftware. Dies fällt in die Kompetenz der Gemeinde.<br /> Der <strong>Glasfaseranschluss für die Schule</strong> ist hergestellt und in den nächsten 14 Tagen wird die Telekom das Signal aufschalten. Bei einer Veranstaltung am 25.6. in München erhielt 2. Bürgermeister Josef Pittner vom Bayer. Finanzminister den offiziellen Förderbescheid. Zu den Gesamtkosten von 32.534 EUR erhält die Gemeinde eine staatliche Förderung in Höhe von 26.027 EUR, der Eigenanteil beträgt somit 6.507 EUR.<br /> Noch drei <strong>bauliche Mitteilungen</strong>: der Löschwasserbrunnen in Haid wurde erneuert und mit einer neuen Abdeckung versehen. Damit ist er für die Verwendung als Löschwasserbrunnen für die Feuerwehr Niedergottsau wieder voll funktionsfähig. Im Bauhof sind die vier Schüttgutboxen aufgestellt worden und bringen jetzt Ordnung in die Lagerung verschiedener kies- und Sandfraktionen. Die Asphaltierung des Feichtstafelberges beginnt am 1. Juli.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Für den ersten Teilabschnitt der Sanierung der Ortsdurchfahrt Holzhausen liegen jetzt die Ausschreibungsergebnisse vor. In den kommenden Tagen wird der Auftrag durch das KommU vergeben werden und die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im August.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neuer Bebauungsplan für Haid-Ost</strong><br /> Auf einer Fläche von knapp 1 ha wird im östlichen Anschluss an die bestehende Siedlung Haid für die kommenden Jahre eine Baumöglichkeit auf insgesamt 11 Bauparzellen geschaffen. Der Bebauungsplan lässt auf den im Durchschnitt ca. 700 m² großen Bauparzellen jeweils nur Einzelhäuser mit maximal 2 Wohneinheiten zu und sorgt mit den Festsetzungen zur Wandhöhe (4,80 Meter), Dachform (Satteldach) und Firstrichtung für eine an den jetzigen Baustil in Haid angepasste und dörflich geprägte Bauform. Die Erschließung erfolgt über eine Stichstraße mit Wendehammer. Acht der insgesamt 11 Bauparzellen befinden sich im Eigentum der Gemeinde und werden entsprechend der Leitlinien in den kommenden Jahren vergeben. Mit dem Aufstellungsbeschluss leitet der Gemeinderat die öffentliche Beteiligung der Bürger und der verschiedenen Behörden ein. Für die Anwohner in Haid gibt es zur näheren Information am Montag, 22. Juli um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses eine gesonderte Anliegerversammlung.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung Bebauungsplan Fahnbacherstraße</strong><br /> Zur geplanten geringfügigen Änderung des Bebauungsplanes Fahnbacherstraße Süd – aus zwei Grundstücken mit jeweils einem Doppelhaus werden vier Bauparzellen mit je einem Einzelhaus – gab es keine Einwände. Das Landratsamt hat lediglich vorgeschlagen, in den textliche Festsetzungen einen Hinweis auf mögliche PFOA-Belastung aufzunehmen. Dem ist der Gemeinderat gefolgt und hat dann die Änderung des Bebauungsplanes als Satzung beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ergebnisse der überörtlichen Rechnungsprüfung</strong><br /> Die Staatliche Rechnungsprüfungsstelle des Landratsamtes Altötting hat an insgesamt 10 Tagen die Jahresrechnungen der Gemeinde Haiming für die Jahre 2016, 2017 und 2018 geprüft. Diese Prüfung erfolgt regelmäßig und beinhaltet eine Kassenprüfung, eine Prüfung der gesamten Rechnungslegung und darüber hinaus eine umfangreiche Prüfung verschiedener Bereiche des gemeindlichen Handelns. In der Zusammenfassung des Prüfungsergebnisses wird festgestellt: <em>Insgesamt kann der Gemeinde Haiming eine wirtschaftliche und sparsame Haushaltsführung bescheinigt werden. Die Vorschriften über das Zustandekommen der Haushaltssatzungen mit Haushaltsplänen sowie über die Aufnahme von Krediten und Kassenkrediten wurden beachtet. Die Einnahmen und Ausgaben waren begründet und belegt. Die gesetzlichen Vorgaben über den Erlass der Haushaltssatzung, den Jahresabschluss, die örtliche Rechnungsprüfung sowie die Feststellung des Jahresergebnisses und die Entlastung durch den Gemeinderat wurden beachtet.</em><br /> Dem Gemeinderat wurde der Prüfungsbericht zur Kenntnis gebracht. Zugleich hatte er zu einzelnen Prüfungserinnerungen Stellung zu nehmen. So ging es um den Ausgleich von Überdeckungen bei Kanal und Wassergebühren im Industriegebiet und die Kontrolle von Notwendigkeit und Rentabilität des Kommunalunternehmens. Bei der Grüngutentsorgung und der Annahme von Bauschutt wurde die Überprüfung des Defizits angemahnt. Hier weist der Gemeinderat in seiner Stellungnahme darauf hin, dass bereits 2016 die Gebühren den steigenden Kosten angepasst wurden, aber dabei auch auf eine vernünftige Höhe zu achten ist, um eine „wilde“ Entsorgung von Grüngut in der Landschaft zu vermeiden. Beim Bauschutt werden nur noch Geringstmengen angenommen und die maßvollen Gebühren sollen auch hier eine ungeordnete Entsorgung verhindern.<br /> Bei der Vergabe der Schülerbeförderung ist ein Ausschreibungsverfahren in Vorbereitung; ob eine dann europaweite Ausschreibung tatsächlich Vorteile bringt, bleibt abzuwarten.<br /> Erneut angemahnt wurden die Defizite im Betrieb Unterer Wirt und Alte Schule. Beide Häuser sind Einrichtungen für örtliche Gruppierungen und Vereine und werden für eine breite Palette von gesellschaftlichen, kulturellen und sozialen Aufgaben genutzt. Ganz überwiegend erfolgt das auch ehrenamtlich und es würde Sinn und Zweck eines sozialen Gemeinwesens widersprechen, hier Benutzungsgebühren zu verlangen. Soweit eine privatwirtschaftliche Nutzung erfolgt, werden angemessene Mieten erhoben, die auch in der Vergangenheit angepasst wurden. Auf der Ausgabenseite wird sehr kostenbewusst gearbeitet, wobei im Bereich Pflege und Putzen ein notwendiger Standard nicht unterschritten werden kann. Es ist und bleibt eine Aufgabe, die Kostensituation im Auge zu behalten, aber das Ziel einer Kostendeckung ist unter diesen Gesichtspunkten nicht realistisch.<br /> Zur Feststellung der Rechnungsprüfung zu den familienfreundlichen Leistungen der Gemeinde <em>„sollte sich die Finanzlage der Gemeinde wider Erwarten dauerhaft erheblich verschlechtern, dürfte eine Einstellung dieser Leistungen unumgänglich sein“</em> vertritt der Gemeinderat die Auffassung, dass insbesondere der eingesetzte Kindergartenbus – zu dem alle Eltern von Kindern im Kindergarten einen Solidarbeitrag von 8 EUR monatlich leisten – eine große Entlastung für die Eltern bringt und in einer Flächengemeinde auch erhebliche ökologische Vorteile bringt, da dadurch viele PKW-Einzelfahrten vermieden werden. Die Leistung „Müllsäcke für Familien mit neugeborenen Kindern“ fällt mit einem Jahresbetrag von 432 EUR im Jahr 2018 praktisch nicht ins Gewicht und die Übernahme von Buchungsgebühren in der Kinderkrippe wurde ja zum 1.4.2019 wegen veränderter staatlicher Förderung eingestellt. Insgesamt sieht der Gemeinderat hier keinen Handlungsbedarf für Kürzungen.<br /> Die Feststellung der Rechnungsprüfung zur zeitlichen Verschiebung des Ausbaus der Fahnbacherstraße als sog. „Erschließungsstraßen-Altfall“ und der damit verbundene Ausfall von Erschließungsbeiträgen für die Gemeinde ist richtig; der Gemeinderat weist in seiner Stellungnahme aber darauf hin, dass dies Folge der geänderten Rechtslage bei Straßenausbaubeitrag und Erschließungsbeitrag ist und die von der Staatsregierung propagierte Option für die Kommunen, bei der endgültigen Herstellung von sog. „Altfällen“ auch gar keine Beiträge mehr zu verlangen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Errichtung einer Zahlstelle Bürgerbüro</strong><br /> Die meisten Bareinzahlungen von Bürgerinnen und Bürgern erfolgen im Bereich Einwohnermeldeamt. Seit einigen Jahren war es so, dass die Einzahlung dann in der Kasse zu erfolgen hatte, also zwei Büros aufgesucht wurden. Das wird jetzt mit der Einrichtung einer „Zahlstelle Bürgerbüro“ wieder vereinfacht: Die Gebühren für Pässe, Personalausweise, Sperrmüllkarten und ähnliches können jetzt wieder unmittelbar im EWO bezahlt werden. Eine entsprechende Dienstanweisung hat der Gemeinderat beschlossen.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-147</guid>
						<pubDate>Thu, 16 May 2019 18:30:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 16.05.2019</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-16052019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=27e9adeb49eaff8e843aa421eaaae8db</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Information Bitratenanalyse für Haiming</strong><br /> Vor Beginn der offiziellen Sitzung stellte Werner Schießl von der Fa. Breitbandberatung Beratung die Ergebnisse der Bitratenanalyse und den Breitband-Masterplan vor. Er legte ausgehend von der Ausgangslage 2010 den Umfang des ersten Förderverfahrens und den Versorgungsstand in der Gemeinde Haiming im Oktober 2018, nach Abschluss des ersten Förderverfahrens dar. Dann stellte er den Einzugsbereich des beschlossenen zweiten Förderverfahrens dar, an dessen Ende im Jahr 2022 alle Haushalte eine Downloadrate von 100 Mbit/sec verfügen und 97% der Haushalte weit über 100 Mbit/sec liegen. Noch ist aber offen, ob es im laufenden Auswahlverfahren überhaupt Angebote eines Breitbanddienstleiters gibt; die Angebotsfrist läuft noch bis 25.6.2019. Aber selbst dann, wenn die wenigen derzeit nicht mit Breitband versorgten Gebäude und Grundstücke keinen Anschluss bekommen können, beträgt der Versorgungsgrad derzeit 89%. Werner Schießl wies darauf hin, dass sich die Bedingungen für ein zweites Förderverfahren dadurch verbessern können, wenn im Rahmen einer 1-Giga-Bit-Initiative in Bayern sich die Förderbedingungen ändern.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Anfang April war wieder die jährliche Begehung der gemeindlichen <strong>Kinderspielplätze</strong> durch einen Sachverständigen für den Gemeindeunfallversicherungsverband. Dabei gab es keinerlei Beanstandungen. Dies ist eine Bestätigung der guten Kontrolle und Wartung durch unsere Bauhofmitarbeiter. Im nächsten Jahr wird dann der neue Kinderspielplatz in Haiming-West miteinbezogen sein.<br /> Am 7. Mai 2019 besichtigte der Bürgermeister auf Einladung von Dr. Moser, Leiter der Umweltabteilung der Fa. Wacker, die <strong>Kläranlage der Fa. Wacker</strong>, die sich ja auf Gemeindegebiet befindet. Inhalte der Führung waren die Steuerung und technischen Einrichtungen der Abwasseraufbereitung, die Konzeption der Trennung bestimmter Abwässer aus dem Werk, die Überwachung der ankommenden Abwässer und die Prüfung der Reinigungsleistung sowie die zuverlässige Handhabung von Störfällen und die Bewältigung von Starkregenereignissen.<br /> Beim <strong>Spielplatz am Baugebiet</strong> Am Zehentweg sind jetzt alle Arbeiten abgeschlossen. Mit der Eröffnung wird aber noch gewartet, bis die Rasenflächen trittsicher angewachsen sind. Zum Abschluss wurde am 8. Mai mit den Bauhofarbeitern und Sepp Emmersberger eine große Eiche gepflanzt. Das Datum ist vielleicht symbolisch ein Zeichen für den Wunsch, dass die Kinder, die den Spielplatz nutzen werden, in Frieden und Freiheit aufwachsen können.<br /> Die Neubeschilderung des überörtlichen <strong>Radwegenetzes</strong> ist auch im Bereich Haiming abgeschlossen. Letzter Baustein sind drei Infotafel, die am Radweg in Niedergottsau, in Haiming und bei der Überfuhr in Winklham aufgestellt werden und die neben einer Übersichtskarte auch kurze Informationen zu örtlichen Sehenswürdigkeiten enthalten.<br /> In der <strong>Rechnungsprüfung 2018</strong> wurde angeregt, dass die Prüfer über Computer die digitalen Belege einsehen und drucken können. Die beiden Notebooks im Sitzungssaal wurden vom EDV-Beauftragten entsprechend eingerichtet und können bei der nächsten Rechnungsprüfung verwendet werden.<br /> Bein der <strong>Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes</strong> am 8. Mai wurde der Haushalt für das Wirtschaftsjahr 2019 beschlossen. Erneut können die Ausgaben im Wirtschaftsplan und die Investitionen im Erfolgsplan ohne Kreditaufnahme finanziert werden. Ursache dafür sind eine hohe Kostendisziplin und eine erhöhte Wasserabnahme. die wichtigsten Vorhaben sind weitere Sanierungsmaßnahmen im Leitungsnetz, der kontinuierliche Wechsel der Wasserzähler, die Überarbeitung und Ergänzung des digitalen Netzinformationssystems GIS und die Wechsel der Aktivkohlefilter. Die Investitionen im Leitungsnetz erfolgen schwerpunktmäßig im Bereich der Gemeinde Haiming: Ausbau Erlenstraße, Erweiterung in der Dorfstraße Niedergottsau und Verlegung der Leitung in Holzhausen.<br /> Wichtiger Beratungspunkt war auch die <strong>Festlegung des Wasserpreises</strong> für die nächsten vier Jahre. Auf Grund der neuen, periodisch alle vier Jahre durchzuführenden Kalkulation ergibt sich, dass der Wasserbezugspreis unverändert 1,76 EUR pro m³ betragen wird. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Personalkosten und der hohen Ausgaben im Zusammenhang mit der Verkeimung war dies eigentlich nicht zu erwarten gewesen. Aber positiv hatte sich ausgewirkt, dass der Wasserbezug angestiegen ist und einige Sanierungsarbeiten am Leitungsnetz, so auch die Erneuerung in der Fahnbacherstraße, unterblieben sind. Dies führte dann im Ergebnis zu der Preisstabilität.<br /> Kurz vor der Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes wurden vom Landratsamt auch die neuesten <strong>Untersuchungsergebnisse des Trinkwassers</strong> übermittelt. Die am 25.2.2019 entnommenen Proben ergaben für das gefilterte Trinkwasser Werte bei PFOA und PFOS jeweils unter der Nachweisgrenze. Die Werte an den Brunnen I und II bestätigen die im Dezember vorgelegte Studie, dass der PFOA-Gehalt weiter ansteigt. Dies zeigt, dass auch weiterhin eine gut funktionierende Aktivkohlefilteranlage erforderlich ist.<br /> Zur <strong>Zukunft der Trinkwasserversorgung</strong> im Landkreis Altötting wird jetzt, nach einiger Verzögerung, am 29. Mai vom Wasserwirtschaftsamt Traunstein die Studie vorgestellt. Von besonderer Bedeutung ist dabei, ob sich daraus auch für den Wasserzweckverband Inn-Salzach neue Perspektiven ergeben, die in die Verhandlungen mit der Fa. Dyneon eingebracht werden können. Die nächste Verhandlungsrunde findet Anfang Juli 2019 statt.<br /> Seit dem 2. Mai ist die Region Inn-Salzach offiziell anerkannte <strong>Öko-Modell-Region</strong>. Bei einer Veranstaltung im Landwirtschaftsministerium wurde den Vertretern aus dem Landkreis Altötting die Auszeichnungsurkunde überreicht. Zusammen mit weiteren 22 Städten und Gemeinden im Landkreis ist die Gemeinde Haiming damit Öko-Modell-Region. Um für unser Gemeindegebiet die nächsten Schritte zu planen, hat der Bürgermeister mit Franz Bruckner vereinbart, dass alle möglichen Akteure namentlich gesammelt und dann zu einer ersten Besprechung eingeladen werden. Auf Landkreisebene gibt es am 28.5.2019 ein Bürgermeistertreffen, bei dem das weitere Vorgehen, insbesondere die Ausschreibung der Projektleiterstelle und die Einrichtung eines Steuerungskreises, festgelegt wird. Bei der Überreichung der Urkunde hat Landwirtschaftsministerin die Förderung für fünf Jahre zugesagt – das ist ein guter zeitlicher Rahmen, um für mehr Ökologie in unserer Region etwas zu erreichen.<br /> Anfang Mai erhielt die Gemeinde die Informationen des Innenministeriums über die Einführung von <strong>Straßenausbaupauschalen</strong> als Ersatz für die weggefallenen Straßenausbaubeiträge. Lediglich im Jahr 2019 werden insgesamt 35 Mio EUR an Gemeinden verteilt, die eine Satzung hatten und in den Jahren 2008 bis 2017 auf Grundlage der Satzung Beiträge erhoben haben. Ab 2020 werden dann 85 Mio EUR auf alle Gemeinden verteilt, unabhängig davon, ob sie eine Satzung hatten oder nicht. Die Verteilung erfolgt nach dem Maßstab der Siedlungsflächen, in den Jahren 2019 – 2021 aber mit einem abschmelzenden Anteil auch noch nach den von den Gemeinden durchschnittlich erhobenen Einnahmen aus Straßenausbaubeiträgen. Die Mindestpauschale pro Gemeinde beträgt 10.000 EUR. Wir lassen uns überraschen, was an Ausgleichszahlung an uns erfolgt.<br /> Der <strong>Glasfaseranschluss für die Schule</strong> ist verlegt worden und wir warten jetzt auf den signaltechnischen Anschluss. In gleichem Zuge wurde auch ein Leerrohr für den Anschluss des Feuerwehrhauses verlegt. Damit kann die dort endlich eine ordentliche Breitbandanbindung hergestellt werden.<br /> Am 16. Mai informierten Herr POK Schelshorn und Herr PHK Pfeffereder von der PI Burghausen im Rahmen des <strong>Sicherheitsberichtes</strong> über die Kriminalstatistik für das Jahr 2018. Im Bereich Burghausen ist die Zahl aller Straftaten leicht zurückgegangen auf 1.692, die Aufklärungsquote beträgt 63,2 %. In Haiming wurden 33 Straftaten registriert, 10 weniger als 2017. Davon sind 11 Straftaten Rauschgiftdelikte, 9 Diebstähle, davon 7 in einfacher Form, drei Betrugsdelikte und zwei Körperverletzungen. Bezüglich Jugendkriminalität gibt es keine Auffälligkeiten. Der Bürgermeister nutzte das Gespräch, um sich für die gute und reibungslose Zusammenarbeit mit der PI Burghausen zu bedanken.<br /> Für Aufregung sorgte das am <strong>Zugang zum Innspitz</strong> neu angebrachte Schild über ein Betretungsverbot während der Brutzeit von März bis September. Auf Nachfrage des Bürgermeisters teilte dazu der Sachgebietsleiter Umweltschutz im Landratsamt Altötting, Christian Maier, mit, dass es sich nicht um ein neu angeordnetes Betretungsverbot handelt, sondern lediglich um einen Hinweis auf die bestehende Rechtslage im Naturschutzgebiet Unterer Inn. Denn der Trampelpfad auf dem Sporn zum Innspitz ist kein Weg und deswegen unterliegt der ganze Bereich dem im Naturschutzgebiet geltenden Betretungsverbot. Vor dem Hintergrund zunehmender Besucherströme, die auch wegen einer möglichen Filmausstrahlung im Bayer. Fernsehen befürchtet werden, ist die Anbringung des Schildes notwendig gewesen. Christian Maier zeigte sich aber offen dafür, durch andere Hinweise an dieser Stelle den beabsichtigten Zweck zu erreichen: Kein Befahren mit Rädern oder sogar Krafträdern, keine Mitnahme von Hunden und keine organisierten Ausflugsgruppen. In einem Gespräch mit Herrn Maier soll auch darauf hingewirkt werden, dass Drohnenflüge während der Brutzeit untersagt und verhindert werden. Ebenso soll darauf Einfluss genommen werden, dass in das Naturschutzgebiet keine kommerziell organisierten Besichtigungstouren angeboten und durchgeführt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Die Baumaßnahmen an den Erschließungsstraßen sind im vollen Gang, das Ausschreibungsergebnis für die Straße Eisching - Daxenthal liegt vor (63.000 EUR) und für die Sanierung des ersten Abschnitts der Ortsdurchfahrt Holzhausen wird die Ausschreibung vorbereitet.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung des Bebauungsplanes Am Schloss</strong><br /> Auf der Grundlage der Festlegungen für das Gebäude zur Errichtung einer Tagespflege konnten die Festsetzungen des Bebauungsplanes Am Schloss konkretisiert werden. So werden als Dachformen neben Satteldach und Walmdach auch ein Flachdach zugelassen, denkbar sind auch begrünte Dächer. Die vorgesehene Lage des ca. 32 Meter langen Gebäudes wird so sein, dass die bestehende östliche Zufahrt zum Seniorenhaus bestehen bleibt und die wenigen wegfallenden Parkplätze an anderer Stelle, auch entlang der Flurstraße, kompensiert werden. Der Gemeinderat billigte den dazu vorgelegten Entwurf der Architektin Weiler-Heyers und beschloss die Einleitung des förmlichen Bauleitplanverfahrens.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ballfangnetz des Golfclubs Altötting-Burghausen</strong><br /> Am 11.April gab es im Landratsamt Altötting ein Gespräch mit dem Golfclub Altötting-Burghausen und den beteiligten Grundstücksnachbarn wegen der Errichtung des geplanten Ballfangnutzes. Dabei wurde ein Kompromiss vereinbart, auf dessen Grundlage der Golfclub jetzt einen Tekturplan vorlegte. Danach wird der Herrenabschlag zum bestehenden Damenabschlag verlegt und damit die Netzlänge erheblich verkürzt. Ein neuer Damenabschlag wird angelegt und in Verbindung mit dem Herrenabschlag mit einem rund 7 Meter hohen und 55 Meter langen Netz gesichert. Dem Bauauschuss lag bei der Beratung des Tekturplanes auch ein begründeter Alternativvorschlag der Familie Koller vor, wonach der Damenabschlag noch etwas weiter südlich angelegt werden soll. Dann könnte das notwendige Netz noch kürzer ausfallen und im Bereich des Damenabschlags wäre kein Netz notwendig. Aus Sicht des Golfclubs ist dies deswegen nicht umsetzbar, weil dadurch Querschläger in die angrenzenden Bäume einschlagen können und in Richtung Grundstück Koller zurückprallen. Der Gemeinderat erteilte dem Tekturplan sein Einvernehmen mit der Ergänzung, dass sinnvoll und wünschenswert ist, den Damenabschlag weiter nach Süden zu verlegen, um die Länge des notwendigen Netzes zu minimieren.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neubau der Tagespflegeeinrichtung</strong><br /> Die Planung für das Gebäude zur Errichtung einer Tagespflege in Haiming ist weit gediehen, insbesondere ist das Raumkonzept in dem 32 Meter langen und 11 Meter breiten Baukörper bis ins Detail mit dem künftigen Betreiber abgestimmt. Auch die Lage des Gebäudes auf dem 1.000 m² großen Grundstück steht fest, ebenso die Anordnung der notwendigen Stellplätze. Noch offen war die äußere Form des Gebäudes, insbesondere das Dach. Hier legte Architekt Harald Fuchshuber verschiedene Alternativen – Satteldach, Walmdach, Kombination aus Flachdach und Walmdach – vor. Einigkeit bestand darin, dass ein Offendachstuhl über dem ca. 85 m² großen Aufenthaltsbereich optisch und funktional ein großer Gewinn ist, in diesem Gebäudebereich also ein Sattel- oder Walmdach sinnvoll ist. Der andere Gebäudeteil – ca. 3/5 der Grundfläche braucht eine geschlossene Decke, so dass hier ein Flachdach – auch in extensiver Begrünung – denkbar ist. Hier gab es zahlreiche gestalterische, funktionale und ökologische Pro- und Contra-Argumente. Die mit einem Flachdach eher unauffällige Gebäudeform käme dem Anspruch des Umfeldes entgegen, eine Begrünung kann positive ökologische Gesichtspunkte verwirklichen. Dagegen stehen funktionale Bedenken: Pflege der Dachfläche, verstärkte Überwachung der Abläufe, Gefahr von Undichtheit. Auch in der optisch-gestalterischen Wirkung einer Flachdach-walmdach-Kombination war sich der Gemeinderat nicht einig. Verwiesen wurde in diesem Zusammenhang auf den Ausschluss von Flachdächern in anderen Bebauungsplänen oder auf die nicht ansprechende Wirkung von Flachdachgaragen. Nach einer intensiven Diskussion entschied sich der Gemeinderat mit 9:5 für ein durchgängiges Walmdach und lehnte eine Begrünung des Daches ab.</p>
<p class="bodytext"><strong>Einfache Dorferneuerung in Haiming</strong><br /> Das Verfahren „Einfache Dorferneuerung“ ermöglicht die Förderung von öffentlichen und privaten Projekten, die dem Dorfleben, der Dorfgestaltung und der Stärkung der sozialen und wirtschaftlichen Struktur des Dorfes dienen. Ausgangspunkt war ein privates Vorhaben in Niedergottsau, dem durch den Antrag der Gemeinde auf Einleitung der Dorferneuerung eine Fördermöglichkeit geschaffen wird. In gleicher Form haben private Betreiber von Nahversorgern und einer Dorfwirtschaft in Haiming die Möglichkeit, für eigene Initiativen eine Förderung zu beantragen. Die Planungen der Gemeinde für eine Parkplatzgestaltung in der Ortsmitte und eine Fußweganbindung zwischen dem Spielplatz in Haiming-west und dem Schulgelände wurden als öffentliche Maßnahme in dem Antrag aufgeführt. Wegen der Eilbedürftigkeit der Maßnahme hat der Bürgermeister nach einer Vorbesprechung mit Verantwortlichen des Amtes für ländliche Entwicklung am 17.4.2019 den Antrag auf Einleitung der einfachen Dorferneuerung gestellt; der Gemeinderat hat jetzt die Durchführung einer einfachen Dorferneuerung im Sinne der Dorferneuerungsrichtlinie 2017 beschlossen und den Antrag des Bürgermeisters bestätigt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ernennungen für das Amt des Ortsheimatpflegers</strong><br /> Nachdem Georg Strasser zum 1.1.2017 sein Amt als Ortsheimatpfleger niedergelegt hatte, ist diese Aufgabe in der Gemeinde Haiming verwaist. Ortsheimatpfleger ist ein kommunales Ehrenamt und leistet seinen Beitrag für die gemeindlichen Aufgaben im Bereich der Kultur-, Heimat und Archivpflege und bei der Erhaltung ortsgeschichtlicher Denkmäler und Bauten. Die Ernennung zum Ortsheimatpfleger wird vom Gemeinderat ausgesprochen. Jetzt haben sich zwei Personen zur Übernahme dieses Amtes bereit erklärt: Roswitha Hofer und Albert Hofer. Der Gemeinderat begrüßt diese Bereitschaft und hat die Ernennung zum Ortsheimatpfleger ausgesprochen: Roswitha Hofer mit dem Schwerpunkt kulturelle Heimatpflege und Albert Hofer mit dem Schwerpunkt bauliche Heimatpflege. Beide haben die Ernennung für dieses Ehrenamt angenommen; Bürgermeister und Gemeinderat sprachen ihnen Dank aus und wünschten Ihnen gutes Gelingen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Sommernachtsfest der KSK Haiming</strong><br /> Die KSK Haiming-Niedergottsau will 2019 wieder ein größeres Fest aufziehen und plant dazu ein Sommernachtsfest im Bereich des Schulhofes Haiming. der Termin dafür ist Samstag, 17.8. ab 17.00 Uhr. Die musikalische Unterhaltung macht ein DJ und es wird Musik aus den 50er bis 70er Jahren geboten. Der Musikbetrieb geht bis 1.00 Uhr, der Ausschank von Getränken ist bis 2.00 Uhr möglich. Beworben wird die Veranstaltung nur im Gemeindebereich und die KSK erwartet auf Grund der Erfahrung früherer Jahre rund 500 Besucher. Der Gemeinderat hat der Nutzung des Schulhofes für diese Veranstaltung zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Auftragsvergabe Kanalsanierungsarbeiten</strong><br /> Bei der Befahrung des Kanals in Haiming-Nord wurden Schäden im Bereich der öffentlichen und auch privaten Abwasserkanäle festgestellt. Diese werden jetzt behoben, wobei sich die betroffenen Eigentümer damit einverstanden erklärt haben, dass die von der Gemeinde beauftragte Firma auch die Schäden im eigenen, privaten Bereich behebt. Zur Angebotsabgabe wurden drei Firmen angefragt, das Angebot des wirtschaftlichsten Bieters beläuft sich auf 10.859,45 EUR. Der Gemeinderat hat an diese Firma den Auftrag vergeben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED</strong><br /> Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED hat der Gemeinderat bereits grundsätzlich beschlossen, jetzt ging es um die konkrete Auftragsvergabe. Der Eigentümer der Lampen, Bayernwerk, hat jetzt ein Angebot für die Umrüstung der 256 Brennstellen vorgelegt: Es entstehen dadurch Kosten in Höhe von 112.300 EUR. Umgerüstet wird auf LED-Leuchten mit 3.000 Kelvin, das Licht hat somit keinen Blaulichtanteil. Durch die Stromersparnis von jährlich 68.500 kWh (statt derzeit 85.000 kWh dann 16.500 kW reduzieren sich die Stromkosten um jährlich 13.000 EUR. Bei den jetzt gültigen Strompreisen hat sich die Umrüstung nach 9 Jahren amortisiert. Der Gemeinderat hat der Auftragserteilung an Bayernwerk zugestimmt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-146</guid>
						<pubDate>Thu, 11 Apr 2019 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 11.04.2019</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-11042019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=d6adc59c127b24197a200a9d37f4c458</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Der Antrag der Gemeinde auf Förderung der <strong>Digitalausstattung für unsere Grundschule</strong> war erfolgreich: Mit Bescheid vom 12.3.2019 wurde ein Digitalbudget für das digitale Klassenzimmer in Höhe von 7.459 EUR bewilligt. Damit können künftige Ausstattungen finanziert werden, wobei jeweils 10% Eigenleistung zu erbringen sind. Auf die zurückliegenden Digitalausstattungen – Whiteboard, Dokumentenkamera, Beamer, Lehrerlaptop – sind die Mittel nicht anwendbar. Derzeit erarbeitet das Medienteam der Schule unter Berücksichtigung der Vorgaben des Ministeriums ein pädagogisches und technisches Konzept. Sobald das der Gemeinde vorliegt, beauftragen wir die Beschaffung der entsprechenden Geräte. Im Hinblick auf den DigitalPakt Schule des Bundes soll gemäß Mitteilung des Kultusministeriums vom 2.4.2019 mit Beschaffungen, die über den jetzt genehmigten Förderbetrag hinausgehen, zugewartet werden, bis dieser Digitalpakt tatsächlich in Kraft gesetzt ist. Der Bürgermeister ist mit der Schulleiterin in ständigem Kontakt, so dass Wünsche für die digitale Ausstattung zeitnah umgesetzt werden können. Seitens der Gemeinde sind die finanziellen Mittel bereitgestellt.<br /> Eine weitere Aktion im Rahmen <strong>plant for the planet</strong> fand am 16.3.2019 statt: 11 Ministrantinnen und Ministranten pflanzten in Leichspoint als Ergänzung zu einer Feldhecke insgesamt 20 Ahornbäume.<br /> Am 19.3.2019 wurde den Kommandanten der drei Feuerwehren in der Gemeinde je ein <strong>Defibrillator </strong>übergeben. Diese für eine Erstrettung bei einem Herzinfarkt wichtigen Geräte werden in jedem MTW der Feuerwehren untergebracht. Ein viertes Gerät kommt öffentlich zugänglich an die Außenwand der Schulturnhalle. Die gesamten Anschaffungskosten, einschließlich eines Übungsgerätes, betragen rund 10.000 EUR.<br /> In Sachen <strong>Bienenweiden </strong>tut sich was: Als Ersatz für eine ursprünglich angedachte Aktion einer Blühweidenpatenschaft säen mehrere Landwirte in eigener Verantwortung Blühstreifen ein. Momentan sind es vier Landwirte, die auf ihren Feldern jeweils drei Meter breite Blühstreifen in einer Gesamtlänge von 5.000 Metern einsäen. Rechnerisch entsteht so für jeden Gemeindebürger eine Bienenweide von 6 m². Für das kommende Jahr wird dann von den Landwirten ein langfristiges Konzept für Blumenwiesen für Bienen und Artenschutz erarbeitet.<br /> Die KSK plant für diesen Sommer wieder eine größere Veranstaltung: Am Samstagabend, 17.8.2019 wird es auf dem Schulhof ein <strong>Sommernachtsfest</strong> mit Musik aus den 50er bis 70er- Jahren geben. Beworben wird die Veranstaltung nur innerhalb der Gemeinde und es werden rund 500 Besucherinnen und Besucher erwartet. Die Musik wird präsentiert von einem Diskjockey und mit Lichteffekten begleitet – für die kulinarische Versorgung wird bestens gesorgt werden.<br /> Zur Bewerbung als <strong>Öko-Modell-Region</strong> gibt es offiziell noch keine Entscheidung. Sie wurde zurückgestellt bis zum Beschluss über den Doppelhaushalt 2019/2020. Nach den Meldungen im Zusammenhang mit der Übernahme des Gesetzes vom Volksbegehren „Rettet die Bienen“ ist damit zu rechnen, dass die Zahl der neuen Öko-Modell-Regionen von 6 auf 15 erhöht wird. Wenn das geschieht bin ich mir sicher, dass die Bewerbung unseres Landkreises erfolgreich sein wird.<br /> Ein kleiner Nachklang zum <strong>Festabend 50 Jahre Einheitsgemeinde</strong> Haiming: Die freiwillige Spende für die Getränke ergab einen Betrag von 880 EUR, der zu Gunsten des diesjährigen Projektes der Fastenessen in Haiming und Niedergottsau gespendet wurde: Ein Jugendprojekt in El Salvador. Ich möchte an dieser Stelle nochmals allen Jugendlichen, Frauen und Männern ganz herzlich danken, die in ganz unterschiedlicher Weise zum Gelingen des Abends beigetragen haben.<br /> In Sachen <strong>zukünftige Trinkwasserversorgung</strong> gibt es aktuell nichts Neues zu berichten. Vom Wasserwirtschaftsamt Traunstein wurde auf Anfrage des Bürgermeisters mitgeteilt, dass die Endfassung der Studie zu einer großräumigen Trinkwasserversorgung in Bearbeitung ist und man davon ausgeht, dass sie Ende Mai/Anfang Juni den Kommunen vorgestellt werden kann. Es ist auch davon auszugehen, dass bei der Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes Inn-Salzach am 8. Mai 2019 über den Stand der Verhandlungen mit Dyneon berichtet wird.<br /> Der Info-Nachmittag <strong>„Leben und Wohnen im Alter“</strong>, gemeinsam veranstaltet mit Landkreis Altötting und Kath. Kreisbildungswerk am 6. April war ein Erfolg: Ein interessierter Zuhörerkreis bekam in Vorträgen, Gesprächen und an Ständen umfassende Infos. Besonders beeindruckend war die abschließende Gesprächsrunde mit Verantwortlichen der Haiminger Gruppen und Vereine, die Angebote für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger machen. Es zeigte die Vielfalt unseres ehrenamtlichen Engagements. Symbolisch belohnt wurde das mit einem Apfelbaum, den die Gemeinde als Geschenk erhielt und der hoffentlich nicht zu lange darauf warten muss, im Umfeld der geplanten Tagespflegeeinrichtung einen guten Platz zu finden.<br /> Für die <strong>Umrüstung der Straßenbeleuchtung</strong> auf LED erstellt das Bayernwerk derzeit die Feinplanung. Anschließend erhält die Gemeinde Haiming ein darauf aufbauendes konkretes Angebot.<br /> Info zur <strong>finanziellen Lage</strong>: Die Gewerbesteuervorausleistungen wurden der wirtschaftlichen Entwicklung der Industriebetriebe folgend nach unten angepasst. Insgesamt liegt das Aufkommen noch deutlich über dem Haushaltsansatz.<br /> &nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> Zum Projekt <strong>„PV-Anlage Sporthalle“</strong> wurden weitere Gespräche zur Klärung der technischen Rahmenbedingungen geführt. Ziel ist es, zeitnah eine Funktionalausschreibung oder Vergabe im Verhandlungsverfahren zu erreichen.<br /> Die Verlängerung der Straße <strong>„Am Zehentweg“</strong> wurde begonnen. Der Kanal ist verlegt. Die Rigolen sind überwiegend eingebaut. Als nächstes kommt die Verlegung der Trinkwasserleitung.<br /> Die Baustelle <strong>„Am Mitterfeld“</strong> wird derzeit vorbereitet.<br /> Für das Projekt <strong>„Eisching-Daxenthal“</strong> wurde zunächst der Asphalt beprobt. Er ist nicht belastet. Die Maßnahme befindet sich in der Ausschreibungsphase.<br /> Für das Projekt <strong>Ortsdurchfahrt Holzhausen</strong> gab es eine Anliegerbegehung, um die Ausführung von Grundstücksanschlüssen und eventuelle private ergänzende Baumaßnahmen abzuklären. Jetzt wird die Planung erstellt. Auch hier erbrachte die Beprobung des Asphalts keine negativen Ergebnisse.<br /> &nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung des Bebauungsplanes Fahnbacherstraße-Süd</strong><br /> Auf zwei Bauparzellen des Baugebietes südlich der Fahnbacherstraße waren bisher Doppelhäuser mit je einer Wohneinheit vorgesehen. In der Bauentwicklung zeigt sich aber, dass Doppelhäuser kaum nachgefragt sind, sondern der Trend zu Einfamilienhäuser auf kleinen Grundstücken geht. Deswegen will die Gemeinde die bisherigen Festsetzungen dahingehend ändern, dass dann auf insgesamt 4 kleiner Bauparzellen jeweils ein Einzelhaus mit einer Wohneinheit errichtet werden kann. Die notwendigen Stellplätze werden mit jeweils zwei zulässigen Garagen gesichert und die Wandhöhen der Gebäude dürfen im Bereich von 3.20 Meter bis 6,40 Meter liegen. Damit bedeutet die Änderung des Bebauungsplanes keine Veränderung bei den Gebäudehöhen und keine Erweiterung der zulässigen Wohneinheiten. Der Gemeinderat hat der Änderung des Bebauungsplanes zugestimmt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Baugebiet Winklham-Nordwest</strong><br /> Bei dieser Sitzung des Gemeinderates wurden die beiden letzten offenen Punkte aus den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange erörtert. Seitens des Sachgebietes Immissionsschutz werden keine Einwände erhoben, da der Betrieb der naheliegenden Lagerhalle keine störenden Auswirkungen entfalten kann. Gleiches gilt auch für mögliche Koronargeräusche der naheliegenden Stromleitung: Diese sind unbedenklich, wenn mit den Wohngebäuden der satzungsmäßige Abstand zum Schutzstreifen eingehalten wird. Hinsichtlich der Aufwuchshöhe von Bäumen innerhalb des Schutzstreifens wurde mit Bayernwerk abgeklärt, dass in Einzelfällen nach vorhergehender Abstimmung auch Bäume, die dann 2,50 Meter überschreiten gepflanzt werden können. Damit hatte der Gemeinderat alle Einwendungen abgearbeitet und konnte den für den Bebauungsplan Winklham-Nordwest abschließenden Satzungsbeschluss fassen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Renovierung Pfarrkirche Niedergottsau</strong><br /> Für die Pfarrkirche Niedergottsau gibt es Renovierungsbedarf. Wichtigste Maßnahme ist die Sanierung des Turms und dabei werden auch tragende Balken erneuert. Deswegen ist dafür eine Baugenehmigung erforderlich. Der Gemeinderat erteilte dazu sein Einvernehmen. Weitere Maßnahme ist eine Neugestaltung der gesamten Oberflächenentwässerung, um eine ständige Durchfeuchtung der Außenmauern wegen nicht mehr funktionsfähiger Sichergruben zu verhindern. Hier hat jetzt die Kirchenverwaltung den Antrag gestellt, dieses Oberflächenwasser, insbesondere von den Dachflächen, nicht mehr im Friedhofsbereich zu versickern, sondern in die gemeindlichen Regenwasserkanäle einzuleiten. Im Umfeld der Kirche gibt es zwei solche öffentlichen Regenwasserkanäle: Im Kirchplatz und in der Austraße. Vor einer Entscheidung sind eine Reihe technischer Fragen zu klären und dann auch eine vertragliche Vereinbarung mit der Kirchenstiftung abzuschließen. Den entsprechenden Prüfungsauftrag hat der Gemeinderat der Verwaltung erteilt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Jahresrechnung 2018</strong><br /> Dem Gemeinderat wurde zusammen mit dem Rechenschaftsbericht auch die Jahresrechnung für 2018 vorgelegt. Der Sollüberschuss für das abgelaufene Jahr beträgt 13.370.364,41 EUR und wird der allgemeinen Rücklage zugeführt. Diese betrug zum Jahresende 16.391.287,62 EUR. Der Schuldenstand hat sich auf 284.963,07 EUR reduziert.<br /> Der Rechnungsprüfungsausschuss hat diese Jahresrechnung am 27.3.2019 geprüft und GRin Petra Haunreiter hat den Prüfungsbericht dem Gemeinderat vorgetragen. Zunächst informierte sie über den Prüfungsumfang und die vom Ausschuss selbst gewählten Prüfungsthemen, so z.B. die Frage nach einer interkommunalen Vereinbarung mit der Stadt Burghausen, der Investitionsausgaben für die Grundschule, der Auftragsvergabe an Gemeinderatsmitglieder, der Auslastung der gemeindlichen Immobilien und der Nutzungsabrechnung mit dem HaimAT-eV. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass es keine Prüfungsbeanstandungen gibt und das gesamte Buchhaltungs- und Rechnungswerk wohl geordnet ist. Auch wurde festgestellt, dass die Prüfungsempfehlungen des vergangenen Jahres bearbeitet und umgesetzt wurden. Auch in diesem Jahr gab der Rechnungsprüfungsausschuss einige Empfehlungen. So soll geprüft werden, wie das Defizit beim Betrieb der Bürgerhäuser (insgesamt ca. 30.000 EUR) reduziert werden kann, es darf aber den gemeindlichen Wirten dadurch keine Konkurrenz entstehen. Weiter wird empfohlen, den baulichen Zustand gemeindlicher Gebäude regelmäßig zu kontrollieren, dem Gemeinderat darüber Bericht zu erstatten, damit frühzeitig Informationen über möglicherweise notwendige Instandhaltungsmaßnahmen vorliegen. Bei solchen Maßnahmen soll aber vorsichtig agiert werden um einen Bestandsschutz nicht zu gefährden. Hinsichtlich der E-Ladestation wird ein Monitoring empfohlen, um konkrete Aussagen zum Nutzungsgrad und damit zur Verbreitung der E-Mobilität machen zu können. Abschließend wurde festgestellt, dass hinsichtlich der ständig zunehmenden Aufgaben die Personaldecke der Gemeindeverwaltung sehr dünn ist, was bei der Fülle der Schulungsmaßnahmen oder bei krankheitsbedingten Ausfällen schnell zu Engpässen führt.<br /> Auf Empfehlung des Rechnungsprüfungsausschusses hat der Gemeinderat die Jahresrechnung festgestellt und dem Ersten Bürgermeister und der Verwaltung die Entlastung erteilt.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-144</guid>
						<pubDate>Thu, 14 Mar 2019 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 14.03.2019</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-14032019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=6617b0170d51d8f15ee9619c756d0d96</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong></p>
<p class="bodytext">Für das <strong>Feuerwehrfahrzeug HLF 20</strong> der Feuerwehr Niedergottsau ist jetzt der endgültige Förderbescheid der Regierung von Oberbayern ergangen: Die Gemeinde bekommt 119.000 EUR Festzuschuss; die Bindungsfrist beträgt 20 Jahre. Unabhängig von einer Eigenleistung der Feuerwehr betragen die Kosten für die Gemeinde rund 310.000 EUR. Die offizielle Fahrzeugübergabe ist – verbunden mit einer Feier - am 19. Mai 2019.<br /> Am 21. Februar war die Einschreibung für das neue <strong>Kindergartenjahr 2019/2020</strong>. Im Kindergarten werden es in drei Gruppen insgesamt 57 Kinder sein. In der Krippe sind es im Herbst 19 Kinder und ab März 2020 insgesamt 27 Kinder. Dabei verteilen sich die Buchungszeiten so, dass an keinem Tag die normale Gruppenstärke von 18 Kindern überschritten wird.<br /> In regelmäßigen Abständen werden Bäume und vor allem der <strong>dichte Strauchbewuchs</strong> am Hang gegenüber dem Rathaus zurückgeschnitten und ausgelichtet. Diesmal wurden die Sträucher weitgehend bis auf den Stock zurückgeschnitten um wieder eine bessere Ansicht und auch Belichtung des Hanges zu erreichen. Die Gelegenheit wurde auch genutzt, um 15 verschiedene Blühsträucher neu einzupflanzen. Mit fachmännischer Beratung von Josef Emmersberger wurde dabei die Auswahl so getroffen, dass über einen längeren Zeitraum hinweg Bienenblütler vorhanden sind.<br /> Mitte Februar erhielten wir vom Landratsamt Altötting die Unterlagen zur rechtlichen Sicherung des vom Wasserwirtschaftsamtes Traunstein ermittelten <strong>Überschwemmungsgebietes</strong> des Inns von der Landkreisgrenze bei Töging bis zur Salzachmündung. Die rechtliche Sicherung besteht in erheblichen Einschränkungen für Bauwerke in solchen festgestellten Überschwemmungsgebieten. Gebäude sind dort entweder gar nicht mehr zulässig oder es müssen die Ausnahmetatbestände des § 78 WHG erfüllt sein. Dies verlangt insbesondere hochwasserangepasste Bauausführungen. Die erfreuliche Nachricht für uns: Der gesamte Bereich der Gemeinde Haiming im Einzugsbereich des Inn ist nicht als Hochwassergebiet festgesetzt, so dass für uns insoweit keine Einschränkungen bestehen. Das gesamte Kartenwerk kann im Bauamt eingesehen werden. Für den Einzugsbereich der Salzach liegt eine vergleichbare Bewertung des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein noch nicht vor.<br /> Am 8. März gab es ein Informationsgespräch mit Herrn Ranftl von den Grenzkraftwerken zum aktuellen Stand der <strong>Sanierung des Salzachdammes</strong>. Zur Sicherung der Dämme für ein angenommenes 1000-jähriges Hochwasserereignis sind zwei Maßnahmen erforderlich: Die Gehölzfreistellung der Dämme land- und wasserseitig. Auf der Wasserseite ist zusätzlich zum Damm auch ein 5 Meter breiter Streifen von Bäumen freizuhalten und das aufwachsende Strauchwerk wird einmal pro Jahr auf Stock gesetzt. Die dazu erforderliche naturschutzrechtliche Erlaubnis ist immer noch nicht erteilt, insbesondere besteht noch keine Einigung hinsichtlich notwendiger ökologischer Ausgleichsmaßnahmen. Die zweite Maßnahme ist baulicher Art: In dem Teilbereich von Neuhofen bis auf Höhe Sportheim ist die Dammdrainage zum Sickergraben hin durch Einbau einer neuen sickerfähigen Kiesschicht zu verbessern. Dort wo kein Sickergraben vorhanden ist, wird ein solcher nicht neu angelegt, sondern es wird eine Drainageleitung eingebracht. Die Maßnahmen verursachen Kosten von rund 1.0 Mio EUR und sollen, vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen, im Herbst 2019 beginnen. Es wurde vereinbart, dass Herr Ranftl zeitnah vor Beginn der Maßnahmen diese im Gemeinderat ausführlich darstellt.<br /> Am 7. März haben die Gemeindearbeiter die Arbeiten an der <strong>Neubeschilderung der Radwege</strong> im Gemeindegebiet abgeschlossen. Die neuen Radwegweiser sind jetzt in den Landkreisen Altötting und Mühldorf von gleichem aussehen und entsprechen dem üblichen Standard. Die Streckenführung der Radwege blieb weitgehend gleich; wir haben aber erreicht, dass die sog. Innspitztour über Ortsmitte Haiming führt und ein neuer Radweg durch den Forst Richtung Emmerting beschildert wurde. Kosten sind der Gemeinde keine entstanden, sondern wir haben die Arbeitsleistung des Aufstellens durch den Bauhof erbracht; die Arbeiten dauerten vier Tage.<br /> Am 10.3.2019 war im Gasthaus Mayrhofer in Niedergottsau die Siegerehrung für die diesjährige <strong>Skikreismeisterschaft.</strong> Organisator war in diesem Jahr wieder die Skiabteilung des SV Haiming, die in den verschieden Altersgruppen und auch bei den Kreismeistertiteln in gewohnter Weise sehr erfolgreich abschnitt. Zum 50-jährigen Jubiläum gab es 6 von 12 Kreismeistertiteln. Bei der Siegerehrung gab es wiederum eine fetzige Einlage der Skiabteilung. seitens der Gemeinde wurde die Veranstaltung mit 500 EUR gefördert.<br /> Am 11.3.2019 war vor und im Rathaus die offizielle <strong>Übergabe der E-Ladestation</strong> von Charge One. E-Autos können an zwei parallelen Ladepunkten mit einer Ladeleistung von 22 kW aufgeladen werden, benötigt wird ein Ladekabel mit Typ-II-Stecker. Die Freischaltung erfolgt über eine Ladekarte von E.ON oder mit Smartphone direkt über QR-Code oder mittels der E.ON-Drive App. Der derzeitige Abrechnungsmodus ist eine Flatrate pro Ladevorgang zum Preis von rund 6 EUR. Eine kW-genaue Abrechnung ist in Vorbereitung.<br /> Am 11.3.2019 nahm der Bürgermeister am <strong>BBV-Stammtisch</strong> teil. Dabei wurde auch über die Möglichkeit diskutiert, von Seiten der Landwirte als Beitrag zum Artenschutz Anteile an Blühweiden anzubieten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger zahlen einen Beitrag von 50 EUR und als Gegenleistung wird auf einer Fläche von 100 m² eine Blühweide angesät. Das Projekt wird jetzt konkret ausgearbeitet und dann in der Öffentlichkeit vorgestellt. Von der Gemeinde wurde die bestmögliche Unterstützung zugesichert.<br /> Im Zuge des jetzt beginnenden <strong>Austausches der Wasserzähler</strong> und dem Einbau der neuen Ultraschallwasserzähler mit Funkauslesung tauchen immer wieder Fragen auf. Es sei deswegen erneut, wie bereits in der November-Sitzung, auf einige grundlegenden Fakten hingewiesen. Die Verbandsversammlung hat in der Sitzung vom 5.11.2018 die Satzung entsprechend geändert und damit die rechtliche Möglichkeit für den Einbau der neuen Wasserzähler geschaffen. Mit einem Rundschreiben des Zweckverbandes wurden alle Hauseigentümer informiert und zugleich darauf hingewiesen, dass dem Einbau des Funkmoduls und damit der Funkauslesung widersprochen werden kann, wenn die Auslesung der Daten Rückschlüsse auf personenbezogene Daten zulassen würde. Es bleibt dann für den jeweiligen Wasserbezieher bei der bisherigen Methode der schriftlichen Mitteilung des Zählerstandes. Dem Einbau des Ultraschallwasserzählers kann aber nicht widersprochen werden. Eine mögliche gesundheitliche Gefährdung durch die Funkmodule schließt der Zweckverband aus und beruft sich dabei auf eine entsprechende Bestätigung der Europäischen Kommission. Durch das angewendete Verschlüsselungssystem ist ein Datenmissbrauch durch unbefugte Dritte sehr unwahrscheinlich, ganz zu schweigen davon, ob jemand Interesse an fremden Zählerständen hätte. Genaue Infos zu den neuen Wasserzählern und zu wichtigen Fragen im Zusammenhang mit Einbau und Benutzung gibt es auf der Homepage des Wasserzweckverbandes.</p>
<p class="bodytext"><strong>Straßenbaumaßnahmen im Jahr 2019</strong><br /> Der Gemeinderat gab in seiner Sitzung für insgesamt vier Straßenbaumaßnahmen – zusätzlich zu den Erschließungsstraßen Am Mitterfeld, Erlenstraße und Am Zehentweg – grünes Licht und übertrag die weitere Durchführung auf das KommU Haiming.<br /> Die <strong>Ortsdurchfahrt Holzhausen</strong> soll im südlichen Teilbereich auf einer Länge von ca. 220 Metern saniert werden. Der Zustand der Straße ist hier so schlecht, dass an einigen Stellen Flickmaßnahmen mit Kaltteer nicht mehr ausreichen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. An einigen kritischen Stellen wird auch eine Wasserführung mit zwei Sickerschächten geplant. Eine vorläufige Kostenschätzung beläuft sich auf rund 85.000 EUR. Im Zuge dieser Maßnahme plant der Wasserzweckverband die Verlegung der Hauptwasserleitung aus Privatgrund in die öffentliche Straße, was für einige Anwesen zu einer kostenpflichtigen Erneuerung der Hausanschlussleitung führen kann. Als weitere Infrastrukturmaßnahme bemüht sich die Gemeinde darum, dass Energienetze Bayern im Zuge der Straßenbaumaßnahme auch Holzhausen an das Erdgasnetz anschließt. Dies hängt aber wesentlich davon ab, ob die Zahl interessierter künftiger Anschließer die Leitungsführung von Haid her wirtschaftlich macht.<br /> Ebenso sanierungsbedürftig ist die <strong>Gemeindeverbindungsstraße </strong>von <strong>Eisching</strong> über den Wertstoffhof nach <strong>Daxenthal</strong>. Hier betragen die Kosten für eine grundlegende Erneuerung rund 100.000 EUR. Da die Straße im Außenbereich verläuft ist eine technische Wasserführung nicht erforderlich.<br /> Immer wieder angemahnt wurde die Beseitigung der großen Baumscheiben an der Einmündung der Schlossstraße in die Innstraße. Die <strong>Baumscheiben</strong> ragen in die Fahrbahn hinein und unterbrechen den Gehweg. Durch die großen Granitsteine sind die Baumscheiben schlecht zu begehen, für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen stellen sie ein großes Hindernis dar, Rad- und Autofahrer weichen den Baumscheiben meist aus. Auf der Grundlage einer vorläufigen Schätzung ist mit Kosten von rund 25.000 EUR zu rechnen.<br /> Für die schräg nach links abbiegende <strong>Fortsetzung der Schlossstraße</strong> zur Flurstraße hin, also entlang des Grundstücks des Seniorenhauses, ist eine Asphaltierung vorgesehen. Denn in diesem Bereich hat der Verkehr stark zugenommen mit der Folge, dass ständig Schlaglöcher im Kiesbelag auszubessern sind. Deswegen billigt der Gemeinderat den Vorschlag, im Zuge der anderen Straßenbaumaßnahmen hier auf einer Länge von 50 Metern eine Asphalttragdeckschicht aufzubringen. Für diese Maßnahme liegt eine Kostenschätzung bislang nicht vor.</p>
<p class="bodytext"><strong>Errichtung einer Senioren-Tagespflegeeinrichtung</strong><br /> Die ursprüngliche Planung für das Projekt Tagespflege in Haiming sah vor, dass die Altenheimstiftung das Gebäude errichtet und an einen Betreiber vermietet. Mit dem BRK wurde ein Betreiber bereits gefunden und auch ein Raumkonzept erarbeitet. Nachdem die Stiftung aber aus verschiedenen Gründen nicht mehr als Bauherrin auftreten kann, hat die Gemeinde das Projekt übernommen und auch durch Tausch die zur Errichtung des Gebäudes erforderliche Fläche in unmittelbarer Nähe zum Seniorenhaus bereits erworben. Bei der weiteren Planung des Objekts kam die Idee auf, in einem weiteren Geschoss des Gebäudes vier Wohnungen mit Größen von 60 – 70 m² zu errichten. Um die dann insgesamt notwendigen 9 PKW-Stellplätze und zusätzlich die auf dem Parkplatz des Seniorenhauses wegfallenden Stellplätze ausweisen zu können, ist die Errichtung einer Tiefgarage erforderlich. Aus Platz- und gestalterischen Gründen kann die Tiefgarage aber nicht über eine Rampe angefahren werden, sondern es ist ein PKW-Aufzug notwendig. In der Sitzung vom 22. November hat der Gemeinderat das Projekt grundsätzlich bejaht, aber für das Konzept der Tiefgarage einen Prüfungsauftrag erteilt. In einer Reihe von Gesprächen wurden alle Optionen hinsichtlich technischer Umsetzung, gestalterischer Wirkung, Finanzierung und Kostenwirkung geprüft. Dabei wurde klar, dass bei Einbau von Wohnungen und einer Tiefgarage mit den dafür notwendigen Aufzügen nicht nur die Baukosten erheblich steigen, sondern über damit verbundene Betriebskosten der Bruttomietpreis der Wohnungen deutlich höher wird. Negativ auf die Raumwirkung des Gebäudes wirkt sich aus, dass für das Obergeschoss ein Außentreppenhaus vor das Gebäude gestellt wird und ebenso der PKW-Aufzug als gesonderter Baukörper ausgeführt wird, Dies führt dazu, dass die vorhandene Grundstücksfläche fast nicht ausreicht. Der Bauausschuss hat noch weitere Pro- und Contra-Argumente abgewogen und dann einstimmig die Empfehlung ausgesprochen, zur Ursprungsplanung zurück zu kehren und ein ebenerdiges Gebäude für die Errichtung einer Tagespflege zu bauen. Der beauftragte Architekt Harald Fuchshuber hat dazu dem Gemeinderat einen abgeänderten Planentwurf vorgestellt. Das Gebäude ist 32,5 Meter lang und 11 Meter breit und fügt sich mit einer Firsthöhe von rund 6 Metern gut in die Umgebung ein, berücksichtigt mit dem reduzierten Baukörper insbesondere auch das benachbarte Denkmal Haiminger Schloss. Die Nutzung des verfügbaren Grundstücks wird so optimiert, dass für Tagespflege und auch für das Seniorenhaus ausreichend Stellplätze dargestellt werden können. Der Gemeinderat folgte der Empfehlung des Bauausschusses und legte fest, dass die weitere Planung sich auf die Errichtung eines Gebäudes für eine Senioren-Tagespflege konzentriert.</p>
<p class="bodytext"><strong>Unvermutete überörtliche Kassenprüfung</strong><br /> Am 13.2.2019 wurde die Gemeindekasse durch die staatliche Rechnungsprüfungsstelle des Landratsamtes Altötting ohne vorherige Ankündigung, also unvermutet, geprüft. Der Prüfungsbericht mit den getroffenen Feststellungen ist dem Gemeinderat bekannt zu geben. Von der Prüferin wurde die Kassenlage als sehr gut festgestellt, Kassensollbestand und Kassenistbestand stimmten überein, die Bücher sind ordnungsgemäß geführt und die örtliche Kassenprüfung durch den Bürgermeister war am 12.8.2018 ohne Beanstandungen durchgeführt worden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED</strong><br /> Im Gemeindegebiet Haiming gibt es 286 Straßenlampen die einen jährlichen Stromverbrauch von rund 85.000 kWh haben. Das ist etwa 1/3 des gesamten Stromverbrauchs der Gemeinde. 30 dieser Lampen sind bereits mit LED ausgestattet, die Umrüstung aller weiteren Lampen verursacht nach einem vorliegenden Kostenangebot 124.300 EUR. Dadurch reduziert sich der Stromverbrauch um 68.500 kWh und die Kosten von 16.500 EUR auf 3.100 EUR jährlich. Bei den derzeitig gültigen Stromtarifen und den Geldmarktzinsen hat sich die Umrüstung nach 9,4 Jahren amortisiert. Hinzu kommt, dass damit auch eine erhebliche CO2-Einsparung verbunden ist und die Gemeinde dem Ziel, energieautark zu sein, näher kommt. Zum Schutz der nachtaktiven Insekten wird jedoch die Intensität der Leuchtmittel so gewählt, dass nur ein geringer Blaulichtanteil vorliegt. Der Gemeinderat hat die Umstellung auf LED-Beleuchtung beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erhöhung des Jahreszuschusses an den SV Haiming</strong><br /> Zwischen der Gemeinde und dem SV Haiming gibt es hinsichtlich des Sportheimes und der gesamten Sportanlagen einen Pacht- und Nutzungsvertrag vom 16.10.2009. In diesem Vertrag übernimmt der Verein die Verpflichtung zum Unterhalt und zur Pflege der gesamten Sportanlage; bezüglich des Sportheims beinhaltet das auch Unterhaltungsmaßnahmen und kleinere Reparaturen. Darüber hinaus beschäftigt der Verein auch Personal für den Unterhalt der Sportanlagen und für die Aufrechterhaltung des breiten sportlichen Angebotes. Letztlich übernimmt er damit für die Gemeinde deren Verpflichtung zur Förderung des Breitensports. Deswegen ist es gerechtfertigt, dass zur Erfüllung dieser Aufgaben die Gemeinde dem Sportverein einen jährlichen Zuschuss gewährt. Andernfalls müsste die Gemeinde selbst Unterhalt und Pflege der Sportanlagen übernehmen. Von 2006 bis 2010 betrug der jährliche Zuschuss 12.000 EUR, seit 2011 werden jährlich 15.000 EUR bezahlt. Der Sportverein beantragt jetzt die Erhöhung dieses Zuschusses auf 20.000 EUR. Begründet wird dies mit der allgemeinen Kostensteigerung, dem mit der Sporthalle erheblich ausgeweiteten Sportangebot und der Notwendigkeit, für künftige größere Investitionen Rücklagen bilden zu können. Der Gemeinderat beschloss die Erhöhung des Jahreszuschusses einstimmig. Unabhängig von diesem Jahreszuschuss übernimmt die Gemeinde die Betriebskosten für die Sporthalle in Höhe der tatsächlichen Kosten.</p>
<p class="bodytext"><strong>SV Haiming – Zuschuss zur Anschaffung eines Mähroboters</strong><br /> Der für die Pflege von Fußballplatz, Trainingsplatz und Nebenanlagen verwendete Rasenmäher ist defekt und wegen seines Alters sind Ersatzteile nicht mehr zu beschaffen. Die Neuanschaffung eines geeigneten Rasenmähers kostet rund 30.000 EUR. Deswegen plant der Verein als Alternative die Anschaffung eines Mähroboters zum Preis von 16.000 EUR. Der Vorteil liegt in weniger Personalaufwand, weniger Düngereinsatz und auch weniger Lärm sowie Strombetrieb statt Diesel. Für diese Anschaffung beantragt der Verein einen Zuschuss von 10.000 EUR. Der Gemeinderat gewährte einen Zuschuss in Höhe von 10.000 EUR und verbindet dies mit der Auflage, den Betrieb des Rasenroboters auf die Tageslichtzeiten zu beschränken, um Nachttiere auf den Grünflächen nicht zu gefährden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-143</guid>
						<pubDate>Thu, 14 Feb 2019 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 14.02.2019</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-14022019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=7b321c09e1f9c4b566a95f0ef66bcd54</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Bei der <strong>Jagdversammlung</strong> der Jagdgenossenschaft Niedergottsau am 18.1. wurde die Jagdpacht für 9 Jahre neu vergeben. Zunächst wurde festgelegt, dass das gesamte Jagdrevier mit 759 ha jagdbare Fläche in zwei etwa gleich große Jagdbögen aufgeteilt wird. Dann erfolgte unter fünf Bewerbern die Entscheidung über die neuen Jagdpächter. Den Jagdbogen Niedergottsau-West erhält Rainer Sommersdorfer aus Bergham, für den Jagdbogen Niedergottsau-Ost wird als Nachfolger von Ludwig Unterhuber ab 1.4.2019 Thomas Eder aus Mehring zuständig sein.<br /> Der <strong>Brand im Hackschnitzellager</strong> der Fa. Hofer am 20. Januar war für die Feuerwehren unserer Gemeinde eine große Herausforderung. Ab morgens waren die Wehren Haiming und Piesing im Einsatz, nachmittags kamen wegen der großen Zahl der erforderlichen Atemschutzträger auch die Wehren Niedergottsau und Burghausen zum Einsatzort. Zur sicheren Bekämpfung des Schwelbrandes und zur Beseitigung jeglicher weiterer Brandgefahr war es notwendig, den gesamten Bunker mit einer Befüllung von ca. 60 m³ Hackschnitzel zu räumen. Dazu wurde ein Spezialgerät aus Wasserburg angefordert. Gegen 19.00 Uhr war der Einsatz am Brandort dann beendet. Die Feuerwehrleute verdienen für ihren großen Einsatz und hochqualifiziertes Handeln höchstes Lob; der Einsatz zeigte auch, dass umfassende Schulung und Übung und gute Ausrüstung sich im Ernstfall bewähren.<br /> Großes Interesse fand der von der Gemeinde angebotene Info-Abend zu den Anforderungen der <strong>Datenschutzgrundverordnung</strong> für Vereine. 23 Verantwortliche aus den örtlichen Vereinen und den beiden Pfarrgemeinderäten waren ins Rathaus gekommen und bekamen von Stefan Bachmann wertvolle Hinweise zum richtigen Umgang mit den Prinzipien des Datenschutzes. Auf die zahlreichen Fragen aus der täglichen Praxis im Vereinsleben konnte er sachkundig Antwort geben und dabei den Verantwortlichen auch die Sorge nehmen, den gesetzlichen Bestimmungen hilflos gegenüber zu stehen. So war der Abend für alle ein Gewinn.<br /> Am 5.2.2019 fand am Terminal in Burghausen und bei Wacker ein <strong>Wirtschaftsstandortgespräch</strong> mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger statt, an dem Bürgermeister Beier für die Gemeinde Haiming teilnahm. Nach Informationen über die Bedeutung des Terminals und die Ausbaupläne und einer kurzen Werksführung bei Wacker ging es im Gespräch vor allem um die PFOA-Bodenbelastung. der Minister stimmte dem Ansatz für eine schnelle und pragmatische Lösung zu um weitere Investentscheidungen auf Burghauser und Haiminger Gebiet nicht zu blockieren. Denkbar ist die Einbringung von Abraummaterial in Sicht- und Lärmschutzwälle entlang der B 20 oder auch am Rand der Kiesgrube der Alt- Neuöttinger Kieswerke. Dazu ist im Rahmen des Genehmigungsverfahrens auch die Mitwirkung des Umweltministeriums notwendig. Deswegen wird Minister Aiwanger auch ein weiteres klärendes Gespräch mit dem zuständigen Umweltminister veranlassen. Dabei soll auch der Verursacher der PFOA-Belastung mit einbezogen werden, um über die Abdeckung der Mehrkosten für eine solche Umlagerung und Verbauung des Bodenmaterials zu verhandeln. Der Bürgermeister wies im Gespräch darauf hin, dass mit Blick auf private Bauvorhaben die bisherige „Frei“-Grenze von 500 m³ Bodenaushub unbedingt ausgeweitet werden muss, um auch hier unzumutbare Belastungen zu vermeiden. Insgesamt verlief das Gespräch in einem sachlichen und zielorientierten Stil und lässt auf baldige Lösungen hoffen.<br /> Der erste Schritt zur Verwirklichung des Projektes <strong>Eigenstromanlage</strong> auf dem Dach der Sporthalle ist getan: Am 7.2. erfolgte die Gewerbeanmeldung für diesen Betrieb gewerblicher Art. Dies war vorzeitig nötig, damit uns für diese Anlage eine Umsatzsteuernummer zugeteilt wird und dann in der Kämmerei die entsprechende steuerliche Abwicklung vorbereitet werden kann.<br /> Im <strong>Feuerwehrhaus Niedergottsau</strong> und in den beiden Einsatzfahrzeugen sind jetzt die funkgesteuerten Rauchmelder installiert worden. Nach einer kurzen Testphase erfolgt dann die Alarmerweiterung auf einen größeren Kreis von Verantwortlichen. Damit ist sichergestellt, dass ein ausgelöster Alarm wahrgenommen wird.<br /> Beim <strong>Volksentscheid</strong> zum Artenschutz haben in der Gemeinde Haiming 445 Bürgerinnen und Bürger unterschrieben, das sind 22,22 % der Wahlberechtigten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem Kommu</strong><br /> Am 7. und 12. Februar waren die Eröffnungen der Angebote für den Ausbau der Straße Am Mittterfeld und der Fortsetzung der Straße Am Zehentweg. Erfreulicherweise gab es jeweils mehrere Angebote mit teilweise erheblichen Preisspannen. Die Kostenschätzungen wurden aber weitgehend eingehalten. Nach Prüfung der Angebote werden die Aufträge umgehend erteilt, damit die Arbeiten, wenn es die Witterung zulässt, baldmöglichst beginnen können.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bebauungsplan Winklham</strong><br /> Der Gemeinderat befasste sich zur Vorbereitung des endgültigen Satzungsbeschlusses mit den verschiedenen Anregungen der Träger öffentlicher Belange. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Festsetzung der zulässigen Wandhöhe auf 4,80 Meter. Dadurch wird eine reduzierte Höhenbauweise erreicht, die dem Siedlungscharakter des angrenzenden Baugebietes Schöffbergweg entspricht. Aus gleichem Grund wird auch die Dachneigung der ausschließlich zulässigen Satteldächer auf 24° – 32° festgesetzt. Mit aufgenommen wird ein Hinweis auf eine naturnahe und artenreiche Gestaltung der Gärten; Verschotterung und flächige Versiegelung ist nicht mehr zulässig. Ebenfalls Bestandteil der textlichen Festsetzungen ist ein Hinweis auf mögliche PFOA-Belastung des Bodens und die Pflicht zur Beprobung bei einem Aushub ab derzeit 500 m³. Nicht gefolgt ist der Gemeinderat dem Einwand von zwei benachbarten Bürgern, die wegen der dezentralen Lage und der ungünstigen Verkehrserschließung sowie der Nähe zur 110-kV-Hochspannungsleitung der Ausweisung des Baugebietes widersprochen haben. Bei lediglich sieben zusätzlichen Einzelhäusern ist der dadurch verursachte Ziel- und Quellverkehr auch für die bestehende Verkehrserschließung vertretbar, das Baugebiet ist infrastrukturell gut erschlossen und kann unter Beachtung der bereits bestehenden Größe des Ortsteiles Winklham nicht als dezentral bewertet werden. Der Schutzbereich zur Hochspannungsleitung wird eingehalten, so dass auch die Grenzwerte bezüglich elektromagnetischer Strahlung nicht überschritten sind. Ob aus subjektiven Gründen Bauinteressenten nicht in der Nähe zu einer Stromleitung ein Wohngebäude errichten wollen, ist nicht Gegenstand der Prüfung im baurechtlichen Verfahren.<br /> Bezüglich der Lärmimmissionen sind noch Werte aus der Nachbarschaft zu erheben, damit das Landratsamt dazu seine Stellungnahme abgeben kann. Erst wenn das vorliegt, kann der Gemeinderat den Satzungsbeschluss fassen und der Bebauungsplan rechtsgültig werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ausbau der Erlenstraße</strong><br /> Der Gemeinderat hat den Startschuss zur Herstellung der Erschließungsstraße im Baugebiet Mühlenfeld gegeben. Denn die Gemeinde ist jetzt Eigentümerin der gesamten notwenigen Straßenfläche für die Erlenstraße und kann damit die Planung, die bereits längere Zeit vorliegt, umsetzen. Den anliegenden Grundstückseigentümern wurde in einer Versammlung vom 24.1.2019 diese Planung vorgestellt, verschiedene Anregungen werden dann in der konkreten Bauausführung übernommen.<br /> Am Tag der Sitzung hatten namentlich nicht näher bezeichnete Anlieger der Erlenstraße einen schriftlichen Widerspruch gegen den jetzt geplanten Ausbau der Erlenstraße eingereicht. Sie kritisieren die unnötige Eile bei den Ausbauplänen, weil Hausanschlüsse für Gas und Glasfaser nicht mehr rechtzeitig hergestellt werden können und die Gefahr besteht, dass dann eine fertige Straße wieder aufgeschnitten werden muß. Außerdem sei eine Reihe von Grundstücken noch nicht bebaut und es bestehe die Gefahr der Beschädigung der Straße. Deswegen sollte zumindest die Feinschicht erst in einigen Jahren aufgebracht werden. Weiter vertreten die Anlieger die Auffassung, die Erlenstraße sei entweder eine historische Straße oder ein sog. Altfall. Deswegen soll die Erschließung bis nach dem 31.3.2021 verschoben werden, damit eine Abrechnung der Straßenbaumaßnahme nicht mehr erfolgen könne.<br /> In der ausführlichen Diskussion verwies der Bürgermeister darauf, dass seit Jahren immer wieder der schlechte Zustand der Erlenstraße kritisiert wurde und jetzt, wenn der Ausbau endlich beginnen soll, wird eine Verschiebung gefordert. Außerdem legte er dar, dass bei der Erlenstraße nach gründlicher Prüfung durch die Verwaltung die Voraussetzungen für einen sog. Altfall nicht vorliegen. Denn außer einem nicht beschlossenen unplanmäßigen Einbau eines Straßenbeleuchtungskabels im Jahr 1993 gibt es keine einzige Maßnahme, die den technischen Beginn der erstmaligen Erschließung darstellen könnte. Damit kommt es auf die Frist des 31.3.2021 überhaupt nicht. Aber selbst dann, wenn die Erlenstraße ein „Altfall“ wäre, wäre es nicht vertretbar, den Ausbau so lange aufzuschieben, dass eine Abrechnung nicht mehr möglich wäre. Denn von Beginn der Diskussion um das Baugebiet Mühlenfeld an war immer klar, dass es sich um eine abzurechnende Ersterschließung handelt, deren Kosten nicht von der Allgemeinheit zu tragen sind.<br /> Mit 15:0 Stimmen genehmigte der Gemeinderat das vorgelegte Bauprogramm und beschloss den Ausbau der Erlenstraße. Jetzt erfolgt die Ausschreibung der Baumaßnahme, der Vergabebeschluss soll in der März-Sitzung gefasst werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Haushalt 2019</strong><br /> Der Haushaltsplan für das Jahr 2019, der dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt wurde, gehört mit einem Gesamtvolumen von 22,7 Mio EUR zu einem Rekordhaushalt. Wesentlich verursacht ist das durch die hohen Gewerbesteuereinnahmen der Jahre 2017 und 2018, denn dadurch steigt in diesem Jahr die Kreisumlage auf 7,0 Mio EUR. Das ist ein Rekordwert und kann deswegen geleistet werden, da die Rücklage der Gemeinde zu Beginn des Haushaltsjahres bei 15,3 Mio EUR liegt.<br /> Auf der Einnahmeseite ist 2019 ein normales Jahr: Bei der Gewerbesteuer werden 1,0 Mio EUR angesetzt, der Einkommensteueranteil beträgt 1,7 Mio EUR und die Grundsteuer macht 256.000 EUR aus. Schlüsselzuweisung wird die Gemeinde in diesem Jahr nicht erhalten.<br /> Neben der Kreisumlage sind im <strong>Verwaltungshaushalt</strong> die größten Posten:<br /> Personalkosten 931.500 EUR<br /> Betriebskostenförderung Kindergarten 371.000 EUR<br /> Sportförderung incl. Unterhalt Sporthalle 79.500 EUR<br /> Unterhalt gemeindliche Gebäude 50.000 EUR<br /> Straßenunterhalt 100.000 EUR<br /> Wegen der hohen Kreisumlage ist der Ausgleich des Verwaltungshaushaltes nur durch eine Zuführung vom Vermögenshaushalt möglich, diese beträgt 6,2 Mio EUR.<br /> Die für 2019 geplanten <strong>Investitionen</strong> belaufen sich einen Betrag von 3,6 Mio EUR.<br /> Die wichtigsten Vorhaben sind:<br /> Errichtung eines Gebäudes für eine Tagespflegeeinrichtung 2,0 Mio<br /> Ausbau von Straßen und Wegen 492.000 EUR<br /> Einbau eines Aufzugs im Rathaus 100.000n EUR<br /> Glasfaseranschluss Schule 50.000 EUR<br /> Notstromversorgung Feuerwehrhäuser 50.000 EUR<br /> Neugestaltung Außenanlagen Kindergarten 50.000 EUR<br /> Umrüstung Straßenbeleuchtung auf LED 120.000 EUR<br /> Erweiterung Kanalnetz 171.000 EUR<br /> Neue Tische und Stühle für Saal Unterer Wirt 70.000 EUR<br /> Erwerb von Grundstücken 350.000 EUR.<br /> Die Schuldentilgung verläuft mit 230.000 EUR planmäßig, am Ende des Haushaltsjahres betragen die Schulden der Gemeinde lediglich noch 60.000 EUR.<br /> Die Rücklagen, insbesondere zur Absicherung weiterer hoher Kreisumlagen, betragen zum Jahresende 5,3 Mio EUR.<br /> Im Bereich des gemeindlichen Personals gibt es drei Änderungen: Eine Mitarbeiterin im EWO scheidet aus und eine Auszubildende wird als Ganztagskraft übernommen. Im Herbst beginnt dann ein neuer Mitarbeiter seine Ausbildung.<br /> Die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer bleiben unverändert, eine Kreditaufnahme ist nicht eingeplant.<br /> Der Gemeinderat hat den Haushalt für 2019 einstimmig beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Härteausgleich bei Kinderkrippengebühr</strong><br /> Seit Eröffnung der Kinderkrippe im Herbst 2012 gewährt die Gemeinde Haiming einen Härteausgleich in Höhe der Differenz zwischen Krippengebühr und Gebühr für die gleiche Buchungszeit im Kindergarten. Hintergrund dieser Regelung war, dass für ein Kind, das im Herbst die Krippe besuchte und dann während des Jahres 3 Jahre alt und damit Kindergartenkind wurde, dennoch für das gesamte Jahr die erhöhte Krippengebühr zu zahlen war. Diese Situation hat sich seit jetzt grundlegend geändert. Für ein Kind, das während des Kindergartenjahres 3 Jahre alt wird, gibt es jetzt eine Vertragsanpassung und damit keine höhere Krippengebühr mehr. Weiterhin ist die staatliche Förderung seit September 2018 erheblich ausgeweitet worden: Für ein- und zweijährige Kinder erhalten die Familien jetzt monatlich 250 EUR Familiengeld, auch dann, wenn das Kind die Krippe besucht. Damit sind die Eltern finanziell erheblich entlastet worden. Hinzu kommt, dass ab 1.4.2019 für jedes Kind, das 3 Jahre alt wird, ein staatlicher Zuschuss in Höhe von 100 EUR bezahlt wird, um den Kindergartenbesuch weitgehend Kostenfrei zu stellen. Diese Veränderungen machen den bisher gewährten Härteausgleich überflüssig, vielmehr würde er dazu führen, dass Zahlungen seitens der Gemeinde geleistet würden, obwohl für das Kind gar keine Kita-Gebühr mehr anfällt. Der Gemeinderat hat deswegen beschlossen, den Härteausgleich zum 1.4.2019 abzuschaffen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Außerordentliche Kredittilgung</strong><br /> Für die Errichtung der Kinderkrippe in Niedergottsau war 2013 ein Kredit in Höhe von 1,1 Mio EUR aufgenommen worden, der jährlich mit 114.000 EUR getilgt wird. Daneben gibt es die Möglichkeit einer Sondertilgung in Höhe von jährlich 110.000 EUR. Wegen der guten Haushaltslage beschloss der Gemeinderat, auch in diesem Jahr diese Sondertilgung in Anspruch zu nehmen. Damit wird zum Jahresende lediglich noch ein Restbetrag von 60.000 EUR zur Zahlung offen sein; die Gemeinde ist damit fast schuldenfrei.<br /> <br /> <strong>Erfrischungsgeld für Europawahl</strong><br /> Für die Europawahl am 26.5.2019, möglicherweise verbunden mit einem Volksentscheid, werden wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich in den Wahllokalen tätig sein. Als Erfrischungsgeld erhalten sie jeweils 30 EUR, als Mitglied in einem Briefwahlvorstand 20 EUR. Wenn auch ein Volksentscheid auszuzählen ist, erhöht sich die Entschädigung um 5,00 EUR.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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						<guid isPermaLink="false">news-141</guid>
						<pubDate>Mon, 21 Jan 2019 07:04:12 +0000</pubDate>
						<title>Mikrozensus 2019</title>
						<link>https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Schlagzeile/Mikrozensus_2019.pdf</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-139</guid>
						<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 17.01.2019</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-17012019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=820ec1d17df3f9569fecb5cf9216d423</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Bei einem Ortstermin mit den <strong>Anliegern des Birkenweges</strong> am 12.12.2018 wurden noch einige bauliche Detailfragen geklärt, die den Anliegern wichtig waren und bei Vorbereitung der Ausschreibung zu berücksichtigen sind. Die Lage der asphaltierten Fahrbahn wird jetzt so sein, dass an beiden Seiten jeweils ein schmales Bankett von 0,50 Metern bestehen bleibt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird der Einmündungsbereich zur Fahnbacherstraße hin nicht gepflastert, auf einen Einzeiler des höher liegenden Fahrbahnrandes wird zur Kosteneinsparung verzichtet. Außerdem wurde die Gestaltung der Anschlüsse zu den jeweiligen Grundstückseinfahrten festgelegt.<br /> Im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Jahresrechnung wurden auch die Kosten der <strong>Abwasserentsorgung </strong>im Jahr 2018 festgestellt. Wegen einiger Sondereinflüsse ist die Abrechnung sehr erfreulich: Statt eines Defizits von rd. 40.000 EUR ergibt sich ein Überschuss von 54.695 EUR, der der Schwankungsrücklage zugeführt wird. So wurde der Kostenansatz bei Strom um 16.000 EUR und beim betriebstechnischen Unterhalt um 7.000 EUR unterschritten. Nicht verbraucht wurde der Ansatz von 20.000 EUR beim Unterhalt Entwässerungsanlagen, da im Jahr 2018 keine Untersuchungen oder Instandsetzungen erforderlich waren. Positive Auswirkungen hatte auch der Anschluss des Anwesens Hochreit an das Kanalnetzt: Denn dadurch wurde die Abwasserabgabe der letzten drei Jahre rückvergütet und ein Kostenansatz von 10.000 EUR wurde nicht benötigt. Allein bei dieser Position gab es einen Positivsaldo von 22.000 EUR. Das erfreuliche dieser Entwicklung ist: Durch die Erhöhung der Schwankungsrücklage können größere Ausgaben der nächsten Jahre insbesondere bei Kanaluntersuchungen finanziert werden, ohne dass dies zur Erhöhung der Abwassergebühren führt.<br /> Seit Anfang Januar wird im gesamten Bundesgebiet wieder der <strong>Mikrozensus</strong> als amtliche Haushaltsbefragung durchgeführt. Im Rahmen einer stichprobenartigen Befragung werden statistische Daten zur Bevölkerungsstruktur, zur wirtschaftlichen und sozialen Lage, zur Wohnsituation und über den Arbeitsmarkt erhoben. Für diese Erhebung wird etwa 1% der Bevölkerung befragt; die Auswahl der zu befragenden Haushalte wird nach einem mathematischen Zufallsverfahren bestimmt. Die Erhebung erfolgt durch Interviewer und findet während des gesamten Jahres 2019 statt. Haiming ist in dieses Erhebungsverfahren einbezogen, die Befragung findet in mehreren ausgewählten Haushalten statt.<br /> Ein sehr vielfältiges und interessantes Gespräch gab es beim regelmäßigen Treffen mit dem <strong>Ortsvorstand des Bauernverbandes</strong> und den Landfrauen am 15.1.2019. Es ging um Auswirkungen der PFOA-Belastung auf die Landwirtschaft, die Möglichkeiten einer Öko-Modell-Region, die Baulandentwicklung in der Gemeinde und das Konzept des ökologischen Ausgleichs, den Unterhalt von Löschbrunnen und die Dichtheit der Kanäle, Artenschutz durch innovative Flächenbewirtschaftung und eine mögliche Förderung durch die Gemeinde, die Entwicklung im Industriegebiet und die Pflege der Bäche.<br /> In den <strong>Feuerwehrhäusern Haiming und Piesing</strong> wurden jetzt die Abgasabsauganlagen eingebaut, damit sind jetzt alle Stellplätze für Löschfahrzeuge mit dieser wichtigen technischen Einrichtung ausgestattet. Die Kosten betrugen jeweils rund 10.000 EUR.<br /> Einen ersten bunten und musikalischen Höhepunkt im Fasching 2019 gibt es in der Gemeinde am 31. Januar: Um 11.00 Uhr kommen die <strong>Arbinger Schäffler</strong> mit ihrer Blaskapelle und führen im Schulhof ihre Tänze auf. Der Tanz der Schäffler ist eine alte Tradition und findet alle sieben Jahre statt. Auch 2012 waren sie in Haiming zu Gast und fanden großes Interesse. Auch dieses Jahr sind alle Schülerinnen und Schüler, die Eltern und die ganze Bevölkerung herzlich eingeladen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Gelber Sack oder Gelbe Tonne</strong><br /> Ab 1.1.2021 können auf Grund einer durchgeführten Ausschreibung der Müllerfassung im dualen System die Leichtverpackungen auch mit der Gelben Tonne eingesammelt werden. Der Kreistag hat dazu aber keine Entscheidung getroffen, da – jetzt neu – jede Gemeinde selbst für ihr Gebiet die Entscheidung treffen kann, ob die Erfassung – wie bisher – mit dem Gelben Sack oder künftig mit der Gelben Tonne erfolgen soll. Eine Kombination beider Möglichkeiten ist nicht zulässig, da dies zu erheblichen Mehrkosten führen würde. denn dann müsste sowohl der Gelbe Sack wie auch die Tonne vorgehalten werden. Unter Abwägung der verschiedensten Gesichtspunkte, z.B. mehr Flexibilität durch den Sack, Platzbedarf für eine zusätzliche Tonne, sortenreine Trennung, Verwaltungsaufwand, entschied sich der Gemeinderat mehrheitlich für die Beibehaltung des bisherigen Erfassungssystems: Gelber Sack.</p>
<p class="bodytext"><strong>Richtlinien für die Vergabe gemeindlicher Baugrundstücke</strong><br /> Bislang wurden die gemeindlichen Baugrundstücke nach Eingang der Bewerbung in der jeweils nachfolgenden Gemeinderatssitzung vergeben. Dies war für die Grundstücke im Bereich des Baugebietes Am Zehentweg auch deswegen zeitnah notwendig, da die ausstehenden Erwerbs- und Erschließungskosten in erheblicher Höhe refinanziert werden mussten. Interne Bewertungskriterien kamen nicht zur Anwendung, da bis auf einen Fall keine konkurrierenden Bewerbungen vorlagen.<br /> Mit den vom Bürgermeister vorgelegten und vom Bauausschuss vorberatenen Richtlinien beschließt der Gemeinderat eine Selbstverpflichtung bei der künftigen Grundstücksvergabe. Ziel ist eine zahlenmäßig reduzierte und über mehrere Jahre gleichförmige Vergabe. Damit stehen gemeindliche Grundstücke über einen längeren Zeitraum zur Verfügung und es wird eine verlangsamte, aber stetige bauliche Entwicklung ermöglicht. Deswegen werden ab 2019 nur noch 3 Baugrundstücke pro Jahr vergeben. Zudem gibt es einen festen Zeitpunkt, bis zu dem Bewerbungen eingehen können (31.8. des Jahres) und erst danach entscheidet der Gemeinderat über die Vergabe. Dadurch ist für Bauwillige eine langfristige Planung und Perspektive möglich und für örtliche Bauwerber erhöht sich die zeitliche Chancengleichheit. Für diese Vergabe beschloss der Gemeinderat zugleich Bewertungskriterien mit einem Punktesystem, bei dem Wohnsitz, Arbeitsplatz und soziale Integration in der Gemeinde, Kinderzahl und ehrenamtliche Tätigkeit berücksichtigt werden.<br /> Die beschlossenen Leitlinien und die Bewertungskriterien werden auf der Homepage unter „Rathaus/Service – Baugebiete“ veröffentlicht.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erneuerung Fahnbacherstraße</strong><br /> Erneut befasste sich der Gemeinderat mit der geplanten Erneuerung der Fahnbacherstraße. Dabei ging es nicht um Planungsvorgaben oder technische Details, sondern um die Grundfrage: Jetzt bauen oder später. Diese Frage ist deswegen von erheblicher Bedeutung, da die endgültige Herstellung einer Erschließungsstraße, deren Ausbau vor mehr als 25 Jahren begonnen wurde aber bisher nicht abgeschlossen worden ist, gegenüber den Anliegern nur noch abgerechnet werden kann, wenn die Ausbaumaßnahme bis 31.3.2021 beendet ist. Erfolgt der Ausbau einer „alten“ Erschließungsstraße nach diesem Datum, ist nach der 2016 eingeführten gesetzlichen Bestimmung eine Abrechnung nicht möglich. Der Gemeinderatssitzung vorangegangen war am 20.12.2018 eine intensive Beratung aller technischen und rechtlichen Fragen im AK Gemeindeentwicklung, zusammen mit den Vertretern der Anlieger Fahnbacherstraße. Im Gegensatz zur technisch-rechtlichen Beurteilung durch die Verwaltung (wegen Fehlens einer durchgehenden technischen Einrichtung zur Entwässerung ist die Straße nicht endgültig hergestellt) vertreten die Anlieger die Auffassung, die Entwässerung entspricht den früher geltenden technischen Gepflogenheiten und war beim ersten Ausbau der Straße Ende der 60er Jahre auch ausreichend und deswegen ist die Fahnbacherstraße auch endgültig hergestellt. Dies würde dazu führen, dass unabhängig vom Zeitpunkt der jetzigen Ausbaumaßnahme keine Abrechnung mehr möglich ist. Sollte dies tatsächlich anders sein, verlangen die Anlieger eine Gleichbehandlung mit einer Reihe anderer Straßen im Gemeindegebiet (z.B. Weiherstraße, Ortsstraßen in Holzhausen, Daxenthal, Eisching, ein Teil der Straßen in Haiming-Mitte) und Verschiebung der Maßnahme bis nach dem Stichtag 31.3.2021, um so eine Abrechnung zu vermeiden. Sie verweisen in diesem Zusammenhang auch auf den Umstand, dass die Fahnbacherstraße bis vor kurzem noch als Gemeindeverbindungsstraße gewidmet war und somit historisch nicht als „klassische“ Erschließungsstraße anzusehen ist.<br /> Unter Berücksichtigung aller dieser Umstände und um eine Gleichbehandlung mit Anliegern vergleichbarer Straßen herzustellen beschloss der Gemeinderat mit 11:1 Stimmen, den Ausbau der Fahnbacherstraße zurückzustellen und erst im Jahr 2021 durchzuführen. Mit ein Grund für diese Entscheidung war auch, dass bei einem sofortigen Ausbau auch der Straßenstich Richtung Anwesen Geltinger und Winter mitausgebaut werden muss, um eine Abrechnung der gesamten Straße zu ermöglichen. Dies war aber eigentlich nie beabsichtigt, ist technisch auch nicht notwendig und bisher auch nicht geplant. Nach dem 31.3.2021 ist man hier in der Entscheidung frei und kann ohne Abrechnungszwang frei entscheiden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erschließungsstraße Am Mitterfeld</strong><br /> Für diese Straße, die auch vor mehr als 25 Jahren begonnen wurde, deren Ausbau aber hinsichtlich Entwässerung und Deckschicht nicht vollständig ist, beschloss der Gemeinderat den sofortigen Ausbau. Damit soll rechtzeitig vor dem 31.3.2021 sichergestellt werden, dass die Straße mit den Anliegern auch abgerechnet werden kann. Der Gemeinderat sieht hier einen Zusammenhang mit der Straße „Am Kirchfeld“, die vor Jahren bereits endgültig hergestellt und abgerechnet wurde. Genauso wie bei der Straße „Am Kirchfeld“ wird auf der nicht wasserführenden Seite der Straße auf den Einbau eines Graniteinzeilers verzichtet.</p>
<p class="bodytext"><strong>Beschaffung von Defibrillatoren</strong><br /> Defibrillatoren können Leben rettten. Bislang gibt es solche Geräte nur im seniorenhaus in Haiming und beim Golfclub in Piesing. Der Gemeinderat beschloss deswegen, vier solche Geräte auf Gemeindekosten anzuschaffen. Damit wird jeweils ein Mannschaftswagen der Feuerwehr ausgestattet, da diese bei gemeindlichen Ereignissen mit größeren Menschenansammlungen oft in der Nähe oder schnell erreichbar sind und aktive Mitglieder der drei Feuerwehren regelmäßig in erster Hilfe geschult werden. Ein viertes Gerät wird öffentlich an der Außenwand der Schulturnhalle angebracht. Die Anschaffung erfolgt über das BRK Kreisverband Altööting, da von dort ein Schulungsgerät zur Verfügung gestellt wird und über das BRK auch Infos zu Neuerungen und kostenlose Updates zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-138</guid>
						<pubDate>Thu, 13 Dec 2018 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 13.12.2018</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-13122018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=00dcbe94d6518d11b4da81d7603bb3d2</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Information zur Entwicklung im Industriegebiet</strong><br /> Zu Beginn der Sitzung informierte Anton Steinberger, Geschäftsführer der Burghauser Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft (WiBeG), über die neueste Entwicklung im Industriegebiet Soldatenmais. Die OMV Deutschland verkauft noch im Dezember das sog. Kraftwerksgelände an die Fa. Max Aicher aus Freilassing. Die Firma hat die Absicht, dort ein Werk zur Herstellung von Grundprodukten für die Stahlherstellung zu errichten. Grundstoffe für diese Produktion wird die Fa. Aicher von der OMV beziehen. Verarbeitet werden diese Grundprodukte in den verschiedenen Stahlwerken der Aicher-Gruppe. Die zweite Veränderung betrifft das bisher von der OMV genutzte Verwaltungsgebäude. Dieses wird von der WiBeG erworben, um die Büroräume an verschiedene Firmen, so auch die Fa. Max Aicher, zu vermieten. Eine besondere Bedeutung hat das Gebäude für die zahlreichen Firmen, die im Rahmen des nächsten Shut-Down bei der OMV Planungs- und Dienstleistungen erbringen. Hier können die Büroräume eine Vielzahl von Containerdörfern vermeiden. Bei einem Besuch von Max Aicher im Haiminger Rathaus am 18.12.2018 wird es weitere Informationen zur künftigen Entwicklung geben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Vom 19.11. bis 22.11.2018 wurde auf der gemeindlichen Fläche bei Lehneck im Stadtgebiet Neuötting die schon länger geplante <strong>Aufforstung</strong> durch eine beauftragte Firma durchgeführt. Auf 2 ha Fläche wurden 7.800 Laubbäume und 1.500 Sträucher gepflanzt. An der Grenze zum Nachbargrundstück entstand ein rund 300 Meter langer gestufter Waldsaum. Es handelt sich bei dieser Fläche um Bannwaldersatz für einen Teil der Monaco-Gasleitung und um die geringfügige Erweiterung unseres Industriegebietes.</p>
<p class="bodytext">Am 3.12.2018 kam der neugewählte <strong>Landtagsabgeordnete Dr. Martin Huber</strong> zu einem Informationsgespräch ins Rathaus. Der Bürgermeister diskutierte mit ihm eine breite Themenpalette, angefangen von grundsätzlichen politischen Fragen zur Zielrichtung der neuen Koalitionsregierung bis zu ganz praktischen Fragen der Auslegung von Bauvorschriften bei privaten Bauvorhaben. Intensive Gesprächspunkte waren die PFOA-Bodenbelastung und die Verpflichtung der Staatsregierung, hier baldmöglichst ein praktikables Konzept vorzulegen und die Perspektiven für eine nachhaltige sichere Trinkwasserversorgung. Hinsichtlich des 380-kV-Ersatzneubaus warnte der Bürgermeister davor, aus politischen Gründen eine völlig neue Trassenführung ins Spiel zu bringen und dabei technische Notwendigkeiten und Abwägungsgrundsätze bei einem Ersatzbau nicht mehr zu berücksichtigen. Die Gemeinde Haiming würde so eine Entwicklung nicht klaglos hinnehmen. Große Einigkeit bestand im Gespräch darin, dass ein Erfolg bei der Bewerbung um Anerkennung als Ökomodell-Region für die beteiligten Gemeinden große Chancen eröffnen würde. Hier sicherte der Abgeordnete auch seine Unterstützung zu.</p>
<p class="bodytext">Beim Info-Zirkel zum <strong>Ersatzneubauprojekt der 380 kV-Leitung</strong> Pirach – Tann am 5.12.2018 wurden sehr umfangreich die im Rahmen der Bürgeranhörung vorgebrachten Trassenalternativen vorgestellt und bewertet. Ein Großteil dieser Vorschläge scheidet aus, weil im Vergleich zu den bereits vorgeschlagenen Trassenvarianten die Fa. Tennet keine Verbesserung oder weniger Konfliktfälle sieht. In diese Wertung aufgenommen war auch der wiederholt geäußerte Vorschlag, die Stromtrasse entlang der neu zu bauenden A 94 nach Simbach zu führen und dort in das Leitungsnetz einzubinden. Seitens der Gemeinde Haiming hatte der Bürgermeister bereits bei der letzten Besprechung dazu erhebliche Einwände vorgetragen, die jetzt von der beauftragten Planerin Dr. Albrecht aufgegriffen und bestätigt wurden. So ist im gesamten Bereich der Trasse mehrfach der Abstand von 200 bzw. 400 Metern zur Wohnbebauung unterschritten, so auch bei Oberloh, Niedergottsau und Stammham. Aus Sicht der Wohnbebauung besonders unverträglich wäre eine solche Leitungsführung in Kirchdorf und Simbach. Insgesamt sieht die Planerin bei einer solchen Trasse eine erhebliche Vielzahl von Konflikten, so dass Tennet diese Variante nicht in das Raumordnungsverfahren einbringen wird. Aus technischer Sicht bestätigte Thomas Ehrhardt-Unglaub die bereits der Gemeinde Haiming erteilte Auskunft, dass Simbach kein geeigneter Einbindepunkt ist. Das dortige Umspannwerk müsste umgebaut und eine Leitung nach Matzenhofen ertüchtigt werden. Dies und auch die längere Leitungsführung würde zu Mehrkosten führen. Außerdem ist die gesamte Netzarchitektur nicht auf eine Anbindung im Bereich Simbach ausgelegt. Denn sollte das Umspannwerk Simbach durch Defekt ausfallen würde das für Pirach den Black out bedeuten; bei einer Anbindung in Tann – wie geplant – wäre das nicht der Fall, da hier durch die geplanten Leitungsführungen eine Redundanz besteht.</p>
<p class="bodytext">Beim Gespräch mit dem Vertreter der Bundesnetzagentur am 10.12.2018 legte die Bürgerinitiative ihren Forderungskatalog vor, der darauf abzielt, durch eine Änderung des Bundesbedarfsplangesetzes zu erreichen, dass für das Vorhaben 32, Abzweig Pirach das Umspannwerk Simbach als Anbindepunkt festgelegt wird und dieses Projekt als Pilotprojekt für Erdverkabelung vorgesehen wird. Bei letzterem bestand insoweit Einigkeit, dass dies unabhängig von der Trassenführung einige Probleme vermindern könnte; bezüglich Anbindepunkt Simbach wurde nochmals dargelegt, dass dies aus Gründen der Netzstabilität und Netzsicherheit keine technisch vertretbare Lösung ist.</p>
<p class="bodytext">Vom Gesundheitsamt Altötting wurden uns die <strong>Ergebnisse der Trinkwasseruntersuchung</strong> vom 17.9.2018 übersandt. Die Rohwasserproben der Brunnen 1 und 2 haben PFOA-Konzentrationen von 0,49 mg/l bzw. 0,51 mg/l. In den Trinkwasserproben nach der Aktivkohlefilterung und im Hochbehälter liegt der Gehalt von PFOA unterhalb der analytischen Bemessungsgrenze. Im langjährigen Vergleich bestätigt sich der kontinuierliche, leichte Anstieg der PFOA-Werte. Die Werte für ADONA liegen unter der Bestimmungsgrenze.</p>
<p class="bodytext">Ein paar Daten zur <strong>Einwohnerentwicklung </strong>der Gemeinde Haiming:<br /> Zum Jahresende 2005 hatten wir 2479 Einwohner mit Hauptwohnsitz, zum Jahresende 2015 waren es 2421. Das bedeutet einen Rückgang von 58 Einwohnern. Seitdem gibt es einen stetigen Zuwachs an Einwohnern auf 2499 am 30.6.2018. Die Zunahme von 78 Einwohnern entspricht einem jährlichen Wachstum von knapp 0,7 %. Der höchste Zuwachs war im Jahr 2017 mit 31 Personen (1,2 %).</p>
<p class="bodytext">Im <strong>Kindergartenausschuss </strong>am 12.12.2018 gab es personelle Neuigkeiten: Marianne Wimmer ist seit 1.10.2018 die neue Beauftragte der Kirchenverwaltung Niedergottsau für die Kindertagesstätte, sie ist Nachfolgerin von Sabine Schlagmann, die an diesem Abend verabschiedet wurde. Einen Wechsel wird es auch in der Leitung des Kindergartens geben: Aus privaten Gründen gibt Martina Stampfl diese Aufgabe zum 1.2.2019 ab und Monika Gassner wird ab diesem Zeitpunkt die Leitung der KiTa übernehmen. Derzeit besuchen 74 Kinder die KiTa, davon 17 Kinder die Krippe. Ab Mai 2019 wird die Zahl auf 77 Kinder steigen, denn 3 Kinder kommen in der Krippe dazu. Ein großer Wunsch der Mitarbeiterinnen ist eine Neugestaltung der Außenspielfläche, da einige Geräte bereits schadhaft sind und auch die Einteilung und Gestaltung verbessert werden könnte. Das 30-jährige Bestehen im Jahr 2020 wäre ein guter Anlass für diese Maßnahme.</p>
<p class="bodytext">Die <strong>letzte Sitzung des Jahres</strong> will ich – wie auch in den Vorjahren – nutzen zu einem kurzen Rückblick. Es war wiederum ein sehr arbeitsintensives Jahr mit der Umsetzung einer Reihe von Projekten, die ich jetzt nicht im Einzelnen aufzählen will. Für verschiedene Vorhaben haben wir aber auch Grenzen erlebt, sei es aus rechtlichen Gründen oder weil sie nicht die notwendige Akzeptanz bei der davon betroffenen Bevölkerung gefunden haben. Das ist mühsam, auch enttäuschend aber auch ein demokratischer Lerneffekt. Wir spüren dabei auch, dass die gesamtgesellschaftliche Strömung der zunehmenden Ichbezogenheit und des Service- und Anspruchsdenkens auch bei uns Einzug hält und der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zunehmend schwerer zu vermitteln ist. Dem steht gegenüber ein hohes Maß an Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement, zur Hilfsbereitschaft, zur Eigenleistung, zum Dienst am Nächsten, oft auch im Verborgenen. Das darf ich in vielen Begegnungen immer wieder erleben und das macht mich – und dieses Wort verwende ich sehr selten – stolz auf unsere Gemeinde, unsere Vereine und Gruppen und unsere Bürgerinnen und Bürger. Ich danke deswegen allen, die sich einbringen in unser gemeinschaftliches Leben.</p>
<p class="bodytext">Ich danke Euch Gemeinderätinnen und Gemeinderäten für Euren Einsatz, Eure Ideen, Anregungen, Fragen und Eure große solidarische Unterstützung. Besonderer Dank an den zweiten Bürgermeister Josef Pittner, der immer da ist, wenn ich einen Termin oder eine Aufgabe nicht wahrnehmen kann. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofes, die im Maschinenraum unseres Gemeindeschiffes mit hohem Einsatz alles verarbeiten und umsetzen, was wir uns einfallen lassen oder was von außen auf uns zukommt. Ohne diese gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit würden wir diese Jahresleistung nicht erbringen können. Herzliches Vergelt’s Gott Euch allen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung Bebauungsplan „Am Schloss“</strong><br /> Zur geplanten Änderung des Bebauungsplanes am Schloss, mit der die Errichtung eines Gebäudes für eine Tagespflegeeinrichtung ermöglicht werden soll, gab es nur wenige Einwendungen. Die anregung des Landratsamtes Altötting, die bestehende Eingrünung bestmöglich zu erhalten wird aufgegriffen und in den weiteren Festsetzungen berücksichtigt. In diesem Zusammenhang wird derzeit auch geprüft, in das Gebäude eine Tiefgarage einzubauen, um den Flächenbedarf zu minimieren und eine optimale Grüngestaltung zu ermöglichen. Dem Einwand der Kreisheimatpflegerin, das Gebäude wäre in Bezug auf das Baudenkmal Schloss Haiming an dieser Stelle nicht zu verantworten, folgte der Gemeinderat nicht. Er verwies darauf, dass die Höhengestaltung so erfolgen werde, dass gegenüber dem Baudenkmal keine Dominanz entsteht und wegen der bestehenden Eingrünung auch keine Störung der Sichtachse auf das Schloss vorliegt. Die notwendigen Ergänzungen werden jetzt in den Änderungsentwurf eingearbeitet und dann in einer weiteren Sitzung dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Anschaffungen im Kindergarten</strong><br /> Für den Betrieb des Kindergartens ist eine Reihe von Investitionen erforderlich, die der Gemeinderat deswegen zu genehmigen hat, weil der Anschaffungswert über 400 EUR liegt und deswegen durch die Gemeinde mit 70% bezuschusst wird. Im Einzelnen werden angeschafft: Spielküche und Outdoor-Kinderküche (1.322 EUR), Mikrofone (500 EUR), Multifunktionsdrucker (1.549 EUR). Waschmaschine und Wäschetrockner (1.787 EUR). Der Gesamtförderbetrag liegt bei 3.610 EUR; der Gemeinderat hat den Anschaffungen zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Durchführungsbeschluss Glasfaseranschluss Schule</strong><br /> Zur Herstellung des Glasfaseranschlusses für die Grundschule liegt jetzt ein Angebot über 32.534 EUR vor. Die Förderung durch den Freistaat Bayern beträgt 26.027 EUR, der Gemeindeanteil liegt somit bei 6.507 EUR. Für die Weiterbearbeitung des Zuwendungsantrages ist ein Durchführungsbeschluss des Gemeinderates erforderlich; dieser wurde einstimmig gefasst. Die Ausführung der Maßnahme wird 2019 erfolgen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Anschaffung Feuerwehrfahrzeug</strong><br /> In nichtöffentlicher Sitzung wurde die Vergabeentscheidung für das neue Mannschaftstransportfahrzeug der Feuerwehr Piesing getroffen. Es lagen für Fahrgestell und Aufbau jeweils zwei Angebote vor. Nach einer Bewertungsmatrix, bei der neben dem angebotenen Preis auch andere Merkmale Berücksichtigung fanden, ging der Auftrag an den günstigsten Bieter, die Fa. Martin Schäfer GmbH in Oberderdingen. Angeschafft wird ein Fahrzeug der Marke VW Crafter, die Auslieferung erfolgt voraussichtlich Anfang 2020.</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<pubDate>Thu, 22 Nov 2018 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 22.11.2018</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-22112018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=e7619a70e3c5fff29c60bc67be125aa5</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong><br /> Seit Wochen beschäftigt ein <strong>Biber</strong> mit seiner Bautätigkeit im Bereich der Kläranlage Landratsamt, Gemeinde und Grundstücksbesitzer. Durch die errichteten Dämme wird der Bach so stark angestaut, dass angrenzende Flächen überflutet werden und viele alte Eichen jetzt im Wasser stehen. Nach mehreren Besichtigungen hat das Landratsamt angeordnet, dass in die Dämme Drainagen eingebracht werden, um den Abfluss des Baches zu sichern. Nachdem dies nutzlos war, hat der Bauhof einige Dämme entnommen; dazu liegt die Genehmigung des Landratsamtes vor. Wir haben auch eine mögliche Gefährdung des Kläranlagengebäudes und der Zufahrtsstraße geprüft, hier ist derzeit eine kritische Situation nicht gegeben. Mittlerweile stellen wir innerhalb des Zaunes der Kläranlage Biberaktivitäten fest; deswegen muss der untere Bereich des Maschendrahtzaunes durch Baustahlgewebe verstärkt werden. Im Ergebnis ist festzustellen, dass die Biberpopulation stark ansteigt und sich entlang der Bäche auch außerhalb der Schutzbereiche in der Au die Biberreviere ausbreiten. Deswegen wird auf Antrag der Gemeinde im Bereich Aumühle das Landratsamt auch eine Uferbefestigung veranlassen, damit dortige Wohngebäude nicht beeinträchtigt werden.</p>
<p class="bodytext">Bei der <strong>Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes</strong> am 5.11.2018 wurden eine Reihe wichtiger Themen diskutiert und auch Beschlüsse gefasst. Weitreichend ist die mehrheitlich getroffene Entscheidung, zukünftig im Verbandsgebiet beim regelmäßigen Austausch der Wasserzähler funkauslesbare elektronische Zähler einzubauen. Die Mehrkosten rechtfertigen sich durch eine genauere Verbrauchsmessung, die wesentliche Vereinfachung der Datenerfassung und Verarbeitung für die Wasserrechnung und die nachträgliche Möglichkeit, einen Rückfluss am Hausanschluss festzustellen und damit unzulässige Installationen aufzudecken. Vor dem Hintergrund der letztjährigen Verkeimung im Wassernetz ist dies von Bedeutung. Die notwendige Satzungsergänzung räumt dem Abwasserabnehmer aber das Recht ein, der Funkauslesung zu widersprechen; dann wird das Funkmodul aus dem elektronischen Wasserzähler ausgebaut.<br /> Auf Nachfrage wurde vom Verbandsvorsitzenden mitgeteilt, dass in den Fällen unzulässiger Hausinstallation von der zuständigen Stelle im Landratsamt nach wie vor keine Bußgeldbescheide erlassen wurden und mögliche Bußgelder auch nicht an den Zweckverband fließen. Es gibt rechtlich auch keinen Anhaltspunkt, ohne konkreten Verdacht Hausinstallationen durch eigene Mitarbeiter oder durch Sachverständige zu überprüfen. Sollte erneut eine Verkeimung auftreten, gibt es einen für Bürgerinfo und notwendige Maßnahmen festgelegten Ablaufplan. Ob es dann auch kostenlose Ausgabe von Mineralwasser geben kann, wird erst in der jeweiligen Situation entschieden.<br /> Für die Verhandlungen mit Dyneon bzw. der Muttergesellschaft 3M über die Übernahme von Betriebskosten der Aktivkohlefilteranlage in Vergangenheit und Zukunft und die Kosten der Ertüchtigung der bestehenden Anlage wird das Anwaltsbüro eingeschaltet, das auch Alt- und Neuötting und Kastl vertreten hat. es gibt in diesem Zusammenhang die Erwartung, dass die gleichen vertraglichen Regelungen getroffen werden, wie mit diesen Kommunen. Der Bürgermeister hat in diesem Zusammenhang auch den Vorschlag eingebracht, zu prüfen, ob nicht der Anschluss an die neue Aktivkohlefilteranlage der Städte Alt- und Neuötting eine technisch und betriebswirtschaftlich sinnvolle Alternative darstellt. In diesem Zusammenhang vertritt er auch die Auffassung, dass langfristig wohl ein großflächiger Wasserverbund zu schaffen ist, der insbesondere auch mit Blick auf andere Belastungsstoffe, vor allem auch Nitrat, einwandfreies Trinkwasser beschaffen und liefern kann. Denn aus der PFOA-Thematik ist zu lernen, dass eine plötzliche Neufestlegung von Vorsorge- und Grenzwerten schnell zu größeren Problemen führen kann. Hier gilt es im Zusammenwirken mit dem Wasserwirtschaftsamt, das einen entsprechenden Prüfungsauftrag hat, langfristige Perspektiven zu entwickeln.</p>
<p class="bodytext">Zum aktuellen Planungsstand des <strong>Ausbaus der A 94</strong> im Bereich Marktl – Simbach führte der Bürgermeister am 19.11.2018 ein Gespräch mit Baudirektor Stefan Pritscher und zwei weiteren Mitarbeitern der Autobahndirektion Südbayern. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind alle maßgeblichen Voruntersuchungen und Abstimmungsgespräche, insbesondere die naturschutzrechtlichen Klärungen, abgeschlossen und es wird die technische Vorentwurfsplanung erstellt. Es liegt auch bereits das Gutachten zur Verkehrsprognose vor, auf dessen Grundlage die notwendigen Lärmschutzmaßnahmen errechnet werden. Änderungen gibt es im Bereich Niedergottsau in der Linienführung der zweiten Fahrbahn: Diese wird&nbsp; etwa ab Höhe der Zufahrt zum Innstauwerk Stammham von der südlichen Seite auf die Nordseite der bestehenden Fahrbahn verlegt, um die Hangquellen im Bereich Niedergottsau zu schonen. Das bedeutet aber auch, dass die zweite Brücke nördlich gebaut wird und dort auch dann der neue Radweg angelegt wird. Damit entfällt auf der Seite von niedergottsau die als Lärmschutz gedachte Abgrenzungswand zwischen Fahrbahn und Radweg. Baudirektor Pritscher rechnet damit, dass bis Mitte 2019 die technische Entwurfsplanung erstellt und vom Ministerium genehmigt ist und diese dann in der Öffentlichkeit vorgestellt werden kann. Erst danach wird das förmliche Genehmigungsverfahren eingeleitet.</p>
<p class="bodytext">Am 19.11.2018 führte der Bürgermeister ein <strong>Gespräch mit den Kommandanten</strong> der drei Feuerwehren. Es wurde dabei über eine Fülle von Themen und Anliegen gesprochen, z.B. die Notwendigkeit von Anordnungen der Gemeinde für Verkehrslenkungen durch Mitglieder der Feuerwehren, eine Bürgerinfo über Bedeutung von Sirenenzeichen und Zeiten der Probealarme, gemeinsame Überlegungen zu Gefahrenpotentialen in der Gemeinde bei Hochwasser oder Starkregenereignissen, die Beteiligung der Feuerwehr bei dem Info-Tag „Leben und Wohnen im Alter“ am 6. April 2019, die Instandhaltung von Saugstellen in Außenbereichen oder die Neuerstellung von Hydranten. Ausführlich diskutiert wurde die Anschaffung von Defibrillatoren für die Mannschaftswagen der Feuerwehren und ein öffentlich angebrachter Defibrillator im Bereich Haiming und die dazu notwendigen Schulungsmaßnahmen für die Mannschaften. In der kommenden Zeit wird der Gemeinderat auch über die Ausstattung der Feuerwehrhäuser mit einer Notstromversorgung entscheiden: Mit einer USV soll bei Stromausfall die Funktionsfähigkeit der Feuerwehrhäuser für einige Stunden sichergestellt werden. Nach den Feuerwehren Piesing und Niedergottsau soll auch Haiming mit einem Gaswarngerät ausgestattet werden, da die Zahl der Gasanschlüsse ständig zunimmt. Als ebenso wichtig sahen es die Kommandanten an, mit Kartenmaterial über die Gashauptleitungen und die jeweiligen Hausanschlüsse informiert zu sein.</p>
<p class="bodytext">Am 20.11.2018 gab es an der <strong>Einmündung des Radweges</strong> aus Richtung Burghausen in die Ortsstraße von Neuhofen eine Verkehrsschau mit Frau Urban und Herrn Lichtenegger vom Landratsamt Altötting, Herrn PHK Grasteit von der PI Burghausen und Erwin Müller und Bürgermeister Beier. Anlass dafür waren immer wieder auftretende gefährliche Situationen zwischen schnell einfahrenden Radfahrern und Autos, die aus Neuhofen Richtung Burghausen fahren. In einem Fall war es kürzlich auch zu einem Zusammenstoß gekommen. Der Lösungsvorschlag seitens des Landratsamtes, das für die Wegführung des Radweges zuständig ist, sieht vor, dass das vorhandene Geländer teilweise zurückgebaut wird und parallel zur Kreisstraße bereits weiter oben und deswegen für Autofahrer besser einsehbar eine Einfahrt in die Ortsdurchfahrt geschaffen wird. Diese Radwegführung wird zusätzlich auf der Straße durch Markierungslinien kenntlich gemacht. Baulich kann dieser Vorschlag erst im kommenden Frühjahr umgesetzt werden, da in der kalten Jahreszeit Asphalt- und Markierungsarbeiten nicht möglich sind.</p>
<p class="bodytext">Eine umfassende Information zur <strong>Öko-Modellregion (ÖMR)</strong> gab es am 20.11.2018 im Helmbrechtssaal in Burghausen. Mittlerweile sind 15 Städte und Gemeinden im Landkreis an einer Teilnahme interessiert; im 3. Wettbewerb des Landwirtschaftsministeriums zur Schaffung weiterer 6 Öko-Modellregionen in Bayern gibt es derzeit 27 Bewerber. Von großer Bedeutung ist deswegen jetzt die Erarbeitung des Bewerbungskonzeptes, das neben einer Beschreibung der Ausgangslage und einer Stärken-Schwächenanalyse vor allem bereits konkrete Entwicklungs- und Projektansätze enthält und einen Arbeitsplan für die künftige Ökomodellregion beschreibt. Beauftragt mit dieser Arbeit ist Frau Amira Zaghdoudi, die gute Ortskenntnisse besitz, da sie seit Jahren die Wasserschutzgebiete von Burghausen und Burgkirchen betreut. In ihrem Vortrag wurde auch deutlich, dass es bereits gute Kontakte zu zahlreichen Vermarktern von Öko-Produkten in der Region gibt und hier ein starkes regionales Netzwerk geschaffen werden kann. Damit auch die speziellen Interessen der Gemeinde Haiming in dieses Bewerbungskonzept eingebracht werden kann, hat der Bürgermeister Frau Zaghdoudi zu einem Gespräch ins Rathaus Haiming eingeladen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bebauungsplan Winklham Nordwest</strong><br /> Im Bereich Winklham will die Gemeinde die derzeit erleichterten Möglichkeiten, Wohnbaugebiete auszuweisen nutzen und auf einer Fläche, die im Eigentum der Gemeinde steht, in geringem Umfang Baumöglichkeit zu schaffen. Es handelt sich um die Fortsetzung des Baugebietes Schöffbergweg: Dort sollen unter Beachtung des Schutzstreifens zur bestehenden 110-kV-Stromleitung insgesamt 7 Bauparzellen ausgewiesen werden. Die Festsetzungen im Bebauungsplan sind so gestaltet, dass in ortsgebundener Bauweise die Häuser errichtet werden: ein rechteckiger Baukörper mit Satteldach und einer maximalen Wandhöhe von 5,80 Meter. Es handelt sich jeweils um Einzelhäuser mit max. 2 Wohneinheiten. Der Gemeinderat beschloss die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 19 – Winklham Nordwest, billigte dazu den vorgelegten Entwurf und beauftragte die Verwaltung mit der Durchführung des Verfahrens.<br /> Für die künftige Vermarktung von Baugrundstücken im Eigentum der Gemeinde stellte der Bürgermeister Richtlinien vor, auf die sich der Gemeinderat durch Beschluss verpflichtet. Danach sollen, um eine verlangsamte, aber stetige bauliche Entwicklung zu ermöglichen, lediglich drei Baugrundstücke im Gemeindebereich pro Jahr vergeben werden. Außerdem soll dies nicht nach dem Motto „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ erfolgen, sondern es gibt einen Bewerbungsstichtag (z.B. der 31.8. jeden Jahres) und dann entscheidet der Gemeinderat nach einem Kriterienkatalog über die Vergabe. Ausnahmen davon soll es nur in begründeten Fällen geben. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt auch darin, dass trotz der hohen Nachfrage von außerhalb auch einheimische Bewerber zum Zuge kommen. Ein wesentlicher Gesichtspunkt ist auch, dass mit einer solchen „Vorratspolitik“ bezüglich gemeindeeigener Baugrundstücke eine moderate Preisentwicklung auf dem Baulandsektor ermöglicht wird. Der Bauausschuss hatte diese Richtlinien bereits befürwortet, der Gemeinderat wird in einer der nächsten Sitzungen darüber entscheiden.<br /> Eine Bürger- und Anliegerversammlung zur Baulandausweisung und zu diesen Richtlinien gibt es am Montag, 10.12.2018 um 17.30 Uhr im Rathaus.</p>
<p class="bodytext"><strong>Innenbereichssatzung Winklham</strong><br /> Um einem einheimischen Grundstückseigentümer auf eigener Fläche das Bauen zu ermöglichen, soll die Innenbereichssatzung Winklham im südlichen Bereich geringfügig erweitert werden. Die Festsetzungen der Innenbereichssatzung werden dabei nicht verändert. Der Gemeindetrat hat den Entwurf gebilligt und die Verwaltung mit der Durchführung des Verfahrens beauftragt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erschließung Fahnbacherstraße</strong><br /> Erneut hatte sich der Gemeinderat mit dem geplanten Ausbau und der endgültigen Herstellung der Fahnbacherstraße als Erschließungsstraße zu befassen. Nach einer Anliegerversammlung, in der bereits zahlreiche technischen und auch rechtlichen Fragen diskutiert wurden, haben die Anlieger einen Antrag an den Gemeinderat gerichtet, um zu erreichen, dass die Fahnbacherstraße entweder als bereits endgültig hergestellt eingestuft wird und deswegen die jetzt geplanten Baumaßnahmen – nach Wegfall der Straßenausbaubeitragssatzung – nicht mehr abgerechnet werden oder die Baumaßnahme so lange hinausgezögert wird, dass wegen der am 31.3.2021 eintretenden gesetzlichen Fiktion der endgültigen Herstellung keine Abrechnung mehr möglich ist. Die vielfältigen technischen und auch rechtlichen Fragen, die in diesem Schreiben der Anlieger aufgeworfen werden konnten bis zur Novembersitzung nicht umfassend und endgültig geklärt werden. Deswegen beschloss der Gemeinderat, dass bis zu einer Entscheidung über diese Themen eine Ausschreibung der Baumaßnahme unterbleiben soll, damit nicht ein unnötiger Zeitdruck entsteht.</p>
<p class="bodytext"><strong>Anfragen</strong><br /> Der Bürgermeister wies darauf hin, dass am 1.1.1969 der freiwillige Zusammenschluss der Gemeinden Haiming und Piesing erfolgte und deswegen ein 50-jähriges Jubiläum ansteht. Er schlug dazu eine besondere Veranstaltung im Saal vor, in der diese 50 Jahre aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden und in diesem Rahmen auch der diesjährige Niederkern-Kiesel verliehen wird. Der Gemeinderat hat diesen Festabend mit Rückblicken und Ausblick auf Freitag, 29. März 2019 festgelegt. Er beginnt um 19.30 Uhr.<br /> &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-135</guid>
						<pubDate>Thu, 18 Oct 2018 17:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 18.10.2018</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-18102018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=99a850ca4ca3b70ce4eaecd60175f00e</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong></p>
<p class="bodytext">Sehr gut angenommen ist seit <strong>Schulbeginn</strong> wieder die Mittagsbetreuung. An den fünf Schultagen startet sie in der Regel um 11.15 Uhr und dauert bis 14.00 Uhr. Am meisten Kinder sind es am Freitag: 21; mit 14 Kindern nehmen am Donnerstag die wenigsten teil. Im täglichen Wechsel sind drei Betreuerinnen tätig, eine vierte Betreuerinnen kommt bei Bedarf dazu. Die Gesamtkosten betragen rund 23.000 EUR, davon übernimmt nach staatlichem Zuschuss und Elternbeitrag von jeweils rd. 3.000 EUR die Gemeinde 17.000 EUR.<br /> Am 11.10. nahm der Bürgermeister am <strong>Informationskreis Energie</strong> der Energie Südbayern (ESB) in Zangberg teil. Dabei werden neben Fachvorträgen auch jährlich die Mittel aus dem Klimafond vergeben. Die Gemeinde Haiming meldete dafür die Umrüstungen von Kindergarten, Alter Schule und Sportheim an und erhielt einen Förderbetrag von 1.400 EUR.<br /> Am 8.10.2018 begann Bayernwerk mit der Montage der <strong>E-Ladesäule</strong> am Parkplatz vor dem Rathaus. Das Projekt zur Förderung der E-Mobilität wird vom Bund mit 5.156 EUR bezuschusst, die Restkosten in Höhe von 8.832 EUR trägt die Gemeinde. Hinzu kommen jährliche Betriebs- und wartungskosten. Eine offizielle Inbetriebnahme mit dem Vertragspartner Charge On wird noch erfolgen.<br /> Die Arbeiten am <strong>Feuerwehrhaus in Piesing</strong> schreiten voran: Das neue Tor und die Fenster sind montiert, ein Großteil der Fahrzeughalle ist bereits verspachtelt und geschliffen. Nach Verlegen von Wasseranschluss und Elektroinstallation können auch die Spachtel- und Streicharbeiten im Zwischenbau fertiggestellt werden. Für die kommende Woche ist das Verputzen der Außenwände geplant und die Arbeiten im Innenbereich werden noch in diesem Jahr abgeschlossen. Im Außenbereich werden heuer noch Wasser- und Kanalanschluss hergestellt und die Asphaltierung der Freiflächen vorbereitet. Die Feuerwehrmitglieder haben bis jetzt ca. 600 Stunden Eigenleistung erbracht. Mittlerweile wurde auch für das Mannschaftstransportfahrzeug eine neue Ausschreibung erstellt; eine Vergabeentscheidung soll in der Dezembersitzung getroffen werden.<br /> In Sachen <strong>380 kV-Stromtrasse</strong> hat auf Anfrage von Bürgermeister Beier die Fa. TenneT technische Gründe dafür mitgeteilt, dass ein Anschluss der Höchstspannungsleitung von Pirach ausgehend in Simbach nicht möglich ist. Das Umspannwerk in Simbach wurde von der Bundesnetzagentur als Netzanbindepunkt festgelegt, damit liegt aber nicht zugleich auch die Eignung als klassischer Knotenpunkt im Übertragungsnetz vor. Wollte man die vorgesehene Anbindung des Umspannwerkes Pirach an den Stromkreis Umspannwerk Isar bei Landshut ändern, verlangt dies zwingend einen erneuten Umbau – Vergrößerung und Erweiterung – des Umspannwerkes Simbach und einen weiteren, bisher nicht vorgesehenen Höchstspannungsleitungsbau von Simbach zum sog. Punkt Matzenhof des Stromprojektes Altheim – St.Peter. erneut machte die Fa Tennet klar, dass eine Übernahme der vorliegenden Planfeststellung für eine Anschlussleitung Haiming – Simbach deswegen nicht in Betracht kommt, weil sowohl wegen der energiewirtschaftlichen Begründung der Leitung (Netzausbau statt Kraftwerkanschluss) und erheblichen technischen Änderungen (Mastdesign, Seiltyp) ein Planänderungsverfahren mit allen damit verbundenen Risiken durchgeführt werden muss. aus Sicht der Gemeinde kommt hinzu, dass mittlerweile die grundbuchrechtlichen Sicherungen der Mastenstandorte entfallen sind und das Gebot, Ersatzleitungen im Bereich der Bestandstrasse und damit in Gebieten mit Vorbelastungen zu führen, bei einer Leitungstrasse nach Simbach missachtet würde.<br /> Der <strong>Wassereintritt </strong>in der Schulturnhalle ist nicht auf Undichtigkeit der Dacheindeckung oder Dachhaut zurückzuführen, sondern darauf, dass Abläufe der innenliegenden Dachrinne durch Moos und einen Ball verstopft waren und dann wegen der Neigung der Dachrinne zum Gebäude hin das Wasser in die Deckenkonstruktion eindrang. Diese Konstruktion der Dachrinne wird jetzt beseitigt. In der Halle sind die durchnässten Deckenelemente und die darunter befindliche Dämmung ausgebaut worden und werden erneuert werden. Es ist mit Gesamtkosten von rund 10.000 EUR zu rechnen.<br /> Am 8. Oktober wurden im Kreistag Altötting die Ergebnisse der <strong>Detailuntersuchung zu PFOA</strong> im Raum Gendorf vorgestellt. Knapp zusammengefasst ergibt sich daraus, dass durch die Luftemissionen der Fa. Dyneon der Wirkstoff PFOA sich großräumig verbreitet har und durch die Ausfilterung der Bäume sich vor allem im Waldboden des Altöttinger, Burghauser und Daxenthaler Forst ablagert. Von dort wird PFOA ins Grundwasser ausgewaschen und wird dadurch noch für Jahrzehnte eine Belastung darstellen. Trinkwasser, das in diesen Bereichen gefördert wird, kann den Leitwert von 0,1 Mikrogramm PFOA nur durch Nutzung von Aktivkohlefilteranlagen einhalten. Denn Trinkwasser ist der Haupteintragspfad für PFOA im Blut von Menschen. Der Verzehr von Lebensmitteln aus der Region, mit Ausnahme von Wildschweinfleisch, ist unbedenklich. Weiterhin ungelöst ist das Problem bei Abgrabungen des belasteten Oberbodens; hier gibt es nach wie vor kein praktikables Regelwerk für die Verwendung von Aushubmaterial in der Größenordnung von mehr als 500 m³. Dazu laufen weiterhin Verhandlungen zwischen Landratsamt, Wasserwirtschaftsamt und Umweltministerium.<br /> Einige <strong>wichtige Termine</strong> in den kommenden Wochen: Anliegerversammlungen für Ausbau Am Mitterfeld und Birkenweg am 24.10. ab 18.00 Uhr und für Fahnbacherstraße am 25.10. ab 18.00 Uhr. Samstag, 27.10. beginnt um 13.00 Uhr am Zehentweg die Pflanzung der ökologischen Ausgleichsfläche mit den Baumpaten aus dem neuen Baugebiet. Organisiert wird diese Pflanzung im Rahmen von Plant for the Planet durch den Obst- und Gartenbauverein. Am 5.11um 18.00 Uhr ist das nächste Treffen der Arbeitsgruppe Parkplatzkonzept Haiming-Mitte. Architekt Anglhuber stellt den ersten Entwurf vor. Anschließend ist um 19.30 Uhr das Gespräch der Vereine. Am 8.11. vormittags wird von der 3. Klasse unserer Grundschule der nächste Abschnitt des Schulwaldes gepflanzt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Tekturplan Grundschule Haiming</strong><br /> Bei der energetischen Sanierung der Grundschule im Jahr 2011 und den damit verbundenen Umbauten wurden baurechtlich auch Nutzungsänderungen im Dachgeschoss – Versammlungsraum – und im Untergeschoss – Handarbeits- und Werkraum – beschlossen. In diesem Zusammenhang ist auch ein neues Brandschutzkonzept erarbeitet worden, das mehrere Außentruppen als zweiten Fluchtweg vorsieht. Im Zuge der Umsetzung dieser Brandschutzmaßnahmen hat sich herausgestellt, dass auf eine zweite Außentreppe aus dem Kellergeschoss verzichtet werden kann, weil der Handarbeitsraum nicht mehr benötigt wird. Das Landratsamt verlangt dazu aber eine Tektur des Bauplanes, in der das festgeschrieben ist. Mittlerweile wurde auch die Ölheizung durch eine Pelletsheizung ersetzt, was dazu führte, dass drei Kellerräume als Lagerräume für Pellets genutzt werden. Auch dies ist baurechtlich zu genehmigen. In diesem Zusammenhang ergeben sich dann wieder neue Anforderungen an das Brandschutzkonzept. Bei der Überarbeitung des Brandschutzkonzeptes von 2011 stellte sich dann heraus, dass darin Anforderungen an Verbindungstüren gefordert worden sind, die den Bestandsschutz nicht beachten und im Ergebnis zum Austausch aller Türen führen würde. Um in Sachen Brandschutz für die Grundschule auf eine technisch zeitgemäße und rechtlich sichere Grundlage zu kommen, wurde in Verbindung mit dem Bauantrag auch ein neuer Brandschutznachweis erstellt. Nach Genehmigung durch das Landratsamt werden die darin vorgesehenen Maßnahmen abgearbeitet.</p>
<p class="bodytext"><strong>Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED</strong><br /> In der Gemeinde Haiming gibt es insgesamt 286 Straßenlampen, 30 davon sind bereits mit LED-Lampen ausgestattet. Alle anderen Lampen waren 2005 in Haiming Mitte und 2008 im übrigen Gemeindebereich auf Natrium-Dampf-Lampen umgerüstet worden und bereits dadurch konnte eine wesentliche Energieeinsparung erreicht werden. Die Kosten haben sich bis auf einen rechnerischen Restbetrag von 2.500 EUR im Rahmen der Contractingvereinbarung durch die Stromersparnis amortisiert. Von der Bayernwerk GmbH hat die Gemeinde jetzt ein Angebot für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED angefordert. Daraus ergibt sich, dass der Stromverbrauch der von der Umrüstung betroffenen 256 Lampen 84.167 kWh beträgt und davon 68.530 kWh eingespart werden. Die Stromkosten sinken bei dem aktuellen Tarif von 13.900 EUR jährlich auf 2.600 EUR. Die Umrüstkosten betragen 124.300 EUR. Bei jetzigen Strompreis sind diese Kosten nach rund 9 Jahren eingespart. Neben diesem finanziellen Vorteil ergibt sich natürlich durch den geringeren CO2-Ausstoß auch ein positiver Klimaeffekt. Der Gemeinderat stimmt dem Umrüstungskonzept grundsätzlich zu und beauftragt die Verwaltung, weitere Vergleichsangebote einzuholen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Nachtragshaushalt 2018</strong><br /> Im Nachtragshaushalt für das Jahr 2018 spiegelt sich eine erneute positive Haushaltsentwicklung wieder. Die größte Veränderung ist die um 5,4 Mio EUR gestiegene Gewerbesteuer, was dann im Ergebnis zu einer positiven Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 4,1 Mio EUR führt. Bei den ausgaben steigt dadurch auch die Gewerbesteuerumlage auf 2,0 Mio EUR. Eine wesentliche Veränderungen bei den Einnahmen ist auch die Schlüsselzuweisung in Höhe von 417.000 EUR. Bei den Ausgaben gibt es wesentliche Steigerungen im Bereich Straßenunterhalt (+ 40.000), Reparatur Dach Schulturnhalle (+ 20.000), Serverumstellung Rathaus (+ 33.000), sanitäre Anlagen Sportheim (+ 30.000), Errichtung E-Ladesäule (+ 13.000) und Erwerb von Grundstücken (+ 900.000). Erfreulich ist auch die Entwicklung der Rücklagen und Schulden: Die schulden verringern sich, auch durch eine Sondertilgung, auf 285.800 EUR, die Rücklagen betragen zum Jahresende voraussichtlich 15,3 Mio EUR. Dies wird aber auch dringend benötigt, um die hohe Kreisumlage in den folgenden Jahren bezahlen zu können. Der Gemeinderat hat den Nachtragshaushalt einstimmig beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Spenden 2019</strong><br /> Wie jedes Jahr entscheidet der Gemeinderat über die freiwilligen Spenden an verschiedene Einrichtungen. Die Gesamtsumme von 2.695 EUR wird wie folgt vergeben:</p><table align="center" border="1" cellspacing="0" class="contenttable" style="width:469.55pt"> 	<tbody> 		<tr> 			<td style="background-color:silver; height:12.75pt; width:404.55pt"><p class="bodytext"><strong>Empfänger</strong></p></td> 			<td style="background-color:silver; height:12.75pt; width:65.0pt"><p class="bodytext"><strong>Vorschlag</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Deutscher Kinderschutzbund</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Frauenhaus)</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Frauen helfen Frauen e.V. (Notruf und Beratung)</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Kulturfonds (0.3431.6580)</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Imkerverein Marktl</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Die Brücke, Suchtkrankenhilfe</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">130,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Dorfhelferinnen</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">AWO - Sternfahrt</p></td> 			<td style="background-color:white; height:12.75pt; width:65.0pt"><p class="bodytext">60,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Sommerfest</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">BRK Haiming - Spende für Weihnachtsfeier</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">250,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Hörgeschädigtenverein</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">25,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">BRK - Behindertenfahrdienst, Essen auf Rädern, Psychosoziale Krebsnachsorge</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">500,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Sternsinger</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">25,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Hospizverein</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">100,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Caritas - Beitrag</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">55,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Diakonisches Werk</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">150,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Propräventiv</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">200,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">Donum Vitae</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">200,00</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:404.55pt"><p class="bodytext">&nbsp;</p></td> 			<td style="height:12.75pt; vertical-align:bottom; width:65.0pt"><p class="bodytext">&nbsp;</p></td> 		</tr> 	</tbody> </table><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Neue Fundtiervereinbarung</strong><br /> Das Tierheim Arche Noah in Raitenhaslach, mit dem die Gemeinde bisher eine Fundtiervereinbarung abgeschlossen hatte, wird zum Jahresende geschlossen. Die Gemeinde musste sich deswegen für die Aufnahme und Betreuung von Fundtieren aus dem Gemeindebereich um einen neuen Partner umschauen. Das Tierheim in Eisenfelden hat noch Kapazitäten frei und ist deswegen bereit, mit der Gemeinde eine Fundtiervereinbarung zu schließen. Die Konditionen, die unter Mitwirkung des Landratsamtes landkreisweit vereinbart wurde, sind: Im Jahr 2019 0,85 EUR zuzüglich 7% Umsatzsteuer je Einwohner. Diese Pauschale steigt bis 2022 jährlich um 0,05 EUR. Der Gemeinderat beauftragte den Bürgermeister, eine entsprechende Vereinbarung abzuschließen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Gründung eines gemeinsamen kommunalen Wohnungsbauunternehmens</strong><br /> Auf Initiative des Kreistages wird im Landkreis Altötting ein gemeinsames Kommunalunternehmen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gegründet. In diesem Unternehmen sollen sich die Gemeinden des Landkreises zusammenschließen und dazu jeweils ein geeignetes bebaubares Grundstück und als Geschäftseinlage 10.000 EUR einbringen. Auf den Grundstücken errichtet das Kommunalunternehmen Mietwohnungen, die staatlich gefördert werden und nach den Grundsätzen des sozialen Wohnungsbaus vergeben werden. Die Gemeinden bleiben Eigentümer des Grundstücks, die Mieteinnahmen aus den Gebäuden fließen 20 Jahre dem Kommunalunternehmen zu. Grundsätzlich ist die Gemeinde Haiming bereit, sich an dem Kommunalunternehmen zu beteiligen und die Einlage von 10.000 EUR zu erbringen. Eine entsprechende Interessensbekundung wurde innerhalb der Frist bis 1.10.2018 abgegeben. Die Einbringung eines Grundstückes ist derzeit nicht möglich, wir wollen uns aber die Option einer Vollbeteiligung offen halten. Ob dies dann von den Bedingungen des Kommunalunternehmens her möglich ist, ist der Gemeinde Haiming noch nicht mitgeteilt worden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-134</guid>
						<pubDate>Thu, 20 Sep 2018 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 20.09.2018</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-20092018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=62a46763054a26364d925a2830c572e0</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong></p>
<p class="bodytext">Das 1. Förderverfahren für den <strong>Aufbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen</strong> im Freistaat Bayern (Breitbandinitiative) konnte am 29.08.2018 erfolgreich abgeschlossen werden. Die Gemeinde Haiming ist im Landkreis die vierte Gemeinde, der das gelang (www.schnelles-internet-in-bayern.de). Ursprünglich waren 117 Hausanschlüsse geplant. Realisiert wurden 113, weil für vier Hausanschlüsse keine Kundenaufträge erteilt wurden. Die Wirtschaftlichkeitslücke, welche Grundlage für die Förderung ist, ermäßigte sich deshalb auf 624.324,00 €. Hierauf wird eine Förderung in Höhe von 70 % gewährt und damit 437.026,00 €. Die Schlusszahlung ist bereits auf dem Konto eingegangen. Insgesamt hat die Gemeinde für den Breitbandausbau im ersten Schritt 633.290,65 € verbaut. Abzüglich Förderung wurden also Eigenmittel in Höhe von 196.264,65 € verbaut. Derzeit wird am 2. Förderverfahren gearbeitet. Die Zahl der sogenannten weißen Flecken wird momentan abgeprüft.</p>
<p class="bodytext">Bei der Feuerwehr Haiming gab es am 17.8.2018 den Aktionstag <strong>„Ein Tag bei der Feuerwehr“</strong> für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Für die 13 Jungfeuerwehrfrauen und Männer begann der 24-Stunden-Dienst am Freitag um 17.00 Uhr und bis Samstagnachmittag hatten sie eine Fülle von Aufgaben zu erledigen, z.B. mitten in der Nacht die Suche nach einer Person mittels Wärmebildkamera oder um 6.00 Uhr morgens eine Brandalarmierung. Gerätekunde, Fahrzeugkunde und eine Personenrettung nach Verkehrsunfall gehörten mit zu diesem Aktionstag.</p>
<p class="bodytext">Eine unangenehme Überraschung gab es am Tag vor Schulanfang in der <strong>Schulturnhalle:</strong> Der Starkregen vom 7. September hat wieder zu einem Wassereintritt geführt. Wegen der erkennbar stark durchnässten Deckenplatten wurde die Schulturnhalle gesperrt und die Begrüßung der Erstklassler in die Aula der Schule verlegt. Damit wieder Sport in der Halle stattfinden kann, werden die gefährdeten Deckenplatten entfernt. Zugleich wird zur Behebung der Ursache des Wassereintritts eine Dachdeckerfirma mit der Fehlersuche und Beseitigung beauftragt.</p>
<p class="bodytext">Für das <strong>neue Feuerwehrfahrzeug</strong> der Feuerwehr Niedergottsau fand am 10. September die Rohbauabnahme statt; mit dem bisherigen Ergebnis sind die Verantwortlichen der FF Niedergottsau sehr zufrieden. Die Auslieferung des neuen HLF 20 wird voraussichtlich am 23. November sein.</p>
<p class="bodytext">Am 10. September fand die jährliche <strong>Ehrung der Schülerinnen und Schüler</strong> und Auszubildenden statt, die Schulabschluss oder Berufsausbildung mit einer 1 vor dem Komma gemacht haben. Insgesamt waren es 22 Frauen und Männer; 17 junge Menschen waren zum Teil in Begleitung ihrer Eltern zu dieser Ehrung ins Rathaus gekommen.</p>
<p class="bodytext">Am <strong>ersten Schultag</strong>, 11. September, begannen 9 Mädel und 10 Buben, bestens ausgerüstet mit Schulpack und Schultüte in der ersten Klasse ihre schulische Laufbahn.</p>
<p class="bodytext">Am 12. September führte der Bürgermeister die <strong>unvermutete örtliche Kassenprüfung</strong> durch. Der Kassenbestand war in Ist und Soll übereinstimmend und es gab hinsichtlich der bei der Kassenführung einzuhaltenden Bestimmungen keinerlei Beanstandungen. Die Arbeit von Kassenverwalterin Gudrun Fischer ist von hoher Qualität.</p>
<p class="bodytext">Am 12. September besprachen Waldreferent Felix von Ow und der Bürgermeister den jährlichen Begangbericht der <strong>gemeindlichen Waldflächen</strong>. Der Käfer hat auch vor dem Gemeindewald im Loh nicht Halt gemacht, dort mussten rund 10 Fichten geschlagen werden. In den entstandenen Lücken werden Tannen nachgepflanzt werden. Größere Pflegemaßnahmen in den Aufforstungsflächen sind nicht erforderlich, lediglich punktuelle Nachpflanzungen im Bavariahölzl in Alzgern und im Marktler Holz sowie ein Zaunabbau im Bereich Eisenfelden. Im Kemertinger Holz wird auch in diesem Winter wieder durch Selbstwerber gemäß der Anzeichnung durchforstet werden. In Lehneck bei Neuötting wird jetzt nach einem Jahr Verzögerung die Bannwaldersatzpflanzung für die Erdgasleitung und die geringere Erweiterung des Industriegebietes.</p>
<p class="bodytext">Am 17. September wurde in Burghausen in einem <strong>Informationszirkel </strong>durch Vertreter der Fa. TenneT die jetzt untersuchte B-20-Variante für den Ersatzneubau für die Höchstspannungsleitung von Pirach nach Tann vorgestellt. Diese Alternativtrasse läuft von Pirach durch das Lengthal bei Mehring bis zur B 20 und an dieser entlang bis zur Autobahn A 94, quert diese auf Höhe der Ausfahrt Burghausen und verläuft dann Richtung Dornitzen und erreicht dort wieder die Bestandstrasse. Der Vorteil dieser Trasse liegt darin, dass die Wohnbebauung von Burgkirchen und Emmerting umgangen wird; nachteilig ist der nicht unerhebliche Eingriff in Bannwald, der auszugleichen ist. In der Diskussion wurde auch angeregt zu prüfen, ob die Leitung nicht entlang der A 94 Richtung Simbach geführt werden kann. Ich wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass hier sowohl durch die Vogelschutz – und Naturschutzgebiete ein erheblicher Raumwiderstand gegeben ist und die Leitung auch zu den Orten Niedergottsau und Stammham nicht den notwendigen Abstand von 400 Metern einhalten kann. Aus Sicht der Gemeinde Haiming scheidet eine solche Trasse, die sich vollständig von der Bestandstrasse entfernen würde, aus.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich Eisching und Daxenthal</strong><br /> Erneut befasste sich der Gemeinderat mit der Planung eines möglichen Gewerbegebietes zwischen Daxenthal und Eisching. Grund dafür waren die Ergebnisse der Anliegerversammlung vom 31.7.2018 und der Erstbesprechung im Landratsamt Altötting mit den Vertretern der maßgeblichen Abteilungen. Bei der Anliegerversammlung gab es eine mit vielen Argumenten, Befürchtungen und auch Vermutungen vorgetragene Ablehnung dieser Planung. Insbesondere wurde eingewendet, dass es für ein Gewerbegebiet keinen konkreten Bedarf gibt, das harmonische Landschaftsbild nachhaltig gestört wird, die unmittelbaren Anlieger mit Lärm- und Verkehrsbelastung zu rechnen haben und die Dorfstruktur von Daxenthal beeinträchtigt wird. Diese Positionen wurden nachfolgend in einer von sehr vielen Anwohner unterschriebenen Stellungnahme und in zwei weiteren schriftlichen Einwendungen in der Gemeinde vorgebracht. Bei der Besprechung im Landratsamt wurde die Planung bezüglich Gewerbegebiet sehr kritisch hinterfragt; die Fachbehörde sieht den landesplanerischen Grundsatz der Anbindung nicht erfüllt und befürchtet eine Zersiedelung sowie eine empfindliche Störung von Natur und Landschaftsbild. Es wurde klar zum Ausdruck gebracht, dass deswegen diese Planung negativ beurteilt werden wird.<br /> Vor dieser Ausgangssituation hatte der Gemeinderat zu entscheiden, ob das Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes fortgeführt werden soll oder die Absicht, die Voraussetzungen für ein Gewerbegebiet zu schaffen, aufgegeben wird. Der Bürgermeister stellte in diesem Zusammenhang klar, dass die Anhörung der Bürger in einer Anliegerversammlung auch bedeutet, sich mit den Argumenten und Meinungen auseinander zu setzen. Wie die ganz einhellige Ablehnung durch die Anlieger zeigt, ist es nicht gelungen, die Idee von einer „Vorratspolitik“ für Gewerbegrund in Haiming überzeugend darzulegen. Ein wesentlicher Grund mag auch darin liegen, dass ein konkreter Bedarf nicht vorliegt und auch nicht absehbar ist. Über die örtliche Betroffenheit hinaus haben die Anlieger aber auch mit dem Erhalt eines Orts- und Landschaftsbildes argumentiert, das den besonderen Charakter des Niedergern ausmacht und den Bürgerinnen und Bürger nicht nur in Daxenthal und Eisching erhalten wollen. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die ablehnende Haltung der Genehmigungsbehörde ist es wenig sinnvoll, die Planung für ein Gewerbegebiet fortzuführen. In dieser Richtung hatte auch der Bauausschuss bereits eine entsprechende Beschlussempfehlung abgegeben.<br /> In einer sehr ausführlichen und offenen Diskussion brachten die Mitglieder des Gemeinderates ihre Sichtweise vor, die wiederum das gesamte Spektrum der Argumente abdeckte: Es soll die jetzt gegebene Chance für die Schaffung eines Gewerbegebietes, von dem man schon lange redet, genutzt werden; die vorgebrachten Befürchtungen seien nicht so stichhaltig, dass man deswegen die Planung aufgeben müsse; fraglich sei, ob der jetzt vorgesehene Standort Daxenthal tatsächlich für örtliches Gewerbe ideal sei; Handwerk und Gewerbe im engeren dörflichen Umfeld eine Entwicklungschance zu geben, sei wichtiger; Haiming hat seinen besonderen Charakter als Wohngemeinde und braucht nicht unbedingt ein Gewerbegebiet; Natur und gewachsene Kulturlandschaft sollen nicht beeinträchtigt werden.<br /> Bei fast allen Wortmeldungen wurde betont, dass für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Gemeinde auch die Schaffung eines Gewerbegebietes für örtliches Handwerk und kleinere Firmen notwendig ist und auch weiterverfolgt werden soll. Die Mehrzahl der Mitglieder des Gemeinderates zweifelte aber daran, ob es sinnvoll und möglich ist, die Planung für ein Gewerbegebiet am Standort Daxenthal gegen die Bedenken der Anlieger und gegen die Beurteilung des Landratsamtes durchzusetzen. In der die Diskussion abschließenden Abstimmung wurde mit 10:5 Stimmen beschlossen, die Planung für ein Gewerbegebiet in Daxenthal einzustellen und die Verwaltung beauftragt, das Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes auf die Entwicklung eines Allgemeinen Wohngebietes Eisching-Süd zu beschränken.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erschließungsstraße Am Mitterfeld</strong><br /> Für die endgültige Fertigstellung der Erschließungsstraße Am Mitterfeld hatte der Gemeinderat festzulegen, ob der sich an die Fahrbahn nach Westen anschließende Parkstreifen mit in das Bauprogramm aufgenommen wird. Dies würde wegen der Herstellung der wassergebundenen Decke (Staffenkies) und der Einfassung mit einem Graniteinzeiler rund 29.000 EUR Kosten verursachen, von denen die Gemeinde rund 11.700 EUR zu tragen hat. Da die angrenzenden Grundstücke derzeit nicht bebaut werden, hat dieser Parkstreifen keine Funktion und würde bei späterer Bebauung vermutlich zerstört werden. Deswegen ist es sinnvoll, diesen Parkstreifen jetzt nicht azuszubauen, sondern als einfache Kiesfläche – so ist auch der derzeitige Zustand – zu belassen und dann später lediglich im Bereich von Grundstückszufahrten eine Befestigung vorzunehmen. Dies ist dann nicht mehr abrechenbar, aber mit den jetzt ersparten Kosten zu finanzieren. Der Gemeinderat beschloss die entsprechende Festlegung im Ausbauprogramm für die Straße Am Mitterfeld.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neuernennung von Feldgeschworenen</strong><br /> Aus dem Kreis der Feldgeschworenen, die bei Vermessungen im Gemeindegebiet beigezogen werden, sind drei Personen ausgeschieden: Max Altmannshofer ist verstorben; Ludwig Wölfinger und Stefan Forstpointner scheiden aus gesundheitlichen Gründen aus. Unter der Leitung von Obmann Franz Osl haben die im Amt befindlichen Feldgeschworenen einstimmig folgende Nachfolger gewählt: Lorenz Unterhaslberger, Alois Unterhaslberger und Christian Hackl. Zusammen mit Franz Osl, Leonhard Eder, Ludwig Fastenmeier, Konrad Auer und Otto Schwaiger bilden sie den Kreis der Feldgeschworenen für die Gemeinde Haiming. In der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates vereidigte der Bürgermeister die neuen Mitglieder und wies sie auf ihre Verschwiegenheitspflicht hin.</p>
<p class="bodytext"><strong>Öko-Modellregion Inn-Salzach-Land</strong><br /> Das Bayer. Landwirtschaftsministerium fördert die Einrichtung weiterer Öko-Modell-Regionen. Hierbei schließen sich wenigstens zwei Gemeinden zusammen, um in ihrem Gebiet mit Beratung und verschiedenen Projekten den ökologischen Landbau zu fördern und die naturnahe Bewirtschaftung in der Breite der Landwirtschaft und auch das ökologische Bewusstsein privater Grundstückseigentümer zu stärken. Wesentliches Ziel ist auch Ausbau und Vernetzung regionaler Vermarktungsstrukturen für eine breite Palette landwirtschaftlicher Produkte. Im Landkreis Altötting wird gibt es angestoßen vom Bund Naturschutz und dem Landratsamt ein großes Interesse an einer solchen Öko-Modell-region und deswegen wurde in der knappen Frist bis 31.8.2018 auch eine formale Bewerbung eingereicht. Beteiligt sind Altötting, Burghausen, Burgkirchen, Emmerting, Mehring, Marktl, Kirchweidach, Tyrlaching, Halsbach, Feichten und Haiming. Nach einem Informationsgespräch mit Vertretern vom Bund Naturschutz, an dem auch zahlreiche Gemeinderäte und die beiden Obmänner des Bauernverbandes teilgenommen haben, hat der Bürgermeister für das Bewerbungsschreiben auch die Teilnahme der Gemeinde Haiming angemeldet. In diesem Info-gespräch wurde deutlich, dass die Ziele einer Öko-Modell-Region nicht nur für die Landwirte in unserer Gemeinde, die bereits ökologisch wirtschaften, interessant sind, sondern auch für alle Bauern und Vermarkter. Denn eine naturnahe Landwirtschaft ist durchgängig das Ziel und eine Stärkung ortsnaher Vermarktung dient allen. Wichtig ist auch, dass das gegenseitige Wissen und Vertrauen zwischen Erzeuger und Verbraucher vorhanden und gefördert wird. In dem Bewerbungsschreiben einer künftigen Öko-Modell-Region Inn-Salzach-Land sind diese Zielsetzung auf Veranlassung der Gemeinde Haiming ausdrücklich mit benannt, so dass für uns eine Teilnahme zu begrüßen ist. An Kosten kommen auf die Gemeinde jährlich rund 2.000 EUR zu, die weiteren Kosten für eine Projektleiterstelle, von der Maßnahmen angeregt, koordiniert und begleitet werden, sind durch den staatlichen Zuschuss (75%) abgedeckt. Der Gemeinderat beschloss die Teilnahme an der Öko-Modell-Region Inn-Salzach-Land, wenn die Bewerbung erfolgreich ist. Die Entscheidung darüber fällt voraussichtlich Ende September.</p>
<p class="bodytext"><strong>Richtlinien für kommunale Gratulationen</strong><br /> Im Zuge der strengen Handhabung des Datenschutzes ist zur Ergänzung von § 50 Abs. 2 Bundesmeldegesetz eine Regelung notwendig, zu welchen Anlässen aus dem Melderegister Daten für Gratulationen zu Geburtstagen und Ehejubiläen abgefragt werden dürfen. Gesetzlich geregelt ist dies ab dem 70. Geburtstag und ab dem 50. Hochzeitstag. Grundsätzlich kann aber jede Bürgerin/Bürger dagegen Wiederspruch erheben, dann wird im Melderegister eine Übermittlungssperre eingetragen. Für die gemeindlichen Gratulationen hat der Gemeinderat, entsprechend der schon jetzt üblichen Praxis, folgende Richtlinie beschlossen:<br /> Geburtstage: Ab dem 70. Lebensjahr und jedem folgenden weiteren 5. Geburtstag gratuliert die Gemeinde mit einer Karte. Ab dem 90. Lebensjahr und jedem folgenden weiteren 5. Geburtstag gratuliert die Gemeinde mit einer Karte und einem persönlichen Besuch des Bürgermeisters, bei dem er ein Präsent überreicht. Ab dem 100. Geburtstag erfolgt eine jährliche Gratulation.<br /> Ehejubiläen: Zum 25. Hochzeitstag gratuliert die Gemeinde mit einer Karte. Zum 50. und jedem weiteren 5. Hochzeitstag gratuliert die Gemeinde mit einer Karte und einem persönlichen Besuch des Bürgermeisters, bei dem er ein Präsent überreicht.<br /> Geburten: Zur Geburt eines Kindes gratuliert die Gemeinde mit einer Karte. Die Eltern erhalten ein Präsent, wenn sie dieses in der Gemeinde abholen.<br /> Seniorenfeiern: Zum 70., 75., 80. und 85. Geburtstag werden die Jubilare alle vier Monate zusammengefasst zu einer Seniorenfeier eingeladen. Diese findet in einer Gastwirtschaft statt. Die Teilnehmer erhalten zu dieser Feier auch ein Präsent.<br /> Verfahren: Bei Gratulationen mit Hausbesuch erfolgt eine Terminanfrage. Bei dieser Gelegenheit können die Jubilare einen Besuch auch ablehnen. Sie werden auch gefragt, ob sie in der Presse genannt werden möchten oder nicht. Wer der Datenübermittelung nach § 50 Abs. 5 Halbsatz 1 BMG widersprochen hat, erhält keine Gratulation.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-133</guid>
						<pubDate>Thu, 26 Jul 2018 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 26.07.2018</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-26072018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=54bc92a7901eff2a9b4ae9292d8afb87</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong></p>
<p class="bodytext">Bei der ersten Jahresversammlung des <strong>HaimAT eV</strong> konnte Dagmar Schaier eine positive Jahresrechnung vorlegen. Die Gesamtfahrleistung des Fahrzeuges betrug 6.896 Km und damit konnten die Ausgaben des Vereins abgedeckt werden. Mit 60% ist die Gemeinde Hauptnutzer des Fahrzeuges. Es gibt drei neue Mitglieder und mit deren Beitrag und dem Erlös aus Buchungszeiten wurde das Darlehen der Gemeinde von 6.000 EUR auf 3.145 EUR zurückgeführt. Diskutiert wurde über die Anschaffung eines weiteren PKWs, ein gebrauchter VW-Polo, mit möglichem Standort in Niedergottsau. Dazu soll aber zunächst der Bedarf erfragt werden. Auf der Agenda steht auch die Förderung der E-Mobilität; mittelfristig wäre die Anschaffung eines E-Mobils sehr wünschenswert.<br /> Die Ergebnisse der Überwachung unserer <strong>Abwasseranlage</strong> durch das Wasserwirtschaftsamt Traunstein sind erfreulich: Alle Anforderungswerte werden eingehalten, größtenteils auch deutlich unterschritten, insbesondere der CSB-Wert. Der Wert für den chemischen Sauerstoffbedarf ist der Parameter für die Abbauleistung der Kläranlage. Der Anforderungswert beträgt 95 mg/l, gemessen wurde am 17.5. ein Wert von 15. Auch der Abwasservolumenstrom zeigt an, dass die Kläranlage nicht überlastet wird: Genehmigt sind 800 m³/Tag, gemessen wurden 261 m³.<br /> Die Zahlen für das neue <strong>Kindergartenjahr 2018/2019</strong> sind erfreulich: Zum September sind 71 Kinder gemeldet, davon 13 in der Kinderkrippe. Zum Februar 2019 erhöht sich die Zahl auf 80, dann sind 22 Kinder in der Kinderkrippe. Derzeit arbeiten im Kindergarten 7 Erzieherinnen und 4 Kinderpflegerinnen. Der Abschluss des Haushaltsjahres 2017 war wiederum positiv: Der Überschuss beträgt rund 28.000 EUR. Bei der Sitzung des Kindergartenausschusses hat der Bürgermeister auch die Diskussion im Gemeinderat über Inhalte der Trägervereinbarung erläutert und dabei nochmals betont, dass die Gemeinde an der guten Partnerschaft mit der Kirchenstiftung Niedergottsau als Träger der Kindertagesstätte festhalten möchte. Ausdrücklich bedankte er sich für die pädagogische Arbeit im Kindergarten und die gute Verwaltung.<br /> Am 4. Juli waren der Bürgermeister und der Geschäftsleiter in Hohenwart bei der <strong>Informationsveranstaltung der Fa. Tennet</strong> über die möglichen Stromtrassen für die neue 380 kV-Höchstspannungsleitung von Pirach nach Tann. In einem definierten Untersuchungsraum werden derzeit mehrere Trassenvarianten geprüft, die alle außerhalb des Gemeindegebietes Haiming liegen. Nach Aussage der Leiterin dieser Info-Veranstaltung wird möglicherweise noch eine Trassenvariante entlang der B 20 im Marktler Wald untersucht, vorrangig versucht man aber, die neue Leitung im Bereich der bestehenden 220 kV-Leitung zu führen. Ein Abweichen vom Anschlusspunkt Tann ist nicht vorgesehen. Vor dem Hintergrund des wachsenden Widerstandes gegen alle möglichen Trassenvarianten werden wir die Entwicklung mit Aufmerksamkeit verfolgen.<br /> Wesentlich früher als zunächst angekündigt wurden am 13. Juli im Rahmen einer außerordentlichen Kreistagssitzung die Ergebnisse der <strong>Blutuntersuchungen auf PFOA-Gehalt</strong> vorgestellt. Aus dem Bereich des Wasserzweckverbandes lagen 110 Untersuchungsberichte vor, die als Median-Wert einen PFOA-Gehalt von 11,93 Mikrogramm pro Liter ergeben. Dies ist ein zu erwartender Wert, nachdem unser Trinkwasser seit 2009 mit Aktivkohle gefiltert wird und bis auf eine Ausnahme im Juli 2017 der PFOA-Wert immer nahe der Nachweisgrenze von 0,01 Mikrogramm pro Liter lag. Dies bestätigt für den Abbau von PFOA im Blut eine Halbwertszeit von 3- 4 Jahre. Dennoch gibt es auch in unserem Bereich 12 Ergebnisse, die über 30 Mikrogramm/l liegen. Hier ist in jedem Einzelfall zu prüfen, wo die Ursache liegt und ob sich daraus Hinweise auf andere Eintragsquellen ergeben können. Grundsätzlich ist es notwendig, konsequent weiteren Eintrag von PFOA in die Umwelt zu vermeiden und das Trinkwasser von PFOA frei zu halten.<br /> Am 20.7.2018 wurden der Gemeinde vom Gesundheitsamt Altötting die im Bereich <strong>Wasserzweckverband Inn-Salzach</strong> seit Dezember 2006 erhobenen Messergebnisse zu PFOA übermittelt. Daraus ergibt sich, dass der PFOA-Gehalt im Wasser aus den Brunnen 1 und 2 weiterhin sehr hoch ist, im Mai 2018 jeweils 0,45 Mikrogramm/Liter. Die Untersuchung des Trinkwassers nach der Aktivkohlefilteranlage ergab in etwa 50% der Proben Werte unter oder nahe der Nachweisgrenze von 0,001; höhere Werte gab es im November 2014, Juli 2017 und am Hochbehälter im Mai 2018 mit 0,036 bzw. 0,067 Mikrogramm/Liter. Diese Werte liegen auch noch deutlich unter dem Leitwert von 0,1 Mikrogramm. Der Bürgermeister hat den Vorsitzenden des Zweckverbandes angeschrieben mit der Bitte um Erklärung dieser Werte und dabei darum gebeten, solche Erhöhungen des PFOA-Wertes zu vermeiden. Der Ersatzstoff ADONA lag bei der Messung im Mai 2018 unter der Nachweisgrenze.<br /> Am 21. Juli feierte die Feuerwehr Haiming das 15-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr. Derzeit sind 19 Mädel und Buben Mitglied in der <strong>Jugendfeuerwehr</strong> und sie zeigten in einer Einsatzübung ihr Können und mit einem Stationenspiel für Kinder ihre Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement. In den 15 Jahren war die Nachwuchsarbeit sehr erfolgreich, bereits 5 frühere Jugendfeuerwehrler sind jetzt im Vorstand tätig. dies verdient Anerkennung und Lob, insbesondere für die Jugendwarte. Derzeit sind das Stefan Rauschecker und Christoph Wagner.<br /> Die <strong>Projektgruppe Plant for the Planet</strong> traf sich am 25.7.2018 und besprach die nächsten Projekte. Am 27. Oktober wird am Zehentweg die Streuobstwiese gepflanzt, es handelt sich dabei um die ökologische Ausgleichsfläche für das Baugebiet Haiming-West. Mitbeteiligt sind der Obst- und Gartenbauverein, der insbesondere auch die Neubürger vom Zehentweg und auch andere Ortsvereine mit einlädt. Die Anlage des Spielplatzes am Baugebiet Haiming-west mit Bepflanzung und Anlage der ökologischen Ausgleichsfläche wird im Frühjahr 2019 erfolgen. Mit der 3. Klasse der Grundschule wird im November wieder der nächste Teil des Schulwaldes gepflanzt. Diesmal sind es 27 Kinder, die dann an einem Vormittag in 2 Gruppen die Fläche bepflanzen werden. Eine private Aktion ist die Pflanzung der Johannes-Eichen am Schloss Piesing im Zusammenhang mit dem 90. Geburtstag von Johannes von Ow. Angedacht ist auch, für die Gute Schokolade, von deren Verkaufserlös ein Anteil zu Pflanzungen verwendet wird, eine Verpackung mit Haiminger Symbolen zu bekommen. Die Schokolade könnte dann als Geschenk verwendet werden.<br /> Zur Entsorgung der in großen Mengen anfallenden <strong>Buchsstauden</strong> gibt es eine erfreuliche Mitteilung: Wir können den Buchs jetzt auch im Wertstoffhof annehmen, da er über der Grüngutcontainer zeitnah entsorgt&nbsp; und dann gehäckselt und thermisch behandelt wird.</p>
<p class="bodytext"><strong>Finanzielle Lage</strong></p>
<p class="bodytext">Der Haushalt entwickelt sich gut. Statt 673.100 € negativer Zuführung errechnet sich derzeit eine Zuführung an den Vermögenshaushalt in Höhe von rund 4.166.000 €. Der Allgemeinen Rücklage können nach derzeitigem Stand statt rund 8.592.000 € nun rund 13.850.000 € zugeführt werden. Der Überschuss aus dem Vorjahr betrug 12.194.250 €. Damit schmelzen die Rücklagen trotz der umfangreichen Investitionen nicht ab, sondern werden um 1,6 Millionen Euro gestärkt.</p>
<p class="bodytext">Zum 30.06. wurde eine Sondertilgung in Höhe von 110.000 € geleistet. Der Schuldenstand der Gemeinde beläuft sich derzeit auf 342.450 €. Die angelegten Rücklagemittel betragen momentan 2.453.000 €. Der Kassenistbestand (liquide Mittel) beträgt derzeit rund 14.627.000 €.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bebauungsplan Haiming - Nord</strong></p>
<p class="bodytext">Auf Antrag eines Grundstückseigentümers werden im Rahmen einer vereinfachten Änderung des Bebauungsplanes die Festsetzungen für die Bebauung eines Grundstücks und dessen Parzellierung geändert. Ursprünglich waren drei Bauparzellen mit zwei Doppelhäusern und einen Einzelhaus vorgesehen; dies soll in vier etwa gleich große Parzellen mit jeweils einem Einzelhaus abgeändert werden. Auch der im ursprünglichen Plan vorgesehene Fußweg zwischen der Straße Am Kirchfeld und der Fahnbacherstraße soll entfallen. Der Gemeinderat hat mit dem Änderungsbeschluss das Bauleitplanverfahren eingeleitet.<br /> <br /> <strong>Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich Eisching und Daxenthal</strong><br /> Der Gemeinderat hatte in der Sitzung vom 23.3.2017 beschlossen, den Flächennutzungsplan im Bereich Eisching zu ändern, um dort die planerische Voraussetzung für die Ausweisung eines Baugebietes und daran im Süden anschließend eines Gewerbegebietes zu schaffen. In der Anliegerversammlung vom 26.10.2017 wurde die Planungsskizze vorgestellt und es gab dagegen verschiedene Einwände. Zum einen wurde durch die Ausweitung der Wohnbaumöglichkeit befürchtet, dass bereits bestehende Gewerbebetriebe beeinträchtigt werden könnten, zum anderen gab es hinsichtlich der Verkehrsbelastung Bedenken. Auch mögliche Erschließungskosten im Zuge von notwendigen Straßenbauten wurden als Gegenargumente genannt. In der Folgezeit wurden die Möglichkeiten für eine Alternative geprüft und nach Abschluss von Grundstücksverhandlungen konnte dem Gemeinderat jetzt eine geänderte Planung zur Entscheidung vorgestellt werden. Danach wird der bestehende Ortskern Eisching als Dorfgebiet ausgewiesen, was den Bestand der dort vorhandenen Gewerbebetriebe sichert. Im Süden schließt sich dann ein Allgemeines Wohngebiet an. Das geplante Gewerbegebiet liegt jetzt nördlich zwischen Eisching und Daxenthal, genau gegenüber dem bestehenden Wertstoffhof. Die Fläche für das Gewerbegebiet beträgt 1.9 ha; unter Berücksichtigung der umlaufenden Eingrünung ist die bebaubare Fläche ca. 1,6 ha. Diese reduzierte Fläche bringt zum Ausdruck, dass es sich um Vorratsfläche für den Bedarf örtlicher Gewerbebetriebe handeln soll. Der Abstand zur nächsten Wohnbebauung ist Richtung Daxenthal 100 Meter und Richtung Eisching 160 Meter. Der Gemeinderat diskutierte ausführlich die Notwendigkeit von Gewerbegebiet und weiterer Wohnbebauung und auch, ob nicht eine zentrale Lage in Haiming besser wäre. Nachgefragt wurde auch, warum nicht zunächst die Anliegerversammlung stattfindet und danach die Entscheidung über das Gewerbegebiet getroffen wird. Hier wies der Bürgermeister darauf hin, dass die Entscheidungskompetenz beim Gemeinderat liegt und dieser beschließen muss, ob das Verfahren überhaupt eingeleitet wird. Es kann nicht ein Planentwurf öffentlich diskutiert werden, den der Gemeinderat vorher noch nicht gesehen hat. Das Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes hat viele Schritte, die Anliegerversammlung am 31. Juli ist der erste Schritt der öffentlichen Beteiligung. Mit 13:2 Stimmen beschloss der Gemeinderat dann die Einleitung des Verfahrens zur Änderung des Flächennutzungsplanes in Eisching.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung der Richtlinien für Straßenbaumaßnahmen in der Gemeinde</strong><br /> Die Gemeinde hat seit 1995 Richtlinien für Straßenbaumaßnahmen im Außenbereich mit Beteiligung privater Anlieger. Wegen einer konkreten Anfrage für eine solche Maßnahme wurden die Richtlinien jetzt überprüft und teilweise neu gestaltet. Für den Ankauf von Fläche für den Straßengrund wurde der Betrag auf 7,50 EUR je m² festgesetzt. Die Beteiligung privater Anlieger an den Herstellungskosten ist nach Straßenklassen geregelt: Gemeindeverbindungsstraße mit überörtlicher Bedeutung: 30% Anteil des privaten Anliegers, Gemeindeverbindungsstraße mit rein lokaler Bedeutung: 50%, Öffentlicher Feld- und Waldweg: 60%, Hofzufahrt im Eigentum der Gemeinde: 80%; bei Privatwegen trägt der private Anlieger die gesamten Kosten. Bei den Privatwegen und den Hofzufahrten ist auch nicht die Gemeinde, sondern der jeweilige Eigentümer bzw. Anlieger der Baulastträger und Auftraggeber der Baumaßnahme. Eine Obergrenze für die Kostenbeteiligung wurde nicht mehr festgelegt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Errichtung einer PV-Anlage auf dem Dach der Sporthalle</strong><br /> Die Gemeinde strebt in den kommenden Jahren durch die Errichtung von Eigenstromverbrauchsanlagen eine weitgehende Selbstversorgung mit Strom an. Der erste Schritt dazu ist die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der SV-Sporthalle. Vom SV Haiming wird die Dachfläche zur Verfügung gestellt, von der Größe sind Module mit einer Gesamtleistung von 79 kWp möglich. Die technischen Voraussetzungen sind abgeklärt und bei EON wurde bereits eine Leitungsverstärkung beantragt. Dem Gemeindetrat wurde jetzt die Wirtschaftlichkeitsberechnung vorgelegt. Zunächst sollen Schule und Schulturnhalle mit Eigenstrom versorgt werden, später dann auch Rathaus und die Kläranlage. Mit 10-kW-stromspeicher und über eine vertragliche Cloud-Lösung ist es möglich, rechnerisch 100% des Stromverbrauchs in Schule und Turnhalle abzudecken, die physikalische Eigenverbrauchsdeckung ist 71%, der restliche Strom wird (wenn PV nicht produziert) aus der Cloud bezogen. Eine Kalkulation über einen Zeitraum von 20 Jahren ergibt unter Berücksichtigung von Einspeisevergütung, EEG-Umlage, vermiedene Stromkosten durch Nutzung PV und Cloud und unter Einrechnung der Abschreibung einen Überschuss von ca. 200.000 EUR. Nachdem der Gemeinderat für dieses Projekt grünes Licht gegeben hat, sind die nächsten Schritte die Ausschreibung der PV-Anlage und die Beschaffung von Zählerschrank und Stromspeicher und der Abschluss eines Cloudvertrages. Geplante Inbetriebnahme ist Frühjahr 2019. Bis dahin muss die Gemeinde auch auf Umsatzsteuerabrechnung umgestellt haben.</p>
<p class="bodytext"><strong>Förderverfahren Glasfaseranschluss und WLAN für die Schule</strong><br /> Seit 1.6.2018 gibt es ein neues Förderverfahren für den Anschluss von Schulen an das Glasfasernetz und für Errichtung von WLAN in der Schule. Unsere Schule ist derzeit mit Breitband versorgt und könnte Bandbreiten bis 400 Mbit/s abrufen. Dennoch soll das Förderprogramm in Anspruch genommen werden, da zum einen nicht zu erwarten ist, dass Vodafone oder Telekom eigenwirtschaftlich einen Glasfaseranschluss an das Schulgebäude verlegen und zum anderen mit diesem Programm die Chance besteht, in das Ortszentrum eine Glasfaserleitung zu bekommen. Der Fördersatz beträgt 80% und ist auf insgesamt 50.000 EUR begrenzt. Bei Eintritt in das Verfahren sind zunächst wieder eine Markterkundung durchzuführen und daran anschließend eine Ausschreibung. Zur Durchführung des Verfahrens ist die Einschaltung eines Fachbüros erforderlich. Der Gemeinderat beschloss, dieses Förderverfahren zu nutzen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-131</guid>
						<pubDate>Thu, 21 Jun 2018 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 21.06.2018</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-21062018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=e46056c638c7fdfd7d3dca74fe352473</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong></p>
<p class="bodytext">Die <strong>Haiminger Lustspiele</strong> vom 19. – 21.5.2018 hatten einen guten Start: Das Erwachsenenstück „Der Haberer“ war mit 60 Zuschauern ausverkauft, die beiden Märchenvorstellungen waren nur zur Hälfte besucht. Das Defizit des Vereins Theater für die Jugend betrug mehr als 1.000 EUR; der vom Gemeinderat bewilligte Zuschuss von 1.000 EUR wurde deswegen in voller Höhe abgerufen. Für weitere Aufführungen in den kommenden Jahren ist ein Defizitausgleich durch die Gemeinde nicht mehr notwendig, da nach Mitteilung des Vereins nach dem geglückten Start künftig ein Zuschuss vom Heimatministerium gewährt wird.<br /> Am 29.5.2018 ist die Ausschreibung zur Beschaffung des <strong>Mannschaftstransportfahrzeuges</strong> für die Feuerwehr Piesing veröffentlicht worden. Frist zur Abgabe von Angeboten ist der 11.7.2018; Frist zur Fertigstellung ist der 30.4.2019.<br /> Zum <strong>Baufortschritt</strong> ergibt sich der Stand aus einer Mitteilung von Markus Edhofer vom 15.6.2018: Derzeitiger Baustand sind verlegte Leer- sowie Grundrohre, ausgeführte Streifenfundamente, die Dämmung unter der Bodenplatte ist eingelegt und die Bewehrung ist teilweise erstellt. Des Weiteren wurden die Außenkanten der Bodenplatte abgeschalt. Für den kommenden Samstag-Vormittag ist geplant mit den FFW-Mitgliedern die Bewehrung fertigzustellen (Bügel und Anschlussbewehrung der Aufkantung einbinden). Die angedachte Eigenleistung mit FFW-Mitgliedern funktioniert wirklich gut, die eingetragenen Personen waren immer zur Stelle und der Bauunternehmer konnte sich darauf verlassen. In der Zimmerei wird derzeit die Werkplanung des Gebäudes erstellt; nach Freigabe der Pläne wird in der KW 28 die Element-Fertigung beginnen.<br /> Vom 22.5. bis 25.5.2018 waren unter der Leitung von Georg Hermannsdorfer vom Wasserwirtschaftsamt Traunstein 28 Studentinnen und Studenten von der Hochschule Weihenstephan am unteren Bereich des <strong>Haiminger Mühlbachs</strong> aktiv. Mit verschiedenen wasserbaulichen Methoden wurde der Bachlauf teilweise verengt, das Ufer befestigt und die gesamte Bachstruktur durch Einbauten und Pflanzungen verbessert. Eine Vielzahl von Weidenstecklingen wurden eingebracht und mit Kokosmatten gegen den Biber gesichert. Im ufernahen Bereich wurden zahlreiche Sträucher und Bäume gepflanzt. Die Maßnahme war zum einen ein Seminarprojekt der Uni, zum anderen eine optimale Umsetzung des Gewässerpflegeplans der Gemeinde. Die Mitarbeiter des Bauhofs waren in der Vorbereitung und der Umsetzung aktiv mit dabei und können künftig bei kleineren Maßnahmen das erworbene Wissen anwenden. Die Maßnahme erfolgte in enger Abstimmung mit den betroffenen Grundanliegern und wird auch vom Wasserwirtschaftsamt finanziell gefördert.<br /> Am 4.6.2018 fand im Kreis der Vorstandschaft der Feuerwehr Piesing und mit dem beauftragten Unternehmer Edhofer der <strong>Spatenstich</strong> für den Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses Piesing statt. Ab 8.6. wird die Bodenplatte betoniert und dann beginnen Bauarbeiten für die Fahrzeughalle.<br /> Mit den Nutzern des <strong>Bürgerhauses Alte Schule</strong> in Niedergottsau wurden bei einem Treffen am 4.6. verschiedene Verbesserungsmaßnahmen besprochen. Es geht dabei um Ausstattungen für den Jugendraum und den Raum für die Mutter-Kind-Gruppe, insbesondere um zusätzlichen Lager- und Stauraum. Möglicherweise muss in der Küchenzeile auch der Herd erneuert werden. Im Saal im 1.Stock, der auch als Schulungsraum verwendet wird, wird eine Leinwand montiert und die Beleuchtung verbessert. Nicht erfüllbar ist der Wunsch, den großen Raum im Dachboden wieder für Besprechungen oder kleine Versammlungen zu nutzen. Dazu wäre aus Brandschutzgründen ein zweiter Fluchtweg erforderlich, der aber nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand zu schaffen wäre. Mit einer Außentreppe würde das denkmalgeschützte Haus auch optisch beeinträchtigt werden. Deswegen kann das Dachgeschoss ausschließlich für Lagerung von Geräten und Material verwendet werden.<br /> Das Denkmal für Bischof Sigismund Felix von Ow an der Flurstraße wurde durch ein Fahrzeug erheblich beschädigt. Glücklicherweise hat sich der Unfallverursacher gemeldet, so dass der auch finanziell erhebliche Schaden durch die Haftpflichtversicherung abgedeckt ist.<br /> Bei einem Fachgespräch auf Einladung von MdL Martin Huber mit Staatsminister Marcel Huber am 1.6.2018 im Landratsamt Altötting geht es um kurz- und langfristige Lösungen für ein <strong>PFOA-freies Trinkwasser</strong>. In den schwierigen Verhandlungen mit der Firma 3M in den USA wird das Ministerium den betroffenen Gemeinden und dem Wasserzweckverband Unterstützung für eine professionelle Rechtsberatung leisten. Ebenso erhält die Gemeinde Kastl für die Investition in eine mit Bescheid angeordnete temporäre Aktivkohlefilteranlage finanzielle Hilfe. Zur Verbesserung der Information wird beim Landratsamt eine Infostelle zu aktuellen Werten und Entwicklungen eingerichtet. Langfristig soll im Hinblick auf die weiter steigenden Werte eine Gesamtkonzeption für eine zukunftsfähige Wasserversorgung, z.B. auch durch Fernleitungen entwickelt werden. Zur Vermeidung wassergefährdender Einleitungen will der Minister ein Forschungsprojekt für geschlossene Kreisläufe in industriellen Anlagen starten; das Chemiedreieck wäre dabei für ein Pilotprojekt bestens geeignet. In der Diskussion wies ich hin auf die Notwendigkeit rechtsverbindlicher Vereinbarungen mit den Verursachern zur Übernahme von Betriebskosten auch für die Vergangenheit, weil im Bereich des Zweckverbandes bislang die Wasserbezieher allein diese Lasten tragen. Und ich habe gefordert, schnellstmöglich für den jetzt verwendeten Ersatzstoff ADONA belastbare Aussagen zu dessen Eintrag ins Grundwasser und zu seiner gesundheitlichen Wirkung zu machen.<br /> Die <strong>Sanierung des Radweges</strong> von Haiming bis zur Ampel bei der OMV-Einfahrt beginnt am 16. Juni 2018. Dabei wird der Radweg abschnittsweise voll gesperrt und die Radfahrer müssen die Straße benutzen. Als Alternative ist möglich die Nutzung der Straße über Moosen nach Leichspoint. Nach Burghausen kann auch der Feichtstafelberg genutzt werden, der mittlerweile saniert wurde. Die Baumaßnahme am Radlweg wird bis Mitte August dauern.<br /> Mitte Mai hat die Staatsregierung ein neues <strong>Förderprogramm</strong> aufgelegt: Es werden Glasfaseranschlüsse und WLAN für öffentliche Schulen gefördert, der Fördersatz beträgt 80%. Wir werden auf jeden Fall den Anschluss der Grundschule beantragen, auch mit der Hoffnung, dass damit auch das Rathaus profitieren kann, wenn die Glasfaserleitung vom Verteilerpunkt an der Marktlerstraße aus verlegt wird.<br /> Am 30.5.2018 fand die regelmäßige <strong>Begehung unserer Spielplätze</strong> durch einen Sachverständigen für Arbeitssicherheit und Umweltschutz statt. Notwendig ist diese Überprüfung wegen der Bestimmungen des Gemeindeunfallversicherungsverbandes. Es gab lediglich zwei Beanstandungen: Beim Spielplatz am Gradlweg ist an der Kombirutsche ein tragendes Teil auszutauschen und in Niedergottsau ist der Fallschutz an der Schaukel zu erneuern.<br /> Am 18.6.2018 wurde in einer kleinen Feier im Rathaus die <strong>archäologische Vitrine</strong> eröffnet. Sie zeigt Funde aus dem Urnengräberfeld, das auf dem Gelände der Kiesgrube in Neuhofen entdeckt und ausgegraben wurde. Ein Teil der Funde wurde auf Initiative der Fa. Freudlsperger von der archäologischen Staatssammlung restauriert und dann der Gemeinde für die öffentliche Präsentation leihweise überlassen. Von den entdeckten Beigaben in den Urnen sind besonders wertvoll kleine Glasperlen, zwei Bernsteine und ein vollständig erhaltener Rahmengriffdolch. Von diesem Dolch gibt es in Deutschland nur vier Exemplare. Die Funde stammen aus der Spätbronzezeit des 13. und 12. Jahrhunderts vor Christus.<br /> Die Arbeiten am <strong>Spielplatz in Haiming-West</strong> haben begonnen. Zwei Spielgeräte wurden bereits angeliefert und der Bauhof wird auf der Grundlage der Platzplanung eigenverantwortlich die Geräte aufstellen und dann die Platzgestaltung vornehmen.<br /> Zum <strong>geplanten Gewerbegebiet</strong> ist zu sagen, dass in der Juli-Sitzung dem Gemeinderat eine Alternativplanung vorgelegt wird, wenn der zwischenzeitlich abgeschlossene Grundstücksvertrag heute in nichtöffentlicher Sitzung genehmigt wird. Wenn der Gemeinderat dann diese Alternativplanung billigt, wird es eine Anliegerversammlung für Eisching und Daxenthal geben. Wegen der Gerüchte, die Gemeinde würde dort die Ansiedlung einer Tankreinigungsfirma planen hat der Bürgermeister am 20.6.2018 auf der Homepage folgende Erklärung veröffentlicht: Zu keinem Zeitpunkt gab oder gibt es eine Absicht der Gemeinde, in einem Gewerbegebiet in Haiming, eine Tankreinigungsfirma anzusiedeln. Die Planungen für ein Gewerbegebiet in Eisching (oder an einem anderen Standort) dienen dazu, örtlichen Betrieben (Handwerk, Kleingewerbe, Mittelstand) eine Entwicklungsmöglichkeit zu geben. Die geringe Größe des geplanten Gewerbegebietes – ca. 2 ha – spricht bereits für diesen örtlichen Bedarf. Die Fläche des Gewerbegebietes wird im Eigentum der Gemeinde stehen. Damit entscheidet ausschließlich der Gemeinderat, an welche Firma eine Gewerbefläche verkauft wird und wer sich ansiedelt. So ist das von Anfang an geplant und wird sich nicht verändern. Mit gleichem Inhalt wurden die Gemeinderäte per Mail unterrichtet.<br /> Eine <strong>statistische Zahl</strong> zum Schluss: Am 15.6.2018 hatte Haiming 2.500 mit Hauptwohnsitz gemeldete Einwohnerinnen und Einwohner.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bebauungsplan Am Schloss</strong><br /> Für den Neubau des Seniorenhauses wurde der Bebauungsplan „Am Schloss“ aufgestellt und dabei die bebaubaren Flächen dargestellt. Jetzt plant die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der von-Owschen-Altenheimstiftung dort die Errichtung eines Gebäudes für eine Tagespflegeeinrichtung und vier Wohnungen. Nach den bisherigen Vorplanungen würde das Gebäude parallel zur Flurstraße errichtet und läge deswegen außerhalb des Baufensters. Es ist deswegen eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich. Mit einem einstimmigen Beschluss hat der Gemeinderat dafür das Änderungsverfahren eingeleitet.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bebauungsplan Niedergottsau - Nord</strong></p>
<p class="bodytext">Das vom Landratsamt Altötting zur endgültigen Beurteilung des Bebauungsplanentwurfes geforderte schalltechnische Gutachten wurde jetzt erstellt und kommt zu dem Ergebnis, das von der umliegenden Bebauung und den vorhanden Betrieben keine Lärmwirkungen ausgehen, die die zulässigen Lärmschutzwerte in einem Dorfgebiet überschreiten. Betrachtet wurde dabei insbesondere der Gaststättenbetrieb Mayrhofer mit Biergarten, Kegelbahn und mit dem jährlichen Kunsthandwerkermarkt. Nachdem jetzt alle vom Landratsamt vorgebrachten Hinweise und Einwendungen berücksichtigt worden sind, konnte der Gemeinderat den abschließenden Satzungsbeschluss fassen und ein langwieriges Bauleitplanverfahren abschließen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Fertigstellung der Erschließungsstraße Am Mitterfeld</strong><br /> Die Straße „Am Mitterfeld“ im Baugebiet Haiming Nord wurde 1993 in einem ersten Bauabschnitt mit Asphalttragschicht und teilweiser Entwässerung errichtet. Für die damals entstandenen Baukosten wurde von den Anliegern eine Vorausleistung in Höhe von 80% verlangt. Eine endgültige Herstellung (vollständige Entwässerung, Asphaltfeinschicht, Beleuchtung) ist bislang nicht erfolgt, da nach wie vor im Bereich dieser Straße lediglich ein Grundstück bebaut ist. Mittlerweile ist die Straße wieder sanierungsbedürftig und die endgültige Herstellung ist auch erforderlich, um vor der Frist des 31.3.2021 eine Abrechnung vornehmen zu können. Einen Beschluss dazu hatte der Gemeinderat in der Maisitzung noch nicht gefasst, da dazu noch eine Stellungnahme der Kommunalaufsicht eingeholt werden sollte. Diese liegt jetzt vor und bestätigt die Rechtsauffassung der Verwaltung: Die Straße ist als Erschließungsstraße endgültig herzustellen, weil dies technisch erforderlich ist. Diese Maßnahme ist auch vor dem 31.3.2021 durchzuführen, da ansonsten eine Abrechnung der Maßnahme gegenüber den Anliegern nicht mehr möglich wäre. Der Gemeinderat beschloss deswegen die endgültige Herstellung der Straße Am Mitterfeld nach den derzeit gültigen technischen Standards und beauftragte das KommU Haiming mit der Durchführung der Maßnahme.</p>
<p class="bodytext"><strong>Neugestaltung der Trägervereinbarung für die Kindertagesstätte St. Stephanus Niedergottsau</strong><br /> Gemeinderat Dr. Hans Lautenschlager brachte den schriftlichen Antrag ein, die Trägervereinbarung mit der Kirchenstiftung Niedergottsau zum Betrieb der Kindertagesstätte St. Stephanus zu kündigen und dann eine neue Trägervereinbarung mit inhaltlichen Veränderungen abzuschließen. Die Trägervereinbarung gibt es seit Beginn des Kindergartens im Jahr 1990 und in der derzeitigen Fassung läuft sie noch bis Mitte 2021. Mit der inhaltlichen Veränderung soll gemäß Antrag Lautenschlager erreicht werden, dass für die Arbeitsverträge nicht mehr das besondere kirchliche Arbeitsrecht gilt, sondern die neutralen Bestimmungen des staatlichen Arbeitsrechtes, so wie für gemeindliche Angestellte. Denn nach kirchlichem Arbeitsrecht besteht die Möglichkeit, dass Mitarbeiter, die in ihrem Lebensstand – z.B. unverheiratet in Lebensgemeinschaft lebend – nicht den kirchlichen Vorstellungen entsprechen, nicht eingestellt oder entlassen werden. Nach den derzeit gültigen Regeln erfolgt dies aber nur bei Leitungskräften oder dann, wenn die Lebensverhältnisse anstößig sind. Weiter will Antragsteller Dr. Lautenschlager die Bestimmung gestrichen haben, die für den Kindergarten u.a. christliche Erziehungsziele benennt.<br /> Der Gemeinderat diskutierte lebhaft und ausführlich diesen Antrag, wobei der Bürgermeister in der Einführung darauf hinwies, dass zu keinem Zeitpunkt Unzufriedenheit mit der Trägerschaft oder mit Leitung und Personal des Kindergartens bestanden hat oder besteht und die Gemeinde seit jetzt 28 Jahren bestens mit dem Träger des Kindergartens zusammengearbeitet hat. Auch ist von personellen Konfliktfällen nie die Rede gewesen. In nahezu allen Redebeiträgen wurde herausgestellt, dass eine Beendigung der Trägervereinbarung mit der Kirchenstiftung keinesfalls gewollt sei und auch inhaltlich die Vermittlung eines christlichen Menschenbildes gewünscht ist. Verständnis zeigte man aber für die mögliche Situation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bei einer Veränderung in ihren persönlichen Lebensumständen dann Sorge für den Fortbestand des Arbeitsverhältnisses haben müssen. Hier wäre es nach Auffassung des Gemeinderates notwendig, zusätzliche rechtliche Klarheit zu schaffen. Der Bürgermeister schlug deswegen vor, ihn mit Beschluss zu beauftragen, mit der Kirchenstiftung und dem Caritasverband Passau über eine Ergänzung der Trägervereinbarung zu verhandeln, um dieses Ziel, z.B. durch ein Mitspracherecht der Gemeinde bei Kündigung des Arbeitsvertrages, zu erreichen. Nach Ablehnung der Anträge von Dr. Hans Lautenschlager wurde dieser Antrag dann angenommen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung Entwässerung</strong><br /> Auf Grund der periodischen Kalkulation der Gebühren für die Entwässerungsanlage hat der Gemeinderat in der Mai-Sitzung beschlossen, die Einleitungsgebühr ab 1.7.2018 von 1,65 EUR je m³ Abwasser auf 1,90 EUR zu erhöhen. Dies ist notwendig, um die laufenden Kosten des Betriebs der Kläranlage langfristig decken zu können. Jetzt beschloss der Gemeinderat die entsprechende Änderung der Satzung. Der Herstellungsbeitrag von 14,85 EUR je m² bleibt unverändert.</p>
<p class="bodytext"><strong>Erfrischungsgeld für Wahlhelfer</strong><br /> Für die bevorstehende Landtagswahl am 14. Oktober wird das Erfrischungsgeld für die Frauen und Männer, die als Wahlhelfer tätig sind, auf 40 EUR festgesetzt. Für die Mitglieder des Briefwahlvorstandes beträgt es, da der zeitliche Umfang geringer ist, 30 EUR.</p>
<p class="bodytext"><strong>Staatliche Förderung für Betriebskosten der Kinderkrippe</strong><br /> Der Bund gewährt für die Betriebskosten von Plätzen für Kinder unter 3 Jahren eine Förderung, die über das Land Bayern den Kommunen zufließt. Es handelt sich dabei um eine Festbetragsfinanzierung je Kind und Buchungszeit. Der Nachweis über die sachgerechte Verwendung der Mittel erfolgt über die Antragstellung und Mittelverwendung der Landesmittel nach BayKiBiG. Ansonsten müsste die Gemeinde, wenn sie nicht selbst Träger der Einrichtung ist, diesen Nachweis erbringen. Deswegen ist es auch sachgerecht, die erhaltenen Mittel vom Bund ebenso wie die Landesmittel an den jeweiligen Träger weiter zu leiten. Dies gilt auch für Träger außerhalb der Gemeinde, bei denen Kinder aus unserem Gemeindebereich gastweise die Einrichtung nutzen. Dieses Vorgehen hat der Gemeinderat beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Kochbuch des Fördervereins</strong><br /> Zur Aufbesserung seiner Kasse hat der Förderverein Grundschule Haiming ein Projekt gestartet: 40 Eltern und die Lehrerinnen der Schule steuern für ein „Haiminger Kochbuch“ ihre Ideen und Rezepte bei, vier Wirte aus dem Niedergern präsentieren sich jeweils auf einer Doppelseite. Für das Layout und die Druckvorlage sorgt Christoph Pittner. Verkaufsstart wird beim Sommerfest der Schule am 19. juli sein. Bei einer Auflage von 300 Stück betragen die Kosten rd. 7.700 EUR, bei 600 Stück liegen sie nicht wesentlich höher bei 8.300 EUR. die Gemeinde will das Projekt und insbesondere den Förderverein Schule durch Abnahme einer größeren Menge von Kochbüchern unterstützen und dafür einen Pauschalbetrag bezahlen. Verwendung finden die Kochbücher bei verschiedenen Ehrungen und als Geschenk bei Trauungen. Der Gemeinderat ließ sich durch die Präsentation von Christoph Pittner von der Qualität des Produktes überzeugen und gibt einen Zuschuss in Höhe von 5.000 EUR für die Druckkosten. Im Gegenzug erhält die Gemeinde 150 Kochbücher zur freien Verwendung..</p>
<p class="bodytext"><strong>Interaktive Rad-Erlebnistouren</strong><br /> Im kommenden Jahr werden die Radwege in den Landkreisen Mühldorf und Altötting mit neuen Wegweisern in einheitlichem Layout ausgestattet, einige neue Radwege sind dabei mit aufgenommen worden. Durch Haiming führt der Inn-Salzach-Radweg, weitgehend auf der bisherigen Route; neu aufgenommen wurde ein Radweg durch den Forst über Daxenthal nach Niedergottsau. Dort hat er dann Anschluss an den Radweg über den Inn. Da der Radtourismus weiterhin wächst und unsere Region dies ganz besonders bewerben will, bietet die LAG Mühldorfer Netz eV und der Zweckverband Erholungs- und Tourismusregion Inn-Salzach an, in Zusammenarbeit mit interessierten Gemeinden interaktive Erlebnistouren mit 8 – 12 Stationen zu entwickeln. Es handelt sich um Apps für Smartphones, die entweder für Sehenswürdigkeiten oder besondere geschichtliche Orte oder auch für Naturschönheiten eine Art Reiseführer sind. GPS-gesteuert aktiviert sich Bild und Ton bei der Fahrradtour an der jeweiligen Station. Für den Niedergern bieten sich zum einen die markanten Zeugen der Geschichte und natürlich die Besonderheit des Innspitzes als Natur- und Vogelparadies an. Die Daten für eine solche App sind von der jeweiligen Gemeinde zu liefern, eine beauftragte Firma übernimmt dann die Umsetzung. Die Kosten betragen 19.500 EUR, die zunächst von der Gemeinde zu tragen sind. Vom europäischen Förderprogramm LEADER gibt es 60% Zuschuss; fraglich ist aber, ob wir das auch erhalten, denn Haiming ist keine LEADER-Gemeinde. In der Diskussion wurden die Vor- und Nachteile dieses Angebotes erörtert, insbesondere das Verhältnis von Aufwand und konkretem Nutzen. Bei den meisten Gemeinderäte überwog eine kritische Sicht und deswegen wurde mehrheitlich eine Teilnahme an diesem Projekt abgelehnt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-130</guid>
						<pubDate>Thu, 17 May 2018 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 17.05.2018</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-17-05-2018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=3ad37aeebeb0db4ad623a2cdf8e4ce23</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bericht des Bürgermeisters</strong></p>
<p class="bodytext">Zu Beginn der Sitzung ein kurzer Rückblick auf den <strong>Katholikentag in Münster</strong>: Der Bürgermeister hatte dabei Gelegenheit, die beiden obersten Repräsentanten unseres Staates persönlich zu erleben: Bundespräsident Steinmeier und Bundeskanzlerin Merkel. Ich möchte dazu nur weitergeben, dass beide Personen mich in ihren Aussagen sehr beeindruckt und überzeugt haben. Ich fühle mich bestärkt und ermutigt, dass wir an der Spitze des Staates zwei Personen haben, die ihr Amt mit hoher Glaubwürdigkeit und starker Überzeugung ausüben.<br /> Was lange währt, wird endlich gut: Mitte April wurde im Bereich Gasthaus Bonimeier die <strong>Baumscheibe</strong>, die schon lange ein Ärgernis war, erneuert. Die Kosten betragen 5.500 EUR.<br /> Am 1. Mai wurden in der Gemeinde wieder <strong>zwei Maibäume</strong> aufgestellt: In Niedergottsau und diesmal auch wieder in Neuhofen. Alles verlief reibungslos und fand bei den Bürgerinnen und Bürgern großen Anklang. In Neuhofen war die Besonderheit, dass die Diebe aus Überackern den Baum über die Salzach zurück brachten. Für die kommenden Jahre ist zu wünschen, dass das Aufstellen der Maibäume nicht zeitgleich erfolgt.<br /> Das jährliche <strong>Sicherheitsgespräch</strong> mit dem Dienstellenleiter der PI Burghausen, EPHK Nieß, fand am 3.5.2018 statt. Die Zahlen des Sicherheitsreports 2017 sind auf den ersten Blick für Haiming nicht erfreulich: Die Zahl der angezeigten Straftaten ist von 24 im Jahr 2016 auf 43 im Jahr 2017 angestiegen. Die Details zeigen aber, dass dies größtenteils Kleindelikte sind, z.B. 4 der insgesamt 8 Körperverletzungsdelikte sind Taten im häuslichen Bereich einer einzigen Person. Ebenfalls mehrere Delikte im Bereich der Vermögensdelikte sind Internetbetrügereien. Bei den 9 sonstigen Straftaten ist auch ein Fall von Jagdwilderei dabei. Schwere Straftaten gibt es keine, auch die insgesamt 8 Diebstähle sind von geringem Umfang, insbesondere gibt es keine Wohnungseinbrüche. Im Bereich der Jugendkriminalität gibt es lediglich einen Fall von Sachbeschädigung. In einer Gesamtbetrachtung stellte EPHK Nieß fest, dass es in Haiming keine Auffälligkeiten bei Straftaten gibt, denn in der Zahl 43 sind auch solche Fälle enthalten, die dann nicht verfolgt, sondern eingestellt wurden.<br /> Am 14.5.2018 sind in der Gemeinde eingegangen die <strong>Löschungsbewilligungen</strong> für die Vormerkungen zur Eintragung von Grunddienstbarkeiten zugunsten von Mastenstandorten der Kraftwerksanschlussleitung Haiming – Simbach. Zugleich wurde die Löschung im Grundbuch beantragt.<br /> Der Landkreis Altötting lädt zu einer <strong>Schulenergiesparmeisterschaft </strong>ein und die Grundschule Haiming wird sich daran beteiligen. Der Wettbewerb startet zu Beginn des Schuljahres 2018/2019 und zielt auf Einsparung von Strom, Wasser und Heizenergie. Es werden die verbrauchten Energien gemessen und verglichen mit den Vorjahreswerten. Die sich daraus errechnete Kostenersparnis wird aufgeteilt: 30% bekommt die Schule als freie Mittel, 15% das vom Landratsamt beauftragte Projektteam und 55% verbleiben der Gemeinde. Dies ist aber nur der eine Aspekt des Wettbewerbs. Wichtiger ist der Anreiz für die Schülerinnen und Schüler, auf den sorgsamen Umgang mit Energie zu achten und dadurch das eigene Verhalten dauerhaft zu verändern. Dazu wird es begleitende Infoveranstaltungen geben und in jeder Klasse zwei Energiewarte. Lassen wir uns überraschen, was in der Haiminger Schule eingespart werden kann.<br /> Information zum <strong>Winterdienst 2017/2018</strong>: Der erste Einsatztag war der 4.12.2017 und letztmals war der Winterdienst unterwegs am 21.3.2018, insgesamt gab es 17 Einsatztage, davon aber nur 2 Tage, an denen auch Schnee geräumt wurde. Die Gesamtkosten für Material, Bereitstellung und Personal- und Maschineneinsatz betragen 23.210 EUR. Dabei nicht eingerechnet sind die Personalkosten im Bauhof.<br /> Auf Nachfrage hat das Landratsamt mitgeteilt, dass die Baueinweisung für die Erneuerung des <strong>Radweges</strong> von Haiming bis zur OMV am 28.5.2018 erfolgt und dann spätestens 14 Tage später die Bauarbeiten beginnen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bericht aus dem KommU</strong><br /> In der Erschließungsstraße Mühlbachweg wurde jetzt die Feinschicht aufgebracht und damit kann dann dieses Erschließungsgebiet endgültig abgerechnet werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>Instandsetzung Gemeindeverbindungsstraße Thalweg</strong><br /> In Thalweg verläuft die Zufahrt zum Anwesen Thalweg 2 unmittelbar an der Hangkante ist in einem Bereich durch ein an der Straße stehendes Gebäude verengt. Gerade in dieser Engstellen treten bedingt durch den Schwerlastverkehr Schäden auf, die Straße bricht an der Hangseite ein. Dies erfordert bauliche Maßnahmen zur Stabilisierung der Straße und zur geringfügigen Verbreiterung. Dazu werden sog. Mauerscheiben eingebaut, die eine Tragfähigkeit bis 60 Tonnen garantieren. Notwendig sind auch eine Drainageleitung zur Ableitung des Hangwassers und voraussichtlich auch eine Leitplanke. Im Zuge dieser Maßnahme wird dann der weitere Verlauf der Straße bis zur Einmündung in die Gemeindeverbindungsstraße Stockach – Marktl ebenfalls saniert. Die gesamten Kosten werden vorbehaltlich einer Baugrunduntersuchung auf rund 44.000 EUR geschätzt. Hinzu kommen noch Planungs- und Gutachterkosten für Baugrunduntersuchung und Standsicherheitsnachweis. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, zunächst die Baugrunduntersuchung zu veranlassen, um eine verlässliche Aussage über de weiter erforderlichen Maßnahmen zu erhalten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ausbau bzw. Abrechnung von Ortsstraßen</strong><br /> Eine im Jahr 2016 eingeführte gesetzliche Regelung legt fest, dass Erschließungsstraßen, die noch nicht fertiggestellt oder noch nicht abgerechnet wurden, ab 31.3.2021 als endgültig erstmals hergestellt gelten und dass danach keine Abrechnung mehr möglich ist. Solange die Straßenausbaubeitragssatzung rechtlich möglich war, stellte dies kein Problem dar, denn dann konnten spätere Maßnahmen an diesen Straßen über diese Rechtsgrundlage abgerechnet werden. Nach dem geplanten Wegfall der Straßenausbaubeiträge ist jetzt aber zu prüfen, welche Straßen im Gemeindegebiet von der Regelung des Art. 5a Abs.7 KAG betroffen sind und ob innerhalb der Frist noch Maßnahmen durchgeführt und abgerechnet werden. Dem Gemeinderat wurde dazu eine Liste mit insgesamt 18 Straßen vorgelegt, die grundsätzlich von der Regelung des Art. 5a KAG erfasst werden können. Bei keiner dieser Straßen gibt es eine technische Notwendigkeit für eine Baumaßnahme und es liegen auch keine Planungen vor. Hinzu kommt, dass bei einer Reihe dieser Straßen bisher nicht die Eigenschaft einer „Erschließungsstraße“ angenommen wurde, da sie nicht in einem Bebauungsplangebiet liegen und als historische Ortsdurchfahrten gelten (Holzhausen, Eisching, Daxenthal, Unterviehhausen). Andere Straßen wurden in der Vergangenheit mit Zuschussmitteln ausgebaut oder im Zusammenhang mit anderen Straßenzügen, so dass für eine Abrechnung der Maßnahme keine abgrenzbaren Kosten feststellbar sind. Aus diesen tatsächlichen und rechtlichen Gründen hat der Gemeinderat beschlossen, dass bei diesen Straßen derzeit keine baulichen Maßnahmen durchgeführt werden bzw. keine Abrechnung mehr möglich ist: Fliederweg, Lilienweg, Lindenstraße, Narzissenweg, Rosenstraße, Veilchenweg, Daxenthaler Ortstraßen, Eischinger Ortsstraßen, Holzhauser Ortsstraße, Unterviehhauser Ortsstraße, Austraße, Kemertinger Ortsstraße</p>
<p class="bodytext">Am Bach, Blumenstraße, Salzachstraße, Schwaiger Straße, Schloßstraße/West, Weiherstraße.</p>
<p class="bodytext"><strong>Fertigstellung der Erschließungsstraße Am Mitterfeld</strong><br /> Die Straße „Am Mitterfeld“ im Baugebiet Haiming Nord wurde 1993 in einem ersten Bauabschnitt mit Asphalttragschicht und teilweiser Entwässerung errichtet. Für die damals entstandenen Baukosten wurde von den Anliegern eine Vorausleistung in Höhe von 80% verlangt. Eine endgültige Herstellung (vollständige Entwässerung, Asphaltfeinschicht, Beleuchtung) ist bislang nicht erfolgt, da nach wie vor im Bereich dieser Straße lediglich ein Grundstück bebaut ist. Mittlerweile ist die Straße wieder sanierungsbedürftig und die endgültige Herstellung ist auch erforderlich, um vor der Frist des 31.3.2021 eine Abrechnung vornehmen zu können. Seitens der Verwaltung wird deswegen der vollständige Ausbau der Straße vorgeschlagen und diese Baumaßnahme im Zusammenhang mit dem Ausbau der Fahnbacherstraße durchzuführen. Der Gemeinderat traf noch keine Entscheidung, sondern will zunächst noch eine Stellungnahme der Rechtsaufsicht einholen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Heizungsumstellung im Sportheim</strong><br /> Zur Umstellung der Heizungsanlage im Sportheim von Öl auf Erdgas hatte die Gemeinde den SV Haiming mit der Durchführung der Maßnahme gegen Kostenerstattung beauftragt. Der Umfang dieser Umstellung hat sich jetzt deutlich erweitert. Denn zur Vermeidung von Legionellen sind sämtliche Duscharmaturen und auch die Armaturen an den Waschbecken gegen automatische Spülarmaturen auszutauschen. Allein diese Maßnahme erfordert zusätzliche Kosten von netto 40.000 EUR. Hinzu kommen eine Erneuerung der Gasleitung zur Küche, ein Austausch der Pufferspeicher zur besseren hydraulischen Einbindung und die Sicherstellung eines Verbrühungsschutzes. Die Kosten der Maßnahme verdoppeln sich dadurch auf rd. 100.000 EUR zuzüglich MWst. Der Gemeinderat hat der Erweiterung des Auftrages an den SV Haiming zugestimmt; die Durchführung der Maßnahme ist für Anfang Juli geplant.</p>
<p class="bodytext"><strong>Antrag SV Haiming: Ersatzbeschaffung Jugendbus</strong><br /> Seit vielen Jahren hat der SV Haiming einen Vereinsbus, der vor allem für Fahrten mit Jugendlichen zu sportlichen Wettbewerben, Lehrgängen oder Veranstaltungen eingesetzt wird. Nach acht Jahren Nutzungszeit ist jetzt eine Ersatzbeschaffung dringend erforderlich. Das neue Fahrzeug kostet 32.000 EUR und der Verein beantragte bei der Gemeinde eine finanzielle Unterstützung. Die Deckungslücke für den Verein beträgt 15.000 EUR, die durch einen Kredit abgedeckt werden muss. Für das letzte Fahrzeug wurde ein Zuschuss von 3.000 EUR gewährt. Diesmal beträgt der Zuschuss 4.500 EUR – dies entspricht dem Betrag, den die Gemeinde einspart, da der Zuschuss des BLSV für die neue Sporthalle schneller als erwartet eingetroffen ist.</p>
<p class="bodytext"><strong>Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung Abwasser</strong><br /> Die Beiträge und Gebühren für die gemeindliche Abwasserentsorgung sind in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und gegebenenfalls den veränderten Einnahmen und Ausgaben anzupassen. Denn die Gemeinde ist grundsätzlich verpflichtet, gebühren- und beitragspflichtige Einrichtungen kostendeckend zu betreiben und nicht durch allgemeine Steuereinnahmen zu subventionieren. Denn dann müssten Gemeindebürger für Einrichtungen bezahlen unabhängig davon, ob und in welchem Umfang sie diese tatsächlich nutzen. Die Vorausschau auf die in den kommenden drei Jahren zu erwartenden Kosten beim Betrieb der Kläranlage ergibt im Verhältnis zu den Einnahmen bei der gegenwärtigen Gebühr von 1,65 EUR pro m³ ein erhebliches Defizit. Die Kostensteigerung entsteht nicht nur durch höhere Sach- und Personalkosten – hier schlagen auch die Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst durch – sondern vor allem durch die notwendigen turnusmäßigen Kontrollen des Kanalnetzes auf Schäden und Dichtigkeit. Die Gebührenschwankungsrücklage beträgt derzeit 66.000 EUR – dieser Betrag soll in den kommenden Jahren auf 0 zurückgeführt werden. Deswegen ist auch nicht eine Erhöhung der Gebühr auf 2,06 EUR – was grundsätzlich zur Kostendeckung erforderlich ist – notwendig, sondern es reichen 1,90 EUR pro m³ aus. Für den Zeitraum von 2013 bis 2018 entspricht dies einer Steigerung um 15,15% oder jährlich 3,03%. Dies liegt im Rahmen der Preissteigerungen für technische Dienstleistungen. Die Erhöhung wird wirksam ab 1.7.2018 und betrifft dann die Abrechnung im Jahr 2019. Die Grundgebühr bleibt bei 48 EUR jährlich. Ebenso unverändert bleibt der Anschlussbeitrag von 14,85 EUR pro m² Geschossfläche. Der Gemeinderat hat dieser Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung zugestimmt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Kandidatenwerbung in der Niedergerner</strong><br /> Vom Kreisvorstand der Freien Wähler (FW) kam die Anfrage, ob zur Werbung für die Landtagswahl im Oktober 2018 in der Dorfzeitung „Die Niedergerner“ ein Text zum Direktkandidaten der FW veröffentlicht oder ein Werbeflyer beigelegt werden kann. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, dass in der Niedergerner keine Wahlwerbung für die Landtagswahl veröffentlicht wird.</p>
<p class="bodytext"><strong>Zuschuss für Sozialarbeit BRK</strong><br /> Die Gemeinde gibt während des Jahres ganz unterschiedlichen Einrichtungen und Vereinen Zuschüsse, die jeweils am Jahresende in einer Liste für das Folgejahr festgelegt und im Haushalt berücksichtigt werden. Die Sozialarbeit des BRK Kreisverband Altötting bekommt seit Jahren einen Betrag von 100 EUR jährlich. Dies entspricht nicht dem Richtwert von 20 Cent pro Einwohner, den das BRK bei seinem Zuschussantrag rechnerisch zu Grunde legt. Im Blick auf das umfangreiche Angebot des BRK in unserer Gemeinde ist es gerechtfertigt, diesen Zuschuss auf die Höhe des Richtwertes und damit auf jährlich 500 EUR zu erhöhen. Der Gemeinderat hat diesem Vorschlag zugestimmt. Nicht betroffen sind davon die jährlichen spenden für Sommerfest und Weihnachtsfeier des BRK-Seniorenhauses in Höhe von jeweils 250 EUR.</p>
<p class="bodytext"><strong>Ernennung einer stellvertretenden Datenschutzbeauftragten</strong><br /> Die Umsetzung der ab 25. Mai geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erfordert viel Aufwand und auch technische Umstellungen. Nach den dann geltenden Bestimmungen gibt es bei einer Datenpanne eine Meldefrist von 72 Stunden, deren Einhaltung auch organisatorisch sichergestellt sein muss. Deswegen ist zum Datenschutzbeauftragten Simon Straubinger auch ein stellvertretender Datenschutzbeauftragter zu bestellen. Der Gemeinderat hat deswegen beschlossen, Angelika Gerauer zur Stellvertreterin des Datenschutzbeauftragten zu bestellen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-129</guid>
						<pubDate>Tue, 08 May 2018 08:15:01 +0000</pubDate>
						<title>Befall von Buchsbäumen</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/befall-von-buchsbaeumen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=23f4f69e8ab1c70801de9ad3bc285891</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12.0pt"><b><span style="font-size:9.0pt; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;color:#5A5A5A;mso-fareast-language:DE">Befall von Buchsbäumen mit der grünen, schwarzgepunkteten Raupe des Buchsbaumzünslers im Gemeindegebiet Haiming</span></b><span style="font-size:9.0pt;font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;color:#5A5A5A;mso-fareast-language:DE"><br /> Nach Erkenntnissen der Gemeinde Haiming, werden im Gemeindegebiet vermehrt Buchsbäume von der grünen, schwarz-gepunkteten Raupe des Buchsbaumzünslers befallen. Um eine weitere Verbreitung des Schädlings zu verhindern, müssen befallene Pflanzen und Pflanzenteile wie folgt fachgerecht entsorgt werden:</span><span style="font-size:9.0pt;font-family:&quot;MS Gothic&quot;;color:#5A5A5A;mso-fareast-language: DE">  </span><span style="font-size:9.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif; color:#5A5A5A;mso-fareast-language:DE"><br /> Kleine Mengen an geschädigtem Buchsschnitt können in verschlossenen Kunststofftüten in die Restmülltonne gegeben werden.<br /> Größere Mengen befallener Buchspflanzen können in verschlossenen Kunststoffsäcken gegen Gebühr bei den drei gewerblichen Kompostieranlagen im Landkreis Altötting&nbsp;abgegeben werden: <br /> <b>Altötting</b>- Ostermaier GmbH,<b> </b>Kompostanlage Stadl an der St2550, Tel.: 08671 925808-0 oder 881588</span><span style="font-size:9.0pt;font-family: &quot;MS Gothic&quot;;color:#5A5A5A;mso-fareast-language:DE"> </span><span style="font-size:9.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;color:#5A5A5A;mso-fareast-language: DE"><br /> <b>Burgkirchen a.d. Alz</b>- Kompost Burgkirchen OHG, Forsthof 2, Tel.: 08679 91677710</span><span style="font-size:9.0pt;font-family:&quot;MS Gothic&quot;;color:#5A5A5A; mso-fareast-language:DE"> </span><span style="font-size:9.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif; color:#5A5A5A;mso-fareast-language:DE"><br /> <b>Neuötting</b>- Ostermaier GmbH, Kompostanlage Eschelbach, Untereschelbach, Tel.: 0171 9738664.<br /> <br /> Auf gar keinen Fall dürfen vom Büchsbaumzünsler befallene Pflanzen bei der Grüngutsammelstelle der Gemeinde im Wertstoffhof Daxenthal abgegeben werden. Weiterhin wird von einer Kompostierung im eigenen Garten dringend abgeraten.</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-128</guid>
						<pubDate>Thu, 19 Apr 2018 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 19.04.2018</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-19-04-2018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=ecb9d8923fd7f8a427471cf4e011969b</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"> <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bei der Verbandsversammlung des <b>Wasserzweckverbandes</b> am 22.3. wurden der Erfolgsplan und der Vermögensplan für das Haushaltsjahr 2018 beschlossen. Die geplanten Investitionen von 206.000 EUR können ohne Kreditaufnahme finanziert werden. Hauptpunkt der Sitzung war die Information über die Umstellung auf funkauslesbare elektronische Wasserzähler. Ein Vertreter der dänischen Herstellerfirma stellte die wesentlichen Vorteile dar: Hohe Zählergenauigkeit durch Ultraschallmessung, Dauereinsatz von 15 Jahren, problemlose Feststellung von Rückfluss in der Leitung, Dokumentation von ungewöhnlichen Verbrauchswerten, vereinfachte Verbrauchserfassung durch Funkauslesung, unmittelbare Verarbeitung der Verbrauchsdaten. Die rechtlichen Voraussetzungen für den Einbau dieser neuen Zählergeneration sind noch nicht geschaffen, dazu muss die Wasserabgabensatzung ergänzt werden. Diesen Beschluss hat die Verbandsversammlung noch nicht gefasst, da zunächst noch die Kosten abgeklärt werden müssen und auch die Konsequenzen, wenn ein Wasserabnehmer dem Einbau dieser Zähler widerspricht. Denn aus datenschutzrechtlichen Gründen darf nicht gegen den Willen eines Wasserabnehmers die Funkauslesung durchgeführt werden.<br /> Am 5. April besichtigte ich zusammen mit dem Projektleiter der Monaco-Erdgasleitung, Herrn Stoffers von bayernets, die <b>Wege-Situation am Feichtstafelberg</b>. Entgegen der getroffenen Vereinbarung hatte schweres Baugerät die Straße befahren und erhebliche Schäden, auch an angrenzenden Bäumen, verursacht. Dies war ganz offensichtlich und die Verursachung durch Baufirmen war unstreitig. Bayernets wird jetzt die zuständige Baufirma zur Wiederherstellung auffordern; seitens der Gemeinde wurde vorgeschlagen, dass wir eine geeignete Firma beauftragen und dann die Kosten ersetzt verlangen. Ob dieses Vorgehen möglich ist wird derzeit von bayernets abgeklärt.<br /> Am 9.4.2018 war für einen Tag wieder die Fa. Babic unterwegs, um auf ausgewählten <b>Straßenrisse</b> zu vergießen. Dieses Verfahren ist in den Bereichen angezeigt, wo noch keine flächigen Schäden auftreten und mit einem relativ geringen Aufwand die Haltbarkeit der Asphaltdeckschicht verlängert werden kann. Die Kosten betragen rd. 3.000 EUR.<br /> Zur Vorbereitung des <b>Parkplatzkonzeptes</b> in Haiming-Mitte fand am 11.4.2018 eine Begehung mit dem beauftragten Planer Josef Anglhuber statt. Er wird für die verschiedenen Bereiche, insbesondere natürlich für den Platz am Feuerwehrhaus in einem ersten Schritt Planungs- und Konzeptideen entwickeln, auf deren Grundlage dann alternative Planentwürfe entstehen. Mit im Blick hat er dabei nicht nur isolierte Parkplatzflächen, sondern auch die räumlichen Bezügen fußläufige Verbindungen und Aufwertung gemeindlicher Grünflächen.<br /> Der vom Gemeinderat vordiskutierte Vorschlag für eine <b>Zweckvereinbarung mit der Stadt Burghausen</b> zur gemeinsamen Weiterentwicklung des Industriegebietes Soldatenmais wurde dem Burghauser Bürgermeister übermittelt. Am 10. April erhielten wir die Rückantwort, dass dieser Vorschlag positiv bewertet wird und der Burghauser Stadtrat am 9. Mai 2018 darüber entscheidet. Wenn das Votum positiv ausfällt werden wir in der Mai-Sitzung am 17.5.2018 se Zustimmung beschließen.<br /> Auf insgesamt drei privaten Flächen unterstützen wir seitens der Gemeinde die Anlegung von <b>Blühflächen als Bienenweiden</b>, der Gesamtumfang sind rd. 4.000 m². Die Gemeinde finanziert das Saatgut und übernimmt teilweise Vorbereitungsarbeiten auf den Flächen. Zusätzlich wird auf den öffentlichen Magerflächen im Baugebiet Wirtsfeld-Ost ein spezieller Blütensamen für Verkehrsinsel ausgesät. Eine gewisse Verbesserung im Bereich der Straßenränder wollen wir dadurch erreichen, dass wir versuchsweise in Teilbereichen der Gemeinde nicht mehr mulchen, sondern den Bewuchs der Ränder und damit Blumen und Kräuter länger stehen lassen, dann abmähen und das Mähgut wegfahren. Nach Meinung von Fachleuten führt dies langfristig zu einer ökologischen Aufwertung der Straßenränder. Der Versuch soll auch zeigen, ob der größere Aufwand letztlich gerechtfertigt ist.<br /> Neues zum <b>Weiterbau der A 94</b>: Auf meine Anfrage hat mit Baudirektor Stefan Pritscher mitgeteilt, dass für den Abschnitt Marktl – Simbach bis Juni 2018 erste Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung vorliegen werden. Die Planung der Straße und der Bauwerke wurde an die Ingenieurgemeinschaft EIBS/ANUVA vergeben, hier ist vorgesehen, dass eine erste Vorplanung bis Juni 2018 erstellt wird und die Vorentwurfsunterlagen dann bis April 2019 vorliegen. Dann ist die Planung so konkret, dass diese im Rahmen einer öffentlichen Versammlung vorgestellt werden kann.<br /> Am 16.4.2018 haben wir die Ausschreibungsunterlagen für die <b>Errichtung der E-Ladestation</b> vor dem Rathaus fertiggestellt und an insgesamt sechs potentielle Anbieter versandt. Die Ausschreibung erfolgt in zwei Losen: Die bauliche Errichtung und der Betrieb einschließlich Software und Abrechnung. Vergabetermin ist der 4. Juni 2018; die Bauausführung ist ab Mitte August vorgesehen.<br /> Weitere, nicht unerhebliche Probleme gab es im Zusammenhang mit der Verlegung der <b>Monaco-Erdgasleitung </b>im Bereich Feichtstafelberg: Beim Versuch der Verfüllung der immer noch freiliegenden Leitungen für Wasser und Kanal ist die Wasserleitung abgerissen worden. Bei der Überprüfung der Schadstelle stellte sich heraus, dass auch die Kanalleitung bereits gestückelt wurde und zumindest an einer Stelle die Rohrverbindung gelockert war. Deswegen wurde die weitere Verfüllung eingestellt und darf nur in Anwesenheit unseres Kläranlagenbetreibers Horst Eger und eines Fachmannes vom Wasserzweckverband fortgesetzt werden.<br /> <b>Zur aktuellen Diskussion der Stromleitungstrasse Pirach - Tann:<br /> </b>Zunächst ist bedauerlich, dass bei der Suche nach einer möglichen und geeigneten Stromleitungstrasse zunächst fast reflexhaft auf Leitungswege außerhalb der eigenen Gemeinde verwiesen wird. Uns selbst ist das auch nicht fremd: Bei der Diskussion um die Anschlussleitung für ein geplantes Gas- und Dampfkraftwerk wurde zunächst auch über eine Anbindung an das Umspannwerk Pirach diskutiert. Solche Alternativerwägungen sind aber nur dann sinnvoll, wenn sie eine qualifizierte Grundlage haben.<br /> Deswegen zu den Fakten:<br /> Im Gemeindebereich Haiming gibt es keine Höchstspannungsleitung der Fa. TenneT; dieser Netzbetreiber hat hier somit keine Handlungsnotwendigkeit und auch keine Handlungsmöglichkeit.<br /> Im Gemeindebereich Haiming besteht für eine neu zu planende 380 kV-Höchstspannungsleitung ein erheblicher Raumwiderstand, sowohl hinsichtlich bestehender Wohnbebauung als auch in der Beeinträchtigung von Natur und Landschaft. Die Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde würden erheblich beeinträchtigt.<br /> Aus dem Bereich der Gemeinde Haiming gibt es zum Ausgangspunkt der jetzt diskutierten Höchstspannungstrasse, dem Umspannwerk Pirach, keine unmittelbare Leitungsverbindung. Auch zum Endpunkt, dem Knotenpunkt bei Tann, gibt es keine bestehende Leitungsverbindung.<br /> Ein Rückgriff auf die in den Jahren 2012 – 2015 geplante 380 kV-Leitungstrasse zum Einspeisepunkt Simbach ist nicht möglich: Am Planfeststellungsverfahren war die Fa. TenneT nicht beteiligt, sie kann deswegen aus dem Planfeststellungsbeschluss keine Rechte herleiten.<br /> Diese Leitung sollte ausschließlich der Anbindung des geplanten Gas- und Dampfkraftwerkes dienen. Die OMV hat die Verwirklichung der Kraftwerkspläne aufgegeben und auf die Nutzung des entsprechenden Grundstücks verzichtet; der Anschlussleitung ist deswegen, unabhängig vom Bestand des Planfeststellungsbeschlusses, die rechtliche Grundlage entzogen. Aus Sicht der Gemeinde Haiming kann deswegen auf diese Trasse nicht zurückgegriffen werden. Dies auch deswegen, weil die vertraglichen Sicherungen der einzelnen Mastenstandorte durch Zeitablauf wirkungslos geworden sind. Aus Sicht der Gemeinde Haiming besteht deswegen keinerlei sachlicher Grund, das Raumordnungsverfahren für die Aufrüstung der bestehenden 220 kV-Höchstspannungsleitung zwischen Pirach und Tann auf das Gemeindegebiet Haiming zu erstrecken.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht aus dem KommU</span></b><br /><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Mühlbachweg, die Erschließungsstraße im Baugebiet südlich der Fahnbacherstraße, beginnen am 23.4. die Arbeiten zum Aufbringen der Feinschicht. Sie dauern rund eine Woche, dann sind dort die Erschließungsarbeiten abgeschlossen. Bei der Ausschreibung kam die Fa. TTB mit dem wirtschaftlichsten Angebot zum Zug.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Innenbereichssatzung Daxenthal<br /> </span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zur geplanten Erweiterung der Innenbereichssatzung für Daxenthal kamen wesentliche Stellungnahmen nur vom Landratsamt Altötting. Beim Umgriff der Satzung wurde die Empfehlung gegeben, sich an den jeweiligen Grundstücksgrenzen zu orientieren. dies wird auch bis auf eine einzige Ausnahme eingehalten; lediglich im südlichen Bereich ist zur Ermöglichung einer geringfügigen Grenzüberbauung auch der satzungsumgriff so zu wählen. Die textlichen Festsetzungen zur Zahl der Wohneinheiten, der Traufwandhöhe, der Dachformen und der Farbgebung der Dächer werden nicht so streng geregelt, wie das vom Landratsamt gefordert wird, sondern unter Bezug auf das Erfordernis einer ländliche und der Umgebung angepassten Bauweise werden – wie auch in anderen Innenbereichssatzungen – weitergehende Festlegungen nicht getroffen. Übernommen werden die Anregungen bezüglich nicht zugelassener Reihenhausanlagen und Hausgruppen und die Verpflichtung, vor dem Oberbodenabtrag das Landesamt für Denkmalpflege, Abteilung Bodendenkmäler, zu informieren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zuschussantrag für Haiminger Maispiele<br /> </span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Verein „Theater für die Jugend e.V.“ veranstaltet unter Regie von Mario Eick vom 19. – 20. Mai 2018 in Haiming die Haiminger Lustspiele. Im Salettl des Kellerwirts werden für die Kinder die Märchen „Der gestiefelte Kater“, „Hase und Igel“ und „Die Bremer Stadtmusikanten“ aufgeführt. Für die erwachsenen Zuschauer gibt es die Komödie „Der Haberer“. Bei der derzeitigen Kalkulation kann ein Defizit von ca. 850 bis 1.000 EUR entstehen und der Verein beantragt bei der Gemeinde eine Bezuschussung zum Ausgleich des Defizits, begrenzt auf 1.000 EUR. Da Kulturförderung insbesondere für Kinder und Jugendliche zu den freiwilligen Aufgaben der Gemeinde gehören und in diesem Bereich es derzeit auch kein anderes Angebot gibt, stimmte der Gemeinderat dem Zuschussantrag zu. Verlangt wird aber vom Veranstalter eine Abrechnung der Veranstaltungen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-127</guid>
						<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 22.03.2018</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-22-03-2018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=9f865f9ee90bfee73a3ce318945619e1</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt; tab-stops: 14.2pt 99.25pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Eine unangenehme Überraschung brachte der Kälteeinbruch am Wochenende um den 25. Februar: Die im Zuge der <b>Verlegung der Erdgasleitung</b> freigelegte Wasserleitung zum Industriegebiet war nicht gegen Frost gesichert worden und fror ein. Zu Wochenbeginn gab es im Industriegebiet kein Wasser. Die von bayernets beauftragte Planungsfirma konnte kurzfristig dadurch eine Lösung schaffen, dass eine isolierte und beheizbare Bypassleitung eingebracht wurde – am Montagabend war die Wasserversorgung dann wieder hergestellt. Nach der Frostperiode wird dann das gesamte freigelegte Wasserleitungsstück erneuert werden. Kosten kommen auf die Gemeinde nicht zu.<br /> Zu einer <b>Museumseröffnung </b>der ganz besonderen Art luden die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse am 1. März ein. Im Geschichtsunterricht hatten sie sich ausgiebig mit der Ortsgeschichte beschäftigt und waren dann von dem Thema so begeistert, dass sie dazu in der Aula eine Ausstellung mit Bildern, Texten und verschiedenen alten Gegenständen gestalteten. Nach der offiziellen Eröffnungsrede durch zwei Schüler wurde die Ausstellung von Pfarrer Weny gesegnet und Bürgermeister Beier in der Rolle des Totengräbers aus dem Fährmann von Haunreit erzählte von der Pestzeit und der Sage von der Lohbäuerin.<br /> Am 5. und 6. März wurde am <b>Winklhamer Bach</b> in einem Teilbereich von rund 40 Metern durch den Landschaftspflegeverband eine Verbesserungsmaßnahme durchgeführt: Das Bachufer wurde auf der Südseite zum angrenzenden Grundstück befestigt und damit vermieden, dass eine Mauer unterspült wird. Im Bachbett wurden in Teilbereichen Steine eingebracht und dadurch die Fließgeschwindigkeit an einigen Stellen erhöht. Mit Zustimmung des Grundeigentümers wurden auf einer Bachseite Palmweidenstecklinge eingesetzt. Dieser Bachabschnitt kann als Muster für weitere solche Maßnahmen angesehen werden.<br /> Am 8.3.2018 haben wir die offizielle Mitteilung erhalten, dass der <b>Radweg</b> vom Ortseingang Haiming bis zur OMV-Ampel in diesem Jahr saniert wird – der Kreistag hat die erforderlichen Mittel freigegeben.<br /> Am 8.3.2018 waren die Anlieger der neuen Baugebiete zur <b>2. Spielplatzversammlung</b> eingeladen – im Gegensatz zum ersten Treffen waren es deutlich weniger Frauen und Männer, die sich für die konkrete Gestaltung interessierten. Zunächst wurde die neue Linienführung des Weges vom Baugebiet Haiming-west über den Mühlbach zur Fahnbacherstraße vorgestellt – dies fand die Zustimmung der Anwesenden. Danach wurden die von zwei Spielgeräteherstellern eingereichten Entwürfe gezeigt und die einzelnen Geräte erläutert. Dabei fand die Konzeption eines Herstellers, ergänzt mit einem weiteren Gerät, bei den Teilnehmern die größte Zustimmung – dies deckt sich auch mit der Empfehlung des Bauausschusses. Damit hat der Gemeinderat für seine Beschaffungsentscheidung eine gute Grundlage.<br /> Eine kurze Information zur <b>Photovoltaik</b> auf dem Dach des Kläranlagengebäudes: Die 15,6 kWp-Anlage hat im Jahr 2017 insgesamt 12.366 kWh Strom erzeugt, davon wurden 11.923 kWh in der Anlage verbraucht, das ist eine Eigenverbrauchsquote von 96,4%.<br /> Am 9. September 2018 gibt es wieder den <b>Tag des offenen Denkmals</b>. Das diesjährige Thema lautet: „Entdecken, was uns verbindet.“ Es geht um unser kulturelles Erbe an Bau- und Kunstdenkmälern und bei diesem Denkmaltag, wie sie als ein die Menschen verbindendes Kulturgut verstanden werden können. Ein Beispiel bei uns könnte z.B. der alte Zehentstadel in Piesing sein, der in unserer Zeit als Theaterstadel die Menschen zusammengeführt hat. Meldungen der Denkmäler, die am 1.Mai geöffnet werden, sollen bis 1.Mai erfolgen.<br /> Am 14.3.2018 war die Jahreshauptversammlung des <b>Fördervereins Schule</b>. Aus dem Bericht von Vorsitzenden Jens Rücker wird deutlich, wie umfangreich die Unterstützungsaktivitäten für unsere Schülerinnen und Schüler sind. Das beginnt bei Filmabenden, Fahrten in Heimatmuseen und zum Bienenlehrstand, Projekten der Umwelterziehung bis hin zur Herausgabe eines Haiminger Kochbuches. Im Rahmen einer Ehrung wurde Uwe Winkler zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit ernannt.<br /> In der vergangenen Woche wurden vom Bauhof eine Reihe <b>Pflanzungen </b>vorgenommen: Am Flurbereinigungsdreieck in Fahnbach wurden Schlehenbüsche nachgepflanzt, am Weg von Sporthalle zum Bach einige Ziersträucher und an der Hangkante zwischen Rasenplatz und Gottschallerwiese ein Walnussbaum und zahlreiche Beerensträucher. Am kommenden Freitag, 23.3. werden im Zuge der Aktion Plant für the planet an der Straße zur Kläranlage von den Ministranten 20 Kopfweiden gepflanzt.<br /> Bei der <b>Jahreshauptversammlung von Feinherb</b> e.V. am 18.3.2018 gab es zunächst einen umfassenden Rückblick auf die 12 Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres, die wiederum einige kulturelle Highlights für den Niedergern brachten. Das wirtschaftliche Ergebnis war leider nicht so positiv. Der Orkan im August hat das Hoffest in Winklham stark beeinträchtigt, so dass auch hier ein finanzieller Verlust entstand. Bei den Neuwahlen wurde die bisherige Vorstandschaft für weitere 3 Jahre in ihren Ämtern bestätigt: 1. Vorsitzender Stefan Wimmer, 2. und 3. Vorsitzender sind Hubert Auer und Thomas Bär; Kassier bleibt Andrea Herkner, 2. Kassier ist Annemarie Auer und Schriftführer macht weiterhin Christoph Pittner. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Außenbereichssatzung Leichspoint<br /> </span></b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Die geplante geringfügige Änderung der Außenbereichssatzung Leichspoint – Einfügung des Wortes „mittlere“ bei Festsetzung der zulässigen Wandhöhe – verursacht doch einen erheblichen Aufwand, denn das Landratsamt hat dazu eine umfangreiche Stellungnahme abgegeben. Dabei wird darauf hingewiesen, dass diese beabsichtigte Ergänzung gerade bei einem Gebäude in Hanglage zu teilweise dreistöckiger Bauweise und damit zu einem nicht mehr landschaftsbezogenen Baustil führen kann. Dies sollte die Gemeinde gerade im Außenbereich auch weiterhin vermeiden. In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass bei Aufstellung der Außenbereichssatzung mit der damals getroffenen Festsetzung einer Wandhöhe von 6,30 Metern genau dies auch gewollt war. Grundsätzlich teilt der Gemeinderat diese Auffassung, befürchtet aber nicht die vom Landratsamt angesprochenen negativen Auswirkunken der geplanten Festsetzung. Denn auf dem einzigen in Hanglage bebaubaren Grundstück ist aktuell das Bauvorhaben mit einer mittleren Wandhöhe von 6,15 Metern vom Landratsamt genehmigt worden; hier wurde durch begleitende gestalterische Maßnahmen eine Störung des Orts- und Landschaftsbildes vermieden. Hinzu kommt, dass über das Gebot des landschaftsbezogenen Bauens eine störende Bauweise vermieden werden kann. Die weiteren Anregungen des Landratsamtes hinsichtlich Eingrünung, Pflanzdichte und Zulässigkeit von Bäumen und Sträuchern und der Art von Zäunen wurden in die Satzung aufgenommen. Der abschließende Satzungsbeschluss wurde einstimmig gefasst. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Spielgeräte für den neuen Spielplatz Haiming-West<br /> </span></b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Am nördlichen Rand des Baugebietes Haiming-West wird ein Spielplatz mit einer Fläche von rund 600 m² angelegt. Die Gestaltung und insbesondere die Ausstattung mit Spielgeräten wurden in zwei Anliegerversammlungen besprochen und auch im Bauausschuss vorberaten. Die interessierten Mütter und Väter sprachen sich aus der Liste der möglichen Spielgeräte für folgende Ausstattungen aus: Spielschiff als zentrales Spielgerät, Sechseckspiel, Federbalken, Federtier, Federwippe, Karussell mit Rundbank, Trampolin (bodeneben), Schaukelkombi mit Vogelnestschaukel und ein Pfahlhaus. Die Geräte sind teils aus Holz, teils aus Kunststoff gefertigt. Die Gesamtkosten für die Geräte betragen 21.000 EUR. Der Aufbau der Geräte und die Gestaltung des Spielplatzes mit der anschließenden ökologischen Ausgleichsfläche erfolgt durch den gemeindlichen Bauhof. Der Gemeinderat hat die Anschaffung einstimmig beschlossen. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Jahresrechnung 2017<br /> </span></b><span style="mso-bookmark: _Hlk506616929;"></span><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Kämmerer Josef Straubinger legte die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2017 vor. Auf Grund der guten Gewerbesteuereinnahmen endet das Jahr mit einem Sollüberschuss von 12.194.207,78 EUR; dieser Betrag wird der allgemeinen Rücklage zugeführt. Diese beträgt zum Jahresende 14.702.275,19 EUR und dient zur Absicherung der hohen Kreisumlage in den nächsten Jahren und eventuellen Steuerrückforderungen. Die Schulden der Gemeinde konnten weiter zurückgeführt werden und liegen jetzt bei 508.692,32 EUR. Im Rahmen der Jahresrechnung werden auch die wesentlichen Haushaltsüberschreitungen erläutert. Die größten Positionen hängen zusammen mit den gestiegenen Gewerbesteuereinnahmen (Gewerbesteuerumlage 70.512 EUR, Zuführung Vermögenshaushalt 4.613.007 EUR, Zuführung zur Rücklage 4.619.198 EUR). Weiter gab es Mehraufwendungen beim Erwerb von Grundstücken (39.827 EUR), Heizungsumstellung Kindergarten (11.615 EUR), Unterhalt Löschwasseranlagen (4.710 EUR), EDV-Kosten (4.008 EUR) und Anschaffungen für die Grundschule (3.214 EUR).<br /> Der Rechnungsprüfungsausschuss hatte am 21.3.2018 die vorgelegte Jahresrechnung geprüft und darüber hinaus ach umfassende kommunale Fragestellungen bearbeitet. In seinem Bericht teilte GR Hans Lautenschlager mit, dass die Empfehlungen des Vorjahres aufgegriffen wurden, es keinerlei Beanstandungen gibt und in diesem Jahr keine Prüfungsempfehlungen ausgesprochen werden. Der Rechnungsprüfungsausschuss empfahl dem Gemeinderat, die Entlastung zu erteilen.<br /> Die Haushaltsüberschreitungen wurden vom Gemeinderat gebilligt, die Jahresrechnung festgestellt und dem Bürgermeister und der Verwaltung die Entlastung erteilt. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-126</guid>
						<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 09:25:06 +0000</pubDate>
						<title>Stellenausschreibung</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/stellenausschreibung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=979b693eb3de7a958f1cb17ef7a0f5fe</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Ausbidungsplatz 2019</strong>&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Gemeinde Haiming schreibt zum 01.09.2019 einen Ausbildungsplatz in der Verwaltung aus. Der Ausbildungsberuf heißt „Verwaltungsfachangestellte/r – Fachrichtung allgemeine innere Verwaltung und Kommunalverwaltung“. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Sie findet im Rathaus, in der Berufsschule und in der Bayerischen Verwaltungsschule statt. Die Berufsschule ist in Traunstein. Die Bayerische Verwaltungsschule hält ihren Unterricht blockweise in verschiedenen Einrichtungen ab, beispielsweise in Teisendorf.</p>
<p class="bodytext">Für nähere Informationen steht Frau Angelika Gerauer unter der Telefon-Nummer 08678 9887-23 zur Verfügung. Bei Interesse bewerben Sie sich bitte mit Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und Kopien von den letzten Zeugnissen bei der Gemeinde Haiming, Z. H. Herrn 1. Bürgermeister Wolfgang Beier, Hauptstr. 18, 84533 Haiming oder per Email mit Bewerbungsunterlagen in PDF-Form bei <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('hvdgoj5WibzgdfvVCvdhdib9yz');">Angelika<span>&#x040;</span>Haiming.de</a>.</p>
<p class="bodytext">Da die Übermittlung von sensiblen Daten per unverschlüsselter E-Mail als unsicher eingestuft wird bitten wir Sie bei E-Mail Bewerbungen nur verschlüsselte Unterlagen einzureichen&nbsp; (z.B. Passwort geschützt mit Winrar oder ZIP). Das Passwort können Sie telefonisch unter der oben gennaten Telefonnummer übergeben.</p>
<p class="bodytext">Bitte beachten Sie die <a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Rathaus/Datenschutz/2018_05_24_Datenschutzhinweise_Bewerbungsverfahren__002_.pdf">Datenschutzhinweise</a></p>
<p class="bodytext">Bewerbungsschluss ist der 30.09.2018.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-125</guid>
						<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 22.02.2018</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-22-02-2018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=550da9e0304d2330b3ea4b5ed64e047a</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Gemeinde Haiming bürgt für den <b>SV Haiming e.V</b>. für einen Kredit. Dieser diente der Zwischenfinanzierung des finanziellen Eigenanteils des Sportvereins zum Sporthallenbau. Die Bürgschaft beläuft sich auf brutto 180.000 €. Der Sportverein hat einen aktuellen Darlehensauszug vorgelegt. Der Kredit wurde im Jahr 2017 fortlaufend ordnungsgemäß und plangemäß getilgt. Die Restschuld beläuft sich auf 149.250,22 €.<br /> Von der Firma Wacker wurden der Gemeinde am 18.1.2018 die Daten über die <b>Grundwasserentnahme </b>und die Messdaten bezüglich der drei überprüften Bäche mitgeteilt. Danach betrug im Jahr 2017 die gesamte Fördermenge von Grundwasser 181.000 m³ und liegt damit deutlich unter der genehmigten Jahresmenge von 1,3 Mio m³. Im Wesentlichen erfolgte die Förderung in der ersten Jahreshälfte zur Beimischung zu dem aus Überackern bezogenen Mühlbachwassers, um die Qualität zur Aufbereitung in Reinstwasser zu gewährleisten. Ab 11.7. war eine Beimischung nicht mehr erforderlich. Eine Grundwasserentnahme wegen Unterbrechung der Wasserzufuhr aus Überackern war im gesamten Jahr 2017 nicht notwendig.<br /> Die <b>Abflussmessungen</b> beim Kressenbach, beim Stegbach und beim Haiminger Mühlbach ergaben keine über die übliche Schwankungsbreite hinausgehenden Abweichungen. Beim Stegbach gibt es ab 19.6.2017 keine zuverlässigen Messdaten mehr, da durch Biberverbiss das Messsystem beschädigt wurde. Eine Reparatur ist zwar erfolgt, aber noch konnte der Sensor nicht richtig eingestellt werden. Dies soll aber baldmöglichst erfolgen. Insgesamt ist festzustellen, dass weniger Grundwasser als genehmigt entnommen wird und nachteilige Auswirkungen auf die Bäche nicht festzustellen sind.<br /> Bei einer Besprechung mit dem SV-Haiming-Vorsitzenden Rupert Koch am 1.2. wurden die anstehenden <b>Investitionen im Sportheim</b> abgeklärt: Für die Umrüstung der Heizungsanlage auf Gas ist jetzt Ausschreibung und Ausführungsplanung an den Ing. Schultes vergeben worden, der Heizungsumbau ist für Anfang Juli 2018 geplant. Zur Vermeidung einer Legionellengefahr sind auch die Duschen im Sportheim zu erneuern und, wie auch in der neuen Sporthalle, mit einer automatischen Steuerung auszustatten. In diesem Zusammenhang wurden auch die Duschen in der Schulturnhalle angesprochen; hier ist zu klären, von wem und in welchem Umfang die duschen noch genutzt werden. Vom SV Haiming wird eine angedachte Sanierung des Jugendraumes im Sportheim mit Einbau einer Akustikdecke sehr begrüßt. Hier ist Architekt Fuchshuber mit einer Voruntersuchung beauftragt. Dabei ist auch zu prüfen, inwieweit energetische Sanierungen möglich und notwendig sind.<br /> Am Freitag, 2.2. gab es an der <b>Kiesgrube Freudlsperger</b> einen Ortstermin mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten wegen der geplanten teilweisen Aufforstung im Rahmen der Rekultivierung der Kiesabbaufläche. Um Nachteile bei der Bewirtschaftung der angrenzenden Felder zu vermeiden hatten drei Landwirte Einspruch erhoben. Bei der Besprechung der Rekultivierungspläne wurde seitens des Planers zugesichert, dass in dem Bereich, in dem eine dichter Laubbaumbestand vorgesehen ist, zu den angrenzenden Feldern mit einem gestuften Waldsaum ein größerer Abstand eingehalten wird. Unter Einrechnung des angrenzenden Feldweges, der neu angelegt wird, sind die ersten höheren Bäume dann rund 10 Meter von der landwirtschaftlichen Fläche entfernt. Eine nachteilige Wirkung auf die Felder ist damit nicht zu befürchten.<br /> Am 6.2.2018 traf sich zum zweiten Mal die Gruppe <b>„Plant for planet“,</b> um das Projekt Schulwald nach zu besprechen und weitere Aktionen zu planen. In einem Schulform im März wird den Schülerinnen und Schülern die Grundidee des Projekts nochmals vorgestellt und für Herbst ist dann die Pflanzung des zweiten Abschnitts geplant. Mit den Ministranten werden am 2. März entlang des Baches zur Kläranlage 20 Kopfweiden gepflanzt werden. Es handelt sich um einen typischen Bachbegleitbaum, der für Bienen, Insekten und Vögel sehr wertvoll ist. Die Ruten können regelmäßig geschnitten werden und wurden früher nicht nur zum Flechten, sondern auch zum Bauen verwendet. Nach Ostern werden PGR-Mitglieder und Ministranten an der Straße von Schwaig Richtung Au vier neue Eichen pflanzen und zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein sind im Bereich des Spielplatzes Haiming-West für Herbst auch neue Bäume und Sträucher zu pflanzen. Hier wird auch geplant, die neuen Bürgerinnen und Bürger in den drei Baugebieten mit einzubeziehen. <br /> Am 7.2.2018 war die Trassenbegehung der <b>Erdgasleitung </b>von Haid über Weg nach Eisching. Jetzt hat Energienetze Bayern beschlossen, die Erdgasleitung gleich noch bis Daxenthal weiter zu bauen und den gesamten Ortsteil mit zu erschließen – es gibt dort derzeit 9 Anträge für einen Hausanschluss. Bereits im März wird mit der Herstellung der Hausanschlüsse begonnen, denn diese Arbeiten können ohne Asphalteinbringung durchgeführt werden. Die Hauptleitung wird dann im Anschluss hergestellt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Blick auf die Erweiterung der Erdgasleitung veranlasst zu einer Erinnerung an <b>Max Altmannshofer</b>. Er hat mit größter Hartnäckigkeit an einem Anschluss für sein<span style="mso-spacerun:yes">&nbsp; </span>Haus gearbeitet und letztlich erreicht, dass wir mit einer Hausbefragung die Sache wieder ins Rollen brachten. wenn woanders Erdgasleitungen einen Namen haben, dann wäre das hier bei uns die „Koibe-Leitung“.<br /> Mit zwei Monaten Verspätung tut sich was bei <b>Funkmast und Fa. Telekom</b>: In den letzten Wochen wurden die technischen Anlagen der Fa. Telekom beim Mobilfunkmast montiert und am 15.2.2018 erhielten wir von einer beauftragten Firma die Mitteilung, dass die Glasfaseranbindung über den Feldweg zur Kreisstraße AÖ 24 erfolgt. Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme haben wir keine Mitteilung.<br /> Die durch <b>Schwarzwild</b> verursachten Schäden mehren sich, immer wieder melden Landwirte bei der Gemeinde solche Flurschäden an. Die Gemeinde gibt diese Schadensmeldungen an das Landratsamt weiter, damit die Schadenshäufigkeit dort statistisch erfasst wird. Intern verständigen wir den jeweiligen Jagdvorsteher, da der erste Schritt eine gütliche Einigung mit dem betroffenen Jagdgenossen ist. Um einen Anhaltspunkt zu bekommen, in welcher Höhe auf dem betroffenen Feld ein Schaden vorliegt, gab es am 17.2.2018 im Bereich der Jagdgenossenschaft Niedergottsau eine Begehung mit einem Schadenschätzer, der beratend tätig ist.<br /> Für den Bau des <b>Feuerwehrhauses Piesing</b> laufen die Vorbereitungsarbeiten für die Ausschreibung. Auf der Grundlage des genehmigten Eingabeplanes wird jetzt die Objektbeschreibung erarbeitet. Auf der E-Plattform „AufträgeBayer.de“ ist das Bauprojekt bereits seit 9.2.2018 veröffentlicht. Im Rahmen der Funktionalausschreibung werden in den kommenden Wochen 12 Baufirmen (Mauerwerksbau und Holzbau) angeschrieben und zur Angebotsabgabe eingeladen. Ein wesentlicher Gesichtspunkt ist auch der Einbezug der Eigenleistung in das Angebot. Ausbaugewerke werden noch nicht ausgeschrieben, diese sollen weitgehendst in Eigenleistung erfolgen.<br /> Eine erfreuliche Mitteilung in Sachen <b>Radweg Richtung Burghausen</b>: Bei einem Gespräch mit Frau Rosmarie Urban, Abteilung Tiefbau, war der Zustand des Radweges auch Gegenstand und es besteht die Aussicht, dass der Radweg 2018 umfassend saniert wird. Eine Planung besteht bereits, Voraussetzung ist aber, dass der Kreistag in der Entscheidung über den Kreishaushalt 2018 die Mittel freigibt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht aus dem KommU<br /> </span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bei der Sitzung des Verwaltungsrates am 31.1.2018 wurde der Jahresabschluss für 2016 vorgelegt. Das Geschäftsjahr 2016 endet mit einem Jahresüberschuss von 1.540,43 EUR. Da dieser gem. Beschluss des Verwaltungsrates auf neue Rechnung vorgetragen wird erhöht sich das Eigenkapital des KommU auf 186.369,54 EUR. Der Verwaltungsrat stellte den Jahresabschluss zum 31.12.2016 fest und erteilte dem Vorstand Josef Straubinger die Entlastung. Zum Wirtschaftsprüfer für 2017 wurde erneut Ulrich Kienzle bestellt. In der Sitzung wurde auch der Wirtschaftsplan für 2018 beschlossen. es handelt sich neben dem Betrieb der Wasserversorgung für das Industriegebiet hauptsächlich um die Abwicklung der vom Gemeinderat übertragenen Bauvorhaben, wie z.B. die Fertigstellung der Erschließung Mühlbachweg und die Vorbereitung der Straßenbaumaßnahmen Fahnbacherstraße und Birkenweg</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Innenbereichssatzung Daxenthal<br /> </span></b><span style="mso-bookmark:_Hlk506615213"></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Aus drei Gründen soll die Innenbereichssatzung Daxenthal geändert werden: Im südlichen Teil gibt es einen Bauwunsch, der nur verwirklicht erden kann, wenn der Satzungsumgriff um rund 1.500 m² erweitert wird. Im nördlichen Bereich gibt es bereits ein bebautes Grundstück, das bisher im Außenbereich liegt; diese Fläche wird jetzt in den Satzungsbereich einbezogen. Und schließlich werden die textlichen Festsetzungen an die anderen Innenbereichssatzungen im Gemeindegebiet angepasst. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, das Änderungsverfahren einzuleiten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Außenbereichssatzung Au<br /> </span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Verfahren zur Aufstellung der Außenbereichssatzung Au gab es seitens der Träger öffentlicher Belange einige Vorschläge und Anmerkungen, die der Gemeinderat in seiner Sitzung behandelte. Die Anregung des Landratsamtes, im nordwestlichen Bereich den Umgriff der Satzung erheblich zu reduzieren, wurde nicht übernommen, da in diesem Bereich eine Streuobstwiese besteht. Nach Vorschlag der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt soll deswegen dieser Bereich in der Satzung als erhaltenswerte Obstwiese dargestellt werden. Dieser Vorschlag wurde vom Gemeinderat übernommen und es wird der Satzungsentwurf entsprechend ergänzt. Die Anregung eines Anliegers, dass die notwendige Eingrünung auch außerhalb des Satzungsumgriffes erfolgen kann, wurde in der Form übernommen, dass dies aber in engem räumlichen Zusammenhang erfolgen muss. Der Gemeinderat beschloss unter Berücksichtigung der Änderungen die Außenbereichssatzung Au einstimmig.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bebauungsplan Niedergottsau Nord<br /> </span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Dieses Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für vier Baugrundstücke findet immer noch kein Ende. Nachdem die Anforderungen der Unteren Naturschutzbehörde geklärt sind wird jetzt seitens des Landratsamtes eine schalltechnische Untersuchung gefordert. Dies ist aus Sicht der zuständigen Fachabteilung erforderlich, da an den bestehenden Gastronomiebetrieb, der im jetzigen Umfang Bestandsschutz genießt, künftig Wohnbebauung heranrücken würde. Deswegen ist zu untersuchen, ob die Lärmeinwirkungen auf künftige Wohngebäude noch innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegen. Dabei spielt eine erhebliche Rolle, in welcher Zahl und mit wieviel Besuchern Veranstaltungen stattfinden, bei denen insbesondere Autoverkehr nach 22.00 Uhr verursacht wird. Diese Auswirkungen können nur durch ein Lärmgutachten zuverlässig beurteilt werden. Die Erholung des schalltechnischen Gutachtens wurde einstimmig beschlossen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ausbau Birkenweg<br /> </span></b><span style="mso-bookmark:_Hlk506616929"></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Eigentümer der am Birkenweg anliegenden Grundstücke haben jetzt dem Ausbau des Birkenweges als Erschließungsstraße zugestimmt und sind auch bereit, den entsprechenden Straßengrund an die Gemeinde zu verkaufen. Die Gemeinde ist deswegen in der Lage, im Zusammenhang mit dem Ausbau der Fahnbacherstraße auch den Birkenweg als Erschließungsstraße herzustellen. Wie auch bei der Fahnbacherstraße wird das KommU mit der Planung und Durchführung des Ausbaus des Birkenweges beauftragt. Dabei ist die Planung unter Einbeziehung der Anlieger mit der Gemeinde abzustimmen. Diese Beauftragung wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Sanierung Gemeindeverbindungsstraße Oberviehhausen - Haarbach<br /> </span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Diese Straße von der Einmündung in die AÖ 24 bis zum Zehentweg in Haarbach befindet sich in einem sehr schlechten Zustand, auch verursacht durch den vermehrten Verkehr im Zuge der Sperrung der B 20 im vergangenen Jahr. Teilweise Ausbesserungen oder Rissevergießungen machen keinen Sinn mehr, vielmehr ist eine vollständige Erneuerung der Asphaltdecke erforderlich. Bei einer ersten Begehung wurde auch festgelegt, dass eine Höhenvermessung durchgeführt wird, um unter Beachtung der angrenzenden Bebauung eine optimale Straßenprofilierung zu erreichen. Eine erste Kostenschätzung ergibt einen baulichen Aufwand von rund 100.000 EUR; diese Kostenschätzung steht aber unter dem Vorbehalt, dass die derzeitige Kostenentwicklung im Tiefbau noch nicht abgeschätzt werden kann. Auch der Gemeinderat erachtet diese Straßenbaumaßnahme als sinnvoll und notwendig und beauftragte deswegen das KommU mit der Planung und Durchführung der Maßnahme. Die Kosten der Maßnahme trägt in vollem Umfang die Gemeinde, da die Straße nicht innerhalb eines Satzungsbereiches liegt und deswegen keine Beitragssatzung zur Anwendung kommt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Schöffenwahl 2018<br /> </span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Jahr 2018 werden für die Sitzungsperiode 2019 bis 2023 die Schöffen für die Sitzungen an den Amtsgerichten gewählt. Entsprechend der Einwohnerzahl haben die Gemeinden dem jeweiligen Amtsgericht für diese Wahl geeignete Personen vorzuschlagen, die Gemeinde Haiming kann eine Person vorschlagen. Wenn sich nach der entsprechenden Bekanntmachung mehrere Interessenten bei der Gemeinde gemeldet haben, hat der Gemeinderat mit einer Zweidrittelmehrheit die Auswahl zu treffen. Bis zur Sitzung gab es zwei Interessenten; der Gemeinderat entschied sich mit der notwendigen Mehrheit für Walter Zaunseder, Haiming, entschlossen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Haushaltsplan 2018<br /> </span></b><span style="mso-bookmark:_Hlk506651537"></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Über einen Haushalt ganz besonderer Art konnte der Gemeinderat für das Jahr 2018 beschließen. Denn auf Grund der außerordentlich hohen Gewerbesteuereinnahmen im Jahr 2017 beträgt die Rücklage rd. 11,7 Mio EUR und erlaubt im Zusammenhang mit den guten Steuereinnahmen im Jahr 2018 ein umfangreiches Investitionsprogramm. Für 2018 werden an Steuereinnahmen erwartet: Einkommensteueranteil 1,5 Mio EUR, Gewerbesteuer 1,2 Mio EUR, Grundsteuer 250.000 ER. Noch nicht im Haushalt eingeplant ist eine Schlüsselzuweisung von 417.000 EUR, da diese bei Erstellung des Haushalts noch nicht bekannt war. Insgesamt betragen die Einnahmen im Verwaltungshaushalt 4.788.000 EUR. Wesentliche Ausgabenpositionen sind: Kreisumlage 1,2 Mio EUR, Personalausgaben 878.000 EUR, Betriebskostenförderung Kindergarten 364.000 EUR, Zuschuss Sportverein 73.000 EUR, Verwaltungs- und Betriebsaufwand (mit den Betriebs- und Unterhaltskosten für sämtliche Gebäude) 1,3 Mio EUR. Zur Deckung des Verwaltungshaushaltes ist eine Zuführung aus dem Vermögenshaushalt in Höhe von 715.000 EUR erforderlich.<br /> Im Vermögenshaushalt belaufen sich die Aufgaben für geplante Investitionen auf 2,7 Mio EUR. Dies ist eine Rekordsumme und stellt die finanzielle Absicherung auch für Maßnahmen dar, die möglicherweise im Jahr 2018 nicht zur Ausführung kommen. So z.B. der Ausbau der Fahnbacherstraße, die vom Gemeinderat auf 2019 verschoben wurde. Oder der Ausbau der Erlenstraße, da hier der notwendige Grunderwerb noch ungeklärt ist. Folgende weitere Investitionsmaßnahmen sind geplant:<br /> Neues Feuerwehrfahrzeug Niedergottsau 430.000 EUR,<br /><br /> Umsetzung Brandschutzkonzept Grundschule 100.000 EUR,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Sanierung Friedhofsmauer Haiming, Zuschuss 8.200 EUR,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Neuer Spielplatz Haiming-West 50.000 EUR</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wegeverbindung Haiming-West zur Ortsmitte 50.000 EUR,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ausbau Birkenweg 100.000 EUR,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Heizungserneuerung Sportheim (Umstellung auf Gas) 50.000 EUR</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Verbesserung Parkplatzsituation Haiming-Mitte 200.000 EUR,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Fortführung Breitbandversorgung 315.000 EUR </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">PV-Anlage auf Sporthalle 120.000 EUR</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Anschaffungen verschiedener Art 45.000 EUR</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Grunderwerb 114.000 EUR</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Investitionen Kläranlage und Erweiterung Kanalnetz 119.000 EUR.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Für Straßenbaumaßnahmen im Außenbereich sind 240.000 EUR vorgesehen, zur Ausführung wird die Erneuerung der Straße Oberdaxenthal – Haarbach kommen, hier sind Kosten von 100.000 EUR zu erwarten.<br /><br /> Im Haushaltsplan 2018 sind keine Mittel für die Erweiterung des Feuerwehrhauses Piesing enthalten: Die dafür erforderlichen Mittel in Höhe von 165.000 EUR sind bereits im Haushalt 2017 enthalten gewesen.<br /> Die Schulden der Gemeinde betragen zu Beginn des Jahres 508.000 getilgt werden 223.000 EUR, darin enthalten ist eine erneute Sondertilgung in Höhe von 110.000 EUR. Eine Kreditaufnahme ist in diesem Haushaltsjahr nicht notwendig.<br /> Ende 2018 werden die Rücklagen voraussichtlich 8,6 Mio EUR betragen – diese Mittel sind notwendig zur Deckung der hohen Kreisumlage, die für 2019 zu erwarten ist. <br /> Der Personalstand in der Verwaltung bleibt unverändert, im Bauhof gibt es aber wegen der längeren Erkrankung eines Mitarbeiters ab 1.1.2018 eine neue Kraft.<br /> Der Gemeinderat hat den Haushalt für 2018 einstimmig beschlossen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Kreditrückführung<br /> </span></b><span style="mso-bookmark:_Hlk506704829"></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die gute Finanzlage der Gemeinde ermöglicht auch 2018, auf den noch bestehenden Kredit für den Bau der Kinderkrippe eine Sondertilgung zu leisten. Die Höhe des Kredits war ursprünglich 1,1 Mio EUR; 10% davon können jährlich zusätzlich getilgt werden. Zusammen mit der ordentlichen Tilgung wird das Darlehen zum Ende des Jahres 2018 nur noch 285.800 EUR betragen. Wenn keine außergewöhnlichen Ereignisse eintreten, werden wir Ende 2019 fast schuldenfrei sein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Schaffung eines Ausbildungsplatzes<br /> </span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Mit einem Ausbildungsplatz für den Beruf „Verwaltungsfachangestellte/r Fachrichtung allgemeine innere Verwaltung“ hat die Gemeinde in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht. Die Ausbildung dauert drei Jahre, der Beginn wäre am 1.9.2019. Damit könnte dann Mitte 2022 ein/e qualifizierte/r Mitarbeiter/in in die Verwaltung der Gemeinde einsteigen. Zu diesem Zeitpunkt sind vier derzeitige Mitarbeiter zwischen 55 und 62 Jahren alt, so dass auch bei einem möglichen Ausscheiden kein Engpass auftreten würde und die Gemeinde unabhängig vom Stellenmarkt wäre. Der Gemeinderat hat deswegen beschlossen, ab September 2019 wieder einen Ausbildungsplatz zu schaffen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Neufassung der Erschließungsbeitragssatzung<br /> </span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Erschließungsbeiträge, die für die Errichtung neuer Straße in Baugebieten erhoben werden, haben in Art. 5a KAG (bisher Baugesetzbuch) eine neue Rechtsgrundlage erhalten. Deswegen hat jede Gemeinde die Erschließungsbeitragssatzung neu zu erlassen. Im Vergleich zur bestehenden Satzung gibt es nur geringe Veränderungen: In § 15 Abs. 2 ist jetzt festgelegt, dass ein Ablösevertrag dann unwirksam wird, wenn die Abweichung vom Erschließungsbeitrag um mehr als das Doppelte nach oben oder um die Hälfte nach unten abweicht. Bisher durfte die Abweichung max. 25% betragen. § 16 ist neu eingefügt. Er regelt in Abs. 1, dass bei rechtlich unzulässigem Erlass eines Straßenausbaubeitragsbescheides ein dann später richtig erlassener Erschließungskostenbescheid nicht die vollen Kosten geltend machen kann, sondern nur bis zur Hälfte des Differenzbetrages. In Abs. 2 gibt es einen Nachlass auf die Beiträge bis zu 33%, wenn die Herstellung der Erschließungsstraße vor mehr als 25 Jahren begonnen wurde und bislang nicht fertig gestellt worden ist. Dieser Nachlass berücksichtigt das Vertrauen der Anlieger darauf, dass nach so langer Zeit nichts mehr abgerechnet wird und auch eine Erhöhung der Kosten dadurch, dass frühere bauliche Maßnahmen bereits wieder nachgebessert werden müssen. Der Gemeinderat hat die Neufassung der Satzung, die auch bereits vom Landratsamt geprüft wurde, erlassen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-123</guid>
						<pubDate>Thu, 18 Jan 2018 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 18.01.2018</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-18-01-2018/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=b048a9cd1c4ed55868028c1b94eeef70</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Beim jährlichen Gespräch mit dem Ortsvorstand des <b>Bayer. Bauernverbandes</b> gab der Bürgermeister zunächst einen Überblick über aktuelle Themen in der Gemeinde. er wies darauf hin, dass aus politischen Gründen die Straßenausbaubeitragssatzung in Bayern wohl abgeschafft werden wird. Damit wird der Diskussion, in ähnlicher Weise auch Kosten von Straßenbau im Außenbereich auf Grundstücksanlieger umzulegen, die Grundlage entzogen. Hauptthemen in der Diskussion waren der Wasserpreis und die damit verbundenen hohen Belastungen für die Landwirte, der Flächenentzug durch Baumaßnahmen und Ausgleichsflächen, die zunehmenden Wildschäden und der Unterhalt der Feld- und Waldwege.<br /> Zum <b>Thema Trinkwasser</b>: Die Wasserproben in der zurückliegenden Zeit waren ohne Beanstandungen, an den zehn Entnahmestellen wurden zuletzt keine Keimbelastungen festgestellt. Bei den regelmäßig vom Landratsamt durchgeführten Trinkwasseruntersuchungen wird sowohl an den Brunnen wie auch nach der Aktivkohlefilteranlage und am Hochbehälter nicht nur PFOA, sondern auch der jetzt in Gendorf verwendete Ersatzstoff ADONA geprüft. Die PFOA-Werte an den Brunnen I und II befinden sich auf gleichbleibend hohem Niveau von 44 bzw. 50 Mikrogramm pro Liter. ADONA wird seit November 2014 geprüft und die Werte liegen dabei regelmäßig unter 0,004 Mikrogramm pro Liter. Eine Ausnahme gab es bei der Messung im November 2016 mit 0,012 Mikrogramm. Wegen dieser an der Nachweisgrenze liegenden Werte wird das Trinkwasser auf diesen Stoff jetzt nur noch einmal jährlich untersucht. Nach Mitteilung des Zweckverbandes wird ADONA auch durch den Aktivkohlefilter herausgefiltert.<br />Auf Grund der politischen Äußerungen der letzten Tage ist damit zu rechnen, dass noch 2018 die Rechtsgrundlage für die bestehende <b>Straßenausbaubeitragssatzung</b> wegfällt und deswegen künftig Straßenerneuerungen oder Verbesserungen nicht mehr bei den Anliegern abzurechnen sind. Dies bedeutet nicht nur eine finanzielle Entlastung der Bürgerinnen und Bürger, sondern gibt der Gemeinde bei verschiedenen Straßenzügen auch einen größeren Handlungsspielraum. Denn die Pflicht zur Abrechnung bedeutete zugleich immer auch die Pflicht zur Einhaltung des gesamten technischen Regelwerkes, auch dort, wo es nicht notwendig oder sinnvoll war. Auch konnten keine räumlichen Teillösungen durchgeführt werden. Für die Gemeinde wird aber der finanzielle Aufwand erheblich steigen, so dass insgesamt weniger Maßnahmen möglich sind und jetzt nicht mit Blick auf die Anlieger, sondern in Verantwortung für das Steuergeld von uns allen kostengünstige Lösungen gefunden werden müssen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Fahnbacherstraße wird auch deutlich, dass bei genauer Prüfung des Ausbauzustandes und der beim erstmaligen Ausbau geltenden Satzungsregelungen jetzt keine Erneuerung oder Verbesserung erfolgt, sondern die erstmalige endgültige Herstellung einer Erschließungsstraße. Dies hat eine rechtliche Überprüfung durch das Landratsamt ergeben. Diese Prüfungsmaßstäbe gelten möglicherweise auch für andere Ortsstraßen; dies wird derzeit verwaltungsintern geprüft und dann mit einer Auflistung dem Gemeinderat vorgelegt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Außenbereichssatzung Leichspoint<br /> </span></b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">In den textlichen Festsetzungen diese Satzung ist vorgeschrieben, dass die Traufwandhöhe 6,30 Meter nicht überschreiten darf. Im Hinblick auf die Topographie des Geländes war damit die „mittlere“ Traufwandhöhe gemeint. Im Genehmigungsverfahren für einen Bauantrag im Bereich Leichspoint vertritt das Landratsamt die Auffassung, dass es auf den Wortlaut ankommt und deswegen das beantragte höhere Gebäude nicht genehmigungsfähig ist. Deswegen ist durch eine Änderung der Außenbereichssatzung das Wort „mittlere“ Traufwandhöhe einzufügen. der Gemeinderat beschloss diese Änderung.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Ausbau Fahnbacherstraße<br /> </span></b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Die Anlieger der Fahnbacherstraße beantragen eine Verschiebung des Ausbaus, weil rechtliche Fragen (Gültigkeit der Straßenausbaubeitragssatzung; Anwendung der Erschließungsbeitragssatzung) noch nicht endgültig geklärt sind und damit nicht absehbar ist, welche Kosten auf die Anlieger zukommen. Auch ist noch keine Aussage dazu getroffen worden, ob die Telekom den Funkmast Nähe Fahnbach mit einer Glasfaserleitung anschließen will und diese Leitung in der Fahnbacherstraße verlegt wird. weiterhin ist offen, ob der Birkenweg ebenfalls als Erschließungsstraße durch die Gemeinde ausgebaut wird und dies im Zuge des Baus der Fahnbacherstraße – was aus Kostengründen sinnvoll wäre – erfolgt. Wegen der damit verbundenen Verzögerungen befürchten die Anlieger, dass bei einer Ausschreibung der Baumaßnahme im Februar oder März wegen der guten Auftragslage zu überhöhten Preisen angeboten wird und dadurch auch die Kosten für die Anlieger steigen. Der Gemeinderat ließ sich durch diese Argumente der Anlieger überzeugen und wies das mit der Durchführung beauftragte KommU an, die Baumaßnahme auf das Jahr 2019 zu verschieben und die Ausschreibung zu einem günstigen Termin im Spätherbst 2018 vorzunehmen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Zuschussantrag Kindergarten Niedergottsau<br /> </span></b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Als Ersatz für den maroden Holz-Spielbus beantragt der Kindergartenträger als Ersatzbeschaffung ein Baumhaus mit notwenigem Fallschutz. Nach der Trägervereinbarung hat die Gemeinde 70% der nicht durch anderweitige Zuschüsse gedeckten Kosten zu tragen und kann deswegen bei der Anschaffung mitentscheiden. Die Gesamtkosten incl. Montage betragen 8.832 EUR, die Gemeinde müsste im ungünstigsten Fall 6.182 EUR tragen. Da schon seit längerer Zeit keine Anschaffungen mehr für den Kindergartenspielplatz gemacht wurden und die Finanzierung gesichert ist, stimmte der Gemeinderat der Anschaffung zu.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif;">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-120</guid>
						<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 14.12.2017</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-14-12-2017/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=a9d408f4d05c4522e228622ff747c96a</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Antrag <b>Bundesförderprogramm</b> für Beratungs- und Planungsleistungen: Die Gemeinde hat einen Antrag auf Förderung gestellt, damit eine Bitratenanalyse und eine FTTH-Ausbauplanung entwickelt wird. Die Förderung beläuft sich auf 100 % der Kosten. Es ist allerdings noch nicht sicher, ob alle Fördervoraussetzungen erfüllt sind. Falls eine Planung ausgeschrieben wird, wird sie dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In Sachen <b>Photovoltaik und Denkmalschutz</b> gab es für die Gemeinde beim Landratsamt Altötting erneut nur einen Teilerfolg: Auf dem Dach der Schulturnhalle darf aus denkmalschützerischen Gründen eine Photovoltaikanlage nur auf der süd-westlichen Hälfte errichtet werden, auf der südöstlichen Hälfte, als dem Teil der Halle, der näher zur Pfarrkirche liegt, wurde die Erlaubnis versagt. Begründet wird diese Ablehnung wie folgt: „Das Dach der Schulturnhalle steht in einem Teil (südöstliche Hälfte) in einer direkten optischen Wechselwirkung zur gotischen Pfarrkirche St. Stephan, da dieser Bereich von der Hauptstraße aus gesehen unverdeckt durch andere Gebäude oder Bäume ist. Eine Belegung des Daches auf dieser der Pfarrkirche unmittelbar angrenzenden Dachhälfte wurde durch die Spiegelung und Fremdartigkeit der technischen Anlage zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Erlebbarkeit des hochwertigen Baudenkmals Kirche führen.“ In der Begründung wird betont, dass als schützenswertes Baudenkmal auch die Friedhofsmauer zu beachten ist. Weiter wird ausgeführt, dass die weiterhin ungestörte Wahrnehmbarkeit der Baudenkmäler zu sichern ist. Hinter diesem öffentlichen Interesse hat das Interesse der Gemeinde an Einrichtungen zur Energieeinsparung zurück zu stehen. Dies ist für das Landratsamt auch verhältnismäßig, da ja auf einem Teil des Daches eine Photovoltaikanlage errichtet werden kann.<br /> Ein erfreulicher Termin im Alltag des Bürgermeisters war der Besuch der <b>Mutter-Kind-Gruppe</b> am 14. November im Unteren Wirt. Wöchentlich am Dienstag treffen sich bis zu 14 Mütter und manchmal auch Väter mit ihren Kindern zum Spielen, Basteln und Ratschn. Die Organisation liegt beim Frauenbund Haiming, neue Leiterin der Gruppe ist Anja Wiesmeier vom Pappelweg. Sie hat die Gruppe vor kurzem mit Freude und Engagement übernommen und hatte auch ein paar Ausstattungswünsche, die leicht zu erfüllen waren: Drei neue Hochstühle für die kleinsten Besucher. Zur Spende neuer Spielsachen wird es einen Aufruf im Pfarrfenster geben.<br /> Beim <b>Kindergartenausschuss</b> am 22. November legte Sabine Schlagmann, Beauftragte der Kirchenverwaltung, die Jahresrechnung 2016 vor. erfreulicherweise gab es erneut kein Defizit, sondern das Jahr wurde mit einem Überschuss von 42.900 EUR abgeschlossen. Dieser Betrag wird den Rücklagen zugeführt, damit unabhängig vom Eingang der staatlichen und kommunalen Zuschüsse die Zahlungsfähigkeit des Kindergartens gesichert ist. Nach gegenwärtigem Stand werden für das Kindergartenjahr 2018/19 59 Kinder erwartet, davon 9 Kinder in der Krippe. Auch beim Personal, derzeit 15 Mitarbeiterinnen, wird es durch Ruhestand einige Veränderungen geben. Dabei ist zu hoffen, dass für freie Stellen ausreichend Bewerberinnen vorhanden sind. Bei baulichen Investitionen, für die die Gemeinde verantwortlich ist, werden ein Vordach beim Eingang und eine Nutzung des jetzigen Tanklagers im Keller als Lagerraum gewünscht.<br /> Michael Auer, 2. Kommandant der Feuerwehr Haiming, hat an vier Tagen im November an der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg am Lehrgang <b>„Leiter einer Feuerwehr“</b> teilgenommen und diesen mit Erfolg abgeschlossen. Wir gratulieren herzlich.<br /> Nach Abschluss des Vergabeverfahrens für das neue <b>Feuerwehrfahrzeug Niedergottsau</b> erfolgten am 29.11.2017 die Auftragsschreiben an die Firma Rosenbauer für Fahrgestell und Aufbau und an die Firma Gstöttl für die Ausstattung. Für diese Auftragserteilung musste abgewartet werden, ob vom unterlegenen Anbieter gegen die Vergabeentscheidung Einspruch eingelegt wird. Mit Auftragserteilung beginnt jetzt der Beschaffungsvorgang.<br /> Erfolg für die <b>Jagdgenossenschaft Haiming</b>: Für die gute Zusammenarbeit zwischen Jagdgenossen und Jagdpächter und die gemeinsame Verwirklichung jagdlicher Ziele erhält die Jagdgenossenschaft am 2. Februar 2018 eine Ehrung durch den Bayerischen Jagdverband.<br /> Die Neuordnung des <b>ärztlichen Bereitschaftsdienstes</b> in Bayern hat auch Auswirkungen auf Haiming. In der Bereitschaftsdienstregion Mühldorf – Altötting gibt es jetzt in Bereitschaftsdienstpraxis am Standort Krankenhaus Altötting, die außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten des Hausarztes aufgesucht werden kann. Daneben gibt es in der Bereitschaftsdienstzeit einen zweiten Arzt für medizinisch-notwendige Hausbesuche. der Bereitschaftsdienst ist unter der bundesweit gültigen Telefonnummer 116117 erreichbar. Für uns wird diese Neuregelung ab 16.1.2018 gelten.<br /> <b>In Sachen PFOA</b> gibt es ja jetzt die Empfehlung des Kreistages in der Sitzung vom 11.12.2017, dass im Zusammenwirken mit dem LGL eine breit angelegte Blutuntersuchung durchgeführt wird: Bis zu 150 Personen aus fünf Gemeinden bzw. betroffenen Gebieten, die sich freiwillig melden und repräsentativ sein sollen, werden auf PFOA-Gehalt im Blut untersucht. Mit in die Messung einbezogen wird auch der jetzt in Gendorf verwendete Ersatzstoff ADONA. In ca. 4 Jahren erfolgt dann die Kontrolluntersuchung. Dieses Vorgehen entspricht auch dem ausdrücklichen Wunsch der Gemeinde Haiming. Der Bürgermeister hatte im Vorfeld dieser Kreistagssitzung in einem Schreiben an den Landrat nochmals deutlich eine Blutuntersuchung zumindest im Bereich des Wasserzweckverbandes Inn-Salzach gefordert, da hier seit 8 Jahren das Trinkwasser PFOA-frei ist und deswegen Bestätigungen dafür gefunden werden können, dass PFOA sich im Körper wieder abbaut und Trinkwasser die Hauptaufnahmequelle ist.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bekanntgabe von Beschlüssen aus nicht-öffentlicher Sitzung</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In der Sitzung vom 16. November fasste der Gemeinderat zur Beschaffung eines HLF20 für die FF Niedergottsau folgende Beschlüsse:<br /> Der Gemeinderat vergibt den Auftrag zur Lieferung eines HLF20 für die FF Niedergottsau an den wirtschaftlichsten Anbieter. Das ist für die Lose 1a (Fahrgestell) und 1b (Aufbau) die Firma Rosenbauer Deutschland GmbH, Luckenwalde mit einem Angebot über 314.915,65 €.<br /> Der Gemeinderat vergibt den Auftrag zur Lieferung der Beladung für ein HLF20 für die FF Niedergottsau an den wirtschaftlichsten Anbieter (Los 2). Das ist die Firma Rudolf Gstöttl e.K., Fürstenzell-Engertsham mit einem Angebot über 63.335,37 €.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Außenbereichssatzung Au</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Gemeinde beabsichtigt in Au eine Außenbereichssatzung zu erlassen, die die an der öffentlichen Straße anliegenden Gebäude einschließt. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben, da eine Wohnbebauung von einigem Gewicht und nicht eine überwiegend landwirtschaftliche Prägung vorliegt. Mit der Außenbereichssatzung wird nur in geringem Umfang zusätzliche Baumöglichkeit geschaffen, somit liegt die Gefahr einer Zersiedelung nicht vor. Vorrangig geht es darum, Ersatzbauten für bereits bestehende Gebäude zu ermöglichen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Erschließung Birkenweg</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bislang ist der Birkenweg ein Privatweg, der nicht im Eigentum der Gemeinde steht und auch nicht öffentlich gewidmet ist. Im Zuge des geplanten Ausbaus der Fahnbacherstraße ist im Bereich Birkenweg die Oberflächenentwässerung so zu regeln, dass weder Kiessedimente noch Oberflächenwasser in die Fahnbacherstraße gelangen. Da sich im Birkenweg auch öffentliche Versorgungsleitungen befinden, überlegen die Anwohner, den Straßengrund an die Gemeinde zu verkaufen. Wenn dies erfolgt, beabsichtigt die Gemeinde, den Birkenweg auszubauen und anschließend als Ortsstraße öffentlich zu widmen. Um ohne Zeitverzögerung mit Planungsarbeiten für den Birkenweg beginnen zu können, beauftragte der Gemeinderat das KommU Haiming mit der Durchführung der Erschließungsmaßnahmen und der Abrechnung gegenüber der Gemeinde. Diese wird dann die Straße als Erschließungsstraße mit den Anliegern abrechnen. Diese Beauftragung steht aber unter dem Vorbehalt, dass der Straßengrund vollständig in das Eigentum der Gemeinde übergeht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Errichtung einer E-Ladestation</span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Gemeinde hat sich erfolgreich um eine Förderung einer E-Ladestation im Rahmen des bayerischen Programms „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern“ bemüht – für einen der 26 in Oberbayern vorgesehenen Ladepunkte haben wir die Förderzusage in Höhe von 40% der Anschaffungskosten erhalten. Die Kosten für Ladeeinrichtung und Netzanschluss sind auf 12.890 EUR geschätzt, die Fördersumme beträgt 5.156 EUR. Als möglicher Standort wurde der Parkplatz vor dem Rathaus angemeldet, da hier der kürzeste Weg für Netzanschluss und Internetzugang gegeben ist. Die Ladeleistung der Station beträgt entweder 2x22 kW oder 1x11 kW und 1x22 kW. Der Projektzeitraum läuft bis 19.11.2018; Förderbedingung ist ein öffentlicher Zugang der Ladestation, die Nutzung regenerativer Energie und eine Mindestbetriebsdauer von 6 Jahren. Mit der Errichtung der Ladesäule und dem Anschluss an das Stromnetz wird zugleich mit dem Betreiber ein Betriebsservice-Vertrag abgeschlossen, der alle mit der Nutzung der Ladestation zusammenhängenden Dienste (insbesondere technische Wartung, Zugang, Einlog- und Abrechnungssoftware) regelt. Für diesen Betriebsservice fallen für die Gemeinde zusätzliche monatliche Kosten an, die aber bei guter Nutzung refinanziert werden können. Nach intensiver Diskussion auch zur Frage, ob eine solche Ladestation derzeit überhaupt genutzt wird, entschied der Gemeinderat mit 12:2 Stimmen, diese Ladestation zu errichten und damit einen Beitrag für die notwendige Infrastruktur zu leisten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-119</guid>
						<pubDate>Thu, 16 Nov 2017 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 16.11.2017</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-16-11-2017/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=65d9b8eeff7605bf8c176df3811945ae</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bei der Verbandsversammlung des <b>Wasserzweckverbandes</b> am 8.11.2017 informierte Verbandsvorsitzender Alexander Huber ausführlich über die bisher angefallenen Kosten im Zusammenhang mit der Verunreinigung des Trinkwassers. Die Kosten der Ursachenforschung, insbesondere die Überprüfung der Hausanschlüsse betragen 83.000 EUR, für die Trinkwasseruntersuchungen wurden 38.000 EUR aufgewendet und zusätzliche Personalkosten betragen 12.700 EUR. Unter Einrechnung von Materialkosten für Umbaumaßnahmen und sonstige Nebenkosten liegt der bisherige Gesamtaufwand bei 161.000 EUR. Im Haushalt abgedeckt wurden diese Kosten dadurch, dass schon aus personellen und zeitlichen Gründen andere Sanierungsmaßnahmen zurückgestellt worden sind. <br /> Am 28.9.wurde dem Gesundheitsamt der Bericht über die vollständige Abarbeitung aller technischen Auflagen vorgelegt; nach der Prüfung dieses Berichts erging am 26.10.2017 der Bescheid, dass die Chlorung eingestellt werden kann. Die Überprüfung des Trinkwassers wird in einem engen zeitlichen Rhythmus fortgesetzt.<br /> Die fehlerhaften Hausanschlüsse wurden an das Landratsamt weitergemeldet; dort wird entschieden, ob sich daraus rechtliche Konsequenzen ergeben. <br /> Weiter zunehmend ist die Zahl der Rohrbrüche – im Jahr 2017 bisher 25 – die auch erhebliche Kosten verursachen. Deswegen wird auch angestrebt, kontinuierlich das Leitungsnetz zu erneuern, für 2018 sind dafür 350.000 EUR eingeplant. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 8.11.2017 war das jährliche <b>Gespräch mit den Vereinen</b>. In großer Runde gab es gegenseitige Informationen über wichtige Ereignisse und Veränderungen bei den Vereinen, über Vorhaben der Gemeinde, die für Vereine wichtig sind und eine Reihe von Vorschlägen. Für die Homepage wurde eine Bildergalerie angeregt, in der von öffentlichen Veranstaltungen zeitlich befristet Fotos eingestellt werden. Gewünscht wird auch die Anbringung eines Defibrillators an zentraler Stelle, z.B. an der Schulturnhalle. Bedauert würde, wenn aus Gründen des Naturschutzes das Eisspektakel auf dem Salzach-Altwasser nicht mehr möglich wäre. Die Vereine wurden eingeladen zur Beteiligung an der Aktion „Plant fort he Planet“, wobei auch darauf hingewiesen wurde, die Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen nicht unnötig zu erschweren. Zum Abschluss des Gesprächs dankte der Bürgermeister für das Engagement in den Vereinen und die immer sehr zuverlässige Teilnahme der Vereine an den öffentlichen Veranstaltungen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 12.11.2017 wurde in einer kleinen Feier mit kirchlicher Segnung der <b>Hofladen</b> mit Hofcafe auf dem Alpaca-Hof in Moosen eröffnet. Kathrin und Michael Gartmeier haben mit viel Eigenleistung in dem Anbau zum bestehenden Wohnhaus einen kleinen Verkaufsladen mit tollem Ambiente geschaffen. Der Bürgermeister überbrachte zur Eröffnung gute Wünsche und einen kleinen Geschenkkorb mit Süßigkeiten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Rechtzeitig zum Beginn der Wintersaison wurde am 13.11.2017 das neue <b>Kommunal-Räum- und Streufahrzeug</b> in Dienst gestellt. Mit einem Kostenaufwand von 31.000 EUR wurde mit dem Fahrzeug Kubota der Bauhof für den Winterdienst zukunftssicher ausgestattet.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die <b>Anliegerversammlung</b> zum Ausbau der Fahnbacherstraße war sehr gut besucht und Ing. Unterrainer von der Fa. HPC konnte die fertiggestellte Planung vorstellen. Im Rahmen der Diskussion gab es unterschiedliche Auffassungen dazu, ob bei bestimmten Grundstücken am Randstreifen rasengittersteine verlegt werden oder bis zum Zaun asphaltiert wird. Thema der Versammlung waren auch die neuen Wasseranschlüsse, die Möglichkeit zum Anschluss an die Gasversorgung und die Modalitäten der Abrechnung. Zu letzterem informierte der Bürgermeister darüber, dass dazu noch rechtliche Abklärungen mit dem Landratsamt erfolgen müssen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Gebiet der Gemeinde Haiming wird die <b>Monaco-Gasleitung</b> im Dezember und Januar verlegt werden. Dabei wird der Weg zum Feichtstafelberg gekreuzt; für circa eine Woche wird dann dieser Weg nicht befahrbar sein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Seitens der Fa. <b>Vodafone</b> wurde am 14.11.2017 mitgeteilt, dass jetzt auf dem Funkmast in Haiming UMTS und LTE in Betrieb ist. Auch GMS wurde mittlerweile eingerichtet und geht in ca. 14 Tagen in Betrieb. Dann ist die Station betriebstechnisch vollständig eingerichtet. Am 15.11.2017 erhielten wir die Mitteilung, dass die Planungen der Deutschen Telekom für den Aufbau einer Mobilfunkstation zur Verbesserung der Netzversorgung abgeschlossen sind und die Fa. Deutsche Funkturm mit der Umsetzung beauftragt ist. Voraussichtlich ab 4.12.2017 beginnen die Arbeiten für eine Antennenanlage auf dem bestehenden Funkmast der Fa. Vodafone.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zum <b>Thema PFOA</b>: Die aktuelle Diskussion im Landkreis ist ausgelöst durch einen Sachstandsbericht ADONA und PFOA des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Dezember 2016, der jetzt durch einen Zeitungsbericht in die breite Öffentlichkeit getragen wurde. Auf der Homepage des Landratsamtes Altötting war dieser Bericht am 23.12.2016 veröffentlicht worden. Ziel des Sachstandsberichtes war es, zu überprüfen und darzulegen, ob der seit 2008 verwendete Ersatzstoff ADONA zu einer gesundheitlichen Belastung führt. Dazu wurden vergleichend Blutkonserven aus Emmerting, München und Passau untersucht. Die Untersuchung schloss auch den bis 2008 in Gendorf verwendeten Stoff PFOA mit ein und zeigte in den 60 untersuchten Blutproben aus Emmerting signifikant hohe PFOA-Anreicherungswerte, die aber in den Blutproben von 2015 im Vergleich zu 2009 im Mittelwert deutlich zurückgegangen waren.<br /> Bei einer Info-Veranstaltung in Emmerting am 14.11.2017 führte Prof. Fromme vom LGL dazu aus, dass diese Werte keineswegs überraschend waren, sondern in Orten, in denen es eine messbare PFOA-Belastung im Trinkwasser gibt, zu erwarten sind. Dies ergibt sich daraus, dass bei Aufnahme von PFOA dieser Stoff sich im Körper aufbaut und wegen der langen Halbwertszeit von durchschnittlich 3 Jahren nur langsam wieder abbaut. Im Gegensatz dazu beträgt die Halbwertszeit von ADONA lediglich 20 Tage. Als einzige sinnvolle und notwendige Gegenmaßnahme empfahl Prof. Fromme, die Quelle der Aufnahme von PFOA zu verschließen. Da Trinkwasser zu 98% für die PFOA-Aufnahme verantwortlich ist, ist dieses durch den Einsatz von Aktivkohlefiltern aufzubereiten. Für die Gemeinde Haiming erfolgt dies seit Ende 2009. Bei der Info-Veranstaltung stellte Dr. Schuhbeck vom staatl. Gesundheitsamt auch die Messwerte PFOA im Trinkwasser des Zweckverbandes Inn-Salzach dar. Durchgängig lagen die Werte weit unter dem Leitwert von 0,1 Mikrogramm/Liter; lediglich im Juli 2017, kurz vor einem Filterwechsel wurde ein einmaliger Höchstwert von 0,06 Mikrogramm/l gemessen.<br /> Auf die schriftliche Anfrage des Bürgermeisters vom 8.11.2017 teilte Dr. Schuhbeck der Gemeinde mit, dass dem Gesundheitsamt Blutuntersuchungen auf PFOA im Bereich des Wasserzweckverbandes nicht bekannt sind. Auch ist derzeit nicht geplant, solche Untersuchungen durchzuführen. Weiter Teilt Dr. Schuhbeck mit: „Allerdings denken wir gemeinsam mit dem LGL darüber nach, in einigen Jahren eine Nachuntersuchung durchzuführen, um den erwarteten Abfall der internen Belastung durch PFOA nach Umsetzung des neuen Trinkwasserleitwertes für PFOA zu überprüfen und hoffentlich zu bestätigen“.<br /> Im Kreistag soll auf Antrag von CSU und Grünen ein umfassendes Monitoring bezüglich PFOA-Belastung beschlossen werden. Seitens der Gemeinde Haiming ist dies ausdrücklich zu begrüßen, auch um die Aussage zu bestätigen, dass die Aufnahme von PFOA über die Nahrungskette zu 98% über das Trinkwasser erfolgt. Für ein bereits jetzt mögliches vergleichendes Monitoring bietet sich der Bereich des Zweckverbandes Inn-Salzach deswegen an, weil hier seit nunmehr 8 Jahren nahezu PFOA-freies Trinkwasser geliefert wird. Wenn die Aussagen der Fachleute zu Quellen für die PFOA-Aufnahme und die Halbwertzeiten zum Abbau richtig sind, müssen in unserem Bereich die PFOA-Werte im Blut deutlich zurückgegangen sein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Umstufung bestehender Straßen</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zur Vorbereitung der Neufassung des Straßenbestandsverzeichnisses hatte der Gemeinderat in der Sitzung vom 24.4.2017 die Umstufung einer Reihe von Straßen von Gemeindeverbindungsstraße zur Ortsstraße angekündigt und diese Absicht veröffentlicht. In der Sitzung vom 27.7.2017 erfolgte ein solcher Beschluss für eine Reihe von Feld- und Waldwegen, die zu Gemeindeverbindungsstraßen aufgestuft werden. Einwendungen dagegen wurden nicht erhoben. Deswegen konnten jetzt diese insgesamt 36 Um- oder Aufstufungen endgültig beschlossen werden. Sie werden zum 31.12.2017 wirksam.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Örtliche Bedarfsplanung Kindertagesstätte</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Jedes Jahr hat die Gemeinde auf der Grundlage einer Bedarfserhebung – diese beruht auf den Geburtszahlen – den örtlichen Bedarf an Plätzen zur Kinderbetreuung in der Kinderkrippe und im Kindergarten festzustellen. Dies ist für den jeweiligen Träger der KiTa die Sicherheit der Finanzierung durch die Gemeinde. Für den Kindergarten in Niedergottsau wird ein Bedarf von 80 Plätzen und für die Kinderkrippe ein Bedarf von 18 Plätzen anerkannt. Überörtlich werden auf Grund aktueller Anmeldezahlen insgesamt 7 Plätze anerkannt. Hier wird in Zukunft als Angelegenheit der laufenden Verwaltung die Bedarfsanerkennung flexibel den jeweiligen konkreten Anmeldungen bzw. Anträgen angepasst. Weiter ist vorsorglich auch der Bedarf für 2 Plätze für eine qualifizierte Tagespflege anerkannt worden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beschaffungen für Kindergarten Niedergottsau</span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Von der Kindergartenleitung wurde ein Zuschuss für die Beantragung von 4 Notebooks für die insgesamt vier Gruppenräume beantragt. Sie ermöglichen den Mitarbeitern flexible und kurzfristige Arbeiten ohne das Büro aufsuchen zu müssen. Die Kosten betragen insgesamt 2.000 EUR, die Gemeinde trägt davon gem. Trägervereinbarung 70%. Der Gemeinderat hat der Beschaffung zugestimmt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Stiftungsrat von Ow’sche Altenheimstiftung: Benennung eines Mitglieds</span></b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Stiftungsrat der Freiherr von Ow’schen Altenheimstiftung besteht aus 4 Mitgliedern, davon sind der Ortspfarrer und der Bürgermeister geborene Mitglieder. Zwei weitere Mitglieder werden vom Gemeinderat ernannt. Derzeit sind das Felix von Ow und Annemarie Sienel. Seit 2005 wurde Frau Sienel für die Dauer von 6 Jahren bereits zweimal berufen. Derzeit ist sie stellvertretender Stiftungsvorstand. Frau Sienel ist bereit, sich nochmals berufen zu lassen. Der Gemeinderat entschied sich dafür, Frau Annemarie Sienel für weitere 6 Jahre in den Stiftungsrat zu berufen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bestellung eines Informationssicherheitsbeauftragten</span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Gemeinde ist verpflichtet, zum 1.1.2018 ein Informations-Sicherheitsmanagementsystem (ISMS) vorzulegen. Es handelt sich dabei um ein ganzheitliches und umfassendes Management-System, das der Steuerung, Kontrolle und Optimierung der Informationssicherheit in der Verwaltung dient. Die gem. Beschluss des Gemeinderates vom 27.7.2017 beauftragte Fa. INES AG hat auf der Grundlage des am 16.10.2017 begonnenen Audits eine Schwachstellen- und Risikoanalyse vorgenommen und ein Konzept für technische Sicherheitsmaßnahmen erstellt. Am 25.10.2017 erfolgte eine umfassende Mitarbeiterschulung. Zur ISMS gehört auch die Bestellung eines Systemadministrators, eines Datenschutzbeauftragten und eines Informationssicherheitsbeauftragten. Erstere beiden Aufgaben sind bereits Simon Straubinger übertragen. Im Rahmen des Audits wurde es als sinnvoll angesehen, auch die dritte Aufgabe – Informationssicherheitsbeauftragter – an Simon Straubinger zu übertragen. Für den umfangreichen Aufgabenkatalog sind bei Simon Straubinger die fachlichen und persönlichen Fähigkeiten gegeben, dies hat sich im Audit-Verfahren bestätigt. Der Gemeinderat hat durch Beschluss Simon Straubinger zum Informationssicherheitsbeauftragten bestellt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-116</guid>
						<pubDate>Thu, 19 Oct 2017 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 19.10.2017</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-19-10-2017/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=e1f5465451504da5fdf7d3b4db397199</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die <b>Bundestagswahl</b> brachte in Haiming, neutral betrachtet, ein gutes Ergebnis: Die Wahlbeteiligung stieg auf 80,7% und liegt damit um 4% über dem Bundesdurchschnitt. Die Ergebnisse der Parteien weichen teilweise stark vom Bundesschnitt ab: Die CSU deutlich höher, SPD deutlich weniger. Die Gemeindeverwaltung hat die Wahlvorbereitung und Wahldurchführung mit großem Aufwand, aber auch ganz hervorragend gemeistert – ein Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auf unserer Homepage bekommen die Wahlergebnisse auch ein neues Bild: Simon hat hier unter Nutzung eines Moduls der AKDB für noch mehr Detailinformationen gesorgt.<br /> Im Rahmen einer kleinen Feier wurde am 30.9.2017 der neue <b>Mannschaftstransportwagen</b> an die Feuerwehr Haiming übergeben. Die Gesamtkosten betragen 77.619 EUR, die Feuerwehr erbringt eine Eigenleistung von 7.000 EUR. Spenden von Sponsoren betragen 12.500 EUR und für das alte Fahrzeug wurden 3.000 EUR vereinnahmt. Der Staatszuschuss beträgt 12.500 EUR, so dass die Gemeinde insgesamt noch 42.619 EUR zu tragen hat.<br /> Kleinere <b>bauliche Maßnahmen</b> werden an der Schulturnhalle und beim Unteren Wirt durchgeführt: An der Schulturnhalle wird die westliche Außentür zu einem Lagerraum erneuert. In diesem Raum sind die Spielgeräte für die Mittagsbetreuung untergebracht. Beim Unteren Wirt wird der Holzbelag des Eingangssteges erneuert. Die Gesamtkosten der beiden Maßnahmen betragen 5.700 EUR.<br /> Am 10.10.2017 traf sich erstmals die <b>Projektgruppe „Parkplatzkonzept Haiming-Mitte“</b> – eingeladen waren alle Einrichtungen, Vereine und Nachbarn, die ein unmittelbares oder mittelbares Interesse an der Nutzung und Gestaltung des Parkplatzes am Feuerwehrhaus haben. Ziel des Abends war die Sammlung von Notwendigkeiten und Wünschen für eine Gestaltungsplanung. Im Mittelpunkt standen dabei die Bedingungen für die störungsfreie Nutzung des Feuerwehrhauses und die Verbesserung der Situation im Einsatzfall. Übereinstimmung bestand auch darin, den Platz so zu gestalten, dass er nicht nur autogerecht ist, sondern weiterhin auch zur Begegnung und zum Feiern geeignet ist. Die Planung geschieht auch in enger Abstimmung mit den Eigentümern des Kellerwirtes, weil es hier auch darum geht, die notwendigen Stellplätze mit einzuplanen. Der nächste Schritt ist jetzt die Beauftragung eines Planers, die mit verschiedenen Konzeptentwürfen die unterschiedlichen Vorstellungen umsetzen soll.<br /> Für den <b>Ausbau der Fahnbacherstraße</b> im Jahr 2018 sind wir mitten in der intensiven Planungsphase. Als ziemlich erschwerend erweist sich die Enge im Untergrund, da zur Fülle der bereits vorhandenen Leitungen auch noch die Wasserleitung und die Straßenentwässerung eingebracht werden muss. Die Neuverlegung der Wasserleitung – bisher befindet sich diese im Privatgrund neben der Straße verlangt auch die Umgestaltung zahlreicher Privatanschlüsse – dazu gibt es am 9. November eine gesonderte Anliegerversammlung. Auch noch zu klären ist die Anbindung des Birkenweges. Es handelt sich hier um einen Privatweg und deswegen sind die jeweiligen Eigentümer selbst dafür verantwortlich, dass das Oberflächenwasser ordnungsgemäß entsorgt wird. Auch das wird in einer eigenen Anliegerversammlung geklärt. Am 13. November gibt es dann die zweite Anliegerversammlung für alle Eigentümer, bei der dann die Ausbauplanung vorgestellt wird.<br /> Die neuesten Zahlen aus dem <b>Kindergarten Niedergottsau</b>: Derzeit sind insgesamt 66 Kinder gemeldet, davon 8 Kinder in der Krippe; eines davon ist unter 2 Jahre. Ab März 2018 werden 72 Kinder den Kindergarten besuchen, 10 davon in der Krippe.<br /> Am 13.10.2017 gab es bei der <b>Feuerwehr Piesing</b> eine Premiere: Erstmals wurde eine Prüfung für das Jugendleistungsabzeichen durchgeführt. 2 Mädchen und 4 Burschen absolvierten erfolgreich die praktischen Prüfungen und den Theoriefragebogen und konnten dann bei der anschließenden kleinen Feier das Abzeichen in Empfang nehmen.<br /> Die <b>KAB Haiming</b> ist derzeit ohne Vorstandschaft, die Kassenverwaltung wird vom KAB-Sekretariat in Altötting übernommen. Es wird aber weitere Angebote seitens der KAB Haiming geben, so eine Ausflugsfahrt am 17. November ins Isartal, sie wird von KAB-Kreispräses Ludwig Samereier geleitet. Die nächste Zusammenkunft der KAB auf Ortsebene ist am 21. Februar 2018 im Sportheim.<br /> Die <b>Gemeindekasse</b> verfügt über eine hohe Liquidität in Höhe von rund 9,5 Millionen €. Wir haben deshalb ausrechnen lassen, wieviel wir in unsere Bausparverträge einzahlen müssen, damit sie zuteilungsreif werden. Insgesamt beläuft sich der Betrag auf 447.533 €. Die Verträge werden dann im Jahr 2020 zuteilungsreif. Die Einzahlungen sind erfolgt. Die Guthabenzinsen mit 0,25 % sind angesichts des derzeitigen Umfeldes ganz passabel. Mit der Zuteilungsreife erwirbt die Gemeinde Darlehensansprüche von rund 500.000 €. Diese gute Liquidität bestätigte sich auch bei der unvermuteten Kassenprüfung, die der Bürgermeister am 12.10.2017 durchführte und bei der sich alles als in Ordnung erwies.<br /> Nach dem Vertrag mit der Deutschen Telekom über den <b>Breitbandausbau</b> ist der 19.10.2017 die Frist zur Herstellung der beauftragten Erschließung von 114 Anwesen mit Glasfaser und der Verbesserung der Empfangsleistung in Teilbereichen der Gemeinde. Das gesetzte Ziel ist fast erreicht. In einem Gespräch mit Herrn Finger und Herrn Selbertinger von der Deutschen Telekom wurde mitgeteilt, dass insgesamt 78 Anwesen angeschlossen sind und Breitbandraten bis zu 200 Mbit gebucht werden können. In den Bereichen Au, Hub, Aumühle und Schwaig erfolgte am 16.10.2017 die technische Freischaltung der erhöhten Datenleistung im bestehenden Telekomnetz. Bei 31 Anwesen ist der Hausanschluss noch nicht fertiggestellt. Dies beruht entweder darauf, dass die Nutzungsvereinbarung (notwendig für die Leitungsverlegung auf Privatgrund) zu spät an die Telekom zurückgesandt wurde oder zum Zeitpunkt der Leitungsverlegung niemand zu erreichen war. Diese Anschlüsse werden bis spätestens 28.2.2018 hergestellt. Bei 5 Anwesen wurde die notwendige Nutzungsvereinbarung nicht abgeschlossen, hier erfolgt somit auch kein Glasfaseranschluss.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Weiterbau der A 94: Forderungen der Gemeinde</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In der September-Sitzung hatte Baudirektor Stefan Pritscher von der Autobahndirektion Südbayern den Planungsstand für den Weiterbau der A 94 in unserem Gemeindebereich vorgetragen. Viele Details sind noch offen und deswegen ist jetzt der günstigste Zeitpunkt die Planungsanliegen der Gemeinde durch Beschluss festzulegen und der Autobahndirektion mitzuteilen. Dies geschieht in vier Punkten:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">1.<span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Die räumliche Lage der zweiten Fahrbahn muss hinsichtlich des Lärmschutzes und des Flächenverbrauchs optimal geplant werden. Dabei ist die besondere Topographie in diesem Streckenabschnitt zu berücksichtigen. Die Erweiterung soll höhengleich zur bestehenden Trasse ausgeführt werden. Ausgleichsflächen sind so ortsnah wie möglich anzulegen.<br /> 2.<span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Der Lärmschutz für das „Schutzgut Mensch“ ist sehr hoch zu bewerten und bei den Prognoserechnungen gemäß gesetzlicher Vorschriften ist von einem stark zunehmenden Verkehr, insbesondere Schwerlastverkehr auszugehen. Zusätzlich ist wünschenswert, dass der Vorhabensträger neben den Maßnahmen, die sich aus den gesetzlichen Vorschriften ohnehin ergeben, auch freiwillige Lärmschutzmaßnahmen anbietet. Die Gemeinde erklärt dazu schon jetzt ihre Kooperationsbereitschaft z. B. bei der Vermittlung und Mitwirkung bei erforderlichen Grundstücksbeschaffungen.<br /> 3.<span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Der Radweg über den Inn ist unverzichtbar. Er ist wieder an die Brücke über den Inn anzubinden und mit einer Schutzwand in ausreichender Höhe gegen den Straßenverkehr abzuschirmen. Die Radweg-Anbindung auf beiden Seiten des Inns muss mindestens in der gleichen Qualität wieder hergestellt werden.<br /> 4.<span style="mso-tab-count:1">&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>Alle gemeindlichen Straßen und Wege müssen im Falle der Verlegung mit allen wegemäßigen Anschlüssen wieder hergestellt werden. Dies gilt auch für die jetzt bestehenden Durchlässe, die zur Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen notwendig sind. Aus Sicht des schnellen Rettungseinsatzes der Feuerwehr sollen auch die jetzigen Behelfsauffahrten erhalten bleiben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nachtragshaushalt 2017</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ein Nachtragshaushalt ist dann notwendig, wenn die Ausgabenentwicklung von der Planentwicklung abweicht und deswegen das Zahlenwerk anzupassen ist. Der Grund für den Nachtragshaushalt 2017 liegt aber nicht bei den Ausgaben, sondern bei den Einnahmen: Im Gegensatz zur Vorausplanung zu Beginn des Haushaltsjahres betragen die Einnahmen bei der Gewerbesteuer nicht 4 Mio EUR, sondern auf der Basis der aktuellen Steuerfestsetzungen 12,5 Mio EUR. Dies bedeutet dann gravierende Steigerungen bei der Gewerbesteuerumlage (von 836.000 EUR auf 2.7 Mio EUR) und eine wesentliche Erhöhung der Zuführung zum Vermögenshaushalt (8,3 Mio statt bisher 1,6 Mio). Die erheblichen Mehreinnahmen wurden genutzt zu einer Darlehenssondertilgung in Höhe von 110.000 EUR und zur vollständigen Rückführung des kreditähnlichen Rechtsgeschäftes beim Erwerb der Grundstücke im Baugebiet Haiming-West. Ganz wesentlich ist die Erhöhung der allgemeinen Rücklage auf jetzt 8 Mio EUR – dieses Finanzpolster ist notwendig, um die hohen Kreisumlagen in den kommenden Jahren bezahlen zu können. Denn, und das kommt im Bericht zum Nachtragshaushalt deutlich zum Ausdruck, die hohen Gewerbesteuereinnahmen sind eine Sondersituation, die sich in den kommenden Jahren nicht wiederholen wird und deswegen ist Vorsorge zu treffen für Kreisumlage und mögliche Rückerstattungen. wesentliche Ausgabenmehrungen waren die Kosten für die Anschaffung eines Kommunaltraktors zum Schneeräumen (40.000 EUR) und Baukostenzuschüsse für Erdgasanschlüsse in Eisching (30.000 EUR). Ansonsten bewegten sich Einnahmen und Ausgaben in dem Rahmen, der bei Aufstellung des Haushaltes 2017 geplant war.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Spenden für 2018</span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Jährlich legt der Gemeinderat fest, in welcher Höhe verschiedene örtliche und überörtliche Vereine und Einrichtungen von der Gemeinde einen Zuschuss erhalten. Viele soziale Einrichtungen können ihre Aufgaben nur durch solche Zuwendungen erfüllen und sind deswegen auf Spenden angewiesen. Die Zuschussanträge werden während des Jahres eingereicht, zumeist mit Tätigkeitsberichten und Darstellung der Verwendung der Gelder. In der Gewährung von Zuschüssen sieht der Gemeinderat auch eine Anerkennung der Leistungen, die von den Vereinen und Einrichtungen erbracht werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Für 2018 erhalten:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-size:6.0pt; mso-bidi-font-size:11.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="0" class="contenttable" style="width:448.0pt;border-collapse:collapse;mso-yfti-tbllook:1184; mso-padding-alt:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt"> <tbody><tr style="mso-yfti-irow:0;mso-yfti-firstrow:yes;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; mso-border-alt:solid windowtext .5pt;background:silver;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt; height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><strong><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,sans-serif">Empfänger</span></strong></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-left:none;mso-border-top-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;background: silver;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:1;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Deutscher Kinderschutzbund</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">100,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:2;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Frauen helfen Frauen e.V. (Frauenhaus)</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">100,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:3;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Frauen helfen Frauen e.V. (Notruf und Beratung)</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">100,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:4;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Kulturfonds (0.3431.6580)</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">100,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:5;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Imkerverein Marktl</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">100,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:6;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Brücke, Suchtkrankenhilfe</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">130,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:7;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Dorfhelferinnen</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">250,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:8;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">AWO - Sternfahrt</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; background:white;padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">60,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:9;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">BRK Haiming - Spende für Sommerfest</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">250,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:10;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">BRK Haiming - Spende für Weihnachtsfeier</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">250,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:11;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Hörgeschädigtenverein</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">25,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:12;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">BRK - Behindertenfahrdienst, Essen auf Rädern, Psychosoziale Krebsnachsorge</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">100,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:13;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Sternsinger</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">25,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:14;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Hospizverein</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">100,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:15;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Caritas - Beitrag</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">55,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:16;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Diakonisches Werk</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">150,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:17;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Propräventiv</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">200,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:18;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Donum Vitae</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">200,00</span></p></td> </tr> <tr style="mso-yfti-irow:19;mso-yfti-lastrow:yes;height:12.75pt"> <td valign="bottom" width="511" style="width:383.0pt;border:solid windowtext 1.0pt; border-top:none;mso-border-left-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-bottom-alt: solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt;padding: 0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p></td> <td valign="bottom" width="87" style="width:65.0pt;border-top:none; border-left:none;border-bottom:solid windowtext 1.0pt;border-right:solid windowtext 1.0pt; mso-border-bottom-alt:solid windowtext .5pt;mso-border-right-alt:solid windowtext .5pt; padding:0cm 3.5pt 0cm 3.5pt;height:12.75pt"><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p></td> </tr> </tbody></table><p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Gesamtsumme der Spenden beträgt 2.295 EUR, weniger als 1 EUR pro Einwohner.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zuschuss für Sturmschützen Piesing</span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Sturmschützen Piesing erhalten von der Gemeinde für die geplante Außenrenovierung ihres Schützenhauses in Piesing einen Zuschuss von 2.400 EUR. Das sind rund 30% der geschätzten Gesamtkosten. Die Arbeiten sind für 2018 vorgesehen; die Innenrenovierung des Schießstandes hatten die Sturmschützen in Eigenleistung und mit Eigenmitteln durchgeführt.<br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-115</guid>
						<pubDate>Thu, 21 Sep 2017 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 21.09.2017</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-21-09-2017/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=f8b929d85dcd4c54ccedc4a999a4cd7a</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Weiterbau der Autobahn A 94</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nachdem die Teilstrecke der Autobahn A 94 von Marktl bis Pocking in den vordringlichen Bedarf des Bundeswegeplanes aufgenommen wurde, geht es jetzt mit den Vorarbeiten für den weiterbau auch im Bereich Marktl bis Simbach zügig voran. Zur Information über den aktuellen Stand, die Planungsvorstellungen und die zeitlichen Perspektiven kam Baudirektor Stefan Pritscher von der Autobahndirektion Südbayern in den Gemeinderat. Er legte dar, das derzeit ein Projektteam mit 6 Mitarbeitern in Deggendorf alle möglichen Vorarbeiten leistet, damit dann ein Planungsbüro, das derzeit in einer europaweiten Ausschreibung ermittelt wird, zügig mit der Trassenplanung beginnen kann. Deswegen laufen jetzt auch bereits die Grundlagenermittlungen, z.B. auch Baugrunduntersuchungen im Bereich der künftigen Trasse. Für den Bereich Marktl – Simbach steht die Linienführung auch bereits fest, nämlich parallel zur jetzt bestehenden B 12 neu. Theoretisch offen ist, ob die zweite Fahrspur nördlich oder südlich angebunden wird, durch zwei Brückenbauwerke, die jeweils südlich den zweiten Durchlass vorsehen, ist aber faktisch diese Frage bereits geklärt. Besondere Herausforderungen sind die Berührung des FFH-Gebietes, der Bau einer weiteren Innbrücke und der Lärmschutz für Niedergottsau. Hier wird ganz entscheidend sein, was die Lärmimmissionsmessungen ergeben und welche Schutzmaßnahmen sich daraus ableiten. Stefan Pritscher deutete in diesem Zusammenhang aber auch an, dass seitens der Autobahndirektion auch ergänzende Maßnahmen denkbar sind, wenn die dazu notwendigen Grundstücke zur Verfügung stehen. Als Planungsvorgaben wünschte er sich von der Gemeinde Aussagen zur weiteren Notwendigkeit des Radweges über den Inn, die Radwegfortsetzung von Niedergottsau über Oberloh Richtung Marktl und die Höhenlage der neuen Fahrspur, also ob diese auf gleicher Höhe wie die bestehende Fahrbahn geführt werden soll. Dazu wird der Gemeinderat in der Oktobersitzung eine Aussage in Beschlussform treffen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Neuer Vorsitzender des Wasserzweckverbandes</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Alexander Huber, der neue Vorsitzende des Wasserzweckverbandes Inn-Salzach, stellte sich den Mitgliedern des Gemeinderates vor. Zu seiner Person gab er an, dass er als gebürtiger Neuhofener die Entwicklung des Wasserzweckverbandes interessiert verfolgt habe und sich deswegen auch um die frei werdende Stelle des Vorsitzenden beworben hat. Er sei jetzt ein Monat im Amt und gerade dabei, sich in das umfangreiche Aufgabengebiet einzuarbeiten. Er berichtete weiter davon, dass jetzt alle technischen Auflagen des Gesundheitsamtes abgearbeitet sind – der letzte beanstandete Hausanschluss wurde umgebaut – und deswegen die Erwartung besteht, dass zeitnah die Chlorung aufgehoben wird.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt 99.25pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der <b>Gewittersturm</b> am 18.8.2017 gegen 22.15 Uhr hat auch in Haiming nicht unerhebliche Schäden verursacht: Besonders betroffen war die Niedergottsauer Au, dort gab es erhebliche Baumwurfschäden. Prominente Opfer des Sturms waren zwei große Linden im Hausgarten Haunreiter, die als Naturdenkmal eingetragen sind, die Bachweberlinde, die große Trauerweide im Friedhof Haiming, das nördliche Dach der Niedergottsauer Kirche und der Maibaum in Niedergottsau. Er musste umgelegt werden, da sich die Bodenhalterung verbogen hatte. Alle drei Feuerwehren waren stundenlang im Einsatz: In Niedergottsau, wo auch der Strom ausgefallen war, gab es für insgesamt 22 Mann einen Einsatz an acht verschiedenen Orten, der bis 1.15 Uhr dauerte. In Haiming waren von 22.45 bis 1.00 Uhr 15 Mann im Einsatz, die an mehreren Stellen umgestürzte Bäume von den Straßen wegräumten. In Piesing dauerte der Einsatz für 14 Mann bis 0.15 Uhr, da ging es vor allem um Bäume, die die Kreisstraße blockierten. Wegen eines umgestürzten Baumes in Motzenbrunn gab es dann am Samstag-Vormittag nochmals einen Einsatz. Bei solchen Ereignissen sind die betroffenen Eigentümer und viele Verkehrsteilnehmer froh, dass wir einsatzstarke Feuerwehren haben, die sehr schnell und flächendeckend die Folgen solcher Katastrophen beseitigen. Im Namen aller Gemeindebürger sage ich dafür ein herzliches Vergelt’s Gott. <br /> <span style="color:#333333">Die Verbandsversammlung des <b>Wasserzweckverbandes</b> Inn-Salzach wählte am 21.8.2017 Alexander Huber einstimmig zum neuen Verbandsvorsitzenden. Er tritt die Nachfolge von Georg Strasser an. Alexander Huber ist 49 Jahre alt, stammt aus Neuhofen und wohnt jetzt in Burghausen. Er ist Heizungsbau- und Installationsmeister und arbeitet bei der Fa. Reisinger. Das Amt des Vorsitzenden ist weiterhin ehrenamtlich.<br /> </span>Am 30.8.2017 war eine Delegation des Bayer. Jagdverbandes in Haiming, um sich ein Bild von der <b>Jagdgenossenschaft Haiming</b> zu machen. Es geht um die Bewertung für eine vom Jagdverband zu vergebende Prämierung von Jagdgenossenschaften. wichtiges Kriterium ist dabei der Zusammenhalt innerhalb der Jagdgenossenschaft und das Verhältnis mit dem Jagdpächter. Jagdpächter Stephan Lahrmann und Jagdvorstand Hans Auer stellten die Haiminger Jagd vor.<br /> Der <b>Mobilfunk-Mast</b> der Fa. Vodafone ist seit Mitte August im Betrieb und im Bereich Haiming ist auch eine deutliche Verbesserung der Sendeleistung festzustellen. Aber bereits in Kemerting, Eisching und in Niedergottsau ist die Empfangsleistung schlecht. Dies entspricht nicht den Erwartungen, insbesondere auch deswegen, weil der Standort des LTE-Mastens so gewählt wurde, um eine gute Abstrahlung Richtung Niedergottsau zu erreichen. Es wurde deswegen an die Fa. Vodafone eine entsprechende Anfrage gerichtet und es wurde eine Feldstärkenmessung zugesagt. Am 7.9.2017 teilte die Fa. Vodafone auf unsere Anfrage zur Leistungsstärke und Reichweite des Mobilfunksignals auf dem neuen Masten mit, dass derzeit erst die Technologie UMTS 2100 in Betrieb ist und in den nächsten Wochen die weiteren Technologien GSM 900 und LTE 800 in Betrieb genommen werden. Dies wird dann zu einer auch in der Reichweite verbesserten Sendeleistung führen. Nach Aussage der Fa. Vodafone müsste dann das geplante Versorgungsziel im Zusammenspiel mit den Nachbarstationen erreicht sein.<br /> Von der Firma Energienetze Bayern erhielten wir die Mitteilung, dass die Erdgasleitung von Haid über Weg nach Eisching im Frühjahr 2018 nach dem Ende der Frostperiode verlegt wird. In diesem Zug erfolgt dann auch der Anschluss der Privatgrundstücke. Ende September gibt es noch eine Befragung der Hauseigentümer in Daxenthal, ob Interesse an einem Gasanschluss besteht, eventuell ist dann auch eine Weiterführung der Leitung möglich.<br /> Keine neuen Erkenntnisse bringt das Antwortschreiben des Übertragungsnetzbetreibers Tennet vom 5.9.2017 auf unsere Anfrage vom 9.8.2017 zur Zukunft des Projektes <b>Dampf- und Gaskraftwerk</b> Haiming. Es bezieht sich auf die Neufassung des § 11 Abs.3 EnWG, wonach Errichtung und Betrieb von netztechnischen Betriebsmitteln im Wettbewerb und transparent vergeben werden und deswegen konkrete Planungsaussagen ein Signal an den Markt sein könnte, das das Vergabeverfahren beeinflusst. Es werden uns nähere Informationen zugesagt, wenn ein objektives Beschaffungskonzept erstellt worden ist, in dem das Vergabeverfahren beschrieben wird. Keine Aussage enthält das Schreiben dazu, wann das der Fall sein wird.<br /> <b>Schulanfang </b>in Haiming: 13 Buben und 10 Mädchen haben am 12. September in der Grundschule Haiming ihre schulische Laufbahn begonnen. Klassenlehrerin ist Frau Sabine Birneder. In diesem Schuljahr zurückgekehrt ist Frau Bucher, die die 4. Klasse unterrichtet.<br /> Die derzeitigen Klassenstärken: 1.Klasse: 23, 2.Klasse: 27, 3.Klasse 14, 4.Klasse: 18. Am 11. September wurden im Rathaus 12 junge Damen und Herren für ihren Schul- oder Berufsausbildungsabschluss geehrt.<br /> In den nächsten Wochen gibt es eine Reihe von <b>Anliegerversammlungen</b>: Am 27.9. treffen sich die Anlieger der Birkenstraße, am 9.10. ist das erste Treffen der Projektgruppe Parkplatzgestaltung Haiming-Mitte, am 11.10. ist Anliegerversammlung Fahnbacherstraße und am 26,. Oktober Anliegerversammlung Eisching zur Planung des Gewerbegebietes. Am 23.11. werden alle Bewohner der Baugebiete Haiming-West, Mühlbachweg und Mühlenfeld zum ersten treffen für die Planung des Spielplatzes in Haiming-West eingeladen.<br /> Am 31.8.2017 wurde vom <b>Wasserwirtschaftsamt</b> Traunstein im Rahmen der technischen Gewässeraufsicht die Kläranlage überprüft. Dabei wurden sämtliche Messwerte beim Abwasservolumen und der Abwasserinhaltsstoffe eingehalten.<br /> Die <b>Mittagsbetreuung</b> an unserer Schule ist eine wichtige und auch sehr gut nachgefragte Einrichtung. Im Schuljahr 2016/17 entstanden Gesamtkosten von 21.261,55 EUR. der staatliche Zuschuss beträgt 3.323 EUR und von den Eltern werden 2.347,50 EUR bezahlt. Damit trägt die Gemeinde 15.591,05 EUR. Für dieses Schuljahr gibt es für die Mittagsbetreuung 37 Anmeldungen.<br /> Eine zeitnahe und erfreuliche Mitteilung des <b>Straßenbauamtes Traunstein</b>: Die Arbeiten am 3-spurigen Ausbau der B 20 im Marktler Wald sind so weit fortgeschritten, dass am Freitag-Nachmittag, 29.9., termingerecht die Straße für den allgemeinen Verkehr freigegeben wird. Die Umleitungsschilder werden am 30.9.2017 abgebaut – ab diesem Zeitpunkt sind wir vom großen Verkehrsstrom durch Haiming befreit. Die letzten 5 Monate waren nicht schön, brachten manche Unannehmlichkeit und auch Ärger, aber es war nicht so schlimm wie ursprünglich befürchtet. Trotzdem sind wir alle froh, wenn jetzt wieder alles normal läuft. An dieser Stelle möchte ich den Verantwortlichen des Straßenbauamtes Traunstein, insbesondere dem Leiter Herrn König und unserem unmittelbaren Ansprechpartner Peter Maltan ein großes Lob und Dank sagen für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Von Anfang an konnten wir spüren, dass sie unsere Situation im Auge hatten und das ihnen Mögliche getan haben, um Haiming vom großen Verkehr zu verschonen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Erweiterung Innenbereichssatzung Unterviehhausen</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Um den Bauwunsch eines einheimischen Bürgers zu erfüllen wird die Innenbereichssatzung Unterviehhausen in nördlicher Richtung geringfügig erweitert. Der Gemeinderat behandelte in der Sitzung die verschiedenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange. Kritisch äußerte sich das Landratsamt zu der Erweiterung, weil es eine Zersiedlung der Landschaft befürchtet. Diesem Bedenken ist der Gemeinderat nicht gefolgt, da die geringe Erweiterung nicht zusätzliche Gebäude ermöglicht, sondern letztlich nur eine bessere Lage des geplanten Hauses nebst Nebengebäuden und die Einhaltung des Grenzabstandes bewirkt. Bei den textlichen Festsetzungen wird die Satzung den anderen Innenbereichssatzungen angepasst und auf die konkrete Festlegung von Gebäudehöhen verzichtet. Der Satzungsbeschluss wurde einstimmig gefasst, damit ist das Verfahren abgeschlossen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Baumscheibe in der Schulstraße Niedergottsau</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Seit Jahren ist der Zustand der großen Baumscheibe in der Schulstraße beim Gasthaus Bonimeier ein Ärgernis, da die Verfugung nicht mehr ordnungsgemäß ist und durch Senkung des Pflasters sich Wasserpfützen bilden. Die Baumscheibe hat mittlerweile auch ihre Funktion verloren, da der große Kastanienbaum an dieser Stelle nicht mehr existiert. Es lagen dem Gemeinderat jetzt zwei Angebote vor: Sanierung des Pflasters (3.770 EUR) oder Herausnahme des Pflasters und ersetzen durch Asphalt (4.800 EUR). Unter dem Gesichtspunkt, dass Pflasterflächen immer wieder aus unterschiedlichen Gründen zu Ärger führen und die Funktion der Baumscheibe nicht mehr gegeben ist, entschied sich der Gemeinderat für die Asphaltlösung.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Endabrechnung Sporthalle und Außensportanlagen</span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In der Juli-Sitzung hatte Sportvereinsvorsitzender Rupert Koch die Endabrechung der Sporthalle dem Gemeinderat vorgetragen. Nach Abzug der Eigenleistungen des SV Haiming in Höhe von 286.768 EUR und der Förderung durch den BLSV in Höhe von 500.150 EUR verbleiben bei der Gemeinde Haiming Kosten für den Bau der Sporthalle in Höhe von 2.200.000 EUR. Die Baukosten Sporthalle betragen insgesamt 2.986.918 EUR. Nach Vorlage dieser endgültigen Abrechnung wurde jetzt auch die Finanzierungsvereinbarung zwischen Gemeinde und SV Haiming abgeändert: Statt dem ursprünglichen Kostenanteil von 2.156.311,25 EUR erhöht sich der Gemeindeanteil auf 2.200.000 EUR.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zugleich wurden die weiteren Kosten, die die Gemeinde im Zusammenhang mit Sporthalle, Schulturnhalle, Außensportanlagen und Spielplatz aufgebracht hat, vorgestellt: Außenanlage um die Sporthalle, aber außerhalb der Zuständigkeit des SV Haiming: 53.937,40 EUR; Anbindung der Schulturnhalle an die Sporthalle incl. Fernwärmeanschluss: 70.000 EUR (gerundet), Außensportanlagen Schule: 129.399,95 EUR und Spielplatz 25.000 EUR. Die Gesamtinvestition der Gemeinde für Sporthalle, Schulturnhalle und Außenanlagen beträgt 2.487.819,41 EUR. Diese Kosten sind voll bezahlt und im Haushalt 2016 und 2017 ohne Schuldenaufnahme abgedeckt. Ausdrücklich hingewiesen wurde in der Sitzung darauf, dass die Anschlusskosten für die Fernwärmelieferung durch die Fa. Hofer GbR rd. 10.000 EUR betragen haben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Fundtiervereinbarung mit dem Tierschutzverein Burghausen</span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Seit 2003 gibt es eine Fundtiervereinbarung der Gemeinde mit dem Tierschutzverein Burghausen. Hintergrund ist die gesetzliche Verpflichtung der Gemeinde, Fundtiere bis zu einer Frist von 4 Wochen artgerecht unterzubringen und zu pflegen. Denn solange gelten diese Tiere nicht als herrenlos. Erst nach dieser Frist kann davon ausgegangen werden, dass das Tier (wie auch eine andere Fundsache) keinen Eigentümer (mehr) hat. Diese Pflicht zur artgerechten Unterbringung von Tieren kann die Gemeinde nicht selbst erbringen, sondern überträgt die Aufgabe durch Vertrag auf den Tierschutzverein Burghausen. Das Entgelt dafür ist die sog. Fundtierpauschale, die derzeit 0.67 EUR pro Einwohner beträgt. Landkreisweit wurde jetzt, ausgehend von den immer weiter steigenden Ausgaben für Personalkosten, Futtermittel, tierärztliche Behandlung und Medikamente, eine neue Kostenregelung empfohlen, die auch für das Tierheim in Winhöring gilt: Erhöhung der Pauschale auf 0.80 EUR ab 2018, auf 0,85 EUR ab 2019 und auf 0.90 EUR ab 2010. Da die Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein Burghausen mit seinem Tierheim für die Gemeinde zur Erfüllung ihrer Pflichten wichtig ist, hat der Gemeinderat die Abänderung des Vertrages beschlossen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Breitbanderschließung</span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bis Mitte Oktober ist die Fa. Telekom vertraglich verpflichtet, die in den Fördergebieten verlegten Breitbandanschlüsse zur Verfügung zu stellen. Derzeit läuft die interne Einpflege der Leitungen und Anschlüsse ins System. damit dann vom Endverbraucher Buchungen möglich sind. Ab welchem Zeitpunkt das dann möglich ist, wird bekannt gegeben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nach Abschluss der Maßnahme ist dann nahezu das gesamte Gemeindegebiet mit Breitband versorgt; keinen Anschluss haben zwei Anwesen in Oberloh, je eines in Neuhaus, Stockach und Neuhofen und zwei in Kemerting. Um hier abzuklären, ob mit Restmitteln aus dem geltenden Förderprogramm oder mit zusätzlichen Mitteln aus dem neu aufgelegten „Höfeprogramm“ noch eine Anschlussmöglichkeit besteht, hat der Gemeinderat beschlossen, für diese Anwesen das Markterkundungsverfahren durchzuführen. Damit wird festgestellt, ob ein Telekommunikationsanbieter sich in der Lage sieht, diese Anwesen ans Breitband anzuschließen. Mit der Durchführung wird die Fa. Breitbandberatung Bayern GmbH beauftragt, die die Gemeinde schon im bisherigen Verfahren begleitet hat. Die Kosten für diesen ersten Schritt betragen rd. 1.900 EUR.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Heizungsumstellung auf Erdgas</span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In der Juli-Sitzung hatte der Gemeinderat beschlossen, den Auftrag für die Umstellung der Heizung von Kindergarten und Feuerwehrhaus Niedergottsau an den günstigsten Bieter zu erteilen. Der Auftrag wurde an die Fa. Mooslechner erteilt, mittlerweile ist der Einbau der Erdgasheizung abgeschlossen. Die Gesamtkosten betragen gem. Schlussrechnung 39.548 EUR und liegen geringfügig unter der Angebotssumme. Von Anfang an war beabsichtigt ohne gesonderte Ausschreibung auch in der Alten Schule die Heizungsumstellung vorzunehmen. Dazu hat jetzt die Fa. Mooslechner auf der Grundlage der Angebotspreise für den Kindergarten ein weiteres Angebot vorgelegt. Die Kosten betragen 17.970 EUR. Mit beinhaltet ist auch die Stilllegung der Warmwasserzirkulation und die Ausstattung von zwei Räumen mit kleinen Elektroboilern. Der Gemeinderat hat den Auftrag an die Fa. Mooslechner erteilt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-114</guid>
						<pubDate>Thu, 27 Jul 2017 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 27.07.2017</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-27-07-2017/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;cHash=997830d8759fbaf068a6bf1948200258</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Abrechnung Neubau Sporthalle des SV Haiming</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zu Beginn der Sitzung begrüßte Bürgermeister Beier als besondere Gäste für diese Sitzung den SV-Haiming-Vorsitzenden Rupert Koch und die beiden Architekten Florian Fischer und Harald Fuchshuber. Gut zwei Jahre nach Baubeginn am 14.4.2015 und einem bereits voll genutzten Winterhalbjahr konnte Rupert Koch jetzt dem Gemeinderat die Endabrechnung der Baukosten vorlegen.<br /> Ausgangspunkt ist die Kostenschätzung vom Juli 2014 auf der Grundlage der damaligen Planung: 2.894.000 EUR (die Beträge sind jeweils auf volle Tausend gerundet). Dies war auch der Betrag für die Finanzierungsvereinbarung zwischen Gemeinde und Sportverein; unter Anrechnung von Staatszuschuss (BLSV) und der Eigenleistung des SV Haiming ergaben sich daraus Kosten für die Gemeinde von 2.156.000 EUR. Auf Grund von Umplanungen und ergänzenden Ausstattungen (z.B. Treppenlift) gab es im Oktober 2015 eine neue Kostenschätzung mit 2.966.000 EUR.<br /> Der Endbetrag, den Rupert Koch jetzt vorlegte, ist 3.011.705 EUR. Damit ergibt sich eine Erhöhung gegenüber der Kostenschätzung von 1,52 %.<br /> Aber: In der Endabrechnung sind zwei Positionen enthalten, die in der Kostenschätzung vom Oktober 2015 nicht berücksichtigt wurden: Kosten für den Fernwärmeanschluss der Schulturnhalle von 24.787 EUR, Kosten für Anschluss Wasser, Abwasser, Strom und Internet mit 61.442 EUR.<br /> Damit ergibt sich, dass mit bereinigten Gesamtkosten von 2.925.476 EUR das Bauwerk Sporthalle die Kostenschätzung geringfügig unterschritten hat.<br /> Dennoch: Zu finanzieren sind die Gesamtkosten von 3.011.000 EUR.<br /> Der SV Haiming trägt einen Finanzierungsanteil von 250.500 EUR und hat mit 115 Mitgliedern insgesamt 3.205 Arbeitsstunden erbracht. Mit Sachspenden ergibt dies eine Eigenleistung von 36.000 EUR.<br /> An staatlichem Zuschuss werden 500.000 EUR erwartet und den großen Restbetrag von 2.224.500 EUR trägt die Gemeinde. 24.500 EUR entfallen dabei auf die Heizung Schulturnhalle, 2,2 Mio EUR sind dann der Gemeindeanteil an der Sporthalle. Dies sind 200.000 EUR mehr, als man sich ganz am Anfang als Ziel gesetzt hatte: Für die Gemeinde darf die Sporthalle nicht mehr als 2 Mio EUR kosten. Aber trotz dieser Überschreitung des anfänglichen Kostenrahmens kann die Gemeinde ihren gesamten Anteil ohne Kreditaufnahme leisten. Allein diese Tatsache bedeutet eine erhebliche Entlastung des gemeindlichen Haushalts. Damit ist erreicht, was am 24.7.2014 die Entscheidung des Gemeinderats zum Bau der neuen Sporthalle des SV Haiming als Grundziele geprägt hat: Der optimale Standort und finanziell verkraftbar.<br /> Zum Abschluss würdigte Bürgermeister Beier die Planungsleistungen der beiden Architekten Fischer und Fuchshuber, die gute Zusammenarbeit und verwies auch darauf, dass mit der Verleihung des Deutschen Holzpreises 2017 das Bauwerk eine nationale Würdigung erfahren hat. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Thema Verkehr wegen <b>Sperrung der B 20</b>: In verschiedenen Gesprächen habe ich den wieder zunehmenden LKW-Verkehr zur Sprache gebracht. Seitens Wacker und OMV wurde mir versichert, dass die Firmen und Speditionen angewiesen sind, die offizielle Umleitung zu fahren. Seitens der PI Burghausen fahren regelmäßig Streifen durch Haiming und halten LKWs an und verwarnen die Fahrer. Zu den Geschwindigkeitskontrollen hatte ich ein Gespräch mit dem zuständigen Leiter der VPI Traunstein. Er schilderte mir den zu betreuenden Einzugsbereich von 16 Dienststellen und das Maß der möglichen Kontrollen. Mit 9 Geschwindigkeitsmessungen in den zurückliegenden Monaten ist Haiming überproportional bedient worden. Dabei gab es 156 Anzeigen und 102 Verwarnungen. Ich habe dringend darum gebeten, in der Messdichte nicht nachzulassen, insbesondere dann wieder am Schulbeginn im September.<br /> Eine wesentliche Erschwernis gibt es im Zuge des <b>Ausbaus des Kreisverkehrs</b> für die Radfahrer ab 17.7.: Es ist dann bereits ab Bergham der Radweg gesperrt und die Umleitung geht über die AÖ 24 bis zur Abzweigung Richtung Neuhaus. Dann wird der Radweg wieder durch den Forst geführt.<br /> Mit Bescheid vom 10.7.2017 hat die Regierung von Oberbayern dem vorzeitigen Baubeginn der Erweiterung des <b>Feuerwehrhauses Piesing</b> zugestimmt. Auf Antrag der Gemeinde wurde dabei auch genehmigt, dass ausnahmsweise der Stauraum vor dem Gebäude auf 9 Meter verkürzt werden kann. Dies bedeutet, dass bezüglich der Lage des Erweiterungsbaus keine wesentliche räumliche Verschiebung notwendig ist.<br /> Nachdem in letzter Zeit immer wieder Verschmutzungen im Bereich der <b>Außenanlagen Sporthalle</b> festgestellt wurden, die auf eine Art Partynutzung schließen lassen, haben wir jetzt die Beleuchtung verbessert: Es wurden Strahler montiert gekoppelt mit Bewegungsmeldern, damit es weniger dunkle Bereiche gibt.<br /> Am 19.7.2017 war im Rahmen des Sommerfestes unserer Schule die offizielle <b>Eröffnung des Bewegungsparcours </b>mit Kletterwand. Von den Gesamtkosten in Höhe von 25.500 EUR haben die eingeladenen Sponsoren VR meine Raiffeisenbank, Sparkasse Altötting-Mühldorf, Kraftanlagen, Loxxess und Sparda-Bank Mühldorf 19.500 EUR erbracht. Albert Hofer hat am Vortag noch die von ihm gestiftete Rundbank bei der Stefanuseiche montiert. Pfarrer Michael Weny segnete in Begleitung der Schulkinder die Spiel- und Sportanlagen.<br /> Am 20.7.2017 teilte die Autobahndirektion mit, dass zur Vorbereitung der Planung des <b>Neubaus der A94</b> zwischen Autobahnende und Simbach auch im Gemeindebereich die Untergrundverhältnisse durch Baugrundgrunduntersuchungen festgestellt werden. Dazu sind Schürfgruben, Bohrungen und Rammsondierungen notwendig. Es wird auch eine Kampfmittelerkundung durchgeführt und es werden Grundwassermessstellen vorbereitet. Die Arbeiten beginnen im August 2017 und dauern voraussichtlich bis Jahresende.<br /> Am 20.7.2017 erhielten wir vom Bay. Staatsministerium die Antwort zu unserer Anfrage vom 20.6.2017 bezüglich <b>Gas- und Dampfkraftwerk Haiming</b>. Es wird darin lediglich ausgesagt, dass nunmehr im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens der Übertragungsnetzbetreiber potentielle Investoren mit ihren Standorten sich am wettbewerblichen Verfahren beteiligen können. wegen der Planungsreife und der guten Infrastruktur des Standortes Haiming räumt das Ministerium diesem Standort gute Chancen ein. Es geht auch davon aus, dass Investoren in Verhandlungen mit den Verantwortlichen für das Kraftwerkprojekt Haiming stehen; konkrete Aussagen werden dazu aber nicht gemacht. Das Schreiben endet mit dem Satz: „Daher genießt auch der Kraftwerkstandort Haiming die volle Unterstützung der Staatsregierung.“<br /> Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein hat am 8.6.2017 die <b>Kläranlage</b> überprüft. Das Ergebnis ist erfreulich: Alle maßgeblichen Parameter sind eingehalten, sowohl was die Schmutzfracht des geklärten Abwassers betrifft als auch das Volumen. Hier ist wichtig, dass wenig Fremdwasser in die Kanäle gelangt.<br /> Nach Jahren der Unterversorgung beim <b>Mobilfunk </b>beginnen bald beste Zeiten: Nach auskunft der Fa. Vodafone wird der LTE-Funkmast Ende Juli 2017 in Betrieb genommen. Am 25.7.29017 erhielten wir die Planunterlagen von der Fa. Telekom für eine Mitbenutzung des Funkmastens zur Abstrahlung des Mobilfunkdienstes D1. Damit wäre eine umfassende Mobilfunkversorgung im Niedergern gewährleistet.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Erweiterung Kanalnetz nach Hochreit</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Wohngebäude und die gewerblich genutzten Anlagen in Hochreit sind bislang nicht an das gemeindliche Kanalnetz angeschlossen, es werden vielmehr zwei Kleinkläranlagen betrieben. Um die betriebliche Entwicklung zu sichern hat der Eigentümer jetzt den Wunsch geäußert, Hochreit an das Kanalnetz anzuschließen. Technisch ist die mit einer Druckleitung in Richtung Leichspoint möglich. Nach einer vorläufigen Abschätzung der Gesamtkosten einer solchen Maßnahme – ca. 42.000 EUR – und den möglichen Förderungen, die die Gemeinde erhält und dem Herstellungsbeitrag, der beim Anschluss zu bezahlen ist, kann die Maßnahme auch wirtschaftlich durchgeführt werden. Der Gemeinderat hat deswegen beschlossen, die Gebäude in Hochreit an das Kanalnetz anzuschließen und ermächtigte den Bürgermeister, die entsprechenden Aufträge zu erteilen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Widmung von Gemeindestraßen</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zur Vorbereitung der Neufassung des Straßenbestandsverzeichnisses hatte der Gemeinderat wieder über eine Reihe von Straßenwidmungen zu entscheiden. Diesmal ging es um 11 öffentliche Feld- und Waldwege, die von der Art der Nutzung und ihrer Erschließungsfunktion her als Gemeindeverbindungsstraße einzustufen sind; hier erfolgte der Aufstufungsbeschluss. Die Straße in Oberviehhausen, beginnend von der Kreisstraße bis nach Haarbach ist als Ortsstraße gewidmet, dies ist aber unrichtig. Deswegen erfolgte hier eine Umstufung zur Gemeindeverbindungsstraße. alle Beschlüsse und die Begründungen werden öffentlich bekannt gemacht und können in der Gemeinde eingesehen werden. Nach Ablauf von drei Monaten erfolgt dann die endgültige Entscheidung.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-113</guid>
						<pubDate>Thu, 29 Jun 2017 15:51:02 +0000</pubDate>
						<title>Information für Wahlhelfer</title>
						<link>https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2017/informationen-wahlhelfer.html</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-110</guid>
						<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 22.06.2017</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-22-06-2017/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=7e425e0192618c4b06cbee3067527f89</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 1.6.2017 erhielten wir von der <b>Regierung von Oberbayern</b> die Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges HLF 20 für die Feuerwehr Niedergottsau. Damit kann das Beschaffungsverfahren, also die Vorbereitung der europaweiten Ausschreibung gestartet werden.<br /> Mit Datum 13.6.2017 erteilte die Regierung auch die Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung des Mannschaftstransportfahrzeuges für die Feuerwehr Piesing. Bezüglich des Baus des notwendigen Stellplatzes gibt es noch zu klärende Punkte, insbesondere auch die Darstellung der notwendigen Freifläche vor dem Stellplatzgebäude. Diese soll die gleiche Größe aufweisen wie die Stellplatzfläche innerhalb der Halle.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die <b>Bundestagswahl </b>wirf ihre Schatten voraus. In der Verwaltung werden bereits intensive Vorarbeiten erledigt und auch Schulungen bei der AKDB besucht. Auch ist das Wählerverzeichnis bereits in Vorbereitung: derzeit wären in der Gemeinde 1965 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt (Haiming I: 695, Haiming II: 669, Niedergottsau: 601) das sind 80% der Gesamteinwohner. Der Wahlbezirk Haiming I wird von der Forschungsgruppe Wahlen wieder einbezogen in die Datenerhebung für Prognose und Hochrechnung der Wahlergebnisse. Damit findet sich ein Teilwahlergebnis von Haiming in der ZDF-Wahlberichterstattung wieder.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die <b>Kanalbefahrung </b>im Bereich Kirchfeld, Mitterfeld und Teil Fahnbacherstraße ist abgeschlossen. Nur bei wenigen Objekten konnte mit der Methode Lindauer Schere der private Grundstücksanschluss nicht vollständig befahren und dokumentiert werden. Ansonsten war die Methode sehr gut geeignet; der Einsatz gestaltete sich aber zeitaufwändiger als gedacht und auch kalkuliert. Jetzt erfolgen die Auswertung der Kamerabefahrung und die Dokumentation der Hausanschlüsse.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In dieser Woche konnte der <b>neue Spielplatz </b>an den Schulsportanlagen freigegeben werden, nachdem am Auftritt zu den Slacklines eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme durchgeführt wurde. Auch an der Kletterwand wurden noch einige Verbesserungen vorgenommen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zum Thema <b>Gas- und Dampfkraftwerk Haiming</b>: Mittlerweile hat die Bundesnetzagentur einen von den Übertragungsnetzbetreibern festgestellten Bedarf von 1200 Megawatt, der durch Gaskraftwerke zur Sicherung der Netzstabilität erbracht werden soll, bestätigt. Keine Festlegungen gibt es dazu, an welchen Standorten im süddeutschen Bereich dies erfolgen soll. Unter Bezugnahme auf diese Situation und einen Bericht in der SZ über Planungen und intensive Gespräche des Ministeriums bezüglich Standorten und Investoren hat der Bürgermeister in einem Schreiben vom 20.6.2017 an das Wirtschaftsministerium folgende Fragen gestellt:<br /> <i>Zählt das Ministerium auch den Standort Haiming zu den „guten Standorten“ für ein Gaskraftwerk zur Netzstabilisierung?<br /> Gibt es bezüglich dieses Standortes eine Präferenz seitens des Übertragungsnetzbetreibers (der ja Umfang und Standort zu benennen hatte). Und wenn ja: In welcher Größenordnung?<br /> Ist der Standort Haiming Gegenstand der „intensiven Gespräche“? Wenn ja: Ab welchem Zeitpunkt werden die Verantwortlichen der möglichen Standortgemeinde in diese Gespräche einbezogen oder zumindest darüber offiziell in Kenntnis gesetzt?<br /> Betreffen die Kontakte zu potenziellen Investoren auch den Standort Haiming? Wenn ja: Wird seitens des Ministerium sichergestellt, dass diese möglichen Investoren auch den Kontakt mit den Verantwortlichen der Standortgemeinde aufnehmen oder durch entsprechende Informationen uns diese Kontaktaufnahme zur gegebenen Zeit ermöglichen.</i></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Seit Beginn der <b>Sperrung der B 20</b> und des damit hohen Verkehrsaufkommen durch Haiming hat die PI Burghausen mit eigenen Kräften im Rahmen von 300 Kontrollfahrten zahlreiche Verkehrskontrollen an unterschiedlichen Stellen durchgeführt. Bei den LKW-Kontrollen kam es zu mehrfachen Anzeigen mit Sicherheitsleistungen über 100 EUR und zu zahlreichen Beanstandungen. In diesem Zeitraum gab es einen von der Polizei bearbeiteten Unfall im Begegnungsverkehr. Neben diesen Kontrollen hat die VPI Mühldorf bereits zahlreiche und auch einträgliche Geschwindigkeitskontrolle in Weg durchgeführt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der <b>LTE-Mast der Fa. Vodafone</b> ist mittlerweile errichtet und mit Antennenanlagen ausgestattet. Nach Mitteilung von Vodafone vom 22.6.2017 geht der Sendemast Ende Juli dieses Jahres in Betrieb.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die <b>Situation beim Trinkwasser</b>: Weiterhin wird im gesamten Versorgungsgebiet des Wasserzweckverband das Trinkwasser gechlort und in einem Teilbereich – in unserer Gemeinde für Niedergottsau und die Orte bis Viehhausen – gilt weiterhin die Abkochverordnung. Das Gesundheitsamt Altötting wird diese Anordnungen erst aufheben, wenn die technische Ursachensuche einer möglichen Verkeimung abgeschlossen ist, verschiedene technische Umrüstungen vorgenommen werden und es zu keinen weiteren Verunreinigungen des Trinkwassers gekommen ist. Letztere Voraussetzung ist erfüllt: Seit dem letzten negativen Befund mit Enterokokken am 11.5.2017 sind sämtliche Wasserproben ohne Beanstandung. Bereits die sog. Plausibilitätsprobe nach dem negativen Befund vom 11.5. war wieder ohne Belastung. Von den technischen Auflagen des Gesundheitsamtes sind die Dokumentation und das Absperren nicht mehr notwendiger Be- und Entlüftungsschächte bereits abgeschlossen. Der Umbau einer nicht mehr benötigten Entleerungsleitung am Inn-Düker wird Mitte Juli erfolgen; dieser Zeitpunkt ist maßgeblich von der Materiallieferung bestimmt. Wenn diese Maßnahme durchgeführt wird ist auch eine Abstellung der Wasserversorgung notwendig. Die Verplombung der 453 Unterflurhydranten im Versorgungsgebiet wird ca. drei Monate in Anspruch nehmen, die Mitarbeiter des Zweckverbandes sind aber bemüht, den Zeitraum zu verkürzen. Noch etwa 8 Wochen werden die drei Prüfungsteams der beauftragten Firmen damit beschäftigt sein, das gesamte Leitungsnetz auf Schadstellen und sämtliche Hauswasseranschlüsse zu überprüfen. Es ist also damit zu rechnen, dass noch bis Mitte-Ende August die Anordnungen zum Chloren und Abkochen des Trinkwassers bestehen bleiben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Innenbereichssatzung Unterviehhausen</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Entsprechend des Beschlusses des Gemeinderates in der Mai-sitzung wurde jetzt zur Einleitung des Verfahrens zur Änderung der Innenbereichssatzung Unterviehhausen der Plan mit der Erweiterung um ca. 10 Meter in Richtung Norden und der Textteil mit den entsprechenden Anpassungen wie bei den Innenbereichssatzungen Niedergottsau, Winklham und Vordorf vorgelegt. Der Gemeinderat beschloss auf der Grundlage dieser Planung die Einleitung des Verfahrens.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Monaco-Erdgasleitung </span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Gashochdruckleitung von Haiming nach Finsing – Monaco-Leitung -, deren Bau jetzt beginnt, braucht zur Anbindung an die Verdichterstation in Haiming noch eine ergänzende Plangenehmigung. Dies betrifft die 465 Meter lange Anschlussleitung sowie technische Einrichtungen wie die Molchschleuse und die Anlagen zur Einbindung in die Anschlussleitung zum Speicher 7-Fields. Der Gemeinderat beschloss, in diesem bei der Regierung von Oberbayern beantragten Plangenehmigungsverfahren keine Einwendung zu erheben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Neue Gasdruckregel- und Messanlage</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die RAG (Rohölauffindungsgesellschaft) errichtet in Haiming auf dem Gelände der Verdichterstation eine dritte Gasdruck- Regel- und Messstation (Haiming III) und zwar unmittelbar neben der Anlage Haiming II. Es handelt sich m eine Messanlage in einem festen Gebäude, einer Filterplatte und dem Betriebsgebäude. Die Anlage wird am Tag und auch nachts betrieben, deswegen war auch ein Lärmschutzgutachten erforderlich. Nach den Feststellungen im Gutachten werden die zulässigen Grenzwerte von 45 dB nachts an den Messpunkten in Neuhofen und Kemerting weit unterschritten: Auf Grund der technischen Gegebenheiten (alle Einrichtungen befinden sich im Gebäude) und der Erfahrungswerte der beiden bestehenden Anlagen wird für Kemerting und Neuhofen eine maximale Geräuschimmission von 24 dB errechnet. Die Gutachter kommen deswegen zu dem Ergebnis, dass die neue Anlage keinen maßgeblichen Geräuschbeitrag an diesen Orten leisten wird.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Gemeinderat hat für die Genehmigung dieser Anlage sein Einvernehmen erteilt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Erweiterung des Erdgasnetzes</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Es besteht die Chance, das Gashauptleitungsnetz in Haiming um 1,6 Km von Haid über Weg bis Eisching zu erweitern. Derzeit gibt es in diesen Bereichen 15 private Eigentümer, die zeitnah einen Gasanschluss für ihr Anwesen beantragt haben, weitere potentielle Interessenten sind vorhanden. Wirtschaftlich ist diese mögliche Leitungserweiterung nur, wenn die Gemeinde auch zwei Grundstücksanschlüsse beantragt und dafür einen variablen Baukostenzuschuss bezahlt. Sinnvoll ist der Anschluss des Betriebsgebäudes am Bauhof und eine Stichleitung zum Grundstück eines möglichen Gewerbegebietes. Die Leitungsführung bis zum Bauhof eröffnet auch die Möglichkeit, einer späteren Weiterführung der Gasleitung nach Daxenthal. Die Kosten für die beiden gemeindlichen Anschlüsse betragen 29.300 EUR. Diese Kosten verringern sich aber, wenn bis zur Bauausführung dieser Leitungstrasse weitere private Anschließer dazukommen. Der Gemeinderat hat dieses Projekt befürwortet und den Anschluss der beiden gemeindlichen Grundstücke beauftragt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Erfrischungsgeld für die Bundestagswahl 2017</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bei der Bundestagswahl am 24.9.2017 sind in den drei Wahlbezirken und bei der Briefwahl wieder zahlreiche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Einsatz. Für diesen ehrenamtlichen Dienst erhalten sie ein pauschales Erfrischungsgeld von 30 EUR; die Wahlhelfer bei der Briefwahl erhalten 20 EUR. Der jeweilige Wahlvorstand erhält wegen des größeren Arbeitsumfanges 10 EUR mehr. Diese Entschädigungssätze sind vom Gemeinderat festgelegt worden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-109</guid>
						<pubDate>Thu, 18 May 2017 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 18.05.2017</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-18-05-2017/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=6be4c6cd1d76b96eb00d63974390c239</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die <b>Sperrung der B 20</b> im Bereich Marktler Wald und das damit verbundene Verkehrsaufkommen in Haiming entwickelt sich nicht so dramatisch, wie ursprünglich befürchtet. Die Verkehrsspitzen sind am Morgen und am späten Nachmittag und beruhen im Wesentlichen auf dem Verkehr der Wackerianer und der Wacker-Werksbusse. Ab der 2. Woche war eine Zunahme des LKW-Schwerverkehrs feststellbar; dies war Anlass für den Bürgermeister, beim Leiter der PI Burghausen erneut eine verstärkte Kontrolle an den Einfahrten in Marktl und Burghausen anzufordern, dies wurde auch im Rahmen der Möglichkeiten zugesagt.<br /> Im <b>Schulbusverkehr</b> gab es in der ersten Woche einige Umstellungsprobleme, nachdem ein Bus jetzt die Schüler, die in Altötting die weiterführenden Schulen besuchen, in umgekehrter Richtung direkt über die Autobahn dorthin befördert. Deswegen wurde zunächst Richtung Burghausen nur noch ein Schulbus eingesetzt, was dann zu erheblichen Platzproblemen führte. Auf Beschwerden der Gemeinde hin hat aber die Fa. Brodschelm sehr schnell jeweils für Abhilfe gesorgt. Jetzt läuft der Schulbusverkehr wieder reibungslos.<br /> Der <b>Spielplatz</b> an den neuen Außenanlagen von Schule und Sporthalle ist fertiggestellt. Es gibt jetzt eine Einweisung der Schülerinnen und Schüler für die Kletterwand und sämtliche Geräte müssen noch von einem Prüfsachverständigen abgenommen werden. Dann sind Kletterwand und Spielgeräte zur Benutzung freigegeben. Die offizielle Eröffnung findet im Rahmen des Sommerfestes der Grundschule am 19.7.2017 um 17.00 Uhr statt.<br /> Am 9.5.2017 erhielt die Gemeinde den Bescheid für die <b>Kreisumlage für 2017</b>: Die Gemeinde hat auf der Basis ihrer Umlagekraft aus dem Jahr 2015 einen Betrag von 1.789.424,30 EUR an den Landkreis zu bezahlen.<br /> Das neue <b>Mannschaftstransportfahrzeug</b> der Feuerwehr Haiming ist praktisch fertig. In dieser Woche wurden aus dem vorhandenen Fahrzeug die Funktechnik und die mobile Sirenenanlage umgebaut; Anfang Juni wird das neue Fahrzeug ausgeliefert werden. Das alte Fahrzeug wird von der Gemeinde verkauft werden.<br /> Lange hat es gedauert: Am 16.5.2017 wurde mit dem Aufbau des <b>Mobilfunkmastens</b> der Fa. Vodafone begonnen. Durch den Einbau in das kleine Waldstück ist er optisch nicht besonders auffällig. Bayernwerk ist auch dabei, die Stromversorgung sicherzustellen. In diesem Zusammenhang wird auch ein Teil der 20-Kv-Leitung erdverkabelt und am Mitterfeld ein neuer Stromverteiler aufgestellt.<br /><br /> Erneut Berichtsthema ist die <b>Situation beim Trinkwasser</b>. Seit Wochen wird jetzt im gesamten Versorgungsgebiet des Wasserzweckverbandes das Wasser gechlort und es werden im gesamten Gebiet durch zwei beauftragte Firmen das Leitungsnetz und sämtliche Hausinstallationen überprüft. Bei einer am 11.5.2017 gezogenen Probe wurde eine Verunreinigung des Trinkwassers mit Enterokokken festgestellt und zwar mit dem hohen Wert von 67 KBE pro 100 ml Wasser. Dies veranlasste das Gesundheitsamt Altötting eine räumlich begrenzte (Gemeinde Stammhamm und Teil des Gemeindegebietes Haiming) Abkochanordnung zu erlassen. Die entsprechenden Infoblätter wurden am Vormittag des 16.5.2017 verteilt. Art und Quantität der Verunreinigung spricht für einen Fäkalieneintrag in räumlicher Nähe zur Entnahmestelle (Betriebsgebäude Niedergottsau). Sofort eingeleitete Überprüfungen im Umfeld erbrachten aber kein Ergebnis.<br /> Zur ganzen Problematik teilt der <b>Wasserzweckverband </b>mit: Die Umfelduntersuchungen – sprich die Probenahmen an allen Zuflüssen zu der Entnahmestelle, an der zuletzt einzig eine Belastung festgestellt wurde - zeigten <b>keinerlei Belastung</b>. Dies geht aus den heute (17.05.2017) eingetroffenen Untersuchungsergebnissen des Labors hervor. <b>Auch die Probe an der vorgenannten Entnahmestelle zeigte keine Belastung! </b>Ein Messfehler in der Analytik ist unter Umständen möglich, dennoch wird die derzeitige Situation absolut ernst genommen und weiterhin alles unternommen, um jegliche Gefährdung unserer Kunden auszuschließen! Deshalb wird die Trinkwasserqualität weiterhin sogar mit zusätzlichen Proben genauestens überwacht. Die Überprüfung des Leitungsnetzes und die Untersuchungsbefunde zeigen eindeutig, dass eine Belastung nicht aus dem Anlagensystem (Brunnen, Inn-Düker, Hochbehälter, Rohrnetz) des Wasserzweckverbands stammt, sondern klar einen Schadstoffeintrag von außen wiederspiegelt. <br /> Am <b>18.5.2017 </b>haben Dr. Schuhbeck vom Gesundheitsamt Altötting, ein Ingenieur des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in München und die Verantwortlichen des Wasserzweckverbandes nochmals die technischen Einrichtungen wie Hochbehälter, Brunnenanlage, PFOA-Filter, Übergabeschächte und eine Reihe von Be- und Entlüftungsschächten, die sich an den Hoch- und Tiefpunkten des Leitungsnetzes befinden, überprüft. Dabei wurde bei einem Be- und Entlüftungsschacht festgestellt, dass das dort im Schacht befindliche Ventil überflutet war und deswegen nicht ausgeschlossen werden kann, dass dort Fremdwasser eingesaugt wurde. Das Gesundheitsamt hat jetzt den Wasserzweckverband angewiesen, alle Be- und Entlüftungsschächte zu überprüfen, fotografisch zu dokumentieren und die Fotos an das Gesundheitsamt zu übersenden. Weiter sollen alle überflüssigen Be- und Entlüftungsschächte blockiert, also außer Funktion gesetzt werden und langfristig ausgebaut werden. Weiter verlangt das Gesundheitsamt, dass alle Unterflurhydranten plombiert und gegen unberechtigte Nutzung durch Dritte gesichert werden. Dr. Schuhbeck hat gegenüber Bürgermeister Beier erklärt, dass aus <b>Sicherheitsgründen die Abkochanordnung </b>bestehen bleibt, bis diese Maßnahmen durchgeführt worden sind. <br />Auf Nachfrage erklärte Tobias Bauer vom WZV, dass es ca. 40 Be- und Entlüftungsschächte im Versorgungsgebiet gibt, die bei der Kontrolle im Januar dieses Jahres alle ohne Beanstandung waren. Die Zahl der Unterflurhydranten schätzt er auf ca. 500 und er rechnet mit einer Zeitspanne von mehreren Wochen, bis diese angeordneten Maßnahmen durchgeführt sind. Zur Sicherung der Unterflurhydranten wird die Ausgabe von Standrohren zum Befüllen der Pools oder auch zur Nutzung in der Landwirtschaft künftig nicht mehr stattfinden. Wasserwart Tobias Bauer betont aber, dass die Tätigkeit der Landwirte nicht zwingend die Ursache für die vorliegenden Probleme ist, obwohl dies in Beschwerden des Öfteren pauschal behautet wurde.<br />In einem Telefongespräch mit dem <b>Verbandsvorsitzenden Georg Strasser</b> empfahl Bürgermeister Beier die Einberufung einer außerordentlichen Verbandsversammlung. Diese wird voraussichtlich am 30. Mai 2017 in Niedergottsau stattfinden. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Innenbereichssatzung Unterviehhausen</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Um private Baumöglichkeiten zu schaffen wurde in den letzten Jahren im Ortsbereich Unterviehhausen eine Innenbereichssatzung erlassen und auch in ihrem Umfang mehrfach verändert. Jetzt besteht wiederum ein Bauwunsch eines ansässigen Bürgers, der eine geringfügige Erweiterung der Innenbereichssatzung in nördlicher Richtung erforderlich macht. Diese geringe Erweiterung steht nicht im Widerspruch zu den städtebaulichen Entwicklungszielen der Gemeinde Haiming, da sie den Ortscharakter von Unterviehhausen nicht verändert, insbesondere auch keine erhebliche Erweiterung von Wohnbebauung ermöglicht. Es wird lediglich eine bereits bestehende Bauparzelle von 460 m² auf eine sinnvoll bebaubare Größe erweitert. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung mit der Einleitung des Verfahrens zur Änderung der Innenbereichssatzung und im Paralellverfahren zur Abänderung des Flächennutzungsplanes. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bebauungsplan Niedergottsau - Nord</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bei der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange zur Aufstellung des Bebauungsplanes Niedergottsau-Nord (nördlich der Dorfstraße) gab es jetzt seitens des Wasserzweckverbandes keine Einwände mehr, die Herstellung einer ordnungsgemäßen Wasserversorgung ist jetzt gesichert. Seitens des Landratsamtes gab es zu einzelnen textlichen Festsetzungen ergänzungswünsche, die der Gemeinderat vollständig berücksichtigte. Erheblich problematischer ist die Stellungnahme des Landratsamtes zum Thema Lärm- und Geruchsimmissionen. Hier wird zunächst eine genaue Bestandsaufnahme aller landwirtschaftlicher Betriebe im Umfeld mit Bewirtschaftungsart und Tierbeständen und die Auflistung aller gewerblichen Betriebe in der Umgebung gefordert. Erst dann kann seitens der Fachbehörde entschieden werden, ob zur Prüfung der Zulässigkeit von Bebauung ein Lärmgutachten erforderlich ist. Seitens der Unteren Naturschutzbehörde wird gefordert, dass zur höheren Wertigkeit der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen der jetzt bestehende Dorfbach aufgeweitet und in die Streuobstwiese hinein verlegt werden soll. Hier hat der Gemeinderat deswegen Bedenken, da dieser Bach nur zu Zeiten von starkem Regen überhaupt Wasser führt und deswegen sich eine so aufwändige Maßnahme als nutzlos erweisen könnte. Das Problem soll durch eine Begehung vor Ort mit der Fachbehörde geklärt werden. Wenn hier und bezüglich Lärm- und Immissionsschutz ein Ergebnis vorliegt, kann das Bebauungsplanverfahren weitergeführt werden. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Feuerwehrhaus in Piesing</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In mehreren Besprechungen mit den Verantwortlichen der Feuerwehr Piesing und dem beauftragten Planer vom Ing.-Büro Konbau GmbH in Rosenheim wurde auf der Grundlage des Grundsatzbeschlusses für die Erweiterung des Feuerwehrhauses Piesing eine konkrete Planung erstellt. Die Entwürfe für den Anbau einer neuen Fahrzeughalle und einem Verbindungsbau zum bestehenden Feuerwehrhaus wurden dem Gemeinderat vorgestellt. Danach schließt sich in östlicher Richtung an die bestehende Fahrzeughalle ein Zwischenbau mit einer Breite von drei Metern an und daran anschließend wird die neue Fahrzeughalle mit den Außenmaßen 6,62 Meter Breite und 10,27 Meter Länge errichtet. Diese Halle wird ein Satteldach bekommen, während der Zwischenbau ein Flachdach mit einer Neigung von 5° erhält. Im Zwischenbau sind zwei Lagerräume für technisches Gerät vorgesehen; die Maße der neuen Halle bestimmen sich nach den Richtlinien für öffentlich geförderte Stellplätze für Feuerwehrfahrzeuge. Mit den Planungen erhielt der Gemeinderat auch eine Schätzung der zu erwartenden Gesamtkosten: Bau und Ausbau aller neuen Gebäude wird 120.000 EUR Kosten verursachen, davon entfallen rund 20.000 EUR auf den Zwischenbau. Die Außenanlagen mit zusätzlichen Stellplätzen werden mit 35.000 EUR veranschlagt. Kosten für Ölabscheider und Wasser- und Kanalerschließung betragen rund 15.000 EUR und Planungskosten fallen in Höhe von 10.000 EUR an. In diesen Kosten nicht berücksichtigt sind die Eigenleistungen der Feuerwehr Piesing; die finanzielle Eigenbeteiligung der Feuerwehr wird 20.000 EUR betragen. In der Kostenabschätzung besteht noch eine Unsicherheit, da bislang noch keine Baugrunduntersuchung möglich war und deswegen die Erfordernisse für die Fundamentierung noch nicht endgültig geklärt sind. Der Gemeinderat hat der vorliegenden Planung zugestimmt und in der nichtöffentlichen Sitzung auch den Planungsauftrag vergeben. Der Kämmerer wurde beauftragt, die entsprechenden Finanzmittel im Nachtragshaushalt bereit zu stellen. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Weitere Straßenwidmungen</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In Ergänzung zu den zahlreichen Neuwidmungen und Umstufungen von Ortsstraßen in der Sondersitzung vom 24. April hatte der Gemeinderat in dieser Sitzung noch zwei Umstufungen vorzunehmen: Die Gemeindeverbindungsstraße von der Kreisstraße AÖ 24 nach Holzhausen (Kiesstraße) ist auf einer Teillänge von 38 Metern im bebauten Bereich von Holzhausen ebenfalls als Ortsstraße zu widmen. In gleicher Weise umzustufen ist der Feld- und Waldweg in Niedergottsau mit der Bezeichnung „Weg hinter dem Pfarrhof“: Im Bereich der Einmündung in die Holzhauserstraße liegt dieser Kiesweg im Bereich des Bebauungsplanes Niedergottsau und ist deswegen auf einer Länge von 38 Metern als Ortsstraße zu widmen. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-108</guid>
						<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 27.04.2017</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-27-04-2017/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=4f8ea56330de173888a1d24f525032fc</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 28.3. war in Haiming <b>Tag des Baumes</b>: An den Linden am Seniorenhaus und in Holzhausen begannen Pflege- und Sicherungsmaßnahmen mit der Fa. Maier aus Queng, die Linde in Kemerting wird von Ludwig Maier überprüft, ob hier nicht eine Neupflanzung sinnvoller ist. Auf unserer ökologischen Ausgleichsfläche am Haiminger Mühlbach wurden von den Schülerinnen und Schülern der 3. Klasse unter Anleitung von Josef Emmersberger insgesamt sechs Bäume gepflanzt. Die Kinder hatten an den unterschiedlichen Tätigkeiten große Freude und waren eifrig dabei. Bei der Verabschiedung am Schulhaus sagte eine Schülerin zu mir: „Also Bürgermeister, wenn’st wieder mal eban zua Arbeit brauchst, dann riast Di bei uns.“ Das sind echte Zukunftsperspektiven.<br /> Beim <b>jährlichen Sicherheitsgespräch</b> stellte EPHK Nieß, Leiter der PI Burghausen, die kriminalstatistischen Zahlen für Haiming vor. Die Zahl der Straftaten in unserem Gemeindebereich ist von 33 Delikten im Jahr 2015 auf 24 Delikte in 2016 gesunken. Darunter fallen 2 Körperverletzungen, 4 Diebstähle, 3 Betrugsfälle, 3 Rauschgiftdelikte, 3 Sachbeschädigungen; der Rest sind Kleindelikte, z. B. Beleidigungen. Sehr positiv ist, dass es keine Wohnungseinbrüche durch eingereiste Banden gibt; hier ist der Bereich der PI Burghausen überhaupt verschont. Auch im Bereich der Jugendkriminalität gibt es keine Auffälligkeiten.<br /> Weiteres Thema war die <b>Sperrung der B 20</b>. Hier sicherte Herr Nieß zu, dass von Anfang an durch verstärkte Kontrollen die Sperrung der AÖ 24 für den Schwerlastverkehr durchgesetzt werden soll, wies aber auch darauf hin, dass die Personalstärke der PI Burghausen dafür nicht ausreichend ist. Es wurde deswegen Unterstützung durch die VPI Mühldorf und den Einsatzzug Traunstein zugesagt. Sollte die Situation dennoch untragbar werden, müsste das Polizeipräsidium Oberbayern um Personalunterstützung gebeten werden.<br /> Am 3.5.2017 werden die Mitglieder der <b>EnerGen</b> zu einer Generalversammlung eingeladen, bei der entschieden wird, ob die Genossenschaft, die ja noch nicht eingetragen ist, fortgeführt wird. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen die Auflösung und Rückzahlung der Einlagen, da derzeit kein Projekt in Arbeit oder in Aussicht ist, für dessen Umsetzung es sinnvoll wäre, die Genossenschaft eintragen zu lassen.<br /> Am 6.4.2017 haben bei der <b>Feuerwehr Haiming</b> 14 Jugendliche das Jugendleistungsprüfungsabzeichen abgelegt. Nach rund 90 Minuten Prüfungsprogramm konnten alle Mädels und Burschen das Abzeichen in Empfang nehmen.<br /> Am 10.4.2017 haben mit den Erdarbeiten für das Fundament die Arbeiten zur Errichtung des <b>LTE-Funkmastens </b>begonnen. Gleichzeitig verlegt Bayernwerk die Stromanschlussleitung.<br /> Am 10.9.2017 ist wieder <b>Tag des Denkmals</b>. Das Motto lautet diesmal: „Macht und Pracht“. Dabei ist gedacht an prächtige Kirchen und Klöster, stolze Bürger- und stattliche Bauernhöfe. Vorschläge für die Teilnahme am Tag des Denkmals sind zu richten an die Kreisheimatpflegerin Renate Heinrich.<br /> Zwei wichtige <b>schulische Termine</b>: Am 2.6.2017 vormittags, Freitag vor Pfingsten, veranstaltet die Grundschule auf dem neuen Schulsportgelände einen Sponsorenlauf. Der Erlös kommt dem Schulprojekt von Herrn Jonda in Brasilien zugute. Am 19.7.2017 ist dann das Schulsommerfest mit der offiziellen Eröffnung unseres Spielplatzes und der Sportaußenanlagen.<br /> Bei der <b>Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes</b> am 19.4.2017 machte im Rahmen einer Information Dr. Schuhbeck, Leiter des Gesundheitsamtes Altötting, nochmals klar, dass wegen der am 23.3.2017 bei zwei Entnahmestellen erneut auftretenden Verkeimung des Trinkwassers die Abkochanordnung mit nachfolgender Chlorung unbedingt erforderlich war. Die festgestellten Enterokokken, wenn auch nur in geringem Umfang, sind ein Anzeichen für den Eintrag von fäkalen Bakterien aus dem Verdauungstrakt, es handelt sich nicht, wie bei den coliformen Bakterien, um Umweltkeime. Die davon ausgehende Gesundheitsgefährdung kann zuverlässig erst dann abgeschätzt werden, wenn die Ursachenquelle feststeht. Dazu gibt es aber noch keine Erkenntnisse. Die Chlorung wird deswegen fortgesetzt werden, bis entweder die Ursache gefunden ist oder alle Möglichkeiten der Ursachenfindung ausgeschöpft sind. Die derzeitige Kontrolle des Netzes und der Hausanschlüsse wird noch ca. 8 Wochen andauern. <br /> Zu möglichen Ursachen führte Herr Nagl vom Prüfbüro MicLab aus, dass ein Eintrag durch Leitungsdefekte, z.B. Haarrisse in Leitung im freien Gelände, zwar technisch möglich, aber sehr unwahrscheinlich ist. Als die wahrscheinlichen Fehlerquellen nannte er Unsauberkeit bei Baumaßnahmen im Leitungsnetz, Blindleitungen mit stehendem Wasser und vor allem unsachgemäße Hausinstallationen, hier vor allem Zusammenschlüsse mit Brauchwasseranlagen oder eigenen Brunnen. Bei den bisherigen Kontrollen sind bereits negative Feststellungen dazu getroffen worden. Auch Herr Nagl konnte nicht abschätzen, ob tatsächlich eine Ursachenquelle gefunden werden kann.<br /> Neustart bei den <b>Adlerschützen Haiming</b>: Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 20.4.2017 wurde Uwe Winkler zum neuen 1. Schützenmeister gewählt. 2. Schützenmeister ist jetzt Thomas Spießl, Kassiererin Manuela Rauschecker und Schriftführer Günther Zumüller. Beisitzer sind Marco Hofer, Michael Auer und Max Dreier. Nur Sportwart Karl Riedhofer blieb von der alten Vorstandschaft im Amt. Die Adlerschützen kehren auch wieder in ihr Stammlokal „Kellerwirt“ zurück und können ab jetzt auch wieder ihren Schießstand nutzen.<br /> <br /> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bebauungsplan Schloßstraße</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zu der nur geringfügigen Änderung bei den Festsetzungen für den Bebauungsplan Schloßstraße gab es lediglich drei Anregungen seitens des Landratsamtes. Danach wird der Zusatz, dass die zulässige maximale Wandhöhe von 6,60 Metern von u7ntergeordneten Rücksprüngen überschritten werden darf, gestrichen. Ergänzt wird eine Höhenfestsetzung für zulässige Nebengebäude auf 3,00 Meter.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Mit dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates und der nachfolgenden Veröffentlichung wird die Änderung rechtswirksam.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bebauungsplan Haiming - Nord</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Keine Einwände oder Anregungen gab es zu der Änderung des Bebauungsplanes Haiming-West. Deswegen konnte der Gemeinderat diese Abänderung (aus drei Parzellen werden zwei größere Bauparzellen für je ein Einzelhaus gebildet) beschließen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Jahresrechnung 2016</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Jahresrechnung für 2016 endet mit einem erfreulichen Ergebnis: Der Sollüberschuss beträgt 916.304 EUR und wird der allgemeinen Rücklage zugeführt. Diese beträgt zum Jahresende 2016 insgesamt 2.957.696 EUR. Dem stehen gegenüber Schulden der Gemeinde aus Krediten in Höhe von 729.096 EUR. Im Zuge der Jahresrechnung hat der Gemeinderat auch die wesentlichen Haushaltsüberschreitungen zu genehmigen. Dabei waren die größten Positionen der Gebäudeunterhalt Kindergarten und die Betriebskostenförderung Kindergarten mit 9.300 EUR, Gebäude- und Grundstücksunterhalt im Bereich der Sportanlagen (5.300 EUR), Gewässerunterhalt (3.800 EUR), Unterhalt Kläranlage (3.100 EUR) und Saat- und Pflanzgut für unbebaute Grundstücke in Höhe von 9.100 EUR. Der Rechnungsprüfungsausschuss des Gemeinderates hat in mehreren Stunden Detailarbeit die Jahresrechnung geprüft und dabei bestimmte Schwerpunkte einer genaueren Prüfung unterzogen. Gemeinderätin Petra Haunreiter trug den Bericht im Gremium vor. Danach gibt es keine Beanstandungen, sondern ein Lob für das sehr gute und geordnete gemeindliche Rechnungswesen. Wie schon in den vergangenen Jahren sprach der Ausschuss aber Empfehlungen aus. So sollen vor dem Hintergrund der stark schwankenden Einnahmen bei der Gewerbesteuer die damit verbundenen Haushaltseinflüsse bis 2019 betrachtet und die verschiedenen Haushaltsrisikofaktoren diskutiert werden. In Bezug auf die weiterhin ungenutzten Flächen im Industriegebiet empfahl der Rechnungsprüfungsausschuss, bei der Gemeinderatsklausur am 26.5.2017 auch mögliche Handlungsoptionen zu besprechen. Auch erachtet es der Prüfungsausschuss für sinnvoll, für Haiming-Mitte ein Parkplatzkonzept als Sporthallenergänzungsinvestition zu entwickeln und in der Finanzplanung dafür Mittel einzuplanen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Auf Empfehlung des Rechnungsprüfungsausschusses hat der Gemeinderat das Ergebnis der Jahresrechnung festgestellt und dem Ersten Bürgermeister und der Verwaltung die Entlastung für das Haushaltsjahr 2016 erteilt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beschaffung eines Löschfahrzeuges für die Feuerwehr Niedergottsau</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Feuerwehr Niedergottsau hat beantragt, die für 2020 vorgesehene Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges um 1 Jahr vorzuziehen. Die Begründung dafür ist, dass noch bis 31.12.2018 die Ausnahmegenehmigung gilt, dass Feuerwehreinsatzfahrzeuge nicht nach der strengeren EURO-VI-Norm ausgestattet sein müssen. Denn mit dieser verschärften Abgasregelung für Dieselfahrzeuge sind bei Einsatzfahrzeugen mit kurzen Fahrtstrecken erhebliche technische Nachteile verbunden: Es entstehen höhere Wartungskosten, zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Filters sind regelmäßig längere Fahrten zu unternehmen, Fehlbetankungen führen zu kostspieligen Schäden, der notwendige Add-Blue-Zusatz führt zu höheren Betriebskosten. Die Anschaffungskosten für ein nach Euro-VI-Norm ausgestattetes Fahrzeug sind 6.000 – 10.000 EUR höher, der Add-Blue-Tank bracht zusätzlich Platz, der für die Beladung wegfällt und das mögliche Beladungsgewicht reduziert sich um 200 Kilogramm. Für Niedergottsau kommt hinzu, dass das jetzige Löschfahrzeug nur mit reduzierter Beladung benutzt werden kann, da sonst das zulässige Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen regelmäßig überschritten wird. Deswegen hatte der Gemeinderat bereits in den Beschaffungsbeschlüssen 2015 einer vorgezogenen Ersatzbeschaffung (nach 23 Nutzungsjahren) zugestimmt. Nach Vorstellung der Verantwortlichen der Niedergottsauer Wehr ist es sinnvoll, bereits jetzt den Beschaffungsvorgang zu starten, um die Frist bis 31.12.2018 einhalten zu können und um sicher zu sein, dass der Fahrgestellhersteller noch ein Fahrzeug mit Euro-V-Norm liefern kann. In einem Informationsgespräch am 24.4.2017 hatte sich der Gemeinderat mit der ganzen Problematik beschäftigt und dazu auch Kreisbrandrat Huber für eine sachkundige Bewertung eingeladen. Auch er bestätigte die von Kommandant Thomas Eckbauer vorgetragenen Fakten und verwies auch darauf, dass der Landesfeuerwehrverband Bayern mit Nachdruck dafür kämpft, die Euro-V-Norm Ausnahmeregelung auch über 2018 hinaus fortgelten zu lassen. Auch daraus wird deutlich, dass bei Einsatzfahrzeugen mit geringer Fahrleistung diese technische Norm weitaus praxisgerechter ist. Bei der Auswahl des Ersatzfahrzeuges empfahl er ein HLF 20, da dieses als sog. Technisches Hilfeleistungsfahrzeug dem Einsatzprofil der Feuerwehr Niedergottsau am besten entspricht. Die zu erwartenden Kosten liegen bei rd. 440.000 EUR, der staatliche Fördersatz für ein HLF 20 beträgt 119.000 EUR. Unter Abzug von Eigenleistung und Verkaufserlös für das aktuelle Fahrzeug liegen die Finanzierungskosten für die Gemeinde bei rd. 285.000 EUR. In der Finanzplanung für diese Ersatzbeschaffung waren für das Jahr 2020 bereits 300.000 eingestellt. Der Gemeinderat hat der Ersatzbeschaffung einstimmig zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, den Zuschussantrag und dann anschließend die Ausschreibung vorzubereiten. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-107</guid>
						<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 24.04.2017</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-24-04-2017/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=d3c9c87545a03c9d7a235c50b1fa3030</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Widmung von Ortsstraßen</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In der Sondersitzung am 24.April beschäftigte sich der Gemeinderat ausschließlich mit der Widmung der Ortsstraßen im Gemeindebereich. Dies ist die erste wichtige Grundlagenarbeit für die Neuerstellung des Straßenbestandsverzeichnis. Ortsstraßen sind Gemeindestraßen innerhalb geschlossener Ortslagen, in der Regel Straßen im Bereich von Bebauungsplänen und Innenbereichssatzungen. Zunächst nahm der der Gemeinderat eine Reihe von Neuwidmungen vor, so die Straße Am Zehentweg im neuen Baugebiet Haiming-West oder auch kleine Teilstücke von Straßen, die in der Vergangenheit übersehen worden waren und deswegen im aktuellen Straßenbestandsverzeichnis nicht enthalten sind. Den Großteil der Beschlüsse betraf Um-oder Aufstufungen von Gemeindeverbindungsstraßen oder öffentlichen Feld-. und Waldwegen. So ist die Fahnbacherstraße im Ortsbereich von Haiming immer noch als Gemeindeverbindungsstraße gewidmet, hier erfolgte bis zur Grenze des Baugebietes Haiming-Nord eine Umstufung zur Ortsstraße. Da die Neufassung des Straßenbestandsverzeichnisses auf der Ersterstellung in den früheren Gemeinden Piesing und Haiming in den 60er-Jahren aufbaut, waren eine Reihe von Beschlüssen auch lediglich Bestätigungen der früher bereits vorgenommenen Widmungen als Ortsstraßen, so der Ortsstraßen durch Neuhofen, Kemerting, Haid, Unterviehhausen und Holzhausen. Teilweise waren auch nur geringfügige Ergänzungen vorzunehmen, die durch Neubauten und Erweiterungen von Innenbereichssatzungen notwendig waren. Im nächsten Schritt wird der Gemeinderat die Widmungen der Gemeindeverbindungsstraßen überprüfen und Aufstufungen von öffentlichen Feldwegen vornehmen. Alle Beschlüsse mit Um-und Aufstufungen werden drei Monate öffentlich bekannt gemacht, damit betroffene Bürgerinnen und Bürger Einwendungen erheben können. Erst nach Ablauf dieser Frist fasst der Gemeinderat dann die endgültig wirksamen Beschlüsse.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-106</guid>
						<pubDate>Tue, 11 Apr 2017 10:46:35 +0000</pubDate>
						<title>Info Aufhebung Abkochverordnung</title>
						<link>https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Bekanntmachungen/2017-04-11_Info_Aufhebung_Abkochanordnung.pdf</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-104</guid>
						<pubDate>Wed, 05 Apr 2017 08:27:04 +0000</pubDate>
						<title>Pressemitteilung des WZV zur Lecksuche</title>
						<link>https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Bekanntmachungen/2017-04-05_Pressemitteilung_Lecksuche.pdf</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-103</guid>
						<pubDate>Thu, 30 Mar 2017 13:59:02 +0000</pubDate>
						<title>Presseerklärung des Wasserzweckverbandes</title>
						<link>https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/2017-03-30_Presseerklaerung_des_Wasserzweckverbandes_vom_30.pdf</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-102</guid>
						<pubDate>Thu, 30 Mar 2017 13:47:27 +0000</pubDate>
						<title>Auskunft des Gesundheitsamtes zur gesundheitlichen Beeinträchtigung</title>
						<link>https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/2017-03-30_Gesundheitliche_Belastung_durch_Enterokokken_im_Trinkwasser.pdf</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-99</guid>
						<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 23.03.2017</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-23-03-2017/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=07f44f4cff47c50742e88fff80f1ee67</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Seit Anfang März sind die beiden <b>WLan-Hotspots</b> am Schulgebäude in Haiming und am Feuerwehrhaus in Niedergottsau freigeschaltet, es gibt hier also in einem Umkreis von rund 100 Metern einen kostenfreien Internetzugang. Die Gerätekosten trägt der Freistaat Bayern, die Hausinstallationskosten von rund 1.500 EUR hat die Gemeinde übernommen. Die monatlichen Betriebskosten von ca. 100 EUR trägt ebenfalls die Gemeinde.<br /> Noch eine technische Neuerung: Seit 9. März ist unser <b>Bürgerservice-Portal</b> geöffnet. Mit einem Direktlink über die Homepage können zahlreiche Dienste des Einwohnermeldeamtes genutzt werden. Bei entsprechender Legitimation (E-Personalausweis) ist das persönliche Erscheinen nicht mehr notwendig und auch E-Payment ist über das Serviceportal möglich.<br /> Der <b>Wasserschaden im Dachboden des Kindergartens</b> – es gab einen durch Verschleiß ausgelösten Rohrabriss an einer Heizleitungsverzweigung - ist vollständig behoben; die Gesamtkosten von rd. 4.000 EUR sind vollständig von der Versicherung bezahlt worden. Es wird jetzt im Essraum des Kindergartens noch eine Raumluftmessung veranlasst, um sicherzustellen, dass keine Belastungen vorhanden sind.<br /> Ebenfalls abgerechnet ist der <b>Wasserschaden im Feuerwehrhaus</b>. Hier gab es seitens der Versicherung Kürzungen bei den Malerarbeiten, da nicht alles als schadensursächlich angesehen wurde und bei der Höhe der Eigenleistung seitens der Feuerwehr. Insgesamt liegt die regulierte Schadenssumme bei 15.000 EUR.<br /> Die Beschaffung des <b>Mannschaftstransportfahrzeuges</b> für die Feuerwehr Haiming geht voran: Das Fahrzeug ist seit Mitte März bei der Fa. Furtner und Ammer in Landau, dort wird jetzt der Innenausbau vorgenommen. Bis September dürfte das Fahrzeug einsatzbereit sein.<br /> Am 13. März hat ein Mitarbeiter der Fa. Polytan den <b>Schulsportplatz</b> besichtigt, um zu überprüfen, ob durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern am Silvestertag ein Schaden entstanden ist. Er stufte die zahlreichen, unterschiedlich großen Flecken als optische Beeinträchtigung ein, die Funktionsfähigkeit des Platzes wird nicht beeinträchtigt. Reparaturmaßnahmen sind deswegen nicht erforderlich.<br /> Am 15.3.2017 war im Rathaus die Anliegerversammlung für die Anwohner im Baugebiet Haiming-Nord, in deren Bereich ab Anfang April die <b>Kamerabefahrung </b>des Schmutzwasserkanals durchgeführt wurde. Dieser Abend diente zum einen der Information über Ursache und Durchführung der Aktion, zum anderen erhielten die Grundstückseigentümer das Angebot, zu einem Pauschalpreis auch die private Grundstücksentwässerungsanlage gem. der Satzungsbestimmung überprüfen zu lassen. Zum Einsatz kommt die sog. Lindauer Schere, mit der die Lage der Kanäle genau bestimmt und in die gemeindliche digitale Flurkarte übertragen werden kann. Die Kosten für einen Hauseigentümer betragen im Normalfall rd. 130 EUR. Die nächste Befahrung der Grundstücksentwässerungsanlagen ist dann in 20 Jahren, für die Hauptkanäle ist der Überprüfungszeitraum alle 10 Jahre.<br /> Am 16.3.2017 gab es das erste Vorgespräch für die <b>Erweiterung des Feuerwehrhauses Piesing</b>. Für den Zuwendungsantrag bei der Regierung von Oberbayern ist ein Plan mit Ansichten und Schnitten des geplanten Gebäudes und eine Kostenschätzung vorzulegen. Wenn dann der vorzeitige Maßnahmenbeginn genehmigt ist, beginnen die Vorarbeiten für die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen, sowohl für das Fahrzeug wie auch für das Gebäude.<br /> <b>Frühjahrsputz</b> in doppelter Weise machten der Obst- und Gartenbauverein, der Dirndl- und Lederhosenverein und einige Schulkinder: Am Samstag, 18.3., beseitigten sie bei der <b>Rama-Dama-Aktion </b>an zahlreichen Gemeindestraßen den Müll und Unrat, der gedankenlos weggeworfen wird. Trotz des sehr schlechten Wetters waren rd. 40 Kinder und Erwachsene mehr als zwei Stunden unterwegs. Eine Woche früher sorgten Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins beim Baumschneidekurs für einen sachgerechten Rückschnitt der Obstbäume in dem Grundstück westlich der Schule, das jetzt zum neuen Spielplatz gehört.<br /> Mit Schreiben vom 17.3.2017 hat die Fa. bayernets mitgeteilt, dass ab April die vorbereitenden Maßnahmen für den <b>Bau der Gashochdruckleitung</b> beginnen. Dies betrifft Vermessungsarbeiten, Oberbodenabtrag auf der Trasse, Kampfmittelortung und Rohrausfuhr. Im Bereich Haiming sollen diese Arbeiten Anfang August beginnen. Wir hatten bayernets ausdrücklich auf die Sperrung der b 20 ab Mai 2017 hingewiesen, damit der Antransport der Rohre noch ungehindert erfolgen kann.<br /> Außerordentlich gut besucht war die Informationsveranstaltung der Gemeinde am 20.3. zur <b>Sperrung der B 20 </b>ab Mai 2017. Herr Maltan vom Straßenbauamt Traunstein stellte Baumaßnahme, Umleitungskonzept und Maßnahmen gegen den befürchteten Schleichverkehr durch Haiming dar. In der Diskussion drehten sich die Fragen vor allem um zusätzliche Ampelanlagen zur Sicherung des Fußgänger- und Querverkehrs, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Kontrollen der Einschränkungen bei Geschwindigkeit und zulässigem Gesamtgewicht und allgemein die Sicherheit für Schulkinder und ältere und behinderte Menschen.<br /> Ein Zahlenbeweis für die Sinnhaftigkeit einer <b>Eigenstromverbrauchsanlage</b>: Die PV-Anlage in der Kläranlage hat im Jahr 2016 insgesamt 12.625 kWh Strom erzeugt. Davon wurden 12.125 kWh auf der Anlage verbraucht (= 96,04 %) und 500 kWh in das Netz eingespeist. Vom Gesamtstromverbrauch in der Kläranlage werden 12,5% abgedeckt. Das ist aktive Entlastung des Stromnetzes und wäre mit einer PV-Anlage auf dem Rathausdach auch möglich gewesen.<br /> Beim <b>Förderverein Schule</b> gibt es eine Veränderung beim Vorsitzenden: Nach 12 Jahren legte Uwe Winkler sein Amt nieder, er war Gründungsmitglied und von Anfang an 1.Vorsitzender, dafür gebührt ihm ein ganz besonderer Dank. Sein Nachfolger ist Jens Rücker, Haiming. Neue Stellvertreterin ist Michaela von Ow.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Gewerbegebiet in Eisching – Änderung des Flächennutzungsplanes</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Seit mindestens 20 Jahren bemüht sich die Gemeinde um ein Gewerbegebiet für den örtlichen handwerklichen Bedarf. Bislang scheiterte es meist daran, dass geeignete Grundstücke nicht zur Vermarktung zur Verfügung standen oder die bei der Planung zu berücksichtigenden gesetzlichen Vorgaben, insbesondere Anbindegebot, Lärmschutz und Immissionen kaum zu erfüllen waren. Jetzt wird für eine Fläche, die südlich an Eisching angrenzt und überwiegend im Eigentum der Gemeinde ist, ein neuer Anlauf gemacht. Ausgangspunkt ist, dass Eisching durch einige Betriebe bereits eine handwerklich-betriebliche Prägung hat, das Anbindegebot zu erfüllen ist und die Grundstücksfläche eine zentrale Lage in der Gemeinde hat. In Vorgesprächen bei der Regierung von Oberbayern und dem Landratsamt wurde signalisiert, dass bei nachvollziehbarer Begründung eines örtlichen Bedarfs und schlüssiger Darstellung der Standortwahl eine Verwirklichung denkbar ist. Erster Schritt ist die Änderung des bestehenden Flächennutzungsplanes: Danach wird der jetzige Ortsbereich Eisching als Dorfgebiet dargestellt und in diesen ca. 4,3 ha großen Bereich werden einzelne Außenbereichsgrundstücke einbezogen. Das ca. 2,2 ha große südlich angrenzende Grundstück würde dann als Gewerbegebiet dargestellt. Der Gemeinderat beschloss, auf dieser Grundlage das Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes einzuleiten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bebauungsplan Niedergottsau - Nord</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In den Entwurf für das Baugebiet Niedergottsau-Nord wurden jetzt alle bisherigen Anregungen der Träger öffentlicher Belange eingearbeitet und auch deren Bedenken, soweit möglich, auch berücksichtigt. Dargestellt sind jetzt auch Art und Umfang der ökologischen Ausgleichsfläche und wegen der Trinkwasserversorgung wurde ein klärendes Gespräch mit dem Wasserzweckverband geführt, so dass auch von dort keine negative Stellungnahme mehr zu erwarten ist. Mit dem Billigungs- und Auslegungsbeschluss beginnt jetzt das förmliche Anhörungsverfahren, bei dem nochmals Bürger und Träger öffentlicher Belange Stellung nehmen können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Flächennutzungsplan Marktl</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Markt Marktl stellt für sein Gemeindegebiet einen Flächennutzungsplan auf; die Gemeinde Haiming als unmittelbar angrenzend kann dazu eine Stellungnahme abgeben. Dies erfolgt nicht, da die Planungssituation im angrenzenden Bereich unverändert bleibt und auch andere Planungen im bereich Marktl die Gemeinde Haiming nicht betreffen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Überörtliche Rechnungsprüfung durch das Landratsamt</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Herbst vergangenen Jahres wurden die Jahresrechnungen der Jahre 2013 – 2015 durch die Staatliche Rechnungsprüfung beim Landratsamt Altötting geprüft. Dabei geht es nicht nur um das Zahlenwerk der Gemeinde, sondern auch um die verwaltungsrechtliche Abwicklung der Geschäfte, die Anwendung von Rechtsvorschriften, die Personalausstattung und die Erfüllung der Pflichtaufgaben. Die Prüfung wird abgeschlossen mit einem umfangreichen Bericht mit Anmerkungen, Empfehlungen und einer zusammenfassenden Beurteilung. <br /> In dieser zusammenfassenden Beurteilung wird festgestellt:<br /> <i>Insgesamt kann der Gemeinde Haiming eine wirtschaftliche und sparsame Haushaltsführung bescheinigt werden. Die Vorschriften über das Zustandekommen der Haushaltssatzungen mit Haushaltsplänen sowie über die Aufnahme von Krediten und Kassenkrediten wurden beachtet. Die Einnahmen und Ausgaben waren begründet und belegt. Die gesetzlichen Vorgaben über den Erlass der Haushaltssatzung, den Jahresabschluss, die örtliche Rechnungsprüfung sowie die Feststellung des Jahresergebnisses und die Entlastung durch den Gemeinderat wurden beachtet.<br /> Die Gemeinde Haiming hat im Prüfungszeitraum Investitionen von knapp 3.000.000 € getätigt. Die mit Abstand größte Investition war der Zuschuss an den Sportverein zum Bau der Sporthalle mit 1,4 Mio. €. Des Weiteren wurde in Straßenbaumaßnahmen, die Entwässerung und den Grunderwerb investiert.<br /> Haupteinnahmequellen der Gemeinde Haiming waren im Prüfungszeitraum die Gewerbesteuer und die Einkommenssteuerbeteiligung. Aufgrund der guten Steuerkraft erhielt die Gemeinde lediglich im Jahr 2014 eine geringe Schlüsselzuweisung. Die Gewerbesteuereinnahmen sind aufgrund der Abhängigkeit von Großbetrieben sehr starken Schwankungen unterworfen. So gab es in den Jahren 2012/2013 einen massiven Einbruch bei der Gewerbesteuer und im laufenden Jahr 2016 wird nur mehr mit Gewerbesteuereinnahmen von rd. 470,000 € (2015: 2.6000.000 €) gerechnet. Aufgrund der hohen Rücklagen kann die Gemeinde Haiming „schlechte“ Jahre relativ gut überbrücken.<br /> Die Verschuldung der Gemeinde Haiming betrug Ende 2012 93.000 €. Die Gemeinde Haiming wäre kurz darauf schuldenfrei geworden. Aufgrund der schlechten Jahre 2012 und 2013 musste im Jahr 2013 eine Kreditaufnahme über 1.100.000 € getätigt werde. Die Verschuldung zum Jahresende 2015 lag bei 837.046,50 €. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 346 €. Damit liegt die Verschuldung ganz erheblich unter dem Landesdurchschnitt von 679 € zum 31.12.2014. Bei der Verschuldung darf man aber nicht außer Acht lassen, dass auch kreditähnliche Verpflichtungen über 2.002.421,43 € vorhanden waren. Der Löwenanteil entfiel hierbei auf den Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Bayerngrund für das Baugebiet Haiming-West (2.000.000 €). Unter Einbeziehung dieser kreditähnlichen Rechtsgeschäfte ergäbe sich eine Gesamtverschuldung von 2.839.467,93 € (1.173 € pro Einwohner).</i></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wichtige Einzelanmerkungen bezogen sich auf die Notwendigkeit, das Straßenbestandsverzeichnis neu anzulegen, durch geeignete Maßnahmen das Defizit bei den beiden Bürgerhäusern zu verringern, bei Auslaufen des Schülerbeförderungsvertrages diesen neu auszuschreiben (wegen des Umfangs ist dann eine europaweite Ausschreibubg erforderlich) und die Abrechnung der Erlenstraße als Erschließungsstraße.<br /> Der Gemeinderat nahm den Prüfungsbericht zur Kenntnis und billigte hinsichtlich der Einzelanmerkung die dazu vom Bürgermeister und der Verwaltung vorgestellten Erledigungsvermerke.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Notwendigkeit einer Schneeräumverordnung</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bei der überörtlichen Rechnungsprüfung wurde erneut beanstandet, dass die Gemeinde Haiming, jetzt die einzige Gemeinde im Landkreis, keine Schneeräumverordnung erlassen hat. Mit einer solchen Verordnung werden die Eigentümer der innerhalb geschlossener Ortslage anliegenden Grundstücke verpflichtet, die Gehwege im Bereich ihres Grundstücks oder, wenn ein Gehweg nicht vorhanden ist, die öffentliche Straße in der für den Fußgängerweg erforderlichen Breite bei Schnee und Glatteis zu den üblichen Verkehrszeiten zu räumen und in einem sicheren Zustand zu halten. Die Gemeinde würde dadurch von ihrer in diesem Bereich bestehen Räum- und Streupflicht befreit, sie hat aber die Einhaltung der Räumpflicht der Eigentümer zu überwachen. Ebenso geht die Haftung bei Unfällen in diesem Bereich auf die Eigentümer über.<br /> Bislang wurde von dem Erlass einer solchen Verordnung abgesehen, weil es kaum nennenswerte Unfälle mit Haftungsansprüchen gibt und vor allem weil eine solche Verordnung die Eigentümer sehr ungleich belasten würde. So gibt es in Haiming nur einseitig Gehwege, die Grundstückseigentümer auf der gegenüberliegenden Seite haben keine Räum- und Streupflicht. In Straßen ohne Gehsteige sind durchgeführte Räum- und Streuarbeiten dann wieder nutzlos, wenn der Schneepflug durchgefahren ist. Und bei Erlass der Verordnung ist die Gemeinde dann in der Pflicht, die Einhaltung der Räum- und Streupflicht zu überwachen und bei wiederholter Nichterfüllung auch Bußgelder zu verhängen. Deswegen hat der Gemeinderat beschlossen, auch weiterhin vom Erlass einer solchen Verordnung abzusehen. <br /> <br /> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zuschussantrag für Renovierung der Friedhofsmauer in Haiming</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Kirchenstiftung der Pfarrei Haiming plant für 2018 eine umfassende Sanierung der Friedhofsmauer, die im südlichen Bereich auch eine Stützmauer für die Kirche ist. Die Gesamtkosten werden auf 140.000 EUR geschätzt, die Pfarrei hat davon als Eigenanteil rund 50.000 EUR zu tragen, die anderen Kosten trägt die Diözese Passau. Die Pfarrkirchenstiftung hat dafür einen Zuschussantrag an die Gemeinde gestellt. In vergleichbaren Fällen hat die Gemeinde, für die die Erhaltung von Kultur- und Baudenkmälern eine freiwillige Aufgabe ist, Zuschüsse in Höhe von 1/6 der Eigenleistung gewährt. Gemäß dieses Anteils würde der Zuschuss 8.200 EUR betragen. Der Gemeinderat beschloss, der Pfarrkirchenstiftung Haiming in dieser Höhe einen zweckgebundenen Zuschuss zu gewähren.<br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-94</guid>
						<pubDate>Thu, 16 Feb 2017 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 16.02.2017</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-16-02-2017/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=8220796a5f4cb5a560ef7fce42943ccb</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Energiegipfel der Chem Delta am 26.1.2017 brachte zum Thema <b>Gaskraftwerk Haiming</b> keine neuen Erkenntnisse. Zwar betonten die anwesenden Vertreter der großen werke im Chemiedreieck die Notwendigkeit einer stabilen und auf finanziell wettbewerbsfähigen Stromversorgung, aber zur Umsetzung der dazu technischen Notwendigkeiten gab es zwar grundsätzliche Aussagen, aber nicht Konkretes bezüglich eines Kraftwerkes Haiming. Staatssekretär Pschierer vom Wirtschaftsministerium benannte drei „Wenns“: Wenn der Übertragungsnetzbetreiber den Standort Haiming als notwendig und geeignet für ein Kapazitätsreservekraftwerk benennt, wenn es dann einen Investor für ein solches Kraftwerk gibt und wenn die EU-Kommission keine wettbewerbsrechtlichen Einwände erhebt, dann könnte ein Kraftwerk in Haiming Wirklichkeit werden. Der Vertreter von Übertragungsnetzbetreiber TenneT machte dazu keine Angaben. Ein denkbares Investitionsangebot der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen wurde hinsichtlich seiner Umsetzung als „extrem schwierig“ betrachtet. Vollkommen klar äußerte sich Dr. Wagner von OMV: „Die OMV kommt als Investor für ein GuD-Kraftwerk Haiming nicht mehr in Betracht.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 26.1.2017 war die erste Anliegerversammlung für den <b>Ausbau der Fahnbacherstraße</b> in Haiming. Fast alle eingeladenen Eigentümer waren erschienen und nach einer Präsentation der wesentlichen technischen und abrechnungsrelevanten Fakten gab es eine gründliche Diskussion zu einzelnen Fragen. Der nächste Schritt ist eine Ortsbegehung mit dem Planungsbüro und die Erstellung der Planung.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 2. Februar erhielten wir vom Landratsamt die Genehmigung der Änderung des Flächennutzungsplanes zur geringfügigen <b>Erweiterung des Industriegebietes</b> in Richtung Norden. Damit wird auch die entsprechende Änderung des Bebauungsplanes rechtswirksam und ist dieses Bauleitverfahren endlich abgeschlossen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Eine erfreuliche Nachricht zum <b>Thema Bauschutt</b>: Nach Gesprächen mit der Fa. Freudlsperger Beton- und Kieswerke GmbH konnte erreicht werden, dass die Gemeinde wieder Kleinmengen an Bauschutt ohne vorherige eigene Beprobung in der Kiesgrube Neuhofen anliefern kann. Deswegen können wir ab 1. März 2017 am Wertstoffhof in Daxenthal wieder Bauschutt in kleinen Mengen annehmen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 8.2.2017 war der offizielle <b>Abschluss des Energiecoachings</b> im Rahmen einer Feierstunde bei der Regierung von Oberbayern. Für unsere Teilnahme erhielt zweiter Bürgermeister Josef Pittner aus der Hand von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner eine Urkunde.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nach der Winterpause geht der <b>Breitbandausbau </b>weiter. Die von der Telekom beauftragte Firma wird ab 20. Februar die Verlegungsarbeiten wieder fortsetzen. Bei einer Begehung am 16.2. wurden die Bereiche festgelegt, in denen wegen der Sperrung der B 20 und der erhöhten Verkehrsbelastung der Kreisstraße vorrangig die Arbeiten erledigt werden müssen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Entgegen ihrer Ankündigung hat die Fa. Vodafone die zur Errichtung des <b>LTE-Funkmasten</b> erforderlichen Vorarbeiten im Herbst 2016 nicht mehr durchgeführt. Landtagsabgeordneter Knoblauch hat die Gemeinden der Region abgefragt, ob und welche Probleme es bei der Mobilfunkversorgung gibt. In unserer Antwort haben wir darauf hingewiesen, dass für Haiming mit dem LTE-Mast die Mobilfunkversorgung optimal gewährleistet wäre, ihm zugleich da zögerliche Verhalten von Vodafone geschildert. Es ist zu hoffen, dass von seiner Seite aus ein positiver Einfluss ausgeübt werden kann.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 18.3.2017 ist <b>Rama-Dama-Aktion</b> in Haiming. Der Dirndl- und Lederhosenverein und der Obst- und Gartenbauverein organisieren eine gemeindeweite Räum- und Sammelaktion, bei der auch die Schulkinder der Grundschule Haiming mit einbezogen werden. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr am Feuerwehrhaus in Niedergottsau, von dort schwärmen dann die einzelnen Gruppen zu den festgelegten Bereichen aus. Der Abschluss der Sammelaktion ist am Wertstoffhof in Daxenthal. Dort spendiert die Gemeinde für die fleißigen Aufräumer eine Brotzeit. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht aus dem KommU</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 01.02.2017 fand eine Sitzung des Verwaltungsrates des KommU statt. Bei der Sitzung wurde der Jahresabschluss 2015 festgestellt und der Vorstand entlastet. Der Jahresüberschuss in Höhe von 21.168,58 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.<br /> Der Verwaltungsrat hat auch den Wirtschaftsplan 2017 verabschiedet. Es ist ein negatives Ergebnis in Höhe von 8.500 € geplant, weil relativ wenig Projekte abgerechnet werden. In den Folgejahren werden jeweils positive Jahresergebnisse erwartet. Das KommU verfügt über einen Gewinnvortrag von beinahe 200.000 €. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Informationen zur Situation beim Trinkwasser</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Erneut gab es Bedarf für eine Information im Gemeinderat über die aktuellen Entwicklungen bei der Keimbelastung des Trinkwassers. Zweckverbandsvorsitzender Georg Strasser und Wasserwart Tobias Bauer hatten für die Mitglieder des Gemeinderates und die zahlreichen Zuhörer erfreuliche Nachrichten: Auch die am 14.2. gezogenen zehn Proben waren ohne Befund, eine Belastung mit coliformen Bakterien nicht mehr vorhanden. Deswegen hat das Gesundheitsamt Altötting angeordnet, dass ab Montag, 20.2.2017, eine Chlorung des Trinkwassers nicht mehr erforderlich ist. Obwohl die Hauptleitungen durchgespült werden wird es einige Tage dauern, bis er Chlorgeschmack endgültig vorbei ist. Zur Ursache der Verkeimung gibt es weiterhin keine Erkenntnisse, vielfältige Ursachen sind denkbar und es muss keinesfalls menschliches Fehlverhalten ausschlaggebend sein. Auch die Ablösung von Belägen an den Wasserleitungswänden kann Verkeimung auslösen. Tobias Bauer wies aber darauf hin, dass die Art der festgestellten coliformen Bakterien als nicht gesundheitsschädlich eingeordnet ist. In der kommenden Zeit werden in dichter zeitlicher Taktung regelmäßig Proben gezogen; dies erfolgt auch, um der Ursache auf die Spur zu kommen.<br /> Zur besseren Information bot der Bürgermeister dem Zweckverband die Nutzung der gemeindlichen Infotafeln an und sagte zu, aktuelle Informationen schnellstmöglich auf der Gemeindehomepage zu veröffentlichen. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bebauungsplan Schlossstraße</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Für die geringfügige Änderung des Bebauungsplanes Schlossstraße lag jetzt der Entwurf von Architektin Weiler-Heyers vor. Es werden die zulässige Wandhöhe auf 6,60 Meter und die Dachneigung auf 30° verändert. Der Gemeinderat billigte diesen Entwurf und beschließt die Einleitung des Änderungsverfahrens. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bebauungsplan Haiming - West</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In gleicher Weise wurde der Änderungsentwurf für den Bebauungsplan Haiming-West gebilligt. Hier werden drei Parzellen, für die als Bauweise die sag. Gartenhofhäuser vorgesehen waren umgewandelt in zwei Parzellen, auf denen Einzelhäuser errichtet werden können. Mit dieser Änderung reagiert der Gemeinderat auf entsprechende Baulandnachfragen; für die insgesamt 7 Gartenhofhäuser gab es bisher nur eine Bewerbung. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Änderung Flächennutzungsplan Eisching</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wegen einer kurzfristig eingetretenen Entwicklung, die möglicherweise zu einer Veränderung der beabsichtigten Planung führen kann, wurde dieser Tagesordnungspunkt von der Beratung abgesetzt. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Photovoltaik auf dem Rathaus</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-size:9.0pt;line-height:107%; font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;mso-fareast-font-family:Calibri;mso-fareast-theme-font: minor-latin;color:#333333;mso-ansi-language:DE;mso-fareast-language:EN-US; mso-bidi-language:AR-SA">Zu Beginn des Jahres 2016 hatte der Gemeinderat beschlossen, auf den beiden Richtung Süden gerichteten Dachflächen eine Photovoltaikanlage als Eigenstromverbrauchsanlage zu errichten. Wegen der unmittelbaren Nähe zur Kirche ist eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis erforderlich, diese wurde am 6.4.2016 beim Landratsamt Altötting beantragt. Zur Abklärung des Sachverhalts gab es Gespräche mit der zuständigen Sachbearbeiterin und eine Ortsbegehung mit der Kreisheimatpflegerin Heinrich. Unsere Argumentation war, dass durch die PV-Module Funktion, Bedeutung und auch Sichtwirkung der Kirche nicht beeinträchtigt werden, insbesondere auch deswegen, weil nur in einem sehr kleinen Bereich Baudenkmal und PV-Module auf der westlichen Dachfläche zusammen sichtbar sind. Das konnte aber die Frau Kreisheimatpflegerin nicht überzeugen. Auch unser nachdrücklicher Hinweis auf die ökologische Bedeutung der Eigenstromverbrauchsanlage – der geplante Umfang von 9,2 kWp war ausgerichtet auf den durchschnittlichen Tagesstromverbrauch des Rathauses – war für das Landratsamt nicht überzeugend, obwohl wir auf das Staatsziel „Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen“ hingewiesen und als vorrangig vor den Gesichtspunkten des Denkmalschutzes angesehen hatten. Wir hatten gegenüber dem Landratsamt auch die Bereitschaft erklärt, nur rahmenlose durchgängig schwarze Module zu verwenden und zur Verbesserung der optischen Wirkung ca. 1 Meter vom First abzurücken. Die von Frau Heinrich vorgeschlagene Alternative – Montage der Module auf dem Dach des Fahrradständers – hatten wir jedoch aus technischen Gründen abgelehnt. Mit Bescheid vom 23.1.2017 hat das Landratsamt jetzt die Anbringung einer Photovoltaikanlage auf der südöstlichen Dachfläche denkmalschutzrechtlich genehmigt, für die südwestliche, der Kirche zugewandte Seite aber die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis abgelehnt. Der Gemeinderat hat jetzt entschieden, gar keine PV-Anlage auf dem Rathausdach anzubringen, da eine reduzierte Lösung für eine Eigenstromverbrauchsanlage wenig Sinn hat und die Kosten auch nicht verhältnismäßig sind. Die Möglichkeit, gegen den ablehnenden Bescheid Klage zu erheben, wurde zwar diskutiert, aber mit klarer Mehrheit abgelehnt. Für einen solchen gravierenden Schritt erachteten die Gemeinderäte die Angelegenheit nicht als so wichtig.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Haushalt 2017</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Haushaltsplan für das Jahr 2017 ist im Verwaltungshaushalt von drei markanten Zahlen gekennzeichnet: Gewerbesteuer 4,0 Mio EUR, Kreisumlage 1,8 Mio EUR, Zuführung zum Vermögenshaushalt 1,5 Mio EUR. Die hohe Kreisumlage ist Folge des einnahmestarken Jahres 2015, aber trotz dieser hohen Zahlung an den Kreis kann dieses Jahr im Verwaltungshaushalt ein Überschuss von 1,5 Mio EUR erwirtschaftet werden. Die Ursache liegt bei den weiterhin guten einnahmen bei der Einkommensteuerbeteiligung (1,5 Mio EUR) und den unerwartet hohen Gewerbesteuereinnahmen. Nachdem bereits im Jahr 2016 alle Ausgaben, auch der gesamte Gemeindeanteil am Bau der Sporthalle, ohne Kreditaufnahme bewältigt werden konnte, ist auch für die Investitionen im Vermögenshaushalt für 2017 in Höhe von rund 1,6 Mio EUR keine Kreditaufnahme erforderlich. Im Gegenteil: Die Rekordeinnahme bei der Gewerbesteuer wird verwendet zur Rückführung eines Darlehens in Höhe von 1,0 Mio EUR aus der Finanzierung von Grunderwerb und Erschließung des Baugebietes Haiming-West und für eine Sondertilgung (110.000 EUR) des noch offenen Restdarlehens (729.000 EUR) aus der Errichtung der Kinderkrippe. Am Ende des Haushaltsjahres 2017 beträgt der Schuldenstand der Gemeinde nur noch 510.000 EUR, die Rücklagen werden 2,6 Mio EUR betragen. Dieser hohe Betrag ist auch dringend notwendig, um die zu erwartenden hohen Kreisumlagen in den kommenden Jahren auch bei schwankender Gewerbesteuereinnahme ausgleichen zu können.<br /> Bei den Investitionen im Jahr 2017 liegt das Schwergewicht bei der Finanzierung der Anschaffungen für die Feuerwehren Haiming und Piesing (205.000 EUR für zwei Mannschaftstransportfahrzeuge und Anbau Feuerwehrhaus Piesing), bei der Fortführung der Breitbandverkabelung (463.000 EUR), der Heizungserneuerung im Sportheim, im Kindergarten und der Alten Schule (125.000 EUR), Anschaffungen für Schule und Rathaus (23.000 EUR), der Herstellung der Erlenstraße im Baugebiet Mühlenfeld (241.000 EUR), der Finanzierung der Außenanlagen Schule und Sporthalle einschließlich neuer Beleuchtung (165.000 EUR) und Ausgaben für Kläranlage und Kanalisation (210.000 EUR). Für Grunderwerb sind 114.000 EUR eingeplant.<br /> Beim Stellenplan der Gemeinde gibt es Veränderungen nur in der Form, dass durch die Einführung der neuen Entgeltordnung zum Tarifvertrag im öffentlichen Dienst (TVöD) einige Eingruppierungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angepasst werden mussten.<br /> Die Hebesätze der gemeindlichen Steuern bleiben unverändert.<br /> Der Gemeinderat hat den Haushaltsplan ohne Gegenstimme beschlossen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am Tag der Entscheidung über den Haushalt erhielt die Gemeinde neue Gewerbesteuermessbescheide. Damit erhöhen sich die Einnahmen bei der Gewerbesteuer auf ca. 13 Mio EUR, was zu einer wesentlichen Erhöhung bei der Gewerbesteuerumlage aber auch bei der Zuführung zum Vermögenshaushalt führt. Diese Zuführung beträgt dann rund 8 Mio EUR, was dann auch zu einer erheblichen Erhöhung der Rücklage führt. Die genauen Zahlen werden im weiteren Verlauf des Jahres in einem Nachtragshaushalt dargestellt werden. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Kreditrückführung – außerordentliche Tilgung</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die gute Haushaltslage macht es möglich, den bestehenden Kredit aus der Errichtung der Kinderkrippe von noch 729.000 EUR schneller als geplant zu tilgen. Die jährliche Tilgungsrate beträgt 110.000 EUR; in gleicher Höhe ist eine jährliche Sondertilgung möglich. Der Gemeinderat beschloss, diese Möglichkeit zu nutzen und den Kredit im Jahr 2017 um insgesamt 220.000 EUR zurückzuführen. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Investitionen für die Feuerwehr Piesing</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In der Dezembersitzung 2015 hatte der Gemeinderat für die drei Feuerwehren der Gemeinde das Investitionsprogramm für die kommenden 6 Jahre beschlossen; für die Feuerwehr Piesing war die Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens vorgesehen, die notwendigen Mittel sollten im Haushalt 2016 in der Finanzplanung für 2017 bereit gestellt werden. Wegen der erheblich verschlechterten Finanzlage zu Beginn des Jahres 2016 wurde dieser Beschluss aber ausgesetzt. Es kam hinzu, dass für das zusätzliche Fahrzeug keine einfache Stellplatzlösung möglich ist (z.B. Fertiggarage), sondern ein normgerechter und damit zuschussfähiger Anbau an das bestehende Feuerwehrhaus notwendig und sinnvoll ist. Der Vorteil einer solchen Lösung wäre auch, dass damit für das vorhandene Löschfahrzeug ein vorschriftsmäßiger Stellplatz geschaffen würde. Vor dem Hintergrund dieser weiteren erheblichen Investitionen von ca. 80.000 bis 100.000 EUR Baukosten empfahl der Finanzausschuss bei der Beratung des Nachtragshaushaltes für 2016, die Gesamtinvestition – Fahrzeug und Stellplatz – nochmals grundsätzlich zu prüfen und zu entscheiden. Als Entscheidungsgrundlage erarbeitete der Bürgermeister in Absprache mit dem Kommandanten der Piesinger Wehr ein umfassendes Datenblatt mit Angaben zu Personalstärke, Altersstruktur, Einsätze, Übungen und Leistungsprüfungen der Feuerwehr Piesing und zu den Investitionskosten, staatlichen Zuschüssen und Eigenleistungen der Feuerwehr. Die Mitglieder des Gemeinderates erhielten auch eine Liste von Kriterien, die für die Entscheidung von Bedeutung sein können. Dabei geht es nicht nur um Funktion und Notwendigkeit des Mannschaftstransportwagens, sondern auch um die grundsätzliche Zukunftsperspektive der Feuerwehr Piesing: Die Investition für Fahrzeug und Stellplatz ist auch ein Ja für den Fortbestand der Feuerwehr am Standort Piesing. In den Vorgesprächen mit der Vorstandschaft der Feuerwehr und einer Vordiskussion im Gemeinderat wurde dabei deutlich, dass Maßstab für diese Entscheidung nicht allein die Investitions- und Betriebskosten und die Zahl der Einsätze sein kann, sondern auch Stärkung und Förderung eines starken ehrenamtlichen Engagements, auch von Jugendlichen. Auch wurde betont, dass in Zukunft das Einsatzprofil der Feuerwehren viel breiter sein wird und deswegen die Bereitschaft zur Übernahme dieser ehrenamtlichen Aufgaben noch wichtiger werden wird. Auch ist der Stellenwert der Feuerwehr für den Zusammenhalt in einem Dorf und in der Gemeinde zu beachten. Dem gegenüber steht die kritische Frage, ob es in der Gemeinde tatsächlich drei Feuerwehren braucht und der dafür hohe Investitionsaufwand gerechtfertigt ist. Für die Erfüllung der gemeindlichen Pflichtaufgabe – Aufrechterhaltung der Feuersicherheit – würden aus heutiger Sicht auch die Feuerwehren Haiming und Niedergottsau ausreichen. Aus diesem Gesichtspunkt die Investition für die Feuerwehr Piesing abzulehnen kann mittelfristig zum Aus für die Feuerwehr Piesing führen und damit auch zum Verlust von Stärken und Vorteilen, die man mit Geld nicht kaufen kann. <b>Der </b>Gemeinderat war deswegen ganz überwiegend der Ansicht, dass eine Investition der Gemeinde von rund 115.000 EUR in Fahrzeug und Stellplatz notwendig und auch sinnvoll ist und stimmte der Maßnahme mit 13:2 Stimmen zu. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beitritt zum Carsharing-Verein HaimAT eV</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 22. Februar ist die Gründungsversammlung für den Verein HaimAT eV – Haiminger Autoteiler. Zielsetzung des Vereins ist es, den Mitgliedern ein oder mehrere Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen, um über Car-Sharing die Anschaffung eines eigenen Zweitwagens zu ersparen und so eine bessere Ressourcenausnutzung zu erreichen. Die Gemeinde kann über eine eigene Mitgliedschaft zum einen diese Idee unterstützen und zum anderen ein Fahrzeug für eigene Zwecke nutzen. Geplant ist derzeit, die Anschaffung eines Fahrzeuges, das auch für Transporte verwendet werden kann. Die Anfangsinvestitionen werden über eine Gründungseinlage von 800 EUR für Einzelmitglieder und 1.200 EUR für Mitglieder mit mehreren Nutzern sichergestellt. Dazu kommt ein Jahresbeitrag von 48 EUR. Bei Nutzung eines Fahrzeuges fallen Stundensätze und Kilometerkosten an, derzeit sind ein Stundensatz von 1,00 EUR tagsüber und 0,35 EUR pro Km geplant. Der Gemeinderat ermächtigte den 1. Bürgermeister, bei der Gründungsversammlung den Beitritt der Gemeinde Haiming zu erklären und die von der Gründungsversammlung festgesetzten Beiträge zu leisten. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">BRK-Bereitschaft Burghausen – Zuschuss für Einsatzfahrzeug</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die BRK-Bereitschaft in Burghausen ist ehrenamtlich organisiert und leistet bei öffentlichen Veranstaltungen Sanitätsdienst, erbringt Unterstützung im Katastrophenschutz und beim Rettungsdienst, arbeitet beim Blutspendedienst mit und macht auch Breitenausbildung. Für diese Tätigkeiten ist die Neuanschaffung eines Mannschaftstransportwagens erforderlich, die Kosten betragen ca. 30.000 EUR. Nachdem auf Nachfrage die BRK-Bereitschaft Burghausen mitgeteilt hat, dass sie vor allem auch im Katastrophenfall für Haiming zuständig ist, gewährte der Gemeinderat einen Zuschuss in Höhe von 1.000 EUR.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span> </p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-93</guid>
						<pubDate>Thu, 19 Jan 2017 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 19.01.2017</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-19-01-2017/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=9c1e139c08983f8522fe0552c562db17</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b><br /><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 19.12.2016 erhielt Angelika Straubinger die schriftliche Mitteilung der Bayerischen Verwaltungsschule, dass sie die <b>Abschlussprüfung des AL-II-Lehrgangs</b> mit gutem Ergebnis bestanden hat und die ganze Verwaltung freute sich mit ihr. Angelika Straubinger ist mit dieser Prüfung Verwaltungsfachwirtin geworden und hat sich damit für gehobene Verwaltungsarbeiten qualifiziert. Der sogenannte AL II läuft über zweieinviertel Jahre und endet mit sieben theoretischen sowie einer fachpraktischen Prüfung in drei Rechtsgebieten. Der AL II findet berufsbegleitend statt und stellt die Teilnehmer vor erhebliche Aufgaben. Wir gratulieren Angelika Straubinger zur bestandenen Prüfung und haben damit eine gute zukunftsorientierte Basis für eine fundierte Sachbearbeitung in der Verwaltung gestellt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Auf Antrag des Bürgermeisters wird für die Zeit der <b>Sperrung der B 20</b> die Geschwindigkeitsbeschränkung im Bereich Piesing und Motzenbrunn auf 70 km/h herabgesetzt. 60 km/h ist deswegen nicht möglich, da nach einer neuen Richtlinie des Innenministeriums die Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 70 km/h zu harmonisieren sind. In Weg wird, um aus Richtung Haiming eine polizeiliche Geschwindigkeitskontrolle zu ermöglichen, die Zone der Beschränkung auf 60 km/h um ca. 60 Meter erweitert. Für die geplante Info-Veranstaltung für die gesamte Bevölkerung hat uns das Straßenbauamt Traunstein noch keinen Termin genannt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 22.12.2016 hat Frau Mayereder vom Landratsamt die <b>überörtliche Rechnungsprüfung</b> abgeschlossen und uns in einem Abschlussgespräch die wesentlichen Feststellungen und auch Erinnerungen erläutert. Mittlerweile liegt der schriftliche Rechnungsprüfungsbericht vor und der Gemeinderat wird in der Februar- oder Märzsitzung darüber umfassend informiert und wird auch zu einzelnen Punkten Entscheidungen zu treffen haben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 10.1.2017 informierte Dr. Moser, Leiter der Umweltabteilung bei Wacker-Chemie Burghausen, über die im Rahmen eines Gutachtens ermittelten <b>„Angemessenen Abstände“ </b>für den Betriebsbereich der Wacker-Chemie. Es handelt sich dabei um den Vollzug des § 50 BImSchG und der Anwendung des Leitfadens KAS 18. Die sog. „angemessenen Abstände“ beziehen sich einerseits auf die von einem Betrieb, der der Störfallverordnung unterliegt, ausgehenden Gefährdungen und andererseits um schutzbedürftige Nutzungen, insbes. Wohnen, öffentliche Gebäude und Einrichtungen für Gewerbe und Verkehr. Anhand der Werte der KAS 18 wird unter Berücksichtigung der Gefahrenpotentiale eine Abstandslinie errechnet, innerhalb der bei Planungen und Bauen auf die Belange des Betriebes Rücksicht zu nehmen ist. Andererseits hat der Betrieb bei Veränderungen seiner Anlagen seinerseits auf die sog. schutzbedürftige Nutzung Rücksicht zu nehmen, also darauf zu achten, dass sich die angemessenen Abstände nicht erweitern. Die Gemeinde Haiming ist nur ganz geringfügig betroffen: Innerhalb der „angemessenen Abstandsfläche“ liegt nur eine kleine Fläche unterhalb des Wackerberges und ein Teil der Verdichterstation. Für diese hat das aber keine Auswirkungen, da für diese Anlage ein Sicherheitskonzept besteht, es also keine „schutzbedürftige Nutzung“ darstellt. Bei allen Veränderungen in Zukunft ist diese angemessene Abstandsfläche im Rahmen der Bauleitplanung und bei der Genehmigung von Betriebsanlagen zu beachten.<br /> Zum Thema <b>Grundwasserentnahme </b>teilte Dr. Moser mit, dass weiterhin keine Ursache für den Eintrag von Harnstoff in den Mühlbach von Überackern gefunden wurde und auch noch keine technische Möglichkeit zur Reinigung des Wassers von diesen Belastungen besteht. Es ist deswegen weiterhin die Entnahme von Grundwasser notwendig. Dabei wurde im Jahr 2016 die genehmigte Menge von 1,3 Mio m³ weit unterschritten: Mit 276.000 m³ wurde auch weniger entnommen als 2015; im Vorjahr waren es 351.500 m³. Bei der ständigen Überprüfung der Grundwasserpegel und der Bachwassermengen ergeben sich keine Auswirkungen durch die Grundwasserentnahmen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 17.1.2017 führte der Bürgermeister sein jährliches Gespräch mit der <b>Vorstandschaft des BBV</b> und den Landfrauen. Themen waren die Sperrung der B 20 und die möglichen Probleme bei Einsatz der Erntemaschinen, die Instandhaltung der Feld- und Waldwege, der Gewässerunterhalt, die Schaffung von ökologischen Ausgleichsflächen und die Überlegungen zur Schaffung eines Gemeinschaftsstalles. Zum Projekt Gemeinschaftsstall gab es Vorgespräche aller interessierten Milchviehhalter mit Betrachtung der Vor- und Nachteile und auch der wirtschaftlichen Risiken. Derzeit sind noch drei Landwirte an diesem Projekt interessiert, wobei es auch um die Frage geht, ob mit einem Gemeinschaftsstall auch im größeren Umfang eine Selbstvermarktung aufgebaut wird. Es werden jetzt weitere Informationsgespräche geführt. Zum Thema Trinkwasser und die momentane geringfügige Keimbelastung wurde nachdrücklich gebeten, nicht die Landwirtschaft als mögliche Verschmutzungsursache zu nennen, wenn es dafür keinerlei Anhaltspunkte gibt. Es darf nicht soweit kommen, dass jeder Landwirt, der zur ordnungsgemäßen Düngung aufs Feld fährt, bereits als Umweltsünder angeschaut wird.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zum Thema <b>Schutz des Trinkwassers</b>: Für die Feuerwehren wird ein technisches Gerät angeschafft, mit dem bei der Wasserentnahme aus den Hydranten bei ungünstigen Bedingungen ein Rückdrücken von Löschwasser in das Trinkwassernetz verhindert wird. Der Kostenaufwand dafür beträgt rd. 4.000 EUR.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Informationen zur Situation beim Trinkwasser</span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"><br />Der Vorsitzende des Wasserzweckverbandes, Georg Strasser, gab auf Einladung des Bürgermeisters die aktuellen Informationen zur Situation beim Trinkwasser. Er beschrieb zunächst den Hergang seit Dezember 2016, als erstmals bei der regelmäßigen Kontrolle coliforme Bakterien in sehr geringer Konzentration festgestellt wurden. Vom Gesundheitsamt wurde dann eine Abkochempfehlung für Säuglinge und geschwächte ältere Personen ausgesprochen. Als bei weiteren Kontrollen erneut Verkeimung festgestellt wurde ist dann vom Gesundheitsamt die Chlorung angeordnet worden. Diese wird für eine sichere Wirkung im gesamten Versorgungsnetz vier Wochen durchgeführt. Mittlerweile wurde bei den 10 Proben am 17.1.2017 keine Verkeimung mehr festgestellt, so dass die Beigabe von Chlor für die nächsten zwei Wochen langsam reduziert werden kann. Georg Strasser betonte, dass der festgestellte Bakterienstamm nicht gesundheitsschädlich ist und empfahl, in den Häusern alle Wasserzapfstellen einmal zu öffnen, damit alle Leitungen gut durchgespült werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beleuchtung Fußweg Schule – Am Bach</span></b><br /><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Durch den Bau der neuen Sporthalle hat der Fußweg als Verbindung von der Straße Am Bach zur Schule eine zusätzliche Bedeutung gewonnen. Deswegen reicht auch die bisherige Beleuchtung mit nur einer Lampe im Bereich der Garagen nicht mehr aus. Notwendig sind insgesamt vier Leuchten, davon sind zwei neu und zwei weitere (an der Garage und an der Abgrenzung Parkplatz Schule – Pausenhof) werden ersetzt. Es handelt sich dabei um LED-Lampen mit einer Leistung von 14 Watt bzw. bei einer Lampe mit 20 Watt. Da die Lampe an der Garage bereits am Stromnetz der Straßenbeleuchtung angeschlossen ist, können die weiteren Lampen ohne große Grabungsarbeiten mittels Pressung verkabelt werden. Die Kosten betragen 12.100 EUR.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">BRK-Bereitschaft Burghausen – Zuschuss für Einsatzfahrzeug</span></b><br /><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die BRK-Bereitschaft in Burghausen ist ehrenamtlich organisiert und leistet bei öffentlichen Veranstaltungen Sanitätsdienst, erbringt Unterstützung im Katastrophenschutz und beim Rettungsdienst, arbeitet beim Blutspendedienst mit und macht auch Breitenausbildung. Für diese Tätigkeiten ist die Neuanschaffung eines Mannschaftstransportwagens erforderlich, die Kosten betragen ca. 30.000 EUR. Vor der Entscheidung über einen Zuschuss wird aber noch eine Auskunft eingeholt, in welchem Umfang die RK-Bereitschaft Burghausen auch in Haiming aktiv ist. Die Entscheidung über den Zuschussantrag wurde deshalb zurückgestellt.<br /> <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-92</guid>
						<pubDate>Fri, 23 Dec 2016 10:22:35 +0000</pubDate>
						<title>Abkochempfehlung für Trinkwasser </title>
						<link>https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/2016-12-23_Abkochempfehlung_23.12.16.pdf</link>
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						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-90</guid>
						<pubDate>Thu, 15 Dec 2016 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 15.12.2016</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-15-12-2016/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=3e5c5cacf465a2046258556af7d34e0a</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 21.11.2016 hat sich der neue Leiter der <b>Borealis Burghausen</b>, Herr Michael Freutsmiedl, bei uns in der Gemeinde vorgestellt. Er stammt aus Trostberg, war bis vor einigen Jahren bereits am Standort Burghausen beschäftigt und ist jetzt wieder hierher zurückgekehrt. Er sieht in der Kompetenz der 230 Mitarbeiter und in der Produktionsvielfalt die entscheidende Stärke und auch das Alleinstellungsmerkmal von Burghausen im Gesamtverbund der Borealis. sein erklärtes Ziel ist eine Erweiterung der Produktion und Ausweitung der Verarbeitungsvielfalt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Mit Bescheid vom 24.11.2016 wurde der <b>Nachtragshaushalt</b> durch das Landratsamt Altötting rechtsaufsichtlich genehmigt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ein Lebenszeichen in Sachen <b>LTE-Mast</b>: Die Fa. Vodafone teilte am 30.11.2016 telefonisch mit, dass noch in diesem Jahr mit ersten Bauarbeiten begonnen wird: Die Stockentfernung und die Ertüchtigung der Kiesstraße.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Aus der Sitzung des <b>Kindergartenausschusses</b> vom 1.12. 2016 gibt es drei wesentliche Informationen: In den drei Kindergartengruppen sind 59 Kinder angemeldet, in der Krippe 14. Die bisherige Leiterin der Kinderkrippe, Manuela Hell, wechselt zum 1.1.2017 an eine Kinderklinik in Rosenheim, ihre Nachfolgerin wird Monika Gassner. Der Haushaltsplan für 2017 lässt auch für das kommende Jahr kein Defizit erwarten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bei der Mitgliederversammlung des <b>BBV-Ortsverbandes Haiming</b> am 7.12. gab Ortsobmann Georg Wagner einen umfassenden Rückblich auf die zurückliegenden 15 Jahre und beendete damit seine Amtszeit. Von den 22 anwesenden Mitgliedern wurden Otto Schwaiger und Johannes Hofer, beide Winklham zu gleichberechtigten Obmännern des Ortsverbandes Haiming für 5 Jahre gewählt. Stellvertretender Ortsobmann wurde Maximilian Haunreiter aus Haiming. Die drei Beisitzer sind Martin Kürmeier (Neuhofen), Erich Barth (Niedergottsau) und Hans Auer (Aumühle). Bürgermeister Beier dankte dem scheidenden Obmann Georg Wagner, gratulierte allen Neugewählten und lud den neuen Ortsvorstand zum jährlichen Gespräch mit der Landwirtschaft ein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In Niedergottsau leben derzeit 12 <b>Asylbewerber</b>. Bei zwei Familien, 7 Personen, ist das Asylverfahren abgeschlossen: Sie sind als Asylbewerber anerkannt und erhalten subsidiären Schutz. Sie können dennoch in der Unterkunft in Niedergottsau bleiben, dürfen aber, wenn sie wollen, sich auch eine andere Wohnung suchen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Letzter Punkt im Bericht des Bürgermeisters: <b>Ein kurzer Rückblick auf Wichtiges und Besonderes im Jahr 2016.</b></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wir durften zwei große Feste und einen baulich-sportlichen Meilenstein feiern: Das Jubiläum 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Niedergottsau, verbunden mit der Fahnenweihe und fünf herausragenden Festtagen und das Jubiläum der 125-jährigen Feuerwehr Piesing in etwas kleinerem Rahmen und dem besonderen Blick zu den Nachbarn in Überackern. Dieser Blick zu den Nachbarn bekam auch dadurch Inhalt und Gewicht, weil wegen der Hochwasserkatastrophe in unserer unmittelbaren Nachbarschaft das Fest in Piesing verschoben wurde. Und dann im Oktober die offizielle Eröffnung der neuen Sporthalle des SV Haiming, das größte Bauwerk in der Geschichte unserer Gemeinde und für alle Sportbegeisterte ein echtes Zukunftsprojekt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Diese drei von Ortsvereinen geplanten, vorbereiteten und durchgeführten Jahreshöhepunkte sind für mich Anlass, mich zu bedanken bei den vielen ehrenamtlich in unserer Gemeinde tätigen Jugendlichen, Frauen und Männer, die praktisch an allen Tagen und an allen Ecken und Enden, in großen und kleinen Dingen und auf ganz unterschiedliche Weise ihren Beitrag dazu leisten, dass wir alle hier im Niedergern in guter Gemeinschaft leben können. Wenn wir wahrnehmen, was sonst um uns herum in dieser Welt geschieht, können wir das gar nicht hoch genug schätzen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Mein Dank gilt aber auch der Geduld und Nachsicht unserer Bürgerinnen und Bürger bei den vielen Grabungs- und Baumaßnahmen in diesem Jahr und den damit verbundenen Sperrungen, Umleitungen und Behinderungen. In manchen Bereichen war das schon heftig – aber Gasnetz, Glasfaser, Erneuerungen bei den Wasserleitungen und auch Instandhaltungen der Straßen sind auch ein Fundament in unsere Zukunft.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Es gäbe noch vieles aufzuzählen – ausführlicher könnt ihr das in der Niedergerner lesen. Ich möchte aber noch ein Fundament erwähnen, auf das ich mich als Bürgermeister auch in diesem Jahr zu 100% verlassen konnte: Die offene, ehrliche und loyale Zusammenarbeit mit Euch im Gemeinderat, ganz besonders auch mit 2.Bürgermeister Josef Pittner und 3. Bürgermeister Alfred Kagerer. Ihr seid die Richtungsweiser und Entscheider, aber auch Mahner und Kontrolleure. Dass dies gut gelingt, braucht es Vielfalt bei den Meinungen, aber Einigkeit in den Grundanliegen und auch den richtigen Ton. Das ist uns auch 2016 bei all der Fülle und den unterschiedlichen Sachthemen wieder gut gelungen. Dafür herzlichen Dank.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Und ein ebenso großer Dank den drei Männern im Bauhof und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde, besonders dem Kernteam in der Verwaltung. Ich sage bewusst Team, weil als Vorbereiter und Ausführer war die Fülle des Jahres 2016 deswegen zu bewältigen, weil wir wirklich ein Team sind. Für alles, was zu diesem guten Team gehört, danke ich Euch ganz herzlich. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Innenbereichssatzung Winklham</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Keine gravierenden Einwände gibt es zu der geplanten Erweiterung des Innenbereichs Winklham in Richtung Norden. Auf der Grundlage der Stellungnahme des Landratsamtes Altötting wird ergänzt, dass Mehrfamilienhäuser mit mehr als 3 Wohneinheiten, Doppelhäuser und Hausgruppen nicht zulässig sind. Damit soll eine ländlich geprägte Siedlungsstruktur erhalten bleiben. Bei der Ortsrandeingrünung bleibt es bei einer Breite von 10 Metern und es sollen heimische Bäume gepflanzt werden. Der das Verfahren abschließende Satzungsbeschluss erging einstimmig. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bebauungsplan Schlossstraße</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Um das Bauvorhaben der Altenheimstiftung – Ausbau des Dachgeschosses des Gebäudes des früheren Altenheimes – zu ermöglichen, sind zwei Festsetzungen des bestehenden Bebauungsplanes im vereinfachten Verfahren zu ändern: Erhöhung der Wandhöhe von 6,30 Meter auf 6,60 Meter und Erhöhung der Dachneigung von 20° auf 30°. Bei einer Bauvoranfrage hatte das Landratsamt mitgeteilt, dass eine Befreiung nicht erteilt werden kann, deswegen ist die Änderung des Bebauungsplanes notwendig. Der Gemeinderat beschloss die Einleitung des vereinfachten Verfahrens. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Örtliche Bedarfsplanung für die Kindertagesstätte</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Gemeinde hat jährlich den Bedarf an Kinderbetreuung in Kindertagesstätten und Tagespflege zu ermitteln und dann darauf bezogen die in Einrichtungen bestehenden Plätze als bedarfsnotwendig anzuerkennen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Den Bedarf beurteilen wir auf Grund der Geburtenzahlen im Zeitraum 1.9.2016 bis 31.8.2017 mit insgesamt 102 Kindern, davon 2 über 6 Jahre. Im Kindergarten St. Stephan stehen 98 Plätze zur Verfügung, 4 Kinder besuchen Einrichtungen außerhalb der Gemeinde, der Bedarf dieser Plätze wurde bereits durch Beschluss festgestellt. Mit den Plätzen in der Kindertagesstätte in Niedergottsau werden insgesamt 104 Plätze vom Bedarf her anerkannt. Zusätzlich erfolgt eine Bedarfsanerkennung für 2 Plätze in der Tagespflege. Damit ist der zu erwartende tatsächliche Bedarf aus dem Bereich der Gemeinde Haiming vollumfänglich gedeckt. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ortsheimatpfleger</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Georg Strasser wurde im April 2003 zum Ortsheimatpfleger bestellt. Dies ist ein Ehrenamt und dient der gemeindlichen Aufgabe der Pflege von Kultur und Geschichte und des Denkmalschutzes. Mit schreiben vom 8.12.2016 hat Georg Strasser um Entlassung aus dem Ehrenamt gebeten und zur Begründung sein Lebensalter genannt. Der Gemeinderat hat dies akzeptiert und der Niederlegung des Ehrenamtes als Ortsheimatpfleger zum 31.12.2016 zugestimmt. Bürgermeister Beier dankte Georg Strasser für seine langjährige Tätigkeit und seine Initiativen und Beiträge. Zugleich bat er den Gemeinderat um Vorschläge für einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-86</guid>
						<pubDate>Thu, 17 Nov 2016 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 17.11.2016</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-17-11-2016/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=9c9d896a9c5f5dc688bc483ac01df1bf</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 28.10.2016 teilte das Wasserwirtschaftsamt Traunstein das Ergebnis der technischen Gewässerprüfung unserer <b>Kläranlage</b> mit. Alle Parameter sind in Ordnung, bei der Überwachung wurden keine Mängel festgestellt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Bau des <b>Erdgasnetzes</b> ist weitgehend abgeschlossen, jetzt kommen noch verschiedene Hausanschlüsse dran. Auf Antrag der Gemeinde wird in dieser Woche auch das Sportheim angeschlossen – hier wird dann nicht nur die Heizung auf Erdgas umgestellt, sondern auch der ganze Küchenbereich wird mit Erdgas versorgt werden. Für die Feuerwehren gibt es an zwei Abenden im Dezember (1.2. Alte Schule; 7.12. Unterer Wirt) eine Schulung hinsichtlich der Gefahrenpotentiale, die sich aus den Erdgasanschlüssen im Brandfall ergeben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 7.11.2016 trafen sich im Sitzungssaal 32 Verantwortliche zum <b>Gespräch der Vereine</b>. Nach einem Rückblick auf Höhepunkte im Vereinsjahr 2016 ging es um eine Bewertung der Homepage und das Thema Jugendarbeit. Zur Homepage wurde angemerkt, dass die Terminseite und die Darstellung der Vereine gut ist; angeregt wurde eine Übersichtsseite mit Auflistung aller Vereine mit Mailadresse. Zum Ferienprogramm wurde gesagt, dass es innerhalb der Vereine vielfältige Angebote für Kinder und Jugendliche gibt und deswegen kein gesondertes Ferienprogramm notwendig ist. Außerdem sind gerade Ferien kein guter Zeitpunkt für Angebote, da viele Kinder mit den Eltern unterwegs sind und die Nachfrage da eher gering ist. Vorgeschlagen wurde eine kontinuierliche Vorstellung der Vereine in der Dorfzeitung mit Hinweis auf die Freizeitangebote der Vereine.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Mit einer Anordnung vom 8.11.2016 hat das <b>Landratsamt Altötting</b> an der AÖ 24 im Bereich der Einfahrt Wacker-Nord/Linde in beiden Fahrtrichtungen die Geschwindigkeit auf 70 Km/h festgesetzt. Aus Richtung Haiming wurde damit die bereits bestehende Beschränkung von 80 Km/h geändert, aus Richtung Burghausen ist die Geschwindigkeitsbeschränkung neu eingeführt. Dies ist auch aus Sicht der Sicherheit des Radfahrverkehrs sehr zu begrüßen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bei einer erneuten <b>Gesprächsrunde zur PFOA-Belastung</b> im Grundwasser wurden am 14.11.2016 in Burgkirchen Möglichkeiten zu einer langfristigen Lösung vorgestellt. Es gibt dazu entweder dezentrale Ansätze für die Wasserversorgung von Alt- und Neuötting mit Winhöring, Kastl mit Tüßling und Burgkirchen mit Mehring und Emmerting oder eine große Gesamtlösung für alle betroffenen Wasserversorger, deren Brunnen im Bereich des Altöttinger Forstes liegen. Bei beiden Lösungen ist zu klären, ob neue Brunnen in Bereichen geschaffen werden können, wo das Grundwasser nicht mit PFOA belastet ist oder ob eine technische Lösung mit Filteranlagen angestrebt wird. Entschieden ist nichts, jetzt soll im nächsten Schritt auf der Grundlage der Studie ein optimaler Lösungsweg gefunden werden.<br /> Für Haiming und unseren Wasserzweckverband ist die Situation unproblematisch, da durch die Aktivkohlefilteranlage die PFOA-Belastung im Grundwasser praktisch bis zur Nachweisgrenze reduziert wird (Werte von 0,004 Mikrogramm/Liter</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;; mso-fareast-theme-font:minor-fareast">) und damit der neue Leitwert von 0,1 Mikrogramm/Liter problemlos eingehalten wird. Dies wird bestätigt durch die letzte Messung, die am 6.7.2016 durch das Landratsamt durchgeführt wurde: Sie ergab einen Wert kleiner als 0,004 Mikrogramm pro Liter. Herausgefiltert werden aber keine Mineralstoffe oder Kalk. Wir haben somit sauberes, gesundes und wertvolles Trinkwasser, das den Mehrpreis von rund 8 Cent pro Kubikmeter wert ist.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Mit Mail vom 15.11.2016 teilte Herr Natschläger von den Grenzkraftwerken mit, dass das Bewuchskonzept für die <b>Dämme im Haiminger Bereich</b> auch 2016 nicht umgesetzt werden kann. Denn seitens der Regierung liegt weiterhin keine Genehmigung für die Rodung des gesamten Gehölzbestandes vor. Deswegen wird ab kommender Woche lediglich an der landseitigen Dammböschung ausgelichtet und verjüngt. Langfristig wird an den Dämmen nur noch ein landseitiger Heckenbewuchs mit einem Wurzelradius von 1,5 Metern zulässig sein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bezüglich Standsicherheit sind die Baugrunduntersuchungen abgeschlossen; notwendig ist jetzt noch eine aktualisierte Wasserspiegelberechnung, damit eine endgültige Bewertung durch das beauftragte Ing.-Büro getroffen werden kann. Aus den vorläufigen Ergebnissen ergibt sich aber, dass voraussichtlich nur geringe Sanierungsmaßnahmen landseitig erforderlich sind, unter anderem eine Anhebung des landseitigen Weges. Eine akute Gefährdung der Standsicherheit der Dämme ist nicht gegeben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht aus dem KommU</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 3.11.2016 wurden die Außenanlagen zwischen Schule und neuer Sporthalle abgenommen; bis auf geringfügige Nacharbeiten sind die Maßnahmen abgeschlossen. Die Spielgeräte werden dann im Frühjahr 2017 aufgebaut.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Baden im Unterwasserkanal</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Eine der wenigen Verordnungen, die die Gemeinde erlässt, ist die Verordnung über das Baden im Unterwasserkanal der Alz. Dadurch wird das Baden im Kanal verboten, da es dort gefährliche Strömungen gibt und das Baden deshalb eine Gefahr für Leib und Leben darstellt. Da die Verordnung nach 20 Jahren unwirksam wird, war neu über das Badeverbot zu entscheiden. Der Gemeinderat hat mehrheitlich darauf verzichtet, die Verordnung neu zu erlassen, damit endet das Badeverbot zum 10.1.2017. Davon unberührt ist das privatrechtliche Badeverbot im Alzkanal, angeordnet durch die Alzwerke.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nachtragshaushaltsplan 2016</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Laufe des Haushaltsjahres haben sich im Vergleich zur Planung im Jahreshaushalt 2016 einige wesentliche Veränderungen ergeben, die einen Nachtragshaushalt erforderlich machen. So sind die Einnahmen bei der Gewerbesteuer um rund 500.000 EUR auf 480.000 EUR zurückgegangen, was dann im Ergebnis, um den Verwaltungshaushalt ausgleichen zu können, zu einer Erhöhung der negativen Zuführung um 200.000 EUR führt. Weitere Abweichungen sind die Einnahmen der Pachtzinsen (einmalig um 44.000 EUR höher), die Minderung bei den Gastschulbeiträgen um 19.000 EUR und der Rückgang der Kreisumlage um 127.000 EUR. Bei den Investitionen werden die Mittel für die Außensportanlagen um 25.000 EUR auf 125.000 EUR erhöht und für den Spiel- und Bewegungsplatz 25.000 EUR eingestellt. Eine wesentliche Mehrausgabe ist der Investitionszuschuss für die Herstellung der Erdgasleitungen im Gemeindegebiet mit 149.000 EUR, zahlbar in drei Raten. Veränderungen gibt es auch durch nicht durchgeführte Erschließungsmaßnahmen (Ausbau Erlenstraße) und durch die noch nicht endgültig abgerechneten Kanalerschließungen in den neuen Baugebieten.<br /> Zum Ausgleich des Haushalts ist weiterhin eine Kreditaufnahme von 750.000 EUR vorgesehen, wobei aber kurzfristige Veränderungen bei Mittelzuflüssen aus Gewerbesteuer die tatsächliche Inanspruchnahme vermeiden könnten. Bei der jetzigen Planung der Haushaltsabwicklung für 2016 kann davon ausgegangen werden, dass zum Jahresende eine Rücklage in Höhe von 2,2 Mio EUR besteht; diese dient vor allem der Abdeckung einer sehr hohen Kreisumlage im Jahr 2017.<br /> Der Gemeinderat hat dem Nachtragshaushalt zugestimmt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Spendenliste 2017</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zusammen mit dem Nachtragshaushalt wird immer auch in einem Sammelbeschluss festgelegt, an welche Einrichtungen und in welcher Höhe im Jahr 2017 wieder gespendet wird. Veränderungen gibt es dabei keine, die Gesamtsumme beträgt 2.300 EUR, 500 EUR gehen davon an das Seniorenhaus Haiming. Auf Empfehlung des Finanzausschusses hat der Gemeinderat der Spendenliste zugestimmt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Neue Hebesatzung für Grundsteuer 2017</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Hebesatz von 275% für die Grundsteuer A und B ist seit 1986 unverändert. Ab 1.1.2016 wurde im Zuge der Neuregelung des kommunalen Finanzausgleichs der sog. Nivellierungssatz von 250% auf 310% angehoben: Bei Berechnung von Schlüsselzuweisung und Kreisumlage wird davon ausgegangen, dass die Gemeinde Grundsteuer mit einem Hebesatz von 310% einnimmt. Sind die Einnahmen tatsächlich aber geringer muss die Gemeinde trotzdem ihren Anteil an der Kreisumlage aus den fiktiven Einnahmen leisten. Für die Gemeinde Haiming würde das bedeuten, dass bei einer Kreisumlage von 50,7% ein Mehrbetrag von 13.809 EUR bezahlt werden muss, ohne dass entsprechende Einnahmen vorliegen. Deswegen wird ab 1.1.2017 der Hebesatz für Grundsteuer A und B auf 310% angehoben. Das bedeutet bei allen landwirtschaftlichen Grundstücken (Grundsteuer A) eine Erhöhung von 34.000 EUR auf 38.300 EUR und für bebaute oder bebaubare Grundstücke (Grundsteuer B) von 180.000 EUR auf 202.900 EUR. Damit ist sichergestellt, dass der Mehrbetrag für die Kreisumlage aus tatsächlich erzielten Einnahmen geleistet wird.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Aufträge an das KommU</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Fahnbacherstraße befindet sich auf Grund Bautätigkeiten und verschiedenster infrastruktureller Verlegearbeiten in einem schlechten baulichen Zustand; eine Straßenentwässerung ist überhaupt nicht vorhanden. In Holzhausen ist die Ortsdurchfahrt zumindest teilweise reparaturbedürftig und in Teilbereichen ist die Straßenentwässerung problematisch. Als erster Schritt für Ausbau bzw. Reparatur sind Bestandsvermessungen und Grundlagenplanungen notwendig. Um die dafür notwendigen Aufträge erteilen zu können, wird das KommU Haiming mit der Planung und Durchführung der Maßnahmen beauftragt. Vor Beginn von Planungsarbeiten für die Fahnbacherstraße wird eine Anliegerversammlung durchgeführt werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beschaffung Mannschaftstransportfahrzeug für FF Haiming</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Ausschreibungen für das neue Mannschaftstransportfahrzeug der FF Haiming erbrachten jeweils ein Angebot für Fahrzeug und für Aufbau. Nach Prüfung der Angebote und rechnerischer Korrektur konnten in der Sitzung die Beschaffungsaufträge erteilt werden: Der Auftrag für das Fahrzeug (Mercedes Kastenwagen) geht an die Fa. Schreiner &amp; Wöllenstein zum Preis von 43.513 EUR und für den Aufbau an die Fa. Furtner &amp; Ammer zum Peis von 28.526 EUR. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span> </p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-85</guid>
						<pubDate>Sun, 13 Nov 2016 11:38:29 +0000</pubDate>
						<title>Ansprache zum Volkstrauertag 2016</title>
						<link>https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/2016_11_13_Ansprache_Volkstrauertag_2016.pdf</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-84</guid>
						<pubDate>Thu, 20 Oct 2016 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 20.10.2016</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-20-10-2016/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=82893ef16e3bdfb0e48311af4d3f8491</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Mittagsbetreuung erhält im neuen Schuljahr großen Zuspruch: In der Betreuungszeit von 11.15 Uhr bis 14.00 Uhr sind an den fünf Schultagen niemals weniger als 15 Kinder angemeldet, am Dienstag sind es 21 Mädel und Buben. Es sind deswegen jetzt immer zwei Betreuerinnen anwesend. Unsere Mittagsbetreuerinnen sind Maria Egerter, Helga Poschinger und Evi Unterbuchberger. Die anfallenden Kosten werden durch die Elternbeiträge – 2,50 EUR Monatsbeitrag pro gebuchten Wochentag, insgesamt 1.450 EUR - nur zum geringen Anteil abgedeckt, die Hauptkosten von rund 14.000 EUR im Schuljahr 2015/16 trägt die Gemeinde, seitens des Staates gibt es einen Pauschalzuschuss von 3.300 EUR.<br /> Die Herstellung der ökologischen Ausgleichsflächen entlang des Haiminger Mühlbaches ist abgeschlossen: Es wurde das Ufer des Baches renaturiert und an einigen Stellen wurden zur Verengung und Stabilisierung des Bachbettes Nagelfluhsteine und Kies eingebracht. Es werden dann noch Hochflurstauden gesetzt und auf den Wiesen Ansaaten vorgenommen worden. Insgesamt haben wir hier 7.800 m² ökologische Ausgleichsfläche angelegt. Die Kosten dafür betragen 9.400 EUR.<br /> In Kindergarten und Grundschule wurden die neuen Elternbeiräte gewählt.<br /> Den Elternbeirat im Kindergarten bilden Loreen Lindberg, Christine Eberl Rauschecker, Michael Meier, Carmen Heilmeier, Anna Riedhofer und Tobias Sachsenhauser. Der oder die Vorsitzende werden in der nächsten Sitzung gewählt.<br /> In der Grundschule sind Elternbeiräte Sabine Madl, Erika Patsch, Diemut Möller, Andrea Neumaier und Karin Frömmel. Als Vorsitzende wurde Sabine Madl gewählt. Wir danken den Frauen und Männern, die sich in dieser wichtigen ehrenamtlichen Aufgabe engagieren.<br /> Die gesetzlich vorgeschriebenen unvermuteten Rechnungsprüfungen wurden durchgeführt: Am 7.9.2016 die örtliche Prüfung durch den Bürgermeister und den Geschäftsleiter, am 6.10.2016 die überörtliche Prüfung durch Frau Mayereder vom Landratsamt. In beiden Fällen stimmten Buch- und Kassenbestand vollständig überein und es gab zur Kassenführung keinerlei Beanstandung.<br /> Zum Thema EMobil und Carsharing hatten wir am 18.10.2016 eine Besprechung mit dem Vorstand der EnerGen: Sinnvoll ist die Gründung eines Vereins mit den an einem Carsharing-system interessierten Personen, weil dann am besten zu klären ist, für welche Zwecke welche Fahrzeugart angeschafft werden soll. Die gesamten Rahmenbedingungen kann man von anderen, bereits sehr gut funktionierenden Vereinen übernehmen. Es geht jetzt konkret darum, das Gründerteam für einen solchen Verein – mindestens 10 Personen – zu finden. Seitens der Gemeinde besteht daran hohes Interesse.<br /> Zum Schlussspurt bei der Fertigstellung der neuen Sporthalle gab es noch ein Überraschungsgeschenk aus Burghausen: Bürgermeister Hans Steindl übergab am 20.10.2016 an den SV Haiming eine Geldspende in Höhe von 10.000 EUR.<br /> Die Gemeindekasse wird derzeit mit einem Lesegerät für Kartenzahlung ausgestattet. Damit ist es nun auch möglich, Gebühren, Steuern und sonstige Abgaben mit Bankkarte oder Kreditkarte zu bezahlen. In einem zweiten Schritt soll das Bürgerportal eingerichtet werden, bei dem dann zahlungspflichtige Vorgänge direkt im Verfahren über E-Payment beglichen werden können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Erweiterung Innenbereichssatzung Winklham</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Auf Antrag eines Anliegers soll die Innenbereichssatzung in ihrem Umgriff geringfügig erweitert werden, um insgesamt zis drei zusätzliche Baumöglichkeiten zu schaffen. In diesem Zusammenhang werden auch die textlichen Festsetzungen den Regelungen der Innenbereichssatzungen Niedergottsau und Vordorf angepasst. Wesentlich ist dabei, dass künftig je Grundstück 3 Wohneinheiten zulässig sind.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Gemeinderat billigte den Änderungsentwurf und beauftragte die Verwaltung, das Verfahren nach §§ 3 und 4 BauGB durchzuführen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Anschaffungen für die Außenanlagen an Schule und Sporthalle</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Zusammenhang mit der Errichtung der neuen Sporthalle wurden auch die schulischen Außensportanlagen (Laufbahn, Allwetterplatz, Sprunggrube) und der Beachvolleyball-Platz neu geschaffen. Mittlerweile sind auch die Grünanlagen neu hergestellt. Neu zu beschaffen sind die Geräte für den Spiel- und Bewegungsplatz. Nach einer Ideensammlung im Arbeitskreis für Gemeindeentwicklung und Vorberatung im Bauausschuss lagen dem Gemeinderat jetzt Vorschläge zur Ausgestaltung eines Bewegungsparcours und das Anbringen einer Kletterwand an der Südseite der Schulturnhalle vor. Im Zentrum des Bewegungsparcours wird das Klettergerüst vom früheren Kinderspielplatz aufgestellt, hier ist auch ein Fallschutz erforderlich. Im Ring um dieses Gerüst werden insgesamt 10 verschiedene Geräte zum Turnen und Balancieren aufgestellt. Am südlichen Rand des Bewegungsparcours gibt es dann noch zwei Slacklines – ein von den Schülern immer wieder geäußerter Wunsch. Die Gesamtkosten für die Anschaffung und Montage dieser Geräte betragen 18.350 EUR.<br /> Zur sportlichen Betätigung wird an der Südwand der Schulturnhalle eine 6,3 Meter breite und 4 Meter hohe Kletterwand mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden montiert. Zusammen mit dem notwenigen Fallschutz betragen hier die Kosten 8.000 EUR.<br /> Im Bereich des Spiel- und Begegnungsplatzes werden die bereits vorhandenen Tisch-Bank-Kombinationen mit zwei Neuen ergänzt und auch die vorhandene Tischtennisplatte wird auf der Freifläche zwischen Allwetterplatz und Schulturnhalle aufgestellt werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Gemeinderat hat die Anschaffungen gemäß des vorliegenden Angebotes beschlossen; die Fertigstellung erfolgt im Frühjahr 2017.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beschaffungen für Kindergarten Niedergottsau</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Von der Kindergartenleitung werden für 2017 einige Beschaffungen beantragt: Ein Elektroherd für die Küche und zwei Couchen für Gruppenräume. Nach der Trägervereinbarung übernimmt die Gemeinde bei Anschaffungen über 400 EUR einen Kostenanteil von 70%; dieser Anteil beträgt für diese Beschaffungen 1.563 EUR. Der Gemeinderat stimmte der Beschaffung zu.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ersatzbeschaffung Einfahrtstor Feuerwehrhaus Niedergottsau</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Tor vor dem Stellplatz des Mehrzweckfahrzeuges im Feuerwehrhaus Niedergottsau wurde bei der Ausfahrt stark beschädigt. Da die Herstellerfirma insolvent ist, gibt es keine Ersatzteile mehr, deswegen ist ein neues Tor notwendig. Im Gegensatz zum Schaden am Mehrzweckfahrzeug – hier tritt die Fahrzeugversicherung ein – gibt es für die Schadenskosten am Tor keinen Versicherungsschutz.<br /> Bei der Sitzung lagen dem Gemeinderat zwei Kostenangebote vor, ein drittes Angebot wird noch eingeholt. Zur Diskussion stand auch, dass beide Tore erneuert werden, um eine gleiche Optik zu erreichen und weil dann beide Tore eine bessere Wärmedämmung haben. Hier entschied der Gemeinderat aus Gründen der Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgrundsatzes, dass nur das beschädigte Tor ersetzt wird. Da die Angelegenheit eilbedürftig ist, wurde der Bürgermeister ermächtigt, das Ersatztor beim günstigsten Bieter in Auftrag zu geben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zum Abschluss der Sitzung </span></b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">gab es ein Gläschen Sekt für Gemeinderat und Zuhörer. Anlass war der 10. Geburtstag des Rathauses: Am 22. Oktober 2006 war es offiziell eröffnet worden. Bürgermeister Wolfgang Beier dankte in einem kurzen Rückblick dem anwesenden Altbürgermeister Alois Straubinger für seinen damaligen Einsatz als „Baumeister“.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif"></span><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span> </p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-74</guid>
						<pubDate>Thu, 22 Sep 2016 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 22.09.2016</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-22-09-2016/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=c603255f852e3b8b0dcdaaba789ae582</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Bayer. Staatsregierung arbeitet derzeit an der Fortschreibung des <b>Landesentwicklungsprogramms</b> und gibt allen beteiligten Körperschaften bis 15.11.2016 die Möglichkeit zur Stellungnahme. Für die Gemeinde Haiming gibt es keine wesentlichen Veränderungen; auch die Neuregelung des Anbindegebotes für Gewerbeflächen betrifft uns nicht, da die Voraussetzungen dafür die Anbindung an eine Autobahnausfahrt, ein Gleisanschluss oder ein interkommunales Gebiet ist. Auch ist die Gemeinde Haiming weiterhin kein „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“, das sind struktur-oder finanzschwache Räume, die besondere Förderungen erhalten. (</span><a href="http://www.landesentwicklung-bayern.de" target="_blank"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">www.landesentwicklung-bayern.de</span></a><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Zustand der <b>Bushalteschilder</b> und der darin ausgehängten Fahrpläne ist teilweise sehr schlecht: Schilder sind schief und ausgebleicht, Fahrpläne veraltet und teilweise nicht lesbar. Der Bürgermeister hat dies – mit Bildern hinterlegt – gegenüber der Fa. Brodschelm moniert. Bereits einen Tag später, am 25.8.2016, kam vom Busunternehmen die Rückmeldung, dass noch im September eine Überprüfung der Haltestellen stattfindet und dabei auch die Fahrpläne aktualisiert werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Auf unsere Anfrage an das Bayer. Wirtschaftsministerium zur <b>Zukunft des geplanten Gaskraftwerkes </b>bekamen wir am 26.8.2016 eine umfassende Antwort, die im Kern die Mitteilung enthält: Das Kraftwerksprojekt Haiming eignet sich grundsätzlich zur Sicherung der Netzstabilität, bis Ende Januar 2017 ist von den Übertragungsnetzbetreibern der konkrete Bedarf festzustellen und dann von der Bundesnetzagentur zu bestätigen. Entscheidend für den Standort ist die wirtschaftliche und netztechnische Eignung. Zu den fehlenden Investoren sagt das Ministerium: „Sollten die Übertragungsnetzbetreiber den Standort Haiming für die Errichtung einer Netzstabilitätsanlage vorsehen, gehen wir davon aus, dass ein geeigneter Weg zur Realisierung des Projekts, auch mit Beteiligung dritter Investoren, gefunden wird.“ Zeitziel ist Winter 2021/22. Schließlich weist das Ministerium darauf hin, dass die technische Auslegung des geplanten Kraftwerkes der Anforderung des Übertragungsnetzbetreibers anzupassen ist und deswegen „aus heutiger Sicht nicht ausgeschlossen werden kann, dass ein neues Genehmigungsverfahren eingeleitet werden muss.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 8.9.2016 konnte die Gemeinde im Rahmen einer kleinen Feierstunde wieder die<b> Einserabsolventen</b> des abgeschlossenen Schuljahres ehren. Insgesamt 14 junge Frauen und Männer hatten bei Schul- und Berufsabschluss eine 1 vor dem Komma – neun waren der Einladung der Gemeinde gefolgt. In diesem Rahmen berichtete Sarah Röthig, die ihr Pädagogikstudium abgeschlossen hat, von ihren Plänen: Sie geht für sechs Monate als Freiwillige auf die Philippinen und arbeitet dort in einem Kinderdorf.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am <b>ersten Schultag</b>, 13.9.2016, wurden 25 Kinder als Erstklassler begrüßt – mit ihnen fangen auch drei Lehrkräfte neu in Haiming an bzw. kehren an unsere Schule zurück.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 17.9.2016 fand das erste Sportereignis in der <b>neuen Sporthalle</b> des SV Haiming statt: Das Volleyball-Freundschaftsspiel der Roten Raben Vilsbiburg, mehrfacher deutscher Meister, mit einer Mannschaft aus Holland. Mehr als 200 Zuschauer verfolgten dieses hochklassige Spiel und die Halle hat ihre Bewährungsprobe bestanden. Ab nächstem Wochenende finden dann die Ligaspiele der Tischtennismannschaften in der Halle statt. Offizielle Eröffnung mit kirchlicher Segnung ist am 23. Oktober.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Leider gibt es wieder einen Fall von <b>Vandalismus</b>. Im Anschluss an eine Bauwagenparty haben junge Leute auf dem Heimweg insgesamt drei Ortstafeln umgeknickt und so beschädigt, dass sie ersetzt werden müssen. Der Schaden beträgt ca. 1.500 EUR. Die jungen Leute, nicht aus dem Gemeindegebiet, haben sich gemeldet und entschuldigt und werden auch für den Schaden aufkommen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Von der Fa. Telekom werden in diesen Tagen an die Hauseigentümer, die an den <b>neuen Glasfaserleitungen</b> liegen, die Zustimmungserklärungen für den Hausanschluss verschickt. Der Hausanschluss wird im Rahmen des geförderten Breitbandprogrammes erstellt und ist kostenlos, notwendig ist aber die Zustimmung zur Betretung des Grundstücks. Der Anschluss verpflichtet auch nicht zur Nutzung eines Angebotes der Telekom, eröffnet aber die Chance zum schnellen Internet.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Aus der Sicht der drei <b>Feuerwehren</b> im Gemeindebereich gilt ab 4.10.2016: Es ist soweit. Denn an diesem Tag wird wird beim BOS-Digitalfunk vom Probebetrieb auf den sog. Wirkbetrieb umgestellt. D.h. ab diesem Tag wird der Sprechfunk von Feuerwehren, Notarztdienst, Polizei, Rettungsdienst, Wasserrettung und Bergrettung digital abgewickelt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 19.9.2016 traf sich der AK Gemeindeentwicklung – <b>Spiel- und Begegnungsplatz</b> zum zweiten Mal und diskutierte das von Verwaltung und Bauausschuss erarbeitete Konzept für die Gestaltung des Begegnungsplatzes an Schule und Turnhalle. Das Konzept eines konzentrierten Bewegungsparcours wurde positiv bewertet, ebenso das Anbringen einer Kletterwand an der Südwand der Schulturnhalle. Nachgefragt wurde nach Schaukel und Sandkasten, man einigte sich aber darauf, dass zunächst abgewartet werden soll, wie die neuen Geräte angenommen werden und ob dann für kleinere Kinder noch ein Defizit besteht. Gewünscht wurden auch ausreichend Sitzmöglichkeiten, verteilt auf das ganze Areal. Der Bürgermeister kündigte an, dass in der Oktobersitzung der Gemeinderat über die Beschaffung entscheiden wird und zeigte sich erfreut, dass bereits 18.000 EUR an Spenden von drei Banken und verschiedenen Firmen zugesagt wurden. Insgesamt ist mit Kosten von rund 28.000 EUR zu rechnen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 20.9.2016 gab es zum Thema <b>PFOA-Belastung</b> eine umfassende Information durch die Fa. Infraserv, Industriepark Gendorf. Eingeladen waren die Städte Altötting und Neuötting und die Gemeinden Burgkirchen, Kastl, Mehring, Marktl, Stammham und Haiming als betroffene Wasserversorger. Seit 2006 wird umfangreich und aufwändig der Wirkungspfad von PFOA, das über 40 Jahre bis 2003 lang aus Produktionsbetrieben in Gendorf freigesetzt wurde, untersucht und auf Grund der festgestellten Werte steht fest, dass das im Boden vorhandene PFOA keine nachteiligen Auswirkungen auf Nutzpflanzen oder unmittelbar auf den Menschen hat, aber in erheblichem Umfang in das Grundwasser eingetragen wird. Hier gibt es auch noch keine abschließende Gefährdungseinschätzung. Es steht aber fest, dass mit Ausnahme eines Tiefenwasserbrunnens der Stadt Altötting im nördlichen Bereich und der Brunnen Raitenhaslach (genutzt von Burgkirchen) alle anderen Trinkwassserbrunnen PFOA-Belastungen aufweisen, diese in Zukunft weiter ansteigen und – so wie bereits die beiden Brunnen des Wasserzweckverbandes – den derzeit geltenden Vorsorgewert von 0,3 µg/l übersteigen werden. Zur Sicherstellung eines gesundheitlich vollständig unbedenklichen Trinkwassers sind deswegen Maßnahmen erforderlich. Im Rahmen einer Studie erarbeitet der beauftragte Dipl.Geologe Eduard Eichenseher mehrere Lösungsszenarien. So sind Einzellösungen für die jeweiligen Wasserversorger oder auch eine zentrale Lösung mit einem neuen Brunnen denkbar. Ganz wesentlich ist dabei die Frage, ob im Einzugsbereich der betroffenen Gemeinden noch ein Brunnen möglich ist, der nachhaltig Trinkwasser liefert, das den Vorsorgewert für PFOA einhält. Sollte dieser Wert, wie man annimmt, von der Trinkwasserkommission am Ende dieses Jahres auf unter 0,1 µg/l abgesenkt werden, gibt es – außer Tiefenwasserbrunnen – südlich des Inns keine Brunnenlösung mehr. Es wäre dann, wie beim Wasserzweckverband, eine technische Wasseraufbereitung durch Aktivkohlefilter notwendig. Bei der Besprechung kam man überein, zunächst die vollständige Studie mit einer Kostenanalyse und Umsetzungsstrategie abzuwarten, um dann die nächsten Schritte zu planen. In diesem Zusammenhang erfreulich ist die Mitteilung von Dr. Langhammer von Infraserv, dass die Betriebe des Industrieparkes Gendorf zu ihrer Verursacherverantwortung stehen und die Mehrkosten im Bereich Trinkwasserversorgung, die durch PFOA verursacht werden, übernehmen. Das bedeutet konkret für den Wasserzweckverband Inn-Salzach, dass künftig die mit dem Aktivkohlefilter zusammenhängenden Kosten ersetzt werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 20.9.2016 fand im Rathaus das Planungsgespräch für die <b>Sperrung der B 20</b> im kommenden Jahr statt. Insgesamt 25 Personen waren der Einladung von Straßenbauamt Traunstein und Gemeinde Haiming gefolgt, darunter Sachbearbeiter der Polizei und des Landratsamtes, Logistikverantwortliche der großen Firmen Wacker, OMV, Boralis und Loxxess und Verantwortungsträger aus dem Bereich der Gemeinde Haiming. Zunächst stellten der Leiter des Straßenbauamtes Herr König und der für die Baumaßnahme verantwortliche Mitarbeiter Herr Maltan nochmals den Umfang des dreispurigen Ausbaus dar und betonten die Notwendigkeit der Vollsperrung in der Zeit von 2. Mai bis Ende September 2017. In dieser Zeit wird der gesamte Verkehr großräumig über Emmerting, Altötting und die Autobahn umgeleitet, an der Autobahn aus Richtung Mühldorf erfolgt die Ausleitung bereits in Altötting. Auf unsere Anregung hin wird auf der sog. blauen Route bereits in Eggenfelden in Richtung Altötting-Burghausen umgeleitet.<br /> Das Problem - und damit Hauptthema der Besprechung - ist die Vermeidung des sog. Schleichverkehrs durch Haiming, insbesondere des Schwerlastverkehrs. Dazu wird die Kreisstraße AÖ 24 für den Verkehr über 7,5 t gesperrt (Anliegerverkehr und Omnibusse frei) und die Polizei sagte umfassende Kontrollen, insbesondere in der Anfangsphase zu. Die Unternehmen werden ihre Speditionen auf die Umleitung hinweisen; in Zusammenarbeit mit Wacker und Borealis wird die Gemeinde einen Flyer erstellen, der den Fahrern als Hinweis auf die Umleitung ausgehändigt wird. Bezüglich der Werksbusse wird Wacker dafür Sorge tragen, dass aus Richtung östliches Niederbayern nur die notwendigsten Fahrten durch Haiming erfolgen. Zur Erhöhung der Sicherheit der Schulkinder wird am Zebrastreifen vor der Schule eine Fußgängerampel aufgestellt werden. In einer Vorbesprechung hatten Verantwortliche aus der Gemeinde Haiming bereits weitere Vorschläge erarbeitet, die dem Straßenbauamt vorgestellt wurden: Zur Einfahrtsregelung in Bergham entweder die Vorfahrt (abknickende Vorfahrt Richtung Haiming) ändern oder ebenfalls eine bedarfsgesteuerte Ampel anbringen; zur Sicherheit für den querenden Radfahrer- und Autoverkehr und zur Erleichterung des Linksabbiegens in Weg eine Ampelanlage zu errichten; an der neuralgischen Stelle in der Ortsmitte – 90°-Kurve in Haiming – ebenfalls für den einmündenden Verkehr eine Ampelanlage zu installieren. Diese zusätzlichen Maßnahmen hält das Straßenbauamt derzeit nicht für erforderlich, da wegen der großräumigen Umleitung und der Sperrung für den Schwerlastverkehr keine stark gefährdenden Situationen erwartet werden. Die Vorschläge werden aber vorab geprüft, damit im Notfall eine schnelle Umsetzung möglich ist. In diesem Zusammenhang war man sich auch einig, dass die Wirksamkeit von Umleitung und Sperrung von Anfang an kontrolliert wird und man dann schnell mit weiteren Maßnahmen reagieren wird.<br /> Zum Konzept der Umleitung und der „Schutz“-Maßnahmen für Haiming wird es Anfang Februar vom Straßenbauamt eine öffentliche Informationsveranstaltung geben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht KommU</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zwei wichtige Maßnahmen konnten in den zurückliegenden Wochen abgeschlossen werden:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Kanallückenschluss für das Baugebiet Haiming-West konnte nach Abschluss des Kaufvertrages für den geplanten Geh- und Radweg endlich in Angriff genommen und jetzt abgeschlossen werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Außenanlagen rund um die neue Sporthalle und die Außensportstätten sind weitgehend abgeschlossen.<br /> Der Wirtschaftsprüfer erstellt in diesen Wochen den abschließenden Prüfungsbericht für das Jahr 2015.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Änderung Bebauungsplan Soldatenmais (Industriegebiet)</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nachdem in der Juli-Sitzung der Billigungsbeschluss für die geplante geringfügige Erweiterung des Industriegebietes Richtung Norden gefasst worden war kamen von den Trägern öffentlicher Belange nur noch wenige Ergänzungs- und Abänderungsvorschläge. Diese können alle bei der Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes berücksichtigt werden. der Gemeinderat hat deswegen in dem das Verfahren abschließenden Beschluss die Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes beschlossen. Wenn das Landratsamt dieser Änderung zustimmt gibt es grünes Licht für die von der Fa. VIB geplante Erweiterung der Logistikhalle mit zusätzlichen, im Norden angebauten Ladestationen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Änderung Bebauungsplan Haiming-Nord</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Für die geringfügige Änderung des Bebauungsplanes Haiming-Nord im Bereich Fahnbacherstraße gab es keine wesentlichen Stellungnahmen der beteiligten Behörden, da die Festsetzungen weitgehend unverändert bleiben. Der Gemeinderat hat die Änderung beschlossen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Änderung Bebauungsplan Niedergottsau-Nord</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wesentlich schwieriger gestaltet sich die Aufstellung des Bebauungsplanes Niedergottsau-Nord, durch den an der nördlichen Hangseite der Dorfstraße auf insgesamt vier weiteren Parzellen Baurecht entstehen soll. Nachdem als Vorstufe der Flächennutzungsplan entsprechend geändert wurde und mittlerweile vom Landratsamt genehmigt worden ist, geht es jetzt um die konkreten Festsetzungen für den Bebauungsplan. Erneut werden vom Landratsamt naturschutzfachliche Einwendungen erhoben und auch in zahlreichen Einzelpunkten die Festsetzungen hinsichtlich Baufenster, überbaubare Grundstücksfläche, Gebäudehöhe, Dachform und Einfriedung beanstandet. Der Bauernverband befürchtet, dass die Dorfstraße verengt wird und mit landwirtschaftlichen Maschinen nicht mehr hindernislos befahren werden kann; der Wasserzweckverband sieht erhebliche Schwierigkeiten bei den Wasseranschlüssen. Alle Einwendungen und Bedenken hat der Gemeinderat auf der Grundlage von Beschlussempfehlungen des Bauausschusses abgewogen und durch Beschluss entweder berücksichtigt oder zurückgewiesen. Auf der Grundlage dieser Einzelbeschlüsse des Gemeinderates wird die beauftragte Architektin den Bebauungsplanentwurf überarbeiten, so dass in der nächsten Sitzung der Billigungs- und Auslegungsbeschluss gefasst werden kann.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Spenden für die Gestaltung des Begegnungs- und Spielplatzes</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Auf der Fläche zwischen Schule und Turn- und Sporthallen wird neben den Außensportanlagen auch ein Begegnungs- und Spielplatz angelegt. Die Vorarbeiten dafür sind abgeschlossen und im Arbeitskreis Gemeindeentwicklung und im Bauausschuss wurden auch bereits Vorschläge für die Ausstattung mit Spielgeräten erarbeitet. Der Gemeinderat wird in der Oktobersitzung das Konzept und die Anschaffung der Geräte beschließen. Parallel zur Planung wurden für die Finanzierung insgesamt sechs gewerbliche Unternehmen angeschrieben und um Spenden gebeten. Dies war sehr erfolgreich, es sind folgende Spenden zugesagt worden:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Sparkasse Altötting-Mühldorf mit 3.000 €</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Loxxess AG mit 5.000 €</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">VR meine Raiffeisenbank mit 5.000 €</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Kraftanlagen München GmbH mit 5.000 €</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Sinne der Transparenz werden diese Spenden veröffentlicht und später auf einer Tafel im Bereich des Spielplatzes auch kenntlich gemacht. Formal hat der Gemeinderat diese Spenden angenommen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zusätzlich gibt es noch eine finanzielle Zuwendung durch die Sparda-Bank Mühldorf in Höhe von 1.500 € für eine Slack-Line; diese Spende fließt an den Förderverein Schule.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-70</guid>
						<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 28.07.2016</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-28-07-2016/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=b2dae58e8a52896aa73235914fe8d66c</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am Beginn der Sitzung gab Bürgermeister Beier einen kurzen Rückblick auf die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen der <b>Freiwilligen Feuerwehr Niedergottsau</b> vom 20. – 24. Juli. Alle fünf Tage waren geprägt von einem großen Interesse der einheimischen Bevölkerung, so dass das Fest, beginnend mit dem Totengedenken am Mittwoch bis zum Festgottesdienst und Festzug am Sonntag wirklich Niedergerner Festtage waren. Das Kabarett am Samstag-Abend mit Fredi Kagerer und vielen Mitwirkenden war ein kultureller Höhepunkt, der wiederum zeigte, was wir im Niedergern drauf haben. Er sagte großen Dank den Verantwortlichen der Feuerwehr Niedergottsau und den zahllosen Helfern für ihre geleistete Arbeit über jetzt Monate hinweg. Der grandiose Erfolg dieser Tage ist ihr verdienter Lohn. Es ist ein Feuerwehr-Fest für die Geschichte des Niedergern. Der Piesinger Feuerwehr, die vom 19. – 21. August feiern wird, wünschte er einen ähnlich guten Erfolg.<br /> Ab 27.6.2016 beginnen die Grabungs- und Verlegearbeiten für die weitere <b>Erdgasstrecke</b>. In Haiming von der Lindenstraße über verschiedene Straßen in Haiming-Mitte bis zum Ortsende in der Weiherstraße. Von dort verlegt dann zeitgleich eine zweite Firma die Leitung nach Niedergottsau bis zum Wasserhaus an der Holzhauserstraße.<br /> Erfreuliches vom Landratsamt als <b>Denkmalschutzbehörde</b>: Mit Bescheid vom 23.6.2016 wurde für eine Photovoltaikanlage auf dem Dach von Kindergarten und Kinderkrippe die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis erteilt.<br /> Am 29.6.2016 hat Herr Dr. Gilles auf die Anfragen und Anregungen zum <b>Thema Verkehr Wacker-Nordpforte </b>geantwortet und mitgeteilt, dass die Errichtung einer neuen Pforte Nord für den LKW-Verkehr eine langfristige Option ist, die aber in den nächsten fünf Jahren nicht zur Realisierung kommen wird. Bezüglich des Radfahrerverkehrs teilte er mit, dass zur Entlastung des Kreuzungsbereichs Pforte Nord westlich davon eine neue Querungsstelle für Radfahrer mit einer Radweganbindung südlich der AÖ 24 eingerichtet werden soll. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit regte er die Ausweitung der 70 km/h-Beschränkung bis zum Neuhofener Berg an. Zur Vollsperrung der B 20 teilte Dr. Gilles mit, dass von Seiten Wacker die Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um LKW-Fahrer zur Nutzung der offiziellen Umleitung anzuhalten und bezüglich der Werksbusse bereits Gespräche geführt werden, um mögliche Alternativrouten zu definieren.<br /> Der <b>LTE-Funkmast </b>lässt weiter auf sich warten: Am 7.7.2016 teilte die Fa. Vodafone mit, dass derzeit die Ausführungsplanung für das Fundament erstellt wird und wenn dazu Details und Kosten feststehen beginnt die Mittelbeschaffung. Ob der Mast noch 2016 oder erst 2017 aufgestellt wird, steht noch nicht fest. An diesem LTE-Mast gibt es aber jetzt weiteres Interesse: Mit Mail vom 15.7.2016 teilt die Deutsche Telekom mit, dass sie zum Ausbau des flächendeckenden Mobilfunknetz im Bereich Haiming eine Basisstation errichten will. Der zur bestmöglichen Abdeckung optimale Standort liegt im Bereich des geplanten LTE-Mastenstandorts der Vodafone. Deswegen – so die Mitteilung der Telekom – ist die Mitnutzung des geplanten Antennenträgers vorgesehen. Dagegen werden von der Gemeinde keine Einwände erhoben.<br /> Im Amtsblatt des Landkreises Altötting vom 7.7.2016 wurde die Verordnung über das <b>Überschwemmungsgebiet </b>an der Salzach veröffentlicht. Dabei wurde auch für die Gemeinde Haiming ein Überschwemmungsgebiet festgesetzt, das sich aber ausschließlich auf der Flussseite der Dämme befindet, damit gibt es für die Gemeindegebiete, die zum Wohnen und Arbeiten genutzt werden keinerlei Einschränkungen.<br /> Mit Schreiben vom 1.7.2016 teilt die Regierung von Oberbayern mit, dass der Antrag der Gemeinde auf Beschaffung eines <b>Mannschaftstransportwagens MZW </b>für die Feuerwehr Haiming als förderfähig beurteilt wird und wegen der erforderlichen Dringlichkeit der vorzeitigen Beschaffung zugestimmt wird. Damit ist der Weg frei, um die Ausschreibungsunterlagen für das Fahrzeug vorzubereiten.<br /> In einem <b>Gespräch mit Dr. Wagner,</b> Leiter der OMV Burghausen, brachte Bürgermeister Beier die starke Lärmentwicklung beim Fackelbetrieb, zuletzt bei dem Vorfall am 9.6.2016, zur Sprache. Er regte an, durch weitere technische Vorkehrungen in der Raffinerie sicher zu stellen, dass durch eine Notstromversorgung die beim Fackelbetrieb notwendige Dampfmenge störungsfrei zur Verfügung steht und durch weitere Maßnahmen die Lärmentwicklung zu minimieren. Dr. Wagner wies darauf hin, dass die letzten Störfälle mit Fackelbetrieb durch externe Ereignisse verursacht wurden und derzeit alle Anstrengungen unternommen werden, um solche Ursachen auszuschalten. Er sicherte zu, technische Weiterentwicklungen bezüglich des Fackelbetriebs zu prüfen, wobei er aber auch einräumte, dass der neue Fackelkopf die Verbrennung optimiert, aber auch in der Lärmentwicklung stärker wahrnehmbar ist. Er bittet darum, Lärmentwicklungen zeitnah über das Bürgertelefon 0<span style="color:black">8677 960-0 </span>zu melden, weil dann durch Steuerung der Dampfzuführung die Geräuschentwicklung vermindert werden kann.<br /> Am 26.7.2016 fand die erste Runde der <b>Feuerbeschau</b> in der Gemeinde statt. Kaminkehrermeister Robert Schwarzhuber, Kommandant Hans Anderl und Gabi Kriegsch vom Einwohnermeldeamt begutachteten insgesamt vier private und ein öffentliches Objekt; dabei gab es keine Beanstandungen. In privaten Objekten findet die Begehung statt, wenn der Eigentümer dies wünscht. In gleicher Weise wird die Feuerbeschau auch noch im Bereich der Feuerwehren Piesing und Niedergottsau stattfinden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht KommU</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das KommU wickelt derzeit die Gestaltung der Außenanlagen um die neue Sporthalle und die Erstellung der Außensportanlagen für die Schule ab. Leider sind erhebliche zeitlich Verzögerungen hinzunehmen. Jetzt aber wurde von der Fa. Polytan der Belag für Hartplatz und Laufbahn aufgebracht, bis zum Wochenende ist auch die Linienmarkierung komplett. Die Gesamtherstellung wird noch bis Ende August dauern, da weiterhin Anschlussarbeiten an der Sporthalle nicht ausgeführt sind.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Änderung Bebauungsplan Soldatenmais (Industriegebiet)</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nachdem nunmehr mit dem Landratsamt Umfang und Qualität der Ausgleichsmaßnahmen für die Bannwaldrodung und die zusätzliche Flächenversiegelung vereinbart werden konnte, sind die Planunterlagen und die Begründung für die Änderung des Bebauungsplanes komplett. Der Gemeinderat hat deswegen den Billigungs- und Auslegungsbeschluss gefasst und damit die zweite Stufe des Verfahrens eingeleitet.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Änderung Bebauungsplan Haiming-Nord</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nachdem der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung beschlossen hat, die Festsetzungen zu Gebäudehöhen und zulässigen Wohneinheiten nicht zu ändern, reduziert sich jetzt der Änderungsbedarf für den Bebauungsplan Haiming-Nord auf eine geringfügige Erweiterung der Abgrenzung im westlichen Bereich an der Fahnbacherstraße. Dort wird im Einmündungsbereich der Straße Am Mitterfeld eine Infrastrukturfläche geschaffen, die dann ins Eigentum der Gemeinde übergeht und die westliche Grenze wird so verändert, dass sie dann deckungsgleich mit den Baugrenzen der südlich der Fahnbacherstraße liegenden Bauparzellen ist. Der Gemeinderat hat dieser Änderung im vereinfachten Verfahren zugestimmt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Abwasserbeseitigung – Konzept für die Eigenüberwachung</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Nach der Eigenüberwachungsverordnung ist unser Kanalnetz in bestimmten zeitlichen Abständen zu kontrollieren und die Dokumentation dieser Überprüfungen im Jahresbericht dem Landratsamt vorzulegen. Jährlich sind alle Kanalschächte im Rahmen der Sichtkontrolle zu überprüfen; dies erfolgt durch die Mitarbeiter des Bauhofs, die dabei zugleich Reinigungsarbeiten durchführen. Im Abstand von 10 Jahren sind die Hauptkanäle durch eine TV-Befahrung auf Schäden zu überprüfen, mit einbezogen sind dabei auch die Hausanschlüsse, wenn die Eigentümer dies nicht selbst durchführen. Den größten Kontrollaufwand stellt die sag. Dichtigkeitsprüfung dar, die 40 Jahre nach Inbetriebnahme durchzuführen ist.<br /> Klärwärter Horst Eger informierte den Gemeinderat über diese notwendigen Kontrollen und empfahl dabei im Hinblick auf den guten Zustand unseres Kanalnetzes, ein Prüf- und Zeitkonzept zu erarbeiten, das einerseits Kosten nicht notwendiger Untersuchungen einspart und zugleich die umfangreiche Druckprüfung früher zu beginnen und auf mehrere Zeitabschnitte zu verteilen. In diesem Zug werden dann auch die genauen Kanaldaten der Hausanschlüsse erhoben und in das GIS (Gemeindeinformationssystem) eingearbeitet. Dieses Konzept ist dann mit Landratsamt und Wasserwirtschaftsamt abzustimmen. Zugleich ist auch finanzielle Vorsorge zu treffen, denn die umfassende Prüfung des Kanalnetzes kann bis zu 500.000 EUR Kosten verursachen, die grundsätzlich über die Abwassergebühren abzudecken sind.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Ortsstraße Holzhausen – Erneuerung oder Teilsanierung </span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Ortsdurchfahrt Holzhausen ist teilweise in einem sehr schlechten Zustand und auch weitgehend ohne geregelte Straßenentwässerung. Deswegen wird seit Jahren immer wieder gefordert, die Straße ordnungsgemäß auszubauen. Da es sich bei der Straße in Holzhausen um eine Ortsstraße handelt, sind die Kosten einer Straßenerneuerung gem. Straßenausbaubeitragssatzung auf die Anlieger umzulegen. Nach den Erfahrungssätzen früherer Straßenbaumaßnahmen wären für die ca. 570 Meter lange Straße rund 360.000 EUR aufzuwenden. Und da es sich um eine Straße mit nur geringem überörtlichem Durchgangsverkehr handelt, würden auf die Anlieger 75% dieser Kosten entfallen. In den beiden Anliegerversammlungen war dies ein Hauptdiskussionspunkt und die Mehrzahl der Anlieger spricht sich deswegen gegen einen Ausbau mit Kostenbeteiligung aus. Dies ist deswegen auch nachvollziehbar, da wegen der Siedlungsstruktur in Holzhausen teilweise Kosten im fünfstelligen Bereich entstehen.<br /> Die Einstufung der Ortsstraße als Anliegerstraße wurde auch vom Landratsamt geprüft und bejaht.<br /> Vor diesem Hintergrund hat der Gemeinderat beschlossen, einen Vollausbau der Ortsstraße nicht durchzuführen, sondern zur Vorbereitung notwendiger Teilsanierungen eine teilweise Bestandsvermessung durchzuführen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">WLAN-Hotspots für Bayern – Standorte in Haiming</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Freistaat Bayern fördert den Aufbau eines öffentlichen WLAN-Netzes und es sollen bis Ende 2017 dadurch 10.000 WLAN-Standorte zur kostenlosen Internetnutzung entstehen. Pro Gemeinde werden max. zwei Standorte mit bis zu 5.000 EUR gefördert. Die anfallenden Betriebskosten sind dann von der Gemeinde zu tragen. Vertragspartner für die Hotspots ist die Fa. Vodafone.<br /> Auf der Grundlage dieser Förderung sollen in Haiming zwei weitere WLAN-Standorte geschaffen werden: In Haiming im Bereich der Schule und in Niedergottsau beim Feuerwehrhaus. Auf der Grundlage des positiven Beschlusses des Gemeinderates werden jetzt für die Standorte Angebote eingeholt; die Auftragsvergabe erfolgt dann in der Sitzung im September.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Grundwasserentnahme OMV</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Während der Alzkanalabstellung ist die OMV-Raffinerie für die Kühlwasserversorgung ebenso wie Wacker auf Wasser aus der Salzach angewiesen. Da befürchtet wird, dass dieses Wasser stärker mit Schwebstoffen belastet ist, beantragt OMV mit Schreiben vom 19.7.2016 eine befristete Erlaubnis zur Ausweitung der wasserrechtlichen Erlaubnis zur Grundwasserentnahme. Derzeit ist eine Entnahme von 790 m³ pro Stunde, maximal 18.940 m³ pro Tag an 15 Tagen im Monat erlaubt. Für den Zeitraum der Alzkanalabstellung soll dieser Zeitraum auf alle Tage des Monats erweitert werden. In einem Gutachten zu Auswirkungen auf das Grundwasser wird festgestellt, dass im Bereich westlich von Neuhofen nur ein geringer Teil mit maximal 0,3 Meter Absenkung im Vergleich zur bereits genehmigten Entnahme betroffen ist. Auswirkungen auf die Natur oder auf die Abflüsse der Bäche werden nicht angenommen.<br /> Der Gemeinderat hat unter Berücksichtigung der betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit und der Befristung der erweiterten Entnahme keine ablehnende Stellungnahme abgegeben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-62</guid>
						<pubDate>Tue, 28 Jun 2016 06:34:27 +0000</pubDate>
						<title>Anmeldung für einen Erdgasanschluss</title>
						<link>https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/2016-06-27_Meldebogen_fuer_Erdgasanschluss.pdf</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-60</guid>
						<pubDate>Thu, 16 Jun 2016 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 16.06.2016</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-16-06-2016/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=62d2fde40bce5936757fd825017eb288</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In einem <b>Brief</b> vom 4.5.2016 übermittelte Bürgermeister Wolfgang Beier an den <b>Wacker-Werksleiter Dr. Gilles </b>die in der Bürgerversammlung vorgebrachten Probleme und Anliegen hinsichtlich des Verkehrs an der Wacker-Nordpforte, insbesondere der Parksituation und der für Radfahrer gefährlichen Querung der Kreisstraße vom Radlweg zur Werkseinfahrt. Auch wurde nachgefragt, wie die Planungen zur Verlegung des Zugangsverkehrs von der West- zur Nordpforte aussehen und wie Wacker den Omnibus-Werksverkehr bei der Vollsperrung der B 20 organisieren will. Bislang ist dazu noch keine Antwort eingegangen.<br /><br /> Im Amtsblatt des Landkreises vom 20.5.2016 wurde die Verordnung vom 10.5.2016 zur <b>Änderung der Gebiete der Gemeinde Haiming</b> und der Stadt Burghausen veröffentlicht. Damit ist die Umgemeindung der Flächenbereinigungen im Industriegebiet vollzogen, die Fläche der Gemeinde Haiming wurde dadurch um 1.705 m² kleiner.<br /><br /> Am 30.5.2016 war im Rathaus die <b>Anliegerversammlung</b> für einen möglichen Ausbau der Ortsstraße Holzhausen. Mit einer Präsentation wurden die betroffenen Haus- und Grundstückseigentümer über Planungsablauf, Zeitplan, rechtliche Qualifizierung der Straße als Anliegerstraße und die Grundzüge der Abrechnung informiert. In der Diskussion wurde grundsätzlich die Notwendigkeit einer Erneuerung der Ortsstraße und auch die Schaffung einer geordneten Entwässerung bejaht; nicht so große Begeisterung löst natürlich die Kostenbeteiligung der Anlieger mit 75% an den Gesamtkosten aus. Hier wurde durch den Bürgermeister zugesagt, dass vor einer Entscheidung über die Einstufung der Straße bei der Rechtsaufsicht geprüft wird, ob auch die Qualifizierung als Haupterschließungsstraße möglich ist. Für den weiteren Fortgang wurde vereinbart, dass in der Juli-Sitzung der Gemeinderat die Grundentscheidung über den Ausbau trifft, wenn bis dahin nicht eine große Mehrheit der Anlieger sich gegen den Ausbau ausspricht.<br /><br /> Mit Schreiben vom 31.5.2016 teilte Kreisbrandrat Huber mit, dass er die Beschaffung eines <b>Mannschaftstransportfahrzeuges </b>für die Feuerwehr Haiming befürwortet. Unter Berücksichtigung der Ausstattung der benachbarten Feuerwehren hält er die Beschaffung „für wirtschaftlich und fachlich notwendig. Die Maßnahme ist dringend erforderlich und für den Standort angemessen.“<br /><br /> Am 9.6.2016 fand die <b>Generalversammlung der EnerGen</b> statt. Nach dem Bericht des Vorstandes über die Aktivitäten des vergangenen Jahres wurden Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Intensiv diskutiert wurde das im Energiecoaching angedachte Projekt „Elektroauto für alle“. Dabei ist angedacht, dass in Haiming eine E-Ladestation errichtet wird und in Zusammenarbeit mit einem Car-Sharing-Anbieter (z.B. E-Wald) ein Elektroauto geleast und Gemeindebürgern gegen gestaffelte Mietpreise zur Verfügung gestellt wird. Dies wäre ein auf zunächst 1 Jahr beschränktes Pilotprojekt, um zu erkunden, ob und welches Interesse an einem Car-Sharing-Angebot mit einem Elektroauto besteht.<br /> Bis zum Umwelttag soll jetzt geklärt werden, in welcher Form die Gemeinde eine E-Ladestation einrichten kann und zu welchen Bedingungen und mit welchem Partner ein Elektroauto für angeboten werden kann.<br /><br /> Bei der <b>Info-Veranstaltung</b> am 13.6.2016 stellte der Betriebsleiter der Alzwerke, Gerhard Wimmer, das Projekt der Abstellung des Alzkanals vor und der Leiter der Umweltabteilung der Fa. wacker, Dr. Andreas Moser, berichtete über die Entwicklung bei der Grundwasserentnahme. trotz großer Anstrengungen ist bislang die Ursache für die TOC-Belastung des Wassers aus dem Mühlbach Überackern nicht gefunden und es gibt auch noch keine technische Möglichkeit, die kleinsten organischen Verunreinigungen bei Herstellung von Reinstwasser auszufiltern. Deswegen ist es weiterhin notwendig, Grundwasser zuzumischen. Dabei wird die genehmigte Jahresmenge von 1,3 Mio m³ bei weitem nicht erreicht, aber es ist mittlerweile notwendig, diese Zumischung während des ganzen Jahres zu ermöglichen. Wacker wird deswegen eine Änderung der befristeten Erlaubnis beantragen. Bei den ständigen Monitoringmaßnahmen sind bislang keine Auswirkungen auf die Vegetation oder eine unerwartete Schwankung im Grundwasserstand festgestellt worden.<br /><br /> Auf Initiative von Bürgermeister Wolfgang Beier wird es am 20. September im Rathaus Haiming ein Planungsgespräch zur Umleitung im Zuge der <b>Vollsperrung der B 20</b> im Jahr 2017 geben. Dazu lädt das Straßenbauamt Traunstein die Vertreter überörtlicher Behörden ein, Verantwortliche aus dem Gemeindegebiet werden durch die Gemeinde Haiming eingeladen.<br /><br /> Beim <b>Kindergartenausschuss </b>am 15.6.2016 informierte die neue KiTa-Verwalterin Sabine Schlagmann zunächst über die personelle Situation: Derzeit sind 6 Erzieherinnen, 6 Kinderpflegerinnen und eine Vorpraktikantin angestellt; ab Herbst werden insgesamt 73 Kinder die Krippe und den Kindergarten besuchen. Erfreulich auch der Rechnungsabschluss für 2015: Es gibt erneut einen Überschuss, dieser beträgt nach Abzug von Zahlungen, die das Kindergartenjahr 2014 betroffen rund 11.000 EUR. Bürgermeister Wolfgang Beier dankte Leiterin Martina Stampfl für die pädagogische Arbeit und Sabine Schlagmann, dass sie die Nachfolge von Christa Pittner in der Verwaltung des Kindergartens angetreten hat.<br /><br /> In Sachen <b>Stromausfall und Fackelbetrieb bei der OMV</b> hatte Bürgermeister Beier am Freitag telefonischen Kontakt und entsprechend der dabei getroffenen Vereinbarung gab die OMV dann am 15.6.2016 eine ausführliche schriftliche Information zu Ursachen und Auswirkungen. Es kam am 9.6. zu einem 40 Minuten langen Stromausfall, der wiederum zu einem Ausfall sämtlicher Raffinerieanlagen führte. Deswegen sprang die Fackel an, wobei bis zur Herstellung der Stromversorgung eine rußfreie Verbrennung der Gase nicht erfolgen konnte, weil auch die Dampferzeugung ausgefallen war. Die starke Lärmentwicklung ergab sich aus der großen Menge des einzuspeisenden Dampfes. Die am 9.6.2016 bis 19.00 Uhr durchgeführten Immissionsmessungen ergaben, dass eine Gesundheitsgefährdung nicht bestand.<br /><br /> Am 13.06.2016 leistete <b>Karina Kaltenmarkner</b> ihren letzten Arbeitstag in der Verwaltung ab. Ab September befindet sie sich dann im Referendariat für das Lehramt. Sie war seit 2005 in der Verwaltung beschäftigt und die erste Auszubildende der Gemeinde Haiming. Nach der Ausbildung besuchte sie die BOS und arbeitete dann als Teilzeitkraft im Einwohnermeldeamt auch neben ihrem Studium. Sie war sehr flexibel und übernahm auch viele Urlaubsvertretungen. Wir bedauern das Ausscheiden von Karina Kaltenmarkner sehr und wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg viel Erfolg und alles Gute.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht KommU</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das KommU wickelt derzeit die Gestaltung der Außenanlagen um die neue Sporthalle und die Erstellung der Außensportanlagen für die Schule ab. Leider sind erhebliche zeitlich Verzögerungen hinzunehmen. Geplant war, dass in der Woche nach den Pfingstferien, also bis 03.06.2016, die Arbeiten abgeschlossen sind. Das Wetter lies jedoch die Zeitpläne platzen. Daneben sind aber auch wichtige Anschlussarbeiten von Seiten der Sporthalle nicht fertig und verzögern die Fertigstellung ebenfalls. Aktuell ist zumindest die Asphalt-Unterschicht auf dem Allwetterplatz und der Laufbahn fertig. Da wegen des Wetters auch wichtige Zulieferfirmen aus dem Tritt gekommen sind, müssen wir warten, bis der Belag aufgebracht werden kann.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bauangelegenheiten</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Altenheimstiftung möchte das Dach des Gebäudes an der Flurstraße erneuern und in diesem Zuge eine zusätzliche Wohnung (neben den beiden bestehenden Wohnungen) schaffen. Dazu notwendig ist eine geringfügige Erhöhung der Wandhöhe auf 6,60 Meter und die Änderung der Dachneigung auf 30°. Die insoweit notwendigen Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes genehmigte der Gemeinderat und erteilte dem Bauvorhaben im Rahmen der gestellten Bauvoranfrage sein Einvernehmen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Waldreferenten</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Gemeinderat Felix von Ow, den der Gemeinderat zum Waldreferenten bestellt hat, berichtete über die im vergangenen Halbjahr durchgeführten Pflege- und Ersatzpflanzmaßnahmen in den gemeindlichen Waldgrundstücken, die als Bannwaldersatz aufgeforstet wurden. Auf einer Fläche von rd. 9,3 ha wurden Pflegemaßnahmen durchgeführt, vor allem wurden zum Schutz des gepflanzten Mischwaldes die wild aufgewachsenen Weiden entfernt. Da dies zum Teil sehr aufwändig war, wurde auch eine Fremdfirma eingesetzt. Auf einem Teil der Flächen wurden Nachpflanzungen (2.000 Stück) vorgenommen. Zur ordnungsgemäßen Pflege waren weiterhin Ausmäharbeiten notwendig, dies wurde durch Gemeindearbeiter Hubert Emmersberger erledigt. Die Gesamtkosten dieser Arbeiten bezifferte Felix von Ow mit 7.755 EUR; darin berücksichtigt ist ein staatlicher Zuschuss in Höhe von 1.548 EUR. Beim Blick in die Zukunft sagte Waldreferent, dass in den nächsten Jahren zwar weiterhin eine kontinuierliche Kontrolle und Pflege erforderlich ist, diese aber nicht mehr so hohe Kosten verursachen wird. Bürgermeister Beier sprach für die Arbeit seinen Dank aus und betonte, dass dies alles zu einer Wertsteigerung der gemeindlichen Waldungen führt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beschaffung von Digital-Festfunkstellen</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Rahmen der Einführung des Digitalfunkes für die Feuerwehren sind die Handfunkgeräte und die Funkgeräte in den Fahrzeugen angeschafft, installiert und auch bereits erprobt. Vollständig ist die Umstellung dann, wenn in den drei Feuerwehrhäusern digitale Festfunkstellen eingebaut sind. Im Beschaffungsplan der Gemeinde ist das vorgesehen, eine Förderung dafüpr gibt es nicht, da bisher die Feuerwehrhäuser keine stationären Funkstellen hatten.<br /> Die Notwendigkeit dafür ergibt sich aber aus zwei wesentlichen Gesichtspunkten: Angesichts einer nach wie vor schlechten Mobilfunkversorgung sichert eine Festfunkstelle die Funkmöglichkeit ab und die Dachantennen dienen als Rückfallebene bei Ausfall eines Funkmastens in der Region. Wesentlich wichtiger aber ist, dass im Katastrophenfall, insbesondere bei längerem Stromausfall, über die Festfunkstelle im Feuerwehrhaus der Kontakt zur Außenstelle über die integrierte Leitstelle Traunstein hergestellt werden kann. Denn das Feuerwehrhaus verfügt eine Notstromversorgung. Im Einsatzfall dient eine Festfunkstelle der besseren Koordinierung der eingesetzten Mannschaften und dem Kontakt mit der Kreiseinsatzzentrale.<br /> Die abgeschätzten Kosten für die Geräte betragen rund 3.300 EUR; hinzukommen die Einbaukosten und die Kosten für die vorausgehende funktechnische Messung. Der Grundsatzbeschluss zur Beschaffung hatte der Gemeinderat bereits am 13.11.2014 gefasst.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Spiel- und Begegnungsplätze in Haiming</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im neuen Baugebiet Haiming West und im Bereich Schule und Turnhalle sind Flächen für Spiel- und Begegnungsplatz vorgesehen. Bei einer Sitzung des AK Gemeindeentwicklung haben Gemeinderäte und Frauen und Männer aus den Bereichen Kindergarten, Schule, Mutter-Kind-Gruppe, Jugendarbeit, Sportverein, Kirche und Nachbarschaft Ideen und Vorschläge gesammelt. Im Bauausschuss wurde dies bereits kurz besprochen und man kam überein, vorrangig jetzt für den neu gestalteten Bereich zwischen Schule und Sporthalle die Anschaffung von Geräten zu planen. Die Hauptzielgruppe sind dabei Kinder im Schulalter, die diesen Bereich in der Pause oder auch in der Freizeit für sportliche Aktivitäten nutzen. Die Planung des Kinderspielplatzes im neuen Baugebiet soll zurückgestellt werden, damit dann auch junge Familien, die dort wohnen, in die Planung einbezogen werden können.<br /> In der Diskussion legte der Gemeinderat Wert darauf, dass für die Detailplanung das pädagogische Fachwissen der Verantwortlichen von Schule und Kindergarten genutzt werden soll, die Beiziehung eines Planungsbüros lehnte er aber ab. Im nächsten Schritt wird der Bauausschuss aus der Fülle der Vorschläge einen Gestaltungsentwurf fertigen, dies mit Fachleuten abklären und dann diesen Vorschlag im AL Gemeindeentwicklung zur Diskussion stellen. Der Gemeinderat trifft dann die Entscheidung über die Gestaltung und die Beschaffung der einzelnen Geräte.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
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						<guid isPermaLink="false">news-59</guid>
						<pubDate>Thu, 12 May 2016 18:30:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 12.05.2016</title>
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						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Abschlussbericht Energiecoaching</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am Beginn der Sitzung übergab Andreas Huber von der Fa. Coplan den Abschlussbericht des Energiecoachings in der Gemeinde Haiming. Es handelt sich um ein Projekt der Regierung von Oberbayern, mit dem ein Impuls zu Maßnahmen gegeben wird, die einen Beitrag zur Energiewende und zur ökologischen Verantwortung leisten. In Haiming wurde rund 12 Monate unter Einbezug interessierter Bürgerinnen und Bürger untersucht, welche Maßnahmen sinnvoll und möglich sind; sie wurden bereits in einer öffentlichen Versammlung vorgestellt. Jetzt ist es an der Gemeinde, bestimmte Projekte umzusetzen; vorrangig ist die Wärmeversorgung Unterer Wirt und der kommunalen Gebäude in Niedergottsau. In Kooperation mit der EnerGen soll auch geprüft werden, ob ein Carsharing-Angebot mit einem Elektrofahrzeug sinnvoll und finanziell vertretbar ist.<br />Bürgermeister Wolfgang Beier dankte dem Energiecoach Andreas Huber für die Begleitung in den zurückliegenden Monaten und überreichte ihm ein kleines, nahrhaftes Geschenk. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 20.4.2016 wurde der Brückenschlag über den Haiminger Mühlbach abgeschlossen – es ist jetzt eine Stahlkonstruktion mit Holzgeländer. Die Stahlkonstruktion wurde von Altbürgermeister Alois Straubinger geschaffen, der die gesamte Arbeit unentgeltlich leistete.<br /> Bei der Neuwahl des SV Haiming am 28.4.2016 blieb alles beim Alten: Rupert Koch bleibt weiterhin 1. Vorsitzender, sein Stellvertreter ist Anton Maier. Schriftführer bleibt Hans Lautenschlager und Hauptkassier ist weiterhin Sabine Sommer. Der Bürgermeister dankte allen ehrenamtlichen für ihre wichtige Tätigkeit und betonte besonders die gute Zusammenarbeit bei dem für die ganze Gemeinde wichtigen Projekt Sporthalle.<br /> Am 29. April gab es im Rahmen eines Treffens der Altenheimstiftung ein Gespräch mit Frau Mangold, Leiterin Seniorenhaus, und Herrn Jung, BRK-Kreisgeschäftsführer. Dabei ging es auch um die Überlegung, in Haiming eine Einrichtung für Tagespflege zu schaffen, dies würde seitens der Gemeinde sehr begrüßt werden, da es das Bemühen vieler Familien, die älteren und pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause zu versorgen, unterstützen würde. Ein weiteres Thema war die Sperrung der B 20 – hier wurde Herr Jung gebeten, gegenüber dem Straßenbauamt die Zahl der Notarzt- und Rettungseinsätze darzulegen und darauf hinzuwirken, dass ein reibungsloses und staufreies Befahren der AÖ 24 während der Umleitungsphase zu gewährleisten ist.<br /> Bei der Aufsichtsratssitzung der EnerGen am 2.5.2016 wurden verschiedene Projekte aus dem Energiecoaching betrachtet, insbesondere die Wärmeversorgung der kommunalen Gebäude in Niedergottsau und Möglichkeiten der Förderung der E-Mobilität in der Gemeinde. Zu Niedergottsau erwartet man bezüglich technischer Konzepte Hinweise und Vorschläge durch die Masterarbeit von Frau Pritzl im Büro Coplan; bezüglich E-Mobilität will die EnerGen im Zusammenwirken mit der Gemeinde als möglicher Träger auftreten und untersucht die verschiedenen Modelle von Leasing, Car-Sharing und Aufbau einer Ladestation. Nähere Infos soll es dazu bei der Mitgliederversammlung im Juni geben, der Termin steht aber noch nicht fest.<br /> Am 10.5.2016 erläuterte EKHK Nieß, Leiter der PI Burghausen, den Bericht zur Kriminalstatistik 2015. Daraus ergeben sich für Haiming nur positive Erkenntnisse: Die insgesamt 33 gemeldeten Delikte, zwei mehr als 2014, liegen alle im Bereich der leichten Kriminalität. 10 Diebstahlsdelikte, davon 3 Fahrraddiebstähle und 1 Wildkamera. 10 Körperverletzungsdelikte, hauptsächlich im familiären Bereich, 5 Beleidigungen, eine illegale Einreise und ein Drogendelikt. Dabei handelt es sich um den Hanfanbau in der Au, ansonsten gibt es keine Hinweise auf eine Drogenszene. Trotz zwei Bauwageneinbrüchen sind die Bauwagen aus polizeilicher Sicht unauffällig und im Gemeindebereich gibt es auch keine Einbruchsdelikte, die auf Beschaffungs- oder Bandenkriminalität hinweisen würde. Der Bürgermeister sprach auch das Problem Sperrung B 20 im Jahr 2017 an und forderte den Chef der Burghausener Polizei auf, Maßnahmen zu planen, mit denen der LKW-Verkehr wirksam daran gehindert werden kann, Haiming als Schleichweg zu nutzen.<br /> Mit den Energienetzen Bayern und der Deutschen Telekom fand ein Abstimmungsgespräch statt. Als Ziel sollte eine Koordination der Tiefbauarbeiten erreicht werden, soweit Trassenidentität von Gasleitung und Glasfaserleitung besteht. Das ist sehr schwierig zu schaffen, weil die Projekte völlig andere Durchführungsgeschwindigkeiten und Verfahrensstände haben. Zumindest erhielten wir am 10.05.2016 einen Plan von der Deutschen Telekom, welcher die Koordination enthält. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht KommU</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 02.05.2016 wurde die Maßnahme „Erneuerung der Außensportanlagen Schule“ in Angriff genommen. Der Unterbau wird derzeit eingebaut. Die Maßnahme wird nach den Pfingstferien fertiggestellt.<br /> In der Woche vom 25.- 29.4.2016 wurden von der Fa. TTB die Fahnbacherstraße ab Ortsende und der Zehentweg vom Baugebiet bis zur Einmündung Fahnbacherstraße asphaltiert.<br />Ende Mai ist die Asphaltierung nach Moosen vorgesehen. Diese konnte mit der Erneuerung des Zehentwegs und der äußeren Fahnbacherstraße nicht gleichzeitig gemacht werden, da der Wasserzweckverband noch Erneuerungsarbeiten durchgeführt hat und die Gasleitung von der Kreisstraße nach Moosen eingebaut wurde. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Änderung Bebauungsplan Haiming-Nord</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Dem Gemeinderat lag ein Entwurf für eine Änderung des Bebauungsplanes Haiming-Nord vor, der auf den Anträgen von zwei Grundeigentümern beruhte, die neue Festsetzungen zur Zahl der zulässigen Wohneinheiten und der Höhe der Gebäude (6,40 Meter statt 4,80 Meter Wandhöhe) wollen. Hinzukam die Notwendigkeit einer Neuparzellierung an der Einmündung der Fahnbacherstraße, da hier eine kleine Infrastrukturfläche geschaffen wird und die Grenze des Baugebietes der Grenze auf der Südseite der Fahnbacherstraße angeglichen wird.<br /> Zu diesen geplanten Änderungen gab es eine Anliegerversammlung, bei der erhebliche Bedenken zur Verdichtung durch die höhere Zahl der Wohneinheiten (4- bzw. 5-Familienhaus) und zur Gebäudehöhe vorgebracht wurden.<br /> Im Anschluss an die Anliegerversammlung meldeten dann drei weitere Grundeigentümer den Wunsch zu veränderten Festsetzungen bei ihren Grundstücken an.<br /> Der Bauausschuss diskutierte diese neuen Festsetzungen und kam dabei zu dem Ergebnis, dass es aus städtebaulichen Gründen nicht vertretbar ist, die gewachsene Siedlungsstruktur im Bereich Am Kirchfeld und Am Bach durch Gebäude, die erheblich höher werden und durch Mehrfamilienhäuser nachteilig zu verändern. Er empfahl deswegen dem Gemeinderat, die geltenden Festsetzungen in keinem Bereich des Baugebietes Haiming-Nord zu ändern und lediglich notwendige Neuordnungen im Bereich der Grundstücksparzellierung vorzunehmen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Gemeinderat schloss sich einstimmig diesen Empfehlungen des Bauausschusses an, hob den Änderungsbeschluss vom 12.11.2015 hinsichtlich der Grundstücke „Am Bach“ auf, lehnte die Anträge auf Änderung der Festsetzungen bezüglich Wandhöhe und zulässigen Wohneinheiten ab und beschloss das Verfahren nur insoweit fortzusetzen, dass die Parzellierung des Grundstücks Am Bach und der Grundstücke am westlichen Rand neu vorgenommen wird. Für die dabei Am Bach neu entstehende Bauparzelle sind auch die baulichen Festsetzungen zu bestimmen. <br /></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beschaffung Mannschaftstransportwagen für FF Haiming</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">In der Sitzung vom 10.12.2015 hatte der Gemeinderat beschlossen, für das Haushaltsjahr 2017 Mittel zur Beschaffung von Mannschaftstransportwagen für die Feuerwehren Haiming und Niedergottsau einzuplanen. Für Piesing wurde, weil dazu auch die Schaffung eines Stellplatzes notwendig ist, wegen der Finanzentwicklung die Umsetzung des Beschlusses ausgesetzt, für Haiming laufen die Planungen weiter. Aus den mittlerweile eingeholten Informationen ergibt sich, dass für ein geeignetes Fahrzeug Kosten in Höhe von rund 52.000 EUR (bei Allradausstattung) und für den Fahrzeugaufbau weitere 26.000 EUR zu erwarten sind.<br /> Um die Beschaffung vorzubereiten war jetzt der Beschluss des Gemeinderates notwendig, dass für die FF Haiming ein Kleinbus mit 8 bis 9 Sitzen als Mannschaftstransportfahrzeug angeschafft wird und dafür bei der Regierung von Oberbayern der Zuwendungsantrag für eine Förderung von 12.500 EUR gestellt wird. Zugleich wird der Antrag auf vorzeitige Beschaffung gestellt.<br /> Wenn diese Genehmigung vorliegt kann dann der Gemeinderat beschließen, das Fahrzeug auszuschreiben. Der dritte und abschließende Beschluss ist dann die Entscheidung über den Kauf eines konkreten Fahrzeuges und der Auftrag zur Ausstattung als Feuerwehrfahrzeug.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-55</guid>
						<pubDate>Thu, 14 Apr 2016 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 14.04.2016</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-14-04-2016/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=2bf0eac7cfa6fa6671f321c53de13abc</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Mitte März wurden die beiden geplanten Durchbrüche von der neuen Sporthalle in die bestehende Turnhalle gemacht. Dabei gab es eine kleine Überraschung: Die Mauerstärke entsprach nicht der bisher angenommenen Stärke von rund 36 cm; im Bereich der Klettergerüste ist die Mauer der Turnhalle etwas zurückgesetzt und besteht nur aus 11,5 cm Ziegelmauerwerk und einer 11,5 cm vorgesetzten Klinker-Vormauerung. In diesem Bereich erfüllt die Mauer deswegen nicht die Anforderungen einer Brandschutzmauer, wenn die Turnhalle später zu einer Versammlungsstätte umgebaut werden sollte. Jetzt lässt sich das Problem leicht lösen: Das Ziegelmauerwerk wird entfernt und durch eine 17,5 cm starke Kalksandsteinwand ersetzt. Der Kostenaufwand beträgt 3.000 EUR. Dadurch wird aber auch eine ansonsten notwendige Verstärkung im Bereich einer einzubringenden Tür vermieden, was Kosten von 950 EUR verursacht hätte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 30.3.2016 wurde der Kooperationsvertrag zum Breitbandausbau mit der Deutschen Telekom geschlossen. Vom Tag des Vertragsschlusses an hat die Telekom jetzt 18 Monate Zeit in den Bereichen Kemerting, Au und Hub, Viehhausen, Daxenthal, Stockach und Spanloh Breitbandanschlüsse herzustellen, die, wenn der Anschluss mit Glasfaser erfolgt, eine Datenleistung von 50 Mbit bereitstellen. Insgesamt 240 Haushalte werden auf diese Weise mit schnellem Internet versorgt, die Telekom wird dazu rund 19 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und 2 Multifunktionsgehäuse neu errichten. Die für einen Kalkulationszeitraum von 7 Jahren errechnete Wirtschaftlichkeitslücke (Differenz von Investitionskosten und Teilnehmerentgelten) von rund 660.000 EUR wird zu 30% von der Gemeinde getragen, der Rest wird durch die Förderung des Freistaates Bayern abgedeckt. Nach Abschluss des Breitbandausbaus sind 99% der Haushalte der Gemeinde mit schnellem Internet über Kabel versorgt. Eine Info-Veranstaltung zur Durchführung der Breitbandverkabelung, insbesondere auch zu den Hausanschlüssen, findet am 1.6.2016 um 19.30 Uhr im Gasthaus Mayrhofer Niedergotsau statt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Eine weitere Info-Veranstaltung gibt es am 13.6. um 20.00 Uhr im Saal Unterer Wirt: Wacker-Chemie informiert über den Stand Grundwasserentnahme und bisherige Ergebnisse des Umweltmonitorings und über das Projekt Alzkanal-Abstellung.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bei einer Besprechung mit dem Vorstand der EnerGen wurde der Infotag am 24. September vorbereitet. Im Saal Unterer Wirt werden verschiedene Firmen Informationen zur Nutzungsmöglichkeit von Erdgas geben und ergänzend dazu gibt es zu verschiedenen Aspekten der Erdgasnutzung Fachvorträge. Weiteres Thema dieses Umwelttages ist die E-Mobilität und welche Angebote insoweit durch die EnerGen gemacht werden können. Die Gemeinde ist Mitveranstalter dieses Umwelttages, der eine Fortsetzung des Energiecoachings darstellt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am 6.4.2016 erfolgte die Baustelleneinweisung für die Außenanlagen Sporthalle und Schulsport. Baubeginn ist im Bereich Sporthalle Ost am 2.5. und im Bereich der Schulsportanlagen am 9.5.2016. Wenn alles planmäßig verläuft, ist nach vier Wochen die Maßnahme abgeschlossen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zur Sporthalle passend sind die sportlichen Erfolge von SV-Haiming-Mitgliedern: Die Herren-Tischtennismannschaft wurde vorzeitig Meister der Landesliga Süd/Ost und steigt in die Bayernliga auf – da kommt die neue Sporthalle gerade recht. Und Karin Maier wurde nicht nur Weltmeisterin der Seniorinnen im Super-G, sondern gewann zum Saisonabschluss in Frankreich auch den Ski-FIS-Gesamtweltcup der Seniorinnen in ihrer Altersklasse.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Eigentlich wäre die Photovoltaik-Anlage bereits auf dem Rathausdach montiert, wenn da nicht der Denkmalschutz wäre. Das Landratsamt hat uns mitgeteilt, dass wegen der Nähe der Pfarrkirche eine denkmalrechtliche Erlaubnis notwendig ist und dazu erst eine Stellungnahme des Denkmalamtes in München eingeholt wird. Eventuell gibt es hinsichtlich Anordnung und Art der Module auch Auflagen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;tab-stops:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht KommU</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Bausaison beginnt: Am 18.4.2016 beginnt die Fa. TTB mit den Asphaltierungsarbeiten am Zehentweg bis zur Einmündung Fahnbacherstraße und die Fahnbacherstraße bis zum Ortsbeginn. Die Zufahrt nach Moosen wird dann erneuert, wenn dort die Erdgasleitung verlegt wurde.Am 9. Mai beginnen dann im Bereich Schule – Turnhalle die Außenarbeiten mit der Erneuerung der schulischen Sportanlagen und der gesamten Grünflächen. Bereits am 2. Mai beginnen die Außenarbeiten im Bereich Eingang neue Sporthalle.<br /> Im Zuge dieser Außenarbeiten wird dann auch die Brücke über den Haiminger Mühlbach erneuert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Flächennutzungsplan-Änderung Niedergottsau Nord</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die zuletzt getroffenen Abwägungsbeschlüsse des Gemeinderates liegen jetzt zur Genehmigung dem Landratsamt vor, formell ist zum Abschluss des Verfahrens noch der bereits getroffene Feststellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes zu wiederholen. Dies hat der Gemeinderat getan.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Barrierefreier Zugang in der Sporthalle</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Aus den Grundlagenbeschlüssen in der Planungsphase der Sporthalle war noch offen die Entscheidung, wo und in welcher technischen Ausführung der barrierefreie Zugang zu den Umkleiden und der Spielfläche der Halle geschaffen wird. Die ursprünglich angedachte Variant – gleich beim Eingang mit einer im Boden versenkten Hebebühne – hätte Kosten in Höhe von rund 32.000 EUR verursacht. Die jetzt gefundene Lösung ist wesentlich günstiger: An der gegenüberliegenden Seite der Halle wird an der Treppe zum Anbaubereich ein Treppenlift eingebaut. Die Kosten dafür betragen 11.000 EUR. Da ursprünglich in der Kostenschätzung ein Betrag von 2.500 EUR vorgesehen war, ist diese Kostenmehrung vom Gemeinderat zu billigen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Jahresrechnung 2015</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Rechnungsabschluss für das Jahr 2015 weist ein erfreuliches Ergebnis auf: Der Sollüberschuss beträgt 2.136.827 EUR. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Einnahmeseite, insbesondere die Gewerbesteuer, sich positiv entwickelte und auf der Ausgabenseite einige Projekte – so die Erschließung Mühlenfeld und Start Breitbandausbau – nicht verwirklicht werden konnten.<br /> Die Rücklagen erhöhten sich auf 4.158.169 EUR und die Schulden gingen auf 837.046 EUR zurück – dies auch deswegen, weil der für den Sporthallenbau im Jahr 2015 vorgesehene Kredit nicht aufgenommen werden musste.<br /> Es gab auch Haushaltsüberschreitungen, die größte Position dabei ist die Betriebskostenförderung (Personalkosten) des Kindergartens, hier wurde der Ansatz von 335.000 EUR um 15.596 überschritten.<br /> Der Gemeinderat billigte die Haushaltsüberschreitungen.<br /> Am 21.3.2016 hat der Rechnungsprüfungsausschuss die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2016 geprüft; GRin Petra Haunreiter trug den Prüfungsbericht vor. Es gibt keine Prüfungsfeststellungen oder Beanstandungen. Als Empfehlung regt der Rechnungsprüfungsausschuss an, dass der Gemeinderat kontinuierlich über die Rückführung der Finanzierung des Baugebietes Haiming-West bei der Bayern-grund informiert wird. Einstimmig – ohne Mitwirkung des Bürgermeisters – hat der Gemeinderat dem Bürgermeister und der Verwaltung für das Haushaltsjahr 2015 die Entlastung erteilt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Kindergarten Niedergottsau - Förderfaktor</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Zur Sicherung des staatlichen Personalkostenzuschusses, der sich aus der Zahl der Kinder und des jeweiligen Gewichtungsfaktors errechnet, hat der Gemeinderat bei Kindern unter drei Jahren, die in der Kinderkrippe anfangen und während des Jahres in den Kindergarten wechseln den Förderfaktor zu bestimmen. Für Kinder unter drei Jahren liegt dieser bei 2,0, beim Wechsel in den Kindergarten (ab 3 Jahre) reduziert sich der Faktor auf 1,0. Gesetzlich ist aber vorgesehen, dass bis zum Ende des Kindergartenjahres der Faktor 2,0 beibehalten werden kann, wenn die Gemeinde das beschließt. Dies hat der Gemeinderat getan.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Härteausgleich für Kinder unter 3 Jahren</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die vom Träger vorgesehenen Gebühren sind für Kinder unter drei Jahren wesentlich höher, als für Kinder über drei Jahren. Z.B. kostet der Kindergartenbesuch für ein Kind mit 4 Jahren und 4 Stunden Buchungszeit 93,50 EUR mtl., für ein Kind unter 2 Jahren werden 144,00 EUR fällig und für ein Kind unter 3 Jahren 137,50. Bereits in den zurückliegenden Jahren hat die Gemeinde als familienbezogene Unterstützung diese Mehr-Gebühren ausgeglichen und damit Familien entlastet. Derzeit beträgt der Kostenaufwand bei 11 Kindern monatlich 282,00 EUR. Um den Eltern Planungssicherheit zu geben, hat der Gemeinderat beschlossen, auch im kommenden Kindergartenjahr diesen Zuschuss zu gewähren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-52</guid>
						<pubDate>Thu, 17 Mar 2016 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 17.03.2016</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-17-03-2016/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=1e3777a59ac1d216b3178d45c80f6eaf</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt; tab-stops: 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Zur Optimierung der Versorgung und Rettung bei Waldunfällen richtet die Bayer. Forstverwaltung ein flächendeckendes Netz von Rettungstreffpunkten ein; im Bereich der Landkreise Mühldorf und Altötting wurden für den Privat- und Körperschaftswald insgesamt 262 solche Treffpunkte festgelegt, im Bereich Haiming sind das drei Punkte, die dann mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet werden. Die Rettungspunkte in Haiming sind: Bushaltestelle Neuhofen an der AÖ 24, Waldeingang zur Au südlich des Sportheims und Waldrand bei Viehhausen Richtung Spanloh.<br /> Alle Rettungspunkte sind verzeichnet unter der Adresse </span><a href="http://www.rettungskette-forst.de/" target="_blank"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">www.rettungskette-forst.de</span></a><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt; tab-stops: 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Am 26.2.2016 wurde die Gemeinde von Herrn Dr. Wagner, Leiter der OMV Burghausen, darüber informiert, dass sich die OMV im Sinne ihrer neuen Konzernausrichtung vollständig aus dem „Power“-Geschäft, also dem Stromgeschäft zurückzieht und damit die Pläne zur Errichtung eines Gaskraftwerkes aufgibt.<br /> Die OMV ist aber zur Refinanzierung ihrer Aufwendungen bei Planung und Genehmigung bemüht, für das Gaskraftwerk einen neuen Investor zu finden. Die OMV wird deswegen die Bestandskraft der erteilten Genehmigungen sichern und auch weiter daran mitwirken, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für einen wirtschaftlichen Betrieb eines Gaskraftwerkes geschaffen werden. Dies ist – trotz der Unterstützung durch die Bayer. Staatsregierung – bisher nicht der Fall. Deswegen waren Verhandlungen mit möglichen Käufern bisher nicht erfolgreich.<br /> Sollte es hier zu Vereinbarungen kommen, wird die Gemeinde Haiming zeitnah unterrichtet.<br /> Aus unserer Sicht ändert sich der Status nicht: Das Gelände bleibt im Eigentum der OMV, die Genehmigungen für Gaskraftwerk und Anschlussleitung bleiben bestehen – offen ist, ob und wann dies von einem Dritten genutzt wird. Die OMV ist aber um eine zeitnahe Klärung bemüht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt; tab-stops: 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Am 25.2.2016 waren bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Haiming Neuwahlen: Kommandant Johann Anderl und 1.Vorsitzender Thomas Kammerbauer wurden in ihren Ämtern bestätigt. Michael Auer ist neuer stellvertretender Kommandant und Bernhard Prostmaier neuer 2.Vorsitzender; Stefan Maier hatte dieses Amt 12 Jahre ausgeübt. Neu im Amt ist auch Johannes Hofer als Kassenwart, er löst Felix Vilzmann ab. Schriftführer bleibt Uwe Winkler, sein Vertreter ist wie bisher Matthias Rauschecker. Neu gewählt sind die drei Beisitzer Maximilian Haunreiter, Christoph Wagner und Marco Hofer.<br /> Bei der Versammlung wurden 3 Männer in den aktiven Feuerwehrdienst aufgenommen und 12 Jugendliche, darunter 1 Mädchen traten der Jungfeuerwehr bei. Die Jugendgruppe der Haiminger Feuerwehr hat jetzt 20 Mitglieder. Franz Bruckner wurde für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt, Johann Auer bekam für 40 Jahre aktiven Dienst die Auszeichnung des Freistaates Bayern in Gold. Er war 19 Jahre Kommandant der Haiminger Wehr.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt; tab-stops: 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Beim Tag des Denkmals am 11.9.2016 wird voraussichtlich die Gradl-Kapelle zu besichtigen sein. Nicht geöffnet ist die Schloss-Kapelle in Piesing, da diese Renovierung ausschließlich von der Familie von Ow ohne staatliche Zuschüsse durchgeführt wurde.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt; tab-stops: 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bei einem Gespräch mit dem BBV-Ortsvorstand am 22.2.2016 wurden die Themen ökologische Ausgleichsflächen, Erhöhung der Grundsteuer und sehr ausführlich der Unterhalt der Feld- und Waldwege besprochen. Hier wird es im Zusammenhang mit der Erstellung des Straßenbestandsverzeichnisses zu einer genauen Festlegung kommen, für welche Feldwege die Gemeinde unterhaltspflichtig ist und welche Feldwege von den Grundanliegern unterhalten werden. Bei Unterhaltsmaßnahmen für solche Feldwege gibt es dann seitens der Gemeinde Unterstützung durch Materiallieferung und Überlassung von Maschinen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt; tab-stops: 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">In der Gemeinde gibt es regelmäßig die Energieberatung durch Frau Noll, dies erfolgt kostenlos, da die Gemeinde Mitglied bei der EBIS (Energieberatung Inn-Salzach) ist. Es gibt aber auch eine Energieberatung vor Ort, die gefördert wird durch ein Bundesprogramm oder auch die von der Verbraucherzentrale angebotene Energieberatung. Gegen geringes Entgelt gibt es dabei eine auf die konkreten baulichen und häuslichen Verhältnisse zugeschnittene Beratung. Die Verbraucherzentrale Bayern unterhält in Burghausen einen Energiestützpunkt, über den man die Beratung nachfragen kann.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt; tab-stops: 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bei einer Information des Straßenbauamtes Traunstein am 2.3.2016 wurde mitgeteilt, dass die Baumaßnahmen an der B20 im Jahr 2016 ohne Sperrung durchgeführt werden, für den Bau der 3-spurigen neuen Fahrbahn ist 2017 von Mai bis September aber eine Vollsperrung erforderlich. Vom Leiter des Straßenbauamtes Traunstein wurde der Gemeinde Haiming zugesichert, dass dabei die Umleitung großräumig über Neuötting erfolgen wird. Unvermeidbar wird sein, dass ortskundige Autofahrer dennoch zur Abkürzung der Fahrtstrecke die Kreisstraße über Haiming nutzen werden. Unbedingt zu vermeiden ist aber eine Durchfahrt des LKW-Verkehrs. Dazu wird es zusätzliche Sperr-Maßnahmen in Absprache mit dem Landkreis geben und die Polizei hat zur Durchsetzung verkehrsbeschränkender Anordnungen verstärkte Kontrollen zugesagt. Vom Ortsvorstand des BBV, von den Lehrern der Grundschule und von Petra Haunreiter und Georg Sewald gibt es Schreiben an das Straßenbauamt, in denen ebenfalls beschränkende Maßnahmen gefordert werden. Ich habe am 11.3.2016 an den Leiter des Straßenbauamtes, Herrn König, geschrieben und vorgeschlagen, sobald wie möglich ein Treffen zur Planung und Festlegung von Maßnahmen gegen den „Schleichverkehr“ durchzuführen und auch eine Info-Veranstaltung für die Haiminger Bürgerinnen und Bürger zu planen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt; tab-stops: 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Der Obst- und Gartenbauverein wird jetzt vier Bäume zur Erinnerung an das Jubiläum pflanzen: Ein Baum an der Fläche zwischen seniorenhaus und Schreinerei Hofer, ein weiterer Baum in Weg als Ersatz für die Linde und zwei Bäume am Feuerwehrhaus in Niedergottsau.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt; tab-stops: 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Am 14.3.2016 übermittelte Dr. Moser von der Umweltabteilung der Fa. Wacker einen detaillierten Bericht zum Stand der Grundwasserentnahme. Bis September 2015 war zur Sicherstellung der Reinstwasserqualität nur periodisch Entnahme von Grundwasser zur Beimischung erforderlich, dann kontinuierlich. Die Gesamtmenge für 2015 betrug 351.500 m³ und liegt dabei deutlich unter dem genehmigten Wert von 1.300.000 m³.<br /> Es wird durch betriebliche Maßnahmen das Zumischkonzept weiter verbessert, so dass jetzt die Zumischungsmenge von Brunnenwasser 60 – 100 m³ pro Stunde beträgt.<br /> Große Anstrengungen werden in der Analytik der TOC-Belastung des Bachwassers aus Überackern und zur Verbesserung der Wasseraufbereitung unternommen; ein Durchbruch ist aber noch nicht gelungen. Im Jahr 2016 wird die Ursachenerforschung der TOC-Belastung durch umfangreiche Untersuchungen im Bereich Mühlbach Überackern ausgeweitet.<br /> Die Pegelstandsmessungen und die Bachablaufmessungen zeigen Schwankungen, die aber keinen Zusammenhang mit den Grundwasserentnahmen erkennen lassen, sondern beeinflusst sind durch das Abflussgeschehen der Salzach und natürliche Einflüsse.<br /> Im Rahmen des Umweltmonitorings ist für 2016 eine ergänzende Vegetationserfassung der grundwassernahen Wuchsstandorte in der Neuhofener Au geplant.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt; text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bericht KommU</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt; text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Der Auftrag zur Errichtung der schulischen Außensportanlagen wurde an die Firma Swietelsky vergeben. Baubeginn ist die Woche vor den Pfingstferien. Bauende ist für die Woche nach den Pfingstferien geplant.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt; text-align: justify;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Innenbereichssatzung Kemerting</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Die Beratung und Abwägung der Einwendung der Träger öffentlicher Belange und auch der Satzungsbeschluss über die Erweiterung der Innenbereichssatzung wurde zurückgestellt, da zunächst die Frage der Schaffung ökologischer Ausgleichsflächen und der Eintragung einer Grunddienstbarkeit zum Schutz landwirtschaftlicher Betriebe abzuklären ist.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">&nbsp;</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Auftragsvergabe PV-Anlage auf dem Rathaus</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Im Rahmen des Energiecoachings wurden auch Möglichkeiten von Eigenstromverbrauchsanlagen untersucht. Dabei wurde von einer großen Lösung – eine Anlage auf der neuen Sporthalle zur Versorgung von Sporthalle, Turnhalle, Schule, Rathaus, Feuerwehrhaus – Abstand genommen und es werden zwei Anlagen vorgeschlagen: Eine Anlage auf der Sporthalle für Schule, Sporthalle und Turnhalle und eine eigene Anlage zur Eigenversorgung Rathaus.<br /> Auf dem Rathausdach haben Module für eine Gesamtleistung von 9,88 kWpeak Platz, bei der zu erwartenden Strommenge ist eine gewisse Beschattung durch den Kirchturm zu berücksichtigen.<br /> Der Gesamtverbrauch i Rathaus beträgt jährlich ca. 12.000 kWh, an Stromerzeugung zu erwarten sind 10.800 kWh. Nach Erfahrungswerten können davon rund 3.700 kWh im Rathaus verbraucht werden, der Rest wird eingespeist. Damit erreichen wir eine Eigenverbrauchsquote von 34%. Im Vergleich dazu: Bei der Eigenverbrauchsanlage an der Kläranlage beträgt diese Quote durch entsprechende Steuerung rund 90%.<br /> Es lagen drei Angebote für die PV-Anlage vor; den Zuschlag erhielt unter Berücksichtigung der angebotenen Module das Angebot zum Preis von 14.500 EUR.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Auftragsvergabe zum Bau einer Fluchttreppe an der Schule</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Im Zusammenhang mit der Generalsanierung des Schulhauses im Jahr 2011 wurde für die beiden Räume im Kellergeschoss offiziell die Nutzungsänderung als Werkraum und Handarbeitsraum genehmigt. Bei den Brandschutzauflagen wurde für jeden dieser Räume als 2. Fluchtweg die Anbringung von Fluchttreppen im Lichtgraben angeordnet. Für die Herstellung und Montage der beiden Treppen liegen zwei Angebote vor, das günstigste beträgt 12.380 EUR. In Gesprächen mit Schulleiterin Frau Birneder konnte erreicht werden, dass künftig die Nutzung auf den Werkraum beschränkt wird und der Handarbeitsraum nicht mehr benötigt wird. Der bisher dort abgehaltene Unterricht wird entweder in ein leerstehendes Klassenzimmer im Erdgeschoss oder in den Werkraum verlegt. Damit ist – vorbehaltlich der Zustimmung des Landratsamtes – nur noch eine Fluchttreppe notwendig, die Kosten reduzieren sich auf 5.790 EUR. Der entsprechende Auftrag wurde erteilt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Öko-Konto für Ausgleichsflächen</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bereits im Jahr 2000 hat der Gemeinderat den Beschluss gefasst, ein Öko-Konto anzulegen. Dies bedeutet, dass die Gemeinde auf eigenen oder angepachteten Flächen nach Vorgaben der unteren Naturschutzbehörde eine ökologische Verbesserung vornimmt und diese Flächen dann entsprechend bewirtschaftet werden. Diese Flächen können dann, wenn Bedarf besteht, als Ausgleichsflächen genutzt werden. Der Vorteil des Kontos besteht in der Verzinsung: Jährlich erhöht sich die Fläche rechnerisch um 3%. <br /> Konkret wird das Öko-Konto jetzt erstmals gefüllt: Eine Fläche von 4.500 m² entlang des Haiminger Mühlbaches wird ökologisch aufgewertet ohne dass sie bereits jetzt als Ausgleichsfläche benötigt wird. Die Maßnahme wird vom Landschaftspflegeverband durchgeführt und kostet 6.652 EUR. Der Gemeinderat hat den entsprechenden Auftrag erteilt und stimmt der Aufnahme der Fläche in das Ökokonto zu.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">&nbsp;</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bestätigung der Wahl des stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Haiming</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bei den Neuwahlen der Feuerwehr Haiming am 26.2.2016 wurde Michael Auer zum stellvertretenden Kommandanten gewählt. Da es sich um ein Amt nach dem Bayer. Feuerwehrgesetz handelt und die Gemeinde insoweit Verantwortungsträger ist, muss der Gemeinderat diese Wahl bestätigen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Dies taten die Mitglieder des Gemeinderates einstimmig und der Bürgermeister sprach Michael Auer seinen Dank aus, dass er zur Übernahme des Amtes bereit ist.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><b><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Neue Gebührensatzung für pflanzliche Abfälle</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bereits in der Sitzung vom 18. Februar hatte der Gemeinderat die Neuregelung der Gebühren für das Anliefern pflanzlicher Abfälle am Wertstoffhof in Daxenthal beraten. Jetzt wird nach Vorprüfung durch das Landratsamt die entsprechende Gebührensatzung erlassen. Sie legt fest, dass künftig für das Anliefern von 1 Kubikmeter Rasenschnitt, Fallobst oder Laub eine Gebühr von 3,00 EUR und für eine Kubikmeter Reisig 3,50 EUR zu bezahlen ist. Die Regelung tritt eine Woche nach Bekanntmachung der Satzung in Kraft.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt 14.2pt;"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-50</guid>
						<pubDate>Sun, 13 Mar 2016 06:57:39 +0000</pubDate>
						<title>Neuwahlen beim Obst- und Gartenbauverein</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/neuwahlen-beim-obst-und-gartenbauverein/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=adfe1e664f62bb24a2c6f5a4dc33340d</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bei der Jahresversammlung am 12. März 2016 wurde die Vorstandschaft für die nächsten 3 Jahre neu gewählt.<br />1. Vorsitzender bleibt Konrad Mühlbacher, seine Stellvertreterin ist weiterhin Roswitha Hofer.<br />1. Kassiererin bleibt Barbara Koch, Stefan Kagerer ist wieder 2. Kassierer.<br />Neu ist die 1. Schriftführerin: Monika Grafwallner; 2. Schriftführerin ist Maria Kagerer.<br />Neuer Fähnrich ist Sepp Strasser, bisher war das Hans Unterhitzenberger.<br />Zu Beisitzern wurden gewählt: Franz Ballerstaller (bisher Schriftführer), Marco Hofer, Alfred Kagerer, Evi Maier, Josef Pittner, Elisabeth Reseneder, Andreas Schröpfer (neu), Angelika van Bommel, Uwe Winkler, Maxi Dreier (neu).</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-42</guid>
						<pubDate>Thu, 25 Feb 2016 10:02:29 +0000</pubDate>
						<title>Irreführende Werbemails</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/irrefuehrende-werbemails/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=39335452d564e06484e03d81bb49de68</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Unter dem Deckmantel eines amtlichen Schreibens wird versucht, über eine Gewerbeanmeldung zu Geld zu kommen. Denn bei Rücksendung des &quot;Eintragungsantrages&quot; kommt ein Vertrag zustande mit jährlicher Zahlungsverpflichtung. Denn es handelt sich nicht um ein amtliches oder gemeindliches Gewerberegister.<br /> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-41</guid>
						<pubDate>Thu, 18 Feb 2016 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 18.02.2016</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-18-02-2016/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=d973459de998f399d415bc207f67e16c</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht des Bürgermeisters</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Es gibt auch 2016 wieder einen Tag des offenen Denkmals, diesmal unter dem Thema „Gemeinsam Denkmale erhalten“. Vorschläge für entsprechende Bauwerke oder Kunstdenkmäler sind bis 1. Mai der Kreisheimatpflegerin mitzuteilen. Von der Gemeinde aus wurde Hannerl Fredlmeier angesprochen, um die Gradl-Kapelle am 11. September 2016 zu öffnen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Eine erfreuliche Meldung vom Stromverbrauch der Kläranlage: Die dort als Eigenstromverbrauchsanlage installierte PV-Anlage hat im Jahr 2015 insgesamt 12.684 kWh erzeugt. Davon wurden 11.934 kWh zum Betrieb der Kläranlage verwendet, dies entspricht einer Quote von 94,09%. Der Gesamtverbrauch der Kläranlage beträgt 86.500 kWh.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Unter dem Dach der neuen Gemeinde-Homepage wird auch für unsere Schule ein neuer Internet-Auftritt vorbereitet. Die grafische und technische Gestaltung liegt bei Christoph Pittner und Florian Rothenaicher, betreut werden die schulischen Seiten dann von Helga Dreier.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Vor einem Jahr wurde die Ausstattung des EDV-Raumes in der Schule ausgetauscht. Für die Windows XP-Systeme stellte Microsoft die Betreuung ein. Nach vielen erfolglosen Versuchen, die funktionierenden Computer und Monitore einer neuen Nutzung zuzuführen, gab es jetzt tatsächlich jemanden, der die Geräte brauchen konnte. Sie wurden in die Schule der Gemeinde Seini in Rumänien gebracht und ermöglichen dort eine EDV-Ausstattung. Ein Bürger aus Stammham organisiert regelmäßig Hilfslieferungen dorthin und nahm die Geräte mit. Die Bürgermeisterin der Gemeinde Seini bedankte sich herzlich für die Ausstattung. Jede Art von Unterstützung wird dort gerne dankend angenommen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bei der Breitbandinitiative warten wir auf den Förderbescheid. Wann dieser eintrifft kann nicht genau gesagt werden, weil die Regierung von Oberbayern derzeit mit Anträgen überhäuft wird. Auf unsere Bitte hin hat sich Frau Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner eingeschaltet und versucht, im Hinblick auf eine notwendige gemeinsame Trassenplanung von Glasfaser und Erdgas die Angelegenheit zu beschleunigen. Telefonisch teilte sie mit, dass deswegen baldmöglichst der Gemeinde ein vorzeitiger Baubeginn zugesagt wird. Sobald dies vorliegt kann mit dem Netzbetreiber, der das wirtschaftlichste Angebot vorgelegt hat, der Bauvertrag geschlossen werden. Anschließend erfolgt die Detailplanung und nach Abschluss dieser Planung können die Tiefbaumaßnahmen vom Netzbetreiber ausgeschrieben und durchgeführt werden. Ein Abschluss der Maßnahmen im Jahr 2016 ist wegen der jetzt eingetretenen Verzögerung bei der Zuschussbewilligung unwahrscheinlich.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Beim Landratsamt wurde von der Gemeinde angefragt, ob zur Erhöhung der Sicherheit des Schulweges am Fußgängerüberweg Blinklichter angebracht werden können. In seiner Antwort wies der Sachbearbeiter des Landratsamtes darauf hin, dass nur in Ausnahmen ein Verkehrszeichen mit einem Blinklicht ergänzt wird und auch eine zeitgesteuerte Warnfunktion schwierig ist. Nach Auffassung der Polizei Burghausen würde ein Blinklicht auch die Verkehrssicherheit der Kinder nicht erhöhen, da die Gefahr besteht, dass die Aufmerksamkeit des Verkehrsteilnehmers auf das Blinklicht gelenkt wird und er dann nicht mehr mit der notwendigen Aufmerksamkeit das Verkehrsgeschehen beachtet. Dies würde dann sogar zu einer erhöhten Gefahr für die Fußgänger führen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Landratsamt empfiehlt, den Fußgängerüberweg dadurch hervorzuheben, dass dort eine andersfarbige Straßenbeleuchtung gewählt wird, die sich von der übrigen Beleuchtung des Straßenverlaufs unterscheidet. Zugesichert wurde auch, dass die Tiefbauverwaltung des Landratsamtes die Zebrastreifen überprüft und gegebenenfalls erneuert. Seitens der Gemeinde wird derzeit ein Wechsel der Lichtquelle am Fußgängerüberweg geprüft.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Am Dienstag, 23. Februar 2016, um 19.00 Uhr werden im Saal Unterer Wirt in Haiming die Ergebnisse des Energiecoachings für die Gemeinde Haiming präsentiert. Dabei geht es aber nicht nur um Projekte im öffentlichen Bereich, sondern auch um Themen, die für alle Bürgerinnen und Bürger von Interesse sind. So wird es von Energiecoach Andreas Huber im Rahmen der Projektpräsentation auch Informationen zu Energiemanagement im Haushalt, nachhaltige Wärmeversorgung, regenerative Stromversorgung und zukunftsfähige Mobilität geben. Welchen Nutzen jeder einzelne Bürger daraus ziehen kann ist Inhalt einer Ideenwerkstatt zu den einzelnen Bereichen. An diesem Abend gibt es auch erste Informationen zu einer geplanten Erdgasversorgung in Haiming.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Die Feuerwehr Piesing kann sich für ihre Investitionen über eine großzügige Spende freuen: Von der Fa. Loxxess wird ein Geldbetrag von 5.000 EUR überwiesen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bezüglich der Anschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeuges gibt es bereits erste Abstimmungsgespräche zwischen den beiden wehren Piesing und Haiming; über den Kreisbrandrat wird auch geklärt, ob auch eine interkommunale Anschaffung möglich ist; das würde den Zuschuss für das Fahrzeug um 10% erhöhen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Bericht KommU</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Für den geplanten Ausbau der drei Straßen – AÖ 24 nach Moosen, Zehentweg bis Abzweigung nach Haiming, Fahnbacherstraße außerorts – liegt jetzt ein Kostenangebot vor. Die insgesamt 1.350 Meter langen Straßenabschnitte können mit einem Gesamtkostenaufwand von 110.000 EUR saniert werden. Dies ist ein ausgesprochen günstiger Preis.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt;text-align:justify"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Flächennutzungsplanänderung Niedergottsau - Nord</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Gemeinderat hatte bereits im Juli vergangenen Jahres Abwägungsbeschlüsse zu den Stellungnahmen der Regierung und des Landratsamtes zu dieser geplanten Änderung des Flächennutzungsplanes im Bereich nördlich der Dorfstraße Niedergottsau gefasst. Die Gemeinde will hier das Dorfgebiet Niedergottsau erweitern und eine Bebauung ermöglichen. i Beschlüsse waren aber für das Landratsamt nicht ausreichend und es war mitgeteilt worden, dass eine Genehmigung nicht erfolgen könne. Deswegen gibt es jetzt mit abgeänderten und erweiterten Abwägungsbeschlüssen einen erneuten Anlauf, um diese Änderung des Flächennutzungsplanes zu erreichen. Nach Vorlage der Gemeinderatsbeschlüsse hat jetzt das Landratsamt drei Monate Zeit, um über die Genehmigung zu entscheiden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Neubau Fahrradüberdachung bei der Schulturnhalle</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Zuge der Gestaltung der Außenanlagen bei den beiden Turnhallen sind die bisherigen Anbautren an der Schulturnhalle zu beseitigen. Für das öffentliche WC gibt es einen Ersatz im Zugangsbereich der neuen Sporthalle. Für den bisherigen überdachten Radabstellplatz wird Ersatz gegenüberliegend geschaffen: Der dort bereits befindliche Abstellplatz wird mit einer Stahl-Glaskonstruktion überdacht und für das Abschließen der Räder werden entsprechende Bügel angebracht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Haushaltsplan 2016</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Haushalt für das Jahr 2016 ist wiederum geprägt von dem Großprojekt Sporthalle: Von den Gesamtinvestitionen in Höhe von 2.308.500 EUR entfallen auf Baukosten Sporthalle 360.000 EUR, auf die Zwischenfinanzierung des BLSV-Zuschusses 492.000 EUR und auf die schulischen Außenanlagen 100.000 EUR. Die nächst größere Investition ist die Breitbandversorgung, hier fallen nach Abzug des staatlichen Zuschusses rund 237.000 EUR an. Für die vorgesehene Schaffung eines weiteren Stellplatzes im Feuerwehrhaus Piesing sind 50.000 EUR eingeplant, Tiefbaumaßnahmen (Erschließungsstraßen, Straßensanierung, Grunderwerb) schlagen mit 332.000 EUR zu Buche. Für Kläranlage und Kanalnetzerweiterung sind 140.000 EUR vorgesehen. Eingeplant sind Kosten von 25.000 EUR für eine PV-Anlage auf dem Rathaus zum Eigenstromverbrauch und 15.000 EUR für technische Ausstattung Schule.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Gedeckt werden diese Ausgaben im Vermögenshaushalt durch Entnahme aus der Rücklage in Höhe von 1.803.000 EUR und eine Kreditaufnahme in Höhe von 750.000 EUR. Denn neben der Finanzierung der Investitionen werden aus dem Vermögenshaushalt auch Schulden in Höhe von 182.950 EUR getilgt – zum Jahresende beträgt der Schuldenstand, wenn der Kredit aufgenommen wird, 1.404.000 EUR.<br /> Wiederum ist auch eine Zuführung aus dem Vermögenshaushalt zum Verwaltungshaushalt erforderlich. Obwohl die Einnahmen aus Gewerbesteuer (898.000 EUR), Einkommensteueranteil (1.350.000 EUR) und Grundsteuer (214.000 EUR) gut sind, können damit die Ausgaben des Verwaltungshaushaltes nicht gedeckt werden. Denn allein 1.664.200 EUR hat die Gemeinde Haiming an Kreisumlage zu bezahlen und als Personalkostenzuschuss für den Kindergarten sind 350.000 EUR eingeplant. Die Personalkosten für alle bei der Gemeinde angestellten Bediensteten betragen 724.000 EUR.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Insgesamt ist die Finanzlage der Gemeinde dank der guten konjunkturellen Entwicklung gut, denn trotz Abwicklung eines hohen Investitionsprogrammes werden die Rücklagen zum Jahresende voraussichtlich 1.691.000 EUR betragen – dies ist aber notwendig, um die wiederum hohe Kreisumlage im Jahr 2017 abdecken zu können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Stellenplan und die Höhe der gemeindlichen Steuern bleiben unverändert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Gemeinderat hat den Haushaltsplan einstimmig beschlossen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Konzessionsvertrag Gas mit Energienetze Bayern GmbH</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Im Rahmen der Netzerkundung ging bei der Gemeinde innerhalb der Frist kein weiteres Angebot für die Errichtung eines Erdgasnetzes ein. Deswegen nimmt die Gemeinde das Angebot der Fa. Energienetze Bayern GmbH für den Aufbau eines Erdgasnetzes von Neuhofen über Haiming bis Niedergottsau an. Es wird nach dem Muster des Bayer. Gemeindetages der Konzessionsvertrag für die Dauer von 20 Jahren geschlossen. Dadurch erhält der Versorger das Recht, für die Leitung das öffentliche Wegenetz zu nutzen; im Gegenzug bekommt die Gemeinde entsprechend der Menge des verkauften Gases eine Konzessionsabgabe. Zugleich leistet die Gemeinde entsprechend der Regelung in der Niederdruckanschlussverordnung einen Investitionszuschuss, der zugleich die Anschlusskosten für eine gemeindliche Liegenschaft beinhaltet.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Der Gemeinderat stimmte dem Abschluss des Konzessionsvertrages zu.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">&nbsp;</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><b><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Neuregelung der Gebühren für die Annahme pflanzlicher Abfälle</span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:14.2pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Das Landratsamt hat mit einer Rechtsverordnung vom 8.7.1991 den Gemeinden die Befugnis zum Einsammeln und Kompostieren von pflanzlichen Abfällen übertragen. Im Zuge der von der Gemeinde geschaffenen Möglichkeit, im Wertstoffhof Grüngut anzuliefern wurde auch eine Satzung erlassen, in der die Gebühr geregelt ist- Im Zuge der Euro-Umstellung wurde diese Gebühr mit Beschluss vom 16.7.2001 auf 15 EUR je angefangen Kubikmeter Grün gut gehäckselt festgesetzt. In der Praxis hat sich dann aber die Gebühr so verändert, dass diese nach Schätzung des Volumens errechnet wurde und dabei der Kubikmeter von losem Grüngut mit rund 1/6 der Gebühr für gehäckseltes Grüngut berechnet wurde. <br /> Seit 2001 haben sich nicht nur die Entsorgungskosten für die Gemeinde erheblich verändert, sondern es wird jetzt Reisig oder Wied getrennt von Rasenschnitt, Laub und Fallobst entsorgt.<br /> Die Kalkulation dieser Entsorgungskosten ergibt, dass für einen Kubikmeter Reisig der Gemeinde Kosten von 3,85 EUR entstehen; für einen Kubikmeter gehäckseltes (verdichtetes) Grüngut entstehen Kosten von 22,77 EUR.<br /><br />Wolfgang Beier</span></p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-40</guid>
						<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 08:58:40 +0000</pubDate>
						<title>Projektpräsentation Energiecoaching Haiming</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/projektpraesentation-energiecoaching-haiming/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=f4b9d965318420d81eab14971b36caff</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Energiecoaching für alle Bürger<br />Am kommenden Dienstag, 23. Februar 2016, um 19.00 Uhr werden im Saal Unterer Wirt in Haiming die Ergebnisse des Energiecoachings für die Gemeinde Haiming präsentiert. Dabei geht es aber nicht nur um Projekte im öffentlichen Bereich, sondern auch um Themen, die für alle Bürgerinnen und Bürger von Interesse sind. So wird es von Energiecoach Andreas Huber im Rahmen der Projektpräsentation auch Informationen zu Energiemanagement im Haushalt, nachhaltige Wärmeversorgung, regenerative Stromversorgung und zukunftsfähige Mobilität geben. Welchen Nutzen jeder einzelne Bürger daraus ziehen kann ist Inhalt einer Ideenwerkstatt zu den einzelnen Bereichen.<br />An diesem Abend gibt es auch erste Informationen zu einer geplanten Erdgasversorgung in Haiming.</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-36</guid>
						<pubDate>Thu, 21 Jan 2016 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 21.01.2016</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-21-01-2016/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=9d7e1e5fd9a12c32a9aff638d70a5cfe</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bericht des Bürgermeisters</b></p>
<p class="bodytext">Mit Schreiben vom 18.12.2015 kündigt die Wacker-Chemie für 2016 eine Abstellung des Alzkanals an. Ab Wehranlage Hirten wird ab Ende August für 10 Wochen der Kanal entleert und das Kanalgerinne mit allen wasserführenden Bauwerken saniert. Für die erste Jahreshälfte 2016 ist eine Information für die Bevölkerung geplant.</p>
<p class="bodytext">Kurz vor Weihnachten ist die Heizung in der Schulturnhalle ausgefallen. Der Ausfall der Heizung beruht darauf, dass ein Motor der Warmluftheizung durchgebrannt ist. Die Reparatur des Motors verzögerte sich deswegen, da ein wichtiges Bauteil wegen der Feiertage nicht rechtzeitig beschafft werden konnte. Ab 10.1. war die Heizung wieder funktionsfähig.</p>
<p class="bodytext">Im Rahmen der Investitionsplanung für 2016 will die Schule die EDV-Ausstattung der vier Klassenzimmer verbessern. Es werden deswegen 4 Dokumentenkameras, 4 Beamer, einer davon mit der Software für ein Whiteboard und für ein Klassenzimmer zur Erprobung ein Whiteboard angeschafft. Dazu kommen ein CD-Spieler und ein digitales Aufnahmegerät. Die Gesamtkosten betragen rund 7.000. Mit diesen Anschaffungen folgt die Schule auch den Empfehlungen aus der Evaluation.</p>
<p class="bodytext">Mit Sorge beobachten wir an der Überfuhr in Winklham, wie das dortige Inn-Altwasser zunehmend verlandet und als Freizeit-Eisfläche verloren geht. Die Ursache ist nach Auskunft von Mitarbeitern der Grenzkraftwerke zum einen der niedrige Innwasserspiegel und auch der Rückgang des Grundwassers, zum anderen ist dies aber auch Folge des natürlichen Verlandungsprozesses in den Vorländern. Dieser findet seit Errichtung der Staustufen kontinuierlich statt und wird jetzt mehr und mehr sichtbar. Dieser Entwicklungsprozess ist aber noch nicht abgeschlossen. Eine denkbare Gegenmaßnahme ist die Entlandung durch Einsatz von Saugbaggern und die Freimachung des Zugangs zum Inn. In einem Telefonat hat der Bürgermeister den für Winklham zuständigen Mitarbeiter Andreas Natschläger gebeten, die Situation anzuschauen und der Gemeinde dann mitzuteilen, ob seitens der Grenzkraftwerke etwas gegen die fortschreitende Verlandung getan wird. Diese Mitteilung erfolgte am 20.1. per Mail: Danach beeinflusst diese zunehmende Verlandung nicht die Hochwasser- und Betriebssicherheit der Kraftwerksanlage Braunau und deswegen können von den Grenzkraftwerken auch keine Maßnahmen eingeleitet werden.<br /> Bei diesem Telefonat teilte er auch mit, dass bis Mitte des Jahres das Standsicherheitsgutachten für die Dämme vorliegen wird und die Gehölzfreimachung frühestens im Herbst 2016 erfolgen kann, weil noch keine naturschutzrechtliche Erlaubnis vorliegt.</p>
<p class="bodytext">Am 18.1.2016 bekam das Homepageteam der Gemeinde Haiming in den neu bezogenen Büroräumen von Christoph Pittner in der Schlossstraße eine Einführung in die Homepagetechnik typo3. Florian Rothenaicher, der die Homepage programmiert hat, erläuterte den Aufbau der Seiten und die Handhabung zum Einstellen von Inhalten oder Ergänzungen. Mit dabei waren Simon Straubinger (Terminseiten), Georg Sewald (Vereinsseiten), Günther Zumüller (Saalbelegung), Helga Dreier (Grundschule, Förderverein), Anja Pixner (Hilfeportal Asyl), Josef Straubinger (Geschäftsleiter) und Wolfgang Beier (Gemeindeseiten, gesamtverantwortlich). Josef Pittner, der nahezu alle Fotos für die Homepage geliefert hat, hielt die Schulung im Bild fest und wird für die Zeitung berichten. Am Beginn überreichte Bürgermeister Wolfgang Beier an Christoph Pittner, der das Layout der Homepage erstellt hat, zum Einstand in den neuen Räumen Salz und Brot.</p>
<p class="bodytext">Unliebsame Entdeckungen im Haiminger Mühlbach: Immer wieder tauchen am Rechen vor dem Sägewerk Rauschecker Kunststoffbeutel mit Hundekot auf. Es muss deswegen eindringlich darauf hingewiesen werden, dass die Bäche keine Müllkippe sind und Hundekot samt Plastikbag zum Aufsammeln in der Mülltonne zu entsorgen ist.</p>
<p class="bodytext">In der Turnhalle fallen immer wieder einzelne Deckenleuchten aus, was dann immer wieder einen Montageaufwand auslöst. Deswegen werden jetzt alle Leuchtmittel und die Vorschaltgeräte in einem Zug erneuert und dazu auch eine Hebebühne in die Halle gebracht. Die Gesamtkosten betragen rund 1.300 EUR.</p>
<p class="bodytext">In Sachen Energiecoaching befindet sich die Gemeinde auf der Zielgerade: Am 23. Februar werden um 19.00 Uhr im Saal Unterer Wirt die Ergebnisse und konkreten Projektvorschläge öffentlich vorgestellt. Ziel des Abends ist auch, private Hauseigentümer für bestimmte Maßnahmen aus dem Bereich des Energiemanagements zur Energieeinsparung in Gebäuden zu motivieren. Eingeladen zu der Versammlung wird mit einem Flyer. Bei einem Zwischenbilanztreffen bei der Regierung von Oberbayern am 20.1.2016 wurde auch deutlich, dass wir mit unserem Coaching zeitlich gut liegen und auch eine breite Palette von möglichen Maßnahmen bearbeitet haben. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Bericht KommU</b></p>
<p class="bodytext">Das Umlegungsverfahren im Baugebiet Haiming-West steht kurz vor dem Abschluss. Am 19.1.2016 hat mit allen Beteiligten eine Begehung der neuen Grenzen stattgefunden. Es wird jetzt der endgültige Umlegungsplan mit Karte veröffentlicht und im Anschluss daran erfolgt die Eintragung des Umlegungsergebnisses im Grundbuch. Daran anschließend können dann die notariellen Kaufverträge abgeschlossen werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Innenbereichssatzung Kemerting</b></p>
<p class="bodytext">Es gibt den Bauwunsch eines Kemertinger Bürgers, im Garten eines bestehenden Wohnhauses ein weiteres Wohngebäude zu errichten. Dazu muss die Innenbereichssatzung Kemertin geringfügig erweitert werden. Der Gemeinderat billigte den vorliegenden Planentwurf und beauftragte die Verwaltung, das entsprechende Verfahren durchzuführen. Bei dieser Änderung werden dann auch die Festsetzungen der Satzung denen in Niedergottsau und Vordorf angepasst.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>OMV Gaskraftwerk</b></p>
<p class="bodytext">Weiterhin offen ist, ob auf dem vorgesehenen Gelände im Industriegebiet tatsächlich das geplante Gaskraftwerk errichtet wird. Die OMV hat für 18. Februar eine Pressekonferenz angekündigt, bei der die Neuausrichtung des Konzerns bekannt gegeben wird. In diesem Zusammenhang wird auch erwartet, dass die Zukunft des Kraftwerkprojektes mitgeteilt wird. Unabhängig davon beantragte die OMV die Verlängerung der Genehmigung zur Baufeldfreimachung vom 21.12.2009 für weitere zwei Jahre. der Gemeinderat erteilte dazu sein Einvernehmen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Umwidmung der Gemeindeverbindungsstraße Leichspoint - Hochreit</b></p>
<p class="bodytext">Mit Beschluss vom 22.1.2015 hatte der Gemeinderat beschlossen, dass die Straße von einer Gemeindeverbindungsstraße zu einem öffentlichen Feld- und Waldweg umgestuft werden soll. Diese Absicht wurde öffentlich bekannt gemacht und nach Ablauf der Frist von 3 Monaten kann jetzt die Umstufung beschlossen werden. Sie wird zum Ende des Haushaltsjahres wirksam.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Sanierung von Gemeindestraßen im Jahr 2016</b></p>
<p class="bodytext">Der Zehentweg, der mit der Erschließung des Baugebietes Haiming-West in seiner Verkehrsbedeutung zunehmen wird, weist in Teilbereichen Rissebildung und Kantenabbrüche auf. Diese Schäden sind bei dem relativ starken Verkehrsaufkommen durch Vergießen nicht zu beseitigen, sinnvoll wäre eine Erneuerung der Asphaltdeckschicht. Gleiches gilt für die Fahnbacherstraße. Die Erfahrung des letzten Jahres zeigte, dass im Tiefbau derzeit sehr günstige Preise zu erreichen sind. Deswegen wurde das KommU beauftragt, für diese beiden Straßen jeweils in Teilabschnitten Angebote einzuholen, um dann, je nach Haushaltslage, Aufträge erteilen zu können. Die Straße von der Kreisstraße bis zur Einfahrt zum Baugebiet Moosen ist im Haushaltsplan zur Erneuerung vorgesehen, dafür werden auch Angebote eingeholt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Aufbau eines Erdgasversorgungsnetzes Haiming</b></p>
<p class="bodytext">Für die Gemeinde Haiming bietet sich die Möglichkeit noch im Jahr 2016 ein Erdgasnetz aufzubauen. Im Rahmen eines Vorgespräches legte ein Vertreter der Fa. Energienetze Bayern GmbH &amp; C.KG dar, dass ein Leitungsnetz mit einer Gesamtlänge von ca. 10 Km, ausgehend von der Verdichterstation in Neuhofen über Kemerting, Haiming, Neuhaus, Unterviehausen bis Niedergottsau möglich wäre. Bei der Gemeinderatssitzung erläuterte Herr Kurtz diese denkbare Planung und die notwendigen Voraussetzungen. Danach wird im Rahmen der von der Gemeinde noch im Dezember 2015 eingeleiteten Markterkundung festgestellt, ob und welche Netzbetreiber für den Ausbau eines Erdgasnetzes ein Angebot abgeben und in welcher Höhe seitens der Kommune ein Investitionskostenvorschuss zu leisten wäre. Vor der genauen Festlegung der Trasse ist durch eine Haushaltsbefragung zu klären, wer Interesse an einem Erdgasanschluss hat. <br /> Seitens Energienetze Bayern ist, wenn ein Zuschlag erfolgt, ein baldiger Baubeginn geplant und eine Fertigstellung bis Ende 2016 vorgesehen.<br /> Der Gemeinderat beschloss einstimmig, das Verfahren zur Erschließung des Gemeindegebietes mit einem Erdgasnetz durchzuführen; zur Feststellung des Bedarfs soll nach der Entscheidung über den Abschluss eines Konzessionsvertrages eine Haushaltsbefragung stattfinden. </p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-16</guid>
						<pubDate>Thu, 10 Dec 2015 18:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 10.12.2015</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-10-12-2015/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=c801b98e7631be19d5b9ae10434f7892</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Vorstellung der neuen Schulleiterin Sabine Birneder</b></p>
<p class="bodytext">Zu Beginn der letzten Sitzung im Jahr 2015 stellte sich die neue Leiterin der Grundschule Haiming, Frau Sabine Birneder vor. Seit Beginn des Schuljahres ist sie als Nachfolgerin von Judith Matner für die Haiminger Schule verantwortlich, die offizielle Amtseinführung war am 26. November. Frau Birneder kennt die Schule bereits sehr gut, da sie bereits seit 1995 – unterbrochen durch Elternzeiten – hier unterrichtet. Sie berichte auch von der Evaluierung der Schule, die heuer wieder stattfand. Dabei erhielt auch die Gemeinde als Sachaufwandsträger beste Beurteilungen.</p>
<p class="bodytext"><b>Bericht des Bürgermeisters</b></p>
<p class="bodytext">An der Bushaltestellenbucht in Neuhofen gibt es bereits seit Monaten einen Schaden im Asphaltbereich. In der letzten Novemberwoche hat das Landratsamt jetzt diesen Schaden behoben, dazu war die Busbucht für einige Tage gesperrt.</p>
<p class="bodytext">Nicht einfach gestaltete sich die Suche nach einem Ort für den Jubiläumsbaum, den der Obst- und Gartenbauverein Haiming für sein 125.jähriges Jubiläum bekommen hat. Die Idee, den Baum auf halber Strecke vom Seniorenhaus bis zur Bachweberlinde zu pflanzen und damit einen weiteren Rastplatz zu schaffen, konnte nicht verwirklicht werden, da die Gemeinde dort nicht über eine eigene Fläche verfügt. Jetzt wird der Baum auf dem neu gegliederten Bereich zwischen Seniorenhaus und Schreinerei Hofer gepflanzt werden. Ein weiterer Baum wird als Ersatz für die gefällte Linde in Weg gepflanzt werden.</p>
<p class="bodytext">35 verantwortliche Frauen und Männer nahmen am „Gespräch der Vereine“ am 23. November im Sitzungssaal teil. Hauptinformationspunkte waren die großen Vereinsfeste und Veranstaltungen im kommenden Jahr und die neuen Inhalte und Funktionen der neuen Homepage. Vom Bürgermeister wurde auch darüber informiert, dass für gemeinnützige Arbeit Asylbewerber mit insgesamt 19 Wochenstunden beschäftigt werden können und er bat auch darum, die in Niedergottsau lebenden Flüchtlinge in Vereinsaktivitäten zu integrieren.</p>
<p class="bodytext">In dem wasserrechtlichen Verfahren zur Bewilligung umfangreicher Grundwasserentnahme durch die Fa. Infraserv hat der Wasserzweckverband auch für seine Mitgliedsgemeinden eine Stellungnahme abgegeben. In dieser wird darauf hingewiesen, dass entgegen der Genehmigungsunterlagen nicht mit Sicherheit davon auszugehen ist, dass lediglich 10% der Gesamtmenge von 25 Mio m³ pro Jahr aus dem Grundwasser und 90% aus dem Uferfiltrat der Alz entnommen wird. Sollten aber höhere Mengen aus dem quartären Grundwasser entnommen werden könnte dies Rückwirkungen auf die PFOA-Belastung des Wassers haben, das in den Brunnen des Wasserzweckverbandes gefördert wird. Gravierende nachteilige Veränderungen schließt der vom Wasserzweckverband eingeschaltete Gutachter aber aus.</p>
<p class="bodytext">Im Bürgerhaus Unterer Wirt haben wir einen Wasserschaden: Nach der Theaterprobe am 09.11.2015 wurde der Geschirrspüler eingeschaltet. Durch ein defektes Magnet-Ventil schaltete sich der Spüler jedoch nicht mehr aus und lief bis Dienstagabend durch. Durch den Defekt wurde auch kein Wasser mehr abgepumpt. Dadurch trat das Wasser aus und flutete die Küche. Das Wasser hat sich überall im Küchenbereich (vor allem Schankbereich) gesammelt und stand zentimetertief. Über einen Steigleitungsschacht lief es in das Erdgeschoss, insbesondere im Bereich der Toiletten stand das Wasser auch zentimetertief.</p>
<p class="bodytext">Ein Gutachter der von uns eingeschalteten Gebäudeversicherung hat den eingetretenen Feuchtigkeitsschaden insbesondere im Bereich der abgehängten Decke besichtigt und sofort nach Freigabe wird mit den Sanierungsarbeiten begonnen; der Schaden am Mobiliar Küche wird über die Hausratsversicherung abgewickelt werden.</p>
<p class="bodytext">Beim Kindergartenausschuss am 1.12.2015 wurden von Erzieherin Manuela Hell die aktuellen Zahlen berichtet: Derzeit sind insgesamt 77 Kinder in der KiTa, davon 13 in der Kinderkrippe. Die Zahl wird im nächsten Jahr ansteigen, dann werden 20 Kinder in der Krippe sein. Dies ist möglich, da einzelne Kinder nur stundenweise da sind und deswegen die genehmigte Zahl von 18 Plätzen ausreicht. Seit September sind eine Berufspraktikantin und eine Vorpraktikantin angestellt.</p>
<p class="bodytext"><b>Bericht KommU</b></p>
<p class="bodytext">Bei der Erschließung Baugebiet Haiming-West findet am 15.12.2015 eine Teilabnahme der bisher fertiggestellten Straßenbereiche statt. Die Feinschicht auf der Straße Zehentweg wird nächstes Jahr aufgebracht, im Bereich des Baugebietes dann in einigen Jahren, wenn die Bebauung fortgeschritten ist.</p>
<p class="bodytext"><b>Bauleitplanung Stadt Burghausen: Industrieerweiterung Vierlindenschlag</b></p>
<p class="bodytext">Angrenzend an das Güterterminal plant die Stadt Burghausen Richtung Norden eine Erweiterung der Industriefläche um 13,9 ha. Notwendig ist die Fläche für Betriebe, die engem Zusammenhang mit der Logistik des Terminals stehen, so z.B. Betriebe für Wartung, Reinigung und Instandsetzung von Containern, Ab- und Umfüllungsanlagen und Zwischenlagerflächen für den Warenumschlag. Da für diese Fläche Bannwald gerodet werden muss, sind entsprechende Ersatzpflanzungen durch die Stadt Burghausen zu leisten.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat regt an, dass im Bebauungsplan eine Festsetzung aufgenommen, wonach die Fläche nur zur Ansiedlung von Betrieben genutzt werden darf, die im Zusammenhang mit dem Güterterminal stehen.</p>
<p class="bodytext">Ansonsten erhebt der Gemeinderat gegen die Planung keine Einwendungen.</p>
<p class="bodytext"><b>Gebietsänderung zwischen Stadt Burghausen und Gemeinde Haiming</b></p>
<p class="bodytext">Im Bereich des Industriegebietes verläuft die Grenze zwischen Haiming und Burghausen teilweise so, dass Verkehrsflächen durchschnitten werden: So verläuft die Grenze quer über den Kreisverkehr an der Einfahrt zum Industriegebiet und im Osten verläuft die Straße am Feichtstafelberg teilweise auf Burghauser Gebiet. Durch eine Änderung der Gemeindegrenzen soll das bereinigt werden: Der Kreisverkehr kommt zum Stadtgebiet Burghausen und die Straße am Feichtstafelberg zur Gemeinde Haiming. Flächenmäßig sind das 2.623 m², die nach Burghausen umgemeindet werden und 918 m² kommen zu Haiming.</p>
<p class="bodytext"><b>Investitionsprogramm für die Feuerwehren der Gemeinde</b></p>
<p class="bodytext">Mit den Verantwortlichen der drei Feuerwehren im Gemeindegebiet wurden in mehreren Gesprächen die in den kommenden 7 Jahren notwendigen Investitionen für Fahrzeuge und Gebäude besprochen. Unter Vorlage einer Auflistung der zurückliegenden Beschaffungen, der Einsatzberichte der letzten Jahre und der Zahl und Altersstruktur der aktiven Mannschaften hatte der Gemeinderat mit den Kommandanten die Investitionswünsche beraten.</p>
<p class="bodytext">Bei der Feuerwehr Haiming besteht ein Bedarf zur Ersatzbeschaffung für das jetzige Mannschaftstransportfahrzeug: Es handelt sich dabei im das umgebaute ehemalige Tragkraftspritzenfahrzeug der Feuerwehr Piesing und es stammt aus dem Jahr 1982.</p>
<p class="bodytext">Für die Feuerwehr Haiming besteht somit Bedarf für ein Mannschaftstransportfahrzeug.</p>
<p class="bodytext">Die Feuerwehr Piesing äußerste Anfang 2015 den Wunsch, als zweites Fahrzeug ein Gerätetransportfahrzeug anzuschaffen und für den notwendigen Stellplatz das Feuerwehrhaus zu erweitern. Im Zuge der Gespräche wurde deutlich, dass für die Fahrten zu Einsatzorten und auch für die Feuerwehraufgaben ein zweites Fahrzeug notwendig ist, da mit dem vorhandenen Löschfahrzeug (angeschafft im Jahr 2010)nur 6 Mann transportier werden können. Ein baulicher Eingriff in das Feuerwehrhaus würde aber bedeuten, für das vorhandene Löschfahrzeug einen größenmäßig angepassten Stellplatz zu bauen, was erheblich Baukosten verursachen würde. Die Kompromisslösung ist deswegen die Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens, für den dann der Stellplatz in einer räumlich getrennt errichteten Garage geschaffen wird.</p>
<p class="bodytext">Bei der Feuerwehr Niedergottsau läuft 2017 die 20-jährige Fördersperrfrist für das jetzige Löschfahrzeug aus, die normale Lebensdauer eines solchen Fahrzeuges beträgt aber 25 – 30 Jahre. Das Problem bei diesem Fahrzeug ist die Gewichtsbeschränkung auf 7,5 Tonnen – bei der zur technischen Hilfeleistung notwendigen Zuladung ist diese Grenze kaum einzuhalten, deswegen müssen jetzt bei der Beladung einschränkende Kompromisse gemacht werden. Notwendig ist eine Ersatzbeschaffung durch ein Fahrzeug, das gerade für technische Hilfeleistungen optimiert ist.</p>
<p class="bodytext">Unter Abwägung aller Gesichtspunkte beschloss der Gemeinderat, in der Finanzplanung folgende Investitionen vorzusehen:</p>
<p class="bodytext">Zur Anschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeuges für die Feuerwehr Haiming 100.000 EUR im Haushalt 2017. Weitere 100.000 EUR werden im Haushalt 2017 für den Kauf eines Mannschaftstransportfahrzeuges für die Feuerwehr Piesing eingeplant. Dabei ist Voraussetzung die Schaffung eines geeigneten Stellplatzes unabhängig vom bestehenden Feuerwehrhaus mit den dazu notwendigen Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer.</p>
<p class="bodytext">Für den Haushalt 2020 sind Mittel zur Beschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs (HLF) für die Feuerwehr Niedergottsau vorgesehen. Es ist das Ersatzfahrzeug für das jetzt vorhandene Löschfahrzeug, dessen Förderzeitraum 2017 endet. Derzeit würden die Kosten ca. 400.000 EUR betragen. Für alle drei Beschaffungen sind öffentliche Zuschüsse zu erwarten. Ebenso werden die drei Feuerwehrvereine sich mit einer Eigenbeteiligung an den Kosten beteiligen.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat hat diese Investitionsplanung einstimmig beschlossen.</p>
<p class="bodytext"><b>Zuschuss für Pferdefreunde Haiming e.V.</b></p>
<p class="bodytext">Die Pferdefreunde Haiming e.V. unterhalten im nördlichen Bereich unserer Bauschuttdeponie einen Reitplatz. Diesen statten sie jetzt mit einer Flutlichtanlage aus, um in den Wintermonaten ein reiten auch ab 16.00 Uhr zu ermöglichen. Dies kostet rund 1.000 EUR. Zu den Vereinsaufgaben gehört auch die Förderung der Jugend in Bezug auf Reitsport, so werden im Rahmen des Ferienprogramms Aktionen veranstaltet, es gibt geführtes Reiten beim Behindertenzeltlager des BRK und für die Kinder aus dem Antoniushaus Marktl gibt es Reitstunden. Zur Ausweitung des Reitangebotes soll der Platz mit den notwendigen Trailhindernissen wie Brücke, Stangen und Pylonen ausgestattet werden. Dies verursacht weitere Kosten von 500 EUR.</p>
<p class="bodytext">Auf Antrag des Vereins gewährt die Gemeinde im Hinblick auf die Jugendförderung einen Zuschuss von 500 EUR.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-14</guid>
						<pubDate>Sat, 05 Dec 2015 16:48:48 +0000</pubDate>
						<title>Nachruf für Ursula von Ow</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/nachruf-fuer-ursula-von-ow/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=09aa743361eff2ed81aab21c01be900e</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="https://www.haiming.de/fileadmin/user_upload/Seiten/Aktuelles/Aktuelles/2015-12-05_Nachruf_Ursula_von_Ow.pdf" target="_blank" class="download">Der Nachruf des Bürgermeisters beim Trauergottesdienst am 5.12.2015</a></p>
<hr />]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-10</guid>
						<pubDate>Thu, 12 Nov 2015 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 12.11.2015</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-12-11-2015/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=040b957f602c66569b785656d356e10f</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bericht aus dem Niedergerner Helferkreis</b><br /> Zu Beginn der Sitzung, die wiederum gut besucht war, berichtete Andrea Herkner von der bisherigen Arbeit des Niedergerner Helferkreises. Bis zum Eintreffen der Asylbewerber am 15.10.2015 gab es nach dem Info-Abend am 27.7. bereits mehrere Treffen der rund 15 ehrenamtlichen Helfer, um sich auf die verschiedenen Aufgaben vorzubereiten. Ab Mitte Oktober war es dann soweit: Die Asylbewerber aus Afghanistan, Syrien und Pakistan kamen in Niedergottsau an, insgesamt 2 Kinder, 2 Jugendliche und 10 Erwachsene. Für das Eingewöhnen in Deutschland wichtige Stationen waren die offizielle Anmeldung in der Gemeinde am 20. Oktober, der erste Schultag in Burghausen für Mustafa und Muhammad, der Kindergartenbesuch für Kaisar und der Beginn des Deutschunterrichts am 9. November. An fünf Tagen werden die neuen Mitbürger von insgesamt 13 freiwilligen Lehrern unterrichtet.<br /> Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde erhielt von Andrea Herkner ein großes Lob und auch der Kontakt mit Vermieter Schlosser und dessen Hausmeister ist sehr positiv. Erfreut zeigte sie sich auch über die Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger aus Niedergottsau und Haiming und der Freundlichkeit der Menschen aus der Fremde.<br /> <br /> <br /> <b>Bericht des Bürgermeisters</b><br /> Ab 19.10.2015 waren alle zugewiesenen Asylbewerber in Niedergottsau eingetroffen: 2 syrische Familien mit je einem Kind, eine afghanische Familie mit 6 Personen und ein Ehepaar aus Pakistan. Eine besondere Aktion war dann die Anmeldung: Dazu richteten wir in der Alten Schule ein mobiles EWO mit Gabi Kriegsch ein, zeitgleich gab es Tee und Kekse und im ersten Stock einen schnell organisierten Kleiderbasar mit Kindersachen.<br /> <br /> In einem Telefongespräch am 22.10.2015 teilte Dr. Moser von der Fa. Wacker mit, dass im gesamten Sommer eine Grundwasserentnahme nicht notwendig war, da die Qualität des Mühlbachwassers aus Überackern ausreichend war. Ab September ist aber eine Grundwasserentnahme erforderlich. Dabei kann das Zumischkonzept erprobt werden und es zeigt sich, dass weniger Grundwasser entnommen werden muss als zunächst geplant. Statt 150 m³ pro Stunde reichen im Schnitt 100 m³ aus, um durch Zumischung eine verwendbare Wasserqualität zu erreichen. Zugleich sind jetzt auch die Monitoringverfahren angelaufen; erste Auswertungen sind für März/April zu erwarten.<br /> <br /> Bei der Bürgermeisterdienstbesprechung am 22.10.2015 wurde mitgeteilt, dass jetzt der Landkreis Altötting auch nicht mehr vermeiden kann, in Vollzug des Abfallkreislaufgesetzes die Biomüllerfassung und -entsorgung einzuführen. Weiterhin soll es nicht die Biotonne geben, sondern es wird ein Bringsystem eingeführt: Die Bürgerinnen und Bürger sollen Essensreste und Küchenabfälle sammeln und dann zu den Sammelbehältern, die vorzugsweise in den Wertstoffhöfen aufgestellt sind, bringen. Dazu erhalten die Haushalte Tüten oder Sammelkisten, die Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe müssen dann auf mindestens zweimal wöchentlich erweitert werden. In Haiming wird es voraussichtlich nur die eine Sammelstelle am Wertstoffhof in Daxenthal geben und wir werden auch prüfen, ob der Sammelbehälter auf dem Platz vor dem Tor aufgestellt werden kann. Damit wäre er unabhängig von den Öffnungszeiten zugänglich und wir könnten uns in den Wintermonaten den zweiten Öffnungstag am Mittwoch sparen.<br /> <br /> Bei der Verbandsversammlung des Wasserzweckverbandes am 27.10.2015 berichtete Vorsitzender Georg Strasser von zahlreichen Sanierungsmaßnahmen: Beim Maschinenhaus in Alzgern wurden Sicherheitstüren eingebaut und die beiden Brunnen wurden gesäubert. Es wurden zahlreiche Hausanschlussschieber gewechselt und im Rahmen der Sanierung des Verwaltungsgebäudes wurde die Heizungsanlage komplett erneuert. Bei der Versammlung wurde auch die Jahresrechnung 2014 vorgelegt und der Vorstand wurde entlastet.<br /> <br /> Im Abstand von fünf Jahren wird die Grundschule Haiming evaluiert. Ein vierköpfiges Team erhebt zu insgesamt vier Qualitätsbereichen durch Befragung, Interviews und eine Online-Befragung der Lehrer, Eltern und Schüler Daten, stellt diese zusammen und wertet sie aus. Am 29.10.2015 wurde dann der Abschlussbericht vorgestellt und in Teilbereichen wurden vom diesem für die weitere Schulentwicklung Empfehlungen gegeben. Die Gemeinde betrifft diese Evaluierung im Bereich materielle und finanzielle Ressourcen. Hier war die Bewertung sehr positiv; für eine noch bessere Heranführung der Schülerinnen und Schüler an die Medientechnik und zur optimalen Unterrichtsgestaltung wurde die Empfehlung gegeben, jedes Klassenzimmer mit Internetanschluss, Dokumentenkamera, Laptop und Beamer auszustatten. Art und Umfang einer solchen medialen Ausstattung wird in den kommenden Wochen mit der Schulleitung besprochen und dabei sollen auch Erfahrungswerte anderer Schulen einbezogen werden.<br /> <br /> Zu einem Härtetest für die Bewohner von Haiming und auch für die Straßennutzer wurde die Totalsperre der B 20 und die Umleitung des gesamten Verkehrs über Haiming vom 2.11. bis 6.11.2015. Immer wieder kam es zu Staus und besonders die 90°-Kurve in der Ortsmitte war besonders für den Schwerlastverkehr ein Nadelöhr. Mit einem Schreiben vom 3.11.2015 an das Straßenbauamt Traunstein wies Bürgermeister Beier auf die nahezu unzumutbare Belastung des Ortes insbesondere durch den LKW-Verkehr hin und verlangte bei künftigen Sperrungen der B 20 eine großräumige Umleitung. In dem Schreiben ist auch hervorgehoben, dass die Grundschule unmittelbar an der Kreisstraße liegt und zu Schulzeiten ein solches sperrungsbedingtes Verkehrsaufkommen eine hohe Gefährdung der Schulkinder bedeuten würde. <br /> In einem Telefongespräch am 10.11.2015 wurde mit Herrn König, Leiter des Straßenbauamtes Traunstein, vereinbaret, dass vor der nächsten längeren Vollsperrung die Art der Umleitung mit der Gemeinde besprochen wird. Dabei wird es um die Vermeidung des Schwerlastverkehrs und auch um eine sachgerechte Beschilderung für die Radfahrer gehen.<br /> <br /> Am 4.11.2015 konnte die Sanierung des Dachbodens des Kindergarten Niedergottsau abgeschlossen werden, an diesem Tag war die Abnahme der Werkleistung der Fa. Edhofer.<br /> Begonnen hatten die Arbeiten im Sommer 2014 mit dem Einbau von zwei Dachfenstern und der Hitzebehandlung des vollkommen freigeräumten Dachbodens zur Bekämpfung des Holzwurmes. <br /> Dann wurde über einen längeren Zeitraum beobachtet, ob erneut Holzwurmbefall festgestellt werden kann. Als dies nicht der Fall war, ist eine neue Isolierung eingebracht worden. Dazu wurde vorher noch aus statischen Gründen die Befestigung der Holzdecke Erdgeschoss verstärkt. Abschließen wurden dann wieder die Bodenbretter für den begehbaren Teil des Dachbodens eingebaut. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 32.000 EUR.<br /> <br /> Weihnachten steht bereits vor der Tür: Für die von der Gemeinde Haiming aufzustellenden Christbäume haben wir heuer wieder Baumspenden von Joachim Nolywaika und Heiko Pietzka bekommen. Vergelt’s Gott dafür.<br /> <br /> <b>Bericht KommU</b><br /> Die Straße von der AÖ 24 bis zum Ortsanfang wurde neu asphaltiert und ist jetzt wieder in einem guten Zustand. Die Kosten für die 280 Meter betragen ca. 30.000 EUR.<br /> Im Baugebiet Haiming-West sind jetzt die Kabelbaufirmen am Werk, nächste Woche werden dann die Parkplatzflächen gepflastert. Die umfangreichen Vermessungsarbeiten sind auch in vollem Gange. Die Asphaltfeinschicht beim Zehentweg wird nicht mehr aufgebracht werden.<br /> <br /> <b>Änderung Bebauungsplan Haiming-Nord</b><br /> In einem Teilbereich des Baugebietes Haming-Nord, nämlich angrenzend an die Straße Am Bach soll auf einer Parzelle Baurecht für ein Einfamilienhaus und auf einer weiteren Parzelle Baurecht für ein Mehrfamilienhaus mit 5 Wohneinheiten geschaffen werden. Der Gemeinderat begrüßte diese Innenentwicklung, die zentrumsnah Mietwohnungen ermöglicht und beschloss, das Verfahren zur vereinfachten Änderung des Bebauungsplanes einzuleiten. Zur Abdeckung der Planungskosten wird mit den Eigentümern der Grundstücke ein städtebaulicher Vertrag abgeschlossen.<br /> <br /> <b>Neubau Sporthalle</b><br /> Gemäß der mit dem SV Haiming getroffenen Vereinbarung sind zusätzliche Gewerke oder Ausstattungen für die neue Halle, die in der bisherigen Kostenplanung nicht enthalten sind, gesondert vom Gemeinderat zu beschließen. Im Zuge der Dacharbeiten wurde festgestellt, dass bislang Schneefanggitter nicht vorgesehen sind. An der Hallensüdseite und im Bereich der Eingänge am Ostgiebel und an der Westseite sind diese Sicherungen aber notwendig. Für die rund 80 Laufmeter betragen die Kosten rund 6.000 EUR. Der Gemeinderat stimmte der Ausführung dieser Maßnahme zu.<br /> <br /> <b>Nachtragshaushalt 2015</b><br /> Der Nachtragshaushalt für 2015 wird vor allem deswegen notwendig, weil sich die Einnahmesituation wesentlich verbessert hat: Die Gewerbesteuereinnahmen steigen um 996.000 EUR auf 1.896.000 EUR; der Straßenunterhaltszuschuss erhöhte sich um 10.400 EUR, Pachten machen jetzt 48.000 EUR aus (statt 7.000 EUR) und die Grunderwerbssteuer steigt um 8.000 EUR.<br /> Bei den Ausgaben des Verwaltungshaushalts steigt der Personalkostenzuschuss für den Kindergarten um 74.500 EUR an und auch die Gewerbesteuerumlage erhöht sich (354.600 EUR). <br /> Folge dieser positiven Entwicklung ist, dass jetzt eine Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 329.450 EUIR möglich ist.<br /> Im Vermögenshaushalt wesentliche Ausgabenmehrungen sind der Gemeindeanteil am Ausbau des Zehentweges in Höhe von 57.250 EUR, die Erneuerung der Fenster an der Turnhalle (15.000 EUR) und die Anschaffung der Pressluftatmer für die Feuerwehr Niedergottsau.<br /> Wegen der besseren Einnahmesituation und auch des besseren Jahresabschlusses für 2014 ist die geplante Kreditaufnahme von 1 Mio EUR im Jahr 2015 nicht notwendig.<br /> Der Gemeinderat hat den Nachtragshaushalt einstimmig beschlossen.<br /> <br /> <b>Kindergartenbedarfsplanung</b><br /> Die gesetzlich vorgeschriebene jährliche Bedarfsplanung für Kindergartenplätze bereitet keine Probleme: Die erhobenen Betreuungswünsche für Kinder in der Kinderkrippe und im Kindergarten können mit den anerkannten 18 Plätzen in der Krippe und 80 Plätzen im Kindergarten im kommenden Jahr abgedeckt werden. Außerdem erkennen wir einen Bedarf von insgesamt 5 auswärtigen Betreuungsplätzen an.<br /> <br /> <b>Vorstellung der neuen Homepage</b><br /> Seit geraumer Zeit wird an einer neuen Homepage für die Gemeinde gearbeitet: Es wird ein neues Layout und eine neue Benutzerführung geben und auch einige neue Inhalte. Der technische Hintergrund verändert sich auch und ermöglicht, dass alle Seiten von dazu legitimierten Administratoren verwaltet und gepflegt werden können. Dies werden der Bürgermeister, Mitarbeiter der Verwaltung und ehrenamtliche Mitglieder der Projektgruppe Information &amp; Kommunikation sein. Dem Gemeinderat wurden jetzt die Neuerungen vorgestellt; Anfang Dezember wird die neue Homepage freigeschaltet.<br /> <br /> <br /> Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-5</guid>
						<pubDate>Thu, 15 Oct 2015 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 15.10.2015</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-15-10-2015/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=892e2ed0062b1beda203ca755c7612b0</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Goldenes Buch</b><br /> Am Beginn der Sitzung trug sich Alfred Reisner, Träger des Niedergern-Kiesel 2015, in das Goldene Buch der Gemeinde Haiming ein.<br /> <br /> <b>Bericht des Bürgermeisters</b><br /> Eine ganz besondere Ehrung gibt es in unserer Gemeinde: Bundespräsident Joachim Gauck übernimmt für Jannis Maurer die Ehrenpatenschaft. Jannis ist das siebte Kind der Eltern Christine und Gerhard Maurer und wurde am 7. August geboren. Wir wünschen alles Gute.<br /> <br /> Für den Kindergarten Niedergottsau gibt es zwei Anschaffungen, für die die Gemeinde Zuschüsse gewährt: Einen Materialschrank für die Kinderkrippe und eine Couch für den Gruppenraum der Mäuse. Für die Kinderkrippe gab es jetzt eine Anmeldung, die aus Platzgründen nicht berücksichtigt werden konnte, im Moment klären die Eltern ab, ob es in Nachbarkinderkrippen einen Platz gibt.<br /> <br /> Die Arbeiten am neuen Tor für den Wertstoffhof sind abgeschlossen: Es wurde die Freifläche vor dem Hallenanbau gepflastert und Teilflächen neu asphaltiert. Vor dem Zaun wird jetzt noch ein Pflaster verlegt für den Standplatz eines zusätzlichen Glascontainers, der dann unabhängig von den Öffnungszeiten zugänglich ist.<br /> <br /> Herr Natschläger von den Grenzkraftwerken teilte mit Mail vom 8.10.2015 mit, nach erheblichen Schwierigkeiten, die entsprechende Genehmigung zu erhalten ab 27.10.2015 im Bereich des Dammes Haiming mit den Bohrarbeiten für die Baugrunduntersuchung begonnen wird. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte November dauern.<br /> <br /> Im Zusammenhang mit der energiepolitischen Vereinbarung der Regierung vom 1.Juli, bei der ein Vorrang für Erdverkabelung der geplanten Stromtrassen beschlossen wurde, stellte Bürgermeister Wolfgang Beier eine Anfrage an den Bayer. Ministerpräsidenten, ob dies auch für die geplante Kraftwerksleitung möglich sei. Am 12.10.2015 gab es nun vom Wirtschaftsministerium eine Antwort. Darin wird ausgeführt, dass der Vorrang für Erdverkabelung ausschließlich für Gleichstromleitungen gesetzlich festgelegt wird, da es hier ausreichende Betriebserfahrungen, wohingegen bei Höchstspannungs-Wechselstromleitungen Erdverkabelung nicht Stand der Technik ist. Es wird auch Bezug genommen auf den rechtsgültigen Planfeststellungsbeschluss für die Kraftwerksanbindungsleitung und dass im Verfahren für zwei Abschnitte eine Erdverkabelung geprüft, aber abgelehnt wurde. „Eine Abänderung des Planfeststellungsbeschlusses wäre nicht sachgerecht.“ Schließlich wird in dem Schreiben darauf hingewiesen, dass durch die Ausführung der 380-kV-Leitung als Freileitung der „Rückbau der siedlungsnäher verlaufenden 110-kV-Leitung ermöglicht wird“, wofür es bei einer Erdverkabelung keinen Anlass gebe. Abschließend wird in dem Schreiben festgestellt: „Eine Infragestellung der Anschlussleitung könnte sich auf die Realisierungschancen des Gaskraftwerkes Haiming auswirken, das einen großen Beitrag zur Stärkung der Versorgungssicherheit Bayerns leisten würde.“<br /> <br /> Der Winter steht vor der Tür: Zur Vorbereitung des Winterdienstes haben wir wieder ein Abstimmungsgespräch mit unserem Vertragspartner Gebrüder Gabelberger geführt, die ja über den Maschinenring die Räum- und Streuarbeiten ausführen. Unsere Bauhofmitarbeiter haben ab 1. November wieder Bereitschaftsdienst, um bei Bedarf die Straßenverhältnisse zu prüfen und dann rechtzeitig Räumen und Streuen zu veranlassen. Um Schäden an den Räumfahrzeugen zu vermeiden, wurden im gesamten Gemeindegebiet 53 Kanaldeckel auf Straßenniveau angeglichen; der Kostenaufwand betrug 21.200 EUR.<br /> <br /> Das Landratsamt teilte per Mail am 15.10.2015 mit, dass am 15.10.2015 insgesamt 14 Personen, die Asyl beantragen, in das Haus Dorfstraße 12 in Niedergottsau einziehen werden. Es handelt sich um Frauen. Männer und Kinder aus Afghanistan, Syrien und Pakistan. Damit sind 14 der insgesamt 18 Plätze in diesem Haus belegt.<br /> <br /> Im Privatklageverfahren gegen die Baugenehmigung des Landratsamtes für den Vodafone-Funkmasten wurde mitgeteilt, dass ein Antrag auf Zulassung zur Berufung gestellt wurde. Daraufhin hat Vodafone die Aktivitäten wieder gestoppt.<br /> <br /> <b>Bericht KommU</b><br /> Im Baugebiet Haiming-West werden derzeit die Gasleitungen verlegt und anschließend erfolgt der Asphalteinbau. Dies ist natürlich wetterabhängig – es ist zu hoffen, dass ein Wintereinbruch nicht zu schnell erfolgt.<br /> <br /> <b>Bericht aus den Arbeitskreisen</b><br /> In einer Vorausschau wies Bürgermeister Beier darauf hin, dass am 29.Oktober sich der AK Gemeindeentwicklung – Energie treffen wird, um ganz konkrete Projektvorschläge im Rahmen des Energiecoachings zu beraten und unmittelbar anschließend, um 20.00 Uhr, sich dann die Projektgruppe Information Kommunikation trifft. Dabei wird intern die neue Gemeindehomepage präsentiert und besprochen, ob alle Anforderungen und Wünsche umgesetzt sind. Im November soll die neue Homepage dann online gehen.<br /> <br /> <b>Außensportanlagen Schule</b><br /> Im Zuge des Neubaus der Sporthalle werden auch die schulischen Außensportanlage – Laufbahn, Sprunggrube, Hartplatz – und auch der Beachvolleyballplatz erneuert. Dazu ist eine Ausführungsplanung erforderlich, damit auch der optimale Höhenangleich zur neuen Halle erstellt wird. Mit der Durchführung des Projekts (Planungsvergabe, Ausschreibung, Auftragsvergabe) wird das KommU Haiming beauftragt.<br /> <br /> <b>Sanierung Gemeindeverbindungsstraße bei Daxenthal</b><br /> Die Gemeindeverbindungsstraße vom der AÖ 24 bis Ortsanfang Daxenthal befindet sich in einem schlechten Zustand, insbesondere zum Einmündungsbereich hin müssen immer wieder Löcher im Asphalt notdürftig verschlossen werden. Im Babic-Verfahren – dies wurde im Frühjahr abgeklärt – kann die Sanierung nicht mehr erfolgen. Die im Baugebiet Haiming-West tätige Firma TTB hat kurzfristig Kapazitäten frei und könnte die Maßnahme durchführen. Sie wurde um ein Kostenangebot für die Teilstrecke mit einer Länge von 280 Meter gebeten: Die Arbeiten mit teilweiser Erneuerung des Untergrundes, Abfräsen der Asphaltschicht und Aufbringen einer neuen Asphaltschicht mit 6 cm Stärke kostet rund 27.000 EUR.<br /> In der mittelfristigen Finanzplanung sind Haushaltsmittel für diese Straße vorgesehen; die aktuelle Finanzlage der Gemeinde erlaubt die kurzfristige Durchführung der Arbeiten.<br /> Der Gemeinderat beauftragte das KommU mit der Auftragsvergabe zur Sanierung dieses Teilstückes der Gemeindeverbindungsstraße Richtung Daxenthal.<br /> <br /> <b>Gehweg im Bereich Baugebiet Haiming-West</b><br /> Im Bereich des Baugebietes Haiming-West wird der bisherige Radweg zwischen Zehentweg und Ortsanfang aufgehoben und stattdessen ein Gehweg mit Anschluss an den Gehweg entlang des Zehentweges gebaut. Dies erfolgt auf einer Grundstücksfläche, die dem Landkreis gehört und deswegen ist eine Vereinbarung über Herstellung, Unterhalt und Verkehrssicherungspflicht erforderlich.<br /> Der Gemeinderat stimmte der vom Landratsamt vorgelegten Vereinbarung zu.<br /> <br /> <b>Verordnung zur Anleinpflicht von Hunden</b><br /> Von einem Gemeindebürger kam der Antrag, im Gemeindegebiet für Hunde eine Anleinpflicht einzuführen. Eine solche Verordnung kann grundsätzlich erlassen werden, wenn dies aus Gründen zur Vermeidung von Gefahr für Leben, Gesundheit, Eigentum oder für die öffentliche Reinlichkeit erforderlich. Betroffen wären Hunde ab Schulterhöhe 50 cm oder Kampfhunde, räumlich würde sich die Anleinpflicht auf alle öffentlichen Wege, Straßen und Plätze beziehen. Zuwiderhandlungen können mit Geldbuße bis 1.000 EUR geahndet werden. Im Landkreis gibt es 8 Gemeinden, die eine solche Hundehaltungsverordnung haben.<br /> In der Diskussion wurde deutlich, dass eine solche Verordnung weder notwendig noch sinnvoll ist: Es gibt keine gravierenden Vorfälle, bei denen von Hunden eine Gefahr ausgegangen ist und auch eine Kontrolle der Anleinpflicht wäre schwierig. Man vertraut auf die Verantwortung der Hundehalter und dass sie ihren Hund, auch ohne Anleinpflicht, gut „im Griff“ haben. Der Erlass der Verordnung wurde einstimmig abgelehnt.<br /> <br /> <br /> Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-1</guid>
						<pubDate>Wed, 14 Oct 2015 15:31:58 +0000</pubDate>
						<title>Informationen zum Baugebiet Mühlenfeld</title>
						<link>https://www.haiming.de/rathaus-service/baugebiete/</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
					</item>
				
					<item>
						<guid isPermaLink="false">news-15</guid>
						<pubDate>Thu, 24 Sep 2015 19:00:00 +0000</pubDate>
						<title>Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 24.09.2015</title>
						<link>https://www.haiming.de/spezialseiten/rss/aktuelles/news/bericht-zur-gemeinderatssitzung-vom-24-09-2015/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=0239e370f4cbd9e2e06ccad6dcda6847</link>
						<description></description>
						<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Bericht des Bürgermeisters</b></p>
<p class="bodytext">Am 20.08.2015 haben die Kommandanten die Bestellungen für den Digitalfunk eingereicht. Zunächst werden nur die Fahrzeuge und die Handfunkgeräte umgerüstet. Insgesamt wurden 5 Fahrzeugfunkanlagen, 4 zweite Bedienstellen, 26 Handsprechfunkstellen, 3 Repeater und Zubehör im Wert von 16.158,74 € bestellt. Nach der Auslieferung der Geräte werden diese von einer Fachfirma in die Feuerwehrfahrzeuge eingebaut. Im nächsten Jahr erfolgt dann die Beschaffung der Festfunkstationen.</p>
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<p class="bodytext">Am Wirtsfeld-Ost in Niedergottsau geht ein leidiges Kapitel Breitbandversorgung zu Ende. Anfang September hat die Fa. Vodafone Kabel Deutschland das dort bei der Erschließung des Baugebietes verlegte Kabel von der Fa. cableway übernommen. Es wurde jetzt ein Rückkanalsignal aufgeschaltet und damit ist das Breitbandkabel jetzt internettauglich. Derzeit werden Datenraten bis 100 Mbit/s angeboten.</p>
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<p class="bodytext">Die Fa. Televersa wurde in unserem Bereich von der Fa. Weissblau-Breitband mit Sitz in Braunau übernommen. Die Übernahme betrifft die technischen Anlagen im Umkreis Stubenberg – Haiming- Burghausen – Töging. Den Kunden wird Internet über Funk mit Datenraten bis 38 Mbit/s angeboten; nach Aussagen des Geschäftsführers Wolfgang Schlichtner liegt die Stärke der Firma in der technischen Kompetenz und in der persönlichen Kundenbetreuung.</p>
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<p class="bodytext">In der Ferienwoche Anfang November werden im Marktler Wald die Baumfällarbeiten zum dreispurigen Ausbau der B 20 durchgeführt. Dabei wird die B 20 vollständig gesperrt, die ausgewiesene Umleitung führt auch über die AÖ 24, also durch Haiming. Wir haben in einer Stellungnahme gegenüber der Straßenbaudirektion darauf hingewiesen, dass der überörtliche Verkehr wie üblich großräumig umgeleitet werden muss und an der Zufahrt von Burghausen her die Umleitungshinweise an der direkten Auffahrt zur AÖ 24 angebracht werden. Außerdem werden wir den Zehentweg für Verkehr über 7,5 t sperren.</p>
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<p class="bodytext">Bei einem Gespräch am 14.9. erläuterte Robin Stoffers von bayernets das Transport- und Wegekonzept für den Bau der Gashochdruckleitung Haiming – Finsing. Danach werden vom Beginn in Neuhofen bis zur Gemeindegrenze 140 Rohrsegmente mit einer Länge von je 17 Metern verlegt. Gelagert sind die Rohre auf dem Rohrlagerplatz an der B 20, von dort werden sie mit Spezialfahrzeugen zur Trasse befördert. Als Gemeinde legten wir Wert darauf, dass weitgehend der Transport auf der Trasse bzw. auf Wegstrecken im Industriegebiet erfolgt und die Straße durch Neuhofen und Kemerting nur geringfügig benutzt wird. Die Transporte für den Streckenbereich innerhalb der Gemeinde werden auf vier Tage geschätzt. Die Baumaßnahme wird 2016, möglicherweise auch erst 2017 erfolgen.</p>
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<p class="bodytext">Am 15.9. war erster Schultag: 16 Mädel und Buben haben in der ersten Klasse begonnen und ihre Klasslehrerin ist Frau Maria Kessler, die wieder an die Haiminger Schule zurückkehrt. Mit dem ersten Schultag hat Frau Sabine Birneder ihr Amt als neue Schulleiterin angetreten, sie ist damit Nachfolgerin von Frau Matner, die in ihren Heimatort Pocking zurückgekehrt ist.</p>
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<p class="bodytext">Mit Beginn des Schuljahres gibt es auch neue Schulweghelfer. Der Bürgermeister dankt Karin Frömmel, Franziska Scharf, Elfriede Auer, Andreas Peic, Jason und Daniela Kiely und Angelika Straubinger-Fraunhofer, dass sie diesen für die Sicherheit unserer Schüler wichtigen Dienst übernommen haben. Dank gebührt auch Simon Straubinger, der im vergangenen Jahr und jetzt zu Schulbeginn als Schulweghelfer tätig war und manche Lücke spontan geschlossen hat.</p>
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<p class="bodytext">Vom Straßenzweck wurden die Ausbesserungsarbeiten in Niedergottsau abgeschlossen, das Werk im Bereich der Fahrbahnen und beim Wirt ist gelungen. Beim Wirt wird jetzt auch noch das Hinweisschild Spielstraße aufgestellt, um die dort durchfahrenden Radfahrer zum langsamen Fahren anzuhalten.</p>
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<p class="bodytext"><b>Bericht KommU</b></p>
<p class="bodytext">Die Erschließungsarbeiten im Baugebiet Haiming-West verlaufen plangemäß. Derzeit werden die Leerrohre für die Fahrbahnquerungen verlegt und die Granitsteine gesetzt.</p>
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<p class="bodytext"><b>Bericht aus den Arbeitskreisen</b></p>
<p class="bodytext">Der Niedergerner Helferkreis hat sich bisher zweimal getroffen und sich von der Aufgabenstellung und Verteilung der konkreten Unterstützungen auf das Kommen der Asylbewerber vorbereitet. Da man aber immer noch nicht konkret weiß, wer kommen wird und welche Bedürfnisse sich daraus ergeben, ist die Vorbereitung etwas schwierig. Das Haus in Niedergottsau ist jetzt geräumt und wird vom Eigentümer für den Einzug der Flüchtlinge baulich und von der Ausstattung her vorbereitet. Die Feuerwehr Niedergottsau hat heute Abend einen Besichtigungstermin für die Räumlichkeiten. Mit dem Eintreffen der Asylbewerber ist Anfang Oktober zu rechnen.</p>
<p class="bodytext">Vier Personen machen die Koordination im Helferkreis. Es werden vier Aufgabenbereiche gebildet: Freizeit, Mitnehmen und Begleiten, Orientieren im Alltag und Deutsch. Das Ehepaar Fecke hat sich bereit erklärt, gleich zu Beginn nachzusehen, was benötigt wird. Ziel ist insgesamt Hilfe zur Selbsthilfe. Es wurden schon viele Ideen gesammelt, die dann Zug um Zug umgesetzt werden können.</p>
<p class="bodytext">2. Bgm. Josef Pittner war beim Bayer. Gemeindetag: der Landkreis AÖ nimmt in Oberbayern mit 126 % Flüchtlinge über Soll an (1.087 Personen). Sieben weitere Gemeinden haben im Landkreis bislang noch keine Asylbewerber aufgenommen. Die Städte sind hier schwerpunktmäßig vertreten. Die Tendenz der Flüchtlingszahlen ist steigend, für 2016 werden im Landkreis 1.500 Personen erwartet. Das Landratsamt hat sich personell erheblich verstärkt.</p>
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<p class="bodytext">Der Arbeitskreis Gemeindeentwicklung – Energie hat sich am 2.9.2015 zum dritten Mal mit Energiecoach Huber getroffen und es wurden die Projekte, die zur Umsetzung kommen sollen, nochmals genauer besprochen und festgelegt. Dabei geht es um Nahwärmeversorgung Unterer Wirt und der kommunalen Gebäude in Niedergottsau. In Niedergottsau wird die EnerGen mit in die Konzeptplanung einbezogen und es soll die Möglichkeit des Anschlusses für private Nutzer angeboten werden. Weiter ist geplant eine PV-Anlage auf der neuen Turnhalle mit dem Konzept einer Stromselbstversorgergemeinschaft unter Einschluss von Schule und Rathaus. Für die kommunalen Gebäude und Einrichtungen wird es ein Energiemanagement geben und es soll abgeklärt werden, ob in Haiming ein Mobilitätskonzept mit E-Car und/oder E-Bike sinnvoll und möglich ist. Für Januar 2016 ist eine öffentliche Info-Veranstaltung geplant, bei der die Ergebnisse des Energiecoachings vorgestellt werden.</p>
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<p class="bodytext">SV-vorsitzender Rupert Koch berichtete über den Baustand bei der Sporthalle und die Entwicklung der Baukosten.</p>
<p class="bodytext">Der Baufortschritt ist sehr zufriedenstellend – nachdem die Fa. Hecker bereits die Seitenwände und das Dach der Halle erstellt hat, sind die Ausmaße der Sporthalle gut erkennbar. Die Fa. Porr hat die Baumeisterarbeiten abgeschlossen. Mit den Eigenleistungen ist der SV Haiming auch im Soll – die Bretter für die Außenverkleidung sind gestrichen und warten auf die Montage. Die Zahl der Helfer ist sehr gut, teilweise mussten freiwillige Helfer sogar heimgeschickt werden.</p>
<p class="bodytext">Der geplante Fertigstellungstermin im Sommer 2016 ist weiterhin realistisch.</p>
<p class="bodytext">Bis jetzt sind 1,125 Mio EUR für die neue Halle ausgegeben worden; in der Summe wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Kostenschätzung um 53.000 EUR überschritten. Dabei sind aber Einsparungen durch Eigenleistung nicht berücksichtigt. Dieses Zwischenergebnis ist sehr erfreulich, da durch Mehraufwendungen bei den Erdarbeiten bereits 70.000 EUR höhere Kosten entstanden sind.</p>
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<p class="bodytext"><b>Innenbereichssatzung Niedergottsau</b></p>
<p class="bodytext">Zu den Änderungen bei den Festsetzungen für den Innenbereich Niedergottsau gab es wenige Einwendungen durch das Landratsamt; geforderte enge Festlegungen zu Zahl der Wohneinheiten, Dachformen und Farbe der Dacheindeckung wurden nicht übernommen, da sonst wiederum schon geringfügige Abweichungen nicht möglich wären. Der Gemeinderat hat die Neufassung der Innenbereichssatzung einstimmig beschlossen.</p>
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<p class="bodytext"><b>Außenbereichssatzung Oberdaxenthal</b></p>
<p class="bodytext">Hier hatte der Gemeinderat zunächst über den Antrag eines Bürgers auf Ausweitung des Satzungsbereiches zu entscheiden. Der Einbezug eines weiteren Grundstücks außerhalb des Umgriffs der bisherigen Bebauung ist aber bei einer Lückenfüllungssatzung gem. § 35 BauGB nicht möglich und würde die Rechtswirksamkeit der gesamten Satzung gefährden. Der Einbezug eines Grundstücjks, das schon bebaut war, ist aber nach gängiger Rechtsprechung zulässig, auch wenn es sich streng betrachtet dabei auch nicht mehr um eine „Lücke“ handelt.</p>
<p class="bodytext">Der Gemeinderat hat deswegen den Antrag auf Erweiterung abgelehnt.</p>
<p class="bodytext">Zum Schutz der Landwirtschaft vor Einschränkungen durch weitere Bebauung hat der Bauernverband und das Amt für Landwirtschaft den Erlass der Satzung abgelehnt. Der Gemeinderat ist dieser Argumentation nicht gefolgt, da zum einen es weiterhin Außenbereich bleibt und zum anderen selbst bei Anwendung der Immissionswerte für Dorfgebiete die Schutzfunktion für landwirtschaftliche Betriebe sich verbessert.</p>
<p class="bodytext">Das Landratsamt hatte gegen die Satzung keine Einwendungen; der Gemeinderat hat sie beschlossen.</p>
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<p class="bodytext"><b>Förderprogramm Breitbandausbau</b></p>
<p class="bodytext">Eine sehr gute Entwicklung nimmt der geplante Ausbau der Breitbandversorgung in der Gemeinde Haiming. Nachdem der Gemeinderat die drei wesentlichen Erschließungsbereiche festgelegt hatte, haben jetzt im Auswahlverfahren drei Firmen Angebote für die Breitbandversorgung abgegeben: Deutsche Telekom, Kabel Deutschland und Innexio. Eine Vorprüfung und Bewertung der Angebote hat stattgefunden, so dass der Gemeinderat jetzt in nichtöffentlicher Sitzung die Vergabeentscheidung vornehmen konnte. Wichtig dabei ist, dass zumindest zwei Angebote das gesamte Erschließungsgebiet abdecken und auch die Kostenkalkulation der Gemeinde nicht sprengen. Technisch werden die großen Erschließungsgebiete Kemerting, Piesing, Viehhausen, Daxenthal, Berg, Ed, Stockach, Thalweg, Dietweg, Spannloh mit Glaserfaser bis ins Haus versorgt, hier ist die Mindestleistung 50 Mbit/s, die Bereiche Hub, Au, Schwaig, werden mit FTTC versorgt, d.h. die vorhandenen KvZ erhalten Glasfaseranschluss und die Ausstrahlwirkung zu den angeschlossenen Häusern ermöglicht Datenraten von 30 Mbit/s.</p>
<p class="bodytext">Nach der Entscheidung des Gemeinderates wird die Regierung über den Förderantrag entscheiden und den Zuwendungsbescheid erlassen. Sobald dieser vorliegt, schließt die Gemeinde mit dem ausgewählten Anbieter den Kooperationsvertrag. Ziel ist es, dass bis Ende 2016 nahezu alle Haushalte in der Gemeinde Haiming Breitbandversorgung haben.</p>
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<p class="bodytext"><b>Information zu kreditähnlichen Rechtsgeschäften</b></p>
<p class="bodytext">Zur Finanzierung des Baugebietes Haiming-west (Grundstückskauf, Erschließung) hat die Gemeinde mit Bayerngrund einen Geschäftsbesorgungs- und Finanzierungsvertrag geschlossen. Das Gesamtvolumen beträgt 2,0 Mio EUR ist derzeit mit 1.547.936 EUR beansprucht. Mit den jetzt anfallenden Erschließungskosten wird die Gesamtfinanzierungssumme fast erreicht werden. Der Zinssatz beträgt derzeit 0,821%; der Zinssatz wird vierteljährlich angepasst. Vertragsende ist 20.8.2022, bis zu diesem Zeitpunkt sind die Verbindlichkeiten gegenüber Bayerngrund zu tilgen. Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf von Grundstücken und die von den Eigentümern zu tragenden Erschließungskosten werden zur Rückführung des Kredites verwendet.</p>
<p class="bodytext">Die Bezeichnung „kreditähnliches Rechtsgeschäft“ kommt daher, dass diese Schulden nicht den Haushalt der Gemeinde belasten, die Gemeinde dafür aber haftet; diese Rechtsgeschäfte müssen durch das Landratsamt genehmigt werden.</p>
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<p class="bodytext"><b>Standesamtsumlage der Stadt Burghausen</b></p>
<p class="bodytext">Die standesamtlichen Trauungen werden zwar in der Gemeinde Haiming vollzogen, die Gemeinde hat aber kein eigenes Standesamt. Aufgrund eines Vertrages nimmt die Stadt Burghausen für Haiming die standesamtlichen Aufgaben wahr und erhebt dafür eine Standesamtsumlage. Diese betrug bisher 2,51 EUR je Einwohner und wird pauschal auf der Grundlage der in Burghausen anfallenden Kosten berechnet. Ab 1.1.2016 soll die bestehende Vereinbarung abgeändert werden und die jährliche Umlage wird auf 3,50 EUR erhöht. In gleicher Weise bietet Burghausen auch den Gemeinden Mehring, Marktl und Stammham eine solche veränderte Vereinbarung an. Die Alternative wäre, dass Haiming ein eigenes Standesamt einrichtet. Der Gemeinderat hat der Vereinbarung und der Umlage von 3,50 EUR je Einwohner zugestimmt.</p>
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<p class="bodytext">Wolfgang Beier</p>]]></content:encoded>
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